Die vorliegende Erfindung betrifft ein Freisprechtelefon für
drahtlose Netzwerke, insbesondere ein Freisprechtelefon, mit dem ein Telefongespräch
auf ein drahtloses Netzwerk durchgeführt werden kann und der Benutzer über
einen kabelgebundenen Kopfhörer oder einen Bluetooth-Kopfhörer freisprechen
kann.
Im Zuge der Entwicklung der drahtlosen Technologie und dank der Popularisierung
des Internets nutzen immer mehr Leute das drahtlose Netzwerk, wobei die Benutzer
jederzeit und an jedem Ort über einen Laptop bzw. ein Mobiltelfon ins Internet
gehen können.
Darüber hinaus wurde die Internet-Kommunikation mit drahtlosen
Netzwerken populär aufgrund der Entwicklung des Bulletin Board System (BBS)
und der elektronischen Mail (E-Mail) bis zu späteren Internet-Echtzeitmessengern
(ICQ, MSN). Aufgrund der kontinuierlichen Steigerung der Frequenzbreite des Internets
findet das Internet-Telefon (VoIP) immer größere Beliebtheit. Dabei nutzt
ein Mobiltelefon-ähnliches Telefon für drahtlose Netzwerke einer Internet-Kommunikationssoftware
und ist mit dem Internet-Host drahtlos verbunden, um den Benutzern ein Telefongespräch
über ein drahtloses Netzwerk zu ermöglichen.
Bei der Benutzung eines Mobiltelefon-ähnlichen Telefons für
drahtlose Netzwerke muss der Benutzer jedoch das Telefongerät nah am Ohr halten,
was Gefahren beim Fahren verursachen und auf längere Zeit zum Einschlafen der
Hand führen kann. Ebenfalls ist bei der Benutzung eines Mobiltelefon-ähnlichen
Telefons für drahtlose Netzwerke insofern nachteilig, dass der Benutzer nicht
gleichzeitig telefonieren und den Bildschirm lesen oder Daten aus dem Internet empfangen
kann. Dies beeinträchtigt die Qualität des Telefonsgesprächs.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Freisprechtelefon
für drahtlose Netzwerke zu schaffen, mit dem ein Telefongespräch über
ein drahtloses Netzwerk durchgeführt werden kann, und der Benutzer über
einen kabelgebundenen Kopfhörer oder einen Bluetooth-Kopfhörer freisprechen
kann. Dabei kann der Benutzer in Kombination mit einem Display gleichzeitig telefonieren
und den Bildschirm lesen oder Daten aus dem Internet empfangen, um somit die Qualität
des Telefonsgesprächs zu verbessern.
Die o. g. Aufgabe wird gelöst durch ein Freisprechtelefon für
drahtlose Netzwerke gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel, umfassend
ein Steuermodul, ein Modul für Telefone für drahtlose Netzwerk, eine De-/Kodiereinheit
für Tonsignale, ein Mikrofon, ein Tonsignalumschaltmodul, einen Lautsprecher,
eine Kabelaufwickeleinheit, einen Kopfhörer und eine Feststelleinheit.
Hierbei ist das Modul für Telefone für drahtlose Netzwerke
an das Steuermodul angeschlossen und mit einem drahtlosen Netzwerk verbunden. Die
De-/Kodiereinheit für Tonsignale ist an das Steuermodul angeschlossen und dient
zum Umschalten der Analog- und Digital-Tonsignale. Das Mikrofon ist mit der De-/Kodiereinheit
für Tonsignale verbunden. Das Tonsignalumschaltmodul ist mit der De-/Kodiereinheit
für Tonsignale verbunden und dient zum Umschalten zwischen den Signalausgangswegen.
