Die vorliegende Erfindung betrifft einen Teller oder Halbteller für
Monozylinder-Strumpfrundstrickmaschinen, insbesondere zum Herstellen schlauchförmiger
Artikel, die an einem longitudinalen Ende geschlossen sind.
Es ist bekannt, dass einige Arten von Monozylinder-Strumpfrundstrickmaschinen,
um besondere Strickarten auszuführen, mit einem Teller ausgestattet sind, der
oberhalb des Nadelzylinders und koaxial zu diesem angeordnet ist. Der Teller dieser
Maschinen weist einen im Wesentlichen scheibenartigen Körper auf, an dessen
obere Fläche eine Vielzahl radialer Einschnitte vorgesehen ist, die jeweils
einen Haken aufnehmen, der entlang des entsprechenden radialen Einschnitts betätigt
werden kann, um Dank seines hakenförmigen Endes, das von dem Tellerkörper
hervorsteht, mit den Nadeln zum Herstellen der Artikel zusammenarbeiten kann.
Eine Abdeckung zum Schließen der radialen Einschnitten in einem
nach oben weisenden Bereich und deshalb zum Zurückhalten der Haken innerhalb
der entsprechenden radialen Einschnitte ist im Allgemeinen oberhalb des Tellerkörpers
angeordnet. Weiterhin sind die Hakenbetätigungsexzenter an der Abdeckung des
Tellers angelagert. Die Exzenter bilden Wege, in die die Absätze der Haken
eingreifen können, die von den radialen Einschnitten nach oben hervorstehen,
so dass die Bewegung der Haken innerhalb der entsprechenden radialen Einschnitte
des Tellerkörpers zu oder fort von der Achse des Tellers erzeugt wird, um verschiedene
Strickweisen auszuführen.
Die Abdeckung als ein Element zum Schließen der radialen Einschnitte
in einem oberen Bereich, zusätzlich zur deutlichen Steigerung der Masse des
Tellers als Ganzes und beträchtlichen Beeinflussung der Produktions- und Aufbaukosten,
verursacht Probleme während der Wartung des Tellers oder der Haken.
In diesen Situationen ist es in der Tat oftmals erforderlich, den
Teller aus der Maschine vollständig zu entfernen und die Abdeckung abzubauen,
um Zugang zu den Haken zu erlangen, die in den radialen Einschnitten des Tellerkörpers
angeordnet sind.
Diese Probleme sind noch größer im Fall von Monozylinder-Strumpfrundstrickmaschinen,
die ein longitudinales Ende des schlauchförmig gestrickten Artikels während
der Produktion schließen können.
Diese Maschinen sind in der Tat im Allgemeinen mit einem Halbteller
versehen, der oberhalb des Nadelzylinders der Maschine angeordnet ist, so dass er
eine Hälfte des Nadelzylinders überlappt und im Wesentlichen um einen
Winkel von 180° um eine diametrische Achse des Nadelzylinders gekippt werden
kann, um einer Hälfte des Nadelzylinders oder der anderen Hälfte des Nadelzylinders
gegenüber zu sein. Innerhalb des umkippenden Halbtellers ist eine Vielzahl
radialer Einschnitte oder radialer Zwillingseinschnitte vorgesehen, von denen in
jedem zwei oder mehr Haken mit zueinander gegenüberliegenden hakenförmigen
Enden angeordnet sind. Die Haken von jedem Einschnitt oder Zwillingseinschnitt können
individuell betätig werden, um mit Schlaufen in Eingriff zu kommen, die mittels
der Nadeln einer Hälfte des Nadelzylinders gebildet sind, und um diese innerhalb
der hakenförmigen Enden während des Umkippens des Halbtellers um die diametrische
Achse zurückzuhalten. Nach dem Umkippen werden die Haken erneut betätigt,
um die vorher gehaltenen Schlaufen los zu lassen, die mit den Nadeln der anderen
Hälfte des Nadelzylinders in Eingriff kommen.
Nach dem Übergeben der Schlaufen, die von einer Hälfte des
Nadelzylinders gebildet wurden, an die Nadeln der anderen Hälfte des Nadelzylinders
ist ein longitudinales Ende des schlauchförmigen Artikels geschlossen, das
mittels der Strumpfrundstrickmaschine erzeugt wird.
Die in diesen Maschinen verwendeten Haken sind im Allgemeinen mit
einem Absatz, der nach oben von dem Halbtellerkörper hervorsteht, und mit einem
Absatz versehen, der nach unten von dem Halbteller hervorsteht. Deshalb ist an dem
Boden der radialen Einschnitte ein Schlitz für den Durchgang des Absatzes angepasst,
der nach unten von dem Halbteller hervorstehen muss.
