PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69837194T2 31.10.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0000965192
Titel METHODE UND SYSTEM ZUR NETZWERKVERWENDUNGSERFASSUNG
Anmelder BellSouth Intellectual Property Corp., Wilmington, Del., US
Erfinder GRAUCH, Edward Rowland, Atlanta, GA 30306, US;
BATTEN, John Christopher, Alpharetta, GA 30202, US;
DANNER, Fred Thomas, Colorado Spring, Colorado 80906, US
Vertreter Meissner, Bolte & Partner GbR, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69837194
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 05.01.1998
EP-Aktenzeichen 989011697
WO-Anmeldetag 05.01.1998
PCT-Aktenzeichen PCT/US98/00091
WO-Veröffentlichungsnummer 1998031114
WO-Veröffentlichungsdatum 16.07.1998
EP-Offenlegungsdatum 22.12.1999
EP date of grant 28.02.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.10.2007
IPC-Hauptklasse H04H 9/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H04N 7/173(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und System zum Nachverfolgen einer Teilnehmerverwendung von Netzwerkanwendungen, insbesondere von Netzwerkanwendungen, welche eine Zuführung von einem interaktiven Medien- oder Videoprogramm enthalten.

Rundfunk- und Kabelfernsehen haben den visuellen Medienmarkt lange dominiert. Neue Kommunikationstechniken haben jedoch eine beschleunigte Anforderung nach neuen Medientypen, wie beispielsweise Video-on-Demand, interaktives Video, interaktive Spiele, Home-Shopping oder interaktive Werbung. Ungleich dem Rundfunkfernsehen, zahlen Seher dieser Dienste typischerweise „Abonnements", obwohl Zahlungen von Werbetreibenden ebenfalls einen großen Anteil der Kosten zum Bereitstellen dieser Mediendienste zahlen.

Dokument US-A-4,566,030 bezieht sich auf ein System und Verfahren zur Fernüberwachung eines Zuschauer-Fernsehgerätes, um Daten anzusammeln, welche Zuschauverhalten darstellen, wie beispielsweise Kanäle, welche zu bestimmten Zeiten angeschaut werden. Die angesammelten Daten werden dann über Telefonleitungen an einen zentralen Ort zur Analyse weitergeleitet.

Dokument US-A-5,374,951 bezieht sich auf ein System zum Überwachen und Aufzeichnen als Daten von Fernsehprogramm-Zuschauverhalten unter Verwendung einer Mehrzahl von Fern-Programmüberwachungseinheiten in Teilnehmer-Haushalten, und zum automatischen, periodischen Melden solcher Daten an einen Zentralcomputer über ein herkömmliches Telefonnetzwerk. Die „Programm-Zuschaumeldung, wie in US-A-5,374,951 (s. Spalte 14, Zeile 55 – Spalte 15, Zeile 7) offenbart" erfordert, dass eine PMU 8 „eine Zeichenfolge-Tabelle enthält", welche (1) „eine Zeichenfolge" und (2) „einen kürzeren, eindeutigen Programmidentifikationscode (PIC)" enthält. Die Programmmeldung spezifiziert, wie viele Haushalte in dem Feld ihre Fernsehgeräte auf ein vorbestimmtes Programm bei einem spezifischen Datum und einer Zeit oder während einer zuvor ausgewählten Zeitperiode eingestellt hatten. Ferner ist das überwachte Ereignis beschränkt auf (1) Umwandler ist ausgeschaltet oder (2) Umwandler ist eingeschaltet und für eine minimale Zeitlänge auf einen Kanal eingestellt. Die PMU „verarbeitet das Fernsehsignal auf Leitung 7, um Zeichenfolgen zu extrahieren, welche im Fernsehsignal eingebettet sind, und durchsucht dann die Zeichenfolge-Tabelle nach einer Übereinstimmung". Wenn eine Übereinstimmung von Zeichenfolgen erfasst wird, werden die vorliegende Zeit auf einem Systemtakt 41 und ein Programmidentifikationscode für die Werbung in einem Ereignis-Protokoll im RAM 20 gespeichert. Wenn keine Übereinstimmung gefunden wird, ignoriert das System die decodierte Zeichenfolge, und es werden keine neuen Daten im Ereignis-Protokoll gespeichert (s. Spalte 5, Zeilen 55-60 in US-A-5374951). Die „Programmzuschau-Meldung" 224 spezifiziert „wie viele Haushalte im Feld ihre Fernsehgeräte auf ein vorbestimmtes Programm bei einem spezifischen Datum und einer Zeit oder während einer zuvor ausgewählten Zeitperiode eingeschaltet hatten". Um diese Meldung zu erzeugen, gibt ein Computer-Bediener lediglich die PIC und die gewünschte Zeitperiode in die Meldungserzeugungs-Software ein. Die Software erlangt dann automatisch alle Aufzeichnungen von der Zuschautabelle, welche die [1] ausgewählte PIC enthält und [2] die Anforderung der spezifizierten Zeitperiode einhält. Die Ausgabe wäre eine „tabellarische Darstellung der Haushalte, welche das Programm geschaut haben und die Häufigkeit, mit der es durch jeden Haushalt während der ausgewählten Zeitperiode angeschaut wurde" (s. Spalte 14, Zeile 57 bis Spalte 15, Zeile 7 in US-A-5374951).

Keines der Systeme hat den Ansatz der „Roh"-Information auf Kanälen zu entsprechen, welche mit einer Programminformation angeschaut werden. Ebenfalls entsprechen jene Systeme keiner Zuschaumuster-Information mit einer demografischen Information über die bestimmten Benutzer, um eine mehr „gezielte" Werbung bereitzustellen.

Gemäß der vorliegenden Erfindung enthält ein Verfahren zum Erfassen und Verarbeiten von Information über Teilnehmerauswahl und -nutzung von Programmierung, die über ein interaktives Medienbereitstellungsnetz (53) verteilt wird, das Duplexkommunikation mit einer Set-Top-Box ermöglicht, die mit einer Anzeigevorrichtung des Teilnehmers verbunden ist, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:

  • a) Erfassen von Information über Teilnehmerauswahl und -nutzung der verteilten Programmierung für die Set-Top-Box,
  • b) Zusammenfassen der Information, um Ereigniszeitpläne abzuleiten, welche die Programmierung beschreiben, die von einem bestimmten Teilnehmer über einen bestimmten Zeitraum ausgewählt wurde;
  • c) den Erfassungsschritt, der umfasst:
  • i) Identifizieren von Befehlen von Belang, die vom Teilnehmer während der Kommunikation der Programmierung für die Set-Top-Box ausgewählt wurden; wobei der ausgewählte Befehl ein Ereignis umfasst, das mit einer in der Set-Top-Box gespeicherten Anwendung zusammenhängt;
  • ii) Herstellung einer Ereignisliste, die eine Anwendungskennung der in der Set-Top-Box gespeicherten Anwendung, ein Ereignis von Belang, das mit der Anwendungskennung zusammenhängt, und eine Zeit umfasst, zu der das Ereignis von Belang vom Teilnehmer für die Set-Top-Box ausgewählt wurde,
  • d) Übertragen der Ereignisliste an einen Mischprozessor (90) über das Medienbereitstellungsnetz (52); und
  • e) Mischen der Ereignisliste zur ausgewählten Zeit mit Programmier-Metadaten, welche die über das Medienbereitstellungsnetz zur ausgewählten Zeit verfügbare Programmierung beschreiben, um einen Ereigniszeitplan abzuleiten, der die Auswahl und Verwendung der verteilten Programmierung durch den Teilnehmer für einen bestimmten Zeitraum beschreibt.

Ebenfalls, gemäß der vorliegenden Erfindung, ein Teilnehmerinformationssystem zum Erfassen und Verarbeiten von Information über Teilnehmerauswahl und -nutzung von Programmierung, die über ein interaktives Medienbereitstellungsnetz (52) verteilt wird, das Duplexkommunikation mit einer Set-Top-Box ermöglicht, die mit einer Anzeigevorrichtung des Teilnehmers verbunden ist, wobei das System (20) umfasst:

  • a) Erfassungsprozessoren (34) mit Einrichtungen (36, 42, 44) zum Erfassen mehrerer Ereignislisten, wobei jede Ereignisliste mindestens einen ausgewählten Befehl von einem Teilnehmer während der Kommunikation der Programmierung für die Set-Top-Box umfasst, wobei der ausgewählte Befehl ein Ereignis umfasst, das mit einer in der Set-Top-Box gespeicherten Anwendung zusammenhängt, das Ereignis eine Anwendungskennung, die mit der Anwendung zusammenhängt, ein Ereigniskennzeichen des Ereignisses von Belang, das mit der Anwendungskennung zusammenhängt, und eine Zeit umfasst, zu der das Ereignis von Belang ausgewählt wird; und
  • b) einen Mischprozessor (90), um die Ereignislisten aufzunehmen, und der dazu eingerichtet ist, Ereigniszeitpläne (92) abzuleiten, welche die Auswahl und Nutzung der verteilten Programmierung durch den Teilnehmer über einen bestimmten Zeitraum beschreiben; wobei
  • c) die Erfassungsprozessoren (34) jeweils Teil der Set-Top-Box (30) sind und Einrichtungen (38, 40, 41) umfassen, um Ereignislisten (80) zu übertragen;
  • d) Kommunikationseinrichtungen (38, 40, 41) an jede Set-Top-Box angeschlossen sind; und
  • e) der Mischprozessor (90) an die Kommunikationseinrichtungen angeschlossen ist, um die übertragenen Ereignislisten aufzunehmen;

    wobei der Mischprozessor den Ereigniszeitplan (92) ausbildet, der eine Teilnehmerauswahl und -nutzung der verteilten Programmierung für einen bestimmten Zeitraum beschreibt, indem die Ereignislisten (80) mit Programmier-Metadaten (82, 84, 86, 88) gemischt werden, welche die Programmierung beschreiben, die zur ausgewählten Zeit über das Medienbereitstellungsnetz verfügbar sind, wobei die Programmier-Metadaten ein Inhaltskennzeichen für die Programmierung, eine Startzeit für die Programmierung, eine Endzeit für die Programmierung und/oder eine Kanalkennung umfassen.

