Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf eine Kupferlegierung
sowie auf ein Verfahren zum Herstellen derselben. Insbesondere bezieht sich die
vorliegende Erfindung auf eine Kupferlegierung mit einer exzellenten Korrosionsrissbeständigkeit
und mit einer exzellenten Entzinkungsbeständigkeit zusätzlich zu den Eigenschaften
von herkömmlichen Messingen mit einer exzellenten maschinellen Bearbeitbarkeit
oder spanabhebenden Verarbeitbarkeit und mit einer exzellenten Recycelfähigkeit
sowie auf ein Verfahren zum Herstellen derselben.
Beschreibung des Standes der Technik
Herkömmliche Messinge, wie beispielsweise Automatenmessing-Stäbe/-Barren
(JIS C3604) und Knetmessing-Stäbe/-Barren (JIS C3771), welche Kupfer-Zink-Legierungen,
die Blei (Pb) enthalten, sind, werden aufgrund deren exzellenten maschinellen Bearbeitbarkeit,
Warmbearbeitbarkeit und spanabhebenden Bearbeitbarkeit weithin für Metallteile
für Wasserlinien und für Ventilteile eingesetzt. Des Weiteren kann aufgrund
der großen Verteilungsmenge leicht Abfallmessing bereitgestellt werden, so
dass die Messinge eine exzellente Recycelfähigkeit aufweisen und bezüglich
ihrer Kosten gering sind.
Um die Entzinkungskorrosionsbeständigkeit von Messingmaterialien
für die Verwendung in Wasserkontaktteilen usw. zu verbessern, sind in den letzten
Jahren verschiedene Vorschläge gemacht worden. Beispielsweise offenbart die
japanische Patentoffenlegungsschrift Nr. 10-183275, dass Zinn (Sn) zu einer zu extrudierenden
Kupfer-Zink-Legierung zugegeben wird, um die Konzentration von Sn in einer Gamma-Phase
durch unterschiedliche Wärmebehandlungen zu steuern, um die Entzinkungsbeständigkeit
der Legierung zu verbessern. Ferner schlägt die japanische Patentoffenlegungsschrift
Nr. 6-108184 vor, dass Sn zu einer zu extrudierenden Kupfer-Zink-Legierung zugegeben
wird, um eine einzelne Alpha-Phase zu bilden, um die Entzinkungskorrosionsbeständigkeit
der Legierung zu verbessern. Das heißt, die zuvor beschriebenen Legierungen
sind dadurch gekennzeichnet, dass diesen eine größere Menge an Sn als
die in herkömmlichen Messingen zugegeben wird.
Ferner schlägt die japanische Patentoffenlegungsschrift Nr. 2001-294956
vor, dass sehr geringe Mengen an Phosphor (P) und Zinn (Sn) zu einer zu extrudierenden
Kupfer-Zink-Legierung zugegeben werden und reduziert werden, um wärmebehandelt
zu werden, um eine Struktur auszubilden, in der eine Beta-Phase durch eine Alpha-Phase
getrennt ist, um die Entzinkungsbeständigkeit der Legierung zu verbessern.
In der EP 1 008 664 A1
wird eine auf Kupfer basierende Legierung offenbart, welche 58 bis 63 % Kupfer,
0,5 bis 4,0 % Blei, 0,05 bis 0,25 % Phosphor, 0,5 bis 3,0 % Zinn und 0,05 bis 0,3
% Nickel mit dem Rest Zink und unvermeidbaren Verunreinigungen enthält.
In dem ASM Speciality Handbook – Copper and Copper Alloys werden
mehrere Kupferlegierungen, welche Cu, Sn, Pb, Zn, Fe und Si enthalten, offenbart.
Wenn herkömmliche Kupfer-Zink-Legierungen in warmem Wasser in
einer Umgebung mit korrosiver Wasserqualität eingesetzt werden, ist allerdings
die Ionisationstendenz von Zink in einer Beta-Phase stark, um der Elution von Zink
Priorität zu geben, so dass diese eine sehr niedrige Entzinkungskorrosionsbeständigkeit
aufweisen. Ferner erhöht sich die Spannungsrisskorrosionsbeständigkeit
von Kupfer-Zink-Legierungen, wenn der Gehalt an Zink zunimmt. Insbesondere weisen
Messinge einer Alpha- plus Beta-Phase, wie Knetmessing-Stäbe/-Barren (JIS C3771)
sowie Automatenmessing-Stäbe/-Barren (JIS C3604), eine unterlegene Spannungsrisskorrosionsbeständigkeit
auf.
Bei dem Verfahren zur Zugabe einer großen Menge an Sn, um die
Entzinkungsbeständigkeit zu verbessern, erhöht sich mit einer Erhöhung
der Menge an Sn die lokale Koagulationszeit von Messing, so dass beim Schmieden
eine inverse Entmischung von Sn stattfindet, um auf dem Barren Oberflächendefekte
zu verursachen und bei der Extrusion die Warmbearbeitbarkeit und so weiter zu beeinträchtigen.
