Gegenstand der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Federelement für Polster mit mindestens
einem, sich zwischen einer Haltevorrichtung und einem Tragteller ansteigend erstreckendem,
blattfederförmigem Federglied.
Stand der Technik
Blattfederförmige Lagerelemente haben sich bei Liegemöbeln
wie Betten zum nachgiebigen Lagern nicht nur von Latten in Unterbetten, sondern
auch zum Auflegen von Matratzen bewährt. Derartige Federelemente sind bspw.
in der DE 196 37 933 C1, der
EP 1 386 564
B1 und der EP 1 535 541
A1 offenbart. Insbesondere die letztgenannte Druckschrift zeigt
gerade, frei endende Blattfedern mit Tragtellern an ihren Enden zum nachgiebigen
Lagern von Matratzen. Federelemente jeder Art weisen zwischen dem Einfedern unter
Belastung und dem Rückfedern bei Entlastung unterschiedliche Kräfte, eine
sogenannte Hysterese auf. In einem Kraft/Dehnungs-Diagramm stellt die Fläche
zwischen diesen beiden Kennlinien ein Maß für die Lebendigkeit eines Federelementes
dar. Bei Blattfedern aus Metall oder aus Kunststoff ist diese Federungshysterese
im Gegensatz zu Federelementen aus Schaumstoff sehr groß, sie federn sehr leicht
und mit nahezu gleicher Kraft zurück, mit der sie eingefedert sind.
Es sind auch schon Vorrichtungen bekannt, mittels deren die Steifigkeit
von Federelementen erhöht werden kann. So zeigt die DE
196 37 933 C1 ein Federelement mit elliptischer Blattfeder, der keilförmige
Auflagen zugeordnet sind. Durch Drehen des Federelementes kann sein Abstützen
auf den Auflagen erreicht oder unterbunden werden. In der DE
20 2005 013 006 U1 ist ein Federelement mit zwei Federgliedern gezeigt,
die sich beim Durchfedern annähern. In diesem Näherungsspalt kann ein
blockierender Körper quer gestellt werden, der das Annähern der Federglieder
beim Durchfedern unterbindet und sie dadurch versteift. Diese Druckschrift bezieht
sich allerdings auf ein Endpunktlager für Federleisten.
Allgemeine Beschreibung der Erfindung
Die Erfindung hatte sich die Aufgabe gestellt, ein derartiges Federelement
mit Blattfedern aus Kunststoff zu fertigen und es an möglichst viele Erfordernisse
eines Federelementes für Polsterungen anzupassen. Sie löst diese Aufgabe
durch die im Kennzeichen des Hauptanspruchs genannten Merkmale.
Die spiralige oder Z-förmige oder S-förmige Ausbildung der
frei endenden Federglieder eines Federelementes bietet den Vorteil, dass es bei
großer Länge und demgemäss großer Weichheit so kurz und kompakt
ausgeführt werden kann, dass es auch im Randbereich einer Polsterung untergebracht
werden kann und ein Polsterelement wie beispielsweise eine Matratze auf deren ganzem
Bereich gleichmäßig unterstützt. Die einschichtige Ausführung
ohne Überdeckung von Bauteilen ermöglicht die einfache Herstellung in
Spritzguss, bei der keine Schieber erforderlich sind.
In einer ersten Ausführungsform ist das Federglied etwa spiralig
ausgebildet, windet sich um etwa 360° und ist in Richtung einer Tragleiste,
auf der es befestigt sein kann, ausgerichtet. In einer zweiten Ausführungsform
ist das Federglied zickzackförmig ausgebildet und erstreckt sich zunächst
parallel zur Tragleiste, kehrt dann seine Richtung um, wobei es sich von der Tragleiste
entfernt und verläuft nach einer weiteren Umkehr seiner Richtung wieder parallel
zur Tragleiste. In der dritten Ausführungsform ist das Federglied etwa Z-förmig
ausgebildet. Eine vierte Ausführungsform weist gleichmäßig spiralig
gewundene Federglieder auf.
Ein Federelement braucht nur ein Federglied aufzuweisen, es können
aber auch zwei, drei oder vier Federglieder von ihm ausgehen. Auch die Vereinigung
von mehr als vier Federgliedern an einem Federelement ist nicht ausgeschlossen.
Zwei Federglieder an einem Federelement können einander in Bezug auf ihre beispielsweise
als Tragleiste ausgebildete Haltevorrichtung gegenüberstehend angeordnet sein,
wobei sie vorzugsweise spiegelbildlich ausgeführt sind. Sie können auch
auf der selben Seite der Tragleiste hintereinander angeordnet sein. Vier Federglieder
an einem Federelement bieten die Möglichkeit, die genannten Anordnungen zu
kombinieren.
Um Federelemente bei Beschädigung oder dem Wunsch nach größerer
oder geringerer Steifheit leicht austauschen zu können, ist eine leicht lösbare,
bajonettartige Verbindung ihrer Tragplatte auf einer Haltevorrichtung vorgesehen.
Um die Stützwirkung eines Federelementes verändern zu können,
sind Mittel vorgesehen, durch die der freie Federweg der Federglieder in unterschiedlichem
Maße vermindert und sie dadurch versteift werden. Für diese Mittel schlägt
die Erfindung eine Mehrzahl von vorteilhaften Gestaltungsmöglichkeiten vor.
Es werden Lösungen erläutert, mittels deren die Steifigkeit mehrerer oder
aller Federglieder eines Federelementes gemeinsam erhöht wird oder nur einzelner
von mehreren Federgliedern eines Federelementes.
In Ausgestaltung der Erfindung wird auch eine Lösung offenbart,
bei der zwei Federelemente in Federungsrichtung miteinander verbunden werden. Ein
solches Federelement kann mit Vorteil im Innern von Polstern eingesetzt werden.
Als Haltevorrichtung für die Federelemente können Tragleisten
etwa einer Matratzenunterfederung dem so genannten Lattenrost dienen. Sie können
aber auch auf einer flächigen Haltevorrichtung angeordnet sein, die sie auf
einer glatten Fläche haltert. Solche Haltevorrichtungen sind für Campingeinrichtungen
oder Boote vorteilhaft.
