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Dokumentenidentifikation DE10221401B4 31.10.2007
Titel Endoskop-Objektivoptik
Anmelder Pentax Corp., Tokyo, JP
Erfinder Murayama, Minoru, Tokio/Tokyo, JP
Vertreter Schaumburg, Thoenes, Thurn, Landskron, 81679 München
DE-Anmeldedatum 14.05.2002
DE-Aktenzeichen 10221401
Offenlegungstag 21.11.2002
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 31.10.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.10.2007
IPC-Hauptklasse G02B 13/24(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G02B 23/24(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Objektivoptik eines elektronischen Endoskops.

In herkömmlichen Objektivoptiken von Endoskopen, in denen (i) eine Retrofokus-Optik mit einer ersten Linsengruppe mit negativer Brechkraft, im Folgenden als negative erste Linsengruppe bezeichnet, und einer zweiten Linsengruppe mit positiver Brechkraft, im Folgenden als positive zweite Linsengruppe bezeichnet, eingesetzt werden und (ii) die positive zweite Linsengruppe zum Durchführen der Brennweitenänderung längs der optischen Achse bewegbar ist, sind beispielsweise in der geprüften Japanischen Patentveröffentlichung JP-55-15004 B2 ungeprüfte Japanisch Patentveröffentlichung JP-51-44937 A) und in dem Japanischen Patent JP 2804267 B2 (ungeprüfte Japanische Patentveröffentlichung JP 01279219 A beschrieben. Die in der JP-55-15004 B2 beschriebene Objektivoptik hat jedoch ein kleines Zoom- oder Brennweitenverhältnis und bei der Einstellung kürzester Brennweite einen engen Feldwinkel von etwa 90°. Auch die in dem Japanischen Patent JP 2804267 B2 beschriebene Objektivoptik hat bei der Einstellung kürzester Brennweite einen engen Feldwinkel von etwa 100°.

Beispiele für Objektivoptiken von Endoskopen, die bei der Einstellung kürzester Brennweite einen Superweitwinkel haben, sind die in der JP 08054561 A JP 11316339 A beschriebenen Objektivoptiken, die bei der Einstellung kürzester Brennweite einen Feldwinkel von etwa 130° bis 140° haben.

In der in der JP 08054561 A beschriebenen Objektivoptik eines Endoskops wird in der Optik an einer Zwischenposition ein reelles Bild erzeugt und die Brennweitenänderung, d.h. der Zoomvorgang, von einer Umkehroptik vorgenommen. Infolgedessen hat die Objektivoptik eine große Zahl an Linsenelementen und eine große Gesamtlänge.

Die in der JP 11316339 A beschriebene Objektivoptik eines Endoskops hat eine Anordnung aus drei Linsengruppen, nämlich eine positive Linsengruppe, eine negative Linsengruppe und eine positive Linsengruppe. Zur Brennweitenänderung wird die zweite Linsengruppe bewegt. Die Anordnung der positiven ersten Linsengruppe ist jedoch gleichbedeutend mit einer Retrofokus-Optik, in der das am weitesten objektseitig angeordnete Linsenelement negative Brechkraft hat, um einen weiten Feldwinkel zu erreichen. Deshalb hat die Objektivoptik eine große Zahl an Linsenelementen und eine große Gesamtlänge. Ferner wird die Brennweitenänderung von der negativen zweiten Linsengruppe vorgenommen, so dass der Durchmesser der dritten Linsengruppe groß wird, wenn die Brennweite bei der Einstellung kürzester Brennweite verkürzt werden soll.

Aus der US 4 976 522 ist ein Endoskop-Objektivoptik mit einer negativen ersten Linsengruppe, einer positiven zweiten Linsengruppe und einer Bilderzeugungsvorrichtung bekannt, die in dieser Reihenfolge vom Objekt her gesehen angeordnet sind. Die Brennweitenänderung erfolgt durch Bewegen der positiven zweiten Linsengruppe längs der optischen Achse.

Die Erfindung wird auf eine Objektivoptik eines Endoskops angewendet, in der eine negative erste Linsengruppe und eine positive zweite Linsengruppe vorgesehen sind und die Brennweitenänderung durch Bewegen der positiven zweiten Linsengruppe längs der optischen Achse erfolgt. Indem durch die Erfindung insbesondere der Abbildungsmaßstab, d.h. die laterale Vergrößerung, in einem vorbestimmten Bereich eingestellt wird, ermöglicht die Endoskop-Objektivoptik sowohl das Betrachten in einem weiteren Feldwinkel als auch das vergrößerte Betrachten mit einem höheren Brennweiten- oder Zoomverhältnis, während zugleich die Gesamtlänge der Objektivoptik kurz und der Durchmesser klein gehalten werden.

Die Erfindung erreicht dies durch die Objektivoptik eines Endoskops, im Folgenden als Endoskop-Objektivoptik bezeichnet, mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.

Die Weiterbildungen gemäß den Ansprüchen 6, 7 und 8 sind besonders vorteilhaft im Hinblick auf die Korrektion von Aberrationen.

