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Dokumentenidentifikation DE60218434T2 08.11.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001368094
Titel 4-(2-BUTYLAMINO)-2,7-DIMETHYL-8-(2-METHYL-6-METHOXYPYRID-3-YL) PYRAZOLO- 1,5-Aö-1,3,5-TRIAZIN, SEINE ENANTIOMEREN UND PHARMAZEUTISCH ANNEHMBARE SALZE ALS CORTICOTROPIN-RELEASING-FACTOR-REZEPTOR-LIGANDEN
Anmelder Bristol-Myers Squibb Pharma Co., Princeton, N.J., US
Erfinder GILLIGAN, Paul J., Wilmington, DE 19810, US
Vertreter Reitstötter, Kinzebach & Partner (GbR), 81679 München
DE-Aktenzeichen 60218434
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 06.03.2002
EP-Aktenzeichen 027137769
WO-Anmeldetag 06.03.2002
PCT-Aktenzeichen PCT/US02/06837
WO-Veröffentlichungsnummer 2002072202
WO-Veröffentlichungsdatum 19.09.2002
EP-Offenlegungsdatum 10.12.2003
EP date of grant 28.02.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.11.2007
IPC-Hauptklasse A61P 25/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse A61P 25/24(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   A61K 31/53(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP  

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Die Erfindung betrifft Liganden für den „corticotropin releasing factor" (CFR)-Rezeptor, solche Liganden umfassende pharmazeutische Zusammensetzungen und ihre therapeutische Verwendung, insbesondere auf dem Gebiet psychiatrischer Störungen und neurologischer Erkrankungen einschließlich von Major Depression, im Zusammenhang mit Angst stehenden Erkrankungen, posttraumatischem Stresssyndrom, supranukleärer Lähmung und Essstörungen ebenso wie zur Behandlung immunologischer, Herz-Kreislauf- oder im Zusammenhang mit dem Herzen stehender Erkrankungen und Darmhypersensitivität im Zusammenhang mit psychopathologischen Störungen und Stress.

Hintergrund der Erfindung

Der „corticotropin releasing factor" (nachfolgend CRF genannt), ein Peptid von 41 Aminosäuren, ist der primäre physiologische Regulator der Sekretion des Proopiomelanocortin (POMC) – abgeleiteten Peptids aus dem Hypophysenvorderlappen [J. Rivier et al., Proc. Nat. Acad. Sci. (USA) 80:4851 (1983); W. Vale et al., Science 213:1394 (1981)]. Zusätzlich zu seiner endokrinen Funktion im Hypophysenbereich hat die immunhistochemische Lokalisierung des CRF gezeigt, dass das Hormon eine breite Verteilung im Zentralnervensystem außerhalb des Hypothalamus besitzt und ein weites Spektrum autonomer, elektrophysiologischer und im Zusammenhang mit dem Verhalten stehender Wirkungen hervorruft, was zu einer Neurotransmitter- oder Neuromodulator-Funktion im Gehirn passt [W. Vale et al., Rec. Prog. Horm. Res. 39:245 (1983); G.F. Koob, Persp. Behav. Med. 2:39 (1984); E.B. De Souza et al., J. Neurosci. 5:3189 (1985)]. Es gibt auch Beweise, dass CRF eine wesentliche Rolle bei der Integration der Reaktion des Immunsystems auf physiologische, psychologische und immunologische Stressfaktoren spielt [J.E. Blalock, Physiological Reviews 69:1 (1989); J.E. Morley, Life Sci. 41:527 (1987)].

Klinische Daten beweisen, dass CRF eine Rolle bei psychiatrischen Störungen und neurologischen Erkrankungen einschließlich von Depression, im Zusammenhang mit Angst stehenden Erkrankungen und Essstörungen spielt. Auch in der Ätiologie und Pathophysiologie von Morbus Alzheimer, Morbus Parkinson, Morbus Huntington, fortschreitender supranukleärer Lähmung und amyotrophischer Lateralsklerose wurde eine Rolle für CRF postuliert, da sie im Zusammenhang mit der Dysfunktion von CRF-Neuronen im zentralen Nervensystem stehen [für einen Überblick siehe E.B. De Sousa, Hosp. Practice 23:59 (1988)].

Bei der Gemütskrankheit oder Major Depression ist die CRF-Konzentration im Liquor cerebrospinalis (cerebrospinal fluid, CSF) pharmakonfreier Personen signifikant gesteigert [C.B. Nemeroff et al., Science 226:1342 (1984); C.M. Banki et al., Am. J. Psychiatry 144:873 (1987); R.D. France et al., Biol. Psychiatry 28:86 (1988); M. Arato et al., Biol. Psychiatry 25:355 (1989)]. Weiterhin ist die Dichte der CRF-Rezeptoren im Stirncortex von Selbstmordopfern signifikant verringert, was in Übereinstimmung mit einer CRF-Hypersekretion steht [C.B. Nemeroff et al., Arch. Gen. Psychiatry 45:577 (1988)]. Weiterhin wird bei Depressionspatienten eine abgestumpfte Adrenocorticotropin (ACTH)-Reaktion auf CRF (intravenös verabreicht) beobachtet [P.W. Gold et al., Am. J. Psychiatry 141:619 (1984); F. Holsboer et al., Psychoneuroendocrinology 9:147 (1984); P.W. Gold et al., New Eng. J. Med. 314:1129 (1986)]. Präklinische Studien an Ratten und nichtmenschlichen Primaten liefern weitere Unterstützung für die Hypothese, dass CRF-Hypersekretion an den bei menschlichen Depressionen beobachteten Symptomen beteiligt sein kann [R.M. Sapolsky, Arch. Gen. Psychiatry 46:1047 (1989)]. Es gibt vorläufige Beweise, dass tricyclische Antidepressiva die CRF-Spiegel verändern und auf diese Weise die Anzahl der CRF-Rezeptoren im Gehirn modulieren können [Grigoriadis et al., Neuropsychopharmacology 2:53 (1989)].

Es wurde auch postuliert, dass CRF eine Rolle in der Ätiologie der im Zusammenhang mit Angst stehenden Erkrankungen spielt. CRF ruft bei Tieren anxiogene Wirkungen hervor, und Interaktionen zwischen Benzodiazepin/Nichtbenzodiazepin-Anxiolytika und CRF wurden in einer Vielzahl von Angstverhaltensmodellen gezeigt [D.R. Britton et al., Life Sci. 31:363 (1982); C.W. Berridge und A.J. Dunn, Regul. Peptides 16:83 (1986)]. Vorläufige Untersuchungen unter Verwendung des mutmaßlichen CRF-Rezeptor-Antagonisten a-helikalen Schafs-CRFs (9-41) bei einer Vielzahl von Verhaltensparadigmen zeigen, dass der Antagonist „anxiolytika-ähnliche" Wirkungen hervorruft, die den Benzodiazepinen qualitativ ähnlich sind [C.W. Berridge und A.J. Dunn, Horm. Behav. 21:393 (1987), Brain Research Reviews 15:71 (1990)].

Sowohl neurochemische als auch endokrine und Rezeptorbindungsstudien haben Interaktionen zwischen CRF und Benzodiazepin-Anxiolytika gezeigt und damit weitere Beweise für die Beteiligung von CRF an diesen Erkrankungen erbracht. Chlordiazepoxid attenuiert die „anxiogenen" Wirkungen von CRF sowohl beim Konflikttest [K.T. Britton et al., Psychopharmacology 86:170 (1985); K.T. Britton et al., Psychopharmacology 94:306 (1988)] als auch beim akustischen Aufschrecktest [N.R. Swerdlow et al., Psychopharmacology 88:147 (1986)] bei Ratten. Der Benzodiazepin-Rezeptor-Antagonist Ro15-1788, der im operanten Konflikttest alleine ohne Einfluss auf das Verhalten war, revertierte die CRF-Wirkungen in Dosis-abhängiger Weise, während der inverse Benzodiazepin-Agonist FG7142 die CRF-Wirkungen verstärkte [K.T. Britton et al., Psychopharmacology 94:306 (1988)].

Die Wirkungsmechanismen und -stellen, durch die die Standardanxiolytika und -antidepressiva ihre therapeutischen Wirkungen erzielen, sind noch aufzuklären. Es wurde jedoch spekuliert, dass sie an der Suppression der CRF-Hypersekretion, die bei diesen Erkrankungen beobachtet wird, beteiligt sind. Von besonderem Interesse ist, dass vorläufige Studien, die die Wirkung eines CRF-Rezeptor-Antagonisten (des a-helikalen CRF 9-41) bei einer Vielzahl von Verhaltensparadigmen untersuchten, gezeigt haben, dass der CRF-Antagonist „anxiolytika-artige" Wirkungen hervorruft, die den Benzodiazepinen qualitativ ähnlich sind [für einen Überblick siehe G.F. Koob und K.T. Britton, In: Corticotropin-Releasing Factor: Basic and Clinical Studies of a Neuropeptide, E.B. De Souza und C.B. Nemeroff eds., CRC Press p221 (1990)].

Weiterhin wurde postuliert, dass CRF eine Rolle bei Herz-Kreislauf- oder bei im Zusammenhang mit dem Herzen stehenden Erkrankungen ebenso wie bei aus Stress entstehenden Magen-Darm-Erkrankungen wie z. B. Bluthochdruck, Tachykardie und kongestivem Herzversagen, Schlaganfall, Reizdarmsyndrom, postoperativem Ileus und Darmhypersensitivität verbunden mit psychopathologischen Störungen und Stress spielt [für einen Überblick siehe E.D. DeSouza, C.B. Nemeroff, Editors; Corticotropin-Releasing Factor: Basic and Clinical Studies of a Neuropeptide, E.B. DeSouza and C.B. Nemeroff eds., CRC Press p221 (1990), und C. Maillot, M. Million, J.Y. Wei, A. Gauthier, Y. Tache, Gastroenterology, 119, 1569–1579 (2000)].

Über- oder Unterexpression von CRF wurde als zugrundeliegende Ursache für verschiedene Erkrankungen vorgeschlagen. Zu solchen behandlungsfähigen Störungen gehören beispielsweise und ohne Beschränkung: Gemütsstörung, Angst, Depression, Kopfschmerz, Reizdarmsyndrom, posttraumatisches Stresssyndrom, supranukleäre Lähmung, Immunsuppression, Morbus Alzheimer, Magen-Darm-Erkrankungen, Anorexia nervosa oder andere Essstörungen, Drogensucht, Drogen- oder Alkoholentzugssymptome, entzündliche Erkrankungen, Herz-Kreislauf- oder im Zusammenhang mit dem Herzen stehende Erkrankungen, Fruchtbarkeitsprobleme, Infektionen mit den menschlichen Immundefizienzvirus, hämorrhagischer Stress, Fettleibigkeit, Unfruchtbarkeit, Kopf- und Wirbelsäulentraumata, Epilepsie, Schlaganfall, Geschwüre, amyotrophische Lateralsklerose, Hypoglykämie, Bluthochdruck, Tachykardie und kongestives Herzversagen, Schlaganfall, Osteoporose, Frühgeburt, psychosozialer Zwergwuchs, stressbedingtes Fieber, Geschwüre, Durchfall, postoperativer Ileus und Darmüberempfindlichkeit im Zusammenhang mit psychopathologischer Störung und Stress [für einen Überblick siehe J.R. McCarthy, S.C. Heinrichs und D.E. Grigoriadis, Cuur. Pharm. Res., 5, 289–315 (1999); P.J. Gilligan, D.W. Robertson und R. Zaczek, J. Medicinal Chem., 43, 1641–1660 (2000), G.P. Chrousos, Int. J. Obesity, 24, Suppl. 2, S50-S55 (2000); E. Webster, D.J. Torpy, I.J. Elenkov, G.P. Chrousos, Ann. N.Y. Acad. Sci., 840, 21–32 (1998); D.J. Newport und C.B. Nemeroff, Curr. Opin. Neurobiology, 10, 211–218 (2000); G. Mastorakos und I. Ilias, Ann. N.Y. Acad. Sci., 900, 95–106 (2000); M.J. Owens und C.B. Nemeroff, Expert Opin. Invest. Drugs, 8, 1849–1858 (1999); G.F. Koob, Ann. N.Y. Acad. Sci., 909, 170–185 (2000)].

