PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE60126263T2 08.11.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001278084
Titel Optischer Verbinder
Anmelder AutoNetworks Technologies, Ltd., Nagoya, Aichi, JP;
Sumitomo Wiring Systems, Ltd., Yokkaichi, Mie, JP;
Sumitomo Electric Industries, Ltd., Osaka, JP
Erfinder Asada, Kazuhiro, Nagoya, Aichi, JP
Vertreter WINTER, BRANDL, FÜRNISS, HÜBNER, RÖSS, KAISER, POLTE, Partnerschaft, 85354 Freising
DE-Aktenzeichen 60126263
Vertragsstaaten DE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 12.07.2001
EP-Aktenzeichen 011170255
EP-Offenlegungsdatum 22.01.2003
EP date of grant 24.01.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.11.2007
IPC-Hauptklasse G02B 6/38(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Diese Erfindung betrifft einen optischen Verbinder zur Verbindung einer optischen Faserleitung mit einer photoelektrischen Vorrichtung oder zur Verbindung optischer Faserleitungen miteinander.

2. Beschreibung des Standes der Technik

Eine herkömmliche Struktur, mittels der ein optischer Verbinder eine optische Faserleitung hält, ist in der JP-A-58-185810 U beschrieben.

Bei diesem optischen Verbinder ist in einer Klemme, die aus einer dünnen Metallschicht gebildet ist, eine U-förmige Ausnehmung ausgebildet und dieser U-förmige Ausnehmungsabschnitt wird auf einer Ummantelung (Abdeckung) einer optischen Faserleitung im Presssitz und sich hieran eingrabend angeordnet, sodass die optische Faserleitung gehalten wird. Hierbei ist eine Breite der U-förmigen Ausnehmung etwas geringer als der Durchmesser der Leitung und ein offenes Ende der U-förmigen Ausnehmung erstreckt sich allmählich in Richtung der offenen Seite hiervon. Beim Einführen der optischen Faserleitung in die U-förmige Ausnehmung wird die optische Faserleitung in die U-förmige Ausnehmung durch das sich erweiternde offene Ende hiervon eingeführt und seitliche Randabschnitte dieser U-förmigen Ausnehmung graben sich in die Ummantelung der Leitung ein.

Bei dem Verbinder, wie er in der JP-A-58-185810 U beschrieben ist, wirkt jedoch, wenn die optische Faserleitung durch das sich erweiternde Ende in die U-förmige Ausnehmung eingeführt wird, eine große Kraft, welche die optische Faserleitung radial nach innen zusammendrückt, auf diese optische Faserleitung, sodass eine Belastung aufgrund dieser Zusammendrückung sich in der Faser selbst aufbaut, was das Problem mit sich bringen kann, dass ein Lichtverlust anwächst.

Die US-A 6,174,091 und die US-A-5,553,181 befassen sich mit faseroptischen Verbindern zum Halten einer optischen Faser im Inneren eines derartigen Verbinders an Ort und Stelle. In beiden Druckschriften wird ein Halteteil oder Halteclip verwendet, der durch eine Öffnung in dem Verbindergehäuse einbringbar ist, um ein Ende der optischen Faser zu halten. Zu diesem Zweck sind die Halteteile plattenförmig mit einem Positionierschlitz, der von der optischen Faser durchsetzt wird. Bei Einführen des Halteteils oder der Stopperklinge schneiden sich Abschnitte an den seitlichen Rändern des Positionierschlitzes in einer messer- oder rasierklingenartigen Weise in eine Ummantelung der optischen Faser und hierdurch wird die optische Faser im Inneren des Verbinders gehalten.

Folglich graben sich bei der JP-A-58-185810 U und auch bei der US-A 6,174,091 und der US-A-5,553,181 die messer- oder rasierklingenartigen Schneidränder der U-förmigen Ausnehmung lediglich in die Ummantelung der optischen Faser ein. Dies ist nachteilig, da es zu unerwünschten Belastungen in der optischen Faser selbst führt.

In der EP-A-0 869 378, von der die vorliegende Erfindung ausgeht, wird eine Schneidkante durch etwas gebildet, das mit einem Flachmeissel vergleichbar ist, d.h. die Schneidkante läuft im Wesentlichen parallel zur Längsachse der optischen Faserleitung oder des Mantels.

Um eine ausreichende Steifigkeit des plattenförmigen Abschnittes mit dem Positionierschlitz darin zu haben, ist es notwendig, dass der plattenartige Abschnitt eine gewisse Materialdicke hat. Eine Erhöhung der Steifigkeit des plattenartigen Abschnittes macht eine erhöhte Dicke der Wand hiervon notwendig, was wiederum zu einer erhöhten Länge der Schneidkante führt, die im Wesentlichen parallel zur Längsachse der optischen Faserleitung verläuft. Eine derartige erhöhte Länge der Schneidkante erhöht jedoch die Kräfte beim Schneiden in der optischen Faserleitung, was das Risiko von Schäden der optischen Faserleitung oder sogar der optischen Faser selbst mit sich bringt. Weiterhin spielen Unregelmäßigkeiten der optischen Faserleitung, z.B. Schwankungen in Härte, Dichte, Dicke etc., eine zunehmende Rolle, wenn sich die Länge der Schneidkante erhöht.

Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen optischen Verbinder zu schafften, der frei von den obigen Nachteilen ist, Insbesondere einen optischen Verbinder, bei dem die Schneidkräfte nicht zu hoch sind, auch unter einem solchen Umstand, dass der plattenartige Abschnitt eine vergleichsweise hohe Wanddicke hat.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird im Anspruch 1 angegeben, dass jede der einander gegenüberliegenden Seitenkanten des Positionierschlitzes einen dreieckförmigen Querschnitt derart hat, dass sie sich in Richtung Innenseite des Positionierschlitzes verjüngt, sodass, wenn der Stopper eingeführt wird und wenn der Klingenabschnitt in den Abdeckabschnitt der optischen Faserleitung eindringt, ein Abschnitt des Abdeckabschnitts von der Seitenkante mit dem dreieckförmigen Querschnitt verdrängt wird, sodass die Schneidkräfte nicht so hoch sind, auch unter einer Bedingung, dass der plattenartige Abschnitt eine vergleichsweise hohe Wanddicke hat.

Der Stopper kann ein Paar der plattenartigen Abschnitte aufweisen, die durch einen Zwischenverbindungsteilabschnitt in paralleler Beziehung zueinander verbunden sind, sodass der Stopper von der Seite betrachtet eine im Wesentlichen U-Form hat, wobei, wenn der Stopper in den leitungsaufnehmenden Öffnungsabschnitt eingeführt wird, dann das Paar von plattenartigen Abschnitten die optische Faserleitung in einer festgelegten Weise in Richtung der Achse der optischen Faserleitung festlegt.

Widerhakenklingen können an jeder der gegenüberliegenden Seitenkanten des Positionierschlitzes ausgebildet sein und in Richtung der Innenseite des Positionierschlitzes vorstehen, wobei die Widerhakenklingen in eine Richtung im Wesentlichen entgegengesetzt zur Einführrichtung des plattenartigen Abschnitts gerichtet sind.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHUNG

1 ist eine Seitenansicht auf eine bevorzugte Ausführungsform eines optischen Verbinders der vorliegenden Erfindung und eines modulseitigen optischen Verbinders;

2 ist eine Schnittdarstellung des optischen Verbinders und des modulseitigen optischen Verbinders in einem miteinander verbundenen Zustand;

3 ist eine Draufsicht auf den optischen Verbinder;

4 ist eine Ansicht von unten auf den optischen Verbinder;

5 ist eine Ansicht von hinten auf den optischen Verbinder;

6 ist eine Ansicht von vorne auf den optischen Verbinder;

7 ist eine Schnittdarstellung des optischen Verbinders;

8 ist eine Schnittdarstellung des Ablaufs beim Halten einer optischen Faserleitung im optischen Verbinder;

9 ist eine Schnittdarstellung des Ablaufs beim Halten der optischen Faserleitung im optischen Verbinder;

10 ist eine Ansicht von unten auf einen Stopper gemäß der Erfindung; und

11 ist eine Ansicht von vorne auf einen modifizierten Stopper.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN

Es erfolgt nun eine genauere Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung.

Der allgemeine Aufbau und das Konzept eines optischen Verbinders werden nun beschrieben.

Wie in den 1 und 2 gezeigt, hält ein optischer Verbinder 1 eine optische Faserleitung 90 in einem positionierten Zustand und in diesem Zustand kann dieser optische Verbinder 1 mit einem modulseitigen optischen Verbinder 50 verbunden werden. Wenn dieser optische Verbinder 1 somit mit dem modulseitigen optischen Verbinder 50 verbunden ist, ist die optische Faserleitung 90 optisch mit einer photoelektrischen Vorrichtung D verbunden, die in dem modulseitigen optischen Verbinder 50 aufgenommen ist.

Hier wird nun der modulseitige optische Verbinder 50 beschrieben. Wie in den 1 und 2 gezeigt, enthält der modulseitige optische Verbinder 50 ein Gehäuse 51 aus einem Kunstharz und ein Vorrichtungsaufnahmeabschnitt 52 zur Aufnahme der photoelektrischen Vorrichtung D, beispielsweise eines lichtemittierenden Elements und eines lichtempfangenden Elements, ist innerhalb des Gehäuses 51 ausgebildet und die photoelektrische Vorrichtung D kann in einer bestimmten Ausrichtung in diesem Vorrichtungsaufnahmeabschnitt 52 aufgenommen und gehalten werden.

Ein rohrförmiger Ferrulen-Einbringabschnitt 53 zur Aufnahme einer Ferrule 12 des optischen Verbinders 1 (wird später beschrieben) ist an einem vorderen Endabschnitt des Gehäuses 51 ausgebildet und liegt vorderhalb einer lichtemittierenden Oberfläche oder einer lichtempfangenden Oberfläche der photoelektrischen Vorrichtung D, welche in dem Vorrichtungsaufnahmeabschnitt 52 aufgenommen ist. Wenn die Ferrule 12 des optischen Verbinders 1 in den Ferrulen-Einbringabschnitt 53 eingesetzt wird, ist eine Endoberfläche einer optischen Faser 91, die in dem Ferrulen-Einbringabschnitt 53 aufgenommen ist, in einer gegenüberliegenden Beziehung zur lichtemittierenden Oberfläche oder lichtempfangenden Oberfläche der photoelektrischen Vorrichtung D angeordnet und auf diese Weise wird die optische Faser 91 optisch mit der photoelektrischen Vorrichtung D gekoppelt.

