Dinh, Kenny-tuan T., Webster, NY 14580, US; Fuller, Timothy J., Pittsford, NY 14534-4023, US; Silvestri, Markus R., Fairport, NY 14450, US; DeFeo, Paul J., Sodus Point, NY 14555, US; Pai, Damodar M., Fairport, NY 14450, US; Yanus, John F., Webster, NY 14580, US; Nolley, Robert W., Rochester, NY 14608, US
Vertreter
Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
Diese Erfindung bezieht sich allgemein auf elektrophotographische
Bilderzeugungselemente und genauer auf schichtförmige Photorezeptorstrukturen
mit einer verbesserten Kombination einer Deckschicht und Ladungstransportschicht
und Verfahren zum Herstellen der Bilderzeugungselemente.
Elektrophotographische Bilderzeugungselemente, d. h. Photorezeptoren,
schließen typischerweise eine aus einem elektrisch leitfähigen Substrat
gebildete photoleitfähige Schicht ein. Die photoleitfähige Schicht ist
im Dunkeln ein Isolator, so daß elektrische Ladungen auf ihrer Oberfläche
zurückgehalten werden. Beim Aussetzen gegenüber Licht wird die Ladung
abgeführt.
Viele fortgeschrittene Bilderzeugungssysteme beruhen auf der Verwendung
von Photorezeptortrommeln mit kleinem Durchmesser. Bei der Verwendung von Trommeln
mit kleinem Durchmesser wird auf Lebensdauer des Photorezeptors besonderer Wert
gelegt. Ein Hauptfaktor, der die Lebensdauer des Photorezeptors in Kopierern und
Druckern begrenzt, ist der Verschleiß. Die Verwendung von Photorezeptortrommeln
mit kleinem Durchmesser verschlimmert das Verschleißproblem, da zum Beispiel
3 bis 10 Umdrehungen zum Bebildern einer einzigen Seite der Größe Letter
erforderlich sind. Mehrfachumdrehungen von Photorezeptortrommeln mit kleinem Durchmesser
zum Kopieren einer einzigen Seite der Größe Letter können bis zu
1 Million Kreisläufe der Photorezeptortrommel zum Erhalten von 100000 Kopien,
einem wünschenswerten Ziel bei handelsüblichen Systemen, erfordern.
Bei Kopierern und Druckern mit niedrigem Druckaufkommen sind Vorspannungs-Ladewalzen
(BCR, „bias charging rolls") wünschenswert, da während des Bilderzeugungskreislaufs
wenig oder kein Ozon produziert wird. Die durch die BCR während des Aufladens
erzeugte Mikrokorona beschädigt jedoch den Photorezeptor, was zu einem raschen
Verschleiß der bilderzeugenden Oberfläche, z. B. der freiliegenden Oberfläche
der Ladungstransportschicht führt. Zum Beispiel können die Verschleißraten
etwa 16 &mgr; je 100000 Bilderzeugungskreisläufe hoch sein. Ähnliche
Probleme werden bei Systemen mit Vorspannungs-Übertragungswalzen (BTR, „bias
transfer rolls") angetroffen. Ein Weg zum Erreichen einer längeren Lebensdauer
der Photorezeptortrommel ist das Bilden eines Schutzüberzugs auf der bilderzeugenden
Oberfläche, d. h. der Transportschicht eines Photorezeptors. Diese Deckschicht
muß vielen Anforderungen einschließlich des Transportierens von Löchern,
einer Bildlöschbeständigkeit, Verschleißfestigkeit und Vermeidens
einer Störung darunterliegender Schichten während der Beschichtung genügen.
Obschon verschiedene lochtransportierende kleine Moleküle bei Deckschichten
verwendet werden können, umfaßt eine der widerstandsfähigsten aufgefundenen
Überzüge N,N'-Diphenyl-N,N'-bis(3-hydroxyphenyl)-[1,1'-biphenyl]-4,4'-diamin
enthaltendes, vernetztes Polyamid (z. B. Luckamide). Dieser widerstandsfähige
Überzug wird in der US-A-5 368 967 beschrieben.
Beständige Photorezeptorüberzüge, die N,N'-Diphenyl-N,N'-bis(3-hydroxyphenyl)-[1,1'-biphenyl]-4,4'-diamin
(DHTBD) enthaltendes, vernetztes Polyamid (z. B. Luckamide) enthalten [Luckamide-DHTBD],
wurden unter Verwenden von Oxalsäure und Trioxan und Verbessern der Lebensdauer
des Photorezeptors um wenigstens den Faktor 3 bis 4 hergestellt. Eine derartige
Verbesserung der Verschleißfestigkeit der Vorspannungs-Ladewalze (BCR) beinhaltet
das Vernetzen von Luckamide unter Wärmebehandlung, z. B. 30 Minuten 110°C–120°C.
Unter derartigen Trocknungsbedingungen ist die Haftung dieses Überzugs an bestimmten
Photorezeptorladungstransportschichten, die bestimmte Polycarbonate (z. B. Z-Typ
300) und Ladungstransportmaterialien [z. B. Bis-N,N-(3,4-dimethylphenyl)-N-(4-biphenyl)amin
und N,N'-Diphenyl-N,N'-bis(3-methylphenyl)-[1,1'-biphenyl]-4,4'-diamin] erhalten,
jedoch stark verringert. Andererseits ist unter Trocknungsbedingungen von unter
etwa 110°C die Haftung des Überzugs an der Ladungstransportschicht gut,
der Überzug weist aber eine hohe Verschleißrate auf. Es gibt somit ein
unannehmbar kleines Fenster für die Trocknungsbedingungen für den Überzug,
um sowohl die Vorgaben der Haftung als auch Verschleißrate zu erreichen. Ein
weiterer Mangel des Standes der Technik sind die sehr niedrigen Ladungsträgerbeweglichkeiten
in dem Überzug. Wenn die Ladungsträgerbeweglichkeit niedrig ist, können
die Ladungsträger (die während des Belichtungsschritts erzeugt wurden),
die die Transportschicht durchquert haben, sich zu dem Zeitpunkt, an dem der belichtete
Bereich des Photorezeptors das Entwicklungsteilsystem erreicht, sich noch immer
in dem Überzug im Durchgang befinden. Dies führt zu höheren Endspannungen
der lichtinduzierten Entladungskennlinie (PIDC). Die PIDC ist die Potential-Belichtungs-Kurve.
Das PIDC-Ende ist die Spannung, die bei höheren Belichtungswerten auf dem Photorezeptor
zurückbleibt. Eine maximale Entladung wird beobachtet, wenn die durch Licht
erzeugten Träger (die während des Belichtungsschritts erzeugt wurden)
die Transportschicht und die Deckschicht durchqueren. In dem Maß, in dem sich
die Träger noch im Durchgang befinden, ergibt sich bei einer vorgegebenen Belichtung
eine niedrigere Entladung. Daher muß zum Erreichen einer maximalen Entladung
bei Material mit niedrigerer Beweglichkeit in dem Überzug die Überzugsdicke
klein sein. Eine kleine Dicke begrenzt die Verschleißlebensdauer des Überzugs.
Zum Erhöhen der Lebensdauer ist es notwendig, die Verschleißraten
zu verringern und die Überzugsdicke zu erhöhen. Dickere Überzüge
erfordern höhere Beweglichkeiten, um bei einer vorgegebenen Belichtung eine
maximale Entladung zu bewerkstelligen.
Die US-A-5 709 974 offenbart ein elektrophotographisches Bilderzeugungselement,
das ein Substrat, eine ladungserzeugende Schicht, eine Ladungstransportschicht und
eine Deckschicht umfaßt. Die Ladungstransportschicht enthält ladungstransportierende
Moleküle in einer Polystyrolmatrix und die Deckschicht umfaßt eine lochtransportierende
Hydroxyarylaminverbindung mit wenigstens zwei hydroxyfunktionellen Gruppen und ein
einen Polyamidfilm bildendes Bindemittel, das mit den hydroxyfunktionellen Gruppen
der Hydroxyarylaminverbindung Wasserstoffbrücken bilden kann.
Die US-A-5 976 744 offenbart ein elektrophotographisches Bilderzeugungselement,
das ein Substrat, eine ladungserzeugende Schicht, eine Ladungstransportschicht und
eine Deckschicht umfaßt. Die Deckschicht enthält ein Lochtransportmaterial,
das in einer vernetzten Polyamidmatrix dispergiert ist.
Die EP-A-0 224 738 offenbart einen elektrophotographischen Photorezeptor,
der einen Träger, eine ladungserzeugende Schicht, eine Ladungstransportschicht
und eine Schutzschicht umfaßt. Die Schutzschicht enthält ein Polyvinylacetalharz,
das ein Polyvinylbutyralharz sein kann.
Ein elektrophotographisches Bilderzeugungselement, das eine auf einer
photoleitfähigen Schicht bereitgestellte Deckschicht umfaßt, wobei die
Deckschicht ein Polyvinylbutyralharz enthält, ist ferner aus der DE-A-30 29
837 bekannt.
Ein Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist das Bereitstellen eines
verbesserten elektrophotographischen Bilderzeugungselements und eines Verfahrens
zum Herstellen des Elements.
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist das Bereitstellen
eines verbesserten Bilderzeugungselements, das eine verbesserte Haftung an der Transportschicht
aufweist.
Noch ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist das Bereitstellen
eines verbesserten Bilderzeugungselements, das höhere Ladungsträgerbeweglichkeiten
aufweist.
