Okado, Kenji, Ohta-ku, Tokyo, JP; Fujita, Ryoichi, Ohta-ku, Tokyo, JP; Mikuriya, Yushi, Ohta-ku, Tokyo, JP; Yachi, Shinya, Ohta-ku, Tokyo, JP; Yoshizaki, Kazumi, Ohta-ku, Tokyo, JP
Die Erfindung betrifft ein Entwicklungsmittel vom Zweikomponententyp,
das einen magnetischen Träger verwendet, der zum Entwickeln von elektrostatischen
Bildern verwendet wird, um elektrostatische Bilder bei der Elektrophotographie,
elektrostatischen Aufzeichnung usw. zu entwickeln. Diese betrifft auch ein Bilderzeugungsverfahren.
Als Elektrophotographie werden verschiedene Verfahren in US-Patent
Nr. 2 297 691, japanischen Patentveröffentlichungen Nr. 42-23910 und Nr. 43-24748
usw. offenbart. In diesen Verfahren werden Kopien oder Drucke erhalten, die ein
elektrostatisches Latentbild auf eine lichtempfindliche Schicht eines elektrostatischen
Bild tragenden Elementes bei Bestrahlung eines Lichtbildes zur Erzeugung eines elektrostatischen
Bildes erzeugt wird, anschließend ein Toner auf das elektrostatische Bild zur
Entwicklung von diesem angezogen wird und so ein Tonerbild erzeugt wird, und das
Tonerbild auf ein Transfermedium, wie etwa Papier, je nach Gelegenheit, übertragen
wird, gefolgt von Fixieren von Wärme, Druck, Wärme und Druck, oder Lösungsmitteldampf.
In dem Schritt zum Entwickeln des elektrostatischen Bildes wird das
Tonerbild erzeugt, indem elektrostatische Wechselwirkung zwischen einem triboelektrisch
aufgeladenen Toner und dem elektrostatischen Bild verwendet wird. Von Verfahren
zum Entwickeln elektrostatischer Bilder unter Verwendung von Tonern wird gewöhnlich
vorzugsweise ein Entwicklungsverfahren, das Verwenden von einem Entwicklungsmittel
vom Zweikomponententyp gemacht, das aus einer Mischung eines Toners und eines Trägers
gebildet ist, in Vollfarbkopiermaschinen oder Druckern verwendet, die zum Erzeugen
hochqualitativer Bilder benötigt werden.
Bei einem solchen Entwicklungsverfahren verleiht der Träger positive
oder negative elektrische Ladung auf den Toner in einer geeigneten Menge durch triboelektrisches
Aufladen, und trägt den Toner auf seiner Oberfläche durch elektrostatische
Anziehung, die dem triboelektrischen Aufladen zuschreibbar ist.
Das Entwicklungsmittel mit dem Toner und dem Träger wird auf
eine intern mit einem Magneten ausgestattete Entwicklungshülse in einer vorgeschriebenen
Schichtdicke mittels eines Entwicklungsmittelschichtdickenregulierungselements beschichtet,
und dann unter Verwendung einer Magnetkraft zu einer Entwicklungszone transportiert,
die zwischen dem elektrostatischen Bild tragenden Element (lichtempfindlichen Element)
und der Entwicklungshülse gebildet ist.
Eine bestimmte Entwicklungsbiasspannung wird über das lichtempfindliche
Element und die Entwicklungshülse angelegt gehalten, und der Toner nimmt bei
der Entwicklung auf das lichtempfindliche Element in der Entwicklungszone teil.
Es gibt verschiedene Leistungen, die für den Träger benötigt
werden. Insbesondere wichtige Leistungen können eine geeignete Aufladungsleistung,
Kurzschlussfestigkeit gegenüber angelegter Spannung, Stoßbeständigkeit,
Abriebsbeständigkeit, Verbrauchsbeständigkeit und Entwicklungsbeitrag
einschließen.
Zum Beispiel kann bei Verwendung von Tonern für eine lange Zeitdauer
ein Toner, der ein Verbrauchstoner genannt wird, der nicht zur Entwicklung beiträgt,
an die Trägeroberfläche schmelzanhaften und so eine Tonerfilmbildung verursachen,
so dass durch eine Verschlechterung des Entwicklungsmittels und konkurrierend damit
eine Verschlechterung der Bildqualität von entwickelten Bildern verursacht
wird.
Im Allgemeinen kann ein Träger mit einer zu großen wagenspezifischen
Gravität eine große Last auf das Entwicklungsmittel anlegen, wenn das
Entwicklungsmittel auf der Entwicklungshülse in einer vorgeschriebenen Schichtdicke
mittels der Entwicklungsmittelschichtdicke gebildet wird oder wenn das Entwicklungsmittel
in einer Entwicklungseinheit bewegt wird. So kann ein solcher Träger (ein)
Tonerfilmbildung, (b) Trägerbruch und (c) Tonerverschlechterung verursachen.
Folglich besteht die Tendenz, dass eine Verschlechterung des Entwicklungsmittels
und konkurrierend damit eine Verschlechterung der Bildqualität von entwickelten
Bildern verursacht wird.
Mit Zunahme des Teilchendurchmessers von Trägern nimmt die auf
das Entwicklungsmittel angelegte Last ähnlich dem Vorstehenden zu, und somit
besteht die Tendenz, dass die Vorstehenden (ein) bis (c) auftreten, so dass die
Tendenz besteht, dass eine Verschlechterung des Entwicklungsmittels auftritt. Zudem
besteht die Tendenz, dass (g) Feinlinienwiedergabefähigkeit in den entwickelten
Bildern herabgesetzt wird.
Demgemäß ist es bei Verwendung von Trägern, die die
Tendenz zur Verursachung der vorstehenden Punkte (a) bis (c) besitzen,
Zeit und Arbeit aufzuwenden, um die Entwicklungsmittel durch neue periodisch auszutauschen.
Da solche Träger unökonomisch sind, ist es zudem erwünscht, die auf
Entwicklungsmittel angelegte Last herabzusetzen oder die Stoßbeständigkeit
und Verbrauchsbeständigkeit von Trägern zu verbessern, um so die Vorstehenden
(ein) bis (c) zu verhindern und die Lebensdauer Entwicklungsmitteln zu verlängern.
Bei Herstellung von Trägern mit einem kleineren Teilchendurchmesser
besteht die Tendenz, dass (e) die Träger auf dem elektrostatischen Bild tragenden
Element anhaften. Zudem besitzt in dem Fall, dass der Toner einen konstanten Teilchendurchmesser
besitzt und nur der Träger mit einem kleinen Teilchendurchmesser hergestellt
ist (f) der Toner eine breitere Ladungsmengenverteilung und ruft so das Phänomen
hervor, wonach ein Toner, der aufgeladen wurde, ungewollt zu Nicht-Bildflächen
fliegt (nachstehend "Nebel" genannt), insbesondere bei Entwicklung in einer Umgebung
mit niedriger Feuchtigkeit.
Als ein Träger zur Lösung der vorstehenden Probleme (a)
bis (f) ist ein magnetischer Feinteilchen dispergierter Harzträger in der Technik
bekannt. Dieser Träger besitzt Teilchen mit wenig aus der Form stammender Spannung,
kann relativ leicht sphärisch hergestellt werden, ergibt eine hohe Teilchenfestigkeit,
und besitzt eine gute Fließfähigkeit. Er ermöglicht auch eine über
einen breiten Bereich reichende Steuerung der Teilchengrößenverteilung.
Somit ist dieser Träger für Hochgeschwindigkeitskopiermaschinen oder Hochgeschwindigkeitslaserstrahldrucker
geeignet, worin die Entwicklungshülse oder der Magnet in der Hülse bei
einer hohen Umdrehungszahl rotiert wird.
Der magnetische Feinteilchen dispergierte Harzträger wird in
JP-A-54-66134 und 61-9659 offenbart. Jedoch besitzt ein solcher magnetischer Teilchenträger
eine kleine Sättigungsmagnetisierung, wenn ein magnetisches Material nicht
in einer großen Menge eingebaut wird. Hierdurch besteht die Tendenz, dass der
Träger an das elektrostatische Bild tragende Element zur Zeit der Entwicklung
anhaftet, und es kann notwendig werden, dass Entwicklungsmittel nachzufüllen
oder intern ein Bilderzeugungsgerät mit einem Mechanismus zum Sammeln des angehafteten
Trägers bereitzustellen.
In dem Fall, dass das magnetische Material in einer großen Menge
in den magnetischen Feinteilchen dispergierten Harzträger eingebaut wird, ist
das magnetische Material in einer großen Menge hinsichtlich des Bindemittelharzes
vorhanden, was zu einem schwachen Stoßwiderstand führt. So besteht bei
Erzeugung des Entwicklungsmittels auf der Entwicklungshülse in einer vorgeschriebenen
Schichtdicke mittels des Entwicklungsmittelschichtdickenregulierungselementes die
Tendenz, dass das magnetische Material von dem Träger abgeht, was zu der Tendenz
führt, dass eine Verschlechterung des Entwicklungsmittels verursacht wird.
Zudem ist in dem Fall, dass das magnetische Material in einer großen
Menge in dem magnetischen Material in einer großen Menge in dem magnetischen
Feinteilchen dispergierten Harzträger eingebaut wird, ein magnetisches Material
mit einem niedrigen spezifischen Widerstand in einer großen Menge vorhanden,
so dass der Träger niedrigen spezifischen Widerstand besitzt. Folglich besteht
die Tendenz, dass fehlerhafte Bilder wegen eines Leckstrom der Biasspannung, die
zur der Entwicklung angelegt wird, auftreten.
Eine Technik zum Beschichten von Trägerkernen mit einem Harz
wird in JP-A-58-21750 offenbart. Ein solcher harzbeschichteter Träger kann
bezüglich der Verbrauchsbeständigkeit, Stoßbeständigkeit und
Kurschlusswiderstandsfähigkeit gegenüber angelegter Spannung verbessert
werden. Zudem kann bezüglich der Aufladungseigenschaften des Trägers zum
Beschichten die Aufladungsleistung des Toners gesteuert werden. Demgemäß
können die erwünschten elektrischen Ladungen dem Träger verliehen
werden, indem Harze zum Beschichten ausgewählt werden.
Jedoch besteht sogar bei dem harzbeschichteten Träger, wenn das
Harz in einer großen Menge beschichtet wird und der spezifische Widerstand
des Trägers hoch ist, das Phänomen des Aufladens des Toners in einer Umgebung
mit niedriger Feuchtigkeit. Zudem kann beim Beschichten des Harzes in einer kleinen
Menge der Träger einen so exzessiv kleinen spezifischen Widerstand besitzen,
dass die Tendenz besteht, dass fehlerhafte Bilder wegen eines Leckstroms der Biasspannung
auftreten.
Sogar, wenn der spezifische Widerstand des harzbeschichteten Trägers
als geeignete spezifischer Widerstand bei der Messung bewertet wird, besteht Tendenz,
dass einige Beschichtungsharze fehlerhafte Bilder aufgrund der Leckspannung der
Entwicklungsbiasspannung verursachen oder die Tendenz, dass das Phänomen des
Aufladens von Toner in einer Umgebung mit niedriger Feuchtigkeit auftritt. Als ein
Träger mit verbesserter Oberflächenkontaminationsbeständigkeit, Stoßbeständigkeit,
Umweltabhängigkeit des Aufladens, Anstieg des Aufladens, Austauschleistung
von elektrischen Ladungen usw. offenbart JP-A-4-198946 einen magnetischen
Träger, der mit einem Aminosilankupplungsmittel oberflächenbehandelte
magnetisches Kernteilchen umfasst und Beschichtungsschichten aufweist, die aus einem
Harz mit funktionalen Gruppen gebildet sind, die mit diesem reagieren können.
JP-A-7-10452, 10-39547 und 10-39589 offenbaren einen magnetischen Träger, der
mit Siliconharzbeschichtungsschichten ausgestattet ist, die ein Silankupplungsmittel
enthalten. Im Einzelnen beschreibt JP-A-10-39547, dass EP-A-0801335 entspricht,
das in einem magnetischen Feinteilchen dispergierten Harzträger, das Kompositteilchen
umfasst, die anorganische Verbindungsteilchen und ein Bindemittelharz enthalten,
ein Träger, worin ein Kupplungsmittel mit Aminogruppe als ein Behandlungsmittel
zum Behandeln anorganischer Verbindungsteilchen genauso wie zum Behandeln von Kompositteilchen
verwendet wird. Ferner ist es bei den Trägern, die in den vorstehend erwähnten
Veröffentlichungen offenbart werden schwierig, den spezifischen Widerstand
des Silankupplungsmittels zu steuern. Folglich besteht die Tendenz, dass Ladungseigenschaften
unter dem Einfluss der restlichen funktionalen Gruppen und nicht umgesetzter Materie
variieren und zudem kann der spezifische Widerstand mit Schwierigkeit gesteuert
werden. So verbleibt das Problem, dem Toner eine ausreichende Aufladungsleistung
mit weniger Umweltvariation stabil zu verleihen. In Entwicklungsmitteln, die auch
vorgeschlagen werden, besteht die Tendenz, dass das Beschichtungsharz in einer so
unzureichenden Festigkeit angehaftet bleibt, dass das Beschichtungsharz abgeht,
wenn großflächige Bilder, die einen großen Tonerverbrauch beinhalten,
auf einer großen Anzahl von Blättern kopiert werden, wobei die Tendenz
besteht, dass Änderungen der Ladungsmenge von Tonern hervorgerufen werden.
So ist versucht worden einen magnetischen Träger bereitzustellen,
der schwierige Anforderungen, die bezüglich der Qualität aufgestellt werden,
erfüllt werden können, z. B. verschiedenen Kopierzielen, wie etwa feinen
Linien, kleinen Druckzeichen, Photographien oder Farboriginalen angepasst werden
können und zudem eine hohe Bildqualität, hohe Abstufung, hohe Geschwindigkeit
und hohe Betriebsleistung erfüllen können.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Entwicklungsmittel
vom Zweikomponententyp bereitzustellen, das Verwendung von einem magnetischen Träger
macht, dass die vorstehend diskutierten Probleme gelöst hat.
Ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Entwicklungsmittel
vom Zweikomponententyp bereitzustellen, das Verwendung von einem magnetischen Träger
macht, der frei von Trägeradhäsion ist, das Auftreten von Schleiern verhindern
kann und hochqualitative Tonerbilder erzeugen kann.
Eine anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Entwicklungsmittel
vom Zweikomponententyp bereitzustellen, das Verwendung von einem magnetischen Träger
macht, der nicht von Temperatur und Feuchtigkeit abhängt und sehr winzige Farbtonerbilder
mit einer hohen Bildqualität erzeugen kann.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Entwicklungsmittel
vom Zweikomponententyp bereitzustellen, das Verwendung von einem magnetischen Träger
macht, das frei von Bildverschlechterung ist, sogar bei Bildwiedergabe auf einer
großen Anzahl von Blättern, wobei eine überlegene Betriebsleistung
erreichbar ist.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Bilderzeugungsverfahren
bereitzustellen, das Verwendung von dem vorstehenden Entwicklungsmittel vom Zweikomponententyp
macht.
Zur Erreichung der vorstehenden Ziele stellt die vorliegende Erfindung
ein Entwicklungsmittel vom Zweikomponententyp bereit, das einen negativ aufladbaren
Toner umfasst, der Tonerteilchen und einen externen Zusatzstoff und einen magnetischen
Feinteilchen dispergierten Harzträger umfasst;
worin
i) der magnetische Feinteilchen dispergierte Harzträger Kompositteilchen
umfasst, die mindestens anorganische Verbindungsteilchen und ein Bindemittelharz
enthalten;
die anorganischen Verbindungsteilchen mit einem lipophilen Behandlungsmittel oberflächenbehandelt
worden sind, dass mindestens eine Art von funktionaler Gruppe (A) besitzt, die aus
der Gruppe ausgewählt ist, die aus einer Epoxidgruppe, einer Aminogruppe, einer
Mercaptogruppe, einer organischen Säuregruppe, einer Estergruppe, einer Ketongruppe,
einer Alkylhalidgruppe und einer Aldehydgruppe, oder eine Mischung des Mittels ausgewählt;
und
die Kompositteilchen, mit mindestens einer Art von Kupplungsmittel oberflächenbehandelt
worden sind, dass mindestens eine Art von funktionaler Gruppe (B) besitzt, die sich
von der funktionalen Gruppe (A), die das lipophile Behandlungsmittel besitzt, unterscheidet; die funktionale Gruppe (B), die das Kupplungsmittel besitzt, eine
funktionale Gruppe oder Gruppen sind, die aus der Gruppe ausgewählt sind, die
aus einer Epoxidgruppe, einer Aminogruppe und einer Mercaptogruppe besteht; und
ii) der negativ aufladbare Toner einen Gewichtsdurchschnitts-Teilchendurchmesser
von 3 &mgr;m bis 9 &mgr;m besitzt.
