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Dokumentenidentifikation DE102006020377A1 31.10.2007
Titel Kraftfahrzeug-Klimaanlagenanordnung
Anmelder Behr GmbH & Co. KG, 70469 Stuttgart, DE
Erfinder Burkhardt, Carsten, Dipl.-Ing. (FH), 74653 Künzelsau, DE;
Gundel, Holger, 70839 Gerlingen, DE;
Lindauer, Sascha, Dipl.-Ing. (FH), 73553 Alfdorf, DE;
Schweizer, Gebhard, Dipl.-Ing., 71229 Leonberg, DE
DE-Anmeldedatum 28.04.2006
DE-Aktenzeichen 102006020377
Offenlegungstag 31.10.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.10.2007
IPC-Hauptklasse B60H 1/00(2006.01)A, F, I, 20060428, B, H, DE
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Kraftfahrzeug-Klimaanlagenanordnung mit mindestens einem Heizer (H) und mindestens einem Verdampfer (V), die in einem Luftführungsgehäuse (2) angeordnet sind, wobei eine Schräglage von Heizer (H) und Verdampfer (V) vorgesehen ist, so dass die Ebenen von Verdampfer (V) und Heizer (H), die senkrecht von Luft durchströmt werden, jeweils in einem Winkel von weniger als 40°, insbesondere von weniger als 30°, zur horizontalen Ebene (E) angeordnet sind. Hierbei sind Verdampfer (V) und Heizer (H) nebeneinander oder gegebenenfalls auch teilweise überlappend angeordnet.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Kraftfahrzeug-Klimaaniagenanordnung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.

Bei herkömmlichen Kraftfahrzeug-Klimaanlagen sind üblicherweise der Heizer und der Verdampfer stehend und im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet, um eine gute, möglichst verlustfreie Luftdurchströmung zu ermöglichen.

Ferner sind Anordnungen von Zusatzklimageräten in der Mittelkonsole oder hinter einem Radkasten bekannt. In Verbindung mit einem Klimagerät, d.h. einem Verdampfer, kann auch ein Heizer angeordnet sein. Auch in diesem Fall erfolgt die Anordnung der Komponenten im Wesentlichen aufrecht und in Richtung der Fahrzeuglängsachse.

Aus der DE 195 34 738 A1 ist eine Kraftfahrzeug-Klimaanlage bekannt, die ein versetztes Gebläse zum Blasen von Luft, einen Verdampfer, der im Armaturenbrett zentral angeordnet ist und Luft von unten empfängt, und einen Heizer aufweist, der ungefähr horizontal über dem Verdampfer angeordnet ist. Dabei verläuft der Verdampfer geneigt abwärts entlang der Richtung des Luftstroms, um ein Austragen von Kondenswasser zu ermöglichen. Der Verdampfer ist hierbei bevorzugt in einem Winkel von 10 bis 30° zur Horizontalen geneigt. Die beiden Wärmeübertrager, d.h. der Verdampfer und der Heizer, sind in unterschiedlichen Ebenen im Wesentlichen fluchtend angeordnet und der Strömungsweg der Luft durch dieselben ist, um eine möglichst kompakte Klimaanlage zu bilden, möglichst kurz gehalten.

Derartige Klimaanlagenanordnungen lassen noch Wünsche offen.

Es ist Aufgabe der Erfindung, eine verbesserte Kraftfahrzeug-Klimaanlagenanordnung zur Verfügung zu stellen.

Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Kraftfahrzeug-Klimaanlagenanordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.

Erfindungsgemäß ist eine Kraftfahrzeug-Klimaanlagenanordnung mit mindestens einem Heizer und mindestens einem Verdampfer vorgesehen, die in einem Luftführungsgehäuse angeordnet sind, wobei eine Schräglage von Heizer und Verdampfer vorgesehen ist, so dass die Ebenen von Verdampfer und Heizer, die senkrecht von Luft durchströmt werden, jeweils in einem Winkel von weniger als 40°, insbesondere bevorzugt von weniger als 30° und ganz besonders bevorzugt in einem Winkel von weniger als 25°, zur horizontalen Ebene, insbesondere in Einbaulage in einem Kraftfahrzeug, angeordnet sind. Gemäß einer ganz besonders bevorzugten Ausführungsform ist mindestens einer der Wärmeübertrager in einem Winkel von weniger als 20° zur horizontalen Ebene geneigt angeordnet. Bei einer derartigen, flachen Anordnung ist eine Anordnung der Klimaanlage oberhalb oder unterhalb des Fahrzeugbodens möglich, wobei die Wärmeübertrager fast liegend hintereinander und ggf. leicht überlappend angeordnet sein können. Jedoch ist maximal eine derartige Überlappung vorgesehen, dass die Projektionen von Verdampfer und Heizer auf eine horizontale Ebene sich maximal entsprechend der Hälfte der auf die horizontale Ebene projizierten Fläche des Heizers überlappen.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sind die beiden Wärmeübertrager in einer Richtung geneigt, jedoch vorzugsweise in sich leicht unterscheidenden Neigungswinkeln angeordnet.