Ein Eingriffsabschnitt 55, mit dem ein Eingriffsvorsprung 21 des optischen Verbinders 1 (wird später beschrieben) in Eingriff bringbar ist, ist an einem oberen Abschnitt des Vorderendes des Gehäuses 51 ausgebildet. Wenn der Eingriffsvorsprung 21 des optischen Verbinders 1 in Eingriff mit dem Eingriffsabschnitt 51 ist, ist der optische Verbinder 1 in dem modulseitigen optischen Verbinder 50 ausziehfest verbunden gehalten.

Zurückkehrend zu den Bauelementen des optischen Verbinders 1, so weist dieser optische Verbinder 1 ein Gehäuse 10 und einen Stopper 40 auf, der an diesem Gehäuse 10 angeordnet ist, wie in 2 gezeigt.

Wie in den 1 bis 7 gezeigt, ist das Gehäuse 10 aus einem Harz oder dergleichen gefertigt und hat eine im Wesentlichen quadratische Rohrform und eine Aufnahmeöffnung 11 ist in dem Gehäuse 10 ausgebildet und erstreckt sich entlang dessen Achse.

Die optische Faserleitung 90, die in die Aufnahmeöffnung 11 einzusetzen ist, und in einer festgelegten Weise zu positionieren ist, enthält einen ersten Abdeckabschnitt 92, der auf einem Außenumfang der optischen Faser 91 (die einen Kern und einen Mantel aufweist) ausgebildet oder hierauf beschichtet ist und einen zweiten Abdeckabschnitt 93, der auf einem Außenumfang des ersten Abdeckabschnitts 92 ausgebildet oder hierauf beschichtet ist. Der zweite Abdeckabschnitt 93 wird über eine bestimmte Länge vom Endabschnitt der optischen Faserleitung 90 her entfernt, um den ersten Abdeckabschnitt 92 freizulegen und weiterhin wird der erste Abdeckabschnitt 92 über eine bestimmte Länge von einem distalen Endabschnitt des von dem zweiten Abdeckabschnitt freigelegten Abschnittes der optischen Faserleitung 90 her freigelegt, um die optische Faser 91 freizulegen (siehe 2).

Die Aufnahmeöffnung 11 enthält einen Einbringabschnitt 11a, einen Leitungsaufnahmeöffnungsabschnitt 11c und einen Ferrulenaufnahmeöffnungsabschnitt 11e, welche hintereinander auf einer geraden Linie in dieser Reihenfolge von einem rückwärtigen Ende des Gehäuses 10 in Richtung eines Vorderendes hiervon angeordnet sind, wobei der Abschnitt 11a einen größeren Innendurchmesser als der Abschnitt 11c hat und der Abschnitt 11b einen größeren Innendurchmesser als der Abschnitt 11e hat. Der Innendurchmesser des Einbringabschnitts 11a ist etwas größer als der Außendurchmesser des zweiten Abdeckabschnitts 93 der optischen Faserleitung 90 und der Innendurchmesser des Leitungsaufnahmeöffnungsabschnitts 11c ist etwas größer als der Außendurchmesser des ersten Abdeckabschnitts 92 der optischen Faserleitung 90 und der Innendurchmesser des Ferrulenaufnahmeöffnungsabschnitts 11e ist im Wesentlichen gleich dem Außendurchmesser der optischen Faser 91 (siehe 2 und 7). Der Ferrulenaufnahmeöffnungsabschnitt 11e erstreckt sich durch die Ferrule 12, die vom Vorderende des Gehäuses 10 vorsteht.

Wenn der Endabschnitt der optischen Faserleitung 90 in die Aufnahmeöffnung 11 von der Rückseite hiervon eingesetzt wird, wird der zweite Abdeckabschnitt 93 der optischen Faserleitung 90 in dem Einbringabschnitt 11a aufgenommen und der erste Abdeckabschnitt 92 der optischen Faserleitung 90 wird in dem Leitungsaufnahmeöffnungsabschnitt 11c aufgenommen und die optische Faser 91 wird in dem Ferrulenaufnahmeöffnungsabschnitt 11e aufgenommen. Hierbei ist die optische Faser 91 in einem radial ausgerichteten Zustand aufgenommen und gehalten, da der Innendurchmesser des Ferrulenaufnahmeöffnungsabschnittes 11e im Wesentlichen gleich dem Außendurchmesser der optischen Faser 91 ist. Die Endoberfläche der optischen Faser 91 wird am distalen Ende der Ferrule 12 in eine Spiegelfläche bearbeitet und die Ferrule 12 wird in den Ferruleneinbringabschnitt 53 des modulseitigen optischen Verbinders 50 derart eingesetzt, dass das distale Ende der Ferrule 12 zuerst in diesen Ferruleneinbringabschnitt 53 eingeführt wird und als Ergebnis wird die Endoberfläche der optischen Faser 91 in einer gegenüberliegenden Beziehung zur lichtemittierenden Oberfläche oder der lichtempfangenden Oberfläche der photoelektrischen Vorrichtung D angeordnet.