In einer anderen Ausführungsform des Entwicklungsmittels stellt
die vorliegende Erfindung ein Entwicklungsmittel vom Zweikomponententyp bereit,
das einen negativ aufladbaren Tonerteilchen und einem externen Zusatzstoff und ein
magnetisch Feinteilchen dispergierten Harzträger umfasst;
wobei;
i) der magnetische Feinteilchen dispergierte Harzträger Kompositteilchen
umfasst, die mindestens anorganische Verbindungsteilchen und ein Bindemittelharz
enthalten;
die anorganischen Verbindungsteilchen mit einem lipophilen Behandlungsmittel oberflächenbehandelt
worden sind, dass mindestens eine Art von funktionaler Gruppe (A) besitzt, das aus
der Gruppe ausgewählt ist, die aus einer Epoxidgruppe, einer Aminogruppe, einer
Mercaptogruppe, einer organischen Säuregruppe, einer Estergruppe, einer Ketongruppe,
einer Alkylhalidgruppe und einer Aldehydgruppe, oder eine Mischung des Mittels besteht;
und
die Kompositteilchen, die mit mindestens einer Art von Harz oberflächenbehandelt
worden sind, dass mindestens eine Art von funktionaler Gruppe (C) besitzt, die sich
von der funktionalen Gruppe (A), die das lipophile Behandlungsmittel besitzt, unterscheidet;
die funktionale Gruppe (C), die das Harz besitzt, eine funktionale Gruppe oder Gruppen
sind, die aus der Gruppe ausgewählt sind, die aus einer Epoxidgruppe, einer
Aminogruppe, einer organischen Säuregruppe, einer Estergruppe, einer Ketongruppe,
einer Alkylhalidgruppe, einer Hydroxylgruppe und einer Chlorgruppe besteht; und
ii) der negativ aufladbare Toner einen Gewichtsdurchschnitts-Teilchendurchmesser
von 3 &mgr;m bis 9 &mgr;m besitzt.
Die vorliegende Erfindung stellt auch ein Bilderzeugungsverfahren
bereit, das umfasst:
Aufladen eines elektrostatischen Bild tragenden Elementes, elektrostatisch durch
eine Aufladungseinrichtung;
Belichten des so aufgeladenen elektrostatischen Bild tragenden Elementes, zur Erzeugung
eines elektrostatischen Bildes auf dem elektrostatischen Bild tragenden Element;
Entwickeln des elektrostatischen Bildes durch eine Entwicklungseinrichtung mit einem
Entwicklungsmittel vom Zweikomponententyp zur Erzeugung eines Tonerbildes auf dem
elektrostatischen Bild tragenden Element;
Übertragen des auf dem elektrostatischen Bild tragenden Element erzeugten Tonerbilds,
auf ein Transfermedium über, oder nicht über, ein Zwischentransferelement;
und
Fixieren des Tonerbildes auf das Transfermedium durch eine Wärme-und-Druckfixiereinrichtung;
wobei das Entwicklungsmittel vom Zweikomponententyp einen negativ aufladbaren Toner
mit Tonerteilchen und einem externen Zusatzstoff und einen magnetischen Feinteilchen
dispergierenden Harzträger umfasst;
wobei;
i) der magnetische Feinteilchen dispergierte Harzträger Kompositteilchen,
die mindestens anorganische Verbindungsteilchen enthalten und ein Bindemittelharz,
umfasst; die anorganischen Verbindungsteilchen, mit einem lipophilen Behandlungsmittel
oberflächenbehandelt worden sind, dass mindestens eine Art von funktionaler
Gruppe (A) besitzt, die aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus einer Epoxidgruppe,
einer Aminogruppe, einer Mercaptogruppe, einer organischen Säuregruppe, einer
Estergruppe, einer Ketongruppe, einer Alkylhalidgruppe und einer Aldehydgruppe,
oder mit einer Mischung des Mittels besteht; und
die Kompositteilchen, mit mindestens einer Art von Kupplungsmittel oberflächenbehandelt
worden sind, das mindestens eine Art von funktionaler Gruppe (B) besitzt, die sich
von der funktionalen Gruppe (A), die das lipophile Behandlungsmittel besitzt, unterscheidet;
die funktionale Gruppe (B), die das Kupplungsmittel besitzt, eine funktionale Gruppe
oder Gruppen sind, die aus der Gruppe ausgewählt sind, die aus einer Epoxidgruppe,
einer Aminogruppe und einer Mercaptogruppe besteht; und
ii) der negativ aufladbare Toner einen Gewichtsdurchschnitts-Teilchendurchmesser
von 3 &mgr;m bis 9 &mgr;m besitzt.
In einer anderen Ausführungsform des Verfahrens stellt die vorliegende
Erfindung ein Bilderzeugungsverfahren bereit, dass umfasst:
Aufladen eines elektrostatischen Bild tragenden Elements elektrostatisch durch eine
Aufladungseinrichtung;
Belichten des so aufgeladenen elektrostatischen Bild tragenden Elements zur Erzeugung
eines elektrostatischen Bilds auf das elektrostatische Bild tragende Element;
Entwickeln des elektrostatischen Bildes durch eine Entwicklungseinrichtung mit einem
Entwicklungsmittel vom Zweikomponententyp zur Erzeugung eines Tonerbildes
auf dem elektrostatischen Bild tragenden Element;
Übertragen des auf dem elektrostatischen Bild tragenden Element erzeugten Tonerbildes
auf ein Transfermedium über, oder nicht über, ein Zwischentransferelement;
und
Fixieren des Tonerbildes auf dem Transfermedium durch eine Wärme-und-Druckfixiereinrichtung;
wobei das Entwicklungsmittel vom Zweikomponententyp ein negativ aufladbaren Toner,
der Tonerteilchen und einen externen Zusatzstoff aufweist, und einen magnetischen
Feinteilchen dispergierten Harzträger umfasst;
wobei;
i) der magnetische Feinteilchen dispergierte Harzträger Kompositteilchen
umfasst, die mindestens anorganische Verbindungsteilchen und ein Bindemittelharz
enthalten;
die anorganischen Verbindungsteilchen mit einem lipophilen Behandlungsmittel oberflächenbehandelt
worden sind, das mindestens eine Art von funktionaler Gruppe (A) aufweist, das aus
der Gruppe ausgewählt ist, die aus einer Epoxidgruppe, einer Aminogruppe, einer
Mercaptogruppe, einer organischen Säuregruppe, einer Estergruppe, einer Ketongruppe,
einer Alkylhalidgruppe und einer Aldehydgruppe, oder einer Mischung des Mittels
ausgewählt ist; und
die Kompositteilchen, mit mindestens einer Art von Harz oberflächenbehandelt
worden sind, das mindestens eine Art von funktionaler Gruppe (C) besitzt, die sich
von der funktionalen Gruppe (A), die das lipophile Behandlungsmittel besitzt, unterscheidet;
die funktionale Gruppe (C), die das Harz besitzt, eine funktionale Gruppe oder Gruppen
sind, die aus der Gruppe ausgewählt sind, die aus einer Epoxidgruppe, einer
Aminogruppe, einer organischen Säuregruppe, einer Estergruppe, einer Ketongruppe,
einer Alkylhalidgruppe, einer Hydroxylgruppe und einer Chlorgruppe besteht; und
ii) der negativ aufladbare Toner einen Gewichtsdurchschnitts-Teilchendurchmesser
von 3 &mgr;m bis 9 &mgr;m besitzt.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 ist eine Diagrammveranschaulichung eines bevorzugten
Beispiels für ein Bilderzeugungsgerät, das zur Durchführung des Bilderzeugungsverfahrens
gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
2 veranschaulicht ein alternierendes elektrisches
Feld, das in Beispiel 1 verwendet wird.
3 ist eine schematische Veranschaulichung eines Beispiels
für ein Vollfarbbild erzeugendes Gerät, das zum Durchführen des Bilderzeugungsverfahrens
der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
4 ist eine schematische Veranschaulichung eines anderen
Beispiels für ein Bilderzeugungsgerät, das zur Durchführung des Bilderzeugungsverfahrens
gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
5 ist eine schematische Veranschaulichung eines anderen
Beispiels für ein Bilderzeugungsgerät, das zur Durchführung des Bilderzeugungsverfahrens
gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
6 ist eine Diagrammveranschaulichung einer Zelle,
die zur Messung des spezifischen Volumenwiderstands verwendet wird.
KURZE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
Die Erfinder haben verschiedene Forschungsvorhaben und Untersuchungen
durchgeführt, um die vorstehend diskutierten Probleme zu lösen. Folglich
haben sie entdeckt, dass ein Entwicklungsmittel, das in Kombination aus ein) einem
magnetischen Träger, das einen magnetischen Feinteilchen dispergierten Harzträger
umfasst i) der magnetische Feinteilchen (anorganische Verbindungsteilchen), die
einer spezifischen Oberflächenbehandlung unterzogen worden sind, enthält,
und ii) der mit einem spezifischen Kupplungsmittel oberflächenbeschichtet worden
ist mit b) Tonerteilchen mit einem Gewichtsdurchschnitts-Teilchendurchmesser von
3 bis 9 &mgr;m, die ein festes Wachs in einer spezifischen Menge enthalten können,
zum Verbessern verschiedener Eigenschaften effektiv ist. So haben sie die vorliegenden
Erfindung erreicht.
Der erfindungsgemäß verwendete Toner wird zunächst
beschrieben. Der Toner ist ein negativ aufladbarer Toner mit Tonerteilchen und einem
externen Zusatzstoff.
Der erfindungsgemäß verwendete Toner besitzt einen Gewichtsdurchschnitts-Teilchendurchmesser
(D4) von 3 bis 9,0 &mgr;m, und vorzugsweise von 4,5 bis 8,5 &mgr;m. Zudem kann
der kumulative Verteilungswert des Durchmessers das 1/2fache oder weniger des Zahlendurchschnitts-Teilchendurchmessers
nicht mehr als 20 % bezogen auf die Zahl betragen und der kumulative
Wert der Durchmesserverteilung von 2 oder mehr des Gewichtsdurchschnitts-Teilchendurchmessers
kann nicht mehr als 10 Vol.-% sein. Dies ist bevorzugt, um eine gute elektrische
Ladung, frei von irgendeiner reversen Komponente zu verleihen und die Wiedergabefähigkeit
von latenten Bildpunkten zu verbessern. Zur Verbesserung der triboelektrischen Aufladungsleistung
des Toners und zur weiteren Verbesserung der Punktwiedergabefähigkeit ist es
weiter bevorzugt, dass der kumulative Wert der Durchmesserverteilung des 1/2fachen
oder weniger des Zahldurchschnitts-Teilchendurchmessers nicht mehr als 10 % bezogen
auf die Zahl beträgt und der kumulative Wert der Durchmesserverteilung von
dem zweifachen oder mehr des Gewichtsdurchschnitts-Teilchendurchmessers nicht mehr
als 5 Vol.-% beträgt. Es ist weiter bevorzugt, dass der kumulative Wert der
Durchmesserverteilung des ein 1/2fachen oder weniger des Zahlendurchschnitts-Teilchendurchmessers
nicht mehr als 10 % bezogen die Zahl beträgt und der kumulative Wert der Verteilung
des Durchmessers des zweifachen oder mehr des Gewichtsdurchschnitts-Teilchendurchmessers
nicht mehr als 2 Vol.-% beträgt.
Wenn der Toner einen Gewichtsdurchschnitts-Teilchendurchmesser (D4)
von mehr als 9 &mgr;m besitzt, besitzt der Toner, der elektrostatische Teilchen
entwickelt, große Teilchen, und somit kann er es erschweren, eine gegenüber
elektrostatischen Bildern wirklichkeitsgetreue Entwicklung durchzuführen, sogar
wenn der magnetisch beschichtete Träger mit einer niedrigen magnetischen Kraft
ausgestattet wird. Zudem besteht die Tendenz, dass der Toner zur Zeit des elektrostatischen
Transfers streut. Ein Toner mit einem Gewichtsdurchschnitts-Teilchendurchmesser
(D4) von weniger als 3 &mgr;m kann eine niedrige Handhabungsleistung wie ein Pulver
bewirken.
Wenn der kumulative Wert der Durchmesserverteilung von dem 1/2fachen
oder weniger des Zahlendurchschnitts-Teilchendurchmessers mehr als 20 % bezogen
auf die Zahl beträgt, kann der Toner feinen Tonerteilchen nicht gut eine elektrische
Ladung verleihen, was zu einer breiten triboelektrischen Verteilung führt und
so das Problem einer Ladung im Teilchendurchmesser während des Betriebs wegen
schlechter Aufladung (Erzeugung reverser Komponenten) oder Lokalisierung des Teilchendurchmessers
des Toners, der bei der Entwicklung teilnimmt, verursacht. Wenn der kumulative Wert
der Verteilung des Durchmessers des zweifachen oder mehr des Gewichtsdurchschnitts-Teilchendurchmessers
andererseits mehr als 10 Vol.-% beträgt, kann der Toner nicht gut durch den
magnetischen Harzträger aufgeladen werden und zudem wird es erschwert elektrostatische
Bilder wirklichkeitsgetreu zu entwickeln.
Die Teilchengrößenverteilung des Toners kann z. B. durch
ein Verfahren gemessen werden, das Verwendung von einem Coulter-Zähler macht.
Eine spezifische Messung wird nachstehend beschrieben.
Als ein in dem Toner verwendetes Bindemittelharz können die folgenden
Bindemittelharze verwendet werden.
Zum Beispiel sind Homopolymere von Styrol oder deren Derivate, wie
etwa Polystyrol; Poly-p-chlorostyrol und Polyvinyltoluol; Styrolcopolymer wie etwa
Styrol-p-chlorstyrolcopolymer, ein Styrol-Vinyltoluolcopolymer, ein Styrol-Vinylnaphthalencopolymer,
ein Styrol-Acrylatcopolymer, ein Styrol-Methacrylatcopolymer, ein Styrol-Methyl-&agr;-Chlormethacrylatcopolymer,
ein Styrol-Acrylonitrilcopolymer, ein Styrol-Methylvinylethercopolymer, ein Styrol-Ethylvinylethercopolymer,
ein Styrol-Methylvinylketonecopolymer, ein Styrol-Butadienecopolymer, ein Styrol-Isoprencopolymer
und ein Styrol-Acrylonitrilindencopolymer; Polyvinylchlorid, Phenolharzes, natürlich
harzmodifizierte Phenolharze, natürlich harzmodifizierte Maleinsäureharze,
Acrylharze, Methacrylharze, Polyvinylacetat, Siliconharze, Polyesterharze, Polyurethane,
Polyamidharze, Furanharze, Epoxidharze, Xylolharze, Polyvinylbutyral, Terpenharze,
Cumaronindenharze, und Petroleumharze brauchbar. Als bevorzugte Bindemittelharze
schließen Styrolcopolymere und Polyesterharze ein. Vernetzte Styrolharze sind
auch bevorzugte Bindemittelharze.
Comonomere, die mit Styrolmonomeren der Styrolcopolymere copolymerisierbar
sind, können Vinylmonomere, wie etwa Monocarbonsäure mit einer Doppelbindung
und deren Derivate, wie etwa durch Acrylsäure, Methylacrylat, Ethylacrylat,
Butylacrylat, Dodecylacrylat, Octylacrylat, 2-Ethylhexylacrylat, Phenylacrylat,
Methacrylsäure, Methylmethacrylat, Ethylmethacrylat, Butylmethacrylat, Octylmethacrylat,
Acrylnitril, Methacrylnitril und Acrylamid; Dicarbonsäure mit einer Doppelbindung
und deren Derivate, wie durch Maleinsäure, Butylmaleat, Methylmaleat und Dimethylmaleat
beispielhaft dargestellt; Vinylester, wie durch Vinylchlorid, Vinylacetat und Vinylbenzoat
beispielhaft dargestellt; Olefine, wie etwa durch Ethylen, Propylen und Butylen
beispielhaft dargestellt; Vinylketone, wie durch Methylvinylketon und Hexylvinylketon
beispielhaft dargestellt; und Vinylether, wie etwa durch Methylvinylether, Ethylvinylether
und Isobutylvinylether beispielhaft dargestellt; einschließen, von welchen
beliebige allein oder in Kombination aus zwei oder mehreren verwendet werden können.
Erfindungsgemäß kann das Bindemittelharz des Toners eine
THF-lösliche Materie sein, die vorzugsweise ein Zahlendurchschnitts-Molekulargewicht
von 3 000 bis 1 000 000 und weiter bevorzugt von 6 000 bis 200 000.
Die Styrolpolymere oder Styrolcopolymere können vernetzt sein
oder können vermischte Harze aus vernetzten und unvernetzten Harzen sein.
Als ein Vernetzungsmittel können Verbindungen mit hauptsächlich
mindestens zwei polymerisierbaren Doppelbindungen verwendet werden, einschließlich
zum Beispiel aromatische Divinylverbindungen, wie etwa Divinylbenzol und Divinylnaphthalen;
Carbonsäureester mit zwei Doppelbindungen, wie etwa Ethylenglycoldiacrylat,
Ethylglycoldimethacrylat und 1,3-Butandioldimethacrylat; Divinylverbindungen, wie
etwa Divinylanilin, Divinylether, Divinylsulfid und Divinylsulfon; und Verbindungen
mit mindestens drei Vinylgruppen; von welchen beliebige allein oder in Form einer
Mischung verwendet werden können.
Das Vernetzungsmittel kann vorzugsweise in einer Menge von 0,001 bis
10 Gewichtsteilen, basierend auf 100 Gewichtsteilen des polymerisierbaren Monomers,
zugegeben werden.
Der Toner kann ein Ladungssteuerungsmittel enthalten.
Ein Ladungssteuerungsmittel, das den Toner steuern kann, um negativ
aufladbar zu sein, schließt die folgenden Materialien ein.
Zum Beispiel sind organische Metallkomplexsalze und Chelatverbindungen
effektiv, und zudem Monoazometallkomplexe, Acetylacetonmetallkomplexe, aromatische
Hydroxycarbonsäure und deren Metallsalze aromatischen Dicarbonsäuretyp.
