Technisches Gebiet
Die Erfindung betrifft einen zusammenbaubaren Ventilatorrahmen, der
aus zwei Rahmen und mindestens einem Ring besteht, die zusammengebaut werden können,
wodurch die Abmessung des Ventilatorrahmens verändert werden kann.
Stand der Technik
Der Axialventilator besteht üblicherweise aus einem Rahmen und
einem Schaufelrad. Der Rahmen ist in der Regel an der Innenseite einer Öffnung
eines Gehäuses befestigt. 1 zeigt einen herkömmlichen
Ventilatorrahmen 1, der zwei Rahmen und einen dazwischen liegenden Ring
2 umfaßt, die einteilig ausgebildet sind. Daher ist die Formgebung
durch Spritzgießen dieses Ventilatorrahmens schwer. Zudem ist die Abmessung
dieses Ventilatorrahmens unveränderlich. Um Ventilatorrahmen verschiedener
Abmessungen zu herstellen, sind verschiedene Formwerkzeuge erforderlich, so dass
die Herstellungskosten hoch sind.
Aus diesem Grund hat der Erfinder in Anbetracht der Nachteile herkömmlicher
Lösungen, basierend auf langjähriger Erfahrung in diesem Bereich, nach
langem Studium, zahlreichen Versuchen und unentwegten Verbesserungen die vorliegende
Erfindung entwickelt.
Aufgabe der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen zusammenbaubaren Ventilatorrahmen
zu schaffen, der aus zwei Rahmen und mindestens einem Ring besteht, die zusammengebaut
werden können, wodurch die Abmessung des Ventilatorrahmens verändert werden
kann.
Der Erfindung liegt eine weitere Aufgabe zugrunde, einen zusammenbaubaren
Ventilatorrahmen zu schaffen, der eine leichte Formgebung gestattet.
Der Erfindung liegt eine nochmals weitere Aufgabe zugrunde, einen
zusammenbaubaren Ventilatorrahmen zu schaffen, wobei die Rahmen und der Ring durch
Rastteile miteinander verrastet sind.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben
sich aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung in Verbindung mit den anliegenden
Zeichnungen.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1 eine perspektivische Darstellung der herkömmlichen
Lösung,
2 eine Explosionsdarstellung des ersten Ausführungsbeispiels
der Erfindung,
3 eine perspektivische Darstellung des ersten Ausführungsbeispiels
der Erfindung,
3A eine vergrößerte Darstelung des Hakenteiles
des ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung,
4 eine Schnittdarstellung des ersten Ausführungsbeispiels
der Erfindung,
4A eine vergrößerte Schnittdarstellung des
ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung,
5 eine perspektivische Darstellung des zweiten Ausführungsbeispiels
der Erfindung,
6 eine Explosionsdarstellung des dritten Ausführungsbeispiels
der Erfindung,
7 eine perspektivische Darstellung des dritten Ausführungsbeispiels
der Erfindung,
8 eine Explosionsdarstellung des vierten Ausführungsbeispiels
der Erfindung,
9 eine perspektivische Darstellung des vierten Ausführungsbeispiels
der Erfindung,
10 eine Explosionsdarstellung des fünften Ausführungsbeispiels
der Erfindung.
Wege zur Ausführung der Erfindung
Die 2, 3,
3A, 4 und 4A
zeigen das erste Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Ventilatorrahmens
10, der aus zwei plattenförmigen Rahmen 11a und einem Ring
12 besteht. Die Plattenförmigen Rahmen 11a sind rechteckig
ausgebildet (darauf ist die Erfindung nicht beschränkt) und weisen jeweils
einen runden Zentralfreiraum 111 auf. An geeigneten Stellen der plattenförmigen
Rahmen 11a sind Rastteile 20 vorgesehen, die Rastvorsprünge
oder Rastausnehmungen sein können. Im Zentralfreiraum eines der beiden plattenförmigen
Rahmen 11a ist ein Nabensitz 113 vorgesehen, der über Stege
114 mit der Innenwand des Zentralfreiraums 111 verbunden ist und
auf der die Schaltung (nicht dargestellt) des Ventilators angeordnet ist. Der Ring
12 ist durch ein Band gebildet und weist an den beiden Seiten Rastteile
20 auf, die mit den Rastteilen 20 der plattenförmigen Rahmen
11a verrasten können. Der Ring 12 besitzt ferner an der Umfangsseite
eine Vielzahl von Rippen 121, die mit dem Ring 12 einteilig ausgebildet
sind, an mindestens einer Seite mit dem Ring 12 verbunden sind und eine
Luftführung bewirken können.
Beim Zusammenbauen werden zunächst die beiden plattenförmigen
Rahmen 11a an den beiden Seiten des Ringes 12 gebracht. Anschließend
rasten die Rastteile 20 der plattenförmigen Rahmen 12 und
die Rastteile 20 des Ringes 12 ineinander (3
und 3a), so dass die plattenförmigen Rahmen
11a und der Ring 12 miteinander verbunden sind.
5 zeigt das zweite Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Ventilatorrahmens 10, der aus zwei plattenförmigen Rahmen
11a und einem Ring 12 besteht und sich von dem ersten Ausführungsbeispiel
der Erfindung nur dadurch unterscheidet, dass der Ring 12 mit einer Vielzahl
von Öffnungen 122 (in Form von Schrift oder Muster) versehen ist,
um die Lufteintrittsmenge zu erhöhen.
