Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung mehrerer landwirtschaftlicher
Maschinensysteme bei der Bearbeitung eines zu bearbeitenden Territoriums, bei dem
auf Basis einer Referenzlinie eine optimierte Route zur Bearbeitung des Territoriums
für das jeweilige Maschinensystem ermittelt wird und dann das betreffende Maschinensystem
entlang dieser Route gefahren wird. Darüber hinaus betrifft die Erfindung ein
entsprechendes Steuerungssystem zur Steuerung einer Mehrzahl von landwirtschaftlichen
Maschinensystemen.
Nachdem die Leistungsfähigkeit landwirtschaftlicher Maschinensysteme,
d. h. von Arbeitsfahrzeugen wie z. B. Mähdreschern oder Feldhäckslern
bzw. von Schleppern mit diversen Anbauten wie Sämaschinen, Düngerstreuern,
Spritzgeräten, Wendern, Schwadern etc. immer weiter gesteigert wurde, gewinnt
in den letzten Jahren die Planung des Arbeitsablaufs immer mehr an Bedeutung. Für
die einzelnen Arbeitseinsätze steht, insbesondere bei der Ernte, meist wetterbedingt
nur ein begrenzter Arbeitszeitraum zur Verfügung, der oftmals wegen einer mangelnden
Einsatzplanung nicht optimal ausgenutzt wird. Darüber hinaus ist eine präzise
Einsatzplanung wichtig, um die theoretisch maximal mögliche Leistungsfähigkeit
der Maschinen auch im praktischen Einsatz zu erreichen. Um dieses Ziel einer optimalen
Durchführung des Arbeitseinsatzes zu erreichen, wurden sog. Routenplanungssysteme
und Routenplanungsverfahren entwickelt, mit denen für das jeweilige Maschinensystem
eine optimale Route bei der Bearbeitung eines Territoriums, z. B. eines bestimmten
Schlages, ermittelt wird. Das betreffende Maschinensystem kann dann je nach Ausgestaltung
des Maschinensystems vollautomatisch, d. h. durch eine Lenkautomation, halbautomatisch
oder manuell mit Unterstützung durch eine geeignete Anzeigevorrichtung, bei
der der Benutzer versuchen muss, das Fahrzeug auf einer virtuellen Fahrlinie zu
halten, entlang dieser Route verfahren werden. Üblicherweise arbeiten solche
Routenplanungssysteme und die Lenkautomaten mit satellitengestützten Navigationseinrichtungen,
beispielsweise mit Hilfe von GPS-Empfängern (GPS = Global Positioning System).
Zur Verbesserung der Genauigkeit gibt es verschiedene Korrekturverfahren, wie beispielsweise
für das GPS-Verfahren das sog. DGPS (Differentielles GPS).
Ein Routenplanungssystem wird beispielsweise in der EP
0 821 296 A2 beschrieben. Hierbei werden durch Abfahren oder Ablaufen der
Feldumrandung mit einem GPS-Gerät die Koordinaten für die Feldumrandung
aufgezeichnet und es werden weitere arbeitsfahrzeugspezifische Daten, insbesondere
die Arbeitsbreite, eingegeben. Mit einer elektronischen Datenverarbeitungseinrichtung
wird dann anhand eines bestimmten Berechnungsalgorithmus der Verlauf des Bearbeitungsfahrwegs
in Form einer digitalisierten Bearbeitungsroute generiert, wobei ein bestimmtes
Optimierungskriterium für die Bearbeitungsroute beachtet wird. Typische Optimierungskriterien
können beispielsweise darin bestehen, dass notwendige Hilfsfahrten wie beispielsweise
Fahrtstrecken zum Wenden an den Feldenden, Fahrten zum Abtanken eines Mähdreschers
etc. möglichst gering gehalten werden. Ein anderes Optimierungskriterium kann
darin bestehen, dass die Zeit zur Bearbeitung eines bestimmten Feldes insgesamt
möglichst gering zu halten ist, wobei ggf. etwas längere Wendestrecken,
die aber schneller abfahrbar sind, weil sie keinen Fahrtrichtungswechsel erfordern,
in Kauf genommen werden. Ebenso kann aber auch eine Optimierung hinsichtlich mehrerer
verschiedener Optimierungskriterien erfolgen, um einen optimalen Kompromiss zwischen
den verschiedenen Optimierungskriterien zu erreichen.
In vielen Fällen werden landwirtschaftliche Nutzflächen
von Maschinensystemen mit unterschiedlicher Arbeitsbreite bearbeitet. Sofern es
sich um neuere Maschinensysteme handelt, haben diese oft ein eigenes separates GPS-gestütztes
Routenplanungs- und Automationssystem, welches – basierend auf den Abmessungen
und sonstigen Rahmenbedingungen des jeweiligen Maschinensystems – eine auf
das betreffende Maschinensystem abgestimmte Routenplanung durchführt. Dies
erfordert, dass jedes Maschinensystem zunächst wenigstens die Außenkontur
des zu bearbeitenden Territoriums, beispielsweise durch einmaliges Umfahren, bestimmt.