Die folgenden Publikationen beschreiben jeweils CRF-antagonistische Verbindungen; jedoch offenbart keine die hier bereitgestellten Verbindungen: WO95/10506; WO99/51608; WO97/35539; WO99/01439; WO97/44308; WO97/35846; WO98/03510; WO99/11643; PCT/US99/18707; WO99/01454, WO00/01675; WO99/38868, US 6,191,131.

He Liqi et al. beschreiben im Journal of Medicinal Chemistry 43, 449–456 (2000), dass die Verbindung der Formel:

ein starker hCRF1-Rezeptorantagonist ist, hervorragende orale pharmakokinetische Profile besitzt und im Ratten-Situationsangst-Modell gute Aktivität zeigt.

Zusammenfassung der Erfindung

Gemäß einem Aspekt stellt die vorliegende Erfindung eine neue Verbindung bereit, nämlich 4-((R)-2-Butylamino)-2,7-dimethyl-8-(2-methyl-6-methoxypyrid-3-yl)pyrazol[1,5-a]-1,3,5-triazin, pharmazeutisch verträgliche Propharmaka davon, in denen die funktionale Amingruppe an eine Gruppe gebunden ist, die bei Verabreichung an einen Säuger unter Bildung der funktionalen Amingruppe abgeht, und pharmazeutisch verträgliche Salzformen davon; pharmazeutische Zusammensetzungen, die diese Verbindung, Propharmaka oder Salzformen enthalten; und ihre Verwendung zur Herstellung einer pharmazeutischen Zusammensetzung zur Behandlung von Gemütsstörungen, Angst, Depression, Reizdarmsyndrom, posttraumatischem Stresssyndrom, supranukleärer Lähmung, Immunsuppression, Morbus Alzheimer, Magen-Darm-Erkrankung, Anorexia nervosa oder anderen Essstörungen, Drogen- oder Alkoholentzugsymptomen, Drogensucht, entzündlichen Erkrankungen, Fruchtbarkeitsproblemen, Krankheiten, deren Behandlung durch Antagonisierung von CRF bewirkt oder erleichtert werden kann, darunter ohne Beschränkung darauf durch CRF ausgelöste oder begünstigte Krankheiten oder eine Krankheit ausgewählt unter den entzündlichen Erkrankungen wie z. B. rheumatoider Arthritis und Osteoarthritis, Schmerz, Asthma, Psoriasis und Allergien; allgemeiner ängstlicher Erkrankung, im Zusammenhang mit Angst stehender Erkrankungen; Panik, Phobien, obsessiv-zwanghaften Störungen; posttraumatischen Stresssymptomen; stressinduzierten Schlafstörungen; Schmerzwahrnehmung wie z. B. Fibromyalgie; Stimmungsstörungen wie Depression einschließlich von Major Depression, Einzelepisodendepression, wiederkehrender Depression, durch Missbrauch in der Kindheit ausgelöster Depression und Depression nach der Geburt; Dysthemie; manisch-depressiven Störungen; Cyclothymie; Erschöpfungssyndrom; stressausgelöstem Kopfschmerz; Krebs, Infektionen mit dem menschlichen Immundefizienzvirus (HIV); neurodegenerativen Erkrankungen wie z. B. Morbus Alzheimer, Morbus Parkinson und Morbus Huntington; Magen-Darm-Erkrankungen wie Geschwüren, Reizdarmsyndrom, Morbus Crohn, Darmkrämpfen, Durchfall und postoperativem Ileus und Darmüberempfindlichkeit in Verbindung mit psychopathologischen Störungen oder Stress; Essstörungen wie Anorexia und Bulimia nervosa; hämorrhagischem Stress; stressausgelösten psychiotischen Episoden; euthyroidem Krankheitssyndrom; Syndrom des unpassenden antidiarrhetischen Hormons (ADH); Fettleibigkeit; Unfruchtbarkeit; Kopftraumata; Wirbelsäulentrauma; ischämischem Nervenschaden (z. B. Cerebralischämie wie z. B. hippokampaler Ischämie); excitotoxischem Nervenschaden; Epilepsie; Herz-Kreislauf- und im Zusammenhang mit dem Herzen stehenden Erkrankungen einschließlich von Bluthochdruck, Tachykardie und kongestivem Herzversagen; Schlaganfall; Immundysfunktionen einschließlich von stressinduzierten Immundysfunktionen (z. B. stressinduzierten Fiebern, Schweinestresssyndrom, Rinderverladungsfieber, Paroxysomalfibrillation der Pferde, durch Einsperrung ausgelösten Dysfunktionen bei Hühnern, Schurstress bei Schafen oder durch die Interaktion von Mensch und Tier bedingtem Stress bei Hunden); Muskelkrämpfen, Harninkontinenz; seniler Demenz vom Alzheimertyp; Multiinfarktdemenz; amyotrophischer Lateralsklerose; chemischen Abhängigkeiten und Süchten (Abhängigkeiten von Alkohol, Kokain, Heroin, Benzodiazepinen oder anderen Drogen); Drogen- und Alkoholentzugssymptomen; Osteoporose; psychosozialem Zwergwuchs; und Hypoglykämie bei einem Säuger.

Die vorliegende Erfindung stellt neue Verbindungen bereit, die an CRF-Rezeptoren binden, wodurch sie die anxiogenen Wirkungen der CRF-Sekretion verändern. Die erfindungsgemäßen Verbindungen sind zur Behandlung von psychiatrischen Störungen und neurologischen Erkrankungen, im Zusammenhang mit Angst stehenden Erkrankungen, posttraumatischem Stresssyndrom, supranukleärer Lähmung und Essstörungen ebenso wie zur Behandlung immunologischer, Herz-Kreislauf- oder im Zusammenhang mit dem Herzen stehender Erkrankungen und Darmhypersensitivität im Zusammenhang mit psychopathologischen Störungen und Stress bei einem Säuger verwendbar.

Gemäß einem anderen Aspekt stellt die vorliegende Erfindung eine neue Verbindung der Formel (I) (nachfolgend beschrieben) bereit, die als Antagonist des „corticotropin releasing factor" verwendbar ist. Die erfindungsgemäße Verbindung zeigt Aktivität als CRF-Antagonist und scheint die CRF-Hypersekretion zu supprimieren. Die vorliegende Erfindung umfasst auch pharmazeutische Zusammensetzungen, die eine solche Verbindung der Formel (I) enthalten, und Verwendungen einer solchen Verbindung zur Suppression der CRF-Hypersekretion und/oder zur Behandlung anxiogener Störungen.

Die Verwendung kompetitiver Bindungsassays wird als besonders wertvoll zum Durchmustern von Kandidaten auf neue Pharmaka betrachtet, z. B. zur Identifikation neuer CRF-Liganden oder anderer Verbindungen mit noch größerer oder selektiverer Bindungsaffinität für CRF-Rezeptoren, welche Kandidaten daher potentiell als Pharmaka verwendbar wären. In dem Assay bestimmt man die Fähigkeit des Kandidatenliganden, eine markierte Verbindung zu verdrängen.

Daher können die erfindungsgemäßen Verbindungen in einem Bindungsassay verwendet werden, worin eine oder mehrere der Verbindungen mit einer Markierung verknüpft sein kann, wobei die Markierung direkt oder indirekt ein detektierbares Signal bereitstellen kann. Zu den verschiedenen Markierungen gehören Radioisotope, Fluoreszenzgruppen, Chemilumineszenzgruppen, spezifisch bindende Moleküle, Partikel, z. B. magnetische Partikel und dergleichen.

Die erfindungsgemäßen Verbindungen (insbesondere die erfindungsgemäßen markierten Verbindungen) können auch als Sonden zur Lokalisation von Rezeptoren in Zellen und Geweben und als Standards und Reagenzien zur Verwendung bei der Bestimmung der Rezeptorbindungscharakteristika von Testverbindungen verwendet werden. Erfindungsgemäß markierte Verbindungen können in in vitro-Studien verwendet werden, wie z. B. bei der Autoradiographie von Gewebeschnitten, oder bei in vivo-Verfahren, z. B. PET oder SPECT-Scanning. Insbesondere sind bevorzugte erfindungsgemäße Verbindungen als Standards und Reagenzien zur Bestimmung der Fähigkeit eines potentiellen Pharmakons, an den CRF1-Rezeptor zu binden, verwendbar.

Detaillierte Beschreibung der Erfindung

  • [1] In einer ersten Ausführungsform stellt die vorliegende Erfindung 4-(2-Butylamino)-2,7-dimethyl-8-(2-methyl-6-methoxypyrid-3-yl)pyrazol[1,5-a]-1,3,5-triazin, ein pharmazeutisch verträgliches Propharmakon davon, worin die funktionale Amingruppe an eine Gruppe gebunden ist, die bei Verabreichung an einen Säuger unter Bildung der funktionalen Amingruppe abgeht, oder eine pharmazeutisch verträgliche Salzform davon bereit.
  • [2] In einer anderen Ausführungsform stellt die vorliegende Erfindung Isomere, stereoisomere Formen oder Gemische von stereoisomeren Formen der Verbindung der Ausführungsform [1] bereit. Insbesondere stellt die vorliegende Erfindung somit 4-((R)-2-Butylamino)-2,7-dimethyl-8-(2-methyl-6-methoxypyrid-3-yl)pyrazol[1,5-a]-1,3,5-triazin oder 4-((S)-2-Butylamino)-2,7-dimethyl-8-(2-methyl-6-methoxypyrid-3-yl)pyrazol[1,5-a]-1,3,5-triazin oder ein Gemisch davon oder pharmazeutisch verträgliche Propharmaka davon wie oben definiert oder pharmazeutisch verträgliche Salzformen davon bereit.
  • [3] In einer anderen Ausführungsform stellt die vorliegende Erfindung eine Verbindung der Ausführungsform 1, wobei die Verbindung eine Verbindung der Formel (I) ist:
    sowie stereoisomere Formen davon, oder Gemische stereoisomerer Formen und pharmazeutisch verträgliche Salz- oder Propharmakon-Formen davon, wie oben definiert, bereit.
  • [4] In einer anderen Ausführungsform stellt die vorliegende Erfindung eine Verbindung gemäß einer der Ausführungsformen [2] bis [3], pharmazeutisch verträgliche Propharmaka wie oben definiert oder pharmazeutisch verträgliche Salzformen davon bereit, wobei diese Verbindung im wesentlichen frei von ihrem (S)-Stereoisomer ist.
  • [5] In einer anderen Ausführungsform stellt die vorliegende Erfindung eine Verbindung der Ausführungsform [1] bereit, wobei diese Verbindung 4-((R)-2-Butylamino)-2,7-dimethyl-8-(2-methyl-6-methoxypyrid-3-yl)pyrazol[1,5-a]-1,3,5-triazin ist.
  • [6] Die vorliegende Erfindung stellt auch eine pharmazeutische Zusammensetzung bereit, die einen pharmazeutisch verträglichen Träger und eine therapeutisch wirksame Menge einer Verbindung, eines Propharmakons oder einer Salzform nach einer der Ausführungsformen [1] bis [5] beinhaltet.
  • [7] In einer anderen Ausführungsform stellt die vorliegende Erfindung die Verwendung einer Verbindung, eines Propharmakons oder einer Salzform nach einer der Ausführungsformen [1] bis [5] zur Herstellung einer pharmazeutischen Zusammensetzung zur Antagonisierung eines CRF-Rezeptors bei einem Säuger bereit. Dies umfasst die Verabreichung einer therapeutisch wirksamen Menge der Verbindung, des Propharmakons oder der Salzform an den Säuger.
  • [8] In einer anderen Ausführungsform stellt die vorliegende Erfindung die Verwendung einer Verbindung, eines Propharmakons oder einer Salzform nach einer der Ausführungsformen [1) bis [5] zur Herstellung einer pharmazeutischen Zusammensetzung zur Behandlung einer Erkrankung, die eine erhöhte Sekretion von CRF in einem Warmblüter zeigt, bereit. Dies umfasst die Verabreichung einer therapeutisch wirksamen Menge der Verbindung, des Propharmakons oder der Salzform an das Tier.
  • [9] In einer anderen Ausführungsform stellt die vorliegende Erfindung die Verwendung einer Verbindung, eines Propharmakons oder einer Salzform nach einer der Ausführungsformen [1] bis [5] zur Behandlung einer Erkrankung, deren Behandlung durch Antagonisierung von CRF bewirkt oder erleichtert werden kann, bereit. Dies umfasst die Verabreichung einer therapeutisch wirksamen Menge der Verbindung, des Propharmakons oder der Salzform an den Säuger.
  • [10] In einer anderen Ausführungsform stellt die vorliegende Erfindung die Verwendung einer Verbindung, eines Propharmakons oder einer Salzform nach einer der Ausführungsformen [1] bis [5] zur Herstellung eines pharmazeutischen Mittels zum Antagonisieren eines CRR-Rezeptors bei einem Säuger bereit. Dies umfasst die Verabreichung einer therapeutisch wirksamen Menge der Verbindung, des Propharmakons oder der Salzform an den Säuger.
  • [11] In einer anderen Ausführungsform stellt die vorliegende Erfindung die Verwendung einer Verbindung, eines Propharmakons oder einer Salzform gemäß einer der Ausführungsformen [1] bis [5] zur Herstellung einer pharmazeutischen Zusammensetzung zur Behandlung von Angst oder Depression bei Säugern bereit. Dies umfasst die Verabreichung einer therapeutisch wirksamen Menge der Verbindung, des Propharmakons oder der Salzform an den Säuger.

