Warning: fopen(111data/log202007021217.log): failed to open stream: No space left on device in /home/pde321/public_html/header.php on line 107

Warning: flock() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 108

Warning: fclose() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 113
Ferrule für optische Stecker, entsprechende Giessform und Methode zur Herstellung der Ferrule - Dokument DE69935409T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69935409T2 08.11.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001031859
Titel Ferrule für optische Stecker, entsprechende Giessform und Methode zur Herstellung der Ferrule
Anmelder Sumitomo Electric Industries, Ltd., Osaka, JP
Erfinder SAKURAI, Wataru, Yokohama-shi, Kanagawa 244-8588, JP;
KATSURA, Hiroshi, Yokohama-shi, Kanagawa 244-8588, JP;
KAKII, Toshiaki, Yokohama-shi, Kanagawa 244-8588, JP;
SHIBATA, Masahiro, Yokohama-shi, Kanagawa 224-8588, JP
Vertreter HOFFMANN & EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 69935409
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 06.08.1999
EP-Aktenzeichen 999369994
WO-Anmeldetag 06.08.1999
PCT-Aktenzeichen PCT/JP99/04279
WO-Veröffentlichungsnummer 2000008504
WO-Veröffentlichungsdatum 17.02.2000
EP-Offenlegungsdatum 30.08.2000
EP date of grant 07.03.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.11.2007
IPC-Hauptklasse G02B 6/40(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse G02B 6/38(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Erfindungsgebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Hülse für optische Verbinder, die als ein Teil für einen optischen Verbinder dient und die zur Verbindung eines faseroptischen Flachbandkabels verwendet wird, eine Form, um eine Hülse auszuformen, und ein Verfahren zum Herstellen einer Hülse für optische Verbinder.

Stand der Technik

18 und 19 zeigen zwei optische Verbinder Cg, die als MT-Verbinder bezeichnet werden. Jeder optische Verbinder Cg weist eine Hülse für optische Verbinder 81B und ein faseroptisches Flachbandkabel 82 auf. Die Hülse 81B ist aus ausgeformtem Harz gefertigt und an einem Ende des faseroptischen Flachbandkabels 82 befestigt. Die Hülse 81B weist zwei Führungsöffnungen 92 und Faserpositionierungsöffnungen 93 auf. Die Öffnungen der zwei Führungsöffnungen 92 und Faserpositionierungsöffnungen 93 befinden sich an einer Endfläche 91, die dem zu verbindenden optischen Verbinder Cg gegenüber liegen. Die entsprechenden optischen Fasern, die in dem faseroptischen Flachbandkabel 82 enthalten sind, sind in der Faserpositionierungsöffnung 93 angeordnet. Die beiden liegen sich gegenüber. Ein rostfreier Führungsstift 83 ist in jede der beiden Öffnungen 92 eingebracht. Wie in 19 dargestellt ist, sind die Führungsstifte in die Führungsöffnungen 92 eingebracht und darin positioniert, wodurch die beiden optischen Verbinder Cg miteinander verbunden sind. Diese Verbindung wird durch die Verwendung einer Klemmfeder 85 gehalten. Die JISC5981 stellt eine detaillierte Beschreibung dieses optischen Verbindertyps bereit.

Der vorliegende Erfinder hat die folgenden Probleme im Verlaufe des Studiums dieser optischen Verbinder gefunden.

Jeder optische Verbinder Cg weist die Führungsstifte 83 und eine Harzhülse 81B auf. Da der thermische Ausdehnungskoeffizient der Führungsstifte 83 sich von dem der Hülse 81B unterscheidet, erzeugt eine Temperaturveränderung Spannungen zwischen den Führungsstiften 83 und den Führungsöffnungen 92. Diesen Spannungen geschuldet, können sich die Positionen der optischen Fasern, die in einem optischen Verbinder Cg gehalten werden, bezüglich der Position der optischen Fasern, die in dem anderen optischen Verbinder Cg gehalten werden, verschieben. Der Erfinder denkt, dass solche Verschiebungen einen Verbindungsverlust zwischen diesen Verbindern vergrößern.

Das japanische offengelegte Patent Nr. 6-138344 offenbart eine Methode, die mit einem optischen Verbinder verbunden ist. Dieser optische Verbinder enthält zwei unterschiedliche Arten von Führungselementen in einer Harzhülse. Eine Art Führungselemente enthält Faserbefestigungsnuten, um optische Fasern und Führungsvorsprünge zu befestigen. Die andere Art Führungselemente enthält Faserbefestigungsnuten, um optische Fasern und Führungsvertiefungen zu befestigen. Jedes der Führungselemente ist integral mit einer Invar Legierung ausgebildet. Jede Faserbefestigungsnut weist einen rechteckigen Querschnitt mit einem Boden und zwei Seiten auf. Jeder Führungsvorsprung weist einen rechteckigen Querschnitt auf. Die Führungsvertiefungen führen die Führungsvorsprünge, die darin eingebracht sind, mit den zwei gegenüberliegenden Seiten der Führungsvertiefungen.

Der Erfinder hat den folgenden Punkt im Verlauf des Studiums des optischen Verbinders, der in der obigen Referenz offenbart ist, beachtet.

Da jede Faserbefestigungsnut eine Bodenfläche und zwei Seiten aufweist, ist die befestigte optische Faser von drei Oberflächen der Invar Legierung und einer Oberfläche, die aus einem der Invar Legierung verschiedenem Material besteht, umgeben. Die Führungsvertiefungen führen die eingebrachten Führungsvorsprünge durch die zwei gegenüberliegenden Seitenoberflächen davon. Aus diesem Grund ist jeder Führungsvorsprung von den beiden Oberflächen, die aus einem Material bestehen, und von den Oberflächen, die aus einem anderen Material bestehen, umgeben. Die optischen Fasern, Führungsvorsprünge und die Führungsvertiefung, die in dem Verbinder angeordnet sind, sind von einer Vielzahl verschiedener Materialien umgeben. Mit Temperaturveränderungen werden verschiedenen thermischen Spannungen, abhängig von den Materialien mit denen sie in Kontakt stehen, diesen beteiligten Komponenten zugefügt. Der Erfinder glaubt, dass die thermischen Spannungen höhere Übertragungsgeschwindigkeiten beeinträchtigen.

Aus der U5-A-5,600,748 ist eine verwandte Hülse für optische Verbinder bekannt.

Die EP-A-0 852 339 offenbart die Kombination der Merkmale, welche die Oberbegriffe der unabhängigen Patentansprüche bilden.

Die WO 99/05552 ist Teil des Stands der Technik gemäß Art. 54(3) EPÜ für den Gegenstand der unabhängigen Ansprüche.

Offenbarung der Erfindung

Es ist ein Gegenstand der vorliegenden Erfindung eine Hülse für optische Verbinder, der die Bildung eines optischen Verbinders, der ein gutes Übertragungsverhalten aufweist, erlaubt, eine Form, die zur Ausbildung der Hülse zur Verfügung steht, und ein Verfahren zur Herstellung der Hülse bereit zu stellen.

Eine Hülse für optische Verbinder entsprechend der vorliegenden Erfindung umfasst die Merkmale des Anspruchs 1 oder Anspruchs 5.

Da die Aufnahmeöffnungen für optische Fasern, eines ersten Führungsvorsprungs und eines Führungseingriffsbereichs in eine integrale Komponente mit Harz ausgebildet sind, besteht keine Notwendigkeit zur Verwendung von Positionierungskomponenten, die aus verschiedenen Materialien bestehen, z.B. metallische Führungspins. Da keine zusätzlichen Positionierungskomponenten benötigt werden, konzentrieren sich Belastungen aufgrund von Temperaturänderungen nicht auf spezifische Teile der Hülse. Ferner, da Belastungen bzw. Spannungen sich über die Hülse durch das integrale Harz verteilen, treten Verformungen aufgrund solcher Belastungen nicht in spezifischen Teilen der Hülse auf. Dies reduziert die positionsbezogenen Verschiebungen der Aufnahmeöffnungen für optische Fasern aufgrund von Temperaturänderungen. Dies verbessert die Genauigkeit der Positionierung zwischen den Hülsen zweier zu verbindender Verbinder.

In der Hülse entsprechend der vorliegenden Erfindung kann jede Aufnahmeöffnung für optische Fasern zwischen dem ersten Führungsvorsprung und einem Führungseingriffsbereich ausgebildet sein. Das erleichtert die Inspektion der Position der Aufnahmeöffnungen für optische Fasern. Ferner, da der Führungsvorsprung und der Führungseingriffsbereich so angeordnet sind, dass die Aufnahmeöffnungen für optische Fasern dazwischen liegen, kann dies eine positionsbezogene Verschiebung aufgrund der Verformung des Führungsvorsprungs und des Führungseingriffsbereichs kompensieren. Der Führungseingriffsbereich könnte ein zweiter Führungsvorsprung oder eine Führungsöffnung sein.

In der Hülse entsprechend der vorliegenden Erfindung kann der Führungseingriffsbereich einen zweiten Führungsvorsprung beinhalten, der aus Harz gefertigt ist, wobei er sich kontinuierlich von der Anschlussoberfläche entlang der vorbestimmten Achse erstreckt. Beides, die ersten und die zweiten Führungsvorsprünge, die aus demselben Material gefertigt sind, erstrecken sich kontinuierlich von der Anschlussoberfläche entlang der vorbestimmten Achse. Das verbessert weiter die Genauigkeit der Positionierung von Aufnahmeöffnungen für optische Fasern, auf die Temperaturänderungen einwirken.

In der Hülse entsprechend der vorliegenden Erfindung weist jeder der ersten und zweiten Führungsvorsprünge einen Querschnittsbereich der benachbarten Bereiche auf, der sich allmählich in Richtung der Anschlussoberfläche entlang der vorbestimmten Achse vergrößert. Indem sich der Querschnittsbereich vergrößert, wird die mechanische Festigkeit in den benachbarten Bereichen jedes Führungsvorsprungs, an denen sich Kräfte tendenziell konzentrieren, bei einer Zusammenfügung/Trennung der Hülse verbessert.

In der Hülse entsprechend der vorliegenden Erfindung weist jeder der ersten und zweiten Führungsvorsprünge einen kreisförmigen Querschnitt auf, der auf einer die vorbestimmte Achse schneidenden Achse genommen wird. Die hohe Symmetrie der Querschnittsgestalt ist vorteilhaft, um die Linearität des Vorsprungs zu erhalten, selbst dann, wenn der Führungsvorsprung aus Harz gefertigt ist. Das verbessert weiter die Positionierungsgenauigkeit der Aufnahmeöffnungen für optische Fasern.

In der Hülse entsprechend der vorliegenden Erfindung kann der Führungseingriffsbereich eine Führungsöffnung mit einer aus Harz gefertigten inneren Oberfläche enthalten, die sich entlang der vorbestimmten Achse erstreckt, und eine untere Oberfläche, die aus Harz gefertigt ist.

Da die Hülse einen Führungsvorsprung und eine Führungsöffnung aufweist, die sich entlang der vorbestimmten Achse erstrecken, können diese Hülsen auf zwei miteinander zu verbindende Verbinder angewendet werden. Das heißt, der Führungsvorsprung einer Hülse ist in die Führungsöffnung der anderen Hülse eingeführt. Da der Führungsvorsprung in eine aus demselben Material gefertigte Führungsöffnung eingeführt ist, verformen Temperaturänderungen den Führungsvorsprung und die Führungsöffnung auf dieselbe Art und Weise. Das verbessert die Positionierungsgenauigkeit der Aufnahmeöffnungen für optische Fasern.

In der Hülse entsprechend der vorliegenden Erfindung weist der erste Führungsvorsprung einen Querschnittsbereich, der sich allmählich in Richtung der Anschlussoberfläche entlang der vorbestimmten Achse vergrößert, in dem benachbarten Bereich auf. Ferner, in der Hülse entsprechend der vorliegenden Erfindung weist der erste Führungsvorsprung einen kreisförmigen Querschnitt auf, der in einer Ebene definiert ist, die die vorbestimmte Achse schneidet.

In der Hülse entsprechend der vorliegenden Erfindung kann die innere Oberfläche der Führungsöffnung eine erste zugespitzte Oberfläche enthalten, die sich entlang der vorbestimmten Achse erstreckt und sich bezüglich der Seitenoberfläche davon um den Öffnungsbereich des Führungsvorsprungs neigt. Die erste zugespitzte Oberfläche erlaubt dem Führungsvorsprung, sanft in die Führungsöffnung eingeführt zu werden.

In der Hülse entsprechend der vorliegenden Erfindung weist die Führungsöffnung einen kreisförmigen Querschnitt auf einer Ebene, welche die vorbestimmte Achse schneidet, auf. Da die Führungsöffnung die hohe geometrische Symmetrie des Querschnitts aufweist, kann eine hohe Positionierungsgenauigkeit aufrechterhalten werden, selbst dann, wenn die Führungsöffnung sich thermisch ausdehnt oder zusammenzieht.

In der Hülse entsprechend der vorliegenden Erfindung weist der erste Führungsvorsprung eine zweite zugespitzte Oberfläche auf, die sich bezüglich der vorbestimmten Achse an dem distalen Endbereich neigt. Das erleichtert die Positionierung des Führungsvorsprungs bezüglich der Führungsöffnung, in die der Führungsvorsprung eingeführt ist.

In der Hülse entsprechend der vorliegenden Erfindung kann die innere Oberfläche der Führungsöffnung eine dritte zugespitzte Oberfläche aufweisen, die sich entlang der vorbestimmten Achse erstreckt und sich bezüglich der inneren Oberfläche um den Öffnungsbereich davon neigt. Der erste Führungsvorsprung kann eine vierte zugespitzte Oberfläche enthalten, die sich bezüglich der vorbestimmten Achse an dem distalen Endbereich davon neigt. Die dritte zugespitzte Oberfläche ist in einem Winkel geneigt, der mit dem der vierten zugespitzten Oberfläche zusammenhängt.