Ebenfalls können die Wärmeübertrager auch in entgegengesetzten Richtung geneigt sein, wobei sie bevorzugt V-förmig angeordnet sind. Auch in diesem Fall ist nicht notwendigerweise der Betrag der Neigungswinkel gleich, sondern unterscheidet sich bevorzugt.

Vorteilhafterweise sind Heizkörper und Verdampfer so angeordnet, dass die Anströmfläche des Verdampfers und die Abströmfläche des Heizers in einem Winkel von größer als 100° und kleiner als 180°, insbesondere bevorzugt von größer als 120° und ganz besonders bevorzugt in einem Winkel von größer als 130°, angeordnet sind. Gemäß einer ganz besonders bevorzugten Ausführungsform ist die Anströmfläche des Verdampfers und die Abströmfläche des Heizers in einem Winkel von größer als 140° angeordnet.

Besonders bevorzugt ist der Heizer in einem flacheren Neigungswinkel als der Verdampfer angeordnet, so dass ein ausreichend großer Bypass für die am Heizer vorbeizuleitende Luft vorgesehen werden kann.

Vorzugsweise ist, insbesondere bevorzugt bei einer Neigung der Wärmeübertrager in einander entsprechender Richtung, eine Überlappung von Verdampfer und Heizer vorgesehen, wobei die Projektion von Verdampfer und Heizer auf eine horizontale Ebene eine Überlappung von maximal einem Drittel, besonders bevorzugt maximal einem Viertel, der auf die horizontale Ebene projizierten Fläche des Heizers entspricht.

Bevorzugt ist ein Gebläse neben dem Verdampfer und Heizer angeordnet, wobei die vom Gebläse kommende Luft vor dem Eintritt in den Verdampfer umgelenkt wird, insbesondere bevorzugt von einer Richtung entgegen der normalen Fahrtrichtung des Kraftfahrzeugs in eine Richtung senkrecht zu derselben, wobei zusätzlich noch eine Umlenkung leicht nach oben oder unten erfolgt.

Bevorzugt sind der Verdampfer und der Heizer unter einem Winkel von maximal 30° zur normalen Fahrtrichtung, besonders bevorzugt senkrecht zur normalen Fahrtrichtung des Kraftfahrzeugs von Luft durchströmbar. Damit sind bevorzugt der Verdampfer und Heizer im Wesentlichen, d.h. abgesehen von einem möglichen Überlappen in Teilbereichen, nebeneinander angeordnet und nicht, wie üblicherweise vorgesehen hintereinander.

Eine erfindungsgemäße Klimaanlagenanordnung ist vorzugsweise unter dem Fahrer und/oder Beifahrersitz und/oder einem Sitz der zweiten oder einer weiteren Sitzreihe und/oder unterhalb eines Fußraums und/oder im Kofferraum angeordnet.

Bevorzugt ist hierbei ein Gebläse räumlich in Höhe mit und im Kraftfahrzeug in normaler Fahrtrichtung desselben vor dem Verdampfer und Heizer angeordnet.

Insbesondere bevorzugt ist eine erfindungsgemäße Klimaanlagenanordnung teilweise unter dem Fahrer- oder Beifahrersitz und unterhalb des Fußraumes der zweiten Sitzreihe angeordnet, wobei bevorzugt das Gebläse unter dem Fahrer oder Beifahrersitz und der Verdampfer und der Heizer unterhalb eines Fußraums der zweiten Sitzreihe angeordnet sind, wodurch sich eine besonders raumsparende Anordnung der Klimaanlage ermöglicht, insbesondere für Vans bei denen im Verhältnis relativ viel Bauhöhe zur Verfügung steht.

Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels und vier allgemein beschriebenen Ausführungsformen mit Varianten unter Bezugnahme auf die Zeichnung im Einzelnen erläutert. Es zeigen:

1 eine schematisierte, perspektivische Ansicht einer Kraftfahrzeug-Klimaanlage gemäß dem Ausführungsbeispiel,

2 einen schematisierten Querschnitt durch einen Teil der Klimaanlage von 1,

3 einen stark schematisierten Schnitt durch eine Kraftfahrzeug-Klimaanlage zur Verdeutlichung einer ersten Anordnungsform von Verdampfer und Heizer, mit Darstellung des Strömungsverlaufs der Luft,

4 eine Variante der ersten Anordnungsform,

5 einen stark schematisierten Schnitt durch eine Kraftfahrzeug-Klimaanlage zur Verdeutlichung einer zweiten Anordnungsform von Verdampfer und Heizer,

6 eine erste Variante der zweiten Anordnungsform,

7 eine zweite Variante der zweiten Anordnungsform,

8 einen stark schematisierten Schnitt durch eine Kraftfahrzeug-Klimaanlage zur Verdeutlichung einer dritten Anordnungsform von Verdampfer und Heizer,

9 eine Variante der dritten Anordnungsform,

10 einen stark schematisierten Schnitt durch eine Kraftfahrzeug-Klimaanlage zur Verdeutlichung einer vierten Anordnungsform von Verdampfer und Heizer,

11 eine Variante der vierten Anordnungsform.

Eine Kraftfahrzeug-Klimaanlage 1 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel weist ein mehrteiliges Luftführungsgehäuse 2 auf, in welchem ein Gebläse G, welches Umluft aus dem Fahrzeuginnenraum und/oder Frischluft aus der Umgebung des Kraftfahrzeugs ansaugt, ein der Lufttemperierung dienender Verdampfer V und Heizer H angeordnet sind.

Die gesamte Klimaanlage 1 ist sehr flach ausgebildet. Hierbei ist vorliegend das Gebläse G unter dem Fahrersitz in einem Zwischenraum oberhalb des Fahrzeugbodens angeordnet, und der Verdampfer V und Heizer H sind im Fußraum der zweiten Sitzreihe angeordnet. Die Fahrtrichtung, die in 1 durch einen Pfeil angedeutet ist, verläuft im Wesentlichen senkrecht zur Luftströmungsrichtung durch den Verdampfer V und Heizer H, wobei das Gebläse G räumlich im Kraftfahrzeug vor den Wärmeübertragern H und V angeordnet ist.

In Luftströmungsrichtung gesehen ist der Verdampfer V vor dem Heizer H angeordnet, wobei die gesamte Luft den nahezu liegenden und entgegen der Luftströmungsrichtung geneigten Verdampfer V durchströmt. Der Heizer H, der in Luftströmungsrichtung geneigt ist, wird nur bei Bedarf und ggf. auch nur von einem Teilluftstrom durchströmt. Beide Wärmeübertrager H und V sind jeweils in einem Winkel von weniger als 40° zur Horizontalen geneigt, d.h. es ergibt sich eine sehr geringe Bauhöhe. Die Anströmfläche 6 des Verdampfers V und die Abströmfläche 7 des Heizers H sind dann entsprechend in einem Winkel von größer 100° angeordnet. Vorliegend ist der Verdampfer V in einem Winkel von 17° und der Heizer H in einem Winkel von 10° geneigt, damit ergibt für den Winkel zwischen der Anströmfläche 6 des Verdampfers V und die Abströmfläche 7 des Heizers ein Wert von 153°. Auf Grund der unterschiedlichen Neigungsrichtungen sind Verdampfer V und Heizer H V-förmig angeordnet, wobei das "V" weit geöffnet und auf Grund der unterschiedlichen Neigungswinkel leicht nach hinten in Luftströmungsrichtung geneigt ist.

Die Regelung der Verteilung des vom Gebläse G kommenden Luftstroms erfolgt vorliegend mittels einer einzigen, oberhalb des Heizers H angeordneten Temperaturmischklappe 3, deren Schwenkachse in der Nähe der Mitte der Oberseite etwas oberhalb derselben, vorliegend in Fahrzeuglängsrichtung verlaufend angeordnet ist, die Luftverteilung auf einzelne Luftkanäle mittels einer hinter dem Heizer H angeordneten Luftverteilungsklappe 4 deren Schwenkachse vorliegend ebenfalls in Fahrzeuglängsrichtung verläuft.