In einer ersten Ausführungsform kann hierzu vorgesehen sein,
dass einzelne Federglieder oder auch Kombinationen von Federgliedern an armförmigen
Tragglieder angeordnet sind, die mittels Verbindungslaschen zu einer flächigen
Haltevorrichtung verbunden werden können. Diese Tragglieder können die
Form eines gleichseitigen Dreiecks, eines Vierecks oder auch eines Sechsecks aufweisen,
von denen aus sich die Federglieder gegen das Innere des Vielecks erstrecken. Die
Tragglieder können aber auch Y-förmig von einem Zentrum ausgehen und um
Winkel von 120° versetzt sein. Für den Randbereich eines Polsterelements
kann ein Traglied auch nur zwei Arme aufweisen.
In einer weiteren Variante kann die Haltevorrichtung aus einem einstückigen
Gitter aus sich rechtwinklig oder schief kreuzenden Streben bestehen, auf dem die
Federelemente befestigt werden können. Das Befestigen kann mittels Verankerungsplatten
erfolgen, die eine Verbindung zwischen dem Gitter und den Federelementen herstellen.
Es können aber auch einstückig an den Federelementen angeordnete Zungen
vorgesehen werden, die mit den Gitterstreben in Eingriff gebracht werden können.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus Unteransprüchen.
Spezielle Beschreibung der Erfindung
In den Figuren der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung
dargestellt. Es zeigen
1, 2, 3
und 25 Draufsichten auf drei Ausführungsformen
eines Federelementes;
4 Befestigungsvorrichtung eines Federelementes auf einer Tragleiste
in Draufsicht;
5 die Einrichtung der 4 im Schnitt
in Ebene A-A;
6 die Seitenansicht eines Federelementes gemäß
3 mit einer Einrichtung zum Versteifen seiner Federwirkung;
7 die Draufsicht auf Federglied-Abstützer an einem Federelement
der 1;
8 die perspektivische Ansicht eines Federelementes
mit auf die Federglieder aufklippsbaren Abstützern;
9 die Ansicht eines Abstützers nach
8;
10 die Draufsicht auf ein Federelement mit durch Drehen härte-
und höhenverstellbaren Tragtellern;
11 die Seitenansicht eines Endbereichs der
10 mit einem Tragteller;
12 die perspektivische Ansicht eines Federelementes
mit Abstützfahnen;
13 die Ansicht eines als Abstützfahne ausgebildeten
Abstützelementes nach 12;
14 die perspektivische Ansicht eines Federelementes
mit drehbarem Stützbügel;
15 die Draufsicht auf das Federelement der
14;
16 die perspektivische Ansicht eines Federelementes mit veränderbar
abstützbaren Federgliedern;
17 die Draufsicht auf eine Variante eines Federelementes
nach 2;
18 die Draufsicht auf ein Doppelfederelement;
19 eine Einzelheit des Doppelfederelementes nach
18;
20 die Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform
eines Federelementes mit Abstützung;
21 das Federelement der 20
in Seitenansicht;
22 ein Federelement wie in 20
mit anderer Versteifungsvorrichtung;
23 das Federelement der 22
in anderer Stellung der Versteifungsvorrichtung;
24 eine weitere Ausführungsform eines Federelementes
in Draufsicht;
26 die Seitenansicht des Federelementes der
25 in Seitenansicht;
27 eine Abänderung des Federelementes der
25 in Draufsicht;
28 die Seitenansicht des Federelementes
der 27 in Seitenansicht;
29 die Draufsicht auf eine flächige Anordnung
einer Mehrzahl von Federelementen der Fig. 25/26
und 27/28;
30 eine perspektivische Ansicht des Gegenstandes der
29;
31 eine Variante eines Federelementes in Draufsicht;
32 das Federelement der 31
in Seitenansicht;
33 ein Koppelglied für die Federelemente der Fig.
31/32 in Draufsicht;
34 den Gegenstand der 33 in Seitenansicht;
35 die Draufsicht auf eine flächige Anordnung
einer Mehrzahl von Federelementen der Fig. 31/32
mit Koppelgliedern der Fig. 33/34;
36 eine perspektivische Ansicht des Gegenstandes der
35;
37 eine weitere Variante eines Federelementes in Draufsicht;
38 das Federelement der 37
in Seitenansicht;
39 eine perspektivische Ansicht des Gegenstandes der
37;
40 bis 42 Ansichten eines
Koppelgliedes für die Federelemente der 37 bis
39 aus verschiedenen Richtungen;
43 die perspektivische Ansicht einer flächige Anordnung einer
Mehrzahl von Federelementen der 37 bis 39
mit Koppelgliedern der 40 bis 42;
44 ein weiteres, rechteckiges Federelement in Draufsicht;
45 den Gegenstand der 44
in Seitenansicht;
46 die perspektivische Ansicht einer flächige
Anordnung einer Mehrzahl von Federelementen der 44
und 45 verbunden mit Koppelgliedern der 40
bis 42;
47 ein weiteres, sechseckiges Federelement in Draufsicht;
48 den Gegenstand der 47 in Seitenansicht;
49 die perspektivische Ansicht einer flächige
Anordnung einer Mehrzahl von Federelementen der 47 und
48;
50 die Draufsicht auf ein in einem flächigen Gitter
verankerten Federelement;
51 die perspektivische Ansicht auf den Gegenstand der
50 von unten;
52 das Federelement der Fig. 50/51;
53 bis 56 ein Halteteller
nach Fig. 50/51 in unterschiedlichen
Ansichten;
57 eine Variante des Federelementes der 52;
58 einen Halteteller zum Verankern des Federelementes der
57;
59 ein Federelement zum Verankern in einem flächigen
Gitter;
60 den Gegenstand der 59
in Seitenansicht;
61 eine Variante des Federelementes der 59
in Draufsicht;
62 den Gegenstand der 61
in Seitenansicht;
63 eine Variante der Ausführungsform der Fig. 61/62
in perspektivischer Untersicht
64 das Federelement der 63 in perspektivischer
Ansicht.