Die vorliegende Erfindung beschreibt auch ein Verfahren zum Durchmustern auf Liganden für CRF-Rezeptoren, wobei dieses Verfahren umfasst:

  • a) Durchführung eines kompetitiven Bindungsassays mit einem CRF-Rezeptor, einer Verbindung nach einer der Ausführungsformen [1] bis [5], die mit einer detektierbaren Markierung markiert ist, und einem Kandidatenliganden; und
  • b) Bestimmung der Fähigkeit dieses Kandidatenliganden, die markierte Verbindung zu verdrängen.

Die vorliegende Erfindung beschreibt auch ein Verfahren zur Detektion von CRF-Rezeptoren in Geweben, umfassend:

  • a) Inkontaktbringen einer Verbindung nach einer der Ausführungsformen [1] bis [5], die mit einer detektierbaren Markierung markiert ist, mit einem Gewebe unter Bedingungen, die Bindung der Verbindung an das Gewebe erlauben; und
  • b) Detektion der an das Gewebe gebundenen markierten Verbindung.

Die vorliegende Erfindung beschreibt auch ein Verfahren zur Inhibition der Bindung von CRF an einen CRF-1-Rezeptor, das es umfasst, eine Verbindung nach einer der Ausführungsformen [1] bis [5] mit einer Lösung in Kontakt zu bringen, die Zellen enthält, die den CRF-1-Rezeptor exprimieren, wobei die Verbindung in der Lösung in einer Konzentration vorliegt, die ausreicht, um die Bindung von CRF an den CRF-1-Rezeptor zu inhibieren.

  • [12] In einer anderen Ausführungsform stellt die vorliegende Erfindung einen konfektionierten Artikel bereit, umfassend:

    a) ein Verpackungsmaterial;

    b) eine Verbindung, ein Propharmakon oder eine Salzform nach einer der Ausführungsformen [1] bis [5]; und

    c) eine Beschriftung oder einen Beipackzettel, in dem Verpackungsmaterial enthalten, mit dem Hinweis, dass die Verbindung, das Propharmakon oder die Salzform zur Behandlung von Angst oder Depression wirksam ist.
  • [13] Die vorliegende Erfindung stellt auch die Verwendung einer Verbindung, eines Propharmakons oder einer Salzform nach einer der Ausführungsformen [1] bis [5] zur Herstellung einer pharmazeutischen Zusammensetzung zur Behandlung von Gemütsstörung, Angst, Depression, Kopfschmerz, Reizdarmsyndrom, posttraumatischem Stresssyndrom, supranukleärer Lähmung, Immunsuppression, Morbus Alzheimer, Magen-Darm-Erkrankungen, Anorexia nervosa oder anderen Essstörungen, Drogensucht, Drogen- oder Alkoholentzugssymptomen, entzündlichen Erkrankungen, Herz-Kreislauf- oder im Zusammenhang mit dem Herzen stehenden Erkrankungen, Fruchtbarkeitsproblemen, Infektionen mit den menschlichen Immundefizienzvirus, hämorrhagischem Stress, Fettleibigkeit, Unfruchtbarkeit, Kopf- und Wirbelsäulentraumata, Epilepsie, Schlaganfall, Geschwüren, amyotrophischer Lateralsklerose, Hypoglykämie oder einer Krankheit, deren Behandlung durch Antagonisierung von CRF bewirkt oder erleichtert werden kann, bei einem Säuger bereit. Dies umfasst die Verabreichung einer therapeutisch wirksamen Menge der Verbindung, des Propharmakons oder der Salzform an den Säuger.

Definitionen

Der Begriff „pharmazeutisch verträgliche Salze" wird hier verwendet zur Bezeichnung von aus pharmazeutisch verträglichen ungiftigen Säuren, einschließlich von anorganischen Säuren und organischen Säuren, hergestellten Salzen. Zu den geeigneten ungiftigen Säuren gehören anorganische und organische Säuren von basischen Resten wie Aminen, z. B. Essigsäure, Benzolsulfonsäure, Benzoesäure, Amphorsulfonsäure, Zitronensäure, Ethensulfonsäure, Fumarsäure, Glukonsäure, Glutarsäure, Bromwasserstoffsäure, Chlorwasserstoffsäure, Isethionsäure, Milchsäure, Maleinsäure, Apfelsäure, Mandelsäure, Methansulfonsäure, Schleimsäure, Salpetersäure, Pamoinsäure, Pantothensäure, Phosphorsäure, Bernsteinsäure, Schwefelsäure, Weinsäure, p-Toluolsulfonsäure und dergleichen; und Alkalisalze oder organische Salze von Säureresten wie z. B. Carbonsäuren, z. B. Alkali- und Erdalkalimetallsalze abgeleitet von den folgenden Basen: Natriumhydrid, Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, Kalziumhydroxid, Aluminiumhydroxid, Lithiumhydroxid, Magnesiumhydroxid, Zinkhydroxid, Ammoniak, Trimethylamin, Triethylamin, Ethylendiamin, N-Methyl-glucamin, Lysin, Arginin, Ornithin, Cholin, N,N'-Dibenzylethylendiamin, Chlorprokain, Diethanolamin, Prokain, n-Benzylphenethylamin, Diethylamin, Piperazin, Tris(hydroxymethyl)-aminomethan, Tetramethylammoniumhydroxid und dergleichen.

Pharmazeutisch verträgliche Salze der erfindungsgemäßen Verbindungen können durch Umsetzung der freien Säuren- oder Basenformen dieser Verbindungen mit einer stöchiometrischen Menge der entsprechenden Base oder Säure in Wasser oder in einem organischen Lösungsmittel oder einem Gemisch der beiden hergestellt werden; im Allgemeinen sind nichtwässrige Medien wie Ether, Ethylacetat, Ethanol, Isopropanol oder Acetonitril bevorzugt. Listen geeigneter Salze sind zu finden in Remington's Pharmaceutical Sciences, 17. Ausgabe, Mack Publishing Company, Easton, PA, 1985, Seite 1418, deren Offenbarung hier durch Bezugnahme eingeschlossen wird.

Der Begriff „pharmazeutisch verträgliche Propharmaka" wird hier verwendet für beliebige kovalent gebundene Träger, die das aktive Ursprungspharmakon der Formel (I) in vivo freisetzen, wenn ein solches Propharmakon einem Säuger verabreicht wird. Propharmaka der Verbindung der Formel (I) sind innerhalb der Grenzen vernünftiger medizinischer Einschätzung geeignet zur Verwendung im Kontakt mit den Geweben von Menschen und niedrigeren Tieren mit unzumutbarer Toxizität, Reizung, allergischer Reaktion und dergleichen, im richtigen Verhältnis zu einem vernünftigen Nutzen-Risiko-Verhältnis und wirksam für ihre beabsichtigte Verwendung, ebenso wie die zwitterionischen Formen, wo möglich, der erfindungsgemäßen Verbindungen. Der Begriff „Propharmakon" bedeutet Verbindungen, die in vivo rasch in die Ursprungsverbindung der Formel (I) umgewandelt werden, z. B. durch Hydrolyse im Blut. Funktionale Gruppen, die in vivo durch metabolische Spaltung rasch umgewandelt werden können, bilden eine Klasse von Gruppen, die mit der Amingruppe der erfindungsgemäßen Verbindungen reaktiv sind. Aufgrund der Einfachheit, mit der die metabolisch spaltbaren Gruppen der erfindungsgemäß verwendbaren Verbindungen in vivo gespalten werden, wirken die solche Gruppen tragenden Verbindungen als Propharmaka. Die die metabolisch spaltbaren Gruppen tragenden Verbindungen haben den Vorteil, dass sie verbesserte Bioverfügbarkeit als Ergebnis verbesserter Löslichkeit und/oder Aufnahmegeschwindigkeit, die der Ursprungsverbindung kraft der Anwesenheit der metabolisch spaltbaren Gruppe vermittelt wird, haben können. Eine umfassende Diskussion von Propharmaka wird in den folgenden Stellen bereitgestellt: Design of Prodrugs, H. Bundgaard, Hsg., Elsevier, 1985; Methods in Enzymology, K. Widder et al., Hsg., Academic Press, 42, Seiten 309–396, 1985; A Textbook of Drug Design and Development, Krogsgaard-Larsen und H. Bundgaard, Hsg., Kapitel 5; „Design and Applications of Prodrugs", Seiten 113–191, 1991; Advanced Drug Delivery Reviews, H. Bundgaard, 8, Seiten 1–38, 1992; Journal of Pharmaceutical Scienes, 77, Seite 285, 1988; Chem. Pharm. Bull., N. Nakeya et al., 32, Seite 692, 1984; Pro-drugs as Novel Delivery systems, T. Higuchi and V. Stella, Band 14 der A.C.S. Symposium Series, und Bioreversible Carriers in Drug Design, Edward B. Roche, Hsg., American Pharmaceutical Association und Pergamon Press, 1987, die hier durch Verweis aufgenommen werden.

