Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Schmelzklebstoffmaterial-Abgabesysteme
und insbesondere ein neues und verbessertes Schmelzklebstoffmaterial-Abgabesystem,
bei welchem sowohl das Steuermodul als auch die Abgabedüse mit inneren alternativen
Abgabe- und Rezirkulationsströmungswegen versehen sind. Eine fixierte Öffnung
ist in den Rezirkulationsströmungsweg der Abgabedüse aufgenommen, so dass,
wenn Schmelzklebstoffmaterial nicht der Abgabedüsen-Auslassöffnung zugeführt
wird, das Schmelzklebstoffmaterial gemäß gesteuerten Gegendruckparametern,
welche dem Zufuhrdruck entsprechen, welcher charakteristisch für das Schmelzklebstoffmaterial
ist, das alternativ der Abgabedüse und ihrer Auslassöffnung zugeführt
wird, durch die Abgabedüse rezirkuliert werden kann.
Hintergrund der Erfindung
Schmelzklebstoff-Dosierabgabesysteme müssen intermittierend betrieben
werden, um zum Beispiel das Schmelzklebstoffmaterial nur auf vorbestimmte Bereiche
von Substraten zu vorbestimmten Zeiten abzugeben, um so keine Betriebsprobleme zu
verursachen oder zu unerwünschten Produkteigenschaften zu führen, und
gleichzeitig die Strömung des Schmelzklebstoffmaterials während solchen
Zeitspannen steuern, wenn das Schmelzklebstoffmaterial überhaupt nicht abgegeben
wird. Steuermodule mit geeigneten darin integrierten Ventilmechanismen werden herkömmlicherweise
verwendet, um den Start und das Anhalten des Schmelzklebstoffmaterialstromes zur
Abgabedüse und zu ihrer zugeordneten Auslassöffnung effektiv zu steuern.
Im Hinblick auf die Tatsache, dass die Dosierpumpen zur Zufuhr des Schmelzklebstoffmaterials
zum Steuermodul typischerweise in einer kontinuierlichen Weise betrieben werden,
um richtige oder wünschenswerte Betriebs- und Steuerparameter zu erzielen,
muss das Schmelzklebstoffmaterial deshalb während dieser Zeiträume, in
welchen das Schmelzklebstoffmaterial nicht tatsächlich zur Abgabedüse
und ihrer Auslassöffnung geleitet wird, effektiv umgeleitet werden. Dies wurde
herkömmlicherweise mittels des Steuermoduls erzielt, welches tatsächlich
mit zwei Auslassanschlüssen versehen ist, wobei das Schmelzklebstoffmaterial
alternaiv zur Abgabedüse und ihrer Auslassöffnung oder zur einem Rezirkulationsdurchgang
oder -kreislauf zugeführt werden kann.
In Verbindung mit dem Fluidstrom des Schmelzklebstoffmaterials durch
den Rezirkulationsdurchgang ist es erforderlich, den Gegendruck in dem Rezirkulationsdurchgang
so zu steuern, dass der Gegendruck im Rezirkulationsdurchgang ähnlich ist wie
die Fluiddruckcharakteristik des Schmelzklebstoffmaterials, welches durch den Zufuhrdurchgang,
welcher zur Abgabedüse und ihrer Auslassöffnung führt, geleitet wird,
ihm entspricht oder effektiv angepasst ist. Als Folge der Steuerung des Gegendruckes
in dem Rezirkulationsdurchgang, ist es deshalb möglich, verglichen mit der
Fluiddruckcharakteristik des Schmelzklebstoffmaterials, welches durch den Zufuhrdurchgang,
der zur Abgabedüse und ihrer Auslassöffnung führt, geleitet wird,
die Druckspitzen in dem System wirkungsvoll zu minimieren und deshalb wesentliche
Variationen in der Menge des Schmelzklebstoffmaterials, welches tatsächlich
von der Auslassöffnung der Abgabedüse abgegeben wird, zu beseitigen. In
anderen Worten, Probleme im Zusammenhang mit der Abgabe von zu viel oder zu wenig
Schmelzklebstoffmaterial aus der Auslassöffnung der Abgabedüse werden
wirkungsvoll verhindert oder beseitigt. Die tatsächlich Steuerung des Gegendrucks
im Rezirkulationsdurchgang wird herkömmlicherweise mittels einer geeigneten
einfachen fixierten Öffnung erreicht, welche an einem vorbestimmten Ort in
dem Rezirkulationsdurchgang angeordnet ist, d.h. irgendwo längs des Rezirkulationsströmungsweges.