Die vierte zugespitzte Oberfläche kann die mechanische Festigkeit des nahen Endbereichs des Führungsvorsprungs erhöhen. Die dritte zugespitzte Oberfläche stellt sicher, dass die Führungsöffnung den verstärkten Führungsvorsprung aufnimmt. Da die vierte zugespitzte Oberfläche des Führungsvorsprungs aus demselben Material gefertigt ist wie die dritte den Führungsvorsprung aufnehmende zugespitzte Oberfläche der Führungsöffnung, verformen sich der Führungsvorsprung und die Führungsöffnung in der Nähe der Anschlussoberfläche aufgrund thermaler Ausdehnung/Zusammenziehung gleichermaßen. Dieses Verhalten verbessert die Genauigkeit der Positionierung von jeder Aufnahmeöffnung für optische Fasern.

Die Hülse kann durch die Verwendung von Spritzguss (injection molding) ausgeformt werden. Dieses Verfahren verkürzt die Ausformungszykluszeit und kann daher die Produktivität verbessern.

In der Hülse entsprechend der vorliegenden Erfindung enthält das Harzmaterial zur integralen Ausformung dieser Hülse vorzugsweise ein PPS-Harz, das 39 bis 65 Gew.% Silica Teilchenfüllstoff und 26 bis 35 Gew.% Silikat Haarfüllstoff mit einem Gesamtinhalt von 65 bis 85 Gew.% Silca Teilchenfüllstoff und Silikat Haarfüllstoff enthält.

Die Verwendung dieses Harzes erlaubt eine höher Formgenauigkeit und mechanische Festigkeit der ausgeformten Produkte und kann die Formschwankungen der ausgeformten Produkte in der Zeit verringern. Wenn ein thermoplastisches Harz verwendet wird, wird eine gute Entfernbarkeit von einer Form bereitgestellt, und Beschädigungen des Führungsvorsprungs, die auftreten können, können in einem Auslösungsprozess unterdrückt werden.

Eine Form zur Ausführung der Hülse entsprechend der vorliegenden Erfindung umfasst jeweils die Merkmale der Ansprüche 11 oder 12.

In der Form zur Ausformung der Hülse entsprechend der vorliegenden Erfindung weist die dritte Formeinheit einen Führungsvorsprung-Ausbildungsbereich, wenigstens einen Pin und einen Eingriffsbereich-Ausbildungsbereich auf. Der Führungsvorsprung-Ausbildungsbereich weist eine innere Oberfläche, die sich entlang der vorbestimmten Achse erstreckt und eine untere Oberfläche auf, so dass ein Führungsvorsprung der Hülse ausgebildet wird. Der Pin erstreckt sich entlang der vorbestimmten Achse, um einen Faserausbildungsbereich der Hülse auszubilden. Der Eingriffsbereich-Ausbildungsbereich erstreckt sich entlang der vorbestimmten Achse, um einen Eingriffsbereich der Hülse auszubilden. Der Pin der dritten Formeinheit weist einen distalen Endbereich auf, an dem ein zugespitzter Bereich ausgebildet ist.

In der Form zur Ausbildung der Hülse entsprechend der vorliegenden Erfindung weist die dritte Formeinheit zwei Führungsvorsprung-Ausbildungsbereiche und einen oder mehrere Pins auf. Diese Pins können zwischen den beiden Führungsvorsprung-Ausbildungsbereichen ausgebildet sein.

In der Form zur Ausformung der Hülse entsprechend der vorliegenden Erfindung weist die dritte Formeinheit einen Führungsvorsprung-Ausbildungsbereich, einen Vorsprung und einen oder mehrere Pins auf. Der Vorsprung weist eine Seitenoberfläche auf, die sich entlang der vorbestimmten Achse erstreckt, um eine Führungsöffnung der Hülse bereitzustellen. Diese Pins können zwischen dem Führungsvorsprung-Ausbildungsbereich und dem Vorsprung ausgebildet sein.

Da diese Form die erste, zweite, dritte und vierte Formeinheit zur Definition des Hohlraums zur Ausbildung der Hülse aufweist, kann die Hülse integral mit dem Harz ausgeformt sein. Daher kann die Hülse für optische Verbinder, der die obigen Vorteile aufweist, einfach und zuverlässig hergestellt werden.

Die dritten und vierten Formeinheiten können relativ zu den ersten und zweiten Formeinheiten entlang der vorbestimmten Achse bewegt werden. Das erlaubt die Herstellung einer Hülse, die einen Führungseingriffsbereich, Führungsvorsprung und eine Führungsöffnung aufweist, die genau zu einer Hülsenaufnahmeöffnung positioniert werden kann.

In der Form zur Ausformung der Hülse entsprechend der vorliegenden Erfindung weist die dritte Formeinheit einen Luftdurchlass auf, der sich von wenigstens einem der unteren und inneren Oberflächen des Führungsvorsprung-Ausbildungsbereichs in Richtung der Oberfläche der dritten Formeinheit erstreckt. Dieser Luftdurchlass dient als eine Gasfreisetzungsöffnung, wenn ein geschmolzenes Harz in den Führungsvorsprung-Ausbildungsbereich fließt, und erlaubt daher dem Harz einfach in den Führungsvorsprung-Ausbildungsbereich zu fließen. Da das Harz in Richtung der unteren Oberfläche fließt, ist der Luftdurchlass vorzugsweise in der unteren Oberfläche ausgebildet. Um effektiv ein Gas freizusetzen und gleichzeitig dem Auslaufen eines Harzflusses vorzubeugen, ist der Durchmesser des Luftdurchlasses vorzugsweise auf 0,1 mm oder mehr und 0,2 mm oder weniger festgelegt.

Die innere Oberfläche und der untere Bereich des Führungsvorsprung-Ausbildungsbereichs können mit Chromnitrid überzogen sein. Dieser Chromnitrid-Überzug verbessert die Entfernbarkeit für den Führungsvorsprung-Ausbildungsbereich, wenn die geschmolzene Hülse entfernt (entnommen) wird, und ist daher effektiv in der Vermeidung von Beschädigungen an dem Führungsvorsprung in dem Entfernungsprozess. Selbst wenn der Führungsvorsprung frei von Beschädigungen ist, ist der Überzug nützlich, die hohe Formgenauigkeit des Führungsvorsprungs betreffend. Dies erlaubt die Herstellung von Hülsen, die gute Übertragungseigenschaften aufweisen.

Ein Verfahren zur geeigneten Herstellung der Hülse für optische Verbinder entsprechend der vorliegenden Erfindung umfasst die in Anspruch 16 beschriebenen Schritte.

Das folgende Prüfungsverfahren kann auf das Verfahren zur Herstellung einer Hülse angewendet werden.

Das Verfahren zur Prüfung der Hülse für optische Verbinder entsprechend der vorliegenden Erfindung erlaubt die Prüfung der Positionen der Faseraufnahmeöffnungen bezüglich derjenigen der Führungsvorsprünge in der Hülse.

Dieses Verfahren umfasst die folgende Schritte: (4) Vorbereiten einer Form bzw. Schablone, die zwei Positionierungsöffnungen aufweist, wobei sich die Positionierungsöffnungen durch die Schablone von einer ersten Oberfläche zu einer zweiten Oberfläche erstrecken, wobei erste und zweite Vorsprünge in die zwei Positionierungsöffnungen eingeführt werden; (5) Empfangen von Licht, das durch die zwei Positionierungsöffnungen der Schablone scheint, um die Positionen der Positionierungsöffnungen auf der Basis des empfangenen Lichts zu bestimmen; (6) Einführen der ersten und zweiten Führungsvorsprünge in die Positionierungsöffnungen; (7) Empfangen von Licht, das durch die Faseraufnahmeöffnungen scheint, um die Faseraufnahmeöffnungen auf der Basis des empfangenen Lichts zu bestimmen; und (8) Prüfen der Positionen der Faseraufnahmeöffnungen bezüglich der zwei Führungsvorsprünge auf der Basis der bestimmten Positionen der Positionierungsöffnungen und der Faseraufnahmeöffnungen.

Kurze Beschreibung der Figuren

Die Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden beispielhaft mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben.

1 ist eine perspektivische Ansicht, die eine Hülse für optische Verbinder entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;

2 ist eine Ansicht, die entlang des Querschnitts I-I der Hülse für optische Verbinder in 1 genommen ist;

3A ist eine perspektivische Ansicht, die zwei Hülsen für optische Verbinder entsprechend einer anderen Ausführungsform zeigt, und 3B ist eine Ansicht, die entlang eines Querschnitts II-II der Hülsen für optische Verbinder in 3A genommen ist;

4A ist eine perspektivische Ansicht, die zwei Hülsen für optische Verbinder entsprechend einer weiteren Ausführungsform zeigt, und 4B ist eine Ansicht, die entlang eines Querschnitts III-III der Hülse für optische Verbinder in 4A genommen ist;

5 ist eine perspektivische Ansicht, die eine Form zur Ausformung der Hülse von 1 zeigt;

6 ist eine partielle Schnittansicht eines Bereichs der Form in 5;

7 ist eine perspektivische Ansicht, die eine Form für eine Ausformung der Hülse von 3A zeigt;

8A ist eine Ansicht, die entlang des Querschnitts IV-IV von 7 genommen ist, 8B ist eine Ansicht, die ein zusätzliches Element zeigt, 8C ist eine Ansicht, die entlang eines Querschnitts V-V von 8B genommen ist, und 8D ist eine Ansicht, die entlang eines Querschnitts VI-VI von 8B genommen ist;

9 ist eine perspektivische Ansicht, die eine Form zur Ausformung einer Hülse von 4A zeigt;

10 ist eine Ansicht, die einen Schritt der Herstellung der Hülse von 1 zeigt;

11 ist eine Ansicht, die einen Schritt der Herstellung der Hülse von 1 zeigt;

12 ist eine Ansicht, die einen Schritt der Herstellung der Hülse von 1 zeigt;

13 ist eine Ansicht, die einen Schritt der Prüfung der Hülse von 1 zeigt;

14 ist eine Ansicht, die einen Schritt der Prüfung der Hülse von 1 zeigt;

15 ist eine Ansicht, die einen Schritt der Prüfung der Hülse von 4A zeigt;

16 ist eine Ansicht, die einen Schritt der Prüfung der Hülse von 4A zeigt;

17 ist eine Ansicht, die einen Schritt der Prüfung der Hülse von 4A zeigt;

18 ist eine Ansicht, die zwei Hülsen für optische Verbinder zeigt; und

19 ist eine perspektivische Ansicht, die miteinander verbundene Hülsen für optische Verbinder zeigt.

Wege zur Ausführung der Erfindung

Um das Verständnis der vorliegenden Erfindung zu vereinfachen, werden identische und ähnliche Elemente in den Zeichnungen mit denselben Referenzzeichen, wenn möglich, bezeichnet, um eine wiederholende Beschreibung zu vermeiden.

Eine Ausführungsform der Hülse für optische Verbinder entsprechend der vorliegenden Erfindung wird mit Bezugnahme auf 1 und 2 beschrieben. 2 ist eine Schnittansicht, die entlang einer Linie I-I in 1 genommen ist.

Ein optischer Verbinder Ca weist eine Hülse 1A und ein faseroptisches Flachbandkabel 2 auf, das sich von einer Endfläche 16 der Hülse 1A erstreckt. Die Hülse 1A weist eine Anschlussoberfläche 11 (Verbindungsoberfläche) gegenüber dieser einen Endfläche 16 auf. Die Anschlussoberfläche 11 ist einer Anschlussoberfläche 21 eines optischen Verbinders Cb, mit dem die Hülse 1A verbunden ist, zugewandt. An der Anschlussoberfläche 11 sind zwei Führungsvorsprünge 10 bereitgestellt, um in die Führungsöffnungen 20 des optischen Verbinders Cb eingeführt zu werden.

Der optische Verbinder Cb weist eine Hülse 1B und ein faseroptisches Flachbandkabel 2 auf, das sich von einem Ende der Hülse 1B erstreckt. Die Hülse 1B weist eine Anschlussoberfläche 21 auf, die diesem einen Ende davon gegenüber liegt. Die Anschlussoberfläche 21 ist der Anschlussoberfläche 11 des optischen Verbinders Ca, an dem die Hülse 1B verbunden ist, zugewandt. In der Anschlussoberfläche 21 sind zwei Führungsöffnungen 20, in die zwei Führungsvorsprünge 10 eingeführt sind, angeordnet. Die zwei Führungsöffnungen 20 erstrecken sich durch die Hülse 1B in Richtung der Oberfläche, die der Anschlussoberfläche 21 gegenüber liegt. Die Hülse 1B, die für den optischen Verbinder Cb verwendet wird, ist eine Komponente des optischen Verbinders Cb, der integral mit einem Harz ausgebildet ist. Jede Führungsöffnung 20 weist eine innere Oberfläche, die mit Harz ausgebildet ist, auf.

In dem optischen Verbinder Ca erstrecken sich die zwei Führungsvorsprünge 10 kontinuierlich von der Anschlussoberfläche 11 der Hülse 1A entlang einer vorbestimmten Achse 6. Die Hülse 1A ist aus demselben Material gefertigt wie die zwei Führungsvorsprünge 10. Beispielsweise könnte jeder Führungsvorsprung 10 ein Pin sein, der eine säulenartige Gestalt aufweist. Der Führungsvorsprung 10 weist erste und zweite Bereiche 10b und 10c auf, die sequentiell von der Anschlussoberfläche 11 entlang der vorbestimmten Achse 6 angeordnet sind. Der erste Bereich 10b weist einen vorbestimmten Querschnittsbereich auf. Der zweite Bereich 10c weist einen sich allmählich in Richtung des distalen Endes verringernden Querschnittsbereich auf, der auf einer Ebene, welche die vorbestimmte Achse 6 schneidet, genommen ist. Jeder Führungsvorsprung 10 weist eine zugespitzte Oberfläche 10a auf, die an dem zweiten Bereich 10c angeordnet ist. Die zugespitzte Oberfläche 10a neigt sich in die Richtung, in die sich jeder Führungsvorsprung 10 erstreckt.