Als "Propharmaka" gelten alle kovalent gebundenen Träger, die das aktive Ursprungspharmakon der Formel (I) in vivo freisetzen, wenn ein solches Propharmakon einem Säuger verabreicht wird. Propharmaka der Verbindungen der Formel (I) werden hergestellt, indem man in den Verbindungen vorliegende funktionale Gruppen auf eine solche Weise modifiziert, dass die Modifikationen entweder bei routinemäßiger Manipulation oder in vivo abgespalten werden, so dass sich die Ursprungsverbindungen ergeben. Erfindungsgemäße Propharmaka sind Verbindungen, in denen die Amingruppe (d. h. die 2-Butylamin-Gruppe) an eine beliebige Gruppe gebunden ist, die bei Verabreichung an einen Säuger abgeht, um die Amin-Gruppe (2-Butylamino-Gruppe) zu bilden. Zu Beispielen von solchen Propharmaka gehören ohne Beschränkung darauf Acetat-, Formiat- und Benzoat-Derivate der funktionalen Amingruppe in den Verbindungen der Formel (I) und dergleichen.

Der Begriff „im wesentlichen frei von ihren (S)-Stereoisomer" wird hier bei der Beschreibung einer Verbindung verwendet, um zu bezeichnen, dass die Verbindung einen signifikant größeren Anteil ihres R-Stereoisomers als dessen optischen Gegenstücks (d. h. ihres S-Stereoisomers) enthält. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung bedeutet der Begriff „im wesentlichen frei von ihrem S-Stereoisomer", dass die Verbindung mindestens 90 Gew.-% ihres R-Stereoisomers und ungefähr 10 Gew.-% oder weniger ihres S-Stereoisomers enthält. In einer bevorzugteren Ausführungsform der Erfindung bedeutet der Begriff „im wesentlichen frei von ihrem S-Stereoisomer", dass die Verbindung mindestens 95 Gew.-% ihres R-Stereoisomers und ungefähr 5 Gew.-% oder weniger ihres S-Stereoisomers enthält. In einer noch bevorzugteren Ausführungsform der Erfindung bedeutet der Begriff „im wesentlichen frei von ihrem S-Stereoisomer", dass die Verbindung mindestens 99 Gew.-% ihres R-Stereoisomers und ungefähr 1 Gew.-% oder weniger ihres S-Stereoisomers enthält. In einer anderen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung bedeutet der Begriff „im wesentlichen frei von ihrem S-Stereoisomer", dass die Verbindung beinah 100 Gew.-% ihres R-Stereoisomers enthält.

Die obengenannten relativen Anteile beziehen sich auf die Gesamtmenge der kombinierten Stereoisomere der Verbindung.

Der Begriff „therapeutisch wirksame Menge" einer erfindungsgemäßen Verbindung bedeutet eine Menge, die wirksam ist, um abnormale CRF-Spiegel zu antagonisieren oder die Symptome einer Gemütsstörung, Angst oder Depression bei einem Wirt zu behandeln.

Der Begriff „markiert" bedeutet hier, dass die Verbindung entweder direkt oder indirekt mit einer Markierung markiert ist, die ein detektierbares Signal bereitstellt, z. B. mit einem Radioisotop, einer Fluoreszenzgruppe, mit einem Enzym, mit Antikörpern, mit Partikeln wie magnetischen Partikeln, mit chemilumineszenten Gruppen, mit 32P, 131I, 211At usw.

Synthesen

Viele organische Verbindungen existieren in optisch aktiven Formen, d. h. sie haben die Fähigkeit, die Ebene des linear polarisierten Lichts zu rotieren. Bei der Beschreibung einer optisch aktiven Verbindung werden die Präfixe D und L oder R und S verwendet, um die absolute Konfiguration des Moleküls im Bereich seines chiralen Zentrums oder seiner chiralen Zentren zu beschreiben. Die Präfixe d und I oder (+) und (-) werden verwendet, um das Vorzeichen der Rotation des linear polarisierten Lichts durch die Verbindung zu bezeichnen, wobei (-) oder I bedeutet, dass die Verbindung laevorotatorisch ist. Eine Verbindung mit dem Präfix (+) oder d ist dextrorotatorisch. Für eine bestimmte chemische Struktur sind diese Verbindungen, als Stereoisomere bezeichnet, identisch, ausgenommen dass sie Spiegelbilder voneinander sind. Ein spezifisches Stereoisomer kann auch als Enantiomer bezeichnet werden, und ein Gemisch solcher Isomere wird oft als Enantiomerengemisch bezeichnet. Ein 50 50-Gemisch von Enantiomeren wird als Racemat bezeichnet.

Die vorliegende Erfindung schließt alle stereoisomeren Formen von 4-2-(Butylamino)-2,7-dimethyl-8-(2-methyl-6-methoxypyrid-3-yl)pyrazol[1,5-a]-1,3,5-triazin ein. Alle asymmetrischen Zentren, die in den Verbindungen der Formel (I) vorliegen, können unabhängig voneinander S-Konfiguration oder R-Konfiguration haben. Die Präfixe d und I oder (+) und (-) werden verwendet, um das Vorzeichen der Rotation des linear polarisierten Lichts durch die Verbindung zu bezeichnen, wobei (-) oder I bedeutet, dass die Verbindung laevorotatorisch ist. Das Vorzeichen (+) oder d bedeutet, dass die Verbindung dextrorotatorisch ist. Die Erfindung schließt alle möglichen Enantiomeren und Diastereomeren und Gemische von zwei oder mehr Stereoisomeren ein, zum Beispiel Gemische von Enantiomeren und/oder Diastereomeren, in allen Verhältnissen. Somit sind Enantiomere ein Gegenstand der Erfindung in enantiomerenreiner Form, sowohl als laevorotatorische als auch als dextrorotatorische Gegenstücke, in der Form von Racematen und in der Form von Gemischen der beiden Enantiomere in allen Verhältnissen. Im Fall einer Cis/Trans-Isomerie umfasst die Erfindung sowohl die Cis-Form als auch die Trans-Form ebenso wie Gemische dieser Formen in allen Verhältnissen. Die Herstellung individueller Stereoisomere kann gewünschtenfalls durch Trennung eines Gemischs durch herkömmliche Verfahren durchgeführt werden, z. B. durch Chromatographie oder Kristallisierung, durch Verwendung von stereochemisch einheitlichen Ausgangsmaterialien zur Synthese oder durch stereoselektive Synthese. Gewünschtenfalls kann vor der Trennung der Stereoisomeren eine Derivatisierung durchgeführt werden. Die Trennung eines Gemischs von Stereoisomeren kann auf der Stufe der erfindungsgemäßen Verbindung oder auf der Stufe eines Synthese-Zwischenprodukts durchgeführt werden. Die vorliegende Erfindung schließt alle tautomeren Formen der erfindungsgemäßen Verbindungen ein.

Die Verbindung der Formel (I) kann unter Verwendung der in Schema 1 umrissenen Verfahren hergestellt werden.

Schema 1

Eine Verbindung der Formel (II), bei der X = F, kann mit einem Metalloxid (z. B. Natriummethoxid, Kaliummethoxid; zuvor gebildet oder in situ gebildet) in einem inerten Lösungsmittel behandelt werden, um ein Zwischenprodukt der Formel (III) herzustellen. Zu den inerten Lösungsmitteln gehören ohne Beschränkung darauf Alkylalkohole (1 bis 8 Kohlenstoffatome, vorzugsweise Methanol oder Ethanol), niedere Alkannitrile (1 bis 6 Kohlenstoffatome, vorzugsweise Acetonitril), Wasser, Dialkylether (vorzugsweise Diethylether), zyklische Ether (vorzugsweise Tetrahydrofuran oder 1,4-Dioxan), N,N-Dialkylformamide (vorzugsweise Dimethylformamid), N,N-Dialkylacetamide (vorzugsweise Dimethylacetamid), zyklische Amide (vorzugsweise N-Methylpyrrolidin-2-on), Dialkylsulfoxide (vorzugsweise Dimethylsulfoxid) oder aromatische Kohlenwasserstoffe (vorzugsweise Benzol oder Toluol). Bevorzugte Reaktionstemperaturen liegen im Bereich von 0 °C bis 100 °C.

Alternativ kann eine Verbindung der Formel (II), bei der X für OH steht, in Gegenwart einer Base in einem inerten Lösungsmittel mit einem Alkylierungsmittel behandelt werden, um ein Zwischenprodukt der Formel (III) zu erzeugen. Zu Alkylierungsmitteln gehören ohne Beschränkung darauf Haloalkane (z. B. CH3I), Dialkylsulfate (z. B. Me2SO4) oder Alkyltrifluorsulfonate (z. B. CH3O3SCF3).

Zu den Basen gehören ohne Beschränkung darauf Alkalimetalle, Alkalimetallhydride (vorzugsweise Natriumhydrid), Alkalimetallalkoxide (1 bis 6 Kohlenstoffatome) (vorzugsweise Natriummethoxid oder Natriumethoxid), Erdalkalimetallhydride, Alkalimetallcarbonate, Erdalkalimetallcarbonate, Übergangsmetallcarbonate (z. B. Silbercarbonat), Alkalimetalldialkylamide (vorzugsweise Lithiumdiisopropylamid), Alkalimetallbicarbonate, Alkalimetallhydroxide, Alkalimetallbis(tritrialkylsilyl)amide (vorzugsweise Natriumbis(trimethylsilyl)amid), Trialkylamine (vorzugsweise N,N-Diisopropyl-N-ethylamin) oder aromatische Amine (vorzugsweise Pyridin).

Zu den inerten Lösungsmitteln gehören ohne Beschränkung darauf Halokohlenwassertoffe (1 bis 8 Kohlenstoffatome, 1 bis 8 Halogenatome), niedere Alkylnitrile (1 bis 6 Kohlenstoffatome, vorzugsweise Acetonitril), Wasser, Dialkylether (vorzugsweise Diethylether), zyklische Ether (vorzugsweise Tetrahydrofuran oder 1,4-Dioxan), N,N-Dialkylformamide (vorzugsweise Dimethylformamid), N,N-Dialkylacetamide (vorzugsweise Dimethylacetamid), zyklische Amide (vorzugsweise N-Methylpyrrolidin-2-on), Dialkylsulfoxide (vorzugsweise Dimethylsulfoxid) oder aromatische Kohlenwasserstoffe (vorzugsweise Benzol oder Toluol). Bevorzugte Reaktionstemperaturen liegen im Bereich von 50 °C bis 150 °C.

Eine Verbindung der Formel (III) kann durch Reaktion mit einem Bromierungsmittel in Gegenwart oder Abwesenheit eines Additivs in einem inerten Lösungsmittel in eine Verbindung der Formel (IV) umgewandelt werden. Zu den Bromierungsmitteln gehören ohne Beschränkung darauf N-Bromsuccinimid-2,2'-azobisisobutyronitril (AIBN), N-Bromphthalimid-2,2'-azobisisobutyronitril (AIBN), Brom. Zu den Additiven gehören ohne Beschränkung darauf Alkalimetallphosphate (z. B. K3PO4, Na3PO4), Alkalimetallhydrogenphosphate (z. B. Na2HPO4, K2HPO4), Alkalimetalldihydrogenphosphate (z. B. NaH2PO4, KH2PO4). Zu den inerten Lösungsmitteln gehören ohne Beschränkung darauf Halokohlenwasserstoffe (1 bis 6 Kohlenstoffatome, 1 bis 6 Halogenatome (vorzugsweise Chlor)), Wasser, N,N-Dialkylformamide (vorzugsweise Dimethylformamid), N,N-Dialkylacetamide (vorzugsweise Dimethylacetamid), zyklische Amide (vorzugsweise N-Methylpyrrolidin-2-on). Die Reaktionstemperaturen liegen im Bereich von 0 °C bis 200 °C (vorzugsweise 20 °C bis 120 °C).