Herkömmlicherweise wurde die fixierte Öffnung in dem Rezirkulationsdurchgang
oder längs des Rezirkulationsströmungsweges an einer Position angeordnet,
welche zwischen dem Applikator und dem Steuermodul und außerhalb der Abgabedüse
angeordnet ist. Im Hinblick auf die Tatsache jedoch, dass die fixierte Öffnung
wirkungsvoll mit der Größe oder Konfiguration der Abgabedüse und
ihrer Auslassöffnung zusammen passen muss, um im wesentlichen den gleichen
Fluiddruck sowohl in dem Rezirkulationsdurchgang als auch in dem Zufuhrdurchgang
zu erzielen, welcher zur Abgabedüse und ihrer Auslassöffnung führt,
wird die Bereitstellung der fixierten Öffnung an ihrem herkömmlichen Ort,
d.h. zwischen dem Applikator und dem Steuermodul und außerhalb der Abgabedüse
problematisch, wenn die spezielle Abgabedüse und ihre Auslassöffnung geändert
oder ersetzt werden durch eine Abgabedüse und eine Auslassöffnung mit
zum Beispiel einem unterschiedlichen Design, um zum Beispiel einen unterschiedlichen
Schmelzklebstoffauftrag oder -verteilungsmuster zu erzielen, da das Betriebspersonal
dann in gleicher Weise die fixierte Düse ersetzen muss. Dieser Vorgang erfordert
nicht nur, dass das Betriebspersonal zusätzliche Einrichtungsvorgänge
durchführen muss, sondern es besteht das Potenzial oder die Möglichkeit,
dass Betriebspersonal die fixierte Düse falsch der Abgabedüse und ihrer
Auslassöffnung zuordnet.
Folglich besteht in der Technik ein Bedarf an einem neuen und verbesserten
Schmelzklebstoffmaterial-Abgabesystem, bei welchem die Rezirkulation des Schmelzklebstoffmaterials
während solchen Zeiträumen, in welchen das Schmelzklebstoffmaterial
nicht tatsächlich zur Abgabedüse und ihrer Auslassöffnung geleitet
wird, ausgeführt wird, ohne dass die zuvor erwähnten Betriebsprobleme
auftreten, welche für herkömmliche Schmelzklebstoff-Abgabesysteme charakteristisch
sind.
Zusammenfassung der Erfindung
Die vorstehenden und andere Ziele werden gemäß den Lehren
und Prinzipien der vorliegenden Erfindung erreicht durch die Bereitstellung eines
neuen und verbesserten Schmelzklebstoff-Abgabesystems, welches einen Applikator
aufweist, welcher dosiertes Schmelzklebstoffmaterial zuführt, ein Steuermodul,
bei welchem alternative divergierende Schmelzklebstoffmaterialzufuhr- und -rezirkulationsströmungswege
definiert sind, und eine Abgabedüse, in welcher in gleicher Weise alternative
divergierende Schmelzklebstoffmaterialzufuhr- und -rezirkulationsströmungswege
definiert sind. Die Abgabedüse ist mit einer Auslassöffnung versehen,
in welcher der Schmelzklebstoffmaterial-Zufuhrströmungsweg, welcher in der
Abgabedüse definiert ist, effektiv den Schmelzklebstoffmaterial-Zufuhrströmungsweg
des Steuermoduls mit der Abgabedüsen-Auslassöffnung strömungsmäßig
verbindet, während außerdem die Abgabedüse auch mit einer fixierten
Öffnung versehen ist, welche in dem Rezirkulationsströmungsweg angeordnet
ist, welcher in der Abgabedüse definiert ist, wobei der Rezirkulationsströmungsweg,
welcher in der Abgabedüse definiert ist und die fixierte Öffnung darin
eingebaut hat, das rezirkulierte Schmelzklebstoffmaterial, welches von dem Steuermodul
erhalten wurde, strömungsmäßig zurück zum Steuermodul leitet.