Noch ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist das Bereitstellen
eines verbesserten Bilderzeugungselements, das eine dickere Deckschicht aufweist,
die die Kennlinien der lichtinduzierten Entladung (PIDC) nicht verändert.
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist das Bereitstellen
eines verbesserten Bilderzeugungselements mit einem widerstandsfähigen Überzug,
der verschleißbeständig ist.
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist das Bereitstellen
eines verbesserten Bilderzeugungselements, das eine höhere Verschleißlebensdauer
aufweist, die sich aus dickeren Deckschichten und verringerten Verschleißraten
ergibt.
Die vorliegende Erfindung stellt ein elektrophotographisches Bilderzeugungselement
bereit, das in der folgenden Reihenfolge ein Substrat, eine ladungserzeugende Schicht,
eine Ladungstransportschicht und eine Deckschicht umfaßt, wobei die Deckschicht
ein einen Polyvinylbutyralfilm bildendes Bindemittel, ein einen vernetzten Polyamidfilm
bildendes Bindemittel, ein Lochtransportmaterial und ein Löschkontrollmittelumfaßt.
In einer Ausführungsform umfaßt die Deckschicht vor dem
Vernetzen des einen vernetzten Polyamidfilm bildenden Bindemittels ferner einen
Katalysator, der aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Oxalsäure, Maleinsäure,
Carballylsäure, Ascorbinsäure, Malonsäure, Bernsteinsäure, Weinsäure,
Citronensäure, p-Toluolsulfonsäure, Methansulfonsäure und Gemischen
davon besteht.
Bei einer weiteren Ausführungsform umfaßt die Deckschicht
vor dem Vernetzen des einen vernetzten Polyamidfilm bildenden Bindemittels ferner
einen Vernetzungsbeschleuniger, der aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus
Trioxan, methoxymethylierten Melaminverbindungen und Gemischen daraus besteht, die
das Vernetzen weiter beschleunigen.
In einer weiteren Ausführungsform liegt das einen vernetzten
Polyamidfilm bildende Bindemittel in der Deckschicht als winzige, in einer Matrix
aus dem vernetzten Polyamidpolymer dispergierte Kugeln vor.
In einer weiteren Ausführungsform weisen die winzigen Kugeln
eine durchschnittliche Teilchengröße zwischen 0,3 Mikrometer und 1 Mikrometer
auf.
Die vorliegende Erfindung stellt weiter ein Verfahren zum Bilden eines
elektrophotographischen Bilderzeugungselements bereit, das die Schritte des Bilden
einer Beschichtungslösung, die ein alkoholmischbares, nichtalkoholisches Lösungsmittel
mit einem darin gelösten Löschkontrollmittel, ein Lochtransportmaterial,
einen Alkohol, ein einen Polyvinylbutyralfilm bildendes Bindemittel und ein einen
vernetzbaren Polyamidfilm bildendes Bindemittel umfaßt, Bilden einer Beschichtung
mit der Beschichtungslösung auf einem Photorezeptor, die in der folgenden Reihenfolge
eine ladungserzeugende Schicht und eine Ladungstransportschicht umfaßt, und
Trocknen der Beschichtung und Vernetzen des Polyamids unter Bilden einer Deckschicht
umfaßt.
In einer Ausführungsform umfaßt das Verfahren das Bilden
der Beschichtungslösung durch Lösen von Bis-(2-methyl-4-diethylaminophenyl)phenylmethan
in dem alkoholmischbaren, nichtalkoholischen Lösungsmittel für Bis-(2-methyl-4-diethylaminophenyl)phenylmethan
vor der Vereinigung mit dem lochtransportierenden Molekül, dem Alkohol und
dem einen vernetzbaren Polyamidfilm bildenden Bindemittel.
In einer weiteren Ausführungsform ist das nichtalkoholische Lösungsmittel
aus der aus Tetrahydrofuran, Chlorbenzol und Gemischen davon bestehenden Gruppe
ausgewählt.
In einer weiteren Ausführungsform ist das einen vernetzbaren
Polyamidfilm bildende Bindemittel ein Polyamidpolymer mit an Stickstoffatome von
Amidgruppen in dem Polyamidrückgrat gebundenen Methoxymethylgruppen vor dem
Vernetzen.
In einer weiteren Ausführungsform ist der Alkohol aus der aus
Methanol, Ethanol, Butanol und Gemischen daraus bestehenden Gruppe ausgewählt.
In einer weiteren Ausführungsform schließt das Verfahren
das Vernetzen des Polyamids mit einem Katalysator und Wärme ein.
In einer weiteren Ausführungsform umfaßt das Trocknen und
Vernetzen das Erhitzen der Beschichtung auf eine Temperatur zwischen 100°C
und 150°C.
In einer weiteren Ausführungsform umfaßt die Deckschicht
zwischen 3 Gewichtsprozent und 25 Gewichtsprozent des einen Polyvinylbutyralfilm
bildenden Bindemittels und zwischen 40 Gewichtsprozent und 70 Gewichtsprozent des
einen vernetzten Polyamidfilm bildenden Bindemittels bezogen auf das Gesamtgewicht
der Deckschicht nach dem Trocknen und Vernetzen des Polyamids.
In einer weiteren Ausführungsform umfaßt das einen Polyvinylbutyralfilm
bildende Bindemittel ein durch die Formel
dargestelltes Polymer, worin
A eine solche Zahl ist, daß der Polyvinylbutyralgehalt in dem Polymer zwischen
50 und 88 Molprozent ist,
B eine solche Zahl ist, daß der Polyvinylalkoholgehalt in dem Polymer zwischen
12 und 50 Molprozent ist, und
C eine solche Zahl ist, daß der Polvinylacetatgehalt in dem Polymer zwischen
0 und 15 Molprozent ist.
In einer weiteren Ausführungsform ist die Ladungstransportschicht
im wesentlichen frei von Triphenylmethan.
In einer weiteren Ausführungsform umfaßt die Ladungstransportschicht
ein Lochtransportmaterial und ein einen Polycarbonatfilm bildendes Bindemittel,
wobei das einen Polycarbonatfilm bildende Bindemittel in dem Alkohol in der zum
Bilden der Deckschicht verwendeten Beschichtungslösung unlöslich ist.
Elektrophotographische Bilderzeugungselemente sind im Stand der Technik
wohlbekannt. Elektrophotographische Bilderzeugungselemente können durch jede
geeignete Technik hergestellt werden. Typischerweise wird ein biegsames oder starres
Substrat mit einer elektrisch leitfähigen Oberfläche versehen. Eine ladungserzeugende
Schicht wird anschließend auf die elektrisch leitfähige Oberfläche
aufgebracht. Eine Ladungsblockierschicht kann gegebenenfalls vor dem Aufbringen
einer ladungserzeugenden Schicht auf die elektrisch leitfähige Oberfläche
aufgebracht werden. Gewünschtenfalls kann eine Haftschicht zwischen der Ladungsblockierschicht
und der ladungserzeugenden Schicht verwendet werden. Üblicherweise wird die
Ladungserzeugungsschicht auf die Blockierschicht aufgebracht und auf der Ladungserzeugungsschicht
wird eine Ladungstransportschicht gebildet. Diese Struktur kann die Ladungserzeugungsschicht
oben auf oder unter der Ladungstransportschicht aufweisen.
Das Substrat kann undurchsichtig oder im wesentlichen transparent
sein und kann jedes geeignete Material mit den erforderlichen mechanischen Eigenschaften
umfassen. Demgemäß kann das Substrat eine Schicht aus einem elektrisch
nicht leitfähigen oder leitfähigen Material wie etwa einer anorganischen
oder einer organischen Zusammensetzung umfassen. Als elektrisch nicht leitfähige
Materialien können verschiedene, zu diesem Zweck bekannte Harze einschließlich
Polyester, Polycarbonate, Polyamide, Polyurethane und dergleichen eingesetzt werden,
die wie dünne Netze biegsam sind. Ein elektrisch leitfähiges Substrat
kann jedes Metall, zum Beispiel Aluminium, Nickel, Stahl, Kupfer und dergleichen
oder ein polymeres Material wie vorstehend beschrieben sein, das mit einer elektrisch
leitfähigen Substanz wie etwa Kohlenstoff, Metallpulver und dergleichen oder
einem organischen, elektrisch leitfähigen Material gefüllt ist. Das elektrisch
isolierende oder leitfähige Substrat kann in der Form eines flachen Endlosbandes,
eines Netzes, eines starren Zylinders, eines Bogens und dergleichen vorliegen.
Die Dicke der Substratschicht hängt von zahlreichen Faktoren
einschließlich der erwünschten Festigkeit und ökonomischer Überlegungen
ab. So kann diese Schicht bei einer Trommel von beträchtlicher Dicke von zum
Beispiel bis zu vielen Zentimetern oder von einer Mindestdicke von weniger als einem
Millimeter sein. Ähnlich kann ein biegsames Band von beträchtlicher Dicker
von zum Beispiel etwa 250 Mikrometer oder von einer Mindestdicke von weniger als
50 Mikrometer sein, vorausgesetzt es bestehen keine nachteiligen Wirkungen auf die
fertige elektrophotographische Vorrichtung.
