Die Erfindung betrifft eine Sprühdüse, ein Verteilungsorgan,
das eine solche Düse aufweist, einen Verteiler, der ein solches Verteilungsorgan
aufweist sowie den Einsatz einer solchen Düse.
Insbesondere betrifft die Erfindung eine Sprühdüse für
ein fluides Produkt, insbesondere ein flüssiges oder gasförmiges Produkt
oder ein Gemisch dieser, die eine Vorderwand aufweist, die innen eine Wirbelkammer
aufweist, die insgesamt eine Rotationssymmetrie um eine Achse und einen Durchmesser
aufweist. Die Wirbelkammer wird von einer Vorderfläche und einer Seitenfläche,
die im Wesentlichen zu der Vorderfläche senkrecht steht, abgegrenzt. Die Sprühdüse
weist eine Ausgangsöffnung auf, die eine Rotationssymmetrie um eine im Wesentlichen
zu der Achse der Wirbelkammer parallele Rotationssymmetrie aufweist, sowie einen
Durchmesser. Die Ausgangsöffnung erstreckt sich von der Vorderfläche der
Wirbelkammer durch die Vorderwand.
Für diesen Typ von Sprühdüse wird das fluide Produkt
unter Druck in die Wirbelkammer geleitet, in der es Geschwindigkeit gewinnt, bevor
es sie durch die Ausgangsöffnung verlässt, indem es sich in einzelne Tröpfchen
aufteilt, um ein Aerosol zu bilden, das eine kegelige Form mit einem bestimmten
Sprühwinkel aufweist.
Das fluide Produkt kann an Geschwindigkeit gewinnen, indem es von
einer Drehbewegung um die Achse der Wirbelkammer bewegt wird. Dazu wird das fluide
Produkt in die Wirbelkammer tangential zu der seitlichen Fläche mittels mehrerer,
zum Beispiel drei oder vier länglicher Zuführleitungen zugeführt.
Eine solche Sprühdüse wirft jedoch Probleme beim Sprühen
des fluiden Produkts auf, wenn dieses eine hohe Viskosität aufweist, insbesondere
größer als 0,1 Pa·s, und/oder eine hohe Volumenmasse, insbesondere
größer als 1200 kg/m3, und/oder eine hohe Oberflächenspannung,
insbesondere größer als 0,1 N/m.
Die Leitungen steigern nämlich die Lastverluste in der Sprühdüse
für diesen Typ von Flüssigkeit. Ferner ist bei einer solchen Sprühdüse
aufgrund des großen Durchmessers der Wirbelkammer zum Erlauben des Anschließens
der Leitungen die seitliche Fläche der Wirbelkammer groß, was die Lastverluste
noch steigert.
Das fluide Produkt kann daher in der Wirbelkammer nicht ausreichend
an Geschwindigkeit gewinnen. Und das fluide Produkt verlässt die Düse
in Form eines Aerosols, das Tröpfchen mit, großen Maßen sowie einen
sehr schwachen Sprühwinkel, ja sogar die Form eines Strahls aufweist.
Die Erfindung zielt darauf ab, die oben genannten Probleme zu lösen.
Dazu schlägt die Erfindung eine Sprühdüse des oben
genannten Typs vor, die eine einzige Zuführleitung des fluiden Produkts in
die Wirbelkammer aufweist, wobei sich die Zuführleitung in einer Ebene senkrecht
zu der Achse der Wirbelkammer erstreckt, im Wesentlichen tangential zu der Seitenfläche,
zwischen einem stromaufwärtigen Ende, das mit flüssigem Produkt versorgt
werden kann, und einem stromabwärtigen Ende, das in die Seitenfläche der
Wirbelkammer mündet.
Indem man nur eine einzige Zuführleitung des fluiden Produkts
in die Wirbelkammer vorsieht, schränkt man die Lastverluste ein. Am Düsenausgang
verteilt sich das fluide Produkt in feine Tröpfchen und bildet ein Aerosol,
das den gewünschten Sprühwinkel aufweist.
