Die vorliegende Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf eine integrierte
Mobil-Endgerätvorrichtung mit einer externen Anzeigeeinheit, und im Besonderen
auf eine integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung und ein Verfahren zur Steuerung
einer externen Anzeigeeinheit.
Im Allgemeinen besteht eine integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung
(auch bekannt als „smart phone" – „intelligentes Telefon")
aus einem Mobiltelefonteil zur Durchführung einer Kommunikationsfunktion und
einem PDA-Teil (personal digital assistant) zur Durchführung einer Rechnerfunktion.
1 zeigt in schematischer Darstellung ein Blockdiagramm
einer allgemein gültigen integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung. Mit Bezug
auf 1 umfasst die integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung
eine Anzeigeeinheit 1 zum Anzeigen des Betriebszustands der integrierten
Mobil-Endgerätvorrichtung, eine PDA-Einheit 2 zum Durchführen
einer gewöhnlichen PDA-Funktion, eine Mobiltelefoneinheit 3 zum Ausführen
einer Funkkommunikationsfunktion und ein Netzteil 4 zum Versorgen jeder
Einheit mit einem Betriebsstrom. Eine Tasteneingabeeinheit, ein Lautsprecher, ein
Mikrofon und ähnliche Teile, die im Allgemeinen in einer integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung
enthalten sind, werden aus Gründen der Vereinfachung in 1
nicht gezeigt. Die integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung, die den oben dargestellten
Aufbau besitzt, bietet den Anwendern verschiedene Dienste durch die Ausführung
sowohl der PDA-Funktion als auch der Mobiltelefonfunktion in einem Gerät. Zusätzlich
besitzt die integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung eine Funktion zum wahlweisen
Ausschalten der PDA-Einheit und des Mobiltelefons, um Energie zu sparen.
Die integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung wird je nach ihrem
Aussehen im Allgemeinen in einen blockförmigen Typ und einen klappbaren Typ
unterschieden. Die integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung des mappenförmigen
Typs mit einer externen Anzeigeeinheit wurde entwickelt, um den unterschiedlichen
Bedürfnissen des Anwenders zu entsprechen. Die integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung
des mappenförmigen Typs umfasst einen Korpus, einen Klappdeckel und ein Scharniermodul,
um den Korpus mechanisch mit dem Klappdeckel zu verbinden. Auf der externen Anzeigeeinheit
werden Anzeigeinformationen, die häufig überprüft werden müssen,
ausgegeben, wie etwa ein Symbol, das den Antennenzustand in Balkenform kennzeichnet,
ein Symbol, das den Wert der verbleibenden Ladung der Batterie bezeichnet, und Uhrzeitdaten
im Zustand, wenn der Klappdeckel der integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung
geschlossen ist.
Bei der Steuerung der externen Anzeigeeinheit der integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung
wird die externe Anzeigeeinheit jedoch ausgeschaltet, wenn entweder die PDA-Einheit
oder die Mobiltelefoneinheit, die die vollständige Kontrolle über die
externe Anzeigeinheit besitzt, ausgeschaltet wird. Wenn sich die PDA-Einheit oder
die Mobiltelefoneinheit kontinuierlich in einem aktivierten Zustand der Verwendung
der externen Anzeigeeinheit befindet, wird ferner unnötige Batterieleistung
verbraucht.
EP 1 263 191 A1 beschreibt eine
tragbare hybride Vorrichtung, die getrennte Anzeigebedienfelder verwendet, die für
die entsprechenden Betriebsweisen zur Anzeige der zugeordneten Daten vorprogrammiert
sind und in der ausgewählte übergeordnete Betriebsdaten bereitgestellt
werden. Die hybride Vorrichtung wird so beschrieben, dass sie typischerweise Kommunikations-
und PDA-Funktionen bereitstellt. Die hybride Vorrichtung wird ferner so beschrieben,
dass sie typischerweise zwei Anzeigebedienfelder und einen beweglichen Deckel umfasst.
