Die Erfindung betrifft eine Leistungsschaltung mit einem strombegrenzenden
Halbleiterschalter und einer an den strombegrenzenden Halbleiterschalter angeschlossenen
Steuerung zum Auf- und Zusteuern des Halbleiterschalters, wobei die Steuerung eine
Kurzschlussschutzschaltung für den strombegrenzenden Halbleiterschalter aufweist.
Leistungshalbleiterschalter, die in der Lage sind, elektrische Ströme
von über 1A zu schalten, zeichnen sich durch eine einfache Steuerung und hohe
Lebensdauer aus, da sie keine zur Abnutzung neigenden Teile beinhalten. Solche Leistungshalbleiter
werden insbesondere auch zum Schalten von Netzspannungen genutzt und als Dimmer
eingesetzt, um stufenlos die Leistung von elektrischen Lampen, Leuchten oder Motoren
zu regulieren.
Als Leistungshalbleiter werden neben Tyristoren und Bipolar-Transistoren
vermehrt auch Feldeffekttransistoren verwendet, die sich durch ein schnelles Schaltverhalten
auszeichnen. Von Vorteil bei Feldeffekttransistoren ist weiterhin der positive Temperaturkoeffizient,
wodurch eine einfache Parallelschaltung zu realisieren ist. Als Leistungsfeldeffekttransistoren
werden vor allem N-Kanal-Feldeffekttransistoren mit einer Driftstrecke im Bereich
der Drain-Elektrode eingesetzt.
Feldeffekttransistoren lassen sich sowohl als Phasenan- als auch als
Phasenabschnittsdimmer zur Steuerung der von einer Wechselspannungsquelle an einen
Verbraucher abgegebenen Leistung betreiben. Bei der Phasenanschnittssteuerung wird
die von der Wechselspannungsquelle an den Verbraucher abgegebene Leistung dadurch
reduziert, dass der Anfang der positiven bzw. negativen Halbwelle der Wechselspannung
entsprechend der zu steuernden Leistung abgeschnitten wird. Bei der Phasenabschnittssteuerung
dagegen wird die Leistung im Verbraucher reduziert, in dem die Wechselspannung vom
Nulldurchgang an entsprechend der zu steuernden Leistung verzögert zum Verbraucher
durchgeschaltet bzw. vorzeitig wieder unterbrochen wird. Die Phasenabschnittssteuerung
hat gegenüber der Phasenanschnittssteuerung den Vorteil, dass sich beim Einschalten
keine steilen Spannungsflanken ergeben.
Leistungsschaltungen zum Schalten und Dimmen von Wechselspannungen
mit Feldeffekttransistoren als Halbleiterschalter weisen in der Regel zwei in Reihe
geschaltete N-Kanal-Feldeffekttransistoren mit einer Driftstrecke im Bereich der
Drain-Elektrode auf, wobei die Source-Elektroden der beiden Feldeffekttransistoren
miteinander verbunden sind. Die Drain-Elektrode des einen Feldeffekttransistors
ist dann an die Wechselspannungsquelle, die Drain-Elektrode des anderen Feldeffekttransistors
an den Verbraucher angeschlossen. Die Gate-Elektroden der beiden Feldeffekttransistoren
sind mit einer Steuerung verbunden, die die Gate-Spannung regelt, um die Feldeffekttransistoren
auf und zu zusteuern und so die von der Wechselspannung an den Verbraucher abgegebene
Leistung zu regulieren.
Um die Leistungsschaltung mit den in Reihe angeordneten Feldeffekttransistoren
kurzschlussfest zu machen, d. h., bei Auftreten eines Kurzschlusses im Verbraucher
zu verhindern, dass dann die von der Wechselspannungsquelle angegebene Leistung
durch Überhitzung die Feldeffekttransistoren beschädigt oder zerstört,
weisen die Leistungsschaltungen in der Regel eine zusätzliche Kurzschlussschutzschaltung
auf.
Zwei mögliche Ausbildungen einer solchen Kurzschlussschutzschaltung
sind in der DE 698 08 044 T2 dargestellt.
Gemäß der herkömmlicherweise verwendeten Schaltungsauslegung ist
zum Erreichen der Kurzschlussfestigkeit zwischen den beiden Source Elektroden der
Feldeffekttransistoren ein zusätzlicher ohmscher Widerstand in den Strompfad
geschaltet. Die mit den Gate-Elektroden der Feldeffekttransistoren verbundene Steuerung
tastet den Spannungsabfall über diesen ohmschen Widerstand ab. Wenn der Spannungsabfall
aufgrund eines Kurzschlusses im nachgeschalteten Verbraucher stark ansteigt, wird
dieser Spannungsabfall von der Steuerung registriert und daraufhin dann die beiden
Feldeffekttransistoren abgeschaltet. Diese herkömmliche Kurzschlussschutzschaltung
führt aufgrund des zusätzlich in den Strompfad geschalteten ohmschen Widerstands
zu einem ungewünschten Leistungsverlust.