Daher besteht ein dahingehendes Problem, dass sich die Ausbeuten an Produkten beträchtlich
verschlechtern. Außerdem ist Sn teurer als Kupfer-Zink-Schrott, so dass das
Problem besteht, dass sich die Kosten erhöhen, wenn die Menge an zuzugebendem
Sn groß ist.
Ferner kann das Verfahren zur Zugabe der sehr kleinen Mengen an Sn
und P, um die Wärmebehandlungen auszuführen, kostengünstig
durchgeführt werden, um die Entzinkungsbeständigkeit aufgrund der geringen
Menge an Additiven zu verbessern. Allerdings besteht ein dahingehendes Problem,
dass dieses Verfahren die Spannungsrisskorrosionsbeständigkeit der Legierung
nicht verbessern kann.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die vorgenannten
Probleme zu überwinden und eine Kupferlegierung mit einer exzellenten Korrosionsrissbeständigkeit
und mit einer exzellenten Entzinkungsbeständigkeit bereitzustellen, während
die exzellenten Eigenschaften herkömmlicher Messinge beibehalten werden, sowie,
ein Verfahren zum Herstellen derselben bereitzustellen.
Um die vorgenannten und andere Aufgaben zu lösen, haben die vorliegenden
Erfinder emsig Untersuchungen vorgenommen und herausgefunden, dass es möglich
ist, eine Kupferlegierung mit einer exzellenten Korrosionsrissbeständigkeit
und mit einer exzellenten Entzinkungsbeständigkeit, während die exzellenten
Eigenschaften herkömmlicher Messinge beibehalten werden, bereitzustellen durch
Zugabe geeigneter Mengen an Zinn (Sn), Silizium (Si), Phosphor (P), wenigstens eines
von Bismut (Bi) und Blei (Pb), sowie optional wenigstens eines von Nickel (Ni) sowie
Eisen (Fe) zu einem herkömmlichen Messingmaterial und durch Durchführen
einer Wärmebehandlung unter angemessenen Bedingungen, um die Struktur der Legierung
zu steuern. Folglich haben die Erfinder die vorliegende Erfindung fertig gestellt.
Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
enthält eine Kupferlegierung 58 bis 66 Gew.-% Kupfer, 0,3 bis 0,5 Gew.-% Zinn,
0,01 bis 0,5 Gew.-% Silizium, 0,02 bis 0,15 Gew.-% Phosphor, wenigstens eines von
0,3 bis 3,0 Gew.-% Bismut und 0,3 bis 3,50 Gew.-% Blei sowie optional wenigstens
eines von 0,02 bis 3,0 Gew.-% Nickel und 0,02 bis 0,6 Gew.-% Eisen mit dem Rest
Zink und unvermeidbare Verunreinigungen, wobei der Anteil der Alpha-Phase 80 Vol.-%
oder mehr beträgt.
Die Gesamtmenge an Phosphor, Nickel und Eisen kann in einem Bereich
zwischen 0,02 und 3,0 Gew.-% liegen.
In diesem Fall kann der scheinbare Gehalt B' von Zink in der Kupferlegierung
innerhalb eines Bereichs zwischen 34 und 39 Gew.-% liegen, wobei der scheinbare
Gehalt B' von Zink durch die nachfolgende Gleichung ausgedrückt wird: B' =
[(B + t1q1 + t2q2 + t3q3
+ t4q4)/(A + B + t1q1 + t2q2
+ t3q3 + t4q4)] × 100, worin A
den Gehalt (Gew.-%) an Kupfer bezeichnet und B den Gehalt (Gew.-%) an Zink bezeichnet,
t1, t2, t3 und t4 die Zinkäquivalente
von Zinn, Silizium, Nickel bzw. Eisen (t1 = 2,0, t2 = 10,0,
t3 = –1,3, t4 = 0,9) bezeichnen und q1,
q2, q3 und q4 die Mengen (Gew.-%) an Zinn, Silizium,
Nickel bzw. Eisen bezeichnen.
Gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung wird ein Verfahren zum Herstellen einer Kupferlegierung bereitgestellt,
wobei das Verfahren die nachfolgenden Schritte umfasst: Herstellen von Rohmaterialien
einer Kupferlegierung enthaltend 58 bis 66 Gew.-% Kupfer, 0,3 bis 0,5 Gew.-% Zinn,
0,01 bis 0,5 Gew.-% Silizium, 0,02 bis 0,15 Gew.-% Phosphor, wenigstens eines von
0,3 bis 3,0 Gew.-% Bismut und 0,3 bis 3,5 Gew.-% Blei sowie optional wenigstens
eines von 0,02 bis 3,0 Gew.-% Nickel und 0,02 bis 0,6 Gew.-% Eisen, wobei der Rest
Zink und unvermeidbare Verunreinigungen sind; Gießen der Rohmaterialien, um
einen Barren zu gießen; Warmbearbeiten des Barrens; Kalt- oder Warmbearbeiten
des warm bearbeiteten Barrens; Glühen des kalt oder warm bearbeiteten Barrens
bei einer Temperatur zwischen 300 und 600 °C für zwei bis fünf Minuten
sowie Abkühlen des geglühten Barrens mit einer Abkühlgeschwindigkeit
von 0,2 bis 10 °C/Sek.
Die Gesamtmenge an Phosphor, Nickel und Eisen kann innerhalb eines
Bereiches zwischen 0,02 und 3,0 Gew.-% liegen.
In diesem Fall kann der scheinbare Gehalt B' von Zink in der Kupferlegierung
in einem Bereich zwischen 34 und 39 Gew.-% liegen, wobei der scheinbare Gehalt B'
von Zink durch die nachfolgende Gleichung ausgedrückt wird: B' = [(B + t1q1
+ t2q2 + t3q3 + t4q4)/(A
+ B + t1q1 + t2q2 + t3q3
+ t4q4)] × 100, worin A den Gehalt (Gew.-%) an Kupfer
bezeichnet und B den Gehalt (Gew.-%) an Zink bezeichnet, t1, t2,
t3 und t4 die Zinkäquivalente von Zinn, Silizium, Nickel
bzw. Eisen (t1 = 2,0, t2 = 10,0, t3 = –1,3,
t4 = 0,9) bezeichnen und q1, q2, q3
und q4 die Gehalte (Gew.-%) an Zinn, Silizium, Nickel bzw. Eisen bezeichnen.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
Die bevorzugten Ausführungsformen einer Kupferlegierung mit einer
exzellenten Korrosionsrissbeständigkeit und mit einer exzellenten
Entzinkungsbeständigkeit gemäß der vorliegenden Erfindung werden
nachfolgend beschrieben.
Gemäß der vorliegenden Erfindung besteht eine Kupferlegierung
mit einer exzellenten Korrosionsrissbeständigkeit und einer exzellenten Entzinkungsbeständigkeit
aus 58 bis 66 Gew.-% Kupfer (Cu), 0,3 bis 0,5 Gew.-% Sn, 0,01 bis 0,5 Gew.-% Si,
0,02 bis 0,15 Gew.-% P, wenigstens einem von 0,3 bis 3,0 Gew.-% Bi und 0,3 bis 3,5
Gew.-% Pb sowie optional wenigstens einem von 0,02 bis 3,0 Gew.-% Ni und 0,02 bis
0,6 Gew.-% Fe, wobei der Rest Zink (Zn) sowie unvermeidbare Verunreinigungen sind,
wobei der Anteil der Alpha-Phase 80 Vol.-% oder mehr beträgt.
Wenn die Menge an Cu weniger als 58 Gew.-% beträgt, erhöht
sich die Beta-Phase, so dass es nicht möglich ist, die Entzinkungsbeständigkeit
der Legierung zu verbessern, selbst wenn nachfolgend eine Wärmebehandlung durchgeführt
wird. Wenn die Menge an Cu 66 Gew.-% übersteigt, lagert sich andererseits selbst
in einem hohen Temperaturbereich nicht ausreichend eine Beta-Phase ab, so dass sich
die Warmbearbeitbarkeit der Legierung verschlechtert. Daher liegt die Menge an Cu
vorzugsweise in einem Bereich zwischen 58 und 66 Gew.-% und besonders bevorzugt
in einem Bereich zwischen 60 und 62 Gew.-%.
Zinn (Sn) hat die Funktion des Verbesserns der Entzinkungsbeständigkeit
der Alpha-Phase und der Beta-Phase. Wenn die Menge an Sn weniger als 0,3 Gew.-%
beträgt, ist es nicht möglich, eine zufrieden stellende Entzinkungsbeständigkeit
zu erhalten. Wenn die Menge an Sn 0,5 Gew.-% überschreitet, scheidet sich leicht
eine harte, bröckelige Gamma-Phase ab, so dass sich das Ausmaß der mechanischen
Eigenschaften verschlechtert. Daher liegt die Menge an Sn innerhalb eines Bereiches
zwischen 0,3 und 0,5 Gew.-%.