Um die Lastverluste zu verringern, kann man vorsehen, dass die Zuführleitung
verringerte Maße aufweist. Insbesondere kann die Entfernung zwischen dem stromaufwärtigen
Ende und dem stromabwärtigen Ende der Zuführleitung kleiner sein als der
Durchmesser der Wirbelkammer. Bei einer besonderen Ausführungsform kann die
Entfernung zwischen dem stromaufwärtigen und dem stromabwärtigen Ende
der Zuführleitung kleiner als 1,5 mm sein. Die Entfernung zwischen dem stromaufwärtigen
und dem stromabwärtigen Ende der Zuführleitung kann zum Beispiel zwischen
0,15 mm und 0,7 mm liegen.
Um das Antreiben des Fluids und sein Eintreten in die Kammer mit einer
zufrieden stellenden Geschwindigkeit zu verbessern, kann die Zuführleitung
von einer Bodenfläche, die im Wesentlichen mit der Vorderfläche in der
gleichen Ebene liegt, von einem seitlichen äußeren und einem seitlichen
inneren Rand, abgegrenzt werden, wobei die Seitenränder im Wesentlichen zu
der Bodenfläche senkrecht stehen und von dem stromaufwärtigen Ende zu
dem stromabwärtigen Ende konvergieren. Bei einer Ausführungsform können
die Seitenränder mit einem Konvergenzwinkel zwischen 10° und 30°
zueinander konvergieren.
Ferner kann das Verringern der Lastverluste auch erzielt werden, indem
der Durchmesser der Wirbelkammer verringert wird. Insbesondere kann der Durchmesser
der Wirbelkammer zwischen 0,5 mm und 1 mm liegen.
Um die Länge der Flächen der Sprühdüse, mit welchen
das fluide Produkt in Berührung geraten kann, zu verringern, kann man vorsehen,
dass das axiale Maß der Ausgangsöffnung kleiner ist als ihr Durchmesser.
Das axiale Maß der Ausgangsöffnung kann insbesondere zwischen 0,05 mm
und 0,15 mm liegen.
Um das Bildern eines Aerosols in Form eines Kegels, der kreisförmige
Querschnitte auf seiner ganzen Länge und eine homogene Verteilung der Tröpfchen
in jedem der Querschnitte aufweist, zu erlauben, kann die Achse der Ausgangsöffnung
von der Achse der Wirbelkammer beabstandet sein. Insbesondere kann die Entfernung,
senkrecht zu der Achse der Sprühdüse gemessen, zwischen der Seitenfläche
der Wirbelkammer und der Achse der Ausgangsöffnung ein Maximum in der Nähe
des äußeren Seitenrands aufweisen und von dem Maximum zu einem Minimum
auf einem Winkelsektor von mindestens 180° sinken. Das Minimum kann sich in
der Nähe des inneren Seitenrands befinden.
Die alleinige Zuführleitung bildet eine unsymmetrische Zuführung
des fluiden Produkts, die zu einem dynamischen Ungleichgewicht des fluiden Produkts,
das von der Rotationsbewegung in der Wirbelkammer bewegt wird, führen kann.
Ein solches Ungleichgewicht läuft Gefahr, eine nicht homogene Verteilung des
Drucks und der Geschwindigkeit des fluiden Produkts in der Ausgangsöffnung
nach sich zu ziehen, was zu dem Bilden eines nicht homogenen Aerosols mit nicht
kreisförmigem Querschnitt führt. Der Abstand der Achse der Ausgangsöffnung
in Bezug auf die Achse der Wirbelkammer gemäß den oben stehenden Bestimmungen,
erlaubt es, das unsymmetrische Zuführen auszugleichen und das Erscheinen des
dynamischen Ungleichgewichts des fluiden Produkts zu vermeiden.
Um ferner das Herstellen der Düse zu erleichtern, kann die Vorderwand
einen ringförmigen Höcker aufweisen, der die Vorderfläche umgibt
und die Seitenfläche enthält, wobei der Höcker eine Hohlkehle aufweist,
die die Zuführleitung abgrenzt.
Die Sprühdüse kann ein angebautes Element bilden, das dazu
bestimmt ist, in einer Aufnahme angeordnet zu werden, insbesondere eines Verteilungsvorrichtungsdruckknopfs.
