| Dokumentenidentifikation |
DE60126705T2 08.11.2007 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0001156182 |
| Titel |
Rafflamellenstore mit variabler Neigung |
| Anmelder |
Hunter Douglas Industries B.V., Rotterdam, NL |
| Erfinder |
Dekker, Nico, 2661 SC Bergschenhoek, NL; Horsten, Antonius J.J., 2555 NC Den Haag, NL |
| Vertreter |
COHAUSZ DAWIDOWICZ HANNIG & SOZIEN, 40237 Düsseldorf |
| DE-Aktenzeichen |
60126705 |
| Vertragsstaaten |
AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR |
| Sprache des Dokument |
EN |
| EP-Anmeldetag |
17.05.2001 |
| EP-Aktenzeichen |
013043922 |
| EP-Offenlegungsdatum |
21.11.2001 |
| EP date of grant |
21.02.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
08.11.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
E06B 9/307(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
|
| IPC-Nebenklasse |
E06B 9/38(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP
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| Beschreibung[de] |
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Lamellenjalousie, deren Lamellen
im Verhältnis zueinander in unterschiedlichen Winkeln gekippt (d. h. variabel
gekippt) werden können. Wenn die Lamellen einer solchen Jalousie so gekippt
worden sind, dass sie sich in ihrer normalen geschlossenen Stellung befinden, können
die Lamellen eines unteren Abschnitts der Jalousie vor einem Fenster eines Raums
in eine geöffnete Stellung gekippt werden, um einen Blick nach außen zu
ermöglichen, während gleichzeitig die Lamellen des oberen Abschnitts der
Jalousie in einer geschlossenen Stellung gekippt belassen werden können, um
die Menge des in den Raum einfallenden Tageslichts zu verringern. Alternativ kann
ein oberer Abschnitt der Jalousie in eine obere Stellung gekippt werden, um eine
gewisse Menge an Tageslicht in den Raum einfallen zu lassen, während gleichzeitig
die Lamellen des unteren Abschnitts der Jalousie in einer geschlossenen Stellung
belassen werden können, um die Privatsphäre im Raum zu gewährleisten
und/oder die Menge des in den Raum einfallenden Tageslichts zu verringern, beispielsweise
um zu verhindern, dass die Benutzung von Computer- oder Fernseh-Bildschirmen im
Raum durch Blendung gestört wird.
Lamellenjalousien umfassen im Allgemeinen eine in horizontaler Richtung
längliche horizontale Kopfschiene, mehrere in horizontaler Richtung längliche
Lamellen unterhalb der Kopfschiene und parallel zu derselben und mindestens zwei
Lamellentragleitern, die beweglich von der Kopfschiene abgehängt sind und die
Lamellen in einem vertikalen Abstand voneinander tragen. Diesbezüglich hat
jede Tragleiter im Allgemeinen vordere und hintere, vertikal verlaufende Glieder,
die durch mehrere vertikal voneinander beabstandete Quersprossen miteinander verbunden
sind. Jede Quersprosse trägt zwischen den vertikal verlaufenden Gliedern der
Tragleiter jeweils eine Längsseite einer Lamelle. Die Kopfschiene umfasst im
Allgemeinen einen Verstellmechanismus zur Bewegung der Tragleitern, so dass sich
die vertikal verlaufenden Glieder jeder Tragleiter im Verhältnis zueinander
in entgegengesetzten Richtungen bewegen, um jede Lamelle um ihre Längsachse
zu kippen.
Es ist ebenfalls bekannt, eine Lamellenjalousie mit einer vertikal
verlaufenden Hilfs-Lamellenkippschnur zu versehen, um ein variables Kippen ihrer
Lamellen zu ermöglichen. Die Hilfs-Lamellenkippschnur ist dafür vorgesehen,
mit mindestens einem der vertikal verlaufenden Glieder der Tragleitern der Jalousie
an einer Zwischenposition seiner Höhe in Eingriff gebracht zu werden und bei
Betätigung den Kippwinkel der Lamellen unterhalb der Zwischenposition zu verstellen.
Siehe US 2 427 266, US
2 719 586, US 2 751 000,
US 4 940 070, EP
0 620 355 und JP(A)8-210060 (auf welchem die Oberbegriffe der beigefügten
Ansprüche 1 und 18 beruhen). Zwar hat sich eine solche Jalousie als angemessen
sinnvoll dafür erwiesen, die Privatsphäre in einem Raum zu schützen
und gleichzeitig einen gewissen Einfall von Tageslicht zu erlauben, aber die Jalousie
ist recht kompliziert in ihrer Herstellung und Anwendung.
Eine erfindungsgemäße Lamellenjalousie umfasst:
- – mindestens zwei vertikal verlaufende Lamellen-Tragleitern, wobei jede
Tragleiter erste und zweite vertikale Glieder umfasst, die durch mehrere vertikal
voneinander beabstandete Quersprossen miteinander verbunden sind;
- – mehrere horizontal angeordnete Lamellen, von denen jede auf einer der
genannten Quersprossen in jeder der genannten Tragleitern und zwischen den genannten
ersten und zweiten vertikalen Gliedern aufliegt;
- – einen Verstellmechanismus, mit dem alle der genannten Lamellen gemeinsam
um ihre Längsachsen gekippt werden können, indem die genannten ersten
und zweiten vertikalen Glieder der genannten Tragleitern in vertikal entgegengesetzte
Richtungen bewegt werden;
- – eine vertikal verlaufende Hilfs-Lamellenkippschnur, die neben einem
ersten vertikalen Glied einer Tragleiter angeordnet ist und vertikal in einer Richtung
bewegt werden kann;
- – Eingriffsmittel an der genannten Hilfs-Lamellenkippschnur und dem genannten
benachbarten ersten vertikalen Glied der genannten Tragleiter, um das genannte benachbarte
erste vertikale Glied an einer in seiner Längsrichtung angeordneten Zwischenposition
vertikal in der genannten Richtung zu bewegen, wenn die genannte Hilfs-Lamellenkippschnur
vertikal in der genannten Richtung bewegt wird, um den Kippwinkel eines Abschnitts
der Quersprossen, die mit dem genannten vertikalen Glied oberhalb oder unterhalb
der genannten Zwischenposition verbunden sind, zu verstellen,
- – dadurch gekennzeichnet, dass
- – die genannten Eingriffsmittel umfassen: eine Führungsschlaufe
an dem ersten vertikalen Glied; einen Wulst, der an der genannten Hilfs-Lamellenkippschnur
befestigt ist und in einem vertikalen Abstand von der genannten Führungsschlaufe
angeordnet ist; und einen Eingriffsbund, der verschieblich an der genannten Hilfs-Lamellenkippschnur
zwischen der genannten Führungsschlaufe und dem genannten Wulst angeordnet
ist; wobei sich die genannte Hilfs-Lamellenkippschnur durch die genannte Führungsschlaufe
erstreckt und der genannte Wulst dafür vorgesehen ist, in Eingriff mit dem
genannten Eingriffsbund gebracht zu werden und danach den genannten Eingriffsbund
in Richtung auf die genannte Führungsschlaufe zu bewegen, wenn die genannte Hilfs-Lamellenkippschnur
vertikal in der genannten Richtung bewegt wird; und der genannte Eingriffsbund dafür
vorgesehen ist, in Eingriff mit der genannten Führungsschlaufe gebracht zu
werden, wenn die genannte Hilfs-Lamellenkippschnur weiter vertikal in der besagten
Richtung bewegt wird.
Als Alternativlösung desselben Problems ist die Lamellenjalousie
dadurch gekennzeichnet, dass
die genannten Eingriffsmittel einen Eingriffsbund, der in der Nähe einer Quersprosse
verschieblich um die genannte Hilfs-Lamellenkippschnur und das genannte benachbarte
erste vertikale Glied herum angeordnet ist;
und einen Wulst umfassen, der an der genannten Hilfs-Lamellenkippschnur befestigt
ist und in einem vertikalen Abstand von dem genannten Eingriffsbund angeordnet ist;
wobei der genannte Wulst dafür vorgesehen ist, mit dem genannten Eingriffsbund
in Eingriff gebracht zu werden und danach den genannten Eingriffsbund in Richtung
auf eine der benachbarten Quersprossen zu bewegen, wenn die genannte Hilfs-Lamellenkippschnur
vertikal in der genannten Richtung bewegt wird; und
der genannte Eingriffsbund dafür vorgesehen ist, mit der genannten Quersprosse
in Eingriff gebracht zu werden, wenn die genannte Hilfs-Lamellenkippschnur weiter
vertikal in der genannten Richtung bewegt wird.
Weitere Aspekte der Erfindung werden aus der folgenden näheren
Beschreibung bestimmter Ausführungsformen und den diesbezüglichen Zeichnungen
ersichtlich. Es zeigen:
1 – eine perspektivische Teilansicht einer Vorderseite
(d. h. der zu einem Raum weisenden Seite) einer erfindungsgemäßen Lamellenjalousie;
2 – eine perspektivische Teilansicht einer Rückseite
(d. h. einer zum Fenster weisenden Seite) der in 1
gezeigten Jalousie, die Hilfs-Lamellenkippschnüre zeigt, die mit vertikalen
Gliedern ihrer Lamellen-Tragleitern verbunden ist;
3 – eine vergrößerte perspektivische
Detailansicht eines Abschnitts der Rückseite der in 1
gezeigten Jalousie auf der (von der Vorderseite aus gesehen, wie in 1
dargestellt) linken Seite der Jalousie;
4 – eine vergrößerte perspektivische
Ansicht eines oberen Abschnitts der Rückseite der in 1
gezeigten Jalousie auf deren linker Seite, wobei die Kopfschiene teilweise weggeschnitten
ist, um den in ihrem Inneren angeordneten Mechanismus sichtbar zu machen;
5 – einen Teilriss, der einen oberen Abschnitt
der linken Seite der Kopfschiene der in 1 gezeigten
Jalousie zeigt;
6 – einen Seitenriss einer zweiten Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Lamellenjalousie von der linken Seite der Jalousie
gesehen; und
7 – einen Seitenriss einer dritten Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Lamellenjalousie von der linken Seite der Jalousie
gesehen.