Ein sich verjüngender Abschnitt 11b ist zwischen dem Einbringabschnitt 11e und dem Leitungsaufnahmeöffnungsabschnitt 11c ausgebildet und weiterhin ist ein sich verjüngender Abschnitt 11d zwischen dem Leitungsaufnahmeöffnungsabschnitt 11c und dem Ferrulenaufnahmeöffnungsabschnitt 11e ausgebildet und jeder dieser sich verjüngenden Abschnitte 11b und 11d nimmt in seinem Durchmesser in Richtung Vorderende der Aufnahmeöffnung 11 allmählich ab. Ein Kantenabschnitt zwischen dem sich verjüngenden Abschnitt 11b und dem Einbringabschnitt 11a, ein Kantenabschnitt zwischen dem sich verjüngenden Abschnitt 11b und dem Leitungsaufnahmeöffnungsabschnitt 11c, ein Kantenabschnitt zwischen dem sich verjüngenden Abschnitt 11d und dem Leitungsaufnahmeöffnungsabschnitt 11c und ein Kantenabschnitt zwischen dem sich verjüngenden Abschnitt 11d und dem Ferrulenaufnahmeöffnungsabschnitt 11e ist in einer im Wesentlichen abgerundeten Form gebrochen, sodass, wenn der Endabschnitt der optischen Faserleitung 90 in die Aufnahmeöffnung 11 eingeführt wird, die optische Faserleitung 90 glatt eingeführt werden kann, ohne sich an der inneren Umfangsoberfläche der Aufnahmeöffnung 11 zu verfangen.

Eine Befestigungsöffnung 13, die im Wesentlichen quadratisch ist, ist in einem Bodenabschnitt des Gehäuses 11 ausgebildet und plattenartige Abschnitte 41 (werden später beschrieben) des Stoppers 40 können in den Leitungsaufnahmeöffnungsabschnitt 11c durch diese Befestigungsöffnung 13 in einer Richtung senkrecht zur Einführrichtung der optischen Faserleitung 90 eingeführt werden (siehe 2 und 4).

Derjenige Abschnitt des Leitungsaufnahmeöffnungsabschnittes 11c, der der Befestigungsöffnung 13 entspricht, hat einen im Wesentlichen schachtelförmigen Raum (siehe Querschnittsform in den 8 und 9) und ein Paar von rechten und linken Halteausnehmungen 14 ist jeweils an vorderen Abschnitten einander gegenüberliegender Seitenflächen dieses schachtelförmigen Raums ausgebildet und ein anderes Paar rechter und linker Halteausnehmungen 14 ist entsprechend an rückwärtigen Abschnitten dieser einander gegenüberliegenden Seitenflächen ausgebildet. Gegenüberliegende Seitenkanten eines des Paars von plattenartigen Abschnitten 41 des Stoppers 40 kann gleitend in das Paar vorderer Aufnahmeausnehmungen 14 eingeschoben werden, wohingegen gegenüberliegende Seitenkanten des anderen plattenartigen Abschnittes 41 gleitbeweglich in das Paar von rückwärtigen Halteausnehmungen 14 eingeschoben werden kann, sodass jeder plattenartige Abschnitt 41 in einer Ausrichtung senkrecht zur Einführrichtung der optischen Faserleitung 90 gehalten werden kann.

Die innere Fläche des Leitungsaufnahmeöffnungsabschnittes 11c, die gegenüberliegend zur Befestigungsöffnung 13 angeordnet ist, ist mit einer Vertiefung 15 ausgebildet, die sich in Einführrichtung der optischen Faserleitung 90 erstreckt und eine Bogenform entsprechend der Krümmung des ersten Abdeckabschnitts 92 der optischen Faserleitung 90 hat. Wenn der erste Abdeckabschnitt 92 der optischen Faserleitung 90 in dem Leitungsaufnahmeöffnungsabschnitt 11c aufgenommen ist, wird dieser erste Abdeckabschnitt 92 in der Vertiefung 15 eingesetzt, sodass die optische Faserleitung 90 entlang der Achse des Leitungsaufnahmeöffnungsabschnittes 11c gelagert ist.

