Die Erfindung betrifft ein Rolltor mit einem zumindest abschnittsweise
flexiblen Torblatt, Seitenführungen und einer angetriebenen Wickelwelle, wobei
das Torblatt an seinem unteren Rand einen flexiblen, bei einer Kollision mit einem
Hindernis nachgiebigen Torblattabschluss aufweist, in Torschließstellung an
seinen seitlichen Rändern in den vertikalen Seitenführungen geführt
ist und auf die angetriebene Wickelwelle aufrollbar ist. Das zumindest abschnittsweise
flexible Torblatt weist typischerweise eine geringe Massenträgheit auf, weshalb
derartige Rolltore vorzugsweise als Schnelllaufrolltore mit einer mittleren Öffnungs-
und Schließgeschwindigkeit von 0,5 m/s und mehr eingesetzt werden. Durch Schnelllaufrolltore
können beispielsweise in Lagerhallen häufig genutzte Toröffnungen
schnell geöffnet und geschlossen werden, wodurch bei der Benutzung Stillstandzeiten
weitgehend vermieden werden. Durch den bei einer Kollision mit einem Hindernis nachgiebigen
Torblattabschluss können Waren vor Beschädigung und Personen vor Verletzungen
geschützt werden.
Ein Rolltor mit den eingangs beschriebenen Merkmalen ist aus der
EP 0 922 830 A1 bekannt. Zur Erhöhung
der Formstabilität des aus einer flexiblen Folie bestehenden Torblattes sind
am Torblattabschluss horizontal gespannte Gummiseile vorgesehen, die an randseitigen,
in den Seitenführungen geführten Schlitten befestigt sind. Bei einer Kollision
mit einem Hindernis gibt der durch die Gummiseile gespannte Torblattabschluss nach.
Beim Einsatz des Rolltores als Außentor kann das Torblatt jedoch durch Windlasten
stark verformt und aus den Seitenführungen herausgedrückt werden. Die
Stabilität des flexiblen Torblattes ist verbesserungsbedürftig.
Die DE 43 19 824 C1
beschreibt ein Rolltor mit einem zumindest abschnittsweise flexiblen Torblatt, dessen
unterer Rand einen bei einer Kollision mit einem Hindernis nachgiebigen Torblattabschluss
aufweist. Der flexible Torblattabschluss besteht aus zwei bis drei formstabilen
Segmenten, die mit federelastischen Verbindern derart zusammengehalten sind, dass
die Kollision des Torblattabschlusses mit einem Hindernis ein Abwinkeln des ansonsten
gerade verlaufenden Torblattabschlusses bewirkt. Allerdings kann diese Ausgestaltung
bereits bei geringen Querkräften, beispielsweise durch eine Windlast, eine
der Federkennlinie der Verbinderelemente entsprechende Auslenkung bewirken.
Aus der DE 203 20 336 U1
ist ein Rolltor bekannt, dessen flexibles Torblatt seitlich angeordnete Scharnierbänder
aus einer Vielzahl von Scharniergliedern umfasst. Die Scharniere sind durch ein
Spannelement verbunden, dessen Vorspannkraft variabel einstellbar ist. Durch diese
Ausgestaltung sind die sich in Bewegungsrichtung des Rolltores erstreckenden Teile
des Torblattes bei einer Kollision gegeneinander aus der Torblattebene auslenkbar,
wenn eine von außen einwirkende Kraft die voreingestellte Vorspannkraft übertrifft.
Der ausgelenkte Teil der Torblattebene muss zur Wiederherstellung des Torblattes
manuell in die Ebene der benachbarten Randteile zurückgeführt und die
Halteverbindungen wieder hergestellt werden.
Aus der Praxis ist ein Rolltor mit den eingangs beschriebenen Merkmalen
bekannt, bei dem als flexibler Torblattabschluss ein Mehrkammerprofil aus einem
flexiblen Kunststoff vorgesehen ist. Das Profil weist horizontal ausgerichtete Stege
zur Versteifung auf. Durch die Anordnung der Stege kann das Mehrkammerprofil unter
Einwirkung einer Querkraft in Vertikalrichtung leichter verformt werden als in Horizontalrichtung.
Der Begriff Querkraft bezeichnet dabei eine Kraft oder Kraftkomponente, die senkrecht
zu der Längsachse des Torblattabschlusses wirkt. Trotz der erhöhten Stabilität
des Mehrkammerprofils in horizontaler Richtung kann eine störende Durchbiegung
bei einer flächig wirkenden Windlast nicht immer verhindert werden.