Der bewegliche Deckel deckt die Anzeigebedienfelder durch einen Ausschnitt im Deckel
oder durch gleichwertige Sichthilfsmittel wahlweise zu oder legt sie frei. Die zwei
Anzeigebedienfelder können für einen Anwender gleichzeitig sichtbar sein,
wenn der Deckel aufgeklappt wird, um ein zweites Anzeigebedienfeld freizulegen.
Deshalb ist es das Ziel der vorliegenden Entwicklung, eine integrierte
Mobil-Endgerätvorrichtung und ein Verfahren zur Steuerung einer externen Anzeigeeinheit
ungeachtet eines aktivierten Zustands einer PDA-Einheit oder einer Mobiltelefoneinheit
in einer integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung, die eine externe Anzeigeeinheit
besitzt, bereitzustellen.
Dieses Ziel wird erreicht durch die Inhalte der unabhängigen
Ansprüche.
Bevorzugte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen
definiert.
Nach einem Aspekt der Erfindung wird eine integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung
bereitgestellt, die eine externe Anzeigeeinheit, eine PDA-Einheit und eine Mobiltelefoneinheit,
die miteinander kombiniert sind, umfasst. Die integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung
umfasst einen Zeitgeber, der entweder von der PDA-Einheit oder der Mobiltelefoneinheit
gesteuert wird, um die PDA-Einheit in vorgegebenen Zeitintervallen zu aktivieren.
Die Mobiltelefoneinheit steuert die externe Anzeigeeinheit in einem aktivierten
Zustand, bestimmt, ob sich die PDA-Einheit in einem aktivierten Zustand befindet,
wenn die Mobiltelefoneinheit ausgeschaltet wird, weist die PDA-Einheit an, die externe
Anzeigeeinheit zu steuern, wenn die PDA-Einheit sich im aktivierten Zustand befindet,
und schaltet in einen Aus-Zustand um, nachdem sie den Zeitgeber
aktiviert, falls die PDA-Einheit sich in einem deaktivierten Zustand befindet. Die
PDA-Einheit steuert die externe Anzeigeeinheit als Antwort auf einen Steuerbefehl
aus der Mobiltelefoneinheit, bestimmt, ob die Mobiltelefoneinheit sich im Aus-Zustand
befindet, wenn die PDA-Einheit aus dem deaktivierten Zustand in den aktivierten
Zustand umschaltet, steuert die externe Anzeigeeinheit, wenn sich die Mobiltelefoneinheit
im Aus-Zustand befindet, und schaltet in den deaktivierten Zustand um, nachdem sie
den Zeitgeber aktiviert, wenn sich die PDA-Einheit in einem deaktivierten Zustand
befindet.
Nach einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren
zur Steuerung einer externen Anzeigeeinheit in einer integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung
bereitgestellt, die die externe Anzeigeeinheit, eine PDA-Einheit und eine Mobiltelefoneinheit
umfasst, welche miteinander kombiniert sind. Das Verfahren umfasst folgende Schritte:
Steuern der externen Anzeigeeinheit, wenn die Mobiltelefoneinheit sich in einem
aktivierten Zustand befindet,
Bestimmen, ob sich die PDA-Einheit in einem aktivierten Zustand befindet, wenn die
Mobiltelefoneinheit ausgeschaltet wird,
Aktivieren eines Zeitgebers zur Aktivierung der PDA-Einheit in vorgegebenen Zeitintervallen
durch die Mobiltelefoneinheit, wenn sich die PDA-Einheit in einem deaktivierten
Zustand befindet, und Umschalten in einen Aus-Zustand, und
Anweisen der PDA-Einheit durch die Mobiltelefoneinheit, die externe Anzeigeeinheit
zu steuern, wenn sich die PDA-Einheit im aktivierten Zustand befindet.
Die oben genannten Ziele, Funktionen und Vorzüge der vorliegenden
Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung in Verbindung mit
den beigefügten Zeichnungen klarer ersichtlich, wobei für die Zeichnungen
gilt:
1 ist ein funktionales Blockdiagramm, das schematisch
eine allgemein gültige integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung darstellt.