Silizium (Si) hat bemerkenswerterweise die Funktionen des Verbesserns
der Entzinkungsbeständigkeit der Beta-Phase und des Verbesserns der Spannungsrisskorrosionsbeständigkeit
der Gesamtlegierung, wenn ein vorbestimmter Anteil an Si als Feststoff in den Beta-
und in den Alpha-Phasen gelöst ist. Wenn die Menge an Si weniger als 0,01 Gew.-%
beträgt, können diese Funktionen nicht erhalten werden. Weil das Zinkäquivalent
von Si einen hohen Wert von 10 aufweist, wenn die Menge an zuzugebenden Si 0,5 Gew.-%
überschreitet, erhöht sich der Anteil der Beta-Phase und das Ausmaß
der mechanischen Eigenschaften verschlechtert sich. Daher liegt die Menge an Si
vorzugsweise in einem Bereich zwischen 0,01 und 0,5 Gew.-% und besonders bevorzugt
in einem Bereich zwischen 0,1 und 0,2 Gew.-%.
Wenn eine geringe Menge eines dritten Elements, wie beispielsweise
Sn, Si oder Ni, zu einer Kupfer-Zink-Legierung zugegeben wird, wird dieses ferner
oftmals als Feststoff in Alpha- und in Beta-Phasen gelöst, ohne eine spezifische
Phase zu bilden. In diesem Fall wird eine Struktur hergestellt, dass sich die Menge
an Zn in der Kupfer-Zink-Legierung erhöht oder verringert, so dass die Legierung
hierzu entsprechende Eigenschaften aufweist. Guillet hat ein Verfahren zum Ausdrücken
dieses Verhältnisses durch Verwenden des Zinkäquivalents eines zusätzlichen
Elements vorgeschlagen. Das heißt, der scheinbare Zinkgehalt B' des dritten
Elements wird ausgedrückt durch B' = [(B + tq)/(A + B + tq)] × 100, worin
A den Gehalt an Kupfer (Gew.-%) bezeichnet und B den Gehalt an Zn (Gew.-%) bezeichnet,
t das Zinkäquivalent eines zusätzlichen Elements bezeichnet und q den
Gehalt des zusätzlichen Elements (Gew.-%) bezeichnet (siehe "Fundamentals and
Technologies of Copper and Copper Alloys (Überarbeitete Ausgabe), S. 225 –
226" (Japan Wrought Copper Association)).
Wenn der Anteil der Alpha-Phase 80 Vol.-% oder mehr beträgt,
werden die nachfolgend beschriebenen vorteilhaften Effekte erreicht. In Messinglegierungen
mit einer Alpha- plus Beta-Phase ist die Beta-Phase gegenüber der Alpha-Phase
im Hinblick sowohl auf die Spannungsrisskorrosionsbeständigkeit als auch die
Entzinkungsbeständigkeit unterlegen. Die Zinkäquivalente von Sn und Si
betragen 2 bzw. 10 und die festen Lösungen von Sn und Si werden vorzugsweise
in der Beta-Phase gebildet. Wenn die Menge dieser zuzufügenden Elemente ansteigt,
erhöht sich der Anteil der Beta-Phase und die Härte des Gesamtmaterials
erhöht sich, um die Dehnung hiervon zu verringern. Wenn das Verhältnis
der Alpha-Phase auf 80 Vol.-% oder mehr eingestellt wird, kann die restliche Beta-Phase
durch Zugabe einer sehr geringen Menge an Elementen verstärkt werden, ohne
die Dehnung des Gesamtmaterials zu beeinträchtigen, und die Spannungsrisskorrosionsbeständigkeit
der Alpha-Phase kann durch die feste Lösung von Si verbessert werden. Daher
beträgt der Anteil der Alpha-Phase vorzugsweise 80 Vol.-% oder mehr und besonders
bevorzugt 90 Vol.-% oder mehr.
Gemäß der vorliegenden Erfindung enthält eine Kupferlegierung
mit einer exzellenten Spannungsrisskorrosionsbeständigkeit und Entzinkungsbeständigkeit
wenigstens eines von 0,3 bis 3,5 Gew.-% Pb und 0,3 bis 3,0 Gew.-% Bi.
Blei (Pb) sowie Bismut (Bi) dienen dazu, die maschinelle Bearbeitbarkeit
bzw. Schmiedebearbeitbarkeit der Messinglegierungen zu verbessern. Wenn die Menge
an Pb 0,3 Gew.-% oder mehr beträgt, ist es möglich, eine gute freischneidende
Bearbeitbarkeit zu erhalten. Wenn die Menge an Pb 3,5 Gew.-% überschreitet,
verschlechtern sich allerdings die mechanischen Eigenschaften der Messinge und es
besteht die Tendenz, dass eine Versprödung bewirkt wird. Daher liegt die Menge
an Pb vorzugsweise in einem Bereich zwischen 0,3 und 3,5 Gew.-%. Weil die Materialkosten
von Pb niedrig sind, liegt die Menge an Pb außerdem besonders bevorzugt in
einem Bereich zwischen 2,5 und 3,5 Gew.-%. Aus denselben Gründen ist es möglich,
wenn die Menge an Bi in einem Bereich zwischen 0,3 und 3,0 Gew.-%, vorzugsweise
in einem Bereich zwischen 1,4 und 2,5 Gew.-% liegt, eine gute freischneidende Bearbeitbarkeit
zu erhalten. Weil Pb für den menschlichen Körper schädlich ist, kann
Pb durch Bi ersetzt werden, obgleich Bi teurer als Pb ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
enthält eine Kupferlegierung mit einer exzellenten Spannungsrisskorrosionsbeständigkeit
und Entzinkungsbeständigkeit vorzugsweise wenigstens eines von 0,02 bis 0,15
Gew.-% P, 0,02 bis 3,0 Gew.-% Ni und 0,02 bis 0,6 Gew.-% Fe, wobei die Gesamtmenge
dieser Elemente in einem Bereich zwischen 0,02 und 3,0 Gew.-% liegt.