Die Ereignisliste enthält eine Zeit, zu der das Ereignis von Belang ausgewählt wurde, und eine Anwenderkennung (beispielsweise eine Kabelfernseh-Anwendung, welche Teilnehmer-Fernsteuerungen, einen elektronischen Programmführer, ein interaktives Spiel, Video-on-Demand, firmenspezifische Anwendungen, eine Navigator-Anwendung, usw. behandelt).

Weitere Merkmale der vorliegenden Erfindung sind in anliegenden Verfahrensansprüchen 2 bis 10, Systemansprüchen 12 bis 20 und Computerprogrammansprüchen 21 und 22 dargelegt.

Das obige und weitere Merkmale der vorliegenden Erfindung werden mittels Beispiel in den Zeichnungen dargestellt, in denen:

1 ein Blockdiagramm von Elementen von einer Ausführungsform des Systems der vorliegenden Erfindung zeigt.

2 ein Blockdiagramm von einer Set-Top-Box, wie mit der Ausführungsform der in 1 gezeigten vorliegenden Erfindung verwendet, und mit einem Klickstrom-Prozessor bereitgestellt, zeigt.

3 ein schematisches Schaubild zeigt, welches den Herauflade-Zyklus für erfasste Ereignisdaten zeigt.

4A und 4B das Heraufladen von erfassten Ereignisdaten von einer ausgewählten Set-Top-Box über das Netzwerk an die in 1 und 5 gezeigten Stufenserver zeigen.

5 eine Übersicht des Stufenservers, seine Funktionen und seine Verbindungen mit verschiedenen Datenquellen zeigt.

6A die Systemelemente zeigt, welche zum Zusammenfassen und Analysieren der Ereignis- und Inhaltsdaten erforderlich sind, welche durch die vorliegende Erfindung erfasst sind.

6B die Zuweisung von einer Priorität an Inhaltsdaten zeigt, welche zur Vollendung des Zusammenfassungs- und Analyseprozesses notwendig sind.

7 die Ergebnisse eines Zusammenfassungs- und Analyseprozesses der vorliegenden Erfindung zeigt.

1 zeigt ein Blockdiagramm der Bauteile des Systems 20. System 20 ist ein demografisches und programmbemessendes Erfassungs- und Analysesystem, welches zur Verwendung auf einem interaktiven Medienzuführsystem angewendet werden kann, wie beispielsweise das Interactive Video Services NetworkTM, eingesetzt durch BellSouth Interactive Media ServicesTM. Jedoch wird der Fachmann anerkennen, dass die vorliegende Erfindung mit jeglicher Vielzahl von interaktiven Medienzuführsystemen, Standard- oder Drahtlos-Kabelfernsehsystemen, Satelliten-Fernsehsystemen oder weiteren Medienzuführsystemen verwendet werden kann, welche eine Duplex-Kommunikation (beispielsweise mit dem Rückpfad über ein separates (beispielsweise Telefon) Netzwerk) mit einer Set-Top-Box („STB") 30 erlauben, welche an eine Teilnehmer-Anzeigevorrichtung gekoppelt ist, wie beispielsweise ein Fernsehgerät oder dergleichen.

Auf jeden Fall zeigt 1 verschiedene System 20 Elemente und Untersysteme, welche miteinander kommunizieren, um eine erfasste Information, Datenfehler-Erfassungsschemata und Datenbestätigungen zu übertragen. Kurz gesagt, kommuniziert die STB 30 über ein Verteilungsnetzwerk 52 mit einem Videoserver 60, wie beispielsweise eine Videoübertragungsmaschine („VTE"), welche von Hewlett PackardTM („HP") erlangt werden kann, mit einer Video-/Objekt-Speicherdatenbank 54. Der Videoserver 60 ist an einen Videosteuerserver 56 gekoppelt, wie beispielsweise ein Inter Media Server, welcher von SybaseTM erhältlich ist und auf einer Plattform, wie beispielsweise eine HP9000TM, mit einer Datenbank 58 eingesetzt wird. Die Videoserversteuerung 56 steuert den Videoserver 60 und protokolliert ebenfalls eine Information über eine Verwendung des Videoservers 60. Ein Stufenserver 70 empfängt erfasste Listen von Ereignissen von Belang. Diese „Ereignislisten" passieren durch die Videoserversteuerung 56, welche ebenfalls an ein Marketing- und Informationssystem („MKIS") 100 gekoppelt ist, welches an einem Stufenserver 60 gekoppelt ist, welcher (1) die Ereignislisten und (2) Inhaltsdaten von verschiedenen Quellen 120, 140 und 160 empfängt, welche in 1 angezeigt sind, und welche einen Programminhalt beschreiben, welcher über das interaktive Netzwerk hinweg für alle Teilnehmer zur Verfügung steht. Das MKIS 100 kann an ein Such- und Analysesystem 110 einer dritten Partei gekoppelt sein, welches Verbraucher-Unterstützungsbetriebe bereitstellen kann.

Die STB 30 stellt eine Plattform bereit, durch welche (1) ein Inhalt auf ein ausgewähltes Videoformat (beispielsweise NTSC oder PAL) umgewandelt und dem Teilnehmer dargelegt wird, oder (2) Meldungen für interaktive Systeme über ein Netzwerk 52 mit dem Stufenserver 70 ausgetauscht werden (inklusive Videodaten). Die STB 30 kann ebenfalls Plattformen enthalten, welche dazu in der Lage sind: (1) Meldungen von einer Benutzereingabevorrichtung zu empfangen, wie beispielsweise eine tragbare Fernsteuereinheit; (2) Videosignale von einem netzwerkeigenen Format in ein Format zu übersetzen, welches durch die Fernseh- oder Anzeigevorrichtung verwendet werden kann; (3) eine alphanumerische oder grafische Information in den Videostrom einsetzen, um diese Information auf das Videobild zu „überlagern"; (4) eine Grafik- oder Audio-Rückmeldung an einen Benutzer bereitstellen; oder (5) welche die grundlegendste Funktion ist, lediglich ein herkömmliches Rundfunksignal an eine Sehvorrichtung weiterleiten, welche mit der STB 30 verbunden ist. Analoge Ausdrücke zu STB enthalten: Set-Top Terminal („STT"), Cabel Converter und Home Communications Terminal („HCT"), und jegliche dieser Vorrichtungen kann an eine Anzeigevorrichtung gekoppelt sein oder ein Teil davon sein, um Teilnehmern ein Programm zu zeigen. Im Allgemeinen kann die STB 30 ein RichmondTM oder 8600XTM, welche von Scientific AtlantaTM erhältlich sind, eine CFT 2200TM, welche von General InstrumentsTM erhältlich ist, eine Thomson's DSSTM oder irgendeine weitere Vorrichtung sein, welche mit (1) einem Mikroprozessor; (2) einem Speicher für Betriebsanweisungen und zur Speicherung; und (3) einer Steuerschnittstelle, um Teilnehmerbefehle von einer Fernsteuervorrichtung oder einem Steuerpult zu akzeptieren, ausgestattet ist.

Für die bestimmte Ausführungsform des in den Figuren gezeigten Systems 20, werden erfasste Ereignislisten, welche durch das System 20 zum Transport paketiert sind, „Klickstrom"-Daten oder -Information genannt. 2 zeigt einen Klickstrom-Prozessor 34, welcher im Speicher, wie beispielsweise ein DRAM oder dergleichen, von einer STB 30 vorliegt, und welcher einen Klickstrom-Kern 36, Puffer 42 oder 44, einen Klickstrom-Herauflade-Anwender 40, eine Klickstrom-Steuerung 38 und eine Klickstrom-Ereignis API (Applikationsprogramm-Schnittstelle) 41 hat.

Zusammengefasst, puffert der Klickstrom-Kern 36 Ereignisse, welche an ihn durch verschiedene Netzwerkanwendungen durch die Klickstrom-Ereignis API 41 passiert werden. Die Klickstrom-Steuerung 38 akzeptiert Steuermeldungen vom Stufenserver 70 und speichert geeigneterweise ihre Nutzlast. Typische Meldungen können über die Extended Super Frame („ESF") Durchpass-Datenverbindung gesendet werden und das Heraufladen von Klickstrom-Daten steuern. Der Klickstrom-Herauflade-Anwender 40 akzeptiert Steuermeldungen über das System 20, wobei die Meldungen das Heraufladen von erfassten Klickstrom-Daten über den Rückpfad durch das Netzwerk 52 steuern. Ebenfalls speichert der Klickstrom-Herauflade-Anwender 40 die Nutzlast dieser Meldungen im geeigneten und verfügbaren Speicher und akzeptiert die Meldungen, welche an ihn gesendet sind, um den Empfang von heraufgeladenen Klickstrom-Daten zu bestätigen.

