VERFAHREN ZUR VERRINGERUNG DER CHOLESTERINKONZENTRATION IN TIERPRODUKTEN
Anmelder
Pioneer Hi-Bred International, Inc., Des Moines, Ia., US; United States Department of Agriculture, Washington, D.C., US
Erfinder
STILBORN, L., Heather L., West Des Moines, IA 50265, US; CRUM, L., Roger C., West Des Moines, IA 50265, US; RICE, L., David W., Ankeny, IA 50021, US; SAUNDERS, L., Court A., Clive, IA 50325, US; HINDS, L., Mark A., Minburn, IA 50167, US; ERTL, L., David S., Waukee, IA 50263, US; BEACH, L., Larry R., Des Moines, IA 50311, US; KLEESE, L., Roger A., Brooklyn Park, MN 55445, US; HUFF, L., William Edward, Fayetteville, AR 72704, US
Vertreter
Patent- und Rechtsanwälte Kraus & Weisert, 80539 München
DE-Aktenzeichen
69935243
Vertragsstaaten
AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der Tierernährung.
Die vorliegende Erfindung betrifft speziell Verfahren zur Verringerung der Cholesterinlevel
in von Tieren stammenden Nahrungsmittelprodukten.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Da sich das öffentliche Bewusstsein bezüglich der Gefahren
von Cholesterin in den letzten Jahren erhöht hat, hat eine Anzahl populärer
Nahrungsmittelprodukte Kritik auf sich gezogen, weil sie hohe Cholesterinlevel bzw.
Cholesterinkonzentrationen enthalten. Eier zählen zu den verleumdeten Produkten,
die wegen einer öffentlichen Wahrnehmung, dass Eier ungesund sind, gelitten
haben. Diese Wahrnehmung hat zu einem verringerten Konsum durch die Konsumenten
geführt. Obwohl verbesserte Analysentechniken zeigen, dass den Bier zuvor zugeschriebene
Cholesterinlevel übertrieben waren, gibt es immer noch wesentliche Bedenken
der Konsumenten hinsichtlich des Cholesterins in Eiern.
Als Ergebnis der Sorge über die Cholesterinaufnahme hat sich
ein Markt für Eiprodukte mit verringertem Cholesterin entwickelt. Viele dieser
Cholesterin-verringerten Produkte ("reduced cholesterol products") werden unter
Verwendung zusätzlicher Bearbeitungsstufen, die wesentlich zu den Kosten des
Herstellungsverfahrens beitragen, hergestellt. Z.B. beschreibt das US-Patent Nr.
5 780 095, erteilt an Jackeschky, ein solches Verfahren.
Es sind auch Versuche unternommen worden, das Cholesterin in Eiern
durch Modifizieren des den Eiproduzierenden Tieren gegebenen Futters zu verringern.
Beispielsweise sind faserhaltige Futterbestandteile, wie z. B. Gerste, und Futterzusätze,
wie z. B. Kupfer, Holzspäne und Humancholesterin-reduzierende Mittel, in dem
Bestreben eingesetzt worden, das Cholesterin in Eiern zu reduzieren. Diese Futter
haben sich aus einer Anzahl an Gründen als unvorteilhaft erwiesen. Im Gegensatz
zu Mais ist Gerste in den Vereinigten Staaten keine Hauptgetreidequelle. Somit erhöht
die Verwendung von Gerste die Futterkosten. Zusätzlich kann die Produktionsgeschwindigkeit
von Gerste unzureichend sein, um eine verlässliche Futterversorgung bereitzustellen.
Zusätzliche Futterzusätze, wie z. B. Kupfer, erhöhen die Futterkosten
und beanspruchen während des Futtermischungsprozesses wertvollen Raum und erhöhen
die Umweltbelastung.
Das US-Patent Nr. 4 826 692 offenbart ein Verfahren zur Herstellung
von magerem Fleisch mit geringem diätetischen Fett- und Cholesteringehalt durch
Füttern von Rindern mit einer Diät, die einen fettreduzierten Anteil und
einen zweiten hoch faserhaltigen bzw. hoch ballaststoffhaltigen Anteil umfasst.
Der fettreduzierte Anteil umfasst gekochte Gerste, gekochte Sojabohnen, Mineralien,
Spurenelemente und Vitamine. Der zweite hoch faserhaltige Anteil umfasst ein Getreidestroh
("cereal grain straw"), ausgewählt aus der Gruppe, die Haferstroh, Roggenstroh,
Weizenstroh und Gerstenstroh umfasst.
Das US-Patent Nr. 4 197 293 offenbart ein Futter für Geflügel,
umfassend pflanzliche Materialien, die eine spezifizierte Menge an Iod, Niacin,
Hormonen und Spurenmengen an Calcium und Magnesium enthalten, das in einem niedrigeren
Cholesteringehalt der gelegten Eier resultiert.
Im Fachgebiet bleibt ein Bedarf an einem Verfahren zur Senkung bzw.
Verringerung der Cholesterinlevel in Tieren und Eiern ohne das Erfordernis wesentlicher
zusätzlicher Verfahrensstufen oder ohne das Erfordernis teurer Futterzusätze.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung stellt ein Verfahren zur Verringerung von
Cholesterin in Nahrungsmittelprodukten, die von Tieren stammen, bereit. Das Verfahren
umfasst die Fütterung der Tiere mit einer Nahrungsmittelquelle mit geringem
Phytat bzw. Phytat-armen Nahrungsmittelquelle ("low phytate food source"), so dass
die Phytatphosphoraufnahme des Tieres verringert wird. Das Bereitstellen einer Nahrungsmittelquelle,
die verringerte Phytatphosphorlevel bzw. -konzentrationen enthält, senkt die
Cholesterinkonzentration im Tier und in den Nahrungsmittelprodukten, wie z. B. Eiern,
die von dem Tier hergestellt werden.
Wie hierin verwendet, bezieht sich "Nahrungsmittelquelle" eher auf
Quellen, die einen wesentlichen Anteil der Nahrungs- und Kalorienbedürfnisse
des Tieres bereitstellen, als auf Quellen, wie z. B. mineralische Supplemente bzw.
Ergänzungsfutter, die einen beschränkten Nahrungs- und Kalorienwert bereitstellen.
Z.B. umfassen Nahrungsmittelquellen, die in der vorliegenden Erfindung
verwendbar sind, Sojabohnen oder Getreidekörner, wie z. B. Mais- bzw. Getreide
("corn"), Sorghum, Gerste, Roggen, Weizen, Reis, Hirse, von den Obigen abgeleitete,
bearbeitete Produkte oder Gemische davon. Wie hierin verwendet, bezieht sich "Tiervollfutter"
("total animal diet") auf die gesamte Diät bzw. Ernährung des Tieres,
einschließlich der oben beschriebenen Nahrungsmittelquellen, sowie einem oder
mehreren Supplementen, wie z. B. Vitamin- und Mineralsupplementen, zugesetztem Fett,
Medikationen, und dergleichen.
Speziell umfasst das Verfahren zur Verringerung von Cholesterin das
Bereitstellen einer Nahrungsmittelquelle, wobei die Nahrungsmittelquelle weniger
als etwa 0,30 Gew.-% Phytatphosphor, bezogen auf den Ist-Zustand, für Sojabohnen
und weniger als 0,19 Gew.-% Phytatphosphor, bezogen auf den Ist-Zustand, für
andere Nahrungsmittelquellen umfasst. Die Nahrungsmittelquelle wird dem Tier verfüttert,
so dass das Cholesterin der aus dem Tier erhaltenen Nahrungsmittelprodukte verringert
wird.
Ein Verfahren zur Produktion von Eiern mit verringertem Cholesterin
wird ebenfalls bereitgestellt. Das Verfahren umfasst das Bereitstellen einer Nahrungsmittelquelle,
wie oben beschrieben, (Ver)fütterung der Nahrungsmittelquelle an ein Eier-produzierendes
Tier und Sammeln wenigstens eines Eies, das von dem Tier produziert wurde.
Die mittels des obigen Verfahrens produzierten Eidotter haben wenigstens
etwa 8% weniger Gesamtcholesterin im Vergleich zu einem normalen Eidotter, bevorzugt
wenigstens 15% weniger Gesamtcholesterin, und am stärksten bevorzugt wenigstens
20% weniger Gesamtcholesterin. Gleichermaßen haben mittels des obigen Verfahrens
produzierte Eier wenigstens etwa 6% weniger Low-density-Lipoprotein im Vergleich
zu einem normalen Ei, und bevorzugt wenigstens etwa 15% weniger Low-density-Lipoprotein.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung wird nun hiernach vollständiger beschrieben
werden. Die vorliegende Erfindung kann jedoch in vielen verschiedenen Formen verkörpert
bzw. ausgeführt werden und sollte nicht als auf die hierin dargelegten Ausführungsformen
beschränkt ausgelegt werden; diese Ausführungsformen werden vielmehr angegeben,
damit diese Offenbarung gründlich und vollständig sein wird, und werden
Fachleuten auf dem Gebiet den Umfang der Erfindung vollständig mitteilen.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verringerung
von Cholesterin in aus Tieren, einschließlich nichtwiederkäuenden und
wiederkäuenden Tieren, erhaltenen Nahrungsprodukten bzw. Nahrungsmittelprodukten,
wie z. B. Fleisch, Milch und Eier. Der Begriff "nicht-wiederkäuende" Tiere
umfasst, ist aber nicht beschränkt auf, Hunde, Katzen, Menschen, Schweine und
Geflügel, wie z. B. Hühner, Puten, usw.
Phosphor ist ein essentieller Nahrungsbestandteil für die Erhaltung
der Tiergesundheit. Der Phosphorgehalt in Tiernahrungsmittelquellen, wie z. B. Mais,
kann in zwei Typen unterteilt werden: verfügbarer Phosphor und Phytatphosphor.