In DE 296 23 251 U1
wird ein Rolltor mit flexiblen Torblattabschluss beschrieben, an den ein Rohrkörper
angehängt ist, der einen sehr geringen Verformungswiderstand aufweist. In diesem
Rohrkörper ist eine Sicherheitseinrichtung mit einem Sensor angebracht, die
bei einer Biegung oder Quetschung des Rohrkörpers aufgrund einer geringen Krafteinwirkung
von einer Seite oder von unten ein Stoppsignal abgibt, wodurch die Abwärtsbewegung
des Rolltores angehalten wird. Der als Abschlusssegment dienende Rohrkörper
ist nicht formstabil und muss nach einer Kollision ausgetauscht werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde ein Rolltor mit den eingangs
beschriebenen Merkmalen anzugeben, dessen Torblattabschluss bei einer gleichmäßig
verteilten Krafteinwirkung eine hohe Festigkeit und bei der Kollision mit einem
Hindernis eine erforderliche Nachgiebigkeit aufweist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass
der flexible Torblattabschluss eine Vielzahl von entlang des unteren Randes des
Torblattes in Reihe angeordneten und an Stirnflächen anliegenden formstabilen
Segmenten aufweist, die durch zumindest ein Spannelement beaufschlagt und dergestalt
zusammengehalten sind, dass die Kollision des Torblattabschlusses mit einem Hindernis
ein Abwinkeln des ansonsten gerade verlaufenden Torblattabschlusses bewirkt. Im
normalen Betriebszustand liegen die Segmente flächig aneinander an und werden
von dem zumindest einen Spannelement zusammengehalten, so dass zum Abwinkeln benachbarter
Segmente die Spannkraft des Spannelementes überwunden werden
muss. Auf die benachbarten Segmente müssen unterschiedlich große Querkräfte
wirken, deren Differenz &Dgr;F einen minimalen Schwellenwert &Dgr;Fmin
übersteigt, bevor die miteinander fluchtenden Segmente gegeneinander verkanten.
Bei einer flächig verteilten Krafteinwirkung auf das Torblatt, beispielsweise
durch Windlast, unterscheiden sich die auf benachbarte Segmente wirkenden Querkräfte
nur wenig. Bei einer Kollision des Torblattabschlusses mit einem Hindernis treten
dagegen lokal an einzelnen Segmenten sehr unterschiedliche Querkräfte auf.
Durch die Anordnung und Spannkraft des Spannelementes oder mehrerer Spannelemente
kann so erreicht werden, dass der Torblattabschluss bei flächig verteilter
Krafteinwirkung starr bleibt und ein Durchbiegen des Torblattes verhindert, und
dass er bei einer Kollision mit einem Hindernis dennoch eine ausreichend hohe Flexibilität
aufweist.
Der Torblattabschluss kann vorzugsweise durch einen umgeschlagenen
und beispielsweise durch eine Naht oder Verklebungen geschlossenen Endabschnitt
des flexiblen Torblattes, der die Segmente umgibt, gebildet sein. Ohne Einschränkung
kann der Torblattabschluss jedoch auch als separate Leiste ausgebildet sein, die
mit dem anschließenden flexiblen Torblattabschnitt verbunden ist. An der Unterseite
des Torblattabschlusses kann auch eine zusätzliche elastische Abschlussleiste,
beispielsweise aus einem Hohlprofilgummi oder aus Schaumstoff, vorgesehen sein.
Durch eine solche Leiste können die Wind- und Schalldichtigkeit des Rolltors
im geschlossenen Zustand und die Schutzwirkung des Torblattabschlusses bei einer
Kollision weiter verbessert werden.
In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung sind die Segmente
als Hohlprofilstücke mit zumindest einer Hohlkammer ausgebildet und durch zumindest
ein innenliegendes Spannelemente beaufschlagt und zusammengehalten. Diese Ausführung
umfasst sowohl einfache dick- oder dünnwandige Rohrstücke, die leicht
zu fertigen sind, als auch Hohlprofile mit mehreren Kammern.