Die Erfindung kann angewendet werden zum federnden Aufnehmen von Polsterelementen
wie Matratzen auf Unterbetten oder auf glatten Flächen wie in Campingeinrichtungen,
oder auch wie Sitzpolstern in Sesseln. Sie ist jedoch auch einsetzbar bei in solche
Polsterelemente eingebauten Federelementen.
Unterbetten, für die der Erfindungsgegenstand vor allem vorgesehen
ist, weisen rechteckige Rahmen aus Quer- und Längsholmen auf, wobei sich zwischen
den Längsholmen eine Mehrzahl von Tragleisten erstrecken. Auf diesen Tragleisten
sind Federelemente befestigt, die sich von den Tragleisten nach oben erstrecken
und als nachgiebige Auflage für die Matratze dienen.
Die Federelemente 11, 12
13 und 14 der 1, 2,
3 und 24 weisen ein oder
mehrere blattfederartige Federglieder 2 (21, 22,
23, 24) auf, die von einer mittigen Halteplatte 3 ausgehen
und von dieser aus ansteigen. Dabei ändern sie ihren Verlauf mehrfach: in
1 und 24 spiralenähnlich,
in 2 zickzackförmig, in 3
Z-ähnlich, jeweils ansteigend. Sie enden in einem flächigen Tragteller
4, 4', 4''. Der Anstieg der Federglieder 2 geht
aus den seitlichen oder perspektivischen Ansichten der nachfolgend beschriebenen
Figuren näher hervor. Der Anstieg beträgt etwa 20 mm bis 40 mm, er kann
aber auch geringer oder noch höher sein.
Der Drehsinn der spiralenähnlichen Federglieder 2 ist
an einem Federelement 11 gemäß 1
oder 7 an den beiden, diagonal angeordneten Federgliedern
21 gleichsinnig, an einander gegenüber stehenden oder hintereinander
angeordneten Federgliedern entgegengesetzt. Entsprechendes gilt für die zickzackförmigen
Federglieder 22 der 2 und sinngemäß
auch für die Federglieder 23 der 3. Die
spiralenähnlichen Federglieder 24 der 24
verlaufen elliptisch, wie auch die Form der Federglieder 22 und
23 der 2 und 3
variiert werden können, ohne den Schutzbereich zu verlassen.
Für die Federelemente 11, 12, 13,
14 sind unterschiedliche Möglichkeiten ihres Befestigens an Traggliedern
vorgesehen. In erster Linie kommt ein Befestigen an einer Tragleiste 5
in einem Unterbett in Frage, in dem die Federelemente eine aufliegende Matratze
nachgiebig abstützen. Es ist jedoch auch möglich, die Federelemente auf
einer bspw. gitterartigen Platte zu befestigen, die etwa im Campingzelt, im Campingwagen,
im Campingboot oder dergleichen auslegbar ist. Ein Befestigen direkt auf einer starren
Platte ist ebenso möglich wie auch das lose Verlegen der Federelemente im Verbund
untereinander. Schließlich ist auch ein Verbinden zweier Federelemente in entgegengesetztem
Richtungssinn möglich, die dann als Doppel-Federelemente in Polsterelemente
einsetzbar sind.
In 2 ist eine Befestigungsmöglichkeit
dargestellt, bei der die Halteplatte 3 eines Federelementes 12
mit zwei Haltezapfen 3' versehen ist, die in die Tragleiste 5
einpressbar sind und das Federelement mit der Tragleiste verbinden.
Bevorzugt ist jedoch vorgesehen, eine bajonettartige Kupplung einzusetzen,
die leicht zu verbinden und leicht zu lösen ist. Eine bevorzugte Ausführungsform
einer solchen Bajonettverbindung 6 gemäß 4weist
zwei hakenförmige Halteglieder 7 an einem auf einer Tragleiste
5 sitzenden Halter 8 und eine auf diese Halteglieder abgestimmte
Ausnehmung 9 mit je zwei einander diametral gegenüberliegenden Bereichen
10 und 11 unterschiedlichen Durchmessers in der Halteplatte
3 eines Federelementes auf. Die Ausnehmung kann mit ihrem größeren
Durchmesser über die hakenförmigen Halteglieder 7 gesteckt und
durch Drehung um 90° an diesen verankert werden. Die in aller Regel in Kunststoff
geformten Bauteile sind so elastisch, dass sie dabei in hemmende Reibverbindung
kommen, es können aber auch zusätzliche Rasten zum Verankern vorgesehen
werden.
Der Halter 8 weist hier auf der Oberseite einen Schlitz
12 auf, beiderseits dessen die Halteglieder 7 angeordnet sind.
Dies hat den Vorteil, dass der Schlitz beim Aufdrehen der Halteplatte
3 auf die Halteglieder zusammengezogen und den Halter 8 unverrückbar
auf der Tragleiste 5 befestigt wird.
In einer anderen Ausführungsform kann ein druckknopfartiges Koppelglied
zum Einsatz kommen.
Um die Nachgiebigkeit einzelner oder mehrerer Federglieder
2 – wie dies häufig erwünscht ist – an individuelle
Bedürfnisse anpassen zu können, sind unterschiedliche Möglichkeiten
vorgesehen.
In 6 ist eine Versteifungsvorrichtung an einem Federelement
13 ähnlich dem der 3 dargestellt. Sie
besteht aus je einem, jedem der beiden Federglieder 23 zugeordneten Exzenter
15, der um einen am Halter 13 angeordneten Zapfen 14
drehbar ist und drei Auflageflächen 16, 17, 18 mit
unterschiedlichen Abständen zu seiner Drehachse hat. Die Exzenter sitzen unter
jeweils einem Stützzapfen 19 an den beiden Federgliedern
23. Je nach Drehstellung eines Exzenters 15 legt sich der Stützzapfen
bei Belastung früher oder später auf eine Auflagefläche
16, 17 oder 18 des ihm zugeordneten Exzenters auf und
stützt sich auf ihm unter Verminderung seines möglichen Federweges und
damit unter Versteifung ab.