Oberhalb des Halbtellers sind ebenfalls Exzenter vorgesehen, die Wege
für die Absätze definieren, um eine koordinierte Bewegung der Haken in
eine Radialrichtung in Bezug auf die Achse des Nadelzylinders zu erzeugen, um die
Strickschlaufen zu greifen oder loszulassen.
Wenn der Halbteller um die diametrische Achse gekippt ist, kommen
die Haken mit den Exzentern mittels der Absätze in Eingriff, die in der nicht
gekippten Position von dem Teller nach unten hervorstehen.
In diesen Maschinenarten bewirkt die Abdeckung auf dem Halbteller,
die erforderlich ist, um die Haken innerhalb der entsprechenden radialen Einschnitte
des Halbtellers zurückzuhalten, zusätzliche Probleme, da sie deutlich
die Masse eines Elementes erhöht, das umgekippt werden muss, und die Komplexität
der Produktion und des Aufbaus des Halbtellers steigert, und Eingriffe auf die Haken
im Fall der Wartung sind auch schwieriger, da es erforderlich ist, die auf dem Halbteller
angeordnete Abdeckung zu entfernen.
Die US-A-3 609 998 und EP-A-0 814 186 offenbart eine entsprechende
Rundstrickmaschine mit einem schwenkbaren Halbteller und einem Haken für eine
Monozylinder-Rundstrickmaschine mit einem Zylinder und einer runden oder halbrunden
Platte.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, die vorstehenden Probleme
durch Bereitstellen eines Tellers oder Halbtellers für Monozylinder-Rundstrickmaschinen
zu lösen, insbesondere für Maschinen, die schlauchförmige Artikel
herstellen, die an einem longitudinalen Ende geschlossen sind, deren Aufbau deutlich
einfacher als übliche Teller oder Halbteller ist, so dass die Herstellung und
der Zusammenbau einfach ist.
Innerhalb dieses Zieles ist einen Aufgabe der Erfindung einen Teller
oder Halbteller bereitzustellen, der die Wartung der Haken insbesondere leicht und
einfach macht.
Eine andere Aufgabe der Erfindung ist es, einen Teller oder Halbteller
bereitzustellen, der eine hohe Präzision sowohl beim Aufnehmen der Strickschlaufen
als auch beim Loslassen dieser während des Betriebs der Maschine sicherstellt.
Eine andere Aufgabe der Erfindung ist es, einen Teller oder Halbteller
bereitzustellen, bei dem die Exzenter zum Betätigen der Haken einfach aufgebaut
sind.
Eine andere Aufgabe der Erfindung ist es, einen Teller für Monozylinder-Rundmaschinen
bereitzustellen, die verwendet werden können, um die Strickschlaufen von einer
Hälfte des Nadelzylinders auf die andere Hälfte des Nadelzylinders zu
übergeben oder ein Stricken auszuführen, das die gleichzeitige Verwendung
der Nadeln des Nadelzylinders und der Haken des Tellers erfordert, beispielsweise
zum Bilden von Bereichen doppelter Dicke, beispielsweise die Spitze von Socken.
Dieses Ziel, diese und andere Aufgaben, die nachfolgend offensichtlich
werden, werden durch eine Teller- oder Halbteller- und Hakenanordnung für Monozylinder-Strumpfrundstrickmaschinen
erzielt, insbesondere zum Produzieren schlauchförmiger Artikel, die an einem
longitudinalen Ende geschlossen sind, die einen Teller- oder Halbtellerkörper
aufweisen, der im Wesentlichen wie eine Scheibe oder Halbscheibe geformt ist und
an zumindest einer von zwei gegenüberliegenden Flächen desselben mit einer
Vielzahl von radialen Schlitzen versehen ist, von denen jeder zumindest einen Haken
gleitbar aufnimmt, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Haken einen longitudinalen
Schlitz aufweisen, der in der Richtung einer Achse des Teller- oder Halbtellerkörpers
offen ist, wobei der Schlitz einem Abschnitt des Körpers der Haken eine gabelartige
Form verleiht, welche mit den beiden gegenüberliegende Flächen des Tellers-
oder Halbtellerkörpers im Eingriff ist.
