Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verbundelement zur Verwendung
als Bodenbelag, Trennwände oder Wanddekorationstafeln. Das Element ist leichtgewichtig
aber strapazierfähig und kann Farben oder Leuchtelemente beinhalten, um spezielle
Effekte bereitzustellen. Das Element ist besonders in Museen, bei Ausstellungen
etc. nützlich, wo es wünschenswert ist, ein vielseitiges Medium bereitzustellen,
um unterschiedliche Anordnungen mit auffälligen visuellen Effekten zu erzeugen.
Die Herstellung von Verbundmaterialien, um eine Kombination von Eigenschaften
wie etwa hohe Festigkeit und geringes Gewicht bereitzustellen, ist gut bekannt.
Beispielsweise enthalten Flugzeugkabinenböden üblicherweise Verbundelemente,
die ein Material mit Wabenstruktur aufweisen, das sandwichartig zwischen anderen
Schichten aufgenommen ist. Das Material ist jedoch nicht besonders strapazierfähig
und muss daher bei der Verwendung von weiteren Schutzschichten überdeckt werden
und ist dementsprechend vor der Sicht verborgen.
Die vorliegende Erfindung stellt ein Verbundmaterial bereit, umfassend
eine Schicht aus faserverstärktem Kunststoff (FRP)-Material, einen Block aus
Material mit Wabenstruktur, der aus perforierten Folien gebildet ist und eine Seite
aufweist, die an einer Seite der FRP-Schicht befestigt ist, eine Trägerschicht,
die an der anderen Seite des Materials mit Wabenstruktur befestigt ist, und eine
Harzbeschichtung, die auf der anderen Seite der FRP-Schicht befestigt ist, wobei
der faserverstärkte Kunststoff und die Harzbeschichtung mindestens teilweise
durchsichtig oder durchscheinend sind. Auf diese Weise wird ein stabiles und vielseitiges
Element bereitgestellt, das verwendet werden kann, um Bodenbeläge und Wände
zu gestalten. Außerdem kann Licht durch das Element dringen, so dass ermöglicht
wird, dass das Material mit Wabenstruktur zumindest teilweise sichtbar ist.
Vorzugsweise bildet die FRP-Schicht die Grundfläche einer tablettförmigen
Struktur, welche weiterhin Seitenwände umfasst, die aus FRP-Material ausgebildet
sind und in Abhängigkeit von der FRP-Schicht so geformt sind, dass sie einen
Hohlraum bilden, innerhalb welchem sich das Material mit Wabenstruktur befindet.
Vorzugsweise ist das Material mit Wabenstruktur von den Seitenwänden
des Tabletts beabstandet, um das Entweichen von Luft während des Härtungsvorgangs
aus der Wabenstruktur zu ermöglichen, so dass auf das Material mit Wabenstruktur
einwirkende Belastungen nicht auf die Seitenwände des Tabletts übertragen
werden.
Günstigerweise kann der Abstand zwischen der Wabenstruktur und
den Seitenwänden von einem faserverstärkten Band bedeckt sein.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Material mit Wabenstruktur
aus Aluminium gebildet und die Harzbeschichtung kann Epoxy, Polyester oder ein Gemisch
der beiden sein.
Um visuelle Effekte bereitzustellen, können eine oder mehrere
Farben oder Farbtöne auf das faserverstärkte Kunststoffmaterial aufgebracht
werden.
Die Trägerschicht, die an der Wabenstruktur angebracht ist, kann
aus faserverstärktem Kunststoff oder aus einem Elektrolumineszenzfilm bestehen.
Um zu ermöglichen, dass Bilder und Graphiken auf dem Element
angezeigt werden, kann in jeder der Vielzahl von Zellen des Materials mit Wabenstruktur
eine Beleuchtungsvorrichtung bereitgestellt werden und die LEDs können an dem
Trägermaterial befestigt werden.
Die Beleuchtungsvorrichtungen können alle Licht derselben Farbe
erzeugen. Alternativ können drei verschiedenfarbige Beleuchtungsvorrichtungen
oder dreifarbige Beleuchtungsvorrichtungen verwendet werden, die jeweils in der
Lage sind, drei verschiedene Farben anzuzeigen.
Die Beleuchtungsvorrichtungen können LEDs sein.
Vorzugsweise ragt das Material mit Wabenstruktur und/oder die Trägerschicht
leicht aus dem Hohlraum heraus, so dass bei der Verwendung Belastungen auf das Material
mit Wabenstruktur einwirken können, ohne dass eine Übertragung auf die
Seitenwände des Tabletts erfolgt.
