Die Erfindung betrifft eine Antennenanordnung, insbesondere eine Antennenanordnung,
die aus einem Wickelmechanismus, einer Antenne und einem Positionierelement zusammensetzbar
ist, um eine praktische Verwendung, eine einfache Aufbewahrung sowie eine leichte
Auswechslung zu ermöglichen. Außerdem ist sie mit allen Antennen o.ä.
kompatibel.
Zur Zeit werden immer häufiger GPS-basierte (Global Positioning
System) Navigationssysteme in Autos eingesetzt. Neben der genauen Positionierung
zur Erhöhung der Navigation, arbeitet das GPS-basierte Navigationssystem auch
im Zusammenwirken mit PDAs, Handys, usw. In manchen Gegenden wie in Europa wurde
TMC (Trafic Message Channel) im Zusammenwirken mit dem GPS-basierten Navigationssystem
eingesetzt. Durch die FM-Echtzeit-Verkehrsnachricht im Zusammenwirken mit einem
Empfangsgerät, in dem relevante Softwares eingebaut sind, kann das GPS-basierte
Navigationssystem mit der Rundfunk-Verkehrsnachricht verknüpft werden, um eine
optimale Navigation zu ermöglichen. Das GPS-Navigationsgerät erfordert
aber eine Antenne. Die herkömmliche Antennenanordnung ist unmittelbar im GPS-Navigationsgerät
vorgesehen, damit das GPS-Navigationsgerät angepasste Signale empfangen kann,
durch welche erwünschte Nachrichten erhältlich sind. Die Antennenanordnung
kann zwar die Informationen erhalten. Dabei wird jedoch das Äußere der
Antennenanordnung beeinträchtigt. Außerdem kann sie nur mit Schwierigkeiten
aufbewahrt und positioniert werden. Daher erfordert sie weitere Verbesserungen.
Durch die Erfindung wird eine Antennenanordnung geschaffen, die aus
einem Wickelmechanismus, einer Antenne und einem Positionierelement zusammensetzbar
ist, wobei die Antenne beweglich auf den Wickelmechanismus aufgewickelt ist, was
zum praktischen Ein- und Ausfahren der Antenne je nach Bedarf führt. Außerdem
ist das Positionierelement beweglich am unteren Gehäuse des Wickelmechanismus
angebracht, wodurch sich die erfindungsgemäße Antennenanordnung mit dem
als Saugplatte oder Klammer ausgeführten Positionierelement irgendwo im Auto
schnell anbringen lässt. Mit dem am anderen Ende der Antenne angebrachten Anschlusskopf
kann die im Wickelmechanismus gewickelte Antenne bis hin zu einem im Auto vorgesehenen
GPS-Navigationsgerät gezogen und mit diesem verbunden werden, um einen optimalen
Datenempfang zu ermöglichen. Insgesamt können eine praktische Verwendung
und eine einfache Aufbewahrung erzielt werden. Ferner werden durch die Erfindung
eine praktische Anwendbarkeit und eine Bequemlichkeit sichergestellt.
Außerdem wird durch die Erfindung eine Antennenanordnung geschaffen,
bei der das untere Gehäuse und das Positionierelement lösbar verbunden
sind, was für eine praktische Auswechslung des Positionierelements gesorgt
ist. Hierdurch ergibt sich eine einfache Auswechslung des Positionierelements. So
werden eine praktische Anwendbarkeit und eine Bequemlichkeit sichergestellt.
Die Erfindung weist insbesondere die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale
auf. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
Gemäß der Erfindung wird eine Antennenanordnung geschaffen,
die aufweist:
eine Wickelmechanismus, der ein oberes Gehäuse, ein unteres Gehäuse und
eine Mittelspule umfasst, wobei die Mittelspule beweglich zwischen dem oberen Gehäuse
und dem unteren Gehäuse vorgesehen ist;
eine Antenne, deren eines Ende an der Mittelspule des Wickelmechanismus befestigt
und deren anderes Ende mit einem Anschlusskopf versehen ist, wobei die Antenne auf
den Wickelmechanismus derart aufwickelbar ist, dass die Antenne ein- und ausfahrbar
ist; und
ein Positionierelement, das beweglich am unteren Gehäuse des Wickelmechanismus
angebracht ist, um eine zuverlässige Positionierung zu ermöglichen. Auf
diese Weise wird eine einfache Verwendung, Aufbewahrung sowie Auswechslung gewährleistet.