Weitere Eigenschaften und Vorteile der Erfindung werden aus der Beschreibung
einer bevorzugten aber nicht ausschließlichen Ausführungsform des Tellers
oder Halbtellers gemäß der Erfindung offensichtlich, das lediglich als
nicht einschränkendes Beispiel in den beigefügten Zeichnungen dargestellt
ist, in denen:
1 eine schematische Schnittansicht eines Tellers gemäß
der Erfindung ist, die entlang einer radialen Ebene genommen ist;
2 eine Draufsicht auf den Körper eines Halbtellers
gemäß der Erfindung ist;
3 eine schematische Draufsicht auf die Exzenter zum
Betätigen der Haken des Tellers gemäß der Erfindung ist, die nur
einen Teil der Haken zeigt;
4 eine vergrößerte perspektivische Ansicht
eines ersten Hakens des Tellers gemäß der Erfindung ist;
5 eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines zweiten
Hakens des Tellers gemäß der Erfindung ist;
6 bis 16 schematische
Schnittansichten eines überdrehenden Teils des Tellers in verschiedenen Betriebszuständen
der Haken, die entlang einer radialen Ebene genommen sind.
Um der Einfachheit in der Beschreibung Willen wird die Erfindung unter
Bezug auf die beigefügten Figuren beschrieben, welche einen Teller
1 betreffen, der mit einem Abschnitt oder einem Halbteller 2 versehen
ist, der um eine diametrische Achse 3 in Bezug auf den verbleibenden nicht
umgekippten Bereich 4 umgekippt werden kann; das Konzept der Erfindung
kann jedoch auch auf Teller, die keine umkippenden Abschnitte aufweisen, und auf
Halbteller auch ohne den Abschnitt 4 angewendet werden.
Der in den Figuren gezeigte Teller 1 ist ein Teller, der
bestimmt ist, in einer Monozylinder-Strumpfrundstrickmaschine eingebaut zu werden,
die zum Herstellen schlauchförmiger Artikel geeignet ist, die an einem ihrer
axialen Enden geschlossen sind und Strick- oder Schlauchkanten doppelter Dicke aufweisen,
beispielsweise die Spitze von Socken.
Unter Bezug auf die vorstehenden Figuren, weist der Abschnitt oder
Halbteller 2, die nachfolgend vereinfacht als Halbteller bezeichnet werden,
einen Halbtellerkörper 5 auf, der im Wesentlichen wie eine Halbscheibe
geformt ist, die zumindest an einer ihrer zwei Flächen eine Vielzahl radialer
Einschnitte 6 aufweist, von denen jeder zumindest einen Haken aufnimmt.
Gemäß der Erfindung weisen die Haken einen longitudinalen Schlitz
7 auf, der in die Richtung der Achse 8 eines imaginären scheibenartigen
Körpers offen ist, von dem der Körper 5 im Wesentlichen eine
Hälfte bildet, d.h. die Achse 8 des Tellers 1 für das
dargestellte Ausführungsbeispiel, und der Schlitz 7 verleiht einem
Abschnitt des Körpers der Haken eine gabelartige Form, der mit den zwei gegenüberliegenden
Flächen des Körpers 5 des Halbtellers im Eingriff ist.
Bevorzugt weist der Körper 5 des Halbtellers radiale
Einschnitte 6a in seiner oberen Fläche und radiale Einschnitte
6b in seiner unteren Fläche auf. Der longitudinale Schlitz
7, der in dem Körper der Haken gebildet ist, wird durch zwei einander
gegenüberliegenden Seiten 9a und 9b begrenzt, die im Wesentlichen
zueinander parallel und gleitbar mit dem entsprechenden Boden des korrespondierenden
radialen Einschnitts 6a, der in der oberen Fläche des Körpers
5 des Halbtellers gebildet ist, und mit dem Boden des entsprechenden radialen
Einschnittes 6b im Eingriff sind, der in der unteren Fläche des Halbtellerkörpers
5 gebildet ist.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind für jeden
radialen Einschnitt 6 oder die Einschnitte 6a, 6b des
Halbtellers 2 ein erster Haken 15 bzw. ein zweiter Haken
16 vorgesehen, die seitlich zueinander innerhalb eines gleichen radialen
Einschnitts 6 oder Einschnitte 6a, 6b angeordnet sind.
Insbesondere weist der erste Haken 15 einen flächigen
Körper auf, der an einer radialen Ebene des Körpers 5 des Halbtellers
2 angeordnet ist. Ein longitudinales Ende 17 des ersten Hakens
15 ist hakenförmig mit einer Stelle vorgesehen, die nach oben gerichtet
ist, wenn der Haken 15 an dem Körper 5 des Halbtellers
2 in der nicht umgekippten Position gekoppelt ist. An dem gegenüberliegenden
longitudinalen Ende befindet sich der Einlass des longitudinalen Schlitzes
7, der, wie erwähnt, dazu bestimmt ist, mit dem Körper
5 des Halbtellers 2 im Eingriff zu sein.
