| Dokumentenidentifikation |
DE102006017666A1 08.11.2007 |
| Titel |
Anzeigevorrichtung, bei der die Position oder Geometrie der wahrnehmbaren Anzeige mittels eines Motors verstellbar ist |
| Anmelder |
Siemens AG, 80333 München, DE |
| Erfinder |
Eckerle, Michael, Dr., 64850 Schaafheim, DE |
| DE-Anmeldedatum |
12.04.2006 |
| DE-Aktenzeichen |
102006017666 |
| Offenlegungstag |
08.11.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
08.11.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
G09F 9/00(2006.01)A, F, I, 20060412, B, H, DE
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| IPC-Nebenklasse |
G02B 27/01(2006.01)A, L, I, 20060412, B, H, DE
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| Zusammenfassung |
Bei einer Anzeigevorrichtung, bei der die Position oder Geometrie einer wahrnehmbaren Anzeige verstellbar ist, ist vorgesehen, dass der Motor als Piezomotor ausgestaltet ist, wobei der Piezomotor ein piezoelektrisches Element, einen Resonator und eine Fläche aufweist, die mit dem Resonator zusammenwirkt.
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung betrifft eine Anzeigevorrichtung, bei der die Position
oder Geometrie der wahrnehmbaren Anzeige mittels eines Motors verstellbar ist. Derartige
Anzeigevorrichtungen sind beispielsweise aus Kraftfahrzeugen bekannt, wo sie zur
Darstellung von reellen und virtuellen Bildern verwendet werden. Aus dem Stand der
Technik ist es bekannt, derartige Anzeigevorrichtungen mittels eines elektromagnetischen
Motorantriebes über Getriebe derart zu verstellen, dass die Position oder Geometrie
der wahrnehmbaren Anzeige verändert wird. Bei Anzeigevorrichtungen mit der
Darstellung von reellen Bildern, wie beispielsweise Flüssigkristalldisplays
oder OLED-Displays ist es bekannt, derartige Displays mittels der elektromagnetischen
Antriebe derart zu verstellen, dass die Anzeigen sichtbar oder unsichtbar sind,
beispielsweise indem sie in ein Armaturenbrett ein- bzw. ausgefahren werden. Anzeigevorrichtungen
mit virtuellen Bildern verwenden beispielsweise elektromagnetische Antriebe, um
die Lage eines Spiegels oder sonstiger optischer Elemente zu verstellen. Diese Spiegel
oder sonstigen optischen Elemente sind in einem Strahlengang zwischen einer Bilderzeugungseinrichtung
und einem Kombiner angeordnet. Das von der Bilderzeugungseinrichtung erzeugte und
von dem Kombiner reflektierte Bild wird als virtuelles Bild wahrgenommen. Eine Veränderung
der Lage des Spiegels verändert die Position eines wahrnehmbaren virtuellen
Bildes. Eine Veränderung eines sonstigen optischen Elementes kann die Lage
oder Geometrie des wahrnehmbaren virtuellen Bildes verändern. Nachteil dieser
vorgenannten Anzeigevorrichtungen ist es, dass die Ansteuerung der elektromagnetischen
Motoren sich aufwendig gestaltet und in Folge der ungenauen Positionierungsmöglichkeiten
und des erreichbaren Drehmomentes ein Getriebe zwischengeschaltet werden muss, welches
meist aus einem Zahnradgetriebe besteht. Ein derartiges Getriebe weist zum einen
ein Spiel zwischen den einzelnen Zähnen auf, was zum einen die Positioniergenauigkeit
beeinträchtigt und zum anderen während des Fahrens unerwünschte Geräusche
erzeugen kann.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Anzeige anzugeben, bei der
die Verstellung der Position oder der Geometrie der wahrnehmbaren Anzeige einfacher
und genauer realisiert werden kann.
Diese Aufgabe wird dadurch erreicht, dass der Motor als Piezomotor
ausgestaltet ist. Durch die Verwendung des Piezomotors wird zum einen erreicht,
dass die Position sehr genau eingestellt werden kann, da der Piezomotor zum einen
sehr kleine Schritte ausführen kann, wobei eine ausreichende Kraft erzeugt
wird, so dass insgesamt auf ein Zahnradgetriebe verzichtet werden kann. Weiterhin
arbeitet ein Piezomotor sehr leise und es entstehen keine sekundären Geräusche.
