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Dokumentenidentifikation DE202007010326U1 31.10.2007
Titel Endleiste einer Markise mit verbesserter Beinanbringung
Anmelder Pozzi, Carlo Maurizio, Ruvigliana, CH
Vertreter Kluin, J., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 40597 Düsseldorf
DE-Aktenzeichen 202007010326
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 31.10.2007
Registration date 27.09.2007
Application date from patent application 23.07.2007
IPC-Hauptklasse E04F 10/02(2006.01)A, F, I, 20070723, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E04H 15/34(2006.01)A, L, I, 20070723, B, H, DE   E04H 15/08(2006.01)A, L, I, 20070723, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Endleiste mit wenigstens einem daran in verbesserter Weise angebrachten Bein für eine Markise sowie die zugehörige

Markise. Derartige Markisen finden an Häusern, beispielsweise über Schaufenstern, und insbesondere an Fahrzeugen, wie Wohnwagen und Wohnmobilen Verwendung. Zum Stand der Technik gehören heute Markisen, die eine Wickeltrommel aufweisen, an der ein Rand des Markisentuchs befestigt ist. Die Wickeltrommel ist zusammen mit einem manuell oder motorisch betriebenen Antrieb, der meist auf ein stirnseitiges Ende der Wickeltrommel wirkt, in einem langgestreckten Gehäuse gelagert, das entlang einer seiner Längsseiten eine langgestreckte Öffnung aufweist, durch die das Markisentuch unter Rotation der Wickeltrommel wahlweise aus- oder einholbar ist. Der zu dem befestigten Rand des Markisentuchs etwa parallel verlaufende andere Rand ist mit einer Endleiste verbunden, die ihrerseits über zwei seitliche Kniehebel mit dem Markisengehäuse verbunden ist. Im eingeholten Zustand der Markise überdeckt die Endleiste wenigstens die langgestreckte Öffnung des Gehäuses, um so einen harmonischen optischen Eindruck zu bewirken und zu verhindern, dass Verunreinigungen in das Gehäuse eindringen können. Zur zusätzlichen bodenseitigen Abstützung der Endleiste sind bei manchen Markisen Beine vorgesehen, die unabhängig von der Endleiste gelagert werden und im ausgefahrenen Zustand der Endleiste an dieser, bevorzugt deren äußersten Enden, angebracht werden. Zudem sind Ausführungsformen bekannt, bei denen die Beine mittels mehrerer Schwenkgelenke aus einer mit der Endleiste fluchtenden Stellung in eine Abstützstellung herausgeklappt werden. Eine gelenkseitige, d.h. in das Gelenk integrierte Arretierung der Beine ist nicht vorgesehen. Zudem ist bei diesen bekannten Systemen die Gelenkverbindung zwischen Endleiste und Bein kompliziert gelöst, was die Herstellung verteuert. Zudem ergeben sich daraus eine hohe Störanfälligkeit und ein hohes, abzustützendes Gewicht der Anordnung aus Beinen und Endleiste. Darüber hinaus stellt sich das Problem des großen Platzbedarfs einer solchen Gelenkverbindung. Da gerade bei Fahrzeugen das Bauvolumen der außen angebrachte Markise auch im eingeholten Zustand nicht zu vernachlässigen ist und somit in erheblichem Umfang den Luftwiderstand beeinflusst, kommt eine platzsparende Verbindung zwischen dem jeweiligen Bein und der Endleiste diesem Aspekt zugute.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Endleiste für eine Markise, sowie eine zugehörige Markise, mit wenigstens einem daran angebrachten Bein derart weiterzuentwickeln, dass die Verbindung zwischen Bein und Endleiste verbessert ist.

Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 wiedergegebene Endleiste bzw. die Markise gemäß Anspruch 9 gelöst. Ein vorteilhaftes Fahrzeug ist Gegenstand des Anspruchs 11. Die abhängigen Ansprüche betreffen jeweils vorteilhafte Ausgestaltungen.

Die erfindungsgemäße Endleiste für eine Markise weist wenigstens ein an der Endleiste über ein Gelenk verschwenkbar angebrachtes Bein auf, wobei ein Gelenkelement des Beins in einer Aufnahme der Endleiste um wenigstens eine erste Achse verschwenkbar gelagert ist. Das Bein dient im Allgemeinen dazu, eine ausgefahrene Markise, insbesondere die Endleiste am Boden zusätzlich zur ihrer Aufhängung an Kniehebeln, meist lotrecht abzustützen.