Das Ladungssteuerungsmittel kann ferner aromatische Hydroxycarbonsäure, aromatische
Mono- und Polycarbonsäuren, und deren Metallsalze, Anhydride oder Ester, Phenolderivate,
wie etwa Bisphenol; Harnstoffderivate, Metall haltige Salicylsäureverbindungen,
Metall haltige Naphthoesäureverbindungen, Borverbindungen, quaternäre
Ammoniumsalze, Carixarene, Siliciumverbindungen, ein Styrol-Acrylsäurecopolymer,
ein Styrol-Methacrylsäurecopolymer, ein Styrol-Acryl-Sulfonsäurecopolmyer,
und Nicht-Metallcarbonsäureverbindungen einschließen. Es ist insbesondere
bevorzugt, Metallverbindungen von aromatischen Hydroxycarbonsäuren zu verwenden.
Beliebige von diesen Ladungssteuerungsmitteln können in einer
Menge von 0,01 bis 20 Gewichtsteilen, vorzugsweise von 0,1 bis 10 Gewichtsteilen,
und weiter bevorzugt von 0,2 bis 4 Gewichtsteilen, basierend auf 100 Gewichtsteilen
der Harzkomponenten des Toners verwendet werden.
Erfindungsgemäß können Farbstoffe, wie nachstehend
beispielhaft dargestellt, verwendet werden.
Ruß, magnetische Materialien, Farbstoffe, die unter Verwendung
von gelben, Magenta und Cyanfarbstoffen, die nachstehend gezeigt werden, schwarz
getönt sind, können als schwarze Farbstoffe verwendet werden.
Als ein gelber Farbstoff werden Kondensationsazoverbindungen, Isoindolinonverbindungen,
Anthrachinonverbindungen, Azometallkomplexe, Metallverbindungen und Allylamidverbindungen
verwendet werden. Im Einzelnen angegeben werden C.I. Pigment Yellow 12, 13, 14,
15, 17, 62, 74, 83, 93, 94, 95, 109, 110, 111, 128, 129, 147, 168 und 180 vorzugsweise
verwendet. Farbstoffe, wie etwa C.I. Solvent Yellow 162, können auch in Kombination
verwendet werden.
Als ein Magentafarbstoff werden Kondensationsazoverbindungen, Diketopyrropyrrolverbindungen,
Anthrachinonverbindungen, Chinacridonverbindungen, basische Farbstoffbeizenfarbstoffverbindungen,
Naphtholverbindungen, Benzimidazolonverbindungen, Thioindigoverbindungen und Perylenverbindungen
verwendet. Im Einzelnen angegeben werden vorzugsweise C.I. Pigment Red 2, 3, 5,
6, 7, 23, 48:2, 48:3, 48:4, 57:1, 81:1, 144, 146, 166, 169, 177, 184, 185, 202,
206, 220, 221 und 254 verwendet.
Als ein Cyanfarbstoff können Kupferphthalocyaninverbindungen
und deren Derivate, Anthrachinonverbindungen und basische Farbstoffbeizenfarbstoffverbindungen
verwendet werden.
Im Einzelnen angegeben werden vorzugsweise C.I. Pigment Blue 1, 7,
15, 15:1, 15:2, 15:3, 15:4, 60, 62 und 66 insbesondere bevorzugt verwendet werden.
Beliebige von diesen Farbstoffen können allein, in der Form einer
Mischung oder in dem Zustand einer festen Lösung verwendet werden. Die erfindungsgemäß
verwendeten Farbstoffe werden unter Berücksichtigung des Glanzwinkels, der
Chromatizität, der Helligkeit der Wetterfestigkeit, der Transparenz auf OHP-Filmen
und der Dispergierfähigkeit in Tonerteilchen ausgewählt. Der Farbstoff
kann in einer Menge von 1 bis 20 Gewichtsteilen, basierend auf 100 Gewichtsteilen
der Harzzusammensetzungen des Toners zugegeben werden.
Ein Wachs kann in dem Toner enthalten sein. Als bevorzugte Wachse
können diejenigen verwendet werden, die ein Verhältnis des Gewichtsdurchschnitts-Molekulargewichts
(Mw) zum Zahlendurchschnitts-Molekulargewicht (Mn), Mw/Mn von nicht mehr als 1,45,
und weiter bevorzugt nicht mehr als 1,30 in der Molekulargewichtsverteilung, gemessen
durch Gelpermeationschromatographie (GPC) besitzen. Wenn das Wachs den Wert von
Mw/Mn von nicht mehr als 1,45 besitzt, kann eine gute Gleichförmigkeit der
fixierten Bilder und eine gute Transferleistung erreicht werden. Gute Ergebnisse
können auch hinsichtlich der Verhinderung einer Kontamination auf einer Kontaktaufladungseinrichtung
erhalten werden, die das lichtempfindliche Element in Kontakt mit diesem auflädt.
Ein Wachs, das zusätzlich zu dem Wert von Mw/Mn von nicht mehr
als 1,45 einen Löslichkeitsparameter von 8,4 bis 10,5 aufweist, kann auch verwendet
werden, wodurch der Toner eine gute Fluidität und Lagerungsstabilität
besitzen kann, und gleichförmig fixierte Bilder ohne ungleichförmigen
Glanz können erhalten werden. Zudem kann ein Toner erhalten werden, der kaum
irgendein Erhitzungselement von Fixiereinheiten kontaminiert und eine gute Fixierleistung
und gute Lichttransmissionseigenschaften auf fixierten Bildern besitzt. Zudem bedeckt
bei Erzeugung von Vollfarb-OHP-Bildern mit einer guten Transparenz durch Tonerschmelzen
ein Teil oder das Ganze des Wachses das Erhitzungselement in geeigneter Weise, und
somit können die Vollfarb-OHP-Bilder ohne Verursachung irgendeines Offsets
des Toners erzeugt werden.
Wenn das Wachs einen Wert von Mw/Mn von mehr als 1,45 besitzt, kann
der Toner eine niedrige Fluidität besitzen und so einen ungleichförmigen
Glanz auf fixierten Bildern verursachen, und zudem besteht die Tendenz, dass der
Toner eine niedrige Transferleistung besitzt und eine Kontamination auf der Kontaktaufladungseinrichtung
verursacht.
In der vorliegenden Erfindung werden die Molekulargewichtsverteilung
des Wachses durch GPC unter nachstehend gezeigten Bedingungen gemessen.
- GPC-Messbedingungen –
Gerät: GPC-150C (hergestellt von Waters Co.)
Säule: GMH-HAT 30 cm, Kombination von zwei Säulen (erhältlich
von Toso Co., Ltd.)
Probe: 0,4 ml der Probe mit einer Konzentration von 0,15 % wird eingespritzt.
Das Molekulargewicht wurde unter den vorstehend gezeigten Bedingungen
gemessen. Das Molekulargewicht der Probe wird unter Verwendung einer Molekulargewichtskalibrierungskurve
berechnet, die aus einer monodispersen Polyurethanstandardprobe hergestellt wurde.
Der berechnete Wert wird ferner durch Umwandeln des Wertes hinsichtlich Polyethylen
gemäß dem Umwandlungsausdruck berechnet, der aus der Mark-Houwink-Viskositätsgleichung
abgeleitet wurde.
Das erfindungsgemäß verwendete Wachs kann vorzugsweise einen
Schmelzpunkt von 30 bis 150°C, und weiter bevorzugt von 50 bis 120°C besitzen.
Wenn das Wachs einen Schmelzpunkt von weniger als 30°C besitzt, besteht die
Tendenz, dass der Toner schlechte Eigenschaften hinsichtlich Anit-Blockiereigenschaften
und Verhinderung der Entwicklungshülsenkontamination und lichtempfindlichen
Elementkontamination beim Kopieren auf vielen Blättern besitzt. Wenn das Wachs
einen Schmelzpunkt von mehr als 150°C besitzt, wird eine exzessive Energie
für seine gleichförmige Vermischung mit dem Bindemittelharz in dem Fall
des Verfahrens zum Herstellen von Tonern durch Pulverisation benötigt. In dem
Fall des Verfahrens zum Herstellen von Tonern durch Polymerisation ist ein solches
Wachs auch nicht erwünscht, da das Herstellungssystem mit großer Größe
hergestellt werden muss, um die Viskosität höher zu machen, so dass es
gleichförmig im Bindemittelharz dispergiert werden kann oder da das Wachs nicht
leicht in einer großen Menge eingebaut werden kann, da es eine Grenze hinsichtlich
der Menge zum Zusammenschmelzen besitzt.
Der Schmelzpunkt des Wachses bezieht sich auf die Temperatur, die
einen maximalen Hauptpeakwert in der endothermen Kurve entspricht,
gemessen gemäß ASTM D3418-8.
Die gemäß ASTM D3418 8 durchgeführte Messung wird unter
Verwendung z. B. eines DSC-7, .hergestellt von Perkin Eimer Co. durchgeführt.
Die Temperatur an dem Detektierabschnitt der Vorrichtung wird auf der Basis von
Schmelzpunkten von Indium und Zink korrigiert, und die Wärme wird auf der Basis
der Wärme der Fusion von Indium korrigiert. Die Probe wird in eine Pfanne aus
Aluminium gefüllt und eine leere Pfanne wird als Kontrolle aufgestellt, um
eine Messung bei einer Temperaturanstiegsrate von 10°C/min in dem Bereich von
20 bis 200°C durchzuführen.
Das erfindungsgemäß verwendete Wachs kann eine Schmelzviskosität
bei 100°C von 1 bis 50 mPas·sec besitzen, und weiter bevorzugt von 3 bis
30 mPas·sec. Wenn das Wachs eine Schmelzviskosität von weniger von weniger
als 1 mPas·sec besitzt, besteht Tendenz, dass es einen Schaden aufgrund einer
Scherkraft verursacht, zwischen dem Toner und dem Träger zur Zeit der Entwicklung
wirkt, was die Tendenz hervorruft, dass der externe Zusatzstoff in Tonerteilchen
vergraben wird oder ein Zusammenbrechen des Toners verursacht. Wenn das Wachs eine
Schmelzviskosität von mehr als 50 mPas·sec besitzt, können Dispersoide
zu hohe Viskosität besitzen, wenn Toner durch Polymerisation hergestellt werden,
so dass es nicht leicht ist, feine teilchenförmige Toner mit einem gleichförmigen
Teilchendurchmesser zu erhalten, wobei die Tendenz besteht, dass Toner mit einer
Breitenteilchengrößenverteilung bereitgestellt werden.
Die Schmelzviskosität des Wachses kann mit einer Walze vom Kornplattentyp
(PK-1) mittels VT-500, hergestellt von HAAKE Co. gemessen werden.
Das erfindungsgemäß verwendete Wachs kann zudem in der Molekulargewichtsverteilung,
gemessen durch GPC zwei oder mehrere Peaks oder mindestens einen Peak und mindestens
eine Schulter besitzen und zudem in der Molekulargewichtsverteilung ein Gewichtsdurchschnitt-Molekulargewicht
(Mw) von 200 bis 2 000 und ein Zahlendurchschnitts-Molekulargewicht (Mn) von 150
bis 2 000 besitzen. Eine solche Molekulargewichtsverteilung kann durch die Verwendung
von entweder einem einzigen Wachs oder eine Mehrzahl von Wachsen erreicht werden.
Es wurde herausgefunden, dass seine Kristallisierbarkeit folglich herabgesetzt werden
kann und seine Transparenz weiter verbessert werden kann. Als Verfahren zum Vermengen
von zwei oder mehreren Arten von Wachs gibt es keine besonderen Beschränkungen.
Zum Beispiel können sie am Schmelzpunkt oder bei höheren Temperaturen
der Wachse, die zu vermengen sind, mittels einer Dispersionsmaschine vom Mediatyp,
wie etwa einer Kugelmühle, einer Sandmühle, einer Zerkleinerungsvorrichtung,
einer Apex-Mühle, einer Cobol-Mühle unter Schmelzen vermengt werden. Zudem
können die Wachse, die zu vermengen sind, in einem polymersierbaren Monomer
zur Vermengung mittels der Dispersionsmaschine vom Mediatyp aufgelöst werden.
Hierbei können ein Pigment, ein Ladungssteuerungsmittel und ein Polymerisationsinitiator
als Zusatzstoffe verwendet werden.
Das Wachs kann weiter bevorzugt ein Gewichtsdurchschnitts-Molekulargewicht
(Mw) von 200 bis 1 500 und weiter bevorzugt von 300 bis 1 000 besitzen, und weiter
bevorzugt ein Zahlendurchschnitts-Molekulargewicht (Mn) von 200 bis 1 500, und insbesondere
bevorzugt von 250 bis 1 000 besitzen. Wenn das Wachs ein Mw von weniger als 200
und Mn von weniger als 150 besitzt, kann der Toner Anti-Blockiereigenschaften besitzen.
Wenn das Wachs ein Mw von mehr als 2 00 und ein Mn von mehr als 2 00 besitzt, kann
die Kristallinisierbarkeit des Wachses selbst sich auswirken und so seine Transparenz
herabsetzen.
Das Wachs kann vorzugsweise in einer Menge von 1 bis 40 Gewichtsteilen,
und weiter bevorzugt von 2 bis 30 Gewichtsteilen, basierend auf 100 Gewichtsteilen
des Bindemittelharzes des Toners vermischt werden.
Bei dem Pulverisationstonerherstellungsverfahren, worin eine Mischung,
das Bindemittelharz, den Farbstoff und das Wachs enthält, schmelzgeknetet wird,
gefolgt von Kühlen, Pulverisation und dann Einteilung zur Erhaltung von Tonerteilchen,
kann das Wachs vorzugsweise in einer Menge von 1 bis 10 Gewichtsteilen, usw. bevorzugt
von 2 bis 7 Gewichtsteilen, basierend auf 100 Gewichtsteilen des Bindemittelharzes,
zugegeben werden.
Bei dem Polymerisationstonerherstellungsverfahren, worin eine Mischung,
die das polymerisierbare Monomer, den Farbstoff und das Wachs enthält, polymerisiert
wird, um Tonerteilchen direkt zu erhalten, kann das Wachs vorzugsweise in einer
Menge von 2 bis 40 Gewichtsteilen, weiter bevorzugt 5 bis 30 Gewichtsteilen und
insbesondere bevorzugt 10 bis 20 Gewichtsteilen, basierend auf 100 Gewichtsteilen
des Harzes, das durch Polymerisieren polymerisierbaren Monomere synthetisiert wurde,
zugegeben werden.
Bei dem Polymerisationstonerherstellungsverfahren besitzt, verglichen
mit dem Pulverisationstonerherstellungsverfahren das verwendete Harz eine Polarität,
die niedriger als diejenige des Bindemittelharzes ist, und somit kann das Wachs
leicht in Tonerteilchen in einer großen Menge eingeschlossen werden. So kann
das Wachs, verglichen mit dem Pulverisationstonerherstellungsverfahren, in einer
großen Menge verwendet werden. Dies ist insbesondere zur Verhinderung eines
Offsets zur Zeit des Fixierens effektiv.
Wenn das Wachs in einer Menge vermischt wird, die niedriger als die
untere Grenze ist, kann der Effekt der Verhinderung eines Offsets herabgesetzt werden.
Wenn dieses in einer Menge von mehr als der oberen Grenze vorhanden ist, kann der
Anti-Blockiereffekt herabgesetzt werden und so den Effekt der Verhinderung des Offsets
auch in schädlicher Weise beeinflussen, wobei die Tendenz besteht, eine Schmelzadhäsion
auf der Trommel und eine Schmelzadhäsion auf der Hülse hervorzurufen.
Insbesondere im Fall des Polymerisationstonerherstellungsverfahrens besteht Tendenz,
dass ein Toner mit einer breiten Teilchengrößenverteilung erzeugt wird.
Erfindungemäß verwendbare Wachse können z. B. Paraffinwachse,
Polyolefinwachse, modifizierte Produkt von diesen (z. B. Oxide oder aufgepfropfte
Produkte) höhere Fettsäuren, Esterwachse und Metallsalze davon, Amidwachse,
und Esterwachse einschließen. Insbesondere Esterwachse sind angesichts eines
Vorteils, dass Vollfarb OHP-Bilder mit einer höheren Abstufung erhalten werden
können, bevorzugt.
Das Esterwachs, das vorzugsweise in der vorliegenden Erfindung verwendet
wird, kann durch ein Verfahren hergestellt werden, das z. B. eine Synthese unter
Durchführung einer Oxidationsreaktion, eine Synthese aus Carbonsäuren
und deren Derivaten, oder eine Reaktion zum Einführen von Estergruppen, wie
durch die Michael-Addionsreaktion typifiziert, verwendet.
Angesichts der Verschiedenheit der Materialien und der Leichtigkeit
der Reaktion kann das Esterwachs, das erfindungsgemäß verwendet wird,
insbesondere bevorzugt durch ein Verfahren hergestellt werden, das ein Dehydrationskondensationsreaktion
einer Carbonsäureverbindung mit einer Alkoholverbindung, wie durch das folgende
Schema (1) gezeigt, oder einer Reaktion eines Säurehalids mit einer
Alkoholverbindung, wie durch das folgende Schema (2) gezeigt, verwendet.
nR1-COOH + R2 (OHn ⇆ R2(OCH-R1)n
+ nH2O(1)nR1-COOH + R2(OHn ⇆ R2(OCH-R1)n
+ nHCl(2)
In den Formeln stellen R1 und R2 jeweils eine
organische Gruppe, wie etwa eine Alkylgruppe, eine Alkenylgruppe, eine Aralkylgruppe
oder eine aromatische Gruppe dar; und n stellt eine ganze Zahl von 1 bis 4 dar.
Die organische Gruppe kann vorzugsweise eine mit 1 bis 50, vorzugsweise 2 bis 45,
und weiter bevorzugt 4 bis 30 Kohlenstoffatomen sein, und kann weiter bevorzugt
geradkettig sein.