Abermals Bezug nehmend auf 1, stellt der Videoserver 60 eine Information von einem Video-/Objekt-Speicher 54 an das bestimmte interaktive System bereit, über welches das System 20 eingesetzt wird. Die an die STBs 30 erfassten Klickstrom-Daten können auf jegliche Anzahl von Wegen an den Stufenserver 70 heraufgeladen werden. Beispielsweise zeigt 1, dass das Verteilungsnetzwerk 52 direkt an den Stufenserver 70 gekoppelt sein kann, welches es ermöglicht, dass Klickstrom-Datenpakete von der STBs 30 gesendet werden, um direkt an den Stufenserver 70 weitergeleitet zu werden, und damit der Stufenserver 70 dann über das Netzwerk 52 Datenbestätigungen zurückgibt. Eine Netzwerk-Verwaltungssteuerung 50 steuert den Informationsfluss durch das Netzwerk 52. Alternativ zeigen 1 und detaillierter 4B, dass die Klickstrom-Datenpakete an das Verteilungsnetzwerk 52 an den Videoserver 60 gesendet werden können. Der Videoserver 60 passiert sowohl Klickstrom-Daten-Heraufladungen von verschiedenen STBs 30 als auch an die STBs 30 zurückgegebene Datenbestätigungen. Ein Kommunikations-Router innerhalb des Videoservers 60 richtet einen Verkehr an das geeignete Ziel neu. Die Videoserver-Steuerung 56 wirkt ähnlich als eine Durchpass-Vorrichtung für STB 30 Klickstrom-Daten, welche an den Stufenserver 70 gehen, und als eine Durchpass-Vorrichtung für Stufenserver 70 Datenbestätigungen an die STBs 30. Ebenfalls kann die Videoserver-Steuerung 56 eine Protokoll-Information bereitstellen, welche interaktive Anwendungen identifiziert, welche durch bestimmte STBs 30 aufgerufen sind. Diese Protokoll-Information wird dem Stufenserver 70 bereitgestellt, sodass die Videoserver-Steuerung 56 ebenfalls als eine weitere Datenquelle über einen Inhalt wirkt, welcher über das Netzwerk verfügbar ist, wie beispielsweise eine EPG Metadaten-Quelle 120, eine Rundfunkwerbung Metadaten-Quelle 140 oder eine Werbeverkehrssteuerung Metadaten-Quelle 160. Der Stufenserver 70 sammelt all diese Klickstrom-Daten und Inhaltsdaten, analysiert diese und leitet diese dann an die MKIS-Datenbank 100 oder an eine Analysemaschine und Datenbank 110 einer dritten Partei weiter, wie detaillierter im Text im Zusammenhang mit 5-7 beschrieben.

Der Klickstrom-Prozessor 34 sammelt eine Information, um ein „Journal" oder Protokoll über alle Ereignisse oder ausgewählte Ereignisse von Belang zu erzeugen. Ein Ereignis ist eine Aktion oder eine Änderung im Zustand von einer STB 30, welche als wichtig erachtet ist, um eine Kenntnisbasis über Teilnehmer oder ihre Zuschaumuster aufzubauen. Beispielsweise kann ein Ereignis Tastenbetätigungen zum Ändern von Kanälen oder einer Lautstärke, zum Stummschalten, zum Aufrufen des Navigators für das interaktive System, zum Ein- und Ausschalten der STB 30, zum schnellen Vorspulen, zum Anhalten oder Zurückspulen eines Videos, welches über die Video-on-Demand-Anwendung erlangt wird, enthalten. Die Ereignisse enthalten Anwendungen, welche durch den Teilnehmer aufgerufen sind, wie beispielsweise interaktive Spieleanwendungen, ein elektronischer Programmführer, eine Video-on-Demand oder Near-Video-on-Demand-Anwendung, eine Home-Shopping-Anwendung oder eine bestimmte interaktive Anwendung einer Firma, wie beispielsweise das Westher Channel's Weather-on-DemandTM, World Span's Travel-on-DemandTM oder Light Span'sTM Fortbildung interaktive Anwendung. Ereignisse enthalten eine Teilnehmerverwendung von und Steuerbefehle an Peripherievorrichtungen, welche an die STB 30 oder eine Teilnehmer-Anzeigevorrichtung, wie beispielsweise ein VCR oder ein Videodisk-Player, gekoppelt sind.

Jede Anwendung, welche auf der STB 30 vorliegt, bildet eine Schnittstelle mit dem Klickstrom-Prozessor 34, um ausgewählte Daten zu senden, um ein gewünschtes Journal beizubehalten. Unter der Annahme, dass das System 20 mit einem interaktiven System verwendet wird, können viele unterschiedliche Anwendungen über das System eingesetzt werden und können durch den Teilnehmer angesteuert werden. Einige recht typische Anwendungen, welche aufgerufen werden können, enthalten:

eine Kabelfernseh-Anwendung, welche Teilnehmer-Fernsteuerungen (wie beispielsweise Kanal- oder Lautstärken-Änderungen) behandelt;

eine elektronische Programmführer-Anwendung, wie beispielsweise TV DataTM, PrevueTM oder Star SideTM interaktive Dienste;

ein interaktives Spiel;

eine Video-on-Demand- oder Near-Video-on-Demand-Anwendung;

spezifische Anwendungen einer Firma, welche durch einen Inhaltsbereitsteller, wie beispielsweise der Weather ChannelTM, MTVTM, ShowtimeTM, usw. angeboten werden können; oder

eine Navigator-Anwendung, um bei den Benutzerauswahloptionen zu unterstützen.

Jeder dieser Anwendungen, als auch einigen internen Anwendungen, welche das System 20 zu überwachen wünscht, wird eine eindeutige Anwendungskennung zugewiesen.

Der Klickstrom-Prozessor 34 bildet mit den verschiedenen Anwendungen, welche im STB 30 Betriebssystem 32 vorliegen, und mit jeglichen Anwendungen einer dritten Partei 33 eine Schnittstelle. Es ist für Systeme, welche weitere Typen von STB 30 als die in den Figuren beschriebene Ausführungsform verwenden, zu erwähnen, dass jene STBs 30 kein Betriebssystem benötigen. Anstelle dessen können jegliche Anweisungen direkt an die Speicher jener bestimmten STBs geschrieben werden. Es können Anwendungen 33 hinzugefügt werden, indem entweder eine gänzlich neue Software direkt zum Speicher heruntergeladen wird oder neue Tabellen heruntergeladen werden, wie im Folgenden beschrieben.

Wenn eine Anwendung 33 einen Punkt erreicht, bei welchem ein „Ereignis" von Belang erzeugt wurde, speichert die Anwendung 33 eine Ereignisliste im Speicher. Die Anwendung 33 setzt dann beim Klickstrom-Kern 36 die Ereignisliste ein, welche eine Information enthält, wie beispielsweise: (1) der Identifikationscode der Anwendung 33 (beispielsweise die „Kabelfernseh-Anwendung" oder eine bestimmte interaktive Anwendung); (2) eine Zählung der Häufigkeit einer aufzuzeichnenden Information (Anzahl von Bytes); (3) einen „Zeit-Stempel", welcher einen eindeutigen Zeitpunkt bestimmt, beispielsweise durch Bestimmen des Datums und der Tageszeit, und zwar genau auf Stunde, Minute oder Sekunde; (4) einen Identifikationscode für das Ereignis, oder (5) wo die Ereignisdaten gespeichert wurden. Der Klickstrom-Kern 36 verwendet die durch die Anwendungen 33 bereitgestellte Information, um die Ereignisdaten zu erfassen, formatiert diese und platziert diese in einen Puffer 42 oder 44. Die Tabelle I zeigt den Informationstyp, welcher im Allgemeinen durch den Klickstrom-Prozessor 34 an die Puffer 42 oder 44 gesendet werden wird.

Die globale Tabelle II bestimmt Ereignisse von Belang, welche jede Anwendung identifizieren, erfassen, im „anwendungsspezifische Daten"-Feld speichern und dem Klickstrom-Kern 36 melden kann. Diese Ereignisse können so einfach wie eine Rundfunkkanal-Änderung durch Betätigen der „Kanal-auf"-Fernbedientaste sein. Auf all diese Ereignistypen kann durch jede Anwendung zugegriffen und durch diese verwendet werden. Obwohl jede Anwendung nicht jeden möglichen Ereignistyp zu verwenden braucht, erlaubt es die Anzahl von Ereignissen, welche zur Erfassung verfügbar sind, dem System 20, jegliche passende Benutzungsinformation zur Analyse zu extrahieren. Ebenfalls erhöht die Verwendung der globalen Tabelle II die Wirksamkeit des Systems 20, weil Ereignistypen modifiziert, hinzugefügt oder entfernt werden können.

Es zu erwähnen, dass Tabelle II relative Lautstärken-Änderungen bestimmt (beispielsweise „Lautstärken-Änderung unter 50 %", „Lautstärken-Änderung unter 25 %", usw.). Obwohl die Anwendungen die tatsächlichen Tastenbetätigungen erfassen kann, welche zu den relativen Lautstarken-Änderungen führen, ist dieser Pegel von genauer Information für die System 20 Betreiber von geringer Bedeutung. Ebenfalls führt ein Erfassen von all dieser Genauigkeit zu mehr Aufzeichnungen und höheren Anforderungen auf das Übertragungsnetzwerk 52, wenn jene Aufzeichnungen heraufgeladen werden. Anwendungen können ebenfalls dazu konfiguriert sein, um weitere ungewünschte Details über weitere Teilnehmer-Aktivitäten zu „filtern". Beispielsweise, wenn Teilnehmer „durch Kanäle surfen", indem schnell über eine Anzahl von Kanälen in einer kurzen Zeitperiode umgeschaltet wird, kann die Anwendung dazu konfiguriert sein, Kanaländerungen nicht aufzuzeichnen, bis der Teilnehmer länger als eine bestimmte ausgewählte Zeitperiode (beispielsweise 15 bis 30 Sekunden) anhält. Abermals beseitigt dies eine Information von geringer Verwendung und verringert einen Netzwerkverkehr.

