Die Erfindung bezieht sich auf ein verbessertes Essgerät, da
täglich zum Beispiel viele Millionen Portionen Kartoffelstäbchen mit allen
möglichen Zutaten verzehrt werden, die auch mit Tomatenketchup oder dergleichen
angeboten werden und dabei leicht insbesondere durch herabfallendes Ketchup die
Kleidung des Essenden verunreinigt werden kann. Das Essen selbst lässt durch
die oft bereit gestellten Hilfsgeräte aus Holz oder Kunststoff wegen seiner
ungeeigneten Form sehr leicht Nahrungsteile herunter auf die saubere Kleidung fallen.
Außerdem greifen stets zu viele Hände in diese Holz- oder Plastikhilfsmittel.
Hier setzt nun die Erfindung ein, deren Aufgabe darin besteht, durch
die Vorzüge dieses neuen Essgerätes viel bequemer und sauberer speisen
zu können.
Dieses Essgerät (1) hat zwei nebeneinander geführte
Stachel (2), die leicht in die aufzunehmende Nahrung eindringen können
und nicht wie bei den dreieckigen Holzhilfsmitteln die Nahrungsteile leicht herunterfallen
lassen. Außerdem haben sie hinter ihren Spitzen kleine Noppen (3),
die ein Heruntergleiten der Nahrung von den Stacheln obendrein verhindern. Außerdem
sind die zwei Längsseiten und eine Querseite nur nach innen zur Vermeidung
von Verletzungen schart (4) ausgestaltet, um einmal leichter in die Kost
eindringen zu können und weiterhin keine Speisereste dazwischen festzuhalten.
Bei Nichtgebrauch befindet sich das Essgerät in einer Hülle
(5) wahlweise aus Metall, Kunststoff oder Leder, wobei das Essgerät
am oberen Rand der Hülle (6) fest einrastet. Nur das etwas dickere
Teil (7) ragt in Ruhestellung oben heraus, so dass man es vor dem Gebrauch
anfassen und herausziehen kann und anschließend das Essgerät nach Sauberwischen
umgekehrt wieder in das obere Ende der flachen, runden oder halbrunden Hülle
hineinschieben kann und es einrasten (8) lässt, um es so als besser
anzufassendes Essgerät benutzen zu können.
Nach dem Gebrauch kann das Essgerät zum Beispiel mit einer Serviette
sauber gewischt und umgekehrt wieder in die Hülle geschoben werden, wobei es
durch die innere Schrägung (4) absolut sauber wird. Sie ist dann kleiner
als eine Scheckkarte. Die Raste in der Hülle (8) hält es fest.
Es ist leicht in der Geldbörse oder Brieftasche bei sich zu führen.
Das Essgerät und die Hülle können aus Metall oder Kunststoff
sein, wobei es auch farblich gestaltet oder vergoldet oder versilbert, vorzugsweise
aber mit Chrom-Nickel-Legierung beschichtet werden kann. Außerdem lässt
sich außen auf der Hülle, wie auch auf dem Essgerät eine Werbung
oder ein Name oder dergleichen anbringen oder auch einarbeiten.
Die Erfindung ist als Ausführungsbeispiel auf den nachfolgenden
Zeichnung dargestellt:
1 Essgerät
2 Leere Hülle
3 Essgerät auf die Hülle aufgesteckt