Wenn es erforderlich ist, das Element im Außenbereich einzusetzen,
so kann eine Dichtungsschicht auf der Seite der Trägerschicht, entfernt von
dem Material mit Wabenstruktur, aufgebracht werden, um das Element abzudichten.
In einem anderen Aspekt der Erfindung wird ein Boden bereitgestellt,
der aus einer Vielzahl von Verbundelementen des vorgenannten Typs aufgebaut ist.
Ein solcher Boden kann auf Sockelträgern getragen werden, die elastische Lagersegmente
aufweisen, welche das Trägermaterial tragen und die Seitenwände des Tabletts
(falls vorhanden) nicht tragen.
In noch einem weiteren Aspekt der Erfindung wird eine Wand bereitgestellt,
die aus einer Vielzahl von Verbundelementen des zuvor genannten Typs aufgebaut ist.
In noch einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren zur
Bereitstellung einer Form mit einem Formhohlraum bereitgestellt, Auskleiden der
Grundfläche des Formohlraums mit faserverstärkten Kunststoff (FRP)-Material,
zur Bildung einer FRP-Schicht, kalt Aushärten des faserverstärkten Kunststoffmaterials,
Bedecken der FRP-Schicht mit Haftmittel, Befestigen des Materials mit Wabenstruktur,
welches aus perforierter Folie hergestellt wurde, mit dem Haftmittel an der FRP-Schicht,
wobei das Material mit Wabenstruktur eine Trägerschicht aufweist, Entfernen
der FRP-Schicht mit dem daran angebrachten Material mit Wabenstruktur aus dem Formhohlraum,
Wenden der FRP-Schicht und Aufbringen einer Harzbeschichtung auf die andere Seite
der FRP-Schicht, wobei das faserverstärkte Kunststoffmaterial und die Harzbeschichtung
wenigstens teilweise durchsichtig oder durchscheinend sind.
Vorzugsweise umfasst das Verfahren außerdem den Schritt des Bildens
des Auskleidens der Seiten des Formhohlraums mit FRP-Material, um eine tablettförmige
Struktur mit einer Grundfläche und Seitenwänden zu bilden.
Um visuelle Effekte bereitzustellen, kann das Verfahren den Schritt
des Aufbringens einer oder mehrere Farben oder Farbtöne auf die Form umfassen,
bevor diese mit dem faserverstärkten Kunststoffmaterial ausgekleidet wird.
Das auf die Wabenstruktur aufgebrachte Trägermaterial kann aus
faserverstärktem Kunststoff oder aus einem Elektrolumineszenzfilm bestehen.
Um weitere visuelle Effekte bereitzustellen, kann das Verfahren den
Schritt des Anordnens einer Beleuchtungsvorrichtung in jeder einer Vielzahl von
Zellen in dem Material mit Wabenstruktur umfassen.
Das Verfahren kann weiterhin den Schritt des Aufbringens einer Dichtungsschicht
auf der Rückseite des Elements umfassen, um dieses abzudichten, so dass es
für Anwendungen im Außenbereich geeignet wird.
Die Erfindung wird nun beispielhaft ausführlicher beschrieben,
wobei auf die begleitenden Zeichnungen Bezug genommen wird, in denen
1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen
Verbundelements ist;
2 ein Querschnitt des Elements aus 1
entlang der Linie A-A ist;
3 ein schematisches Diagramm ist, welches die Anfangsschritte
bei der Herstellung des Elements der 1 und
2 zeigt;
4 ein Querschnitt ähnlich zu 2
ist, der ein Element zeigt, welches eine LED-Matrix enthält; und
5 zeigt, wie zwei benachbarte Elemente als Boden gelagert
werden können.
Ein Verbundelement 10 liegt gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung in Form einer quadratischen Platte vor, mit einem großen
Oberflächenbereich und einer verhältnismäßig kleinen Tiefe.
Eine typische Platte misst ungefähr 0,5 m entlang jeder Seite und ist ungefähr
3 cm dick. Es kann jedoch auch eine rechteckige Platte oder eine andere Form hergestellt
werden, die günstig tesseliert werden kann.
Wie in 2 am besten erkennbar ist, weist
das Element eine obere Oberfläche 12 auf, die wenigstens teilweise
durchsichtig oder durchscheinend ist und die gefärbt sein kann, wie nachstehend
beschrieben. Die obere Oberfläche 12 ist vorzugsweise aus Epoxyharz
oder Polyesterharz gebildet. Dadurch wird eine strapazierfähige Schicht bereitgestellt,
die als Bodenoberfläche, die betreten werden kann, geeignet ist.