Der verfügbare Phosphor ist der Anteil des Phosphorgehalts, der von Tieren
metabolisiert und verwendet werden kann.
Der Hauptteil des in vielen Tiernahrungsmittelquellen, wie z. B. Mais
und Sojabohnen, gefundenen Phosphors ist in der Form von Phytatphosphor. Beispielsweise
macht der Phytatphosphor näherungsweise 65% des in vielen Getreidekörnern
gefundenen Gesamtphosphors (und mehr als 80% in Mais) aus. Monogastrische Tiere,
wie z. B. Geflügel, besitzen die notwendigen Phytaseenzyme nicht in Mengen,
die es diesen Tieren erlauben würden, den Phytatphosphor als eine Phosphorquelle
zu nutzen. Im Ergebnis werden die Futterrationen bzw. Diäten ("diets") vieler
Nahrungsmittelproduzierender Tiere mit zusätzlichen Mengen an Phosphor, wie
z. B. Dicalciumphosphat, supplementiert, um normales Wachstum und normale Entwicklung
zu fördern. Es ist festgestellt worden, dass die erhöhte Konzentration
an Phosphor in den Futterrationen dieser Tiere Phosphorabflussprobleme ("phosphorus
run-off problems") auf mit Tierdung gedüngtem Land darstellt.
Um das Phosphorabflussproblem zu verringern, ist vorgeschlagen worden,
Tiernahrungsmittelquellen zu verfüttern, die geringe Mengen an Phytatphosphor
aufweisen, entweder in der Form natürlich vorkommender Nahrungsmittelquellen
mit geringem Phytat oder in der Form speziell gezüchteter oder genetisch veränderter
Nahrungsmittelquellen.
Eine Maismutation mit geringem Phytatphosphor ist von der USDA entwickelt
worden und ist im US-Patent Nr. 5 689 054, erteilt an Raboy, offenbart. Sojabohnen
mit geringem Phytat sind in der WO 98/45448 offenbart.
Überraschenderweise ist entdeckt worden, dass Nahrungsmittelquellen
mit geringem Phytatphosphor auch dazu dienen, die Cholesterinkonzentrationen in
von den Tieren produzierten Nahrungsmittelprodukten zu verringern. Beispielsweise
ist gezeigt worden, dass Nahrungsmittelquellen mit geringem Phytat Serum- und Fleischcholesterinkonzentrationen
sowie die Cholesterinkonzentrationen in Bier verringern. Dies ist besonders überraschend
angesichts von mit Ratten durchgeführten Studien, die anzeigen, dass das Nahrungsphytat
("dietary phytate") entweder die Serumcholesterinkonzentrationen verringert oder
überhaupt keinen Effekt hat. Siehe Katayama et al., Biosci. Biotech. Biochem.,
59(6), 1159-1160 (1995); Lansberg et al., J. of Int. Med., 236, 477-481 (1994).
Wie durch das obenstehend beschriebene Patent und die obenstehend
beschriebene Patentanmeldung belegt, können die Phytatphosphorkonzentrationen
durch Züchtung oder genetische Manipulation verändert werden. Die in der
vorliegenden Erfindung verwendete Nahrungsmittelquelle mit geringem Phytatphosphor
hat eine Phytatphosphorkonzentration, die von der Herkunft bzw. vom Ursprung der
Nahrungsmittelquelle abhängen wird. Sojabohnen mit geringem Phytat haben im
Allgemeinen weniger als etwa 0,30 Gew.-% Phytatphosphor, bezogen auf den Ist-Zustand.
Mais mit geringem Phytat hat im Allgemeinen weniger als etwa 0,19 Gew.-% Phytatphosphor,
bezogen auf den Ist-Zustand, bevorzugt weniger als etwa 0,17 Gew.-%, und am stärksten
bevorzugt weniger als etwa 0,15 Gew.-%.
Das Tiervollfutter wird im Allgemeinen zwischen etwa 0,10 und etwa
1,00 Gew.-% an verfügbarem Phosphor, bezogen auf den Ist-Zustand, bevorzugt
zwischen etwa 0,10 und etwa 0,80 Gew.-%, stärker bevorzugt zwischen etwa 0,20
und etwa 0,65 Gew.-%, und am stärksten bevorzugt zwischen etwa 0,20 und etwa
0,50 Gew.-%, enthalten.
Das Tiervollfutter wird im Allgemeinen zwischen etwa 0,10 und etwa
1,20 Gew.-% Gesamtphosphor, bezogen auf den Ist-Zustand, bevorzugt zwischen etwa
0,20 und etwa 1,00 Gew.-% Gesamtphosphor, stärker bevorzugt zwischen etwa 0,20
und etwa 0,95, und am stärksten bevorzugt zwischen etwa 0,30 und etwa 0,70
Gew.-%, enthalten.
In einer Ausführungsform umfasst die erfindungsgemäße
Nahrungsmittelquelle mit geringem Phytat sowohl eine cereale Nahrungsmittelquelle,
wie z. B. Mais mit geringem Phytat, und eine Proteinquelle mit geringem Phytat,
wie z. B. vollfette Sojabohnen mit geringem Phytat oder Sojabohnenmehl mit geringem
Phytat. Die relativen Mengen der Proteinquelle und der cerealen Quelle werden in
Abhängigkeit von einer Vielzahl von Faktoren, einschließlich dem Alter
und dem Typ des gefütterten Tieres, variieren. Wenn ein Gemisch aus Nahrungsmittelquellen
verwendet wird, umfasst die cereale Nahrungsmittelquelle mit geringem Phytat im
Allgemeinen wenigstens etwa 30 Gew.-% des Tiervollfutters, bevorzugt wenigstens
etwa 40%, stärker bevorzugt wenigstens etwa 50%. In einer Ausführungsform
umfasst die cereale Nahrungsmittelquelle mit geringem Phytat etwa 50 bis etwa 80%
des Tiervollfutters. Wenn eine Proteinquelle mit geringem Phytat in dem Nahrungsmittelquellengemisch
verwendet wird, umfasst sie im Allgemeinen wenigstens etwa 5% des Tiervollfutters,
bevorzugt etwa 10% bis etwa 55%, stärker bevorzugt etwa 15% bis etwa 30%.
Bearbeitete Produkte, die von Getreidekörnern und/oder Ölfuttern
("oil feeds") abgeleitet sind, können in einer Menge von etwa 1% bis etwa 30%
des Tiervollfutters vorliegen. Beispiele derartiger bearbeiteter Produkte umfassen
Maisglutenmehl, Maisglutenfutter, Canola- bzw. Rapssamenmehl und dergleichen.
In einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird
eine Verringerung der Cholesterinkonzentration durch Verwendung einer Nahrungsmittelquelle,
die sowohl eine gesenkte Phytatphosphorkonzentration als auch eine erhöhte
Ölkonzentration aufweist, erreicht. Die Ölkonzentration wird in einem
Umfang erhöht, der hinreichend ist, um die Cholesterinkonzentration eines Tieres,
gefüttert mit der Nahrungsmittelquelle als wesentlichem Teil des Tiervollfutters,
zu verringern. In einer bevorzugten Ausführungsform wird die Ölkonzentration
der Nahrungsmittelquelle, wie z. B. Mais, durch Zugeben wenigstens einer Fettsäure,
einschließlich, aber nicht beschränkt auf, Palmitinsäure, Palmitoleinsäure,
Stearinsäure, Ölsäure, Linolsäure, Linolensäure, Arachidonsäure,
Eicosensäure, Behensäure und Lignocerinsäure, erhöht. Vorzugsweise
ist der Ölgehalt der Nahrungsmittelquelle mit geringem Phytat etwa 5% bis etwa
15%, bezogen auf das Trockengewicht, stärker bevorzugt etwa 6% bis etwa 10%,
am stärksten bevorzugt etwa 7 bis etwa 8%.
Das erfindungsgemäße Verfahren umfasst die Bereitstellung
einer Nahrungsmittelquelle, die verringerte Konzentrationen an Phytatphosphor enthält,
wie oben beschrieben, und Verfüttern dieser Nahrungsmittelquelle an das Tier.
Das Fütterungsverfahren kann jedes beliebige, im Stand der Technik bekannte
Verfahren sein.
Die vorliegende Erfindung betrifft auch die Produktion eines Eies
mit verringertem Cholesterin im Vergleich zu einem normalen Ei. In dieser Hinsicht
ist ein "normales Ei" definiert als ein Ei, das von einem Tier, gefüttert mit
herkömmlichen Nahrungsmittelquellen, die herkömmliche Formen von und Mengen
an Phosphor enthalten, produziert wird. Mit verringertem Cholesterin ist eine niedrigere
Cholesterinkonzentration gemeint. Die tatsächliche Cholesterinmenge in einem
normalen Ei variiert mit dem Alter und dem Futter bzw. der Diät des Eier-produzierenden
Tieres. Als Beispiel war am Tag 28 der in Beispiel 1 beschriebenen Studie die durchschnittliche
Gesamtcholesterinkonzentration der Eidotter, produziert von der Kontrollgruppe von
Tieren, die mit herkömmlichem Maisfutter gefüttert wurden, näherungsweise
1,158 g/100 g Dotter. Die Kontrollgruppe der Tiere produzierte darüber hinaus
in der gleichen Studie eine durchschnittliche Eidotter-Gesamtcholesterinkonzentration
von näherungsweise 1,494 g/100 g Dotter am Tag 140 der Studie.