In weiterer Ausgestaltung ist vorgesehen, dass das Spannelement aus
einem elastischen Zugseil besteht, welches alle Segmente durchgreift und an den
endseitigen Segmenten befestigt ist. Eine solche Ausgestaltung zeichnet sich durch
geringe Materialkosten und einen geringen Fertigungsaufwand aus. Zusätzlich
oder alternativ können jedoch auch Spannelemente vorgesehen sein, die jeweils
nur einige der Segmente durchgreifen. Durch die abschnittsweise Anordnung mehrerer
Spannelemente können die flexiblen Eigenschaften entlang des Torblattabschlusses
gezielt beeinflusst werden. Es ist beispielsweise möglich, die durch eine flächig
verteilt wirkende Windlast stärker beanspruchten seitlichen Enden des Torblattabschlusses
zusätzlich zu verstärken.
Besonders bevorzugt ist eine Ausführung der Erfindung, bei der
die für die Abwinklung benachbarter Segmente erforderliche Querkraft von der
Wirkrichtung dieser Kraft abhängig ist. Üblicherweise ist entlang der
Bewegungsrichtung des Torblattabschlusses in vertikaler Richtung eine sehr hohe
Flexibilität erforderlich, um Gegenstände und Personen sicher vor Schaden
zu schützen. Senkrecht zur Bewegungsrichtung des Torblattabschlusses in horizontaler
Richtung besteht die Gefahr eines Einklemmens nicht, so dass eine größere
Steifheit des Torblattes von Vorteil ist. Bei einer ausreichend hohen Differenz
&Dgr;F der Querkräfte auf zwei benachbarte Segmente kommt es zu einem Abwinkeln
der Segmente um eine Knickachse, an der sich die Segmente randseitig berühren.
Der minimale Schwellwert &Dgr;Fmin wird dabei bei einem einzigen Spannelement
von der Spannkraft des Spannelementes und dem Abstand zwischen Knickachse und Spannelement
bestimmt, wobei &Dgr;Fmin mit zunehmendem Abstand zwischen Knickachse
und Spannelement zunimmt. Bei mehreren Spannelementen ergibt sich der minimale Schwellwert
aus der Überlagerung der einzelnen Spannelemente, wobei jeweils die Spannkraft
und der Abstand zu der Knickachse zu berücksichtigen sind. Durch eine exzentrische
Anordnung zumindest eines Spannelementes und/oder die Ausformung der Querschnittsfläche
der Segmente kann erreicht werden, dass der Abstand zwischen Spannelement und Rand
der Querschnittsfläche in verschiedenen Richtungen senkrecht zu der Ausdehnung
der in Reihe angeordneten Segmente unterschiedlich ist. Der für ein Abwinkeln
erforderliche minimale Schwellwert &Dgr;Fmin kann abhängig von
der Richtung der auf die Segmente wirkenden Kraft, genau auf die Erfordernisse abgestimmt,
eingestellt werden. Zur Erleichterung der Abwinklung benachbarter Segmente in eine
bestimmte vorgegebene Richtung kann auch eine randseitige Abflachung an den Stirnflächen
der Segmente vorgesehen sein. Durch eine Abflachung an zumindest einer Stirnfläche
der Segmente wird die Auflagefläche der benachbarten Segmente und damit auch
der Abstand zwischen Knickachse und Spannelement bzw. Spannelementen bei einer Abwicklung
in der vorgegebenen Richtung reduziert.
Gemäß einer bevorzugten Ausführung der Erfindung ist
zur Verbesserung der Betriebssicherheit vorgesehen, dass das Rolltor eine Sicherheitseinrichtung
aufweist, die bei einer Abwärtsbewegung des Torblattes eine Kollision mit einem
Hindernis erkennt und die Torblattbewegung stoppt. Erfindungsgemäß umfasst
die Sicherheitseinrichtung einen Sensor, der ein Abwinkeln der Segmente erkennt
und in diesem Fall das Stoppsignal auslöst. Zur Erkennung einer Abwinklung
der Segmente kann in den Segmenten eine Hohlkammer zur Aufnahme einer Lichtschranke
vorgesehen sein. Beim normalen Betrieb verläuft der Torblattabschluss
gerade, so dass auch die Hohlkammern zur Aufnahme der Lichtschranke fluchten und
einen direkten Sichtkontakt zwischen einem Sender und einem Empfänger der Lichtschranke
ermöglichen. Bei einer Kollision des Torblattabschlusses mit einem Hindernis
kommt es zu einem Abwinkeln des Torblattabschlusses, wodurch der Sichtkontakt unterbrochen
und die Lichtschranke ausgelöst wird. Durch das Auslösen der Lichtschranke
kann die Bewegung des Torblattes durch eine Steuerelektronik angehalten werden.