Um die vorstehende Estergleichgewichtsreaktion auf ein Produktionssystem
zu übertragen, kann die Reaktion vorzugsweise unter Verwendung eines großen
Überschusses von Alkohol oder unter Verwendung eines Dean-Stark-Wasserseparators
in einem aromatischen organischen Lösungsmittel, das Azeotrop mit Wasser sein
kann, durchgeführt werden. Bei Verwendung des Säurehalids kann eine Base
ein Akzeptor der Säure, die als ein Nebenprodukt gebildet wird, in das aromatische
organische Lösungsmittel zugegeben werden und so der Polyester erzeugt werden;
ein solches Verfahren kann auch verwendet werden.
Verfahren zur Herstellung des erfindungsgemäß verwendeten
Toners werden nachstehend beschrieben. Der erfindungsgemäß verwendete
Toner kann durch jedes von dem Pulverisationsherstellungsverfahren und dem Polymerisationstonerherstellungsverfahren
hergestellt werden.
Bei dem Pulverisationstonerherstellungsverfahren werden das Bindemittelharz,
das Wachs, ein Pigment oder Farbstoff als der Farbstoff oder ein magnetisches Material,
und gegebenenfalls das Ladungssteuerungsmittel und andere Zusatzstoffe gründlich
unter Verwendung einer Mischmaschine, wie etwa einer Henschel-Mischvorrichtung oder
einer Kugelmühle, gründlich vermischt, und dann wird die erhaltene Mischung
unter Verwendung einer Heißknetmaschine, wie etwa einer Erhitzungswalze, einer
Knetvorrichtung oder einer Extrudiervorrichtung, Schmelzgeknetet, um das Harz herzustellen
und so eines nach dem anderen zu schmelzen, worin die Metallverbindung, das Pigment,
der Farbstoff und das magnetische Material dispergiert oder aufgelöst werden.
Das geknetete Produkt, das so erhalten wird, wird zur Verfestigung abgekühlt,
gefolgt von Pulverisation und Einteilen. So kann der Toner erhalten werden.
Wenn notwendig können beliebige gewünschte Zusatzstoffe
ferner gründlich mit dem Toner mittels einer Mischmaschine, wie etwa einer
Henschel-Mischvorrichtung, vermischt werden. So kann der erfindungsgemäß
verwendete Toner erhalten werden.
Bei dem Polymerisationstonerherstellungsverfahren kann der Toner durch
das Verfahren, das in JP-A-56-13945 offenbart wird, worin eine geschmolzene Mischung
in der Luft mittels einer Scheibe oder Vielfachfluiddüsen atomisiert oder gesprüht
wird, um einen sphärischen Toner zu erhalten; das Verfahren, das in JP-PS-36-10231
und JP-A-59-53856 und 59-61842 offenbart wird, worin Toner durch Suspensionspolymerisation
direkt hergestellt werden; ein Dispersionspolymerisationsverfahren, worin Toner
unter Verwendung eines wässrigen organischen Lösungsmittels, worin Monomere
löslich und erhaltene Polymere unlöslich sind, hergestellt werden; ein
Emulsionspolymerisationsverfahren, wie durch seifenfreie Polymerisation typifiziert,
worin Toner durch direkte Polymerisation in Gegenwart eines wasserlöslichen
polaren Polymerisationsinitiators hergestellt werden; oder eine heterogene Agglomeration,
worin primäre polare Emulsionspolymerisationsteilchen zuvor hergestellt werden
und danach polare Teilchen mit elektrischen Ladungen von entgegen gesetzter Polarität
zur Bewirkung von Assoziation zugegeben werden, hergestellt werden.
Insbesondere bevorzugt ist ein Verfahren, worin eine Monomerzusammensetzung,
die mindestens das polymerisierbare Monomer, den Farbstoff und das Wachs enthält,
direkt polymerisiert wird und so Tonerteilchen erzeugt werden.
Bei der Dispersionspolymerisation zeigt der erhaltene Toner einer
sehr scharfe Teilchengrößenverteilung. Jedoch besteht die Tendenz, dass
sein Herstellungsgerät aufgrund eines schmalen Bereichs für die Auswahl
von verwendeten Materialien und wegen der verwendeten organischen Lösungsmittel
vom Standpunkt der Entfernung von hergestellten Abfalllösungsmittel und der
Emflammbarkeit der organischen Lösungsmittel kompliziert und störungsanfällig
ist. Demgemäß ist das Verfahren, worin die Monomerzusammensetzung, die
mindestens das polymerisierbare Monomer, den Farbstoff und das Wachs enthält,
direkt in einem wässrigen Medium polymerisiert wird und so Tonerteilchen hergestellt
werden, bevorzugt. Die Emulsionspolymerisation, wie durch die seifenfreie Polymerisation
typifiziert, ist effektiv, da der Toner eine relativ gleichförmige Teilchengrößenverteilung
besitzen kann. Es besteht jedoch manchmal die Tendenz, dass Umwelteigenschaften
schlecht sind, wenn verwendete Emulgiermittel oder Initiatorenden auf Tonerteilchen
vorhanden sind.
Demgemäß ist erfindungsgemäß die Suspensionspolymerisation,
die unter Normaldruck oder unter Anlegung eines Drucks durchgeführt wird, mit
der relativ leicht feine teilchenförmigen Toner mit einer scharfen Teilchengrößenverteilung
erhalten werden können, insbesondere bevorzugt. Was keine Polymerisation genannt
wird, worin Monomere ferner auf einmal erhaltenen Polymerteilchen adsorbiert werden
und danach ein Polymerisationsinitiator zur Durchführung von Polymerisation
zugegeben wird, kann auch erfindungsgemäß vorzugsweise verwendet werden.
Als eine bevorzugte Form des erfindungsgemäß verwendeten
Toners sei ein Toner erwähnt, in dessen Tonerteilchen das Wachs mit Schalenharzschichten
eingeschlossen ist, wenn ihre Querschnitte mit einem Transmissionselektronenmikroskop
(TEM) beobachtet werden. Da es notwendig ist, dass die Tonerteilchen mit dem Wachs
in einer großen Menge vom Standpunkt der Fixierleistung eingebaut werden, ist
es bevorzugt, dass Wachs mit Schalenharzschichten einzuschließen. Ein Toner,
worin das Wachs nicht eingeschlossen ist, kann nicht gleichförmig dispergiert
werden, was zu einer breiten Teilchengrößenverteilung führt, und
zudem zur Schmelzadhäsion von Toner an Einheiten führt. Als ein spezifisches
Verfahren, durch welches das Wachs in Tonerteilchen eingeschlossen wird, kann ein
Wachs, dessen Materialpolarität in einem wässrigen Dispersionsmedium kleiner
eingestellt ist als das Hauptmonomer verwendet werden und zudem kann eine kleine
Menge an Harz oder Monomer mit einer größeren Polarität zugegeben
werden. So können Tonerteilchen mit einer Kern-/Schalenstruktur, worin das
Wachs mit dem Schalenharz bedeckt ist, erhalten werden. Die Teilchengrößenverteilung
und der Teilchendurchmesser des Toners kann durch ein Verfahren gesteuert werden,
worin die Arten und Mengen von geringfügig wasserlöslichen anorganischen
Salzen oder Dispergiermitteln mit der Wirkung von Schutzkolloiden geändert
werden, oder indem mechanische Apparatbedingungen, z. B. Rührbedingungen, wie
etwa periphere Rotorgeschwindigkeit, Durchgangszeiten und Rührklingenformen,
und die Form der Behälter oder die Feststoffmateriekonzentration in wässrigen
Lösungen gesteuert werden, wodurch der erfindungsgemäß beabsichtigte
Toner erhalten werden kann.
Als ein spezifisches Verfahren zum Messen der Querschnitte der erfindungsgemäßen
Tonerteilchen werden Tonerteilchen in einem bei Raumtemperatur härten Epoxidharz
dispergiert, gefolgt von Härten in einer Umgebung mit einer Temperatur von
40°C für 2 Tage, und das gehärtete Produkt, das erhalten wurde, wird
mit Trirutheniumtetraoxid, und Triosmiumtetraoxid, das gegebenenfalls in Kombination
verwendet wird, gefärbt. Danach werden Proben in Scheiben
mittels eines Mikrotoms mit einer Diamantschneidevorrichtung ausgeschnitten, um
die Form der Querschnitte der Tonerteilchen unter Verwendung eines Transmissionselektronenmikroskops
(TEM) zu messen. Erfindungsgemäß ist es bevorzugt, das Trirutheniumtetraoxidfärbungsverfahren
zu verwenden, so dass ein Kontrast zwischen den Materialien unter Verwendung der
Differenz der Kristallinität zwischen dem verwendeten Wachs und dem Bindemittelharz,
das die Schale zusammensetzt, erzeugt werden kann.
Wenn die Direktpolymerisation als das Verfahren zum Herstellen des
Toners der vorliegenden Erfindung verwendet wird, kann der Toner direkt durch ein
Herstellungsverfahren, wie vorstehend beschrieben, hergestellt werden. Eine Monomerzusammensetzung,
die polymerisierbare Monomere und darin zugegeben das Wachs, den Farbstoff, das
Ladungssteuerungsmittel, einen Polymerisationsinitiator umfasst, und wobei Zusatzstoffe
in Monomeren zugegeben werden, die gleichförmig mittels einer Homogenisiervorrichtung
oder einer Ultraschalldispergiermaschine aufgelöst oder dispergiert werden,
wird in ein wässriges Medium, das ein Dispersionsstabilisierungsmittel enthält,
mittels einer herkömmlichen Rührvorrichtung oder einer Rührvorrichtung,
wie etwa einer Homomischvorrichtung oder einer Homogenisiervörrichtung, dispergiert.
Eine Granulation wird vorzugsweise unter Steuerung der Rührgeschwindigkeit
und -zeit durchgeführt, so das Tröpfchen der Monomerzusammensetzung die
gewünschte Tonerteilchengröße besitzen können. Nach der Granulation
kann Rühren in einem solchen Ausmaß durchgeführt werden, dass der
Zustand der Teilchen beibehalten wird und verhindert werden kann, dass sich die
Teilchen durch die Wirkung des Dispersionsstabilisierungsmittels absetzen. Die Polymerisation
kann bei einer Polymerisationstemperatur, die bei 40°C oder darüber, gewöhnlich
bei 50 bis 90°C eingestellt ist, durchgeführt werden. Bei der letzteren
Hälfte der Polymerisation kann die Temperatur erhöht werden, und zudem
kann das wässrige Medium teilweise bei der letzteren Hälfte der Reaktion
oder nachdem die Reaktion vervollständigt worden ist, entfernt werden, um nicht-umgesetzte
polymerisierbare Monomere, Nebenprodukte usw. zu entfernen, die einen Geruch verursachen
können, wenn der Toner fixiert wurde. Nachdem die Reaktion vervollständigt
worden ist, werden die Tonerteilchen durch Waschen und Filtration, gefolgt von Trocknen,
gesammelt. Bei der Suspensionspolymerisation kann Wasser vorzugsweise als das Dispersionsmedium,
gewöhnlich in einer Menge von 300 bis 3 000 Gewichtsteilen, basierend auf 100
Gewichtsteilen der Monomerzusammensetzung, verwendet werden.
Wenn der Toner direkt durch Polymerisation erhalten wird, schließen
die polymerisierbaren Monomere Styrol; Styrolmonomere wie etwa o-, m- oder p-Methylstyrol
und m- oder p-Ethylstyrol; Acrylat- oder methacrylatmonomere, wie etwa Methylacrylat
oder -methacrylat, Ethylacrylat oder -methacrylat, Propylacrylat oder -methacrylat,
Butylacrylat, oder -methacrylate, Octylacrylat oder -methacrylat, Dodecylacrylat
oder -methacrylat, Stearylacrylat oder -methacrylat, Behenylacrylat oder -methacrylat,
2-Ethylhexylacrylate oder -methacrylat, Dimethylaminoethylacrylat oder -methacrylat,
und Diethylaminoethylacrylat oder -methacrylat; und Olefinmonomere wie etwa Butadien,
Isopren, Cyclohexen, Acryl- oder Methacrylnitril, und Acrylsäureamid.
Als ein Harz mit einer großen Polarität kann dieses polymere
von stickstoffhaltigen Monomeren, wie etwa Dimethylaminoethylmethacrylate und Diethylaminoethylmethacrylate,
Nitrilmonomere wie etwa Acrylonitrile, Halogen haltige Monomere wie etwa Vinylchlorid,
ungesättigte Carbonsäuremonomere wie etwa Acrylsäure und Methacrylsäure,
gesättigte zweibasige Säuremonomere, ungesättigte zweibasige Säureanhydridmonomere,
und Nitromonomere; oder Copolymers von solchen Monomeren mit Styrol oder Styrolmonomeren;
Polyesters; und Epoxid einschließen. Weiter bevorzugte Beispiele sind ein Copolymer
von Styrol mit Acryl- oder Methacrylsäure, ein Styrol-Maleinsäurecopolymer,
ungesättigte Polyesterharze und Epoxidharze.
Der Polymerisationsinitiator z. B. Polymerisationsinitatoren vom Azo-
oder Diazotyp, wie etwa 2,2'-Azobis-(2,4-dimethylvaleronitril), 2,2'-Azobisisobutyronitril),
1,1'-Azobis-(cyclohexan-1-carbonitril), 2,2'-Azobis-4-methoxy-2,4-dimethylvaleronitril
und Azobisisobutyronitril; Initiatoren vom Peroxidtyp, wie etwa Benzoylperoxid,
Methylethylketonperoxid, Diisopropylperoxycarbonat, Cumolhydroperoxid, t-Butylhydroperoxid,
Di-t-butylperoxid, Dicumoylperoxid, 2,4-Dichlorbenzoylperoxid, Lauroylperoxid, 2,2-Bis(4,4-t-butylperoxycyclohexyl)propan,
und tris-(t-Butylperoxy)triazin; Polymerinitiatoren mit einem Peroxid in der Seitenkette;
Persulfate, wie etwa Kaliumpersulfat und Ammoniumpersulfat; und Hydrogenperoxid
einschließen. Beliebige von diesen können allein oder in Kombination aus
zwei oder mehreren verwendet werden.
Der Polymerisationsinitiator kann vorzugsweise in einer Menge von
0,5 bis 20 Gewichtsteilen, basierend auf 100 Gewichtsteilen des polymerisierbaren
Monomers zugegeben werden.
Zur Steuerung des Molekulargewichts kann ein beliebiges bekanntes
Vernetzungsmittel und Kettentransfermittel zugegeben werden, das vorzugsweise in
einer Menge von 0,01 bis 15 Gewichtsteilen, basierend auf 100 Gewichtsteilen der
polymerisierbaren Monomere zugegeben werden kann.
In dem Dispersionsmedium, das bei Herstellung des Polymerisationstoners
verwendet wird, kann ein geeignetes Dispersionsstabilisierungsmittel, das eine anorganische
Verbindung oder eine organische Verbindung umfasst, vorzugsweise in Übereinstimmung
mit Emulsionspolymerisation, Dispersionspolymerisation, Suspensionspolymerisation,
Keimpolymerisation oder einer Polymerisation, die durch heterogene Agglomeration
durchgeführt wurde, verwendet werden. Als die anorganische Verbindung kann
diese Tricalciumphosphat, Magnesiumphosphat, Aluminiumphosphat, Zinkphosphat, Calciumcarbonat,
Magnesiumcarbonat, Calciumhydroxid, Magnesiumhydroxid, Aluminiumhydroxid, Calciummetasilicat,
Calciumsulfat, Bariumsulfate, Bentonit, Siliciumdioxid und Aluminiumoxid einschließen.
Als die organische Verbindung kann dies Polyvinylalkohol, Gelatine, Methylcellulose,
Methylhydroxypropylcellulose, Ethylcellulose, Carboxymethylcellulosenatriumsalz,
Polyacrylsäure und deren Salze, Stärke, Polyacrylamid, Polyethylenoxide,
ein Poly(hydroxystearinsäure-g-methylmethacrylat-eumethacrylsäure)copolymer,
und nicht-ionische oder ionische oberflächenaktive Mittel einschließen.
Wenn die Emulsionspolymerisation und die Polymerisation, die durch
heterogene Agglomeration durchgeführt wurden, verwendet werden, werden anionische
oberflächenaktive Mittel, kationische oberflächenaktive Mittel, amphotäre
oberflächenaktive Mittel und nicht-ionische oberflächenaktive Mittel verwendet.
Beliebige von diesen Dispersionsstabilisierungsmittel können vorzugsweise in
einer Menge von 0,2 bis 30 Gewichteilen, basierend auf 100 Gewichtsteilen des polymerisierbaren
Monomers, zugegeben werden.
Von diesen Dispersionsstabilisierungsmitteln können bei Verwendung
der anorganischen Verbindung diejenigen, die kommerziell verfügbar sind, wie
sie sind verwendet werden. Zum Erhalt von Feinteilchen kann jedoch die anorganische
Verbindung auch in dem Dispersionsmittel erzeugt werden.
Um diese Dispersionsstabilisierungsmittel fein zu dispergieren kann
ein oberflächenaktives Mittel in einer Menge von 0,001 bis 0,1 Gewichtsteilen,
basierend auf 100 Gewichtsteilen des polymerisierbaren Monomers verwendet werden.
Diese oberflächenaktive Mittel beschleunigt die Stabilisierungswirkung des
Dispersionsstabilisierungsmittels. Als spezifische Beispiele hierfür kann es
Natriumdodecylbenzolsulfonat, Natriumtetradecylsulfat, Natriumpentadecylsulfat,
Natriumoctylsulfat, Natriumoleat, Natriumlaurat, Kaliumstearat und Calciumoleat
einschließen.