Um das Führen zu erleichtern und das Halten der Düse in der Aufnahme sicherzustellen,
kann die Sprühdüse ferner eine Verbindungsseitenwand aufweisen, die sich
in der Nähe der Peripherie der Vorderwand erstreckt, im Wesentlichen senkrecht
zu der Vorderwand.
Andererseits hat die Erfindung ein Verteilungsorgan zur Aufgabe, das
einen allgemein zylindrischen Körper und die Sprühdüse aufweist,
wobei der Körper eine nach außen offene Aufnahme aufweist, die eine Anschlagfläche
aufweist, und einen Zuführkanal, der die Aufnahme mit fluidem Produkt versorgen
kann, wobei die Sprühdüse in der Aufnahme angeordnet ist, wobei die Vorderwand
die Aufnahme nach außen abgrenzt und mit der Anschlagfläche derart in
Berührung kommt, dass die Wirbelkammer an der Schnittstelle zwischen der Vorderwand
und der Anschlagfläche gebildet wird, wobei das stromaufwärtige Ende der
Zuführleitung in Fluidkommunikation mit dem Zuführkanal ist.
Ferner schlägt die Erfindung einen Verteiler vor, der Folgendes
aufweist:
- – einen Behälter, der eine Öffnung aufweist,
- – ein fluides Produkt, das sich im Inneren des Behälters befindet,
- – eine Verteilungsvorrichtung, die in der Öffnung installiert ist
und eine in Verschiebung bewegliche Düse aufweist, in Fluidkommunikation mit
dem Behälter und zum Abgeben des fluiden Produkts unter Druck geeignet,
- – das Verteilungsorgan, das auf die Düse montiert ist, um sie zu
verschieben, wobei der Zuführkanal in Fluidkommunikation mit der Düse
ist.
Bei besonderen Ausführungsformen kann der Verteiler mindestens
eines der folgenden Merkmale aufweisen:
- – das fluide Produkt weist eine Viskosität kleiner oder gleich 10
Pa·s auf,
- – das fluide Produkt weist eine Volumenmasse kleiner oder gleich 2000
kg/m3 auf,
- – das fluide Produkt weist eine Oberflächenspannung. kleiner oder
gleich 0,25 N/m auf.
Ferner hat die Erfindung auch einen Einsatz der Sprühdüse
zum Sprühen eines fluiden Produkts zur Aufgabe, das eine Viskosität kleiner
oder gleich 10 pa·s aufweist.
Die Erfindung betrifft einen Einsatz der Sprühdüse zum Sprühen
eines fluiden Produkts, das eine Volumenmasse kleiner oder gleich 2000 kg/m3
aufweist.
Ferner betrifft die Erfindung den Einsatz der Sprühdüse
zum Sprühen eines fluiden Produkts, das eine Oberflächenspannung kleiner
oder gleich 0,25 N/m aufweist.
Weitere Aufgaben und Vorteile der Erfindung ergeben sich bei der Lektüre
der folgenden Beschreibung, die sich auf die anliegenden Zeichnungen bezieht, in
welchem:
1 eine teilweise Längsschnittansicht eines Verteilers
für fluides Produkt ist, der eine Sprühdüse gemäß einer
erfindungsgemäßen Ausführungsform aufweist,
2 eine vergrößerte Querschnittansicht eines
Verteilerdruckknopfs der 1 ist, in dem die Sprühdüse
angeordnet ist,
3 eine perspektivische Ansicht der stromaufwärtigen
Seite der Sprühdüse der 1 ist.
Auf den Figuren bezeichnen gleiche Bezugszeichen identische oder ähnliche
Elemente.
1 stellt einen Verteiler 1 dar, der das Sprühen
eines fluiden Produkts erlaubt, das heißt das Verteilen des fluiden Produkts
in Form eines Aerosols 2, das einzelne Tröpfchen aufweist.