Ein Eingriffsverlängerungsteilabschnitt 20 ist auslegerartig an der oberen Fläche des Gehäuses 10 ausgebildet und erstreckt sich vom rückwärtigen Endabschnitt des Gehäuses in Richtung dessen Vorderende. Der Eingriffsvorsprung 21 für einen Eingriff mit dem Eingriffsabschnitt 55 des modulseitigen optischen Verbinders 50 ist an einem distalen Ende des Eingriffsverlängerungsteilabschnitts 20 ausgebildet. Zur Verbindung des optischen Verbinders 1 auf Seiten der optischen Faser und des modulseitigen optischen Verbinders 50 miteinander wird eine schräge Fläche 21a des Eingriffsvorsprungs 21 gegen den Eingriffsabschnitt 55 gedrückt und damit wird der Eingriffsverlängerungsteilabschnitt 20 elastisch nach unten verformt, sodass sich der Eingriffsvorsprung 21 nach unten bewegt und der Eingriffsvorsprung 21 über den Eingriffabschnitt 55 gleitet und hiermit in Eingriff gelangt, sodass die beiden Verbinder 1 und 50 in einem verbundenen Zustand gehalten werden. Ein Betätigungsabschnitt 22 ist an einer Oberfläche des Eingriffsverlängerungsteilabschnitts 20 ausgebildet und wenn der Verbindungszustand der beiden Verbinder 1 und 50 aufgehoben wird, wird der Betätigungsabschnitt 22 nach unten gedrückt, um den Eingriff des Eingriffsvorsprungs 21 des optischen Verbinders 1 auf Seiten der optischen Faser mit dem Eingriffsabschnitt 55 des modulseitigen optischen Verbinders 50 aufzuheben.

Wie in den 2, 8 und 9 gezeigt, wo die grundlegende Idee eines Stoppers erläutert ist, ist der Stopper 40 beispielsweise durch Pressen eines dünnen Schichtteils aus Metall oder eines anderen Materials in eine bestimmte Form ausgebildet und dieser Stopper enthält ein Paar von im Wesentlichen quadratischen plattenartigen Abschnitten 41 einer bestimmten Dicke, die durch einen Zwischenverbindungsteilabschnitt 45 in paralleler Beziehung zueinander verbunden sind, sodass dieser Stopper von der Seite betrachtet im Wesentlichen U-Form hat.

Jeder der plattenartigen Abschnitte 41 hat die Form einer im Wesentlichen quadratischen Platte mit gleichförmiger Dicke über die gesamte Fläche hiervon und ein Positionierschlitz 42 (10) mit U-förmiger Kontur ist in einem in Breitenrichtung mittigen Abschnitt des plattenartigen Abschnittes 41 ausgebildet und zu einem distalen Ende des plattenartigen Abschnittes 41 hin offen.

Jeder der plattenartigen Abschnitte 41 wird durch die Befestigungsöffnung 13 in den Leitungsaufnahmeöffnungsabschnitt 11c eingeführt, wobei die gegenüberliegenden Seitenkanten hiervon gleitend jeweils in den zugehörigen Aufnahmevertiefungen 14 eingesetzt sind, die an den inneren Seitenflächen des Leitungsaufnahmeöffnungsabschnittes 11c ausgebildet sind. Hierdurch wird jeder plattenartige Abschnitt 41 in dem Leitungsaufnahmeöffnungsabschnitt 11c in einer Ausrichtung senkrecht zur Einführrichtung der optischen Faserleitung 90 gehalten.

Wenn die plattenartigen Abschnitte 51 derart in den Leitungsaufnahmeöffnungsabschnitt 11c eingeführt sind, legt sich der Zwischenverbindungsteilabschnitt 43 an unteren Flächen 13a der Seitenwände an, die jeweils zwischen den vorderen und hinteren Haltevertiefungen 14 in der Befestigungsöffnung 13 ausgebildet sind, sodass die Bewegung des Stoppers 40 in Einführrichtung begrenzt wird und nebenbei gelangen Halteeingriffsteilabschnitte 44, die entsprechend an gegenüberliegenden Seitenkanten eines jeden plattenartigen Abschnittes 41 ausgebildet sind, in Eingriff mit Haltevertiefungen 14a, die entsprechend an unteren Enden der entsprechenden Haltevertiefungen 14 ausgebildet sind, sodass eine Bewegung des plattenartigen Abschnittes in Herausziehrichtung verhindert wird. Zu diesem Zeitpunkt ist der Zwischenverbindungsteilabschnitt 45 in einer Position angeordnet, wo er die Befestigungsöffnung 13 verschließt.

Jeder der Positionierschlitze 42 hat eine Breite, die etwas geringer als der Durchmesser der optischen Faserleitung 90 ist, die von diesen Positionierschlitzen zu positionieren ist. In dieser Ausführungsform ist derjenige Abschnitt der optischen Faserleitung 90, an dem der erste Abdeckabschnitt 92 durch Entfernen des zweiten Abdeckabschnittes 93 freigelegt ist, durch den Stopper 40 in einem positionierten Zustand zu halten. Damit ist die Breite eines jeden Positionierschlitzes 42 etwas geringer als der Durchmesser des freigelegten ersten Abdeckabschnitts 92.