2 ist ein funktionales Blockdiagramm einer integrierten
Mobil-Endgerätvorrichtung nach einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung, und
3 ist ein Flussdiagramm, das den Prozess zur Steuerung
einer externen Anzeigeeinheit veranschaulicht, die in einer integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung
nach einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthalten
ist.
Verschiedene bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
werden nachfolgend im Detail mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
In der folgenden Beschreibung wird auf eine detaillierte Erläuterung bekannter
Funktionen und Bauarten, die hier enthalten sind, aus Gründen der Prägnanz
verzichtet.
Mit Bezug auf die 2 umfasst eine integrierte
Mobil-Endgerätvorrichtung nach einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung eine PDA-Einheit 10 zur Steuerung einer PDA-Funktion und eine
Mobiltelefoneinheit 30 zur Steuerung einer Mobiltelefonfunktion. Die integrierte
Mobil-Endgerätvorrichtung erfüllt die Mobiltelefonfunktion grundsätzlich
auf der Basis der PDA-Funktion. Deshalb besitzt die Mobiltelefoneinheit
30 für die Mobiltelefonfunktion einen Aktiv- und Aus-Zustand, während
die PDA-Einheit 10 einen Aktiv-, Inaktiv- und einen Aus-Zustand besitzt.
Das bedeutet, dass die PDA-Einheit 10 den Aktiv-/Inaktiv-Zustand solange
aufweist, bis die integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung ausgeschaltet wird.
Die Mobiltelefoneinheit 30 kann sich jedoch im Aus-Zustand befinden, selbst
wenn die integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung nicht ausgeschaltet ist.
Die PDA-Einheit 10 und die Mobiltelefoneinheit
30 sind miteinander über einen I2C-Bus verbunden. Wie in der Technik
allgemein bekannt, ist der I2C-Bus ein synchroner, bidirektionaler zweiadriger Bus,
der zwei Leitungen einer Taktleitung (SCL) 50 und einer Datenleitung (SDA)
52 verwendet. Die PDA-Einheit 10 und Mobiltelefoneinheit
30, die über den I2C-Bus miteinander verbunden sind, besitzen eindeutige
Adressen und arbeiten als Empfänger und Sender, falls es notwendig ist. Dieser
I2C-Bus ist mit einer externen Anzeigeeinheit 20 verbunden, um die Ausgabe
von Anzeigeinformationen durch die PDA-Einheit 10 und die Mobiltelefoneinheit
30 zu ermöglichen.
Die integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung umfasst nach der bevorzugten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung die externe Anzeigeeinheit
20. Auf der externen Anzeigeeinheit 20 werden zum Beispiel ein
Antennenstatusbalken der Mobiltelefoneinheit 30, der verbleibende Wert
der Ladung in einer Batterie der integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung und
Zeitinformationen angezeigt. Darüber hinaus können zum Beispiel auch eine
SMS-Nachricht (Short Message Service) aus der Mobiltelefoneinheit 30 und
eine Rufnummer auf der externen Anzeigeeinheit 20 angezeigt werden. Nach
der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird die externe
Anzeigeeinheit 20 entweder durch die PDA-Einheit 10 oder die Mobiltelefoneinheit
30 gesteuert. Wenn sowohl die PDA-Einheit 10 als auch die Mobiltelefoneinheit
30 ausgeschaltet sind oder sich im deaktivierten Zustand befinden, wird
die externe Anzeigeeinheit 20 zwischenzeitlich von der PDA-Einheit
10 gesteuert.