Der Lautsprecher ist mit dem Tonsignalumschaltmodul verbunden und gibt aufgrund
des Umschaltens des Tonsignalumschaltmoduls Tonsignale aus. Die Kabelaufwickeleinheit
weist ein ausrollbares bzw. aufwickelbares Kommunikationskabel auf, das an seinem
einen Ende mit dem Tonsignalumschaltmodul und am anderen Ende mit dem Kopfhörer
verbunden ist. Der Kopfhörer gibt aufgrund des Umschaltens des Tonsignalumschaltmoduls
Tonsignale aus. Die Feststelleinheit ist mit dem Tonsignalumschaltmodul und der
Kabelaufwickeleinheit verbunden und steuert aufgrund des Ausrollens bzw. des Aufwickelns
des Kommunikationskabels das Umschalten des Tonsignalumschaltmoduls.
Die o. g. Aufgabe wird gelöst durch ein Freisprechtelefon für
drahtlose Netzwerke gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel, umfassend
einen Bluetooth-Kopfhörer mit einem Signalübertragungsanschluss und einen
Hauptkörper des Telefons mit einem Aufnahmeraum für einen Kopfhörer
sowie einer Steuerschaltplatte, wobei der Aufnahmeraum für den Kopfhörer
den Bluetooth-Kopfhörer aufnehmen kann, damit der Signalübertragungsanschluss
des Bluetooth-Kopfhörers mit der Steuerschaltplatte elektrisch verbunden ist.
Die Steuerschaltplatte umfasst ein Steuermodul, ein Bluetooth-Modul,
ein Modul für Telefone für drahtlose Netzwerke, eine De-/Kodiereinheit
für Tonsignale, einen Feststell- und Aufladeschaltkreis, ein Tonsignalumschaltmodul,
einen Lautsprecher, ein Mikrofon und einen Echolöschschaltkreis.
Hierbei ist das Bluetooth-Modul mit dem Steuermodul verbunden und
wird von ihm gesteuert, um mit dem Bluetooth-Kopfhörer drahtlose Tonübertragungen
durchzuführen. Das Modul für Telefone für drahtlose Netzwerke ist
mit dem Steuermodul verbunden und wird von ihm gesteuert, um mit einem drahtlosen
Netzwerk in Verbindung gesetzt zu werden und somit das Internet-Telefonieren zu
ermöglichen. Die De-/Kodiereinheit für Tonsignale ist mit dem Steuermodul
verbunden und wird von ihm gesteuert, um Analog- und Digitaltonsignale umzuwandeln.
Der Feststell- und Aufladeschaltkreis ist mit dem Steuermodul verbunden,
um festzustellen, ob in dem Aufnahmeraum für den Kopfhörer ein Bluetooth-Kopfhörer
aufgenommen ist oder nicht. Wenn es der Fall ist, wird der Bluetooth-Kopfhörer
aufgeladen. Das Tonsignalumschaltmodul ist mit dem Steuermodul, dem Bluetooth-Modul
und der De-/Kodiereinheit für Tonsignale verbunden und wird vom Steuermodul
gesteuert, um die Tonübertragungswege umzuschalten. Der Echolöschschaltkreis
ist mit dem Tonsignalumschaltmodul, dem Lautsprecher und dem Mikrofon verbunden
und dient dazu, die beim Betrieb des Lautsprechers und des Mikrofons erzeugten Echos
zu löschen.
Im ersten und zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung wird
das Internet-Telefonieren mittels eines kabelgebundenen und eines Bluetooth-Kopfhörers
durchgeführt, so dass der Benutzer beim Internet-Telefonieren frei sprechen
kann. Somit können die beim Stand der Technik genannten Probleme mit den Gefahren
beim Fahren und das Einschlafen der Hand nach längerer Zeit gelöst werden.