Diese Endleiste bzw. die gelenkige Verbindung zeichnet sich ferner dadurch aus, dass das Gelenkelement und die Aufnahme derart gestaltet sind, dass das Gelenkelement gegenüber der Aufnahme zwischen einer die Verschwenkbewegung freigebenden Stellung und einer die Verschwenkbewegung blockierenden Arretierstellung verschiebbar ist. Durch diese in die Gelenkverbindung integrierte Arretierstellung ergibt sich eine sichere Arretierung des Beins gegenüber der Endleiste. Weitere Mittel zur Arretierung der Beine wie Riemen und dergleichen können entfallen. In einer Ausgestaltung kommt es dann zur Arretierung des Beins gegenüber der Endleiste beziehungsweise liegt die Arretierstellung dann vor, wenn das Bein in seiner Stützstellung beispielsweise nahezu lotrecht zum Boden steht oder sich an einer Befestigungswand der Markise abstützt. Durch die in die Gelenkverbindung integrierte Arretierstellung ergeben sich zudem die Vorteile einer kompakten, arretierbaren Verbindung zwischen Bein und Endleiste. Zudem wird die abstützende Stellung des Beins aus der Arretierstellung sehr einfach durch eine Verschiebbewegung und eine einzige nachfolgende Verschwenkbewegung um eine einzige Achse erreicht. Diese Bewegung ist sehr einfach vorzunehmen und wirkt sich nicht störend auf die üblicherweise vorgesehene Kniehebel-Lagerung der Endleiste aus.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist die Arretierstellung so vorgesehen, dass in dieser Stellung das wenigstens eine Bein und die Endleiste parallel zueinander angeordnet. D.h. in dieser zueinander parallelen Anordnung kann aufgrund der Arretierung das jeweilige Bein nicht verschwenkt werden und in diesem Zustand kann die Markise besonders sicher eingeholt werden, ohne das plötzliche Verschwenken, Herausklappen und Aufschlagen der Beine auf dem Boden befürchten zu müssen.

Die Aufnahme weist bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung eine Bohrung und das Gelenkelement einen in die Bohrung verschiebbar eingreifenden Bolzen auf. Die Bohrung umfasst ferner einen Schlitz oder wenigstens eine Nut, in den bzw. in die in der Arretierstellung ein Steg des Beins oder des Bolzens eingreift. Dadurch gelingt eine besonders einfach und damit preiswert herzustellende, arretierbare Gelenkverbindung zwischen Endleiste und Bein, die zudem noch kompakt ist.

Zur Bereitstellung eines Anschlags der Verschiebbewegung, beispielsweise in der Stellung, in der das Verschwenken des Beins ermöglicht ist, ist gemäß einer Ausgestaltung der Bolzen mit einer Verdickung und die Bohrung mit einer Verjüngung ihres Innenquerschnitts versehen.

In einer besonders platzsparenden und einfachen Ausgestaltung ist vorgesehen, dass der Steg durch den Befestigungsbereich des Bolzens am Bein ausgebildet wird und in der Arretierstellung den Schlitz durchgreift. Beispielsweise stellt der Steg im Wesentlichen einen verlängerten Abschnitt des Beines dar.

Bei einer weiteren Ausgestaltung ist die Aufnahme für das Gelenkelement des Beins auf der einem Markisentuch zugewandten Seite der Endleiste angeordnet. Dadurch werden die Beine beziehungsweise deren Gelenkverbindung insbesondere bei eingeholter Markise durch die Endleiste weitgehend abgedeckt. Sie verschmutzen so nicht und beeinflussen bei einer Anbringung der Markise an einem Fahrzeug nicht nachteilig den Luftwiderstand.

In einer vorteilhaften Ausführungsform ist vorgesehen, dass in der Arretierstellung das Bein an der Endleiste im Vergleich zur die Verschwenkbewegung freigebenden Stellung eng an der Endleiste anliegt. Dadurch wird erreicht, dass im eingeholten Zustand, d.h. bei einem dichten Anliegen der Endleiste an der Wickeltrommel der Markise oder an einem diese Trommel umgebenden Gehäuse, das Bein in der Arretierstellung gesichert ist, da es aufgrund der zwischen Wickeltrommel bzw. Gehäuse und Endleiste eingespannten Zustand nicht aus der Arretierstellung in die freigebende Stellung verschiebbar ist. Dies ist insbesondere nicht möglich, wenn die Richtung der Verschiebbarkeit des Gelenkelements gegenüber der Aufnahme mit der Markisentucheinhol- und -Ausholrichtung nahezu zusammenfällt.