1 bis 5 zeigen eine erste
Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Lamellenjalousie. Wie am
besten in 1 zu erkennen ist, hat die Jalousie
1 eine im Allgemeinen herkömmliche, horizontal verlaufende Kopfschiene
3, eine horizontal verlaufende Unterschiene (nicht dargestellt) und ein
Paar von vertikal verlaufenden Lamellen-Tragleitern 5 und 7. Die
Tragleitern 5, 7 sind von der Kopfschiene 3 in herkömmlicher
Weise abgehängt, so dass sie mit einem Paar von Kipp- oder Schwenkvorrichtungen
9 bzw. 11 in der Kopfschiene bewegt werden können. Wie weiter
unten unter Hinweis auf 2, 3
und 5 näher beschrieben wird, tragen die Tragleitern
5, 7 mehrere herkömmliche in horizontaler Richtung längliche
Lamellen 13, so dass diese horizontal von der Kopfschiene 3 abgehängt
sind. Eine herkömmliche, manuell zu betätigende Schnurschleife
8 hängt von der Vorderseite der Kopfschiene 3 herab. Die
Schnurschleife 8 ist mit den Kippvorrichtungen 9, 11
in der Kopfschiene verbunden. Die Kippvorrichtungen 9, 11 können
in Reaktion auf eine Bewegung der Schnurschleife 8 den vorderen und den
hinteren Teil der Tragleitern 5, 7 im Verhältnis zueinander
bewegen, um die Winkelposition oder Neigung aller Lamellen 13 zu verstellen
(d. h. die Lamellen um ihre Längsachsen zu drehen).
2 und 3 zeigen am besten
ein Paar von vertikal verlaufenden Hilfs-Lamellenkippschnüren 14,
15 auf der Rückseite der Jalousie 1 und ein erstes oder hinteres
vertikales Glied 17, 19 sowie ein zweites oder vorderes vertikales
Glied 18, 20 jeder Tragleiter 5, 7 der Jalousie.
Die hinteren und vorderen vertikalen Glieder 17–20 verlaufen
parallel zueinander und sind durch mehrere in Querrichtung verlaufende Quersprossen
29 miteinander verbunden (siehe 3). Die Quersprossen
29 sind über die Höhe der vertikalen Glieder 17–20
der Tragleitern 5, 7 in einer gleichmäßigen Teilung
(womit der Abstand zwischen zwei vertikal benachbarten, die Lamellen tragenden Sprossen
29 bezeichnet wird) angeordnet.
Jede vertikal verlaufende Hilfs-Lamellenkippschnur 14,
15 ist neben dem hinteren vertikalen Glied 17, 19 einer
der Tragleitern 5 bzw. 7 angeordnet. Jede Lamellenkippschnur
14, 15 ist an mehreren festgelegten Zwischenpositionen der Höhe
der Lamellenkippschnur und ihres benachbarten hinteren vertikalen
Glieds 17, 19 mit ihrem benachbarten hinteren vertikalen Glied
verbunden und greift in dieses ein. Diesbezüglich
- – sind an jedem hinteren vertikalen Glied 17, 19, entlang
seiner Höhe, mehrere nach hinten weisende Führungsschlaufen oder -ösen
21 befestigt, die um die benachbarte Hilfs-Lamellenkippschnur
14, 15 verlaufen;
- – sind an jeder Hilfs-Lamellenkippschnur 14, 15, entlang
ihrer Höhe, mehrere Wülste 23 befestigt; und
- – sind an jeder Hilfs-Lamellenkippschnur 14, 15, entlang
ihrer Höhe, mehrere Eingriffsbünde 25 verschieblich angeordnet,
wobei jeder Bund 25 zwischen einem ausgewählten Paar von vertikal
benachbarten Führungsschlaufen 21 an dem benachbarten hinteren vertikalen
Glied 17, 19 und oberhalb eines Wulstes 23 an der Hilfs-Lamellenkippschnur
angeordnet ist.
Die mehreren Führungsschlaufen 21 sind vorzugsweise
in einem regelmäßigen Abstand voneinander entlang der Höhe jedes
hinteren vertikalen Glieds 17, 19 angeordnet, und die mehreren
Wülste 23 sind vorzugsweise in einem regelmäßigen Abstand
voneinander entlang der Höhe jeder Hilfs-Lamellenkippschnur 14,
15 angeordnet. Die vertikale Teilung (P(Wülste)) der entlang
jeder Hilfs-Lamellenkippschnur 14, 15 regelmäßig voneinander
beabstandeten Wülste 23 ist vorzugsweise gleich und vorzugsweise etwas
geringer als die Teilung (P(Sprossen)) der Quersprossen; beispielsweise:
P(Wülste) = P(Sprossen) – 1 oder ein ganzzahliges
Vielfaches (X1) davon (d. h. X1·(P(Sprossen)
– 1)). Die Teilung (P(Schlaufen)) der in regelmäßigem
Abstand entlang jeder Hilfs-Lamellenkippschnur angeordneten Führungsschlaufen
21 ist ebenfalls vorzugsweise gleich und vorzugsweise identisch mit dem
absoluten Wert von P(Sprossen), kann aber auch ein ganzzahliges Vielfaches
(X2) davon sein (d. h. P(Schlaufen) = X2·P(Sprossen)).
Die Positionen der Quersprossen 29 und die Positionen der Führungsschlaufen
21 zwischen dem oberen und unteren Ende der hinteren vertikalen Glieder
17, 19 fallen vorzugsweise in horizontaler Richtung nicht zusammen,
und vorzugsweise sind die ganzzahligen Werte X1 und X2 identisch.
Die Zahl der Führungsschlaufen 21 an jedem hinteren
vertikalen Glied 17, 19 ist vorzugsweise identisch, und jede Führungsschlaufe
an jedem hinteren vertikalen Glied 17, 19 ist vorzugsweise horizontal
auf eine Führungsschlaufe an dem/den anderen vertikalen Glied(ern) ausgerichtet.
Die Zahl der Wülste 23 an jeder Hilfs-Lamellenkippschnur
14, 15 ist vorzugsweise identisch, und jeder Wulst an jeder Hilfs-Lamellenkippschnur
ist vorzugsweise horizontal auf einen Wulst an der anderen Hilfs-Lamellenkippschnur
bzw. den anderen Hilfs-Lamellenkippschnüren ausgerichtet. Die Zahl der Eingriffsbünde
25 an jeder Hilfs-Lamellenkippschnur 14, 15 ist ebenfalls
vorzugsweise identisch und jeder Bund 25 auf jeder Hilfs-Lamellenkippschnur
14, 15 ist vorzugsweise horizontal auf einen Bund auf der anderen
Hilfs-Lamellenkippschnur bzw. den anderen Hilfs-Lamellenkippschnüren ausgerichtet.
Die Zahl der Wülste 23, die entlang jeder Hilfs-Lamellenkippschnur
14, 15 voneinander beabstandet angeordnet sind, ist identisch
mit der oder höher als die, vorzugsweise identisch mit der, Zahl der Eingriffsbünde
25, die entlang der Hilfs-Lamellenkippschnur voneinander beabstandet angeordnet
sind.
Die nach hinten verlaufenden Führungsschlaufen 21 an
den hinteren vertikalen Gliedern 17, 19 der Tragleitern
5, 7 halten die Hilfs-Lamellenkippschnüre 14,
15und die hinteren vertikalen Glieder eng aneinander. Insbesondere verhindern
die Führungsschlaufen 21 jedes hinteren vertikalen Glieds
17, 19, dass die benachbarte Hilfs-Lamellenkippschnur
14 bzw. 15, um welche sich die Führungsschlaufen erstrecken,
unansehnliche Schlaufen bildet, wenn die Jalousie 1 angehoben wird, oder
sich während des Gebrauchs der Jalousie verwirrt. Wenn P(Schlaufen)
gleich P(Sprossen) ist, ist die Zahl der Schlaufen 21 gleich
der Zahl der Quersprossen 29, Dies ist in 2
und 3 dargestellt, in denen zwischen jedem benachbarten
Paar von Quersprossen 29 jeder Tragleiter 5, 7 eine Führungsschlaufe
21 vorgesehen ist. Je höher die Zahl der Schlaufen 21, desto
besser werden die Hilfs-Lamellenkippschnüre 14, 15 während
der Bedienung der Jalousie 1 an den hinteren vertikalen Gliedern
17, 19 gehalten.
Vorzugsweise hat jeder Eingriffsbund 25, der an einer Hilfs-Lamellenkippschnur
14, 15 verschieblich angeordnet ist, einen im Allgemeinen kreisförmigen
horizontalen Querschnitt. Jeder Bund hat außerdem einen mittigen, vertikal
verlaufenden Durchgang 27, durch welchen seine Hilfs-Lamellenkippschnur
vertikal durchgeführt werden kann, nicht jedoch die Wülste 23
an seiner Hilfs-Lamellenkippschnur. Jeder Bund 25 hat außerdem einen
radial nach innen verlaufenden vertikalen Schlitz 28, der zu seinem mittigen
Durchgang 27 hin offen ist. Beim Zusammenbau der Jalousie 1 kann
eine der Hilfs-Lamellenkippschnüre 14, 15 durch den Schlitz
28 jedes Bunds in dessen mittigen Durchgang 27 gedrückt werden.