Die vorliegende Erfindung stellt ein Verfahren zur Verringerung des
Gesamtcholesterins in einem Ei um etwa 5 bis etwa 50 Prozent im Vergleich zu einem
normalen Ei bereit. In einigen Ausführungsformen ist der Bereich der Gesamtcholesterinverringerung
etwa 5 bis etwa 30 Prozent oder 5 bis etwa 25 Prozent. In der in Beispiel 1 beschriebenen
Studie hatten die von den Tieren, die mit der Nahrungsmittelquelle mit geringem
Phytat gefüttert wurden, gesammelten Eier eine verringerte Gesamtcholesterinkonzentration
von wenigstens etwa 8% unter der Ei-Gesamtcholesterinkonzentration der Kontrollgruppe
am gleichen Tag, bevorzugt wenigstens etwa 13%, stärker bevorzugt wenigstens
etwa 15%, und sogar so viel wie etwa 20% oder 23% weniger Gesamtcholesterin. Ferner
wiesen die von den Tieren, die mit den Nahrungsmittelquellen mit geringem Phytat
gefüttert wurden, gesammelten Eier ein Low-density-Lipoprotein bzw. eine Low-density-Lipoproteinkonzentration
von wenigstens etwa 4% oder etwa 6% unter der der normalen Eier, gesammelt von der
Kontrollgruppe, und so viel wie etwa 15% oder 22% oder mehr, unter der der normalen
Eier in der Kontrollgruppe auf.
Diese Verringerungen der Cholesterinkonzentrationen werden unter Verwendung
des erfindungsgemäßen Verfahrens ohne weitere Bearbeitungsstufen nach
dem Legen und ohne teure Futterzusätze erreicht. Als Ergebnis ist beabsichtigt,
dass der Begriff Ei, wie er hierin verwendet wird, ein Eiprodukt meint, das im Wesentlichen
frei ist von einer Behandlung nach dem Legen oder einer Bearbeitung, die die Cholesterinkonzentration
des Eis verringern soll(en).
EXPERIMENTEBeispiel 1
Vierhundertsiebzig Junghühner (20 Wochen alt) einer kommerziellen
Zuchtlinie wurden erhalten und auf eine übliche Vorkonditionsierungsfutterration,
enthaltend gelben Zahnmais, gesetzt bzw. damit versorgt. Über die Beispiele
hinweg ist gelber Zahnmais das Kontrollfutter. Dieses wurde unter Verwendung von
von Züchtern empfohlenen Nährstoffbedürfnissen formuliert und den
Junghühnern für 1 Woche gefüttert, um die Vögel einzugewöhnen.
Im Alter von 21 Wochen wurden Hühner innerhalb eines Gewichtsbereichs von 1500-1900
Gramm zufällig ausgewählt, ihre Flügel wurden fixiert ("wingbanded"),
und sie wurden den experimentellen Behandlungen zugeordnet.
Gruppen von fünf Hühnern wurden mit gelbem Zahnmais (YDC)
oder Mais mit geringem Phytat (LPC) und/oder variierenden Konzentrationen an verfügbarem
P gefüttert. Jede Behandlungsgruppe wurde an 90 Legehennen, die zufällig
zu 15 Wiederholungen pro Behandlung zugeordnet waren, verfüttert. Jede Wiederholung
(Käfig) enthielt sechs Hühner. Die Dimensionen der einzelnen freistehenden
Käfige waren 18'' Breite × 26'' Länge × 18'' Höhe. Jede
Käfigreihe enthielt 4 Käfige × 3 Reihen hoch. In der Studie wurden
450 Hennen verwendet. Die Hennen wurden täglich auf Anzeichen für Produktion
und/oder Verhaltensänderungen überwacht. Die tägliche Temperatur
wurde aufgezeichnet, wobei das Temperaturziel 75°F war.
Der in der Studie verwendete gelbe Zahnmais war genetisch ähnlich
zu dem Mais mit geringem Phytat, abgesehen von dem Phytatphosphorgehalt und dem
verfügbaren Phosphorgehalt. Alle Futterrationen (Maische- bzw. Breiform) wurden
mit gleichen/oder ähnlichen Nährstoffgehalten, abgesehen von Phosphor
(Nahrungscalcium und Vitamin D3 bleiben konstant), ausgeglichen, um die NRC-Nährstoffempfehlungen
(1994) einzuhalten oder zu übertreffen und um kommerzielle Bedingungen und
Züchterempfehlungen zu simulieren. Futter und Wasser wurden ad libitum bereitgestellt.
Fünf Futterrationstypen wurden formuliert: Vorkonditionierung
(Tag-7-0); Legephase 1 ("Lager Phase I") (Tag 0-28); Legephase 2 (Tag 29-56); Legephase
3 (Tag 57-84); Legephase 4 (Tag 85-112) und Legephase 5 (Tag 113-140). Die fünf
verfütterten Behandlungen: 1) YDC (Kontrolle)/0,47% verfügbarer P; 2)
Mais mit geringem Phytat/0,47% verfügbarer P; 3) Mais mit geringem Phytat/0,40%
verfügbarer P; 4) Mais mit geringem Phytat/0,33% verfügbarer
P; und 5) Mais mit geringem Phytat/0,25% verfügbarer P. Die Nährstoffbedürfnisse
wurden der steigenden Futteraufnahme, die bei jeder Änderung der Legephase
auftrat, angepasst. Die Tabellen 1-5 zeigen die Nährstoffkonzentrationen aller
fünf Nahrungsmittelquellenbehandlungen für jede Legephase der Studie.
An den Tagen 28 und 140 wurden Messungen des Gesamtcholesterins, High-density-Lipoproteins
(HDL) und Low-density-Lipoproteins (LDL) von Eidotter durchgeführt. Die Ergebnisse
sind in den untenstehenden Tabellen 6-7 gezeigt. Tabelle 6 listet die Cholesterinkonzentration
in Gramm/100 Gramm Dotter auf. Tabelle 7 zeigt die Cholesterinkonzentration in Gramm/Ei.
Wie von den Daten der Tabellen 6-7 gezeigt, beeinflussen die verfütterten
diätetischen bzw. Nahrungsbehandlungen die Gesamtcholesterin-, High-density-Lipoprotein-
(HDL) und Low-density-Lipoprotein- (LDL) Gehalte von Dotter an den Tagen 28 und
140 signifikant. Die auf Mais mit geringem Phytat basierenden Diäten bzw. Futtermaterialien
führten im Vergleich zu Hühnern, die mit der YDC47-Kontrollbehandlung
gefüttert wurden, zu signifikant niedrigerem Cholesterin, HDL und LDL im Dotter
für beide Zeiträume.
Die Phosphorkonzentration spielte in beiden Zeiträumen auch eine
Rolle bei der Cholesterin-, HDL- und LDL-Verringerung. Die Cholesterin-, HDL- und
LDL-Konzentrationen nahmen im Allgemeinen mit abnehmendem Gesamtphosphor, in der
Nahrung verfügbarem P und Phytat-P ab. Wenn diese Lipidkomponenten bezogen
auf eine Pro-Ei-Basis ausgedrückt werden (Tabelle 7), gibt es signifikante
Unterschiede zwischen den auf Mais mit geringem Phytat basierenden Futtermaterialien
und dem YDC-basierten Futtermaterial, abgesehen von Gesamtcholesterin und LDL am
Tag 28. Am Tag 28 gab es hinsichtlich Gesamtcholesterin und LDL keinen signifikanten
Unterschied zwischen den YDC47- und LPC47-Behandlungen.
Eine Verringerung des verfügbaren P in den Futtermitteln mit
geringem Phytat senkte den LDL-Gehalt signifikant (Tabelle 6). Im Allgemeinen senkte
die Senkung der verfügbaren P-Konzentration des Futtermittels die Cholesterin-,
HDL- und LDL-Konzentrationen in beiden Zeiträumen. Die niedrigsten Werte für
diese Parameter wurden üblicherweise bei der geringsten oder den zwei geringsten
in der Nahrung verfügbaren P-Konzentration(en) und den geringsten Gesamt-P-Konzentrationen
beobachtet. Wenn Cholesterin, HDL und LDL als Gehalt des Eies ausgedrückt werden
(Tabelle 7), traten signifikante Unterschiede zwischen den YDC47- und LPC47-Behandlungen
hinsichtlich HDL am Tag 28 und hinsichtlich aller Parameter am Tag 140 auf. Die
Senkung der in der Nahrung verfügbaren P-Konzentration auf die der LPC40-Behandlung
erzeugte einen signifikanten Unterschied hinsichtlich Cholesterin und HDL am Tag
28 im Vergleich zu Hennen, die das YDC47-Futter erhielten. Eine weitere Senkung
der verfügbaren P-Konzentration des Futters bzw. der Diät verringerte
die Cholesterin-, HDL- und LDL-Konzentrationen in beiden untersuchten Zeiträumen.
Der analysierte Rohfasergehalt war mit einem Bereich von 3,44 bis 3,06% (bezogen
auf den Ist-Zustand) zwischen allen Behandlungen für die Phase 5 ähnlich.
Die YDC47- und LPC47-Futter waren so formuliert, dass sie ähnliche Nährstoffgehalte
haben, wobei der einzige Unterschied die Maisquelle und der Phytat-P-Gehalt der
Nahrung war. Trotzdem wurden signifikante Unterschiede hinsichtlich des Eicholesterins
beobachtet.
Beispiel 2
Zwei getrennte Versuche wurden durchgeführt, in denen 4 experimentelle
Diäten bzw. Futtermittel an Mastküken (Cobb X Cobb) von einem Alter von
1 bis zu 49 Tagen verfüttert wurden. Der Versuchsaufbau bestand aus 4 Ernährungsbehandlungen
mit 6 Gehegen von 50 Küken als Wiederholungen. Die Küken wurden in Bodengehegen
gehalten, wobei Futter und Wasser zum ad libitum-Verzehr verfügbar gemacht
wurden. Die experimentellen Futtermittel sind in den untenstehenden Tabellen 8-10
angegeben. Die Futtermittel wurden so formuliert, dass sie die Bedürfnisse
von Mastküken, wie sie von der NRC etabliert wurden (1994), einhalten oder
übertreffen. Das Fütterungsprogramm bestand aus einem Starterfutter, das
den Küken von einem Alter von 1 Tag bis zu einem Alter von 21 Tagen gefüttert
wurde, gefolgt von einem Futter für wachsende Tiere ("grower diet"), das von
einem Alter von 21 Tagen bis zu einem Alter von 42 Tagen gefüttert wurde, und
einem Endmastfutter ("finisher diet"), das in einem Alter von 42 bis 49 Tagen gefüttert
wurde. Die experimentellen Futtermittel schlossen ein Kontrollfutter und ein mit
Mais mit geringem Phytat (Pioneer Hi-Bred International, Inc., Johnston, Iowa) formuliertes
Futtermittel ein.