Ein solches Vorgehen ist relativ zeitaufwändig. Zwar besteht bereits die Möglichkeit,
wie dies in der EP 0 821 296 B1
und der DE 10 2004 0720 242 1 beschrieben
wird, dass von einem Routenplanungssystem bereits komplett erstellte Fahrtrouten
für andere Einsatzzwecke wieder genutzt werden. Dies ist jedoch nur dann möglich,
wenn es sich um das gleiche Maschinensystem handelt oder zumindest um ein Maschinensystem
mit gleichen oder sehr ähnlichen Arbeitsparametern wie Arbeitsbreite, Wendekreis
etc.
Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein zeitsparenderes
und damit kostengünstigeres Verfahren zur Steuerung mehrerer landwirtschaftlicher
Maschinensysteme, welche insbesondere auch unterschiedliche Maschinenparameter aufweisen,
sowie ein entsprechendes Steuerungssystem hierfür zu schaffen.
Diese Aufgabe wird zum einen durch ein Verfahren gemäß Patentanspruch
1 und zum anderen durch ein Steuerungssystem gemäß Patentanspruch 10 gelöst.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird zunächst
eine Referenzlinie durch Aufzeichnen einer mit einem ersten Maschinensystem abgefahrenen
Referenzstrecke ermittelt. Diese Referenzlinie wird vom ersten Maschinensystem an
zumindest ein zweites Maschinensystem übersendet, welches auf Basis dieser
Referenzlinie des ersten Maschinensystems und unter Berücksichtigung der Arbeitsbedingungen
des zweiten Maschinensystems entsprechend gesteuert wird. Bei den Arbeitsbedingungen
kann es sich um Maschinenparameter wie Arbeitsbreite, Wenderadius etc. des Maschinensystems
selbst, aber auch um Randbedingungen wie Feldfruchteigenschaften und deren Auswirkungen
für das Maschinensystem etc handeln. Das heißt, es wird für das zweite
Maschinensystem auf Basis der Referenzlinie eine eigene, speziell auf dieses Maschinensystem
zugeschnittene Route ermittelt.
Ein erfindungsgemäßes Steuerungssystem zur Steuerung einer
Mehrzahl von landwirtschaftlichen Maschinensystemen bei der Bearbeitung eines zu
bearbeitenden Territoriums muss eine an einem ersten Maschinensystem angeordnete
Referenzlinienermittlungseinrichtung aufweisen, um durch Aufzeichnen einer mit dem
ersten Maschinensystem abgefahrenen Referenzstrecke eine Referenzlinie zu ermitteln.
Außerdem wird am ersten Maschinensystem eine Sendeeinrichtung benötigt,
um die Referenzlinie an zumindest ein zweites Maschinensystem zu übersenden.
Ein zweites Maschinensystem muss eine entsprechende Empfangseinrichtung aufweisen,
um die Referenzlinie des ersten Maschinensystems zu empfangen. Außerdem wird
eine Routenplanungseinrichtung für das zweite Maschinensystem benötigt,
um auf Basis der empfangenen Referenzlinie und unter Berücksichtigung der Arbeitsbedingungen
des zweiten Maschinensystems eine optimierte Route zur Bearbeitung des Territoriums
für das zweite Maschinensystem zu ermitteln.
Am zweiten Maschinensystem ist dabei bevorzugt auch eine Fahrsteuerungseinheit
und/oder eine Anzeigeeinheit zum Verfahren des zweiten Maschinensystems entlang
dieser Route angeordnet.
Mit dem erfindungsgemäßen Steuerungsverfahren bzw. Steuerungssystem
ist es folglich nicht mehr nötig, dass jedes Maschinensystem selbst eine Referenzstrecke,
beispielsweise die Feldumrandung, abfährt. Dennoch kann von jedem Maschinensystem
individuell die für das jeweilige Maschinensystem optimale Route ermittelt
und abgefahren werden.
Vorzugsweise kann dabei auf Basis dieser Referenzlinie auch das erste
Maschinensystem selbst, welches die Referenzlinie aufgezeichnet hat, unter Berücksichtigung
der Arbeitsbedingungen des ersten Maschinensystems gesteuert werden. Hierzu wird
eine Routenplanungseinrichtung für das erste Maschinensystem benötigt,
um auf Basis der Referenzlinie und unter Berücksichtigung der Arbeitsbedingungen
des ersten Maschinensystems eine optimierte Route zur Bearbeitung des Territoriums
für das erste Maschinensystem zu ermitteln. Außerdem sollten dann am ersten
Maschinensystem eine Fahrsteuerungseinheit und/oder eine Anzeigeeinheit zum Verfahren
des Maschinensystems entlang dieser Route angeordnet sein.