Die Schwenkachse der Temperaturmischklappe 3 liegt unterhalb der Oberkante des Verdampfers V, wie aus 2 ersichtlich ist, so dass diese Klappe die Bauhöhe nicht vergrößert. Die Schwenkachse der Luftverteilungsklappe 4 ist etwa mittig bezüglich der Bauhöhe des Verdampfers V und am oberen Eck des Heizers H angeordnet, so dass auch diese Klappe die Bauhöhe nicht beeinflusst.

Der Strömungsverlauf der Luft ausgehend vom Gebläse G erfolgt derart, dass der Luftstrom von der ursprünglichen Strömungsrichtung entgegengesetzt zur normalen Fahrtrichtung des Kraftfahrzeugs die Luft im Anströmbereich des Verdampfers V nach oben und in Richtung des Beifahrersitzes umgelenkt wird, d.h. der Verdampfer V wird von schräg unten her angeströmt, wobei sich der Luftkanal entgegen der normalen Fahrtrichtung des Kraftfahrzeugs verringert, so dass alle Bereiche des Verdampfers V möglichst gleichmäßig von Luft durchströmt werden. Nach dem Verlassen des Verdampfers V ist die Strömungsrichtung im Wesentlichen horizontal und senkrecht zur normalen Fahrtrichtung des Kraftfahrzeugs gerichtet. Je nach Klappenstellung der Temperaturmischklappe 3 wird der gesamte Luftstrom über den Heizer H hinweg geleitet (untere Endstellung der Temperaturmischklappe 3), durch den Heizer H geleitet (obere Endstellung der Temperaturmischklappe 3) oder aufgeteilt und ein der Klappenstellung entsprechender Teilluftstrom durch den Heizer H und der restliche Teilluftstrom über den Heizer H hinweg geleitet, wobei sich die Teilluftströme im nachfolgenden Mischbereich 5 mischen. Mit Hilfe der Luftverteilungsklappe 4 wird die temperierte Luft auf mehrere Luftkanäle, die zu den einzelnen Ausströmern (Mittel- und Seitendüsen (Fahrer- und Beifahrerseite), Belüftungsdüsen (Fondbereich), Ausströmer in den einzelnen Fußbereichen (Front- und Fondbereich), Defrostdüsen) führen, verteilt, wobei in der Darstellung lediglich zwei Kanäle angedeutet sind.

In 3, welche eine erste, vom ersten Ausführungsbeispiel leicht abweichende Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt, ist der Strömungsverlauf der Luft für eine Mischstellung dargestellt. Gemäß dieser ersten Ausführungsform sind Verdampfer V und Heizer H V-förmig nebeneinander angeordnet, beide in einem Winkel von jeweils weniger als 40° zur horizontalen Ebene E, wobei die benachbarten Oberkanten in etwa einer vertikalen Ebene enden, die Oberkante des Verdampfers V ist hierbei oberhalb der Oberkante des Heizers angeordnet, wobei der Neigungswinkel vorliegend jeweils auch wiederum kleiner als 30° ist. Dadurch ergibt sich zwischen der Anströmfläche 6 des Verdampfers V und der Abströmfläche 7 des Heizers H entsprechend ein Winkel von größer 120°.

Die Unterkante des Heizers H ist etwas tiefer als die Unterkante des Verdampfers V angeordnet. Zur Regelung des Luftstroms sind in dieser Ausführungsform zwei Temperaturmischklappen 3, 3' vorgesehen, wobei die erste Temperaturmischklappe 3 entsprechend der Temperaturmischklappe 3 des ersten Ausführungsbeispiels oberhalb des Heizers H mit einer Schwenkachse etwa in Höhe der oberen Kante des Heizers und im mittleren Bereich über dem Heizer H verlaufend angeordnet ist. Die zweite Temperaturmischklappe 3' ist unterhalb des Heizers H angeordnet, wobei die Schwenkachse der Klappe knapp unterhalb der luftabströmseitigen oberen Kante desselben angeordnet ist, parallel zu derjenigen der ersten Luftverteilungsklappe 3. Eine Luftverteilungsklappe 4 ist hinter einem Mischbereich 5 angeordnet.