Als Folge der integralen Aufnahme der fixierten Öffnung innerhalb
der Abgabedüse, sind die Gegendruckerfordernisse des Schmelzklebstoffmaterial-Abgabesystems
leicht erfüllt und trotzdem werden die betriebsmäßigen Nachteile,
welche den Bedarf einschließen, eine fixierte Öffnung getrennt zu installieren,
um sie an das spezielle Design und die Abgabecharakteristiken der Auslassöffnung
der Abgabedüse anzupassen, oder das Potenzial zur Installation einer fixierten
Öffnung, welche nicht passt mit Bezug auf die Auslassöffnung der Abgabedüse,
wie es charakteristisch ist bei den herkömmlichen Schmelzklebstoff-Abgabesystemen,
vermieden und beseitigt. In anderen Worten, ein separater Installationsvorgang im
Zusammenhang mit der fixierten Öffnung ist nicht länger erforderlich,
und außerdem ist die fixierte Öffnung immer richtig an die Auslassöffnung
der Abgabedüse angepasst, alles als eine Folge ihres integralen Einbaus in
die Abgabedüse.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Verschiedene andere Merkmale und vorhandene Vorteile der vorliegenden
Erfindung wird man mehr aus der folgenden detaillierten Beschreibung zu schätzen
wissen, wenn im Zusammenhang mit den beiliegenden Zeichnungen betrachtet, in welchen
gleiche Bezugszahlen gleiche oder entsprechende Teile in den verschiedenen Ansichten
bezeichnen, und in welchen
1 eine perspektivische Explosionsansicht des Steuermoduls
und der Abgabedüsenkomponenten des neuen und verbesserten Schmelzklebstoffmaterial-Abgabesystems
von hinten ist, welche gemäß den Prinzipien und Lehren der vorliegenden
Erfindung konstruiert wurden;
2 eine perspektivische Explosionsansicht des Steuermoduls
und der Abgabedüsenkomponenten des neuen und verbesserten Schmelzklebstoffmaterial-Abgabesystems
von vorne ist, welche gemäß den Prinzipien und Lehren der vorliegenden
Erfindung konstruiert wurden und in 1 offenbart sind;
3 eine schematische Fluidströmungsdarstellung
ist, welches den Fluidstrom des Schmelzklebstoffmaterials in dem Applikator, dem
Steuermodul und den Abgabedüsenkomponenten des neuen und verbesserten Schmelzklebstoffmaterial-Abgabesystems
zeigt, welches gemäß den Prinzipien und Lehren der vorliegenden Erfindung
konstruiert wurde.
Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
Mit Bezug auf die Zeichnungen und insbesondere auf 1
und 2 davon, ist ein neues und verbessertes Schmelzklebstoffmaterial-Abgabesystem
offenbart, welches gemäß den Prinzipien und Lehren der vorliegenden Erfindung
konstruiert ist, und allgemein durch die Bezugszahl 10 angegeben ist. Es
ist insbesondere zu sehen, dass das neue und verbesserte Schmelzklebstoffmaterial-Abgabesystem
10 eine Abgabedüse 12 und ein Steuermodul 14 aufweist.
Man sieht, dass die Abgabedüse 12 eigentlich eine sandwichartige Konstruktion
aufweist, die mehrere plattenartige Komponenten aufweist, welche fest miteinander
mittels einer Mehrzahl von Bolzenbefestigungselementen 16 verbunden sind,
und es ist zu sehen, dass die Abgabedüse 12 angepasst ist, fest an
der Vorderseite 18 des Steuermoduls 14 mittels eines Paars von
geeigneten Bolzenbefestigungselementen 20 montiert zu werden. Wie am besten
aus 2 entnommen werden kann, ist insbesondere zu sehen,
dass der obere Randteil der Abgabedüse 12 mit einem Paar von Ausnehmungen
22 versehen ist, um die Schaftteile der Bolzenbefestigungselemente
20 aufzunehmen, während die Kopfteile der Bolzenbefestigungselemente
20 angepasst sind, um mit dem oberen Vorderseitenteil der Abgabedüse
12 in Eingriff zu gelangen, wenn die Bolzenbefestigungselemente
20 vollständig in Schraubeingriff mit ihren Gewindebohrungen sind,
die in dem Steuermodul 14 definiert sind. Auf diese Weise müssen,
wenn die Abgabedüse 12 von dem Steuermodul 14 entfernt werden
soll, die Bolzenbefestigungselemente 20 nur in den Gewindebohrungen des
Steuermoduls 14 losgeschraubt werden, müssen aber nicht vom Steuermodul
14 entfernt werden. Es ist ferner zu sehen, dass die unteren vorderen Eckbereiche
des Steuermoduls 14 auch mit einem Paar von nach vorne herausragenden Ansätzen
oder Vorsprüngen 24 versehen sind, welche angepasst sind, um mit einem
Paar von entsprechenden Ausnehmungen 26 zusammenzupassen und zusammengesetzt
zu werden, welche an den unteren hinteren Eckbereichen der Abgabedüse
12 vorgesehen sind, wie am besten in 1 zu
sehen ist, obwohl festzustellen ist, dass nur eine der Ausnehmungen 26
in 1 sichtbar ist, und auf diese Weise die Abgabedüse
12 effektiv in einer stabilisierten festgesetzten Position an der Vorderseite
18 des Steuermoduls 14 angeordnet ist, wenn die Bolzenbefestigungselemente
20 dann dazu verwendet werden, die Abgabedüse 12 fest an
dem Steuermodul 14 zu befestigen.