Der Verteiler 1 weist einen Behälter 3 auf,
in dessen Innerem das fluide zu sprühende Produkt enthalten ist. Der Behälter
3 kann einen Boden und eine allgemein zylindrische Wand aufweisen, die
sich um eine Achse 4 senkrecht zum Boden erstreckt. Der Behälter
3 weist eine Öffnung 5 auf, die an der dem Boden gegenüberliegenden
Seite vorgesehen ist und zum Beispiel von einem röhrenförmigen Hals
6 abgegrenzt wird, der sich im Wesentlichen koaxial zu der Achse
4 des Behälters 3 erstreckt.
Eine Verteilungsvorrichtung 7, die in der Öffnung
5 des Behälters 3 installiert ist, kann das fluide Produkt
im Inneren des Behälters 3 entnehmen und es unter Druck nach außen
liefern.
In der Folge der Beschreibung verstehen sich die Begriffe „unten"
oder „untere" und „oben" oder „obere" in Bezug auf die Ausrichtung
des Behälters 3, der auf dem Boden ruht. Die Begriffe „stromaufwärts"
und „stromaufwärts" verstehen sich in Bezug auf die Zirkulationsrichtung
des fluiden Produkts von dem Behälter nach außen.
Die Verteilungsvorrichtung 7 weist einen röhrenförmigen
Körper 8 auf, der sich entlang einer Achse 9 erstreckt, sowie
eine Düse 10, die in das obere offene Ende des Körpers
8 montiert ist. Die Düse 10 ist zum Teil im Inneren des Körpers
8 in Verschiebung entlang der Achse 9 beweglich. Am unteren Ende,
das ebenfalls offen ist, kann der Körper 8 eventuell eine röhrenförmige
Befestigungswand 11 aufweisen, die ein Tauchrohr 12 durch Aufschrumpfen
aufnimmt.
Bei besonderen Beispielen kann die Verteilungsvorrichtung
7 manuell betätigbar sein. Die Verteilungsvorrichtung 7 kann
ein Ventil sein, das auf dem Behälter 3 montiert ist, der mit Druck
beaufschlagt ist, und in dem die Düse 10 mindestens eine verschließbare
Öffnung aufweist, die mit dem Inneren des Körpers 8 in Fluidkommunikation
gebracht werden kann. Als Variante kann die Verteilungsvorrichtung 7 eine
Pumpe sein, die eine Verdichtungskammer aufweist, die von einer Einlassklappe in
der Nähe des unteren Endes des Körpers 8 und einem Kolben, der
fest mit der Basis der Düse 10 verbunden und dicht im Inneren des
Körpers 8 beweglich ist, abgegrenzt wird.
Die Verteilungsvorrichtung 7 ist koaxial an dem Hals
6 des Behälters 3 befestigt. Das untere freie Ende des Tauchrohrs
12 liegt in der Nähe des Bodens des Behälters 3 derart
auf, dass mit dem Behälter 3 die Düse 10, deren oberes
Ende von der Öffnung 5 des Behälters 3 vorsteht, in
Fluidkommunikation gebracht wird. Die Düse 10 kann daher das fluide
Produkt unter Druck liefern.
Bei weiteren Ausführungsformen, die nicht dargestellt sind, könnte
man vorsehen, dass der Behälter 3 eine untere Öffnung
5 aufweist, und dass die Verteilungsvorrichtung 7 umgekehrt funktioniert,
das heißt mit der Düse 10, die sich nach unten erstreckt. In
diesem Fall wird das Tauchrohr 12 durch eine geeignete Entnahmevorrichtung
ersetzt.
Bei der dargestellten Ausführungsform befestigt ein Befestigungsorgan
die Verteilungsvorrichtung 7 an dem Behälter 3. In
1 ist das Befestigungsorgan zum Beispiel ein Metallband
13, das einerseits auf einen Kragen gefalzt ist, der fest mit dem Körper
8 der Verteilungsvorrichtung verbunden ist, und andererseits auf einen
Rand 14 des Kragens 6 gefalzt ist. Man kann vorsehen, eine Dichtung
15 zwischen der oberen Fläche des Kragens 6 und einer radialen
Fläche 16 des Bands 13 einzufügen. Das Befestigen der
Verteilungsvorrichtung 7 an dem Behälter ist jedoch nicht auf diese
Ausführung beschränkt.