Tabelle III bestimmt einen kleinen Abschnitt von einer Probe einer globalen Kanalidentifikationstabelle, welche Codes zum Identifizieren nationaler und lokaler Rundfunkausstrahler vorschlägt. Eine solche Tabelle erlaubt jegliche Anwendungs-Journalereignisse, welche auftreten, während Teilnehmer Rundfunk- oder Kabelfernseh-Programme anschauen, um das Netzwerk zu identifizieren, welches den Programminhalt befördert, indem eine Teilmenge von der globalen Tabelle II verwendet wird. Auf diese Weise können Kanal-Aufstellungen geändert werden, wobei hingegen die Kennung für ein Rundfunk- oder Kabel-Netzwerk die gleiche verbleibt. Die Verwendung dieses Kennfeld-Schemas beseitigt die Notwendigkeit danach, eine sich stets ändernde Kanalnummer für ein Netzwerk abzubilden.

Tabelle IV zeigt im Folgenden einige mögliche Identifikationscodes für bestimmte Anwendungen an. Es ist zu erwähnen, dass jede Anwendung dazu programmiert sein kann, um ihren Applikations-ID-Code in jede Ereignisliste einzufügen, ohne auf Tabelle IV zuzugreifen. Jedoch, indem jede Anwendung auf die Tabelle IV während des Journal-Prozesses zugreift, wird die Fähigkeit des Systems 20, Applikations-ID-Codes einfach zu modifizieren oder hinzuzufügen, verbessert, weil solche Codes über das System 20 verbreitet werden können, indem eine aktualisierte Tabelle IV heruntergeladen wird. Ein Bereitstellen eines Herunterladens von neuen Tabellen erhöht die Applikations-Ausleuchtzone und die Komplexität des Systems 20, sodass Tabellen ebenfalls ein Teil der Anwendungs-Programmierung sein können.

Jede bestimmte Anwendung kann einfach auf die globale Anwendung, die Ereignis- und Kanal-Identifikationstabellen Bezug nehmen (welche periodisch aktualisiert und dann an STBs 30 heruntergeladen werden können), um eine Ereignisliste aufzubauen. Beispiele von applikationsspezifischen Ereignislisten, welche auf diese Weise erzeugt werden können, sind im Folgenden in Tabellen V bis VIII gezeigt und im zugehörigen Text diskutiert.

Eine Kabel TV-Anwendung 33 kann analoge oder digitale Rundfunkdienste abstimmen. Wenn ein Befehl zum Wechseln von Kanälen eingegeben wird, wird die Kabel TV-Anwendung 33 aufgerufen. Die Kabel TV-Anwendung 33 beginnt mit einem Aufbau einer Ereignisliste, indem eine Anwendungs-ID und ein Zeitstempel in die Liste eingesetzt werden. Als Nächstes bestimmt die Anwendung 33 die „Ereignis-ID" durch einen Kreuzbezug des Befehls mit der globalen Ereignis-ID-Tabelle II für den korrekten Code. Dann zeichnet die Anwendung 33 die „Kanal-ID" auf. Obwohl die Kanal-ID lediglich die Nummer des Kanals sein kann, bedeutet diese Information wenig. Die Tatsache, dass Kanal 6 länger als Kanal 7 angeschaut wurde, hat wenig oder keine Bedeutung, bis die Netzwerke und letztendlich der Inhalt, welcher durch jene Netzwerke zugeführt wird, mit bestimmten Kanälen im Zusammenhang stehen. Demgemäß kann die Kanal-ID ein Feld sein, wie ein 16-Bit-Feld, welches eindeutig führt zu:

Tabelle VIII zeigt im Folgenden die Ereignisliste für die elektronischer Programmführer (EPG) Anwendung 33. Die EPG-Anwendung 33 zeichnet die Anwendungs-ID, die Zeitstempel- und Ereignis-ID-Aufzeichnungen auf, wie dies auch die obigen Anwendungen tun, welche in Tabellen V-VII beschrieben sind. Zusätzlich hat sie ein Anwendungs- 33 Zustand ID-Feld, welches identifiziert, auf welchen der Anzeigeschirme durch Teilnehmer zugegriffen wurde, wie im Folgenden gezeigt.

Im Allgemeinen kann eine ähnliche Information über weitere Anwendungen 33, wie beispielsweise Home-Shopping, interaktives Spielen oder jegliche weitere neue Anwendungen, welche über ein interaktives oder weiteres Medienzufuhr-System angewendet werden, auf eine ähnliche Weise nachverfolgt werden. Zusätzlich kann der Journal-Prozess dazu verwendet werden, um Fehler innerhalb des Systems 20 nachzuverfolgen, wobei der Klickstrom-Kern 36 solche Fehler unter Verwendung des gleichen Verfahrens, wie oben beschrieben, meldet.

Über die Zeit können die Meldungs-Notwendigkeiten von System 20, oder kann das System 20 selber entwickelt werden. Es können Anwendungen geändert oder neue eingesetzt werden. Neue Ereignisse können für den Betreiber des Systems 20 von Belang werden. Um eine Flexibilität für das System 20 bereitzustellen, kann der Betreiber an die STBs 30 neue oder ersetzte Anwendungen herunterladen, welche die notwendigen Prozesse zum Melden von allen Ereignissen von Belang enthalten werden.

Es wird angenommen, dass Mr. Smith seinen interaktiven Fernseher um 19:30 Uhr einschaltet, um ein halbstündiges Nachrichtenprogramm auf Kanal 5 anzuschauen, welches für diesen Bereich CNN entspricht. Um 20:00 Uhr greift er auf die Navigator-Anwendung zu, um ein Video über die Video-on-Demand-Anwendung zu bestellen. Er greift dann auf die Video-on-Demand-Anwendung zu, welche automatisch mit dem Abspielen eines Videos um 20:04 Uhr beginnt, hält das Video um 20:50 Uhr an und beginnt mit dem Abspielen abermals um 20:55 Uhr, bis es um 21:45 Uhr beendet ist, wobei er an diesem Punkt sein interaktives TV ausschaltet.

Mr. Smiths Aktivitäten erzeugen die folgenden Ereignislisten, welche unten in Tabelle IX gezeigt sind (aus Gründen der Vereinfachung werden mehrere Ereignisse, welche unter einer einzelnen Anwendung auftreten, gruppiert, obwohl im Betrieb separate Aufzeichnungen erzeugt werden):

Die Ereignislisten mit variabler Größe werden erfasst und dann in einem der zwei Klickstrom-Puffer 42 oder 44 gespeichert. Eine Kapazität von jeden der Puffer kann statisch bereitgestellt sein oder das System 20 kann adressierbar an bestimmte STBs 30 eine geeignete Puffer 42 oder 44 Größe herunterladen. Ein Puffer 42 oder 44 kann ein zugewiesener, zusammenhangfreier Bereich eines STBs 30 Speichers sein, welcher lediglich zur Pufferung von Ereignislisten bestimmt ist. Obwohl fortgeschrittene Datenbank-Techniken, wie beispielsweise Verbindungslisten oder Aufzeichnungszeiger, verwendet werden können, würden sie die Anwendungs-Ausleuchtzone und Komplexität erhöhen. Weil Puffergrößen von ungefähr 15 kB wahrscheinlich die Meldungsbedürfnisse von den meisten Anwendungen unterbringen, brauchen fortgeschrittene Datenbank-Techniken lediglich für größere Puffer verwendet zu werden. Puffer von bis zu 15 kB sollten zumindest 4 bis 8 Stunden von Spitzen-Kanal-„Surfing" zwischen Heraufladungen erlauben (ein Kanal-Surfing wird typischerweise die meisten Ereignislisten erzeugen). Auf jeden Fall sollte eine empirische Analyse von einer Netzwerkverwendung die optimale Puffergröße bestimmen.

Ereignislisten werden an einen der zwei Puffer 42 oder 44 gerichtet, obwohl ein einzelner oder sogar mehrere Puffer mit dem System 20 verwendet werden können. Denkbarerweise kann das System 20 ebenfalls dazu modifiziert werden, Ereignislisten in Echtzeit heraufzuladen, jedoch erhöht dies mit Sicherheit die Möglichkeit von unmittelbaren Überlastungen im Netzwerkverkehr. Somit verwendet das System 20 vorzugsweise Puffer 42 oder 44, um erfasste Ereignislisten zu Puffern, bis sie heraufgeladen sind.

Ereignislisten von einer bestimmten STB 30 können in einem Format heraufgeladen werden, welches bei ihrer Rückübertragung durch das Verteilungsnetzwerk 52 an den Stufenserver 70 unterstützt. Eine Header-Liste kann die Zeit, bei welcher der Puffer 42 oder 44 zuerst geöffnet war, die Anzahl von Bytes im Puffer 42 oder 44, die aufbauende STB 30 durch eine Adresse, die Version des Klickstrom-Kerns 36, welcher die Liste erzeugte, und den Typ von Datenkomprimierung, welche auf die folgenden Daten (wenn welche vorliegen) verwendet wird, anzeigen. Diese erste Header-Liste kann von einer festgelegten Länge und unkomprimiert sein. Eine Information, welche dem „Komprimierungstyp" folgt, kann komprimiert sein, um bei einer Übertragungsbandbreite einzusparen. Tabelle X im Folgenden zeigt dieses allgemeine Header-Format an:

Wenn (1) ein Puffer 42 oder 44 gefüllt wird, läuft (2) ein Herauflade-Zeitnehmer-Ereignis ab, oder (3) beim Befehl vom Stufenserver 70, leitet der Klickstrom-Prozessor 34 einen Herauflade-Prozess ein. Während dieses Prozesses wird der Herauflade-Puffer 42 verriegelt und nachfolgende Ereignislisten werden an den zweiten Puffer 44 geleitet und darin gespeichert. Wenn das Heraufladen des Puffers 42 vollendet ist, fahren Listen, bis zur nächsten Herauflade-Zeit, mit Puffer 44 fort, wonach Puffer 44 verriegelt wird, und Listen gehen zum Puffer 42. Dieser Zyklus setzt sich wiederholt fort.