Nickel (Ni) hat die Funktion der Verringerung der Größe
der Kristallkörner und hat ebenfalls die Funktion der Erhöhung des Anteils
der Alpha-Phase, weil das Zinkäquivalent von Ni negativ ist. Wenn die Menge
an Ni weniger als 0,02 Gew.-% beträgt, ist es nicht ausreichend, diese Funktionen
zu erhalten. Wenn die Menge an Ni 3,0 Gew.-% überschreitet, bestehen andererseits
Probleme bezüglich der mechanischen Eigenschaften und zusätzlicher Kosten.
Daher liegt die Menge an Ni vorzugsweise in einem Bereich zwischen 0,02 und 3,0
Gew.-% und besonders bevorzugt in einem Bereich zwischen 0,1 und 0,4 Gew.-%.
Phosphor (P) hat die Funktion der Verbesserung der Entzinkungsbeständigkeit
der Alpha-Phase, ohne die mechanischen Eigenschaften zu verschlechtern. Wenn die
Menge an P allerdings weniger als 0,02 Gew.-% beträgt, ist es nicht möglich,
solch eine Funktion zu erhalten, und, wenn die Menge an P 0,15 Gew.-% überschreitet,
verursacht eine intergranuläre Entmischung eine Verschlechterung der Duktilität
und der Spannungsrisskorrosionsbeständigkeit der Legierung. Daher liegt die
Menge an zuzufügendem P in einem Bereich zwischen 0,02 und 0,15 Gew.-%.
Eisen (Fe) hat die Funktionen, zu verhindern, dass sich die Größe
der Alpha-Phase erhöht, sowie des Stabilisierens mechanischer Eigenschaften.
Weil die meisten der Schrottmaterialen Fe enthalten, erhöhen sich die Kosten,
wenn die Menge an Fe weniger als 0,02 Gew.-% beträgt, und die Dehnung der Legierung
verschlechtert sich, wenn die Menge an Fe 0,6 Gew.-% überschreitet. Daher liegt
die Menge an zuzufügendem Fe vorzugsweise in einem Bereich zwischen 0,02 und
0,6 Gew.-%.
Wenn die Gesamtmenge an Ni, Fe und P weniger als 0,02 Gew.-% beträgt,
ist die Verwendung von Schrott eingeschränkt, so dass sich die Kosten erhöhen.
Wenn die Gesamtmenge andererseits 3 Gew.-% überschreitet, verursacht intergranuläre
Entmischung eine Verschlechterung der Duktilität der Legierung. Daher liegt
die Gesamtmenge an Ni, Fe und P vorzugsweise in einem Bereich zwischen 0,02 und
3,0 Gew.-% und besonders bevorzugt in einem Bereich zwischen 0,05 und 0,5 Gew.-%.
Eine bevorzugte Ausführungsform eines Verfahrens zum Herstellen
einer Kupferlegierung mit einer exzellenten Spannungsrisskorrosionsbeständigkeit
und Entzinkungsbeständigkeit gemäß der vorliegenden Erfindung wird
nachfolgend beschrieben.
Zuerst werden Rohmaterialien mit den zuvor beschriebenen Zusammensetzungen
miteinander vermischt, so dass der scheinbare Gehalt B' von Zink in einem Bereich
zwischen 34 und 39 Gew.-% liegt, wobei der scheinbare Gehalt B' gleich [(B + t1q1
+ t2q2 + t3q3 + t4q4)/(A
+ B + t1q1 + t2q2 + t3q3
+ t4q4)] × 100 ist, wobei A den Gehalt (Gew.-%) an Cu
bezeichnet und B den Gehalt (Gew.-%) an Zn bezeichnet, t1, t2,
t3 und t4 die Zinkäquivalente von Sn, Si, Ni bzw. Fe
(t1 = 2,0, t2 = 10,0, t3 = –1,3, t4
= 0,9) bezeichnen und q1, q2, q3 und q4
die Gehalte (Gew.-%) an Sn, Si, Ni bzw. Fe bezeichnen.