Die Körpergewichte und die Futteraufnahme wurden bestimmt, wenn
die Küken 21, 42 und 49 Tage alt waren. Wenn die Vögel 49 Tage alt waren,
wurden 15 Vögel pro Gehege identifiziert, deren Körpergewichte dem mittleren
Körpergewicht des Geheges am nächsten kamen. Aus diesen pro Gehege identifizierten
Vögeln wurden fünf Vögel zufällig ausgewählt und mittels
Herzpunktion ausgeblutet, und das Gesamtblut wurde verwendet, um die Anzahl roter
Blutkörperchen, Hämatokrit, Hämoglobin, das mittlere corpusculare
Volumen, das mittlere corpusculare Hämoglobin, die mittlere corpusculare Hämoglobinkonzentration,
die Anzahl weißer Blutkörperchen und differentielle Leukozytenzahlen zu
bestimmen, wobei ein hämatologisches Untersuchungsgerät vom Typ 3500 Cell-Dyn
(Abbott Diagnostics, Abbott Park, Illinois) gemäß den Empfehlungen des
Herstellers verwendet wurde. Serum wurde gesammelt, und die klinische chemische
Untersuchung der Serumkonzentrationen von Calcium, Phosphor, Harnsäure, Gesamtprotein,
Cholesterin, Triglyceriden, Kreatinin und der Enzymaktivitäten von alkalischer
Phosphatase, Glutamyltransferase und Cholinesterase wurden unter Verwendung eines
automatisierten Untersuchungsgeräts für klinische Chemie (Express Plus,
Ciba-Corning Diagnostics Corp., Medfield, Massachusetts) gemäß den Verfahrensweisen
des Herstellers gemessen. Fünf Vögel pro Stall wurden mittels Zervixdislokation
getötet, und die linke Tibia bzw. der linke Oberschenkelknochen wurde entfernt
und bei 6°C gelagert. Die Knochen wurden aufgetaut, der Durchmesser in der
Mitte ("central diameter") wurde gemessen, und die Bruchfestigkeit wurde unter Verwendung
einer Scherpresse mit der Bezeichnung Instron Modell 4502 (Instron Corp., Canton,
Massachusetts) bestimmt. Das Fett der Knochen wurde in einem Soxhlet-Extraktionsapparat
für 16 h mit Ethanol, gefolgt von 16 h mit Ethylether, extrahiert, und (die
Knochen) wurden bei 750°C für 17 h verascht. Weitere fünf Vögel
pro Gehege wurden verarbeitet, und die Schlachtausbeuten der Teile ("parts yields")
wurden als prozentualer Anteil am Gewicht nach dem Ausnehmen bzw. Ausweiden ("eviscerated
weight") berechnet.
Die Daten aus diesen zwei Versuchen wurden zur statistischen Untersuchung
und wegen der Einfachheit der Darstellung kombiniert. Alle als prozentuale Anteile
dargestellten Daten wurden vor der statistischen Untersuchung Arcsinus-transformiert.
Die kombinierten Daten wurden mittels ANOVA unter Verwendung der General Linear
Models-Verfahrensweise der SAS-Software (SAS Institute, 1988) untersucht. Signifikante
Unterschiede zwischen den Behandlungen wurden unter Verwendung des multiplen Spannweiten-Tests
nach Duncan separiert. Alle Feststellungen der Signifikanz beruhen auf dem Wahrscheinlichkeitsgrad
von 0,05.
Der Effekt dieser Behandlungen auf die Serumkonzentrationen von Cholesterin
ist in Tabelle 11 dargestellt. Wie gezeigt, senkten Futtermittel, hergestellt mit
Mais mit geringem Phytat, die Serumkonzentrationen von Cholesterin in den Broilern
bzw. Masthühnern signifikant. Es gab keine signifikanten oder konsistenten
Behandlungseffekte auf die Schlachtausbeute der Teile, den Knochendurchmesser, die
Knochenfestigkeit oder die Knochenasche. Es gab keine signifikanten Behandlungseffekte
auf die Zahl an roten Blutkörperchen, Hämatokrite, Hämoglobin, mittleres
corpusculares Volumen, mittleres corpusculares Hämoglobin, mittlere corpusculare
Hämoglobinkonzentration, Leukozytenzahlen oder differentielle Leukozytenzahlen.
Es gab auch keine signifikanten Behandlungseffekte auf die Serumkonzentrationen
von Calcium, Phosphor, Harnsäure, Gesamtprotein, Triglyceriden, Kreatinin oder
der Aktivität der Serumenzyme Glutamyltransferase oder Cholinesterase.
Beispiel 3
Dieser Versuch ist dazu entworfen, zu evaluieren, ob eine ähnliche
Reaktion im wiederkäuenden Tier auftritt, und zwar durch Evaluierung des Cholesteringehalts
in Blut und Gewebe von mit Mais mit geringem Phytat gefütterten Mastbullen
in der Endmast. Zehn Stück auf der Grundlage von Angus(rindern) gekreuzte Mastbullen
("Angus-based crossbred beef steers"), die näherungsweise 986 lbs bzw. Pfund
wogen, wurden zufällig in zwei Gruppen eingeteilt und in zwei Außengehege
gegeben. Die Bullen wurden mit einem normalen Endmastfutter für Stiere bei
ihrem jeweiligen Gewicht gefüttert. Mais mit geringem Phytat wurde als Ersatz
für den gelben Zahnmais in dem Futtermittel gefüttert. Diese Versuchsfuttermittel
bestanden aus einer Trockensubstanzgrundlage aus trocken(em) gequetschten Mais (80%),
Alfalfa-Silage (7,5%), Alfalfa-Heu (7,5%) und Supplement bzw. Ergänzungsfutter
(5%). In der Formulierung des Futtermittels bzw. der Diät wurden keine Änderungen
gemacht, um den zusätzlichen verfügbaren Phosphor aus dem Mais mit geringem
Phytat zu kompensieren. Das Verfüttern von Mais mit geringem Phytat an Bullen
in der Endmast verbesserte die tägliche Gewichtszunahme numerisch um 3,5% (2,65
lb/Tag gegenüber 2,56 lb/Tag) und die Futterausnutzung um 3,9% (7,64 lb gegenüber
7,95 lb). Noch bedeutender, das Verfüttern von Mais mit geringem Phytat verringerte
den Cholesteringehalt in Muskelgewebe numerisch um 14,7% (0,544 mg/g gegenüber
0,638 mg/g) und im Fettgewebe um 7,0% (0,764 mg/g gegenüber 0,822 mg/g).
Zu Beginn des Versuchs wurden die Bullen gewogen, es wurde ihnen Blut
abgenommen, und es wurden Biopsieproben genommen. Die Bullen wurden am Beginn des
Versuchs biopsiert (Entnahme von sowohl Fett als auch Muskel an Rippe 7/8), um eine
Basislinie für jedes Tier zu etablieren. Der Versuch wurde beendet, wenn die
Bullen das Marktgewicht erreichten, und sie wurden entweder geschlachtet oder verkauft.
Zu dieser Zeit wurden Gewebe- (Muskel und Fett) und Blutproben genommen, um den
Versuch abzuschließen. Die Cholesterinuntersuchung wurde an den Gewebe- und
Blutproben durchgeführt.
Die folgende Verfahrensweise wurde verwendet, um Biopsien von Fett
und Muskel zu erhalten:
1. Lokalisieren des Bereichs der Lende, der der 8. Rippe entspricht.
2. Scheren der Haare in einer großen rechteckigen Fläche, beginnend
etwa 3 Zoll seitlich der Mittellinie und 4-6 Zoll rechtwinklig zu jeder Seite der
8. Rippe.
3. Einreiben der Fläche mit Betadin oder einem anderen vergleichbaren Sterilisationsmittel.
Merke: Der Einschnitt wird näherungsweise 4-6 Zoll rechtwinklig zur Mittellinie
am Ort der 8. Rippe beginnen. Der Einschnitt wird näherungsweise 3 Zoll lang
sein müssen.
4. Verabreichen von 12-15 ml (oder nach Bedarf) Lidocain subkutan (SQ) in den
Bereich, in dem der Einschnitt herzustellen ist.
5. Herstellen des Einschnitts durch die Haut, um das SQ-Fettgewebe zu exponieren
(Mosquito-Klemmen können zum Kontrollieren der Blutung erforderlich sein).
6. Vorsichtiges Erhalten einer SQ-Fettprobe unter Verwendung stumpfer Pinzetten
und eines Skalpells. ***
7. Eingeben der Probe in einen "Whirl-pack".
8. Platzieren des "Whirl-packs" über Trockeneis, bis die Probe in ein Gefriergerät
gegeben werden kann.
9. Gefroren für die zukünftige Untersuchung lagern.
10. Vorsichtiges Erhalten einer Muskelprobe vom Longissimus dorsi (LD) unter
Verwendung stumpfer Pinzetten und eines Skalpells.***
11. Eingeben der Probe in einen "Whirl-pack".
12. Platzieren des "Whirl-packs" über Trockeneis, bis die Probe in ein
Gefriergerät gegeben werden kann.
13. Gefroren für die zukünftige Untersuchung lagern.
14. Gegenüberliegende Kanten der Haut unter Verwendung von O-Chromgut chirurgisch
vernähen.