Klingenabschnitte 43 sind jeweils an offenen (distalen) Enden einander gegenüberliegender Seitenkanten des Positionierschlitzes 42 ausgebildet und jeder Klingenabschnitt 43 wird durch die Seitenkante des Positionierschlitzes 42 und eine distale Endkante des plattenartigen Abschnittes 41 gebildet. Jeder Klingenabschnitt 43 wird durch die Fläche der Seitenkante 42a des Positionierschlitzes 42 (die parallel zur Einführrichtung des plattenartigen Abschnittes 41 ist) und der Fläche der distalen Endkante des plattenartigen Abschnittes 41 gebildet, die einander senkrecht schneiden. Jeder Klingenabschnitt 43 hat einen Kantenabschnitt 43a, der sich in einer Richtung parallel zu der Achse der optischen Faserleitung 90 erstreckt. Wenn jeder Kantenabschnitt 43a in Anlage mit dem ersten Abdeckabschnitt 92 der optischen Faserleitung 90 gebracht wird, schneidet dieser Kantenabschnitt 43a wie ein Hobel in den ersten Abdeckabschnitt 92 und dringt in diesen eingeschnittenen Abschnitt des ersten Abdeckabschnittes 92 ein.

Wenn die plattenartigen Abschnitte 41 in dem Leitungsaufnahmeöffnungsabschnitt 11c eingeführt und aufgenommen sind, liegt jeder Klingenabschnitt 43 benachbart dem inneren Abschnitt der inneren Umfangsfläche des Leitungsaufnahmeöffnungsabschnittes 11c gegenüber, der von der Befestigungsöffnung 13 weg weist und liegt etwas hinterhalb des Abschnittes der Umfangsoberfläche des ersten Abdeckabschnittes 92, der von demjenigen Abschnitt dieser Umfangsoberfläche weg weist, mit dem der Klingenabschnitt 42 in Schneideingriff gebracht wurde (siehe 9). Somit kann mit diesem sehr kompakten Aufbau die optische Faserleitung 90 in fester Weise positioniert werden.

Nachfolgend wird der Vorgang zum Halten der optischen Faserleitung 90 durch diesen optischen Verbinder 1 beschrieben.

Zunächst wird der Endabschnitt der optischen Faserleitung 90, von dem der erste Abdeckabschnitt 92 und der zweite Abdeckabschnitt 93 entfernt wurde, von der Rückseite her in die Aufnahmeöffnung 11 im Gehäuse 10 eingeführt und die freigelegte optische Faser 91, der freigelegte erste Abdeckabschnitt 92 und der Endabschnitt des zweiten Abdeckabschnittes 93 werden entsprechend in dem Ferrulenaufnahmeöffnungsabschnitt 11e, dem Leitungsaufnahmeöffnungsabschnitt 11c und dem Einbringabschnitt 11a aufgenommen (siehe 2). Dann wird in diesem Zustand der Stopper 40 in den Leitungsaufnahmeöffnungsabschnitt 11c durch die Befestigungsöffnung 13 geschoben. Im Ergebnis legt sich der Kantenabschnitt 43a eines jeden Klingenabschnittes 43 an einen unteren Abschnitt der äußeren Umfangsoberfläche des ersten Abdeckabschnittes 92 der optischen Faser 90 an, der in versetzter Beziehung zu einer vertikalen Ebene liegt, in der die Achse der optischen Faserleitung 90 liegt, wie in

8 gezeigt. Wenn der Stopper 40 weiter eingeschoben wird, schneidet jeder Klingenabschnitt 43 in den ersten Abdeckabschnitt 92 der optischen Faserleitung 90 und dringt in den ersten Abdeckabschnitt 92 ein, wobei der eingeschnittene Abschnitt in Einführrichtung geschoben und nach oben bewegt wird. Wenn der Stopper 40 vollständig in die am weitesten innen liegende Position geschoben worden ist (wo der Zwischenverbindungsteilabschnitt 45 an den unteren Flächen 13a der Seitenwände anliegt, die jeweils zwischen vorderer und hinterer Haltevertiefung 14 ausgebildet sind), wie in 9 gezeigt, sind die gegenüberliegenden Seitenkanten eines jeden Positionierschritts 42 jeweils in Eingriff mit denjenigen Abschnitten des ersten Abdeckabschnittes 92, die von den Klingenabschnitten 43 entsprechend weg geschoben wurden und halten den ersten Abdeckabschnitt 92 der optischen Faserleitung 90 zwischen sich, sodass die optische Faserleitung 90 in einer in Axialrichtung positionierten Lage gehalten wird.

Der erste Abdeckabschnitt 92 der optischen Faser 90 ist beispielsweise aus relativ steifem Harz wie Polypropylen (PP) gemacht und dies ist insbesondere effektiv in dem Fall, wo eine Kraft, die auf den Außenumfang des ersten Abdeckabschnittes 92 aufgebracht wird, direkt auf die optische Faser 91 innerhalb dieses ersten Abdeckabschnitts wirkt. Wenn ein relativ steifes Harz, beispielsweise Polypropylen verwendet wird, um den ersten Abdeckabschnitt 92 der optischen Faserleitung 90 zu bilden, ist es weniger wahrscheinlich, dass der erste Abdeckabschnitt 92, mit dem die gegenüberliegenden Seitenkanten 42a eines jeden Positionierschlitzes 42 in Eingriff sind, verformt wird und daher ergibt sich der Vorteil, dass die optische Faserleitung im Formschluss und fest gehalten werden kann.