Zur verbesserten Anpassung des Beins bzw. der Abstützung der Endleiste an das die Markise umgebende Gelände, weist in einer Ausgestaltung das Bein eine Verschwenkbarkeit um eine weitere Achse, beispielsweise mittels eines weiteren Gelenks, und/oder eine Höhenverstellung auf.

Die Erfindung betrifft ferner eine Markise, die eine Endleiste in den zuvor beschriebenen Ausführungsformen und mit den jeweils damit verbundenen Vorteilen aufweist.

Bevorzugt handelt es sich um eine Markise mit einer Wickeltrommel, an der ein Rand eines Markisentuchs befestigt ist. Wobei die Wickeltrommel zusammen mit einem manuell oder motorisch betriebenen Antrieb, der auf die Wickeltrommel wirkt, in einem langgestreckten Gehäuse gelagert ist, das entlang einer seiner Längsseiten eine langgestreckte Öffnung aufweist, durch die das Markisentuch unter Rotation der Wickeltrommel wahlweise aus- oder einholbar ist. Ferner ist der zu dem befestigten Rand des Markisentuchs etwa parallel verlaufende andere Rand mit einer Endleiste verbunden, die ihrerseits über zwei seitliche Kniehebel mit dem Markisengehäuse verbunden ist. Diese Art der Markise weist aufgrund der verwendeten Kniehebel im Bereich der Endleiste ein großes Gewicht auf. Die erfindungsgemäß ausgestaltete Endleiste erweist sich aufgrund ihres geringen Gewichts und ihrer Kompaktheit trotz der Möglichkeit der Abstützung durch wenigstens ein Bein im Zusammenspiel mit einer solchen Markise als besonders vorteilhaft.

Die Erfindung betrifft ferner ein Fahrzeug, bevorzugt ein Wohnmobil oder ein Wohnwagen, das sich durch die zuvor beschriebene Markise auszeichnet. Aufgrund ihres geringen Gewichts und ihres geringen Bauvolumens und daher ihres geringen Luftwiderstands erweist sich die erfindungsgemäße Markise neben den zuvor beschriebenen Vorteilen als treibstoffsparend.

Eine bevorzugte Ausführungsform ist in den begleitenden Figuren dargestellt, um die und weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung zu erläutern, ohne jedoch die Erfindung auf die gezeigte Ausführungsform zu beschränken:

1 zeigt eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Markise mit der durch zwei Beine abgestützten Endleiste.

2 zeigt eine perspektivische Detailansicht der Markise mit dem zur Endleiste fluchtend angeordneten (eingeklappten) Bein.

3 zeigt eine vergrößerte Detailansicht aus 2 des gelenkartigen Verbindungsbereichs zwischen dem jeweiligen Bein und der Endleiste.

4 zeigt eine perspektivische Detailansicht der erfindungsgemäßen Markise mit der durch die zwei Beine abgestützten Endleiste.

5 zeigt eine vergrößerte Detailansicht aus 4 des gelenkartigen Verbindungsbereichs zwischen dem jeweiligen Bein und der Endleiste.

6 ist eine Schnittansicht durch das Markisengehäuse mit darin angeordneter Wickeltrommel und eingeholtem Markisentuch bzw. Endleiste.

1 zeigt eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Markise mit der durch zwei Beine 1 (eins ist in dieser Perspektive nur darstellbar) abgestützten Endleiste 2. Das jeweilige Bein 1 ist über einen gelenkartigen Befestigungsbereich 3 an der Endleiste 2 befestigt, der nachfolgend erläutert wird. Die Endleiste 2 befindet sich gegenüber dem Markisengehäuse 30 in einer ausgestellten Position, dazu sind die zwei Kniehebel 20 (einer ist in dieser Perspektive nur darstellbar) in einer nahezu gestreckten Stellung. Die Endleiste 2 wird einerseits durch die Kniehebel 20 getragen, stützt sich aber zudem über die Beine 1 am Boden 4 ab. Ein Markisentuch 10 ist mit seinem einen Rand an der Endleiste 2 befestigt und mit seinem andren Rand auf einer Wickeltrommel, die im Markisengehäuse 30 angeordnet ist, befestigt bzw. aufgewickelt. Das Markisentuch 10 überspannt schattenspendend, gegebenenfalls auch regenschutzbildend den darunter liegenden Raum.