15. Besprenkeln der Wunde mit einem Antibiotikum.
16. Verabreichen einer intramuskulären Antibiotikum-Injektion.
17. Säubern des Wundbereichs und Schützen vor Fliegen und anderen
Schädlingen.
*** Erhalten einer Probengröße von 2-5 g frischem Gewebe (bevorzugt 5
g).
Es ist jedoch zu erkennen, dass der Überfluss bzw. die Menge
an SQ-Fett und die Fettsäurekonzentration im Muskel in Abhängigkeit vom
Alter, dem Gewicht, der Zuchtrasse und dem Grad der Fettigkeit des Tieres variieren
kann. Magere Tiere würden es wahrscheinlicherweise erforderlich machen, eine
größere Muskelprobe zu entnehmen, da die Fettsäurekonzentration im
Vergleich zu fetteren Tieren niedriger wäre. Im Bedarfsfall können Proben
des SQ-Fetts auch um den Schwanzansatz herum entnommen werden.
Die Tierleistung wurde mittels GLM-Verfahrensweisen untersucht. Blut-,
Muskel- und Fettproben wurden mittels GLM-Verfahrensweisen untersucht, wobei das
Körpergewicht als eine Covariate verwendet wurde.
Die chemischen Untersuchungen des Maises und der Rationen sind in
den Tabellen 12 und 13 gezeigt. Beide enthüllen die Beständigkeit bzw.
Konsistenz der im Versuch eingesetzten Maisbehandlungen, sowie die Beständigkeit
der Formulierung der Diät bzw. des Futtermittels. Der im Versuch eingesetzte
gelbe Zahnmais (Alicia) und der Mais mit geringem Phytat (Alicia-L) wurde gezüchtet,
geerntet und vor der Verfütterung zur Langzeitlagerung in ein Kaltlager gegeben.
Die Tierleistungsdaten in Tabelle 14 enthüllten numerische Unterschiede
(P > 0,05) bei der durchschnittlichen täglichen Gewichtszunahme und der
Futterausnutzung. Das Verfüttern von Mais mit geringem Phytat an Bullen in
der Endmast verbesserte die durchschnittliche tägliche Gewichtszunahme um 3,5%
und die Futterausnutzung um 3,9%.
Am Tag 0 wurde den Tieren Blut abgenommen, und sie wurden biopsiert
(Tabelle 15), um eine Basislinie für die für die Cholesterinuntersuchung
gemessenen Parameter zu etablieren. Den Tieren wurde wieder Blut abgenommen, als
der Versuch beendet wurde (Tag 112). Zusätzlich wurden Proben vom Muskel- und
Fettgewebe entnommen, wenn die Tiere geschlachtet wurden (Tabelle 16). Sieben Bullen,
die sich im Versuch befanden, wurden geschlachtet, als der Versuch beendet wurde
(vier für die Behandlung mit geringem Phytat und drei für die normale
Behandlung). Die verbleibenden drei Bullen (ein Bulle für die Behandlung mit
geringem Phytat und zwei Bullen für die normale Behandlung) wurden biopsiert,
da sie das Marktgewicht nicht erreicht hatten. Diese Ergebnisse enthüllen,
dass das Verfüttern von Mais mit geringem Phytat den Cholesteringehalt im Muskel
numerisch um 14,7% und im Fettgewebe um 7,0% verringerte.
Beispiel 4
Eine Studie wurde durchgeführt, um zu bestimmen, ob sich das
Verfüttern von Mais mit geringem Phytat an Broiler auf die Cholesterinkonzentrationen
von Blutserum- und Fleisch- (Schenkel und Brust) Proben auswirken würde.
Männliche Eintagsmastküken einer kommerziellen Stammkreuzung
wurden in Bodengehege gegeben, die neue (trockene) Kieferneinstreuspäne enthielten.
Zu Beginn des Versuches wurden näherungsweise 3400 männliche Tiere geordert,
um sicherzustellen, dass 1632 gesunde männliche Küken zu Beginn der Studie
verfügbar waren. Sobald die Studie begann, wurden keine Vögel ersetzt.
Die Vogeldichte war 0,70 ft2/Vogel. Die Küken (68 Vögel/Gehege)
wurden gewogen und zufällig auf 24 Bodengehege verteilt, wodurch 12 Gehege/Behandlung
bereitgestellt wurden. Während des Versuches wurden Futter und Wasser ad libitum
bereitgestellt. Die Fütterungsphasen waren Starter (0-21 Tage), Wachstum (21-42
Tage) und Endmast (Alter von 42-56 Tagen).
Die Maisquellen für die Studie waren: gelber Zahnmais (YDC),
1996 im Pioneer Livestock Nutrition Center gezüchtet bzw. angebaut, und Mais
mit geringem Phytat, 1997 in Snowhill, MD, angebaut bzw. gezüchtet. Die Nährstoffprofile
der in der Futterformulierung verwendeten Maistypen sind in Tabelle 17 bereitgestellt.
Die zwei Nahrungsbehandlungen waren YDC und LPC. Die Diäten bzw.
Futtermittel waren so formuliert, dass sie ähnliche diätetische Nährstoffgehalte
aufweisen und die NRC-Empfehlungen (1994) für Broiler einhalten, wobei kommerzielle
Praktiken beachtet wurden. Für die Studie wurden die Futtermittel pelletiert.
Serumtriglyceride, Cholesterin (CHL), HDL, LDL und CHL:HDL-Verhältnis
(Tabelle 21)
Bei mit dem LPC-Mais-Futtermittel gefütterten Broiler waren die
Serumtriglyceridkonzentrationen signifikant (P < 0,05) verringert. Es gab beinahe
eine 42%ige Abnahme der Triglyceridkonzentrationen.
Die Gesamtserumcholesterinkonzentration wurde durch die verwendete
Maisquelle nicht signifikant beeinflusst, aber es gab beinahe eine 5%ige numerische
Verringerung der Cholesterinkonzentration. Die High-density-Lipoprotein- (HDL) Konzentration
wurde ebenfalls nicht signifikant (P < 0,05) von der den Broiler verfütterten
Maisquelle beeinflusst, aber die HDL-Konzentration der LPC-gefütterten Broiler
war numerisch um beinahe 6,5% gegenüber der der YDC-gefütterten Broiler
erhöht.
Die Low-density-Lipoprotein- (LDL) Konzentration war bei mit dem LPC-basierten
Futtermittel gefütterten Broiler signifikant (P < 0,05) niedriger. Die Serum-LDL-Konzentrationen
von Broiler, gefüttert mit den LPC-Futtermitteln, war etwa
37% niedriger als die Konzentration, die bei mit dem YDC-basierten Futtermittel
gefütterten Broiler beobachtet wurde.
Das CHL:HDL-Verhältnis war bei mit den LPC-basierten Futtermitteln
gefütterten Broilern signifikant (P < 0,05) geringer, so dass das Verhältnis
für diese Broiler gegenüber jenen, die mit dem YDC-Futtermittel gefüttert
wurden, etwa 9 bis 10% geringer war.
Fleischcholesterin-, -HDL- und -LDL-Konzentrationen (Tabelle 22)
Die Cholesterinkonzentrationen der Schenkel- und Brustfleischproben
waren zwischen Broiler, die mit den LPC- oder YDC-Futtermitteln gefüttert wurden,
nicht signifikant (P < 0,05) verschieden. Mit den LPC-Futtermitteln gefütterte
Broiler wiesen eine numerische Verringerung des Cholesterins um etwa 4,4% (Brust)
bis 4,7% (Schenkel) im Vergleich zu Fleischproben aus Broiler, die mit den YDC-Futtermitteln
gefüttert wurden, auf.
Die Schenkel-HDL-Konzentration wurde vom verfütterten Maistyp
nicht signifikant beeinflusst, war aber bei mit dem LPC gefütterten Broiler
numerisch erhöht (5%). Die Brust-HDL-Konzentrationen waren bei Broiler, die
mit den LPC-basierten Futtermitteln gefüttert wurden, signifikant höher.
Es gab näherungsweise ungefähr eine 6%ige Erhöhung der HDL-Konzentration
der Brustfleischproben aus Broiler, die mit dem LPC-Futtermittel gefüttert
wurden.
Die LDL-Konzentrationen von sowohl Schenkel- als auch Brustfleisch
waren signifikant (P < 0,05) erniedrigt, wenn die Broiler die LPC-basierten Futtermittel
konsumierten. Die LDL-Verringerung war etwa 6,9% (Schenkel) bis 6,7% (Brust), wenn
Proben aus LPC-gefütterten Broiler mit YDC-gefütterten Vögeln verglichen
werden.
Die folgenden Identifizierungszeichen werden in den untenstehenden
Tabellen verwendet.
Beispiel 5
Eine 14-tägige Studie mit Mastküken wurde durchgeführt,
um den Einfluss von gelbem Zahnmais (YDC), Mais mit geringem Phytat (LPC), Mais
mit hohem Ölgehalt ("high oil corn") (HOC) und Mais mit geringem Phytat/hohem
Ölgehalt (LPCHOC) auf die Leistung und Phosphor- (P) Exkretion der Vögel
zu untersuchen. Männliche Mastküken einer kommerziellen Zuchtlinie wurden
von einem Alter von 0 bis 7 Tagen mit einem Standard-Starterfutter gefüttert,
zu welcher Zeit sie für 14 Tage auf die experimentellen Diäten gesetzt
bzw. mit den experimentellen Futtermitteln gefüttert wurden. Alle vier Mais-Sojabohnenmehl-basierten
Futtermittel waren so formuliert, dass sie ähnliche Nährstoffbedürfnisse
haben. Jedes Futtermittel wurde an 7 Wiederholungen mit fünf männlichen
Küken pro Wiederholung verfüttert. Am Ende der Studie wurden Blutserumproben
von allen Küken genommen und für das Blutchemieprofil eingesandt. Eintagsmastküken
einer kommerziellen Zuchtlinie wurden für 7 Tage in Batteriekäfigen mit
einem Standard-Mastküken-Futtermittel aufgezogen. Am Tag 7 wurden sie für
2 Wochen, bis zum Alter von 21 Tagen, auf die Versuchsfuttermittel gesetzt. Sowohl
Wasser als auch die Futtermittelbreie ("mash diets") wurden den Vögeln ad libitum
bereitgestellt.