Der zweite Bereich 10c erlaubt den zwei Führungsvorsprüngen 10 einfach in die entsprechenden zwei Führungsöffnungen 21 eingeführt zu werden. Die ersten Bereiche 10b erlauben die genaue Positionierung der optischen Fasern zwischen den zwei Verbindern Ca und Cb, wenn die Führungsvorsprünge 10 in die Führungsöffnungen 20 eingeführt sind.

Die Länge des Führungsvorsprungs 10 fällt vorzugsweise in einen Bereich des Zwei- bis Fünffachen des Durchmessers des Führungsvorsprungs 10. Entsprechend des vorliegenden Erfinders ist der Grund dafür, dass dieser Bereich bevorzugt wird, der folgende. Um eine stabile optische Verbindung zu erzielen, wenn jeder Führungsvorsprung einen Durchmesser von 0,7 mm aufweist, wird wenigstens das Zweifache des Durchmessers, d.h. 1,4 mm, benötigt. Wenn die Länge des Führungsvorsprungs 10 weniger als das Zweifache des Durchmessers ist, könnte der Verbinder einfach getrennt werden, und der Führungsvorsprung 10 kann nicht als ausreichende Führung dienen. wenn die Länge des Führungsvorsprungs 10 das Fünffache des Durchmessers überschreitet, ist es schwierig, den Vorsprung durch Ausformen auszubilden. Ferner, wenn sich der Einführungswinkel des Führungsvorsprungs 10 während der Einführung in die Führungsöffnung 20 leicht ändert, wird die resultierende Kraft in dem Führungsvorsprung leicht angewendet. Daher kann eine ausreichende mechanische Festigkeit nicht immer erhalten werden.

Die Aufnahmeöffnungen für optische Fasern 13, welche die optischen Fasern des faseroptischen Flachbandkabels 2 aufnehmen, weisen ihre Öffnungen auf der Anschlussoberfläche 11 der Hülse 1A auf.

Eine Einführungsöffnung 15 erstreckt sich entlang der vorbestimmten Achse 6 von der Oberfläche 16, die der Anschlussoberfläche 11 gegenüber liegt, um das faseroptische Flachbandkabel 2 einzuführen. Optische Fasern 2a, die um das distale Ende des faseroptischen Flachbandkabels 2 angeordnet sind, sind in die Einführungsöffnungen 15 der Hülse 1A eingeführt.

Die Hülse 1A weist die Aufnahmeöffnungen für optische Fasern 13 zur Unterstützung einer oder mehrerer optischer Fasern auf. Entsprechend des in 1 gezeigten optischen Verbinders Ca weist das faseroptische Flachbandkabel 2 vier optische Fasern 2a auf. Um diese optischen Fasern zu unterstützen, weist die Hülse 1A vier Aufnahmeöffnungen für optische Fasern 13 auf, die zueinander parallel angeordnet sind. Die Aufnahmeöffnungen für optische Fasern 13 erstrecken sich entlang der vorbestimmten Achse 6 von der Anschlussoberfläche 11 durch die Hülse 1A in Richtung der Einführungsöffnungen 15.

Der distale Endbereich des faseroptischen Flachbandkabels 2 ist freigelegt, um die entsprechenden optischen Fasern auszubilden, welche die Anschlussoberfläche 11 erreichen. Das faseroptische Flachbandkabel 2 ist von einer Endfläche 16 der Hülse 1A in die Einführungsöffnung 15 eingeführt und die freigelegten optischen Fasern sind in die Aufnahmeöffnungen für optische Fasern 13 eingeführt. Jede optische Faser wird durch eine entsprechende Aufnahmeöffnung für optische Fasern 13 aufgenommen. Ein Balg 4 steht mit der Einführungsöffnung 15 im Eingriff.

Ein Öffnungsbereich 14 ist in der oberen Oberfläche der Hülse 1A angeordnet. Der Öffnungsbereich 14 erstreckt sich entlang einer Richtung, die senkrecht auf der vorbestimmten Achse 6 steht und erreicht die Aufnahmeöffnungen für optische Fasern 13 und Einführungsöffnung 15. Der Öffnungsbereich 14 wird mit Klebstoff gefüllt, nachdem die optischen Fasern 2a in den Aufnahmeöffnungen für optische Fasern 13 angeordnet sind. Indem der Klebstoff durch den Öffnungsbereich 14 eingefüllt wird, werden die optischen Fasern in den Aufnahmeöffnungen für optische Fasern 13, das faseroptische Flachbandkabel 2 und der Balg in der Hülse 1A gesichert und bilden daher den optischen Verbinder Ca aus.

Da die zwei Führungsvorsprünge 10 an der Anschlussoberfläche 11 der Hülse 1A angeordnet sind, ist es schwierig, die Anschlussoberfläche 11 zu glätten (polieren) und die Endflächen der optischen Fasern in den Aufnahmeöffnungen für optische Fasern zu glätten. Vor dem Zusammensetzen des faseroptischen Flachbandkabels mit der Hülse 1A werden die Endflächen der entsprechenden optischen Fasern vorzugsweise durch elektrische Entladung, nachdem das distale Ende des faseroptischen Flachbandkabels 2 freigesetzt wurde, geglättet.

Um den optischen Verbinder Ca richtig mit dem optischen Verbinder Cb zu verbinden, ist die Anschlussoberfläche 11 mit Schmiermittel überzogen, um den Brechungsindex anzupassen, um reflektiertes Streulicht und Verbindungsverluste an der Verbindung zu reduzieren. Der Verbindungsverlust kann außerdem durch die Herstellung einer PC-(Physical Contact) Verbindung zwischen den Enden der optischen Fasern reduziert werden.

Die Hülse 1A kann durch Ausformungsverfahren, wie beispielsweise Spritzguss mit Ausformungsharzen, wie beispielsweise PPS-(polyphenylene Sulfide) Harz, ausgeformt werden. Die Herstellung mit einem Ausformungsharz erlaubt die Ausbildung der Hülsen 1A und 1B, wobei jede davon eine komplizierte Gestalt, ausgebildet durch die Führungsvorsprünge 10 und die Führungsöffnungen 20, aufweist, wobei dabei integrale Komponenten ausgebildet werden. Vorzugsweise enthält dieses Harz 39 bis 65 Gew.% Silica Teilchenfüllstoff und 26 bis 35 Gew.% Silikat Haarfüllstoff, mit einem Gesamtinhalt von 65 bis 85 Gew.% Silica Teilchenfüllstoff und Silikat Haarfüllstoff.

Die Verwendung eines PPS-Harzes erlaubt die gute Formstabilität, gute Kriechdehnungseigenschaften und gute Ausformbarkeit von Hülsen. Die Verwendung von Silica Teilchenfüllstoff verbessert die Formstabilität der Hülse 1A. Die Verwendung von Silikat Haarfüllstoff verbessert die mechanische Festigkeit der Hülse.

Der Inhalt von Silicateilchen in dem Harz verringert die lineare Ausdehnung und den Anisotropiekoeffizienten des Harzes, um die Formgenauigkeit der Hülse 1A zu erhöhen. Der Inhalt von Silica Teilchenfüllstoff ist vorzugsweise 39 Gew.% oder mehr und 65 Gew.% oder weniger. Wenn dieser Inhalt weniger als 39 Gew.% ist, vergrößert sich der lineare Ausdehnungskoeffizient und die Anisotropie der ausgeformten Hülse 1A, was eine Verschlechterung der Formgenauigkeit zur Folge hat. Wenn der Inhalt 65 Gew.% übersteigt, verringert sich die Fließbarkeit des PPS-Harzes. Das könnte Ausformungsfehler zur Folge haben, wobei die Formgenauigkeit verschlechtert werden könnte.

Der Inhalt von Silikat Haarfüllstoff in dem Harz kann die Formgenauigkeit und die mechanische Festigkeit der Hülse 1A verbessern. Das kommt daher, dass der Silikat Haarfüllstoff einen geringen thermischen Ausdehnungskoeffizienten aufweist, was eine gute Formstabilität der Hülse zur Folge hat. Ferner, da die Oberfläche des Harzes, das den Silikat Haarfüllstoff enthält, inaktiv ist, erhöht sich die Viskosität des Harzes selbst mit einer Erhöhung der Füllmenge nicht. Daher kann eine verstärkte Hülse erhalten werden. Der Inhalt von Silikat Haarfüllstoff ist vorzugsweise 26 Gew.% oder mehr und 35 Gew.% oder weniger. Wenn dieser Inhalt weniger als 26 Gew.% ist, wird die mechanische Festigkeit der ausgeformten Hülse 1A nicht ausreichen. Wenn der Inhalt mehr als 35 Gew.% ist, vergrößert sich die Anisotropie der Hülse 1A in dem Ausformungsprozess. Das kann eine Verschlechterung der Formgenauigkeit zur Folge haben.

Der Gesamtinhalt von Silica Teilchenfüllstoff und Silikat Haarfüllstoff ist vorzugsweise 65 Gew.% oder mehr und 85 Gew.% oder weniger. Wenn dieser Inhalt weniger als 65 Gew.% ist, kann der Füllstoff nicht effizient arbeiten, was die Verschlechterung einer Formgenauigkeit der geschmolzenen Hülse 1A zur Folge hat. Wenn der Inhalt mehr als 85 Gew.% ist, wird der Inhalt des Füllstoffs überhöht. Als eine Folge davon kann die Fließbarkeit des PPS-Harzes in dem Ausformungsprozess verschlechtert werden, was Ausformungsfehler zur Folge hat und die Verschlechterung der Formgenauigkeit.

Wenn das obige Harz für die Hülse 1A verwendet wird, kann ein Spritzgussverfahren verwendet werden. Ferner kann das Harz Formveränderungen in der Zeit reduzieren und die Formgenauigkeit und mechanische Festigkeit der ausgeformten Produkte aufrechterhalten. Das Spritzgussverfahren kann den Ausformungszyklus in der Zeit verglichen mit dem Transferpressverfahren (transfer molding method) verkürzen, welches Epoxidharz, wie im Stand der Technik, verwendet. Das erhöht die Produktivität der Hülse 1A. Da dieses Harz ein thermoplastisches Harz ist, wird die gute Entfernbarkeit von einer Form sichergestellt. Das kann einer Beschädigung an den Führungsvorsprüngen 10 in dem Entfernungsschritt vorbeugen.

Wie in 2 gezeigt, ist die Hülse 1A, welche die zwei Führungsvorsprünge 10 enthält, integral ausgebildet. Der optische Verbinder 10A, der die Hülse 1A aufweist, ist mit dem optischen Verbinder Cb, der die Hülse 1B aufweist, verbunden. Wenn in der Verbindung die Führungsvorsprünge 10 und die Führungsöffnungen 20 der optischen Verbinder Ca und Cb einander angepasst sind, sind die Aufnahmeöffnungen für optische Fasern 13 an Aufnahmeöffnungen für optische Fasern 23 positioniert.

Da die beiden Hülsen 1A und 1B aus dem synthetischen Harz hergestellt sind, verformen sich die Führungsvorsprünge 10 und Führungsöffnungen 20 entsprechend desselben thermischen Ausdehnungskoeffizienten während und nach der Einführung. Das erlaubt den Führungsöffnungen 20 die Führungsvorsprünge 10 ohne die Wirkung der Verformung aufgrund von Temperaturänderungen festzuhalten. Daher kann die stabile Verbindung dazwischen erhalten werden.

Ferner, da beide Hülsen 1A und 1B aus dem synthetischen Harz gefertigt sind, durchleben die beiden Hülsen beinahe dieselben Formveränderungen in der Zeit. Das kann die stabile Verbindung dazwischen ohne ihre Veränderungen in der Zeit aufrechterhalten.

Da die Hülsen 1A und 1B im Wesentlichen denselben Härtegrad aufweisen, wird verhindert, dass an den Führungsvorsprüngen 10 große Kräfte um die Führungsöffnungen 20 während und nach der Einführung angelegt werden. Das erlaubt den Führungsöffnungen 20, die Führungsvorsprünge 10 festzuhalten. Daher kann die stabile Verbindung dazwischen erhalten werden.

Wenn die Führungsvorsprünge 10 im Wesentlichen dieselbe Härte wie die Führungsöffnungen aufweisen, kann die Abnutzung der Führungsvorsprünge 10 und Führungsöffnungen 20 selbst mit der wiederholten Verbindung der Verbinder Ca und Cb unterdrückt werden. Die stabile Übertragungsperformance kann selbst mit ihrer wiederholenden Verwendung aufrechterhalten werden.

Da die Führungsvorsprünge 10 integral mit den Hülsen 1A ausgebildet sind, gibt es keine zusätzlichen Teile, wie beispielsweise Führungspins (83 in 18). Das erleichtert die Verbindung der optischen Verbinder Ca und Cb. Ferner gibt es keine Notwendigkeit, Führungspins einzuführen, wenn sie miteinander verbunden werden. Das erleichtert außerdem die Verbindung der optischen Verbinder. Ferner müssen keine zusätzlichen Teile in der Verbindung verwendet werden. Die geringere Anzahl von Verbindungsteilen erleichtert die Wartung. Da die optischen Verbinder integral mit Harz ausgeformt sind, verringert der Verzicht auf Metalle die Herstellungskosten.