Das vom Federelement der 1 abgeleitete
Federelement 11' der 7 weist zwei von seiner Halteplatte
3 ausgehende, sich auf der Tragleiste 5 abstützende Rampen
20 auf, entlang deren jeweils ein Stützschieber 21 in unterschiedlichen
Rasten 22 verstellbar ist. Die Stützschieber sind mit zwei Arme
23 versehen, die unter zwei einander gegenüber stehende Arme je zweier
Federglieder 21 greifen und deren Federweg begrenzen. Er vermindert so
deren Durchfedern unter Belastung und versteift die beiden Federglieder. Die Rampen
20 können über die Tragleiste 5 ansteigen und in sich
federnd sein.
In der Ausführungsform der 8 und
9 sind Stützelemente 24 vorgesehen, die
an den Wendepunkten der Federglieder 22 eines Federelementes
12 gemäß 2 einsteckbar sind und
sich beim Durchfedern des Federelementes in sich wie auch auf dessen Unterlage wie
etwa die Tragleiste 5 auflagern. Sie begrenzen so den Federweg der Federelemente.
Die Stützelemente können Steckschlitze 25 in unterschiedlichen
Abständen 26, 27 zu ihren Auflageflächen 28
aufweisen, so dass unterschiedliche Stützhöhen erreichbar sind. Die Steckschlitze
können mit Nasen 29 versehen sein, die die Stützelemente
24 auf den Federgliedern sichern.
Derartige Stützelemente können auch auf die von der Halteplatte
3 ausgehenden, sich über einer Tragleiste 5 befindlichen
Abschnitte der Federglieder 21, 22 aufgeschoben werden. Dort können
sie durch Leisten auf den Federgliedern gegen seitliches Verschieben gesichert werden
und können auch durch Noppen in ihren Schlitzen, die in entsprechende Vertiefungen
in den Federgliedern greifen, gegen Herausfallen gesichert werden.
Die 10 und 11 zeigen
ein Federelement 1, ähnlich dem der 2,
bei dem den Tragtellern 4' mittels Lagerzapfen 30' in Lagern
30 drehbare Zusatzteller 31 zugeordnet sind. Aus diesen Zusatztellern
ragen nach unten beispielsweise drei Stifte 32, 32',
32'' unterschiedlicher Länge heraus, von denen sich je nach Drehstellung
eines Zusatztellers keiner oder einer auf den Tragteller 4' auflegt und
damit die Höhe des Zusatztellers 31 über dem Tragteller erhöht.
Damit wird der Federweg, um den das betreffende Federglied bei bestimmter Belastung
niedergedrückt wird, erhöht und damit auch dessen Gegenkraft.
In einer weiteren Ausführung ist der Lagerzapfen 30'
gegen ein Verschieben in der Höhe gesichert. Je nach Drehstellung des Zusatztellers
lässt sich hier der Federweg eines Federgliedes 22 durch Anlage der
Stifte 32, 32', 32'' auf benachbarte Bereiche wie dem
Wendeplateau des Federgliedes 22 in sich variieren und somit auch seinen
Widerstand.
In den 12 und 13
dargestellte, drehbare Riegel 33 legen sich mit Fahnen 34 in Eingriffstellung
auf benachbarte Bereiche der Federglieder 22 auf und bewirken so eine Begrenzung
deren Federwege. Die Riegel sind in unterschiedliche Winkelstellungen zu bringen,
indem ihre Naben nach unten aus einer Verzahnung 36 ihrer Lagerbüchse
37 absenkbar und in anderer Winkelstellung wieder einrastbar sind. Dadurch
können sie auch außer Eingriff mit benachbarten Bereichen der Federglieder
gebracht werden.
In den 14 und 15
ist ein Federelement 13 nach 3 mit einer Einrichtung
zum Versteifen dargestellt, die aus einem von der Seite betrachtet annähernd
elliptischen Stützbügel 38 besteht, der mittels eines Schwenkzapfens
in einer Bohrung in der Halteplatte 3 des Federelementes drehbar ist. In
kinematischer Umkehr kann auch die Halteplatte einen Schwenkzapfen aufweisen, auf
dem der Stützbügel drehbar ist.
Der Stützbügel 38 weist einen unteren, auskragenden
Ast 39 auf, von dessen Enden zwei obere, sich einwärts wendende Äste
40 und 41 ausgehen. Dieser Stützbügel kann in unterschiedliche
Stellungen gedreht werden.
In der Stellung 42 der 15 steht
der Stützbügel 38 zwischen den beiden Federgliedern
23 des Federelements 13 und wirkt nicht stützend auf dieses
ein. In um etwa 45° gegen den Uhrzeigersinn gedrehter Stellung gelangen die
äußeren, tiefer liegenden Bereiche seiner Äste 40,
41 unter Stütznocken 43 unter den Federgliedern
23, so dass sich diese beim Durchfedern auf diese Äste auflegen und
ihr Federweg dadurch eingeschränkt wird. In um etwa 90° gedrehter Stellung
schließlich ragen die inneren Bereiche der Äste 40,
41 bis dicht unter die Federglieder 2'' und stützen diese
schon bei geringem Federweg ab.
Die Stütznocken 43 haben auch die Funktion, den Stützbügel
38 in seiner Stellung zu sichern. Alternativ kann der Stützbügel
38 mit Noppen versehen sein, die in Aussparungen in der Halteplatte
3 eingreifen und ihn in der gewählten Stellung halten. Stützbügel
dieser Art können auch an Federelementen mit vier Federgliedern 11
und 12 der 1 und 2
eingesetzt werden. Sie können dann kreuzförmig ausgeführt sein, um
alle vier Federglieder zu unterstützen.
