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Dokumentenidentifikation DE112004000162T5 08.11.2007
Titel Fersenteil einer Langlauf-Skibindung mit einem geeignet geformten Absatz eines Langlauf-Skistiefels
Anmelder Alpina, tovarna obutve, d.d. Ziri, Ziri, SI
Erfinder Jurca, Ales, Ziri, SL;
Miklavc, Jure, Ziri, SL;
Zakelj, Oton, Ziri, SL;
Kriznar, Robert, Ziri, SL
Vertreter Patentanwälte Lambsdorff & Lange, 81673 München
DE-Aktenzeichen 112004000162
Vertragsstaaten AE, AG, AL, AM, AT, AU, AZ, BA, BB, BG, BR, BW, BY, BZ, CA, CH, CN, CO, CR, CU, CZ, DE, DK, DM, DZ, EC, EE, EG, ES, FI, GB, GD, GE, GH, GM, EP, HR, HU, ID, IL, IN, IS, JP, KE, KG, KP, KR, KZ, LC, LK, LR, LS, LT, LU, LV, MA, MD, MG, MK, MN, MW, MX, MZ, NA, NI, NO, NZ, OM, PG, PH, PL, PT, RO, RU, SC, SD, SE, SG, SK, SL, SY, TJ, TM, TN, TR, TT, TZ, UA, UG, US, UZ, VC, VN, YU, ZA, ZM, ZW, BW, GH, GM, KE, LS, MW, MZ, SD, SL, SZ, TZ, UG, ZM, ZW, AM, AZ, BY, KG, KZ, MD, RU, TJ, TM, AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LU, MC, NL, PT, RO, SE, SI, SK, TR, BF, BJ, CF, CG, CI, CM, GA, GN, GQ, GW, ML, MR, NE, SN, TD, TG, BF, BJ, CF, CG, CI, CM, GA, GN, GQ, GW, ML, MR, NE, SN, TD, TG
WO-Anmeldetag 30.01.2004
PCT-Aktenzeichen PCT/SI2004/000003
WO-Veröffentlichungsnummer 2004066769
WO-Veröffentlichungsdatum 12.08.2004
Date of publication of WO application in German translation 08.11.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.11.2007
IPC-Hauptklasse A63C 9/20(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A43B 5/04(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Der Gegenstand der Erfindung ist ein Fersenteil einer Langlauf-Skibindung, welche in Verbindung mit einem geeignet geformten Absatz eines Langlauf-Skistiefels eine gute Torsionsstabilität beim Abstoßen während des Langlauf-Skifahrens ermöglicht und die Anhäufung von Schnee zwischen dem Fersenteil der Bindung und dem Absatz des Langlauf-Skistiefels verhindert. Die Erfindung ist in die Klasse A63C9/20 der internationalen Patentklassifikation klassifiziert.

Das technische Problem, welches die hierin vorgeschlagene Realisierung des Fersenteils einer Langlauf-Skibindung entsprechend der Erfindung erfolgreich löst, besteht darin, die bestmögliche Torsionsstabilität beim Abstoßen während des Langlauf-Skifahrens sicherzustellen und gleichzeitig eine solche Position des Stiefels und entsprechend des Fußes und des Schienbeins sicherzustellen, welche eine optimale Umwandlung der Abstoßungskraft und der Energie des Läufers in die Skilauf-Geschwindigkeit ermöglicht. Abgesehen von dem Festgestellten verhindert die Lösung des dargestellten technischen Problems entsprechend der Erfindung auch die Anhäufung von Schnee zwischen dem Fersenteil der Bindung und dem Absatz des Langlauf-Skistiefels, welches ein Gleiten beim Abstoßen verhindert, wie es bei insoweit bekannten Konstruktionen auftritt, wenn die longitudinalen Rillen auf dem Absatz mit Schnee gefüllt sind.