Die Erfindung wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die Figuren näher erläutert. Darin zeigen:

1 die Linsenanordnung einer Endoskop-Objektivoptik bei der Einstellung kürzester Brennweite als erstes Ausführungsbeispiel,

2A, 2B, 2C, 2D und 2E in der Linsenanordnung nach 1 auftretende Aberrationen,

3 die Linsenanordnung des ersten Ausführungsbeispiels bei der Einstellung längster Brennweite,

4A, 4B, 4C, 4D und 4E in der Linsenanordnung nach 3 auftretende Aberrationen,

5 die Linsenanordnung einer Endoskop-Objektivoptik als zweites Ausführungsbeispiel bei der Einstellung kürzester Brennweite,

6A, 6B, 6C, 6D und 6E in der Linsenanordnung nach 5 auftretende Aberrationen,

7 die Linsenanordnung des zweiten Ausführungsbeispiels bei der Einstellung längster Brennweite,

8A, 8B, 8C, 8D und 8E in der Linsenanordnung nach 7 auftretende Aberrationen,

9 die Linsenanordnung einer Endoskop-Objektivoptik als drittes Ausführungsbeispiel bei der Einstellung kürzester Brennweite,

10A, 10B, 10C, 10D und 10E in der Linsenanordnung nach 9 auftretende Aberrationen,

11 die Linsenanordnung des dritten Ausführungsbeispiels bei der Einstellung längster Brennweite,

12A, 12B, 12C, 12D und 12E in der Linsenanordnung nach 11 auftretende Aberrationen,

13 die Linsenanordnung einer Endoskop-Objektivoptik als viertes Ausführungsbeispiel bei der Einstellung kürzester Brennweite,

14A, 14B, 14C, 14D und 14E in der Linsenanordnung nach 13 auftretende Aberrationen,

15 die Linsenanordnung des vierten Ausführungsbeispiels bei der Einstellung längster Brennweite,

16A, 16B, 16C, 16D und 16E in der Linsenanordnung nach 15 auftretende Aberrationen,

17 die Linsenanordnung einer Endoskop-Objektivoptik als fünftes Ausführungsbeispiel bei der Einstellung kürzester Brennweite,

18A, 18B, 18C, 18D und 18E in der Linsenanordnung nach 17 auftretende Aberrationen,

19 die Linsenanordnung des fünften Ausführungsbeispiels bei der Einstellung längster Brennweite,

20A, 20B, 20C, 20D und 20E in der Linsenanordnung nach 19 auftretende Aberrationen,

21 die Linsenanordnung einer Endoskop-Objektivoptik als sechstes Ausführungsbeispiel bei der Einstellung kürzester Brennweite,

22A, 22B, 22C, 22D und 22E in der Linsenanordnung nach 21 auftretende Aberrationen,

23 die Linsenanordnung des sechsten Ausführungsbeispiels bei der Einstellung längster Brennweite,

24A, 24B, 24C, 24D und 24E in der Linsenanordnung nach 23 auftretende Aberrationen,

25 die Linsenanordnung einer Endoskop-Objektivoptik als siebentes Ausführungsbeispiel bei der Einstellung kürzester Brennweite,

26A, 26B, 26C, 26D und 26E in der Linsenanordnung nach 25 auftretende Aberrationen,

27 die Linsenanordnung des siebenten Ausführungsbeispiels bei der Einstellung längster Brennweite,

28A, 28B, 28C, 28D und 28E in der Linsenanordnung nach 27 auftretende Aberrationen,

29 die Linsenanordnung einer Endoskop-Objektivoptik als achtes Ausführungsbeispiel bei der Einstellung kürzester Brennweite,

30A, 30B, 30C, 30D und 30E in der Linsenanordnung nach 29 auftretende Aberrationen,

31 die Linsenanordnung des achten Ausführungsbeispiels bei der Einstellung längster Brennweite,

32A, 32B, 32C, 32D und 32E in der Linsenanordnung nach 31 auftretende Aberrationen,

33 die Linsenanordnung einer Endoskop-Objektivoptik als neuntes Ausführungsbeispiel bei der Einstellung kürzester Brennweite,

34A, 34B, 34C, 34D und 34E in der Linsenanordnung nach 33 auftretende Aberrationen,

35 die Linsenanordnung des neunten Ausführungsbeispiels bei der Einstellung längster Brennweite,

36A, 36B, 36C, 36D und 36E in der Linsenanordnung nach 35 auftretende Aberrationen,

37 die Linsenanordnung einer Endoskop-Objektivoptik als zehntes Ausführungsbeispiel bei der Einstellung kürzester Brennweite,

38A, 38B, 38C, 38D und 38E in der Linsenanordnung nach 37 auftretende Aberrationen,

39 die Linsenanordnung des zehnten Ausführungsbeispiels bei der Einstellung längster Brennweite,

40A, 40B, 40C, 40D und 40E in der Linsenanordnung nach 39 auftretende Aberrationen,

41 die Linsenanordnung einer Endoskop-Objektivoptik bei der Einstellung kürzester Brennweite als elftes Ausführungsbeispiel,

42A, 42B, 42C, 42D und 42E in der Linsenanordnung nach 41 auftretende Aberrationen,

43 die Linsenanordnung des elften Ausführungsbeispiels bei der Einstellung längster Brennweite,

44A, 44B, 44C, 44D und 44E in der Linsenanordnung nach 43 auftretende Aberrationen, und

45 die an dem vorderen Ende des Einführteils des Endoskops befestigte Objektivoptik sowie deren Verstellweg in schematischer Darstellung.

