Hintergrund der Erfindung
Diese Erfindung bezieht sich auf die Konstruktion einer Stütze
für eine Metallschmelzepumpe gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Eine solche Stütze ist z. B. aus US-A-5 558 505 bekannt.
Bei der Verarbeitung von Metallschmelzen ist es oft notwendig, eine
Metallschmelze von einem Ort zum anderen zu pumpen. Wenn das Entfernen von Metall
aus einem Behälter erwünscht ist, wird eine so genannte Förderpumpe
verwendet. Wenn ein Umwälzen einer Metallschmelze in einem Behälter erwünscht
ist, wird eine so genannte Umwälzpumpe verwendet. Wenn ein Reinigen einer Metallschmelze,
die in einem Behälter angeordnet ist, gewünscht ist, wird eine so genannte
Begasungspumpe verwendet. Bei jeder dieser Pumpen wird ein drehbares Pumpenrad typischerweise
in einer Pumpenkammer in dem im Behälter enthaltenen Metallbad untergetaucht.
Außerdem ist der Motor an einem Überbau über dem Bad durch Stützen,
die mit der Basis verbunden sind, aufgehängt. Eine Drehung des Pumpenrads in
der Pumpenkammer zwingt die Metallschmelze wie gewünscht in eine durch die
Pumpenkammerkonstruktion erlaubte Richtung.
Mechanische Pumpen zum Bewegen einer Metallschmelze in einem Bad weisen
historisch gesehen wegen der zerstörenden Wirkungen der Metallbadumgebung auf
das zur Konstruktion der Pumpe verwendete Material eine relativ kurze Lebensdauer
auf. Außerdem haben die meisten Materialien, die für einen Dauerbetrieb
in einem Metallbad einsetzbar sind, eine relativ geringe Festigkeit, die zu einem
mechanischen Versagen führen kann. Um für eine annehmbare Zeitdauer in
der harten Metallbadumgebung zu funktionieren, stützt sich die Industrie in
diesem Zusammenhang typisch auf Graphit, ein Material mit einer ausreichenden Festigkeit,
Wärmebeständigkeit und chemischen Beständigkeit.
Während Graphit momentan das am häufigsten verwendete Material
ist, bereitet es den Pumpenherstellern bestimmte Schwierigkeiten. Insbesondere benötigen
mechanische Pumpen normalerweise ein Pumpengehäuse aus Graphit, das in der
Metallschmelze untergetaucht wird. Allerdings hat das Gehäuse in dem Metallbad
ein wenig Auftrieb, weil der Graphit eine geringere Dichte als das Metall besitzt.
Um ein Aufsteigen des Pumpengehäuses in dem Metall zu verhindern
und um eine unerwünschte seitliche Bewegung der Basis zu verhindern, sind eine
Reihe vertikaler Schenkel zwischen dem Pumpengehäuse und einer darüber
liegenden Struktur, die so wirkt, dass sie gleichzeitig den Antriebsmotor hält
und die Basis fixiert, positioniert. Um außerdem als das Zwischenelement in
den oben genannten Funktionen zu dienen, müssen die Schenkel oder die Stützen,
wie sie auch bezeichnet werden, stark genug sein, um die Zugbeanspruchung auszuhalten,
die während des Einbringens und Entnehmens der Pumpe in das bzw. aus dem Metallbad
erzeugt wird.
Ähnlich ist die Welle, die das Pumpenrad und den Motor verbindet,
aus Graphit konstruiert. Diese Wellenkomponente erfährt oft eine deutliche
Beanspruchung, wenn verstopfendes Material in dem Metallbad auftritt und gelegentlich
an dem Gehäuse festsitzt. Da Graphit keine hohe Festigkeit besitzt, wie gewünscht
wird, ist eine Verstärkung der Schenkel- und Wellenkomponenten der Pumpe nützlich.
Außerdem kann es schwierig sein, mit Graphit zu arbeiten, weil
unterschiedliches Material unterschiedliche Wärmausdehnungsraten und/oder eine
unterschiedliche Kornorientierung besitzen kann. Dies kann zu einer Stütze
und einer Basis mit divergierenden und nicht übereinstimmenden Wärmeausdehnungsraten
in der Metallbadumgebung führen. Dieses Problem wird durch die Tatsache verstärkt,
dass die Pumpenkonstruktion in der Vergangenheit ein Einkleben der Graphitstütze
in ein Loch in der Graphitbasis erforderte. Diese Konstruktion sieht keine Toleranz
zwischen den Komponenten vor, um eine divergierende Wärmeausdehnung auszugleichen.