Nachdem die Mischung gegossen worden ist, um einen Barren zu bilden,
wird diese dann in einen Temperaturbereich zwischen 600 °C und 850 °C
extrudiert. Durch das Vermischen ist es möglich, eine Alpha- plus Beta-Phasenstruktur
mit einer guten Warmbearbeitbarkeit in einem hohen Temperaturbereich zu erhalten.
Nachdem das Warmschmieden oder die Kaltreduktion eines so erhaltenen Barrens durchgeführt
worden ist, wird der Barren bei einer Temperatur zwischen 300 °C und 600 °C
für zwei Minuten bis fünf Stunden wärmebehandelt und dann mit einer
Abkühlgeschwindigkeit von 0,2 bis 10 °C/Sek. abgekühlt, um die Struktur
zu steuern.
Durch das Ausführen der Wärmebehandlung ändert sich
der Anteil der Beta-Phase nach dem Extrudieren ausgenommen eines Teils des Beta-Phasenanteils
zu einer Alpha- oder einer Gamma-Phase. Zu dieser Zeit erhöht sich die Konzentration
von Additiven in der restlichen Beta-Phase und die Feststofflösung von Si wird
in der Alpha-Phase gebildet, so dass die Spannungsrisskorrosionsbeständigkeit
und die Entzinkungsbeständigkeit des Barrens verbessert werden. Wenn die Wärmebehandlungstemperatur
niedriger als 300 °C liegt, wird die Phasenumwandlung nicht ausreichend durchgeführt.
Wenn die Wärmebehandlungstemperatur mehr als 600 °C beträgt, ist
die Beta-Phase stabil, so dass keine Alpha plus Gamma-Phase abgelagert wird. Daher
liegt die Wärmebehandlungstemperatur vorzugsweise in einem Bereich zwischen
300 °C und 600 °C. Wenn die Abkühlungsgeschwindigkeit mehr als 10
°C/Sek. beträgt, besteht die Möglichkeit, dass durch das Abkühlen
eine Verformung verursacht werden kann. Wenn die Abkühlgeschwindigkeit weniger
als 0,2 °C/Sek. beträgt, gibt es einige Fälle, in denen sich die
Größe der Kristallkörner erhöht, um einen Einfluss auf die Entzinkungsbeständigkeit
auszuüben. Daher liegt die Abkühltemperatur vorzugsweise in einem Bereich
zwischen 0,2 bis 10 °C/Sek.
Beispiele für die Kupferlegierungen mit einer exzellenten Spannungsrisskorrosionsbeständigkeit
und Entzinkungsbeständigkeit sowie für Verfahren hierfür gemäß
der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend im Detail beschrieben.
[Beispiele 1 bis 19]
Die in der Tabelle 1 gezeigten Rohmaterialien der Bestandteile jeder
der Beispiele 1 bis 19 wurden vermischt, um in einem Induktionsofen geschmolzen
zu werden, um halbkontinuierlich gegossen zu werden, und, um einen Stab mit einem
Durchmesser von 80 mm zu bilden. Dann wurde der Stab warm extrudiert, so dass dieser
einen Durchmesser von 30 mm aufwies, und kaltgezogen, so dass dieser einen Durchmesser
von 29,5 mm aufwies. Daran anschließend wurde der Stab in jedem Beispiel mit
den in der Tabelle 2 gezeigten Wärmebehandlungsbedingungen wärmebehandelt
und die Abkühlgeschwindigkeit lag in einem Bereich zwischen 0,2 und 10 °C/Sek.
Die Tabelle 1 zeigt die Zusammensetzungen der so erhaltenen Proben
sowie den scheinbaren Gehalt B' von Zn, welcher gleich [(B + t1q1
+ t2q2 + t3q3 + t4q4)/(A
+ B + t1q1 + t2q2 + t3q3
+ t4q4)] × 100 ist, worin A die Menge (Gew.-%) an Cu
bezeichnet und B die Menge (Gew.-%) an Zn bezeichnet, t1, t2,
t3 und t4 die Zinkäquivalente von Sn, Si, Ni bzw. Fe
(t1 = 2,0, t2 = 10,0, t3 = –1,3, t4
= 0,9) bezeichnen und q1, q2, q3 und q4
die Mengen (Gew.-%) an Sn, Si, Ni bzw. Fe bezeichnen.
Tabelle 1
Der Anteil der Alpha-Phase, die Härte, die Entzinkungsbeständigkeit
und die Spannungsrisskorrosionsbeständigkeit jeder der erhaltenen Proben wurden
untersucht.
