| Dokumentenidentifikation |
EP1446583 31.10.2007 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0001446583 |
| Titel |
LÜFTERRAD FÜR ELEKTRISCHE MASCHINEN |
| Anmelder |
Robert Bosch GmbH, 70469 Stuttgart, DE |
| Erfinder |
BRAUN, Horst, 70469 Stuttgart, DE; LUTZ, Hans-Joachim, 68623 Lampertheim, DE |
| DE-Aktenzeichen |
50210939 |
| Vertragsstaaten |
DE, ES, FR, GB, IT |
| Sprache des Dokument |
DE |
| EP-Anmeldetag |
19.10.2002 |
| EP-Aktenzeichen |
027827294 |
| WO-Anmeldetag |
19.10.2002 |
| PCT-Aktenzeichen |
PCT/DE02/03951 |
| WO-Veröffentlichungsnummer |
2003040571 |
| WO-Veröffentlichungsdatum |
15.05.2003 |
| EP-Offenlegungsdatum |
18.08.2004 |
| EP date of grant |
19.09.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
31.10.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
F04D 29/30(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
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| IPC-Nebenklasse |
F04D 29/28(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP
H02K 9/06(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP
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| Beschreibung[de] |
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Stand der Technik
Die Erfindung betrifft ein Lüfterrad für elektrische
Maschinen, insbesondere für Drehstromgeneratoren von Kraftfahrzeugen, nach
der Gattung des Anspruchs 1. Ein solches Lüfterrad ist bekannt z.B. aus der
DE-A-44 34 598
.
Zur Kühlung von elektrischen Maschinen, insbesondere
von Drehstromgeneratoren in Kraftfahrzeugen werden üblicherweise Lüfterräder
verwendet, die starre Lüfterschaufeln aufweisen und die so dimensioniert sind,
dass sie bereits bei niedrigen Drehzahlen genügend Kühlluft für die
Abfuhr der in der elektrischen Maschine auftretenden Verlustwärme liefern.
Bei Lüfterrädern mit starren Schaufeln nimmt die geförderte Luftmenge
mit steigender Drehzahl zu. Da jedoch die Verlustleistung von Generatoren in Kraftfahrzeugen
ab einer gewissen Drehzahl nicht mehr so stark wie im unteren Drehzahlbereich ansteigt,
wird folglich bei höheren Drehzahlen mehr Luft von dem Lüfterrad gefördert,
als zum Abführen der Verlustwärme erforderlich wäre. Die geförderte
Kühlluftmenge verursacht dabei insbesondere bei höheren Drehzahlen störende
Geräusche. Außerdem wird für die unnötig starke Förderung
der Kühlluft im oberen Drehzahlbereich zusätzliche Antriebsleistung von
der Brennkraftmaschine des Kraftfahrzeugs für das Lüfterrad benötigt.
Aus der
DE-OS 20 49 679
ist es bekannt, zur Drosselung der Kühlluft-Fördermenge bei
höheren Drehzahlen sämtliche Lüfterschaufeln eines Lüfterrades
so auszubilden, dass sie jeweils nur mit ihrem radial äußeren Endabschnitten
mit einer Lüfterscheibe fest verbunden sind. Ihr jeweils innerer Endabschnitt
bildet dabei eine biegsame Zunge, die bei steigenden Drehzahlen durch eine dort
auftretende Fliehkraft zunehmend radial nach außen verschwenkt wird. Dadurch
wird der Querschnitt der Lüfterkanäle verringert, die durch die benachbarten
Lüfterschaufeln gebildet werden, durch die die unterhalb der Lüfterschaufeln
axial angesaugte Kühlluft radial nach außen geblasen wird. Durch diese
Lösung wird zwar die Antriebsleistung für das Lüfterrad mit zunehmender
Drehzahl verringert und so der Gesamtwirkungsgrad der Maschine verbessert. Die Lüfterschaufeln
sind jedoch in Drehrichtung von innen nach außen derart vorwärts geneigt,
dass sich auch an den biegsamen, nach außen schwenkbaren Zungen mit zunehmender
Drehzahl ein höherer Druck aufbaut. Da die nach innen gerichteten, verschwenkbaren
Enden der Lüfterschaufeln auch bei hohen Drehzahlen frei in die Lüfterkanäle
ragen, wird damit das störende Lüftergeräusch noch verstärkt.
Außerdem treten dort bei Schwingungen der Antriebsdrehzahl des Lüfterrades
Schaufelschwingungen auf, die zusätzliche Geräusche verursachen können
und die insbesondere zu einer Materialermüdung und damit zum Abbrechen der
Lüfterschaufeln führen können.
Mit der vorliegenden Lösung wird angestrebt, neben
einer Verringerung der Antriebsleistung am Lüfterrad bei hohen Drehzahlen auch
die dort auftretenden Störgeräusche deutlich zu verringern und dabei gleichzeitig
das Schwingungsverhalten der Lüfterschaufeln zu verbessern.