Eine Verbindung der Formel (IV) kann durch sequentielle Reaktionen mit (1) einem Lithiumalkyl in einem inerten Lösungsmittel bei Temperaturen im Bereich von –100 °C bis 50 °C; (2) einer Verbindung der Formel B(ORa)3 (worin Ra ein geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen ist) bei Temperaturen im Bereich von –100 °C bis 50 °C und (3) einer Säure in Gegenwart oder Abwesenheit von Wasser bei Temperaturen im Bereich von –100 °C bis 100 °C in eine Verbindung der Formel (V) umgewandelt werden. Lithiumalkyle können verzweigte oder geradkettige Verbindungen mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen sein. Zu den inerten Lösungsmitteln gehören ohne Beschränkung darauf Dialkylether (vorzugsweise Diethylether), zyklische Ether (vorzugsweise Tetrahydrofuran oder 1,4-dioxan) oder aromatische Kohlenwasserstoffe (vorzugsweise Benzol oder Toluol).

Zu den Säuren gehören ohne Beschränkung darauf Carbonsäuren mit 2 bis 10 Kohlenstoffatomen (vorzugsweise Essigsäure), Halocarbonsäuren (2 bis 10 Kohlenstoffatome, 1 bis 10 Halogene, wie z. B. Trifluoressigsäure), Arylsulfonsäuren (vorzugsweise p-Toluolsulfonsäure oder Benzolsulfonsäure), Alkansulfonsäuren mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen (vorzugsweise Methansulfonsäure), Chlorwasserstoffsäure, Schwefelsäure oder Phosphorsäure.

Eine Verbindung der Formel (VII) kann durch Reaktion einer Verbindung der Formel (V) mit einer Verbindung der Formel (VI) in Gegenwart eines Komplexes oder Salzes von Palladium oder Nickel, einer Base und eines inerten Lösungsmittels hergestellt werden. Zu den Palladium- oder Nickel-Komplexen gehören ohne Beschränkung darauf Phosphinkomplexe mit Pd(PPh3)4, PdCl2(PPh3)2, NiCl2(PPh3)2 oder [1,1-Bis(diphenylphosphino)ferrocen]-dichlorpalladium. Zu Basen gehören ohne Beschränkung darauf Alkalimetalle, Alkalimetallhydride (vorzugsweise Natriumhydrid), Alkalimetallalkoxide (1 bis 6 Kohlenstoffatome) (vorzugsweise Natriummethoxid oder Natriumethoxid), Alkalimetallcarbonate, Erdalkalimetallcarbonate (z. B. Bariumcarbonat), Übergangsmetallcarbonate (z. B. Silbercarbonat) oder Trialkylamine (z. B. Triethylamin). Zu den inerten Lösungsmitteln gehören ohne Beschränkung darauf Dialkylether (vorzugsweise Diethylether), zyklische Ether (vorzugsweise Tetrahydrofuran oder 1,4-Dioxan), oder aromatische Kohlenwasserstoffe (vorzugsweise Benzol oder Toluol). Bevorzugte Reaktionstemperaturen liegen im Bereich von –100 °C bis 100 °C.

Ein Zwischenprodukt der Formel (VII) kann in Gegenwart eines inerten Lösungsmittels mit einer Base umgesetzt werden, um eine Verbindung der Formel (VIII) zu bilden, wobei M ein Alkalimetallkation ist (z. B. Natrium oder Kalium). Zu den Basen gehören ohne Beschränkung darauf Alkalimetallhydroxide (z. B. NaOH oder KOH), Alkalimetallalkoxide (1 bis 6 Kohlenstoffatome) (vorzugsweise Natriummethoxid oder Natriumethoxid) oder Erdalkalimetallhydroxide. Zu den inerten Lösungsmitteln gehören ohne Beschränkung darauf Alkylalkohole (1 bis 6 Kohlenstoffatome), niedere Alkylnitrile (1 bis 6 Kohlenstoffatome, vorzugsweise Acetonitril), Wasser, zyklische Ether (vorzugsweise Tetrahydrofuran oder 1,4-Dioxan), N,N-Dialkylformamide (vorzugsweise Dimethylformamide), N,N-Dialkylacetamide (vorzugsweise Dimethylacetamid), zyklische Amide (vorzugsweise N-Methylpyrrolidin-2-on), Dialkylsulfoxide (vorzugsweise Dimethylsulfoxid). Bevorzugte Reaktionstemperaturen liegen im Bereich von 0 °C bis 150 °C.

Verbindungen der Formel (VIII) können bei Temperaturen im Bereich von 0 °C bis 200 °C, vorzugsweise 70 °C bis 150 °C, in Gegenwart einer Säure oder eines inerten Lösungsmittels mit Hydrazinhydrat behandelt werden, um Verbindungen der Formel (IX) zu bilden. Zu den Säuren gehören ohne Beschränkung darauf Carbonsäuren mit 2 bis 10 Kohlenstoffatomen (vorzugsweise Essigsäure), Halocarbonsäuren (2 bis 10 Kohlenstoffatome, 1 bis 10 Halogene, wie z. B. Trifluoressigsäure), Arylsulfonsäuren (vorzugsweise p-Toluolsulfonsäure oder Benzolsulfonsäure), Alkansulfonsäuren mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen (vorzugsweise Methansulfonsäure), Chlorwasserstoffsäure, Schwefelsäure oder Phosphorsäure.

Zu den inerten Lösungsmitteln gehören ohne Beschränkung darauf Wasser, Alkylalkohole (1 bis 8 Kohlenstoffatome, vorzugsweise Methanol oder Ethanol), niedere Alkylnitrile (1 bis 6 Kohlenstoffatome, vorzugsweise Acetonitril), zyklische Ether (vorzugsweise Tetrahydrofuran oder 1,4-Dioxan), N,N-Dialkylformamide (vorzugsweise Dimethylformamid), N,N-Dialkylacetamide (vorzugsweise Dimethylacetamid), zyklische Amide (vorzugsweise N-Methylpyrrolidin-2-on), Dialkylsulfoxide (vorzugsweise Dimethylsulfoxid) oder aromatische Kohlenwasserstoffe (vorzugsweise Benzol oder Toluol).

Eine Verbindung der Formel (IX) kann in Gegenwart oder Abwesenheit einer Säure in Gegenwart eines inerten Lösungsmittels bei Temperaturen im Bereich von 0 °C bis 200 °C mit Verbindungen der Formel H3C(C=NH)ORc (wobei RC für Alkyl steht (1–6 Kohlenstoffatome)) umgesetzt werden, um eine Verbindung der Formel (X) zu bilden. Zu den Säuren gehören ohne Beschränkung darauf Carbonsäuren mit 2 bis 10 Kohlenstoffatomen (vorzugsweise Essigsäure), Halocarbonsäuren (2 bis 10 Kohlenstoffatome, 1 bis 10 Halogene, wie z. B. Trifluoressigsäure), Arylsulfonsäuren (vorzugsweise p-Toluolsulfonsäure oder Benzolsulfonsäure), Alkansulfonsäuren mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen (vorzugsweise Methansulfonsäure), Salzsäure, Schwefelsäure oder Phosphorsäure. Es können stöchiometrische oder katalytische Mengen solcher Säuren verwendet werden.

Zu den inerten Lösungsmitteln gehören ohne Beschränkung darauf Wasser, Alkylnitrile (1 bis 6 Kohlenstoffatome, vorzugsweise Acetonitril), Halokohlenwasserstoffe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und 1 bis 6 Halogenatomen (vorzugsweise Dichlorethan oder Chloroform), Alkylalkohole mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen (vorzugsweise Ethanol), Dialkylether (4 bis 12 Kohlenstoffatome, vorzugsweise Diethylether oder Diisopropylether) oder zyklische Ether wie z. B. Dioxan oder Tetrahydrofuran. Bevorzugte Temperaturen liegen im Bereich von 0 °C bis 100 °C.

Eine Verbindung der Formel (X) kann durch Behandlung mit Verbindungen der Formel C=O(Rd)2 (wobei Rd für Halogen (vorzugsweise Chlor), Alkoxy (1 bis 4 Kohlenstoffatome) oder Alkylthio (1 bis 4 Kohlenstoffatome) steht) in Gegenwart oder Abwesenheit einer Base in einem inerten Lösungsmittel bei Reaktionstemperaturen von –50 °C bis 200 °C in ein Zwischenprodukt der Formel (XI) umgewandelt werden. Zu den Basen gehören ohne Beschränkung darauf Alkalimetallhydride (vorzugsweise Natriumhydrid, Alkalimetallalkoxide (1 bis 6 Kohlenstoffatome) (vorzugsweise Natriummethoxid oder Natriumethoxid), Alkalimetallcarbonate, Alkalimetallhydroxide, Trialkylamine (vorzugsweise N,N-Diisopropyl-N-ethylamin oder Triethylamin) oder aromatische Amine (vorzugsweise Pyridin).

Zu den inerten Lösungsmitteln gehören ohne Beschränkung darauf Alkylalkohole (1 bis 8 Kohlenstoffatome, vorzugsweise Methanol oder Ethanol), niedere Alkylnitrile (1 bis 6 Kohlenstoffatome, vorzugsweise Acetonitril), zyklische Ether (vorzugsweise Tetrahydrofuran oder 1,4-Dioxan), N,N-Dialkylformamide (vorzugsweise Dimethylformamid), N,N-Dialkylacetamide (vorzugsweise Dimethylacetamid), zyklische Amide (vorzugsweise N-Methylpyrrolidin-2-on), Dialkylsulfoxide (vorzugsweise Dimethylsulfoxide) oder aromatische Kohlenwasserstoffe (vorzugsweise Benzol oder Toluol).

Eine Verbindung der Formel (XI) kann in Gegenwart oder Abwesenheit einer Base in Gegenwart oder Abwesenheit ihres inerten Lösungsmittels bei Reaktionstemperaturen im Bereich von –80 °C bis 250 °C mit einem Halogenierungsmittel behandelt werden, um ein halogeniertes Zwischenprodukt (XII) zu erhalten (worin X für Halogen steht). Zu den Halogenisierungsmitteln gehören ohne Beschränkung darauf SOCl2, POCl3, PCl3, PCl5, POBr3, PBr3 oder PBr5. Zu den Basen gehören ohne Beschränkung darauf Trialkylamine (vorzugsweise N,N-Diisopropyl-N-ethylamin oder Triethylamin) oder aromatische Amine (vorzugsweise N,N-Diethylanilin).

Zu den inerten Lösungsmitteln gehören ohne Beschränkung darauf N,N-Dialkylformamide (vorzugsweise Dimethylformamid), N,N-Dialkylacetamide (vorzugsweise Dimethylacetamid), zyklische Amide (vorzugsweise N-Methylpyrrolidin-2-on) oder aromatische Kohlenwasserstoffe (vorzugsweise Benzol oder Toluol). Bevorzugte Reaktionstemperaturen liegen im Bereich von 20 °C bis 200 °C.

Eine Verbindung der Formel (XII) kann mit einem Alkylamin in der Gegenwart oder Abwesenheit einer Base in Gegenwart oder Abwesenheit eines inerten Lösungsmittels bei Reaktionstemperaturen im Bereich von –80 bis 250 °C umgesetzt werden, um Verbindungen der Formel (I) zu erzeugen. Zu den Basen gehören ohne Beschränkung darauf Alkalimetallhydride (vorzugsweise Natriumhydrid), Alkalimetallalkoxide (1 bis 6 Kohlenstoffatome) (vorzugsweise Natriummethoxid oder Natriumethoxid), Erdalkalimetallhydride, Alkalimetalldialkylamide (vorzugsweise Lithiumdiisopropylamid), Alkalimetallcarbonate, Alkalimetallbicarbonate, Alkalimetallbis(trialkylsilyl)amide (vorzugsweise Natriumbis(trimethylsilyl)amid), Trialkylamin (vorzugsweise N,N-Diisopropyl-N-ethylamin) oder aromatische Amine (vorzugsweise Pyridin).