Jeder Bund 25 hat außerdem einen horizontalen Umfang, der größer
ist als jede Führungsschlaufe 21, so dass das Außenmaß des
Bunds 25 so groß ist, dass die Führungsschlaufen 21
nicht vertikal über den Bund hinweg geschoben werden können. Jedoch hat
jede Führungsschlaufe 21 einen Durchmesser, der größer ist
als der horizontale Umfang jedes Wulstes 23, so dass die Wülste vertikal
durch die Führungsschlaufen durchgeführt werden können.
Wenn die Lamellen 13 der Jalousie 1 auf normale
Weise geschlossen sind (d. h. von vorn nach hinten abwärts geneigt sind), und
die hinteren vertikalen Glieder 17, 19 feststehend
sind, führt eine Bewegung beider Hilfs-Lamellenkippschnüre 14,
15 mit deren Wülsten 23 nach oben dazu, dass die Lamellenkippschnüre
frei nach oben durch die mittigen Durchgänge 27 ihrer Eingriffsbünde
25 gleiten, bis ihre sich nach oben bewegenden Wülste 23
in Eingriff mit ihren Bünden geraten, die sich direkt oberhalb ihrer Wülste
befinden. Bevor die Wülste 23 an den Hilfs-Lamellenkippschnüren
14, 15 ihre Eingriffsbünde 25 erreichen, können
ihre Wülste durch eine oder mehrere Führungsschlaufen 21 um die
Hilfs-Lamellenkippschnüre hindurchgehen. Die weitere Aufwärtsbewegung
der Hilfs-Lamellenkippschnüre 14, 15 und ihrer Wülste
23 veranlasst dann ihre Bünde 25, sich, mit den Lamellenkippschnüren
und den Wülsten, nach oben zu bewegen, bis sie in Eingriff mit den Führungsschlaufen
21 geraten, die direkt oberhalb ihrer Bünde sind. Die geschieht, weil
die mittigen Durchgänge 27 in den Bünden 25 zu schmal
sind, als dass die Wülste 23 an den Hilfs-Lamellenkippschnüren
14, 15 durch sie hindurchgehen können und das Außenmaß
jedes Bunds 25 es ihm nicht erlaubt, durch die Führungsschlaufen
21 hindurch zu gehen.
Wenn die Jalousie 1 nur einen einzigen Eingriffsbund
25 an jeder Hilfs-Lamellenkippschnur 14, 15 hätte,
hätte die Jalousie zwei Abschnitte von Lamellen 13, wobei der untere
von den Hilfs-Lamellenkippschnüren 14, 15 betätigt werden
würde. Wenn die Hilfs-Lamellenkippschnüre 14, 15 angehoben
werden (zum Beispiel durch Ziehen an dem hinteren Teil der Schnurschleife
8), würden ihre Wülste 23 unterhalb ihrer Eingriffsbünde
25 nach oben bewegt werden, bis sie in Eingriff mit ihren Bünden
25 geraten und diese anheben, die daraufhin entlang der Lamellenkippschnüre
nach oben gleiten würden, bis sie mit den benachbarten nächst höheren
Schlaufen 21 an den benachbarten hinteren vertikalen Gliedern
17, 19 der Tragleitern 5, 7 in Eingriff geraten.
Wenn die Hilfs-Lamellenkippschnüre danach weiter angehoben werden, würden
sich die Bünde dann nach oben bewegen, wodurch sie die nächst höheren
Schlaufen 21 und die Abschnitte der hinteren vertikalen Glieder
17, 19 unterhalb der nächst höheren Schlaufen
21 anheben. Dies würde die rückwärtige Kante aller Lamellen
13 unterhalb dieser nächst höheren Schlaufen anheben, so dass
alle Lamellen unterhalb der nächst höheren Schlaufen 21 von ihrer
normalen geschlossenen Stellung (d. h. von vorn nach hinten abwärts geneigt)
in ihre geöffnete Stellung (d. h. horizontal) gekippt werden. Die Lamellen
13 unterhalb der nächst höheren Schlaufen 21 würden
dann einen kleineren Kippwinkel haben als die Lamellen oberhalb der nächst
höheren Schlaufen 21. Dies würde an dem relativen Unterschied
zwischen der Teilung der Quersprossen (P(Sprossen)) und der Teilung der
Wülste (P(Wülste)) liegen. Wenn die Hilfs-Lamellenkippschnüre
weiter angehoben werden, würden alle Lamellen 13 des unteren Abschnitts
der Jalousie unterhalb dieser nächst höheren Schlaufen 21 weiter
in dieser Richtung gekippt, bis sie vollständig offen sind.
Bei der Jalousie 1 gemäß 1
bis 5 sind zwei Eingriffsbünde 25 an
jeder Hilfs-Lamellenkippschnur 14, 15 vorgesehen, und die Jalousie
hat drei Abschnitte von Lamellen 13, wobei der untere und der mittlere
Abschnitt von Lamellen 13A, 13B von den Hilfs-Lamellenkippschnüren
14, 15 betätigt werden. Die Lamellen des unteren Abschnitts
13A der Jalousie 1 gemäß 1
bis 5 können im Verhältnis zu den Lamellen
im mittleren und im oberen Abschnitt 13B, 13C gekippt werden,
indem die Hilfs-Lamellenkippschnüre 14, 15 zusammen nach
oben bewegt werden (zum Beispiel durch Ziehen an dem hinteren Teil der Schnurschleife
8), so dass sich der untere Wulst 23A jeder Lamellenkippschnur
nach oben bewegt und in Eingriff mit dem unteren Eingriffsbund 25A der
Lamellenkippschnur (oberhalb des unteren Wulstes 23A) gebracht wird, welcher
daraufhin entlang der Lamellenkippschnur nach oben gleitet, bis er in Eingriff mit
der ersten benachbarten nächst höheren Schlaufe 21A seines benachbarten
hinteren vertikalen Glieds 17, 19 der Tragleitern 5,
7 gebracht wird und dann die rückwärtige Kante aller Lamellen
13 des unteren Abschnitts 13A unterhalb dieser ersten nächst
höheren Schlaufe 21A anhebt. Wenn die Jalousie 1 geschlossen
ist, führt diese Bewegung der Hilfs-Lamellenkippschnüre 14,
15 nach oben dazu, dass alle Lamellen des unteren Abschnitts
13A (unterhalb der ersten nächst höheren Schlaufen
21A) von ihrer normalen geschlossenen Stellung in ihre geöffnete Stellung
bewegt werden. Die Lamellen unter den ersten nächst höheren Schlaufen
21A hätten dann einen kleineren Kippwinkel als die Lamellen oberhalb
der ersten nächst höheren Schlaufen 21A.
Wenn die Hilfs-Lamellenkippschnüre 14, 15 der
Jalousie danach weiter nach oben bewegt werden, bewegt sich ein oberer Wulst
23B jeder Lamellenkippschnur weiter nach oben und gerät in Eingriff
mit dem oberen Eingriffsbund 25B der Lamellenkippschnur (oberhalb des oberen
Wulstes 23B), der dann entlang der Lamellenkippschnur nach oben gleitet,
bis er in Eingriff gerät mit der zweiten benachbarten, nächst höheren
Schlaufe 21B seines benachbarten hinteren vertikalen Glieds 17,
19 der Tragleitern 5, 7, woraufhin er die hintere Kante
aller Lamellen 13 des mittleren Abschnitts 13B unterhalb der zweiten
nächst höheren Schlaufe 21B anhebt. Dies führt dazu, dass
alle Lamellen des mittleren Abschnitts 13B (unterhalb der zweiten nächst
höheren Schlaufen 21B) von ihrer normalen geschlossenen Stellung in
Richtung auf ihre geöffnete Stellung gekippt werden und dass alle Lamellen
des unteren Abschnitts 13A weiter in Richtung auf ihre geöffnete Stellung
gekippt werden. Die Lamellen 13 des unteren Abschnitts 13A, unterhalb
der ersten nächst höheren Schlaufen 21A würden dann einen
kleineren Kippwinkel haben als die Lamellen zwischen den ersten und zweiten nächst
höheren Schlaufen 21A, 21B, und die Lamellen des mittleren
Abschnitts 13B, zwischen den ersten und zweiten nächst höheren
Schlaufen 21A, 21B würden dann einen kleineren Kippwinkel
haben als die Lamellen des oberen Abschnitts 13C oberhalb der zweiten nächst
höheren Schlaufen 21B.
Wenn die Hilfs-Lamellenkippschnüre 14, 15 der
Jalousie 1 dann noch weiter nach oben bewegt werden, würden alle Lamellen
13 des unteren und des mittleren Abschnitts 13A, 13B
unterhalb der zweiten nächst höheren Schlaufen 21B dann weiter
in dieser Richtung gekippt werden, bis sie vollständig geöffnet sind.
Jedoch würden die Lamellen des oberen Abschnitts 13C in einer normalen
geschlossenen Stellung verbleiben. Wenn die Hilfs-Lamellenkippschnüre
14, 15 danach noch weiter nach oben bewegt werden, würden
alle Lamellen des unteren und des mittleren Abschnitts 13A, 13B
unterhalb der zweiten nächst höheren Schlaufen 21B weiter in
dieser Richtung gekippt werden, bis sie in einer anormal geschlossenen Stellung
(d. h. von hinten nach vorne abwärts geneigt) sind. Obwohl die Lamellen des
oberen Abschnitts 13C weiterhin in einer normalen geschlossenen Stellung
verbleiben würden, könnten sie geöffnet werden, indem einfach die
hinteren vertikalen Glieder 17, 19 der Tragleitern 5,
7 gemeinsam nach unten bewegt werden (zum Beispiel durch Ziehen an dem
vorderen Teil der Schnurschleife 8).