Vorteile der Erfindung
Das erfindungsgemäße Lüfterrad mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruchs 1 hat den Vorteil, dass durch die Kombination von starren
Lüfterschaufeln und Lüfterschaufeln mit verschwenkbaren, inneren Endabschnitten
nur ein Teil der Luftkanäle, vorzugsweise nur jeder zweite Luftkanal mit zunehmender
Drehzahl durch einen verschwenkbaren inneren Endabschnitt einer Lüfterschaufel
in seinem Querschnitt stark verringert oder sogar vollständig geschlossen werden
kann, so dass die Antriebsleistung für das Lüfterrad mit zunehmender Drehzahl
abnimmt. Da auf diese Weise vorzugsweise nur jeder zweite Luftkanal zwischen den
Lüfterschaufeln im Querschnitt verringert wird, lassen sich auch die Strömungsgeräusche
herabsetzen. Durch die reduzierte Luftförderung nimmt die Antriebsleistung
für den Lüfter mit zunehmenden Drehzahlen ab, so dass sich der Gesamtwirkungsgrad
der elektrischen Maschine dadurch verbessert. Bei Drehstromgeneratoren in Kraftfahrzeugen,
deren Leistung ab einer gewissen Drehzahl nahezu konstant bleibt, kommt diesem Effekt
hier eine besondere Bedeutung zu. Eine einfache und robuste Ausführung des
Lüfterrades ergibt sich dadurch, dass die Lüfterscheibe aus einer Blechplatine
gestanzt und geprägt ist, wobei die auf ihrer ganzen Länge mit den Lüfterscheiben
fest verbundenen Schaufeln aus dem Blech der Lüfterscheibe freigestanzt und
axial herausgebogen sind. Die übrigen Lüfterschaufeln mit dem jeweils
verschwenkbaren inneren Endabschnitt sind in vorteilhafter Weise aus Kunststoff
hergestellt. Zur Erzielung einer hohen Formsteifigkeit dieser Lüfterschaufeln
wird in zweckmäßiger Weise der Kunststoff des äußeren Endabschnittes
jeweils um eine aus der Blechplatine der Lüfterscheibe freigestanzte und axial
herausgebogene Haltelasche herumgespritzt.
Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen ergeben
sich aus den übrigen, in den Unteransprüchen genannten Merkmalen. So ergibt
sich eine konstruktiv und herstellungstechnisch besonders einfache Lösung,
wenn der verschwenkbare innere Endabschnitt der jeweiligen Lüfterschaufel über
ein Gelenk mit dem äußeren Endabschnitt verbunden ist. Das Gelenk ist
besonders zuverlässig ausgebildet, indem es als ein über die ganze axiale
Breite der Lüfterschaufel reichendes, insbesondere aus Kunststoff hergestelltes
Filmscharnier ausgebildet ist. Zur Vermeidung von Schwingungen und Schwingungsgeräuschen
an den verschwenkbaren inneren Endabschnitten der Lüfterschaufeln bilden die
auf der ganzen Länge mit der Lüfterscheibe fest verbundenen Lüfterschaufeln
jeweils einen Anschlag, gegen den sich jeweils das Ende des verschwenkbaren inneren
Endabschnittes einer benachbarten Lüfterschaufel bei maximaler Verschwenkung
anlegt, so dass der zwischen beiden Lüfterschaufeln gebildete Luftkanal mit
dem Erreichen einer bestimmten Drehzahl des Lüfterrades dadurch geschlossen
wird.
Eine besonders strömungsgünstige Ausführungsform
des Lüfterrades ergibt sich dadurch, dass alle äußeren Endabschnitte
der Lüfterschaufeln mit verschwenkbaren inneren Endabschnitten über eine
Deckscheibe miteinander verbunden sind, welche der Lüfterscheibe gegenüberliegend
an der axial äußeren Stirnseite der Lüfterschaufeln angeordnet ist.
Für einen möglichst geräuscharmen Eintritt der Kühlluft in das
Lüfterrad ist zweckmäßiger Weise die Deckscheibe mit einer zentrischen
Öffnung und mit einem dort angeformten axial nach außen gerichteten Einströmtrichter
versehen. Dadurch ergibt sich ferner die Möglichkeit, das Zurückströmen
eines Teiles der vom Lüfterrad abströmenden Kühlluft zum Einströmtrichter
dadurch zu verhindern, dass der Einströmtrichter der Deckscheibe mit engem
Luftspalt in eine zentrische Öffnung eines Lagerschildes der elektrischen Maschine
einsetzbar ist. Durch diesen engen Luftspalt wird ein Beipass für die Kühlluft
am Lüfterrad unterbunden. Eine besonders einfache Ausführungsform des
Lüfterrades ergibt sich dadurch, dass die Deckscheibe und die Lüfterschaufeln
mit verschwenkbarem inneren Endabschnitt einteilig aus einem Kunststoff hergestellt
sind.
Um bei einem Drehstromgenerator mit Klauenpolläufer
die dort entstehende Verlustwärme über das Polrad mitabführen zu
können, wird in vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung die Lüfterscheibe
auf der Stirnseite einer Polscheibe des Klauenpolläufers thermisch leitend
befestigt, vorzugsweise angeschweißt.