Mit speziellem Bezug zusätzlich auf 1
ist ferner zu sehen, das die hintere Fläche 28 des Steuermoduls
14 mit drei Anschlüssen oder Fluidverbindungen 30,
32, 34 versehen ist. Insbesondere weist der erste Anschluss oder
Fluidverbindung 30 eigentlich einen Einlassanschluss für die Aufnahme
oder Zufuhr von Schmelzklebstoffmaterial auf, welches dort hin von einem Applikator
36 zugeführt werden soll, wie in 3 dargestellt,
wobei das Schmelzklebstoffmaterial, welches vom Applikator 36 zum Steuermodul
14 zugeführt wird, als eine genau dosierte Zufuhr mittels geeigneter
Dosierpumpen, nicht dargestellt, zugeführt wird, welche innerhalb des Applikators
36 angeordnet sind. Der zweite Anschluss oder Fluidverbindung
32 weist eigentlich einen Einlassanschluss für die Aufnahme oder Zufuhr
von Prozessluft für solche Fälle auf, in welchen Prozessluft erforderlich
oder gewünscht ist. Wie es im Stand der Technik bekannt ist, wird, wenn das
Schmelzklebstoffmaterial abgegeben wird, wie zum Beispiel als relativ einfache Tropfen
bzw. Wülste, Prozessluft normalerweise nicht verwendet, wenn jedoch das Schmelzklebstoffmaterial
gemäß einem vorbestimmten Verteilungsmuster abgegeben wird, dann wird
gewöhnlicherweise Prozessluft benötigt, um tatsächlich das gewünschte
Schmelzklebstoffmaterial-Verteilungsmuster zu erreichen. Schließlich weist
der dritte Anschluss oder Fluidverbindung 34 eigentlich einen Schmelzklebstoffmaterial-Rezirkulationsauslassanschluss
auf, um das Schmelzklebstoffmaterial zurück zum Applikator 36 zu zirkulieren,
wie es hier im folgenden offensichtlicher wird.
Zurück zu 2 ist es ebenfalls zu
sehen, dass die Vorderfläche 18 des Steuermoduls 14 mit vier
zusätzlichen Anschlüssen oder Fluidverbindungen 38,
40, 42, 44 versehen ist. Insbesondere der vierte Anschluss
oder Fluidverbindung 38 des Steuermoduls 14 weist eigentlich einen
Schmelzklebstoffmaterial-Rezirkulations-Auslassanschluss auf, um das Schmelzklebstoffmaterial
in die Abgabedüse 12 und zu einem Rezirkulationsströmungsweg
hin zu fördern oder leiten, welcher in der Abgabedüse 12 aufgenommen
ist, wie hier im folgenden vollständiger erkannt werden wird, wenn das Schmelzklebstoffmaterial
nicht der Auslassöffnung der Abgabedüse 12 zugeführt wird.