Im Folgenden werden Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung
anhand der detaillierten Beschreibung der Ausführungsbeispiele und der beigefügten
Zeichnungen näher erläutert werden. Jedoch soll die Erfindung nicht auf
die Beschreibung und die beigefügten Zeichnungen beschränkt werden. Es
zeigen:
1 eine schematische Darstellung der Kommunikation gemäß
dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
2 eine schematische Darstellung des ersten Ausführungsbeispiels
der Operationsumgebung der Erfindung;
3 ein Blockdiagramm des Schaltkreises des ersten Ausführungsbeispiels
der Erfindung;
4 eine schematische Darstellung der Einrichtung der
Kabelaufwickeleinheit des ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung;
5 ein Schaltbild der Feststelleinheit und des Tonsignalumschaltmoduls
gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel der Erfindung;
6 eine schematische Darstellung der Kommunikation gemäß
dem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
7 eine schematische Darstellung des zweiten Ausführungsbeispiels
der Operationsumgebung der Erfindung; und
8 ein Blockdiagramm des Schaltkreises des Hauptkörpers
des Telefons gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung.
1 zeigt eine schematische Darstellung der Kommunikation
gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung. Wie aus
1 ersichtlich, kann das erfindungsgemäße
Freisprech-Telefon für drahtlose Netzwerke 10 mit einem drahtlosen
Netzwerk 20 verbunden werden, so dass der Benutzer damit über das
drahtlose Netzwerk 20 eine Internet-Telefonie (VoIP) durchführen kann.
Der Benutzer kann durch Bedienung eines Tastenmoduls 103 eine Telefonnummer
auswählen, einen eingegangenen Anruf abnehmen oder andere diesbezügliche
Funktionen des Internet-Telefonierens durchführen; dazu kann der Benutzer auf
einem Bildschirm 102 die jeweiligen Funktionen durchblättern. Beim
Durchführen eines Telefongesprächs am Telefon für drahtlose Netzwerke
10 kann der Benutzer durch einen Lautsprecher 104 die Tonsignale
eines eingegangenen Anrufs empfangen und zugleich über ein Mikrofon
105 darauf antworten. Auf diese Weise wird ein Internet-Telefongespräch
durchgeführt.
2 zeigt eine schematische Darstellung des ersten Ausführungsbeispiels
der Operationsumgebung der Erfindung. Nehmen Sie bitte dazu Bezug auf
1. Der Benutzer kann das erfindungsgemäße
Freisprech-Telefon für drahtlose Netzwerke 10 am Körper tragen,
und dieses kann eine kommunikative Verbindung mit dem drahtlosen Netzwerk
20 ermöglichen. Beim Eingang eines Anrufs vom Telefon für drahtlose
Netzwerke 10 kann der Benutzer das Telefon für drahtlose Netzwerke
10 zum Sprechen nah an sein Ohr halten. Alternativ kann der Benutzer das
Kommunikationskabel 1014 einer Kabelaufwickeleinheit 101 des Telefons
10 ausrollen und den Kopfhörer 100 am Kommunikationskabel
1014 im Ohr einsetzen. Somit kann der Benutzer in Kombination mit dem Mikrofon
105 freisprechen und zugleich den Bildschirm lesen oder Daten aus dem Internet
empfangen, was zur Erhöhung der Gesprächsqualität beiträgt.
3 zeigt ein Blockdiagramm des Schaltkreises des ersten
Ausführungsbeispiels der Erfindung. Nehmen Sie dazu bitte Bezug auf
1. Das erfindungsgemäße Telefon für
drahtlose Netzwerke 10 umfasst ein Steuermodul 106, ein Modul
für Telefone für drahtlose Netzwerke 109, eine De-/Kodiereinheit
für Tonsignale 107, einen Echolöschschaltkreis 108,
ein Mikrofon 105, ein Tonsignalumschaltmodul 110, einen Lautsprecher
104, eine Kabelaufwickeleinheit 101, einen Kopfhörer
100 und eine Feststelleinheit 112.
