GEBIET DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung betrifft im Allgemeinen logarithmisch-periodische
Dipolantennen und insbesondere eine kompakte logarithmisch-periodische Antenne,
hergestellt auf einer ebenen Anordnung für eine Operationsfrequenzbandbreite
von 0,5–18 GHz.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Derzeit sind nach dem Stand der Technik verschiedene Konfigurationen
für logarithmisch-periodische Dipolantennen bekannt. Derartige logarithmisch-periodische
Antennen verwenden logarithmisch-periodische elektrisch leitende Elemente, um Kommunikationssignale
zu empfangen und zu übertragen. Logarithmisch-periodische Antennen sind in
Handbüchern für Antennenkonstruktion beschrieben wie „Antenna Theory
Analysis and Design" von Constantine Balanis; „Antennas", 2. Auflage, von
John D. Kraus und das „IEEE Handbook of Antenna Design", Band 1 und 2. Logarithmisch-periodische
Antennen verwenden eine Kombination von Dipolantennenelementen, die in einer Weise
konfiguriert werden, dass die Abmessungen und Abstände zwischen den Elementen
logarithmisch zu dem Frequenzbereich, in dem die Antenne operieren soll, in Beziehung
stehen. Die oben erwähnten Handbücher geben Formeln an, die zur Bestimmung
der spezifischen Abmessungs- und Abstandsparameter für herkömmliche logarithmisch-periodische
Antennen verwendet werden können. Als solches enthält das US-Patent Nr.
5093670 „Logarithmic Periodic Antenna" zusätzlich allgemeine Informationen
zur Konstruktion von logarithmisch-periodischen Antennen.
Wie von denjenigen, die mit Antennenkonstruktion vertraut sind, anerkannt
werden wird, basiert die Größe der Antenne auf den Operationsfrequenzen
zum Übertragen und Empfangen von Signalen. Gewöhnlich ist die Länge
des längsten Antennenelements proportional zur niedrigsten Frequenz, die zu
empfangen oder zu übertragen ist, und entsprechend ist die Länge des kürzesten
Elements proportional zur höchsten Frequenz, die zu empfangen oder zu übertragen
ist. Daher wird die Länge der Antennenelemente für eine Hochfrequenzantenne
kürzer sein als die Länge der Antennenelemente für eine Antenne für
niedrigere Frequenzen. In dieser Hinsicht wird, um eine sehr breitbandige Antennenanordnung
zu haben, eine große Diskrepanz zwischen der Länge der kürzesten
und längsten Elemente bestehen.
Nach dem Stand der Technik waren die Dipolantennenelemente Dreiecke,
Rechtecke, Stäbe, sich windende Leitungen oder dreidimensionale „Blöcke/Klumpen",
um die Antenne so kompakt wie möglich zu machen, aber gleichzeitig noch Breitbandfrequenz-Fähigkeiten
zu erhalten. Beispielsweise beschreibt US-Patent Nr. 3732572 „Log Periodic
Antenna With Foreshortened Dipoles" die Verkürzung von längeren Dipolelementen
zu rechteckigen Röhren oder Blöcken, um die längeren Dipolantennenelemente
zu verkürzen. Dies reduziert die Gesamtgröße der Antenne, erhält
aber gleichzeitig die Breitbandeigenschaften darin. In „Foreshortened Dipole
Antenna With Triangular Radiators", US-Patent Nr. 4673948, umfasst die Antenne sowohl
rechteckig geformte Dipolelemente als auch dreieckig geformte Elemente, um auch
die Elemente und die Gesamtgröße der Antenne zu verkürzen.
Nach dem Stand der Technik ist es außerdem üblich, die logarithmisch-periodischen
Antennenelemente paarweise an abwechselnden Seiten eines Mittelleiters anzuordnen.
Der Mittelleiter kann aus zwei leitenden Streifen oder Speiseleitungen bestehen,
die in der Mitte der abwechselnden Paare von Antennenelementen nach unten verlaufen.
Eine Speiseleitung kann mit einer Seite des Elementpaars verbunden sein, während
die zweite Speiseleitung mit dem anderen Element des Paars verbunden ist. Die Speiseleitung
kann außerdem mit abwechselnden Elementen des Paars verbunden sein, beispielsweise
wird sie mit dem „linken" Element eines Paars und dann mit dem „rechten"
Element des nächsten Paars und so weiter verbunden.