Wenn es gewünscht ist, können mehr als zwei Eingriffsbünde
25 und zwei Wülste 23 an jeder Hilfs-Lamellenkippschnur
14, 15 vorgesehen werden. Dadurch würde die Jalousie
1 mehr als drei Abschnitte von Lamellen 13 (zwischen Eingriffsbünden
25) haben, die im Verhältnis zueinander in einem progressiv größeren
Öffnungswinkel gekippt werden könnten, so dass über die Höhe
der Jalousie eine eher allmähliche Änderung in der Kippstellung der Lamellen
erreicht würde.
Wie in 1 dargestellt, hat die Jalousie
1 eine erste oder linke (wie in 1 dargestellt)
Kippvorrichtung 9 und eine zweite oder rechte (wie in 1
dargestellt) Kippvorrichtung 11 in der Kopfschiene, um ihre linke und rechte
Tragleiter 5, 7 zu bewegen und dadurch ihre horizontalen Lamellen
13 zu kippen. Diesbezüglich können die Lamellen dadurch gekippt
werden, dass die miteinander verbundener hinteren und vorderen vertikalen Glieder
17, 18 und 19, 20 der Tragleitern
5,7 auf herkömmliche Weise in entgegengesetzte vertikale
Richtungen bewegt werden, um die Winkelausrichtung der Quersprossen 29
der Tragleitern zu verändern. Jede der Lamellen 13 liegt auf einer
ihr gegenüber angeordneten Quersprosse 29 zwischen den hinteren und
vorderen vertikalen Gliedern jeder Tragleiter auf und wird somit von jeder Kippvorrichtung
9, 11 in die gleiche Winkelstellung geschwenkt wie das Paar von
Quersprossen 29, das sie trägt.
4 zeigt die linke Kippvorrichtung 9, die erfindungsgemäß
sowohl i) die hinteren und vorderen vertikalen Glieder 17, 18
der linken Tragleiter 5 in entgegengesetzte vertikale Richtungen bewegen
kann, um ihre Quersprossen 29 und die darauf aufliegende linke Seite der
Lamellen 13 vollständig zwischen der Vorderseite und der Rückseite
der Jalousie 1 zu kippen, als auch ii) die linke Hilfs-Lamellenkippschnur
14 vertikal bewegen kann. Die linke Kippvorrichtung 9 hat eine
herkömmliche zur Verstellung dienende Rillenscheibe 31, die sich infolge
einer vertikalen Bewegung der Schnurschleife 8 um die Längsachse der
Kopfschiene 3 dreht. Um die Drehachse der Verstell-Rillenscheibe
31 verläuft eine V-förmige Ringnut 32, die, wie dargestellt
ist, vom Umfang der Rillenscheibe in Richtung auf deren Achse zuläuft. Das
hintere und das vordere vertikale Glied 17, 18 der linken Tragleiter
5 sind durch eine herkömmliche Schleife 33 aus dem Material
des hinteren bzw. vorderen vertikalen Glieds verbunden, die eng um die Verstell-Rillenscheibe
31 mit ihrer V-förmigen Ringnut 32 verläuft.
Die Ringnut 32 befindet sich im reibenden Eingriff mit der
Schlaufe 33, so dass sich das hintere und das vordere vertikale Glied
17, 18 bei einer Drehung der Verstell-Rillenscheibe
31 vertikal in entgegengesetzte Richtungen bewegen, zwischen der normalen
geschlossenen Stellung und der anormalen geschlossenen Stellung der Lamellen
13.
4 zeigt ebenfalls, dass die linke Kippvorrichtung
9 eine herkömmliche Wickelwalze 34 umfasst, die koaxial zur
Verstell-Rillenscheibe 31 angeordnet und mit dieser verbunden ist. Die
Wickelwalze 34 dreht sich bei einer Drehung der Verstell-Rillenscheibe
31 um die Längsachse der Kopfschiene 3, so dass die linke
Hilfs-Lamellenkippschnur 14 um die Wickelwalze 34 gewickelt wird.
Die linke Hilfs-Lamellenkippschnur 14 ist an der Wickelwalze
34 mit ausreichendem Spiel befestigt, so dass i) die Verstell-Rillenscheibe
31 alle Quersprossen 29 und die darauf liegenden Lamellen
13 vollständig in der Richtung zum Schließen der Lamellen kippen
kann, und ii) eine weitere Drehbewegung der Verstell-Rillenscheibe 31 dazu
führt, dass die Lamellenkippschnur 14 um die Wickelwalze
34 gewickelt wird, so dass die Wülste 23 an der Lamellenkippschnur
angehoben werden. Bevor einer der Wülste 23 der linken Hilfs-Lamellenkippschnur
14 den benachbarten Eingriffsbund 25 an der Lamellenkippschnur
erreicht, kann der Wulst durch eine oder mehrere Führungsschlaufen
21 um die Lamellenkippschnur hindurch geführt werden. Ein weiteres
Aufwickeln der linken Hilfs-Lamellenkippschnur 14 um die Wickelwalze
34 führt dazu, dass die Lamellenkippschnur 14 und ihre Wülste
23 weiter angehoben werden, wodurch einer der Wülste in Eingriff mit
einem Bund 25 an der Lamellenkippschnur gebracht wird und den Bund anhebt,
so dass dieser an der Lamellenkippschnur entlang gleitet, bis er in Eingriff
mit der nächst höheren Führungsschlaufe 21 um die Lamellenkippschnur
gerät. Wird die linke Hilfs-Lamellenkippschnur 14 noch weiter auf
der Wickelwalze 34 aufgewickelt, werden die Lamellenkippschnur
14 und ihre Wülste 23 und der damit in Eingriff befindliche
Bund 25 sowie die damit in Eingriff befindliche Führungsschlaufe
21 weiter angehoben, wodurch der Abschnitt des hinteren vertikalen Glieds
17 der linken Tragleiter 5 unterhalb seiner in Eingriff befindlichen
Führungsschlaufe 21 angehoben wird. Dies veranlasst die Quersprossen
29 und die darauf angeordneten Lamellen 13 unterhalb der in Eingriff
befindlichen Führungsschlaufe, sich in Richtung auf eine geöffnete Stellung
zu drehen. Während dieses weiteren Aufwickelns der linken Hilfs-Lamellenkippschnur
14 auf der Wickelwalze 34, führt die Drehung der Verstell-Rillenscheibe
31 mit der Wickelwalze nicht zu einem weiteren Anheben des hinteren vertikalen
Glieds 17 der ersten Tragleiter 5, da ihre Schlaufe
33 einfach um die Verstell-Rillenscheibe 31 innerhalb ihrer V-förmigen
Rille 31 rutscht.
Die rechte Kippvorrichtung 11 in der Kopfschiene
3 zum Kippen der horizontalen Lamellen 13 durch Bewegung der vertikalen
Glieder 19, 20 der rechten Tragleiter 7 in entgegengesetzte
vertikale Richtungen ist mechanisch identisch zur linken Kippvorrichtung
9, und die rechte Kippvorrichtung 11 funktioniert bei einer Bewegung
der Schnurschleife 8 auf die gleiche Weise wie die linke Kippvorrichtung
9 und gemeinsam mit dieser.
5 zeigt ein herkömmliches Schneckengetriebe
35, das mit der Schnurschleife 8 verbunden ist, um eine herkömmliche
in Längsrichtung längliche Lamellendrehstange 37 anzutreiben.
Die Lamellendrehstange 37 erstreckt sich entlang der Längsachse der
Kopfschiene 3 und durch die Kippvorrichtungen 9, 11.
Die Lamellendrehstange 37 dreht sich bei Bewegung der Schnurschleife
8, durch welche das Schneckengetriebe 35 in Drehung versetzt wird.
Diese Drehung der Lamellendrehstange 37 veranlasst die Verstell-Rillenscheibe
31 und die Wickelwalze 34 ebenfalls zur Drehung, wodurch die hinteren
vertikalen Glieder 17, 19 der Tragleiter 5,
7 sowie die Hilfs-Lamellenkippschnüre 14, 15 angehoben
werden, um die Lamellen 13 zu öffnen und zu schließen. Innere
Reibung im Schneckengetriebe 35 verhindert, dass sich die Lamellendrehstange
37 und dadurch die Verstell-Rillenscheibe 31 und die Wickelwalze
34 drehen, wenn die Schnurschleife 8 nicht bewegt wird, um das
Schneckengetriebe in Drehung zu versetzen.
6 zeigt eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Jalousie 101, die der in 1 bis 5
gezeigten Jalousie ähnelt und für die entsprechende Bezugsziffern (plus
100) verwendet werden, um gleiche oder entsprechende Teile zu bezeichnen.
Wie in 6 dargestellt, umfasst die Jalousie
101 eine horizontal verlaufende Kopfschiene 103; eine horizontal
verlaufende Unterschiene 104; ein Paar von vertikal verlaufenden Tragleitern
105, 107 (in 6 nicht sichtbar), die
jeweils ein hinteres vertikales Glied 117, 119 (in 6
nicht sichtbar) und ein vorderes vertikales Glied 118, 120 (in
6 nicht sichtbar) sowie mehrere Quersprossen
129 zwischen ihren hinteren und vorderen vertikalen Gliedern haben; sowie
mehrere Lamellen 113, die von der Kopfschiene auf den Quersprossen abgehängt
sind. Ein herkömmlicher Kipp-Betätigungsstab 108, der an einem
entsprechenden Getriebe (nicht dargestellt) in der Kopfschiene 103 befestigt
ist, ersetzt die Schnurschleife 8 und das Schneckengetriebe 35
der in 1 bis 5 gezeigten
Jalousie 1. Diesbezüglich sind geeignete Kipp-Betätigungsstäbe
und entsprechende Getriebe beispielsweise in WO 98/27307, US
4 541 468, US 3 921 695,
US 3 918 513 und US
3 425 479 beschrieben.