Bezüglich der Färbemittel, die in dem Polymerisationstoner
erfindungsgemäß verwendet werden, muss der Polymerisationsinhibitorwirkung
oder wässrigen Phase Transfereigenschaften, die in den Färbemitteln inhärent
sind, Beachtung geschenkt werden. Das Färbemittel sollte vorzugsweise einer
Oberflächenmodifizierung, z. B. hydrophoben Behandlung unterzogen werden, die
die Farbstoffe frei von Polymerisationsinhibierung macht. Insbesondere besitzen
die meisten Farbstoffe vom Farbstofftyp und Ruß eine Polymerisationsinhibitorwirkung
und somit muss besondere Sorgfalt geübt werden, wenn sie verwendet werden.
Ein bevorzugtes Verfahren zur Oberflächenbehandlung der Farbstoffe kann ein
Verfahren einschließen, worin polymerisierbare Monomere zuvor in Gegenwart
von beliebigen dieser Farbstoffe polymerisiert werden. Das resultierende gefärbte
Polymer kann zu der Monomerzusammensetzung gegeben werden. Hinsichtlich des Rußes
kann neben der gleichen Behandlung wie derjenigen bezüglich der Farbstoffe
dieses mit einem Material behandelt werden, das mit funktionalen Oberflächengruppen
des Rußes umgesetzt werden kann, wie durch Polyorganosiloxan beispielhaft dargestellt.
Das Wachs, das in dem Toner enthalten ist, kann vorzugsweise einen
Schmelzpunkt besitzen, der höher als die Glasübergangstemperatur des Bindemittelharzes
ist. Die Temperaturdifferenz zwischen diesen kann vorzugsweise 100°C oder kleiner,
weiter bevorzugt 75°C oder kleiner, und insbesondere bevorzugt 50°C oder
kleiner sein. Wenn diese Temperaturdifferenz größer als 100°C ist,
kann der Toner eine niedrige Temperaturfixierleistung besitzen. Zudem kann diese
Temperaturdifferenz zwischen diesen vorzugsweise 2°C oder größer
sein, da, wenn die beiden zu nah sind, der Toner einen schmalen Temperaturbereich
besitzt, worin seine Lagerungsstabilität und Hochtemperatur Anti-Offseteigenschaften
beide erreicht werden können.
Das Bindemittelharz kann vorzugsweise eine Glasübergangstemperatur
von 40°C bis 90°C besitzen, und weiter bevorzugt von 50°C bis 85°C.
Wenn das Bindemittelharz eine Glasübergangstemperatur unterhalb von 40°C
besitzt, kann der Toner eine niedrige Fließfähigkeit und Lagerungsstabilität
besitzen, und es so erschweren gute Bilder zu erhalten. Wenn das Bindemittelharz
eine Glasübergangstemperatur von mehr als 90°C besitzt, kann der Toner
eine schlechte Fixierleistung bei niedriger Temperatur besitzen und kann zudem eine
niedrige Transmission für transparente Vollfarb-OHP-Blätter aufweisen.
Insbesondere besteht die Tendenz, dass stumpfe Bilder bei Halbltonflächen erzeugt
werden, und es so projizierten Bildern an Chromazität mangelt.
Die Glasübergangstemperatur des Bindemittelharzes wird gemäß
ASTM D3418-8 gemessen. Zum Beispiel diese mit DSC-7, hergestellt von Perkin Elmer
Co. gemessen. Die Temperatur an dem Nachweisabschnitt der Vorrichtung wird auf der
Basis der Schmelzpunkte von Indium und Zink korrigiert, und die Wärme wird
auf der Basis der Fusionswärme von Indium korrigiert. Die Probe wird in eine
Pfanne aus Aluminium gefüllt und eine leere Pfanne wird als Kontrolle aufgestellt,
um die Messung bei einer Rate des Temperaturanstiegs von 10°C/min in dem Bereich
von 20 bis 200°C durchzuführen.
Der externe Zusatzstoff, der extern zu den Tonerteilchen zugegeben
wird, wird nachstehend beschrieben.
Als der erfindungsgemäß verwendete externe Zusatzstoff sind
anorganische Feinpulver, wie etwa Siliciumdioxid, Aluminiumoxid und Titandioxidpulver,
und Feinpulver von Polytetrafluorethylen, Polyvinylidenfluorid, Polymethylmethacrylat,
Polystyrol, Silicon, Ruß und Kohlenstofffluorid bevorzugt verwendbar. Insbesondere
ist hydrophobes Feinsiliciumdioxidpulver, hydrophobes feines Titandioxidpulver oder
hydrophobes feines Aluminiumoxidpulver bevorzugt.
Die externe Zugabe des vorstehenden Feinpulvers für die Tonerteilchen
bringt das Feinpulver wechselseitig in Kontakt zwischen dem Toner und dem Träger
oder zwischen Tonerteilchen und bewirkt so eine Verbesserung der Fließfähigkeit
des Entwicklungsmittels und zudem eine Verbesserung der Lebensdauer des Entwicklungsmittels.
Das vorstehende Feinpulver kann einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser von
nicht mehr als 0,2 &mgr;m, und weiter bevorzugt von 3 bis 100 nm besitzen. Wenn
dieser einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser von mehr als 0,2 &mgr;m besitzt,
kann er weniger Einfluss auf die Verbesserung der Fließfähigkeit aufweisen,
was zu einer geringen Bildqualität wegen einer schlechten Leistung zur Zeit
der Entwicklung und zur Zeit des Transfers in einigen Fällen führt. Die
Messung des durchschnittlichen Teilchendurchmessers dieser Feinpulver wird nachstehend
beschrieben.
Beliebige dieser Feinpulver können vorzugsweise eine Oberfläche
von 30 m2/g oder mehr, und insbesondere in dem Bereich von 50 bis 400
m2/g als spezifische Oberfläche, gemessen durch das BET-Verfahren
unter Verwendung von Stickstoffabsorption besitzen. Das verwendete Feinpulver kann
vorzugsweise in einer Menge von 0,1 bis 20 Gewichtseilen, basierend auf 100 Gewichtstelen
der Tonerteilchen zugegeben werden.
Da der Toner ein negativ aufladbarer Toner ist sollte ein hydrophob
behandeltes Siliciumdioxid als mindestens eine Art verwendet werden. Dies ist angesichts
der Aufladungsleistung bevorzugt. Das heißt, da das Silicumdioxid eine höhere
negative Aufladbarkeit als Fließmittel, wie etwa Aluminiumoxid oder Titandioxid
besitzt, besitzt dies eine hohe Adhäsion an Tonerteilchen, um irgendeinen freien
externen Zusatzstoff herabzusetzen. Somit kann das elektrostatische Bild tragende
Element von einer Filmbildung, und Aufladungselemente von Kontamination bewahrt
werden. Jedoch besteht mit Zunahme der negativen Aufladbarkeit die Tendenz, dass
ein teilweise freier externer Zusatzstoff sich zum Träger bewegt. Sogar in
einem solchen Fall der erfindungsgemäße mit Kupplungsmittel beschichtete
Träger verhindern, dass der externe Zusatzstoff an den Träger anhaftet,
da er eine niedrige Oberflächenenergie besitzt, die den Siloxaneinheiten des
Kupplungsmittels zuschreibbar sind, die leicht auf Teilchenoberflächen ausgerichtet
werden. Bezüglich des harzbeschichteten Trägers kann auch der gleiche
Effekt erwartet werden, wenn ein Harz Einheiten mit einer niedrigen Oberflächenenergie
besitzt.
Zum Beibehalten der Aufladungsleistung in einer Umgebung mit hoher
Feuchtigkeit kann das anorganische Feinpulver vorzugsweise hydrophob behandelt werden.
Ein Beispiel für eine solche hydrophobe Behandlung wird nachstehend gezeigt.
Ein Silankupplungsmittel ist als eines der hydrophoben Behandlungsmittel
verfügbar. Es kann in einer Menge von 1 bis 40 Gewichtsteilen, und vorzugsweise
von 2 bis 35 Gewichtsteilen, basierend auf 100 Gewichtsteilen des anorganischen
Feinpulvers verwendet werden. Solange wie das Behandlungsmittel in einer Menge von
1 bis 40 Gewichtsteilen vorhanden ist, kann die Feuchtigkeitsbeständigkeit
des Toners verbessert werden, so dass kaum Agglomerate auftreten.
Das erfindungsgemäß verwendete Silankupplungsmittel, kann
diejenigen einschließen, die durch die folgende allgemeine Formel dargestellt
werden:
RmSiYn
worin R eine Alkoxylgruppe oder ein Chloratom darstellt, m eine ganze Zahl von
1 bis 3 ist; Y eine Kohlenwasserstoffgruppe (einschließlich einer Alkylgruppe,
einer Vinylgruppe, einer Glycidoxylgruppe oder einer Methacrylgruppe) darstellt;
und n = 4 – m ist.
Es kann z. B. Dimethyldichlorsilan, Trimethylchlorsilan, Allyldimethylchlorsilan,
Hexamethyldisilazan, Allylphenyldichlorsilan, Benzyldimethylchlorsilan,
Vinyltriethoxysilan; &ggr;-Methacryloxypropyltrimethoxysilan, Vinyltriacetoxysilan,
Divinylchlorsilan und Dimethylvinylchlorsilan einschließen.
Die Behandlung des anorganischen Feinpulvers mit dem Silankupplungsmittel
kann durch ein gewöhnlich bekanntes Verfahren, wie etwa Trockenbehandlung,
worin ein anorganisches Feinpulver durch Bewegung mit einer Wolke hergestellt wurde,
mit einem verdampften Silankupplungsmittel umgesetzt, oder eine Nassbehandlung,
worin ein feines Silicatpulver in einem Lösungsmittel dispergiert wird, und
das Silankupplungsmittel tropfenweise hierzu zur Durchführung der Reaktion
zugegeben wird. Eine solche hydrophobe Behandlung kann in geeigneter Kombination
verwendet werden.
Als ein anderes hydrophobes Behandlungsmittel ist Siliconöl verfügbar.
Gewöhnlich bevorzugt sind diejenigen, die durch die folgende Formel dargestellt
werden:
worin R1 bis R10 gleich oder verschieden sein können
und jeweils ein Wasserstoffatom, eine Hydroxylgruppe, eine Alkylgruppe, ein Halogenatom,
eine Phenylgruppe, eine Phenylgruppe mit einem Substituenten, eine Fettsäuregruppe,
eine Polyoxyalkylengruppe oder eine Perfluoralkylgruppe darstellt; und m und n jeweils
eine ganze Zahl darstellen.
Als bevorzugte Siliconöle werden diejenigen mit einer Viskosität
bei 25°C von 5 bis 2 000 mm2/s verwendet. Siliconöle mit einer
niedrigen Viskosität wegen einem zu niedrigen Molekulargewicht sind nicht bevorzugt,
da eine flüchtige Komponente bei Wärmebehandlung auftreten kann. Andererseits
machen es Siliconöle mit einer hohen Viskosität wegen einem zu hohen Molekulargewicht
schwer, die Oberflächenbehandlung durchzuführen. Als das Siliconöl
sind Methylsiliconöl, Dimethylsiliconöl, Phenylmethylsiliconöl, Chlorphenylmethylsiliconöl,
Alkyl modifizierte Siliconöle, Fettsäure modifizierte Siliconöle
und Polyoxyalkyl modifizierte Siliconöle bevorzugt.
Als die vorstehenden Siliconöle können diejenigen mit der
gleichen Polarität wie die Tonerteilchen vorzugsweise verwendet werden, so
dass der Toner in seiner Aufladungsleistung verbessert werden kann.
Das anorganische Feinpulver kann mit dem Siliconöl durch bekannte
Techniken behandelt werden. Zum Beispiel können das anorganische Feinpulver
und das Siliconöl direkt mittels einer Mischmaschine, wie etwa einer Henschel-Mischvorrichtung,
oder ein Verfahren zum Sprühen des Siliconöls auf das anorganische Feinpulver
verwendet werden. Alternativ kann das Siliconöl in einem geeigneten Lösungsmittel
aufgelöst oder dispergiert werden und danach mit dem anorganischen Feinpulver
gemischt werden, gefolgt von Entfernung des Lösungsmittels.
Das Siliconöl kann in einer Menge von 1,5 bis 60 Gewichtsteilen,
und vorzugsweise von 3,5 bis 40 Gewichtsteilen, basierend auf 100 Gewichtsteilen
des anorganischen Feinpulvers, das zu behandeln ist, verwendet werden. Wenn mit
Siliconöl in einer solchen Menge von 1,5 bis 60 Gewichtsteilen behandelt, kann
das anorganische Feinpulver gleichförmig mit dem Siliconöl oberflächenbehandelt
werden. Somit kann verhindert werden, dass Filmbildung und leere Flächen durch
schlechten Transfer hervorgerufen werden, die Aufladungsleistung des Toners als
Folge der Feuchtigkeitsabsorption in einer Umgebung mit hoher Feuchtigkeit herabgesetzt
wird, und die Bilddichte während des Betriebs herabgesetzt wird.
Zusatzstoffe, die zum Zweck des Verleihens verschiedener Tonereigenschaften
verwendet werden, können vorzugsweise einen Teilchendurchmesser von nicht mehr
als 1/5 des durchschnittlichen Volumendurchmessers der Tonerteilchen angesichts
ihrer Haltbarkeit, wenn intern zu den Tonerteilchen oder extern zu den Tonerteilchen
gegeben, aufweisen. Dieser Teilchendurchmesser der Zusatzstoffe soll einen durchschnittlichen
Teilchendurchmesser von 300 externen Zusatzteilchen, die auf den Oberflächen
der Tonerteilchen vorhanden sind, 30 000 fach mit einem Elektronmikroskop vergrößert,
sein. Als diese Zusatzstoffe, die zum Zweck des Breitstellens verschiedener Eigenschaften
verwendet werden, können z. B. die folgenden verwendet werden.
Als Schleifmittel können diese z. B. mit Metalloxide, wie etwa
Ceroxid, Aluminiumoxid, Magnesiumoxid und Chromoxid, Nitride, wie etwa Siliciumnitrid;
Carbide, wie etwa Siliciumcarbid, und Metallsalze, wie etwa Strontiumtitanat, Calciumsulfat,
Bariumsulfat und Calciumcarbonat einschließen.
Als Schmiermittel können diese z. B. Pulver von Fluorharzen,
wie etwa Vinylidenfluorid und Polytetrafluorethylen, und Fettsäuremetallsalze,
wie etwa Zinkstearat und Calciumstearat einschließen.
Als Ladungssteuerungsteilchen können diese z. B. Metalloxide,
wie etwa, Zinnoxid, Titandioxid, Zinkoxid, Siliciumoxid und Aluminiumoxid, und Ruß
einschließen.
Beliebige von diesen Zusatzstoffen können in einer Menge von
0,1 Teilen bis 10 Gewichtsteilen, weiter bevorzugt von 0,1 Teilen bis 5 Gewichtsteilen,
und insbesondere bevorzugt von 0,5 Teilen bis 5 Gewichtsteilen, basierend auf 100
Gewichtsteilen der Tonerteilchen verwendet werden. Diese Zusatzstoffe können
allein oder in Kombination von zwei oder mehreren verwendet werden.
Der erfindungsgemäß verwendete Toner kann vorzugsweise triboelektrische
Ladungen von -15 bis -40 mC/kg, und weiter bevorzugt von -20 bis -35 mC/kg bei dessen
Mischen mit dem Magnetischen Harzträger aufweisen.
Der erfindungsgemäß verwendete Toner kann einen Formfaktor
SF-1 von 110 bis 140, vorzugsweise von 100 bis 130 besitzen, und kann Verwendung
von mindestens einem hydrophoben Feinsiliciumdioxidpulver als der externe Zusatzstoff
machen. Dies ist bevorzugt, um die Entwicklungsleistung weiter zu verbessern.
Der Träger, der in dem Entwicklungsmittel erfindungsgemäß
verwendet wird, wird nachstehend beschrieben. Der Träger ist ein magnetischer
Feinteilchen dispergierter Harzträger, der Kompositteilchen umfasst, die mindestens
anorganische Feinteilchen und ein Bindmittelharz enthalten.
Der magnetisch Feinteilchen dispergierte Harzträger (nachstehend
"magnetische Harzteile"), der erfindungsgemäß verwendet wird, wird aus
Kompositteilchen erzeugt, deren Teilchenoberflächen mit einem spezifischen
Kupplungsmittelbehandelt worden sind, und die anorganischen Verbindungsteilchen,
die daran dispergiert sind, umfassen.
Die anorganischen Verbindungsteilchen (der Ausdruck "anorganische
Verbindungsteilen" schließt hierbei magnetische Feinteilchen und nicht-magnetische
anorganische Verbindungsteilchen ein), die die Kompostteilchen erfindungsgemäß
zusammensetzen, können diejenigen sein, die in Wasser nicht aufgelöst
werden können und ihre Eigenschaften nicht ändern oder durch Wasser modifizierbar
sind. Als magnetische Feinteilchen sind verschiedene magnetische Teilchen, wie etwa
Magnetitteilchen, Maghematitteilichen, diese Teilchen, die mit Kobalt abgeschieden
oder eingebaut sind, Ferritteilchen vom Magnetoblombittpy, wie Barium, Strontium
oder Barium-Strontium enthalten, und Ferritteilchen vom Spineltyp, die mindestens
eines enthalten, das aus Mangan, Nickel, Zink, Lithium und Magnesium ausgewählt
ist, verwendbar. Als nicht-magnetische anorganische Verbindungsteilen sind Hämatitteilchen,
wasserhaltige Eisenoxidteilchen, Titandioxidteilchen, Siliciumteilchen, Talkteilchen,
Aluminiumoxidteilchen, Bariumsulfatteilchen, Bariumcarbonatteilchen, Cadmiumgelbteilchen,
Calciumcarbonatteilchen und Zinkweißteilchen verwendbar.