Es versteht sich, dass die Federkraft des Stützbügels
38 durch die Bemessung seiner Äste 39, 40,
41 wählbar ist. In 14 ist er im übrigen
mit geteilten oberen Ästen 40, 41 dargestellt. Hierbei wird
die Wirkung erreicht, dass ein Einfedern eines Federgliedes 23 sich nicht
auf das andere Federglied auswirkt. Wenn die beiden oberen Ästen
40, 41 dagegen wie in 15 angedeutet
verbunden sind, wirkt sich ihre vereinte Federkraft und ihr Einfedern auf beide
Federglieder 23 aus.
Es können wie nicht näher dargestellt auch zwei gesonderte
Stützbügel vorgesehen sein, die jeweils nur einseitig auskragen und in
zwei ineinander geführten Lagerzapfen gelagert sind. Mittels solcher Stützbügel
können die beiden Federglieder 23 eines Federelementes 13
unabhängig voneinander versteift werden.
Nach 16 sind in die Federglieder 22 eines
Federelementes 12 gemäß 2 Stützstifte
44 mit Schraubengängen eingefügt, die je nachdem, wie weit sie
eingedreht werden, unterschiedlich weit nach unten herausragen. Sie legen sich daher
beim Durchfedern ab einem bestimmten, einstellbaren Federweg auf die Unterlage,
die Tragleiste 5 des Federelementes auf und begrenzen so ebenfalls den
Federweg der Federglieder.
17 zeigt eine Variante eines Federelementes
11 nach 2, bei der die gleichsinnig orientierten
Federglieder 22 um jeweils 90° versetzt an ihrer Halteplatte
3 angeordnet sind. Es versteht sich, dass auch nur drei oder aber mehr
als vier Federglieder in gleichen Winkeln gegeneinander versetzt angeordnet werden
können.
In 18 ist ein Beispiel eines Doppel-Federelementes
45 zum Einbau in Polsterelemente dargestellt. In der Darstellung wird von
einem Federelement der in 3 gezeigten Form ausgegangen.
Das Doppelfederelement 45 weist zwei identische, axial miteinander verbundene
Einzel-Federelemente 13 auf, die einander entgegengesetzt nach oben und
nach unten orientiert sind.
Um die beiden Einzel-Federelemente 13 miteinander zu verbinden,
sind ihre Halteplatten 3, 3^ mit diagonal versetzten, hakenförmigen
Durchgriffen 46 versehen, die durch Löcher 35 in den beiden
Halteplatten steckbar sind und die Ränder diese Löcher wechselweise hintergreifen.
Beide Halteplatten weisen gleiche Durchgriffe auf, die bei um 90° verdrehten
Federelementen 13 ineinander steckbar sind und die beiden Federelemente
miteinander verbinden. In 19 ist die Koppelung der
beiden Halteplatten 3 und 3^ im Schnitt dargestellt, die Schnittebenen
durch die beiden Durchgriffe 46 sind um 90° versetzt gezeichnet.
Die Verbindung zweier Federelemente zu einem Doppel-Federelement kann
auch mit den anderen Federelementen 11, 12 der 1
und 2 verwirklicht werden. Anstelle der Durchgriffe
46 können zwei Federelemente auch mittels einer druckknopfartigen
Klippsvorrichtung miteinander verbunden werden. An deren Stelle kann jedoch auch
ein separates, zusätzliches Halteelement eingesetzt werden.
In den 20 bis 23
ist eine weitere vorteilhafte Möglichkeit zum Versteifen von Federgliedern
eines Federelementes dargestellt.
In 20 weist das Z-ähnliche Federelement
13 etwa nach 3 zwei Federglieder
23 auf, die auf größerer Länge konzentrisch zueinander spiralförmig
verlaufen und wie oben beschrieben in Tragtellern 4''enden. Unter den Spiralen
47 dieser Federglieder sind zwei weitere, einstückige, zu den Spiralen
47 gleich laufende, ansteigende Stützspiralen 48 auf federnden
Traggliedern 49 gelagert, deren Drehstellung veränderbar und blockierbar
ist. Sie gehen von einer drehbaren Halteplatte 3'' aus, die auf dem Halter
8 mittels einer Rasterung 50 in gewählter Stellung gehalten
ist.
Beim Durchfedern unter Belastung legen sich die Spiralen
47 der Federglieder 23 auf die Stützspiralen 48
auf und versteifen die Federglieder. Ab welchem Federweg diese Versteifung erfolgt
und wie wirksam sie demgemäss ist, ist durch die einstellbare Drehstellung
der Stützspiralen wählbar.
In der Ausführungsform der 22 und
23 sind die Stützspiralen durch starre Stützen
51 mit je zwei Treppenstufen 52 und 53 auf beiden Seiten
ersetzt, auf die sich die Spiralen 47 auflegen und versteift werden.
In 22 ist eine Stellung gezeichnet, bei
der sich die Spiralen 47 mit ihrem Anfangsbereich auf die unteren Treppenstufen
52 auflegen können. Der obere Bereich der Spiralen liegt auf einem
Radius vom Zentrum, der außerhalb der oberen Treppenstufen 53 liegt,
so dass sie sich nicht auf diese auflegen. Wenn die getreppte Stütze
51 um etwa 90° gegen den Uhrzeigersinn in die in 23
gezeichnete Stellung verdreht wird, kommen die oberen Treppenstufen 53
in den Radius der Spiralen 47 in deren mittleren Bereichen und diese legen
sich auf diese Treppenstufen auf.
Während mittels der Härtestellvorrichtungen der
7, der 14/15
mit durchgehendem Stützbügel 38 und der 20
bis 23 die Nachgiebigkeit jeweils zweier einander gegenüber
stehender Federglieder 21, 23 gemeinsam verstellt werden, wirken
die Härtestellvorrichtungen der 6, 8/9,
10/11, 12/13
und 14/15 mit geteiltem
Stützbügel individuell auf jeweils nur ein Federglied.