Wie in 1, 3
gezeigt, ist das Modul für Telefone für drahtlose Netzwerke
109 an das Steuermodul 106 angeschlossen und mit einem drahtlosen
Netzwerk 20 verbunden. Die De-/Kodiereinheit für
Tonsignale 107 ist an das Steuermodul 106 angeschlossen und dient
zum Umschalten der Analog- und Digital-Tonsignale. Das Mikrofon 105 ist
mit der De-/Kodiereinheit für Tonsignale 107 verbunden. Das Tonsignalumschaltmodul
110 ist mit der De-/Kodiereinheit für Tonsignale 107 verbunden
und dient zum Umschalten zwischen den Signalausgangswegen. Der Lautsprecher
104 ist mit dem Tonsignalumschaltmodul 110 verbunden, um aufgrund
des Umschaltens des Tonsignalumschaltmoduls 110 Tonsignale auszugeben.
Die Kabelaufwickeleinheit 101 weist ein ausrollbares bzw. aufwickelbares
Kommunikationskabel auf, das an seinem einen Ende mit dem Tonsignalumschaltmodul
110 und am anderen Ende mit dem Kopfhörer 100 verbunden ist.
Der Kopfhörer 100 gibt aufgrund des Umschaltens des Tonsignalumschaltmoduls
110 Tonsignale aus. Die Feststelleinheit 112 ist mit dem Tonsignalumschaltmodul
110 und der Kabelaufwickeleinheit 101 verbunden und steuert aufgrund
des Ausrollens bzw. des Aufwickelns des Kommunikationskabels das Umschalten des
Tonsignalumschaltmoduls 110.
Das Steuermodul 106 führt ein Netzwerk-Kommunikationssoftware
(z.B. Skype) in der Speichereinheit 111 aus und steuert das Modul für
Telefone für drahtlose Netzwerke 109, um mithilfe der drahtlosen Kommunikationstechnologie
ein Paketsignal für eingegangene Anrufe S1 aus dem drahtlosen Netzwerk
20 zu erhalten, wobei durch die Bearbeitung des Paketsignals für eingegangene
Anrufe S1 ein Tonsignal S2 auf die De-/Kodiereinheit für Tonsignale
107 ausgegeben wird, die dann das Signal S2 dekodiert und berechnet, um
ein digitales Tonsignal S2 in ein Analog-Tonsignal S2 umzuwandeln.
Der Benutzer kann durch Bedienung eines mit dem Steuermodul
106 verbundenen Tastenmoduls 103 dem Steuermodul 106
eine Telefonnummer und weitere Funktionsbefehle geben, um eine Telefonnummer auszuwählen,
einen eingegangenen Anruf abzunehmen oder andere diesbezügliche Funktionen
des Internet-Telefonierens durchzuführen; dazu kann der Benutzer auf einem
mit dem Steuermodul 106 verbundenen Bildschirm 102 die jeweiligen
Funktionen durchblättern.
Das Tonsignalumschaltmodul 110 ist über den Echolöschschaltkreis
108 mit der De-/Kodiereinheit für Tonsignale 107 und der
Feststelleinheit 112 verbunden. Das Tonsignalumschaltmodul 110
empfängt Analog-Tonsignale S2 und wird von der Feststelleinheit 112
gesteuert, um die Übertragungswege der Analog-Tonsignale S2 umzuschalten. Darüber
hinaus ist das Tonsignalumschaltmodul 110 mit dem Lautsprecher
104 und der Kabelaufwickeleinheit 101 verbunden, wobei der Lautsprecher
104 zum Verstärken von Lauten dient; die Kabelaufwickeleinheit
101 dient zum Verbinden des Kopfhörers 100, so dass der Kopfhörer
100 aus der Kabelaufwickeleinheit 101 ausgerollt bzw. in die Kabelaufwickeleinheit
101 aufgewickelt werden kann.