45 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Endoskop-Objektivoptik. Die negative erste Linsengruppe 11 ist an dem vorderen Ende eines Endoskopkörper-Einführteils 10 befestigt. Der Einführteil 10, eine Blende S, eine positive zweite Linsengruppe 12, ein Abdeckglas (Filter) 13 und eine hinter dem Abdeckglas 13 befestigte Bilderzeugungsvorrichtung 14 sind in dieser Reihenfolge von der ersten Linsengruppe 11 her gesehen angeordnet. Die Blende S ist an der positiven zweiten Linsengruppe 12 montiert. Die zweite Linsengruppe 12 (Blende S) und ein das Abdeckglas 13 und die Bilderzeugungsvorrichtung 14 umfassender kombinierter Körper sind jeweils längs der optischen Achse bewegbar.

Um die Endoskop-Objektivoptik auf eine Objektentfernung OL einzustellen, wird wie folgt vorgegangen:

  • (i) eine Objektentfernung OS bei der Einstellung kürzester Brennweite S wird als Referenzentfernung gesetzt;
  • (ii) die zweite Linsengruppe 12 wird zum Objekt hin bewegt, um die Brennweite zu längeren Brennweiten hin zu verändern; und
  • (iii) die Bilderzeugungsvorrichtung 14 (Abdeckglas 13) wird vom Objekt weg bewegt, um die Objektentfernung OL zu verringern.

In der oben beschriebenen Endoskop-Objektivoptik vom Retrofokustyp, welche die negative erste Linsengruppe 11 und die positive zweite Linsengruppe 12 enthält, wird der Abstand zwischen der negativen ersten Linsengruppe 11 und der positiven zweiten Linsengruppe 12 größer, wenn die positive zweite Linsengruppe 12 in Richtung der optischen Achse bewegt wird, um die Brennweite der gesamten Endoskop-Objektivoptik zu ändern. Infolgedessen wird der Durchmesser der negativen ersten Linsengruppe 11 größer als der einer Endoskop-Objektivoptik mit fester Brennweite, d.h. einer Objektivoptik ohne bewegbare Linsengruppen.

Will man die kürzestmögliche Brennweite verringern und dabei den Durchmesser der negativen ersten Linsengruppe 11 verkleinern, so muss die Brechkraft der negativen ersten Linsengruppe 11 erhöht werden. Versucht man nun die Brechkraft der negativen ersten Linsengruppe 11 zu vergrößern und zugleich den Abbildungsmaßstab (Vergrößerung) der gesamten Endoskop-Objektivoptik konstant halten, so muss die Brechkraft der positiven zweiten Linsengruppe 12 erhöht werden.

Die Bedingung (1) des Anspruchs 1 spezifiziert den Abbildungsmaßstab der positiven zweiten Linsengruppe 12 derart, dass ein weiter Feldwinkel und eine weitere Miniaturisierung in der negativen ersten Linsengruppe 11 erreicht werden.

Übersteigt m2T < m2W die obere Grenze der Bedingung (1), so wird die Brechkraft der negativen ersten Linsengruppe 11 schwächer, wodurch deren Durchmesser größer wird, wenn man einen weiteren Feldwinkel erhalten will.

Die Bedingung (2) des Anspruchs 2 spezifiziert die Brennweite der negativen ersten Linsengruppe derart, dass unter der Voraussetzung, dass die Bedingung (1) erfüllt ist, ein weiterer Feldwinkel erhalten wird.

Wird der Feldwinkel dermaßen vergrößert, dass f1/fW die untere Grenze der Bedingung (2) unterschreitet, so wird der Durchmesser der negativen ersten Linsengruppe 11 groß.

Überschreitet dagegen f1/fW die obere Grenze der Bedingung (2), so treten beträchtliche Aberrationen in der negativen ersten Linsengruppe 11 auf, so dass die Aberrationen nicht in jedem Brennweitenbereich korrigiert werden können. Dies liegt daran, dass in der negativen ersten Linsengruppe 11 der Randlichtstrahl bei der Einstellung kürzester Brennweite und der bei der Einstellung längster Brennweite einen großen Höhenunterschied aufweisen.

Wie aus obiger Beschreibung hervorgeht, nehmen die in der negativen ersten Linsengruppe 11 auftretenden Aberrationen zu, da diese eine starke negative Brechkraft hat.

Das negative erste Linsenelement 11 kann aus einem Linsenelement bestehen. Vorzugsweise besteht jedoch die negative erste Linsengruppe 11 aus einem negativen Linsenelement und einem positiven Linsenelement, um sicherzustellen, dass die Aberrationen in gut ausgeglichener Art und Weise korrigiert werden und so die optische Leistung über den gesamten Brennweitenbereich ausgehend von der Einstellung kürzester Brennweite bis zur Einstellung längster Brennweite aufrecht erhalten wird.