Zum Betätigen der Verteilungsvorrichtung 7 durch Bewegen
der Düse 10 im Inneren des Körpers 8, kann ein Verteilungsorgan,
zum Beispiel in Form eines Druckknopfs 17 auf das obere Ende der Düse
10 montiert werden.
Der Druckknopf 17 weist einen allgemein zylindrischen Körper
auf, der sich entlang einer Achse 18 erstreckt. Der Körper weist eine
obere Wand zum Betätigen 19 auf, die sich senkrecht zu der Achse
18 des Druckknopfs 17 erstreckt und von deren Rand sich eine seitliche
Schürze 20 entlang der Achse 18 des Druckknopfs
17 erstreckt.
In der Nähe der Betätigungswand 19 weist der Körper
des Druckknopfs 17 eine zylindrische Aufnahme 21 entlang einer
Achse 22 auf, die allgemein senkrecht zu der Achse 18 des Druckknopfs
17 steht, eingerichtet in der seitlichen Schürze 20 und nach
außen offen. Im Inneren der Aufnahme 21 erstreckt sich ein zylindrischer
Klotz 23 koaxial und auf die Achse 22 der Aufnahme 21
zentriert so, dass im Inneren der zylindrischen Aufnahme 21 ein im Wesentlichen
ringförmiger Raum 24 ausgebildet wird. Der Klotz 23 weist
eine stromabwärtige Endfläche 27 auf, die eine Anschlagfläche
bildet, die sich im Allgemeinen senkrecht zu der Achse 23 der Aufnahme
21 erstreckt.
Der Druckknopf 17 weist ferner einen Zuführkanal in
Fluidkommunikation mit der Düse 10 auf. Der Zuführkanal weist
insbesondere einen axialen Stutzen 25 auf, der sich von der Betätigungswand
19 im Inneren der Schürze 20 entlang der
Achse 18 des Körpers erstreckt, und einen radialen Durchgang
26, der allgemeinen senkrecht zu der Achse 18 des Körpers
ist, und dessen stromaufwärtiges und stromabwärtiges Ende jeweils in das
Innere des axialen Stutzens 25 und in den Ringraum 24 der Aufnahme
21 münden.
Das untere Ende des axialen Stutzens 25 ist auf das obere
Ende der Düse 10 aufgeschrumpft. Ein ringförmiger Vorsprung kann
auf der inneren Wand des axialen Stutzens 25 vorgesehen werden, um das
Befestigen und/oder die Abdichtung des Druckknopfs 17 auf der Düse
10 zu verbessern.
Der Zuführkanal erlaubt das Speisen der Aufnahme 21
mit fluidem Produkt unter Druck, das von der Düse 10 geliefert wird.
Um das Austreten des fluiden Produkts unter Druck in Form eines Aerosols
2 bestehend aus feinen einzelnen Tröpfchen zu erlauben, ist in der
Aufnahme 21 eine Sprühdüse 28 angeordnet.
Insbesondere weist die Sprühdüse 28 eine Vorderwand
29 und eine Verbindungsseitenwand 31 auf, die sich in der Nähe
der Peripherie der Vorderwand 29 im Wesentlichen senkrecht zu der Vorderwand
29 erstreckt.
Die Verbindungswand 31 der Sprühdüse
28 ist in dem Inneren der zylindrischen Aufnahme 21 parallel zu
der Achse 22 der Aufnahme 21 aufgeschrumpft, wobei die Vorderwand
29 gegenüber der Anschlagfläche 27 des Klotzes
23 zu liegen kommt. Ein Wulst kann auf der äußeren Peripherie
der Verbindungswand 31 vorgesehen werden, um das Befestigen und/oder das
Abdichten der Sprühdüse 28 in der Aufnahme 21 zu verbessern.
Die Vorderwand 29 weist innen eine Wirbelkammer
32 auf, die insgesamt eine Rotationssymmetrie um eine Achse 33
aufweist, zum Beispiel eine zylindrische Form mit einem konstanten Durchmesser.