Die abhängigen Ansprüche und die weitere Beschreibung enthalten
besonders vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung, wobei
das erfindungsgemäße Steuerungssystem auch analog zu den abhängigen
Verfahrensansprüchen weitergebildet sein kann und umgekehrt.
In vielen Fällen reicht es aus, wenn nur eine Referenzlinie übertragen
wird, beispielsweise nur ein Schlagrand, zu dem die einzelnen Spuren parallel verlaufen,
entlang deren das jeweilige Maschinensystem zur Bearbeitung des Schlages verfahren
werden soll. Vorzugsweise werden aber mehrere Referenzlinien vom ersten Maschinensystem
ermittelt und an das zweite Maschinensystem gesendet, beispielsweise der obere Schlagrand,
der untere Schlagrand, der rechte und der linke Schlagrand sowie im Schlag an passenden
Positionen verlaufende Strecken, an denen beispielsweise der Schlag in geeigneter
Weise in Teilgebiete unterteilt werden kann.
Für das Aufzeichnen der Referenzlinie gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Beispielsweise kann bei einer Variante der Fahrer beim Abfahren einer Referenzstrecke
an einer Bedienerschnittstelle zunächst einen Startpunkt setzen und ebenso
wieder einen Endpunkt setzen, wenn er das Ende der Referenzstrecke erreicht hat.
Dabei ist es möglich, dass als Referenzstrecke immer eine gerade Linie zwischen
Start- und Endpunkt gezogen wird. Dies bietet sich beispielsweise an, wenn es sich
um eine entsprechend gerade Schlagkante oder um eine Linie im Schlag handelt, entlang
deren der Schlag in Teilgebiete unterteilt werden soll. Ebenso ist aber auch ein
„Konturmodus" realisierbar, bei dem zwischen dem Startpunkt und dem Endpunkt
der Referenzstrecke regelmäßig die Positionskoordinaten des Fahrzeugs
erfasst und aufgezeichnet werden und somit die genaue Kontur der abgefahrenen Referenzstrecke
erfasst wird und als Referenzlinie verwendet werden kann. Eine weitere Alternative
besteht darin, dass nur ein Startpunkt vorgegeben und dann eine bestimmte Streckenlänge
abgefahren wird.
Bei einer Referenzlinie kann es sich, wie zuvor beschrieben, um eine
einzelne Strecke, beispielsweise nur um einen Schlagrand handeln. Eine Referenzlinie
kann aber auch aus mehreren Teilstrecken zusammengesetzt sein, wobei die einzelnen
Teilstrecken natürlich auch wieder als separate Referenzlinien angesehen werden
können.
Zur Verwendung auf dem zweiten Maschinensystem kann diese Referenzlinie
grundsätzlich in ein anderes Koordinatensystem umgerechnet werden. Bei einer
bevorzugten Variante arbeiten jedoch beide Maschinensysteme mit demselben Koordinatensystem,
d. h. sowohl die Ermittlung der Referenzlinie als auch die Ermittlung der optimierten
Routen für das erste Maschinensystem und das zweite Maschinensystem erfolgen
jeweils im gleichen Koordinatensystem mit einem genau definierten Ursprung. Es wird
dabei vorzugsweise ein lokales Koordinatensystem verwendet, dessen Ursprung –
beispielsweise eine Ecke des zu bearbeitenden Territoriums – in Form von
Koordinaten des satellitenunterstützten Navigationssystems definiert ist, z.
B. als GPS-Position mit Breitengrad, Längengrad und Elevation. Dieser „Nullpunkt"
ist dann für alle Maschinensysteme identisch.
Es ist grundsätzlich möglich, dass das erste Maschinensystem
und das zweite Maschinensystem das Territorium zeitlich nacheinander bearbeiten,
d. h. dass es sich um Maschinensysteme einer Verfahrenskette handelt, wie z. B.
eine Sämaschine und eine Feldspritze oder eine Schneidemaschine und nachfolgende
Wender und Schwader.
Ein typischer Anwendungsfall der Erfindung besteht beispielsweise
darin, dass auf einem bisher unbearbeiteten Schlag im Frühjahr eine Egge mit
einer bestimmten ersten Arbeitsbreite eingesetzt wird. Dabei wird mit dem betreffenden
Maschinensystem (Traktor mit Egge) eine Referenzlinie aufgezeichnet und basierend
auf dieser Referenzlinie unter Berücksichtigung der Arbeitsbreite der Egge
eine optimale Route für die Egge ermittelt. Es folgt dann etwas später
eine Einsaat mit einer Sämaschine, welche eine andere Arbeitsbreite aufweist.