Zu den inerten Lösungsmitteln gehören ohne Beschränkung darauf Alkylalkohole (1 bis 8 Kohlenstoffatome, vorzugsweise Methanol oder Ethanol), niedere Alkylnitrile (1 bis 6 Kohlenstoffatome, vorzugsweise Acetonitril), Dialkylether (vorzugsweise Diethylether), zyklische Ether (vorzugsweise Tetrahydrofuran oder 1,4-Dioxan), N,N-Dialkylformamide (vorzugsweise Dimethylformamid), N,N-Dialkylacetamide (vorzugsweise Dimethylacetamid), zyklische Amide (vorzugsweise N-Methylpyrrolidin-2-on), Dialkylsulfoxide (vorzugsweise Dimethylsulfoxid), aromatische Kohlenwasserstoffe (vorzugsweise Benzol oder Toluol) oder Haloalkane mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen und 1 bis 10 Halogenatomen (vorzugsweise Dichlorethan). Bevorzugte Reaktionstemperaturen liegen im Bereich von 0 °C bis 140 °C.

Die erfindungsgemäßen Verbindungen können als radiomarkierte Verbindungen hergestellt werden, indem man ihre Synthese unter Verwendung von Vorläufern durchführt, die mindestens ein Atom umfassen, das ein Radioisotop ist. Das Radioisotop ist vorzugsweise ausgewählt unter mindestens einem von Kohlenstoff (vorzugsweise 14C), Wasserstoff (vorzugsweise 3H), Schwefel (vorzugsweise 35S) oder Jod (vorzugsweise 125I). Solche radiomarkierten Sonden werden zweckmäßigerweise von einem auf individuelle Synthese radiomarkierter Sondenverbindungen spezialisierten Lieferanten von Radioisotopen synthetisiert. Zu solchen Lieferanten gehören Amersham Corporation, Arlington Heights, Illinois; Cambridge Isotope Laboratories, Inc. Andover, Mass.; SRI International, Menlo Park, Calif.; Wizard Laboratories, West Sacramento, Calif.; ChemSyn Laboratories, Lexena, KS; American Radiolabeled Chemicals, Inc., St. Louis, Mo.; und Moravek Biochemicals Inc., Brea, Calif.

Tritiummarkierte Sondenverbindungen können auch zweckmäßig auf katalytischem Wege durch platinkatalysierten Austausch mit tritiierter Essigsäure, säurekatalysierten Austausch mit tritiierter Trifluoressigsäure oder heterogenkatalysierten Austausch mit Tritiumgas hergestellt werden. Solche Herstellungsweisen werden zweckmäßigerweise auch als individuelle Radiomarkierung durch einen der im vorangegangenen Paragraph aufgeführten Lieferanten unter Verwendung der erfindungsgemäßen Verbindung als Substrat durchgeführt. Weiterhin können bestimmte Vorläufer, wie es passt, einem Tritium-Halogen-Austausch mit Tritiumgas, durch Tritiumgasreduktion ungesättigter Bindungen oder durch Reduktion unter Verwendung von Natriumborotritid unterzogen werden.

Rezeptorautoradiographie (Rezeptorabbildung) kann in vitro erfolgen, wie beschrieben von Kuhar in den Abschnitten 8.1.1 bis 8.1.9 von Current Protocols in Pharmacology (1998) John Wiley & Sons, New York, wobei radiomarkierte erfindungsgemäße Verbindungen verwendet werden.

BEISPIELE

Für die nachfolgend beschriebenen Verbindungen wurden analytische Daten unter Verwendung der folgenden allgemeinen Verfahren aufgezeichnet. Protonen-NMR-Spektren wurden auf einem Varian VXR oder Unity 300 FT-NMR-Instrument aufgenommen (300 MHz); chemische Verschiebungen wurden in ppm (&dgr;) von einem internen Tetramethylsilanstandard in Deuterochloroform oder in Deuterodimethylsulfoxid, wie nachfolgend spezifiziert, aufgezeichnet. Massenspektren (MS) oder hochauflösende Massenspektren (HRMS) wurden mit einem Finnegan MAT 8230-Spektrometer oder einem Hewlett Packard 5988A-Spektrometer (unter Verwendung von Chemiionisierung (Cl) mit NH3 als Trägergas, Elektrospray (ESI), Chemiionisierung bei Atmosphärendruck (APCI) oder Gaschromatographie (GC)) aufgezeichnet. Die Schmelzpunkte wurden auf einen MelTemp 3.0 Heizblockgerät aufgezeichnet und sind unkorrigiert. Die Siedepunkte sind unkorrigiert. Alle pH-Bestimmungen während der Aufarbeitung wurden mit Indikatorpapier durchgeführt.

Die Reagenzien wurden aus kommerziellen Quellen bezogen und nötigenfalls vor der Verwendung in Übereinstimmung mit den allgemeinen Verfahren, die von D. Perrin und W.L.F. Armarego, Purification of Laboratory Chemicals, 3rd ed., (New York: Pergamon Press, 1988) umrissen sind, gereinigt. Chromatographie wurde unter Verwendung der nachfolgend bezeichneten Lösungsmittelsysteme auf Silikatgel durchgeführt. Für Systeme mit gemischten Lösungsmitteln sind die Volumenverhältnisse angegeben. Ansonsten sind Teile und prozentuale Anteile nach Gewicht angegeben. Häufig verwendete Abkürzungen sind: DMF (N,N-Dimethylformamid), EtOH (Ethanol), MeOH (Methanol), EtOAc (Ethylacetat), HOAc (Essigsäure), DME (1,2-Diethoxyethan) und THF (Tetrahydrofuran).

Die folgenden Beispiele dienen dazu, die Erfindung detaillierter zu beschreiben. Diese Beispiele, die die beste Ausführungsform darstellen, die gegenwärtig zur Ausführung der Erfindung in Betracht gezogen wird, sollen die Erfindung illustrieren und sie nicht beschränken.

BEISPIEL 1 Herstellung von 2,7-Dimethyl-8-(2-methyl-6-methoxypyrid-3-yl)pyrazol[1,5-a]-1,3,5-triazin-4(3H)-on A. 2-Methoxy-6-methylpyridin.

Natrium (31,0 g, 1,35 mol) wurde in einem Zeitraum von 30 Minuten portionsweise unter Rühren zu Methanol (500 mL) in einem mit einem Rückflusskühler ausgerüsteten Kolben zugesetzt. Nachdem die Zugabe vollständig war, ließ man das Reaktionsgemisch auf Umgebungstemperatur abkühlen. 2-Fluor-6-methylpyridin (50 g, 450 mmol) wurde portionsweise unter Rühren zugesetzt. Das Reaktionsgemisch wurde dann auf Rückflusstemperatur erhitzt und 48 Stunden lang gerührt. Das Gemisch wurde dann auf Umgebungstemperatur abgekühlt, und das Lösungsmittel wurde in vacuo entfernt, was ein gelbes Öl ergab. Der Rückstand wurde in Wasser (500 mL) aufgenommen, und drei Extraktionen mit Ether (200 mL) wurden durchgeführt. Die vereinigten organischen Schichten wurden über MgSO4 getrocknet und filtriert, und das Lösungsmittel wurde in vacuo von dem Filtrat entfernt, was eine gelbe Flüssigkeit ergab:1H-NMR(CDCl3, 300 MHz): &dgr; 7,44 (dd, 1H, J = 8,7), 6,71 (d, 1H, J = 7), 6,53 (d, 1H, J = 8), 3,91 (s, 3H), 2,45 (s, 3H).

B. 2-Methoxy-6-methylpyridin.

Ein Gemisch aus 2-Hydroxy-6-methylpyridin (6,85 g, 62,8 mmol), Silbercarbonat (22,5 g, 81,6 mmol), Jodmethan (39,1 mL, 628 mmol) und Chloroform (200 mL) wurde 40 Stunden lang bei Dunkelheit und Umgebungstemperatur gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde durch Celite filtriert. Der aufgefangene Feststoff wurde mit Ether gewaschen. Die vereinigten Filtrate wurden in vacuo konzentriert, was eine Flüssigkeit ergab (6,25 g), die mit dem Produkt aus Teil A identisch war.

C. 6-Methoxy-3-brom-2-methylpyridin.

Ein Gemisch aus 2-Methoxy-6-methylpyridin (17,0 g, 138 mmol) und eine Lösung von Dinatriumhydrogenphosphat (0,15 M in Wasser, 250 mL) wurden bei Raumtemperatur gerührt. Brom (7,1 mL, 138 mmol) wurde über einen Zeitraum von 15 Minuten tropfenweise durch einen Tropftrichter zugesetzt. Das Reaktionsgemisch wurde dann 4 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt. Die klare, farblose Lösung wurde mit Wasser (500 mL) verdünnt und drei Mal mit Dichlormethan (200 mL) extrahiert. Die kombinierten organischen Schichten wurden über MgSO4 getrocknet und filtriert, und das Lösungsmittel wurde in vacuo aus dem Filtrat entfernt, was eine gelbe Flüssigkeit ergab. Flash-Chromatographie auf Silikatgel (EtOAc:Hexan::1:20) und Entfernung des Lösungsmittels aus den gewünschten kombinierten Fraktionen ergab eine klare farblose Flüssigkeit (15,4 g):1H-NMR(CDCl3, 300 MHz): &dgr; 7,60 (d, 1H, J = 8), 6,46 (d, 1H, J = 8), 3,89 (s, 3H), 2,54 (s, 3H).

D. 6-Methoxy-2-methylpyridin-3-borsäure

Eine Lösung von 6-Methoxy-3-brom-2-methylpyridin (59,8 g, 296 mmol) in trockenem THF (429 mL) wurde unter Rühren unter Stickstoffatmosphäre auf ungefähr –78 °C abgekühlt. Eine Lösung von n-Butyllithium (2,5 M, 130,4 mL, 326 mmol) in Hexan wurde über einen Zeitraum von 30 Minuten hinweg tropfenweise zugesetzt. Das Reaktionsgemisch wurde 3 Stunden lang bei ungefähr – 78 °C gerührt. Eine Lösung von Triisoproplyborat (102,7 mL, 445 mmol) in trockenem THF (100 mL) wurde über einen Zeitraum von 30 Minuten tropfenweise zugesetzt. Das Reaktionsgemisch wurde unter Rühren über 16 Stunden hinweg auf Umgebungstemperatur erwärmt. Essigsäure (37,35 g, 622 mmol), dann Wasser (110 mL) wurden unter Rühren dem Reaktionsgemisch zugesetzt. Nach 2 Stunden wurden die Schichten getrennt, und die organische Schicht wurde in vacuo konzentriert. Der Rückstand wurde in 2-Propanol (750 mL) aufgenommen, das Lösungsmittel wurde auf einem Rotationsverdampfer (Badtemperatur = 50 °C) entfernt. Der Rückstand wurde mit Ether trituriert. Das Produkt wurde durch Filtration aufgefangen und in vacuo getrocknet. (48,4 g): Schmp. > 200 °C; 1H-NMR(CD3OH, 300 MHz): &dgr; 7,83 (d, 1H, J = 8), 6,56 (d, 1H, J = 8), 3,85 (s, 3H), 2,44 (s, 3H); GC-MS: 168 (M+ + N).