Wenn jeder Führungsvorsprung 10 eine zylindrische Gestalt aufweist, erleichtert diese Gestalt die Einführung des Vorsprungs in die Führungsöffnung 20. In den Hülsen 1A und 1B kann das die Abnutzung der Führungsvorsprünge 10 und der inneren Oberflächen der Führungsöffnungen 20 verringern. Als eine Folge davon können die stabilen Übertragungseigenschaften erhalten werden.

Wenn jeder Führungsvorsprung 10 eine säulenartige Gestalt aufweist, stellt diese Gestalt die hohe Formgenauigkeit des Führungsvorsprungs 10 sicher. Wenn aus diesem Grund der optische Verbinder Ca mit dem optischen Verbinder Cb verbunden ist, können die Endflächen der optischen Fasern einander genauer zugewandt sein. Das kann Verbindungsverluste reduzieren.

Ferner, da zugespitzte Oberflächen 10a an den distalen Endbereichen der Führungsvorsprünge 10 ausgebildet sind, können die Führungsvorsprünge 10 in die Führungsöffnungen 20 des optischen Verbinders Cb einfacher eingeführt werden. Die zugespitzte Oberfläche kann außerdem die Abnutzung der Führungsöffnungen 20 und Führungsvorsprünge 10 um ihre Öffnungsenden herum effektiv reduzieren. Als eine Folge davon können die stabilen Verbindungseigenschaften zuverlässiger aufrechterhalten werden.

3A ist eine Ansicht, die eine weitere Ausführungsform des optischen Verbinders zeigt. 3B ist eine Schnittansicht, die entlang einer Linie II-II einer Hülse in 3A genommen ist.

Ein optischer Verbinder Cc weist eine Hülse 1C, ein faseroptisches Flachbandkabel 2, das sich von einem Ende der Hülse 1C erstreckt, und einen Balg 4 auf, der an dem faseroptischen Flachbandkabel 2 angebracht ist. An einer Anschlussoberfläche 11 sind zwei in Führungsöffnungen 40 eines optischen Verbinders Cd einzuführende Führungsvorsprünge 30 angeordnet.

Ein optischer Verbinder Cd weist eine Hülse 1D, ein faseroptisches Flachbandkabel 2, das sich von einem Ende der Hülse 1D erstreckt, und einen Balg 4, der an dem faseroptischen Flachbandkabel 2 angebracht ist, auf. Die Hülse 1D weist zwei Führungsöffnungen 40 an einer Anschlussoberfläche 21 davon auf, in welche die beiden Führungsvorsprünge 30 eingeführt sind. Die zwei Führungsöffnungen 40 erstrecken sich jeweils entlang den vorbestimmten Achsen 36a und 36b durch die Hülse 1D in Richtung der Oberfläche, die der Anschlussoberfläche 21 gegenüber liegt. Die Hülse 1D, die integral mit einem Harz ausgebildet ist, ist eine Komponente des optischen Verbinders Cd. Jede Führungsöffnung 40 weist eine innere Oberfläche 40b, die mit dem Harz ausgebildet ist, auf. Die innere Oberfläche 40b jeder Führungsöffnung 40 ist bereitgestellt, um der seitlichen Oberfläche eines korrespondierenden Führungsvorsprungs 30 zugewandt zu sein. Da sich der Führungsvorsprung 30, der in die Führungsöffnung 40 eingeführt ist, entlang der inneren Oberfläche 40b bewegt, definiert die Führungsöffnung 40 die Richtung, in welche der Führungsvorsprung 30 eingeführt werden sollte. Die Führungsöffnung 40 weist eine zugespitzte Oberfläche 40a an ihrem Öffnungsbereich auf. Mit der zugespitzten Oberfläche 40a weist die Führungsöffnung 40 einen Querschnittsbereich auf, der sich allmählich in Richtung der Anschlussoberfläche 21 entlang der Richtung, in der sich die Führungsöffnung erstreckt, vergrößert.

Die zwei Führungsvorsprünge 30 des optischen Verbinders Cc erstrecken sich jeweils kontinuierlich von der Anschlussoberfläche 11 entlang der vorbestimmten Achsen 36a und 36b. Beispielsweise könnte jeder Führungsvorsprung 30 ein Pin sein, der eine säulenförmige Gestalt aufweist. Die entsprechenden Führungsvorsprünge 30 weisen erste Bereiche 30c, zweite Bereiche 30d und dritte Bereiche 30e auf, die sequentiell an der Anschlussoberfläche 11 entlang der vorbestimmten Achsen 36a und 36b angeordnet sind. Jeder zweite Bereich 30d weist einen vorbestimmten Querschnittsbereich auf. Die dritten Bereiche 30e weisen Querschnittsbereiche auf, die sich allmählich in Richtung des distalen Endes verringern, die auf Ebenen genommen sind, die jeweils die vorbestimmten Achsen 36a und 36b schneiden. Die ersten Bereiche 30c weisen Querschnittsbereiche auf die vorbestimmten Achsen 36a und 36b entsprechend schneidenden Ebenen auf, die sich allmählich in Richtung ihrer entfernten Enden vergrößern. Jeder Führungsvorsprung 30 weist daher eine zugespitzte Oberfläche 30a auf seinem distalen Endbereich 30e auf, die sich bezüglich der Richtung, in der sich der Führungsvorsprung 30 erstreckt, neigt. Jeder Führungsvorsprung 30 kann einen zugespitzten Bereich 30b an seinem entfernten Endbereich 30c aufweisen, der sich bezüglich der Richtung, in der sich der Führungsvorsprung 30 erstreckt, neigt. Die zugespitzte Oberfläche 30b weist einen Kurvenradius von vorzugsweise weniger als 0,5 mm auf. Unter Berücksichtigung der Anwendung der zugespitzten Oberfläche 30b auf einen MT-Verbinder ist der Kurvenradius vorzugsweise 0,55 mm oder weniger.

Die dritten Bereiche 30e erlauben den zwei Führungsvorsprüngen 30 einfach in die entsprechenden zwei Führungsöffnungen 40 eingeführt zu werden. Die zweiten Bereiche 30d erlauben den zwei Verbindern Cc und Cd, zueinander positioniert zu werden, wenn die Führungsvorsprünge 30 in die Führungsöffnungen 40 eingeführt sind. Die ersten Bereiche 30c können die entfernten Endbereiche der Vorsprünge, an denen sich Kräfte, die auf den zwei Führungsvorsprüngen 30 wirken, wahrscheinlich konzentrieren, verstärken.

Wie in 3B gezeigt, ist die Neigung der zugespitzten Oberfläche 30b mit der der zugespitzten Oberfläche 40a der Führungsöffnung 40 verknüpft. Der zugespitzte Bereich 30c des Führungsvorsprungs 30 ist daher in der entsprechenden Führungsöffnung 40 untergebracht.

Eine oder mehrere Aufnahmeöffnungen für optische Fasern 13 sind zwischen den zwei Führungsvorsprüngen 30 angeordnet. In dem Fall von 3A sind die zwei Führungsvorsprünge 30 und Aufnahmeöffnungen für optische Fasern 13 in einer Linie angeordnet.

Die Beschreibung der Verbinder Ca und Cb wird auch auf die Verbinder Cc und Cd angewendet. Gleichermaßen wird die Beschreibung der Verbinder Cc und Cd auf die Verbinder Ca und Cb angewendet.

4A zeigt noch eine weitere Ausführungsform des optischen Verbinders. 4B ist eine Querschnittsansicht, die entlang einer Linie III-III der Hülse in 4A genommen ist.

Jeder der optischen Verbinder Ce und Cf weist eine Hülse 1E, ein faseroptisches Flachbandkabel 2, das sich von dem einen Ende der Hülse 1E erstreckt, und einen Balg 4 auf, der an dem faseroptischen Flachbandkabel 2 angebracht ist. In dieser Ausführungsform umfassen die Verbinder Ce und Cf dieselben Hülsen 1E. Die Hülse 1E des optischen Verbinders Ce weist an einer Anschlussoberfläche 11 davon einen in eine Führungsöffnung 52 der Hülse 1E, die in dem anderen optischen Verbinder Cf enthalten ist, einzuführenden Führungsvorsprung 50 auf. Die Hülse 1E eines optischen Verbinders Ce weist auf der Anschlussoberfläche 11 davon eine in einen Führungsvorsprung 50 des anderen optischen Verbinders Cf einzuführende optische Öffnung 52 auf.

Die Führungsöffnungen 52 der optischen Verbinder Ce und Cf erstrecken sich jeweils durch die entsprechenden Hülsen von den Anschlussoberflächen 11 in Richtung der Oberflächen 16 entlang vorbestimmter Achsen 56a und 56b. Beispielsweise weisen die Führungsöffnungen 52 säulenartige Behausungen auf. Die Hülsen 1E sind Komponenten der Verbinder Ce und Cf, wobei jede Hülse 1E davon integral mit einem Harz ausgebildet ist. Jede Führungsöffnung 52 weist eine innere Oberfläche 52b, die mit Harz ausgebildet ist, auf. Die innere Oberfläche 52b der Führungsöffnung 52 ist bereitgestellt, um der seitlichen Oberfläche des Führungsvorsprungs 50, wenn der Führungsvorsprung 50 eingeführt ist, zugewandt zu sein. Wenn der Führungsvorsprung 50 in die Führungsöffnung 52 eingeführt ist, bewegt sich der Führungsvorsprung 50 entlang der inneren Oberfläche 52b. Die Führungsöffnung 52 definiert daher die Richtung, in die der Führungsvorsprung 50 eingeführt werden sollte. Die Führungsöffnung 52 weist eine zugespitzte Oberfläche 52a auf seinem Öffnungsbereich auf. Mit der zugespitzten Oberfläche 52a vergrößert sich der Querschnittsbereich der Führungsöffnung 52 allmählich in Richtung der Anschlussoberfläche 11 in der Richtung, in der sich die Führungsöffnung 52 erstreckt.

Die Führungsvorsprünge 50 der Verbinder Ce und Cf erstrecken sich jeweils kontinuierlich von der Anschlussoberfläche 11 entlang der vorbestimmten Achsen 56a und 56b. Beispielsweise kann jeder Führungsvorsprung 50 ein Pin sein, der eine säulenförmige Gestalt aufweist. Die Führungsvorsprünge 50 der Verbinder Ce und Cf weisen entsprechend erste Bereiche 50c, zweite Bereich 50d und dritte Bereiche 50e auf, die sequentiell an der Anschlussoberfläche 11 entlang der vorbestimmten Achsen 56a und 56b entsprechend angeordnet sind. Die ersten und dritten Bereiche 50c und 50e weisen jeweils zugespitzte Oberflächen 50b und 50a wie in den Hülsen 1C und 1D gezeigt in 3A auf. Wenn die optischen Verbinder Ce und Cf miteinander verbunden sind, sind die zugespitzten Oberflächen 52a den zugespitzten Oberflächen 50b zugewandt, wie durch die gestrichelten Linien von 4B angedeutet ist. Die zugespitzten Bereiche 50c der Führungsvorsprünge 50 sind in den Führungsöffnungen 52 untergebracht.

Eine oder mehrere Aufnahmeöffnungen für optische Fasern 13 sind zwischen dem Führungsvorsprung 50 und der Führungsöffnung 52 angeordnet. In einem in 4A gezeigten Beispiel sind der Führungsvorsprung 50, die Führungsöffnung 52 und Aufnahmeöffnungen für optische Fasern 13 in einer Linie angeordnet.

Die Beschreibung der Verbinder Ce und Cf wird auch auf die Verbinder Ca, Cb, Cc und Cd angewendet. Gleichermaßen wird die Beschreibung der Verbinder Ca, Cb, Cc und Cd auf die Verbinder Ce und Cf angewendet.

Die in den 1 und 2 gezeigte Hülse 1A kann mit einer in 5 gezeigten Form ausgeformt werden.

Eine Form 100A enthält eine erste Formeinheit 108, zweite Formeinheit 109, dritte Formeinheit 110 und vierte Formeinheit 111. Diese Formeinheiten 108, 109, 110 und 111 definieren einen Freiraum zur Ausbildung der Hülse 1A.

Die dritte Formeinheit 110 weist ein erstes Halteelement 103 und zweites Halteelement 104 auf. Die dritte Formeinheit 110 weist Pins 102 zur Ausbildung von Aufnahmeöffnungen auf. Das erste Halteelement 103 und zweite Halteelement 104 befestigen Aufnahmeöffnungs-Ausbildungspins 102 an einem Endbereich davon, um die Pins 102 zu sichern. Die dritte Formeinheit 110 ist bereitgestellt, so dass sie verschiebbar relativ zu den Formeinheiten 108 und 109 entlang einer vorbestimmten Achse bewegt wird, und enthält vier Aufnahmeöffnungs-Ausbildungspins 102.

Das erste Halteelement 103 weist eine Nut, wie beispielsweise eine V-Gestaltete Nut 130 auf, die zwei Seiten 130a und 130b aufweist. Das zweite Halteelement 104 weist eine Nut, wie beispielsweise eine rechteckige Nut 140 auf, die eine Unterseite 140a und zwei Seiten 140b und 140c aufweist. Das erste Halteelement 103 und zweite Halteelement 104 halten zwei zylindrische Bereiche 101 dazwischen. In einem in 5 gezeigten Beispiel, ist, um zylindrische Bereiche 101 genau zu positionieren, jeder zylindrische Bereich 101 durch drei Oberflächen unterstützt, das heißt, die untere Oberfläche 140a der rechteckförmigen Nut 140 des ersten Halteelements 103 und die zwei seitlichen Oberflächen 130a und 130b der V-Gestalteten Nut 130 des zweiten Halteelements 104.