Diese erhält von der Egge die Referenzlinie und es wird dann, ebenfalls basierend
auf dieser Referenzlinie, jedoch nun unter Berücksichtigung der Arbeitsbreite
der Sämaschine, eine optimale Route für die Sämaschine ermittelt.
Ebenso kann für nachfolgende Einsätze mit anderen Maschinensystemen, beispielsweise
beim Ausbringen von Dünger oder Spritzmittel, verfahren werden, wobei die genutzten
Maschinensysteme jeweils wieder andere Arbeitsbreiten aufweisen. Diese Vorgehensweise
kann beliebig fortgesetzt werden, d. h es kann z. B die gleiche Referenzlinie schließlich
auch von einem Mähdrescher bei der Ernte genutzt werden, um für diesen
die optimale Route unter Berücksichtigung der Arbeitsbreite des Mähdreschers
zu ermitteln.
Vorzugsweise wird das Verfahren jedoch auch dann genutzt, wenn das
erste Maschinensystem und das zweite Maschinensystem ein Territorium zumindest zeitweise
parallel bearbeiten, wie z. B. für die Maschinen eines Maschinenverbands, welche
parallel ein größeres Gebiet abarbeiten. Dabei können die einzelnen
Maschinensysteme auch gleichartige Maschinensysteme, beispielsweise mehrere Mähdrescher
oder mehrere Feldhäcksler – auch desselben Typs – sein.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird auf Basis einer
ursprünglich ermittelten Referenzlinie eine weitere, abgeleitete Referenzlinie
ermittelt, welche anstelle oder zusammen mit der ursprünglich ermittelten Referenzlinie
an das zweite Maschinensystem übergeben wird. Das heißt, es werden beispielsweise
aus der ursprünglich aufgenommenen Referenzlinie eine oder mehrere verschobene
Referenzlinien als virtuelle Leitlinien erzeugt, welche die Fahrspuren für
die einzelnen Maschinensysteme definieren. Dabei ist vorzugsweise ein fester Versatz
zwischen den weiteren Referenzlinien vorgesehen. Dies ist insbesondere dann sinnvoll,
wenn es sich um gleichartige Maschinensysteme handelt, die parallel ein- und dasselbe
Feld bearbeiten.
Zusätzlich zu den Referenzlinien können vorzugsweise auch
Zusatzinformationen wie Wegmarkierungen, bereits bearbeitete Fahrspuren, Hindernisse,
Sperrflächen etc. vom ersten Maschinensystem an das zweite Maschinensystem
übergeben werden. Diese können dann bei der Steuerung des zweiten Maschinensystems,
d. h. der Routenplanung für dieses Maschinensystem, entsprechend berücksichtigt
werden.
Vor allem wenn mehrere Maschinen gleichzeitig oder nur teilweise zeitlich
versetzt ein Territorium gemeinsam bearbeiten, sollte die Übergabe aller Informationen,
insbesondere der Referenzlinien, dynamisch während des gesamten Arbeitseinsatzes
erfolgen. D. h. sobald ein erstes Maschinensystem eine neue Referenzlinie ermittelt,
wird diese sofort an das zweite Maschinensystem übersendet. Dabei kann eine
Übersendung automatisch durch das Maschinensystem erfolgen und/oder durch den
Bediener des jeweiligen Maschinensystems veranlasst werden. Ebenso ist es aber auch
möglich, eine Übersendung bzw. einen Empfang neuer Referenzlinien zu unterbinden
bzw. zu verzögern.
Bevorzugt weist auch das zweite Maschinensystem eine geeignete Referenzlinienermittlungseinrichtung
auf, um durch Aufzeichnen einer mit dem zweiten Maschinensystem abgefahrenen Referenzstrecke
eine Referenzlinie zu ermitteln. Dieses Maschinensystem sollte dann bevorzugt auch
eine Sendeeinrichtung aufweisen, um die Referenzlinie an zumindest ein weiteres
Maschinensystem zu übersenden. Ebenso weist das erste Maschinensystem vorzugsweise
auch eine Empfangseinrichtung auf, um die Referenzlinie eines anderen Maschinensystems
zu empfangen. Auf diese Weise können die Maschinensysteme insbesondere beim
Start eines Ernteeinsatzes auch jeweils einen Teil einer kombinierten
Gesamt-Referenzlinie abfahren und sich gegenseitig die Referenzlinien übersenden.
Beispielsweise könnte ein Maschinensystem den rechten und den oberen Schlagrand
abfahren und das andere Maschinensystem den linken und den unteren Schlagrand, um
so in kürzester Zeit alle notwendigen Referenzlinien bzw. Teilstrecken für
eine kombinierten Gesamt-Referenzlinie (z.B. eine komplette Feldumrandung) zu ermitteln,
die dann von dem Maschinensystem jeweils für die Routenplanung herangezogen
wird.