Durch die Ausbildung der negativen ersten Linsengruppe 11 als Anordnung aus zwei Linsenelementen, nämlich einem negativen und einem positiven Element, können die Aberrationen verringert werden, wie z.B. die chromatische Queraberration und die Bildfeldwölbung, die in der negativen ersten Linsengruppe 11 bei der Einstellung kürzester Brennweite auftreten. So erhält man über den gesamten Brennweitenbereich ausgehend von der Einstellung kürzester Brennweite bis zur Einstellung längster Brennweite eine gute optische Leistung.

Die Bedingung (3) des Anspruchs 5 spezifiziert den Brechungsindex eines in der negativen ersten Linsengruppe 11 vorgesehenen negativen Linsenelementes derart, dass der Durchmesser der negativen ersten Linsengruppe 11 klein bleibt.

Die Bedingung (4) des Anspruchs 5 spezifiziert die Brechkraft eines in der negativen ersten Linsengruppe 11 vorgesehenen positiven Linsenelementes.

Unterschreitet f1+/fW die untere Grenze der Bedingung (4), so wird die negative Brechkraft der negativen ersten Linsengruppe 11 kleiner, wodurch der Durchmesser der negativen ersten Linsengruppe 11 zunimmt.

Übersteigt dagegen f1+/fW die obere Grenze der Bedingung (4), so nehmen die von dem positiven Linsenelement verursachten Wirkungen der Aberrationskorrektion ab.

Ferner ist es besonders effektiv, eine asphärische Fläche zum Korrigieren der Aberration einzusetzen, die in der negativen Linsengruppe 11 mit ihrer starken negativen Brechkraft auftreten.

Wie oben erläutert, unterscheiden sich in der negativen ersten Linsengruppe 11 die Höhen der Randstrahlen bei der Einstellung kürzester Brennweite und bei der Einstellung längster Brennweite stark voneinander. Folglich kann die asphärische Fläche mit den folgenden Merkmalen Koma und Bildfeldwölbung bei der Einstellung kürzester Brennweite und der Einstellung längster Brennweite angemessen korrigieren:

  • (a) Für den Fall, dass die negative erste Linsengruppe 11 ein negatives Linsenelement mit einer asphärischen Fläche enthält, ist letztere so geformt, dass die Linsendicke des mit der asphärischen Fläche versehenen negativen Linsenelementes kleiner als die eines negativen Linsenelementes mit einer sphärischen Fläche, die in derselben Höhe über der optischen Achse denselben paraxialen Krümmungsradius wie die asphärische Fläche hat, und dass die Differenz zwischen der Dicke des mit der asphärischen Fläche versehenen negativen Linsenelementes und der Dicke des mit der sphärischen Fläche versehenen negativen Linsenelementes mit zunehmender Höhe über der optischen Achse größer wird.
  • (b) Für den Fall, dass die negative erste Linsengruppe 11 ein positives Linsenelement mit einer asphärischen Fläche enthält, ist letztere so geformt, dass die Linsendicke des mit der asphärischen Fläche versehenen positiven Linsenelementes kleiner ist als die eines positiven Linsenelementes mit einer sphärischen Fläche, die in derselben Höhe über der optischen Achse denselben paraxialen Krümmungsradius wie die asphärische Fläche hat, und dass die Differenz zwischen der Dicke des mit der asphärischen Fläche versehenen positiven Linsenelementes und der Dicke des mit der sphärischen Fläche versehenen positiven Linsenelementes mit zunehmender Höhe über der optischen Achse größer wird.

In der positiven zweiten Linsengruppe 12 ist an deren am weitesten bildseitig angeordneten Fläche, wo die Höhe eines Randstrahls groß ist, vorzugsweise eine asphärische Fläche vorgesehen. Durch Vorsehen einer solchen asphärischen Fläche in der positiven zweiten Linsengruppe 12 können Koma und Bildfeldwölbung geeignet korrigiert werden. Vorzugsweise enthält die positive zweite Linsengruppe ein positives Linsenelement mit mindestens einer asphärischen Fläche, die so geformt ist, dass die Linsendicke des mit der asphärischen Fläche versehenen positiven Linsenelementes größer ist als die des positiven Linsenelementes mit einer sphärischen Fläche, die in derselben Höhe über der optischen Achse denselben paraxialen Krümmungsradius wie die asphärische Fläche hat, und dass die Differenz zwischen der Dicke des mit der asphärischen Fläche versehenen positiven Linsenelementes und der Dicke des mit der sphärischen Fläche versehenen positiven Linsenelementes mit zunehmender Höhe über der optischen Achse größer wird.

Die Bedingung (5) des Anspruchs 9 gibt das Verhältnis der Objektentfernung zur Brennweite der gesamten Endoskop-Objektivoptik an, wobei die beiden vorstehend genannten Größen jeweils auf die Einstellung kürzester Brennweite bezogen sind.