3 zeigt ein Heraufladezyklus-Schaubild, welches ein Verfahren einer gleichmäßigen Verteilung von erhöhtem Verkehr auf dem Netzwerk 42 darstellt, welcher durch ein Heraufladen von Ereignislisten verursacht wird. Dieser Klickstrom-Heraufladezyklus enthält mehrere Parameter, welche eine Startzeit und einen Zyklus bestimmen, über welchem das Heraufladen von Daten auftritt. Der „erster Auftritt"-Parameter bestimmt eine Startzeit in der Historie, von welcher aus der Zyklus läuft. Der „Zykluszeit"-Parameter bestimmt die Zeitlänge, welche zwischen Zeitperioden des Heraufladezyklus verstreicht. Wenn ein Zyklus vollendet ist, beginnt die „Heraufladedauer"-Zeit, und der Klickstrom-Prozessor 34 von jeder STB 30 wird eine exakte Heraufladezeit innerhalb der Heraufladedauer umrechnen. Dieses Zeitnehmen von Aktualisierungen wird die Netzwerklast gleichmäßig über die gesamte Heraufladedauer-Zeitperiode verteilen.

Ein Beispiel der Verwendung von diesen Parametern liegt in der Bestimmung von einer Zeitperiode von jedem Tag für die STBs 30 innerhalb des Systems 20 zum Heraufladen von Daten. Typischerweise kann es der System 20 Bediener wünschen, dass die Daten jeden Morgen zur Analyse verfügbar sind. Eine Spitzenverwendung von einer Rundfunk-Hauptzeit oder von interaktiven Diensten wird typischerweise von 19 Uhr bis 24 Uhr sein, wobei während dieser Zeit keine Heraufladungen auftreten sollten, um die Belastung auf das Netzwerk 52 zu minimieren. Beginnend bei 24 Uhr werden Heraufladungen von Ereignislisten aus einem Puffer 42 oder 44 heraus beginnen. Damit alle STBs 30 Heraufladungen vor 8 Uhr vorliegen, können die STBs 30 in Herauflade-Gruppen, beispielsweise 32, aufgeteilt werden, wobei jede Gruppe über eine ausgewählte (15 Minuten) Zeitperiode herauflädt. Um diesen Heraufladezyklus zu erreichen, werden die folgenden Parameter im 3 Zyklus in Tabelle XI bestimmt:

Es werden insgesamt vier Heraufladezyklen für jede Gruppe von STBs 30 bestimmt, welches wöchentliche Heraufladungen erlaubt, oder jegliche weitere Kombination von Zyklen, um rund um Spitzennetzwerk 52 Lastzeiten herum zu arbeiten.

Die STBs 30 können in ihrer Rolle beim Heraufladen dazu angewiesen werden, vorn Stufenserver 70 geeignete Befehle zu senden, welche durch die Klickstrom-Herauflade-Steuerung 38 behandelt werden. Beispielsweise können die folgenden Befehle durch den Stufenserver 70 an eine einzelne oder an eine Gruppe von STBs 30 adressiert und gesendet werden.

In Abhängigkeit davon, wie das System konfiguriert ist, weisen die Befehle die STBs 30 dazu an, um: 1) das Zyklus-Heraufladen für verschiedene Gruppen oder sogar alle STBs 30 zu bestimmen; 2) von STBs 30 zu erfordern, dass sie eine Befehls-/Abfrage-Steuerung heraufladen (lediglich adressierbar); 3) ein Heraufladen zu unterdrücken, wenn ein Puffer 42 oder 44 gefüllt ist; oder 4) eine Ereignislisten-Erfassung durch eine bestimmte oder durch Gruppen von STBs 30 ein- und auszuschalten.

Nachdem der Herauflade-Prozess ausgelöst ist, leitet jede STB 30 typischerweise ein Heraufladen ein, indem zuerst der Puffer 42 oder 44 verriegelt wird, um heraufgeladen zu werden, und dann die Inhalte dieses Puffers 42 oder 44 komprimiert werden. Es kann eine Anzahl von unterschiedlichen Komprimierungstechniken verwendet werden, jedoch kann eine ungefähr 50 %-Komprimierung durch LZW-Komprimierungstechniken erreicht werden. Eine solche Komprimierung reduziert wesentlich die Last auf dem Netzwerk 52, welche verursacht wird, indem zahlreiche STBs 30 Ereignislisten heraufladen. Komprimierungsdaten werden unterteilt in Übertragungs-„Transaktionen" oder „Pakete", und es werden Paket-Header adressiert, um eine Paketidentifikation, IP-Zieladresse, usw. anzuzeigen. Die tatsächliche Netzwerkverbindung kann durch das Betriebssystem für die bestimmte STB 30 eingeleitet werden. Der Fachmann wird anerkennen, dass der Typ und die Art und Weise zum Aufrufen und Implementieren der Netzwerkverbindung in Abhängigkeit vom Typ vom Medienzuführnetzwerk variieren wird, über welches das System 20 eingesetzt wird.

Beispielsweise kann die STB 30 dazu konfiguriert sein, um UDP/IP-Header und -Container einzusetzen, welche aus den RFC 791 oder RFC 768 Spezifikationen entnommen sind, welche durch die ISO veröffentlicht sind. Jedes Datenpaket kann ein UDP/IP-Protokoll haben, welches um einen Level 1 Durchpass-Header erbaut ist, wie beispielsweise unten in Tabelle XIII:

In der in den Figuren gezeigten Ausführungsform wird der Klickstrom-Prozessor 34 einen bestimmten VSP-Videoservice Provider identifizieren, welcher eine Einheit ist, welche mit dem Netzwerk 52 verbunden ist, um Dienste zu verteilen – wie beispielsweise VSP 66, wie in 4B gezeigt, und zwar als Ziel dieser Datenpakete. Alle heraufzuladenden Daten erscheinen als „Nutzlast" für die STB 30, das Signalisierungsnetzwerk 52, die Netzwerk-Verwaltungssteuerung 50 und den Ereignis-Erfassungsprozess 71 auf dem Stufenserver 70. Nachdem ein geeigneter Header und Container an der STB 30 eingegangen sind, kann das Herauflade-Datenpaket das in Tabelle XIV gezeigte Format haben:

Ein Bereitstellen von zwei Puffern 42, 44 erlaubt, dass eine Ereignislisten-Sammlung während eines Heraufladens fortfährt. Unter der Annahme, dass der Puffer 42 heraufgeladen wird, tritt, wenn der zweite Puffer 44 während des Herauflade-Prozesses gefüllt ist, eine Puffer-Überlaufbedingung auf. Um einem solchen Auftreten Rechnung zu tragen, kann die Puffer-Containerliste, welche während eines Heraufladens von STBs 30 gesendet wird, eine solche Fehlerbedingung kennzeichnen. Die Struktur der Puffer-Containerliste kann die Form annehmen, wie unten in Tabelle XV gezeigt, und enthält einen Zeitstempel, eine zugewiesene Anwendungs-Identifikation, eine Länge und einen Herauflade-Code.

Diese Herauflade-Status-Codes identifizieren die Stufe des Herauflade-Prozesses zu dem Zeitpunkt, bei welchem ein Puffer- 42 oder 44 Überlauf auftrat. Somit können einige mögliche Herauflade-Codes enthalten: ein Heraufladen wird nicht verwendet; ein Heraufladen ist in Arbeit; ein Heraufladen ist vollendet, es ist jedoch keine Bestätigung empfangen; ein Heraufladen ist vollendet, es ist jedoch lediglich eine Teilbestätigung empfangen oder es ist kein Heraufladen bestrebt. Dadurch wird der Stufenserver 70 darüber in Kenntnis gesetzt, dass STB 30 Ereignislisten beginnend zu diesem Zeitpunkt fehlen. Ebenfalls informiert ein Empfang von einer Puffer-Überlaufliste den Stufenserver 70 darüber, dass Puffer- 42 oder 44 Größen nicht geeigneterweise eingestellt wurden. Die Puffer- 42 oder 44 Größen können dann zurückgesetzt und an das System 20 als eine Aktualisierung freigegeben werden oder an eine bestimmte STB 30 freigegeben werden, indem an ihr ein geeigneter Befehl gesendet wird.

Es ist zu erwähnen, dass die obige Paketierungs-Beschreibung für eine Ausführungsform des Systems 20 gilt. Jedoch, um im Allgemeinen erfasste Ereignislisten heraufzuladen, können STBs 30 egal welchen „Herauflade"-Datenübertragungs-Prozess einleiten, welcher durch das interaktive Kabelfernsehen oder ein weiteres Medienzuführsystem verwendet wird, mit welchem das System 20 verwendet wird. Dieser Prozess wird die Ereignislisten im geeigneten Systemformat heraufladen.

Auf jeden Fall werden für das System 20 Klickstrom-Datenpakete an den Stufenserver 70 über einen geschlitzten ALOHA (ein wettbewerbsbasierendes Standard-Transportprotokoll)-Datenübertrager von der STB 30 heraufgeladen. Es werden Datenbestätigungen vom Stufenserver 70 gesendet, wobei jede an bestimmte STBs 30 adressiert ist. Die Frequenz und Periode von Datenbestätigungen kann bestimmt werden, indem Netzwerkfehlerraten, Netzwerkpaketfehlerraten und Ursachen jener Typen von Übertragungsfehlern in Betracht gezogen werden.

4A und 4B zeigen den Klickstrom-Datenfluss durch das System 20 im größeren Detail. Kurz gesagt zeigt 4A, dass Klickstrom-Pakete von Ereignislisten von jeder STB 30 an die Netzwerk-Verwaltungssteuerung 50 übertragen werden, welche als ein Videodienst-Bereitsteller Router wirkt. Von der Netzwerk-Verwaltungssteuerung 50, welche einen Verkehr über das Netzwerk 52 verwaltet, werden Pakete über das Netzwerk 52, den Videoserver 60 und die Videoserversteuerung 56 an den Stufenserver 70 weitergeleitet, welcher mit der MKIS 100 und Analysemaschine 110 gekoppelt ist. Somit werden Ereignislisten, welche an STBs 30 erfasst und gepuffert sind, an den Stufenserver 70 zur Erfassung und Analyse übertragen.