Die in 6 gezeigte Jalousie
101 hat zusätzliche in Querrichtung verlaufende Quersprossen
130 zwischen jedem der hinteren vertikalen Glieder 117,
119 der Tragleitern 105, 107 und einer von einem Paar
von Hilfs-Lamellenkippschnüren 114, 115 (in 6
nicht sichtbar), die hinter dem hinteren vertikalen Glied angeordnet ist. Die Hilfs-Lamellenkippschnüre
114, 115 sind jeweils verbunden mit einer separaten Kippvorrichtung
(nicht dargestellt) in der Kopfschiene, die mit einer in Längsrichtung verlaufenden
und mit dem Getriebe des Kipp-Betätigungsstabs 108 verbundenen Lamellendrehstange
(nicht dargestellt) in der Kopfschiene verbunden ist und sich mit dieser dreht.
Die erste Teilung P1 der einzelnen Quersprossen 129 (die die hinteren und
vorderen vertikalen Glieder 117, 118 und 119,
120 der Tragleitern 105, 107 verbinden) ist etwas größer
als die zweite Teilung P2 der zusätzlichen Quersprossen 130 (die die
Hilfs-Lamellenkippschnüre 114, 115 mit dem hinteren vertikalen
Glied 117, 119 verbinden). Die Hilfs-Lamellenkippschnüre
114, 115 ersetzen die Hilfs-Lamellenkippschnüre
14, 15 der Jalousie 1 gemäß 1
bis 5 und machen es möglich, dass die einzelnen
Lamellen 113 der Jalousie 101 von der untersten Lamelle zur obersten
Lamelle progressiv (anstatt abschnittsweise wie bei der Jalousie 1 gemäß
1 bis 5) von ihrer normalen
geschlossenen Stellung in eine geöffnete Stellung gekippt werden können,
wenn die Hilfs-Lamellenkippschnüre 114, 115 durch ein Verdrehen
des Kipp-Betätigungsstabs 108 nach oben bewegt werden.
Der vertikale Abstand, über den die Lamellen 113 progressiv
in eine geöffnete Stellung gekippt werden, ergibt sich durch die Differenz
zwischen der ersten Teilung P1 der Quersprossen 129 und der zweiten Teilung
P2 der zusätzlichen Quersprossen 130. Beispielsweise könnten
herkömmliche Tragleitern 105, 107 für die Jalousie
101 mit 25 mm breiten Lamellen 113 normalerweise
eine erste Teilung P1 von 20 mm haben. Wenn diese Tragleitern 105,
107 durch die zusätzlichen Quersprossen 130 modifiziert werden,
die mit den Hilfs-Lamellenkippschnüren 114, 115 in einer
zweiten Teilung P2 von 19 mm verbunden sind, ist der vertikale Abstand, gemessen
in der Anzahl an Lamellen, zwischen der ersten vollständig geschlossenen Lamelle
113A (d. h. der untersten geschlossenen Lamelle) und der ersten vollständig
geöffneten Lamelle (d. h. der untersten geöffneten Lamelle): die erste
Teilung P1 (d. h. 20 mm) dividiert durch die Differenz zwischen der ersten und der
zweiten Teilung (d. h. P1 – P2 = 20 – 19 = 1 mm), was bedeutet, dass
der vertikale Abstand zwanzig Lamellen beträgt. Ein vertikaler Abstand von
20 Lamellen von einer Breite von 25 mm in Querrichtung (normalerweise mit einer
Überlappung von 5 mm in Querrichtung in vollständig geschlossenem Zustand)
entspricht normalerweise 400 mm an vertikaler Höhe der Jalousie 101.
Wenn die Hilfs-Lamellenkippschnüre 114, 115
einer solchen Jalousie 101 (mit 25 mm breiten Lamellen) angehoben werden,
wenn sich alle Lamellen 113 in einer normalen geschlossenen Kippstellung
(d. h. von vorne nach hinten abwärts geneigt) befinden, dann wird zuerst die
unterste Lamelle 113A in Richtung auf ihre vollständig geöffnete
(d. h. horizontale) Stellung gekippt, während die neunzehn Lamellen (in
6 nicht dargestellt) direkt oberhalb der untersten
Lamelle eine allmählich weniger geöffnete Kippstellung einnehmen, je größer
der Höhenabstand zur untersten Lamelle wird, und die oberste Lamelle der zwanzig
untersten Lamellen der Jalousie wird immer noch in ihrer geschlossenen Kippstellung
sein, ebenso wie die verbleibenden Lamellen (in 6 nicht
dargestellt) der Jalousie oberhalb der untersten zwanzig Lamellen. Ein Nebeneffekt
dieser Anordnung besteht darin, dass die unterste Lamelle 113A, nachdem
sie vollständig geöffnet wurde, anschließend zusammen mit der Unterschiene
104 angehoben wird, wenn die Hilfs-Lamellenkippschnüre 114,
115 weiter angehoben werden, um die Lamellen oberhalb der untersten Lamelle
weiter zu öffnen. Dieser Nebeneffekt des Anhebens der untersten Lamelle und
der Unterschiene kann vermieden werden, indem die Jalousie 101 mit zusätzlichen
Lamellen 113 versehen und in größerer Höhe ausgeführt
wird, so dass alle Lamellen geöffnet werden können, in dem die Hilfs-Lamellenkippschnüre
114, 115 nach oben bewegt werden, ohne dass unterhalb der Unterschiene
104 eine nicht gewünschte Lücke entsteht, durch welche Licht
einfallen kann. Die Zahl der zusätzlichen Lamellen 113, die zu diesem
Zweck benötigt werden, hängt von dem Verhältnis zwischen der Gesamthöhe
H der Jalousie 101 und dem Abstand ab, über den die Lamellen
113 allmählich ihre Kippstellung von der normalen geschlossenen zur
geöffneten Stellung ändern sollen. Bei der Jalousie 101 mit 25
mm breiten Lamellen 113, einer ersten Teilung (P1) von 20 mm (und einer
5 mm Überlappung in voll geschlossener Stellung), einem vertikalen Abstand
zwischen der untersten vollständig geschlossenen Lamelle und der untersten
vollständig geöffneten Lamelle 113A von 400 mm und einer Differenz
zwischen der ersten und der zweiten Teilung (P1 – P2) von 1 mm, wären
bei einer Gesamthöhe der Jalousie von 2000 mm 2000/400 = 5 zusätzliche
Lamellen erforderlich, um das Auftreten einer den Lichteinfall gestattenden Lücke
zu vermeiden.
Die Hilfs-Lamellenkippschnüre 114, 115 sollten
von ausreichender Länge in Querrichtung sein und ausreichend Spiel haben, damit
sie nicht die grundsätzliche Lamellenkippfunktion der hinteren und vorderen
vertikalen Glieder 117, 118 und 119, 120 der
Tragleitern 105, 107 und deren Quersprossen 129 stören.
Dies erfordert unter anderem, dass die zusätzlichen Quersprossen
130 im Verhältnis zur Höhe H der Jalousie 101 eine Mindestlänge
in Querrichtung L aufweisen. Die Mindestlänge L der zusätzlichen Quersprossen
130 bei einer gegebenen Höhe H der Jalousie wird so bemessen, dass
wenn alle der Lamellen 113 der Jalousie 101 in einer geöffneten
(d. h. horizontalen) Stellung sind, wie in 6 dargestellt,
sich die zusätzlichen Quersprossen 130A, die mit den hinteren vertikalen
Gliedern 117, 119 an der untersten Lamelle 113A verbunden
sind, von den hinteren vertikalen Gliedern nach oben erstrecken und sich die zusätzlichen
Quersprossen 130C, die mit den hinteren vertikalen Gliedern an der obersten
Lamelle 113C verbunden sind, von den hinteren vertikalen Gliedern nach
unten erstrecken.
Außerdem sollte die Länge in Querrichtung L jeder zusätzlichen
Quersprosse 130 der Jalousie 101 mindestens der Hälfte der
gesamten Differenz zwischen der ersten und der zweiten Teilung (d. h. P1 –
P2) für die maximale Höhe der Jalousie 101 entsprechen. Die Mindestlänge
L jeder zusätzlichen Quersprosse 130 ist somit die Hälfte des
Produkts von Gesamtzahl der Lamellen 113, die der maximalen Höhe der
Jalousie entspricht, multipliziert mit der Differenz zwischen der ersten und der
zweiten Teilung. Wenn beispielsweise die Höhe der Jalousie 101 maximal
2000 mm beträgt, dann wäre bei einer ersten Teilung (P1) von 20 mm die
Gesamtzahl der Lamellen 113 einhundert, und bei einer Differenz zwischen
der ersten und der zweiten Teilung (d. h. P1 – P2) von 1 mm betrüge
die Mindestlänge jeder zusätzlichen Quersprosse die Hälfte von 100
mm oder 50 mm. Jede Tragleiter 105, 107 der Jalousie
101 gemäß 6, die lang genug ist
für die maximale Höhe der Jalousie wäre gleichermaßen geeignet
für eine geringere Höhe der Jalousie.
7 zeigt eine dritte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Jalousie 201, die der Jalousie 101 gemäß 6
ähnelt und für die entsprechende Bezugsziffern (plus 100) verwendet werden,
um gleiche oder entsprechende Teile zu bezeichnen.