Die Wirbelkammer 32 wird von einer Vorderfläche 34 abgegrenzt,
die auf der stromaufwärtigen Seite der Vorderwand 29 ausgebildet ist,
und von einer Seitenwand 35, die im Wesentlichen zu der Vorderfläche
34 senkrecht ist. Bei der besonderen dargestellten Ausführungsform
kann die Vorderwand 29 einen ringförmigen Höcker 37
aufweisen, der zum Beispiel aus dem gleichen Stück mit der Vorderwand im Vorsprung
ihrer stromaufwärtigen Seite gebildet wird. Der ringförmigen Höcker
37umgibt die Vorderfläche 34 und enthält die Seitenfläche
35.
Erfindungsgemäß und um das fluide Produkt unter Druck von
dem ringförmigen Raum 24 der Aufnahme 21 zu der Wirbelkammer
32 zu bringen, weist die Sprühdüse 28 eine einzige Zuführleitung
36 auf, die von einer Unterbrechung des Höckers 37 abgegrenzt
wird, die eine Hohlkehle definiert. Die Zuführleitung 36 erstreckt
sich in einer Ebene senkrecht zu der Achse 33 der Wirbelkammer
32 im Wesentlichen tangential zu der Seitenfläche 35. Die
Zuführleitung weist ein stromaufwärtiges Ende in Fluidkommunikation mit
dem radialen Durchgang 26 über den ringförmigen Raum
24 auf, und ein stromabwärtiges Ende, das in die Seitenfläche
35 der Wirbelkammer 32 mündet.
Die Hohlkehle kann eine Bodenfläche 38, die im Wesentlichen
in der gleichen Ebene wie die Vorderfläche 34 liegt, und innere Seitenränder
39 sowie äußere Seitenränder 40, die im Wesentlichen
zu der Bodenfläche 38 senkrecht stehen, aufweisen.
Der äußere Seitenrand 40 ist im Wesentlichen geradlinig
und schließt tangential an die Seitenfläche 35 der Wirbelkammer
32 an. Der innere Seitenrand 39 ist ebenfalls im Wesentlichen
geradlinig und schließt an die Seitenfläche 35 der Wirbelkammer
32 an der Schnittstelle der Fläche mit einer Richtung parallel zum
äußeren Seitenrand 40, zur Achse 33 der Wirbelkammer
32 versetzt an.
Man kann vorsehen, dass die Seitenränder 39,
40 zueinander von dem stromaufwärtigen Ende zu dem stromabwärtigen
Ende der Zuführleitung 36 konvergieren. Insbesondere kann der innere
Seitenrand 39 in Bezug auf die parallele Richtung zu dem äußeren
Seitenrand 40 geneigt sein. Insbesondere kann sich der innere Seitenrand
39 tangential zu der Seitenfläche 35 der Wirbelkammer
32 erstrecken. Die Seitenränder 39, 40 können
zueinander mit einem Konvergenzwinkel zwischen 10° und 30°, insbesondere
20° konvergieren.
Die Sprühdüse 28 weist ferner eine Ausgangsöffnung
30 auf, die sich durch die Vorderwand 29 zwischen einem stromaufwärtigen
Ende, das auf der Vorderfläche 34 der Wirbelkammer 32 eingerichtet
ist, und einem stromabwärtigen Ende, das auf der stromabwärtigen Seite
der Vorderwand 34 eingerichtet ist, und durch die die Sprühdüse
28 zur Außenseite des Verteilers 1 mündet, erstreckt.
Die Ausgangsöffnung 30 weist eine Rotationssymmetrie
um eine Achse 41 im Wesentlichen parallel zu der Achse 33 der
Wirbelkammer 32 auf. Insbesondere kann die Ausgangsöffnung
30 zylindrisch sein und einen konstanten Durchmesser auf ihrem gesamten
axialen Maß, parallel zu ihrer Achse 41 gemessen aufweisen.
Man kann jedoch gemäß einer gewünschten Anwendung vorhersehen,
dass die Ausgangsöffnung 30 kegelförmig ist, mit einer Konvergenz
oder einer Divergenz zwischen ihrem stromaufwärtigen und ihrem stromabwärtigen
Ende. Der Durchmesser der Ausgangsöffnung 30 wird daher als der kleinste Durchmesser
der Ausgangsöffnung 30 verstanden.