E. 2-Methyl-3-(5-methylisoxazol-4-yl)-6-methoxypyridin.

Ein Gemisch aus 4-Jod-5-methylisoxazol (18,2 g, 87 mmol), 6-Methoxy-2-methylpyridin-3-borsäure (14,6 g, 87 mmol), Natriumbicarbonat (22,0 g, 262 mmol), Wasser (150 mL) und DME (150 mL) wurde drei Mal unter Rühren durch Applikation von Vakuum und anschließende Einführung einer Stickstoffatmosphäre entgast. (1,1-Bis(diphenylphosphin)ferrocen]-dichloropalladium (II) (2,14 g, 2,6 mmol) wurde in einer Portion zugesetzt. Das Reaktionsgemisch wurde wie zuvor entgast. Das Reaktionsgemisch wurde dann 4 Stunden lang bei 80 °C gerührt, dann auf Umgebungstemperatur abgekühlt. Drei Extraktionen mit EtOAc, Trocknung der vereinigten organischen Schicht über MgSO4, Filtration und Entfernung des Lösungsmittels in vacuo ergaben ein Öl. Flash-Chromatographie (EtOAc:Hexan::1:9) und Entfernung des Lösungsmittels aus den gewünschten Fraktionen in vacuo ergaben das Produkt (7,15 g):1H-NMR(CDCl3, 300 MHz): &dgr; 8,16 (s, 1H), 7,33 (d, 1H, J = 8), 6,63 (d, 1H, J = 8), 3,95 (s, 3H), 2,35 (s, 6H); APCl+-MS: 205 (M+ + H).

F. 1-Cyano-1-(2-methyl-6-methoxypyrid-3-yl)propan-2-on, Natriumsalz.

Ein Gemisch aus Natriummethoxid (25 Gew.-%, 13 mL, 70 mmol), 2-Methyl-3-(5-methylisoxazol-4-yl)-6-methoxypyridin (7,15 g, 35 mmol) und Methanol (50 mL) wurde 16 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt. Das Lösungsmittel wurde in vacuo entfernt, was ein gelbes Öl ergab. Triturierung mit Ether, Filtration und in vacuo-Trocknung ergaben das Rohprodukt als weißen Feststoff (9,3 g).

G. 5-Amino-4-(2-methyl-6-methoxypyrid-3-yl)-3-methylpyrazol.

Ein Gemisch aus 1-Cyano-1-(2-methyl-6-methoxypyrid-3yl)-propan-2-on, Natriumsalz (9,3 g), Hydrazinhydrat (6 mL, 123,3 mmol) und Eisessig (150 mL) wurde 4 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde in vacuo konzentriert. Das Gemisch wurde in 1N HCl gelöst, und die resultierende Lösung zwei Mal mit EtOAc extrahiert. Eine 1N NaOH-Lösung wurde der wässrigen Schicht bis zu pH = 12 zugesetzt. Die resultierende Halblösung wurde 3 Mal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen Schichten wurden über MgSO4 getrocknet und filtriert. Das Lösungsmittel wurde in vacuo entfernt, was ein viskoses Öl ergab (5,8 g):1H-NMR(CDCl3, 300 MHz): &dgr; 7,37 g (d, 2H, J = 8), 6,62 (d, 2H, J = 8), 3,95 (s, 3H), 2,36 (s, 3H), 2,08 (s, 3H); APCl+-MS: 219 (M+ + H); 260 (M+ + CH3CN).

H. 5-Acetamidino-4-(2-methyl-6-methoxypyrid-3-yl)-3-methylpyrazol, Essigsäuresalz.

Ethylacetamidhydrochlorid (6,46 g, 52,2 mmol) wurde rasch einem schnell gerührten Gemisch aus Kaliumcarbonat (6,95 g, 50,0 mol), Dichlormethan (60 mL) und Wasser (150 mL) zugesetzt. Die Schichten wurden getrennt, und die wässrige Schicht wurde mit Dichlormethan (2 × 60 mL) extrahiert. Die kombinierten organischen Schichten wurden über MgSO4 getrocknet und filtriert. Das Lösungsmittel wurde durch einfache Destillation entfernt, und der Rückstand im Topf, eine klare, blassgelbe Flüssigkeit, wurde ohne weitere Reinigung verwendet.

Eisessig (1,0 mL, 17,4 mmol) wurde einem gerührten Gemisch von 5-Amino-4-(2-methyl-6-methoxypyrid-3-yl)-3-methylpyrazol (3,8 g, 17,4 mmol), freier Ethylacetamidat-Base und Dichlormethan (100 mL) zugesetzt. Das resultierende Reaktionsgemisch wurde 16 Stunden lang bei einer Raumtemperatur gerührt; am Ende dieses Zeitraums wurde es in vacuo eingeengt. Der Rückstand wurde mit Ether trituriert, das Produkt wurde filtriert und mit großzügigen Mengen Ether gewaschen. Der weiße Feststoff wurde in vacuo getrocknet (5,4 g):1H-NMR(CD3OH, 300 MHz): &dgr; 7,43 (d, 2H, J = 8), 6,69 (d, 2H, J = 8), 4,9 (br s, 2H), 3,93 (s, 3H), 2,31 (s, 3H), 2,24 (s, 3H), 2,13 (s, 3H), 1,88 (s, 3H); APCl+-MS: 260 (M+ + H).

I. 2,7-Dimethyl-8-(2-methyl-6-methoxypyrid-3-yl)pyrazol[1,5-a]-1,3,5-triazin-4(3H)-on

Natriumpellets (3,9 g, 169 mmol) wurden portionsweise unter heftigem Rühren zu Ethanol (200 mL) zugesetzt. Nachdem alles Natrium reagiert hatte, wurden 5-Acetamidino-4-(2-methyl-6-methoxypyrid-3-yl)-3-methylpyrazol, Essigsäuresalz (5,4 g, 16,9 mmol) und Diethylcarbonat (16,4 mL, 135,3 mmol) zugesetzt. Das resultierende Reaktionsgemisch wurde auf Rückflusstemperatur erhitzt und 18 Stunden lang gerührt. Das Gemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, und das Lösungsmittel wurde in vacuo entfernt. Der Rückstand wurde in Wasser gelöst und eine 1N-Salzsäurelösung langsam bis zu pH ≈ 6 zugesetzt. Die wässrige Schicht wurde drei Mal mit EtOAc extrahiert; die vereinigen organischen Schichten wurden über MgSO4 getrocknet und filtriert. Das Lösungsmittel wurde in vacuo entfernt, was einen Feststoff ergab. Triturierung mit Ether, Filtration und Trocknung in vacuo ergaben einen weißen Feststoff (3,9 g):1H-NMR(CD3OH, 300 MHz): &dgr; 7,49 (d, 2H, J = 8), 6,69 (d, 2H, J = 8), 3,93 (s, 3H), 2,35 (s, 3H), 2,28 (s, 3H), 2,24 (s, 3H); APCl+-MS: 286 (M+ + N).

BEISPIEL 2 Herstellung von 4-((R)-2-Butylamino)-2,7-dimethyl-8-(2-methyl-6-methoxypyrid-3-yl)pyrazol[1,5-a]-1,3,5-triazin A. 4-Chlor-2,7-dimethyl-8-(2-methyl-6-methoxypyrid-3-yl)pyrazol[1,5-a]-1,3,5-triazin

Ein Gemisch aus 2,7-Dimethyl-8-(2-methyl-6-methoxypyrid-3-yl)-pyrazol[1,5-a]-1,3,5-triazin-4-on (Beispiel 1, 3,9 g, 13,7 mmol), Diisopropylethylamin (9,5 mL, 54,7 mmol), Phosphoroxychlorid (5,1 mL, 54,7 mmol) und Toluol (75 mL) wurde 4 Stunden lang bei Rückflusstemperatur gerührt. Die flüchtigen Anteile wurden in vacuo entfernt. Der Rückstand wurde auf ein Silikatgelkissen auf Celite aufgetragen und mit einem 1:1-Gemisch aus EtOAc und Hexan eluiert. Das Lösungsmittel wurde aus dem Filtrat in vacuo entfernt, was ein Öl ergab. B. 4-((R)-2-Butylamino)-2,7-dimethyl-8-(2-methyl-6-methoxypyrid-3-yl)pyrazol[1,5-a]-1,3,5-triazin.

Ein Gemisch aus 4-Chlor-2,7-dimethyl-8-(2-methyl-6-methoxypyrid-3-yl)pyrazol[1,5-a]-triazin, (R)-2-Butylamin (2,0 mL, 20,5 mmol), Diisopropylethylamin (9,5 mL, 54,7 mmol) und trockenem THF (25 mL) wurde 18 Stunden lang bei Umgebungstemperatur gerührt. Das Lösungsmittel wurde in vacuo entfernt. Säulenchromatographie des Rückstands (zuerst unter Verwendung von EtOAc:Hexan::1:2, dann unter Verwendung von EtOAc:Hexan::1:4) ergab das Produkt. Die Entfernung des Lösungsmittels im Vakuum ergab einen weißen Feststoff (2,3 g): Schmp. = 118,3 °C; 1H-NMR(CDCl3, 300 MHz): 8 7,41 (d, 1H, J = 8), 6,63 (d, 1H, J = 8), 6,25 (br d, 1H, J = 9), 4,35–4,30 (m, 1H), 3,95 (s, 3H), 2,49 (s. 3H), 2,35 (s, 3H), 2,30 (s, 3H), 1,76–1,66 (m, 2H), 1,34 (d, 3H, J = 7), 1,02 (t, 3H, J = 7); 13C-NMR(CDCl3, 100,52 MHz): &dgr; 163,8, 163,0, 155,7, 153,7, 147,8, 146,6, 141,6, 118,5, 107,4, 106,6, 53,3, 48,2, 29,7, 26,1, 22,9, 20,4, 13,1, 10,3; IR (rein, KBr, cm-1): 3380 (m), 3371 (m), 2968 (m), 2928 (m), 2872 (w), 1621 (s), 1588 (s), 1544 (s), 1489 (s), 1460 (s), 1425 (s), 1413 (s), 1364 (s), 1346 (m), 1304 (s), 1275 (s), 1247 (s), 1198 (m), 1152 (m), 1134 (m), 1112 (m), 1034 (s), 1003 (m); ESI(+)-HHRMS: Berechnet für C18H24N6O: 341,2089; Gefunden: 341,2093 (M+ + H). Analyse berechnet für C18H24N6O: C, 63,51, H, 7,12, N, 24,69; Gefunden: C, 63,67, H, 7,00, N, 24,49.

Brauchbarkeit

Ratten-CRF-Rezeptorbindungsassay zur Messung biologischer Aktivität.

Die Affinität der Rezeptorbindung an Rezeptoren aus dem Rattencortex wurde gemäß veröffentlichter Verfahren (E.B. De Souza, J. Neuroscience, 7:88 (1987)) gemessen.

Die Kurven der Inhibition der Bindung von [125I-Tyr0]-o-CRF an Zellmembranen bei verschiedenen Verdünnungen des Testpharmakons wurden durch das iterative Kuvenanpassungsprogramm LIGAND [P.J. Munson und D. Rodbard, Anal. Biochem. 107: 220 (1980)], das Ki-Werte für die Inhibition liefert, die dann verwendet werden, um die biologische Aktivität zu bestimmen, analysiert.