Der Querschnitt der Federglieder 2, ihre Länge, die
Elastizität ihres Materials und weitere Parameter sind so gewählt, dass
mit ihnen die angestrebte Federwirkung erreicht wird. Die Federwirkung wird weich
gewählt, sie kann durch die Versteifungsvorrichtungen bei Bedarf härter
gemacht werden. Bevorzugt bestehen die Federelemente 1 aus einstückigen
Kunststoff-Spritzgussteilen. Die Federglieder bestehen aus flachem Kunststoffprofil.
Die Federelemente und ihre Federglieder können jedoch auch aus Stahlblech gefertigt
sein.
Die Federelemente 1 sind in der Regel mit zwei oder vier
Federgliedern 2 ausgestattet, die sich paarweise in Bezug auf die Tragleiste
5 gegenüberstehen. Federgliederpaare können auch entlang der
Tragleiste angeordnet sein. Es ist jedoch auch möglich, dass Federelemente
der in 1 und 2 gezeigten
Form nur zwei einander in Bezug auf die Tragleiste 5 gegenüber stehende
Federglieder besitzen. Dies kommt insbesondere dann in Frage, wenn die Federelemente
im Unterbett gegeneinander versetzt angeordnet sind und neben den Längsholmen
nur „halbe" Federelemente auf den Tragleisten 5 untergebracht werden
können.
Federelemente der beschrieben Art sollen häufig auch im Campingsektor
wie beim Zelten, in Wohnwagen, Wohnmobilen und in Booten eingesetzt werden, in denen
keine Unterbetten mit Tragleisten zur Verfügung stehen. Dort sollen die Federelemente
auf glatten, meist ebenen Flächen aufliegen.
Um dies zu ermöglichen, werden quasiendlose, in der benötigten
Abmessung abgelängte, flache Streifen aus (stranggepresstem) Kunststoff vorgeschlagen,
die in ihrer Längsmitte mit einer Spur von Perforationen in geringem Abstand
versehen sind. In diesen Perforationen können die Federelemente mittels harpunenförmiger
Dübel befestigt werden. Sie können aber auch die Ränder der Streifen
klippsartig umfassen oder harpunenförmige Zapfen aufweisen, die in die Löcher
der Perforation eingreifen.
Der geringe Abstand zwischen den Perforationen erlaubt es, den gegenseitigen
Abstand der in die Streifen eingesetzten Federelemente oder einzelner Federglieder
beispielsweise am Rande einer flächigen Zusammenstellung der Streifen zu verkleinern,
um dort eine reduzierte Nachgiebigkeit zu erreichen. Falls die in der Funktion den
Latten eines Unterbettes ähnlichen Streifen quer zur Längsachse eines
Liegenden angeordnet sind, können im Schulterbereich und im Beckenbereich weniger
Federelemente angeordnet werden als in den übrigen Bereichen.
Um den korrekten gegenseitigen Abstand der Streifen zu sichern, können
identische Streifen quer auf die die Federelemente enthaltenden Streifen aufgelegt
werden und mittels der Harpunendübel mit diesen verbunden werden. Auch hierbei
erlaubt der geringe Abstand der Perforationen, die die Federelemente enthaltenden
Streifen im Schulterbereich und im Beckenbereich mit größerem Abstand
anzuordnen als in den übrigen Bereichen. Wenn eine gleichmäßige Abdeckung
der abzupolsternden Fläche gewünscht ist, können die Abstände
zwischen den Streifen entsprechend gleichmäßig vergrößert oder
verkleinert werden.
Alternativ können auch doppel-T-förmige Abstandhalter vorgesehen
sein, die an den Enden ihrer T-Köpfe Löcher oder Zapfen aufweisen, über
die sie mit Doppelharpunendübeln in die Löcher der Perforationen eingreifen.
Auf diese Weise wird eine verschiebfeste Verbindung der die Federelemente enthaltenden
Streifen erreicht. Es können Abstandhalter mit unterschiedlicher Länge
oder einstellbare Abstandshalter vorgesehen sein, mittels deren der gegenseitige
Abstand der Streifen an die Erfordernisse angepasst werden kann.
In einer weiteren einfacheren Version können die Streifen auch
mit Schrauben, Nägeln, Klammern, Dübeln o. Ä. direkt auf ihrer Unterlage
fixiert werden.
Eine Variante für die Halterung der Federglieder 24
besteht gemäß den 25 bis 30
darin, sie auf Y-förmigen Traggliedern 54 anzuordnen, die Tragarme
55 aufweisen, die um gegenseitigen Winkelabstand von 120° strahlenförmig
von einem Zentrum 56 ausgehen. Es entstehen so dreiarmige Federelemente
15. Die Tragarme enden in Koppelgliedern 57, mittels deren sie
untereinander verbindbar sind. Diese Koppelglieder können beispielsweise Löcher
58 sowie damit korrespondierende Zapfen 61 aufweisen, die eine
einfache Verbindung erlauben. Die Federglieder 24 können auf den Tragarmen
55 befestigt (schweißverbunden) oder einstückig mit den Traggliedern
54 sein.
Für den Randbereich einer flächigen Anordnung gemäß
den 29 und 30 können
Tragglieder 54' mit nur zwei Tragarmen 55 gemäß den
27 und 28 vorgehalten
werden. Die Federglieder 24 der Federelemente 15 sind gleichgerichtet
im oder gegen den Uhrzeigersinn von der Tragarmen 55 ausgehend angeordnet,
so dass sich – wie aus den 29 und
30 erkennbar – eine gleichmäßige Unterstützung
einer auf die aus einer Vielzahl von Federelementen bestehenden Unterlage aufgelegten
Matratze ergibt.
Wie aus den 31 und 32
ersichtlich, können die Tragarme 55 eines Federelementes
16 auch in Form eines Dreiecks 59 angeordnet werden, von denen
aus sich die Federglieder 2 in das Innere des Dreiecks erstrecken. Die
Ecken der Dreiecke sind mit Löchern 58 versehen, über die sie
mit Koppelscheiben 60 nach 33, 34
verbunden werden können. Die Koppelscheiben weisen sechs Zapfen 61
auf, auf die die Löcher von bis zu sechs Dreiecken 59 aufgesteckt
werden können. Auf diese Weise können die in den 35
und 36 wiedergegebenen, verschiebefesten, flächigen
Anordnungen von Federelementen 16 gebildet werden.