Unterhalb der oberen Oberfläche 12 befindet sich eine
umgekehrt tablettförmige Struktur 14 aus Verbundmaterial wie beispielsweise
glasfaserverstärktem Kunststoff. Dieses Tablett 14 weist eine Deckfläche
16 und vier Seitenwände 18 auf.
In dem durch das Verbundtablett gebildeten Hohlraum ist ein Block
aus Material mit Wabenstruktur 20. Das Material mit Wabenstruktur
20 ist an der Unterseite der Deckfläche 16 des Verbundtabletts
14 durch Haftmittelharz 24 befestigt. Das Material mit Wabenstruktur
20 ist aus den nachstehend erläuterten Gründen von den Verbundseitenwänden
18 nach innen beabstandet. Das Material mit Wabenstruktur 20 ist
mit einer Trägerschicht 22 ausgestattet, die aus faserverstärktem
Kunststoff oder einem anderen nachstehend diskutierten Material bestehen kann. Das
Material mit Wabenstruktur 20 und die Trägerschicht 22 sind
vorzugsweise so bemessen, dass sie leicht aus dem von dem Verbundtablett
14 definierten Hohlraum herausragen. Das Material mit Wabenstruktur
20 ist vorzugsweise aus perforiertem Aluminium ausgebildet, d.h. aus einer
Aluminiumschicht, wobei mehrere winzige Poren in dem Metall ausgebildet sind.
Obwohl es sich hier um eine bevorzugte Ausführungsform handelt,
ist ein Tablett 14 mit Seitenwänden 18 nicht essenziell.
Das Element 10 könnte einfach aus der Deckfläche 16
bestehen, wobei das Material mit Wabenstruktur 20 und die Trägerschicht
22 an einer Seite befestigt sind und die obere Harzoberfläche
12 auf der anderen Seite befestigt ist.
Das Element 10 kann nach dem folgenden Verfahren, das teilweise
in 3 veranschaulicht ist, hergestellt werden. Zuerst
wird eine Form 26, die einen flachen Hohlraum 28 aufweist, bereitgestellt,
beispielsweise von Formica (RTM), wobei der Hohlraum mit einem Entfetter ausgekleidet
ist. Die Grundfläche und die Seiten des Hohlraums 28 werden mit faserverstärktem
Kunststoff ausgekleidet, um das Tablett 14 zu erzeugen. Dies erfolgt typischerweise
von Hand, und der faserverstärkte Kunststoff wird in einem Kalthärtungsverfahren
ausgehärtet.
Wenn das Element 10 ohne die Seitenwände 18
hergestellt wird, dann wird nur die Grundfläche des Hohlraums ausgekleidet,
um die Deckfläche 16 zu bilden.
Nach der Härtung des faserverstärkten Kunststoffs
14 wird die Grundfläche 16 mit einem Haftmittelharz
24 beschichtet. Ein Block aus Material mit Wabenstruktur 20, typischerweise
mit einer herkömmlichen vorgeformten faserverstärkten Kunststoffträgerschicht
22, wird in dem Verbundtablett 14 angeordnet, wobei das offene
Ende der Wabenstruktur mit dem Haftmittelharz 24 in Kontakt kommt. Der
Wabenstrukturblock 20 ist kleiner als die inneren Abmessungen des Tabletts
14, so dass die Kanten der Wabenstruktur von den Seiten des Verbundtabletts
14 (oder von den Seiten der Form 26, falls die Seitenwände
18 nicht vorhanden sind) ringsum beabstandet sind. Das Haftmittelharz
24 wird dann ausgehärtet, wobei während dieses Verfahrens Wärme
entsteht. Diese Wärme führt dazu, dass in den Zellen des Materials mit
Wabenstruktur 20 zwischen der Trägerschicht 22 und dem Haftmittelharz
24 eingefangene Luft sich expandiert, und es wurde herausgefunden, dass
diese Expansion zu einer Blasenbildung der Elementoberfläche führt, was
für die Verwendung selbstverständlich nicht annehmbar ist. Dieses Problem
wurde bewältigt, indem perforiertes Material wie etwa Aluminium verwendet wurde,
um das Material mit Wabenstruktur 20 zu bilden, so dass es ermöglicht
wird, dass eingefangene Luft von Zelle zu Zelle und ggf. an den Kanten aus dem Material
mit Wabenstruktur 20 heraus entweichen kann, wo es von den Seitenwänden
des Verbundtabletts 14 (oder einfach den Seiten der Form 26) beabstandet
ist.