Die Feststelleinheit 112 wird aufgrund des Ausrollens aus
bzw. des Aufwickelns des Kopfhörers 100 in die Kabelaufwickeleinheit
101 ein Feststellsignal S3 auf hohem bzw. niedrigem Potential auf das Tonsignalumschaltmodul
110 ausgeben, um das Umschalten der Übertragungswege der Tonsignale
S2 zu steuern, damit die Tonsignale S2 auf den Lautsprecher 104 oder den
Kopfhörer 100 übertragen werden. Das Feststellsignal S3 auf niedrigem
Potential steuert das Tonsignalumschaltmodul 110 dabei, das Tonsignal S2
auf den Lautsprecher 104 zu übertragen, durch den die Laute verstärkt
werden. Hierbei wird das mit dem Echolöschschaltkreis 108 verbundene
Mikrofon 105 zum Gespräch eingesetzt, wobei der Echolöschschaltkreis
108 dazu dient, die beim Betrieb des Lautsprechers 104 und des
Mikrofons 105 erzeugten Echos zu löschen.
Die vorstehende Ausführungsform, dass das Umschalten der Tonsignalübertragungswege
durch ein Feststellsignal S3 auf hohem oder niedrigem Potential gesteuert wird,
stellt lediglich ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar. Andere Ausführungsformen,
die die gleichen Wirkungen dieses Ausführungsbeispiels erreichen können,
gehören zum Schutzbereich der vorliegenden Erfindung.
4 zeigt eine schematische Darstellung der Einrichtung
der Kabelaufwickeleinheit des ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung. Nehmen
Sie dazu bitte Bezug auf 1. Die Kabelaufwickeleinheit
101 im ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung umfasst einen Kabelaufnahmeraum
1010, eine Wicklungsplatte 1012, ein Kommunikationskabel
1014 und eine Spiralfeder 1016, wobei gilt: die Wicklungsplatte
1012 und die Spiralfeder 1016 sind im Kabelaufnahmeraum
1010 gelenkig angeordnet; das Kommunikationskabel 1014 ist in
der Wicklungsplatte 1012 drehbar aufgewickelt und kann durch die Drehungen
der Spiralfeder 1016 und der Wicklungsplatte 1012 ausgerollt bzw.
aufgewickelt werden; das Kommunikationskabel 1014 ist an einem Ende mit
dem Tonsignalumschaltmodul 110 und an dem anderen Ende mit dem Kopfhörer
100 verbunden.
5 zeigt ein Schaltbild der Feststelleinheit und des
Tonsignalumschaltmoduls gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der
Erfindung. Nehmen Sie bitte dazu Bezug auf 3 und
4. Die Feststelleinheit 112 umfasst einen
Hakenschalter SW1, der an einem Ende mit einer Signalquelle auf hohem Potential
VBAT und an dem anderen Ende über einen Widerstand R1 mit einer Signalquelle
auf niedrigem Potential G und dem Tonsignalumschaltmodul 110 verbunden
ist. Der Hakenschalter SW1 führt das Umschalten aufgrund des Ausrollens bzw.
des Aufwickelns des Kommunikationskabels 1014 durch, um dem
Tonsignalumschaltmodul 110 ein Feststellsignal S3 auf hohem bzw. niedrigem
Potential zur Verfügung zu stellen und somit das Umschalten und Ausgabe des
Tonsignals S2 zu steuern.
Wenn der Benutzer den Trage-Modus zum Gespräch auswählt,
bleibt das Kabel des Kopfhörers beim Eingang eines Anrufs am Telefon für
drahtlose Netzwerke 10 in der Kabelaufwickeleinheit 101 aufgewickelt
und der Hakenschalter SW1 bleibt auf OFF. Nun stellt die Signalquelle auf niedrigem
Potential G ein Feststellsignal S3 auf niedrigem Potential zur Verfügung und
überträgt es über einen Widerstand R1 zum Tonsignalumschaltmodul
110, um den Steuerchip U1 zu aktivieren, wobei das Tonsignal S2 über
einen Induktionsapparat L1 und durch den Steuerchip U1 zum Lautverstärken auf
den Lautsprecher 104 gesendet wird. Hierbei ist der Typ des Steuerchips
U1 NLASB3157.