Jeder zylindrische Bereich 101 weist eine innere Oberfläche, die der seitlichen Oberfläche des Führungsvorsprungs 110 gegenüber liegt, und eine untere Oberfläche auf, die der unteren Oberfläche des Führungsvorsprungs 10 gegenüber liegt.

Die innere Oberfläche und untere Oberfläche sind mit Chromnitrid überzogen. Jeder zylindrische Bereich 101 erstreckt sich entlang einer vorbestimmten Achse und weist einen Querschnittsbereich auf einer Ebene senkrecht zu der Achse, die der des Führungsvorsprungs entspricht, auf.

Wie in 5 gezeigt, sind die vier Aufnahmeöffnungs-Ausbildungspins 102, wobei jeder einen Durchmesser aufweist, der beinahe gleich dem jeder Faseraufnahmeöffnung 13 der ausgeformten Hülse 1A ist, zwischen den zwei zylindrischen Bereichen 101 angeordnet. Jeder Aufnahmeöffnungs-Ausbildungspin 102 weist einen Endbereich und den anderen Endbereich auf. Das erste Halteelement 103 und zweite Halteelement 104 befestigen einen Endbereich jedes Aufnahmeöffnungs-Ausbildungspins 102 dazwischen. Um die Aufnahmeöffnungs-Ausbildungspins 102 zu positionieren, ist jeder dieser Pins 102 mit drei Oberflächen unterstützt, d.h. zwei seitliche Oberflächen einer V-Gestalteten Nut 131 des ersten Halteelements 103 und eine flache Oberfläche des zweiten Halteelements 104.

Mit Bezug auf 6 weist jeder zylindrische Bereich 101 einen ersten Bereich 101b, zweiten Bereich 101c und dritten Bereich 101d auf, die sequentiell von seiner Öffnung entlang einer vorbestimmten Achse angeordnet sind. Der erste Bereich 101b weist eine vorbestimmte Querschnittsgestalt auf. Ein numerischer Wert, wie beispielsweise ein Durchmesser, der die Querschnittsgestalt des zweiten Bereichs 101c verkörpert, verringert sich kontinuierlich in Richtung des unteren Bereichs. Das implementiert einen Zuspitzungswinkel &agr;, um den Führungsvorsprung 10 der Hülse 1A zu entfernen. Diese Struktur macht es einfach, die Führungsvorsprünge 10 zu entfernen, wenn die dritte Formeinheit weg geschoben wurde, um die Hülse 1A aus der Form zu entnehmen. Als Folge davon kann die Hülse 1A aus der Form ohne Beschädigung entnommen werden. Der Zuspitzungswinkel &agr; ist vorzugsweise ungefähr 1 bis 2 Grad bezüglich der Richtung, in der sich der zylindrische Bereich 101 erstreckt. Der dritte Bereich 101d weist einen Zuspitzungsausbildungsbereich 101d zur Ausbildung der zugespitzten Oberfläche 10a an dem distalen Ende des Führungsvorsprungs 10 auf. Der Zuspitzungswinkel &agr; ist unabhängig von der zugespitzten Oberfläche 10a des Führungsvorsprungs 10 gesetzt und ist kleiner als der Winkel, der durch die zugespitzte Oberfläche 10a definiert wird.

Wie in 6 gezeigt, ist ein Luftdurchlass 101a als eine Luftfreisetzungsöffnung in der inneren Oberfläche des zylindrischen Bereichs 101 bereitgestellt, der Luftdurchlass 101d kann sich in Richtung auf die Oberfläche der dritten Formeinheit 110 erstrecken. Der Luftdurchlass 101 erlaubt einem geschmolzenen Ausformungsharz, einfach in den zylindrischen Bereich 101 eingefüllt zu werden und erlaubt außerdem dem Positionierungsvorsprung 10, einfach nach der Ausformung entnommen zu werden.

Die Lücke zwischen dem zylindrischen Bereich 101 und Aufnahmeöffnungs-Ausbildungspins 102 ist mit einem Sperrmittel 112 gefüllt. Das verhindert, dass das Harz in die Lücke während des Ausformungsprozesses fließt.

Mit Bezug auf 5 weist die vierte Formeinheit 111 zylindrische Elemente 170 auf, die bereitgestellt sind, um den Aufnahmeöffnungs-Ausbildungspins 102 zugewandt zu sein. Die vierte Formeinheit 111 kann verschiebbar relativ zu den ersten und zweiten Formeinheiten 108 und 109 entlang einer vorbestimmten Achse bewegt werden. Wenn sich die dritten und vierten Formeinheiten 110 und 111 relativ zu den ersten und zweiten Formeinheiten 108 und 109 verschieben, empfangen die distalen Enden der zylindrischen Elemente 170 distale Enden der Aufnahmeöffnungs-Ausbildungspins 102. Mit dieser Konfiguration erstrecken sich die Aufnahmeöffnungen für optische Fasern 13 von der Anschlussoberfläche 11 in Richtung der Einführungsöffnung 15. Jedes der vier zylindrischen Elemente 170 weist erste, zweite und dritte Bereiche auf, die entlang ihrer Länge angeordnet sind. Jedes zylindrische Element 170 ist zwischen einem dritten Halteelement 105 und vierten Halteelement 106 an dem ersten Bereich davon befestigt. Auf diese Weise sind die zylindrischen Elemente 170 an dem dritten Halteelement 105 und vierten Halteelement 106 befestigt. Der zweite Bereich jedes zylindrischen Elements 170 erstreckt sich durch einen rechteckigen Bereich 171 der vierten Formeinheit 111. An dem dritten Bereich jedes zylindrischen Elements 170 ist die obere Hälfte jedes rechteckigen Bereichs 171 freigelegt, und die untere Hälfte ist überdeckt mit einem Unterstützungsbereich, der sich von dem rechteckigen Bereich 171 erstreckt.

Der Durchmesser jedes zylindrischen Elements 170 ist fast gleich dem jedes Aufnahmeöffnungs-Ausbildungspins 102. Das zylindrische Element 170 hält die Aufnahmeöffnungs-Ausbildungspin 102, die darin eingeführt sind, an den distalen Enden, um sie zu positionieren. Jedes zylindrische Element 170 weist eine Aussparung in dem distalen Endbereich davon auf, um die distalen Enden der Aufnahmeöffnungs-Ausbildungspins 102 aufzunehmen. Anstelle dieser Aussparungen weist jedes zylindrische Element 170 eine Durchgangsöffnung auf, die sich in longitudinaler Richtung erstreckt. Mit der Durchgangsöffnung wird Luft innerhalb des zylindrischen Elements da hindurch freigesetzt, wenn die Aufnahmeöffnungs-Ausbildungspins 102 die zylindrischen Elemente 170 treffen. Das erlaubt die einfache Einführung der Aufnahmeöffnungs-Ausbildungspins 102. Jedes zylindrische Element 170 ist genau durch eine untere Oberfläche 160a und zwei Seiten 150a und 150b positioniert. Das vierte Halteelement 106 enthält eine rechteckige Nut 160 mit dem Boden 160a. Das dritte Halteelement 105 enthält eine V-Gestaltete Nut 150 mit den Seiten 150a und 150b.

Ein Freiraum 180 zur Ausbildung der Hülse 1A ist in dem inneren Raum ausgebildet, der durch die ersten und zweiten Formeinheiten 108 und 109 bereitgestellt ist. Ein Vorsprung 182 zur Ausbildung des Öffnungsbereichs 14 erstreckt sich von der ersten Formeinheit 108 in den Freiraum 180. Wenn die ersten und vierten Formeinheiten 108, 109, 110 und 111 kombiniert sind, kommt eine untere Oberfläche 171a des rechteckigen Bereichs 171 in Kontakt mit einer oberen Oberfläche 182a des Vorsprungs 182. Die ersten und zweiten Formeinheiten 108 und 109 weisen jeweils rechteckige eingekerbte Bereiche 181 und 190 auf, die in den Oberflächen, die der dritten Formeinheit 110 gegenüber stehen, angeordnet sind, so dass der rechteckige Bereich 171 durch die eingekerbten Bereiche 181 und 190 durchlaufen kann. Die eingekerbten Bereiche 181 und 190 erlauben der dritten Formeinheit 120, sich entlang einer vorbestimmten Achse zu bewegen.

Die, in 3 gezeigte Hülse 1C, ist mit einer Form ausgeformt, die in den 7 und 8A bis 8D gezeigt ist.

Eine Form 100B weist eine erste Formeinheit 108, zweite Formeinheit 109, dritte Formeinheit 113 und vierte Formeinheit 111 auf. Diese Formeinheiten 108, 109, 113 und 111 definieren einen Freiraum zur Ausformung der Hülse 1C. Mit Bezug auf 7 kann die zweite Formeinheit 109 in der Richtung C bewegt werden; die dritte Formeinheit 113 in der Richtung B bewegt werden; und die vierte Formeinheit 111 in der Richtung A bewegt werden.

Die dritte Formeinheit 113 weist ein fünftes Halteelement 114 und ein sechstes Halteelement 115 auf. Die dritte Formeinheit 113 weist Aufnahmeöffnungs-Ausbildungspins 102 auf, die sich entlang einer vorbestimmten Achse erstrecken. Das fünfte Halteelement 114 ist ein Element, wie beispielsweise eine Platte, die zwei rechteckige flache Oberflächen aufweist. Eine funkenerosive Drahtentladungsmaschine wird verwendet, um die folgenden Öffnungen eines Plattenelements auszubilden. Vorzugsweise weisen die Elemente daher eine Dicke auf, die für eine funkenerosive Drahtentladungsmaschine geeignet ist. Wie in 8D gezeigt, weist das fünfte Halteelement 114 vier Öffnungen 117 auf, die sich durch das Element 114 von einer der beiden flachen Oberflächen in Richtung der anderen erstreckt. Die Aufnahmeöffnungs-Ausbildungspins 102 sind in die Öffnungen 117 eingeführt. Wie in den 8B und 8C gezeigt, weist das fünfte Halteelement 114 zwei Durchgangsöffnungen 116 auf, die sich in derselben Richtung wie die Aufnahmeöffnungs-Ausbildungspins 102 erstrecken. Jede der Durchgangsöffnungen 116 weist eine zugespitzte Oberfläche 116a auf, die allmählich ihren kreisförmigen Querschnitt in Richtung einer rechteckigen flachen Oberfläche 114a und einer inneren Oberfläche 116b, die einen kreisförmigen Querschnitt aufweist, erstreckt. Die zugespitzte Oberfläche 116a entspricht einer zugespitzten Oberfläche 30b, die an dem entfernten Ende der Führungsöffnung 30 angeordnet ist. Das sechste Halteelement 115 weist zwei Öffnungen 115a auf, die sich in derselben Richtung wie die Aufnahmeöffnungs-Ausbildungspins 116 erstrecken. Die zwei Öffnungen 115a des sechsten Halteelements 115 sind zu den Durchgangsöffnungen 116 des fünften Halteelements 114 positioniert. Das fünfte Halteelement 114 und das sechste Halteelement 115 sind gesichert, so dass die zwei Öffnungen 116 mit den zwei Öffnungen 115a übereinstimmen.

Mit Bezug auf 8A werden Stäbe 118, wobei jeder einen Durchmesser aufweist, der gleich dem der Durchgangsöffnungen 116 und 155b ist, in die entsprechenden Durchgangsöffnungen 116 und 115a von ihren entsprechenden Öffnungen an dem sechsten Halteelement 115 eingeführt. Die Länge jedes Stabs 118 ist so festgelegt, dass sie die Länge des Führungsvorsprungs 30 definieren. Ein Ende des Stabs 118a ist angeordnet, um einen abgesenkten Bereich 116c bereitzustellen, der eine Abschrägung 30a an dem distalen Ende des Führungsvorsprungs 30 definiert. Eine Ventilationsöffnung 118a ist in einer unteren Oberfläche 116d des abgesenkten Bereichs 116c bereitgestellt, um sich in Richtung des anderen Endes jedes Stabs 118 zu erstrecken. Die Ventilationsöffnungen 118a erlauben dem Harz, einfach in die Öffnungen 116 zu fließen und erlauben ferner dem Führungsvorsprung 30, einfach von den Öffnungen 116 entfernt zu werden.

Die in 4 gezeigte Hülse 1E ist durch die Verwendung einer Form ausgeformt, die in 9 gezeigt ist.

Eine Form 110C weist eine erste Formeinheit 128, zweite Formeinheit 129, dritte Formeinheit 123 und vierte Formeinheit 121 auf. Diese Formeinheiten 128, 129, 123 und 121 definieren einen Freiraum zur Ausformung der Hülse 1E. Die zweite Formeinheit 129 kann in der Richtung F bewegt werden; die dritte Formeinheit 123 kann in der Richtung E bewegt werden, und die vierte Formeinheit 121 kann in der Richtung D bewegt werden.

Die dritte Formeinheit 123 weist Aufnahmeöffnungs-Ausbildungspins 102 auf, die sich entlang einer vorbestimmten Achse erstrecken.

Die dritte Formeinheit 123 weist ein siebtes Halteelement 127 und achtes Halteelement 125 auf. Das siebte Halteelement 124 ist ein Element, wie beispielsweise eine Platte, die zwei rechteckförmige flache Oberflächen aufweist. Das siebte Halteelement 124 weist vier Öffnungen 117 auf, die sich durch das Element von einem der beiden flachen Oberflächen in Richtung der anderen erstreckt. Die Aufnahmeöffnungs-Ausbildungspins 102 sind in die Öffnungen 117 eingeführt. Wie in 8C gezeigt, weist das siebte Halteelement 124 eine einzelne Durchgangsöffnung 116 auf, die sich in derselben Richtung wie die Aufnahmeöffnungs-Ausbildungspins 102 erstreckt.