Die vier Tragarme 55 können auch im Viereck
62 – Quadrat, Rechteck. Raute, Trapez – angeordnet werden
und ein viereckiges Federelement bilden. In den 37
bis 43 ist dies für ein quadratisches Federelement
17 dargestellt, in den 44 bis 46
für ein rechteckiges Federelement 18, in dem die Tragarme
55 in Form eines Rechtecks 62' angeordnet sind. Auch hier erstrecken
sich die Federglieder 24 in das Innere des Vierecks. Zum Verbinden der
Vierecke dienen hier Koppelscheiben 60' mit vier Zapfen 61. In
der Mitte der Koppelscheiben 60, 60' können Löcher
63 angebracht sein, mittels deren die Koppelscheiben und mit ihnen eine
flächige Anordnung von Federelementen 15, 16, 17,
18 auf einer Auflagefläche fixiert werden kann, indem sich durch diese
Löcher Schrauben erstrecken, die in die Auflagefläche
eingeschraubt werden.
Auch eine Anordnung der Tragarme 55 in einem länglichen
Sechseck 64 gemäß den 47 bis 49
mit je zwei Federgliedern 24 ist vorteilhaft. Hierbei kann vorgesehen sein,
dass die Federelemente 19 mit an den Tragarmen 55 ihrer Schmalseiten
angeordneten, ineinandergreifenden Krampen 65 miteinander in Eingriff stehen
und die flächige Anordnung von Federelementen beliebiger Form und Größe
nach 49 bilden. Die Verbindung über Krampen
65 kann im Übrigen auch an den mit ihren Tragarmen 55 aneinander
liegenden Federelementen 16, 17 eingesetzt werden.
Ein weitere vorteilhafte Möglichkeit zum Verankern der Federelemente
besteht darin, ein flächiges Gitter aus Gitterstäben einzusetzen. Das
Gitter das beispielsweise aus Kunststoff gefertigt ist, kann vorteilhaft aus sich
in rechten Winkeln kreuzenden Gitterstäben in regelmäßigen Abständen
bestehen. In den 50 und 51
ist ein Ausführungsbeispiel für ein derartiges Gitter dargestellt.
Wie insbesondere aus der perspektivischen Ansicht von unten in
51 erkennbar, weist das in beliebiger Länge und
Breite konfektionierte Gitter 66 längs und quer liegende Gitterstäbe
67 bzw. 68 auf. Auf dieses Gitter werden Federelemente
24 aufgelegt, deren Halteplatte 3 mit zwei Schlitzen
69 versehen ist. Durch diese Schlitze greifen Stege 70 mit harpunenartigen
Leisten 71, die an Verankerungsplatten 72 angeordnet sind.
Diese in den 53 bis 56
näher dargestellten Verankerungsplatten 72 sind auf ihrer Unterseite
mit vier um je 90° winkelversetzten Flügeln 73 versehen, die
in Nuten 74 enden. Die Verankerungsplatten werden in der in 53
gestrichelt wiedergegebenen Stellung auf einen Kreuzungspunkt des Gitters aufgesetzt
und dann um etwa 60° entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht. Dabei gleiten die
Flügel 73 unter die Gitterstäbe 67, 68 und
fallen in ihrer Endstellung in die Nuten 74, wo sie fixiert werden.
Nach Aufsetzen zweier Verankerungsplatten 72 auf das Gitter
66 kann ein Federelement 24 auf die Stege 70 aufgesetzt
werden, wobei sich die harpunenartigen Leisten 71 in den Schlitzen
69 verankern und das Federelement in dieser Stellung fixieren.
In der Ausführungsform der 57 weist
das Federelement 24 eine durchgehende Halteplatte 3 ohne Schlitze,
jedoch mit seitlichen Nocken 75 auf. Die zugehörige Verankerungsplatte
72' (58) ist auf ihrer Oberseite mit zwei Haltekrampen
76 versehen, die die Halteplatte 3 eines aufgesetzten Federelementes
zwischen den Nocken umgreifen, halten und fixieren.
In den 59 bis 62
sind Ausführungsformen wiedergegeben, bei denen Federelemente ohne Verankerungsplatten
auf einem Gitter 66 befestigt werden können. Nach den 59
und 60 weist die Halteplatte 3 eines Federelementes
24 zwei seitlich auskragende, entgegengesetzt orientierte Zungen
77 mit Nuten 78 auf. Des Federelement wird auf einen Gitterstab
67 oder 68 aufgesetzt und im Uhrzeigersinn so weit gedreht wird,
bis der Gitterstab in die Nuten 78 der beiden Zungen 77 einfällt.
Dadurch wird das Federelement fixiert.
In den 61 und 62
ist eine Variante wiedergegeben, bei der die Halteplatte 3 eines Federelementes
24 zwei seitliche Doppelzungen 79 aufweist, die ebenfalls mit
Nuten 78 versehen sind. Die Zungen sind so lang und die Nuten haben einen
solchen Abstand, dass das Federelement auf zwei benachbarte Gitterstäbe
67 oder 68 aufsetzbar ist. Dabei wird zunächst das Federelement
mit einer Seite seiner Doppelzungen 79 ganz auf einen Gitterstab aufgeschoben,
bis die Doppelzungen auf der anderen Seite unter den benachbarten Gitterstab geschoben
werden kann. Dann wird das Federelement so weit zurück gezogen, bis beide Gitterstäbe
67, 68 in die jeweiligen Nuten 78 der Doppelzungen
79 eingreifen.
In den 63 und 64 ist
eine Variante der Ausführungsform der 61 und
62 dargestellt, bei der ein Federelement am jeweils
übernächsten eines Gitterstabes eingeklinkt wird, ein Gitterstab also
übersprungen wird. Dies bewirkt eine stabilere Verankerung des Federelementes
auf dem Gitter 66.