4B zeigt diesen Prozess im größeren Detail und beschreibt ebenfalls einen Ereignislisten-Erlangungsprozess 71 am Stufenserver 70.

Wie erwähnt, sobald ein Puffer 42 oder 44 gefüllt ist, oder der Klickstrom-Prozessor 34 entscheidet, Daten für weitere Gründe heraufzuladen (Zeitablauf, Verwendung bei niedrigem System, befohlenes Heraufladen, usw.), wird der Puffer 42 oder 44 formatiert, komprimiert und dann durch das System 20 zum Stufenserver 70 heraufgeladen. Die Herauflade-Datenpakete können von der Netzwerk-Verwaltungssteuerung 50 über das Verteilungsnetzwerk 52 zum Videoserver 60 durch einen Prozess laufen, welcher IP („Internet-Protokoll")-Tunnelung genannt wird, welcher im Wesentlichen eine automatische IP-Weiterleitung ist, basierend auf einer Information in der Paket-Nutzlast. Der gleiche Prozess kann dazu verwendet werden, um Pakete durch das Netzwerk 52 direkt an den Stufenserver 70 weiterzuleiten, ohne durch den Videoserver 60 zu gehen. 4B zeigt an, dass am Videoserver 60 ein L1 Durchpass-Prozess 63 eine VSP-Weiterleitungstabelle 67 verwendet, um Ziel-IP-Adressen mit entsprechenden Kennzeichen, welche in den empfangenen Datenpaketen eingesetzt sind, in Zusammenhang zu bringen. Dieser Prozess richtet die Datenpakete an den Anwendungsserver 66 L1 Durchpass-Prozess 63 neu, indem die Kennzeichen mit dem geeignet aufgelisteten Ziel in Zusammenhang gebracht werden – hier der Anwendungsserver 66. Der L1 Durchpass-Prozess 63 am Anwendungsserver 66 führt eine ähnliche Funktion mit den Datenpaketen durch, leitet sie, basierend auf einer Nutzlast-Kennung (Transaktionscode oder Weiteres) an einen Ereignislisten-Erfassung („ECAP") Offener-Server-Prozess 71 am Stufenserver 70 weiter.

Wenn der ECAP-Prozess 71 ein Klickstrom-Datenpaket empfängt, akzeptiert er das Datenpaket und korreliert die Quelladresse des Datenpaketes mit einer Herauflade-Sitzung, welche bereits in Arbeit ist, mit einer bestimmten STB 30. Wenn derzeit kein Heraufladen in Arbeit mit dieser STB 30 ist, wird dann eines zur Einleitung in Betracht gezogen. Der ECAP-Prozess 71 verarbeitet das Heraufladen von Daten gemäß dem bestimmten Protokoll, welches für das System 20 benötigt wird. Nach einem Empfang von allen Klickstrom-Datenpaketen, welche mit dem Heraufladen von einer bestimmten STB 30 in Zusammenhang stehen, sequentiert der ECAP-Prozess 71 die Pakete in eine korrekte Reihenfolge (bestimmte Pakete können aus ihrer ursprünglichen Übertragungs-Sequenz heraus angekommen sein, und zwar aufgrund von Übertragungsverzögerungen im Netzwerk 52), dekomprimiert die Pakete, beseitigt einen Transport-Overhead (beispielsweise Container, Header, usw.) und speichert sie, wie beispielsweise in einer flachen Datei, zur späteren Analyse. Am Ende von einer ausgewählten Zeitperiode, beispielsweise 24 Stunden, wird die Datei geschlossen und wird eine neue geöffnet, welches einen nachfolgenden Zusammenfass- und Analyse-Prozess erlaubt, um prozessdiskrete Dateien zu stapeln, welche diskrete Zeitperioden abdecken. Unmittelbar nach dem Einleiten und während des ECAP-Prozesses 71 wird ein Betriebs-Protokoll geöffnet, um eine Information über die Einleitung und Beendigung von jeder Herauflade-Sitzung und jegliche Fehler aufzuzeichnen.

Wie in 5 gezeigt, wird der Stufenserver 70 eine Datenbestätigung an jede STB 30 formulieren und senden, welche im Herauflade-Prozess einbezogen ist. Bin Verfahren dafür liegt im Senden von Bestätigungen als adressierbare Herunterlade-Pegel 1 Durchpass-Transaktionen über das Netzwerk 52 an die STB 30. Solche Datenbestätigungen stellen eine redundante Fehlerkorrektur bereit, weil ein Fehler beim Empfang derer die STB 30 über einen möglichen Übertragungsfehler alarmieren kann.

6A und 6B zeigen eine Übersicht über den Zusammenfass- und Analyse-Prozess, und 7 zeigt beispielhafte Ergebnisse, welche diesem Prozess folgen. Kurz gesagt liegt das Ziel des Zusammenfass- und Analyse-Prozesses darin, alle STB 30 Ereignislisten mit verschiedenen „Metadaten" zusammenzufassen. „Metadaten" beziehen sich auf (1) Programmieren von nahezu jeglichem Typ, welcher am System 20 gezeigt ist, inklusive der Zeit, und Ausstrahlen oder Bereitstellen über ein Kabelnetzwerk einer solchen Programmierung, oder (2) interaktive Anwendungen, welche durch Teilnehmer aufgerufen werden. Beispielsweise enthalten Metadaten die folgenden Datenquellen: EPG Rundfunkprogramm-Planungsdaten 82, Rundfunk-Werbeplanungsdaten 84, Lokalwerbung-Planungsdaten oder Sitzungsdienste-Werbeplanungsdaten 86 und Sitzungsdienste-Programmplanungsdaten 88. (Eine Sitzungsdienste-Werbung bezieht sich auf eine Werbung, welche durch den Videoserver 60 während bestimmter interaktiver Sitzungen mit dem Teilnehmer eingesetzt wird, welcher gleich der Sitzungsdienste-Programmierung ist).

Zusammengefasst treten alle diese Daten in eine Zusammenfass- und Analyse-Maschine 90 ein, welche eine Ereignis-Zeitlinie 92 für jede STB 30 erzeugt. Die Zusammenfass- und Analyse-Maschine 90 kann nach dem Stufenserver 70 oder dem MKIS-System 100 eingesetzt werden. Ein derartiges Einsetzen der Zusammenfass- und Analyse-Maschine 90 am Stufenserver 70 erlaubt es, dass zusammengefasste Ereignislisten zusammengefasst und analysiert werden. Die resultierenden Ereignis-Zeitlinien 92 können an das MKIS-System 100 zur weiteren Analyse gesendet werden.

Die Zeitlinie 92 stellt eine Momentaufnahme der Aktivität auf einer bestimmten STB 30 für eine ausgewählte Zeitperiode (beispielsweise 24 Stunden) oder für ein ausgewähltes Ereignis bereit – beispielsweise wird eine Zeitlinie 92 für jede STB 30 erzeugt, welche auf eine bestimmte Show oder auf Shows (beispielsweise ein Pay per View Kampf) abgestimmt ist, welche über eine ausgewählte Zeitperiode auftreten können. Die Zeitlinie 92 wird erzeugt, indem Ereignislisten mit Metadaten über eine Programmierung zusammengefasst werden, welche über das Netzwerk für die ausgewählte Zeitperiode verfügbar ist.

Um diese Daten zusammenzufassen, muss den Daten eine korrekte Priorität zugewiesen werden, welche andererseits in Konflikt geraten. Beispielsweise können Rundfunk-Werbedaten 84 anzeigen, dass eine bestimmte nationale Werbung zum Zeitpunkt A lief. Andererseits, wenn das System 20 ein interaktives System ist, und der interaktive Server eine gezielte Werbung („ad") ebenfalls zum Zeitpunkt A bereitstellt, wie durch Sitzungsdienste-Werbedaten 86 angezeigt, wurde diese gezielte Werbung über die nationale Werbung zum Zeitpunkt A eingesetzt. Somit, indem Sitzungsdienste-Werbedaten 86 eine Priorität zugewiesen wird, welche höher als nationale Rundfunk-Werbedaten 84 ist, ist die Zusammenfass- und Analyse-Maschine 90 dazu in der Lage, eine genaue Zeitlinie 92 einer Programmzuführung an eine bestimmte STB 30 zu erzeugen. Ähnlich erfordert ein herkömmliches Kabelnetzwerk oder Drahtloskabel-Netzwerk Prioritäts-Zuweisungen. Typischerweise wird es lokalen Kabel-Bereitstellern typischerweise erlaubt, lokale Werbungen über bestimmte nationale Werbungen einzusetzen (unter der Annahme, dass sie diese lokale Werbezeit verkaufen können).

6B zeigt solche Prioritäts-Zuweisungen an. 6B zeigt mehrere Datenquellen, wie beispielsweise EPG-Metadaten, nationale und lokale eingesetzte Werbungs-Metadaten und interaktive Sitzungs-Metadaten. EPG-Metadaten sind für gewöhnlich sehr breit – beispielsweise die Anzeige eines Fußballspiels auf Kanal 1 von 13 bis 16 Uhr. Somit werden EPG-Metadaten eine Priorität zugewiesen, welche niedriger als jene von nationalen Werbungs-Metadaten ist, weil eine bestimmte nationale Werbung in einem bestimmten Zeitschlitz überlagert werden wird, welcher allgemein durch den EPG bestimmt ist. Wiederum übertrumpfen lokal eingesetzte Werbungs-Metadaten die nationalen Werbungs-Metadaten, weil die nationalen Werbungs-Metadaten nicht den Situationen Rechnung tragen können, bei welchen ein lokales Netzwerk oder eine Tochtergesellschaft eine lokale Werbung über die nationale Werbung einsetzt, welche für einen bestimmten Zeitschlitz geplant ist. Schließlich haben interaktive Sitzungs-Metadaten, welche die Teilnehmer-Auswahlen widerspiegeln, die höchste Priorität, da sie anzeigen, dass der Teilnehmer ein Anschauen eines bestimmten Kanals beendet hat und anstelle dessen eine interaktive Sitzung aufgerufen hat.