Die in der Studie eingesetzten Maisquellen waren: YDC = Snowhill,
MD (1997); LPC (lpal) = Snowhill, MD (1997); HOC = 32R90 (PHI, 1997); LPCHOC (lpal)
= PHI (Y1035F-LPC; 1997). Die Nährstoffzusammensetzungen der Maistypen, eingesetzt
in den Inhaltsstoffmatrizes der Futterformulierungen, sind in Tabelle 23 aufgelistet.
Die Mais-Sojabohnenmehl-basierten Futtermittel (Tabellen 23-25) waren
zu ähnlichen diätetischen Nährstoffgehalten, die die NRC-Empfehlungen
(1994) für Broiler einhalten oder übertreffen, formuliert, wobei kommerzielle
Praktiken berücksichtigt wurden. Die Futter enthielten keine Coccidiostatika
oder Antibiotika. Jedes Futtermittel wurde an 7 Wiederholungen von fünf männlichen
Küken pro Wiederholung verfüttert, wodurch eine Gesamtzahl von 35 Küken
pro Behandlung am Beginn der Studie bereitgestellt wurde.
Die genommenen Messungen waren die Körpergewichte an den Tagen
7 und 21, die Futteraufnahme und Mortalität während der zweiwöchigen
Studie; Serumproben von jedem Küken am Tag 21; Zehen- und Oberschenkelknochen
von jedem Küken; Fäkaliensammlung für die gesamte zweiwöchige
Studie; Fäkalienfeuchtigkeit und Fäkalienphosphorgehalt. Die Koeffizienten
für den scheinbaren Futter-verdaulichen P ("Apparent Feed Digestible P") wurden
mittels der folgenden Gleichung berechnet:
Scheinbarer Futter-verdaulicher P (%) = ((PAufnahme – PAusgeschieden)/PAufnahme)·100
ErgebnisseBlutserum-Messungen (Tabelle 26)
Das Gesamtcholesterin (CHL), High-density-Lipoprotein (HDL), Low-density-Lipoprotein
(LDL) und das CHL:HDL-Verhältnis im Serum wurden durch den Typ des verfütterten
Maises nicht signifikant (P < 0,05) beeinflusst (Tabelle 26). Durch Verfüttern
des LPC-Mais-Futtermittels an die Küken gab es eine numerische Erhöhung
von Cholesterin (1%) und HDL (3,1%), gefolgt von einer numerischen Abnahme von LDL
um 4,5%. Beim Verfüttern des HOC nahmen Cholesterin (5,2%), HDL (0,7%) und
LDL (33,3%) numerisch ab. Bei Verwendung von LPCHOC als der Nahrungsmaisquelle resultierten
numerische Verringerungen der Konzentrationen von Cholesterin (8,6%), HDL (4,4%)
und LDL (35,1%).
Die größeren numerischen Verringerungen von Serumcholesterin,
-HDL und -LDL bei Küken, gefüttert mit HOC, gegenüber
jenen, die den YDC- oder LPC-Mais enthielten, können eine Folge von weniger
zugesetztem Fett in der Diät- bzw. dem Futtermittel und möglicherweise
der besseren Qualität des in HOC vorhandenen Fettes im Vergleich zu zugesetztem
Fett sein. Ferner führte das Kombinieren der Merkmale hoher Ölgehalt und
geringes Phytat (LPCHOC) zu den größten numerischen Verringerungen der
CHL-, HDL- und LDL-Konzentrationen. Eine längere Fütterungszeitdauer (>
2 Wochen) hätte weitere Verringerungen des Gesamtcholesterins ergeben können.
Beispiel 6
Diese Studie wurde unternommen, um zu bestimmen, ob das Verfüttern
von Mais mit hochverfügbarem Phosphor/geringem Phytat ("high available phosphorous/low
phytat corn") (HAPC) die Cholesterin- (CHL) Konzentrationen in
Fleisch- und Abdominalfettproben, genommen von männlichen Mastküken, nachdem
diese die Futtermittel für 35 Tage erhalten hatten, beeinflussen würde.
Pro Käfig wurden 12 Eintagsmastküken eingegeben, mit 10 Käfigen pro
Behandlung. Am Tag 7 wurde die Zahl der Küken pro Käfig auf 10 pro Käfig
verringert. Die Küken wurden entweder mit einem Futtermittel mit gelbem Zahnmais
(YDC) oder einem Futtermittel mit Mais mit hochverfügbarem Phosphor/geringem
Phytat, so formuliert, dass die NRC-Empfehlungen (1994) für Nährstoffe
eingehalten oder übertroffen werden, gefüttert. Die Futtermittel wurden
in pelletierter Form in einem Alter von 0 bis 35 Tagen gefüttert. Die genommenen
Messwerte waren die Körpergewichte am Tag 35, Futteraufnahme, Futter:Gewichtszunahme-Verhältnisse;
Mortalität, plus die Gesamt-CHL-Konzentrationen der Brustfleisch-, Schenkelfleisch-
und Abdominalfettproben.
Methoden und Materialien
Männliche Mastküken einer kommerziellen Zuchtlinie wurden
in der Studie eingesetzt (Alter von 0 bis 35 Tage). Die Küken wurden in einem
Alter von 1 Tag zufällig auf Batteriekäfige verteilt. Jede Behandlung
wurde an 10 Wiederholungen mit 12 Küken pro Wiederholung verfüttert. Am
Tag 7 wurde die Zahl der Küken pro Käfig auf 10 verringert. Die Flügel
jedes Broilers wurden zu Identifzierungszwecken fixiert bzw. bandagiert. Wasser
und Futter wurden ad libitum bereitgestellt. Die gleichen Starterdiäten bzw.
Futtermittel wurden von einem Alter von 0 bis 35 Tagen gefüttert.
Alle Diäten bzw. Futtermittel waren so formuliert, dass sie die
NRC-Empfehlungen (1994) einhalten oder übertreffen, wobei kommerzielle Praktiken
berücksichtigt wurden. Eine Auflistung der Versuchsbehandlungen und Nährstoffprofile
der Maistypen und des Sojabohnenmehls sind in Tabelle 27 angegeben. Sowohl der YDC-
als auch der HAP-Mais, eingesetzt in der Studie, stammten aus den PLNC'96-Partien.
Die Inhaltsstoff- und Nährstoffzusammensetzungen der Versuchsfuttermittel sind
in Tabelle 28 angegeben. Alle Futtermittel wurden in pelletierter Form verfüttert.
Die in der Studie genommenen Messwerte waren die Lebendgewichte bei
einem Alter von 35 Tagen, die Futteraufnahme für die gesamte Studie, die Futterverwertung
(Tag 0 bis 35), die Mortalitätszahl und das Mortalitätsgewicht und dann
die CHL-Konzentration von Fleisch (Schenkel und Brust) und Fett (abdominal) aus
mit den zwei Behandlungen gefütterten Broiler.
ErgebnisseGesamtcholesterin (Tabelle 29)
Die Ergebnisse der Cholesterin- (CHL) Messungen sind in Tabelle 29
wiedergegeben. Die in diesem Experiment untersuchten Behandlungen beeinflussten
den Gesamt-CHL-Gehalt im Brustfleisch von Broiler signifikant (P < 0,05). Die
höchste CHL-Konzentration korrespondierte mit männlichen Broiler, gefüttert
mit dem YDC-Futtermittel. Die Verwendung von HAPC anstelle von YDC in der Diät
bzw. dem Futtermittel verringerte den CHL-Gehalt des Brustfleischs signifikant,
wodurch eine Verringerung von etwa 9,5% bewirkt wurde.
Die verfütterten Behandlungen beeinflussten den Gesamt-CHL-Gehalt
in dem von Broilern in dieser Studie genommenen Schenkelfleisch signifikant (P <
0,05). Die höchste CHL-Konzentration kam von mit dem YDC-Futtermittel gefütterten,
männlichen Broiler. Die Bereitstellung von HAP-Mais anstelle von YDC in dem
Futtermittel verringerte den CHL-Gehalt von Schenkelfleisch signifikant, was zu
einer Verringerung von etwa 11,1% führte.
Ferner beeinflussten die eingesetzten Diäten bzw. Futtermittel
den Gesamt-CHL-Gehalt im Abdominalfett des Broilers signifikant (P < 0,05). Wie
bei den Fleischproben, hingen die höchsten CHL-Konzentrationen mit männlichen
Broiler, gefüttert mit dem YDC-Futtermittel zusammen. Die Verwendung von HAPC
anstelle von YDC in dem Futtermittel verringerte den CHL-Gehalt des Abdominalfettes
signifikant, wodurch näherungsweise eine 14%ige Abnahme bereitgestellt wurde.
Beispiel 7
Ein weiteres Experiment wurde durchgeführt, um den Effekt von
Mais mit geringem Phytat auf die Serum- und Gewebecholesterinkonzentrationen
in Schweinen zu bestimmen.