Um einen solchen Leistungsverlust zu verhindern, wird in der
DE 698 08 044 T2 eine Kurzschlussschutzschaltung
für einen Phasenanschnittsbetrieb einer Leistungsschaltung mit zwei über
die Source-Elektroden in Reihe geschalteten Feldeffekttransistoren vorgeschlagen,
bei der zusätzliche Bauelemente zur Messung der Änderung des Gate-Elektroden-Potentiale
bezogen auf die zwischen den Source-Elektroden und der Drain-Elektroden anliegenden
Spannungen vorgesehen sind. Auf der Grundlage der Messergebnisse wird das Schalten
der Feldeffekttransistoren in den leitenden Zustand dann entweder erlaubt oder verhindert.
Diese bekannte Kurzschlussschutzschaltung ist jedoch aufwändig und nur im Rahmen
einer Phasenanschnittssteuerung einsetzbar.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Leistungsschaltung
mit einem Halbleiterschalter bereitzustellen, der sich durch eine einfache und zuverlässige
Kurzschlussschutzschaltung zum Verhindern einer Beschädigung bzw. Zerstörung
des Halbleiterschalters bei Kurzschlüssen im nachgeschalteten
Verbraucher auszeichnet, ohne dass die Kurzschluss-Schutzschaltung zu zusätzlichen
Leistungsverlusten führt. Diese Aufgabe wird durch eine Leistungsschaltung
gemäß Anspruch 1 gelöst. Bevorzugte Weiterbildungen sind in den abhängigen
Ansprüchen angegeben.
Gemäß der Erfindung weist die Leistungsschaltung einen strombegrenzenden
Halbleiterschalter und eine an den strombegrenzenden Halbleiterschalter angeschlossenen
Steuerung zum Auf- und Zusteuern des Halbleiterschalters auf, wobei die Steuerung
eine Kurzschlussschutzschaltung zum Erfassen und Bewerten des Spannungsabfalls über
den strombegrenzenden Halbleiterschalter umfasst.
Durch den erfindungsgemäßen Einsatz eines strombegrenzenden
Halbleiterschalters in der Leistungsschaltung und Erfassen und Bewerten des Spannungsabfalls
über diesen strombegrenzenden Halbleiterschalter ist es möglich, im Falle
eines Kurzschlusses im nachgeschalteten Verbraucher sowohl im Phasenanschnitts-
als auch Phasenabschnittsbetrieb durch Abschalten des strombegrenzenden Halbleiterschalters
bei einem erhöhten Spannungsabfall ein Beschädigen oder Zerstören
des strombegrenzenden Halbleiterschalters zu verhindern. Die strombegrenzende Eigenschaft
des Halbleiterschalters sorgt dabei dafür, dass im Kurzschlussfall des nachgeschalteten
Verbrauchers ein Strom-Sättigungsbetrieb im Halbleiterschalter auftritt, der
wiederum dazu führt, dass sich ein Sprung im Spannungsabfall über den
strombegrenzenden Halbleiterschalter ergibt. Dieser Sprung im Spannungsabfall lässt
sich auf einfache Weise erfassen und bewerten, um dann entsprechende Maßnahmen
zum Schutz des Halbleiterschalters vorzunehmen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist der strombegrenzende
Halbleiterschalter als Feldeffekttransistor ausgelegt, wobei die Steuerung mit der
Gate-Elektrode des Feldeffekttransistors zum Auf- oder Zusteuern des Feldeffekttransistors
verbunden ist. Durch den Einsatz eines Feldeffekttransistors lässt sich ein
schnelles Schalten der Leistungselektronik erreichen und insbesondere auch der positive
Temperaturkoeffizient, der für einen thermischen Selbstschutz sorgt, ausnutzen.