Wenn der Benutzer alternativ den Freisprech-Modus zum Gespräch
auswählt, wird das Kabel des Kopfhörers beim Eingang eines Anrufs am Telefon
für drahtlose Netzwerke 10 aus der Kabelaufwickeleinheit
101 ausgerollt und der Hakenschalter SW1 bleibt auf ON. Nun stellt die
Signalquelle auf hohem Potential VBAT ein Feststellsignal S3 auf niedrigem Potential
zur Verfügung und überträgt es zum Tonsignalumschaltmodul
110, um den Steuerchip U2 zu aktivieren, wobei das Tonsignal S2 über
einen Induktionsapparat L2 und durch den Steuerchip U2 auf den Kopfhörer
100 zum Zwecke des Gesprächs gesendet wird. Hierbei ist der Typ des
Steuerchips U2 NLASB3157.
Durch die vorstehende Beschreibung lässt sich feststellen, dass
das erfindungsgemäße Freisprech-Telefon für drahtlose Netzwerke
10 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel insofern von Vorteil
ist, als die Probleme mit dem Einschlafen der Hand und den Gefahren beim Fahren
gelöst werden, was sich als eine erhebliche Hilfe und Verbesserung der Telefonie-Qualität
für den Alltag sowie die Arbeit des Benutzers erweist.
6 zeigt eine schematische Darstellung der Kommunikation
gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung. Das erfindungsgemäße
Freisprech-Telefon für drahtlose Netzwerke 3 gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel kann mit dem drahtlosen Netzwerk 20 in Verbindung
gesetzt werden, wobei der Benutzer über das drahtlose Netzwerk 20
eine Internet-Telefonie (VoIP) durchführen kann. Das Telefon für drahtlose
Netzwerke 3 umfasst einen Bluetooth-Kopfhörer 32 mit einem
Signalübertragungsanschluss 320 sowie einen Hauptkörper des Telefons
30 mit einem Aufnahmeraum für einen Kopfhörer 301 und
einer Steuerschaltplatte (nicht in der Zeichnung dargestellt). Hierbei kann der
Bluetooth-Kopfhörer 32 im Aufnahmeraum für einen Kopfhörer
301 eingesetzt werden, so dass der Signalübertragungsanschluss
320 des Bluetooth-Kopfhörers 32 mit der Steuerschaltplatte
elektrisch verbunden werden kann.
Ferner kann der Benutzer 4 durch Bedienung eines Tastenmoduls
303 am Hauptkörper des Telefons 30 eine Telefonnummer auswählen,
einen eingegangenen Anruf abnehmen oder andere diesbezügliche Funktionen des
Internet-Telefonierens durchführen; dazu kann der Benutzer 4 auf dem
Bildschirm 302 am Hauptkörper des Telefons 30 die jeweiligen
Funktionen durchblättern. Beim Durchführen eines Telefongesprächs
am Telefon für drahtlose Netzwerke 3 kann der Benutzer 4
durch einen Lautsprecher 304 die Tonsignale eines eingegangenen Anrufs
empfangen und zugleich über ein Mikrofon 305 darauf antworten. Auf
diese Weise wird ein Internet-Telefongespräch durchgeführt. Alternativ
kann der Benutzer 4 mit dem Bluetooth-Kopfhörer 32 bei einer
Internet-Telefonie bequem freisprechen.
7 zeigt eine schematische Darstellung des zweiten Ausführungsbeispiels
der Operationsumgebung der Erfindung. Nehmen Sie dazu Bezug auf 6.
Der Benutzer kann das erfindungsgemäße Freisprech-Telefon für drahtlose
Netzwerke 3 am Körper tragen, und dieses kann eine kommunikative Verbindung
mit dem drahtlosen Netzwerk 20 ermöglichen. Beim Eingang eines Anrufs
vom Telefon für drahtlose Netzwerke 10 kann der Benutzer
4 das Telefon für drahtlose Netzwerke 3 zum Sprechen nah
an sein Ohr halten. Alternativ kann der Benutzer den Bluetooth-Kopfhörer
32 herausnehmen und ihn auf sein Ohr auftragen. Somit kann der Benutzer
freisprechen und zugleich den Bildschirm lesen oder Daten aus dem Internet empfangen,
was zur Erhöhung der Gesprächsqualität beiträgt.