Bei einem Piezomotor wirkt ein piezoelektrisches Element direkt oder
über ein oder mehrere weitere Elemente mit einer Fläche zusammen. Das
piezoelektrische Element wird zu Schwingungen angeregt, die unterschiedliche Schwingungsmuster
erzeugen, die zu einer Relativbewegung zwischen dem piezoelektrischen Element und
der Fläche führen. Wenn der Piezomotor ein piezoelektrisches Element,
einen Resonator und eine Fläche aufweist, die mit dem Resonator zusammenwirkt,
wird ein besonders preiswerter Motor realisiert. Schließlich ist es bei Anzeigevorrichtungen,
bei der Teile der verstellbaren Anzeigevorrichtung bei Gebrauch von Personen berührt
werden können, nicht erforderlich, eine zusätzliche Rutschkupplung vorzusehen,
um ein Einklemmen von Körperteilen zu verhindern.
Wenn der Piezomotor eine Reibnase aufweist, besitzt er besonders hohe
Haltekräfte, so dass ein unbeabsichtigtes Verstellen in jedem Falle ausgeschlossen
ist.
Wenn die wahrnehmbare Anzeige als Bilderzeugungseinrichtung ausgestaltet
ist, die ein reelles Bild darstellt, kann die wahrnehmbare Anzeige durch einen direkten
Blick auf die Bilderzeugungseinrichtung realisiert sein. Hierbei kann die Bilderzeugungseinrichtung
als Flüssigkristalldisplay, organische Leuchtdiodendisplay oder als elektrolumineszente
Anzeige ausgestaltet sein.
Bei einer Anzeigevorrichtung, bei der die wahrnehmbare Anzeige ein
virtuelles Bild darstellt, ist die Bilderzeugungseinrichtung nicht direkt zu sehen,
sondern über einen Kombiner und einen Strahlengang zwischen dem Kombiner und
der Bilderzeugungseinrichtung. Eine derartige virtuelle Anzeige kann als Head-up-Display
ausgestaltet sein, wobei ein Bild mittels einer Bilderzeugungseinrichtung innerhalb
eines Kraftfahrzeugs erzeugt wird, und das Bild über einen Strahlengang wider
einen Kombiner projiziert wird, so dass ein virtuelles Bild hinter dem Kombiner
wahrnehmbar ist. Hierbei verstellt der Piezomotor entweder die Bilderzeugungseinrichtung
oder ein optisches Element im Strahlengang zwischen der Bilderzeugungseinrichtung
und dem Kombiner, so dass die Position oder Geometrie des virtuellen Bildes verändert
wird. Das vorgenannte optische Element kann beispielsweise als Spiegel, optische
Linse oder defraktives optisches Element ausgestaltet sein.
Die Anzeigevorrichtung ist besonders einfach aufgebaut, wenn Teile
des Piezomotors direkt mit der Bilderzeugungseinrichtung oder dem optischen Element
verbunden sind. Dies kann beispielsweise das piezoelektrische Element, der Resonator
oder die Fläche sein, die mit dem piezoelektrischen Element
zusammenwirkt. Zwischen der Fläche und den sonstigen Bauteilen kommt es bei
einem Piezomotor zu einer Relativbewegung, die nachfolgend anhand der Figuren noch
näher beschrieben werden wird.
Wenn ein Teil des Piezomotors über ein Getriebe mit der Bilderzeugungseinrichtung
oder dem optischen Element verbunden ist, können auch komplexe Bewegungsabläufe
der Bilderzeugungseinrichtung oder des optischen Elementes realisiert werden. Hierbei
sind besonders Getriebe mit Gelenken vorteilhaft, da diese spielfrei realisiert
werden können, so dass keine Geräusche entstehen können, die durch
Erschütterungen während eines Fahrbetriebes auftreten können.