Die anorganischen Verbindungsteilchen können eine Teilchenform,
wie etwa kubisch, vieleckig, sphärisch, nadel- oder plattenförmig, besitzen,
von welchen beliebige Formen verwendet werden können. Diese können einen
durchschnittlichen Teilchendurchmesser besitzen, der kleiner als der durchschnittliche
Teilchendurchmesser der Kompositteilchen ist, und können vorzugsweise einen
Zahlendurchschnitts-Teilchendurchmesser von 0,02 bis 5,0 &mgr;m, insbesondere
von 0,02 bis 2 &mgr;m im Fall der magnetischen Feinteilchen, und von 0,05 bis
5 &mgr;m im Fall der nicht-magnetischen anorganischen Verbindungsteilchen besitzen.
Die anorganischen Verbindungsteilchen sind mit einem lipophilen Behandlungsmittel
in ihrer Gesamtheit oder teilweise behandelt worden.
Als das lipophile Behandlungsmittel sind organische Verbindungen,
die eine oder zwei Arten von funktionalen Gruppen besitzen, verwendbar, die aus
einer Epoxidgruppe, einer Aminogruppe, einer Mercaptogruppe, einer organische Säuregruppe,
einer Estergruppe, einer Ketongruppe, einer Alkylhalidgruppe und einer Aldehydgruppe,
oder Mischungen von solchen Verbindungen ausgewählt sind. Beliebige von diesen
können das Ziel der vorliegenden Erfindung erreichen. Von diesen sind Kupplungsmittel
mit funktionalen Gruppen bevorzugt, und Kupplungsmittel vom Silantyp, Kupplungsmittel
vom Titantyp oder Kupplungsmittel vom Aluminiumtyp sind weiter
bevorzugt. Kupplungsmittel vom Silantyp sind insbesondere bevorzugt. Zudem sind
als bevorzugte funktionale Gruppen eine Epoxidgruppe, eine Aminogruppe und eine
Mercaptogruppe angesichts eines Vorteils bevorzugt, dass der Träger eine scharfe
Teilchengrößenverteilung besitzen kann. Die Epoxidgruppe ist angesichts
eines Vorteils weiter bevorzugt, dass der Träger durch Temperatur und Feuchtigkeit
weniger beeinflusst wird und kann eine stabile Ladungsbereitstellungsleistung besitzen.
Die organische Verbindungen mit einer Epoxidgruppe schließen
eine Epichlorhydrin, Glycidol und ein Styrol-Glycidylacrylat oder Methacrylatcopolymer
ein.
Die Kupplungsmittel vom Silantyp mit einer Epoxidgruppe schließen
&ggr;-Glycidoxypropylmethyldimethoxysilan, &ggr;-Glycidoxypropyltrimethoxysilan
und &bgr;-(3,4 Epoxidcyclohexyl)trimethoxysilan ein.
Die organischen Verbindungen mit einer Aminogruppe schließen
Ethylendiamin, Diethylentriamin, und ein Styrol-Dimethylaminoethylacrylat oder Methacrylatcopolymer
ein.
Die Kupplungsmittel vom Silantyp mit einer Aminogruppe schließen
&ggr;-Aminopropyltrimethoxysilan, N-&bgr;-(Aminoethyl)-&ggr;-aminopropyltrimethoxysilan,
N-&bgr;-(Aminoethyl)-&ggr;-aminopropylmethyldimethoxysilan, und N-Phenyl-&ggr;-aminopropyltrimethoxysilan
ein.
Die Kupplungsmittel vom Titantyp mit einer Aminogruppe schließen
Isopropyltri(N-aminoethyl)titanat ein.
Die organischen Verbindungen mit einer Mercaptogruppe, einschließlich
Mercaptoethanol und Mercaptopropionsäure ein.
Die Kupplungsmittel vom Silantyp mit einer Mercaptogruppe, schließlich
&ggr;-Mercaptopropyltrimethoxysilan ein.
Die organischen Verbindungen mit einer organische Säuregruppe,
einschließlich Ölsäure, Stearinsäure, und Styrol-Acrylsäure
ein.
Die organischen Verbindungen mit einer Estergruppe, schließen
Ethylstearat, und Styrol-Methylmethacrylat ein.
Die organischen Verbindungen mit einer Ketongruppe, schließen
Cyclohexanon, Acetophenon, und Methylethylketonharz ein.
Die organischen Verbindungen mit einer Alkylhalidgruppe schließen
Chlorhexadecan und Chlordecan ein.
Die organischen Verbindungen mit einer Aldehydgruppe schließen
Propionaldheyd und Benzaldehyd ein.
Erfindungsgemäß kann das lipophile Behandlungsmittel vorzugsweise
in einer Menge von 0,1 bis 5,0 Gew.-%, basierend auf dem Gewicht der anorganischen
Verbindungsteilchen verwendet werden. Wenn dieses in einer Menge von weniger als
0,1 Gew.-% ist, kann es schwierig sein, die Harzbeschichtung in nahe Adhäsion
mit den Oberflächen der Kompositteilchen zu bringen. Zudem können wegen
der unzureichenden hydrophoben Behandlung irgendwelche Kompositteilchen, die die
anorganischen Verbindungsteilen in einer großen Menge enthalten, nicht erhalten
werden. Wenn dieses andererseits in einer Menge von mehr als 5,0 Gew.-% vorhanden
ist, obwohl es möglich ist, die Harzbeschichtung in enge Adhäsion mit
den Oberflächen der Kompositteilchen zu bringen, können die Kompositteilchen,
die gebildet werden, gegenseitige Agglomeration verursachen, und es so erschweren,
die Teilchengröße der Kompositteilchen zu steuern.
Das Bindemittelharz, das die Kompositteilchen erfindungsgemäß
zusammensetzt, kann vorzugsweise ein duroplastisches Harz sein.
Das duroplastische Harz schließt Phenolharze, Epoxidharze, Polyamidharze,
Melaminharze, Harnstoffharze, ungesättigte Polyesterharze, Alkydharze, Xylolharze,
Acetoguanaminharze, Furanharze, Siliconharze, Polyimidharze, und Urethanharze ein.
Beliebige von diesen Harzen können allein oder in der Form einer Mischung aus
zwei oder mehreren verwendet werden, wobei mindestens ein Phenolharz vorzugsweise
enthalten sein kann.
Das Bindemittelharz und die anorganischen Verbindungsteilchen, die
die Kompositteilchen erfindungsgemäß zusammensetzen, können vorzugsweise
in einem Verhältnis von 1 bis 20 Gew.-% des Bindemittelharzes und 80 bis 99
Gew.-% der anorganischen Verbindungsteilchen vorhanden sein.
In einer Ausführungsform des magnetischen Harzträgers gemäß
der vorliegenden Erfindung sind die Teilchenoberflächen der Kompositteilchen
mit mindestens einer Art von Kupplungsmittel mit mindestens einer Art von funktionaler
Gruppe, die aus einer Epoxidgruppe, einer Aminogruppe und einer Mercaptogruppe ausgewählt
ist, beschichtet worden. In einer anderen Ausführungsform des magnetischen
Harzträgers gemäß der vorliegenden Erfindung sind die Teilchenoberflächen
der Kompositteilchen mit einem Harz beschichtet worden, das mindestens eine Art
von funktionaler Gruppe besitzt, die aus einer Epoxidgruppe, einer Aminogruppe,
einer organischen Säuregruppe, einer Hydroxylgruppe, einer Chlorgruppe, einer
Estergruppe, einer Ketongruppe und einer Alkylhalidgruppe ausgewählt ist.
Die funktionale Gruppe, die durch das Kupplungsmittel oder Harz, mit
welchem die Oberflächen der Kompositteilchen beschichtet sind, besessen werden,
muss sich von der funktionalen Gruppe unterscheiden, die in dem lipophilen Behandlungsmittel
enthalten ist, mit welchem die anorganischen Verbindungsteilchen in den Kompositteilchen
behandelt worden sind. Jede funktionale Gruppe kann vorzugsweise eine reaktive sein.
In der Ausführungsform, wo die Oberflächen der Kompositteilchen
mit dem Kupplungsmittel behandelt sind, kann die funktionale Gruppe, die durch das
Kupplungsmittel besessen wird, vorzugsweise eine Aminogruppe sein.
In der Ausführungsform, wo die Teilchenoberflächen der Kompositteilchen
mit dem Harz beschichtet worden sind, kann die funktionale Gruppe, die durch das
Harz besessen wird, vorzugsweise eine Epoxidgruppe, eine Aminogruppe, eine organische
Säuregruppe, eine Estergruppe, eine Ketongruppe oder eine Alkylhalidgruppe
sein. Diese kann weiter bevorzugt eine Epoxidgruppe, eine Aminogruppe oder ein organische
Säuregruppe, und insbesondere bevorzugt eine Aminogruppe sein.
Die beiden Ausführungsformen werden nachstehend beschrieben.
In der Ausführungsform, wo die Oberflächen der Kompositteilchen
mit dem Kupplungsmittel behandelt sind;
wenn die funktionale Gruppe, die in dem Beschichtungskupplungsmittel vorhanden ist,
eine Epoxidgruppe ist, kann mindestens eine Art von einer Aminogruppe, einer Hydroxylgruppe,
und einer organischen Säuregruppe als die funktionale Gruppe ausgewählt
werden, die in dem lipophilen Behandlungsmittel enthalten ist, mit welchen die anorganischen
Verbindungsteilchen behandelt worden sind;
wenn die funktionale Gruppe, die in dem Beschichtungskupplungsmittel enthalten ist,
eine Aminogruppe ist, kann mindestens eine Art aus einer organischen Säuregruppe,
einer Estergruppe, einer Aldehydgruppe, einer Epoxidgruppe, einer Ketongruppe und
einer Alkylhalidgruppe als die funktionale Gruppe ausgewählt werden, die in
dem lipophilen Behandlungsmittel enthalten ist, mit welchem die anorganischen Verbindungsteilchen
behandelt worden sind; und
wenn die funktionale Gruppe, die in dem Beschichtungskupplungsmittel enthalten ist,
eine Mercaptogruppe ist, kann mindestens eine Art aus einer Aldehydgruppe, einer
Ketongruppe, und einer organischen Säuregruppe als die funktionale Gruppe ausgewählt
werden, die in dem lipophilen Behandlungsmittel enthalten ist, mit welchen die anorganischen
Verbindungsteilchen behandelt worden sind.
Insbesondere bevorzugt ist ein Fall, in dem die funktionale Gruppe,
die in dem Beschichtungskupplungsmittel enthalten ist, und die funktionale Gruppe,
die in dem lipophilen Behandlungsmittel enthalten ist, mit welchem die anorganischen
Verbindungsteilchen behandelt worden sind, die Kombination aus einer Aminogruppe,
einer Epoxidgruppe, einer Aminogruppe, und einer organischen Säuregruppe sind.
In der Ausführungsform, in der die Oberflächen der Kompositteilchen
mit dem Harz behandelt sind;
wenn die funktionale Gruppe, die in dem Beschichtungsharz enthalten ist, eine Epoxidgruppe
ist, kann mindestens eine Art von funktionaler Gruppe, die aus einer Aminogruppe,
einer Mercaptogruppe und einer organischen Säuregruppe ausgewählt ist,
als die funktionale Gruppe ausgewählt werden, die in dem lipophilen Behandlungsmittel
enthalten ist, mit welchem die anorganischen Verbindungsteilchen behandelt worden
sind;
wenn die funktionale Gruppe, die in dem Beschichtungsharz vorhanden ist, eine Aminogruppe
ist, kann mindestens eine Art von funktionaler Gruppe, die aus einer Epoxidgruppe,
einer Mercaptogruppe, und einer organischen Säuregruppe,
einer Estergruppe, einer Ketongruppe, einer Alkylhalidgruppe und einer Aldehydgruppe
ausgewählt ist, als die funktionale Gruppe ausgewählt werden, die in dem
lipophilen Behandlungsmittel enthalten ist, mit welchem die anorganischen Verbindungsteilchen
behandelt worden sind;
wenn die funktionale Gruppe, die in dem Beschichtungsharz enthalten ist, eine organische
Säuregruppe ist, kann mindestens eine Art von funktionaler Gruppe, die aus
einer Epoxidgruppe, einer Aminogruppe, einer Mercaptogruppe, einer Estergruppe,
einer Ketongruppe, einer Alkylhalidgruppe und einer Aldehydgruppe ausgewählt
ist, als die funktionale Gruppe ausgewählt werden, die in dem lipophilen Behandlungsmittel
enthalten ist, mit welchem die anorganischen Verbindungsteilchen behandelt worden
sind;
wenn die funktionale Gruppe, die in dem Beschichtungsharz enthalten ist, eine Estergruppe
ist, kann mindestens eine Art von funktionaler Gruppe, die aus einer Epoxidgruppe,
einer Aminogruppe einer Mercaptogruppe, einer organischen Säuregruppe, einer
Ketongruppe, einer Alkylhalidgruppe und einer Aldehydgruppe ausgewählt ist,
als die funktionale Gruppe ausgewählt werden, die in dem lipophilen Behandlungsmittel
enthalten ist, mit welchem die anorganischen Verbindungsteilchen behandelt worden
sind;
wenn die funktionale Gruppe, die in dem Beschichtungsharz enthalten ist, eine Ketongruppe
ist, kann mindestens eine Art von funktionaler Gruppe, die aus der Epoxidgruppe,
einer Aminogruppe, einer Mercaptogruppe, einer organischen Säuregruppe, einer
Estergruppe, einer Alkylhalidgruppe und einer Aldehydgruppe ausgewählt ist,
als die funktionale Gruppe ausgewählt werden, die in dem lipophilen Behandlungsmittel
enthalten ist, mit welchem die anorganischen Verbindungsteilchen behandelt worden
sind;
wenn die funktionale Gruppe, die in dem Beschichtungsharz enthalten ist, eine Alkylhalidgruppe
ist, kann mindestens eine Art von funktionaler Gruppe, die aus einer Epoxidgruppe,
einer Aminogruppe, einer Mercaptogruppe, einer organischen Säuregruppe, einer
Estergruppe, einer Ketongruppe, und einer Aldehydgruppe ausgewählt ist, als
die funktionale Gruppe ausgewählt werden, die in dem lipophilen Behandlungsmittel
enthalten ist, mit welchem die anorganischen Verbindungsteilchen behandelt worden
sind;
wenn die funktionale Gruppe, die in dem Beschichtungsharz enthalten ist, eine Hydroxylgruppe
ist, kann mindestens eine Art von funktionaler Gruppe, die aus einer Epoxidgruppe,
und einer organischen Säuregruppe ausgewählt ist, als die funktionale
Gruppe ausgewählt werden, die in dem lipophilen Behandlungsmittel enthalten
ist, mit welchem die anorganischen Verbindungsteilchen behandelt worden sind; und
wenn die funktionale Gruppe, die in dem Beschichtungsharz enthalten ist, eine Chlorgruppe
ist, kann eine Hydroxylgruppe als die funktionale Gruppe ausgewählt werden,
die in dem lipophilen Behandlungsmittel enthalten ist, mit welchem die anorganischen
Verbindungsteilchen behandelt worden sind.
Den Fall des Kupplungsmittels genommen schreitet die Reaktion dieser
funktionalen Gruppen wie nachstehend gezeigt voran.
(1) Reaktion der Aminogruppe mit der organischen Säuregruppe:
(2) Reaktion der Aminogruppe mit der Estergruppe:
(3) Reaktion der Aminogruppe mit der Aldehydgruppe:
(4) Reaktion der Aminogruppe mit der Ketongruppe:
(5) Reaktion der Aminogruppe mit der Alkylhalidgruppe:
(6) Reaktion der Aminogruppe mit der Epoxidgruppe:
(7) Reaktion der Aminogruppe mit der Mercaptogruppe:
R2CO + 2R'SH → R2C(SR')2 + H2O
In den Formeln stellen R und R' jeweils eine organische Gruppe oder
eine Siliconrestgruppe dar, und "~" stellt dar, dass Si und N direkt oder über
eine Bindegruppe verbunden sind.
Die Art des Beschichtungskupplungsmittels mit der funktionalen Gruppe,
die zum Beschichten der Kompositteilchenoberflächen verwendet wird, kann eine
beliebige der vorstehenden Kupplungsmittel sein, die zum lipophilen Behandeln der
anorganischen Behandlungsteilchen verwendet werden. Insbesondere sind Kupplungsmittel
vom Silantyp angesichts eines Vorteils bevorzugt, dass sie die Fließfähigkeit
der Träger nicht beeinträchtigen.
Als ein Verfahren zum Behandeln der Kompositteilchenoberfläche
mit dem Kupplungsmittel mit der funktionalen Gruppe können die Kompositteilchenoberflächen
behandelt werden, nachdem das Kupplungsmittel mit einem Harz vermischt worden ist.
Als das Harz sind in einem solchen Fall Siliconharze bevorzugt, die weiter bevorzugt
Siliconharze vom Kondensationsreaktionstyp einschließen, deren Substituent(en)
eine Methylgruppe/Methylgruppen ist/sind. Die kommerziell verfügbaren können
SR2410 und SR2411 (erhältlich von Toray Dow Corning, Inc.) und KR255 und KR251
(erhältlich von Shin-Etsu Silicon Co., Ltd.) einschließen.