In einer ähnlichen oder entsprechenden Weise weist der fünfte Anschluss
oder Fluidverbindung 40 des Steuermoduls 14 eigentlich einen Schmelzklebstoffmaterial-Rezirkulationseinlassanschluss
auf, um das rezirkulierte Schmelzklebstoffmaterial vom Rezirkulationsströmungsweg,
welcher innerhalb der Abgabedüse 12 aufgenommen ist, aufzunehmen,
und es ist festzustellen, dass der fünfte Anschluss oder Fluidverbindung
40 des Steuermoduls 14 auch angepasst ist, um mit dem dritten
Anschluss oder Fluidverbindung 34 des Steuermoduls 14 strömungsmäßig
verbunden zu werden, so dass das rezirkulierte Schmelzklebstoffmaterial tatsächlich
zurück zum Applikator 36 geleitet oder gefördert werden kann.
Der sechste Anschluss oder Fluidverbindung 42 des Steuermoduls
14 weist eigentlich einen Schmelzklebstoffmaterial-Auslassanschluss zum
Fördern oder Leiten von Schmelzklebstoffmaterial in die Abgabedüse
12 und zur Auslassöffnung der Abgabedüse 12 hin auf,
während schließlich der siebte Anschluss oder Fluidverbindung
44 des Steuermoduls 14 eigentlich einen Auslassanschluss zur Zufuhr
der Prozessluft in die Abgabedüse 12 und zur Auslassöffnung der
Abgabedüse 12 hin aufweist. Es wird festgestellt, dass der siebte
Prozessluft-Auslassanschluss 44 auch angepasst ist, um strömungsmäßig
mit dem zweiten Anschluss oder Fluidverbindung 32 des Steuermoduls
14 verbunden zu werden, um so die Prozessluft von ihm zu empfangen.
Fährt man fort und kehrt zu 1 zurück,
ist außerdem zu sehen, dass die Rückseite der Abgabedüse
12 entsprechend der Vorderseite 18 des Steuermoduls
14 in gleicher Weise mit vier Anschlüssen oder Fluidverbindungen
46, 48, 50, 52 versehen ist. Insbesondere der
erste Anschluss oder Fluidverbindung 46 weist eigentlich einen Einlassanschluss
zur Aufnahme von Schmelzklebstoffmaterial von dem Steuermodul 14 auf, und
ist insbesondere angepasst, um strömungsmäßig mit dem sechsten Schmelzklebstoffmaterial-Auslassanschluss
oder Fluidverbindung 42 des Steuermoduls 14 verbunden zu werden,
um so das Schmelzklebstoffmaterial zur Auslassöffnung der Abgabedüse
12 hin zu leiten oder zu fördern. Der zweite Anschluss oder Fluidverbindung
48 weist eigentlich einen Einlassanschluss zur Aufnahme der Prozessluft
von dem Steuermodul 14 auf, und ist insbesondere angepasst, um strömungsmäßig
mit dem siebten Prozessluft-Auslassanschluss oder -Fluidverbindung
44 des Steuermoduls 14 verbunden zu werden, um so ebenfalls die
Prozessluft zur Auslassöffnung der Abgabedüse 12 hin zu leiten
oder zu fördern. Ferner weist der dritte Anschluss oder Fluidverbindung
50 eigentlich einen Einlassanschluss zur Aufnahme des Schmelzklebstoffmaterials
auf, um von dem Steuermodul 14 rezirkuliert zu werden, und ist insbesondere
angepasst, um strömungsmäßig mit dem vierten Schmelzklebstoffmaterial-Rezirkulationsauslassanschluss
38 des Steuermoduls 14 strömungsmäßig verbunden
zu werden, um so das rezirkulierte Schmelzklebstoffmaterial in die Abgabedüse
12 zur Förderung längs des Rezirkulations-Strömungsweges,
welcher in der Abgabedüse 12 aufgenommen ist, zu leiten oder zu fördern.
Schließlich weist der vierte Anschluss oder Fluidverbindung 52 eigentlich
einen Auslassanschluss zur Ausgabe des rezirkulierten Schmelzklebstoffmaterials
auf, welches längs des Rezirkulationsströmungsweges, welcher innerhalb
der Abgabedüse 12 aufgenommen ist, zurück zum Steuermodul
14 geleitet wurde, wobei angenommen wird, dass der vierte Anschluss oder
Fluidverbindung 52 der Abgabedüse 12 angepasst ist, um strömungsmäßig
mit dem fünften Schmelzklebstoffmaterial-Rezirkulationseinlassanschluss
40 des Steuermoduls 14 verbunden zu werden.