Unterschreitet ODIS_w/fw die untere Grenze der Bedingung (5), so nimmt die Objektentfernung bei der Einstellung kürzester Brennweite zu, so dass es schwierig wird, einen zu vergrößernden und zu betrachtenden Objektteil festzulegen. Dies liegt daran, dass bei Unterschreiten der unteren Grenze der Bedingung (5) der Nahpunkt ((H × D)/(H + D); H: Nah-Fernpunkt, Naheinstellung auf Unendlich; D: Objektposition im fokussierten Zustand) der Schärfentiefe fern ist, wenn die Betrachtung bei einem weiten Feldwinkel vorgenommen wird.

Übersteigt ODIS_w/fw die obere Grenze der Bedingung (5), so verkürzt sich die Objektentfernung bei der Einstellung kürzester Brennweite, wodurch es schwierig wird, ein Objekt in größerer Entfernung zu betrachten.

Die Bedingung (6) des Anspruchs 9 gibt das Verhältnis der Objektentfernung bei der Einstellung längster Brennweite zur Brennweite der gesamten Endoskop-Objektivoptik bei der Einstellung kürzester Brennweite an.

Unterschreitet ODIS_t/fw die untere Grenze der Bedingung (6), so kann ein ausreichend vergrößerter Abbildungsmaßstab (Vergrößerung) nicht erzielt werden.

Übersteigt dagegen ODIS_t/fw die obere Grenze der Bedingung (6), so ist das vordere Ende des Endoskops zu nahe an dem zu betrachtenden Objektteil angeordnet. Die Beleuchtung dieses Objektteils ist deshalb möglicherweise nicht ausreichend, und/oder das vordere Ende des Endoskops kommt in Kontakt mit dem zu betrachtenden Objektteil, was die Betrachtung selbst bei einer geringen Bewegung des Endoskops unmöglich macht.

Im Folgenden werden spezielle numerische Daten der Ausführungsbeispiele angegeben. In den Diagrammen der chromatischen Aberration (chromatische Längsaberration), dargestellt durch die sphärische Aberration, bezeichnen die durchgezogene Linie und die beiden Arten von gestrichelten Linien die sphärischen Aberrationen bei der d-, der g- bzw. der C-Linie. Entsprechend bezeichnen in den Diagrammen der chromatischen Queraberration die beiden Arten von gestrichelten Linien den Abbildungsmaßstab (Vergrößerung) bei der g- bzw. der C-Linie. Die d-Linie fällt als Basislinie mit der Ordinate zusammen. S bezeichnet das Sagittalbild und M das Meridionalbild. In den Tabellen bezeichnet FE die effektive F-Zahl, f die Brennweite der gesamten Endoskop-Objektivoptik, ODIS die Objektentfernung, die den Abstand zwischen der am weitesten objektseitigen Fläche der ersten Linsengruppe und dem Objekt angibt, fB die hintere Schnittweite (Luftabstand zwischen der am weitesten bildseitig angeordneten Fläche des Abdeckglases 13 und der Bildebene der Bilderzeugungsvorrichtung 14), m die laterale Vergrößerung, d.h. den Abbildungsmaßstab der gesamten Endoskop-Objektivoptik, m2T die laterale Vergrößerung, d.h. den Abbildungsmaßstab der positiven zweiten Linsengruppe 12 bei der Einstellung längster Brennweite, berechnet bei einer Objektentfernung von –2,5, m2W die laterale Vergrößerung, d.h. den Abbildungsmaßstab der positiven zweiten Linsengruppe 12 bei der Einstellung kürzester Brennweite, berechnet bei einer Objektentfernung von –10, r den Krümmungsradius, d die Linsenelementdicke oder den Abstand zwischen den Linsenelementen, Nd den Brechungsindex bei der d-Linie und &ngr; die Abbe-Zahl.

Ferner ist eine asphärische, zur optischen Achse symmetrische Fläche wie folgt definiert: x = cy2/(1 + [1 – {1 + K}c2y2]1/2) + A4y4 + A6y6 + A8y8 + A10y10 ... worin

c
die Krümmung (1/r) der asphärischen Fläche im Scheitel,
y
den Abstand von der optischen Achse,
K
den Kegelschnittkoeffizienten sowie
A4
einen Asphärenkoeffizienten vierter Ordnung,
A6
einen Asphärenkoeffizienten sechster Ordnung,
A8
einen Asphärenkoeffizienten achter Ordnung, und
A10
einen Asphärenkoeffizienten zehnter Ordnung bezeichnet.

Ausführungsbeispiel 1

Die 1 bis 4E zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel der Endoskop-Objektivoptik. 1 zeigt die Linsenanordnung der Endoskop-Objektivoptik bei der Einstellung kürzester Brennweite. Die 2A bis 2E zeigen in der Linsenanordnung nach 1 auftretende Aberrationen. 3 zeigt die Linsenanordnung der Endoskop-Objektivoptik bei der Einstellung längster Brennweite. Die 4A bis 4E zeigen in der Linsenanordnung nach 3 auftretende Aberrationen. In Tabelle 1 sind die numerischen Werte des ersten Ausführungsbeispiels angegeben. Die negative erste Linsengruppe 11 enthält ein negatives Linsenelement. Die positive zweite Linsengruppe 12 enthält, vom Objekt her gesehen, ein positives Linsenelement und Kittglied mit einem positiven Linsenelement und einem negativen Linsenelement.