Ein oberer Absatz 18 steht von der Oberseite des Körpers
des ersten Hakens 15 in einem mittleren Bereich der longitudinalen Erstreckung
des Hakens 15 hervor und ein zweiter Absatz 19 steht von der Unterseite
des ersten Hakens 15 hervor. Die Absätze 18 und
19 sind im Wesentlichen zueinander ausgerichtet und sie stehen rechtwinklig
zu der longitudinalen Erstreckung des Hakens 15 hervor, d. h. parallel
zu der Achse 8.
Die Absätze 18 und 19 weisen auch eine stufenartige
Form an ihrer Seite auf, die zu dem hakenförmigen Ende 17 zeigt.
Der zweite Haken 16 weist ebenfalls einen flächigen
Körper auf, der bestimmt ist, in einer radialen Ebene innerhalb des entsprechenden
radialen Einschnitts 6 oder der Einschnitte 6a, 6b des
Körpers 5 des Halbtellers 2 angeordnet zu werden.
Der zweite Haken 16 weist ebenfalls ein hakenförmiges
longitudinales Ende 20 auf, das eine Stelle aufweist, der nach unten gerichtet
ist, wenn der Haken 16 mit dem Körper 5 des Halbtellers
2 in einer nicht umgekippten Position gekoppelt ist. In der Praxis ist
der zweite Haken 16 innerhalb des entsprechenden Einschnitts
6 oder der Einschnitte 6a, 6b des Tellers angeordnet,
der seitlich benachbart zu dem ersten Haken 15 liegt, so dass das hakenförmige
Ende 20 gegenüber dem hakenförmigen Ende 17 des ersten
Hakens liegt, wie es nachfolgend ersichtlich wird.
Der Körper des zweiten Hakens 16, der an dem longitudinalen
Ende beginnt, das dem hakenförmigen Ende 20 gegenüberliegt, ist
ebenfalls mit dem Schlitz 7 versehen, der mit dem Körper
5 des Halbtellers 2 in Eingriff kommen kann.
Ein Absatz 21 steht von der Oberseite des zweiten Hakens
16 in einem mittleren Bereich der longitudinalen Erstreckung des Hakens
16 hervor und ein unterer Absatz 22 steht von der Unterseite des
zweiten Hakens 16 hervor.
Auch bei dem zweiten Haken 16 sind die Absätze
21 und 22 im Wesentlichen zueinander ausgerichtet und liegen im
Wesentlichen rechtwinklig zu der longitudinalen Erstreckung des Hakens
16, d. h. parallel zu der Achse 8.
In diesem Fall ist ein stufenartiger Bereich an der Seite der Absätze
21 und 22 vorgesehen, der von dem hakenförmigen Ende
20 des Hakens 16 fortgerichtet ist.
Die Absätze 21 und 22 des zweiten Hakens
16 sind entlang der longitudinalen Erstreckung des Körpers des zweiten
Hakens 16 im Hinblick auf die Anordnung der Absätze 18 und
19 des ersten Hakens 15 angeordnet, so dass sie zumindest teilweise
lateral überlappen, wenn der erste Haken und der zweite Haken innerhalb eines
selben radialen Einschnitts 6 oder Einschnitte 6a, 6b
des Halbtellers 2 angeordnet werden.
Bei dem zweiten Haken 16 kann zumindest der Bereich
23, der in der Nähe des hakenförmigen Endes 20 angeordnet
ist, sich von dem ersten Haken 15 elastisch hin und weg biegen, der innerhalb
desselben radialen Einschnitts 6 oder der Einschnitte 6a,
6b des Halbtellers 2 angeordnet ist.
Wenn keine Kräfte auf ihn einwirken, hat der flexible
Abschnitt 23 eine konkave Form an der Seite des zweiten Hakens
16, die bestimmt ist, dem ersten Haken 15 zugewandt zu sein.
Um darüber hinaus die elastische Flexibilität des Abschnitts
23 zu erleichtern, ist dieser Abschnitt 23 zweckmäßigerweise
dünner als der übrige Teil des Körpers des zweiten Hakens
16.
Der erste Haken 15 weist auf der Seite des hakenförmigen
Endes 17, die dazu bestimmt ist, dem zweiten Haken 16 zugewandt
zu sein, eine Aussparung 24 zur Aufnahme des hakenförmigen Endes
20 des zweiten Hakens 16 auf, wenn dieser zu dem ersten Haken
15 gebogen ist.
Die Absätze der Haken 15 und 16 können
mit Betätigungseinrichtungen im Eingriff sein, die durch Exzenter gebildet
werden, die dem Halbteller in einem oberen Bereich zugewandt sind.
Die Exzenter bilden für die Absätze des ersten Hakens
15 und des zweiten Hakens 16 Wege, die die Haken 15 und
16 in einer Radialrichtung in Bezug auf den Körper 5 des
Halbtellers 2 bewegen.
