PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102006018935A1 31.10.2007
Titel Schlittschuhanbau
Anmelder Suchy, Rainer A., 81243 München, DE
Erfinder Suchy, Rainer A., 81243 München, DE
DE-Anmeldedatum 24.04.2006
DE-Aktenzeichen 102006018935
Offenlegungstag 31.10.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.10.2007
IPC-Hauptklasse A63C 3/04(2006.01)A, F, I, 20061031, B, H, DE
Zusammenfassung Diese Erfindung, die im Wesentlichen aus zwei Anbauteilen (1, 2) an einen Schlittschuh (3) besteht, stellt eine Hilfe beim Erlernen des Schlittschuhlaufens dar. Hierzu dienen am Schlittschuh (3) befestigte Ausleger (1), welche das Umkippen verhindern. Dazu dienen zwei Anbauteile (1, 2), mit Hilfe derer der Benutzer beim Erlernen des Schlittschuhlaufens nicht mehr so leicht umfallen kann. Mit Hilfe einer Spannvorrichtung (4) wird ein Ausleger (1) fest in dem Zwischenraum zwischen Schlittschuhunterseite und der Kufenoberkante eingepasst.
Dieser Ausleger (1) steht links und rechts unter dem Schuh (3) heraus und an dessen Enden befinden sich an der Unterseite kleine, Kufen ähnliche, jedoch nicht kantige, sondern runde Elemente (13). Diese runden Elemente (13) befinden sich so weit über der Eisoberfläche, dass bei einem Umknicken des Schlittschuhläufers die Ausleger (1) bzw. die runden Elemente (13) auf das Eis drücken und ein Umfallen des Schlittschuhläufers verhindern. Um ein Umfallen des Schlittschuhläufers nach hinten zu verhindern, kann ein nach hinten gerichteter Ausleger (2) an den anderen Ausleger (1) angeschraubt werden, wie in Fig. 3 und Fig. 4 zu sehen ist. Dieser Ausleger (2) steht über das hintere Ende der Kufe (5) hinaus und an der Unterseite dieses Auslegers (2) befindet sich ebenfalls ein rundes Element (14). Jedoch ist dieses runde Element (14) nicht waagrecht unter dem Ausleger (2) angebracht wie an den Seitenauslegern (1). Dieses runde Element (14) ist ...

Beschreibung[de]

Diese Erfindung, die im Wesentlichen aus zwei Anbauteilen (1, 2) an einen Schlittschuh (3) besteht, stellt eine Hilfe beim Erlernen des Schlittschuhlaufens dar. Hierzu dienen am Schlittschuh (3) befestigte Ausleger (1), welche das Umkippen verhindern.

Abfassung von nach Merkmalen gegliederten Patentansprüchen. Anbauvorrichtung an Schlittschuhe, die dem Erlernen des Schlittschuhlaufens dient und folgende Merkmale umfasst:

  • a) Eine an den Schlittschuh (3) anzubauende Anbauvorrichtung (1), im folgenden Ausleger (1) genannt, weist eine Spannvorrichtung (4) auf, mit welcher der Ausleger (1) am Schlittschuh (3) befestigt werden kann.
  • b) Der Ausleger (1) verhindert ein Umkippen des Schlittschuhs (3), in Fahrtrichtung nach links und nach rechts.
  • c) Einen an den Ausleger (1) anzubauenden Ausleger (2), welcher ein Umkippen des Schlittschuhs (3) nach in Fahrtrichtung hinten verhindert.

Dieser Erfindung liegt die Idee zugrunde, das Erlernen des Schlittschuhlaufens zu erleichtern. Dazu dienen zwei Anbauteile (1, 2), mit Hilfe derer der Benutzer beim Erlernen des Schlittschuhlaufens nicht mehr so leicht umfallen kann.

Die in 1 dargestellte Ansicht zeigt den Ausleger (1) in dem Zwischenraum Zwischen Schlittschuh (3) und der Kufe (5), wobei die Spannvorrichtung (4) nicht ausgefahren, bzw. nicht in den Zwischenraum eingespannt ist.