Die dritte Formeinheit 123 weist einen Führungsöffnungs-Ausbildungsbereich 126 auf, der sich entlang einer vorbestimmten Achse erstreckt. Der Führungsöffnungs-Ausbildungsbereich 126 ist an der Oberfläche angeordnet, an der die Aufnahmeöffnungs-Ausbildungspins 102 angeordnet sind. Der Führungsöffnungs-Ausbildungsbereich 126 weist einen auf einer Ebene, die senkrecht auf einer vorbestimmten Achse steht, genommenen Querschnittsbereich auf, der dem der Durchgangsöffnung 116 entspricht. Wenn beispielsweise der Querschnitt der Durchgangsöffnung 116 kreisförmig ist, weist der Führungsöffnungs-Ausbildungsbereich 126 einen kreisförmigen Querschnitt auf, der einen Durchmesser aufweist, der im Wesentlichen gleich dem der Durchgangsöffnung 116 ist.

Um den Führungsöffnungs-Ausbildungsbereich 126 zu empfangen, weisen die ersten und zweiten Formeinheiten 128 und 129 jeweils eingekerbte Bereiche 128a und 129a auf, wobei jeder der Gestalt des Führungsöffnungs-Ausbildungsbereichs 126 entspricht. Mit Bezug auf die in 9 gezeigten Form 100C, weist jeder der eingekerbten Bereiche 128a und 129a einen halbkreisförmigen (Querschnitt) auf, der mit dem säulenförmigen Führungsöffnungs-Ausbildungsbereich 126 in Beziehung steht. Wenn die Hülse 1E ausgebildet wird, wird die dritte Formeinheit 123 um eine Entfernung bewegt, die ausreichend ist, um den Führungsöffnungs-Ausbildungsbereich 126 von der aus Harz geformten Hülse 1E zu entnehmen.

Ein Verfahren zur Herstellung der Hülse 1A, das die obige Form verwendet, wird mit Bezug auf die 10 und 12 beschrieben.

Wenn, wie in 10 gezeigt, die Hülse 1A mit der oben beschriebenen Form ausgeformt wird, sind die ersten bis vierten Formeinheiten angeordnet, um einen Freiraum auszubilden. Beispielsweise ist die zweite Formeinheit 109 auf der ersten Formeinheit 108 platziert.

Die Aufnahmeöffnungs-Ausbildungspins 102 und zylindrischen Elemente 170 werden zwischen den ersten und zweiten Formeinheiten 108 und 109 so verschoben, dass sie auf der Formeinheit 108 verbunden sind. Der rechteckige Bereich 171 wird durch die rechteckigen eingekerbten Bereiche 181 und 190 zwischen den Formeinheiten 108 und 109 eingeführt. Die untere Oberfläche 171a des rechteckigen Bereichs 171 wird dann mit der oberen Oberfläche 182 in Kontakt gebracht. Die distalen Enden der Aufnahmeöffnungs-Ausbildungspins 102 werden in die zylindrischen Elemente 170 eingeführt und positioniert.

Alternativ werden die Aufnahmeöffnungs-Ausbildungspins 102 und zylindrischen Elemente 170 auf der ersten Formeinheit 108 verschoben, und die zweite Formeinheit 109 wird dann auf der ersten Formeinheit 108 angepasst.

Nachdem, wie in 11 gezeigt, der Freiraum ausgebildet wurde, wird geschmolzenes Harz in die Formeinheiten 108, 109, 110 und 111 durch einen Eingang (nicht gezeigt) eingefüllt. Danach, verfestigt eine Abkühlung der Form das Harz. Die Führungsvorsprünge 10 werden durch die zylindrischen Bereiche 101 ausgebildet, und die Faseraufnahmeöffnungen 13 werden durch die Aufnahmeöffnungs-Ausbildungspins 102 ausgebildet. Der Öffnungsbereich 14 und die Faseraufnahmeöffnung 15 werden jeweils durch den Vorsprung 182 und rechteckigen Bereich 171 ausgebildet.

Wenn das Harz in die Formeinheiten 108, 109, 110 und 111 eingebracht ist, werden die dritten und vierten Formeinheiten 110 und 111 entlang vorbestimmter Achsen (in Richtungen G und H in 12) verschoben. Die Aufnahmeöffnungs-Ausbildungspins 102 werden aus den Formeinheiten 108 und 109 herausgezogen und die Führungsvorsprünge 10 werden aus der vierten Formeinheit 110 herausgezogen. Wie in 12 gezeigt, sind die ersten und zweiten Formeinheiten 108 und 109 dann geöffnet (in einer Richtung J in 12), um die ausgeformte Hülse 1A zu entnehmen.

Da die zylindrischen Bereiche 101 den Zuspitzungswinkel &agr; aufweisen und die inneren Oberflächen mit Chromnitrid überzogen sind, können die ausgeformten Führungsvorsprünge 10 von den zylindrischen Bereichen 101 ohne jegliche Beschädigung entnommen werden, wenn die dritte Formeinheit 110 entlang einer vorbestimmten Achse verschoben wird. Die Abschrägung 10a an dem distalen Ende jedes Führungsvorsprungs 10 spiegelt die Gestalt des zylindrischen Bereichs 101 wieder. Die Abschrägung 10a erleichtert die Führungsvorsprünge 10 zu entnehmen.

Der Führungsvorsprung 10 mit einem kleineren Durchmesser und einer größeren Länge würde wahrscheinlich in dem Entfernungsprozess beschädigt werden. Der Durchmesser und die Gesamtlänge sind daher vorzugsweise unter Beachtung der Entnehmbarkeit bestimmt. Die Gesamtlänge ist vorzugsweise gleich oder größer als das Zweifache des Durchmessers und gleich oder kleiner als Fünffache des Durchmessers. Beispielsweise ist der typische Durchmesser ungefähr 0,6990 mm.

Entsprechend des Verfahrens zur Herstellung der Hülse mit der oben beschriebenen Form wird der Hülse 1A, welche die Führungsvorsprünge 10 enthält, erlaubt, mit einem synthetischen Harz ausgeformt zu werden. Auf dieselbe Weise können die Hülsen 1C und 1E jeweils durch die Formen 100B und 1000 hergestellt werden. Daher haben die Hülsen 1C und 1E auch dieselben Vorteile wie die, die durch die Form 100A bereitgestellt werden. Die Hülsen für optische Verbinder mit diesen Vorteilen können einfach und zuverlässig hergestellt werden.

Ein Verfahren zum Prüfen der Formgenauigkeit jeder der Hülsen 1A, 1B und 1C, die durch die Verwendung der obigen Formen ausgeformt sind, werden weiter unten beschrieben (Verfahren zur Prüfung sind allerdings per se nicht Teil der beanspruchten Erfindung).

In den Hülsen 1A und 1B sind optische Fasern in den Faseraufnahmeöffnungen 13 angeordnet. Die Hülse 1A ist zu der Hülse 1B mit den Führungsvorsprüngen 10 positioniert. Die Positionierung erlaubt den Enden der optischen Fasern in den Hülsen 1A den Enden der entsprechenden optischen Fasern in den Hülsen 1B mit hoher Genauigkeit zugewandt zu sein. Wenn die Position der Aufnahmeöffnungen für optische Fasern 13 von den korrekten Positionen bezüglich der Führungsvorsprünge 10 abweicht, erhöht sich der Verbindungsverlust. Beispielsweise können Temperaturänderungen nach dem Ausformungsprozess unerwartetes Zusammenziehen oder Verformen der ausgeformten Produkte verursachen. Um dem erhöhten Verbindungsverlust der ausgeformten Komponenten entgegenzuwirken, gibt es eine Forderung für ein Verfahren zur Prüfung der Positionen der Faseraufnahmeöffnungen 13 bezüglich derer der Führungsvorsprünge 10. Für ein solches Verfahren wird die Durchführung einer Prüfung in einer kurzen Zeitspanne benötigt, um genaue Prüfungsresultate zu erhalten.

13 zeigt ein Prüfungssystem, das zur Prüfung der Hülse 1A verwendet werden kann. Ein Prüfungssystem 200A weist ein Gestell 201, eine Vorrichtung 202, eine Lichtquelle 203, Bildabtastmittel, wie beispielsweise eine CCD-Kamera 204, und Bildverarbeitungsmittel 205 auf.

Die Vorrichtung 202 weist einen Positionierungsbereich 202b, wie beispielsweise eine flache Platte auf, die eine Referenzoberfläche 202a aufweist, die der Anschlussoberfläche 11 der Hülse 1A zugewandt sein kann. Der Positionierungsbereich 202b ist an dem Gestell 201 durch zwei Unterstützungsbereiche 202d gesichert. In dem Positionierungsbereich 202b sind zwei Positionierungsöffnungen 220 angeordnet. Die zwei Positionierungsöffnungen 220 erstrecken sich von der Referenzoberfläche 202a in Richtung der Oberfläche 202c, die der Referenzoberfläche 202a gegenüber liegt. Die zwei Positionierungsöffnungen 220 sind in einem Abstand und mit Durchmessern angeordnet, die so bestimmt sind, dass sie den Positionen der beiden Führungsvorsprünge 10 entsprechen. Ein rechteckiges Fenster 221 ist zwischen den zwei Führungsöffnungen 220 angeordnet. Das Fenster 221 ist so positioniert, dass die Aufnahmeöffnungen für optische Fasern 13 in dem Fenster 221 erscheinen, wenn die Führungsvorsprünge 10 der Hülse 1A in die Positionierungsöffnungen 220 der Vorrichtung 201 eingeführt werden, so dass die Anschlussoberfläche 11 der Referenzoberfläche 202a zugewandt ist.

Das Prüfungssystem 200A weist außerdem die Lichtquelle 203 auf, die so angeordnet ist, dass sie der Referenzoberfläche 202a zugewandt wird. Die Referenzoberfläche 202a ist zwischen der Lichtquelle 203 und einem Bildbeschaffungsmittel, wie beispielsweise einer CCD-Kamera 204, angeordnet. Das Bildbeschaffungsmittel detektiert Licht von der Lichtquelle 203. Die Lichtquelle 203 kann zwischen dem Gestell 201 und Positionierungsbereichen 202a angeordnet sein. Alternativ kann das Gestell 210 zwischen der Lichtquelle 203 und den Positionierungsbereichen 202a angeordnet sein. In diesem Fall ist das Gestell 201 vorzugsweise aus einem transparenten Material, wie beispielsweise Glas, gefertigt. Das Bildverarbeitungsmittel 205 verarbeitet Bilder, die durch die CCD-Kamera 204 aufgenommen sind, um sie auf einem Monitor anzuzeigen. Ein optisches Mikroskop könnte anstelle einer Kamera oder CCD-Kamera 204 verwendet werden.

Ein Prüfungsverfahren, welches das Prüfungssystem 200A verwendet, wird beschrieben.

Bevor die Hülse 1A an der Vorrichtung 202 angebracht wird, werden die Positionsdaten der Positionierungsöffnungen 220 durch die CCD-Kamera 204 beschafft. Die Positionsdaten der Positionierungsöffnungen 220 werden wie folgt beschafft. Wie in 13 gezeigt, wird die Lichtquelle 203 verwendet, um Licht auf die Referenzoberfläche 202a zu projizieren. Die CCD-Kamera 204 empfängt das Licht, das sich durch die zwei Positionierungsöffnungen 220 und Fenster 221 ausgebreitet hat. Das resultierende Bild wird verarbeitet, um die Positionsdaten der beiden Positionierungsöffnungen 220 in dem Bildverarbeitungsmittel 205 zu speichern.

Die Führungsvorsprünge 10 werden in die Positionierungsöffnungen 220 eingeführt, um die Hülse 1A an der Anordnung 202 zu befestigen. Als eine Folge davon sind die zwei Führungsvorsprünge 10 in den Positionierungsöffnungen 220 positioniert. Daher kann kein Licht durch die Positionierungsöffnungen 220 scheinen. Die Positionsdaten der Faserpositionierungsöffnungen 13 werden dann beschafft. Die Positionsdaten der Faserpositionierungsöffnungen 13 werden wie folgt beschafft. Wie in 14 gezeigt ist, wird die Hülse 1A mit Licht von der Lichtquelle 203 angestrahlt. Das Licht, das durch die Aufnahmeöffnungen für optische Fasern 13 scheint, erreicht die Anschlussoberfläche 11. Die CCD-Kamera 204 empfängt das Licht durch das Fenster 221. Auf der Basis des empfangenen Bilds berechnet das Bildverarbeitungsmittel 205 Daten bezüglich der Anzahl und Positionen von Aufnahmeöffnungen für optische Fasern. Diese Bilddaten werden auf dem Monitor 205 angezeigt, so dass die Positionen der Positionierungsöffnungen 220 mit denen der Aufnahmeöffnungen für optische Fasern 13 überlagert sind. 14 deutet die Positionen der Führungsvorsprünge 10 mit gestrichelten Linien an.

Die Positionen der Positionierungsöffnungen 220 und Faseraufnahmeöffnungen 13 können in Koordinaten durch das arithmetische Verarbeiten des Bilds von der CCD-Kamera 204 durch eine Randermittlungstechnik konvertiert werden. Alternativ können die Entfernungen zwischen den angezeigten entsprechenden Öffnungen auf dem Monitor 205 gemessen werden.

Auf der Basis der beschafften Positionen der Positionierungsöffnungen 220, das heißt der Positionen der Führungsvorsprünge 10, und den beschafften Positionen der Faseraufnahmeöffnungen 13 wird eine Bestimmung, ob die Faserpositionierungsöffnungen 13 genau zu den Führungsvorsprüngen 10 positioniert sind, gemacht.

16 zeigt ein Prüfungssystem, das zur Prüfung der Hülse 1C verwendet werden kann. Zusätzlich zu den Komponenten des Prüfungssystems 200A weist ein Prüfungssystem 200B eine zusätzliche Vorrichtung 206 auf. Andere Komponenten als die zusätzliche Vorrichtung 206 sind dieselben wie die des Prüfungssystems 200A.