Bei Ausführungsformen, bei denen die Substratschicht nicht leitfähig
ist, kann deren Oberfläche durch eine elektrisch leitfähige Beschichtung
elektrisch leitfähig gemacht werden. Die leitfähige Beschichtung kann
in der Dicke über beträchtlich breite Bereiche schwanken, die von der
optischen Transparenz, dem gewünschten Maß Biegsamkeit und wirtschaftlichen
Faktoren abhängen. Demgemäß kann bei einer biegsamen, auf Licht ansprechenden,
bilderzeugenden Vorrichtung die Dicke der leitfähigen Beschichtung zwischen
20 Ångström und 750 Ångström und bevorzugter von 100 Ångström
bis 200 Ångström bei einer optimalen Kombination der elektrischen Leichtfähigkeit,
Biegsamkeit und Lichtdurchlässigkeit betragen. Die biegsame, leitfähige
Beschichtung kann eine elektrisch leitfähige Metallschicht sein, die zum Beispiel
auf dem Substrat durch irgendeine geeignete Beschichtungstechnik wie etwa Vakuumbedampfungstechnik
oder galvanische Abscheidung gebildet wurde. Typische Metalle schließen Aluminium,
Zirkonium, Niob, Tantal, Vanadin und Hafnium, Titan, Nickel, Edelstahl, Chrom, Wolfram,
Molybdän und dergleichen ein.
Eine wahlfreie Lochblockierschicht kann auf das Substrat aufgebracht
werden. Jede geeignete und gebräuchliche Blockierschicht, die eine elektronische
Sperre gegenüber Löchern zwischen der benachbarten photoleitfähigen
Schicht und der darunterliegenden leitfähigen Oberfläche eines Substrats
bilden kann, kann benützt werden.
Eine wahlfreie Haftschicht kann auf die Lochblockierschicht aufgebracht
werden. Jede geeignete, in der Technik wohlbekannte Haftschicht kann benützt
werden. Typische Haftschichtmaterialien schließen zum Beispiel Polyester, Polyurethane
und dergleichen ein. Zufriedenstellende Ergebnisse können mit Haftschichtdicken
zwischen 0,05 Mikrometer (500 Ångström) und 0,3 Mikrometer (3000 Ångström)
erzielt werden. Herkömmliche Techniken zum Aufbringen eines Haftschichtbeschichtungsgemischs
auf die Ladungsblockierschicht schließen Sprühen, Tauchbeschichtung, Walzenbeschichtung,
Drahtrakelbeschichtung, Gravurstreichen, Beschichtung mit einem Bird-Auftragegerät
und dergleichen ein. Das Trocknen der abgeschiedenen Beschichtung kann durch jede
geeignete herkömmliche Technik wie etwa Ofentrocknung, Infrarotstrahlungstrocknung,
Lufttrocknung und dergleichen bewirkt werden.
Wenigstens eine elektrophotographische bilderzeugende Schicht wird
auf der Haftschicht, Blockierschicht oder dem Substrat gebildet. Die elektrophotographische
bilderzeugende Schicht kann eine einzelne Schicht sein, die sowohl ladungserzeugende
als auch Ladungstransportfunktionen ausübt, wie in der Technik wohlbekannt
ist, oder sie kann mehrfache Schichten wie etwa eine Ladungserzeugerschicht und
Ladungstransportschicht umfassen. Ladungserzeugerschichten können durch Vakuumverdampfung
oder -bedampfung hergestellte amorphe Filme aus Selen und Legierungen aus Selen
und Arsen, Tellur, Germanium und dergleichen, hydriertem, amorphem Silizium und
Silizium- und Germaniumverbindungen, Kohlenstoff, Sauerstoff, Stickstoff und dergleichen
umfassen. Die Ladungserzeugerschichten können ferner anorganische Pigmente
aus kristallinem Selen und seinen Legierungen, Gruppe-II-VI-Verbindungen und organische
Pigmente wie etwa Chinacridone, polycyclische Pigmente wie etwa Dibromanthanthronpigmente,
Perylen- und Perinondiamine, mehrkernige aromatische Chinone, Azopigmente einschließlich
Bis-, Tris- und Tetrakisazoverbindungen und dergleichen umfassen, die in einem filmbildenden,
polymeren Bindemittel dispergiert sind und durch Lösungsmittelbeschichtungstechniken
hergestellt wurden.
Phthalocyanine werden als mit Licht ladungserzeugende Materialien
zur Verwendung in Laserdruckern eingesetzt, die Infrarotbelichtungssysteme benützen.
Bei Photorezeptoren, die durch kostengünstige Belichtungsvorrichtungen mit
Halbleiterlaserdiodenlicht belichtet werden, ist eine Infrarotempfindlich erforderlich.
Das Absorptionsspektrum und die Lichtempfindlichkeit der Phthalocyanine hängen
von dem zentralen Metallatom der Verbindung ab. Viele Metallphthalocyanine sind
berichtet worden und schließen Oxyvanadinphthalocyanin, Chloraluminiumphthalocyanin,
Kupferphthalocyanin, Oxytitanphthalocyanin, Chlorgalliumphthalocyanin, Hydroxygalliumphthalocyanin,
Magnesiumphthalocyanin und metallfreies Phthalocyanin ein. Die Phthalocyanine liegen
in vielen Kristallformen vor, die einen starken Einfluß auf die Ladungserzeugung
mit Licht aufweisen.
Jedes geeignete, einen Polymerfilm bildende Bindemittelmaterial kann
als Matrix in der ladungserzeugenden (mit Licht ladungserzeugenden) Bindemittelschicht
eingesetzt werden. Typische, einen Polymerfilm bildende Materialien schließen
die zum Beispiel im US-Patent Nr. 3 121 006 beschriebenen Materialien ein. So schließen
typische, einen organischen Polymerfilm bildende Bindemittel thermoplastische und
wärmehärtbare Harze wie etwa Polycarbonate, Polyester, Polyamide, Polyurethane,
Polystyrole, Polyarylether, Polyarylsulfone, Polybutadiene, Polysulfone, Polyethersulfone,
Polyethylene, Polypropylene, Polyimide, Polymethylpentene, Polyphenylensulfide,
Polyvinylacetat, Polysiloxane, Polyacrylate, Polyvinylacetale, Polyamide, Polyimide,
Aminoharze, Phenylenoxidharze, Terephthalsäureharze, Phenoxyharze, Epoxyharze,
Phenolharze, Polystyrol und Acrylnitrilcopolymere, Polyvinylchlorid, Vinylchlorid
und Vinylacetatcopolymere, Acrylatcopolymere, Alkydharze, Cellulosefilmbildner,
Poly(amidimid), Styrol-Butadien-Copolymere, Vinylidenchlorid-Vinylchlorid-Copolymere,
Vinylacetat-Vinylidenchlorid-Copolymere, Styrol-Alkyd-Harze, Polyvinylcarbazol und
dergleichen ein. Diese Polymere können Block-, Random- oder alternierende Copolymere
sein.
Die mit Licht ladungserzeugende Zusammensetzung oder das Pigment liegt
in der Harzbindemittelzusammensetzung in wechselnden Mengen vor. Im allgemeinen
sind jedoch 5 Volumenprozent bis 90 Volumenprozent des mit Licht ladungserzeugenden
Pigments in 10 Volumenprozent bis 95 Volumenprozent des Harzbindemittels dispergiert
und vorzugsweise sind 20 Volumenprozent bis 30 Volumenprozent des mit Licht ladungserzeugenden
Pigments in 70 Volumenprozent bis 80 Volumenprozent des Harzbindemittels dispergiert.
In einer Ausführungsform sind etwa 8 Volumenprozent des mit Licht ladungserzeugenden
Pigments in etwa 92 Volumenprozent der Harzbindemittelzusammensetzung dispergiert.
Die mit Licht ladungserzeugenden Schichten können auch durch Vakuumsublimation
hergestellt werden, in welchem Fall kein Bindemittel vorhanden ist.
Jede geeignete und herkömmliche Technik kann zum Mischen und
danach Aufbringen des Beschichtungsgemisches für die mit Licht ladungserzeugende
Schicht benützt werden. Typische Auftragstechniken schließen Sprühen,
Tauchbeschichtung, Walzenbeschichtung, Drahtrakelbeschichtung, Vakuumsublimation
und dergleichen ein. Bei einigen Anwendungen kann Ladungserzeugerschicht in einem
Punkt- oder Linienmuster gefertigt sein. Das Entfernen des Lösungsmittels aus
einer lösungsmittelbeschichteten Schicht kann durch jede geeignete herkömmliche
Technik wie etwa Ofentrocknung, Infrarotstrahlungstrocknung, Lufttrocknung und dergleichen
bewirkt werden.