Es ist außerdem bekannt, logarithmisch-periodische Dipolantennen
unter Verwendung von Leiterplattentechnik herzustellen. Dabei werden die Elemente
der Antenne in oder auf einer Oberfläche eines isolierten Substrats implantiert.
Die Antennenelemente werden auf derselben Ebene eines Substrats derart gebildet,
dass die grundlegende Strahlenachse für jede Frequenz der Antenne in derselben
Richtung ist. Das Substrat trägt die Elemente und hält sie in der gewünschten
Konfiguration, um die Elemente aufgrund der Steifigkeit und Haltbarkeit des dielektrischen
Substrats unzugänglich für klimatische Bedingungen zu machen. Weiterhin
sind mit Leiterplattentechnik hergestellte Antennen leicht und robust, wodurch die
Antennen tragbar und für viele verschiedene Arten von Anwendungen geeignet
werden.
Antennenanordnungen nach dem Stand der Technik für Operationsfrequenzen
zwischen 0,5 und 18 GHz wurden nicht in einer kompakten Konstruktion hergestellt,
die einfach herzustellen oder ausreichend robust ist, um den Vibrationen für
Flugzeug-Anwendungen zu widerstehen. Normalerweise wurden Konstruktionen nach dem
Stand der Technik auf gedruckten Leiterplatten (PWB) hergestellt, die in Querschnittsform
groß waren, aber minimale Dicke hatten (d. h. 229 mm × 457 mm, aber nur
0,5 mm dick) (9'' × 18'', aber nur 0,02'' dick). Diese Antennenanordnungen
konnten die raue Operationsumgebung eines Flugzeugs wegen der geätzten
Konstruktion der Leiterplatte überstehen, aber ihre Querschnittsgröße
machte sie für kompakte Anwendungen unpraktisch.
Dagegen werden logarithmisch-periodische Antennen mit Blockklumpenanordnungen
mit 3-D-Elementen hergestellt, die klein in der Querschnittsfläche sind, aber
gewöhnlich dick sind (d. h. die Dicke ist über etwa 13 mm (0,5'')). Zusätzlich
sind Blockklumpenanordnungen keine geätzte PWB, sondern werden durch Löten
der Antennenelemente an parallele Koaxialkabel hergestellt. Daher haben diese Antennen
aufgrund des Lötens der Antennenelemente beträchtliche Nachteile beim
Überstehen der Erschütterungen, Vibrationen und anderer mechanischer Anforderungen
von vielen Anwendungen. Außerdem wird durch Löten der einzelnen Teile
eine Antenne produziert, die teurer ist als eine auf eine Leiterplatte geätzte.
Daher besteht gegenwärtig ein Bedarf nach einer sehr kompakten Breitband-Antennenanordnung
für die Bandbreite von 0,5–18 GHz, die durch Ätzen einer PWB hergestellt
wird.
Die vorliegende Erfindung beantwortet die oben beschriebenen Mängel
im Stand der Technik durch Bereitstellung einer Antennenanordnung, die sehr kompakt
ist und über einen großen Bereich von Frequenzen operiert. Die vorliegende
Erfindung verwendet eine logarithmisch-periodische Konstruktion und verkürzt
die längeren Strahlungselemente in einer spezifischen Weise, um die logarithmisch-periodischen
Eigenschaften der Antenne zu erhalten und gleichzeitig eine kompakte Form zu bieten.
Insbesondere vergrößert die Erfindung den Frequenzbereich, insbesondere
die unteren Frequenzgrenze, ohne die Gesamtabmessungen der Antennengröße
zu vergrößern. Zusätzlich wird die vorliegende Erfindung auf einer
PWB hergestellt, die die notwendige Festigkeit bereitstellt, um die Vibrationen
und mechanischen Anforderungen von vielen Anwendungen zu überstehen.