Die zusätzliche Vorrichtung 206 weist eine rechteckige Referenzoberfläche 206a auf. Die zusätzliche Vorrichtung 206 ist an einer Vorrichtung 202 so angebracht, dass die Referenzoberfläche 206a einer Oberfläche 202c, die der Referenzoberfläche 202a der Vorrichtung 202 gegenüberliegt, zugewandt ist. An der Referenzoberfläche 206a weist die zusätzliche Vorrichtung 206 einen Positionierungsvorsprung 223, eine Positionierungsöffnung 222, die sich in derselben Richtung wie der Positionierungsvorsprung 223 erstreckt, und ein Fenster 224 auf, das zwischen dem Positionierungsvorsprung 223 und der Positionierungsöffnung 222 angeordnet ist. Wenn der Positionierungsvorsprung 223 in eine der beiden Positionierungsöffnungen 220 eingeführt ist, um die Vorrichtung 206 mit der Vorrichtung 202 miteinander zu kombinieren, kann der Positionierungsvorsprung 223 verwendet werden, um die Führungsöffnung 52 der Hülse 1C zu der Vorrichtung 202 und 206, die miteinander kombiniert sind, zu positionieren. Das Fenster 224 ist angeordnet, um mit dem Fenster 221 zu überlappen, wenn die Vorrichtungen 206 und 202 miteinander kombiniert sind.

Der Führungsvorsprung 50 der Hülse 1C ist in die Positionierungsöffnungen 220 und 222 der kombinierten Vorrichtungen 202 und 206 eingeführt und der Positionierungsvorsprung 223 ist in die Führungsöffnung 52 der Hülse 1C eingeführt. Als eine Folge davon ist die Hülse 1C zu den kombinierten Vorrichtungen 202 und 206 positioniert.

Ein Prüfungsverfahren, das das Prüfungssystem 200B verwendet, wird unten beschrieben.

In dem Prüfungssystem 200B in 16 werden die Positionsdaten der Positionierungsöffnungen 220 durch eine CCD-Kamera 204, wie in 15 gezeigt ist, beschafft, bevor die Vorrichtung 206 und Hülse 1C an der Vorrichtung 202 auf dieselbe Art und Weise wie die Hülse 1A angebracht werden.

Der Positionierungsvorsprung 223 der zusätzlichen Vorrichtung 206 ist in eine der beiden Positionierungsöffnungen 220 eingeführt, um die zusätzliche Vorrichtung 206 an der Vorrichtung 202 so anzubringen, dass das Fenster 224 das Fenster 221 überlappt und die Positionierungsöffnung 222 die Positionierungsöffnung 220 überlappt. Die Positionierungsöffnungen 220 und 222 und der Positionierungsvorsprung 223 der kombinierten Vorrichtung 202 und 206 könnten verwendet werden, um den Vorsprung 50 in die Führungsöffnung 52 der Hülse 1C zu positionieren.

Wie in 17 gezeigt ist, ist die Hülse 1C an den Vorrichtungen 202 und 206 durch Einführen des Führungsvorsprungs 50 in die Positionierungsöffnungen 220 und 222 und Einführen des Positionierungsvorsprungs 223 in die Führungsöffnung 52 angebracht. Als eine Folge davon sind der Führungsvorsprung 50 und die Führungsöffnung 52 der Hülse 1C an der Führungsöffnung 220 und dem Führungsvorsprung 223 positioniert.

Die Positionierungsdaten der Faseraufnahmeöffnungen 13 werden wie folgt beschafft. Wie in 17 gezeigt, wird die Hülse 1C mit dem Licht von einer Lichtquelle 203 beschienen. Das Licht scheint durch die Aufnahmeöffnungen für optische Fasern 13, um die Anschlussoberfläche 11 zu erreichen. Die CCD-Kamera 204 empfängt das Licht durch das Fenster 221. Das erhaltene Bild auf dieselbe Art und Weise verarbeitet wie in dem Prüfungssystem 200A. Auf der Basis dieses Resultats wird eine Bestimmung gemacht, ob die Faseraufnahmeöffnungen 13 genau zu dem Führungsvorsprung 50 angeordnet sind. Mit Bezug auf 17 deuten die gestrichelten Linien die Positionen des Führungsvorsprungs 50 und der Führungsöffnung 52 an.

Das obige Prüfungsverfahren erlaubt das folgende: Für die Hülse 1A, die genaue Bestimmung der Positionsdaten der Aufnahmeöffnungen für optische Fasern 13 bezüglich der Führungsvorsprünge 10; und für die Hülse 1C, die Positionsdaten der Faseraufnahmeöffnungen 13 bezüglich des Führungsvorsprungs 50 und der Führungsöffnung 52. Wenn diese Positionsdaten verwendet werden, um die ausgeformten Produkte zu überwachen, können die Hülsen 1A und 1C mit hoher Übertragungsperformance aus den ausgeformten Produkten ausgewählt werden. Da diese Prüfung lediglich eine kurze Spanne der Prüfungszeit für jedes einzelne ausgeformte Produkt benötigt, können alle ausgeformten Produkte mit dieser Prüfung überwacht werden. Nichtsdestotrotz kann die Prüfung lediglich für eine Anzahl von Proben, die für eine Qualitätskontrolle geeignet sind, angewendet werden, die aus einer Menge von ausgeformten Produkten entnommen sind.

Die Hülsen und Formen entsprechend der vorliegenden Erfindung sind nicht auf solche der obigen Ausführungsformen beschränkt. Beispielsweise wird die Hülse 1A in der obigen Ausführungsform verwendet, um einen so genannten MT-Verbinder auszubilden, aber sie könnte auch in einem MPO-Verbinder eingebaut werden, um eine Komponente des druck-zug-artigen MPO-Verbinders auszubilden. Obwohl die Hülse 1A durch Spritzguss mit dem obigen Ausformungsharz ausgeformt ist, kann offensichtlich die Hülse genauso gut durch einen Transferpressvorgang mit Epoxidharz ausgeformt werden.

Wenn es keinen Nachteil bezüglich der obigen Entnehmbarkeit gibt, können Führungsvorsprünge 10, die keine zugespitzten Oberflächen an ihren distalen und nahen Endbereichen aufweisen, zu den Hülsen angewendet werden. Wie in der Ausführungsform beschrieben, kann in dem zylindrischen Bereich 116 die innere Oberfläche, die mit Chromnitrid überzogen ist, und der Zuspitzungswinkel &agr; verwendet werden. Allerdings, wenn es keinen Nachteil in der Loslösbarkeit gibt, könnte lediglich ein Chromnitridüberzug verwendet werden, oder könnte lediglich der Zuspitzungswinkel &agr; ohne Chromnitridüberzug verwendet werden.

Die obigen Prüfungsmethoden sind nicht auf solche der Ausführungsformen beschränkt. Wie beispielsweise in den Ausführungsformen beschrieben ist, werden die Positionsdaten der Positionierungsöffnungen 220 (die Positionen der Führungsvorsprünge 10) durch Übertragung von Licht vor der Beschaffung der Positionsdaten der Faseraufnahmeöffnungen 13 beschafft. Die Positionsdaten der Positionierungsöffnungen 220 könnten allerdings beschafft werden, nachdem die Positionsdaten der Faseraufnahmeöffnungen 13 vorher durch das übertragene Licht beschafft wurden. Das Prüfungsresultat ist unabhängig von der Reihenfolge der Beschaffung der Positionsdaten der Positionierungsöffnungen 220 und Faseraufnahmeöffnungen 13. Ferner, wenn die Positionen der Vorrichtung 202 an den Positionen der CCD-Kamera 204 festgesetzt sind, brauchen die Positionsdaten der Positionierungsöffnungen 220 nicht für jede Hülse beschafft werden. Nachdem daher die Positionen der Positionierungsöffnungen und Faseraufnahmeöffnungen separat unter Verwendung des übertragenen Lichts gemessen wurden, werden die Positionen der Faseraufnahmeöffnungen relativ zu den Positionierungsöffnungen geprüft.

Der vorliegende Erfinder fand außerdem die folgenden Probleme im Verlauf des Studiums der optischen Verbinder in den 18 und 19. Der vorliegende Erfinder beachtete die Tatsache, dass Führungspins 83 mit der Umgebung der Öffnungsbereiche der Öffnungen 92 während und nach der Einführung der Führungspins 83 in die Öffnungen 92 in Kontakt kommen. Wenn eine Harzhülse 81B verwendet wird, ist der Härtegrad der Führungspins 83 größer als der, der Hülsen 81B. Der vorliegende Erfinder hat herausgefunden, dass sich die Öffnungsbereiche der Öffnungen 92 wahrscheinlich während wiederholendem Lösen/Befestigen der Führungspins 83 abnutzen, da die Führungspins 83 und Öffnungen 92, die sich im Härtegrad stark unterscheiden, wiederholend miteinander in Kontakt gekommen sind. Wenn sich die Positionierungsgenauigkeiten allmählich aufgrund des wiederholenden Lösens/Befestigens verschlechtern, könnten die Hochgeschwindigkeitsübertragungseigenschaften beeinträchtigt werden.

Der vorliegende Erfinder denkt, dass metallische Führungspins die Hülse des optischen Verbinders, wie beispielsweise MPO-Verbinder, abnutzen, die vorgesehen sind, um Positionierung durch Führungspins genau so wie in den MT-Verbindern, gezeigt in den 18 und 19, durchzuführen.

Ferner, da sich die Führungspins 83 und Hülse 1B, die aus verschiedenen Materialien gefertigt sind, in Formvariationen mit der Zeit unterscheiden, könnten Lücken zwischen den Führungspins 83 und Öffnungen 92 aufgrund der Formvariationen entstehen, was eine Verschlechterung der Übertragungseigenschaften zur Folge hat. Ferner, da es nicht einfach ist, die Führungspins 83 in die Öffnungen 92 einzuführen, ist äußerste Vorsicht für das Einführen geboten, um Beschädigungen an der Hülse 1B vorzubeugen. Daher gab es eine Forderung für Hülsen, die ein schnelleres Einführen erlauben.

Die oben beschriebenen Hülsen lösen außerdem diese Probleme und weisen die folgenden zusätzlichen Vorteile auf.

Entsprechend des Verfahrens zur Herstellung von Hülsen, sind die inneren Oberflächen der zylindrischen Bereiche zur Ausbildung von Führungsvorsprüngen mit Chromiumnitrid überzogen. Dies erhöhte die Entfernbarkeit der Entnahme eines Positionierungsvorsprungs einer ausgeformten Hülse. Dies ermöglicht die Reduzierung von Beschädigungen des Positionierungsvorsprungs in dem Entfernungsprozess. Zusätzlich zur Unterdrückung der Beschädigung trägt der Chromnitridüberzug außerdem zur Aufrechterhaltung der hohen Formgenauigkeit des Positionierungsvorsprungs bei. Dies erlaubt die Herstellung von Hülsen mit guten Verbindungseigenschaften.

Da, wie im Detail beschrieben wurde, die Führungsvorsprünge und Führungsöffnungen integral mit der Hülse ausgebildet sind, wird die Verbindungsgenauigkeit der Verbinder durch die Führungsvorsprünge und Führungsöffnungen definiert. Wenn die positionsbezogenen Abweichungen zwischen den Führungsvorsprüngen und Führungsöffnungen und Aufnahmeöffnungen für optische Fasern unterdrückt werden, um unter einem vorbestimmten Wert bei der Prüfung zu liegen, kann diese Genauigkeit selbst dann aufrecht erhalten werden, nachdem die integral ausgeformte Hülse in einen optischen Verbinder eingebracht wurde. Das heißt, die Verbindungsgenauigkeit von optischen Verbindern ist nicht durch den Zusammenbau des optischen Verbinders bestimmt, sondern ist bestimmt durch die Ausformungsgenauigkeit der Hülse selbst. Entsprechend der Hülsen entsprechend der vorliegenden Erfindung kann die Verbindungsgenauigkeit von optischen Verbindern daher durch Ausformen der Hülsen mit hoher Genauigkeit verbessert werden. Dies ist ein kennzeichnendes Merkmal, das der Stand der Technik nicht aufweist.

Industrielle Anwendbarkeit

Entsprechend der Hülse für optische Verbinder der vorliegenden Erfindung erstrecken sich die Führungsvorsprünge und Führungseingriffsbereiche kontinuierlich von der Anschlussoberfläche der Hülse entlang einer vorbestimmten Achse, so dass sie zur Positionierung bezüglich eines zu verbindenden optischen Verbinders verwendet wird. Ferner, da die Aufnahmeöffnungen für optische Fasern, erste Führungsvorsprünge und Führungseingriffsbereiche als eine integrale Komponente, gefertigt aus dem gleichen Material, ausgebildet sind, enthält der optische Verbinder mit dieser Hülse keine zusätzliche Komponente, beispielsweise Metallführungspins, die aus einem unterschiedlichen Material gefertigt ist. Aus diesem Grund konzentrieren sich keine Belastungen aufgrund von Temperaturschwankungen auf bestimmten Teilen der Hülse. Ferner werden die Belastungen, die durch Temperaturänderungen bewirkt werden, in der gesamten Hülse verteilt.

Da die Hülse eine integrale Harzkomponente ist, weist jeder Bereich der Hülse denselben thermischen Ausdehnungskoeffizienten auf. Dies verbessert die Positionierungsgenauigkeit von Aufnahmeöffnungen für optische Verbinder mit Temperaturänderungen.

Es wird daher eine Hülse für optische Verbinder bereitgestellt, die einen optischen Verbinder mit guter Übertragungsperformance ausbilden kann. Ferner reduziert dies die Kosten zur Herstellung einer Hülse. Das vereinfacht außerdem die Zusammensetzung des optischen Verbinders.