Schließlich wird mit Bezug auf 3
eine zusätzliche Struktur beschrieben, welche charakteristisch ist für
das neue und verbesserte Schmelzklebstoffmaterial-Abgabesystem 10 der vorliegenden
Erfindung, wobei man außerdem die Bedeutung der verschiedenen Strukturen, welche
die Abgabedüse 12 und das Steuermodul 14 aufweisen oder charakterisieren,
und der Fluidverbindungen, welche zwischen der Abgabedüse 12 und dem
Steuermodul 14 definiert sind sowie deren Fluidverbindungen zum Applikator
36 vollständiger zu schätzen wissen wird. Insbesondere die Auslass-,
Abgabe- oder Auftragsöffnung der Abgabedüse 12, aus welcher das
Schmelzklebstoffmaterial freigesetzt oder ausgegeben wird, um so auf einem Substrat
aufgetragen zu werden, ist bei 54 offenbart, und es wurde festgestellt,
dass die Abgabedüse 12 eine Sandwichkonstruktion aufweist, welche
eine laminierte Plattenstruktur aufweist. Der Zweck solch einer Struktur ist zum
Beispiel, in der Lage zu sein, einen Schmelzklebstoffmaterial-Zufuhrweg
56 innerhalb der Abgabedüse 12 zu definieren, welcher den
ersten Schmelzklebstoffmaterial-Einlassanschluss oder -Fluidverbindung
46, der Abgabedüse 12 strömungsmäßig mit der
Auslassöffnung 54 verbindet, sowie einen Prozessluft-Zufuhrweg
58 innerhalb der Abgabedüse 12 zu definieren, welcher den
zweiten Prozessluft-Einlassanschluss oder -Fluidverbindung 48 mit der Auslassöffnung
54 strömungsmäßig verbindet. Außerdem ist in gleicher
Weise ein Schmelzklebstoffmaterial-Rezirkulationsströmungsweg 60 innerhalb
der Abgabedüse 12 definiert, und es ist zu sehen, dass der Schmelzklebstoffmaterial-Rezirkulationsströmungsweg
60 den dritten Schmelzklebstoffmaterial-Rezirkulationseinlassanschluss
oder -Fluidverbindung 50 der Abgabedüse 12 mit dem vierten
Schmelzklebstoffmaterial-Rezirkulationsauslassanschluss oder -Fluidverbindung
52 strömungsmäßig verbindet.
Ferner ist gemäß den weiteren Prinzipien und Lehren der
vorliegenden Erfindung ein geeigneter Zweipositionen-Ventilmechanismus
62, welcher mittels eines geeigneten Stellgliedes 64 und einer
Steuerstange 66 gesteuert wird, beweglich innerhalb des Steuermoduls
14 aufgenommen, um so effektiv den ersten Schmelzklebstoffmaterial-Zufuhreinlassanschluss
der Fluidverbindung 30 des Steuermoduls 14 mit dem sechsten Schmelzklebstoffmaterial-Auslassanschluss
oder -Fluidverbindung 42 des Steuermoduls 14 strömungsmäßig
zu verbinden, oder alternativ den ersten Schmelzklebstoffmaterial-Zufuhreinlassanschluss
der Fluidverbindung 30 des Steuermoduls 14 mit dem vierten Schmelzklebstoffmaterial-Rezirkulationsauslassanschluss
oder -Fluidverbindung 38 strömungsmäßig zu verbinden, um
so jeweils das Schmelzklebstoffmaterial entweder dem Schmelzklebstoffmaterial-Zufuhrweg
56 innerhalb der Abgabedüse 12 oder dem Schmelzklebstoffmaterial-Rezirkulationsströmungsweg
60 innerhalb der Abgabedüse 12 zuzuführen. Es wird ferner
festgestellt, dass gemäß zusätzlichen Prinzipien und Lehren der vorliegenden
Erfindung, eine fixierte Öffnung 68, welche Fluidströmungs- und
-druckeigenschaften aufweist, welche ähnlich sind wie jene der Auslassöffnung
54 der Abgabedüse 12, innerhalb des Schmelzklebstoffmaterial-Rezirkulationsströmungsweges
60 aufgenommen ist, um so effektiv Schmelzklebstoffmaterial-Gegendruckparameter
oder -niveaus innerhalb des Schmelzklebstoffmaterial-Rezirkulationsströmungsweges
60 einzurichten, welche tatsächlich die gleichen sind, wie jene, die
innerhalb des Schmelzklebstoffmaterial-Zufuhrweges 56 existieren. Insbesondere
kann die fixierte Öffnung 68 vorbestimmte strukturelle Konturen aufweisen,
um so eine geeignete Düsenstruktur zu definieren, wie zum Beispiel eine Laval-Düse.