Wenn die Bilderzeugungseinrichtung als Flüssigkristalldisplay
ausgestaltet ist, ist eine dauerhafte und erprobte Technologie verwendet. Eine Beleuchtung
dieses Flüssigkristalldisplays kann in Auflicht und in besonders vorteilhafter
Weise in Durchlicht geschehen.
Wenn die Bilderzeugungseinrichtung als organisches Leuchtdiodendisplay
ausgestaltet ist, kann auf eine zusätzliche Beleuchtung verzichtet werden.
Dies gilt ebenfalls bei einer Bilderzeugungseinrichtung, die als elektrolumineszente
Anzeige ausgestaltet ist.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Figuren näher erläutert.
Es zeigen:
1 eine erfindungsgemäße Anzeigevorrichtung
in einer ersten Ausführungsform, bei der die Bilderzeugungseinrichtung linear
verschiebbar ist,
2 eine erfindungsgemäße Anzeigevorrichtung,
bei der eine Bilderzeugungseinrichtung um eine Achse verschwenkbar ist,
3 eine erfindungsgemäße Anzeigevorrichtung,
bei der die Bilderzeugungseinrichtung ebenfalls um eine Achse verschwenkbar ist
in einer zweiten Ausführungsform,
4 eine erfindungsgemäße Anzeigevorrichtung
in Form eines Head-up-Displays, bei der ein Spiegel um eine Achse verschwenkbar
ist,
5 ein fünftes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Anzeigevorrichtung, bei der eine Bilderzeugungseinrichtung über ein Getriebe
verstellbar ist.
6 den Schnitt durch ein sechstes Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Anzeigevorrichtung mit defraktiven optischen Elementen.
In 1 weist ein Piezomotor piezoelektrische
Elemente 1a, eine Reibnase 2a und eine Fläche 3a
auf. Weiterhin erkennt man eine Bilderzeugungseinrichtung 4 und ein Auge
E eines Beobachters. Die Reibnase 2a wird von den piezoelektrischen Elementen
1a in Schwingungen versetzt und führt je nach Frequenz der piezoelektrischen
Elemente 1a Schwingungsfiguren auf der Fläche 3a aus, so
dass er die Fläche 3a in Mikroschritten nach unten oder oben drückt,
so dass sich die Bilderzeugungseinrichtung 4 linear nach oben oder unten
bewegt, wie durch den Pfeil P1 angedeutet wird.
In 2 ist der Piezomotor aus einem piezoelektrischen
Element 1b, einem Resonator 2b und einer Fläche
3b aufgebaut. Hierbei ist die Fläche 3b fest mit der Umgebung
der Anzeigevorrichtung verbunden und die Bilderzeugungseinrichtung 4 um
die Achse A drehbar gelagert. Wenn das piezoelektrische Element 1b mit
Frequenzen beaufschlagt wird, gerät der Resonator 2b in Schwingungen
und führt je nach Frequenz verschiedenartige Schwingungen aus, so dass der
Resonator 2b sich sozusagen an der Fläche 3b abstößt
und so in Mikroschritten um die Achse A gedreht wird, wie durch den Pfeil P2 angedeutet
wird. Durch die Drehung des Resonators wird gleichzeitig die Bilderzeugungseinrichtung
4b ebenfalls gedreht, so dass sich ihre wahrnehmbare Position verändert.
In 3 ist ebenfalls eine Bilderzeugungseinrichtung
4c mittels eines Piezomotors aufweisend Bauteile piezoelektrisches Element
1c, Resonator 2c und Fläche 3c um die Achse A drehbar.
Hierbei wird im Gegensatz zur der Ausführungsform in 2
die Fläche 3c um die Achse A gedreht, während der Resonator
2c ortsfest seine Schwingungen ausführt und so in Mikroschritten die
Anzeigevorrichtung 4c dreht.