Durch die abwechselnde Anordnung der Lüfterschaufeln
mit und ohne schwenkbarem inneren Endabschnitt wird auch nur jeder zweite Luftkanal
zwischen den Lüfterschaufeln durch einen verschwenkbaren inneren Endabschnitt
einer Lüfterschaufel mit zunehmender Drehzahl verringert und ab einer bestimmten
Drehzahl vollständig geschlossen, wogegen der jeweils benachbarte Luftkanal
im äußeren Bereich des Lüfterrades im Querschnitt unverändert
bleibt. Durch die Wahl des Abstandes einer jeden Lüfterschaufel mit verschwenkbarem
Innenabschnitt zu der jeweils in Drehrichtung davor- und dahinterliegenden starren
Lüfterschaufel läßt sich das Verhältnis der Querschnitte eines
verschließbaren Luftkanales und des daneben liegenden nicht verschließbaren
Luftkanales zwischen den Lüfterschaufeln den jeweiligen Bedürfnissen für
den Einsatz des Lüfterrades anpassen. Bei einer Verwendung des Lüfterrades
in Drehstromgeneratoren für Kraftfahrzeuge werden zweckmäßiger Weise
die Abstände der Lüfterschaufeln voneinander etwa gleich groß gewählt,
so dass bei maximaler Verschwenkung der verschwenkbaren inneren Endabschnitte der
Strömungsquerschnitt zwischen jeweils drei benachbarten Lüfterschaufeln
um etwa 50 % verringert wird. Eine strömungsgünstige und damit geräuscharme
Anordnung der Lüfterschaufeln ergibt sich ferner dadurch, dass sie entgegen
der Drehrichtung aus der Radialrichtung heraus geneigt und nach rückwärts
gekrümmt sind. Da die Lüfterschaufeln mit verschwenkbarem inneren Endabschnitt
vorzugsweise in einer Spritzform aus Kunststoff hergestellt werden, kann in vorteilhafter
Weise die vom Lüfter radial nach außen beförderte Kühlluftmenge
dadurch vergrößert werden, dass die axiale Erstreckung der Lüfterschaufel
mit verschwenkbarem inneren Endabschnitt größer ist als die axiale Erstreckung
der auf ganzer Länge mit der Lüfterscheibe fest verbundenen, vorzugsweise
aus dem Blech der Lüfterscheibe herausgebogenen Lüfterschaufeln.
Zeichnung
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind in den nachfolgend
beschriebenen Ausführungsbeispielen an Hand der dazugehörigen Zeichnung
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1 eine Lüfterscheibe zur Herstellung eines erfindungsgemäßen
Lüfterrades in der Draufsicht,
- Fig. 2 ein fertiggestelltes Lüfterrad ohne Deckscheibe und
- Fig. 3 einen Längsschnitt durch die obere hintere Hälfte eines Drehstromgenerators
für Kraftfahrzeuge mit einem erfindungsgemäßen Lüfterrad mit
Deckscheibe.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
Fig. 1 zeigt die Draufsicht auf eine Lüfterscheibe
10 zur Herstellung eines Lüfterrades 11 nach Fig. 2. Die kreisförmige
Lüfterscheibe 10 ist aus einer Blechplatine 12 aus Stahlblech gestanzt, wobei
sie an ihrer vorderen, axial nach außen gerichteten Stirnseite eine bestimmte
Anzahl über den Umfang verteilt angeordnete erste Lüfterschaufel 13 aufweist.
Die Lüfterschaufeln 13 sind dabei aus dem Stahlblech der Lüfterscheibe
10 freigestanzt und axial nach vorn herausgebogen. Die Lüfterschaufeln 13 sind
außerdem aus der Radialrichtung heraus von innen nach außen entgegen der
durch einen Pfeil 14 gekennzeichneten Drehrichtung des Lüfterrades 10 geneigt
und zusätzlich rückwärts gekrümmt. Vor dem Herausbiegen der
Lüfterschaufeln 13 liegen diese in der Ebene der Lüfterscheibe 10, wie
dies in Fig. 1 gestrichelt dargestellt und mit 13' bezeichnet ist. Für jede
dieser Lüfterschaufeln 13 befindet sich am Umfang der Lüfterscheibe 10
eine Ausstanzung 15. Jede dieser Ausstanzungen 15 umfaßt ferner eine dort ebenfalls
aus der Blechplatine 12 der Lüfterscheibe 10 freigestanzte und axial nach vorn
herausgebogene Haltelasche 16, die vor dem Hochbiegen in die Ausstanzung 15 hineinragt
und gestrichelt dargestellt mit 16' bezeichnet ist. Eine zentrische Öffnung
17 der Lüfterscheibe 10 dient zur Aufnahme einer Antriebswelle.
Fig. 2 zeigt das fertige Lüfterrad 11 in der Vorderansicht,
wobei zwischen den in Fig. 1 beschriebenen ersten Lüfterschaufeln 13 jeweils
weitere bzw. zweite Lüfterschaufeln 18 angeordnet sind. Diese zweiten Lüfterschaufeln
18 haben jeweils einen äußeren Endabschnitt 18a und einen inneren Endabschnitt
18b, die jeweils über ein Gelenk 19 miteinander verbunden sind. Auch diese
zweiten Lüfterschaufeln 18 sind von der Lüfterscheibe 10 aus in Achsrichtung
nach vorn vorstehend und aus der Radialrichtung heraus von innen nach außen
gegenüber der Drehrichtung 14 geneigt und rückwärts gekrümmt.