Tabelle 1

Ausführungsbeispiel 2

Die 5 bis 8E zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel der Endoskop-Objektivoptik. 5 zeigt die Linsenanordnung der Endoskop-Objektivoptik bei der Einstellung kürzester Brennweite. Die 6A bis 6E zeigen in der Linsenanordnung nach 5 auftretende Aberrationen. 7 zeigt die Linsenanordnung der Endoskop-Objektivoptik bei der Einstellung längster Brennweite. Die 8A bis 8E zeigen in der Linsenanordnung nach 7 auftretende Aberrationen. In Tabelle 2 sind die numerischen Werte des zweiten Ausführungsbeispiels angegeben. Die dem zweiten Ausführungsbeispiel zugrundeliegende Linsenanordnung ist die gleiche wie in dem ersten Ausführungsbeispiel.

Tabelle 2

Ausführungsbeispiel 3

Die 9 bis 12E zeigen ein drittes Ausführungsbeispiel der Endoskop-Objektivoptik. 9 zeigt die Linsenanordnung der Endoskop-Objektivoptik bei der Einstellung kürzester Brennweite. Die 10A bis 10E zeigen in der Linsenanordnung nach 9 auftretende Aberrationen. 11 zeigt die Linsenanordnung der Endoskop-Objektivoptik bei der Einstellung längster Brennweite. Die 12A bis 12E zeigen in der Linsenanordnung nach 11 auftretende Aberrationen. In Tabelle 3 sind die numerischen Werte des dritten Ausführungsbeispiels angegeben. Die dem dritten Ausführungsbeispiel zugrundeliegende Linsenanordnung ist die gleiche wie in dem ersten Ausführungsbeispiel, abgesehen davon, dass die negative erste Linsengruppe 11, vom Objekt her gesehen, ein negatives Linsenelement und ein positives Linsenelement enthält.

Tabelle 3

Ausführungsbeispiel 4

Die 13 bis 16E zeigen ein viertes Ausführungsbeispiel der Endoskop-Objektivoptik. 13 zeigt die Linsenanordnung der Endoskop-Objektivoptik bei der Einstellung kürzester Brennweite. Die 14A bis 14E zeigen in der Linsenanordnung nach 13 auftretende Aberrationen. 15 zeigt die Linsenanordnung der Endoskop-Objektivoptik bei der Einstellung längster Brennweite. Die 16A bis 16E zeigen in der Linsenanordnung nach 15 auftretende Aberrationen. In Tabelle 4 sind die numerischen Werte des vierten Ausführungsbeispiels angegeben. Die dem vierten Ausführungsbeispiel zugrundeliegende Linsenanordnung ist die gleiche wie in dem dritten Ausführungsbeispiel.

Tabelle 4

Ausführungsbeispiel 5

Die 17 bis 20E zeigen ein fünftes Ausführungsbeispiel der Endoskop-Objektivoptik. 17 zeigt die Linsenanordnung der Endoskop-Objektivoptik bei der Einstellung kürzester Brennweite. Die 18A bis 18E zeigen in der Linsenanordnung nach 17 auftretende Aberrationen. 19 zeigt die Linsenanordnung der Endoskop-Objektivoptik bei der Einstellung längster Brennweite. Die 20A bis 20E zeigen in der Linsenanordnung nach 19 auftretende Aberrationen. In Tabelle 5 sind die numerischen Werte des fünften Ausführungsbeispiels angegeben. Die dem fünften Ausführungsbeispiel zugrundeliegende Linsenanordnung ist die gleiche wie in dem ersten Ausführungsbeispiel.

Tabelle 5

Ausführungsbeispiel 6

Die 21 bis 24E zeigen ein sechstes Ausführungsbeispiel der Endoskop-Objektivoptik. 21 zeigt die Linsenanordnung der Endoskop-Objektivoptik bei der Einstellung kürzester Brennweite. Die 22A bis 22E zeigen in der Linsenanordnung nach 21 auftretende Aberrationen. 23 zeigt die Endoskop-Objektivoptik bei der Einstellung längster Brennweite. Die 24A bis 24E zeigen in der Linsenanordnung nach 23 auftretende Aberrationen. In Tabelle 6 sind die numerischen Werte des sechsten Ausführungsbeispiels angegeben. Die dem sechsten Ausführungsbeispiel zugrundeliegende Linsenanordnung ist die gleiche wie in dem ersten Ausführungsbeispiel.

Tabelle 6

Ausführungsbeispiel 7

Die 25 bis 28E zeigen ein siebentes Ausführungsbeispiel der Endoskop-Objektivoptik. 25 zeigt die Linsenanordnung der Endoskop-Objektivoptik bei der Einstellung kürzester Brennweite. Die 26A bis 26E zeigen in der Linsenanordnung nach 25 auftretende Aberrationen. 27 zeigt die Linsenanordnung der Endoskop-Objektivoptik bei der Einstellung längster Brennweite. Die 28A bis 28E zeigen in der Linsenanordnung nach 27 auftretende Aberrationen. In Tabelle 7 sind die numerischen Werte des siebenten Ausführungsbeispiels angegeben. Die dem siebenten Ausführungsbeispiel zugrundeliegende Linsenanordnung ist die gleiche wie in dem ersten Ausführungsbeispiel.