Ein Anwenden dieser Prioritätsregeln erzeugt eine Zeitlinie 94 für jeden Teilnehmer. Es werden zusätzliche Filterkriterien 94 durch die Zusammenfass- und Analyse-Maschine 90 angewendet, um eine weiter verfeinerte Zeitlinie 94 zu erzeugen, wie in 6A angezeigt. Beispielsweise können Ereignislisten eine solche hochgenaue und spezifische Information enthalten, wie beispielsweise die Anzahl von Lautstärke-Heraufschaltungen oder Kanal-Heraufschaltungen, welche ein bestimmter Teilnehmer eingegeben hat. Ein Satz von Filterkriterien 94 kann sicherstellen, dass die Zeitlinie 92 lediglich Kanäle enthält, welche länger als eine Schwellwert (beispielsweise 15 Sekunden)-Zeitperiode betrachtet wurden. Dies beseitigt jegliche, sehr schnelle Kanaländerungen, welche durch die Teilnehmer vorgenommen wurden, wodurch die Ereignis-Zeitlinie 92 vereinfacht wird, weil Ereignis-Aufzeichnungen, welche die Kriterien 94 nicht einhalten, aus der Ereignis-Zeitlinie 92 herausgefiltert werden.

Die Zusammenfass- und Analyse-Maschine 90 kann an der gefilterten Zeitlinie 94 (oder der ursprünglichen Zeitlinie 92) weitere Kriterien anwenden, wie in 6 gezeigt. Genauer gesagt können es Werbende wünschen, „Anschau"- und „Zuschau"-Kriterien 96 anzuwenden. Die Kriterien 96 werden jene Programme und Werbungen identifizieren, welche durch Teilnehmer für weniger als eine bestimmte Schwellwert-Zeitdauer „angeschaut" wurden. Ein Programm, welches durch Teilnehmer für länger als ein Schwellwert gesehen wurde, würde als „Zuschau"-Programm identifiziert. Beispielsweise kann für eine 30-Sekunden-Werbung der Schwellwert gleich 15 Sekunden betragen. Wenn ein Teilnehmer auf einem Kanal, welcher diese Werbung anzeigt, für weniger als 15 Sekunden eingeschaltet war, wird er so betrachtet, dass er diese Werbung lediglich „angeschaut" hat, wenn der Teilnehmer andererseits auf den Kanal, welcher diese Werbung befördert, für mehr als 25 Sekunden von der Werbungslänge eingeschaltet war, wird er so betrachtet, dass er diese „zugeschaut" hat. Dieses Kriterium 96 erlaubt es den Betreibern des Systems 20, für „zugeschaute" Werbungen mehr zu verrechnen als bei jenen, welche lediglich „angeschaut" wurden. Es können ähnliche Kriterien zu einem Programm angewendet werden, um Bewertungen genauer zu beurteilen. Somit, bei einem 30-Minuten-Programm, wenn ein Benutzer für weniger als 10 Minuten auf dieses Programm eingeschaltet ist, kann das Anschau- und Zuschau-Kriterium 96 entscheiden, dass das Programm lediglich „angeschaut" wurde. Auf jeden Fall, unter Anwendung des Anschau- und Zuschau-Kriteriums 96, erzeugt die Zusammenfass- und Analyse-Maschine 90 „Anschau"- und „Zuschau"-Listen 98, welche für den Betreiber des Systems 20 und für Werbende, welche mit dem Betreiber des Systems 20 in Kontakt stehen, hilfreich sind.

Es ist ebenfalls zu erwähnen, dass weitere Kriterien als einfach jenes darüber, wie lange auf einen bestimmten Kanal eingeschaltet war, im Anschau- und Zuschau-Kriterium 96 enthalten sein können. Ein weiteres Kriterium kann beispielsweise ein Lautstärke-Pegel sein. Wenn ein Zuschauer bei der vollen 30-Sekunden-Länge von einer Werbung auf einen Kanal eingeschaltet war, jedoch die Stummschalte-Taste betätigt hat oder die Lautstärke unterhalb eines bestimmten Schwellwertes für diese Werbung geändert hat, kann das Anschau- und Zuschau-Kriterium 96 diese Werbung als eine „angeschaute" Werbung klassifizieren.

Im Allgemeinen kann ein Zusammenfassen und Analysieren auf diskrete Datensegmente vorgenommen werden, wie beispielsweise 24-Stunden-Segmente, und zwar sobald wie möglich, um das Auftreten von ungelösten Ereignissen zu minimieren. Mit anderen Worten sind diskrete Ereignisse lediglich Stücke des gesamten Bildes. Ein Analysieren von lediglich mehreren Stunden von Klickstrom-Ereignisdaten würde eine Bestimmung von solchen Dingen wie Programm „zugeschaut" gegen „angeschaut" nicht erlauben.

7 zeigt ein Beispiel von einem Zusammenfassen von Ereignislisten oder Klick strom-Daten 80, EPG-Daten 82 von Prevue oder einem ähnlichen Dienst, und Rundfunk-Werbedaten 84, welche eine Klickstrom-Zeitlinie 92 erzeugen, welche sowohl die durch einen Teilnehmer ausgewählten Kanäle als auch den Inhalt, welcher auf jenen Kanälen angezeigt wird, während der Teilnehmer sie anschaut, anzeigt.

Eine Zeitlinie 94 für jede STB 30 wird aufgebaut und durch den Stufenserver 70 an die MKIS-Datenbank 100 oder eine Analysemaschine und Datenbank 110 einer dritten Partei heraufgeladen, wobei eine von ihnen eine demografische Information speichern kann und dazu verwendet werden kann, um Abfragen zu den Ereignis-Zeitlinien 94 und jenen demografischen Informationen auszuführen. Ein Zusammenfassen der Zeitlinien 94 mit der demografischen Information erlaubt eine sogar detailliertere und genauere Information über Teilnehmer und ihre Zuschauverhalten. Es werden beispielsweise die folgenden Beispiele in Betracht gezogen:

Beispiel 1: Widget Co. hat zehn unterschiedliche Werbungen, welche sie auf System 20 laufen lies. Widget Co. wünscht es zu wissen, ob Teilnehmer bestimmte Werbungen „ansehen" oder „zuschauen". Aufgrund der detaillierten Information, welche durch das System 20 der vorliegenden Erfindung erlangt wird, kann eine Abfrage formuliert werden, um zu bestimmen: (a) welche Teilnehmer bestimmte 30 Sekunden Werbungen für länger als 15 Sekunden „zugeschaut" haben, gegen (b) welche Teilnehmer lediglich die Werbung für weniger als 15 Sekunden „angeschaut" haben.

Beispiel 2: Wenn Ereignis-Zeitlinien 94 (oder Anschau- und Zuschau-Listen 98) in die MKIS 100 oder Analysemaschine 110 geladen werden, kann die gleiche Abfrage für eine bestimmte demografische Gruppe laufen. Beispielsweise wünscht es Widget Co. zu wissen, welche bestimmte Werbungen ihre primäre Kunden-Basis, nämlich Baby-Boomers zwischen 40 und 50 Jahren, und mit einem Einkommen von über 50.000 Dollar pro Jahr, ihre Werbungen „angeschaut" gegen „zugeschaut" haben.

Offensichtlich kann das System 20 ebenfalls auf gezielte Werbungen auf bestimmte demografische Haushalte, basierend auf einer Rückmeldung von analysierten und zusammengefassten Daten, modifiziert werden. Dann werden Ereignislisten, welche nach jenen gezielten Werbungen auftreten, über das System 20 ausgestrahlt, wobei sie überprüft werden können, um zu bestimmen, ob der gezielte bestimmte demografische Markt die Werbung zugeschaut oder angeschaut hat.


Anspruch[de]
Verfahren zum Erfassen und Verarbeiten von Information über Teilnehmerauswahl und –nutzung von Programmierung, die über ein interaktives Medienbereitstellungsnetz (52) verteilt wird, das Duplexkommunikation mit einer Set-Top-Box ermöglicht, die mit einer Anzeigevorrichtung des Teilnehmers verbunden ist, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:

a) Erfassen von Information über Teilnehmerauswahl und –nutzung der verteilten Programmierung für die Set-Top-Box,

b) Zusammenfassen der Information, um Ereigniszeitpläne abzuleiten, welche die Programmierung beschreiben, die von einem bestimmten Teilnehmer über einen bestimmten Zeitraum ausgewählt wurde;

gekennzeichnet durch

c) den Erfassungsschritt, der umfasst:

i) Identifizieren von Befehlen von Belang, die vom Teilnehmer während der Kommunikation der Programmierung für die Set-Top-Box ausgewählt wurden; wobei der ausgewählte Befehl ein Ereignis umfasst, das mit einer in der Set-Top-Box gespeicherten Anwendung zusammenhängt;

ii) Herstellung einer Ereignisliste, die eine Anwendungskennung der in der Set-Top-Box gespeicherten Anwendung, ein Ereignis von Belang, das mit der Anwendungskennung zusammenhängt, und eine Zeit umfasst, zu der das Ereignis von Belang vom Teilnehmer für die Set-Top-Box ausgewählt wurde,

und durch die weiteren Schritte:

d) Übertragen der Ereignisliste an einen Mischprozessor (90) über das Medienbereitstellungsnetz (52); und