Wie in 7 dargestellt, umfasst die Jalousie
201 eine horizontal verlaufende Kopfschiene 203; eine horizontal
verlaufende Unterschiene 204; ein Paar von vertikal verlaufenden Tragleitern
205, 207 (in 7 nicht sichtbar), die
jeweils ein hinteres vertikales Glied 217, 219 (in 7
nicht sichtbar) und ein vorderes vertikales Glied 218, 220 (in
7 nicht sichtbar) sowie mehrere Quersprossen
229 zwischen den hinteren und vorderen vertikalen Gliedern haben; mehrere
Lamellen 213, die von der Kopfschiene auf den Quersprossen abgehängt
sind; und einen Kipp-Betätigungsstab 208, der an einem entsprechenden
Getriebe (nicht dargestellt) in der Kopfschiene 203 befestigt ist.
Die in 7 dargestellte Jalousie
201 hat mehrere vertikal ausgerichtete röhrenförmige Elemente
230 um jedes der hinteren vertikalen Glieder 217, 219
der Tragleitern 205, 207. Jedes röhrenförmige Element
230 ist zwischen einem anderen Paar von vertikal benachbarten Quersprossen
229 von einer der Tragleitern 205, 207 angeordnet und
umgibt ein Teilstück des hinteren vertikalen Glieds 217,
219 der Tragleiter zwischen ihren aufeinander folgenden Quersprossen. Jedes
röhrenförmige Element 230 hat eine Länge L, die etwas geringer
ist als die erste Teilung P1 der Tragleitern 205, 207. Die vertikal
angeordneten röhrenförmigen Elemente 230 um jeweils eins der
hinteren vertikalen Glieder 217, 219 der Tragleitern
205, 207 umgeben ebenfalls eine der Hilfs-Lamellenkippschnüre
214, 215 (in 7 nicht sichtbar) hinter
dem einen hinteren vertikalen Glied. Jede Hilfs-Lamellenkippschnur 214,
215 hat einen Eingriffsknoten 240 an ihrem untersten Ende, der
unter dem untersten röhrenförmigen Element 230A angeordnet ist.
Jede Hilfs-Lamellenkippschnur 214, 215 hat eine ausreichende Länge
und ausreichendes Spiel, so dass sie die normale Betätigung der Jalousie
201 nicht stört.
Der vertikale Abstand, über den die Lamellen 213 progressiv
in eine geöffnete Stellung gekippt werden, bestimmt sich durch die Differenz
zwischen der Teilung P1 der Quersprossen 229 und der Länge L der röhrenförmigen
Elemente 230. Beispielsweise könnten herkömmliche Tragleitern
205, 207 für die Lamellenjalousie 201 mit 25 mm
breiten Lamellen 213 normalerweise eine Teilung P1 von 20 mm haben. Wenn
derartige Tragleitern 205, 207 durch die röhrenförmigen
Elemente 230 an den hinteren vertikalen Gliedern 217,
219 und die Hilfs-Lamellenkippschnüre 214, 215 mit
einer Länge L von 19 mm modifiziert werden, berechnet sich der vertikale Abstand,
gemessen in der Anzahl an Lamellen, zwischen der ersten vollständig geschlossenen
Lamelle 213A (d. h. der untersten geschlossenen Lamelle) und der ersten
vollständig geöffneten Lamelle (d. h. der untersten geöffneten Lamelle)
wie folgt: erste Teilung P1 (d. h. 20 mm) dividiert durch die Differenz zwischen
der Teilung P1 und der Länge L (d. h. 20-19 mm = 1 mm), was bedeutet, dass
der vertikale Abstand 20 Lamellen entspricht. Ein vertikaler Abstand von
zwanzig Lamellen mit einer Breite von 25 mm in Querrichtung (normalerweise mit einer
5 mm Überlappung in vollständig geschlossenem Zustand) entspricht normalerweise
400 mm an vertikaler Höhe der Jalousie 201.
Wenn die Hilfs-Lamellenkippschnüre 214, 215
einer solchen Jalousie 201 (mit 25 mm breiten Lamellen) angehoben werden,
wenn sich alle Lamellen 213 in einer normalen geschlossenen Kippstellung
(d. h. von vorne nach hinten abwärts geneigt) befinden, dann wird zuerst die
unterste Lamelle 213A in Richtung auf ihre vollständig geöffnete
(d. h. horizontale) Stellung gekippt, während die neunzehn Lamellen (in
7 nicht dargestellt) direkt oberhalb der untersten
Lamelle eine allmählich weniger geöffnete Kippstellung einnehmen, je größer
der Höhenabstand zur untersten Lamelle wird, und die oberste Lamelle der zwanzig
untersten Lamellen der Jalousie wird immer noch in ihrer geschlossenen Kippstellung
sein, ebenso wie die verbleibenden Lamellen (in 7 nicht
dargestellt) der Jalousie oberhalb der untersten zwanzig Lamellen.
Die in der vorstehenden Beschreibung und den folgenden Ansprüchen
verwendeten Begriffe wie "in Längsrichtung", "in Querrichtung", "Länge",
"horizontal", "vertikal", "oberhalb", "unterhalb", "nach oben", "nach unten", "oben",
"unten", "vordere(r/s)", "hintere(r/s)", "rechte(r/s)", "linke(r/s)" usw. werden
nur als relative Begriffe verwendet, um die Beziehungen zwischen den verschiedenen
Elementen der erfindungsgemäßen Lamellenjalousie zu beschreiben.
Beispielsweise könnte jeder Eingriffsbund 25 der Jalousie
1 ersetzt werden durch einen Clip, der einen oder mehrere vertikal verlaufende
Durchgänge hat, durch welche eins der hinteren vertikalen Glieder
17, 19 der Jalousie und die zugehörige Hilfs-Lamellenkippschnur
14, 15 oder nur eine der zugehörigen Hilfs-Lamellenkippschnüre
durchgeführt werden. Der Bund 25 könnte ebenfalls zwei im Allgemeinen
C-förmige Hälften umfassen, die um die zugehörige Hilfs-Lamellenkippschnur
14, 15 herum miteinander verbunden werden könnten.
In ähnlicher Weise könnte die Funktion der Führungsschlaufen
21 der Jalousie 1 in die Eingriffsbünde 25 integriert
werden. Diesbezüglich könnten mehrere Bünde 25 verschieblich
um jede Hilfs-Lamellenkippschnur 14, 15 und um ihre zugehörigen
vertikalen Glieder 17, 19 zwischen jedem benachbarten Paar von
Quersprossen 29 oder zwischen ausgewählten Paaren von Quersprossen
des hinteren vertikalen Glieds 17, 19 befestigt werden.
Führungsschlaufen 21 werden vorzugsweise in erfindungsgemäßen
Jalousien verwendet. Aber wenn keine Führungsschlaufen verwendet werden, könnten
sowohl ein hinteres vertikales Glied 17, 117, 217,
19, 119, 219 und die zugehörige Hilfs-Lamellenkippschnur
14, 114, 214, 15, 115, 215
innerhalb des mittigen Durchgangs 27 jedes Bunds 25 angeordnet
sein.
Es sind vorzugsweise nur zwei oder drei, insbesondere nur zwei der
Wülste 23 und der Eingriffsbünde 25 an jeder Hilfs-Lamellenkippschnur
14, 15 der Jalousie 1 vorgesehen, aber es könnten,
wenn dies gewünscht ist, fünf bis zehn an jeder Hilfs-Lamellenkippschnur
vorgesehen werden. Ebenso gibt es vorzugsweise zehn oder mehr Führungsschlaufen
21 an jedem hinteren vertikalen Glied 17, 19, abhängig
von der Länge des vertikalen Glieds, aber es könnten, sollte dies gewünscht
sein, nur fünf bis zehn Führungsschlaufen vorgesehen werden.
Vorzugsweise kann jede Kippvorrichtung 9, 11 der
erfindungsgemäßen Jalousien 1, 101, 201 sowohl
die hinteren und vorderen vertikalen Glieder 17, 117,
217, 18, 118, 218 und 19,
119, 219, 20, 120, 220 von einer der
Tragleitern 5, 105, 205, 7, 107,
207 in entgegengesetzte vertikale Richtungen bewegen als auch die zugehörige
Hilfs-Lamellenkippschnur 14, 114, 214, 15,
115, 215 vertikal bewegen, wenn die Schnurschleife 8
oder der Kipp-Betätigungsstab 108, 208 bewegt wird. Wenn
es gewünscht ist, könnte jedoch die Drehung der Wickelwalze
34 jeder Kippvorrichtung 9, 11 durch andere Mittel (zum
Beispiel eine getrennte Zugschnur, die oben an beiden Hilfs-Lamellenkippschnüren
befestigt ist) als die Schnurschleife oder der Kipp-Betätigungsstab gesteuert
werden, die bzw. der die Drehung der Verstell-Rillenscheibe 31 steuert.
Derartige getrennte Mittel würden es möglich machen, untere Abschnitte
der Jalousie, wenn diese vollständig geöffnet sind, selektiv zu schließen,
indem einfach diese getrennten Mittel betätigt würden, um beide Hilfs-Lamellenkippschnüre
nach oben zu ziehen.
Außerdem könnte die normale geschlossene Stellung der Lamellen
13, 113, 213 der Jalousien 1, 101,
201 alternativ von hinten nach vorne abwärts geneigt sein, und die
anormale geschlossene Stellung der Jalousie könnte von vorne nach hinten abwärts
geneigt sein.
Darüber hinaus könnte eine erfindungsgemäße Jalousie
die Tragleitern 5, 7 der Jalousie 1 mit ihren in regelmäßigem
Abstand angeordneten Führungsschlaufen 21 und auch die sich durch
die Führungsschlaufen erstreckenden Hilfs-Lamellenkippschnüre
14, 15 der Jalousie 1 haben, aber die röhrenförmigen
Elemente 230 der Jalousie 201 könnten nur auf jeder Hilfs-Lamellenkippschnur
zwischen Paaren von vertikal benachbarten Schlaufen vorgesehen werden. Bei einer
solchen Jalousie wäre die Länge L der röhrenförmigen Elemente
geringer als die zweite Teilung P2 der Schlaufen und würde in einem festgelegten
Verhältnis zur ersten Teilung P1 der Quersprossen der Leitern stehen.