Materialien & Methoden
Sechzehn Borge bzw. kastrierte Schweine ("barrows") (Iowa Select Farms,
PIC genetics) mit einem Durchschnittsgewicht von 50 Pfund wurden zufällig in
zwei Behandlungsgruppen eingeteilt und einzeln in einem Umweltkontrollierten Metabolismusraum
eingepfercht. Die Behandlungen bestanden aus Rationen, formuliert entweder mit normalem
Mais (NC) oder mit Mais mit geringem Phytat (LPC). Die Nährstoffzusammensetzung
des verwendeten Maises ist in Tabelle 30 aufgelistet. Die Futtermittel wurden in
einem vierphasigen Fütterungsprogramm gefüttert: Phase 1 (50 bis 120 Pfund),
Phase 2 (120 bis 160 Pfund), Phase 3 (160 bis 200 Pfund) und Phase 4 (200 bis 250
Pfund). Tabelle 31 listet die Inhaltsstoffzusammensetzungen der Testdiäten
bzw. Testfuttermittel auf. Um gleiche verfügbare Phosphorgehalte zu formulieren,
wurde die Zusammensetzung der Grundmischung abgeändert, wie in Tabelle 32 gezeigt.
Die Gewichte der Schweine wurden aufgezeichnet, und Blutproben wurden
am ersten und am letzten Tag des Experiments genommen. Die Futteraufnahmedaten wurden
gesammelt, um die durchschnittliche tägliche Gewichtszunahme und Futterausnutzung
zu bestimmen. Die Blutproben wurden auf Gesamtcholesterin, HDL- und LDL-Cholesterin
und den Triglyceridgehalt untersucht. Der Versuch wurde beendet, als die Tiere ein
Marktgewicht von 240 Pfund erreichten. Alle Schweine wurden im Iowa State University
Meats Laboratory geschlachtet und verarbeitet. Proben der Lende, des Rückenfetts
und der Schulter wurden zur Cholesterin- und Fettsäureuntersuchung gesammelt.
Ergebnisse und Diskussion
Die berechneten diätetischen Nährstoffzusammensetzungen
sind in Tabelle 33 gezeigt. Die Futtermittel wurden so formuliert, dass sie gleiche
Gehalte an verfügbarem Phosphor und Aminosäuren über die Diäten
in einer Fütterungsphase hinweg enthalten. Zusätzlich war beabsichtigt,
den Calciumgehalt über die Diäten hinweg bei einer Phase konstant zu halten;
die Futtermittel wurden jedoch so formuliert, dass sie gleiche Verhältnisse
von Calcium- zu Gesamtphosphorgehalte haben. Dies resultierte in einer 0,10%igen
Verringerung von sowohl Calcium als auch Phosphor in den Futtermitteln mit geringem
Phytat im Vergleich zu den Futtermitteln mit normalem Mais.
Die Immediatanalysen der in jeder Phase verfütterten Rationen
sind in Tabelle 34 gezeigt. Die Calcium- und Phosphorkonzentrationen aller Futtermittel
waren eineinhalb bis mehr als dreimal höher als die berechneten Werte. Zusätzlich
war die Calciumkonzentration in den LPC-Futtermitteln in den Phasen 1 und 2 fast zweimal
die der Calciumkonzentrationen in den NC-Mais-Futtermitteln und die Gesamtphosphorkonzentration
in den Futtermitteln mit geringem Phytat war größer als in den Diäten
bzw. Futtermitteln mit normalem Mais. Diese Ergebnisse beruhen entweder auf einem
Formulierungsfehler oder analytischen Fehler und sind von hinreichender Größenordnung,
um das Tierwachstum zu beeinflussen.
Die Aminosäurekonzentrationen der Futtermittel sind in Tabelle
35 gezeigt. Die targetierten Lysinkonzentrationen waren 1,02, 0,82, 0,74 und 0,60.
Die analysierten Konzentrationen in den Diäten bzw. Futtermitteln mit normalem
Mais und solchem mit geringem Phytat war dementsprechend in den Phasen 1 bis 4 1,11/0,93,
1,01/1,30, 0,85/0,85, 0,89/0,74. Die Konzentrationen der anderen Aminosäuren
folgen dem gleichen Muster, was eine Ungenauigkeit bei der Futterherstellung nahe
legt. Unter der Annahme, dass die Lysin-Zielkonzentrationen gute Schätzwerte
für den Lysinbedarf der Schweine sind, wird Lysin in jeder Phase im Überschuss
über den Bedarf bereitgestellt, abgesehen von Phase 1, bei der die Lysinkonzentration
näherungsweise 91% des Zielwerts ist. Es würde erwartet werden, dass diese
veränderte Lysinkonzentration in Phase 1 die Wachstumsrate und die Effizienz
der Futterverwertung signifikant verringern würde.
Die an den Tagen 0 und 81 bestimmten Serumcholesterinkonzentrationen
sind in Tabelle 36 gezeigt. Die gemessenen Konzentrationen aller Lipidklassen waren
am Tag 0 zwischen den mit normalem Mais und Mais mit geringem Phytat gefütterten
Schweinen ähnlich. Es gab keinen Effekt des Futtermittels auf die Serumlipidkonzentrationen
am Tag 81.
Die Ergebnisse für das Gewebecholesterin sind in Tabelle 37 gezeigt.
Im Schultergewebe unterschieden sich die Cholesterinkonzentrationen zwischen NC
und LPC nicht signifikant. Die Größenordnung der Verringerung des Gesamtcholesterins
von 3,4% ist ähnlich zu der bei Geflügelgeweben beobachteten Verringerung.
Zusätzliche Wiederholungen wären erforderlich, um diese Größenordnung
der Verringerung statistisch zu differenzieren.
Beispiel 8
Ein Experiment wurde durchgeführt, um die Fähigkeit junger
wachsender Mastküken, den Phosphor im Low4-Sojabohnenmehl (Low4 SBM) mit SBM
mit normalem Phytat (Kontroll-SBM bzw. "Check SBM"), jeweils mit oder ohne gelben
Zahnmais (YDC) oder Mais mit geringem Phytat (LPC: hochverfügbarer Phosphor),
zu verwerten, zu bewerten. Der Bedarf an diätetisch verfügbarem Phosphor
(P) wird zusammen mit dem Ausmaß, in dem die P-Exkretion durch die zwei Getreidequellen
mit geringem Phytat beeinflusst wird, untersucht. Eine nachfolgende Bewertung des
Fleischgesamtcholesterins wurde hinsichtlich möglicher Effekte auf diese Werte
untersucht.
Materialien und Methoden
Fünfzehnhundert männliche Mastküken einer kommerziellen
Zuchtlinie wurden beim Schlüpfen erhalten, um sicherzustellen, dass 1440 gesunde
männliche Tiere für den Beginn der Studie verfügbar waren. Zwölf
männliche Tiere wurden in jeden Käfig gegeben, wobei eine Dichte von 0,40
ft2 pro Broiler bereitgestellt wurde. Jede Behandlung wurde an 10 Wiederholungen
(Käfige) verfüttert. Den Vögeln wurden Futter und Wasser ad libitum
gegeben. Die Broiler waren von einem Alter von 0 bis 35 Tagen auf den Testdiäten.
Die zwei Phasen waren Starter (Alter von 0-21 Tage) und Wachstum (Alter von 21-35
Tage). Aufgrund einer begrenzten Menge jeder Sojabohnenmehlquelle wurde der Versuch
am Tag 35 beendet, anstatt einer Fortführung bis näher an das Marktalter.
Die Quellen für den LPC und den YDC waren die PLNC'96-Mengen.
Sowohl das Kontroll-SBM als auch das Low4-SBM kamen aus Sojabohnen, die im gleichen
Jahr am gleichen Ort angebaut wurden und dann in der gleichen Verarbeitungsanlage
zu Sojabohnenmehl verarbeitet wurden. Die zwei SBMe sind zuvor in anderen Geflügelstudien
charakterisiert worden, wobei ihre Referenzcodes S981212 (Kontroll-SBM) und S981240
(Low4-SBM) waren. Die Nährstoffmatrizes für die Inhaltsstoffe sind in
Tabelle 38 aufgelistet.
Die Starter- und Wachstumsfuttermittel wurden unter Verwendung einer
kostengünstigsten Futterformulierung formuliert, um so ein 2 (YDC; LPC) ×
2 (Kontroll-SBM; Low4-SBM) × 3 (0,35%; 0,40%; 0,45% in der Nahrung verfügbarer
P) -faktorielles Experiment mit einer Gesamtzahl von 12 Behandlungen bereitzustellen.
Die drei verfügbaren P-Konzentrationen stellten zwei Mangelkonzentrationen
bereit, wobei die dritte (höchste) Konzentration den auf den NRC-Empfehlungen
(1994) basierten Bedarf darstellt. Die in der Nahrung verfügbaren P-Konzentrationen
wurden für die Wachstumsphase nach unten angepasst. Mit Ausnahme der in der
Nahrung verfügbaren P-Konzentration entsprachen entweder alle anderen Nährstoffe
den NRC-Empfehlungen (1994) oder überschritten diese, wobei Industriestandards
berücksichtigt wurden. Die Inhaltsstoffauflistungen und Nährstoffzusammensetzungen
der Versuchsfuttermittel sind in den Tabellen 39 bis 46 bereitgestellt.
Während der Studie genommene Messwerte waren Lebendgewichte (Tag
31 und 35), Futteraufnahme für jede Periode, Mortalität (Anzahl und Gewicht),
Oberschenkelknochen-Trockengewicht/-Asche und Sammlung der Exkrete (Tag 20 und 35).
Die Cholesterin (CHL)-Untersuchungen wurden an den Schenkel- und Brustfleischproben
bestimmt bzw. durchgeführt, jedoch nur von Broiler, die mit der adäquaten
verfügbaren P-Konzentration für jede Mais- und SBM-Quelle (YDC/Kontroll-SBM;
YDC/Low4-SBM; LPC/Kontroll-SBM und LPC/Low4-SBM) gefüttert wurden. Aufgrund
von Kostenbeschränkungen wurde entschieden, den CHL-Gehalt von Fleischproben
aus Broiler, gefüttert mit den niedrigeren, in der Nahrung verfügbaren
P-Konzentrationen, über alle Mais- und Sojabohnenmehlquellen hinweg, nicht
zu untersuchen.
