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Dokumentenidentifikation DE102005044585A1 31.10.2007
Titel ----
Anmelder Weber, Ulrich, Dipl.-Ing. (FH), 78464 Konstanz, DE
DE-Anmeldedatum 17.09.2005
DE-Aktenzeichen 102005044585
Offenlegungstag 31.10.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.10.2007
IPC-Hauptklasse G09F 13/16(2006.01)A, F, I, 20050917, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B62J 6/20(2006.01)A, L, I, 20050917, B, H, DE   
Zusammenfassung Neben den in der Hauptanmeldung aufgeführten Vorteilen sei noch zu erwähnen, dass Verkehrsteilnehmer, die nicht auf das Objekt mit Scheinwerfern zufahren, weder durch die Blinksignale abgelenkt noch geblendet werden.
Durch die hier zusätzlich aufgeführten Ausbildungen und Verbesserungen wird u. a. erreicht, dass der Einsatz der Vorrichtung nicht nur an Fahrradanhängern, Fahrrädern, Trailern usw. für Kleinkinder, sondern auch für Rollstühle, die ohne elektrischen Antrieb ausgerüstet sind, und für Kinderwägen mehr Sicherheit im Straßenverkehr bietet.

Beschreibung[de]

Es gibt Lösungen auf dem Markt, um über einen Wimpel, der am Fahrradanhänger bzw. am Fahrrad für Kleinkinder montiert ist, Verkehrsteilnehmer auf die besondere Gefahr für Kleinkinder im Straßenverkehr aufmerksam zu machen. Diese Wimpel fallen hauptsächlich durch Farbgebung und eventuell durch ihren Aufdruck auf. Bei Dämmerung, Dunkelheit oder Nebel ist ihre Wirkung sehr eingeschränkt.

Nachstehend werden daher Lösungen vorgestellt, die es erlauben, dass nachträglich auf die Wimpelstange reflektierende Wimpel oder Windräder montiert werden können. Die Wirkung der Wimpel ist bei den aufgeführten Auslegungen recht gut. Sie erreichen aber nicht die optimale Rundumsichtbarkeit beim Auftreffen einer Lichtquelle wie Windräder.

Außerdem ist es die Aufgabe der Zusatzanmeldung verbesserte Konstruktionen für Windräder und Wimpel aufzuzeigen, die in ihrer Wirkungsweise in den Ansprüchen 1, 2, 4, 5, 7 und 8 schon beschrieben sind.

Beschreibung: Lösung der Aufgabe, wenn eine Stange mit Wimpel bereits vorhanden ist.

Das Anbringen einer reflektierende Folie beidseitig auf den normalen Wimpel ist nicht zweckmäßig, da meistens ein Aufdruck vorhanden ist. Außerdem muss das Material des Wimpels bestimmte Eigenschaften besitzen, wegen des zusätzlichen Gewichtes bzw. Größe des Reflektors. Auch die Stange bzw. die Befestigung derselben muss angepasst sein. Es ist zweckmäßiger unter dem vorhandenen Wimpel einen weiteren Wimpel zu montieren, der die erforderlichen Bedingungen erfüllt und durch seine Gestaltung der reflektierenden Fläche Kleinkinder anspricht. Die Montage kann direkt durch clips oder andere Elemente an der Stange erfolgen. Auch die Demontage ist dementsprechend einfach. Der Reflektorwimpel kann nach dem Einsatz wie ein Taschentuch zusammengefaltet und verstaut werden. Wenn die vorhandene Wimpelstange sehr starr ist und die Befestigung wenig Spiel zulässt, ist es zweckmäßiger ein Windrad mit Reflektoren zu montieren. Das Windrad muss zur Montage in die Stange geschoben werden. Die Fixierung kann über bestimmte Elemente erfolgen.

Lösung der Aufgabe, wenn keine Stange mit einem Wimpel vorhanden ist.

Wenn keine Stange vorhanden ist, sollte eine fertige Einheit bestehend aus der Stange mit einem entsprechenden Wimpel mit dem gewünschten Motiv eingesetzt werden, wobei Wimpelstoff, Stange und Befestigung aufeinander abgestimmt sein müssen. Die Kombination mit einem Windrad unterhalb des Wimpels ist noch wirkungsvoller.

Weitere Einsatzfälle und konstruktive Ausführungen für Wimpel, Windräder und Zubehör.

Rollstühle ohne elektrischen Antrieb und Kinderwagen haben keine Beleuchtung, obwohl immer wieder ein Fahren bei Dunkelheit, Dämmerung oder Nebel in schlecht beleuchteten Strassen vorkommen kann. Auch bei diesen kleineren Fahrgeschwindigkeiten sollte ein Wimpel oder Windrad verwendet werden. Ohne Luftbewegung werden vom ankommenden Verkehr nur oberhalb der parkenden Fahrzeughöhe reflektierende Flächen erkannt. Ein Überqueren der Strasse wird aber auch hierdurch sicherer.