4 zeigt eine Variante der ersten Ausführungsform, gemäß der nur eine Temperaturmischklappe 3 vorgesehen ist. Zudem enden die unteren Oberkanten von Verdampfer V und Heizer H etwa in einer Höhe, in direkter Nachbarschaft voneinander. Das zuvor beschriebene Ausführungsbeispiel entspricht daher der in 4 dargestellten Variante der ersten Ausführungsform. Auch bei dieser Variante sind die Neigungswinkel der beiden Wärmeübertragerjeweils kleiner als 40°, vorliegend auch kleiner als 30°.

Gemäß der in 5 dargestellten zweiten Ausführungsform sind die beiden Wärmeübertrager V und H jeweils mit ihren Oberkanten in Luftströmungsrichtung geneigt, wobei der Neigungswinkel wiederum jeweils kleiner als 40°, vorliegend auch wiederum kleiner als 30°, ist. Die Anströmfläche 6 des Verdampfers V und die Abströmfläche 7 des Heizers H sind vorliegend im Wesentlichen parallel angeordnet. Der obere Bereich des Verdampfers V ist vorliegend oberhalb, d.h. überlappend, bezüglich des unteren Bereichs des Heizers H angeordnet, wobei die Überlappung U, gemessen durch Projektionen der Wärmeübertrager Qeweils projizierte Anström- oder Abströmfläche des Verdampfers PV bzw. Heizer PH) auf die horizontale Ebene E, maximal einem Drittel der projizierten (gesamten) Fläche PH des Heizers H entspricht. Die untersten Kanten beider Wärmeübertrager sind vorliegend in der selben Höhe angeordnet, während die Oberkante des Verdampfers V oberhalb der des Heizers H angeordnet ist.

Zur Regelung der Temperatur ist vorliegend nur eine Temperaturmischklappe 3 vorgesehen, die oberhalb des mittleren Bereichs des Heizers H angeordnet ist, etwa in Höhe der abströmseitigen oberen Kante des Verdampfers V.

Gemäß der ersten, in 6 dargestellten Variante der zweiten Ausführungsform ist kein Überlappen vorgesehen, d.h. die beiden Wärmeübertrager sind nebeneinander angeordnet. Die Neigungswinkel entsprechen denen der zuvor beschriebenen Ausführungsform.

Zur Regelung der Temperatur sind vorliegend zwei Temperaturmischklappen 3 und 3' vorgesehen, die erste Temperaturmischklappe 3 ist – entsprechend der zweiten Ausführungsform – oberhalb des mittleren Bereichs des Heizers H angeordnet ist, etwa in Höhe der abströmseitigen oberen Kante des Verdampfers V, die zweite Temperaturmischklappe 3' ist neben der abströmseitigen Oberkante des Heizers H angeordnet.

Die in 7 dargestellte zweite Variante der zweiten Ausführungsform entspricht der zuvor beschriebenen ersten Variante, jedoch ist nur eine Temperaturmischklappe 3 vorgesehen, nämlich wiederum diejenige, die oberhalb des Heizers H angeordnet ist.

Gemäß der in 8 dargestellten dritten Ausführungsform sind die Wärmeübertrager umgekehrt V-förmig oder dachartig angeordnet, d.h. die oberen Kanten sind in direkter Nachbarschaft voneinander positioniert. Eine Überlappung ist vorliegend nicht vorgesehen. Die Oberkanten von Verdampfer V und Heizer H sind etwa in gleicher Höhe angeordnet, die Unterkanten sind jedoch in der Höhe deutlich versetzt angeordnet, wobei der Verdampfer V weiter nach unten ragt, so dass unterhalb des Heizers H ein Luftkanal verbleibt, um den Luftstrom oder Teilluftstrom am Heizer H vorbei zu leiten. Vorliegend sind zwei Temperaturmischklappen 3 und 3' vorgesehen und eine nach einem Mischbereich angeordnete Luftverteilungsklappe 4. Die Anordnung, auch in Hinblick auf die Neigungswinkel der Wärmeübertrager, entspricht im Wesentlichen der um 180° gedrehten Anordnung der ersten Ausführungsform von 3.