Bei einer bevorzugten Variante ist es auch möglich, festzulegen,
ob eine bestimmte Arbeitsmaschine Referenzlinien für andere Arbeitsmaschinen
vorgeben darf und somit als eine Art „Master-Maschine" arbeitet oder ob es
sich lediglich um eine „Client-Maschine" handelt, die nur von einer anderen
Maschine Referenzlinien empfängt und entsprechend diesen Referenzlinien gesteuert
wird.
Für die Kommunikation unter den Maschinensystemen können
beliebige Kommunikationssysteme und die hierfür bekannten Sende-/Empfangseinrichtungen
– insbesondere funkgestützte Systeme, wie sie auch für Sprechfunk
benutzt werden – zum Einsatz kommen. Beispielsweise ist aber auch die Nutzung
von Mobilfunknetzen o. Ä. möglich. Besonders bevorzugt handelt es sich
um bidirektionale Verbindungen.
Die Erfindung wird im Folgenden unter Hinweis auf die beigefügten
Figuren anhand von Ausführungsbeispielen noch einmal näher erläutert.
Hieraus ergeben sich auch weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung. Es zeigen:
1 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen
Steuerungssystems zur Steuerung von zwei Maschinensystemen,
2 ein Territorium, welches von einem Arbeitsverband
mit drei Maschinensystemen nach einem Routenplan gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel
abzuarbeiten ist,
3 das Territorium gemäß 2,
welches von einem Arbeitsverband mit drei Maschinensystemen nach einem Routenplan
gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel abzuarbeiten ist,
4 eine Darstellung möglicher Referenzlinien bei
einem Territorium mit polygonen Außenkonturen,
5 ein in Fahrstrecken unterteiltes, von zwei Arbeitsmaschinen
abzuarbeitendes Territorium.
Bei dem in 1 dargestellten Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Steuerungssystems werden der Einfachheit halber
nur zwei gleichartig aufgebaute Maschinensysteme 1, 2, hier zwei
Mähdrescher, dargestellt, die z. B. gemeinsam in einem Maschinenverband eingesetzt
werden können, um ein größeres Areal in möglichst kurzer Zeit
abzuarbeiten.
Der Aufbau und die Funktionsweise solcher Mähdrescher
1, 2 sind dem Fachmann ebenso wie geeignete Steuerungssysteme
zur Steuerung der Mähdrescher 1, 2 grundsätzlich bekannt.
Des Weiteren sind beispielsweise aus der EP
0 821 296 A1 und der DE 10
2004 027 242 A2 geeignete Routenplanungssysteme bekannt, auf die hier voll
inhaltlich verwiesen wird. Daher sind in 1 nur noch
die zur Erläuterung der Erfindung wesentlichen Komponenten der jeweils in den
Mähdrescher 1, 2 benötigten Steuerungsanordnungen
12, 12' schematisch dargestellt. Dabei sind diese Steuerungsanordnungen
12, 12', welche zusammen ein erfindungsgemäßes Steuerungssystem
bilden, in den beiden Mähdreschern 1, 2 im Wesentlichen identisch
aufgebaut.
Die Mähdrescher 1, 2 bzw. die Steuerungsanordnungen
12, 12' weisen hier z. B. jeweils eine zentrale Steuerungseinrichtung
4, 4' mit einer Referenzlinienermittlungseinrichtung
6, 6' und einer Routenplanungseinrichtung 5,
5' auf. Bei der zentralen Steuerungseinrichtung 4, 4'
kann es sich beispielsweise um einen Mikroprozessor handeln, auf dem die Referenzlinienermittlungseinrichtung
6, 6' und die Routenplanungseinrichtung 5,
5' in Form von Softwaremodulen realisiert sind.
Außerdem weisen die Mähdrescher 1, 2 eine
Sendeeinrichtung 7, 7' und eine Empfangseinrichtung
8, 8' auf, um Daten an den jeweils anderen Mähdrescher
2, 1 zu übersenden bzw. von dem anderen Mähdrescher
2, 1 zu empfangen.
In dem in 1 dargestellten Ausführungsbeispiel
werden von der Referenzlinienermittlungseinrichtung 6 des ersten Mähdreschers
1 ermittelte Referenzlinien L sowie in Abhängigkeit von diesen Referenzlinien
L ermittelte weitere Referenzlinien LV an die Empfangseinrichtung
8' des zweiten Mähdreschers 2 übertragen.
Jeder der Mähdrescher 1, 2 weist außerdem
eine Fahrsteuerungseinheit 10, 10' auf, mit der der jeweilige
Mähdrescher 1, 2 entsprechend einer von der Routenplanungseinrichtung
5, 5' geplanten Route automatisch gefahren werden kann.