Die Montage der Wimpelstange erfolgt am Kinderwagen entweder direkt an einer geeigneten Stelle über entsprechende Elemente, oder über die Schirmbefestigung mittels eines Adapters, der anstelle des Sonnenschirmes in die Halterung geschraubt wird. Die Hülse am anderen Ende des Adapters ist zur Aufnahme der Wimpelstange bestimmt. Wenn die Wimpelstange aus verschiedenen Teilstücken aufgebaut ist, bietet sich die Möglichkeit an, z. B. nur das obere Teilstück mit dem Wimpel in die Halterung am Kinderwagen einzustecken, während das untere Stück der Stange z.B. im Fahrradanhänger verbleiben kann. Somit kann der gleiche Wimpel für Kinderwägen und Fahrradanhänger eingesetzt werden. Nach Gebrauch kann die bestückte Wimpelstange im Korb unterhalb des Kinderwagens abgelegt werden.

Ein kleines Windrad an einer Speiche z.B. am Kinderwagen anzubringen, bietet sich bei manchen Konstruktionen an. Die Bewegung des „Speichenblinkers" setzt sich aus der linearen Bewegung des Fahrzeuges und der Drehbewegung am Umfang des Rades zusammen, wodurch bei entsprechender Auslegung Blinksignale bei Anstrahlung etwa durch Autoscheinwerfer wahrgenommen werden kann. Je kleiner der Raddurchmesser ist, desto höher die Blinkfolge, was der langsameren linearen Bewegung entgegenkommt.

Die Montage kann über einen konischen Schlitz in der Hülse oder über zwei getrennte Teilstücke erfolgen, die beim Zusammenpressen verrasten. Eine Bohrung in der Hülse erlaubt ein Drehen auf der Speiche.

Eine weitere einfache technische Lösung für ein Windrad besteht darin, die Reflektoren nicht in die Flügel des Windrades zu integrieren, sondern einen größeren Reflektor in die Mitte auf das Windrad aufzubauen. Der Reflektor müsste mit dem Windrad eine gemeinsame Hülse besitzen, damit er sich mit dem Windrad um die Stange drehen kann.

Wegen Verletzungsgefahr, kann nur in bestimmten Fällen, unterhalb des Wimpels über einen an der Stange befestigten Ausleger eine leicht bewegliche Reflektorscheibe montiert werden.

Eine wirtschaftliche Herstellung von Bildern aus reflektierenden Folien besteht darin, dass der Wimpel auf der einen Seite mit der Ausstanzung – etwa einem Krokodil – und auf der anderen Seite des Wimpels mit dem äußeren Teil der Ausstanzung deckungsgleich beklebt wird. Hierdurch erscheint, insbesondere bei Wimpeln aus Klarsichtmaterial, auf beiden Seiten das gleiche Bild.


Anspruch[de]
Auf der vorhandenen Wimpelstange ist unterhalb des Wimpels ein zweiter Wimpel montiert, der dadurch gekennzeichnet ist, dass er über clips direkt an die Wimpelstange befestigt und beidseitig mit reflektierenden Folien ausgestattet ist. Auf der vorhandenen Wimpelstange ist unterhalb des Wimpels ein Windrad montiert, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass es in mit Reflektoren in den Flügeln ausgerüstet ist und mit der Hülse in die Stange geschoben wird, um über clips oder andere Elemente fixiert zu werden. Windrad dadurch gekennzeichnet, dass ein Reflektor mit beidseitig reflektierenden Flächen auf das Windrad aufgesetzt ist und sich mit diesem über eine gemeinsame Hülse auf der Stange dreht. Wimpel nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die eine Fläche des Wimpels mit dem ausgestanztem Motiv und die andere Fläche mit dem die Ausstanzung umgebende Fläche des Motivs deckungsgleich beklebt wird. Adapter zur Befestigung einer Stange mit Wimpel oder Windrad am Kinderwagen, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Herausdrehen des Schirmes aus der Halterung der Adapter eingeschraubt werden kann, der auf der anderen Seite eine Hülse zur Aufnahme und Befestigung der Stange besitzt. Windrad nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, dass es über einen konischen Schlitz in der Hülse auf eine Speiche gedrückt wird und drehbar ist. Windrad nach Anspruch 6 dadurch gekennzeichnet, dass es aus zwei Schalen besteht, die beim Zusammendrücken verriegeln und dadurch eine Bohrung bilden, damit eine Drehung des Windrades auf der Speiche möglich ist. Ausleger, dadurch gekennzeichnet, dass er für die Befestigung einer beidseitig mit Reflexionsflächen ausgerüsteten Scheibe eine entsprechende Aufhängemöglichkeit z.B. in Form einer Öse besitzt, und an der Wimpelstange montiert wird.






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