Der Anteil der Alpha-Phase wurde durch das Punktberechnungsverfahren
anhand einer Mikrophotographie eines Querschnitts erhalten (siehe "Handbook of Metals"
(herausgegeben durch Japan Society for Metals, überarbeitete fünfte Auflage,
Maruzen), S. 289). Ferner wurden 23 × 30 Punkte in Intervallen von 10 &mgr;m
in einem Gitter vermessen.
Die Entzinkungsbeständigkeit wurde auf der Basis von ISO 6509
durch Beobachten der Tiefe der Entzinkungsbeständigkeit evaluiert, nachdem
die Probe in eine 12,7 g/l CuCl2·2H2O enthaltende Lösung
bei einer Temperatur von 75 ± 3 °C für 24 Stunden eingetaucht wurde.
Die Probe wurde so untersucht, dass die Richtung der Extrusion mit der Richtung
der Entzinkungskorrosion übereinstimmte. Nachdem der Bereich von 10 mm ×
10 mm vermessen wurde, wurde die Entzinkungsbeständigkeit als "gut" beurteilt,
wenn die maximale Entzinkungstiefe 100 &mgr;m oder weniger betrug, und die Entzinkungsbeständigkeit
wurde als "nicht schlecht" beurteilt, wenn die maximale Entzinkungstiefe 100 &mgr;m
überstieg.
Um die Spannungskorrosionsrissbeständigkeit zu beurteilen, wurde
jede der Proben vor dem Kaltziehen in Stücke mit einer Dicke von 1,5 mm geschnitten,
um warm gewalzt zu werden, so dass diese eine Dicke von ungefähr 0,5 mm aufwiesen,
und ihre Oberflächen wurden bis zu ungefähr 0,03 mm kalt gewalzt. Daran
anschließend wurde eine Wärmebehandlung durchgeführt, so dass eine
Probe mit einer Dicke von 0,5 mm, mit einer Breite von 10 mm und mit einer Länge
von 140 mm hergestellt wurde. Dann wurde an jede der Proben durch das Zweipunkt-Belastungsverfahren
basierend auf der JIS H8711 eine Belastung von 50 % der Dehngrenze aufgebracht und
jede der Proben wurde in einem 14 % NH3 enthaltenden Trockengefäß
gehalten. In diesem Zustand wurde die Zeit gemessen, welche benötigt wurde,
um eine Korrosionsrissbildung zu verursachen. Die Spannungsrisskorrosionsbeständigkeit
wurde mit "schlecht" beurteilt, wenn innerhalb von 5 Stunden Risse beobachtet wurden,
als "nicht schlecht" beurteilt, wenn in 5 Stunden bis 15 Stunden Risse erzeugt wurden,
und als "gut" beurteilt, wenn nach 15 Stunden oder mehr keine Risse erzeugt worden
sind.
Die Tabelle 2 zeigt die Anteile der Alpha-Phase und die Ergebnisse
der Entzinkungstests und der Spannungsrisskorrosionstests der Beispiele 1 bis 19.
Wie aus dieser Tabelle gesehen werden kann, betragen die Anteile der Alpha-Phase
in allen Beispielen 80 Vol.-% oder mehr und die Stressrisskorrosionsbeständigkeit
und die Entzinkungsbeständigkeit waren gut.
Tabelle 2
[Vergleichsbeispiele 1 bis 5]
Die in der Tabelle 3 gezeigten, die Elemente jedes der Vergleichsbeispiele
1 bis 5 enthaltenden Rohmaterialien wurden vermischt, um durch dasselbe Verfahren
wie den bei den zuvor beschriebenen Beispielen Proben herzustellen. Durch dasselbe
Verfahren wie dem der zuvor beschriebenen Beispiele wurden die Zusammensetzungen
der so erhaltenen entsprechenden Proben analysiert und es wurden deren scheinbare Mengen
an Zn berechnet. Die Tabelle 3 zeigt die Ergebnisse der Analyse und die scheinbaren
Mengen an Zn.
Tabelle 3
Mit Bezug zu jedem der in den Vergleichsbeispielen 1 bis 5 erhaltenen
Proben wurden der Anteil der Alpha-Phase, die Härte, die Entzinkungsbeständigkeit
und die Spannungsrisskorrosionsbeständigkeit evaluiert. Die Ergebnisse hierfür
sind in der Tabelle 4 dargestellt. Wie aus dieser Tabelle ersehen werden kann, betrug
in dem Fall von Vergleichsbeispiel 1 die Menge an zuzugebenden Si null und betrug
das Zinkäquivalent mehr als 39, so dass der Anteil der Alpha-Phase nicht ausreichend
war und die Spannungsrisskorrosionsbeständigkeit und die Entzinkungsbeständigkeit
unterlegen waren. Auch in den Vergleichsbeispielen 2 und 3 betrug die Menge an zuzugebendem
Si null, so dass die Spannungsrisskorrosionsbeständigkeit unterlegen war. In
den Vergleichsbeispielen 4 und 5 waren die Wärmebehandlungsbedingungen nicht
angemessen, so dass der Anteil der Alpha-Phase nicht ausreichend war. Daher waren
sowohl die Entzinkungsbeständigkeit als auch die Spannungsrisskorrosionsbeständigkeit
unterlegen.