Leiter kann dies zum Reißen der Basis oder der Stütze führen. Folglich
ist es wünschenswert, eine Metallschmelzepumpe zu haben, bei der das Zusammenfügen
einer Stütze und einer Basis in der Weise erreicht wird, dass divergierende
Wärmeausdehnungstendenzen ausgeglichen werden.
Ein Beispiel einer Untertauchvorrichtung ist in dem US-Patent 4.598.899
beschrieben, die hier durch Literaturhinweis eingefügt ist. In dem US-Patent
4.898.367 ist eine beispielhafte Entgasungsvorrichtung beschrieben, die hier durch
Literaturhinweis eingefügt ist. Bei beiden Vorrichtungen wird eine vertikal
ausgerichtete Welle mit einem an einem Ende in dem Metallbad angeordneten Pumpenrad/Rotor
verwendet. In dieser Vorrichtung, in der die Komponenten normalerweise aus Graphit
konstruiert sind und Nutzen aus einer Erhöhung der Festigkeit ziehen würden,
treten ähnliche Probleme auf.
Zusammenfassung der Erfindung
Folglich ist die Schaffung einer neuen und verbesserten Stütze
für eine Metallschmelzepumpe ein Hauptvorteil dieser Erfindung.
Weitere Vorteile dieser Erfindung werden zum Teil in der folgenden
Beschreibung dargestellt, wobei sie teilweise aus der Beschreibung offensichtlich
werden oder durch ein Umsetzen der Erfindung in die Praxis gelernt
werden können. Die Vorteile dieser Erfindung können durch die in den beigefügten
Ansprüchen dargelegten Mittel und Kombinationen verwirklicht und erreicht werden.
Eine Metallschmelzepumpe umfasst ein Pumpenelement (wie etwa ein Pumpenrad
oder ein Rotor), das wenigstens teilweise in einem Gehäuse eingeschlossen ist.
Eine Leistungsvorrichtung sitzt auf einen Träger über dem Gehäuse
und Pumpenelement. Eine Welle verbindet die Leistungsvorrichtung und das Pumpenelement,
um dessen Drehung zu erzielen. Gemäß dieser Erfindung hängen wenigstens
eine und vorzugsweise zwei bis vier Stützen das Gehäuse an dem Träger
auf. Die Stützen sind gemäß den Merkmalen von Anspruch 1 konstruiert.
Weitere Merkmale sind durch die abhängigen Ansprüche definiert.
Das äußere Element umfasst vorzugsweise Graphit, ein Feuerfestmaterial
oder ein Keramikmaterial, wobei das Gehäuse Graphit umfasst. Die Stange umfasst
vorzugsweise eine wärmebeständige Legierung.
In einer besonders bevorzugten Form der Erfindung umfasst das äußere
Element mehrere im Allgemeinen zylindrisch geformte Einheiten, die entlang seiner
Längsachse ausgerichtet sind. Die Stange läuft eine zentrale Bohrung jeder
Einheit hinunter, so dass eine gestapelte Anordnung geschaffen wird. Die unterste
Einheit weist vorzugsweise einen Umfangsvorsprung auf, der so geformt ist, dass
er mit einer in der Oberseite des Gehäuses gebildeten Aussparungen zusammenpasst,
um eine fluiddichte Abdichtung zu erzeugen.
Kurzbeschreibung der Zeichnung
Die beigefügte Zeichnung, die in die Patentschrift eingefügt
ist und einen Teil der der Patentschrift bildet, veranschaulicht eine Ausführungsform
in der Erfindung, wobei sie zusammen mit der Beschreibung dazu dient, die Prinzipien
der Erfindung zu erläutern.