Weiterhin könnte eine erfindungsgemäße Jalousie nur
eine einzige gemeinsame Wickeltrommel für die Hilfs-Lamellenkippschnüre
14, 114, 214, 15, 115, 215
haben, die nicht wirkend verbunden wäre mit den Kippvorrichtungen
9, 11 der Tragleitern 5, 105, 205,
7, 107, 207, sondern durch eine separate manuell zu betätigende
Schnurschleife betätigt werden könnte.
Außerdem könnte auf der Rückseite der Kopfschiene
3, 103, 203 einer erfindungsgemäßen Jalousie
neben dem Punkt, an dem jede Hilfs-Lamellenkippschnur 14, 114,
214, 15, 115, 215 in die Unterseite der Kopfschiene
eingeführt wird, ein herkömmlicher nach unten verlaufender Abstandshalter
(nicht dargestellt) angebracht werden. Der Halter könnte damit dazu genutzt
werden, die Hilfs-Lamellenkippschnur hinter der Rückseite des Halter zu führen,
bevor die Lamellenkippschnur in die Kopfschiene eintritt, um zu verhindern, dass
sie gegen das benachbarte hintere vertikale Glied 17, 117,
217, 19, 119, 219 reibt, wenn beide in die Kopfschiene
eingeführt werden.
|
| Anspruch[de] |
Lamellenjalousie, umfassend:
– mindestens zwei vertikal verlaufende Lamellen-Tragleitern (5,
7), wobei jede Tragleiter erste und zweite vertikale Glieder (17,
18; 19, 20) umfasst, die durch mehrere vertikal voneinander
beabstandete Quersprossen (29) miteinander verbunden sind;
– mehrere horizontal angeordnete Lamellen (13), von denen jede auf
einer der genannten Quersprossen (29) in jeder der genannten Tragleitern
und zwischen den genannten ersten und zweiten vertikalen Gliedern (17,
18; 19, 20) aufliegt;
– einen Verstellmechanismus (9, 11), mit dem alle der genannten
Lamellen gemeinsam um ihre Längsachsen gekippt werden können, indem die
genannten ersten und zweiten vertikalen Glieder der genannten Tragleitern in vertikal
entgegengesetzte Richtungen bewegt werden;
– eine vertikal verlaufende Hilfs-Lamellenkippschnur (14,
15), die neben einem ersten vertikalen Glied (17, 19)
einer Tragleiter (5, 7) angeordnet ist und vertikal in einer Richtung
bewegt werden kann;
– Eingriffsmittel (21, 21A, 21B, 23,
23A, 23B, 25, 25A, 25B) an der genannten
Hilfs-Lamellenkippschnur (14, 15) und dem genannten benachbarten
ersten vertikalen Glied (17, 19) der genannten Tragleiter, um
das genannte benachbarte erste vertikale Glied (17, 19) an einer
in seiner Längsrichtung angeordneten Zwischenposition vertikal in der genannten Richtung
zu bewegen, wenn die genannte Hilfs-Lamellenkippschnur vertikal in der genannten
Richtung bewegt wird, um den Kippwinkel eines Abschnitts der Quersprossen (29),
die mit dem genannten vertikalen Glied oberhalb oder unterhalb der genannten Zwischenposition
verbunden sind, zu verstellen,
dadurch gekennzeichnet, dass
– die genannten Eingriffsmittel umfassen: eine Führungsschlaufe (21,
21A, 21B) an dem ersten vertikalen Glied (17,
19); einen Wulst (23, 23A, 23B), der an der
genannten Hilfs-Lamellenkippschnur (14, 15) befestigt ist und
in einem vertikalen Abstand von der genannten Führungsschlaufe angeordnet ist;
und einen Eingriffsbund (25, 25A, 25B) der verschieblich
an der genannten Hilfs-Lamellenkippschnur (14, 15) zwischen der
genannten Führungsschlaufe (21, 21A, 21B) und dem
genannten Wulst (23, 23A, 23B) angeordnet ist; wobei
sich die genannte Hilfs-Lamellenkippschnur (14, 15) durch die
genannte Führungsschlaufe (21, 21A, 21B) erstreckt
und der genannte Wulst (23, 23A, 23B) dafür vorgesehen
ist, in Eingriff mit dem genannten Eingriffsbund (25, 25A,
25B) gebracht zu werden und danach den genannten Eingriffsbund (25,
25A, 25B) in Richtung auf die genannte Führungsschlaufe (21,
21A, 21B) zu bewegen, wenn die genannte Hilfs-Lamellenkippschnur
(14, 15) vertikal in der genannten Richtung bewegt wird; und der
genannte Eingriffsbund (25, 25A, 25B) dafür vorgesehen
ist, in Eingriff mit der genannten Führungsschlaufe gebracht zu werden, wenn
die genannte Hilfs-Lamellenkippschnur weiter vertikal in der besagten Richtung bewegt
wird.
Lamellenjalousie gemäß Anspruch 1, bei welcher der genannte
Wulst (23, 23A, 23B) und der genannte Eingriffsbund (25,
25A, 25B) unterhalb der genannten Führungsschlaufe (21,
21A, 21B) angeordnet sind und die genannte Hilfs-Lamellenkippschnur
(14, 15) nach oben bewegt werden kann, um den Kippwinkel eines
Abschnitts der Quersprossen (29), die mit dem ersten vertikalen Glied (17,
19) unterhalb der genannten Zwischenposition verbunden sind, zu verstellen.
Lamellenjalousie gemäß Anspruch 1 oder 2, die mindestens zwei,
vertikal verlaufende Hilfs-Lamellenkippschnüre umfasst, von denen jede neben
einem ersten vertikalen Glied (17, 19) von einer der genannten
Tragleitern angeordnet ist, und bei der sich die genannten Eingriffsmittel an jeder
der genannten Hilfs-Lamellenkippschnüre und jedem der genannten benachbarten
ersten vertikalen Glieder befinden.
Lamellenjalousie gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, bei
welcher der genannte Wulst (23, 23A, 23B) dafür
vorgesehen ist, bei einer vertikalen Bewegung der genannten Hilfs-Lamellenkippschnur
(14, 15) ungehindert vertikal durch die genannte Führungsschlaufe
(21, 21A, 21B) bewegt zu werden, wenn sich der genannten
Wulst (23, 23A, 23B) nicht in Eingriff mit dem genannten
Eingriffsbund (25, 25A, 25B) befindet und dadurch daran
gehindert ist, sich vertikal durch die genannte Führungsschlaufe (21,
21A, 21B) zu bewegen.
Lamellenjalousie gemäß Anspruch 4, umfassend mehrere der genannten
Führungsschlaufen (21, 21A, 21B), die in regelmäßigem
Abstand über die Länge des genannten benachbarten ersten vertikalen Glieds
angeordnet sind und einen vertikalen Abstand zwischen sich haben, der einer Ganzzahl
eines vertikalen Abstands zwischen den genannten Quersprossen entspricht.
Lamellenjalousie gemäß Anspruch 5, umfassend mehrere der genannten
Wulste (23, 23A, 23B), die in regelmäßigem
Abstand über die Länge der genannten Hilfs-Lamellenkippschnur (14,
15) angeordnet sind und einen vertikalen Abstand zwischen sich haben, der
einer Ganzzahl einer Abmessung entspricht, die etwas geringer ist als der vertikale
Abstand zwischen den genannten Führungsschlaufen (21, 21A,
21B).
Lamellenjalousie gemäß Anspruch 6, umfassend mehrere der genannten
Eingriffsbunde (25, 25A, 25B), die in regelmäßigem
Abstand über die Länge der genannten Hilfs-Lamellenkippschnur (14,
15) zwischen ausgewählten benachbarten Paaren der genannten mehreren
Führungsschlaufen (21, 21A, 21B) angeordnet sind,
so dass über die Länge des genannten ersten vertikalen Glieds höchstens
ein Eingriffsbund (25, 25A, 25B) für jeweils fünf
Quersprossen (29) vorgesehen ist.
Lamellenjalousie gemäß Anspruch 7, bei welcher die genannten
Eingriffsbunde (25, 25A, 25B) verschieblich um die genannte
Hilfs-Lamellenkippschnur und das genannte benachbarte erste vertikale Glied herum
angeordnet sind.
Lamellenjalousie gemäß einem der vorstehenden Ansprüche,
bei der
– der Verstellmechanismus dafür vorgesehen ist, gemeinsam alle der genannten
Quersprossen zusätzlich zu allen der genannten Lamellen zu drehen, wobei die
Lamellenjalousie weiter umfasst:
– Handhabungsmittel zur vertikalen Bewegung der genannten Hilfs-Lamellenkippschnur
(14, 15) in der genannten Richtung, welche eine Wickelwalze umfassen,
die an der genannten Hilfs-Lamellenkippschnur befestigt ist und dafür vorgesehen
ist, die genannte Hilfs-Lamellenkippschnur (14, 15) erst aufzuwickeln,
nachdem der genannte Verstellmechanismus die genannten ersten und zweiten vertikalen
Glieder der genannten Tragleitern in vertikal entgegengesetzte Richtungen bewegt
hat.
Lamellenjalousie gemäß Anspruch 9, bei welcher
die genannten Eingriffsmittel geeignet sind, die genannte Hilfs-Lamellenkippschnur
(14, 15) nach oben zu bewegen, um den Kippwinkel eines Abschnitts
der Quersprossen, die mit dem genannten ersten vertikalen Glied unterhalb der genannten
Zwischenposition verbunden sind, zu verstellen.