Insbesondere ist, wie insbesondere in 3
gezeigt, ein Rückführungsexzenter 30 vorgesehen, der ein Profil
30a aufweist, welches in Bezug auf eine Radialebene geneigt ist, die durch
die Achse 8 hindurchführt und die mit den Absätzen der Haken
15 und 16 in Eingriff kommen kann, um diese zu der Achse
8 entlang des entsprechenden radialen Einschnitts 6 oder der Einschnitte
6a, 6b zu bewegen.
Die Betätigungsexzenter weisen einen Extraktionsexzenter
31 auf, welcher ein Profil 31a aufweist, das in Bezug auf eine
Radialebene, die durch die Achse 8 hindurchführt, in der entgegengesetzten
Richtung in Bezug auf die Neigung des Profiles 30a des Exzenters
30 geneigt ist und er kann mit den Absätzen der Haken 15
und 16 in Eingriff kommen, um deren Bewegung innerhalb des entsprechenden
Einschnitts 6 oder der Einschnitte 6a, 6b in die entgegengesetzte
Richtung in Bezug auf die Achse 8 zu bewirken.
Die Betätigungseinrichtungen weisen ferner zwei zueinander weisende
Exzenter 32 und 33 auf, die zwischen sich einen Durchgang
34 bilden, der mit den Absätzen der Haken 15 und
16 in Eingriff kommen kann, um eine begrenzte Bewegung der Haken
15 und 16 zu der Achse 8 zu erzeugen.
Die Betätigungseinrichtungen weisen auch einen ringförmigen
Exzenter 36 auf, der um die Achse 8 herumläuft und die Bewegung
der Haken 15 und 16 in die entgegengesetzte Richtung in Bezug
auf die Achse 8 beschränkt. Der ringförmige Exzenter
36 weist in dem Bereich des Extraktionsexzentern 31 eine Aussparung
auf, um die Bewegung, die von dem Extraktionsexzentern 31 erteilt wird,
der Haken 15 und 16 in die entgegengesetzte Richtung in Bezug
auf die Achse 8 zu erlauben.
Es sollte angemerkt werden, dass die Exzenter 30,
31, 32 und 33 sich auf Anforderung parallel zu der Achse
des Nadelzylinders bewegen können, die mit der Achse 8 zusammenfällt,
beispielsweise mittels pneumatischer, mechanischer oder elektromechanischer Aktuatoren,
so dass sie von einer aktiven Position, in der sie mit den Absätzen der Haken
15 und 16 im Eingriff sind, in eine inaktive Position bewegt werden
können, in der sie nicht mit den Absätzen der Haken im Eingriff sind,
obwohl der Exzenter 36 fixiert ist und deshalb immer in einer Position
ist, die eingerichtet ist, mit den Absätzen der Haken 15 und
16 in Eingriff zu kommen.
Die oberen Absätze der Haken 15 und 16 und
die unteren Absätze der Haken 15 und 16 können selektiv
mit den Exzentern in Eingriff kommen, die die Betätigungseinrichtung bilden,
in Abhängigkeit davon, ob der Halbteller 2, wie in 1
gezeigt ist, um die diametrische Achse 3 umgekippt ist oder nicht.
Bei zumindest einigen der Hakenbetätigungsexzentern ist das Profil,
das mit den Absätzen der Haken 15 und 16 in Eingriff kommt,
stufenförmig ausgebildet, um gleichzeitig oder separat die Haken entlang des
entsprechenden radialen Einschnitts 6 Oder der Einschnitte 6a,
6b des Halbtellers 2 zu betätigen.
Die Hakenbetätigungsexzenter sind an einem Träger
40 montiert, welcher durch ein Tragwerk der Maschine unabhängig von
dem Halbteller 2 getragen wird.
Der nicht umkippende Abschnitt 4 weist auch einen im Wesentlichen
halbkreisförmigen Körper auf und ist mit dem Nadelzylinder beim Drehen
um die Achse 8 fest verbunden oder verbindbar. Gemäß den Anforderungen
kann der Abschnitt 4 mit radialen Einschnitten nur an seiner oberen Fläche
versehen sein und mit üblichen Haken, wie in 1
gezeigt ist, ausgestattet sein, die mit Absätzen versehen sind, die nach oben
von dem Abschnitt hervorstehen und eingerichtet sind, durch die Exzenter
30, 31, 32, 33 und 36 betätigt
zu werden, oder er kann im Wesentlichen wie der Halbteller 2 vorgesehen
sein und mit Haken ähnlich zu den Haken 15 ausgestattet sein, d. h.
mit einem hakenförmigen longitudinalen Ende, an dem die Stelle aufwärts
gerichtet ist. In diesem Fall können die Haken, die an dem nicht umkippenden
Abschnitt 4 eingebaut sind, ohne die unteren Absätzen vorgesehen sein.