In 4 erkennt man wiederum einen Piezomotor
aufweisend Bauteile piezoelektrisches Element 1d, Resonator 2d
und schräge Fläche 3d, weiterhin eine Bilderzeugungseinrichtung
4d, ein Kraftfahrzeug 5 mit einer Windschutzscheibe
6, ein optisches Element in Form eines Spiegels 7 und ein virtuelles
Bild V in Form eines Pfeils. Dieser Piezomotor hat dieselbe Funktionsweise wie der
Piezomotor aus 3. Der Spiegel 7 ist mit der
Fläche 3d fest verbunden. Bilder, die in der Bilderzeugungseinrichtung
4d erzeugt werden, werden von dem Spiegel 7 wider die Windschutzscheibe
6 gespiegelt, so dass das Auge E eines Beobachters das virtuelle Bild V
außerhalb des Kraftfahrzeuges 5 wahrnehmen kann. Die Windschutzscheibe
6 wirkt selbst als Kombiner, es können aber auch zusätzliche
Kombiner zwischen das Auge E und die Windschutzscheibe 6 installiert werden,
oder ein Kombiner in die Windschutzscheibe 6 integriert werden. Durch das
Drehen des Spiegels 7 mittels des Piezomotors mit den Elementen
1d, 2d und 3d wird die Position des virtuellen Bildes
V in seiner Höhe verändert. Im Ausführungsbeispiels
erzeugt die Bilderzeugungsvorrichtung 4 einen Pfeil, der über einen
Strahlengang S und den Spiegel 7 über den Strahlengang S wider die
Windschutzscheibe 6 gespiegelt wird, so dass ein Beobachter mit dem Auge
E quasi in die Bilderzeugungseinrichtung 4 blickt, durch die Lage der transparenten
Windschutzscheibe 6 aber das virtuelle Bild V außerhalb des Kraftfahrzeuges
5 wahrnimmt. Anstelle des Spiegels 7 können auch andere optische
Elemente im Strahlengang S verwendet werden, um die Position des virtuellen Bildes
zu verändern. Beispielsweise können eine oder mehrere Linsen verwendet
werden, die sich im Strahlengang befinden und deren Position mittels eines Piezomotors
verändert wird.
In 5 erkennt man eine fünfte Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Anzeigevorrichtung. Ein Piezomotor aufweisend Bauteile
piezoelektrisches Element 1e, Resonator 2e und Fläche
3e treibt über ein Getriebe bestehend aus Hebeln 8,
9 und 10 eine Bilderzeugungsvorrichtung 4e an. Die Fläche
3 ist fest mit dem Hebel 8 verbunden, der gelenkig mit den Hebeln
9 und 10 verbunden ist. Die Fläche 3 ist um die
Achse A5 drehbar gelagert. Wenn sie im Uhrzeigersinn mittels des Resonators
2e gedreht wird, dreht sich der Balken 9 um die Achse A7 und der
Balken 10 um die Achse A8, so dass die Anzeigenvorrichtung 4e
insgesamt eine Schwenkbewegung nach oben aus der dargestellten Lage ausführt.
Wenn die Fläche 3e gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird, wird der
Hebel 9 von dem Hebel 8 zunächst auf seiner linken Seite
nach oben gedrückt, so dass sich die Bilderzeugungseinrichtung 4e
nach unten bewegt.
In 6 weist ein Head-up-Display, bestehend
aus der Bilderzeugungseinrichtung 4f und der Windschutzscheibe
6 des Kraftfahrzeuges 5, zwei defraktive optische Elemente
7a, 8 auf, von denen das defraktive optische Element
7a mittels eines Piezomotors, aufweisend piezoelektrisches Element
1f, Reibnase 2f und Fläche 3f, verschiebbar angeordnet
ist.
Durch ein Verschieben des defraktiven optischen Elementes
7a kann die Geometrie des in der Bilderzeugungseinrichtung 4f
erzeugten Bildes an die Geometrie der Windschutzscheibe 6 angepasst werden.
So können Verzerrungen ausgeglichen oder zumindest vermindert werden, die durch
die gewölbte Ausgestaltung der Windschutzscheibe 6 entstehen können.
Das defraktive optische Element 8 weitet den Strahlengang 5 zusätzlich
auf, so dass das virtuelle Bild V vergrößert wahrgenommen werden kann.
