Technisches Gebiet
Die Erfindung betrifft einen Höhenverstellmechanismus für
eine Stuhllehne, insbesondere einen benutzerfreundlichen, stabileren und reibungslos
verstellbaren Höhenverstellmechanismus.
Stand der Technik
Um ein bequemes Sitzen von Benutzern in verschiedenen Höhen zu
gewährleisten wird eine Ausgestaltung hervorgebracht, bei der die Höhe
des Stuhlrückens verstellbar ist. 11 zeigt eine
herkömmliche Struktur eines Höhenverstellmechanismus für eine Stuhllehne,
bei dem eine L-förmige Platte 3' zwischen einer Stuhllehne
1' und einem Stuhlsitz 2' angeordnet ist und die beiden
1', 2' verbindet. An der Rückseite der Stuhllehne
1' ist ein Einsetz-Verbindungsteil 11' angeordnet, das das obere
Teil der L-förmigen Platte 3' aufnehmen kann. Am Einsetz-Verbindungsteil
11' ist ferner ein Drehknopf 12' vorgesehen, so daß die Stuhllehne
1' mittels des Einsetz-Verbindungsteils 11' mit dem oberen Teil
der L-förmigen Platte 3' in Verbindung stehen kann; die Höhe
der Stuhllehne 1' ist durch Lockern des Drehknopfs 12' verstellbar.
Nach dem Verstellen kann die L-förmige Platte 3' durch den Drehknopf
12' so fest gedreht werden, daß die Höhe der Stuhllehne
1' fest eingestellt wird.
Bei der vorstehenden herkömmlichen Ausgestaltung muß der
Benutzer jedoch den Drehknopf 12' mit großer Kraft fest drehen, was
sich als unpraktisch erweist; außerdem wird sich die Stuhllehne 1'
verschieben und unstabil, sollte der Drehknopf 12' nicht fest genug gedreht
worden sein.
Aufgabe der Erfindung
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Höhenverstellmechanismus
für eine Stuhllehne zu schaffen, der benutzerfreundlich, stabiler und reibungslos
verstellbar ist.
Technische Lösung
Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Höhenverstellmechanismus
für eine Stuhllehne mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen
sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
Die o.g. Aufgabe wird durch den Höhenverstellmechanismus für
eine Stuhllehne gelöst, der eine Befestigungsplatte, einen elastischen Positionierungsmechanismus,
eine Führungs-Verschiebscheibe und einen Positionierungssockel umfasst, wobei
die Befestigungsplatte L-förmig ausgebildet ist und an einem Ende eine waagerechte
Platte aufweist, die mit der Stuhllehne verbunden wird, während an ihrem anderen
Ende eine vertikale Platte angeordnet ist, die mit dem Positionierungssockel verbunden
wird. An der vertikalen Platte ist ein Verbindungsteil angeordnet, das mit dem elastischen
Positionierungsmechanismus verbunden ist und ein Einbauloch aufweist.
Der elastische Positionierungsmechanismus umfasst einen Verbindungssockel,
einen Bewegungskörper und ein elastisches Element, wobei an einer Seite des
Verbindungssockels ein Flansch angeordnet ist, an dessen Außenseite eine Abstützfläche
vorgesehen ist. Außerdem ist am Verbindungssockel ein vertieftes Aufnahmeteil
vorgesehen, in dem ein vorstehender Schaft angeordnet ist seitlich des Verbindungssockels
ist eine Nut vorgesehen, in der das andere Ende des elastischen Elements einsetzbar
ist. Das elastische Element stellt dem Bewegungskörper elastische Kraft zur
Bewegung zur Verfügung.
Die Führungs-Verschiebscheibe ist aus leicht flexiblem Material
hergestellt und weist seitlich eine elastische Scheibe auf, wobei in der Mitte der
Führungs-Verschiebscheibe ein Führungs-Verschiebloch angeordnet ist, das
ein senkrechtes und ein vertikales Loch aufweist, die miteinander korrespondieren.