Entsprechend der Form der vorliegenden Erfindung kann eine Harzhülse, die zwei Führungsvorsprünge, Führungsvorsprünge und Führungsöffnungen enthält, integral ausgeformt werden.

Entsprechend des Verfahrens zur Herstellung der Hülse der vorliegenden Erfindung, erlaubt das Verfahren das integrale Ausformen von Aufnahmeöffnungen für optische Fasern aufweisende Harzhülsen, die positioniert sind, um Vorsprünge und Führungseingriffsbereiche zu führen, und erlaubt außerdem die Überwachung der Hülsen.

Entsprechend dem Verfahren zur Prüfung der Hülse der vorliegenden Erfindung, in einer integral harz-ausgeformten Hülse, die zwei Führungsvorsprünge, Führungsvorsprünge und Führungsöffnungen enthält, erlaubt dieses Verfahren die genaue Prüfung der Positionen von Faseraufnahmeöffnungen relativ zu den zwei Führungsvorsprüngen und dem Führungsvorsprung und der Führungsöffnung. Dies erlaubt die Überwachung von Hülsen, die gute Übertragungseigenschaften aufweisen.


Anspruch[de]
Hülse für optische Verbinder (1E), die enthält:

eine Anschlussoberfläche (11), die aus Harz gefertigt ist;

eine Aufnahmeöffnung für optische Fasern (13), die eine innere Oberfläche und einen Endbereich aufweist, wobei sich die innere Oberfläche entlang einer vorbestimmten Achse erstreckt und aus dem Harz gefertigt ist, und wobei ein Endbereich die Anschlussoberfläche (11) erreicht;

einen ersten Führungsvorsprung (50), der proximale und distale Endbereiche bezüglich der Anschlussoberfläche (11) aufweist, wobei sich der erste Führungsvorsprung (50) kontinuierlich von der Anschlussoberfläche (11) entlang der vorbestimmten Achse erstreckt; und

einen Führungseingriffsbereich, der sich kontinuierlich von der Anschlussoberfläche (11) entlang der vorbestimmten Achse erstreckt;

bei welcher der Führungseingriffsbereich eine Führungsöffnung (52) ist, die ein proximalen Endbereich und einen distalen Endbereich bezüglich der Anschlussoberfläche (11) aufweist, und eine innere Oberfläche (52b),

dadurch gekennzeichnet, dass

der erste Führungsvorsprung (50) und der Führungseingriffsbereich integral mit der Hülse (1E) ausgebildet sind, und dass der erste Führungsvorsprung (50) und die innere Oberfläche (52b) der Führungsöffnung aus Harz gefertigt sind.
Hülse entsprechend Anspruch 1, bei der die Führungsöffnung (52) einen im Wesentlichen kreisförmigen Querschnitt aufweist. Hülse nach Anspruch 1 oder 2, bei welcher der proximale Endbereich und/oder der distale Endbereich der Führungsöffnung (52) eine erste Schräge (52a) umfasst, die so ausgebildet ist, dass sich der Querschnittsbereich der Führungsöffnung (52) allmählich entlang der vorbestimmten Achse, in Richtung auf die Anschlussoberfläche (11) hin, vergrößert. Hülse nach Anspruch 1, bei welcher der proximale Endbereich der Führungsöffnung (52) eine erste Schräge (52a) umfasst, die so ausgebildet ist, dass sich der Querschnittsbereich der Führungsöffnung (52) allmählich entlang der vorbestimmten Achse, in Richtung zur Anschlussoberfläche (11) hin, vergrößert;

der distale Endbereich des Führungsvorsprungs (50) eine zweite Schräge (50a) umfasst, die so ausgebildet ist, dass sich der Querschnittsbereich des ersten Führungsvorsprungs (50) allmählich entlang der vorbestimmten Achse, in Richtung auf die Anschlussoberfläche (11) hin, vergrößert; und

ein Schrägenwinkel der ersten Schräge (52a) ist verknüpft mit dem, der zweiten Schräge (50a).
Hülse für optische Verbinder (1A, 1C), die enthält:

eine Anschlussoberfläche (11, 21), die aus Harz gefertigt ist;

eine Aufnahmeöffnung für optische Fasern (13), die eine innere Oberfläche und einen Endbereich aufweist, wobei sich die innere Oberfläche entlang einer vorbestimmten Achse erstreckt und aus dem Harz gefertigt ist, und wobei ein Endbereich die Anschlussoberfläche (11) erreicht;

einen ersten Führungsvorsprung (10, 30), der proximale und distale Endbereiche bezüglich der Anschlussoberfläche (11) aufweist, wobei sich der erste Führungsvorsprung (10, 30) kontinuierlich von der Anschlussoberfläche (11, 21) entlang der vorbestimmten Achse erstreckt; und

einen Führungseingriffsbereich, der sich kontinuierlich von der Anschlussoberfläche (11, 21) entlang der vorbestimmten Achse erstreckt;

bei welcher der Führungseingriffsbereich einen zweiten Führungsvorsprung (10, 30) beinhaltet, der einen proximalen Endbereich (30c) und einen distalen Endbereich (30e) bezüglich der Anschlussoberfläche (11) aufweist, wobei sich der zweite Führungsvorsprung (30) kontinuierlich von der Anschlussoberfläche (11) entlang der vorbestimmten Achse erstreckt, und bei der jeder Führungsvorsprung (30) einen Querschnittsbereich (30b) an seinem proximalen Endbereich (30c) aufweist und sich allmählich entlang der vorbestimmten Achse in Richtung auf die Anschlussoberfläche (11) hin erstreckt,

dadurch charakterisiert, dass

der erste Führungsvorsprung (10, 30) und der Führungseingriffsbereich aus Harz gefertigt sind und integral mit der Hülse (1C, 1E) ausgebildet sind.
Hülse entsprechend einem der Ansprüche 1 bis 5, bei welcher der proximale Endbereich (50c) und/oder der distale Endbereich (30e, 50e) des ersten Führungsvorsprunges (10, 30, 50) einen Querschnittsbereich aufweist, der sich allmählich entlang der vorbestimmten Achse in Richtung auf die Anschlussoberfläche (11) hin, vergrößert. Hülse entsprechend einem der Ansprüche 1 bis 6, bei welcher der erste Führungsvorsprung (50) oder jeder der ersten und zweiten Führungsvorsprünge (10, 30) einen im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt aufweist. Hülse entsprechend einem der Ansprüche 1 bis 7, bei der das Harz PPS Harz beinhaltet, das 39 bis 65 Gew.% Silica Teilchenfüllstoff und 26 bis 35 Gew.% Silikat Haarfüllstoff mit einem Gesamtinhalt von 65 bis 85 Gew.% Silica Teilchenfüllstoff und Silikat Haarfüllstoff enthält. Hülse entsprechend einem der Ansprüche 1 bis 8, bei der die Aufnahmeöffnung für optische Fasern (13) zwischen dem ersten Vorsprung (10, 30, 50) und dem Führungseingriffsbereich (10, 30, 52) vorgesehen ist. Hülse entsprechend einem der Ansprüche 1 bis 9, die weiterhin eine oder mehrere zusätzliche Aufnahmeöffnung(en) für optische Fasernen (13) umfasst, wobei jede eine innere Oberfläche aufweist, die sich entlang der vorbestimmten Achse erstreckt und wobei die innere Oberfläche aus Harz gefertigt ist. Form (10c) um die Hülse für optische Verbinder (1E) entsprechend einem der Ansprüche 1 bis 4 oder 6 bis 10 bereit zu stellen, wenn sie von Anspruch 1 abhängt, umfasst die Form:

erste (128), zweite (129), dritte (123) und vierte (121) Formeinheiten, um einen Hohlraum zur Bereitstellung der Hülse (1E) festzulegen;

die ersten (128) und zweiten (129) Formeinheiten, die miteinander verbunden sind, um den Hohlraum festzulegen, die Öffnungsbereiche in Richtung auf die vorbestimmte Achse so zur Verfügung stellen, dass sie Aufnahmebereiche zur Aufnahme der dritten (123) und vierten (121) Formeinheiten zur Verfügung stellen;

die dritten (123) und vierten (121) Formeinheiten in dem Aufnahmebereich so aufgenommen sind, dass sie bezüglich der verbundenen ersten (128) und zweiten (129) Formeinheiten beweglich entlang der vorbestimmten Achse sind; und

die dritte Formeinheit (123) wenigstens einen Pin (102) enthält, um Faseraufnahmeöffnungen (13), und einen Eingriffsbereich-Ausbildungsbereich (126) auszubilden,

der wenigstens eine Pin (102) sich entlang der vorbestimmten Achse erstreckt, und

der Eingriffsbereich-Ausbildungsbereich zur Verfügung gestellt wird, um den Eingriffsbereich (52) auszubilden und sich entlang der vorbestimmten Achse erstreckt,

bei welcher der Eingriffsbereich-Ausbildungsbereich ein Vorsprung (126) ist, um die Führungsöffnung (52) auszubilden, das eine äußere Oberfläche (52) aufweist und sich entlang der vorbestimmten Achse erstreckt.

dadurch gekennzeichnet, dass

die dritte Formeinheit (123) weiterhin einen Führungsvorsprung-Ausbildungsbereich (101) enthält, um einen ersten Führungsvorsprung (50) auszubilden, wobei der Führungsvorsprung-Ausbildungsbereich (101) eine innere Oberfläche aufweist, die einer Seitenfläche des auszubildenden Führungsvorsprungs (50) gegenüber liegt und eine distale Endoberfläche, die einer distalen Endoberfläche des auszubildenden Führungsvorsprunges (50) gegenübersteht und sich entlang der vorbestimmten Achse erstreckt.
Form (100A, 100B), um die Hülse für optische Verbinder (1A, 1C) nach Anspruch 5 oder einem der Ansprüche 6 bis 10 bereit zu stellen, wenn sie von Anspruch 5 abhängt, umfasst die Form:

erste (108), zweite (109), dritte (110, 113) und vierte (111) Formeinheiten, um einen Hohlraum zur Erstellung der Hülse (1A, 1C) festzulegen;

die ersten (108) und zweiten (109) Formeinheiten, die miteinander verbunden sind, um den Hohlraum festzulegen, die Öffnungsbereiche in Richtung auf die vorbestimmte Achse so zur Verfügung stellen, dass sie Aufnahmebereiche zur Aufnahme der dritten (110, 113) und vierten (111) Formeinheiten zur Verfügung stellen;

die dritten (110, 113) und vierten (111) Formeinheiten in dem Aufnahmebereich so aufgenommen sind, dass sie bezüglich der verbundenen ersten (108) und zweiten (109) Formeinheiten beweglich entlang der vorbestimmten Achse sind;

und

die dritte Formeinheit (110, 113) wenigstens einen Pin (102) enthält, um Faseraufnahmeöffnungen (13) und einen Eingriffsbereich-Ausbildungsbereich auszubilden,

der wenigstens eine Pin (102) sich entlang der vorbestimmten Achse erstreckt, und

der Eingriffsbereich-Ausbildungsbereich zur Verfügung gestellt wird, um den Eingriffsbereich auszubilden und sich entlang der vorbestimmten Achse erstreckt,

dadurch gekennzeichnet, dass

die dritte Formeinheit (110, 113) weiterhin einen Führungsvorsprung-Ausbildungsbereich (101) enthält, um einen ersten Führungsvorsprung (10, 30) auszubilden, wobei der Führungsvorsprung-Ausbildungsbereich (101) eine innere Oberfläche aufweist, die einer Seitenfläche des auszubildenden Führungsvorsprungs (10, 30) gegenüber liegt und eine distale Endoberfläche, die einer distalen Endoberfläche des auszubildenden Führungsvorsprunges (10, 30) gegenübersteht und sich entlang der vorbestimmten Achse erstreckt, und

der Eingriffsbereich-Ausbildungsbereich ist ein zweiter Führungsvorsprung-Ausbildungsbereich (101), der eine innere Oberfläche hat, die einer Seitenfläche des auszubildenden Führungsvorsprunges (10, 30) gegenüber liegt und eine distale Endoberfläche, die einer distalen Endoberfläche des auszubildenden Führungsvorsprunges (10, 30) gegenübersteht und sich entlang der vorbestimmten Achse erstreckt, bei der der zweite Führungsvorsprung-Ausbildungsbereich (101) einen Querschnittsbereich auf einer Ebene, die senkrecht zu der Achse ist, aufweist, entsprechend des, des Führungsvorsprunges (10, 30).
Form entsprechend Anspruch 11 oder 12, bei der die dritte Formeinheit (110) ein Loch (101a) als eine Luftabgabeöffnung, auf wenigstens einer der distalen Endoberflächen aufweist und die innere Oberfläche des Führungsvorsprung-Ausbildungsbereichs (101) sich zu einer äußeren Oberfläche der dritten Formeinheit (110) erstreckt. Form entsprechend einer der Ansprüche 11 bis 13, bei welcher der Pin (102) der dritten Formeinheit einen zugespitzten distalen Endbereich aufweist. Form entsprechend einem der Ansprüche 11 bis 14, bei der die innere Oberfläche und der distale Endbereich des Führungsvorsprung-Ausbildungsbereichs (101) Chromnitridbeschichtungen aufweisen. Verfahren zur Herstellung einer optischen Verbindungshülse, das die Schritte umfasst:

Herstellen der Form entsprechend des Anspruchs 11 oder 12;

Bereitstellen eines Formharzes in die Form, um die Hülse auszubilden; und

Prüfen einer Position der Faseraufnahmeöffnung (13) bezüglich derjenigen des ersten Führungsvorsprungs (10, 30, 50) der Hülse, um die Hülsen, die die Prüfung bestanden haben, und die Hülsen, die die Prüfung nicht bestanden haben, zu überwachen.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com