Zweckmäßigerweise sind Einrichtungen vorgesehen,
die eingerichtet sind, sich dem elastischen Biegen der Haken 15 und
16 in ihrer Anordnungsebene entgegenzusetzen oder zumindest dieses zu beschränken,
d. h. in Ebenen, die in Bezug auf den Körper 5 des Tellers oder Halbtellers
2 radial angeordnet sind, insbesondere, wenn die Haken 15 und
16 in der maximalen Extraktionsposition in Bezug auf den Körper
5 des Tellers oder Halbtellers 2 sich befinden und der Einwirkung
der Masche ausgesetzt sind, die mit den Haken 15 und 16 im Eingriff
ist.
Diese Einrichtungen, die eingerichtet sind, sich dem elastischen Biegen
der Haken 15 und 16 entgegenzusetzen oder dieses zu beschränken,
weisen zumindest eine Abdeckung 50 auf, die zumindest an einer Fläche
des Körpers 5 des Tellers oder Halbtellers 2 befestigt ist
und die Seite der radialen Einschnitte 6a und 6b verschließt,
die dem Boden der Einschnitte 6a und 6b zumindest in dem Bereich
gegenüberliegt, der von dem Abschnitt der Haken 15 und 16
besetzt ist, der von den Absätzen 18, 19, 21,
22 zu der Achse 8 hervorsteht. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel
ist eine Abdeckung 50 an jeder der beiden Flächen des Körpers
5 des Tellers oder Halbtellers 2 vorgesehen.
Der Vollständigkeit in der Beschreibung Willen wird angemerkt,
dass eine ringförmige Klinge 41 in dem Abschnitt 4 befestigt
ist, koaxial zu dem Teller 1 ist und mit einem Messer 42 kooperiert,
das oberhalb des Tellers 1 zum Schneiden der Fäden angeordnet ist.
Der Halbteller 2 kann, wie in der EP
0 803 599 A1 beschrieben ist, mittels eines Ritzels 43 umgekippt
werden, das an dem Halbteller befestigt ist und eine Achse aufweist, die mit der
Achse 23 zusammenfällt, und entweder direkt oder mit einem zusätzlichen
dazwischen gesetzten Ritzel 44 mit einer Zahnstange 45 kämmt,
die parallel zu der Achse 8 angeordnet ist und auf Anforderung parallel
zu der Achse 8 betätigbar ist.
Der Betrieb des Tellers oder Halbtellers gemäß der Erfindung
ist wie folgt.
Beim Herstellen schlauchförmiger Artikel, die an einem ihrer
longitudinalen Enden geschlossen sind, beispielsweise gemäß dem in der
EP 0 756 029 A1 offenbarten Verfahren,
werden die Haken 15 und 16 der Einwirkung des Exzenters
31 in der Arbeitsposition ausgesetzt, welcher ihre Bewegung in die entgegensetzte
Richtung in Bezug auf die Achse 8 bewirkt, wodurch sie mit ihrem hakenförmigen
Ende aus dem Halbteller 2 hervorstehen. Der Exzenter 31 stellt
gleichzeitig einen Kontakt mit der Seite des oberen Absatzes 18, der zu
der Achse 8 gerichtet ist, und zu dem unteren Teil der Stufe des oberen
Absatzes 21 her, wodurch die oberen Absätze der beiden Haken
15 und 16 gezwungen werden, lateral perfekt zu überlappen.
In diesem Zustand ist das hakenförmige Ende 20 des zweiten Hakens
16 lateral zu dem hakenförmigen Ende 17 des ersten Hakens
15 angeordnet. Der Abschnitt 23 des zweiten Hakens 16,
der aus dem entsprechenden radialen Einschnitt 6 oder den Einschnitten
6a, 6b des Tellers 2 extrahiert ist, ist lateral von
dem ersten Haken 15 beabstandet (6).
Die Absätze 18 und 21 kommen anschließend
mit ihren Seiten, die zu den hakenförmigen Enden 17 und
20 weisen, mit einem stufenförmigen Abschnitt des Profils
36a des Exzenters 36 in Eingriff, während sie einen Abschnitt
des Profils 31a des Exzenters 31 passieren, das ebenfalls stufenförmig
ist. Als eine Konsequenz dieser Tatsache werden die Haken 15 und
16 in die Richtung der Achse 8 bewegt, der Haken 16 bewegt
sich jedoch mehr als der Haken 15. Deshalb wird das gehakte Ende
20 des zweiten Hakens 16 in Bezug auf das hakenförmige Ende
17 des ersten Hakens 15 nach hinten bewegt (7).