Die Ladungstransportschicht kann ein ladungstransportierendes, kleines
Molekül umfassen, das in einem filmbildenden, elektrisch inerten Polymer wie
etwa einem Polycarbonat gelöst oder molekular dispergiert ist. Der hierin eingesetzte
Ausdruck „gelöst" ist als Bilden einer Lösung, in der das kleine
Molekül in dem Polymer unter Bilden einer homogenen Phase gelöst ist,
definiert. Der hierin verwendete Ausdruck „molekular dispergiert" ist als
ein in dem Polymer dispergiertes, ladungstransportierendes, kleines Molekül
definiert, wobei die kleinen Moleküle in dem Polymer im molekularen Maßstab
dispergiert sind. Jedes geeignete ladungstransportierende oder elektrisch aktive,
kleine Molekül kann in der Ladungstransportschicht dieser Erfindung eingesetzt
werden. Der Ausdruck ladungstransportierendes „kleines Molekül" ist
hierin als ein Monomer definiert, das die durch Licht erzeugte,
freie Ladung in der Transportschicht durch die Transportschicht transportiert werden
läßt. Typische ladungstransportierende, kleine Moleküle schließen
zum Beispiel Pyrazoline wie etwa 1-Phenyl-3-(4'-diethylaminostyryl)-5-(4''-diethylaminophenyl)pyrazolin,
Diamine wie etwa N,N'-Diphenyl-N,N'-bis(3-methylphenyl)-(1,1'-biphenyl)-4,4'-diamin,
Hydrazone wie etwa N-Phenyl-N-methyl-3-(9-ethyl)carbazylhydrazon und 4-Diethylaminobenzaldehyd-1,2-diphenylhydrazon
und Oxadiazole wie etwa 2,5-Bis(4-N,N'-diethylaminophenyl)-1,2,4-oxadiazol, Stilbene
und dergleichen ein. Zum Vermeiden eines Ladungsaufbaus in Maschinen mit hohem Durchsatz
sollte die Ladungstransportschicht jedoch im wesentlichen (weniger als etwa zwei
Prozent) frei von Triphenylmethan sein. Wie vorstehend angegeben werden geeignete,
elektrisch aktive, kleine Moleküle als ladungstransportierende Verbindungen
in einen elektrisch inaktiven Polymerfilm bildenden Materialien gelöst oder
molekular dispergiert. Ein kleines Molekül als ladungstransportierende Verbindung,
die eine Injektion von Löchern aus dem Pigment in die ladungserzeugende Schicht
mit hohem Wirkungsgrad gestattet und sie mit sehr kurzen Durchgangszeiten durch
die Ladungstransportschicht transportiert, ist N,N'-Diphenyl-N,N'-bis(3-methylphenyl)-(1,1'-biphenyl)-4,4'-diamin.
Gewünschtenfalls kann das Ladungstransportmaterial in der Ladungstransportschicht
ein polymeres Ladungstransportmaterial oder eine Kombination eines kleinen Moleküls
als Ladungstransportmaterial und eines polymeren Ladungstransportmaterials umfassen.
Jedes geeignete, elektrisch inaktive Harzbindemittel, das in dem zum
Aufbringen der Deckschicht verwendeten Alkohollösungsmittel unlöslich
ist, kann in der Ladungstransportschicht dieser Erfindung verwendet werden. Typische
inaktive Harzbindemittel schließen ein Polycarbonatharz, Polyester, Polyarylat,
Polyacrylat, Polyether, Polysulfon und dergleichen ein. Die Molekulargewichte können
zum Beispiel von 20000 bis 150000 schwanken. Bevorzugte Bindemittel schließen
Polycarbonate wie etwa Poly(4,4'-isopropylidendiphenylen)carbonat (auch als Bisphenol-A-polycarbonat
bezeichnet), Poly(4,4'-cyclohexylidendiphenylen)carbonat (als Bisphenol-Z-polycarbonat
bezeichnet), Poly(4,4'-isopropyliden-3,3'-dimethyldiphenyl)carbonat (auch als Bisphenol-C-polycarbonat
bezeichnet) und dergleichen ein. Jedes geeignete ladungstransportierende Polymer
kann in der ladungstransportierenden Schicht dieser Erfindung ebenfalls benützt
werden. Das ladungstransportierende Polymer sollte in dem zum Aufbringen der Deckschicht
dieser Erfindung verwendeten Alkohollösungsmittel unlöslich sein. Diese
elektrisch aktiven, ladungstransportierenden Polymermaterialien sollten die Injektion
mit Licht erzeugter Löcher aus dem Ladungserzeugungsmaterial unterstützen
können und den Transport dieser Löcher dort hindurch nicht erlauben können.
Jede geeignete und herkömmliche Technik kann zum Mischen und
danach Aufbringen des Beschichtungsgemischs für die Ladungstransportschicht
auf die ladungserzeugende Schicht benützt werden. Typische Auftragtechniken
schließen Sprühen, Tauchbeschichten, Walzenbeschichten, Drahtrakelbeschichten
und dergleichen ein. Das Trocknen der aufgetragenen Beschichtung kann durch jede
geeignete, herkömmliche Technik wie etwa Ofentrocknung, Infrarotstrahlungstrocknung,
Lufttrocknung und dergleichen bewirkt werden.
Allgemein ist die Dicke der Ladungstransportschicht zwischen 10 und
50 Mikrometer, aber Dicken außerhalb dieses Bereichs können ebenfalls
verwendet werden. Die Lochtransportschicht sollte in dem Ausmaß ein Isolator
sein, daß die auf die Lochtransportschicht aufgebrachte Ladung in Abwesenheit
einer Bestrahlung nicht mit einer Geschwindigkeit weitergeleitet wird, die zum Verhindern
der Bildung und des Erhalts eines elektrostatischen Latentbildes darauf ausreichend
ist. Im allgemeinen wird das Verhältnis der Dicke der Lochtransportschicht
zu den Ladungserzeugerschichten vorzugsweise bei 2:1 bis 200:1 und in einigen Fällen
in einer Höhe von 400:1 gehalten. Die Ladungstransportschicht ist für
sichtbares Licht oder Strahlung in dem Bereich der vorgesehenen Verwendung im wesentlichen
nicht absorbierend, ist aber darin elektrisch „aktiv", daß sie die Injektion
durch Licht erzeugter Löcher aus der photoleitfähigen Schicht, d. h. Ladungserzeugungsschicht
erlaubt und gestattet, daß diese Löcher unter selektivem Entladen einer
Oberflächenladung auf der Oberfläche der aktiven Schicht durch sie hindurch
transportiert werden.
Jedes geeignete Polymer, das einen alkohollöslichen Polyvinylbutyralfilm
bildet, der einen lochisolierenden Film bildet, kann bei dem Überzug dieser
Erfindung verwendet werden. Der hierin eingesetzte Ausdruck „Polyvinylbutyral"
ist als ein Copolymer oder Terpolymer definiert, das aus der Hydrolyse von Polyvinylacetat
unter Bilden von Polyvinylalkohol oder eines Copolymers aus Polyvinylalkohol mit
restlichen Vinylacetatgruppen erhalten wird, wobei das sich ergebende Polyvinylalkoholpolymer
unter sauren Bedingungen mit Butyraldehyd unter Bilden von Polyvinylbutyralpolymeren
mit wechselnden Mengen Acetat-, Alkohol- und Butyraldehydketalgruppen umgesetzt
wird. Diese Polyvinylbutyralpolymeren sind im Handel zum Beispiel von Solutia Inc.
unter den Handelsnamen BMS, BLS, BL1, B79, B99 und dergleichen erhältlich.
Diese Polymeren unterscheiden sich in der Anzahl der darin enthaltenen Acetat-,
Hydroxy- und Butyraldehydketalgruppen. Allgemein schwankt das Gewichtsmittel des
Molekulargewichts der einen Polyvinylbutyralfilm bildenden Polymeren von 36000 bis
98000. Ein bevorzugtes, einen alkohollöslichen Polyvinylbutyralfilm bildendes
Polymer kann durch die folgende Formel dargestellt werden:
worin
A eine solche Zahl ist, daß der Polyvinylbutyralgehalt in dem Polymer zwischen
50 und 88 Molprozent ist,
B eine solche Zahl ist, daß der Polyvinylalkoholgehalt in dem Polymer zwischen
12 und 50 Molprozent ist, und
C eine solche Zahl ist, daß der Polvinylacetatgehalt in dem Polymer zwischen
0 und 15 Molprozent ist.
Das einen Polyvinylbutyralfilm bildende Polymer ist das Reaktionsprodukt
eines Polyvinylalkohols und Butyraldehyd in der Gegenwart eines Schwefelsäurekatalysators.
Die Hydroxygruppen des Polyvinylalkohols reagieren unter Ergeben einer zufallsverteilten
Butyralstruktur, die durch Verändern der Reaktionstemperatur und Zeit gesteuert
werden kann. Der Säurekatalysator wird mit Kaliumhydroxid neutralisiert. Der
Polyvinylalkohol wird durch Hydrolysieren von Polyvinylacetat synthetisiert. Der
sich ergebende hydrolysierte Polyvinylalkohol kann einige Polyvinylacetatstruktureinheiten
enthalten. Der teilweise oder vollständig hydrolysierte Polyvinylalkohol wird
mit dem Butyraldehyd unter Bedingungen umgesetzt, bei denen einige Hydroxygruppen
des Polyvinylalkohols umgesetzt werden, wobei aber einige andere Hydroxygruppen
des Polyvinylalkohols unumgesetzt bleiben. Zur Verwendung in der Deckschicht dieser
Erfindung sollte das Reaktionsprodukt einen Polyvinylbutyralgehalt zwischen 50 und
88 Molprozent, einen Polyvinylalkoholgehalt zwischen 12 Molprozent und 50 Molprozent
und einen Polyvinylacetatgehalt zwischen 0 und 15 Molprozent aufweisen. Diese filmbildenden
Polymeren sind im Handel erhältlich und schließen zum Beispiel Butvar
B-79-Harz (von Monsanto Chemical Co. erhältlich) mit einem Polyvinylbutyralgehalt
von etwa 70 Molprozent, einem Polyvinylalkoholgehalt von 28 Molprozent und einem
Polyvinylacetatgehalt von weniger als 2 Molprozent, einem Gewichtsmittel des Molekulargewichts
zwischen 50000 und 80000; Butvar B-72-Harz (von Monsanto Chemical Co. erhältlich)
mit einem Polyvinylbutyralgehalt von etwa 56 Molprozent, einem Polyvinylalkoholgehalt
von 42 Molprozent und einem Polyvinylacetatgehalt von weniger als 2 Molprozent,
einem Gewichtsmittel des Molekulargewichts zwischen 170000 und 250000 und BMS-Harz
(von Sekisui Chemical erhältlich) mit einem Polyvinylbutyralgehalt von etwa
72 Molprozent, einem Vinylacetatgruppengehalt von etwa 5 Molprozent, einem Polyvinylalkoholgehalt
von 23 Molprozent und einem Gewichtsmittel des Molekulargewichts von etwa 93000
ein. Vorzugsweise ist das Gewichtsmittel des Molekulargewichts des bei dem Verfahren
dieser Erfindung verwendeten Polyvinylbutyrals zwischen 40000 und 250000. Dieses
Polymer wird in der US-A-5 418 107 beschrieben. Das Polyvinylbutyral liegt in dem
fertigen Überzug als winzige Kugeln vor, die in einer Matrix aus dem vernetzten
Polyamidpolymer dispergiert sind. Diese Kugeln weisen eine durchschnittliche Teilchengröße
zwischen 0,3 Mikrometer und etwa 1 Mikrometer auf. Es wird angenommen, daß
die Anwesenheit der Kugeln zu einer hohen Konzentration von Ladungstransportmaterial
in der Matrix des vernetzten Polyamidpolymers führt, was wiederum zu einer
höheren Ladungsbeweglichkeit führt.