Die Kompositteilchen können vorzugsweise mit dem Kupplungsmittel
in einer Menge von 0,001 bis 5,0 Gew.-%, basierend auf dem Gewicht der Kompositteilchen
beschichtet werden. In einer Menge von weniger als 0,001 Gew.-% ist es schwierig,
die Beschichtungen des Kupplungsmittels in enge Adhäsion mit den Oberflächen
der Kompositteilchen zu bringen, und ein Problem bezüglich der Permanenz der
Ladungsmenge kann auftreten. In einer Menge von mehr als 5,0 Gew.-% ist es möglich,
die Beschichtungen des Kupplungsmittels in enge Adhäsion mit den Oberflächen
der Kompositteilchen zu bringen, aber es kann ein Problem auftreten, dass das Vorhandensein
eines überschüssigen Kupplungsmittels eine Änderung der Ladungsmenge
als Folge eines Langzeiteinsatzes verursacht.
Nachdem die Kompositteilchen mit dem Kupplungsmittel beschichtet worden
sind, können die Teilchen ferner mit einem Harz beschichtet werden. In einem
solchen Fall kann das Kupplungsmittel vorzugsweise in einer Menge
von 0,005 bis 4,0 Gew.-%, basierend auf dem Gewicht der Kompositteilchen verwendet
werden, um die Adhäsionsfestigkeit des Harzes zu verbessern.
Als die Arten des Harzes mit der funktionalen Gruppe, das zum Beschichten
der Kompositteilchen verwendet wird, kann dieses Harzzusammensetzungen mit einer
Epoxidgruppe, wie etwa Epoxidharze, wie etwa Epoxidharze, Epoxid modifizierte Siliconharze,
und Copolymer von Styrol mit Monomeren mit einer Epoxidgruppe wie etwa Glycidylacrylat
oder -Methacrylate; Harzzusammensetzungen, mit einer Aminogruppe, wie etwa Polyamidharze,
Harnstoff-Formalinharze, Anilinharze, Melamin-Formalinharze, Guanaminharze, und
Copolymere von Styrol mit Monomeren mit einer Aminogruppe, wie etwa Dimethylaminoethylacrylat
oder -Methacrylat oder Diethylaminoethylacrylat oder -Methacrylat; Harzzusammensetzungen
mit einer organischen Säuregruppe, wie etwa Copolymere von Polyacrylsäure
oder Styrol mit Acrylsäure; Harzzusammensetzungen mit einer Estergruppe, wie
etwa Polyesterharze, Acryl- oder Methacrylharze, Acryl modifizierte Harze, Alkyd
modifizierte Siliconharze, und Copolymere von Styrol mit Acryl- oder Methacrylsäure;
Harzzusammensetzungen mit einer Ketongruppe, wie etwa Methylethylketonharz, und
Harzzusammensetzungen mit einer Alkylhalidgruppe, wie etwa Polyvinylchlorid und
Polyvinylidenchlorid einschließen.
Die Kompositteilchen können vorzugsweise mit dem Harz mit der
funktionalen Gruppe in einer Menge von 0,05 Gew.-% oder mehr, basierend auf dem
Gewicht der Kompositteilchen beschichtet werden. In einer Menge von weniger als
0,05 Gew.-% können unzureichende und ungleichförmige Beschichtungen gebildet
werden, und es so erschweren, eine Ladungsmenge, wie gewünscht, zu steuern.
Wenn in einer zu großen Menge beschichtet, besteht die Tendenz, dass die Kompositteilchen
einen so exzessiv hohen elektrischen spezifischen Widerstand besitzen, dass sie
ein Problem bezüglich Bilder hervorrufen. Die erstere können vorzugsweise
mit dem letzteren in einer Menge von 0,01 bis 10 Gew.-%, und weiter bevorzugt von
0,2 bis 5 Gew.-% beschichtet werden, um zu verhindern, dass die Teilchen miteinander
koalisieren.
In dem Harz mit der funktionalen Gruppe, mit welchem die Kompositteilchenoberflächen
beschichtet sind, kann ein Kupplungsmittel gegebenenfalls in einer Menge von 0,1
bis 20,0 Gew.-%, basierend auf dem Gewicht des Harzfeststoffgehalts enthalten sein.
Als das Kupplungsmittel ist ein Kupplungsmittel vom Silantyp bevorzugt. Ein solches
Kupplungsmittel kann in einer Menge von 0,1 bis 10,0 Gew.-% vorhanden sein, um zu
verhindern, dass die Beschichtungsfestigkeit sich aufgrund der Selbstkondensation
des Kupplungsmittels herabsetzt.
Der erfindungsgemäße magnetische Harzträger kann gegebenenfalls
ferner mit einem Harz beschichtet werden, nachdem die Kompositteilchen mit dem Kupplungsmittel
oder Harz mit der funktionalen Gruppe beschichtet worden sind.
Das Harz für eine solche zusätzliche Beschichtung kann ein
beliebiges von bekannten Harzen, einschließlich z. B.
Epoxidharze, Siliconharze, Polyesterharze, Fluorharze, Styrolharze,
Acrylharze und Phenolharze sein. Polymere, die durch Polymerisieren von Monomeren
erhalten wurden, können auch verwendet werden. Unter Berücksichtigung
der Laufleistung und der Kontaminationsbeständigkeit sind Siliconharze bevorzugt.
Solche Siliconharze können Siliconharze vom Kondensationsreaktionstyp
einschließen, deren Substituent(en) eine Methylgruppe/Methylgruppen ist/sind.
Diese kommerziell verfügbaren können SR2410 und SR2411 (erhältlich
von Toray Dow Corning, Inc.) und KR255 und KR251 (erhältlich von Shin-Etsu
Silicon Co., Ltd.) einschließen. Modifizierte Siliconharze können auch
verwendet werden. Zum Beispiel können Epoxid modifizierte Siliconharze SR2115
und SR2145 (erhältlich von Toray Dow Corning, Inc.) und ES1001N und ES1002T
(erhältlich von Shin-Etsu Silicon Co., Ltd.) einschließen.
Die Beschichtung mit einem solchen Harz kann in einer Menge von 0,05
Gew.-% oder mehr, basierend auf dem Gewicht der Kompositteilchen, sein. In einer
Menge von weniger als 0,05 Gew.-% können unzureichende und ungleichförmige
Beschichtungen gebildet werden, um es zu erschweren, die Ladungsmenge, wie gewünscht,
zu steuern. Wenn in einer zu großen Menge beschichtet, besteht die Tendenz,
dass die Kompositteilchen einen exzessiv hohen spezifischen Widerstand besitzen
und so ein Problem bezüglich Bilder verursachen. Die Beschichtung mit dem Harz
kann vorzugsweise in einer Menge von 0,1 bis 10 Gew.-%, und weiter bevorzugt von
0,2 bis 5 Gew.-% erfolgen, um zu verhindern, dass die Teilchen miteinander koalisieren.
In den Harzbeschichtungen kann ein Kupplungsmittel gegebenenfalls
in einer Menge von 0,1 bis 20,0 Gew.-%, basierend auf dem Gewicht des Harzfeststoffgehaltes,
enthalten sein. Als das Kupplungsmittel ist ein Kupplungsmittel
vom Silantyp bevorzugt. Ein solches Kupplungsmittel kann in einer Menge von 0,1
bis 10,0 Gew.-% sein, um zu verhindern, dass die Beschichtungsfestigkeit sich aufgrund
der Selbstkondensation des Kupplungsmittels herabsetzt.
In der Ausführungsform, in der die Kompositteilchenoberfläche
mit dem Kupplungsmittel beschichtet werden, ist es eine bevorzugt Form, dass das
Phenolharz als das Bindemittelharz der Kompositteilchen verwendet wird, ein Epoxidgruppen
haltiges Silankupplungsmittel als das Oberflächenbehandlungsmittel für
die anorganischen Verbindungsteilchen verwendet wird, und ein Silankupplungsmittel,
das eine Aminogruppe enthält, als das Oberflächenbehandlungsmittel für
die Kompositteilchen verwendet wird oder die Kompositteilchen mit einem Siliconharz,
das ein Silankupplungsmittel enthält, oberflächenbeschichtet werden. In
einem solchen Fall verursacht der Wassergehalt, der in geeigneter Weise in das Harz
eingebaut wurde, dass das Aminogruppen haltige Kupplungsmittel hydrolysiert, um
sich einer Selbstkondensation zu unterziehen, während sie durch Wasserstoff
mit der Hydroxylgruppe des Phenolharzes kombiniert werden, oder einer Kondensation
mit der restlichen Silanolgruppe in dem Siliconharz unterziehen, um starke Beschichtungen
zu erzeugen. Zur gleichen Zeit reagiert die Aminogruppe mit der Epoxidgruppe des
Oberflächenbehandlungsmittels für die anorganischen Verbindungsteilchen.
So wird das Siliconharz bezüglich der Adhäsion verbessert und es wird
verhindert, dass das Beschichtungsharz abgeht.
In de Ausführungsform, wo die Kompositteilchenoberflächen
mit dem Harz mit der funktionalen Gruppe beschichtet werden, ist es eine bevorzugte
Form, dass ein Phenolharz als das Bindemittelharz der Kompositteilchen verwendet
wird, ein Epoxidgruppen haltiges Silankupplungsmittel als das Oberflächenbehandlungsmittel
für die anorganischen Verbindungsteilchen verwendet wird, und ein organisches
Harz, das eine Aminogruppe enthält, als das Beschichtungsharz verwendet wird.
In einem solchen Fall verursacht der Wassergehalt, der in geeigneter Weise in das
Harz eingebaut wurde, dass die Aminogruppe sich mit dem Epoxid kombiniert und zudem
durch Wasserstoff mit der Hydroxylgruppe des Phenolharzes kombiniert, um starke
Beschichtungen zu erzeugen.
Der magnetische Harzträger gemäß der vorliegenden Erfindung
kann vorzugsweise eine Teilchengröße von 10 bis 200 &mgr;m als Gewichtsdurchschnitts-Teilchendurchmesser
besitzen. Wenn dieser einen Gewichtsdurchschnitts-Teilchendurchmesser von weniger
als 10 &mgr;m besitzt, kann der magnetische Harzträger selbst zu dem lichtempfindlichen
Element fliegen und so Feder auf Bildern hervorrufen, was Trägeradhäsion
genannt wird. Wenn dieser einen Gewichtsdurchschnitts-Teilchendurchmesser von mehr
als 200 &mgr;m besitzt, kann es schwierig sein, scharfe Bilder zu erhalten.
Insbesondere zur Erreichung hochqualitativer und hochgenauer Bilder
kann der Träger vorzugsweise einen Gewichtsdurchschnitts-Teilchendurchmesser
besitzen, der von 10 bis 50 &mgr;m reicht. Dieser kann weiter bevorzugt einen
Gewichtsdurchschnitts-Teilchendurchmesser von 15 bis 45 &mgr;m besitzen. Dies
ist angesichts eines Vorteils, dass irgendein Nachfülltoner auch dann gut vermischt
und transportiert werden kann, wenn Originalbilder mit einem großen Flächenprozentsatz
und unter großen Tonerverbraucht, wie etwa Photographieoriginale, kontinuierlich
gedruckt werden.
Der erfindungsgemäß verwendete magnetische Harzträger
kann eine wahre spezifische Gravität von 2,5 bis 4,5, und vorzugsweise von
3,0 bis 4,3 besitzen. Derjenige mit einer wahren spezifischen Gravität innerhalb
dieses Bereichs kann weniger Last auf den Toner anlegen, wenn der magnetische Harzträger
und der Toner bewegt und vermischt werden, so dass verhindert werden kann, dass
die Trägerteilchenoberfläche mit dem Toner kontaminiert werden und der
Träger an Nicht-Bildflächen des elektrostatischen Bild tragenden Elementes
anhaftet. So ist ein solcher Träger bevorzugt.
Der erfindungsgemäß verwendete magnetische Harzträger
kann eine Magnetisierungsintensität &sgr;1000 von 15 bis 60 Am2/kg
(emu/g) (vorzugsweise von 20 bis 55 Am2/kg) und einer Restmagnetisierung
&sgr;r von 0,1 bis 20 Am2/kg (emu/g) (vorzugsweise von 0,3 bis 10 Am2/kg)
besitzen, wie unter Anlegung eines Magnetfeldes von 79,6 kA/m (1 kOe) besitzen.
Wenn der magnetische Harzträger magnetische Eigenschaften innerhalb dieser
Bereiche besitzt, kann verhindert werden, dass der magnetische Harzträger eine
Trägeradhäsion an das elektrostatische Bild tragende Element unter Anlegung
eines Magnetfeldes durch eine Magnetfeld erzeugende Einrichtung (z. B. einem stationären
Magneten) der innerhalb eines Entwicklungsmittel tragenden Elementes (Entwicklungshülse)
aufgestellt ist, zeigt, und seine Kompressionskraft, die auf den Toner in der Magnetbürste
eines Entwicklungsmittels vom Zweikomponententyp wirkt, kann erleichtert werden,
und so verhindert werden, dass der Träger durch die Tonerteilchen kontaminiert
wird. So ist ein solcher Träger bevorzugt. Wenn er magnetische Harzträger
eine Restmagnetisierung (&sgr;r) von mehr als 20 Am2/kg besitzt, kann
das Entwicklungsmittel vom Zweikomponententyp auf dem Entwicklungsmittel tragenden
Element und das Entwicklungsmittel vom Zweikomponententyp in der
Entwicklungseinheit nicht glatt ausgetauscht werden, und es besteht so die Tendenz,
dass eine Aufladung des Toners und eine ungleichförmige Ladungsmenge des Toners
hervorgerufen wird.
Der erfindungsgemäß verwendete magnetische Harzträger
kann einen spezifischen Widerstand von 5 × 1011 bis 5 × 1015
&OHgr;·cm besitzen. Wenn der magnetische Harzträger einen spezifischen
Widerstand innerhalb dieses Bereichs besitzt, kann der magnetische Harzträger
kaum an das elektrostatische Bild tragende Element anhaften und eine Aufladung des
Toners kann auch gut verhindert werden.
Um den spezifischen Widerstand und die Magneteigenschaften des magnetischen
Harzträgers in den gegebenen Zustand zu bringen, können nicht-magnetische
anorganische Verbindungsteilchen vorzugsweise in Trägerkerne zusätzlich
zu den Magnetfeinteilchen vermischt werden. Die Magnetfeinteilchen und die nicht-magnetischen
anorganischen Verbindungsteilchen können vorzugsweise in einer Menge von 70
bis 99 Gew.-% (Träger basierend), und weiter bevorzugt von 80 bis 99 Gew.-%,
insgesamt enthalten sein. Dies ist angesichts des Zusammenhangs zwischen der Steuerung
der wahren spezifischen Gravität des Trägers, der Steuerung des spezifischen
Widerstands des Trägers und der mechanischen Festigkeit der Trägerkerne
bevorzugt.
Zudem können die nicht-magnetischen anorganischen Verbindungsteilchen
einen spezifischen Widerstand besitzen, der höher als der spezifische Widerstand
der Magnetfeinteilchen ist, und die nicht-magnetischen anorganischen Verbindungsteilchen
können einen Zahlendurchschnitts-Teilchendurchmesser besitzen, der größer
als der Zahlendurchschnitts-Teilchendurchmesser der magnetischen Feinteilchen ist.
Dies ist bevorzugt, den Träger mit einem höheren spezifischen Widerstand
auszustatten und den Träger mit einer kleinen wahren spezifischen Gravität
auszustatten. Hinsichtlich des Zahlendurchschnitts-Teilchendurchmessers ist es insbesondere
bevorzugt, dass die nicht-magnetischen anorganischen Verbindungsteilchen einen Zahlendurchschnitts-Teilchendurchmesser
besitzen, der um das 1,5fache größer als der Zahlendurchschnitts-Teilchendurchmesser
der magnetischen Feinteilchen ist.
Die magnetischen Feinteilchen können in einer Menge von 30 bis
95 Gew.-%, basierend auf den Gesamtgewicht der magnetischen Feinteilchen und nicht-magnetischen
anorganischen Feinteilchen enthalten sein. Dies ist bevorzugt, um die Magnetkraft
des Trägers zur Verhinderung der Trägeradhäsion zu steuern, und auch,
um den spezifischen Widerstand des Trägers zu steuern.
Die Form des magnetischen Harzträgers wird in geeigneter Weise
so ausgewählt, um für irgendwelche voreingestellten Systeme günstig
zu sein. Jedoch kann der magnetische Harzträger vorzugsweise einen Kreisformindex
(Formfaktor) SF-1 von 100 bis 130, und weiter bevorzugt von 100 bis 120 besitzen.
Wenn der magnetische Harzträger einen Kreisformindex SF-F1 von mehr als 130
besitzt, kann das Entwicklungsmittel mit einer guten Fließfähigkeit ausgestattet
werden, und kann eine niedrige Tendenz zur Verleihung triboelektrischer Ladung für
den Toner besitzen oder die Form der Magnetbürste ungleichförmig machen,
was es erschwert, Bilder mit einer hohen Bildqualität zu erhalten.
Der Kreisformindex des Trägers wird durch Probensammeln zufälligen
300 oder mehr Trägerteilchen unter Verwendung eines Feld-Emissionsabtastelektronenmikroskops
S-800, hergestellt von Hitachi Ltd., gemessen und der Kreisformindex, der aus der
folgenden Gleichung berechnet wird, wird unter Verwendung einer Bildverarbeitungsanalysiervorrichtung
LUZEX 3, hergestellt von Nireko Co., bestimmt.
Kreisformindex SF-1 = (MCLNG)2/AREA × &pgr;/4 × 100
worin MXLNG eine maximale Länge eines Trägerteilchens darstellt, und AREA
eine projizierte Fläche eines Trägerteilchens darstellt.
Dies soll heißen, dass je näher SF-1 100 reicht, desto kugelförmiger
das Teilchen ist.