Für die Ermittlung der Referenzlinien L und die automatische
Steuerung benötigt jeder der Mähdrescher 1, 2 eine Positionsermittlungseinrichtung
3, 3', beispielsweise einen GPS-Empfänger, welcher von geeigneten
Positionssatelliten PS GPS-Signale erhält. Vorzugsweise handelt es sich hierbei
um einen GPS-Empfänger, welcher in einem korrigierten satellitengestützten
System, beispielsweise mit DGPS o. Ä. arbeitet, um eine möglichst exakte
Positionsbestimmung, bevorzugt auf wenige Zentimeter genau, durchzuführen.
Die Referenzlinienermittlungseinrichtung 6, 6' umfasst
außerdem entsprechende Aufzeichnungsmittel, um entlang einer abgefahrenen Strecke
jeweils die mittels der Positionsermittlungseinrichtung 3, 3'
erfassten Positionen aufzuzeichnen und daraus eine Referenzlinie L zu generieren.
Die so ermittelte Referenzlinie L kann dann an die Routenplanungseinrichtung
5, 5' zur weiteren Verarbeitung, d. h. zur Planung der optimalen
Route, gesendet werden. Ebenso kann die Referenzlinie L an die Sendeeinrichtung
7, 7' übergeben werden, um sie dann an die Empfangseinrichtung
8, 8' des jeweils anderen Mähdreschers 2,
3 zu übersenden. Eine an der Empfangseinrichtung 8,
8' empfangene Referenzlinie L kann ebenso an die Routenplanungseinrichtung
5, 5' übergeben werden, um auf Basis dieser Referenzlinie
L in der bekannten Weise eine optimale Route zu planen. Ermittelte Referenzlinien,
geplante Routen sowie weitere Daten können jeweils in einer Speichereinrichtung
11, 11' für den späteren Gebrauch hinterlegt werden,
In jedem der Mähdrescher 1, 2 befindet sich in einer Fahrerkabine
eine Anzeigeeinheit 9 mit einer Displayfläche 9D und einer
Anzahl von Tasten 9T. Beispielsweise kann es sich hierbei um ein Display
in Form eines Touchscreen handeln, bei dem am Rand entsprechende Funktionstasten
9T dargestellt sind.
Auf der Displayfläche 9D können dann die ermittelten
Referenzlinien bzw. die von einem anderen Maschinensystem empfangenen Referenzlinien
und/oder die optimale abzufahrende Route dargestellt werden. Außerdem können
jeweils die Positionen des betreffenden Mähdreschers 1,
2 und die der anderen Maschinensysteme in einer Gesamtdarstellung des abzuarbeitenden
Schlags dargestellt werden. So kann der Fahrer jederzeit erkennen, ob sich der von
ihm bediente Mähdrescher 1, 2 an der richtigen Position auf
der abzufahrenden Route befindet und wo sich die anderen Maschinensysteme befinden.
Durch die Tasten 9T kann der Fahrer die Darstellungsart wählen bzw.
von automatischem Fahrbetrieb auch in einen Handbetrieb umschalten.
In einem solchen Handbetrieb werden dem Fahrer beispielsweise auf
der Displayfläche 9D eine virtuelle Leitlinie und ein Symbol für
die Position des von ihm bedienten Maschinensystems 1, 2 angezeigt,
so dass die Abweichung des Symbols von der virtuellen Leitlinie, die der Abweichung
des Maschinensystems von der zu fahrenden Route entspricht, angezeigt wird. Mit
einer solchen Führungshilfe kann der Fahrer das Fahrzeug manuell relativ exakt
entlang der gewünschten Route steuern.
Es ist klar, dass ein Automatikmodus, in dem der Mähdrescher
1, 2 vollautomatisch von der Fahrsteuerungseinheit 10,
10' entlang der geplanten Route verfahren wird, jederzeit durch einen Notknopf
ausgeschaltet werden kann. Eine solche Abschaltung wird auch erreicht, wenn der
Fahrer beispielsweise ins Lenkrad greift oder die Bremse bedient. Das heißt,
ein solcher Automatikmodus ist jederzeit vom Fahrer übersteuerbar.
In 2 ist ein möglicher Einsatz eines
erfindungsgemäßen Steuerungssystems auf einem relativ großen rechtwinkligen
Schlag dargestellt, der mit drei in einem Arbeitsverband parallel arbeitenden Mähdreschern
1, 2, 2' abgearbeitet wird. Die Mähdrescher bzw.
deren für das erfindungsgemäße Steuerungssystem notwendige Komponenten
können wie in 1 dargestellt aufgebaut sein.