Lamellenjalousie gemäß Anspruch 9 oder 10, die mindestens
zwei, vertikal verlaufende Hilfs-Lamellenkippschnüre umfasst, von denen jede
neben einem ersten vertikalen Glied von einer der genannten Tragleitern angeordnet
ist, und bei der die genannten Eingriffsmittel an jeder der genannten Hilfs-Lamellenkippschnüre
und jedem der genannten benachbarten ersten vertikalen Glieder vorgesehen sind.
Lamellenjalousie gemäß Anspruch 11, bei welcher die genannten
Handhabungsmittel mindestens zwei Wickelwalzen umfassen, von denen jede mit dem
genannten Verstellmechanismus verbunden ist und von denen jede dafür vorgesehen
ist, eine der genannten Hilfs-Lamellenkippschnüre erst aufzuwickeln, nachdem
der genannte Verstellmechanismus die genannten ersten und zweiten vertikalen Glieder
der genannten Tragleiter in vertikal entgegengesetzte Richtungen bewegt hat.
Lamellenjalousie gemäß Anspruch 12, bei der jede der genannten
Wickelwalzen eine der genannten Hilfs-Lamellenkippschnüre erst aufwickelt,
nachdem der genannte Verstellmechanismus die genannten ersten und zweiten vertikalen
Glieder der genannten Tragleitern in vertikal entgegengesetzte Richtungen bewegt
hat, um sämtliche der genannten Quersprossen vollständig in eine von zwei
entgegengesetzten Richtungen zu kippen.
Lamellenjalousie gemäß einem der Ansprüche 9 bis 13,
bei welcher der genannte Verstellmechanismus eine Rillenscheibe umfasst, um welche
das genannte erste oder zweite vertikale Glied jeder der genannten Tragleitern gewunden
wird.
Lamellenjalousie gemäß Anspruch 12 oder 13, bei welcher der
genannte Verstellmechanismus mindestens zwei Rillenscheiben umfasst, um welche Rollen
das genannte erste oder zweite vertikale Glied jeder der genannten Tragleitern gewunden
wird, wobei jede Rillenscheibe mit einer der genannten Wickelwalzen verbunden ist.
Lamellenjalousie gemäß einem der Ansprüche 9 bis 15,
bei der die genannten Eingriffsmittel umfassen:
– einen Eingriffsbund (25, 25A, 25B), der in der
Nähe einer Quersprosse (29) verschieblich um die genannte Hilfs-Lamellenkippschnur
(14, 15) und das genannte benachbarte erste vertikale Glied (17,
19) herum angeordnet ist;
– einen Wulst (23, 23A, 23B), der an der genannten
Hilfs-Lamellenkippschnur (14, 15) befestigt ist und in einem vertikalen
Abstand von dem genannten Eingriffsbund (25, 25A, 25B)
angeordnet ist;
– wobei der genannte Wulst (23, 23A, 23B) dafür
vorgesehen ist, mit dem genannten Eingriffsbund (25, 25A,
25B) in Eingriff gebracht zu werden und danach den genannten Eingriffsbund
(25, 25A, 25B) in Richtung auf eine der benachbarten
Quersprossen (29) zu bewegen, wenn die genannte Hilfs-Lamellenkippschnur
(14, 15) vertikal in der genannten Richtung bewegt wird; und
– der genannte Eingriffsbund (25, 25A, 25B) dafür
vorgesehen ist, mit der genannten Quersprosse (29) in Eingriff gebracht
zu werden, wenn die genannte Hilfs-Lamellenkippschnur (14, 15)
weiter vertikal in der genannten Richtung bewegt wird.
Lamellenjalousie gemäß Anspruch 16, bei welcher der genannte
Eingriffsbund (25, 25A, 25B) zwischen einem Paar der
genannten vertikal voneinander beabstandeten Quersprossen (29) angeordnet
ist und die genannte Hilfs-Lamellenkippschnur (14, 15) nach oben
bewegt werden kann, um den Kippwinkel eines Abschnitts der Quersprossen (29),
die mit dem ersten vertikalen Glied (17, 18) unterhalb der genannten
Zwischenposition verbunden sind, zu verstellen.
Lamellenjalousie umfassend:
– mindestens zwei vertikal verlaufende Lamellen-Tragleitern (5,
7), wobei jede Tragleiter erste und zweite vertikale Glieder (17,
18; 19, 20) umfasst, die durch mehrere vertikal voneinander
beabstandete Quersprossen (29) miteinander verbunden sind;
– mehrere horizontal angeordnete Lamellen (13), von denen jede auf
einer der genannten Quersprossen (29) in jeder der genannten Tragleitern
und zwischen den genannten ersten und zweiten vertikalen Gliedern (17,
18; 19, 20) aufliegt;
– einen Verstellmechanismus (9, 11), mit dem alle der genannten
Lamellen gemeinsam um ihre Längsachsen gekippt werden können, indem die
genannten ersten und zweiten vertikalen Glieder der genannten Tragleitern in vertikal
entgegengesetzte Richtungen bewegt werden;
– eine vertikal verlaufende Hilfs-Lamellenkippschnur (14,
15), die neben einem ersten vertikalen Glied (17, 19)
einer Tragleiter (5, 7) angeordnet ist und vertikal in einer Richtung
bewegt werden kann;
– Eingriffsmittel (21, 21A, 21B, 23,
23A, 23B, 25, 25A, 25B) an der genannten
Hilfs-Lamellenkippschnur (14, 15) und dem genannten benachbarten
ersten vertikalen Glied (17, 19) der genannten Tragleiter, um
das genannte benachbarte erste vertikale Glied (17, 19) an einer
in seiner Längsrichtung angeordneten Zwischenposition vertikal in der genannten
Richtung zu bewegen, wenn die genannte Hilfs-Lamellenkippschnur vertikal in der
genannten Richtung bewegt wird, um den Kippwinkel eines Abschnitts der Quersprossen
(29), die mit dem genannten vertikalen Glied oberhalb oder unterhalb der
genannten Zwischenposition verbunden sind, zu verstellen,
dadurch gekennzeichnet, dass
die genannten Eingriffsmittel umfassen: einen Eingriffsbund (25,
25A, 25B), der in der Nähe einer Quersprosse (29)
verschieblich um die genannte Hilfs-Lamellenkippschnur (14, 15)
und das genannte benachbarte erste vertikale Glied (17, 19) herum
angeordnet ist;
– einen Wulst (23, 23A, 23B), der an der genannten
Hilfs-Lamellenkippschnur (14, 15) befestigt ist und in einem vertikalen
Abstand von dem genannten Eingriffsbund (25, 25A, 25B)
angeordnet ist;
– wobei der genannte Wulst (23, 23A, 23B) dafür
vorgesehen ist, mit dem genannten Eingriffsbund (25, 25A,
25B) in Eingriff gebracht zu werden und danach den genannten Eingriffsbund
(25, 25A, 25B) in Richtung auf eine der benachbarten
Quersprossen (29) zu bewegen, wenn die genannte Hilfs-Lamellenkippschnur
(14, 15) vertikal in der genannten Richtung bewegt wird; und
– der genannte Eingriffsbund (25, 25A, 25B) dafür
vorgesehen ist, mit der genannten Quersprosse (29) in Eingriff gebracht
zu werden, wenn die genannte Hilfs-Lamellenkippschnur (14, 15)
weiter vertikal in der genannten Richtung bewegt wird.
Lamellenjalousie gemäß Anspruch 18, bei welcher der genannte
Eingriffsbund (25, 25A, 25B) zwischen einem Paar der
genannten vertikal voneinander beabstandeten Quersprossen (29) angeordnet
ist und die genannte Hilfs-Lamellenkippschnur (14, 15) nach oben
bewegt werden kann, um den Kippwinkel eines Abschnitts der Quersprossen (29),
die mit dem ersten vertikalen Glied (17, 18) unterhalb der genannten
Zwischenposition verbunden sind, zu verstellen.
Lamellenjalousie gemäß Anspruch 19, die mindestens zwei, vertikal
verlaufende Hilfs-Lamellenkippschnüre umfasst, von denen jede neben einem ersten
vertikalen Glied von einer der genannten Tragleitern angeordnet ist, und bei der
die Eingriffsmittel an jeder der genannten Hilfs-Lamellenkippschnüre und jedem
der genannten benachbarten ersten vertikalen Glieder vorgesehen sind.
Lamellenjalousie gemäß einem der Ansprüche 16 bis 20,
umfassend mehrere Eingriffsbunde (25, 25A, 25B), die
in regelmäßigem Abstand von einander um die genannte Hilfs-Lamellenkippschnur
(14, 15) und das genannte erste vertikale Glied (17,
18) herum angeordnet sind und einen vertikalen Abstand zwischen sich haben,
der einer Ganzzahl einer Abmessung entspricht, die identisch ist mit einem vertikalen
Abstand zwischen den Querstreben (29).
Lamellenjalousie gemäß einem der Ansprüche 16 bis 21,
umfassend mehrere Wulste (23, 23A, 23B), die in regelmäßigem
Abstand über die Länge der genannten Hilfs-Lamellenkippschnur (14,
15) angeordnet sind und einen vertikalen Abstand zwischen sich haben, der
einer Ganzzahl einer Abmessung entspricht, die etwas geringer ist als der vertikale
Abstand zwischen den Quersprossen (29).
Lamellenjalousie gemäß einem der Ansprüche 16 bis 22,
bei der höchstens ein Eingriffsbund (25, 25A, 25B)
für jeweils fünf Quersprossen (29) vorgesehen ist.
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