8 zeigt ein Blockdiagramm des Schaltkreises des zweiten
Ausführungsbeispiels der Erfindung. Nehmen Sie dazu bitte Bezug auf
6. Die Steuerschaltplatte des Hauptkörpers des
Telefons 30 umfasst ein Steuermodul 306, ein Modul für Telefone
für drahtlose Netzwerke 309, eine De-/Kodiereinheit für Tonsignale
307, einen Echolöschschaltkreis 308, ein Mikrofon
305, ein Tonsignalumschaltmodul 310, einen Lautsprecher
304, eine Speichereinheit 311, einen Feststell- und Aufladeschaltkreis
312 und ein Bluetooth-Modul 313.
Wie in 6, 7,
8 gezeigt, ist das Bluetooth-Modul 313 an
das Steuermodul 306 angeschlossen und wird von ihm gesteuert, um eine drahtlose
Audioübertragung mit dem Bluetooth-Kopfhörer 32 zu gestatten.
Das Modul für Telefone für drahtlose Netzwerke 309 ist an das
Steuermodul 306 angeschlossen und wird von ihm gesteuert, um eine Verbindung
mit dem drahtlosen Netzwerk 20 herzustellen und somit eine Internet-Telefonie
zu ermöglichen. Die De-/Kodiereinheit für Tonsignale
307 ist an das Steuermodul 306 angeschlossen und wird von ihm
gesteuert, um Analog- und Digital-Tonsignale umzuschalten. Der Feststell- und Aufladeschaltkreis
312 ist mit dem Steuermodul 306 verbunden, um festzustellen, ob
ein Bluetooth-Kopfhörer 32 im Aufnahmeraum 301 für einen
Kopfhörer aufgenommen ist. Aufgrund der Tatsache, ob der Signalübertragungsanschluss
320 des Bluetooth-Kopfhörers 32 mit dem Feststell- und Aufladeschaltkreis
312 elektrisch verbunden ist, stellt der Feststell- und Aufladeschaltkreis
312 fest, ob der Bluetooth-Kopfhörer 32 im Aufnahmeraum
301 für einen Kopfhörer aufgenommen ist oder nicht. Wenn das
der Fall ist, wird der Feststell- und Aufladeschaltkreis 312 den Bluetooth-Kopfhörer
32 aufladen. Das Tonsignalumschaltmodul 310 ist mit dem Steuermodul
306, dem Bluetooth-Modul 313 und der De-/Kodiereinheit für
Tonsignale 307 verbunden und wird vom Steuermodul 306 gesteuert,
um die Tonsignalübertragungswege umzuschalten. Der Echolöschschaltkreis
308 ist mit dem Tonsignalumschaltmodul 310, dem Lautsprecher
304 und dem Mikrofon 305 verbunden, um die beim Betrieb des Lautsprechers
304 und des Mikrofons 305 erzeugten Echos zu löschen.
Das Steuermodul 306 führt ein Netzwerk-Kommunikationssoftware
(z.B. Skype) in der Speichereinheit 311 aus und steuert das Modul für
Telefone für drahtlose Netzwerke 309, um mithilfe der drahtlosen Kommunikationstechnologie
ein Paketsignal für eingegangene Anrufe S1 aus dem drahtlosen Netzwerk
20 zu erhalten, wobei durch die Bearbeitung des Paketsignals für eingegangene
Anrufe S1 ein Tonsignal S2 auf die De-/Kodiereinheit für Tonsignale
307 ausgegeben wird, die dann das Signal S2 dekodiert und berechnet, um
ein digitales Tonsignal S2 in ein Analog-Tonsignal S2 umzuwandeln.