ErgebnisseSchenkel- und Brustfleisch-Gesamtcholesterin (Tabelle 47)
Der Gesamt-CHL-Gehalt des Schenkelfleisches wurde von den Behandlungen,
die in dieser Studie verfüttert wurden, signifikant (P < 0,05) beeinflusst.
Es gab keinen Unterschied bei den Schenkelfleisch-CHL-Konzentrationen von Broiler,
die mit YDC/Kontroll-SBM oder YDC/Low4-SBM gefüttert wurden, selbst wenn die
Kombination von Low4 mit YDC den Gesamt-CHL-Gehalt des Schenkelfleisches numerisch
verringerte (5,3%). Die Verwendung der LPC-Quelle anstelle von YDC mit dem Kontroll-SBM
senkte das Gesamt-CHL signifikant im Vergleich zu Schenkelfleisch aus Broiler, gefüttert
mit YDC/Kontroll-SBM, wobei eine Verringerung von etwa 10,1% erfolgte. Der niedrigste
Schenkelfleisch-CHL-Gehalt kam aus Vögeln, die mit dem LPC/Low4-SBM-Futtermittel
während der Studie gefüttert worden waren, was hinsichtlich der Kontroll-
und YDC-Low4-Behandlung signifikant war. Das Verfüttern dieses Futtermittels
führte zu einer 14,1%igen Verringerung des Schenkelfleisch-CHLs im Vergleich
zu den Broiler, die mit dem Kontrollfutter (YDC/Kontroll-SBM) gefüttert wurden.
Das Brustfleisch-CHL wurde durch die in dieser Studie verfütterten
Futtermittel ebenfalls signifikant beeinflusst. Das Bereitstellen jedes Produkts
mit geringem Phytat in dem Futtermittel führte zu einem signifikant niedrigeren
Brustfleisch-CHL-Gehalt im Vergleich zu jenen, die mit dem Kontrollfuttermittel
(YDC/Kontroll-SBM) gefüttert wurden. Eine 10%ige Verringerung wurde durch Verwendung
jeder Quelle mit geringem Phytat in dem Futtermittel erhalten. Wenn der LPC und
Low4-SBM in dem gleichen Futtermittel kombiniert wurden, wurde der Gesamt-CHL-Gehalt
des Brustfleisches sogar noch weiter signifikant verringert. Durch Vergleich der
CHL-Konzentration von Broiler, die mit diesem Futtermittel gefüttert wurden,
mit der der Kontrolle ergab sich eine 18,3%ige Verringerung des Brustfleisch-CHLs.
Anspruch[de]
Verfahren zur Verringerung der Cholesterinkonzentrationen in Tierprodukten,
umfassend:
(a) Fütterung eines Tiervollfutters, das eine Nahrungsmittelquelle mit geringem
Phytat umfasst, an das Tier, wobei die Nahrungsmittelquelle weniger als 0,30 Gew.-%
Phytatphosphor, bezogen auf den Ist-Zustand für Sojabohnen und weniger als
0,19 Gew.-% Phytatphosphor, bezogen auf den Ist-Zustand für andere Nahrungsmittelquellen,
umfasst, für eine Zeit, die ausreicht, um das Cholesterin in dem genanten Tier
zu verringern, und (b) Erhalten eines Tierprodukts mit verringertem Cholesterin
aus dem genannten Tier.Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Gesamtcholesterin im Fleisch des
Tiers verringert wird.Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Gesamtcholesterin im Serum des
Tiers verringert wird.Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Tier aus der Gruppe, bestehend
aus Schwein, Rind, Schaf und Geflügel, ausgewählt wird.Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Nahrungsmittelquelle mit geringem
Phytat aus der Gruppe, bestehend aus Mais bzw. Getreide, Sorghum, Gerste, Weizen,
Roggen, Reis, Hirse, Sojabohnen, davon abgeleiteten Produkten und Kombinationen
davon, ausgewählt wird.Verfahren nach Anspruch 5, wobei die Nahrungsmittelquelle mit geringem
Phytat aus der Gruppe, bestehend aus Mais bzw. Getreide, Sojabohnen, davon abgeleiteten
Produkten und Kombinationen davon, ausgewählt wird.Verfahren nach Anspruch 1, wobei die genannte Nahrungsmittelquelle weniger
als etwa 0,17 Gew.-% Phytatphosphor, bezogen auf den Ist-Zustand, umfasst.Verfahren nach Anspruch 7, wobei die Nahrungsmittelquelle weniger als
etwa 0,15 Gew.-% Phytatphosphor, bezogen auf den Ist-Zustand, umfasst.Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Tiervollfutter zwischen etwa 0,10
und etwa 1,00 Gew.-% verfügbaren Phosphor, bezogen auf den Ist-Zustand, umfasst.Verfahren nach Anspruch 9, wobei das Tiervollfutter zwischen etwa 0,10
und etwa 0,80 Gew.-% verfügbaren Phosphor, bezogen auf den Ist-Zustand, umfasst.Verfahren nach Anspruch 10, wobei das Tiervollfutter zwischen etwa 0,20
und etwa 0,65 Gew.-% verfügbaren Phosphor, bezogen auf den Ist-Zustand, umfasst.Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Tiervollfutter wenigstens etwa
30 Gew.-% Mais bzw. Getreide umfasst, wobei der Mais bzw. das Getreide weniger als
etwa 0,19 Gew.-% Phytatphosphor, bezogen auf den Ist-Zustand, enthält.Verfahren nach Anspruch 12, wobei das Tiervollfutter wenigstens etwa
50 Gew.-% Mais bzw. Getreide umfasst, wobei der Mais bzw. das Getreide weniger als
etwa 0,19 Gew.-% Phytatphosphor, bezogen auf den Ist-Zustand, enthält.Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Nahrungsmittelquelle mit geringem
Phytat etwa 5 bis etwa 15 Gew.-% Öl auf Trockengewichtsbasis umfasst.Verfahren nach Anspruch 14, wobei das Öl Fettsäuren umfasst,
die aus der Gruppe, bestehend aus Palmitinsäure, Palmitoleinsäure, Stearinsäure,
Ölsäure, Linolsäure, Linolinsäure, Arachidonsäure, Eicosensäure,
Behensäure und Lignocerinsäure und Gemischen davon, ausgewählt werden.Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Nahrungsmittelquelle mit geringem
Phytat sowohl eine cereale Nahrungsmittelquelle als auch eine Proteinquelle umfasst.Verfahren nach Anspruch 16, wobei die cereale Nahrungsmittelquelle Mais
bzw. Getreide umfasst und die Proteinquelle eine Sojabohnenquelle umfasst.Verfahren nach Anspruch 16, wobei die Nahrungsmittelquelle mit geringem
Phytat wenigstens etwa 30 Gew.-% der cerealen Nahrungsmittelquelle und wenigstens
etwa 5 Gew.-% der Proteinquelle umfasst.Verfahren zur Verringerung von Cholesterin in einem Ei, umfassend: (a)
Fütterung eines Tiervollfutters, das eine Nahrungsmittelquelle umfasst, die
eine Menge an Phytatphosphor enthält, die ausreichend niedrig ist, an ein eilegendes
Tier für eine Zeit, die ausreicht, um das Cholesterin des Eis zu verringern;
und (b) Erhalten eines Eis von dem eilegenden Tier.Verfahren nach Anspruch 19, wobei das Ei-produzierende Tier ein Huhn
ist.Verfahren nach Anspruch 19, wobei die Nahrungsmittelquelle aus der Gruppe,
bestehend aus Mais bzw. Getreide, Sorghum, Gerste, Weizen, Roggen, Mais, Reis, Hirse,
Sojabohnen, davon abgeleiteten Produkten und Kombinationen davon, ausgewählt
wird.Verfahren nach Anspruch 21, wobei die Nahrungsmittelquelle aus der Gruppe,
bestehend aus Mais bzw. Getreide, Sojabohnen, davon abgeleiteten Produkten und Kombinationen
davon, ausgewählt wird.Verfahren nach Anspruch 19, wobei die Nahrungsmittelquelle weniger als
etwa 0,19 Gew.-% Phytatphosphor, bezogen auf den Ist-Zustand, umfasst.Verfahren nach Anspruch 23, wobei die Nahrungsmittelquelle weniger als
etwa 0,17 Gew.-% Phytatphosphor, bezogen auf den Ist-Zustand, umfasst.Verfahren nach Anspruch 24, wobei die Nahrungsmittelquelle weniger als
etwa 0,15 Gew.-% Phytatphosphor, bezogen auf den Ist-Zustand, umfasst.Verfahren nach Anspruch 19, wobei das Tiervollfutter zwischen etwa 0,10
und etwa 1,0 Gew.-% verfügbaren Phosphor, bezogen auf den Ist-Zustand, umfasst.Verfahren nach Anspruch 26, wobei das Tiervollfutter zwischen etwa 0,10
und etwa 0,80 Gew.-% verfügbaren Phosphor, bezogen auf den Ist-Zustand, umfasst.Verfahren nach Anspruch 27, wobei das Tiervollfutter zwischen etwa 0,20
und etwa 0,65 Gew.-% verfügbaren Phosphor, bezogen auf den Ist-Zustand, umfasst.Verfahren nach Anspruch 19, wobei das Tiervollfutter wenigstens etwa
30 Gew.-% Mais bzw. Getreide umfasst, wobei der Mais bzw. das Getreide weniger als
etwa 0,19 Gew.-% Phytatphosphor, bezogen auf den Ist-Zustand, enthält.Verfahren nach Anspruch 29, wobei das Tiervollfutter wenigstens etwa
50 Gew.-% Mais bzw. Getreide umfasst, wobei der Mais bzw. das Getreide weniger als
etwa 0,19 Gew.-% Phytatphosphor, bezogen auf den Ist-Zustand, enthält.