e) Mischen der Ereignisliste zur ausgewählten Zeit mit Programmier-Metadaten, welche die über das Medienbereitstellungsnetz zur ausgewählten Zeit verfügbare Programmierung beschreiben, um einen Ereigniszeitplan abzuleiten, der die Auswahl und Verwendung der verteilten Programmierung durch den Teilnehmer für einen bestimmten Zeitraum beschreibt.
Verfahren nach Anspruch 1, darüber hinaus umfassend, auf eine Tabelle zuzugreifen, um den Identifikationscode für den ausgewählten Befehl zu bestimmen. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, darüber hinaus umfassend, auf eine Tabelle zuzugreifen, um die Anwendungskennung zu bestimmen. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, darüber hinaus umfassend, die Schritte a) bis c) von Anspruch 1 zu wiederholen, um mehrere Ereignislisten zu erfassen und die mehreren Ereignislisten zwischenzuspeichern. Verfahren nach Anspruch 4, darüber hinaus umfassend, mehrere Ereignislisten zu mischen. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Programmierungs-Metadaten Daten umfassen, die aus der Gruppe ausgewählt sind, die besteht aus: Rundfunkidentifikationsinformation, interaktive Anwendungsnutzungsinformation, nationale Werbeinformation und lokale Werbeinformation. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei Befehle von Belang aus der Gruppe ausgewählt werden, die besteht aus: Kanaländerungsbefehlen, Lautstärkeänderungsbefehlen, VCR-Befehlen, Anwendungsaufrufbefehlen und Anwendungssteuerbefehlen. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei der Identifizierungsschritt umfasst, jeden Befehl von Belang mit einer globalen Tabelle zu korrelieren, die Identifikationscodes umfasst. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, darüber hinaus umfassend, die Ereigniszeitpläne zu filtern, um die Teilnehmerauswahl und –nutzung der verteilten Programmierung in mindestens zwei Kategorien einzuteilen. Verfahren nach Anspruch 9, wobei die erste Kategorie eine Programmierung umfasst, die durch einen Teilnehmer länger als einen ausgewählten Schwellenprozentwert der gesamten Programmlänge angesehen wurde. Teilnehmerinformationssystem zum Erfassen und Verarbeiten von Information über Teilnehmerauswahl und –nutzung von Programmierung, die über ein interaktives Medienbereitstellungsnetz (52) verteilt wird, das Duplexkommunikation mit einer Set-Top-Box ermöglicht, die mit einer Anzeigevorrichtung des Teilnehmers verbunden ist, wobei das System (20) umfasst:

a) Erfassungsprozessoren (34) mit Einrichtungen (36, 42, 44) zum Erfassen mehrerer Ereignislisten, wobei jede Ereignisliste mindestens einen ausgewählten Befehl von einem Teilnehmer während der Kommunikation der Programmierung für die Set-Top-Box umfasst, und

b) einen Mischprozessor (90), um die Ereignislisten aufzunehmen, und der dazu eingerichtet ist, Ereigniszeitpläne (92) abzuleiten, welche die Auswahl und Nutzung der verteilten Programmierung durch den Teilnehmer über einen bestimmten Zeitraum beschreiben;

dadurch gekennzeichnet, dass

der ausgewählte Befehl ein Ereignis umfasst, das mit einer in der Set-Top-Box gespeicherten Anwendung zusammenhängt, und die Ereignisliste eine Anwendungskennung, die mit der Anwendung zusammenhängt, ein Ereigniskennzeichen des Ereignisses von Belang, das mit der Anwendungskennung zusammenhängt, und eine Zeit umfasst, zu der das Ereignis von Belang ausgewählt wird;

c) die Erfassungsprozessoren (34) jeweils Teil der Set-Top-Box (30) sind und Einrichtungen (38, 40, 41) umfassen, um Ereignislisten (80) zu übertragen;

d) Kommunikationseinrichtungen (38, 40, 41) an jede Set-Top-Box angeschlossen sind; und

e) der Mischprozessor (90) an die Kommunikationseinrichtungen

angeschlossen ist, um die übertragenen Ereignislisten aufzunehmen; wobei der Mischprozessor dazu eingerichtet ist, den Ereigniszeitplan (92) zu bilden, der eine Teilnehmerauswahl und –nutzung der verteilten Programmierung für einen bestimmten Zeitraum beschreibt, indem die Ereignislisten (80) mit Programmier-Metadaten (82, 84, 86, 88) gemischt werden, welche die Programmierung beschreiben, die zur ausgewählten Zeit über das Medienbereitstellungsnetz verfügbar sind, wobei die Programmier-Metadaten ein Inhaltskennzeichen für die Programmierung, eine Startzeit für die Programmierung, eine Endzeit für die Programmierung und/oder eine Kanalkennung umfassen.
Teilnehmerinformationssystem nach Anspruch 11, wobei die Programmier-Metadaten (82, 84, 86, 88) Daten umfassen, die aus mindestens zwei Quellen erfasst wurden, die aus der Gruppe ausgewählt sind, die besteht aus: einer Rundfunkprogrammquelle (82), einer nationalen Werbeprogrammquelle (84), einer lokalen Werbeprogrammquelle (86) und einer interaktiven Anwendungsnutzungsprogrammquelle (88). Teilnehmerinformationssystem nach Anspruch 11 oder 12, wobei jede Set-Top-Box (30) darüber hinaus Einrichtungen umfasst, um durch einen Teilnehmer mehrere Anwendungen (32, 33) aufzurufen. Teilnehmerinformationssystem nach einem der Ansprüche 11 bis 13, wobei die Einrichtungen zum Aufrufen jeder Anwendung (32, 33) Einrichtungen zum Erstellen einer Ereignisliste (80) bei der Erfassung eines ausgewählten Befehls oder mehrerer ausgewählter Befehle von der Set-Top-Box umfassen. Teilnehmerinformationssystem nach einem der Ansprüche 11 bis 14, wobei die Set-Top-Box (30) einen Pufferspeicher (41, 42) für Einrichtungen umfasst, die dazu eingerichtet sind, die Ereignislisten (80) vor der Übertragung zu speichern. Teilnehmerinformationssystem nach einem der Ansprüche 11 bis 15, wobei Einrichtungen vorgesehen sind, die mit der Mischprozessoreinrichtung (100) verbunden sind oder einen Teil davon bilden, um demografische Informationen über ausgewählte Teilnehmergruppen zu speichern. Teilnehmerinformationssystem nach einem der Ansprüche 11 bis 16, darüber hinaus eine Analysemaschine (110) umfassend, die dazu angeschlossen und eingerichtet ist, die Ereigniszeitpläne (94) mit den die Teilnehmer beschreibenden demografischen Informationen zu korrelieren. Teilnehmerinformationssystem nach einem der Ansprüche 11 bis 17, wobei der Mischprozessor (90) dazu eingerichtet ist, Filterkriterien (92) an die Ereignislisten (80) anzulegen, um die Programmierung zu bestimmen, die von einem Teilnehmer länger als einen ausgewählten Prozentwert der Programmierung angesehen wurde. Teilnehmerinformationssystem nach einem der Ansprüche 11 bis 18, wobei jede Set-Top-Box (30) eine Anzeigevorrichtung (99) zur Anzeige der bereitgestellten Programmierung besitzt. Teilnehmerinformationssystem nach einem der Ansprüche 11 bis 19, wobei eine Fernsteuervorrichtung für den Teilnehmer zur Steuerung der Set-Top-Box (30) vorgesehen ist, um verschiedenartige Anwendungen (33) aufzurufen und ablaufen zu lassen, und wobei der Erfassungsprozessor (34) dazu eingerichtet ist, Ereignislisten (80) zu erstellen durch:

a) Identifizieren eines Codes, der dem vom Teilnehmer ausgewählten Befehl von Belang entspricht; und

b) Speichern einer Ereignisliste (80) in einem mit dem Erfassungsprozessor zusammenhängenden Pufferspeicher (41, 42), darüber hinaus umfassend:

i) das dem Befehl entsprechende Codewort.
Computerprogramm mit Computerprogrammcodeeinrichtungen, die dazu ausgelegt sind, wenn das Computerprogramm auf einem Computer abläuft, die Schritte des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 10 durchzuführen, oder das Teilnehmerinformationssystem nach einem der Ansprüche 11 bis 20 zu betätigen, wobei die Computerprogrammcodeeinrichtungen in den entsprechenden Systemelementen vorgesehen sind. Computerprogramm nach Anspruch 21 und darüber hinaus Computerprogrammcodeeinrichtungen umfassend, die dazu ausgelegt sind:

a) eine Anwendung (33) zu programmieren, um einen Kennungscode zu identifizieren, der einem Befehl von Belang entspricht, der von einem ausgewählten Teilnehmer während der Kommunikation zum Einprogrammieren von Information in eine Set-Top-Box eingegeben wurde, wobei die Anwendung aus mehreren Anwendungen ausgewählt ist, die mit verschiedenartigen interaktiven Medienbereitstellungssystemen, standardmäßigen oder drahtlosen Kabelfernsehsystemen, Satellitenfernsehsystemen oder anderen Medienbereitstellungssystemen arbeiten, die eine Duplexkommunikation mit einer Set-Top-Box (30) ermöglichen, die mit einer Anzeigevorrichtung des Teilnehmers verbunden ist;

b) eine Anwendungskennung zu bestimmen, die der Anwendung entspricht, an die der ausgewählte Befehl von Belang gerichtet ist; und

c) eine Ereignisliste (80) zu erstellen, die umfasst:

i) die Anwendungskennung;

ii) den Kennungscode, der dem ausgewählten Befehl von Belang entspricht; und

iii) eine Zeit, zu welcher der Befehl von Belang vom Teilnehmer für die Set-Top-Box ausgewählt wurde,

wobei das Medienbereitstellungsnetz (52) dazu eingerichtet ist, den Programmierinhalt und/oder die Anwendung mehreren Medienbereitstellungssystemen (20) mitzuteilen.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com