Der Stopper 40 enthält das Paar von plattenartigen Abschnitten 41, die durch den Zwischenverbindungsteilabschnitt 45 so verbunden sind, dass dieser Stopper von der Seite her betrachtet im Wesentlichen U-Form hat und jeder der plattenartigen Abschnitte 41 positioniert und hält die optische Faserleitung 90 in axialer Richtung, sodass dieser Stopper die ausgezeichnete Positionierung und Haltekraft liefert.

10 zeigt einen Stopper 40B gemäß der vorliegenden Erfindung. Jede von gegenüberliegenden Seitenkanten 42Ba eines Positionierschlitzes 42 hat dreieckförmigen Querschnitt und verjüngt sich in Richtung Innenseite des Positionierschlitzes 42. In diesem Fall sind diejenigen Abschnitte des Stoppers, die in den ersten Abdeckabschnitt 92 eindringen, dünner und daher kann jeder Klingenabschnitt 43B in den ersten Abdeckabschnitt 92 mit geringerer Kraft eindringen.

11 zeigt einen Stopper 40B gemäß einer Abwandlung. Widerhakenklingen 46d sind an jeder der gegenüberliegenden Seitenkanten 42Ba des Positionierschlitzes 42 eines jeden plattenartigen Abschnittes 41 des Stoppers 40d in Richtung Innenseite des Schlitzes 42 ausgebildet und stehen hiervon vor und sind in einer Richtung im Wesentlichen entgegengesetzt zur Einführrichtung des plattenartigen Abschnittes 41 ausgerichtet. Jede der Widerhakenklingen 46d ist durch einen unteren Führungsklingenabschnitt (der der offenen Seite des Positionierschlitzes 42 im Wesentlichen zugewandt ist) ausgebildet und verdünnt sich in Richtung Innenseite des Schlitzes 42 in einer Richtung entgegengesetzt zur Einführrichtung, so wie durch einen oberen Klingenabschnitt (der im Wesentlichen zum Inneren Ende des Positionierschlitzes 42 weist), der etwas weniger in gleiche Richtung wie der Führungsklingenabschnitt geneigt ist und der Führungsklingenabschnitt und der obere Klingenabschnitt schneiden einander in einem spitzen Winkel. Wenn jeder Klingenabschnitt 43 in den ersten Abdeckabschnitt 92 beim Einschneiden des ersten Abdeckabschnittes eindringt, bewegt sich jeder Führungsklingenabschnitt in Gleitkontakt mit dem geschnittenen Abschnitt des ersten Abdeckabschnittes 92, sodass die gegenüberliegenden Seitenkanten 42Da des Positionierschlitzes sanft in den ersten Abdeckabschnitt 92 eindringen. Wenn andererseits eine Kraft auf die plattenartigen Abschnitt 41 in einer Richtung entgegengesetzt zur obigen Richtung wirkt, graben sich die Widerhakenklingen 46d in den ersten Abdeckabschnitt 92 ein, sodass ein Herausziehen der plattenartigen Abschnitte verhindert ist.

Wie oben beschrieben weist der optische Verbinder der vorliegenden Erfindung das Gehäuse mit dem Leitungsaufnahmeöffnungsabschnitt auf, in welchen die optische Faserleitung eingeführt und entlang der Achse der optischen Faserleitung gehalten werden kann und der Stopper mit dem plattenartigen Abschnitt, der dem Positionierschlitz mit der Breite etwas kleiner als der Durchmesser der optischen Faserleitung und die Befestigungsöffnung, durch welche der plattenartige Abschnitt des Stoppers in den Leitungsaufnahmeöffnungsabschnitt in einer Richtung senkrecht zur Einführrichtung der optischen Faserleitung eingeführt werden kann, sind in dem Gehäuse ausgebildet und das Gehäuse hat die Stopperhalteabschnitte zum Halten des plattenartigen Abschnittes des Stoppers in einer Ausrichtung senkrecht zur Einführrichtung der optischen Faserleitung; wenn der Stopper in den Leitungsaufnahmeöffnungsabschnitt eingeführt wird, dringt jeder der Klingenabschnitte, die durch die Seitenkante des Positionierschlitzes und die radiale Endkante des plattenartigen Abschnittes senkrecht zur Seitenkante ausgebildet sind, in den Abdeckabschnitt der optischen Faser in einer Richtung unterschiedlich zu einer Richtung auf die Achse der optischen Faserleitung zu ein, wobei ein Teil des Abdeckabschnittes verdrängt wird, sodass die optische Faserleitung in einer festen Weise in einer Richtung der Achse der optischen Faserleitung positioniert wird. Wenn daher die optische Faserleitung in festgelegter Weise positioniert wird und nachdem diese Leitung in festgelegter Weise positioniert wurde, ist es weniger wahrscheinlich, dass diejenigen Abschnitte des Abdeckabschnittes, in welche die Klingenabschnitte eingedrungen sind, die optische Faser in der Radialrichtung zusammen drücken und somit ist weniger wahrscheinlich, dass sich eine Belastung in der optischen Faser entwickelt, so dass ein Lichtverlust der optischen Faser auf niedrigem Wert gehalten werden kann.