In der Zeichnung ist:
1 ein Aufriss teilweise im Querschnitt einer Metallschmelzepumpe,
die nicht Teil dieser vorliegenden Erfindung ist;
2 ein Seitenriss ebenso teilweise im Querschnitt von
1;
3 ein Aufriss teilweise im Querschnitt der Stange von
1;
4 ein Aufriss im Querschnitt der erfindungsgemäßen
Hülse von 1;
5 ein Aufriss im Querschnitt einer alternativen Ausführungsform
einer Stütze;
6, 7 und 8
jeweils ein Aufriss im Querschnitt einer alternativen Sitzanordnung für eine
Stütze und eine Basis;
9 ein Aufriss im Querschnitt einer Konstruktion einer
segmentierten Stütze;
10 ein Aufriss im Querschnitt einer alternativen Konstruktion
einer segmentierten Hülse;
11 ein Explosionsseitenriss im Querschnitt einer alternativen
Stütze/Basis-Verbindungsanordnung; und
12 eine Explosionsdarstellung eines Abschnitts A von
11, die die fluiddichte Verbindungsstelle zeigt.
Ausführliche Beschreibung der Erfindung
Nun wird ausführlich Bezug auf die vorliegende bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung genommen, von der ein Beispiel in der beigefügten Zeichnung veranschaulicht
ist. Während die Erfindung in Zusammenhang mit einer bevorzugten Ausführungsform
beschrieben wird, ist die Erfindung selbstverständlich nicht auf diese Ausführungsform
beschränkt. Es werden im Gegenteil alle Alternativen, Abwandlungen und Entsprechungen
abgedeckt, wie sie in dem Umfang der Erfindung, der durch die beigefügten Ansprüche
definiert wird, enthalten sein können.
Nunmehr in den 1 und 2
ist eine Förderpumpe 1 für eine Metallschmelze bereitgestellt.
Die Metallschmelzepumpe umfasst eine Basisbaueinheit 3, die eine Pumpenkammer
5 mit einem darin angeordneten Pumpenrad 7 aufweist. Lagerringe
9 stellen Passflächen zwischen dem Pumpenrad 7 und der Basisbaueinheit
3 bereit. Eine Drehung des Pumpenrads 7 zwingt die Metallschmelze
11 durch einen Auslass 13 und ein Steigrohr 15 nach oben,
um sie an einen anderen Ort zu transportieren.
Die Drehung des Pumpenrads 7 wird erreicht, wenn ein Motor
17 die Welle 19 über eine dazwischen vorgesehene Drehwellenkopplung
21 dreht. Der Motor ist über der Basisbaueinheit 3 auf einer
Plattformbaueinheit 22 angeordnet, die eine Isolationsschicht
23, einen Motorbefestigungsträger 25 und eine Motorbefestigungsplatte
26 aufweist.
Zwei Stützbaueinheiten 27, die eine Stange
29 umfassen, die aus einem wärmebeständigen Legierungsmaterial
konstruiert ist und in einer feuerfesten Hülse 31
angeordnet ist, hängen die Basisbaueinheit 3 unter der Plattform
22 auf. Die Stange ist vorzugsweise aus einer Legierung konstruiert wie
etwa MSA 2000 oder MSA 20001, die von Metaullics Systems Co., L. P., 31935 Aurora
Road, Solon, Ohio, 44139, verfügbar sind. Die feuerfeste Hülse weist außerdem
eine Keramikabschirmung 33 für einen zusätzlichen Schutz gegen
Oxidation auf. Das untere Ende der Stange 19 weist eine Abdeckung
35 auf. Die Abdeckung 35 ist in einem Hohlraum 37 in
der Basisbaueinheit 3 angeordnet. Ein Graphit- oder feuerfester Pfropfen
39 ist in den untersten Abschnitt des Hohlraums geklebt, um den Bereich
von der Metallschmelze abzudichten. Das obere Ende der Stange 29 erstreckt
sich durch die Isolationsschicht 23 und ist mit einer Mutter
41 an der Motorbefestigungsplatte 26 befestigt. Eine Tellerfeder
43 oder eine andere Druckfeder ist zwischen der Motorbefestigungsplattform
25 und der Isolationsschicht 23 anordnet. Vorzugsweise wird eine
Isolierunterlegscheibe (nicht gezeigt) zwischen der Motorbefestigungsplatte
26 und der Feder 43 positioniert. Das Festziehen der Mutter
41 führt zu einem Zusammendrücken der Feder 43 und einer
Vorspannung auf der Stange 29 und der Hülse 31.