Zur Erkennung eines Abwinkeln der Segmente kann in den Segmenten auch jeweils eine
elektrischer Leiter mit stirnseitigen Kontaktflächen vorgesehen sein. Bei dem
normalen Betrieb des Rolltores verläuft der Torblattabschluss gerade und die
Kontaktfläche zweier benachbarter Segmente berühren sich. Bei der Kollision
des Torblattabschlusses mit einem Hindernis kommt es zu einem Abwinkeln des Torblattabschlusses,
wodurch die zuvor durchgehende elektrische Verbindung über die Segmente unterbrochen
wird. Durch die Unterbrechung der Verbindung kann die Kollision von einer Steuerelektronik
erkannt und das Torblatt angehalten werden. Schließlich kann als Sicherheitseinrichtung
auch ein fluidgefüllter Druckschlauch oder ein Schlauch mit einem Luftpolster
verwendet werden, der in miteinander fluchtende Hohlkammern der Segmente eingezogen
wird. Wenn das Torblatt bei einer Abwärtsbewegung auf ein Hindernis auftrifft,
löst das Abwinkeln der Segmente einen Druckimpuls aus, der durch einen Drucksensor
erfasst wird. Durch den Druckimpuls kann die Kollision von einer Steuerelektronik
erkannt und das Torblatt angehalten werden.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel
darstellenden Zeichnung erläutert. Es zeigen schematisch:
1 ein erfindungsgemäßes Rolltor bei einer
Kollision mit einem Hindernis,
2a bis d Querschnitte von erfindungsgemäßen formstabilen
Segmenten eines Torblattabschlusses mit alternativen Anordnungen von Spannelementen,
3a bis c alternative Ausgestaltungen der Stirnseite der Segmente,
4 in Reihe angeordnete Segmente eines Torblattabschlusses
mit einer alternativen Anordnung von drei Spannelementen.
1 zeigt ein erfindungsgemäßes Rolltor
1 in einer Draufsicht. Das abschnittsweise flexible Torblatt
2 ist in Seitenführungen 3 geführt und auf eine von
einem Antriebsmotor 4 angetriebene Wickelwelle 5 aufrollbar. Das
Torblatt 2 weist am unteren Rand einen flexiblen Torblattabschluss
6 auf, der nach einer Kollision mit einem Hindernis 7 abgewinkelt
ist. Der flexible Torblattabschluss 6 weist eine Vielzahl von entlang des
unteren Randes des Torblattes 2 in Reihe angeordneten und aneinander anliegenden
formstabilen Segmenten 8 auf, die als Hohlprofilstücke ausgebildet
und durch zwei innenliegende Spannelemente 9beaufschlagt sind. Die Spannelemente
9 sind als elastische Zugseile ausgebildet, die jeweils alle in Reihe angeordneten
Segmente 8 durchgreifen. Die Bewegung des Torblattes 2 zumindest
in Schließrichtung wird von einer Sicherheitseinrichtung, die das Abwinkeln
der Segmente 8 bei einer Kollision mit einem Hindernis 7 erkennt,
gestoppt. Zur Verstärkung des Torblattes 2 sind zwischen flexiblen
Abschnitten 10 des Torblattes, die aus einer dicken Folie bestehen, horizontal
ausgerichtete Profile 11 aus Kunststoff oder Metall vorgesehen. In der
vergrößerten Teilansicht der 1 ist zu erkennen,
dass der Torblattabschluss 6 durch die von dem Hindernis 7 ausgeübte
Kraft an benachbarten Segmenten 8 abgewinkelt ist. Die Segmente
8 berühren sich im Bereich einer Knickachse 12 der Abwinklung
randseitig. Der für ein Abwinkeln erforderliche minimale Schwellwert &Dgr;Fmin
ist dabei von den Abständen d1 und d2 zwischen Knickachse
12 und den beiden Spannelementen 9 abhängig. An der Unterseite
des Torblattabschlusses 6 ist eine zusätzliche Abschlussleiste
13 aus einem elastischen Kunststoffhohlprofil vorgesehen, die bei einem
geschlossenen Rolltor 1 eine gute Wind- und Schalldichtigkeit gewährleistet
und die flexiblen Eigenschaften des Torblattabschlusses 6 verbessert.