2 zeigt eine perspektivische Detailansicht der Markise aus 1 und im Wesentlichen der Endleiste 2 und der Beine 1 mit den an der Endleiste 2 angebrachten Kniehebeln 20 und dem Markisentuch 10. Im Unterschied zu 1 sind die Beine 1 fluchtend mit der Endleiste 2 angeordnet, wobei sie in dieser Stellung durch die besondere Ausgestaltung des Gelenkbereichs 3 gegenüber einer Schwenkbewegung in die lotrechte Ausrichtung, die in 1 gezeigt ist, arretiert sind.

Diese Arretierfunktion wird anhand 3 im Detail erläutert, die diese Arretierstellung deutlich zeigt. Die Endleiste 2 weist zur gelenkartigen Anbringung des jeweiligen Beins 1 eine hülsenförmige Aufnahme 5 mit einer Bohrung 6 auf. In dieser Bohrung ist ein bolzenförmiges Gelenkelement 7, das an einem Ende des Beins 1 über einen Verbindungssteg 8 angebracht ist, verschiebbar geführt. Um ein Verschwenken des Beins 1 zu verhindern, greift der Steg 8 in einen durch die Ränder 9 in der Aufnahme 5 in Längsrichtung der Bohrung 6 verlaufenden Schlitz ein, wodurch in der gezeigten Stellung der Verschiebbewegung des Gelenkelements 7 in der Aufnahme 5, genauer der Bohrung 6, das Bein 1 daran gehindert ist, in die lotrechte Position (wie in 1 gezeigt) zurückzuschwenken. Der Pfeil gibt die Verschiebungsrichtung des Gelenkelements 7 an, in die das Gelenkelement 7 verschoben werden kann, um die Verschwenkbewegung freigebende Stellung zu erreichen.

Diese Stellung ist in den 4 und 5 gezeigt. Wie in 4 gezeigt, wird durch die freie Verschwenkbarkeit des Gelenkelements 7 und damit des jeweiligen Beins 1 erreicht, dass die Beine 1 zwischen der Endleiste 2 und dem Boden eine abstützende Stellung einnehmen können. Zur Erläuterung wird auf die in 5 gezeigte Detailansicht verwiesen. Die die Verschwenkbewegung freigebende Stellung des Gelenkelements 7 wird dadurch erreicht, dass das bolzenförmige Gelenkelement 7 aus der hülsenförmigen Aufnahme 5 soweit herausgezogen wird, dass der stegartige Befestigungsbereich 8 des Bolzens 7 am Bein 1 aus dem durch die Ränder 9 der Aufnahme 5 gebildeten Schlitz herausgenommen ist und mit diesem nicht mehr in Eingriff steht. Der Bolzen 7 ist somit um seine Achse frei verschwenkbar und das Bein 1 kann in eine lotrechte Position gebracht werden. Um das Gelenkelement 7 weitgehend daran zu hindern, aus der hülsenförmigen Aufnahme 5 herausgezogen zu werden, weist das bolzenförmige Gelenkelement 7 an seinem Ende eine Verdickung 12 auf, die mit einer Verjüngung in der Bohrung der Hülse 5 einen Anschlag bildend zusammenwirkt.

Das Bein 1 weist zur weiteren Anpassung an die Bodengegebenheiten eine weitere, zur Verschwenkachse des Bolzens 7 senkrechte Verschwenkbarkeit mittels des Gelenks 11 sowie eine teleskopartige, mit einer Knebelschraube arretierbare Höhenverstellung auf.

