Die Erfindung bezieht sich auf eine Wandhalterung für Systeme
wie u. a. elektronische Türschilder und/oder Displaysysteme und/oder Terminals
und/oder Panel-PCs und/oder ähnliche Systeme mit Verbindungsmittel für
die Befestigung der Systeme wie u. a. elektronischen Türschilder und/oder Displaysysteme
und/oder Terminals und/oder Panel-PCs und/oder ähnliche Systeme an einem Gegenstand
und/oder Wand und/oder Halterung.
Elektronische Türschilder und/oder Displaysysteme und/oder Terminals
und/oder Panel-PCs und/oder ähnliche Systeme werden häufig an Gegenständen,
wie z. B. Wänden, Holzpanelen, Möbelstücken oder dergleichen befestigt.
Üblich sind hier Wandhalterungen in die die Systeme mittels Bolzen in Führungsschienen
eingeführt werden. Weiter sind Halterungen bekannt, bei denen die Systeme seitlich
festgeschraubt werden.
Derartige Wandhalterungen haben den Nachteil, daß zum einen die
Systeme leicht aus der Halterung genommen werden können. Bei Unterputzmontagen
ist außerdem eine wesentlich größere Blende notwendig, um den Einführungsraum
abzudecken. Nachteilig bei der Schraubversion ist, daß seitlich Schrauben zu
sehen sind, was vom Design her unschön ist.
Hiervon ausgehend hat sich die Erfindung die Aufgabe gestellt, eine
Wandhalterung der eingangs genannten Art zu gestalten, bei der die Systeme ohne
einen zusätzlichen Halter an einem Gegenstand befestigt werden können,
wobei die Befestigung möglichst unsichtbar bleibt und vorzugsweise keine wesentlich
größere Frontblende benötigt wird.
Gelöst wird diese Aufgabe ausgehend von den Merkmalen der eingangs
genannten Art dadurch, daß die Wandhalterung mittels Verbindungsmittel lösbar
mit dem System verbunden ist, und daß die Verbindungsmittel so beschaffen sind,
daß das System mit der Wandhalterung ohne Zuhilfenahme von Werkzeug verbindbar
ist.
Bei dieser Wandhalterung wird das System lösbar mit der Wandhalterung
verbunden, beispielsweise durch eine Haken- oder Druckknopfverbindung.
Erfindungsgemäß wird am Gegenstand die Wandhalterung befestigt.
Das System wird über Verbindungsmittel auf einfache Weise, insbesondere ohne
Zuhilfenahme von Werkzeugen an der Wandhalterung befestigt. Die Verbindungsmittel
sind dabei so ausgebildet, daß eine dauerhafte und auch bei Bewegungen der
Systeme gegenüber dem Gegenstand sichere Verbindung erreicht wird. Bewährt
haben sich als Verbindungsmittel elastische Verbindungen, beispielsweise Druckknopfverbinder,
weiterhin Haken.
Die erfindungsgemäße Wandhalterung hat den großen Vorteil,
daß die Befestigungsteile, die für die Befestigung am Gegenstand benötigt
werden, praktisch nicht in Erscheinung treten. Ein Halter oder dergleichen wird
nicht benötigt und ist daher auch optisch nicht sichtbar. In bevorzugter Ausführung
sind die Verbindungsmittel Teil der Wandhalterung und der Systemgehäuse und
fallen auf diese Weise nicht auf und die Systeme lassen sich einfach auf die Wandhalterung
aufschieben, aufdrücken oder in diese einhängen.
Bei zusammengesetzten Wandhalterung und Systemgehäuse sind die
Verbindungsmittel vorzugsweise optisch verdeckt. Sie befinden sich vorzugsweise
am Rand der Wandhalterung, wobei diese in eine Aussparung im System verschwindet.
In einer bevorzugten Ausführung sind das Gehäuse und die
Wandhalterung aus Metall. Bevorzugt befindet sich die Wandhalterung im eingesetzten
Zustand im Systemgehäuse bündig mit diesem, sodaß von außen
die Separierbarkeit des Systems in Wandhalterung und Systemgehäuse praktisch
nicht ersichtlich ist und eigentlich nur von der Rückseite durch einen schmalen
Spalt erkennbar ist.
Bevorzugt besteht die Wandhalterung aus einer Platte, die am Gegenstand
vorzugsweise mit Schrauben befestigt wird.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den übrigen
Ansprüchen sowie der nun folgenden Beschreibung von nicht einschränkend
zu verstehenden Ausführungsbeispielen der Erfindung, die unter Bezugnahme auf
die Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigen:
1: Einen Schnitt durch die integrierte Wandhalterung
im Systemgehäuse
2: Eine Draufsicht auf die Wandhalterung
Das System hat ein Gehäuse 1, das sich aus mehreren
Bauteilen zusammensetzt, nämlich einer Front 2 und dem Rackgehäuse
3. Das Rackgehäuse 3 kann dabei aus mehreren Einzeiteilen
bestehen. Die Wandhalterung 4 kann ebenfalls auch aus mehreren Teilen bestehen,
hat jedoch im wesentlichen die Form einer flachen Platte, wie aus 2
ersichtlich ist.
Das Systemgehäuse 1 und die Wandhalterung
4 sind über Verbindungsmittel 5 miteinander lösbar verbunden.
Hierzu sind an der Wandhalterung 4 Druckknopfvorsprünge
6 in einer Gesamtzahl von mindestens vier vorgesehen,
ihnen sind passende Rastvorrichtungen 7 im Systemgehäuse zugeordnet.
Die Druckknopfvorsprünge 6 und die Rastvorrichtungen 7 bilden
Druckknopfverschlüsse. Wird das Systemgehäuse 1 passgenau auf
die Wandhalterung aufgesetzt, so rasten die vier Druckknopfvorsprünge
6 in die Rastvorrichtungen 7 ein und es kommt zu der in
1 dargestellten, zusammengesetzten Position beider Teile
1, 4.
Es sind noch andere Ausführungen der Verbindungsmittel
5 möglich, beispielsweise können die Vorsprünge
6 als Haken ausgeführt sein, die Rastvorrichtungen 7 sind
dann entsprechende Aufnahmeschlitze für diese Haken 6. Weiterhin können
magnetische Verbindungsstücke vorgesehen sein, die Teile 6 und gegebenfalls
7 sind dann Permanentmagnete bzw. Eisenteile. Auch können die Vorsprünge
6 als Stifte ausgeführt sein, die in Rastöffnungen greifen.
Die Wandhalterung 4 hat Bohrungen 8 zur Befestigung
mittels Schrauben 10 an einem Gegenstand 9.
Zur Montage wird zunächst die Wandhalterung 4 am Gegenstand
9 mittels Schrauben 10 am Gegenstand befestigt. Sodann wird das
Systemgehäuse 1 auf die Wandhalterung 4 aufgedrückt.
Hierzu ist kein Werkzeug notwendig, vielmehr rasten die Verbindungsmittel
5 selbsttätig ein.