Weiterer Stand der Technik wird bereitgestellt in EP
0393875 A1, das eine mehrpolige Breitbandantenne und ein Antennensystem
offenbart, wobei die Antennenstruktur auf einem Substrat gebildet wird. Die Antennenstruktur
auf dem Substrat enthält einen zentralen Speisungspunkt, ein erstes Antennenelement,
das eine Pluralität von Regionen hat, zusammengesetzt aus mehreren ersten verschalteten
konzentrischen Sektoren von Kreisen mit abnehmendem Radius, die sich zum Speisungspunkt
erstrecken, und ein zweites Antennenelement, das eine Pluralität von Regionen
hat, zusammengesetzt aus mehreren zweiten verschalteten konzentrischen Sektoren
von Kreisen mit abnehmendem Radius, die sich zum Speisungspunkt erstrecken. Die
mehreren zweiten konzentrischen Sektoren sind mit den mehreren ersten konzentrischen
Sektoren verschachtelt.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung ist eine kompakte logarithmisch-periodische
Breitbandantenne, wie in Anspruch 1 definiert. Die Erfindung stellt außerdem
eine logarithmisch-periodische Antenne bereit, wie in Anspruch 16 definiert.
Gemäß der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung wird eine kompakte logarithmisch-periodische Breitbandantenne für
Operationsfrequenzen zwischen 0,5 und 18 GHz bereitgestellt, umfassend ein erstes
im Allgemeinen ebenes isolierendes Substrat mit einer Innenseite und einer Außenseite
und ein zweites im Wesentlichen ebenes isolierendes Substrat mit einer Innenseite
und einer Außenseite, wobei die Innenseite des zweiten isolierenden Substrats
der Innenseite des ersten isolierenden Substrats schichtförmig gegenüberliegt.
Zusätzlich ist eine elektrisch leitende Speiseleitung für Verbindung mit
einen Sender/Empfänger zwischen der Innenseite des ersten Substrats und der
Innenseite des zweiten Substrats verbunden angeordnet. Die gemäß der bevorzugten
Ausführungsform konstruierte Antenne enthält außerdem eine erste
logarithmisch-periodische Antennenanordnung, die an der Außenseite des ersten
Substrats ausgebildet ist. Die erste logarithmisch-periodische Antennenanordnung
enthält eine Vielzahl von logarithmisch-periodischen Antennenelementen in elektrischer
Verbindung mit einem gemeinsamen elektrisch geerdeten Mittelleiter und der Speiseleitung.
Jede der Antennenelemente hat eine axiale Länge; und mindestens eines der Antennenelemente
ist in einer schlangenförmigen Konfiguration ausgebildet, um ihre axiale Länge
zu verkürzen, und mindestens eines der Antennenelemente ist in einer zweiten
rechteckförmigen Konfiguration ausgebildet. Die Antenne enthält außerdem
eine zweite logarithmisch-periodische Antennenanordnung, die auf der Außenseite
des zweiten Substrats ausgebildet ist. Die zweite Anordnung enthält auch eine
Vielzahl von logarithmisch-periodischen Elementen in Verbindung mit nur einem gemeinsamen
elektrisch geerdeten Mittelleiter. Weiterhin ist mindestens eines der Antennenelemente
in einer schlangenförmigen Konfiguration ausgebildet, um ebenfalls ihre axiale
Länge zu verkürzen. Die erste und zweite Antennenanordnung können
beide in einer spiegelbildlichen Anordnung zueinander ausgebildet sein.
Gemäß der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung haben das erste und das zweite Substrat jeweils eine im Allgemeinen rechteckige
Konfiguration und sind beide derartig miteinander verbunden, dass der gemeinsame
Mittelleiter der ersten und der zweiten Anordnung in einer im Allgemeinen parallelen
längsgerichteten Beziehung zueinander angeordnet sind.
Weiterhin sind das erste und das zweite Substrat
jeweils gedruckte Leiterplatten und mit einem Klebemittel miteinander verbunden.
Das erste und zweite Substrat können jeweils eine im Allgemeinen quadratische
Konfiguration von 150 mm (6 Zoll) mal 150 mm (6 Zoll) mit einer kombinierten Dicke
von 0,25 mm (0,01 Zoll) umfassen.