6 zeigt das dritte Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Ventilatorrahmens 10, der aus einem ersten und zweiten Rahmen
11b, 11c besteht, die rechteckig ausgebildet sind (darauf ist
die Erfindung nicht beschränkt) und jeweils einen runden Zentralfreiraum
111 aufweisen. An geeigneten Stellen des ersten und zweiten Rahmens
11b, 11c sind Rastteile 20 vorgesehen, die Rastvorsprünge
oder Rastausnehmungen sein können. In diesem Ausführungsbeispiel sind
die Rastteile 20 um die Zentralfreiräume 111 und in den Ecken
des ersten und zweiten Rahmens 11b, 11c verteilt. Der zweite Rahmen
11c ist mit einem Ring 13 einteilig ausgebildet, der eine bestimmte
Höhe hat und Rastteile 20 aufweist, die mit den entsprechenden Rastteilen
des ersten Rahmens 11b verrasten können. Der Ring 13 besitzt
ferner eine Vielzahl von Rippen 131, die mit dem Ring 13 einteilig
ausgebildet sind und mindestens an einer Seite mit dem Ring 13 verbunden
sind. An der dem zweiten Rahmen 11c abgewandten Seite des Ringes
13 ist ein Nabensitz 113 vorgesehen, auf der die Schaltung des
Ventilators (nicht dargestellt) angeordnet ist und der über Stege
114 mit dem Ring 13 verbunden ist.
Beim Zusammenbauen wird der erste Rahmen 11b an den Ring
13 des zweiten Rahmens 11c angelegt und dann rasten die Rastteile
20 des ersten Rahmens 11b mit den Rastteilen 20 des zweiten
Rahmens 11c und des Ringes 13 ineinander, so dass der erste und
zweite Rahmen 11b, 11c sowie der Ring 13 miteinander
verbunden sind.
8 zeigt das vierte Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Ventilatorrahmens 10, der aus zwei Rahmen 11d besteht, die rechteckig
und jeweils mit einem Ring 13 einteilig ausgebildet sind, der eine bestimmte
Höhe hat. Die Ringe 13 der Rahmen 11d besitzen jeweils eine
Vielzahl von Rippen 131, die mit den Ringen 13 einteilig ausgebildet
sind und mindestens an einer Seite mit den Ringen 13 verbunden sind. Die
Rahmen 11d und die Ringe 13 weisen Rastteile 20 auf,
die Rastvorsprünge oder Rastausnehmungen sein können und ineinander rasten
können. Im Rahmen 11d ist ein Nabensitz 113 vorgesehen, auf
der die Schaltung des Ventilators (nicht dargestellt) angeordnet ist und der über
Stege 114 mit dem Ring 13 verbunden ist.
Beim Zusammenbauen rasten die Rastteile 20 der Rahmen
11d ineinander (9), wobei die Rippen
131 der Ringe 13 versetzt sind oder miteinander fluchten.
10 zeigt das fünte Ausführungsbeispiel des
erfindungsgemäßen Ventilatorrahmens 10, der aus zwei Rahmen
11d und einem Ring 12 besteht. Die beiden Rahmen 11d
sind rechteckig und jeweils mit einem Ring 13 einteilig ausgebildet, der
eine bestimmte Höhe hat. In einem der Rahmen 11d ist ein Nabensitz
113 vorgesehen, auf der die Schaltung des Ventilators (nicht dargestellt)
angeordnet ist und der über Stege 114 mit dem Ring 13 verbunden
ist. Der Ring 12 ist durch ein Band gebildet und weist an den beiden Seiten
Rastteile 20 auf, die Rastvorsprünge oder Rastausnehmungen sein und
mit den Rastteilen 20 der Rahmen 11d verrasten können. Die
Ringe 13 der Rahmen 11d und der Ring 12 besitzen an der
Umfangsseite eine Vielzahl von Rippen 131, 121, die mit den Ringen
13, 12 einteilig ausgebildet sind, an mindestens einer Seite mit
den Ringen 13, 12 verbunden sind und eine Luftführung bewirken
können.
Beim Zusammenbauen rasten die Rastteile 20 der Rahmen
11d ineinander, wobei sich der Ring 12 zwischen den Rafhmen
11d befindet und die Rippen 131, 121 der Ringe
13, 12 versetzt sind oder miteinander fluchten. Hadurch kann die
Höhe des Ventilatorrahmens 10 durch die Anzahl des Ringes
12 verändert werden.
Da der Ventilatorrahmen zusammengebaut werden kann, kann die Abmessung
des Ventilatorrahmens leicht verändert werden, so dass die Herstellungskosten
erheblich reduziert werden.
Die vorstehende Beschreibung stellt nur die bevorzugten Ausführungsbeispiele
der Erfindung dar und soll nicht als Definition der Grenzen und des Bereiches der
Erfindung dienen. Alle gleichwertige Änderungen und Modifikationen gehören
zum Schutzbereich dieser Erfindung.
- 10
- Ventilatorrahmen
- 11a, 11d,
- Rahmen
- 11b
- erster Rahmen
- 11c
- zweiter Rahmen
- 111
- Zentralfreiraum
- 113
- Nabensitz
- 114
- Steg
- 12
- Ring
- 121, 131
- Rippe
- 122
- Öffnung
- 13
- Ring
- 20
- Hakenteil