Dadurch wird bei rotierendem Lüfterrad 11 die Kühlluft unterhalb der Lüfterschaufeln
13 und 18 axial angesaugt und durch zwischen ihnen sich ausbildenden Luftkanälen
20 und 21 radial nach außen geblasen.
Die zweiten Lüfterschaufeln 18 bestehen aus Kunststoff,
wobei der Kunststoff des äußeren Endabschnittes 18a jeweils um die aus
der Blechplatine 12 der Lüfterscheibe 10 freigestanzte und axial herausgebogene
Haltelasche 16 herumgespritzt ist. Dadurch sind die zweiten Lüfterschaufeln
18 jeweils nur mit ihrem radial äußeren Endabschnitt 18a mit der Lüfterscheibe
10 fest verbunden. Ihr innerer Endabschnitt 18b ist über das Gelenk 19 verschwenkbar
ausgebildet, so dass der innere Endabschnitt 18b der zweiten Lüfterschaufeln
18 jeweils bei steigenden Drehzahlen des Lüfterrades 11 durch eine dort auftretende
Fliehkraft 22 zunehmend nach radial außen verschwenkt wird. Dadurch wird der
Querschnitt des mit der benachbarten feststehenden ersten Lüfterschaufel 13
gebildete erste Luftkanal 20 verringert. Die Gelenke 19 sind dabei jeweils als ein
über die ganze axiale Breite der zweiten Lüfterschaufeln 18 reichendes,
aus Kunststoff bestehendes Filmscharnier ausgebildet. Durch die Dicke und Zähigkeit
des Kunststoffmaterials an den Gelenken 19 läßt sich die Rückstellkraft
für den verschwenkbaren inneren Endabschnitt 18a der zweiten Lüfterschaufeln
18 so einstellen, dass die gewünschte drehzahlabhängige Querschnittsverringerung
der ersten Luftkanäle 20 in Abstimmung auf die dann an den inneren Endabschnitten
18b wirksamen Fliehkräfte erzielt wird. Da die ersten Lüfterschaufeln
13 auf ihrer ganzen Länge mit der Lüfterscheibe 10 fest verbunden sind,
und somit nur jede zweite Lüfterschaufel 18 einen durch Fliehkraft nach außen
verschwenkbaren inneren Endabschnitt 18b aufweist, bilden die ersten Lüfterschaufeln
13 durch entsprechende Anordnung jeweils einen Anschlag 23, gegen den sich jeweils
das Ende 18c des verschwenkbaren inneren Endabschnittes 18b der benachbarten zweiten
Lüfterschaufel 18 bei maximaler Verschwenkung anlegt, was in Figur 2 gestrichelt
mit 18b' dargestellt ist. Die dazu erforderliche Drehzahl des Lüfterrades 11
läßt sich ebenfalls durch die Biegesteifigkeit des Gelenks 19 einstellen,
so dass beim Erreichen dieser vorgegebenen Drehzahl der zwischen den beiden Lüfterschaufeln
13 und 18 gebildete Luftkanal 20 dadurch geschlossen wird. Im Ausführungsbeispiel
nach Fig. 2 sind die Abstände der Lüfterschaufeln 13 und 18 voneinander
etwa gleich groß, so dass bei maximaler Verschwenkung der inneren Endabschnitte
18b der zweiten Lüfterschaufeln 18 der Strömungsquerschnitt zwischen jeweils
drei benachbarten Lüfterschaufeln - und damit der gesamte Kühlluftdurchsatz
- auf etwa die Hälfte verringert wird.
In Fig. 3 ist ein erfindungsgemäßes Lüfterrad
11a in einem Drehstromgenerator 30 für Kraftfahrzeuge im Querschnitt dargestellt,
wobei vom Drehstromgenerator 30 lediglich die hintere obere Hälfte im Längsschnitt
vergrößert erkennbar ist. Dort ist die Lüfterscheibe 10 mit ihrer
zentralen Öffnung 17 auf eine Generatorwelle 31 aufgesetzt und mit ihrer Rückseite
mit der Stirnseite einer Polscheibe 32 verschweißt, die Teil eines Klauenpolläufers
33 ist und der von einem im Gehäuse 34 eingesetzten Ständer 35 mit einer
Drehstromwicklung 36 umgeben ist. Mit dem Lüfterrad 11a soll dort einerseits
die im Klauenpolläufer 33 erzeugte Verlustwärme und die im Ständer
35 erzeugte Verlustwärme des Drehstromgenerators 30 über Lüftungsschlitze
37 des Gehäuses 34 nach außen abgeführt werden. Zur Erzielung einer
möglichst effektiven Luftkühlung ist an dem Lüfterrad 11a vorgesehen,
dass alle äußeren Endabschnitte 18a der zweiten Lüfterschaufeln 18
über eine Deckscheibe 38 miteinander verbunden sind. Diese Deckscheibe 38 ist
an der axial äußeren Stirnseite der zweiten Lüfterschaufeln 18 angeordnet,
so dass sie der Lüfterscheibe 11a gegenüberliegt. Die Deckscheibe 38 ist
mit einer zentrischen Öffnung 39 versehen, die mit einem axial nach außen
gerichteten Einströmtrichter 40 für die Kühlluft ausgebildet ist.
Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Deckscheibe 38 und die Lüfterschaufeln
18 mit verschwenkbarem inneren Endabschnitt 18b einteilig aus einem Kunststoff hergestellt.
Bei sich drehendem Klauenpolläufer 33 wird mit den Lüfterschaufeln 13
und 18 ein Kühlluftstrom 41 durch den Einströmtrichter 40 axial angesaugt
und durch die Kühlkanäle 20 und 21 in einem am Umfang gleichmäßig
verteilten radial nach außen gerichteten Kühlluftstrom 42 zum hinteren
Wickelkopf der Drehstromwicklung 36 geblasen, um von dort durch die Lüftungsschlitze
37 aus dem Gehäuse 34 der Maschine auszutreten. Dabei wird die Verlustwärme
im Klauenpolläufer 33 über Wärmeleitung des Materials zum Lüfterrad
geleitet und von dort an die Kühlluft abgegeben. Die Verlustwärme im Ständer
35 der Maschine wird größtenteils durch den radialen Kühlluftstrom
42 vom Wickelkopf der Drehstromwicklung 36 abgeführt, wobei der restliche Teil
über Wärmeleitung vom Gehäuse 34 an die Außenluft abgegeben
wird. Zur Erzielung eines möglichst großen Kühlluftdurchsatzes im
unteren Drehzahlbereich ist bei dem Lüfterrad 11a die axiale Erstreckung der
aus Kunststoff gespritzten zweiten Lüfterschaufeln 18 größer als
die axiale Erstreckung der auf der ganzen Länge mit der Lüfterscheibe
10 fest verbundenen ersten Lüfterschaufeln 13. Außerdem wird durch die
Anordnung der Deckscheibe 38 mit dem Einströmtrichter 40 ein Zurückströmen
der erwärmten Kühlluft zur einströmenden Kühlluft dadurch verhindert,
dass der Einströmtrichter 40 der Deckscheibe 38 mit engem Luftspalt 43 in eine
weitere zentrische Öffnung eines Lagerschildes 45 der elektrischen Maschine
eingesetzt ist, in dem das hintere Ende der Generatorwelle in einem Lager 46 aufgenommen
ist.
Durch die Kombination von metallischen Lüfterschaufeln
13 und Kunststoff-Lüfterschaufeln 18 läßt sich insbesondere durch
den Kunststoff eine strömungsgünstige Formgebung bei gleichzeitig guter
thermischer Anbindung des Läufers an die Kühlluft über die metallische
Lüfterscheibe 10 herstellen. Außerdem lässt sich das Gelenk 19 an
den Kunststoff-Lüfterschaufeln 18 durch eine örtlich reduzierte Materialdicke
so gestalten, dass der Lüfter keine komplizierte, verschmutzungsempfindliche
Mechanik aufweist. Durch die abwechselnde Anordnung von Lüfterschaufeln mit
und ohne verschwenkbarem inneren Endabschnitt 18b wird die Luftförderung selbst
beim Anlegen der verschwenkbaren inneren Endabschnitte an ihren Anschlägen
23 nie vollständig unterbrochen und somit immer ein Mindestkühlluftstrom
über die Luftkanäle 21 gewährleistet. Dabei sorgen die rückwärtsgekrümmten
Lüfterschaufeln 13 und 18 für einen hohen Lüfterwirkungsgrad bei
gleichzeitig niedrigem spezifischen Geräuschpegel des Lüfterrades. Zu
einer geräuscharmen Luftströmung trägt schließlich auch die
Deckscheibe 38 bei, da sie in ihrem glockenförmigen Einströmtrichter 40
Luftwirbel und Druckverluste verhindert und gleichzeitig eine größere
Freiheit bei der Gestaltung der Lagerschilde der elektrischen Maschine erlaubt.
Dabei sind auch relativ große axiale Toleranzen möglich, ohne dass dadurch
die Förderleistung des Lüfterrades beeinflußt wird.
Bei den Ausführungsbeispielen des Lüfterrades
nach Fig. 2 und Fig. 3 bildet die Lüfterscheibe 10 ein Einlegeteil für
eine Spritzgießform zum Spritzen der Kunststoff-Lüfterschaufeln 18 mitsamt
der Deckscheibe 38. Alternativ dazu können aber auch die Lüfterscheibe
10 und das Spritzgußteil aus Deckscheibe 38 mit Kunststoff-Lüfterschaufeln
18 getrennt gefertigt werden und vor oder während der Endmontage am Läufer
der elektrischen Maschine durch Nieten, Kleben oder Schweißen miteinander verbunden
werden. Die Lüfterscheibe 10 kann dabei zur besseren Wärmeleitung auch
aus Aluminiumblech hergestellt sein und über einen Druckring an den Läufer
der Maschine axial angepresst werden. In zweckmäßiger Ausgestaltung der
Kunststoff-Lüfterschaufeln 18 sind diese nur auf etwa ein Drittel bis ein Viertel
ihrer Länge mit der Lüfterscheibe 10 einerseits und mit der Deckscheibe
38 andererseits fest verbunden, so dass der restliche innere Endabschnitt 18b frei
in den jeweiligen Luftkanal ragt.