Eine der bekannten Lösungen für die Realisierung des Fersenteils einer Skibindung ist in dem US-Patent Nr. US 5,090,723 beschrieben. Die Lösung bietet eine vorstehende Führung an, welche in Verbindung mit der longitudinalen Rille in dem Absatz des Langlauf-Skistiefels das Auf-die-Seite-Gleiten des Stiefels beim Abstoßen verhindert. Das Problem dieser Lösung ist die Tatsache, dass wenn die longitudinale Rille entlang der Mitte des Absatzes mit Schnee gefüllt ist, die Stabilität beim Abstoßen verringert ist, wenn die gesamte Länge der Sohle die Bindung kontaktiert. Das Abstoßen ist deshalb weniger explosiv.

Das dargestellte technische Problem wird erfolgreich mit dem Fersenteil der Langlauf-Skibindung gelöst. Ein wesentlicher Teil der entsprechend der Erfindung gegebenen Lösung besteht darin, dass der Langlauf-Skistiefelabsatz mit seinen äußersten Absatzkanten sich auf dem Fersenteil der Bindung aufstützt und die Kanten nicht geschlossen sind, welches eine Schneeanhäufung verhindert und gleichzeitig eine höhere Stabilität beim Abstoßen bereitstellt.

Das Fersenteil der Langlauf-Skibindung entsprechend der Erfindung wird in einem Einzelteil realisiert, in welchem das Basisteil als leicht vorspringend geformt ist und die auf beiden Seiten realisierten schrägen Seitenwände eine Trapezform und in der Seitenansicht gerade obere Oberflächen aufweisen. Der Langlauf-Skistiefelabsatz ist geeignet an die Form des Fersenteils der Bindung entsprechend der Erfindung auf solche Weise angepasst, dass auf der äußeren und der inneren Absatzseite die Kanten mit genau geformten Anschlagoberflächen und Kontaktoberflächen realisiert sind, welche mit den Seitenwänden des Fersenteils der Bindung übereinstimmen.

Mit der maximal möglichen Distanz zwischen den oberen Oberflächen der Seitenwände des Fersenteils der Bindung, wo der Absatz die Bindung kontaktiert, wird eine bessere Torsionsstabilität beim Abstoßen sichergestellt.

Die Seitenwände des Fersenteils der Bindung sind höher als die Seitenwände bei insoweit bekannten Realisationen, welches eine solche Position des Langlauf-Skistiefels und entsprechend des Fußes und Schienbeins sicherstellt, welches eine optimale Umwandlung der Abstoßungskraft und der Energie des Läufers in die Skilauf-Geschwindigkeit ermöglicht.

Die Erfindung wird weiter unten im Detail mit einer Beschreibung des realisierten Beispiels und der beigefügten Bilder erläutert, von welchen:

1 eine Rückansicht des Fersenteils der Langlauf-Skibindung mit einem geeignet geformten Absatzteil des Langlauf-Skistiefels entsprechend der Erfindung zeigt;

2 eine perspektivische Ansicht des Fersenteils der Bindung entsprechend der Erfindung zeigt;

3 eine Seitenansicht des Fersenteils der Bindung entsprechend der Erfindung zeigt;

4 eine Rückansicht des Fersenteils der Bindung entsprechend der Erfindung zeigt;

5 eine perspektivische Ansicht des Absatzes mit der Sohle entsprechend der Erfindung zeigt;

6 eine Seitenansicht des Absatzes mit der Sohle entsprechend der Erfindung zeigt;

7 eine Rückansicht des Absatzes mit der Sohle entsprechend der Erfindung zeigt.

1 zeigt einen Langlauf-Skistiefel 5 mit einer geeignet geformten Sohle 4 mit dem Absatz 3, die in das Fersenteil der Bindung 1 zum Langlauf-Skifahren entsprechend der Erfindung eingesetzt ist.

Das Fersenteil der Bindung 1, welches als Einzelstück realisiert ist, weist ein leicht vorspringendes Basisteil 6 auf, welches auf beiden longitudinalen Seiten durch zwei schräge Seitenwände 7a und 7b einer Trapezform begrenzt werden. Die Form des Basisteils 6 ermöglicht eine ungehinderte Schnee-Entfernung in dem Fall, dass während des Langlauf-Skifahrens Schnee sich unter dem Absatz 3 anhäuft, und die Seitenwände 7a und 7b, welche höher als bei soweit bekannten Realisierungen sind, stellen eine solche Position des Stiefels 5 und entsprechend der Sohle und des Schienbeins sicher, dass eine optimale Umwandlung der Abstoßungskraft und der Energie des Läufers in die Skilauf-Geschwindigkeit ermöglicht wird. Durch die Löcher 8, die in dem Basisteil 6 realisiert sind, wird eine Befestigung des Fersenteils der Bindung 1 auf dem Ski 2 mit Schrauben ermöglicht.