Wenn die Wabenstruktur 20 fest in Form gebracht ist, wird
das Verbundtablett 14 von der Form 26 entfernt. Der Abstand zwischen
dem Material mit Wabenstruktur 20 und den Seitenwänden 18
des Verbundtabletts kann zweckmäßig mit Band (nicht gezeigt) wie etwa
Strukturverbundband bedeckt werden und um zu verhindern, dass Schmutz oder Ablagerungen
in den Hohlraum gelangen.
Das Element 10 wird gewendet, so dass die Grundfläche
16 des Verbundtabletts 14 am weitesten oben liegt. Die obere Oberfläche
wird dann mit einer Schicht aus Epoxyharz oder Polyesterharz beschichtet, um die
strapazierfähige obere Oberfläche 12 bereitzustellen.
Wie zuvor erwähnt, misst ein typisches durch dieses Verfahren
hergestelltes Element 10 ungefähr 0,5 m entlang jeder Seite, mit einer
Tiefe von ungefähr 3 cm, wobei die Epoxyharzdeckschicht eine Dicke von ungefähr
0,5 cm aufweist. Ein Element mit diesen Abmessungen kann als Bodenbelag verwendet
werden. Wenn er von herkömmlichen Sockelträgern 36, die elastische
Lagersegmente 37 aufweisen, getragen wird, wie in 5
gezeigt, mit einem Abstand von ungefähr 0,5 m, so kann der Boden Lasten von
5 kN/m2 standhalten und Punktbelastungen, wie sie bei hochhackigen Schuhen
auftreten, bewältigen. Bei einer derartigen Verwendung stützen die elastischen
Lagersegmente 37 gegen die Trägerschicht 22 des Materials
mit Wabenstruktur 20 und nicht gegen die Seitenwände 18 des
Verbundtabletts 14, was bei der Einwirkung großer Lasten eine Gefahr
der Delaminierung bedeuten würde. Größere Elemente mit bis zu ungefähr
1 m × 3 m können günstigerweise jedoch ebenfalls durch dasselbe Verfahren
hergestellt werden.
Die Elemente 10 können einzeln oder in Gruppen von mehreren
auch als Dekorationselemente an eine bestehende Wand gehängt werden oder selbst
eine Trennwand bilden.
Die obere Schicht 12 aus Epoxyharz, das Verbundtablett
14 und das Trägermaterial 22 können alle aus durchsichtigem
oder durchscheinenden Material ausgebildet sein, so dass Licht durch das Element
10 dringen kann. Die Wabenstruktur, die selbst einen interessanten visuellen
Effekt darstellt, ist dann sichtbar. Es können jedoch weitere durch eine Färbung
und/oder Beleuchtung des Elements 10 Effekte erzielt werden, wie nachstehend
beschrieben.
Um das Element 10 zu färben, kann die Form mit einem
gefärbten oder getönten Harz besprüht werden, bevor das Verbundtablett
14 in die Form gelegt wird. Bereiche der Form können maskiert werden
und mit weiteren Farben besprüht werden, um interessante visuelle Effekte bereitzustellen.
Weitere Anreize können bereitgestellt werden, indem das Element
auf verschiedene Weise beleuchtet wird. Als erstes kann das Element auf herkömmliche
Weise von hinten beleuchtet werden, wobei Licht aus der Richtung der Trägerschicht
22 in Richtung der oberen (oder vorderen) Oberfläche 12 durch
das Element 10 gestrahlt wird. Eine Hinterleuchtung erfordert jedoch, dass
hinter dem Element 10 ein gewisser Raum zur Verfügung stehen muss,
um die Hinterleuchtungsapparatur anzuordnen und daher ist das System nicht geeignet,
um einfache Trennwände zwischen benachbarten Räumen bereitzustellen
oder in Situationen, in denen der Raum aus anderen Gründen begrenzt ist.
Eine zweite Ausführungsform eines beleuchteten Elements verwendet
eine Schicht aus Elektrolumineszenzfilm hinter dem Block aus Material mit Wabenstruktur
20. Dieser besteht aus einer zweischichtigen Metallfolie, die leuchtet,
wenn ein hochfrequenter Strom durchgeleitet wird. Der Elektrolumineszenzfilm kann
als Trägerschicht 22 der Wabenstruktur 20 verwendet werden
oder er kann hinter der Trägerschicht, d.h. auf der von dem Material mit Wabenstruktur
20 abgelegenen Seite, angeordnet sein. Die Aufnahme des Elektrolumineszenzfilms
in das Element 10 stellt ein leuchtendes Element bereit, das nützlich
ist, wenn Licht ohne Tiefe als visueller Effekt gewünscht ist.