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| Anspruch[de] |
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Lüfterrad für elektrische Maschinen, insbesondere für
Drehstromgeneratoren von Kraftfahrzeugen, mit einer Lüfterscheibe (10), die
an ihrer axial nach außen gerichteten Stirnseite kreisringförmig verteilt
angeordnete Lüfterschaufeln (18) aufweist, die von der Lüfterscheibe in
Achsrichtung vorstehen, so dass Kühlluft unterhalb der Lüfterschaufeln
axial angesaugt und durch den zwischen ihnen gebildeten Luftkanälen (20, 21)
nach außen geblasen werden kann, wobei die Lüfterschaufeln jeweils nur
mit ihrem radial äußeren Endabschnitt (18a) mit der Lüfterscheibe
fest verbunden sind, so dass jeweils ihr innerer Endabschnitt (18b) bei steigenden
Drehzahlen durch eine dort auftretende Fliehkraft (22) zunehmend radial nach außen
verschwenkt wird und dadurch den Querschnitt eines mit der benachbarten Lüfterschaufel
(13) gebildeten Luftkanals (20) verringert, wobei nur ein Teil (18) der Lüfterschaufeln
(13, 18) einen durch Fliehkraft (22) nach außen verschwenkbaren inneren Endabschnitt
(18b) aufweist, während die übrigen Lüfterschaufeln (13) auf ihrer
ganzen Länge starr und mit der Lüfterscheibe (10) fest verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet, dass die Lüfterscheibe (10) aus einer Blechplatine
(12) gestanzt und geprägt ist und die starren, mit der Lüfterscheibe
(10) fest verbundenen Lüfterschaufeln (13) aus der Blechplatine (12) freigestanzt
und axial herausgebogen sind, und die Lüfterschaufeln (18) mit dem verschwenkbaren
inneren Endabschnitt (18b) aus Kunststoff bestehen, wobei der Kunststoff des äußeren
Endabschnittes (18a) jeweils um eine aus der Blechplatine (12) der Lüfterscheibe
(10) freigestanzte und herausgebogene Haltelasche (16) herumgespritzt ist.
Lüfterrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
nur jede zweite Lüfterschaufel (18) einen nach aussen verschwenkbaren inneren
Endabschnitt (18b) aufweist, während die benachbarten ersten Lüfterschaufeln
(13) auf ganzer Länge mit der Lüfterscheibe (10) fest verbunden sind.
Lüfterrad nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass
der verschwenkbare innere Endabschnitt (18b) der zweiten Lüfterschaufeln (18)
über ein Gelenk (19) mit dem äußeren Endabschnitt (18a) verbunden
ist.
Lüfterrad nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass
das Gelenk (19) ein über die ganze axiale Breite der Lüfterschaufel (18)
reichendes, insbesondere aus Kunststoff bestehendes Filmscharnier ist.
Lüfterrad nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die starren, mit der Lüfterscheibe (10) fest verbundenen
Lüfterschaufeln (13) jeweils einen Anschlag (23) bilden, gegen den sich jeweils
das Ende (18c) des verschwenkbaren inneren Endabschnittes (18b) einer benachbarten
Lüfterschaufel (18) bei maximaler Verschwenkung anlegt, so dass der zwischen
beiden Lüfterschaufeln (13, 18) gebildete Luftkanal (20) dadurch geschlossen
wird.
Lüfterrad nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass alle äußeren Endabschnitte (18a) der Lüfterschaufeln
(18) mit verschwenkbarem inneren Endabschnitt (18b) über eine Deckscheibe (38)
miteinander verbunden sind, welche der Lüfterscheibe (10) gegenüberliegend
an der axial äußeren Stirnseite der Lüfterschaufeln (18) angeordnet
ist.
Lüfterrad nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass
die Deckscheibe (38) eine zentrische Öffnung (39) mit einem axial nach außen
gerichteten Einströmtrichter (40) für die Kühlluft versehen ist.
Lüfterrad nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass
der Einströmtrichter (40) der Deckscheibe (38) mit engem Luftspalt (43) in
eine dazu konzentrische Öffnung (44) eines Lagerschildes (45) der elektrischen
Maschine (30) einsetzbar ist.
Lüfterrad nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass
die Deckscheibe (38) und die Lüfterschaufeln (18) mit verschwenkbarem inneren
Endabschnitt (18b) einteilig aus einem Kunststoff hergestellt sind.
Lüfterrad nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Lüfterscheibe (10) auf der Stirnseite einer Polscheibe
(32) eines Klauenpolläufers (33) der elektrischen Maschine (30) thermisch leitend
befestigt, vorzugsweise angeschweißt ist.
Lüfterrad nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Abstände der Lüfterschaufeln (13, 18) voneinander
etwa gleich groß sind, so dass bei maximaler Verschwenkung der verschwenkbaren
inneren Endabschnitte (18b) der zweiten Lüfterschaufeln (18) der Strömungsquerschnitt
zwischen jeweils drei benachbarten Lüfterschaufeln (13, 18) um etwa die Hälfte
verringert wird.
Lüfterrad nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die axiale Erstreckung der Lüfterschaufeln (18) mit
verschwenkbarem inneren Endabschnitt (18b) größer ist als die zentrale
Erstreckung der auf ganzer Länge mit der Lüfterscheibe (10) fest verbundenen
Lüfterschaufeln (13).