In dieser Position kann das hakenförmige Ende 17 des ersten Hakens
15 den Faden zwischen den Schlaufen aufnehmen, die von den Nadeln der einen
Hälfte des Nadelzylinders gebildet werden, d. h. der Hälfte des Nadelzylinders,
der unterhalb des umkippenden Halbtellers 2 liegt.
Nach der Abwärtsbewegung der Nadeln, um die Strickschlaufen zu
bilden, passieren die oberen Absätze der Haken 15 und 16
den Durchgang 34 zwischen den Exzentern 32 und 33, die
in die Arbeitsbewegung bewegt sind (8). Wegen der Tatsache,
dass der Exzenter 33 mit der Seite der Absätze in Eingriff kommt,
die von der Achse 8 an dem unteren Teil der Stufe des Absatzes
18 fort weist, und dass der Exzenter 32 mit der gegenüberliegenden
Seite der Absätze in dem unteren Bereich der Stufe des Absatzes 21
in Eingriff kommt, werden die zwei Haken 15 und 16 bewegt, so
dass sie sich teilweise in den entsprechenden Einschnitt 6 oder die Einschnitte
6a, 6b zurückziehen, der Haken 16 ist jedoch geringfügig
weniger zurückgezogen als der Haken 15. Der Abschnitt 23
des zweiten Hakens 16 kommt mit der Seite des entsprechenden Einschnitts
6 oder der Einschnitte 6a, 6b in Eingriff und beginnt,
sich zu den ersten Haken 15 zu biegen, wobei sein hakenförmigen Ende
20 in der Aussparung 24 lagert.
Die Absätze der Haken 15 und 16 kommen dann
mit dem Profil 30a des Exzenters 30 ein Eingriff, das in die Arbeitsposition
bewegt sind, wodurch eine weitere Zurückführung der Haken 15
und 16 in die Einschnitte 6 bewirkt wird. Als eine Konsequenz
dieser Tatsache biegt sich der Abschnitt 23 des Hakens 16 durch
Gleiten der Seite des entsprechenden Einschnittes 6 oder der Einschnitte
6a, 6b entlang weiter zu dem Haken 15 mit seiner Stelle
in der Aussparung 24 (9). Unter diesen Bedingungen
sind die Strickschlaufen fest zwischen den hakenförmigen Enden
17 und 20 der Haken 15 und 16 festgehalten.
Der Halbteller 2 wird anschließend um die diametrische
Achse 3 umgekippt und mittels einer Teildrehung des Halbtellers
2 in Bezug auf den Abschnitt 4 um die Achse 8, wie in
der EP 0 803 599 A1 beschrieben
ist, ist dieser seitlich benachbart und umgekippt in Bezug auf den Abschnitt
4 angeordnet, wie in 1 gezeigt ist.
An diesem Punkt kommen die unteren Absätze 19 und
22 der Haken 15 und 16 mit dem Exzenter 31 in
der Arbeitsposition in Eingriff und der Exzenter bewegt wieder die Haken von der
Achse 8 fort (10), wodurch ebenfalls der Abschnitt
23 des zweiten Hakens 16 von der Seite des ersten Haken
15 beabstandet wird, so dass eine Nadel des Zylinders in den Raum zwischen
den Haken 15 und 16 eindringen kann.
Anschließend gehen die Absätze 19 und
22 der Haken 15 und 16 zwischen dem Exzenter
31 und dem Profil 36a des ringförmigen Exzenter
36 in stufenförmigen Bereichen hindurch, die die Bewegung der Haken
15 und 16 in Richtung der Achse 8 bewirken. In diesem
Fall wird der Haken 16 in Richtung der Achse 8 mehr als der Haken
15 bewegt (11); das hakenförmige Ende
20 des zweiten Hakens 16 ist somit in Bezug auf das hakenförmige
Ende 17 des ersten Hakens 15 zurückgezogen.
Auf diese Weise wird die Strickschlaufe an die Nadel des Nadelzylinders
übergeben, die vorher zwischen den Haken 15 und 16 eingefügt
war.
Die Absätze 19 und 22 der Haken 15
und 16 kommen anschließend mit dem Exzenter 30 in der Arbeitsposition
in Eingriff, wodurch die Rückführung der Haken 15 und
16 in die Einschnitte 6 oder 6a, 6b bewirkt
wird und der Halbteller 2 zum nachfolgenden Umkippen um die Achse
3 vorbereitet wird (12).
Die Maschine fährt anschließend fort, den Artikel in an
sich bekannter Weise zu stricken.