Ein Verfahren zur Herstellung des magnetischen Harzträgers gemäß
der vorliegenden Erfindung wird nachstehend beschrieben.
Zur Behandlung der anorganischen Verbindungsteilchen mit dem lipophilen
Behandlungsmittel können die Teilchen mit einer Beschichtung behandelt werden,
indem eine Lösung des Kupplungsmittels oder organischen Verbindung in die anorganischen
Verbindungsteilchen zur Beschichtung der Teilchen damit zugegeben und vermischt
wird.
Die Kompositteilchen können durch ein so genanntes Polymerisationsverfahren
hergestellt werden, worin anorganische Verbindungsteilchen, die in einem Lösungsmittel
dispergiert sind, in dem Monomer, das das Bindemittelharz zusammensetzt, dispergiert
werden, gefolgt von Zugabe eines Initiators oder Katalysators zur Durchführung
der Polymerisation; oder was ein Knet-Pulverisierungsverfahren genannt wird, worin
ein Bindemittelharz, das die anorganischen Verbindungsteilchen enthält, geknetet
wird, und das erhaltene geknetete Produkt getrocknet und dann pulverisiert wird.
Die Steuerung des Teilchendurchmessers des magnetischen Harzträgers mit Leichtigkeit
zur Bereitstellung einer scharfen Teilchengrößenverteilung ist das Polymerisationsverfahren
bevorzugt.
Zur Herstellung der Kompositteilchen unter Verwendung phenolischen
Harzes als das Bindemittelharz, kann ein Verfahren verwendet werden, worin z. B.
ein Phenol, ein aldehyd und die anorganischen Verbindungsteilchen, die lipophil
behandelt worden sind, in einem wässrigen Medium dispergiert werden, gefolgt
von Zugabe eines basischen Katalysators zur Durchführung der Reaktion. Ein
anderes Verfahren kann auch verwendet werden, worin natürliches Harz, wie etwa
Rosin- und Trocknungsöl, wie etwa Tungöl oder Leinsamenöl zusammen
mit einem Phenol zur Reaktion vermischt werden und so ein modifiziertes Phenolharz
erzeugt wird.
In dem Fall, dass das Bindemittelharz insbesondere das Phenolharz
ist, hält dieses in geeigneter Weise adsorbiertes Wasser zurück. In dem
Fall, dass die Kompositteilchenoberflächen mit dem Kupplungsmittel behandelt
worden sind, beschleunigt das Harz die Hydrolyse des Kupplungsmittels. So sind solche
Fälle bevorzugt, um starke Beschichtungen zu erzeugen.
Das Phenol, das zur Erzeugung des Phenolharzes verwendet wird, kann
Phenol selbst und neben Alkylphenolen, wie etwa m-Kresol, p-tert-Butylphenol, o-Propylphenol,
Resorcinol und Bisphenol A; und Verbindungen mit einer phenolischen Hydroxylgruppe,
wie etwa halogenierte Phenole, von denen ein Teil oder das Ganze des Benzolrings
oder der Alkylgruppe durch ein Chloratom/Chloratome oder ein Bromatom/Bromatome
substituiert worden ist, einschließen. Insbesondere Phenol (Hydroxybenzol)
ist weiter bevorzugt.
Das Aldehyd kann Formaldehyd in der Form von entweder Formalin oder
para-Aldehyd und Furfural einschließen. Insbesondere Formaldehyd ist bevorzugt.
Das molare Verhältnis des Aldehyds zu dem Phenol kann vorzugsweise
1 bis 4 betragen, und insbesondere bevorzugt 1,2 bis 3. Wenn das molare Verhältnis
des Aldehyds zu dem Phenol kleiner als 1 ist, können die Teilchen mit Schwierigkeit
erzeugt werden oder, sogar wenn sie gebildet werden, kann die Härtung des Harzes
mit Schwierigkeit voranschreiten und so die Tendenz zur Erzeugung einer niedrigen
Festigkeit der gebildeten Teilchen bewirken. Wenn andererseits das molare Verhältnis
des Aldehyds zu dem Phenol größer als 4 ist, besteht die Tendenz, dass
nicht-umgesetzte Aldehyde, die in dem wässrigen Medium nach der Reaktion zurückbleiben,
in einer großen Menge vorhanden sind.
Der verwendete basische Katalysator kann, wenn das Phenol und das
Aldehyd Kondensationspolymerisation unterzogen werden, diejenigen einschließen,
die herkömmlicherweise bei der Herstellung von Resolharz verwendet werden.
Er kann z. B. Ammoniakwasser, Hexamethylentetramin, und Alkylamine, wie etwa Dimethylamin,
Diethyltriamin und Polyethylenimin, einschließen. Das molare Verhältnis
von beliebigen dieser basischen Katalysatoren zu dem Phenol kann vorzugsweise 0,02
bis 0,3 betragen. Zur Herstellung der Kompositteilchen unter Verwendung von Epoxidharz
als das Bindemittelharz kann ein Verfahren verwendet werden, worin z. B. ein Bisphenol,
ein Epihalohydrin und die anorganischen Verbindungsteilchen, die lipophil behandelt
worden sind, in einem wässrigen Medium zur Durchführung der Reaktion in
einem alkalischen Medium dispergiert werden.
Zur Herstellung der Kompositteilchen unter Verwendung von Melaminharz
als das Bindmittelharz kann ein Verfahren verwendet werden, worin z. B. ein Melamin,
ein Aldehyd und die anorganischen Verbindungsteilchen, die lipophil behandelt worden
sind, in einem wässrigen Medium zur Durchführung der Reaktion in Gegenwart
eines schwachsauren Katalysators dispergiert werden.
Als ein Verfahren zur Herstellung der Kompositteilchen unter Verwendung
eines duroplastischen Harzes kann ein Verfahren verwendet werden, worin z. B. die
anorganischen Verbindungsteilchen, die lipophil behandelt worden sind, mit Harz
verschiedener Arten geknetet werden, gefolgt vom Pulverisierung und ferner von einer
Behandlung zum sphärisch machen.
Die Kompositteilchen, die aus den anorganischen Verbindungsteilchen
umfasst sind, die lipophil behandelt worden sind, und das Bindemittelharz
können gegebenenfalls einer Wärmebehandlung unterzogen werden, um eine
bessere Härtung des Harzes hervorzurufen. Insbesondere kann die Wärmebehandlung
vorzugsweise unter reduziertem Druck oder in einer inerten Atmosphäre durchgeführt
werden, um eine Oxidation der anorganischen Verbindungsteilchen usw. zu verhindern.
In dem Fall, dass die Kompositteilchen durch das eine funktionale
Gruppe aufweisende Kupplungsmittel oberflächenbeschichtet werden, kann ein
Verfahren verwendet werden, worin Kompositteilchen in eine Lösung eingetaucht
werden, die durch Auflösen des Kupplungsmittels in Wasser oder einem anderen
Lösungsmittel durch ein herkömmliches Verfahren hergestellt wurde, gefolgt
von Filtration und Trocknen; oder ein Verfahren, worin eine wässrige Lösung
oder Lösungsmittelösung des Kupplungsmittels auf die Kompositteilchen
unter Bewegen von diesen gesprüht wird, gefolgt von Trocknen. Insbesondere
zur Verhinderung, dass die Kompositteilchen koalisieren und gleichförmige Beschichtungsschichten
bilden, ist das Verfahren zur Durchführung der Behandlung unter Bewegen der
Kompositteilchen bevorzugt.
In dem Fall, dass die Kompositteilchen mit dem Harz mit der funktionalen
Gruppe beschichtet werden, kann ein beliebiges Verfahren verwendet werden, z. B.
ein Verfahren, worin die Kompositteilchen und das Harz mittels einer Henschel Mischvorrichtung
oder einer Hochgeschwindigkeitsmischvorrichtung in einem Trockenverfahren vermischt
werden, ein Verfahren, worin die Kompositteilchen mit einem Lösungsmittel,
das das Harz enthält, imprägniert werden, und ein Verfahren, worin das
Harz auf die Kompositteilchen mittels einer Sprühtrocknungsvorrichtung gesprüht
wird.
Die vorstehenden Verfahren können auch verwendet werden, wenn
die Kompositteilchenoberflächen, die mit dem Kupplungsmittel oder Harz mit
der funktionalen Gruppe beschichtet worden sind, ferner mit einem Harz beschichtet
werden.
Auch verwendbar sind ein Verfahren, worin die Kompositteilchen mit
einem Phenol, einem Aldehyd oder mit einem Melanin und einem Aldehyd zur Beschichtung
von diesem mit einem Phenolharz oder Melaminharz umgesetzt werden, ein Verfahren,
worin eine Mischung aus Acrylnitril und einem anderen Vinylmonomer in einem wässrigen
Medium zur Beschichtung der Teilchen mit einem Acrylnitrilpolymer polymerisiert
wird, und ein Verfahren, worin die Teilchen mit Polyamidharz durch anionische Polymerisation
eines Lactam beschichtet werden.
Charakteristische Werte, die den magnetischen Harzträger betreffen,
der erfindungsgemäß verwendet wird, werden durch nachstehend beschriebene
Verfahren gemessen.
(Messung des charakteristischen Wertes des Trägers)
Der durchschnittliche Teilchendurchmesser wird als ein Gewichtsdurchschnitts-Teilchendurchmesser,
gemessen mit einer Laserdiffraktionsteilchen-Größenverteilungsmessvorrichtung
(hergestellt von Horiba Seisakusho K.K.) gezeigt.
Die Werte der Magnetisierungsintensität (&sgr;1000)
und der Restmagnetisierung (&sgr;r) werden als Werte gezeigt, durch einen Vibrationsprobenmagnetismus
Messvorrichtung VSM-3S-15 (hergestellt von Toei Kogyo K.K.) unter Anlegung eines
externen Magnetfeldes von 79,6 kA/m (1 kOe) gemessen wurden.
Die wahre spezifische Gravität wird als einen Wert gezeigt, der
durch ein Multivolumendichtemessgerät (hergestellt durch Micromeritix Co.)
gemessen wurde.
Der spezifische Widerstand wird als ein Wert gezeigt, der mit einem
Hochwiderstandsmessgerät 4329A (hergestellt von Yokogawa Hewlett Packard Co.)
gemessen wurde.
Im Einzelnen wird der spezifische Widerstand des magnetischen Harzträgers
oder der Trägerkerne durch eine Messvorrichtung, die in 6
gezeigt wird, gemessen. In der in 6 gezeigten Messvorrichtung
bezeichnet Bezugszeichen 91 eine untere Elektrode; 92 eine obere
Elektrode; 93 ein Isolierungsmaterial; 94 ein Amperemessgerät;
95 ein Voltmessgerät; 96 eine konstante Spannungsvorrichtung;
und 97 eine Probe, die zu messen ist; 98 einen Führungsring;
und E eine Widerstandsmesszelle. Die Zelle E ist mit dem Magnetharzträger oder
Kernmaterial gepackt. Die unteren und oberen Elektroden 91 und
92 sind so bereitgestellt, dass sie in Kontakt mit dem magnetischen Harzträger
oder Kernmaterial, das so verpackt ist, kommen, wobei eine Spannung über die
Elektroden 91 und 92 angelegt wird und Ströme zu dieser Zeit
zur Bestimmung des spezifischen Widerstands gemessen werden. Der magnetische Harzträger
oder das Kernmaterial ein Pulver ist, kann bei dem vorstehenden
Messverfahren eine Änderung in einer Packung auftreten und der spezifische
Widerstand kann sich entsprechend hierzu in einigen Fällen ändern, so
muss sorgfältig gearbeitet werden. Die Messung wird unter Bedingungen der Kontaktfläche
S zwischen dem Magnetharzträger oder dem Kernmaterial, das verpackt ist, und
den Elektroden durchgeführt: ungefähr 2,3 cm2; Dicke d: ungefähr
2 mm; Last der oberen Elektrode 92: 180 g; und angelegte Spannung: 100
V.
Der spezifische Widerstand der anorganischen Verbindungsteilchen wird
gemäß der Messung des spezifischen Widerstands des Trägers gemessen.
Die Zelle E, die in 6 gezeigt wird, wird mit den anorganischen
Verbindungsteilchen gefüllt. Die unteren und oberen Elektroden 91
und 92 sind so bereitgestellt, dass sie in Kontakt mit den anorganischen
Verbindungsteilchen, die so verpackt sind, kommen, wobei eine Spannung über
die Elektroden 91 und 92 angelegt wird und die Ströme, die
zu dieser Zeit strömen, zur Messung des spezifischen Widerstands gemessen werden.
Wenn die Zelle mit den anorganischen Verbindungsteilchen gefüllt ist, wird
dies unter Rotation der oberen Elektrode 92 rechts und links durchgeführt,
so dass die Elektrode in gleichförmigen Kontakt mit der Probe kommt. In dem
vorstehenden Messverfahren wird der spezifische Widerstand unter Bedingungen der
Kontaktfläche S zwischen den anorganischen Verbindungsteilchen, die verpackt
sind, und den Elektroden durchgeführt: ungefähr 2,3 cm2; Dicke
d: ungefähr 2 mm; Last der oberen Elektrode 92: 180 g; und angelegte
Spannung: 100 V.
Eine bevorzugte Ausführungsform des magnetischen Harzträgers
gemäß der vorliegenden Erfindung wird nachstehend beschrieben.
Zur Durchführung der Reaktion werden zunächst ein Phenol,
ein Formalin, Wasser und die magnetischen Feinteilchen und nichtmagnetischen anorganischen
Verbindungsteilchen, die mit dem Kupplungsmittel mit einer Epoxidgruppe behandelt
worden sind, in ein Reaktionsbehälter gefüllt und gründlich verrührt.
Danach wird ein basischer Katalysator zugegeben und die Temperatur wird unter Rühren
erhöht, wobei die Reaktionstemperatur auf 70 bis 90°C zur Verursachung
der Härtung des Phenolharzes eingestellt wird. Hierbei kann die Temperatur
vorzugsweise allmählich erhöht werden, so dass sphärische Kompositteilchen
mit einem hohen Kreisformindex erhalten werden können. Die Temperatur kann
vorzugsweise bei einer Rate von 0,5 bis 1,5°C/Minute, und weiter bevorzugt
von 0,8 bis 1,2°C/Minute erhöht werden.
Nach dem Härten wird das Reaktionsprodukt auf 40°C oder
darunter abgekühlt, und die wässrige Dispersion, die erhalten wird, wird
gefiltert und dann einer Feststoff-Flüssigkeitsseparierung gemäß
einem herkömmlichen Verfahren, wie etwa einer Zentrifugalseparation, unterzogen,
gefolgt von Waschen und dann Trocknen. So werden sphärische Trägerkernteilchen
erhalten, worin die magnetischen Feinteilchen und die nicht-magnetischen anorganischen
Verbindungsteilchen mit dem Phenolharz, das als das Bindemittelharz dient, kombiniert
werden. Die Trägerkernteilchen können entweder durch ein Batch-Verfahren
oder ein kontinuierliches Herstellungsverfahren hergestellt werden.
Als ein Verfahren zum Beschichten der Oberflächen der Trägerkerne
mit dem Harz kann ein Verfahren verwendet werden, worin ein Beschichtungsfluid,
das durch Auflösen oder Suspendieren des Harzes in einem Lösungsmittel
hergestellt wurde, auf die Trägerkernoberflächen aufgetragen wird.
Erfindungsgemäß können, wenn der Toner und der Träger
zur Herstellung eines Entwicklungsmittels vom Zweikomponententyp vermischt werden,
diese in einem solchen Verhältnis gemischt werden, dass der Toner in dem Entwicklungsmittel
in einer Konzentration von 2 bis 15 Gew.-%, und vorzugsweise von 4 bis 13 Gew.-%
ist, wobei gute Ergebnisse erhalten werden können. Wenn der Toner in einer
Konzentration von weniger als 2 Gew.-% ist, besteht Tendenz, dass die Bilddichte
sich herabsetzt. Dieser in einer Konzentration von mehr als 15 Gew.-% vorhanden
ist, besteht die Tendenz, dass Nebel oder Streuung in der Maschine auftritt und
zudem kann eine kurze Lebensdauer des Entwicklungsmittels resultieren.
Der Gewichtsdurchschnitts-Teilchendurchmesser a des Toners und der
Zahlendurchschnitts-Teilchendurchmesser b des magnetischen Harzträgers kann
vorzugsweise in einem Verhältnis a/b von 0,1 bis 0,3 sein. Wenn das Verhältnis
weniger als 0,1 beträgt, kann dieses für den Träger unterschiedlich
sein und so dem Toner eine elektrische Ladung in einem guten Zustand verleihen,
wobei die Tendenz besteht, Nebel oder Tonerstreuung in einer Umgebung mit hoher
Feuchtigkeit hervorzurufen. Wenn das Verhältnis andererseits mehr als 0,3 beträgt,
kann der Toner eine zu große Ladungsmenge, insbesondere in einer Umgebung mit
niedriger Feuchtigkeit besitzen, wobei die Tendenz besteht, eine Abnahme der Bilddichte
oder Neben hervorzurufen.
Als Entwicklung, die den magnetischen Harzträger gemäß
der vorliegenden Erfindung verwendet, kann die Entwicklung unter Verwendung z. B.
einer Entwicklungseinrichtung, wie in 1 gezeigt, durchgeführt
werden. Im Einzelnen angegeben, kann die Entwicklung vorzugsweise durchgeführt
werden, während ein alternierendes elektrisches Feld angelegt wird und in einem
solchen Zustand, dass eine Magnetbürste in Berührung mit dem elektrostatischen
Bild tragenden Element, z. B. einer lichtempfindlichen Trommel 1, kommt.
Ein Abstand B zwischen dem Entwicklungsmittel tragenden Element (Entwicklungshülse)
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