Lüfterrad nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Lüfterschaufeln (13, 18) entgegen der Drehrichtung
(14) geneigt, vorzugsweise rückwärts gekrümmt sind.
Drehstromgenerator für Kraftfahrzeuge mit einem mindestens eine
Polscheibe (32) aufweisenden Klauenpolläufer (33), dadurch gekennzeichnet,
dass an der äußeren Stirnseite der mindestens einen Polscheibe (32)
ein Lüfterrad mit den Merkmalen des Anspruchs 1 befestigt ist.
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| Anspruch[en] |
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Fan impeller for electrical machines, in particular for three-phase
generators in motor vehicles, having a fan disc (10) which has fan blades (18) which
are arranged distributed in the form of a circular ring on its end face which points
radially outwards, and which fan blades (18) project in the axial direction from
the fan disc such that cooling air can be sucked in axially underneath the fan blades
and can be blown outwards through the air channels (20, 21) formed between the blades,
with the fan blades each being firmly connected to the fan disc only by their radially
outer end section (18a), such that, as the rotation speeds rise, their respective
inner end section (18b) is increasingly pivoted radially outwards as a result of
the centrifugal force (22) that occurs there, thus reducing the cross section of
an air channel (20) which is formed with the adjacent fan blade (13) with
only some (18) of the fan blades (13, 18) having an inner end section (18b) which
can be pivoted outwards by centrifugal force (22), while the other fan blades (13)
are rigid over their entire length and are firmly connected to the fan disc (10),
characterized in that the fan disc (10) is stamped from a metal sheet (12)
and the rigid fan blades (13) which are firmly connected to the fan disc (10) are
stamped free from the metal sheet (12) and are bent axially, and the fan
blades (18) together with the inner end section (18b) which can pivot are composed
of plastic, with the plastic of the outer end section (18a) in each case being extrusion-coated
around a holding lug (16) which is stamped free and bent out of the metal sheet
(12) of the fan disc (10).
Fan impeller according to Claim 1, characterized in that only
every alternate fan blade (18) has an inner end section (18b) which can be pivoted
outwards, while the adjacent first fan blades (13) are firmly connected to the fan
disc (10) over their entire length.
Fan impeller according to Claim 2, characterized in that the
inner end section (18b), which can pivot, of the second fan blades (18) is connected
to the outer end section (18a) via a joint (19).
Fan impeller according to Claim 3, characterized in that the
joint (19) is a film hinge which extends over the entire axial width of the fan
blade (18) and is composed in particular of plastic.
Fan impeller according to one of the preceding claims, characterized
in that the rigid fan blades (13) which are firmly connected to the fan disc
(10) each form a stop (23), against which the end (18c) of the inner end section
(18b), which can pivot, of an adjacent fan blade (18) in each case rests at the
maximum pivot angle, such that the air channel (20) which is formed between the
two fan blades (13, 18) is closed in this way.
Fan impeller according to one of the preceding claims, characterized
in that all of the outer end sections (18a) of the fan blades (18) can be connected
to one another via a covering disc (38) by means of the inner end section (18b)
which can pivot, which covering disc (38) is arranged opposite the fan disc (10)
at the axially outer end face of the fan blades (18).
Fan impeller according to Claim 6, characterized in that the
covering disc (38) is provided with a central opening (39) and with an inlet funnel
(40), which points axially outwards, for the cooling air.
Fan impeller according to Claim 7, characterized in that the
inlet funnel (40) of the covering disc (38) can be inserted with a narrow air gap
(43) into an opening (44), which is concentric with respect to it, in an end bearing
(45) of the electrical machine (30).
Fan impeller according to Claim 6 or 7, characterized in that
the covering disc (38) and the fan blades (18) are produced together with the inner
end section (18b) which can pivot integrally from a plastic.
Fan impeller according to one of the preceding claims, characterized
in that the fan disc (10) is thermally conductively mounted, preferably welded,
on the end face of a pole disc (32) of a claw-pole rotor (33) of the electrical
machine (30).
Fan impeller according to one of the preceding claims, characterized
in that the distances between the fan blades (13, 18) are of approximately the
same size, such that, when the inner end sections (18b), which can pivot, of the
second fan blades (18) are at the maximum pivot angle, the flow cross section between
in each case three adjacent fan blades (13, 18) is reduced by about one half.
Fan impeller according to one of the preceding claims, characterized
in that the axial extent of the fan blades (18) with the inner end section (18b)
which can pivot is greater than the central extent of the fan blades (13) which
are firmly connected to the fan disc (10) over their entire length.
Fan impeller according to one of the preceding claims, characterized
in that the fan blades (13, 18) are inclined in the opposite direction to the
rotation direction (14), preferably with backward curvature.
Three-phase generator for motor vehicles having a claw-pole rotor (33)
which has at least one pole disc (32), characterized in that a fan impeller
having the features of Claim 1 is attached to the outer end face of the at least
one pole disc (32).