Da es sich um ein rechtwinkliges Feld S handelt, reicht es aus, wenn
der erste Mähdrescher 1 zunächst eine erste Kante, hier die linke
Kante des Felds, abfährt und dabei die Leitlinie L generiert wird. Dieser Mähdrescher
1 übersendet dann die Leitlinie L – d. h. die hierfür
benötigten Daten – an die anderen Mähdrescher 2,
2' des Arbeitsverbandes. Zusätzlich werden weitere Informationen übergeben,
beispielsweise hier, dass die Arbeitsbreite aller im Arbeitsverband tätigen
Mähdrescher 1, 2, 2' gleich ist und dass nach einer
gemeinsamen Arbeitsstrategie jeder Mähdrescher 1, 2,
2' nur jede dritte Spur abzuernten hat. Daraufhin können von den einzelnen
Mähdreschern 1, 2, 2' jeweils die optimalen Routen
R1, R2, R3 berechnet werden, und die Mähdrescher
1, 2, 2' können jeweils gemäß diesen angezeigten
Routen R1, R2, R3 das Feld abarbeiten. Auf diese
Weise können sehr schnell große Feldflächen abgearbeitet werden,
wobei es aufgrund der geschickten Anwahl der Spuren nicht notwendig ist, dass die
einzelnen Mähdrescher 1, 2, 2' lange Wendemanöver
mit Umstellen der Fahrtrichtung durchführen, sondern direkt die nächste
von ihnen abzuerntende Spur anfahren können.
Sinnvollerweise stehen bei einer solchen Vorgehensweise die einzelnen
Mähdrescher 1, 2, 2' bzw. deren Routenplanungssysteme
in permanentem Datenaustausch untereinander und übersenden insbesondere an
die jeweils anderen Mähdrescher 1, 2, 2' die eigene
Position, so dass bei der Routenplanung berücksichtigt werden kann, dass es
nicht zu Kollisionen oder Wartezeiten zur Vermeidung von Kollisionen, insbesondere
in den Vorgewendebereichen V kommen kann.
3 zeigt noch einmal das gleiche Feld S, hier jedoch
bei der gemeinsamen Bearbeitung durch drei Maschinensysteme mit einer anderen Arbeitsstrategie.
Auch hier wird zunächst durch Abfahren der äußersten
rechten Feldkante die erste Referenzlinie L durch das erste Maschinensystem erfasst.
Hier sollen jedoch drei Maschinensysteme mit unterschiedlichen Arbeitsbreiten eingesetzt
werden. Daher wird der Schlag S in geschickter Weise in verschiedene Beete B1,
B2, B3 unterteilt, wobei bei der Aufteilung berücksichtigt
wird, welches Beet B1, B2, B3 von welchem Maschinensystem
mit welcher Arbeitsbreite abzuarbeiten ist. Die Beetgrößen werden dabei
so gewählt, dass die Maschinensysteme jeweils vier Fahrspuren F1,
F2, F3 zur Abarbeitung des jeweiligen Beets B1,
B2, B3 benötigt. Durch die unterschiedliche Spurbreite
ergeben sich dementsprechend unterschiedliche Beetbreiten. Von der ursprünglich
ermittelten Referenzlinie L werden dann für die einzelnen Beete B1,
B2, B3 jeweils virtuelle Referenzlinien LV1, LV2,
LV
3 abgeleitet. Die einzelnen Maschinensysteme können dann auf Basis
der abgeleiteten Referenzlinien LV1, LV2, LV
3 selber die weiteren Fahrspuren F1, F2, F3
innerhalb des von ihnen abzuarbeitenden Beets B1, B2, B3
bestimmen und sich eine optimale Route wählen.
4 zeigt, wie durch eine geschickte Aufnahme bestimmter
Referenzlinien gesonderte Flächenbereiche in einem Schlag S' mit polygonen
Außenkanten bestimmt werden können. So können beispielsweise zunächst
die Referenzlinien L1, L5, L4, L6, L7,
L8 abgefahren werden, die die Außenkanten des Schlages S' definieren.
Weitere Referenzlinien L2, L3, können dazu dienen, den
Schlag S' in drei Teilgebiete zu unterteilen. Diese Referenzlinien L1,
L5, L4, L6, L7, L8 können
beispielsweise von einem ersten Maschinensystem, beispielsweise in einem Schlepper
mit entsprechenden Maschinenanbauten bei der Einsaat, ermittelt werden und dann
an weitere Maschinensysteme übermittelt werden, die später in der Prozesskette
benötigt werden. Anhand dieser Referenzlinien können dann die nachfolgenden
Maschinensysteme ihre eigenen optimalen Routen planen.
Es ist aber auch möglich, dass beispielsweise bei einer parallelen
Bearbeitung dieses Schlages wieder anhand der Referenzlinien einzelne Beete gebildet
werden, die verschiedenen Maschinensystemen eines Maschinenverbandes zugeordnet
werden, welche dann jeweils anhand der für dieses Teilbeet geltenden Referenzlinien
eine optimale Route ermitteln, mit der das betreffende Maschinensystem das zugeordnete
Beet bearbeitet.