Desweiteren umfasst der Positionierungssockel eine Positionierungsplatte,
eine Verbindungsplatte und eine Rückplatte, wobei gilt: die Positionierungsplatte
weist eine Vielzahl von Verbindungslöchern und Einsetzlöchern auf, wobei
in der Mitte der Positionierungsplatte ein vertikales Loch angeordnet ist, das mit
dem elastischen Positionierungsmechanismus korrespondiert; seitlich des vertikalen
Loches ist eine Vielzahl von schrägen Positionierungslöchern auf verschiedenen
Höhen angeordnet, wobei am oberen und unteren Ende des vertikalen Loches keine
Positionierungslöcher korrespondierend angeordnet sind, so daß jeweils
ein Sperrungsteil ausgebildet ist; die Verbindungsplatte ist aus Material mit niedriger
Reibung hergestellt und weist Einsetzstifte auf, so daß die Verbindungsplatte
durch das Einsetzen der Einsetzstifte in die Einsetzlöcher der Positionierungsplatte
positioniert werden kann; darüber hinaus ist an der Verbindungsplatte ein Durchgangsloch
angeordnet, das mit dem vertikalen Loch korrespondiert; an der Verbindungsplatte
ist zudem eine Gleitnut zur Aufnahme der Führungs-Verschiebscheibe vorgesehen,
wobei die Führungs-Verschiebscheibe beim Einbetten in die Gleitnut mit der
Seitenwand der Gleitnut in einer passenden gespannten Verbindung steht; die Rückplatte
weist Verbindungslöcher auf, durch die die Rückplatte mit der Positionierungsplatte
in Verbindung gesetzt wird; zudem weist die Rückplatte Verbindungslöcher
auf, durch die die Rückplatte mit der Stuhllehne in Verbindung gesetzt wird.
Dadurch wird ein benutzerfreundlicher, stabilerer und reibungslos
verstellbarer Höhenverstellmechanismus ermöglicht.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1 zeigt eine Explosionsdarstellung der Erfindung.
2 zeigt eine perspektivische Ansicht des Aufbaus der
Erfindung.
3 zeigt eine Ansicht vom Querschnitt A-A in
2.
4 zeigt eine perspektivische Ansicht, in der der elastische
Positionierungsmechanismus, die Führungs-Verschiebscheibe und die Verbindungsplatte
gemäß der Erfindung aufgebaut sind.
5 zeigt eine perspektivische Ansicht des Aufbaus der
Erfindung.
6 zeigt eine perspektivische Ansicht, die das Verstellen
der Höhe des Positionierungssockels der Erfindung veranschaulicht.
7 zeigt eine perspektivische Ansicht, die das Verstellen
der Höhe des Positionierungssockels der Erfindung veranschaulicht.
8 zeigt eine perspektivische Ansicht, die das nochmalige
Verstellen der Höhe des Positionierungssockels der Erfindung veranschaulicht.
9 zeigt eine perspektivische Ansicht, die das nochmalige
Verstellen der Höhe des Positionierungssockels der Erfindung veranschaulicht.
10 zeigt eine perspektivische Ansicht, die das nochmalige
Verstellen der Höhe des Positionierungssockels der Erfindung veranschaulicht.
11 zeigt eine perspektivische Ansicht einer herkömmlichen
Struktur.
Wege der Ausführung der Erfindung
Im Folgenden werden Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden
Erfindung anhand der detaillierten Beschreibung der Ausführungsbeispiele und
der beigefügten Zeichnungen näher erläutert werden. Jedoch soll die
Erfindung nicht auf die Beschreibung und die beigefügten Zeichnungen beschränkt
werden.
Wie aus 1 ersichtlich, umfasst der erfindungsgemäße
Höhenverstellmechanismus für eine Stuhllehne eine Befestigungsplatte
1, einen elastischen Positionierungsmechanismus 2, eine Führungs-Verschiebscheibe
3 und einen Positionierungssockel 4, wobei die Befestigungsplatte
1 L-förmig ausgebildet ist und an einem Ende eine waagerechte Platte
11 aufweist, die mit der Stuhllehne (nicht in der Zeichnung dargestellt)
verbunden wird, während an ihrem anderen Ende eine vertikale Platte
12 angeordnet ist, die mit dem Positionierungssockel 4 verbunden
wird. An der vertikalen Platte 12 ist ein Verbindungsteil 13 angeordnet,
das mit dem elastischen Positionierungsmechanismus 2 verbunden ist und
ein Einbauloch 131 aufweist.