Die erste und zweite logarithmisch-periodische Antennenanordnung können
jeweils neunzehn rechteckige Dipolelemente und drei schlangenförmige Elemente
umfassen. Die rechteckigen Dipolelemente werden angeordnet, wobei das Verhältnis
der Länge zwischen zwei angrenzenden Dipolelementen 1,216 beträgt, das
Verhältnis des Abstands zwischen angrenzenden Dipolelementen 1,216 beträgt
und das Verhältnis der Streifenbreite zwischen angrenzenden Elementen 1,216
beträgt. Die schlangenförmigen Elemente haben alle eine Streifenbreite
von etwa 16 mm (0,64 Zoll), und ein erstes schlangenförmiges Element hat eine
Höhe von etwa 15 mm (0,6 Zoll) und Winkel zwischen Segmenten von 29 Grad und
umfasst 10 schlangenförmige Segmente. Ein zweites schlangenförmiges Element
hat eine Höhe von etwa 10 mm (0,4 Zoll), einen Winkel zwischen Segmenten von
43 Grad und umfasst 9 Segmente. Schließlich umfasst ein drittes schlangenförmiges
Element 8 Segmente mit einem Winkel von etwa 82 Grad zwischen angrenzenden Segmenten
und einer Gesamthöhe von etwa 5 mm (0,2 Zoll).
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Diese sowie andere Merkmale der vorliegenden Erfindung werden offenkundiger
nach Bezugnahme auf die Zeichnungen, von denen:
1 eine Draufsicht einer logarithmisch-periodischen
Antenne nach dem Stand der Technik zeigt;
2 eine perspektivische Explosionsansicht einer Antenne
zeigt, die gemäß der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung konstruiert ist, und die Substratlagen zeigt, die zum Aufbau der Antenne
verwendet wurden;
3 eine Draufsicht einer Antenne zeigt, die gemäß
der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung konstruiert ist;
und
4 die typischen Verstärkungsmuster für die
Antenne zeigt, die gemäß der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung konstruiert ist.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
Jetzt Bezug nehmend auf die Zeichnungen, wobei die Darstellungen ausschließlich
dem Zweck der Veranschaulichung einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung dienen und nicht dem Zweck ihrer Beschränkung, zeigt 1
eine Draufsicht der logarithmisch-periodischen Antenne 1 nach dem Stand
der Technik, wie bereits oben erwähnt.
Insbesondere umfasst die Antenne nach dem Stand der Technik eine erste
Anordnung von Dipolelementen 2, die von einem Mittelleiter 3,
der an einer Außenseite eines Substrats 4 ausgebildet ist, ausgehen.
Die erste Anordnung von Dipolelementen 2 ist an einer Seite des Substrats
4 ausgebildet. Zusätzlich sind die Dipolelemente 2, wie durch
die gepunkteten Linien dargestellt, in spiegelbildlicher Beziehung an der anderen
Seite des Substrats 4 ausgebildet. Die logarithmisch-periodische Antenne
1 nach dem Stand der Technik verkürzt jedoch die Dipolelemente
2 in keiner Weise zur Reduzierung der Gesamtgröße der Antenne
1.
Eine kompakte logarithmisch-periodische Antenne 5, die gemäß
der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung konstruiert ist,
ist in 2 dargestellt und ist auf einem ersten im Allgemeinen
ebenen Substrat 10 und einem zweiten im Allgemeinen ebenen Substrat
12 eines dielektrischen Materials, die miteinander verbunden sind, hergestellt.
Das erste Substrat 10 und das zweite Substrat 12 haben normalerweise
jeweils eine Länge von etwa 150 mm (6 Zoll) und eine Breite von etwa 150 mm
(6 Zoll) mit einer Dicke von ungefähr etwa 0,25 mm (0,01 Zoll). Wenn die Lagen
mit einem Klebfilm verbunden sind, um die Antenne 5 zu bilden, nimmt die
Antenne daher ein Volumen von nur etwa 150 mm (6 Zoll) mal 150 mm (6 Zoll) mal 0,5
mm (0,02 Zoll) ein. Die Substrate können eine Leiterplatte (PWB) oder jede
andere Art von dielektrischem Material sein; eine PWB ist jedoch ideal für
diese Art der Anwendung geeignet, weil die Antennenanordnung mit einem Kupfermaterial
in die PWB geätzt werden kann, wodurch eine Anordnung erzeugt wird, die die
Erschütterungen und Vibrationen überstehen kann, die in vielen Anwendungen
vorkommen. Zusätzlich ist eine in dieser Weise hergestellte Antenne
5 Kosten sparend, weil die Antennenelemente nicht zusammengelötet
werden müssen, wodurch zusätzliche Arbeit bei der Fertigung der Antenne
vermieden wird.