Inhibition der CRF-stimulierten Adenylatcyclaseaktivität

Die Inhibition der CRF-stimulierten Adenylatcyclaseaktivität kann wie von G. Battaglia et al., Synapse 1: 572 (1987), beschrieben durchgeführt werden. Kurz gesprochen, werden die Assays über 10 Minuten bei 37 °C in 200 ml eines Puffers, enthaltend 100 mM Tris-HCl (pH 7,4 bei 37 °C), 10 mM MgCl2, 0,4 mM EGTA, 0,1 % BSA, 1 mM Isobutylmethylxanthin (IBMX), 250 Einheiten/ml Phosphokreatinkinase, 5 mM Kreatinphosphat, 100 mM Guanosin-5'-triphosphat, 100 nM oCRF, Antagonistenpeptide (Konzentrationsbereich 10-9 bis 10-6 M) und 0,8 mg Originalfrischgewicht an Gewebe (ungefähr 40–60 mg Protein), durchgeführt. Die Reaktionen werden durch Zugabe von 1 mM ATP/[32P]ATP (ungefähr 2–4 mCi/Reaktionsgefäß) gestartet und durch Zusatz von 100 ml an 50 mM Tris-HCL, 45 mM ATP und 2 % Natriumlaurylsulfat beendet. Zur Überwachung der cAMP-Rückgewinnung wird jedem Reaktionsgefäß vor der Trennung 1 &mgr;l an [3H]cAMP (ungefähr 40.000 dpm) zugesetzt. Die Abtrennung des [32P]cAMP von [32P]ATP wird durch sequentielle Elution über Dowex- und Aluminiumsäulen durchgeführt.

Biologisches in vivo-Assay

Die in vivo-Aktivität einer erfindungsgemäßen Verbindung kann unter Verwendung jedes beliebigen der verfügbaren und im Stand der Technik anerkannten biologischen Assays gemessen werden. Zu den hierfür illustrativen Tests gehören der akustische Aufschrecktest, der Treppensteigetest und der Test bei chronischer Verabreichung. Diese und andere zum Testen von erfindungsgemäßen Verbindungen verwendbare Modelle wurden in C.W. Berridge und A.J. Dunn Brain Research Reviews 15: 71 (1990) umrissen.

Eine Verbindung kann an einer beliebigen Nager- oder Kleinsäugerspezies getestet werden.

Eine erfindungsgemäße Verbindung ist verwendbar zur Behandlung von Ungleichgewichten, die mit abnormalen Corticotropin-realeasing-factor-Spiegeln bei Patienten verbunden sind, die unter Depression, Gemütskrankheiten und/oder Angst leiden.

Eine erfindungsgemäße Verbindung kann zur Behandlung dieser Abnormalitäten durch Mittel verabreicht werden, die einen Kontakt des aktiven Medikaments mit dem Wirkort des Medikaments im Körper eines Säugers herstellen. Die Verbindungen können durch jedes beliebige herkömmliche Mittel, das zur Verwendung im Zusammenhang mit Pharmazeutika verfügbar ist, verabreicht werden, entweder als einzelne therapeutische Medikamente oder als Kombination therapeutischer Medikamente. Sie können einzeln verabreicht werden, aber werden im Allgemeinen mit einem pharmazeutischen Träger verabreicht, der auf der Grundlage des ausgewählten Verabreichungsweges und der üblichen pharmazeutischen Praxis ausgewählt ist.

Die verabreichte Dosierung variiert in Abhängigkeit von der Verwendung und bekannten Faktoren wie dem pharmakodynamischen Charakter des jeweiligen Mittels und seiner Verabreichungsart und seinem Verabreichungsweg; dem Alter, Körpergewicht und Gesundheitszustand des Empfängers; der Natur und dem Ausmaß der Symptome; der Art der parallelen Behandlung; der Häufigkeit der Behandlung; und den gewünschten Wirkungen. Zur Verwendung bei der Behandlung dieser Erkrankungen oder Zustände kann eine erfindungsgemäße Verbindung täglich oral mit einer Dosierung des aktiven Inhaltsstoffes von 0,002 bis 200 mg/kg Körpergewicht verabreicht werden. Üblicherweise ist eine Dosis von 0,01 bis 10 mg/kg in aufgeteilten Dosen ein bis vier Mal täglich oder in Retardformulierung wirksam, um den gewünschten pharmakologischen Effekt zu erreichen.

Zur Verabreichung geeignete Formen (Zusammensetzungen) enthalten von ungefähr 1 mg bis ungefähr 100 mg des aktiven Inhaltsstoffes pro Einheit. In diesem pharmazeutischen Zusammensetzungen liegt der aktive Inhaltsstoff üblicherweise in einer Menge von ungefähr 0,5 bis 95 % gemessen am Gesamtgewicht der Zusammensetzung vor.

Der aktive Inhaltsstoff kann oral in festen Darreichungsformen wie z. B. Kapseln, Tabletten oder Pulvern; oder in flüssigen Formen wie Elixieren, Sirups und/oder Suspensionen verabreicht werden. Die erfindungsgemäßen Verbindungen können auch parenteral in sterilen Flüssigformulierungen verabreicht werden.

Gelatinekapseln können verwendet werden, um den aktiven Inhaltsstoff und einen geeigneten Trägerstoff wie z. B. Laktose, Stärke, Magnesiumstearat, Stearinsäure oder Zellulosederivate zu enthalten, ohne darauf beschränkt zu sein. Ähnliche Verdünnungsstoffe können verwendet werden, um komprimierte Tabletten herzustellen. Sowohl Tabletten als auch Kapseln können als Retardprodukte hergestellt werden, um die kontinuierliche Freisetzung der Medikation über einen Zeitraum hinweg bereitzustellen. Komprimierte Tabletten können einen Zuckerüberzug oder einen Filmüberzug besitzen, um einen eventuellen unangenehmen Geschmack zu verdecken, oder können verwendet werden, um die aktiven Inhaltsstoffe vor der Atmosphäre zu schützen, oder um die selektive Auflösung der Tablette im Magen-/Darmtrakt zu ermöglichen.

Flüssige Arzneiformen zur oralen Verabreichung können Farb- oder Geschmacksstoffe zur Erhöhung der Patientenakzeptanz enthalten.

Im Allgemeinen sind Wasser, pharmazeutisch verträgliche Öle, Kochsalzlösung, wässrige Dextrose (Glukose)- und verwandte Zuckerlösungen und Glykole wie z. B. Propylenglykol oder Polyethylenglykol geeignete Trägerstoffe für parenterale Lösungen. Lösungen zur parenteralen Verabreichung enthalten vorzugsweise ein wasserlösliches Salz des aktiven Inhaltsstoffes, geeignete Stabilisatoren und nötigenfalls Puffersubstanzen. Antioxidiationsmittel wie z. B. Nariumbisulfit, Natriumsulfit oder Ascorbinsäure sind, entweder allein oder in Kombination, geeignete Stabilisatoren. Auch Zitronensäure und ihre Salze und EDTA werden verwendet. Überdies können parenterale Lösungen Konservierungsmittel wie Benzalkoniumchlorid, Methyl- oder Propylparaben und Chlorbutanol enthalten.

Geeignete pharmazeutische Trägerstoffe sind in „Remington's Pharmaceutical Sciences", A. Osol, einem Standardwerk auf diesem Gebiet, beschrieben.

Verwendbare pharmazeutische Darreichungsformen für die Verabreichung der erfindungsgemäßen Verbindung können wie folgt dargestellt werden:

Kapseln

Eine große Stückzahl von Kapseln wird hergestellt, indem man standardmäßige zweiteilige Hartgelatinekapseln jeweils mit 100 mg an pulverisiertem aktivem Inhaltsstoff, 150 mg Laktose, 50 mg Zellulose und 6 mg Magnesiumstearat befüllt.

Weichgelatinekapseln

Ein Gemisch des aktiven Inhaltsstoffes in einem verdaulichen Öl wie Sojabohnenöl, Baumsamenwollöl oder Olivenöl wird hergestellt und mittels einer positiven Verdrängung in Gelatine gepumpt, um Weichgelatinekapseln zu bilden, die jeweils 100 mg des aktiven Inhaltsstoffes enthalten. Die Kapseln werden gewaschen und getrocknet.

Tabletten

Eine große Stückzahl Tabletten wird durch herkömmliche Verfahren hergestellt, so dass die Dosis pro Einheit 100 mg an aktivem Inhaltsstoff, 0,2 mg an kolloidalem Siliziumdioxid, 5 mg an Magnesiumstearat, 275 mg an mikrokristalliner Zellulose, 11 mg Stärke und 98,8 mg Laktose enthält. Geeignete Beschichtungen können aufgetragen werden, um Schmackhaftigkeit oder verzögerte Adsorption zu steigern.

Die erfindungsgemäßen Verbindungen können auch als Reagenzien oder Standards in der biochemischen Untersuchung neurologischer Funktionen, Dysfunktionen und Erkrankungen verwendet werden.


Anspruch[de]
4-(2-Butylamino)-2,7-dimethyl-8-(2-methyl-6-methoxypyrid-3-yl)pyrazol[1,5-a]-1,3,5-triazin, ein pharmazeutisch verträgliches Propharmakon davon, worin die funktionale Amingruppe an eine Gruppe gebunden ist, die bei Verabreichung an einen Säuger unter Bildung der funktionalen Amingruppe abgeht, oder eine pharmazeutisch verträgliche Salzform davon. Verbindung nach Anspruch 1, ein pharmazeutisch verträgliches Propharmakon davon, worin die funktionale Amingruppe an eine Gruppe gebunden ist, die bei Verabreichung an einen Säuger unter Bildung der funktionalen Amingruppe abgeht, oder eine pharmazeutisch verträgliche Salzform davon, wobei die Verbindung 4-((R)-2-Butylamino)-2,7-dimethyl-8-(2-methyl-6-methoxypyrid-3-yl)pyrazol[1,5-a]-1,3,5-triazin der Formel (I):
4-((S)-2-Butylamino)-2,7-dimethyl-8-(2-methyl-6-methoxypyrid-3-yl)pyrazol[1,5-a]-1,3,5-triazin, oder ein Gemisch dieser stereoisomeren Formen ist.
Verbindung nach Anspruch 1 oder 2, ein pharmazeutisch verträgliches Propharmakon davon, worin die funktionale Amingruppe an eine Gruppe gebunden ist, die bei Verabreichung an einen Säuger unter Bildung der funktionalen Amingruppe abgeht, oder eine pharmazeutisch verträgliche Salzform davon, wobei die Verbindung 4-((R)-2-Butylamino)-2,7-dimethyl-8-(2-methyl-6-methoxypyrid-3-yl)pyrazol[1,5-a]-1,3,5-triazin ist. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, ein pharmazeutisch verträgliches Propharmakon davon, worin die funktionale Amingruppe an eine Gruppe gebunden ist, die bei Verabreichung an einen Säuger unter Bildung der funktionalen Amingruppe abgeht, oder eine pharmazeutisch verträgliche Salzform davon, wobei die Verbindung im Wesentlichen frei von ihrem (S)-Stereoisomer ist. Pharmazeutische Zusammensetzung, die einen pharmazeutisch verträglichen Träger und eine therapeutisch wirksame Menge einer Verbindung, eines Propharmakons oder einer Salzform nach einem der Ansprüche 1 bis 4 beinhaltet. Verbindung, Propharmakon oder Salzform nach einem der Ansprüche 1 bis 4 zur therapeutischen Verwendung. Verwendung einer Verbindung, eines Propharmakons oder einer Salzform nach einem der Ansprüche 1 bis 4 zur Herstellung einer pharmazeutischen Zusammensetzung zur Antagonisierung eines CRF-Rezeptors. Verwendung einer Verbindung, eines Propharmakons oder einer Salzform nach einem der Ansprüche 1 bis 4 zur Herstellung eines pharmazeutischen Mittels zur Behandlung einer Erkrankung, die eine erhöhte Sekretion von CRF in einem Warmblüter zeigt. Verwendung einer Verbindung, eines Propharmakons oder einer Salzform nach einem der Ansprüche 1 bis 4 zur Herstellung eines pharmazeutischen Mittels zur Behandlung einer Erkrankung, deren Behandlung durch Antagonisieren von CRF bewirkt oder erleichtert werden kann.






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