Diese Baueinheit schafft zwischen der Basis und der Motorbefestigung
vorteilhaft eine Verbindung mit einer Stange aus einer hochfesten Legierung. Natürlich
schützt sie außerdem die sonst von der Metallbadumgebung zersetzbare Stange.
Ein weiterer Vorteil ist, dass die Wärmeausdehnungsunterschiede, die aus divergierenden
Kornorientierungen in einer Graphitstütze und einer Graphitbasis resultieren,
beseitigt werden, da eine Graphitstütze nicht starr in ein Loch in der Basis
geklebt ist. Ferner wird die Festigkeit der Graphithülse erhöht, da sie
im Ergebnis ihrer Klemmung zwischen einem Sockel 45 und einer Oberseite
der Basisbaueinheit 3 druckbelastet bleibt.
Nunmehr zu 3 übergehend wird eine
ausführliche Darstellung einer Stange 29 bereitgestellt. In dieser
Ausführungsform ist ein Abdeckelement 35 an Schweißnähten
47 an das unterste Ende der Stange geschweißt. Natürlich sind
andere Anbringungsmechanismen, die eine Gewinde- oder eine Pressbefestigung einschließen,
aber nicht darauf beschränkt sind, geeignete Verbindungstechniken.
4 stellt eine ausführliche Querschnittsansicht
der Graphithülse 31 bereit.
Nunmehr in 5 ist eine alternative Ausführungsform
einer Stütze dargestellt. In dieser Ausführungsform umfasst die Stütze
101 wiederum eine Stange 103, die durch eine Hülse
105 vor der Metallbadumgebung geschützt wird. Die Stange
103 verläuft durch eine Bohrung/einen Hohlraum 106 in einem
Basiselement 107 und wird durch die Abdeckung 109 gehalten, die
einen Sprengring 111 mit entsprechenden Haltenuten 113 und
115 in der Abdeckung 109 bzw. der Stange 103 enthält.
Wiederum sind eine Tellerfeder 117 und eine Mutter 118 vorgesehen,
die zusammen mit der Plattform 119 eine Vorspannung auf der Stange
103 und eine Druckkraft auf der Hülse 105 erzeugen.
Nunmehr zu den 6, 7
und 8 übergehend sind alternative Verbindungstechniken
für eine Stütze und eine Basis dargestellt. Zum Beispiel erstreckt sich
in 6 die Stange 201 durch eine Basis
205, wobei sie ein mit einem Gewinde versehenes Ende 202 aufweist,
an dem die Graphitabdeckung 203 befestigt ist. In 7
ist die Ausführungsform von 6 so abgeändert,
dass sie aus Bornitrid, Siliciumkarbid oder einem anderen geeigneten Material konstruierte
Dichtungselemente 207 und 209 aufweist. In 8
ist eine alternative Ausführungsform dargestellt, bei der eine Gewindebohrung
301 in dem Ende der Graphitstütze 303 vorgesehen ist, wobei
sich eine mit einem Gewinde versehene Graphitstütze 305 aufwärts
durch das Basiselement 307 erstreckt und mit dem Ende der Stütze
303 zusammengefügt ist. Ein Vorteil jeder Konstruktion ist die Fähigkeit,
Zug in Bezug auf die Stütze zu erzeugen, so dass ein Selbstausrichtungsmechanismus
ohne die Notwendigkeit zur strukturellen Verwendung eines Klebstoffs geschaffen
wird. In diesem Zusammenhang kann dort, wo in der Vergangenheit ein Klebstoff erforderlich
gewesen ist, ein Wärmeausdehnungsspalt vorgesehen werden (siehe 11).
Abgesehen davon erzeugt die Verwendung eines Vorsprungs
211 an der Endabdeckung der Stütze/des Bolzens 203/205
in Verbindung mit einer Aussparung 213 auf der Oberseite und der Unterseite
der Basis 205/307 eine fluiddichte Verbindungsstelle. Folglich
dringt keine Metallschmelze in diese Verbindungsstelle ein, so dass die Stütze
aus der Basis entfernt werden kann, falls ein Neuaufbau der Pumpe erforderlich wird.