In einer dritten Ausführungsform wird ein komplexeres Leuchtsystem
bereitgestellt, welches ermöglicht, dass aufwändigere Graphiken angezeigt
werden. In dieser Ausführungsform wird eine Matrix von Beleuchtungsvorrichtungen
30 auf einer gedruckten Leiterplatte (PCB) 32 bereitgestellt.
Die Vorrichtungen 30 sind geeigneterweise LEDs, obwohl eine beliebige andere
Art von Leuchtvorrichtungen ebenfalls verwendet werden könnte. Die LEDs können
auf herkömmliche Weise an die PCB gelötet werden, oder sie können
auf kompaktere Weise an der Oberfläche angebracht werden. Diese Matrix ist
so angeordnet, dass jede LED 30 in einer Zelle 34 des Materials
mit Wabenstruktur 20 sitzt. Eine LED kann sich in jeder Zelle
34 oder nur in einigen Zellen befinden. Wenn sie beleuchtet ist, strahlt
jede LED 30 ihre bestimmte Zelle 34 aufgrund der inneren Reflexion
von den metallischen Wänden aus. Da die Zellen 34 des Materials mit
Wabenstruktur 20 hexagonal sind, erzeugt dieser Effekt bei der Betrachtung
durch die Deckfläche 12 einen hexagonalen Bildpunkt und die durch
das Element 10 bereitgestellte Matrix hexagonaler Bildpunkte kann verwendet
werden, um Kurven anzuzeigen und Bilder darzustellen. Da die Bildpunktgröße
relativ groß ist und die Auflösung im Vergleich zu etwa TV gering ist,
erleichtern hexagonale Bildpunkte tatsächlich die Erzeugung von Kurven und
somit relativ komplexen Graphiken und Bildern, im Vergleich zu einer Matrix quadratischer
Bildpunkte derselben Größe. Typischerweise liegt die Größe einer
Zelle 34 in der Wabenstruktur im Bereich von 0,6 cm bis 2,5 cm quer, wobei
eine Zellengröße von 1,3 cm bis 2,5 cm bevorzugt ist.
Die PCB 32, auf der die LEDs 30 angebracht sind,
kann als Trägerschicht 22 für das Material mit Wabenstruktur
20 verwendet werden. Eine weitere Schicht aus Verbundmaterial (nicht gezeigt)
kann für eine zusätzliche strukturelle Festigkeit über die Rückseite
der PCB 32 bereitgestellt werden. Während es einfach ist, PCBs mit
ungefähr 0,5 × 0,5 m für die Verwendung in Verbindung mit einem Element
derselben Größe bereitzustellen, können außerdem mehrere einzelne
PCBs verwendet werden, um die benötigte Fläche auszufüllen, wenn
die Herstellung eines größeren Elements erforderlich ist.
Die verwendeten LEDs können eine einzelne Farbe, typischerweise
rot, bereitstellen, um ein monochromes Display bereitzustellen. Alternativ kann
die LED-Matrix aus bis zu drei verschiedenen Farben von LEDs aufgebaut sein, wobei
sich in einer Zelle 34 nur eine Farbe befindet. Alternativ können
dreifarbige LEDs verwendet werden, bei denen es sich um einzelne LEDs handelt, die
in der Lage sind, drei verschiedene Farben anzuzeigen. Mit jeder dieser beiden letzteren
Anordnungen ist es möglich, eine vollfarbige Anzeige auf dem Element
10 bereitzustellen.
Für zusätzliche visuelle Effekte kann ein Symbol oder Logo
hinzugefügt werden, beispielsweise durch Übertragung oder Schablonendruck
auf die obere Oberfläche 12 oder auf die Trägerschicht
22, so dass das Symbol beleuchtet oder als Umriss dargestellt wird, wenn
das Element 10 in Verbindung mit einer Leuchtvorrichtung verwendet wird.
Das Element 10 kann auch mit einer Rückschicht (nicht
gezeigt) aus Epoxyharz, Polyester oder einem Gemisch der beiden ausgestattet sein,
welches die Rückseite des Elements 10 abdichtet, so dass es für
Anwendungen im Außenbereich eingesetzt werden kann.
Für den Fachmann wird es offensichtlich sein, dass die vorliegende
Erfindung ein verbessertes Verbundelement bereitstellt, das einfach herzustellen
ist, leichtgewichtig aber bei der Verwendung sehr strapazierfähig ist und den
Einbau von Beleuchtungsvorrichtungen ermöglicht, um visuelle Effekte mit variablem
Vollkommenheitsgrad zu erzeugen. Außerdem können selbstverständlich
Variationen und Veränderungen der genauen Konfiguration die für die verwendeten
Materialien beschriebenen wurde erfolgen, ohne vom Rahmen der vorliegenden Erfindung
abzuweichen.