In den 2a bis 2d sind alternative
Ausgestaltungen der Segmente 8 im Querschnitt dargestellt. Die für
eine Abwinkeln zweier benachbarter Segmente 8 erforderliche Differenz der
jeweils einwirkenden Querkraft &Dgr;Fmin ist jeweils für vier
Richtungen der auf die in Reihe angeordneten Segmente 8 einwirkenden Kraft
als Vektor dargestellt. 2a zeigt ein Segment 8 in Form
eines kurzen Rockstückes. 2b zeigt eine Segment
8, welches als Mehrkammerhohlprofil ausgebildet ist und bei einem vergleichsweise
geringen Materialaufwand eine gute Festigkeit und einen großen Durchmesser
aufweist. Bei den Ausführungen gemäß 2a und
2b ist jeweils ein einziges Spannelement 9 mittig in dem
als Hohlprofilstück ausgebildeten Segment 8 angeordnet. Die für
eine Abwinklung zweier benachbarter Segmente erforderliche Querkraft ist nicht von
der Wirkrichtung dieser Kraft abhängig. 2c zeigt ein Segment
8, bei dem zwei Spannelemente 9 von der Mitte ausgehend in radialer
Richtung versetzt angeordnet sind. Ein aus diesen Segmenten aufgebauter Torblattabschluss
6 kann in horizontaler Richtung sehr leicht nach oben und unten geknickt
werden und weist in vertikaler Richtung eine hohe Steifigkeit auf. In der Mitte
der Querschnittsfläche der Segmente 8 ist eine Hohlkammer
14 zur Aufnahme einer Lichtschranke vorgesehen. Bei dem in der
2d dargestellten Segment 8 sind zwei
Spannelemente 9 ausgehend von der Mitte der Querschnittsfläche sowohl
in horizontaler Richtung als auch in vertikaler Richtung versetzt angeordnet. Aufgrund
der Anordnung der Spannelemente 9 kann ein aus diesen Segmenten
8 aufgebauter Torblattabschluss 6 besonders leicht in vertikaler
Richtung nach unten abgewinkelt werden. Zur Verbesserung der flexiblen Eigenschaften
des gesamten Torblattabschlusses 6 und zur Gewährleistung einer guten
Schall- und Luftdichtheit bei einem geschlossenen Rolltor 1 sind die Segmente
8 von einem elastischen Kunststoffmantel 15 umgeben. Zur Erkennung
einer Kollision mit einem Hindernis 7 weisen die Segmente einen elektrischen
Leiter mit stirnseitigen Kontaktflächen 16 auf. Bei einer Kollision
des Torblattabschlusses 6 mit einem Hindernis 7 wird der zuvor
geschlossene elektrische Kontakt entlang der in Reihe angeordneten Segmente
8 unterbrochen und das Torblatt 2 von einer Steuerelektronik angehalten.
3a zeigt ein im Querschnitt ein rechteckförmiges Segment
8 mit einem mittig angeordneten Spannelement 9. Durch eine solche
Ausgestaltung der Segmente 8 wird in horizontaler Richtung eine hohe Steifigkeit
und in vertikaler Richtung eine hohe Flexibilität erreicht. Das in
3b dargestellte Segment weist an der Stirnseite 17 eine
ein Abwinkeln erleichternde randseitige Abflachung 18 auf. Durch die randseitige
Abflachung 18 wird eine Vorzugsrichtung festgelegt, in die ein Abwinkeln
erleichtert ist.
3c zeigt eine Anordnung von Segmenten, die jeweils
an beiden Stirnseiten 17, 17' eine Abflachung 18 aufweisen.
An der Stirnseite 17 der Segmente 8 ist ein Vorsprung
19 vorgesehen, der gelenkig drehbar in einer zugeordneten Nut
20 an der anderen Stirnseite 17' der angrenzenden Segmente
8 gelagert ist. Durch diese Anordnung werden ein sehr leichtes Abwinkeln
in vertikaler Richtung und eine hohe Steifigkeit in horizontaler Richtung erreicht.
Die flexiblen Eigenschaften des Tobabschlusses 6 können
ohne Einschränkung durch die Anordnung von einem Spannelement 9 oder
mehrerer Spannelemente 9 und/oder die Ausformung der Segmente
8 entsprechend der Erfordernisse angepasst werden.
4 zeigt in Reihe angeordnete Segmente 8 des
Torblattabschlusses 6 mit einer alternativen Anordnung von drei Spannelementen
9, 9'. Zusätzlich zu einem alle Segmente 8 durchgreifenden
Spannelement 9 ist an den seitlichen Rändern des Torblattabschlusses
6 jeweils ein zusätzliches, lediglich einige der Segmente
8 durchgreifendes Spannelement 9' vorgesehen. Durch die zusätzlichen
Spannelemente 9' wird der Torblattabschluss 6 abschnittsweise
verstärkt.