Der Überzug dieser Erfindung umfaßt vorzugsweise zwischen
3 Gewichtsprozent und 25 Gewichtsprozent des einen Polyvinylbutyralfilm bildenden
Polymers bezogen auf das Gesamtgewicht des Überzugs nach dem Trocknen und Vernetzen
des vernetzbaren Polyamids.
Jedes geeignete, einen lochisolierenden Film bildende, alkohollösliche,
vernetzbare Polyamidpolymer mit an die Stickstoffatome von Amidgruppen in dem Polymerrückgrat
gebundenen Methoxymethylgruppen vor dem Vernetzen kann in dem Überzug dieser
Erfindung eingesetzt werden. Ein bevorzugtes alkohollösliches, vernetzbares
Polyamidpolymer mit an die Stickstoffatome von Amidgruppen in dem Polymerrückgrat
gebundenen Methoxymethylgruppen vor dem Vernetzen ist aus der Gruppe ausgewählt,
die aus durch die folgenden Formeln I und II dargestellten Materialien besteht:
worin
n eine positive ganze Zahl ist, die ausreicht, ein Gewichtsmittel des Molekulargewichts
zwischen 5000 und 100000 zu erzielen,
R eine 1 bis 12 Kohlenstoffatome enthaltende Alkyleneinheit ist,
zwischen 1 und 99 Prozent der Positionen R2 -H sind und
der Rest der Positionen R2 -CH2-O-CH3 ist, und
worin
m eine positive ganze Zahl ist, die ausreicht, ein Gewichtsmittel des Molekulargewichts
zwischen 5000 und 100000 zu erzielen,
R1 und R unabhängig aus der Gruppe ausgewählt sind, die aus
1 bis 12 Kohlenstoffatome enthaltenden Alkyeneinheiten besteht, und
zwischen 1 und 99 Prozent der Positionen R3 und R4 -H sind
und der Rest der Positionen R3 und R4 -CH2-O-CH3
ist.
Für R in Formel I werden optimale Ergebnisse erzielt, wenn die
Anzahl der weniger als 6 Kohlenstoffatome enthaltenden Alkyleneinheiten etwa 40
Prozent der Gesamtzahl der Alkyleneinheiten ist. Für R und R1 in
Formel II werden optimale Ergebnisse erzielt, wenn die Anzahl der weniger als 6
Kohlenstoffatome enthaltenden Alkyleneinheiten etwa 40 Prozent der Gesamtzahl der
Alkyleneinheiten ist. Vorzugsweise ist die Alkyleneinheit R in dem Polyamid der
Formel I aus der Gruppe ausgewählt, die aus (CH2)4 und
(CH2)6 besteht, sind die Alkyleneinheiten R1 und
R in dem Polyamid der Formel II unabhängig aus der Gruppe ausgewählt,
die aus (CH2)4 und (CH2)6 besteht, und
ist die Konzentration von (CH2)4 und (CH2)6
zwischen 40 Prozent und 60 Prozent der Gesamtzahl an Alkyleneinheiten in dem Polyamid
des Polyamids der Formel I oder des Polyamids der Formel II. Zwischen 1 Prozent
und 50 Molprozent der Gesamtzahl sich wiederholender Einheiten des Polyamidpolymers
sollten an die Stickstoffatome von Amidgruppen gebundene Methoxymethylgruppen enthalten.
Diese Polyamide sollten feste Filme bilden, falls sie vor dem Vernetzen getrocknet
werden. Das Polyamid sollte ebenfalls vor dem Vernetzen in den eingesetzten Alkohollösungsmitteln
löslich sein.
Ein bevorzugtes Polyamid wird durch die folgende Formel dargestellt:
worin R1, R2 und R3 Alkyleneinheiten sind, die
unabhängig aus 1 bis 12 Kohlenstoffatome enthaltenden Einheiten ausgewählt
sind, und
n eine positive ganze Zahl ist, die zum Erzielen eines Gewichtsmittels des Molekulargewichts
zwischen 5000 und 100000 ausreichend ist.
Für R1, R2 und R3 in der unmittelbar
zuvor erscheinenden Formel werden optimale Ergebnisse erzielt, wenn die Anzahl der
weniger als 6 Kohlenstoffatome enthaltenden Alkyleneinheiten etwa 40 Prozent der
Gesamtzahl der Alkyleneinheiten ist.
Typische Alkohole, in denen die Polyamidpolymeren mit an den Stickstoff
von Amidgruppen in dem Polymerrückgrat gebundenen Methoxymethylgruppen vor
dem Verzetzen löslich sind, schließen zum Beispiel Butanol, Ethanol, Methanol
und dergleichen und Gemische davon ein. Typische alkohollösliche Polyamidpolymere
mit an den Stickstoff von Amidgruppen in dem Polymerrückgrat gebundenen Methoxymethylgruppen
vor dem Vernetzen schließen zum Beispiel einen lochisolierenden, alkohollöslichen
Polyamidfilm bildende Polymere wie etwa Luckamide 5003 von Dai Nippon Ink, Nylon
8 mit Methylmethoxy-Seitengruppen, CM4000 von Toray Industries
Ltd. und CM8000 von Toray Industries, Ltd. und andere N-methoxymethylierte Polyamide
wie etwa die gemäß dem in Sorenson und Campbell „Preparative Methods
of Polymer Chemistry", zweite Ausgabe, S. 76, John Wiley & Sons Inc., 1968, beschriebenen
Verfahren hergestellten und dergleichen und Gemische davon ein. Diese Polyamide,
zum Beispiel mit zum Polymerrückgrat seitenständigen polaren funktionellen
Gruppen wie etwa Methoxy-, Ethoxy- und Hydroxygruppen, können alkohollöslich
sein. Es ist anzumerken, daß Polyamide wie etwa Elvamide von DuPont de Nemours
& Co. keine an die Stickstoffatome von Amidgruppen in dem Polymerrückgrat gebundenen
Methoxymethylgruppen enthalten. Die Deckschicht dieser Erfindung umfaßt vorzugsweise
zwischen 40 Gewichtsprozent und 70 Gewichtsprozent des einen vernetzten Film bildenden,
in einem vernetzbaren Alkohol löslichen Polyamidpolymers mit an die Stickstoffatome
der Amidgruppen in dem Polymerrückgrat gebundenen Methoxymethylgruppen bezogen
auf das Gesamtgewicht der Deckschicht nach dem Vernetzen und Trocknen. Das Vernetzen
wird durch Erhitzen in Gegenwart eines Katalysators bewerkstelligt. Jeder geeignete
Katalysator kann eingesetzt werden. Typische Katalysatoren schließen zum Beispiel
Oxalsäure, Maleinsäure, Carballylsäure, Ascorbinsäure, Malonsäure,
Bernsteinsäure, Weinsäure, Citronensäure, p-Toluolsulfonsäure,
Methansulfonsäure und dergleichen und Gemische davon ein.
Die Beschichtungszusammensetzung für den Überzug dieser
Erfindung kann ferner einen Vernetzungsbeschleuniger umfassen. Ein bevorzugter Vernetzungsbeschleuniger
ist Trioxan. Trioxan wird durch die folgende Strukturformel dargestellt:
Trioxan wirkt durch Reagieren mit Säuren wie etwa Oxalsäure
in der Überzugsformulierung mit Luckamide als Formaldehydquelle. Luckamide
ist ein Nylon 6-Polymer mit Methoxymethylgruppen und einigen Amidgruppen. Es wird
angenommen, daß die Amidgruppen an dem Nylon 6 mit aus dem Trioxan erzeugtem
Formaldehyd unter Bilden von Vernetzungsstellen mit Amidgruppen an anderen Nylon
6-Polymerketten reagieren. Trioxan verbessert die BCR-Verschleißbeständigkeit
der Luckamide-Beschichtung, da das Vernetzen vorhersagbarer und mit schnellerer
Geschwindigkeit erfolgt, als wenn Luckamide ohne Trioxan vernetzt wird. Andere Beschleuniger
können ebenfalls verwendet werden. Diese schließen zum Beispiel Cymel
303 (von American Cyanamid erhältlich) ein. Cymel 303 ist eine methoxymethylierte
Melaminverbindung mit der Formel [(CH3OCH2)6N3C3N3]
oder folgenden Strukturformel
Es wird angenommen, daß Cymel 303 Nylon-6-Amidgruppen durch Abspalten
von Methanol aus Methoxymethylgruppen vernetzt.