Tabelle 7
  • * asphärische, zur optischen Achse rotationssymmetrische Fläche.

Daten der asphärischen Fläche (nicht angegebene Asphärenkoeffizienten sind Null (0,00)):

Ausführungsbeispiel 8

Die 29 bis 32E zeigen ein achtes Ausführungsbeispiel der Endoskop-Objektivoptik. 29 zeigt die Linsenanordnung der Endoskop-Objektivoptik bei der Einstellung kürzester Brennweite. Die 30A bis 30E zeigen in der Linsenanordnung nach 29 auftretende Aberrationen. 31 zeigt die Linsenanordnung der Endoskop-Objektivoptik bei der Einstellung längster Brennweite. Die 32A bis 32E zeigen in der Linsenanordnung nach 31 auftretende Aberrationen. In Tabelle 8 sind die numerischen Werte des achten Ausführungsbeispiels angegeben. Die dem achten Ausführungsbeispiel zugrundeliegende Linsenanordnung ist die gleiche wie in dem ersten Ausführungsbeispiel.

Tabelle 8
  • * asphärische, zur optischen Achse rotationssymmetrische Fläche.

Daten der asphärischen Fläche (nicht angegebene Asphärenkoeffizienten sind Null (0,00)):

Ausführungsbeispiel 9

Die 33 bis 36E zeigen ein neuntes Ausführungsbeispiel der Endoskop-Objektivoptik. 33 zeigt die Linsenanordnung der Endoskop-Objektivoptik bei der Einstellung kürzester Brennweite. Die 34A bis 34E zeigen in der Linsenanordnung nach 33 auftretende Aberrationen. 35 zeigt die Linsenanordnung der Endoskop-Objektivoptik bei der Einstellung längster Brennweite. Die 36A bis 36E zeigen in der Linsenanordnung nach 35 auftretende Aberrationen. In Tabelle 9 sind die numerischen Werte des neunten Ausführungsbeispiels angegeben. Die dem neunten Ausführungsbeispiel zugrundeliegende Linsenanordnung ist die gleiche wie in dem dritten Ausführungsbeispiel.

Tabelle 9
  • * asphärische, zur optischen Achse rotationssymmetrische Fläche.

Daten der asphärischen Fläche (nicht angegebene Asphärenkoeffizienten sind Null (0,00)):

Ausführungsbeispiel 10

Die 37 bis 40E zeigen ein zehntes Ausführungsbeispiel der Endoskop-Objektivoptik. 37 zeigt die Linsenanordnung der Endoskop-Objektivoptik bei der Einstellung kürzester Brennweite. Die 38A bis 38E zeigen in der Linsenanordnung nach 37 auftretende Aberrationen. 39 zeigt die Linsenanordnung der Endoskop-Objektivoptik bei der Einstellung längster Brennweite. Die 40A bis 40E zeigen in der Linsenanordnung nach 39 auftretende Aberrationen. In Tabelle 10 sind die numerischen Werte des zehnten Ausführungsbeispiels angegeben. Die dem zehnten Ausführungsbeispiel zugrundeliegende Linsenanordnung ist die gleiche wie in dem dritten Ausführungsbeispiel.

Tabelle 10
  • * asphärische, zur optischen Achse rotationssymmetrische Fläche.

Daten der asphärischen Fläche (nicht angegebene Asphärenkoeffizienten sind Null (0,00)):

Ausführungsbeispiel 11

Die 41 bis 44E zeigen ein elftes Ausführungsbeispiel der Endoskop-Objektivoptik. 41 zeigt die Linsenanordnung der Endoskop-Objektivoptik bei der Einstellung kürzester Brennweite. Die 42A bis 42E zeigen in der Linsenanordnung nach 41 auftretende Aberrationen. 43 zeigt die Linsenanordnung der Endoskop-Objektivoptik bei der Einstellung längster Brennweite. Die 44A bis 44E zeigen in der Linsenanordnung nach 43 auftretende Aberrationen. In Tabelle 11 sind die numerischen Werte des elften Ausführungsbeispiels angegeben. Die dem elften Ausführungsbeispiel zugrundeliegende Linsenanordnung ist die gleiche wie in dem dritten Ausführungsbeispiel.

Tabelle 11
  • * asphärische, zur optischen Achse rotationssymmetrische Fläche.

Daten der asphärischen Fläche (nicht angegebene Asphärenkoeffizienten sind Null (0,00)):

Die numerischen Werte der einzelnen Bedingungen sind in Tabelle 12 für jedes Ausführungsbeispiel angegeben.

Tabelle 12

Aus Tabelle 12 geht hervor, wie die Ausführungsbeispiele (1) bis (11) die Bedingungen (1) bis (6) erfüllen. Wie den Aberrationsdiagrammen zu entnehmen ist, sind die verschiedenen Aberrationen angemessen korrigiert.