9 zeigt eine Variante der dritten Ausführungsform, gemäß der die zweite Temperaturmischklappe 3' entfällt. Ansonsten entspricht der Aufbau exakt dem der dritten Ausführungsform, so dass hierauf nicht näher eingegangen wird.

Die in 10 dargestellte, vierte Ausführungsform entspricht der in 6 dargestellten ersten Variante der zweiten Ausführungsform, die um 180° gedreht ist, auch in Hinblick auf die Neigungswinkel der Wärmeübertrager. Im Falle der Variante von 11 entfällt zudem die zweite Temperaturmischklappe 3'. Gemäß einer weiteren Variante, die nicht in der Zeichnung dargestellt ist, sind der Verdampfer und der Heizer in einem Teilbereich überlappend angeordnet, d.h. entsprechend der zweiten Ausführungsform von 5. Auch in diesem Fall beträgt die Projektion der Überlappung maximal einem Drittel der Projektion des Heizers auf die horizontale Ebene.

Die Klimaanlage kann, obwohl vorstehend nicht näher beschrieben, auch mehrzonig, insbesondere zweizonig, ausgebildet sein, d.h. es sind entsprechende Trennwände und geteilte, getrennt ansteuerbare Klappen vorgesehen, um eine im Wesentlichen unabhängige Klimatisierung der einzelnen Zonen zu ermöglichen.


Anspruch[de]
Kraftfahrzeug-Klimaanlagenanordnung mit mindestens einem Heizer (H) und mindestens einem Verdampfer (V), die in einem Luftführungsgehäuse (2) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schräglage von Heizer (H) und Verdampfer (V) vorgesehen ist, so dass die Ebenen von Verdampfer (V) und Heizer (H), die senkrecht von Luft durchströmt werden, jeweils in einem Winkel von weniger als 40°, insbesondere von weniger als 30°, zur horizontalen Ebene (E) angeordnet sind, und dass Heizer (H) und Verdampfer M nebeneinander angeordnet sind, oder dass Heizer (H) und Verdampfer (V) derart angeordnet sind, dass maximal eine Überlappung der die Projektionen von Verdampfer (V) und Heizer (H) auf eine horizontale Ebene (E) von maximal der Hälfte der auf die horizontale Ebene (E) projizierten Fläche des Heizers (H) vorgesehen ist. Kraftfahrzeug-Klimaanlagenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Heizer (H) und Verdampfer M in gleicher Richtung geneigt sind. Kraftfahrzeug-Klimaanlagenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Heizer (H) und Verdampfer (V) in entgegengesetzter Richtung geneigt sind. Kraftfahrzeug-Klimaanlagenanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Heizer (H) und Verdampfer (V) V-förmig angeordnet sind. Kraftfahrzeug-Klimaanlagenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Überlappung von Verdampfer (V) und Heizer (H) vorgesehen ist, wobei die Projektion von Verdampfer M und Heizer (H) auf eine horizontale Ebene (E) eine Überlappung von maximal einem Drittel der auf die horizontale Ebene (E) projizierten Fläche des Heizers (H) entspricht. Kraftfahrzeug-Klimaanlagenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gebläse (G) neben dem Verdampfer (V) und Heizer (H) angeordnet ist, wobei die vom Gebläse (G) kommende Luft vor dem Eintritt in den Verdampfer (V) umgelenkt wird. Kraftfahrzeug-Klimaanlagenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdampfer (V) und Heizer (H) senkrecht zur normalen Fahrtrichtung des Kraftfahrzeugs von Luft durchströmbar sind. Kraftfahrzeug-Klimaanlagenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klimaanlage (1) unter dem Fahrer und/oder Beifahrersitz und/oder einem Sitz der zweiten oder einer weiteren Sitzreihe und/oder unterhalb eines Fußraums und/oder im Kofferraum angeordnet ist. Kraftfahrzeug-Klimaanlagenanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gebläse (G) räumlich in Höhe mit und im Kraftfahrzeug in normaler Fahrtrichtung desselben vor dem Verdampfer (V) und Heizer (H) angeordnet ist. Kraftfahrzeug-Klimaanlagenanordnung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebläse (G) der Klimaanlage (1) unter dem Fahrer oder Beifahrersitz und der Verdampfer (V) und der Heizer (H) unterhalb eines Fußraums der zweiten Sitzreihe angeordnet sind. Kraftfahrzeug, gekennzeichnet durch eine Klimaanlagenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10.






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