So werden eine praktische Anwendbarkeit und eine Bequemlichkeit sichergestellt.
Im Folgenden werden die Erfindung und deren Ausgestaltungen im Zusammenhang
mit den Figuren näher erläutert. Es zeigen:
1 eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels
einer erfindungsgemäßen Antennenanordnung;
2 eine perspektivische Explosionsdarstellung des Ausführungsbeispiels
einer erfindungsgemäßen Antennenanordnung;
3 die Vorgehensweise zum Bedienen der erfindungsgemäßen
Antennenanordnung in Schnittansicht;
4 eine weitere Vorgehensweise zum Bedienen der erfindungsgemäßen
Antennenanordnung in Schnittansicht; und
5 eine schematische Darstellung eines Anwendungsbeispiels
der erfindungsgemäßen Antennenanordnung.
Bezugnehmend auf die 1 bis 4
weist eine erfindungsgemäße Antennenanordnung einen Wickelmechanismus
10, eine Antenne 20 und ein Positionierelement 30 auf.
Der Wickelmechanismus 10 umfasst ein oberes Gehäuse
11, ein unteres Gehäuse 12 und eine Mittelspule
13, wobei die Mittelspule 13 beweglich zwischen dem oberen Gehäuse
11 und dem unteren Gehäuse 12 vorgesehen ist. Eine Bandfeder
131 ist in der Mitte der Mittelspule 13 des Wickelmechanismus
10 angeordnet, wobei die Bandfeder 131 derart umgebogen ist, dass
zwei Einsteckabschnitte 132 ausgebildet sind. Wenigstens ein Zahnabschnitt
133 ist oben an der Mittelspule 13 angeordnet, wobei das obere
Gehäuse 11 zwei vorstehende Steckzapfen 111 besitzt, die
in die jeweiligen beiden Einsteckabschnitte 132 der Bandfeder
131 einsteckbar und mit dem unteren Gehäuse 12 verbindbar
sind. Das obere Gehäuse 11 ist außen mit einem Einstellhebel
112 versehen, der durch das obere Gehäuse 11 derart hindurchführt,
dass er mit einem im Inneren des oberen Gehäuses 11 befindlichen Gleitstück
113 verbunden ist, wobei ein Federelement 114 an einem anderen
Ende des Gleitstücks 113 angebracht ist, während das Gleitstück
113 an seiner einen Seite über einen Ansatz 115 verfügt,
gegen den der oben an der Mittelspule 13 angeordnete Zahnabschnitt
133 derart anliegt, dass eine sichere Positionierung erzielt ist. Außerdem
ist eine Schraubenmutter 121 am Boden des unteren Gehäuses
12 angebracht. Darüber hinaus weist das obere Gehäuse
11 einen Führungsabschnitt 116 auf, während das untere
Gehäuse 12 einen entsprechenden Führungsabschnitt 122
besitzt, der zusammen mit dem Führungsabschnitt 116 des oberen Gehäuses
11 einen Ein- und Ausgang für die Antenne bildet.
Ein Ende der Antenne 20 ist an der Mittelspule
13 des Wickelmechanismus 10 befestigt, während deren anderes
Ende mit einem Anschlusskopf 21 versehen ist, wobei die Antenne
20 auf den Wickelmechanismus 10 derart aufwickelbar ist, dass
die Antenne 20 ein- und ausfahrbar ist.
Das Positionierelement 30 ist beweglich am unteren Gehäuse
12 des Wickelmechanismus 10 angebracht, um eine zuverlässige
Positionierung zu ermöglichen. Das Positionierelement 30 ist als Saugplatte
ausgeführt. Alternativ kann das Positionierelement 30 als Klammer
o.ä. ausgeführt sein. Das Positionierelement 30 weist einen entsprechenden
Schraubenbolzen 31 auf, der mit der Schraubenmutter 121 des unteren
Gehäuses 12 eine bewegliche Verbindung herstellt.