Wie in 2 ersichtlich, umfasst eine gemäß
der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung konstruierte Antenne
5 eine erste logarithmisch-periodische Antennenanordnung 14, die
auf einer Außenseite des ersten Substrats 10 geätzt ist. Die
erste logarithmisch-periodische Antennenanordnung 14 umfasst Dipolelemente
16, die in einer spezifischen Weise konfiguriert sind, um die Breitbandeigenschaften
der Antenne zu erhalten, während sie die Größe reduzieren, wie unten
ausführlicher erläutert werden wird. Die Dipolelemente 16 können
geätzter Kupfer oder jede andere Art von Material sein, das
gewöhnlich in Leiterplattenanwendungen verwendet wird. Die Antenne
5 der bevorzugten Ausführungsform umfasst außerdem das zweite
Substrat 12 mit einer zweiten logarithmisch-periodischen Antennenanordnung
18, die auch auf einer Außenseite geätzt ist. Die zweite logarithmisch-periodische
Anordnung 18 auf dem zweiten Substrat 12 ist identisch mit der
ersten Anordnung 14 auf dem ersten Substrat 10; wobei jedoch,
wenn das erste Substrat 10 mit dem zweiten Substrat 12 verbunden
wird, während die ersten und zweiten Anordnungen 14 und
18 in einer nach außen gerichteten Beziehung zueinander sind, wie
in 2 dargestellt, die erste Anordnung 14 bei
gerader Ansicht durch beide Substrate in einer spiegelbildlichen Beziehung zu der
zweiten Anordnung 18 ist.
Wie vorher diskutiert, werden das erste Substrat 10 und das
zweite Substrat 12 miteinander verbunden, um eine ebene Antenne
5 zu bilden, die gemäß der bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung konstruiert ist. Zwischen den Innenseiten des ersten Substrats
10 und des zweiten Substrats 12 ist eine Speiseleitung
22 angeordnet. Die Speiseleitung 22 ist aus einem metallenen Leiter
wie Kupfer hergestellt und erstreckt sich in einer senkrechten Beziehung zu den
Dipolelementen 16 derart, dass die Dipolelemente 16 sich in einer
nach außen weisenden Richtung und in derselben Ebene wie die Speiseleitung
22 erstrecken. Die Speiseleitung 22 hat ein Verbinderende
24, das angepasst ist zur Aufnahme des Mittelleiters eines Verbinders (nicht
dargestellt) von einem Sender und/oder Empfänger.
Zusätzlich enthält die Speiseleitung 22 Transformatorabschnitte
26, die die Impedanz des Verbinders an die Impedanz der Antenne
5 durch standardmäßige Streifenleitungs-Impedanzanpassungstechniken
anpassen. Die Transformatorabschnitte 26 stellen eine „Aufwärts/Abwärts"-Anordnung
bereit, um einem dünnen Innenleitungs-Leiter 34 der Speiseleitung
22 zu erlauben, das Innere der Leiterplatten derart zu durchqueren, dass
der Körper jeder logarithmisch-periodischen Konstruktion eine Erdungsebene
bildet.
Für die einwandfreie Operation der Antenne 5 umläuft
die Speiseleitung 22 am Kurzschlussende 28 das zweite Substrat
12 und ist mit der zweiten Antennenanordnung 18 auf der geätzten
Seite des zweiten Substrats 12 verbunden. Die Antenne 5 verfügt
zusätzlich über Erdungsverbindungen zur Antenne 20 an der Erdungsverbindungsstelle
30 auf der geätzten Seite des ersten Substrats 10 und außerdem
an einer identischen Erdungsverbindungsstelle (nicht dargestellt) auf der geätzten
Seite des zweiten Substrats 12.
Gemäß der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung sind Dipolelemente 16 in einer spezifischen Weise konfiguriert,
um die Gesamtgröße der Antenne 5 zu reduzieren, aber trotzdem
noch Breitbandfrequenz-Eigenschaften zu erhalten. 3
zeigt eine Draufsicht, die das erste Substrat 10 mit der ersten Antennenanordnung
14 verbunden mit dem zweiten Substrat 12 mit der zweiten Anordnung
18, dargestellt durch gepunktete Linien, darstellt. Bei Ansicht durch das
erste Substrat 10 sind die Antennenanordnungen 18 und
14 daher Spiegelbilder voneinander.