Sofern auch das defraktive Element 8 verschieblich ausgestaltet
ist, kann die Anpassung an die Geometrie der Windschutzscheibe weiter verbessert
werden, insbesondere, wenn das defraktive optische Element 8 in einer Ebene
bewegt wird, die parallel zur Bewegungsebene des defraktiven optischen Elementes
7a liegt, aber die Bewegungsrichtung beispielsweise um 90° gegenüber
der Bewegungsrichtung des defraktiven optischen Elementes 7 gedreht ist.
Eine genauere Beschreibung der Wirkungsweise der defraktiven optischen Elemente
ist der (nicht vorveröffentlichten) deutschen Patentanmeldung Nr. 10 2004 050
579.8 zu entnehmen.
Die dargestellten Ausführungsbeispiele können leicht variiert
werden, indem beispielsweise die Fläche 3n wie in 2
festgelegt werden und die Resonatoren 2n um eine Achse gedreht oder entlang
eines Weges bewegt werden. Es ist auch möglich, eine Fläche
3n in einer beliebigen geometrischen Kurve anzuordnen, wenn nur dafür
Sorge getragen wird, dass der Resonator 2n entsprechend an diese Fläche
gedrückt wird, so dass eine Relativbewegung entlang dieser Fläche realisiert
werden kann, wobei entweder die Fläche oder der Resonator ortsfest angeordnet
sind.
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| Anspruch[de] |
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Anzeigevorrichtung, bei der die Position oder Geometrie einer wahrnehmbaren
Anzeige (4a, 4b, 4c, 4e, V) verstellbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass der Motor als Piezomotor ausgestaltet ist.
Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der
Piezomotor ein piezoelektrisches Element (1a, 1b, 1c,
1d, 1e) und eine Fläche (3a, 3b,
3c, 3d, 3e) aufweist, die direkt oder über ein weiteres
Bauteil (2a, 2b, 2c, 2d, 2e) mit dem
piezoelektrischen Element (1a, 1b, 1c, 1d,
1e) zusammenwirkt.
Anzeigevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das
weitere Element als Resonator (2b, 2c, 2d,
2e) oder Reibnase (2a, 2f) ausgebildet ist.
Anzeigevorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die wahrnehmbare Anzeige als Bilderzeugungseinrichtung (4a,
4b, 4c, 4e, 4f) ausgestaltet ist, die ein reelles
Bild darstellt.
Anzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die wahrnehmbare Anzeige ein virtuelles Bild (V) darstellt.
Anzeigevorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die
Anzeige als Head-up-Display ausgestaltet ist, wobei ein Bild mittels einer Bilderzeugungseinrichtung
(4d, 4f) innerhalb eines Kraftfahrzeuges (5) erzeugt
wird, welches über einen Strahlengang (S) wider einen Kombiner (6)
projiziert wird, so dass ein virtuelles Bild (V) hinter dem Kombiner
(6) wahrnehmbar ist, dass der Piezomotor (1d, 2d,
3d, 1f, 2f, 3f), die Bilderzeugungseinrichtung
(4d) oder ein optisches Element (7, 7a) im Strahlengang
(S) zwischen der Bilderzeugungseinrichtung (4d) und dem Kombiner (6)
verstellt, so dass die Position oder Geometrie des virtuellen Bildes (V) verändert
wird.
Anzeigevorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass Teile des Piezomotors (1d, 2d,
3d) mit der Bilderzeugungseinrichtung (4a, 4b,
4c, 4d, 4e, 4f) oder dem optischen Element (7,
7a) verbunden sind.
Anzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass Teile des Piezomotors über ein Getriebe mit der Bilderzeugungseinrichtung
(4a, 4b, 4c, 4d, 4e, 4f) oder
dem optischen Element (7) verbunden sind.
Anzeigevorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das
Getriebe Gelenke aufweist.
Anzeigevorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Bilderzeugungseinrichtung (4a, 4b,
4c, 4d, 4e, 4f) ein Flüssigkristalldisplay
aufweist.
Anzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
dass die Bilderzeugungseinrichtung (4a, 4b, 4c,
4d, 4e, 4f) als organisches Leuchtdiodendisplay ausgestaltet
ist.
Anzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
dass die Bilderzeugungseinrichtung (4a, 4b, 4c,
4d, 4e, 4f) als elektrolumineszente Anzeige ausgestaltet
ist.
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