Es wird angemerkt, dass, während die vorliegenden Verbindungsmechanismen
in den 6 bis 8 im Allgemeinen
als mit der Verwendung einer Stange aus einer Stahllegierung zusammenfallend dargestellt
sind, diese Mechanismen zum Verbinden einer Stütze mit einer Basis in gleicher
Weise auf eine Anordnung einer Graphitstütze anwendbar sind. Überdies
können die in den 6 bis 8
dargestellten Anordnungen in gleicher Weise als aus Elementen konstruiert betrachtet
werden, die alle eine Kombination aus Stahl und Graphit/Keramik oder Graphit/Keramik
allein umfassen. Der durch diese Baueinheiten erzielte Vorteil besteht darin, dass
keine Notwendigkeit für eine Klebstoffverbindung zwischen der Stütze und
der Basis besteht, was Wärmeausdehnungsunterschiede besser ausgleicht.
Nunmehr zu 9 übergehend wird eine
alternative Ausführungsform der vorliegenden Erfindung bereitgestellt,
bei der die Stütze 401 eine Stange 403 und eine Hülse
405 aufweist. Allerdings umfasst die Hülse 405 in dieser
Ausführungsform mehrere segmentierte Einheiten. Diese Konstruktion ist insbesondere
wegen der relativ leichten Bildung einzelner segmentierter Einheiten (A–E)
im Gegensatz zu einem lang gestreckten Rohr wünschenswert. Die Stütze
401 ist wiederum mit einer Feder 407 und einer metallischen Kopplungseinheit
409 versehen, die in Verbindung mit der Motorbefestigung (nicht gezeigt)
eine Druckkraft auf die Hülsensegmente (A–E) erzeugen. Im Ergebnis der
Druckkraft wird eine fluiddichte Abdichtung zwischen allen einzelnen Einheiten erzeugt,
wobei sie durch die Aufnahme eines Dichtungsmaterials (nicht gezeigt) zwischen ihnen
verbessert werden kann. Die unterste Einheit E weist einen Umfangsvorsprung
411 auf, der in eine Aufnahme 413 in der Oberseite der Basis
415 eingesetzt ist. Folglich wird eine fluiddichte Abdichtung erreicht.
Wie bei jeder der anderen Konstruktionen hier kann für einen weiteren Schutz
gegen ein unerwünschtes Durchsickern von Metall eine Wulst aus Klebstoff oder
Dichtungsmasse um den eingesetzten Vorsprung 411 platziert werden.
Nunmehr in 10 ist eine alternative Ausführungsform
einer segmentierter Hülse 501 dargestellt. Bei dieser Ausführungsform
sind die Stirnseiten der einzelnen Einheiten A–E gemeinsam profiliert, um
ein Erreichen einer geeigneten Passanordnung zu erleichtern. Diesbezüglich
ist eine nachprüfbare Sitzanordnung vorgesehen, um sicherzustellen, dass zwischen
jedem einzelnen Segment eine metalldichte Abdichtung gebildet wird.
Nunmehr zu 11 übergehend wird eine
ausführliche Ansicht einer eine Graphitstütze mit einer Graphitbasis zusammenfügten
Anordnung bereitgestellt, um sowohl die gewünschte Toleranz hinsichtlich der
Wärmeausdehnung als auch eine wünschenswerte Konfiguration zum Erreichen
einer fluiddichten Abdichtung zu veranschaulichen. Insbesondere verläuft eine
Graphitstütze 601 durch ein Loch 603 in einer Basisbaueinheit
605. Ein mit einem Gewinde versehenes Abdeckelement 607 aus Graphit
ist am untersten Abschnitt der Stütze 601 angebracht. An der oberen
und auch an der unteren Schnittstelle der Stütze 601 und/oder dem
Abdeckelement 607 zu der Basisbaueinheit 605 sind ein Vorsprung
609 und eine Aussparung 611 zusammenwirkend vorgesehen, um eine
fluiddichte Abdichtung zu erzeugen. Nunmehr in 12 sind
die winkligen Oberflächen des Vorsprungs und der Aussparung dargestellt. Auf
diese Weise wird eine fluiddichte Passfläche erreicht. Die Passflächen
können mit einer Dichtungsmasse (nicht gezeigt) gefüllt werden. Ein weiterer
Vorteil der vorliegenden Erfindung ist die Toleranz hinsichtlich der Wärmeausdehnung,
die durch den Spalt 613 erzielt wird.