Bevorzugt ist dabei eine Auslegung des Feldeffekttransistors mit einer maximalen
Gate-Spannung, die eine Strombegrenzung unterhalb der maximal zulässigen Strombelastung
des Feldeffekttransistors zur Folge hat. Durch diese Auslegung der Leistungsschaltung
wird gewährleistet, dass der Feldeffekttransistor eine ausreichende Reserve
hinsichtlich der möglichen Strombelastung bei einem Kurzschluss besitzt und
somit der Steuerung ausreichend Zeit gegeben wird, den Feldeffekttransistor rechtzeitig
abzuschalten. Der Wert der maximal zulässigen Strombelastung entspricht dabei
wenigstens dem Dreifachen des Sättigungsstroms des Feldeffekttransistors.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist
die Kurzschlussschutzschaltung einen ohmschen Widerstand auf, der an die Drain-Elektrode
des Feldeffekttransistors angeschlossen ist. Hierdurch wird eine einfache Auslegung
der Kurzschlussschutzschaltung gewährleistet, da über den ohmschen Widerstand
der Spannungsgrenzwert festgelegt werden kann, der von Kurzschlussschutzschaltung
als Vorliegen eines Kurzschlusses im Verbraucher bewertet wird.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform dient
die Leistungsschaltung zum Betrieb eines Verbrauchers mit einer Wechselspannung,
wobei der strombegrenzende Halbleiterschalter zwei in Serie angeordnete, über
die Source-Elektroden miteinander verbundene Feldeffekttransistoren aufweist, die
parallel zu Source-Elektrode und Drain-Elektrode jedes der beiden Feldeffekttransistoren
eine Diode aufweisen, die in Durchlassrichtung geschaltet ist. Durch diese Auslegung
des Halbleiterschalters kann auf einfache Weise ein Phasenanschnitt- wie auch ein
Phasenabschnittsbetrieb mit Kurzschlussschutz gewährleistet werden.
Die Erfindung wird anhand der beigefügten Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigen:
1 eine Prinzipdarstellung einer erfindungsgemäßen
Leistungssteuerung im Blockschaltbild; und
2 eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Leistungssteuerung.
1 zeigt vereinfacht eine erfindungsgemäße
Leistungsschaltung zum Schalten und stufenlosen Regeln einer einem Verbraucher zugeführten
Leistung. Die Leistungssteuerung eignet sich dabei zur Aussteuerung einer von einer
Wechselspannungsquelle, insbesondere einer Netzspannungsquelle abgegebenen Leistung
im Bereich von 0 bis 100 % der zur Verfügung gestellten Leistung. Die erfindungsgemäße
Leistungssteuerung kann dabei sowohl im Phasenanschnitts- als auch im Phasenabschnittsbetrieb
eingesetzt werden. Die erfindungsgemäße Leistungssteuerung lässt
sich z. B. als Dimmer für einen Beleuchtungskörper einsetzen.
Die erfindungsgemäße Leistungssteuerung umfasst einen strombegrenzenden
Halbleiterschalter 1, der in einen Strompfad 2 zwischen einer
Spannungsquelle 3 und einem Verbraucher 4 geschaltet ist. Der
strombegrenzende Halbleiterschalter 1 wird über eine Steuerung
5 zum Auf- und Zusteuern des strombegrenzenden Halbleiterschalters
1 betrieben. Die Steuerung 5 weist hierzu einen Mikrocontroller
51
auf, der mit eine Spannungsversorgung 52 verbunden ist,
um Spannungsimpulse auf den strombegrenzenden Halbleiterschalter zum Auf- und Zusteuern
abzugeben. Der dem Verbraucher 4 zugeführte elektrische Strom wird
dabei durch den Arbeitszyklus des Mikrocontrollers 51 bestimmt, der das
Verhältnis zwischen der Zeitdauer, in der der strombegrenzende Halbleiteschalter
1 leitend ist und somit Strom durchlässt, und der Zeitdauer, die der
strombegrenzende Halbleiterschalter sperrt, vorgibt.
Um eine Beschädigung bzw. eine Zerstörung des strombegrenzenden
Halbleiterschalters 1 durch einen Kurzschluss im Verbraucher
4 zu verhindern, weist die Steuerung eine Kurzschlussschutzschaltung
53 auf, die mit der strombegrenzenden Halbleiterschaltung und dem Mikrocontroller
51 verbunden ist und den Spannungsabfall über den strombegrenzenden
Halbleiterschalter 1 erfasst und bewertet. Der strombegrenzende Halbleiterschalter
1 ist dabei so dimensioniert, dass eine Strombegrenzung auch bei vollem
Aufsteuern unterhalb der maximalen zulässigen Strombelastung erfolgt, so dass
der strombegrenzende Halbleiterschalter 1 für einige zehn Mikrosekunden,
vorzugsweise wenigstens 100 Mikrosekunden das Anliegen der volle Versorgungsspannung
übersteht.
Der strombegrenzende Halbleiterschalter ist weiterhin so ausgelegt,
dass sein ohmscher Widerstand beim regulären Betrieb, d. h. beim Fließen
des Nennstrom klein ist, was dazu führt, dass dann nur ein geringer Spannungsabfall
auftritt. Bei einem Kurzschluss im Verbraucher steigt bei einem aufgesteuerten strombegrenzenden
Halbleiterschalter dann der durch den Halbleiterschalter fließende elektrische
Strom auf den Sättigungswert an, d. h., der strombegrenzende Halbleiterschalter
wird zur Konstantstromquelle. Gleichzeitig erreicht der Spannungsabfall über
den strombegrenzenden Halbleiterschalter den Wert der Versorgungsspannung, z. B.
der Netzwechselspannung von 360 V. Dieser Anstieg des Spannungsabfalls über
den strombegrenzenden Halbleiterschalter wird von der Kurzschlussschutzschaltung
53 erfasst, die daraufhin über den angeschlossenen Mikrocontroller
51 den strombegrenzenden Halbleiterschalter abschaltet und so vor einer
Beschädigung oder Zerstörung schützt.