Die Mobiltelefoneinheit 30 steuert einen Prozess
zur Durchführung der Funktionen zur Anruferöffnung und Anrufbeendigung
eines üblichen Mobiltelefons. Die Mobiltelefoneinheit 30 steuert im
aktivierten Zustand auch die externe Anzeigeeinheit 20. In anderen Worten
ausgedrückt, wird die Mobiltelefoneinheit 30 jedes Mal, wenn sie aktiviert
wird, initialisiert, um die externe Anzeigeeinheit 20 zu steuern. Die Mobiltelefoneinheit
30 steuert die externe Anzeigeeinheit 20 beim Anzeigen zum Beispiel
des Antennenstatusbalkens, des verbleibenden Werts der Ladung in der Batterie der
integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung, der Zeitinformationen, der SMS-Nachricht
und der Rufnummer. Die Mobiltelefoneinheit 30 kann von einem Anwender oder
durch eine vorgeschriebene Bedingung ausgeschaltet werden. In diesem Fall ermittelt
die Mobiltelefoneinheit 30, ob sich die PDA-Einheit 10 in einem
aktivierten Zustand befindet. Wenn sich die PDA-Einheit 10 im aktivierten
Zustand befindet, wird die Mobiltelefoneinheit 30 ausgeschaltet, nachdem
die PDA-Einheit 10 angewiesen wurde, die externe Anzeigeeinheit
20 zu steuern. Wenn sich die PDA-Einheit 10 in einem deaktivierten
Zustand befindet, wird die Mobiltelefoneinheit 30 ausgeschaltet, nachdem
ein Zeitgeber 60 aktiviert wurde. Wenn der Zeitgeber 60 nach vorgeschriebenen
Zeitintervallen die PDA-Einheit 10 aktiviert, steuert die PDA-Einheit
10 die externe Anzeigeeinheit 20 zum Anzeigen der Anzeigeinformationen
und kehrt in den deaktivierten Zustand zurück.
Die PDA-Einheit 10 steuert einen Prozess zum Ausführen
der PDA-Funktion. Daneben steuert die PDA-Einheit 10 die externe Anzeigeeinheit
20 als Antwort auf einen Steuerbefehl aus der Mobiltelefoneinheit
30. In diesem Fall werden die Zeitinformationen von der Mobiltelefoneinheit
30 ausgegeben, und die PDA-Einheit 10 synchronisiert die Zeitinformationen
mit den Zeitinformationen, die auf der externen Anzeigeeinheit 20 angezeigt
werden sollen. Dies erfolgt deshalb, da die Zeitinformationen der PDA-Einheit
10 von den Zeitinformationen, die durch die Mobiltelefoneinheit
30 auf der externen Anzeigeeinheit 20 angezeigt wurden, abweichen
können. Die PDA-Einheit wird zum Beispiel deaktiviert, wenn sie sich in einem
Ruhezustand befindet oder wenn ein Klappdeckel der integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung
geschlossen wird. Wenn die PDA-Einheit 10 aus dem inaktiven Zustand in
den aktiven Zustand umschaltet, ermittelt sie, ob sich die Mobiltelefoneinheit
30 in einem Aus-Zustand befindet. Wenn die Mobiltelefoneinheit
30 ausgeschaltet ist, steuert die PDA-Einheit 10 die externe Anzeigeeinheit
20 zum Beispiel zum Anzeigen des verbleibenden Werts der Ladung in der
Batterie der integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung, der Zeitinformationen
und der Alarminformationen.
Die PDA-Einheit 10 kann von einem Anwender oder durch eine
vorgeschriebene Bedingung deaktiviert werden. Wenn die Mobiltelefoneinheit
30 ausgeschaltet ist, wird in diesem Fall die PDA-Einheit 10 deaktiviert,
nachdem der Zeitgeber 60 aktiviert wurde. Der Zeitgeber 60 aktiviert
dann die PDA-Einheit 10 zu gegebenen Zeitintervallen. Deshalb steuert die
PDA-Einheit 10 die externe Anzeigeeinheit 20 zum Beispiel zum
Anzeigen des verbleibenden Werts der Ladung in der Batterie der integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung,
der Zeitinformationen und der Alarminformationen in festgelegten Intervallen.
Der Zeitgeber 60 wird unter der Steuerung der PDA-Einheit
10 oder der Mobiltelefoneinheit 30 betrieben, um die PDA-Einheit
10 in Intervallen von zum Beispiel einer Minute zu aktivieren. Wie oben
beschrieben, wird der Zeitgeber 60 dann betrieben, wenn die PDA-Einheit
10 deaktiviert und die Mobiltelefoneinheit 30 ausgeschaltet ist.