Wie insbesondere aus 64 erkennbar, sind
die Zungen 80 und 81 hier auf der Unterseite der Halteplatte
3 unterschiedlich lang und zwischen ihnen liegt eine breite Nut
82 mit einer Vertiefungsnut 83. Zum Verankern des Federelementes
24 auf dem Gitter 66 wird zunächst die längere Zunge
80 in voller Länge unter einen Gitterstab 67 (oder
68) geschoben. Danach kann die kürzere, gegenüber liegende Zunge
81 in die Lücke zwischen zwei Gitterstäben abgesenkt werden,
wobei ein dazwischen liegender Gitterstab 67' in die Nut 82 eintritt.
Nun kann das Federelement wieder zurück gezogen werden, wobei die beiden in
den Zungen 80, 81 liegenden Gitterstäbe 67 in die
Nuten 78 der Zungen einfallen und es in dieser Stellung sichern. Der dazwischen
liegende Gitterstab 67' tritt dabei in die Vertiefungsnut 83 ein
und sichert die Lage des Federelementes 24 zusätzlich.
Wie aus der Untersicht der 63 erkennbar, sind unter
der Halteplatte zwei nebeneinander liegende Zungenpaare 80, 81
angeordnet. Dies bietet den Vorteil, dass das Federelement 24 gespalten
werden kann, wenn ein Federelement mit nur zwei Federgliedern
benötigt wird. Beide Federelementteile enthalten dann ein Zungenpaar
80, 81.
Die im Zusammenhang mit den 50 bis
62 beschriebene Verankerung von Federelementen an einem
flächigen Gitter kann mit Vorteil auch bei Doppel-Federelementen nach
18 eingesetzt werden, wobei das flächige Gitter
zwischen den beiden gedoppelten Federelementen angeordnet ist.
Es versteht sich, dass die in den 25
bis 62 wiedergegebenen Ausführungsformen mit den
Federelementen 24 gemäß der 24 auch
mit Federelemente 21, 22 oder 23 nach den 1
bis 3 ausgeführt werden können.
- 1
- Federelemente (mit Indizes)
- 2
- Federglieder (mit Indizes)
- 3, 3', 3'', 3^
- Halteplatte
- 4, 4', 4''
- Tragteller
- 5
- Tragleiste
- 6
- Bajonettverbindung
- 7
- Halteglieder
- 8
- Halter
- 9
- Ausnehmung
- 10, 11
- größerer bzw. kleiner Bereich
- 12
- Schlitz
- 13
- Halter
- 14
- Zapfen
- 15
- Exzenter
- 16, 17, 18
- Auflageflächen des Exzenters 15
- 19
- Stützzapfen am Arm des Federgliedes 23
- 20
- Rampe an der Halteplatte 3
- 21
- Schieber auf der Halteplatte 3
- 22
- Rasten in der Halteplatte 3
- 23
- Arme des Schiebers 21
- 24
- Stützelement
- 25
- Steckschlitz im Stützelement 24
- 26, 27
- Abstände des Steckschlitzes 25
- 28
- Auflagefläche des Stützelements 24
- 29
- Nasen im Steckschlitz 25
- 30
- Lager, 30' Lagerzapfen des Tellers 31
- 31
- Teller
- 32, 32', 32''
- Stifte am Teller 31
- 33
- Riegel am Federglied 22
- 34
- Fahnen am Riegel 33
- 35
- Löcher in Halteplatte 3, 3^
- 36
- Verzahnung am Federglied 22
- 37
- Lagerbüchse am Federglied 22
- 38
- Stützbügel
- 39, 40, 41
- Äste des Stützbügels 38
- 42
- Drehstellung des Stützbügels 38
- 43
- Stütznocken am Federglied
- 44
- Stützschrauben am Federglied 22
- 45
- Doppel-Federelement
- 46
- Durchgriff an der Halteplatte 3, 3^
- 47
- Spiralen der Federglieder 23
- 48
- Stützspiralen
- 49
- Tragglieder der Stützspiralen 48
- 50
- Rasterung an den Stützspiralen 48
- 51
- Stützen mit Treppenstufen
- 52
- untere Treppenstufe
- 53
- obere Treppenstufe
- 54
- Tragglied für Federelement
- 55
- Tragarm des Traggliedes 54
- 56
- Zentrum des Traggliedes 54
- 57
- Koppelglied am Tragglied 54
- 58
- Löcher im Koppelglied 54
- 59
- dreieckiges Federelement
- 60, 60'
- Koppelscheibe
- 61
- Zapfen auf Koppelglied 54 und auf Koppelscheibe 60, 60'
- 62, 62'
- viereckiges Federelement
- 63
- Loch in der Koppelscheibe 60, 60'
- 64
- Sechseckiges Federelement
- 65
- Krampen am Tragarm 55
- 66
- Gitter
- 67, 68
- Gitterstäbe
- 69
- Schlitze in Halteplatte 3
- 70
- Steg auf der Verankerungsplatte 72
- 71
- harpunenartige Leisten am Steg 70
- 72, 72'
- Verankerungsplatte
- 73
- Flügel an der Verankerungsplatte 72, 72'
- 74
- Nut in der Verankerungsplatte 72, 72'
- 75
- Nocken an der Halteplatte 3
- 76
- Haltekrampen auf Verankerungsplatte 72'
- 77
- Zungen an einer Halteplatte 3
- 78
- Nut auf den Zungen 77
- 79
- Doppelzungen
- 80
- längere Zunge an einer Halteplatte 3
- 81
- kürzere Zunge an einer Halteplatte 3
- 82
- Nut an der Unterseite einer Halteplatte 3
- 83
- Vertiefungsnut an der Unterseite einer Halteplatte 3
- 84
- Abstandhalter
- 85
- gelochter Streifen
- 86
- Hälfte eines einstellbaren Abstandhalters
- 87
- aus zwei gleichen Hälften zusammengefügter, einstellbarer Abstandhalter