Die Spannvorrichtung (4) besteht aus einer Spindel (6) mit feststehendem Kopf (7), mit Schlitz für Schraubendreher. Die Spindel verläuft durch zwei Blöcke (8, 9).

Einer dieser Blöcke (8) enthält eine der Spindel (6) entsprechende Bohrung und der andere Block (9) enthält ein Gewinde für die Spindel (6). Seitlich an den Blöcken sind Arme angebracht. Durch Drehen der Spindel (6) werden die seitlichen Arme zusammengefahren und das Mittelstück (10), bzw. das Anschlussstück (10) wird nach oben bewegt. Die Spindel (6) wird so lange gedreht, bis die beiden übereinander angeordneten Anschlussstücke (10, 11) fest zwischen der Schuh – unterseite und der Kufenoberkante sitzen. Durch Drehen der Spindel (6) werden die seitlichen Arme der Spannvorrichtung (4) zusammengefahren und das Anschlussstück (10) wird nach oben bewegt.

Daraufhin wird eine Mutter, die sich am Ende der Spindel (6) befindendet (12) fest an den Block (9) hin geschraubt um ein Lösen der Spindel (6) zu verhindern.

Die in 2 dargestellte Ansicht zeigt den Ausleger (1) in dem Zwischenraum zwischen Schlittschuh (3) und der Kufe (5), wobei die Spannvorrichtung (4) ausgefahren, bzw. in den Zwischenraum eingespannt ist.

Dieser Ausleger (1) steht links und rechts unter dem Schuh (3) heraus und an dessen Enden befinden sich an der Unterseite kleine, Kufen ähnliche, jedoch nicht kantige, sondern runde Elemente (13). Diese runden Elemente (13) befinden sich so weit über der Eisoberfläche, dass bei einem Umknicken des Schlittschuhläufers die Ausleger (1) bzw. die runden Elemente (13) auf das Eis drücken und ein Umfallen des Schlittschuhläufers verhindern. Die runden Elemente (13) befinden sich so weit über der Eisoberfläche, dass das Abwinkeln des Schlittschuhs (3) beim Kurvenfahren nach nicht zu einer Berührung von den runden Elementen (13) und der Eisoberfläche führt. Um ein Umfallen des Schlittschuhläufers nach hinten zu verhindern, kann ein nach hinten gerichteter Ausleger (2) an den anderen Ausleger (1) angeschraubt werden, wie in 3 und 4 zu sehen ist. Dieser Ausleger (2) steht über das hintere Ende der Kufe (5) hinaus und an der Unterseite dieses Auslegers (2) befindet sich ebenfalls ein rundes Element (14). Jedoch ist dieses runde Element (14) nicht waagrecht unter dem Ausleger (2) angebracht, wie an den Seitenauslegern (1).

Dieses runde Element (14) ist schräg zur Eisoberfläche an der Unterseite des Auslegers (2) angebracht. Beim nach Rückwärtsfallen des Schlittschuhläufers drückt dieses Element (14) auf die Eisoberfläche, bildet mit der hinteren Kante der Kufe (5) eine Linie und verhindert den Sturz.

Um die Spannvorrichtung (4) in verschiedene Schlittschuhfabrikate einbauen zu können ist es möglich, Spannvorrichtungen mit an das Schlittschuhfabrikat angepasste Anschlussstücke zu fertigen. Außerdem ist es möglich eine Spannvorrichtung mit verschiedenen, den Schlittschuhfabrikaten angepassten Einzelnen Anschlussstücken auszustatten.


Anspruch[de]
Die Anbauteile, die eine Hilfe beim Erlernen des Schlittschuhlaufens darstellen, sind durch folgende Merkmale gekennzeichnet:

1.) daß eine an den Schlittschuh anzubauende Anbauvorrichtung, im Folgenden Ausleger genannt, eine Spannvorrichtung aufweist, mit welcher der Ausleger am Schlittschuh befestigt werden kann.

2.) daß der Ausleger ein Umkippen des Schlittschuhes verhindert und zwar in Fahrtrichtung nach links und nach rechts.

3.) daß ein an den Ausleger anzubauender Ausleger ein Umkippen des Schlittschuhes nach in Fahrtrichtung hinten verhindert.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com