3 ist ein Flussdiagramm, das den Prozess zur Steuerung
einer externen Anzeigeeinheit der integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung nach
einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht.
Mit Bezug auf die 2 und 3
bestimmt die Mobiltelefoneinheit 30 im Schritt 100, ob sie aktiviert
ist. Wenn die integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung angeschaltet ist, kann
die Mobiltelefoneinheit 30 aktiviert werden. Alternativ kann die Mobiltelefoneinheit
30 von einem Aus-Zustand durch den Anwender in einen aktivierten Zustand
umgeschaltet werden. Zum Beispiel kann der Anwender der integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung
die Mobiltelefon-Funktion aktivieren, indem er die Mobiltelefoneinheit
30 wieder aktiviert, nachdem er die Mobiltelefoneinheit 30 ausgeschaltet
hatte, um lediglich die PDA-Funktion zu verwenden.
Wenn die Mobiltelefoneinheit 30 aktiviert ist, steuert sie
in Schritt 102 die externe Anzeigeeinheit 20 zum Anzeigen zum
Beispiel des Antennenstatusbalkens, des verbleibenden Werts der Ladung in der Batterie
der integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung, der Zeitinformationen, der SMS-Nachricht
und der Rufnummer. Die Mobiltelefoneinheit 30 ermittelt in Schritt
104, ob sie ausgeschaltet ist. Wie oben angemerkt, kann der Anwender die
Verwendung der Mobiltelefonfunktion nur durch das Ausschalten der Mobiltelefoneinheit
30 deaktivieren. Solange die Mobiltelefoneinheit nicht ausgeschaltet ist,
steuert sie die externe Anzeigeeinheit 20 zum Anzeigen der Anzeigeinformationen.
Wenn die Mobiltelefoneinheit 30 angewiesen wird, sich abzuschalten, ermittelt
sie in Schritt 106, ob sich die PDA-Einheit 10 im aktivierten
Zustand befindet. Wenn sich die PDA-Einheit 10 in einem deaktivierten Zustand
befindet, aktiviert die Mobiltelefoneinheit 30 den Zeitgeber
60 in Schritt 108 und schaltet in Schritt 110 in den
Aus-Zustand um. Wenn sich die PDA-Einheit 10 in einem aktivierten Zustand
befindet, weist die Mobiltelefoneinheit 30 die PDA-Einheit
10 an, die externe Anzeigeeinheit 20 zu steuern. Eine Zeitspanne,
die mit „A" gekennzeichnet ist, stellt den Fall dar, in dem die PDA-Einheit
10 im aktivierten Zustand ist, wenn die Mobiltelefoneinheit 30
ausgeschaltet wird.
In ähnlicher Weise ermittelt die PDA-Einheit 10 in Schritt
200, ob sie aktiviert ist. Wenn die integrierte Mobil-Endgerätvorrichtung
angeschaltet ist, ist die PDA-Einheit 10 im aktivierten Zustand. Die PDA-Einheit
10 kann aktiviert werden, wenn die Mappe der integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung
durch den Anwender geöffnet wird oder ihre PDA-Funktion aktiviert ist. Wenn
sich die PDA-Einheit 10 im aktivierten Zustand befindet, ermittelt sie
in Schritt 202, ob die Mobiltelefoneinheit 30 sich im Aus-Zustand
befindet. Wenn sich die Mobiltelefoneinheit 30 im Aus-Zustand befindet,
steuert die PDA-Einheit 10 die externe Anzeigeeinheit 20 in Schritt
206, um Anzeigeinformationen anzuzeigen. Die PDA-Einheit 10 kann
durch die Mobiltelefoneinheit 30 angewiesen werden, die externe Anzeigeeinheit
20 zu steuern. Wenn die Mobiltelefoneinheit 30 ausgeschaltet wird,
während die PDA-Einheit 10 sich im aktivierten Zustand befindet, bedeutet
das wie oben angemerkt, dass die Mobiltelefoneinheit 30 die PDA-Einheit
10 anweist, die externe Anzeigeeinheit 20 zu steuern. Die PDA-Einheit
10 synchronisiert dann die Zeitinformationen, die aus der Mobiltelefoneinheit
30 ausgegeben werden, mit den Zeitinformationen, die auf der externen Anzeigeeinheit
20 angezeigt werden sollen. Dies erfolgt deshalb, da die Zeitinformationen
der PDA-Einheit 10 von den Zeitinformationen, die durch die Mobiltelefoneinheit
30 auf der externen Anzeigeeinheit 20 angezeigt wurden, abweichen
können.