Tabelle 4
Wie zuvor beschrieben ist es gemäß der vorliegenden Erfindung
möglich, kostengünstig eine Kupferlegierung bereitzustellen, welche eine
exzellente Korrosionsrissbeständigkeit sowie eine exzellente Entzinkungsbeständigkeit
aufweist, während diese die exzellenten Eigenschaften herkömmlicher Messinglegierungen
beibehält, und welche leicht warm bearbeitet werden kann.
Anspruch[de]
Kupferlegierung enthaltend 58 bis 66 Gew.-% Kupfer, 0,3 bis 0,5 Gew.-%
Zinn, 0,01 bis 0,5 Gew.-% Silizium, 0,02 bis 0,15 Gew.-% Phosphor, wenigstens eines
von 0,3 bis 3,0 Gew.-% Bismut und 0,3 bis 3,5 Gew.-% Blei sowie optional wenigstens
eines von 0,02 bis 3 Gew.-% Nickel und 0,02 bis 0,6 Gew.-% Eisen, wobei der Rest
Zink und unvermeidbare Verunreinigungen sind, und, wobei der Anteil der Alpha-Phase
80 Vol.-% oder mehr beträgt.Kupferlegierung nach Anspruch 1, wobei der scheinbare Gehalt B' von
Zink in der Kupferlegierung in einem Bereich zwischen 34 und 39 Gew.-% liegt, wobei
der scheinbare Gehalt B' von Zink durch die nachfolgende Gleichung ausgedrückt
wird:
B' = [(B + t1q1 + t2q2 + t3q3
+ t4q4)/(A + B + t1q1 + t2q2
+ t3q3 + t4q4)] × 100
worin A den Gehalt (Gew.-%) an Kupfer bezeichnet und B den Gehalt (Gew.-%) an Zink
bezeichnet, t1, t2, t3 und t4 Zinkäquivalente
von Zinn, Silizium, Nickel bzw. Eisen bedeuten (t1 = 2,0, t2
= 10,0, t3 = –1,3, t4 = 0,9) sowie q1, q2,
q3 und q4 die Mengen (Gew.-%) an Zinn, Silizium, Nickel bzw.
Eisen bedeuten.Verfahren zum Herstellen einer Kupferlegierung, wobei das Verfahren
die nachfolgenden Schritte umfasst:
Herstellen von Rohmaterialien einer Kupferlegierung enthaltend 58 bis 66 Gew.-%
Kupfer, 0,3 bis 0,5 Gew.-% Zinn, 0,01 bis 0,5 Gew.-% Silizium, 0,02 bis 0,15 Gew.-%
Phosphor, wenigstens eines von 0,3 bis 3,0 Gew.-% Bismut und 0,3 bis 3,5 Gew.-%
Blei sowie optional wenigstens eines von 0,02 bis 3,0 Gew.-% Nickel und 0,02 bis
0,6 Gew.-% Eisen, wobei der Rest Zink und unvermeidliche Verunreinigungen sind,
Gießen der Rohmaterialien, um einen Gussblock zu formen, Warmbearbeiten des
Gussblocks,
Kalt- oder Warmbearbeiten des warmbearbeiteten Gussblocks, Glühen des kalt-
oder warmbearbeiteten Gussblocks bei einer Temperatur zwischen 300 und 600 °C
für zwei Minuten bis fünf Stunden und
Abkühlen des geglühten Gussblocks mit einer Abkühlrate von 0,2 bis
10 °C/Sek.Verfahren zum Herstellen einer Kupferlegierung nach Anspruch 3, wobei
der scheinbare Gehalt B' von Zink in der Kupferlegierung in einem Bereich zwischen
34 und 39 Gew.-% liegt, wobei der scheinbare Gehalt B' von Zink durch die nachfolgende
Gleichung ausgedrückt wird:
B' = [(B + t1q1 + t2q2 + t3q3
+ t4q4)/(A + B + t1q1 + t2q2
+ t3q3 + t4q4)] × 100
worin A den Gehalt (Gew.-%) an Kupfer bezeichnet und B den Gehalt (Gew.-%) an Zink
bezeichnet, t1, t2, t3 und t4 Zinkäquivalente
von Zinn, Silizium, Nickel bzw. Eisen bedeuten (t1 = 2,0, t2
= 10,0, t3 = –1,3, t4 = 0,9) sowie q1, q2,
q3 und q4 die Mengen (Gew.-%) an Zinn, Silizium, Nickel bzw.
Eisen bedeuten.