Nun wird der Feststell- und Aufladeschaltkreis 312 einen
Mitteilungsbefehl auf das Steuermodul 306 aussenden, um mitzuteilen, ob
der Bluetooth-Kopfhörer 32 vom Hauptkörper des Telefons
30 getrennt ist oder nicht. Im Falle, dass der Bluetooth-Kopfhörer
32 im Hauptkörper des Telefons 30 kombiniert ist, wird das
Steuermodul 306 das Tonsignalumschaltmodul 310 steuern, das dann
die Tonsignalübertragungswege umschaltet. Gleichzeitig lädt der Feststell-
und Aufladeschaltkreis 312 den Bluetooth-Kopfhörer 32 im
Hauptkörper des Telefons 30 auf. Das Tonsignalumschaltmodul
310 ist über den Echolöschschaltkreis 308 mit dem Lautsprecher
304 und dem Mikrofon 305 verbunden und dient dazu, die beim Betrieb
des Lautsprechers 304 und des Mikrofons 305 erzeugten Echos zu
löschen.
Wenn das Steuermodul 306 erfährt, dass der Bluetooth-Kopfhörer
32 vom Hauptkörper des Telefons 30 getrennt worden ist, wird
das Tonsignalumschaltmodul 310 vom Steuermodul 306 dazu gebracht,
die Tonübertragungswege umzuschalten, so dass die De-/Kodiereinheit für
Tonsignale 307 und das Bluetooth-Modul 313 Tonübertragungswege
bilden. Nun steuert das Steuermodul 306 das Bluetooth-Modul 313,
so dass es mit dem Bluetooth-Modul 313 eine drahtlose Audioübertragung
ausführt, um eine drahtlose Telefonie zu ermöglichen.
Der Benutzer kann durch Bedienung eines mit dem Steuermodul
306 verbundenen Tastenmoduls 303 dem Steuermodul 306
eine Telefonnummer und weitere Funktionsbefehle geben, um eine Telefonnummer auszuwählen,
einen eingegangenen Anruf abzunehmen oder andere diesbezügliche Funktionen
des Internet-Telefonierens durchzuführen; dazu kann der Benutzer auf einem
mit dem Steuermodul 306 verbundenen Bildschirm 302 die jeweiligen
Funktionen durchblättern.
Die vorstehende Beschreibung stellt nur die bevorzugten Ausführungsbeispiele
der Erfindung dar und soll nicht die Patentansprüche beschränken. Alle
gleichwertigen Änderungen und Modifikationen, die unter Anwendung der Beschreibung
und der Zeichnungen betreffs der Erfindung vorgenommen werden, gehören zum
Schutzbereich der vorliegenden Erfindung.
- 10, 3
- Telefon für drahtlose Netzwerke
- 100
- Kopfhörer
- 101
- Kabelaufwickeleinheit
- 1010
- Kabelaufnahmeraum
- 1012
- Wicklungsplatte
- 1014
- Kommunikationskabel
- 1016
- Spiralfeder
- 102, 302
- Display
- 103, 303
- Tastenmodul
- 104, 304
- Lautsprecher
- 105, 305
- Mikrofon
- 106, 306
- Steuermodul
- 107, 307
- De-/Kodiereinheit für Tonsignale
- 108, 308
- Echolöschschaltkreis
- 109, 309
- Modul für Telefone für drahtlose Netzwerke
- 110, 310
- Tonsignalumschaltmodul
- 111, 311
- Speichereinheit
- 112
- Feststelleinheit
- S1
- Paketsignal für eingegangene Anrufe
- S2
- Tonsignal
- S3
- Feststellsignal
- 20
- drahtloses Netzwerk
- 30
- Hauptkörper des Telefons
- 301
- Aufnahmeraum für einen Kopfhörer
- 312
- Feststell- und Aufladeschaltkreis
- 313
- Bluetooth-Modul
- 32
- Bluetooth-Kopfhörer
- 320
- Signalübertragungsende
- 4
- Benutzer
- SW1
- Hakenschalter
- VBAT
- Signalquelle auf hohem Potential
- R1
- Widerstand
- G
- Signalquelle auf niedrigem Potential
- U1, U2
- Steuerchip
- L1, L2
- Induktionsapparat