Bei der Diskussion des Musters der Dipolelemente 16 wird
Bezug genommen auf die erste Antennenanordnung 14, es wird jedoch verstanden,
dass die zweite Antennenanordnung 18 zu der ersten Anordnung
14 identisch sein kann. Wie in 3 ersichtlich,
umfasst die Antennenanordnung 14 zwei Gruppen von Dipolelementen: eine
erste Gruppe 36 bestehend aus im Allgemeinen rechteckigen Dipolelementen
und eine zweite Gruppe 38 bestehend aus im Allgemeinen schlangenförmigen
Dipolelementen.
Gemäß der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung wird die erste Gruppe von Elementen 36 an der Außenseite
des ersten Substrats 10 hergestellt und ist im Allgemeinen rechteckig in
der Form und auf der Ebene des Substrats 10 ausgebildet. Die Abstände
und Abmessungen für die erste Gruppe 36 folgen standardmäßigen
logarithmisch-periodischen Konstruktionsgleichungen für Länge, Breite
und Abstand. Beispielsweise ist das Verhältnis der Länge von Elementen
zwischen zwei angrenzenden rechteckigen Elementen 1,216, wie auch das Verhältnis
des Abstands zwischen zwei angrenzenden Elementen 1,216 ist, und zusätzlich
ist das Verhältnis der Streifenbreite zwischen zwei angrenzenden Elementen
1,216. Normalerweise sind die Abmessungen für das erste rechteckige Element
abhängig von der höchsten Frequenz/niedrigsten Wellenlänge des Signals,
das übertragen und/oder empfangen werden soll. Es ist möglich, von diesen
Informationen die Abmessungen für den Rest der rechteckigen Elemente durch
Befolgung der standardmäßigen logarithmisch-periodischen Gleichungen,
die gegenwärtig im Fachgebiet bekannt sind, abzuleiten. Um jedoch Signale niedrigerer
Frequenz/längerer Wellenlänge zu übertragen oder zu empfangen, werden
die Dipolelemente lang und passen nicht in die kompakte rechteckige Fläche
von nur 150 mm (6 Zoll) mal 150 mm (6 Zoll), wie in der vorliegenden Erfindung vorgesehen.
Daher ist es erforderlich, die längeren Elemente in irgendeiner
Weise zu verkürzen und trotzdem eine logarithmisch-periodische Beziehung für
die einwandfreie Operation der Antenne zu erhalten. Bei der gemäß der
bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung konstruierten Antenne
5
werden die schlangenförmig konfigurierten Dipolelemente
40, 42 und 44 in einer spezifischen Weise verkürzt,
die unter Verwendung von Computersimulationen unter Einbeziehung der Softwareprodukte
TOUCHSTONE; PCAAD und AWAS bestimmt und durch Testmessungen überprüft
wird. Dementsprechend wurden genaue Abmessungen für die Elemente
40, 42 und 44 ermittelt, die die Elemente auf eine Größe
reduzieren, die in eine Fläche von 150 mm (6 Zoll) mal 150 mm (6 Zoll) passt,
die aber trotzdem die logarithmisch-periodischen Eigenschaften und Breitbandfrequenz-Fähigkeit
der Antenne erhalten.
Folglich hat jedes schlangenförmig konfigurierte Element der
zweiten Gruppe 38, wie in 3 ersichtlich, eine
Streifenleitungsbreite W von etwa 1,6 mm (0,064 Zoll). Ein erstes schlangenförmig
konfigurierte Element 40 besteht aus 10 schlangenförmigen Abschnitten,
die einen Winkel &thgr; von etwa 29 Grad zwischen angrenzenden Abschnitten und
eine Gesamthöhe H von etwa 15 mm (0,6 Zoll) haben. Ein zweites schlangenförmig
konfiguriertes Element 42 ist ähnlich konstruiert mit 9 schlangenförmigen
Abschnitten mit einem Winkel &thgr; von etwa 43 Grad zwischen angrenzenden Abschnitten
und einer Gesamthöhe H von etwa 10 mm (0,4 Zoll). Und ein drittes schlangenförmig
konfiguriertes Element 44 ist ähnlich konstruiert mit 8 schlangenförmigen
Abschnitten, einem Winkel &thgr; von etwa 82 Grad und einer Gesamthöhe H von
etwa 15 mm (0,6 Zoll). Daher hat eine Antenne 5, die gemäß diesen
Abmessungen konstruiert ist, Breitbandeigenschaften für Frequenzen zwischen
0,5 GHz und 18 GHz.