Bei der Erfindung enthält der Stopper das Paar von plattenartigen Abschnitten, die durch den Zwischenverbindungsteilabschnitt in paralleler Beziehung zueinander Verbunden sind, sodass der Stopper von der Seite her betrachtet im Wesentlichen U-Form hat und wenn der Stopper in den Leitungsaufnahmeöffnungsabschnitt eingeführt wird, positioniert das Paar von plattenartigen Abschnitten die optische Faserleitung auf festgelegte Weise in Richtung der Achse der Faserleitung. Mit diesem Aufbau kann die optische Faserleitung formschlüssiger auf festgelegte Weise positioniert werden.

In der Erfindung verjünget sich jede der gegenüberliegenden Seitenkanten des Positionierschlitzes in Richtung der Innenseite des Positionierschlitzes. Mit diesem Aufbau gemäß der Erfindung können die gegenüberliegenden Seitenkanten des Positionierschlitzes leichter in den Abdeckabschnitt der optischen Faserleitung eindringen.

Bei einer Abwandlung der Erfindung sind die Widerhakenklingen an jeder der gegenüberliegenden Seitenkanten des Positionierschlitzes ausgebildet und erstrecken sich in Richtung Innenseite des Positionierschlitzes, wobei die Widerhakenklingen in einer Richtung im Wesentlichen entgegengesetzt zur Einführrichtung des plattenartigen Abschnittes verlaufen. Mit diesem Aufbau graben sich, wenn der Klingenabschnitt in den Abdeckabschnitt eindringt, die Widerhakenklingen in den Abdeckabschnitt ein und damit wird die optische Faserleitung dran gehindert, aus dem Positionierschlitz in dem Stopper herausgezogen werden.


Anspruch[de]
Ein optischer Verbinder, aufweisend:

ein Gehäuse (10) mit einem leitungsaufnehmenden Öffnungabschnitt (11c), in welchen eine optische Faserleitung (90) einführbar und entlang einer Achse der optischen Faserleitung (90) aufnehmbar ist; und

einen Stopper (40B) mit einem plattenartigen Abschnitt (41), der einen Positionierschlitz (42) hat, der im Durchmesser kleiner als ein Durchmesser der optischen Faserleitung (90) ist und distale Endkanten hat, wobei der Positionierschlitz (42) Seitenkanten (42Ba) und Klingenabschnitte (43B) aufweist; wobei

eine Befestigungsöffnung (13), durch welche der plattenartige Abschnitt des Stoppers (40B) in den leitungsaufnehmenden Öffnungabschnitt (11c) in einer Richtung senkrecht zur Einführrichtung der optischen Faserleitung (90) einführbar ist, in dem Gehäuse (10) ausgebildet ist, wobei das Gehäuse (10) Stopperaufnahmeabschnitte (44) zum Halten des plattenartigen Abschnittes (41) des Stoppers 40B in einer Ausrichtung senkrecht zur Einführrichtung der optischen Faserleitung (90) hat

dadurch gekennzeichnet, dass

jede der einander gegenüberliegenden Seitenkanten (42Ba) des Positionierschlitzes (42) einen dreieckförmigen Querschnitt derart hat, dass sie sich in Richtung Innenseite des Positionierschlitzes (42) verjüngt, so dass, wenn der Stopper (40) in den leitungsaufnehmenden Öffnungabschnitt (11c) eingeführt wird und jeder der Klingenabschnitte (43B) in einen Abdeckabschnitt (92) der optischen Faserleitung (90) in einer Richtung unterschiedlich zu einer Richtung der Achse der optischen Faserleitung (90) eindringt, ein Abschnitt des Abdeckabschnittes (92) von der Seitenkante (42Ba) verdrängt wird, wenn jeder Klingenabschnitt (43B) mit seiner dreieckförmigen Seitenkante (42Ba) in den Abdeckabschnitt eindringt, so dass die optische Faserleitung (90) in einer festgelegten Weise in Richtung der Achse der optischen Faserleitung (90) positioniert wird.
Der optische Verbinder nach Anspruch 1, wobei der Stopper (40) ein Paar der plattenartigen Abschnitte (41) aufweist, welche in einer parallelen Beziehung zueinander durch einen Zwischenverbindungsteilabschnitt (45) verbunden sind, so dass der Stopper (40) von der Seite her betrachtet im Wesentlichen U-Form hat; wobei, wenn der Stopper (40) in den leitungsaufnehmenden Öffnungabschnitt (11c) eingeführt wird, das Paar der plattenartigen Abschnitte (41) die optische Faserleitung (90) in einer festgelegten Weise in Richtung der Achse der optischen Faserleitung (90) festlegt. Der optische Verbinder nach Anspruch 1, wobei Widerhakenklingen (46D) an jeder der gegenüberliegenden Seitenkanten des Positionierschlitzes (42) ausgebildet sind und in Richtung Innenseite des Positionierschlitzes (42) vorstehen, wobei die Widerhakenklingen (46D) in eine Richtung im Wesentlichen entgegengesetzt zur Einführrichtung des plattenartigen Abschnitts (41) gerichtet sind.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com