Die oberen Oberflächen 9a und 9b der Seitenwände 7 sind flach, wodurch ein perfekter Kontakt des Absatzes 3 und des Fersenteils der Bindung 1 beim Abstoßen ermöglicht wird. Die Distanz zwischen den oberen Oberflächen 9a und 9b der Seitenwände 7a und 7b, wo der Absatz das Fersenteil der Bindung kontaktiert, ist maximal möglich, was eine bessere Torsionsstabilität beim Abstoßen sicherstellt.

Der Absatz 3 des Langlauf-Skistiefels 5 wird auf solche Weise realisiert, dass seine Form der Form des Fersenteils der Bindung 1 angepasst ist. Auf der äußeren und der inneren Seite des Absatzes 3 sind Kanten 10 mit Anschlagoberflächen 11 und Kontaktoberflächen 12 schräg in Bezug auf die Ski-Ebene 2 realisiert. Die Anschlagoberflächen 11 schlagen auf den oberen Oberflächen 9a und 9b der Seitenwände 7a und 7b des Fersenteils der Bindung 1 an. Die Kanten sind nicht geschlossen, welches eine Schneeanhäufung verhindert und gleichzeitig eine höhere Stabilität beim Abstoßen bereitstellt.

Zusammenfassung Fersenteil einer Langlauf-Skibindung mit einem geeignet geformten Absatz eines Langlauf-Skistiefels

Ein Fersenteil einer Langlauf-Skibindung mit einem geeignet geformten Absatz (3) eines Langlauf-Skistiefels entsprechend der Erfindung ermöglicht eine gute Torsionsstabilität beim Abstoßen und stellt gleichzeitig eine solche Position des Stiefels und entsprechend des Fußes und des Schienbeins sicher, welches eine optimale Umwandlung der Abstoßungskraft und der Energie des Läufers in die Skilauf-Geschwindigkeit ermöglicht. Das Fersenteil der Bindung (1) zum Langlauf-Skifahren entsprechend der Erfindung ist als Einzelstück realisiert, in welchem ein Basisteil (6) als leicht vorspringend geformt ist und auf beiden Seiten realisierte schräge Seitenwände (7a, 7b) eine Trapezform und gerade obere Oberflächen (9a, 9b) in der Seitenansicht aufweisen. Der Langlauf-Skistiefelabsatz (3) ist geeignet an die Form des Fersenteils der Bindung entsprechend der Erfindung auf solche Weise angepasst, dass auf der äußeren und der inneren Absatzseite die Kanten (10) mit genau geformten Anschlagoberflächen (11) und Kontaktoberflächen (12) realisiert sind, welche mit den Seitenwänden (7a, 7b) des Fersenteils der Bindung (1) übereinstimmen.


Anspruch[de]
Fersenteil einer Langlauf-Skibindung mit einem geeignet geformten Absatz eines Langlauf-Skistiefels, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem als Einzelstück bereitgestellten Fersenteil (1), welches ein leicht vorspringendes Basisteil (6) und entlang beider longitudinaler Seiten bereitgestellte schräge Seitenwände (7a, 7b) einer Trapezform mit flachen oberen Oberflächen (9a, 9b) aufweist, ein Absatz (3) mit bereitgestellten Kanten (10), Anschlagoberflächen (11) und Kontaktoberflächen (12), welche in Bezug auf die Ski-Ebene (2) schräg gestellt sind, auf solche Weise anschlägt, dass die Anschlagoberflächen (11) des Absatzes (3) auf den oberen Oberflächen (9a, 9b) der Seitenwände (7a, 7b) des Fersenteils der Bindung (1) anschlagen.






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