Die Achse 41 der Ausgangsöffnung 30 kann von
der Achse 33 der Wirbelkammer 32 beabstandet sein. Insbesondere
weist die Wirbelkammer 32 eine erste Winkelzone A auf, die sich im Wesentlichen
über 180° von dem Innenrand 39 erstreckt, und in die das stromabwärtige
Ende der Zuführleitung 36 mündet, und eine zweite Winkelzone
B, benachbart mit der ersten Winkelzone A. Die Achse 41 der Ausgangsöffnung
30 kann insbesondere in der zweiten Winkelzone B in der Nähe des inneren
Seitenrands 39 vorgesehen werden.
Derart kann die Entfernung, die senkrecht zu der Achse 33
der Sprühdüse 28 zwischen der Seitenfläche 35 der
Wirbelkammer 32 und der Achse 41 der Ausgangsöffnung
30 gemessen wird, ein Maximum in der Nähe des äußeren Seitenrands
40 aufweisen und von dem Maximum zu einem Minimum auf einem Winkelsektor
von mindestens 180° sinken. Das Minimum kann daher in der Nähe des inneren
Seitenrands 39 liegen.
Gemäß besonderen Merkmalen sieht man vor, dass die Entfernung
zwischen dem stromaufwärtigen und dem stromabwärtigen Ende der Zuführleitung
36, der Durchmesser der Wirbelkammer 32 und/oder das axiale Maß
der Ausgangsöffnung 30 in Bezug auf die der bekannten Sprühdüsen
verringert sind.
Beispielhaft kann man vorsehen, dass die Entfernung zwischen dem stromaufwärtigen
und dem stromabwärtigen Ende der Zuführleitung 36 kleiner ist
als 1,5 mm. Der Durchmesser der Wirbelkammer 32 kann insbesondere kleiner
als 1 mm sein und insbesondere zwischen 0,5 mm und 1 mm liegen.
Man kann auch vorsehen, dass die Entfernung zwischen dem stromaufwärtigen
und dem stromabwärtigen Ende der Zuführleitung 36 kleiner ist
als der Durchmesser der Wirbelkammer 32. Beispielhaft kann nach einem besonderen
Beispiel die Entfernung zwischen dem stromabwärtigen Ende und dem stromaufwärtigen
Ende der Zuführleitung 36 zwischen 0,15 mm und 0,7 mm liegen, zum
Beispiel 0,5 mm, und die Wirbelkammer kann einen Durchmesser von 0,8 mm haben.
Der Höcker kann seinerseits ein Maß gemessen entlang der
Achse 33 der Wirbelkammer 32 zwischen 0, 25 mm und 0, 60 mm aufweisen.
Ferner kann das axiale Maß der Ausgangsöffnung
30 kleiner sein als ihr Durchmesser, zum Beispiel zwischen 0,05 mm und
0,15 mm, zum Beispiel 0,1 mm. Der Durchmesser der Ausgangsöffnung kann zwischen
0,18 mm und 0,6 mm liegen.
Ferner kann der Abstand zwischen der Achse 33 der Wirbelkammer
32 und der Achse 41 der Ausgangsöffnung 30 0,1 mm
betragen.
Die Sprühdüse 28 kann ein angebautes Element bilden,
das in die Aufnahme 21 des Druckknopfs 17 aufgeschrumpft wird,
bis der Höcker 37 der Vorderwand 29 mit der Anschlagwand
27 des Klotzes 23 in Berührung kommt. Die Vorderwand
29 der Sprühdüse grenzt daher die Aufnahme 21 nach außen
ab, und die Anschlagfläche 27 schließt einerseits die Wirbelkammer
32 gegenüber der Vorderfläche 34 und andererseits die
Zuführleitung 36 gegenüber der Bodenfläche 38.
Die Wirbelkammer 32, die an der Schnittstelle zwischen der Vorderwand
29 und der Anschlagfläche 27 gebildet ist, wird von der Vorderfläche
34, der Anschlagfläche 27 und der Seitenfläche
35 abgegrenzt, die sich zwischen der Vorderfläche 34 und
der Anschlagfläche 27 erstreckt. Die Zuführleitung
36 ist ihrerseits durch die Bodenfläche 38, die Anschlagfläche
27 und die Seitenränder 39, 40, die sich zwischen
der Bodenfläche 38 und der Anschlagfläche 27 erstrecken,
begrenzt.