6 zeigt eine Schnittansicht durch das Markisengehäuse 30 mit darin angeordneter Wickeltrommel 15 und eingeholtem Markisentuch 10 bzw. Endleiste 2. Das Bein 1 befindet sich in der Arretierstellung, d.h. ist fluchtend mit der Endleiste 1 angeordnet, wobei es sich in engem Kontakt, d.h. an die Endleiste 2 heran geschobenem Zustand befindet. In dem eingeholten Zustand des Markisentuchs 10 bzw. der Endleiste ist der Abstand zwischen hülsenförmiger Aufnahme 5 und Gehäuse 30 so gewählt, dass die Verschiebbarkeit des Gelenkelements des Beins 1 in der Aufnahme 5 insoweit blockiert ist, dass das Bein 1 bzw. dessen Gelenkelement nicht die die Verschwenkbewegung freigebende Stellung erreicht.

1
Bein
2
Endleiste
3
gelenkartiger Befestigungsbereich zwischen Bein und Endleiste
4
Boden
5
Hülse
6
Bohrung
7
bolzenförmiges Gelenkelement
8
stegartiger Befestigungsbereich zwischen Gelenkelement und Bein
9
schlitzbildende Ränder der Hülze
10
Markisentuch
11
Zusatzgelenk
12
Verdickung des bolzenförmigen Gelenkelements
15
Wickeltrommel
20
Kniehebel
30
Markisengehäuse


Anspruch[de]
Endleiste (2) für eine Markise mit wenigstens einem daran über ein Gelenk verschwenkbar angebrachten Bein (1), wobei ein Gelenkelement (7) des Beins (1) in einer Aufnahme (5, 6) der Endleiste (1) um wenigstens eine erste Achse verschwenkbar gelagert ist dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenkelement (7) und die Aufnahme (5, 6) derart gestaltet sind, dass das Gelenkelement (7) gegenüber der Aufnahme (5, 6) zwischen einer die Verschwenkbewegung freigebenden Stellung (5) und einer die Verschwenkbewegung blockierenden Arretierstellung (3) verschiebbar ist. Endleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Arretierstellung (3) das wenigstens eine Bein (1) und die Endleiste (2) zueinander parallel angeordnet sind. Endleiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (5) eine Bohrung (6) umfasst und das Gelenkelement (7) einen in die Bohrung verschiebbar eingreifenden Bolzen umfasst und dass die Bohrung einen, bevorzugt in Längsrichtung der Bohrung verlaufenden, Schlitz (9) oder eine Nut umfasst, in das in der Arretierstellung (3) ein Steg (8) des Beins (1) oder des Bolzens (7) eingreift. Endleiste nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (7) eine Verdickung (12) und die Bohrung (6) eine Verjüngung des Innenquerschnitts aufweist, um einen Anschlag für die Verschiebbewegung bereitzustellen. Endleiste nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (8) durch den Befestigungsbereich des Bolzens (7) am Bein (1) ausgebildet wird und in der Arretierstellung (3) den Schlitz (9) durchgreift. Endleiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (5, 6) auf der einem Markisentuch (10) zugewandten Seite der Endleiste (2) angeordnet ist. Endleiste nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Arretierstellung (3) das Bein (1) an der Endleiste (2) im Vergleich zur die Verschwenkbewegung freigebenden Stellung (5) eng an der Endleiste (2) anliegt. Endleiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bein (1) um eine weitere Achse, beispielsweise mittels eines weiteren Gelenks (12), gegenüber der Endleiste (2) verschwenkbar gelagert ist und/oder eine Höhenverstellung aufweist. Markise, gekennzeichnet durch eine Endleiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche. Markise gemäß Anspruch 9 mit einer Wickeltrommel (15), an der ein Rand eines Markisentuchs (10) befestigt ist, wobei die Wickeltrommel zusammen mit einem manuell oder motorisch betriebenen Antrieb, der auf die Wickeltrommel (15) wirkt, in einem langgestreckten Gehäuse (30) gelagert ist, das entlang einer seiner Längsseiten eine langgestreckte Öffnung aufweist, durch die das Markisentuch (10) unter Rotation der Wickeltrommel (15) wahlweise aus- oder einholbar ist und der zu dem befestigten Rand des Markisentuchs (10) etwa parallel verlaufende andere Rand mit einer Endleiste (2) verbunden ist, die ihrerseits über zwei seitliche Kniehebel (20) mit dem Markisengehäuse (30) verbunden ist. Fahrzeug, bevorzugt Wohnmobil oder Wohnwagen, gekennzeichnet durch eine Markise nach einem der vorhergehenden Ansprüche.






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