Ein weiteres Beispiel hierfür ist in 5
dargestellt. Hier wird ein Schlag S'' von zwei Maschinensystemen zumindest teilweise
parallel bearbeitet. Dazu fährt zunächst ein Maschinensystem, beispielsweise
ein erster Mähdrescher, entlang der oberen Schlagkante und schneidet dabei
den Vorgewendebereich am oberen Feldrand frei. Dabei wird gleichzeitig die obere
Kontur des Schlages S'' als erste Referenzlinie L9 aufgezeichnet. Gleichzeitig
fährt das zweite Maschinensystem, beispielsweise ein zweiter Mähdrescher,
entlang der in 5 unteren Kante des Schlages S'' und
schneidet dort den Vorgewendebereich frei, wobei gleichzeitig die untere Referenzlinie
L11 erfasst wird. Jeder der Mähdrescher übersendet dann die
von ihm ermittelte Referenzlinie L9, L11 an den jeweils anderen
Mähdrescher. Der zweite Mähdrescher fährt dann am rechten Rand des
Schlags S'' die erste Spur von unten nach oben ab und zeichnet dort eine weitere
Referenzlinie L12 auf. Parallel dazu fährt der erste Mähdrescher
die kürzere Spur am linken Rand des Schlags S'' ab, zeichnet dort ebenfalls
eine weitere Referenzlinie L10 auf und folgt dann einer von ihm generierten
Route R4 bis ungefähr zum mittleren Bereich des Feldes, entlang
dessen der Schlag S'' in zwei Beete B4, B5 unterteilt werden
soll.
Er schneidet dann eine mittlere Spur frei und erfasst dabei zugleich
eine weitere Referenzlinie L13. Diese Referenzlinie L13 wird
dann um eine Schnittbreite nach rechts verschoben, so dass sich eine abgeleitete
Referenzlinie LV ergibt, welche als virtuelle Leitlinie LV
für die Bearbeitung an der Grenze der beiden Beete B4, B5
für den zweiten Mähdrescher geeignet ist. Diese Referenzlinie LV
wird an den zweiten Mähdrescher übersendet, der dann entsprechend seine
Routenplanung vornimmt und direkt von der rechten Randkante entlang der Route R5
eine Spur anfährt, welche der übersendeten Referenzlinie LV
entspricht, um nach Abarbeiten dieser Spur dann weiter entlang der von ihm geplanten
optimalen Route R5 zu verfahren.
Es ist klar, dass es sich bei den in den 2,
3 und 5 dargestellten
Ausführungsbeispielen wieder nur um relativ kleine Feldausschnitte handelt,
die lediglich prinzipielle Möglichkeiten zur Feldbearbeitung wiedergeben. In
der Realität wird es sich um erheblich größere Territorien mit einer
Vielzahl von Spuren handeln, wenn zur Bearbeitung ein Verband mit mehreren parallel
arbeitenden Maschinensystemen eingesetzt werden soll. Anhand der Beispiele lässt
sich aber schnell erfassen, welche Vorteile – nämlich das Generieren
einer zentralen Referenzlinie durch ein Maschinensystem und die Bereitstellung dieser
Referenzlinie für weitere Anwendungen anderer Maschinensysteme – das
erfindungsgemäße Verfahren bietet.
Es wird abschließend noch einmal darauf hingewiesen, dass es
sich bei den in den Figuren dargestellten Maschinensystemen und Steuerungssystemen
sowie den im Zusammenhang damit erläuterten konkreten Verfahren lediglich um
Ausführungsbeispiele handelt, welche vom Fachmann in vielfacher Hinsicht variiert
werden können, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Es wird außerdem
der Vollständigkeit halber darauf hingewiesen, dass die Verwendung der unbestimmten
Artikel „ein" bzw. „eine" nicht ausschließt, dass die betreffenden Merkmale
auch mehrfach vorhanden sein können.
- 1
- Mähdrescher
- 2, 2'
- Mähdrescher
- 3, 3'
- Positionsermittlungseinrichtung
- 4, 4'
- Steuerungseinrichtung
- 5, 5'
- Routenplanungseinrichtung
- 6, 6'
- Referenzlinienermittlungseinrichtung
- 7, 7'
- Sendeeinrichtung
- 8, 8'
- Empfangseinrichtung
- 9, 9'
- Anzeigeeinheit
- 9D
- Displayfläche
- 9T
- Taste
- 10, 10'
- Fahrsteuerungseinheit
- 11, 11'
- Speichereinrichtung
- 12, 12'
- Steuerungsanordnung
- S
- Schlag
- S'
- Schlag
- S''
- Schlag
- V
- Vorgewendebereich
- L
- Referenzlinie
- LV
- Referenzlinie
- L1, L2,..., L13
- Referenzlinien
- LV1, LV2, LV3
- Referenzlinien
- R1, R2, ..., R5
- Routen
- B1, B2, ..., B5
- Beete