Die erste Gruppe und zweite Gruppe von Dipolantennenelementen
36 und 38 sind jeweils mit einem gemeinsamen elektrisch geerdeten
Mittelleiter 46 in einer standardmäßigen logarithmisch-periodischen
Weise verbunden, wobei angrenzende Dipolelemente 16 sich abwechselnd von
gegenüberliegenden Seiten des Mittelleiters 46 nach außen erstrecken,
wie in 3 dargestellt. Der Mittelleiter 46
kann aus Kupfermaterial wie die Antennenanordnung 14 geätzt werden
und ist gewöhnlich etwa 1 nun (0,05 Zoll) breit. Für einwandfreie Operation
hat der Mittelleiter 46 zusätzlich eine Erdungsverbindungsstelle
30 auf dem ersten Substrat 10 für die Verbindung eines Erdungsdrahts
von dem Sender und/oder Empfänger. Wie vorher erwähnt, hat das zweite
Substrat 12 auch einen Erdungsverbindungspunkt an einer Stelle, die mit
der Erdungsverbindungsstelle 30 des ersten Substrats 10 korrespondiert.
Zusätzlich umläuft die Speiseleitung 22, wie am besten in
2 ersichtlich, das zweite Substrat 12 am Kurzschlussende
28 zur Verbindung mit dem Ende des Mittelleiters 46 an einer Stelle
gegenüber der Erdungsverbindung. Daher ist die zweite Antennenanordnung
18 unter Befolgung von standardmäßigen Techniken für logarithmisch-periodische
Antennen direkt mit Erde verbunden und mit dem Mittelleiter von einem Sender/Empfänger
durch die Speiseleitung 22, während die erste Antennenanordnung nur
in direkter Verbindung mit der Erdungsverbindung ist.
In der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
besteht die ideale Konfiguration von Dipolelementen für eine Antenne, die einen
Operationsbereich zwischen 0,5 und 18 GHz hat, aus 11 Dipolelementen an jeder Seite
des Mittelleiters, wie in 3 dargestellt. Daher werden
22 Dipolelemente auf jedem Substrat hergestellt, von denen 3 in einer schlangenförmigen
Weise verkürzt werden müssen, wie vorher beschrieben, um in eine Fläche
von 150 mm (6 Zoll) mal 150 mm (6 Zoll) zu passen. Als solche wird die in dieser
Weise konstruierte Antenne 5 linear polarisiert sein und kann für
Empfangs- und/oder Sendefunktionen verwendet werden, während sie trotzdem von
dem daran angeschlossenen Empfänger und/oder Sender unabhängig ist. Typische
Verstärkungsmuster in der E/H-Ebene sind in 4
dargestellt.
Muster 48 ist für eine Antenne mit Azimut = 0,0, Polarisation
= 0,0 und Frequenz = 1,75 GHz, während Muster 50 für Azimut =
90,0, Polarisation = 90,0 und Frequenz = 1,75 GHz ist.
Zusätzliche Modifikationen und Verbesserungen der vorliegenden
Erfindung können auch für den Durchschnittsfachmann ersichtlich sein,
wie verschiedene Abmessungen für die schlangenförmigen Elemente oder Verkürzen
der rechteckigen Dipolelemente in einer Weise, wodurch die Größe des Systems
weiter reduziert werden kann. Daher ist die besondere Kombination der hierin beschriebenen
und dargestellten Teile nur zur Repräsentation einer bestimmten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung vorgesehen und ist nicht vorgesehen, um als Beschränkung
von alternativen Vorrichtungen innerhalb des Rahmens der Erfindung, wie in den beigefügten
Patentansprüchen definiert, zu dienen.