Die zum Vernetzen angewendete Temperatur schwankt mit dem benützten
speziellen Katalysator und der Erhitzungszeit und dem gewünschten Vernetzungsgrad.
Allgemein hängt der Vernetzungsgrad von der gewünschten Biegsamkeit des
fertigen Photorezeptors ab. Zum Beispiel kann ein vollständiges Vernetzen bei
starren Trommel- oder Plattenphotorezeptoren angewendet werden. Ein teilweises Vernetzen
ist jedoch bei biegsamen Photorezeptoren mit zum Beispiel Netz- oder Bandaufbau
bevorzugt. Der Vernetzungsgrad kann durch die eingesetzte relative Katalysatormenge
gesteuert werden. Die Katalysatormenge zum Erzielen eines gewünschten Vernetzungsgrads
schwankt in Abhängigkeit von dem zu der Reaktion verwendeten speziellen Polyamid,
Katalysator, der Temperatur und Zeit. Vorzugsweise wird ein Polyamid bei einer Temperatur
zwischen 100°C und 150°C vernetzt. Eine typische, bei Luckamide mit Oxalsäure
als Katalysator angewendete Temperatur ist etwa 30 Minuten bei etwa 125°C.
Eine typische Oxalsäurekonzentration ist zwischen 5 und 10 Gewichtsprozent
bezogen auf das Gewicht an Luckamide. Eine typische Trioxankonzentration ist zwischen
5 und 10 Gewichtsprozent bezogen auf das Gewicht an Luckamide. Nach dem Vernetzen
sollte der Überzug in dem Lösungsmittel, in dem er vor dem Vernetzen löslich
war, unlöslich sein. Somit wird beim Reiben mit einem mit dem Lösungsmittel
getränkten Tuch kein Überzugsmaterial entfernt. Das Vernetzen führt
zur Entwicklung eines dreidimensionalen Netzwerks, das die hydroxyfunktionalisierten
Transportmoleküle so zurückhält, wie ein Fisch in einem Kiemennetz
gefangen ist.
Jedes geeignete Alkohollösungsmittel kann bei den filmbildenden
Polyamiden eingesetzt werden. Typische Alkohollösungsmittel schließen
zum Beispiel Butanol, Propanol, Methanol und dergleichen und Gemische davon ein.
Jedes geeignete Lochtransportmaterial kann in der Deckschicht dieser
Erfindung benützt werden. Vorzugsweise ist das Lochtransportmaterial ein alkohollösliches
kleines Molekül eines Polyhydroxydiarylamins als Ladungstransportmaterial mit
wenigstens zwei hydroxyfunktionellen Gruppen. Ein besonders bevorzugtes kleines
Molekül als Lochtransportmaterial kann durch die folgende Formel dargestellt
werden:
worin:
m 0 oder 1 ist,
Z aus der aus
bestehenden Gruppe ausgewählt ist,
n 0 oder 1 ist,
Ar aus der aus
bestehenden Gruppe ausgewählt ist,
R aus der aus -CH3, -C2H5, -C3H7
und -C4H9 bestehenden Gruppe ausgewählt ist,
Ar' aus der aus
bestehenden Gruppe ausgewählt ist,
X aus der aus
bestehenden Gruppe ausgewählt ist und
s 0, 1 oder 2 ist,
wobei die Dihydroxyarylaminverbindung frei von jeder direkten Konjugation zwischen
den -OH-Gruppen und dem nächsten Stickstoffatom über einen oder mehr aromatische
Ringe ist.
Der Ausdruck „direkte Konjugation" ist als die Anwesenheit
eines Segments mit der Formel:
-(C=C)n-C=C-
in einem oder mehr aromatischen Ringen direkt zwischen einer -OH-Gruppe und dem
nächsten Stickstoffatom definiert. Beispiele einer direkten Konjugation zwischen
den -OH-Gruppen und dem nächsten Stickstoffatom über einen oder mehr Ringe
schließen eine Verbindung, die eine Phenylengruppe mit einer -OH-Gruppe in
der ortho- oder para-Stellung (oder 2- oder 4-Stellung) an der Phenylengruppe bezüglich
eines an die Phenylengruppe gebundenen Stickstoffatoms enthält, oder eine Verbindung
ein, die eine Polyphenylengruppe mit einer -OH-Gruppe in der ortho- oder para-Stellung
an der endständigen Phenylengruppe bezüglich eines an eine damit verbundene
Phenylengruppe gebundenen Stickstoffatoms enthält.
Typische in dem Überzug dieser Erfindung benützte Polyhydroxyarylaminverbindungen
schließen zum Beispiel N,N'-Diphenyl-N,N'-bis(3-hydroxyphenyl)-1-[1,1'-biphenyl]-4,4'-diamin,
N,N,N',N'-Tetra(3-hydroxyphenyl)-[1,1'-biphenyl)-4,4'-diamin, N,N-Di(3-hydroxyphenyl)-m-toluidin,
1,1-Bis-[4-(di-N,N-m-hydroxyphenyl)-aminophenyl]cyclohexan, 1,1-Bis[4-(N-m-hydroxyphenyl)-4-(N-phenyl)-aminophenyl]-cyclohexan,
Bis-(N-(3-hydroxyphenyl)-N-phenyl-4-aminophenyl)-methan, Bis[(N-(3-hydroxyphenyl)-N-phenyl)-4-aminophenyl]-isopropyliden,
N,N'-Diphenyl-N,N'-bis(3-hydroxyphenyl)-[1,1':4',1''-terphenyl]-4,4''-diamin, 9-Ethyl-3,6-bis[N-phenyl-N-3(3-hydroxyphenyl)amino]carbazol,
2,7-Bis[N,N-di(3-hydroxyphenyl)-amino]-fluoren, 1,6-Bis[N,N-di(3-hydroxyphenyl)-amino]-pyren
und 1,4-Bis[N-phenyl-N-(3-hydroxyphenyl)]-phenylendiamin ein.
In dem Überzug ist ein Löschkontrollmittel vorhanden. Die
Löschungen können aufgrund der Oxidationswirkungen der Ausdünstungen
der Korotron- oder Vorspannungs-Ladewalze (BCR), die die Leitfähigkeit der
Photorezeptoroberfläche erhöhen, auftreten. Das Löschkontrollmittel
führt diese Leitfähigkeitsänderung auf ein Mindestmaß zurück.
Eine Klasse von Löschkontrollmitteln, die wirkungsvoll sind, schließt
Triphenylmethane mit stickstoffhaltigen Substituenten wie etwa Bis-(2-methyl-4-diethylaminophenyl)phenylmethan
und dergleichen ein. Andere Löschkontrollmittel schließen zum Beispiel
gehinderte Phenole wie etwa butyliertes Hydroxytoluol und dergleichen ein. Alkohollösliche
Löschkontrollmittel können der Beschichtungslösung direkt zugesetzt
werden. Alkoholunlösliche Löschkontrollmittel können zuerst in einem
nichtalkoholischen Lösungsmittel wie etwa Tetrahydrofuran, Monochlorbenzol
oder dergleichen und Gemischen davon gelöst und anschließend der Überzugslösung
zugesetzt werden.
Alle in der Überzugslösung dieser Erfindung benützten
Komponenten sollten in dem für den Überzug verwendeten Gemisch aus Alkohol
und nichtalkoholischen Bis-(2-methyl-4-diethylaminophenyl)phenylmethan-Lösungsmitteln
löslich sein. Wenn wenigstens eine Komponente in dem Überzugsgemisch nicht
in dem benützten Lösungsmittel löslich ist, kann eine Phasentrennung
auftreten, die die Transparenz des Überzugs und das elektrische Leistungsverhalten
des fertigen Photorezeptors negativ beeinflussen könnte. Allgemein ist der
Prozentsatz der gesamten Feststoffe der Komponenten in der Überzugslösung
dieser Erfindung Hydroxyarylaminverbindung: 35,9 bis 44,6 Prozent der gesamten Feststoffe,
Bis-(2-methyl-4-diethylaminophenyl)phenylmethan: 2,8 bis 5,4 Prozent der gesamten
Feststoffe, Formaldehydquelle: 2,5 bis 4,9 Prozent der gesamten Feststoffe, Polyvinylbutyral:
15 bis 16,2 Prozent der gesamten Feststoffe, Polyamid: 35 bis 37,7 Prozent der gesamten
Feststoffe. Die Gesamtfeststoffkonzentration in der Überzugslösung dieser
Erfindung ist 15,2 bis 17,8 Gewichtsprozent. Die speziellen Mengen können jedoch
in Abhängigkeit von dem gewählten speziellen Polyamid, Polyvinylbutyral,
Formaldehydquelle, Alkohol und Bis-(2-methyl-4-diethylaminophenyl)phenylmethan :
nichtalkoholischem Lösungsmittel für Bis-(2-methyl-4-diethylaminophenyl)phenylmethan
schwanken. Vorzugsweise enthält das Lösungsmittelgemisch zwischen 85 Prozent
und 99 Gewichtsprozent Alkohol und zwischen 1 Prozent und 15 Prozent
nichtalkoholisches Lösungsmittel für Bis-(2-methyl-4-diethylaminophenyl)phenylmethan
bezogen auf das Gesamtgewicht der Lösungsmittel in der Überzugbeschichtungslösung.