Noch mit Bezug auf 3 ist schließlich
zu sehen, dass im Zusammenhang mit dem Applikator 36 die Rückseite
70 des Applikators 36 mit einem ersten Prozessluft-Einlassanschluss
oder -Fluidverbindung 72 zum Erhalt von Prozessluft von einer Prozessluftzufuhrquelle
74 vorgesehen ist, und entsprechend die Vorderseite 76 des Applikators
36 mit einem zweiten Prozessluft-Aulassanschluss oder -Fluidverbindung
78 zur Ausgabe der Prozessluft zu dem zweiten Prozessluft-Einlassanschluss
oder -Fluidverbindung 32 des Steuermoduls 14 hin vorgesehen ist.
In einer ähnlichen Weise ist die Rückseite 70 des Applikators
36 auch mit einem dritten Schmelzklebstoffmaterial-Einlassanschluss oder
-Fluidverbindung 80 zur Aufnahme des Schmelzklebstoffmaterials von einem
Schmelzklebstoffmaterial-Zufuhrbehälter 82 versehen und entsprechend
ist die Vorderseite 76 des Applikators 36 mit einem vierten Schmelzklebstoffmaterial-Auslassanschluss
oder -Fluidverbindung 84 zur Ausgabe des Schmelzklebstoffmaterials zu dem
ersten Schmelzklebstoffmaterial-Einlassanschluss oder -Fluidverbindung
30 des Steuermoduls 14 hin vorgesehen. Ferner ist schließlich
die Vorderseite 76 des Applikators 36 mit einem fünften Schmelzklebstoffmaterial-Einlassanschluss
oder -Fluidverbindung 86 zur Aufnahme des rezirkulierten Schmelzklebstoffmaterials
vom dritten Schmelzklebstoffmaterial-Auslassanschluss 34 des Steuermoduls
14 versehen, und entsprechend ist die Rückseite 70 des Applikators
36 mit einem sechsten Schmelzklebstoffmaterial-Auslassanschluss oder -Fluidverbindung
88 versehen, zur Ausgabe des rezirkulierten Schmelzklebstoffmaterials zurück
zum Reservoir 82 hin, welches, wie auch aus 3
entnommen werden kann, innerhalb eins Rezirkulationsfluidströmungsweges
90 angeordnet ist.
Es wird angenommen, dass der Betrieb des neuen und verbesserten Schmelzklebstoffmaterial-Abgabesystems
10 der vorliegenden Erfindung schnell verstanden werden kann, jedoch wird
nun eine kurze Zusammenfassung solch eines Betriebes und die Bedeutung der verschiedenen
strukturellen Komponenten, welche das neue und verbesserte Schmelzklebstoffmaterial-Abgabesystem
10 der vorliegenden Erfindung aufweisen, beschrieben. Insbesondere wird
das Schmelzklebstoffmaterial von dem Behälter 82 zum dritten Schmelzklebstoffmaterial-Einlassanschluss
oder -Fluidverbindung 80 des Applikators 36 mittels des Rezirkulationsfluidströmungsweges
90 zugeführt und eine genau dosierte Menge des Schmelzklebstoffmaterials
wird von dem vierten Schmelzklebstoffmaterial-Auslassanschluss oder -Fluidverbindung
84 des Applikators 36 mittels seiner Dosierpumpen, nicht dargestellt,
ausgegeben, um so solch eine genau dosierte Menge des Schmelzklebstoffmaterial effektiv
dem ersten Schmelzklebstoffmaterial-Einlassanschluss der Fluidverbindung
30 des Steuermoduls 14 zuzuführen. Abhängig von der
Position des Ventilelements 62 innerhalb des Steuermoduls 14,
wie mittels des Stellgliedes 64 bestimmt, wird das Schmelzklebstoffmaterial
entweder zum sechsten Schmelzklebstoff-Auslassanschluss oder -Fluidverbindung
42 des Steuermoduls 14 geleitet oder gefördert, um schließlich
aus der Auslassöffnung 54 der Abgabedüse 12 auszutreten,
oder alternativ wird das Schmelzklebstoffmaterial zum vierten Schmelzklebstoffmaterial-Auslassanschluss
oder -Fluidverbindung 38 des Steuermoduls 14 geleitet oder gefördert,
um so durch den Schmelzklebstoff-Rezirkulationsströmungsweg 60 der
Abgabedüse 12 rezirkuliert zu werden.