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| Anspruch[fr] |
Roue de ventilateur de machines électriques, notamment pour des
alternateurs de véhicules automobiles, comportant un disque de ventilateur
(10) dont la face frontale dirigée axialement vers l'extérieur comporte
des pales de ventilateur (18) réparties suivant un anneau de cercle, ces pales
venant en saillie par rapport au disque dans la direction axiale pour aspirer l'air
de refroidissement, axialement sous les pales, et éjecter l'air par les canaux
d'air (20, 21) formés entre les pales, les pales étant solidaires chacune
du disque de ventilateur seulement par son segment d'extrémité extérieur
(18a), radial, de façon que son segment d'extrémité intérieur
(18b) soit de plus en plus basculé radialement vers l'extérieur par la
force centrifuge (22) produite par l'augmentation de la vitesse de rotation et diminue
ainsi la section du canal d'air (20) formé avec les pales voisines (13),
seulement une partie (18) des pales (13, 18) ayant un segment d'extrémité
(18b) intérieur qui peut être pivoté vers l'extérieur par la
force centrifuge (22) alors que les autres pales (13) sont rigides sur toute leur
longueur et sont reliées solidairement au disque de ventilateur (10),
caractérisée en ce que
le disque (10) est estampé dans une platine en tôle (12) et est embouti
et
les pales (13) rigides, solidaires du disque (10) sont dégagées par estampage
de la platine de tôle (18) pour être recourbées axialement et
les pales (18) ayant un segment d'extrémité (18b) intérieur, pivotant,
sont en matière plastique,
la matière plastique du segment d'extrémité extérieur (18a)
étant surmoulée par injection, chacune autour d'une patte de fixation
(16), estampée et recourbée à partir de la platine en tôle (12)
du disque de ventilateur (10).
Roue de ventilateur selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
seulement chaque seconde pale de ventilateur (18) comporte un segment d'extrémité
(18b) intérieur, qui peut pivoter vers l'extérieur alors que les premières
pales de ventilateur (13), voisines, sont reliées solidairement au disque de
ventilateur (10) sur toute leur longueur.
Roue de ventilateur selon la revendication 2,
caractérisée en ce que
le segment d'extrémité intérieur (18b), pivotant des secondes pales
de ventilateur (18) est relié par une articulation (19) au segment d'extrémité
extérieur (18a).
Roue de ventilateur selon la revendication 3,
caractérisée en ce que
l'articulation (19) est une charnière s'étendant sur toute la largeur
axiale de la pale de ventilateur (18), cette charnière étant notamment
un film en matière plastique.
Roue de ventilateur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
les pales de ventilateur (13), rigides, reliées solidairement au disque de
ventilateur (10), forment chacune une butée (23) contre laquelle s'appuie l'extrémité
respective (18c) du segment d'extrémité intérieur (18b) pivotant
d'une pale de ventilateur (18) voisine, pour le pivotement maximum pour fermer ainsi
le canal d'air (20) entre les deux pales de ventilateur (13, 18).
Roue de ventilateur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
tous les segments d'extrémité extérieurs (18a) des pales de ventilateur
(18) sont reliés au segment d'extrémité (18b), intérieur pivotant
par un disque de couverture (38) prévu sur la face frontale axiale extérieure
des pales de ventilateur (18), en regard du disque de ventilateur (10).
Roue de ventilateur selon la revendication 6,
caractérisée en ce que
le disque de couverture (38) a une ouverture centrale (39) avec un cône d'entrée
(40) dirigé axialement vers l'extérieur pour l'air frais.
Roue de ventilateur selon la revendication 7,
caractérisée en ce que
le cône d'entrée (40) du disque de couverture (38) se loge avec un intervalle
d'air étroit (43) dans une ouverture concentrique correspondante (44) d'un
panneau de palier (45) de la machine électrique (30).
Roue de ventilateur selon la revendication 6 ou 7,
caractérisée en ce que
le disque de couverture (38) et les pales de ventilateur (18) à segment d'extrémité
intérieur (18b), pivotant, sont réalisés en une seule pièce
en matière plastique.
Roue de ventilateur selon l'une quelconque des revendication précédentes,
caractérisée en ce que
le disque de ventilateur (10) est fixé avec conduction thermique sur la face
frontale d'un disque polaire (32) d'un rotor à griffe polaire (33) de la machine
électrique (30), la fixation est de préférence faite par soudage.
Roue de ventilateur selon l'une quelconque des revendication précédentes,
caractérisée en ce que
l'intervalle entre les pales de ventilateur (13, 18) est sensiblement identique,
de sorte que pour un pivotement maximum, les segments d'extrémité intérieurs
(18b) pivotants des secondes pales de ventilateur (18) diminuent sensiblement de
moitié la section de passage entre chaque fois trois pales de ventilateur (13,
18) voisines.
Roue de ventilateur selon l'une quelconque des revendication précédentes,
caractérisée en ce que
l'extension axiale des pales de ventilateur (18) à segments d'extrémité
intérieurs (18b) pivotants est plus grande que l'extension centrale des pales
de ventilateur (13) reliées solidairement sur toute leur longueur au disque
de ventilateur (10).
Roue de ventilateur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
les pales de ventilateur (13, 18) sont inclinées dans la direction opposée
à la direction de rotation (14), de préférence en étant courbées
vers l'arrière.
Alternateur de véhicule automobile comportant au moins un disque
polaire (32) muni d'un rotor à griffe polaire (33),
caractérisé en ce que
la face frontale extérieure d'au moins un disque polaire (32) porte solidairement
une roue de ventilateur ayant les caractéristiques de la revendication 1.
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