Wenn daher ein Benutzer auf die obere Betätigungswand
19 des Druckknopfs 17 drückt, liefert die nach unten verschobene
Düse 10 das fluide Produkt unter Druck zu dem axialen Stutzen
25 und dem radialen Durchgang 26 des Zuführkanals bis in
den Ringraum 24 der Aufnahme 21.
Das fluide Produkt unter Druck wird dann tangential von der einzigen
Zuführleitung 36 in die Wirbelkammer 32 gebracht. Das Fluid
unter Druck, das in der Wirbelkammer von einer Rotationsbewegung um die Achse
33 der Wirbelkammer 32 bewegt wird, durchläuft die erste
Winkelzone A und tritt dann in die zweite Winkelzone B mit einer steigenden Geschwindigkeit
ein. Das fluide Produkt verlässt dann in die Wirbelkammer 32 durch
die Ausgangsöffnung 30.
Das fluide Produkt verlässt den Verteiler 1 in Form
eines Aerosols 2, das aus feinen einzelnen Tröpfchen mit allgemein
kegelförmiger Form, einen bestimmten Sprühwinkel a aufweisend besteht.
Die oben beschriebene Sprühdüse 28 kann zum Sprühen
jedes Typs fluiden Produkts verwendet werden, insbesondere für ein fluides
Produkt, das eine hohe Viskosität aufweist, insbesondere höher als 0,1
Pa·s und/oder eine hohe Volumenmasse, insbesondere größer als 1200
kg/m3 und/oder eine hohe Oberflächenspannung, insbesondere größer
als 0,1 N/m.
Die Sprühdüse 28 kann daher zum Sprühen eines
fluiden Produkts verwendet werden, dass eine Viskosität kleiner oder gleich
10 Pa·s aufweist, insbesondere zwischen 0,1 und 5 Pa·s oder eines soliden
Produkts, das eine Volumenmasse kleiner oder gleich 2000 kg/m3
aufweist, insbesondere zwischen 1500 und 2000 kg/m3, und/oder eines fluiden
Produkts, das eine Oberflächenspannung kleiner oder gleich 0,25 N/m aufweist.
Das fluide Produkt, das in das Innere des Behälters
3 gegeben wird, kann daher eine Viskosität, eine Volumenmasse oder
eine Oberflächenspannung in Bereichen, die oben vorgesehen sind, aufweisen.
Die Erfindung ist nicht auf den Verteiler 1 beschränkt,
der die Verteilungsvorrichtung 7 aufweist, die durch Verschieben der Düse
10 mittels des Druckknopfs 17 betätigt werden kann, bei dem
die Achse 23 der Aufnahme 21 senkrecht zu der Achse
18 des Druckknopfs 17 ist und die Sprühdüse
28 angebaut ist.
Bei weiteren Ausführungsformen können die Achse
23 der Aufnahme 21 und der Zuführkanal parallel sein, sie
können mit der Achse 18 des Verteilungsorgans derart zusammenfallen,
dass die Achse 33, 41 der Wirbelkammer 32 und der Ausgangsöffnung
30 der Sprühdüse 28 parallel zu der Achse
4 des Verteilers 1 angeordnet sind oder nicht.
Das Verteilungsorgan kann daher einen Ansatz bilden, der auf eine
Verteilungsvorrichtung 7 oder direkt auf den Behälter 3 montiert
wird, und ein axiales Sprühen des fluiden Produkts erlaubt.
Ferner kann man vorsehen, dass die Sprühdüse aus einem Stück
mit dem Körper des Verteilungsorgans hergestellt wird, wobei die Anschlagwand
angebaut wird, zum Beispiel durch Einfügen eines angebauten Klotzes in die
Aufnahme. Man vermeidet daher die Gefahren des Austreibens der Sprühdüse
beim Sprühen des fluiden Produkts.