Wenn der Halbteller 2 zusammen mit dem Abschnitt
4 als ein üblicher Halbteller verwendet wird, um mit den Schlaufen
in Eingriff zu kommen, die durch die Nadeln des Nadelzylinders gebildet sind, werden
die Haken 15 und 16 in Richtung der Außenseite des Halbtellers,
d. h. von der Achse 8 fort, durch Verwenden des Exzenters 31 und
anschließend in Richtung der Achse 8 durch Verwenden des Exzenters
36 bewegt (13 und 14).
Es sollte angemerkt werden, dass in der in 14 gezeigten
Position das hakenförmige Ende des Hakens 16 in Bezug auf das hakenförmige
Ende 17 des Hakens 15 geringfügig zurückgezogen ist
und deshalb den Eingriff des Fadens durch den Haken 15 nicht behindert.
Die oberen Absätze der Haken 15 und 16 passieren
dann den Durchgang 34 der Exzenter 32 und 33 in die Arbeitsposition;
die Exzenter bewirken die Bewegung der Haken 15 und 16 zu der
Achse 8 mit einem elastischen Biegen des Bereichs 23 des zweiten
Hakens 16 zu dem ersten Haken 15 hin. Das hakenförmige Ende
des zweiten Hakens 16 kommt mit der Aussparung 24 des hakenförmigen
Endes 17 des ersten Hakens in Eingriff und der von dem Haken
15 gegriffene Faden wird fest zwischen diesen mittels der Haken
16 gehalten, die mit ihrem hakenförmigen Ende 20 sich zu
dem hakenförmigen Ende 17 des Hakens 15 zum Schließen
dieser bewegen (15).
Das nachfolgende Loslassen der Strickschlaufen wird durch die Rückführung
der Haken 15 und 16 in den entsprechenden Einschnitt
6 oder die Einschnitte 6a oder 6bdurchgeführt, was
durch den Exzenter 30 ausgeführt wird, welcher in die Arbeitsposition
bewegt wird (16).
Es sollte angemerkt werden, dass auch in dieser Position, wie in der
Position, die in 14 gezeigt ist, das hakenförmige
Ende des zweiten Hakens 16 in Bezug auf das hakenförmige Ende
17 des ersten Hakens 15 zurückgezogen ist und deshalb überhaupt
nicht das Loslassen der Strickschlaufe behindert, wodurch für den Haken
15 das gleiche Verhalten wie für einen üblichen Einzelhaken erhalten
wird.
Wenn es erforderlich ist, die Haken auszutauschen, ist es ausreichend,
den Teller oder den Halbteller gemäß der Erfindung in Bezug auf den Exzenterträger
40 abzusenken. In dieser Position können die Haken einfach aus den
radialen Einschnitten herausgenommen werden, in denen sie eingefügt sind.
Es sollte angemerkt werden, dass während des Umkippens des Halbtellers
2 um die diametrische Achse 3 die Haken 15 und
16 in den radialen Einschnitten 6 durch Reibung zwischen den Haken
15 und 16 und den Einschnitten zurückgehalten werden. Die
Reibung kann optional durch Vorsehen lateraler Falten in dem flächigen Körper
der Haken in einer an sich bekannten Weise erhöht werden.
In der Praxis wurde beobachtet, dass der Teller oder Halbteller gemäß
der Erfindung vollständig die beabsichtigten Ziele erfüllt, da es beträchtlich
einfacher, aus einer strukturellen Sichtweise heraus, als übliche Teller oder
Halbteller ist und er ist deshalb einfacher herzustellen und zusammenzubauen und
macht weiterhin die Hakenwartung insbesondere leicht und einfach.
Obwohl die vorliegende Erfindung insbesondere für einen Teller
mit einem umkippenden Abschnitt oder für einen Halbteller gedacht ist, die
bestimmt sind, in Strumpfrundstrickmaschinen zum Herstellen schlauchförmiger
Artikel eingebaut zu werden, die an einem longitudinalen Ende geschlossen sind,
kann sie vorteilhafterweise für Teller verwendet werden, die keinen umkippenden
Abschnitt aufweisen. In diesem Fall kann der Teller vollständig, wie der Halbteller
2, ausgeführt sein und die radialen Einschnitte 6 oder
6a, 6b können optional einen einzelnen Haken aufnehmen, der
nur mit dem oberen Absatz versehen ist.
Der so ausgedachte Teller oder Halbteller ist zahlreichen Modifikationen
und Variationen zugänglich, die alle innerhalb des Umfangs der beigefügten
Ansprüche liegen; alle Details können weiterhin durch andere technisch
äquivalente Elemente ersetzt werden.
In der Praxis können die verwendeten Materialien sowie die Dimensionen
jegliche gemäß den Anforderungen und dem Stand der Technik sein.