Der elastische Positionierungsmechanismus 2 umfasst einen
Verbindungssockel 21, einen Bewegungskörper 22 und ein elastisches
Element 23, wobei an einer Seite des Verbindungssockels 21 ein
Flansch 211 angeordnet ist, an dessen Außenseite eine Abstützfläche
212 vorgesehen ist, so daß der Flansch 211 in das Einbauloch
131 der Befestigungsplatte 1 einsetzbar und dort positionierbar
ist. Die Abstützfläche 212 ist der Außenseite der Befestigungsplatte
1 gegenüber abgestützt. Außerdem ist am Verbindungssockel
21 ein vertieftes Aufnahmeteil 213 vorgesehen, in dem ein vorstehender
Schaft 214 angeordnet ist; seitlich des Verbindungssockels 21
ist eine Nut 215 vorgesehen, in der das andere Ende des elastischen Elements
23 (der Feder) einsetzbar ist. Am oberen Bereich des Verbindungssockels
21 ist ein Anstützteil 216 vorstehend angeordnet; der Bewegungskörper
22 kann im Aufnahmeteil 213 des Verbindungssockels 21
aufgenommen werden und weist ein Schaftloch 221 an seinem einen Ende auf,
das mit dem vorstehenden Schaft 214 korrespondiert, während an dem
anderen Ende ein Positionierungsstift 222 angeordnet ist; seitlich des
Bewegungskörpers 22 ist eine Nut 223 angeordnet, in die das
andere Ende des elastischen Elements 23 einsetzbar und damit verbindbar
ist.
Die Führungs-Verschiebscheibe 3 ist aus leicht flexiblem
Material hergestellt und weist seitlich eine elastische Scheibe 31 auf,
wobei in der Mitte der Führungs-Verschiebscheibe 3 ein Führungs-Verschiebloch
32 angeordnet ist, das ein senkrechtes und ein vertikales Loch
321, 322 aufweist, die miteinander korrespondieren.
Der Positionierungssockel 4 umfasst eine Positionierungsplatte
41, eine Verbindungsplatte 42 und eine Rückplatte
43, wobei gilt: die Positionierungsplatte 41 ist mit einer senkrechten
Vertiefung 411 versehen, die die Positionierungsplatte 41 und
die senkrechte Platte 12 aufnimmt und zugleich eine Vielzahl von Verbindungslöchern
412 und Einsetzlöchern 413 aufweist, wobei in der Mitte der
Positionierungsplatte 41 ein vertikales Loch 414 angeordnet ist,
das mit dem elastischen Positionierungsmechanismus 2 korrespondiert; seitlich
des vertikalen Loches 414 ist eine Vielzahl von schrägen Positionierungslöchern
415 auf verschiedenen Höhen angeordnet, wobei am
oberen und unteren Ende des vertikalen Loches 414 keine Positionierungslöcher
415 korrespondierend angeordnet sind, so daß jeweils ein Sperrungsteil
416, 417 ausgebildet ist; die Verbindungsplatte 42 ist
aus Material mit niedriger Reibung hergestellt und weist Einsetzstifte
421 auf, so daß die Verbindungsplatte 42 durch das Einsetzen
der Einsetzstifte 421 in die Einsetzlöcher 413 der Positionierungsplatte
41 positioniert werden kann; darüber hinaus ist an der Verbindungsplatte
42 ein Durchgangsloch 422 angeordnet, das mit dem vertikalen Loch
414 korrespondiert; an der Verbindungsplatte 42 ist zudem eine
Gleitnut 423 zur Aufnahme der Führungs-Verschiebscheibe
3 vorgesehen, wobei die Führungs-Verschiebscheibe 3 beim
Einbetten in die Gleitnut 423 mit der Seitenwand der Gleitnut
423 in einer angemessen gespannten Verbindung steht; die Rückplatte
43 weist Verbindungslöcher 431 auf, durch die die Rückplatte
43 mit der Positionierungsplatte 41 in Verbindung gesetzt wird;
zudem weist die Rückplatte 43 Verbindungslöcher 432
auf, durch die die Rückplatte 43 mit der Stuhllehne (nicht in der
Zeichnung dargestellt) in Verbindung gesetzt wird.
Gemäß 1 bis 5
kann das Verbindungsteil 13 erfindungsgemäß beim Aufbau ins Einbauloch
131 der Befestigungsplatte 1 eingesetzt werden, und das Schaftloch
221 des Bewegungskörpers 22 kann mit dem vorstehenden Schaft
214 des Verbindungssockels 21 formschlüssig verbunden werden.
Die beiden Enden des elastischen Elements 23 stützen sich jeweils
an den Nuten 215, 223 des Verbindungssockels 21 und des
Bewegungskörpers 22 ab und stellen dem Bewegungskörper
22 elastische Kraft zum Bewegen zur Verfügung. Die Verbindungsplatte
42 und die Positionierungsplatte 41 werden miteinander formschlüssig
verbunden werden, wobei die Führungs-Verschiebscheibe 3 in die Nut
423 der Verbindungsplatte 42 eingesetzt wird; ferner wird die
Rückplatte 43 mit der Positionierungsplatte 41 miteinander
befestigt. Nach dem Aufbau kann der Positionierungsstift 222 des Bewegungskörpers
22 ins waagerechte Loch 321 der Führungs-Verschiebscheibe
3 sowie ins Positionierungsloch 415 der Positionierungsplatte
41 eingesetzt und dort positioniert werden.