Wie aus den 1 bis 5
ersichtlich, zeichnet sich die aus dem Wickelmechanismus 10, der Antenne
20 und dem Positionierelement 30 zusammengesetzte Antennenanordnung
dadurch aus, dass die Antenne 20 um den Wickelmechanismus 10 gewickelt
ist, sodass die Antenne 20 je nach Bedarf längenverstellbar ist. Außerdem
ist das Positionierelement 30 beweglich am unteren Gehäuse
12 des Wickelmechanismus 10 angebracht, wodurch sich die erfindungsgemäße
Antennenanordnung mit dem als Saugplatte oder Klammer ausgeführten Positionierelement
30 irgendwo im Auto schnell anbringen lässt. Mit dem am anderen Ende
der Antenne 20 angebrachten Anschlusskopf 21 kann die im Wickelmechanismus
10 gewickelte Antenne 20 bis hin zu einem im Auto vorgesehenen
GPS-Navigationsgerät 40 gezogen und mit diesem verbunden werden, um
einen optimalen Datenempfang zu ermöglichen. Bei Nichtgebrauch oder bei der
Verringerung der Länge der Antenne 20 braucht man lediglich den außen
am oberen Gehäuse 11 angeordneten Einstellhebel 112 zu schieben,
wodurch das Federelement 114 durch das im Inneren des oberen Gehäuses
11 befindliche Gleitstück 113 derart gedrückt wird,
dass der an einer Seite des Gleitstücks 113 ausgebildete Ansatz
115 aus dem oben an der Mittelspule 13 angeordneten Zahnabschnitt
133 ausrastet. Auf diese Weise wird die in der Mitte der Mittelspule
13 des Wickelmechanismus 10 befindliche Bandfeder 131
um die beiden vorstehenden Steckzapfen 111 zurückgewickelt. So kann
die Antenne 20 problemlos in ihre Ausgangslage zurückgebracht werden
Beim Gebrauch kann das automatische Aufwickeln der Antenne 20 elektrisch
erfolgen. Nach längerem Einsatz wird das Positionierelement 30 gealtert
oder beschädigt. Durch die praktische Schraubenverbindung zwischen der Schraubenmutter
121 des unteren Gehäuses 12 und dem Schraubenbolzen
31 des Positionierelements 30 kann das Positionierelement
30 leicht ausgewechselt werden. Damit wird eine schnelle Positionierung
und Auswechslung des Positionierelements 30 gewährleistet. Insgesamt
können eine praktische Verwendung, eine einfache Aufbewahrung sowie eine leichte
Auswechslung erzielt werden. Ferner werden durch die Erfindung eine praktische Anwendbarkeit
und eine Bequemlichkeit sichergestellt.
Obwohl die Erfindung in Bezug auf ein Beispiel beschrieben wurde,
welches derzeit als praktikabelste und bevorzugte Ausführungsform betrachtet
wird, versteht es sich, dass die Erfindung nicht auf das offenbarte Ausführungsbeispiel
beschränkt ist. Im Gegenteil sollen verschiedene Modifikationen und ähnliche
Anordnungen abgedeckt werden, die sich im Umfang der beigefügten Ansprüche
befinden, der mit der breitesten Interpretation übereinstimmt, um alle derartigen
Modifikationen und ähnliche Anordnung zu umfassen.
- 10
- Wickelmechanismus
- 11
- oberes Gehäuse
- 111
- vorstehender Steckzapfen
- 112
- Einstellhebel
- 113
- Gleitstück
- 114
- Federelement
- 115
- Ansatz
- 116
- Führungsabschnitt
- 12
- unteres Gehäuse
- 121
- Schraubenmutter
- 122
- Führungsabschnitt
- 13
- Mittelspule
- 131
- Bandfeder
- 132
- Einsteckabschnitt
- 133
- Zahnabschnitt
- 20
- Antenne
- 21
- Anschlusskopf
- 30
- Positionierelement
- 31
- Schraubenbolzen
- 40
- GPS-Navigationsgerät