Es ist insbesondere zu beachten, dass wenn das rezirkulierte Schmelzklebstoffmaterial
durch oder längs des Schmelzklebstoff-Rezirkulationsströmungsweges
60 der Abgabedüse 12 gefördert oder geleitet wird, es
die fixierte Öffnung 68 passiert, welche innerhalb der Abgabedüse
12 angeordnet ist, und insbesondere innerhalb des Schmelzklebstoff-Rezirkulationsströmungsweges
60 der Abgabedüse 12, so dass die Gegendruckwerte, -niveaus
oder -parameter, die für die Schmelzklebstoffmaterialströmung innerhalb
des Schmelzklebstoff-Rezirkulationsströmungsweges 60 der Abgabedüse
12 charakteristisch sind, den Druckniveaus der Schmelzklebstoffmaterialsströmung
innerhalb oder längs des Schmelzklebstoffmaterial-Zufuhrweges 56 der
Abgabedüse 12 entsprechen. Das rezirkulierte Schmelzklebstoffmaterial
wird natürlich schließlich zum Behälter 82 rezirkuliert
oder zurückgeführt längs des Schmelzklebstoffmaterial-Rezirkulationsströmungsweges
90, nachdem es von dem vierten Schmelzklebstoffmaterial-Auslassanschluss
oder -Fluidverbindung 52 der Abgabedüse 12 ausgegeben wurde,
und nach dem jeweiligen Durchqueren des fünften Schmelzklebstoffmaterial-Einlassanschlusses
oder -Fluidverbindung 40 des Steuermoduls 14, des dritten Schmelzklebstoffmaterial-Auslassanschlusses
oder -Fluidverbindung 34 des Steuermoduls 14, des fünften
Schmelzklebstoffmaterial-Einlassanschlusses oder -Fluidverbindung 86 des
Applikators 36 und des sechsten Schmelzklebstoffmaterial-Auslassanschlusses
oder -Fluidverbindung 88 des Applikators 36.
So sieht man, dass gemäß den Prinzipien und Lehren der vorliegenden
Erfindung ein neues und verbessertes Schmelzklebstoffmaterialauftrags- oder -abgabesystem
offenbart wurde, wobei sowohl das Steuermodul als auch die Abgabedüse effektiv
mit inneren alternativen Abgabe- und Rezirkulationsströmungswegen versehen
sind, und eine fixierte Öffnung, welche ähnliche Strömungs- und Druckeigenschaften
wie die Auslassöffnung der Abgabedüse aufweist, im Rezirkulationsströmungsweg
der Abgabedüse vorgesehen ist. Wenn folglich das Schmelzklebstoffmaterial nicht
der Abgabedüse und ihrer Auslassöffnung zugeführt wird, kann das
Schmelzklebstoffmaterial durch die Abgabedüse und das Steuermodul gemäß
gesteuerten Gegendruckparametern, welche dem Zufuhrdruck entsprechen, welcher charakteristisch
für das Schmelzklebstoffmaterial ist, das alternativ der Abgabedüse und
ihrer Auslassöffnung zugeführt wird, rezirkuliert werden. Die fixierte
Öffnung ist daher eine integrale Komponente der Abgabedüse und kann deshalb
nicht von der Abgabedüse getrennt werden oder strömungsmäßig
falsch angepasst werden mit Bezug auf die Auslassöffnung der Abgabedüse.
Offensichtlich sind viele Variationen und Modifikationen der vorliegenden
Erfindung im Licht der obigen Lehren möglich. Obwohl zum Beispiel die Offenbarung
auf die Fluidsteuerung und Abgabe von Schmelzklebstoffmaterial
gerichtet ist, ist natürlich die Fluidsteuerung und Abgabe von anderen Fluiden
möglich. Es sollte deshalb klar sein, dass die vorliegende Erfindung im Umfang
der beigefügten Ansprüche anders als hier speziell beschrieben ausgeübt
werden kann.