Wie aus 6 und 7
ersichtlich, kann der Benutzer den Positionierungssockel 4 nach oben schieben,
so daß der Bewegungskörper 22 durch die elastische Kraft des
elastischen Elements 23 bewegt und in ein Positionierungsloch
415 mit einer weiteren passenden Höhe eingesetzt wird. Hierbei stützt
sich das Abstützteil 216 des Verbindungssockels 21 beim Hochschieben
des Positionierungssockels 4 am oberen Bereich der Führungs-Verschiebscheibe
3 ab, so daß sich die Führungs-Verschiebscheibe 3 entsprechend
entlang der Gleitnut 423 nach unten verschiebt.
Soll der Benutzer eine erneute Verstellung durchführen wollen,
um die Höhe des Positionierungssockels 4 herabzusetzen, wie in
8 und 9 gezeigt, soll
der Positionierungssockel 4 nach oben verschoben werden, so daß der
Positionierungsstift 222 in das Sperrungsteil 416 am unteren Bereich
des vertikalen Loches 414 eingesetzt wird und sich am Ende des senkrechten
Loches 322 der Führungs-Verschiebscheibe 3 befindet; wenn
der Positionierungssockel 4 umgekehrt nach unten verschoben werden, wird
die Führungs-Verschiebscheibe 3 aufgrund der Verbindungsfestigkeit
der elastischen Scheibe 31 und der Gleitnut 423 ermöglicht,
daß der Positionierungsstift 222 ins senkrechte Loch 322
eingesetzt wird. Wie in 9 gezeigt, wird der Positionierungsstift
222 nicht ins Positionierungsloch 415 eingesetzt, wenn der Positionierungssockel
4 kontinuierlich nach unten verschoben wird.
Wenn sich der Positionierungsstift 222 im oberen Sperrungsteil
417 befindet, wie aus 10 ersichtlich, kann
der Positionierungssockel 4 wieder nach oben verschoben werden, wobei sich
das Abstützteil 216 an der Führungs-Verschiebscheibe
3 abstützt (in der Zeichnung wird das Abstützen nicht gezeigt),
so daß sich die Führungs-Verschiebscheibe 3 entlang der Gleitnut
423 entsprechend nach unten verschiebt, und die Höhe des Positionierungssockels
4 erneut zu verstellen, wie in 6 und
7 gezeigt.
Die vorstehende Beschreibung stellt nur ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der Erfindung dar und soll nicht die Patentansprüche beschränken. Alle
gleichwertigen Änderungen und Modifikationen, die die in diesem technischen
Bereich Sachkundigen gemäß der Beschreibung und den Zeichungen der Erfindung
vornehmen, gehören zum Schutzbereich der vorliegenden Erfindung.
Der herkömmlichen Ausführungsform
- 1'
- Stuhllehne
- 11'
- Einsetz-Verbindungsteil
- 12'
- Drehknopf
- 2'
- Stuhlsitz
- 3'
- L-förmige Platte
Der vorliegenden Erfindung
- 1
- Befestigungsplatte
- 11
- waagerechte Platte
- 12
- senkrechte Platte
- 13
- Verbindungsteil
- 131
- Einbauloch
- 2
- elastischer Positionierungsmechanismus
- 21
- Verbindungssockel
- 211
- Flansch
- 212
- Abstützfläche
- 213
- Aufnahmeteil
- 214
- vorstehender Schaft
- 215
- Nut
- 216
- Abstützteil
- 22
- Bewegungskörper
- 221
- Schaftloch
- 222
- Positionierungsstift
- 223
- Nut
- 23
- elastisches Element
- 3
- Führungs-Verschiebscheibe
- 31
- elastische Scheibe
- 32
- Führungs-Verschiebloch
- 321
- waagerechtes Loch
- 322
- senkrechtes Loch
- 4
- Positionierungssockel
- 41
- Positionierungsplatte
- 411
- Vertiefung
- 412
- Verbindungsloch
- 413
- Einsetzloch
- 414
- vertikales Loch
- 415
- Positionierungsloch
- 416
- Sperrungsteil
- 417
- Sperrungsteil
- 42
- Verbindungsplatte
- 421
- Einsetzstift
- 422
- Durchgangsloch
- 423
- Gleitnut
- 43
- Rückplatte
- 431
- Verbindungsloch
- 432
- Verbindungsloch