Eine typische Zusammensetzung umfaßt 0,7 Gramm Luckamide, 0,3 Gramm BMS, 0,9
Gramm DHTBD, 0,1 Gramm Bis-(2-methyl-4-diethylaminophenyl)phenylmethan, 5,43 Gramm
Methanol, 5,43 Gramm 1-Propanol, 0,4 Gramm Tetrahydrofuran, 0,08 Gramm Oxalsäure
und 0,075 Gramm Trioxan.
Verschiedene Techniken können zum Bilden Bis-(2-methyl-4-diethylaminophenyl)phenylmethan,
Polyamid und ein Polyhydroxydiarylamin als kleines Molekül enthaltender Beschichtungslösungen
verwendet werden. Zum Beispiel ist die bevorzugte Technik das Lösen von Bis-(2-methyl-4-diethylaminophenyl)phenylmethan
in einem geeigneten alkohollöslichen Lösungsmittel wie etwa Tetrahydrofuran
vor dem Mischen mit einer Lösung des Polyhydroxydiarylamins (z. B. N,N'-Diphenyl-N,N'-bis(3-hydroxyphenyl)-[1,1'-biphenyl]-4,4'-diamin)
und Polyamids in Alkohol. Wahlweise können 5 Prozent bis 20 Prozent (in Gewicht,
bezogen auf das Gesamtgewicht der Lösungsmittel) eines Kosolvens wie etwa Chlorbenzol
mit dem in Alkohol gelösten Polyhydroxydiarylamin (z. B. N,N'-Diphenyl-N,N'-bis(3-hydroxyphenyl)-[1,1'-biphenyl]-4,4'-diamin)
und Polyamid gemischt werden, gefolgt vom Lösen von Bis-(2-methyl-4-diethylaminophenyl)phenylmethan
unter Erwärmen in der Beschichtungslösung. Mittels dieser Verfahren sind
gute Filme beschichtet worden. Löschtests dieser Zusammensetzungen haben gezeigt,
daß sie sich bei denselben Konzentrationen wie etwa 10 Gewichtsprozent N,N'-Diphenyl-N,N'-bis(3-hydroxyphenyl)-[1,1'-biphenyl]-4,4'-diamin
[DHTBD] genauso gut wie Bis-[2-methyl-4-(N-2-hydroxyethyl-N-ethylaminophenyl)]phenylmethan
verhalten. N,N'-Diphenyl-N,N'-bis(3-hydroxyphenyl)-[1,1'-biphenyl]-4,4'-diamin kann
durch die folgende Formel dargestellt werden:
Bis-[2-methyl-4-(N-2-hydroxyethyl-N-ethyl-aminophenyl)]phenylmethan
(DHTPM) kann durch die folgende Formel dargestellt werden:
Die gewählte Dicke der fortlaufenden Deckschicht hängt vom
Abrieb des Aufladens (z. B. Vorspannungs-Ladewalze), Reinigen (z. B. Klinge oder
Netz), Entwicklung (z. B. Bürste), Übertragung (z. B. Vorspannungs-Übertragungswalze)
usw., die in dem System eingesetzt werden, ab und kann bis zu 10 Mikrometer reichen.
Eine Dicke zwischen 1 Mikrometer und 5 Mikrometer Dicke ist bevorzugt. Jede geeignete
und herkömmliche Technik kann zum Mischen und danach Auftragen des Deckschichtbeschichtungsgemischs
auf die ladungserzeugende Schicht verwendet werden. Typische Auftragstechniken schließen
Sprühen, Tauchbeschichten, Walzenbeschichten, Drahtrakelbeschichten und dergleichen
ein. Das Trocknen der aufgetragenen Beschichtung kann durch jede geeignete herkömmliche
Technik wie etwa Ofentrocknung, Infrarotstrahlungstrocknung, Lufttrocknung und dergleichen
bewirkt werden. Der trockene Überzug dieser Erfindung sollte während der
Bilderzeugung Löcher transportieren und sollte keine zu hohe freie Trägerkonzentration
aufweisen. Die freie Trägerkonzentration im Überzug erhöht den Dunkelabfall.
Vorzugsweise sollte der Dunkelabfall der Deckschicht etwa derselbe wie der der Vorrichtung
ohne Überzug sein.
Eine Anzahl von Beispielen wird hierin nachstehend aufgeführt,
die verschiedene Zusammensetzungen und Bedingungen veranschaulichen, die beim Ausführen
der Erfindung benützt werden können. Alle Anteile sind solange nicht anders
angegeben in Gewicht.
BEISPIEL I (Bezugsbeispiel)
Elektrophotographische Bilderzeugungselemente wurden durch Auftragen
einer Ladungsblockierschicht durch Tauchbeschichten auf die rauhe Oberfläche
von acht Aluminiumtrommeln mit einem Durchmesser von 3 cm und einer Länge von
31 cm hergestellt. Das Blockierschichtgemisch war eine Lösung von 8 Gewichtsprozent
in 92 Gewichtsprozent eines Lösungsmittelgemischs aus Butanol, Methanol und
Wasser gelöstem Polyamid (Nylon 6). Die Prozentanteile des Gemischs an Butanol,
Methanol und Wasser waren 55, 36 beziehungsweise 9 Gewichtsprozent. Die Beschichtung
wurde mit einer Geschwindigkeit der Entnahme aus dem Beschichtungsbad von 300 Millimeter/Minute
aufgebracht. Nach dem Trocken in einem Umluftofen wies jede Blockierschicht eine
Dicke von 1,5 Mikrometer auf. Die getrockneten Blockierschichten wurde mit einer
2,5 Gewichtsprozent Hydroxygalliumphthalocyaninpigmentteilchen, 2,5 Gewichtsprozent
einen Polyvinylbutyralfilm bildendes Polymer und 95 Gewichtsprozent Cyclohexanonlösungsmittel
enthaltenden ladungserzeugenden Schicht beschichtet. Die Beschichtungen wurden mit
einer Geschwindigkeit der Entnahme aus dem Beschichtungsbad von 300 Millimeter/Minute
aufgebracht. Nach dem Trocken in einem Umluftofen wies jede ladungserzeugende Schicht
eine Dicke von 0,2 Mikrometer auf. Die Trommeln wurden nachfolgend mit in Polycarbonatbindemittel
(PCZ300, erhältlich von der Mitsubishi Chemical Company) dispergiertes N,N'-Diphenyl-N,N'-bis(3-methylphenyl)-1,1'-biphenyl-4,4'-diamin
enthaltenden Ladungstransportschichten beschichtet. Das Ladungstransportbeschichtungsgemisch
bestand aus 8 Gewichtsprozent N,N'-Diphenyl-N,N'-bis(3-methylphenyl)-1,1'-biphenyl-4,4'-diamin,
12 Gewichtsprozent Bindemittel und 80 Gewichtsprozent Monochlorbenzollösungsmittel.
Die Beschichtungen wurden in einer Tsukiage-Tauchbeschichtungsapparatur aufgetragen.
Nach 45 Minuten Trocknen bei 118°C in einem Umluftofen wies jede Transportschicht
eine Dicke von 20 Mikrometer auf.
BEISPIEL II
Trommeln von Beispiel I wurden mit einer Deckschichtbeschichtungszusammensetzung
dieser Erfindung überzogen. Diese Zusammensetzung wurde durch Mischen von N,N'-Diphenyl-N,N'-bis(3-hydroxyphenyl)-[1,1'-biphenyl]-4,4'-diamin
(DHTBD: ein hydroxyfunktionalisiertes aromatisches Diamin), Polyamid (Luckamide
5003, erhältlich von Dai Nippon Ink) und Polyvinylbutyral (BMS, erhältlich
von Sekisui Chemical) hergestellt. Genauer wurden 0,7 Gramm einer 7 gew.%igen Lösung
von Luckamide 5003 und 0,3 Gramm einer 3 gew.-%igen Lösung von BMS in einem
Lösungsmittel aus Methanol und Propanol im Gewichtsverhältnis 50:50 und
1,0 Gramm N,N'-Diphenyl-N,N'-bis(3-hydroxyphenyl)-[1,1'-biphenyl]-4,4'-diamin 2
Stunden walzengemahlen. 0,1 Gramm in 0,4 Gramm gemischtes Bis-(2-methyl-4-diethylaminophenyl)phenylmethan
[BDETPM] wurden hinzugesetzt und anschließend mehrere Stunden vor Gebrauch
stehen gelassen. 0,08 Gramm Oxalsäure und 0,075 Gramm Trioxan wurden dem Gemisch
anschließend zugesetzt. Ein 6 Mikrometer dicker Überzug wurde in der Tauchbeschichtungsapparatur
mit einer Ziehrate von 250 Millimeter/min aufgetragen. Die überzogene Trommel
wurde 35 Minuten bei 120°C getrocknet. Der Photorezeptor wurde in einer Xerox
3321-Maschine über 500 aufeinanderfolgende Ausdrucke druckgetestet. Es gab
keinen Verlust an Bildschärfe, kein Problem mit dem Hintergrund oder irgendeinen
anderen, aus den Überzügen folgenden Fehler.