Die PDA-Einheit 10 ermittelt in Schritt 208, ob
sie deaktiviert ist. Die PDA-Einheit 10 ist im deaktivierten Zustand, wenn
sie sich im Ruhezustand befindet oder wenn der Klappdeckel der integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung
geschlossen ist. Wenn sich die PDA-Einheit 10 im aktivierten Zustand befindet,
steuert sie fortlaufend die externe Anzeigeeinheit 20 zum Anzeigen zum
Beispiel des verbleibenden Werts der Ladung in der Batterie der integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung
und der Zeitinformationen. Wenn die PDA-Einheit 10 angewiesen wird, sich
zu deaktivieren, aktiviert sie in Schritt 210 den Zeitgeber 60
und schaltet in Schritt 212 in den inaktiven Zustand um.
Wenn die Mobiltelefoneinheit 30 ausgeschaltet ist und sich
die PDA-Einheit 10 im deaktivierten Zustand befindet, wird der Zeitgeber
60 betrieben. Dann aktiviert der Zeitgeber 60 in Schritt
300 in Intervallen von zum Beispiel einer Minute die PDA-Einheit
10. Somit steuert die PDA-Einheit 10 die externe Anzeigeeinheit
20 beim Anzeigen der Anzeigeinformationen.
Die entsprechenden Prozesse der PDA-Einheit 10 und der Mobiltelefoneinheit
30 werden jedes Mal ausgeführt, wenn die PDA-Einheit 10 und
die Mobiltelefoneinheit 30 aktiviert werden. Wenn beispielsweise die PDA-Einheit
10 oder die Mobiltelefoneinheit 30 wieder aktiviert werden, nachdem
die PDA-Einheit 10 deaktiviert und die Mobiltelefoneinheit 30
ausgeschaltet wurde, führen die PDA-Einheit 10 oder die Mobiltelefoneinheit
30 den jeweils entsprechenden Prozess aus.
Wenn die Mobiltelefoneinheit 30 durch die Aktivierung des
Zeitgebers 60 im Fall, in dem die PDA-Einheit 10 deaktiviert und
die Mobiltelefoneinheit 30 ausgeschaltet wurde, aktiviert wird, wird eine
Komponente zur Funkkommunikation, zum Beispiel ein Funkfrequenzbauteil (RF) betrieben,
das einen übermäßigen Verbrauch der Batterieleistung verursacht.
Deshalb wird in der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
die PDA-Einheit 10 periodisch aktiviert.
Während die PDA-Einheit 10 durch den Zeitgeber
60 periodisch aktiviert wird, wenn sie deaktiviert und die Mobiltelefoneinheit
30 nach der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
ausgeschaltet ist, ist es für Kenner der Technik ersichtlich, dass es möglich
ist, die Mobiltelefoneinheit 30 so zu konstruieren, dass sie periodisch
durch den Zeitgeber 60 aktiviert werden soll.
Wie oben beschrieben, kann eine Energieverschwendung verhindert werden,
da die externe Anzeigeeinheit der integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung systematisch
durch die PDA-Einheit und die Mobiltelefoneinheit gesteuert wird. Darüber hinaus
kann die externe Anzeigeeinheit ungeachtet des aktivierten Zustands der PDA-Einheit
oder der Mobiltelefoneinheit der integrierten Mobil-Endgerätvorrichtung leicht
gesteuert werden.