Wie aus obiger Beschreibung hervorgeht, stellt die Erfindung eine Endoskop-Objektivoptik bereit, die (i) sowohl das Betrachten mit einem weiteren Feldwinkel (ii) als auch ein vergrößertes Betrachten mit einem höheren Brennweitenverhältnis ermöglicht sowie (iii) ihre Gesamtlänge kurz und (iv) ihren Durchmesser klein halten kann.


Anspruch[de]
Endoskop-Objektivoptik mit einer negativen ersten Linsengruppe, einer positiven zweiten Linsengruppe und einer Bilderzeugungsvorrichtung, die in dieser Reihenfolge vom Objekt her gesehen angeordnet sind,

wobei die Brennweitenänderung durch Bewegen der positiven zweiten Linsengruppe längs der optischen Achse erfolgt und

folgende Bedingung (1) erfüllt ist: m2T < m2W < –1(1) worin

m2T den Abbildungsmaßstab der zweiten Linsengruppe bei der Einstellung längster Brennweite und

m2W den Abbildungsmaßstab der zweiten Linsengruppe bei der Einstellung kürzester Brennweite bezeichnet.
Endoskop-Objektivoptik nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass folgende Bedingung (2) erfüllt ist: –1,15 < f1/fW < –0,5(2) worin

f1 die Brennweite der ersten Linsengruppe und

fW die Brennweite der gesamten Endoskop-Objektivoptik bei der Einstellung kürzester Brennweite bezeichnet.
Endoskop-Objektivoptik nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,

dass die negative erste Linsengruppe an dem vorderen Ende eines Endoskopkörper-Einführteils befestigt ist,

die positive zweite Linsengruppe und die Bilderzeugungsvorrichtung in dem Endoskopkörper-Einführteil längs der optischen Achse bewegbar gehalten sind und

die Bilderzeugungsvorrichtung längs der optischen Achse bewegbar ist, um den Abbildungsmaßstab der Endoskop-Objektivoptik und die Objektentfernung im fokussierten Zustand zu ändern.
Endoskop-Objektivoptik nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die negative erste Linsengruppe aus einem negativen Linsenelement besteht. Endoskop-Objektivoptik nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die negative erste Linsengruppe ein negatives Linsenelement und ein positives Linsenelement enthält, die in dieser Reihenfolge vom Objekt her gesehen angeordnet sind,

und dass die negative erste Linsengruppe die folgenden Bedingungen (3) und (4) erfüllt: n > 1,7(3) 3,5 < f1+/fW < 25(4) worin

n den Brechungsindex des in der negativen ersten Linsengruppe vorgesehenen negativen Linsenelementes und

f1+ die Brennweite des in der negativen ersten Linsengruppe vorgesehenen positiven Linsenelementes bezeichnet.
Endoskop-Objektivoptik nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die negative erste Linsengruppe ein negatives Linsenelement mit mindestens einer asphärischen Fläche enthält, die derart geformt ist, dass die Linsendicke des mit der asphärischen Fläche versehenen negativen Linsenelementes größer ist als die eines negativen Linsenelementes mit einer sphärischen Fläche, die in derselben Höhe über der optischen Achse denselben paraxialen Krümmungsradius wie die asphärische Fläche hat, und dass die Differenz zwischen dem mit der asphärischen Fläche versehenen negativen Linsenelement und dem mit der sphärischen Fläche versehenen negativen Linsenelement mit zunehmender Höhe über der optischen Achse größer wird. Endoskop-Objektivoptik nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das positive Linsenelement mindestens eine asphärische Fläche hat, die derart geformt ist, dass die Linsendicke des mit der asphärischen Fläche versehenen positiven Linsenelementes kleiner ist als die eines positiven Linsenelementes mit einer sphärischen Fläche, die in derselben Höhe über der optischen Achse denselben paraxialen Krümmungsradius wie die asphärische Fläche hat, und dass die Differenz zwischen der Dicke des mit der asphärischen Fläche versehenen positiven Linsenelementes und der Dicke des mit der sphärischen Fläche versehenen positiven Linsenelementes mit zunehmender Höhe über der optischen Achse größer wird. Endoskop-Objektivoptik nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die positive zweite Linsengruppe ein positives Linsenelement mit mindestens einer asphärischen Fläche hat, die derart geformt ist, dass die Linsendicke des mit der asphärischen Fläche versehenen positiven Linsenelementes größer ist als die eines positiven Linsenelementes mit einer sphärischen Fläche, die in derselben Höhe über der optischen Achse denselben paraxialen Krümmungsradius wie die asphärische Fläche hat, und dass die Differenz zwischen der Dicke des mit der asphärischen Fläche versehenen positiven Linsenelementes und der Dicke des mit der sphärischen Fläche versehenen positiven Linsenelementes mit zunehmender Höhe über der optischen Achse größer wird. Endoskop-Objektivoptik nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass folgende Bedingungen (5) und (6) erfüllt sind: –9,2 < ODIS_w/fw < –4,7(5) –2,2 < ODIS_t/fw < –0,8(6) worin

ODIS_w die Objektentfernung bei der Einstellung kürzester Brennweite,

ODIS_t die Objektentfernung bei der Einstellung längster Brennweite, und

fw die Brennweite der gesamten Endoskop-Objektivoptik bezeichnet.






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