BEISPIEL III
Eine nicht überzogene Trommel von Beispiel I und eine überzogene
Trommel von Beispiel II wurden in einer Verschleißvorrichtung getestet, die
eine Vorspannungs-Ladewalze zum Aufladen enthielt. Der Verschleiß wurde als
Nanometer/Kilozyklen der Rotation (nm/Kc) berechnet. Die Reproduzierbarkeit von
Eichstandards war etwa ±2 nm/Kc. Der Verschleiß der Trommel ohne dem Überzug
von Beispiel I war größer als 80 nm/Kc. Der Verschleiß der überzogenen
Trommeln dieser Erfindung von Beispiel II war zwischen 10 und 20 nm/Kc. Somit war
die Verbesserung der Verschleißbeständigkeit bei dem Photorezeptor dieser
Erfindung, wenn er Kreislaufbedingungen einer Vorspannungs-Ladewalze unterzogen
wurde, sehr bedeutsam, d. h. der Verschleiß bei dem nicht überzogenen
Photorezeptor war mindestens 300 Prozent größer als bei der überzogenen
Trommel dieser Erfindung.
BEISPIEL IV (Bezugsbeispiel)
Eine nicht überzogene Trommel von Beispiel I wurde mit einem
vernetzten Deckschichtmaterial überzogen, das in Beispiel III der im Namen
von Renfer et al. am 22. Dezember 1998 eingereichten US-A-Anmeldung Seriennr. 09/218
928 (Anwaltsaktenzeichen Nr. D/98713) mit dem Titel „IMPROVED STABILIZED
OVERCOAT COMPOSITIONS" („Verbesserte stabilisierte Überzugszusammensetzungen")
beschrieben ist. Die Deckschicht wurde durch 2 Stunden Mischen von 1 Gramm einer
10 gew.-%igen Lösung von Methoxymethylgruppen enthaltendem Polyamid (Luckamide
5003, erhältlich von Dai Nippon Ink) in einem Lösungsmittel aus Methanol
und n-Propanol im Gewichtsverhältnis 90:10 und 1,0 Gramm N,N'-Diphenyl-N,N'-bis(3-hydroxyphenyl)-[1,1'-biphenyl]-4,4'-diamin
[ein hydroxyfunktionalisiertes aromatisches Diamin (DHTBD)] und 0,5 Gramm einer
Lösung mit 0,1 Gramm in 0,4 Gramm Tetrahydrofuran gelöstem Bis-(2-methyl-4-diethylaminophenyl)phenylmethan
[BDETPM] in einem Walzenstuhl hergestellt. Unmittelbar vor dem Auftragen des Deckschichtgemischs
wurden 0,08 Gramm Oxalsäure zugesetzt und das sich ergebende Gemisch wurde
kurz walzengemahlen, um das Auflösen sicherzustellen. Diese Beschichtungslösung
wurde mittels einer Tauchbeschichtungsapparatur unter Erhalten einer 6 Mikrometer
dicken Beschichtung nach dem Trocknen auf den Photorezeptor aufgetragen. Diese Deckschicht
wurde in einem Abzug 15 Minuten an der Luft getrocknet. Der an der Luft getrocknete
Film wurde anschließend 30 Minuten in einem Umluftofen bei 120°C getrocknet.
BEISPIEL V
Eine überzogene Trommel von Beispiel IV und eine überzogene
Trommel von Beispiel II wurden auf die Haftung zwischen der Deckschicht und der
Ladungstransportschicht getestet. Die Haftung wurde mittels eines Stufenabziehtesgeräts
Modell 3M90, einem durch Instrumentors Inc. hergestellten Gerät, in Gramm je
Zentimeter gemessen. Die Haftung zwischen der Deckschicht und der Ladungstransportschicht
der Trommel von Beispiel IV (aus dem Stand der Technik) war zwischen 9 und 13 Gramm
je Zentimeter. Derart geringe Haftwerte führen zu einem teilweisen Ablösen
der Deckschicht von der Ladungstransportschicht während des Testens mit dem
in Beispiel III beschriebenen Verschleißverfahren. Die Haftung zwischen der
Deckschicht und Ladungstransportschicht der Trommel des Beispiels II dieser Erfindung
war zwischen 21 und 30 Gramm je Zentimeter. Derartige Haftwerte stellen sicher,
daß sich die Deckschicht während des in Beispiel III beschriebenen Verschleißverfahrens
nicht von der Transportschicht ablöst. Demzufolge war die Verbesserung der
Haftung an der Transportschicht bei dem Photorezeptor dieser Erfindung sehr bedeutsam.
BEISPIEL VI
Die Ladungsträgerbeweglichkeiten wurden bei dem Überzug
dieser Erfindung (Beispiel II) und dem Überzug von Beispiel IV gemessen. Die
Ladungsträgerbeweglichkeiten wurden durch die Flugzeittechnik gemessen. Bei
der Flugzeittechnik erzeugt ein Lichtblitz durch Licht eine Fläche von Löchern,
wobei der Durchgang der Löcher durch die Transportschicht und den Überzug
nach der Zeit aufgelöst wird. Eine Elektrodenvorrichtung wurde hergestellt
(die Aluminiumtrommel war die untere Elektrode und vakuumbeschichtetes, halbtransparentes
Gold war die obere Elektrode) und anschließend mit einer Spannungsquelle negativer
Polarität vorgeladen. Die Beweglichkeit wurde aus der Durchgangszeit durch
die Beziehung:
Beweglichkeit = (Überzugsdicke)/(Durchgangszeit × elektrisches Feld)
berechnet.
Die gemessenen Beweglichkeiten werden in der folgenden Tabelle dargestellt:
Die Beweglichkeit in dem Überzug dieser Erfindung war um über
den Faktor 2,5 höher als dem Überzug des Überzugs von Beispiel IV.
Dies war eine sehr bedeutende Zunahme und war unerwartet. Diese höhere Mobilität
erlaubt die Verwendung dickerer Überzüge bei äquivalenten Restpotentialen.
Anspruch[de]
Elektrophotographisches Bilderzeugungselement umfassend in der folgenden
Reihenfolge:
ein Substrat,
eine ladungserzeugende Schicht,
eine Ladungstransportschicht und
eine Deckschicht,
wobei die Deckschicht ein einen Polyvinylbutyralfilm bildendes Bindemittel, ein
einen vernetzten Polyamidfilm bildendes Bindemittel, ein Lochtransportmaterial und
ein Löschkontrollmittel umfaßt.Elektrophotographisches Bilderzeugungselement des Anspruchs 1, wobei
das einen Polyamidfilm bildende Bindemittel vor dem Vernetzen ein vernetzbares,
in einem Alkohol lösliches Polyamidpolymer mit an Stickstoffatome von Amidgruppen
in dem Polyamidrückgrat gebundenen Methoxymethylgruppen ist.Elektrophotographisches Bilderzeugungselement des Anspruchs 1, wobei
die Deckschicht zwischen 3 und 25 Gewichtsprozent des einen Polyvinylbutyralfilm
bildenden Bindemittels und zwischen 40 und 70 Gewichtsprozent des einen vernetzten
Polyamidfilm bildenden Bindemittels bezogen auf das Gesamtgewicht der Deckschicht
umfaßt.Elektrophotographisches Bilderzeugungselement des Anspruchs 1, wobei
das einen Polyvinylbutyralfilm bildende Bindemittel ein durch die Formel
dargestelltes Polymer umfaßt, worin
A eine solche Zahl ist, daß der Polyvinylbutyralgehalt in dem Polymer zwischen
50 und 88 Molprozent ist,
B eine solche Zahl ist, daß der Polyvinylalkoholgehalt in dem Polymer zwischen
12 und 50 Molprozent ist, und
C eine solche Zahl ist, daß der Polvinylacetatgehalt in dem Polymer zwischen
0 und 15 Molprozent ist.Elektrophotographisches Bilderzeugungselement des Anspruchs 1, wobei
das Lochtransportmaterial ein alkohollösliches Polyhydroxydiarylamin ist.Elektrophotographisches Bilderzeugungselement des Anspruchs 5, wobei
das Lochtransportmaterial ein durch die Formel
dargestelltes alkohollösliches N,N'-Diphenyl-N,N'-bis(3-hydroxyphenyl)-[1,1'-biphenyl]-4,4'-diamin
ist.Elektrophotographisches Bilderzeugungselement des Anspruchs 1, wobei
das Löschkontrollmittel Bis-(2-methyl-4-diethylaminophenyl)phenylmethan ist.Verfahren zum Bilden eines elektrophotographischen Bilderzeugungselements,
das das Bilden einer Beschichtungslösung, die
ein alkoholmischbares, nichtalkoholisches Lösungsmittel mit einem darin gelösten
Löschkontrollmittel,
ein Lochtransportmaterial,
einen Alkohol,
ein einen Polyvinylbutyralfilm bildendes Bindemittel und
ein einen vernetzbaren Polyamidfilm bildendes Bindemittel umfaßt,
Bilden einer Beschichtung mit der Beschichtungslösung auf einem Photorezeptor,
der in der folgenden Reihenfolge
eine ladungserzeugende Schicht und
eine Ladungstransportschicht umfaßt, und
Trocknen der Beschichtung und Vernetzen des Polyamids unter Bilden einer Deckschicht
umfaßt.Verfahren des Anspruchs 8, wobei das Löschkontrollmittel Bis-(2-methyl-4-diethylaminophenyl)phenylmethan
ist.