Der strombegrenzende Halbleiterschalter 1 ist vorzugsweise
als Feldeffekttransistor ausgeführt, bei dem die Source-Elektrode und die Drain-Elektrode
in den Strompfad geschaltet sind und der Feldeffekttransistor über seine Gate-Elektrode
durch den Mikrocontroller 51 der Steuerung 5 auf und zu gesteuert
wird. Als Feldeffekttransistoren werden vorzugsweise N-Kanal-Feldeffekttransistoren
mit einer Driftstrecke im Bereich der Drain-Elektrode eingesetzt.
Die Kurzschlussschaltung wird dabei vorzugsweise von einem Widerstandselement
gebildet, vorzugsweise einem hochohmigen Widerstandselement, das an die Drain-Elektrode
des Feldeffekttransistors angeschlossen ist. Mit dieser Auslegung ist es dann möglich,
dass eine Source-Drain-Spannung über einen Standard-Logikeingang ausgewertet
wird. Ein Spannungspegel von z.B. über 2,5V wird als logische „1" von
dem Mikrocontroller als ein Kurzschluss im Verbraucher erkannt, woraufhin der Mikrocontroller
51 dann den Feldeffekttransistor sperrt.
2 zeigt eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Leistungsschaltung, die sich vorzugsweise zum Schalten und stufenlosen Steuern einer
Netzwechselspannung eignet. Der strombegrenzende Halbleiterschalter 1 setzt
sich dabei aus zwei in Reihe angeordnete Feldeffekttransistoren 21,
22 zusammen, die über ihre Source-Elektroden 23,
24 miteinander verbunden sind. Die Drain-Elektrode 25 des ersten
Feldeffekttransistors 21 ist an die Netzwechselspannungsquelle (nicht gezeigt)
angeschlossen. Die Drain-Elektrode 26 des zweiten Feldeffekttransistors
22 ist mit dem Verbraucher (nicht gezeigt) verbunden. Parallel zu der Source-Elektrode
und der Drain-Elektrode jedes der beiden Feldeffekttransistoren 21,
22 ist eine Diode 27, 28 in Durchlassrichtung geschaltet,
die gewährleisten, dass die beiden Halbwellen der Netzwechselspannung optimal
zur Leistungsversorgung des Verbrauchers genutzt werden.
Die Gate-Elektroden 29, 30 der beiden Feldeffekttransistoren
21, 22 sind mit dem Mikrocontroller 51 der Steuerung
5 verbunden, die die von der nachgeschalteten Spannungsversorgung
52 erzeugte Gate-Spannung auf die beiden Gate-Elektroden 29,
30 je nach gewünschter Leistungssteuerung durchschaltet. Die Kurzschlussschutzschaltung
53 weist zwei hochohmige Widerstände 531, 532 auf,
die jeweils an die Interrupt-Eingänge 511, 512 des Mikrocontrollers
51 angeschlossen sind. Die beiden hochohmigen Widerstände
531, 532 sind weiter mit den Drain-Elektroden 25,
26 der Feldeffekttransistoren 21, 22 verbunden sind und
vorzugsweise so ausgelegt, dass ein Spannungsabfall zwischen der Source-Elektrode
und der Drain-Elektrode des zugeordneten Feldeffekttransistors, der die Gate-Spannung
übersteigt, als logische „1" Zustand, der einen Kurzschluss anzeigt,
vom Mikrocontroller 51 bewertet wird. Der Mikrocontroller 51 schaltet
daraufhin die beiden Feldeffekttransistoren 21, 22 ab und schützt
sie so vor einem Beschädigen bzw. Zerstören.
Die Feldeffekttransistoren 21, 22 weisen vorzugsweise
jeweils einen kleinen Widerstand im durchgeschalteten Zustand auf, z. B. im Bereich
von 100 m&OHgr;. Dies führt dazu, dass für einen zu schaltenden Nennstrom
im Bereich von 2A im durchgeschalteten Betrieb ein Spannungsabfall von 200 mV auftritt.
Die Feldeffekttransistoren sind weiterhin vorzugsweise so dimensioniert,
dass bei einer Gate-Spannung von 5 V ein Sättigungsstrom im Bereich von 10
A vorliegt, wobei die Feldeffekttransistoren Stromspitzen, die mindestens dem Dreifachen
des Sättigungsstroms entsprechen, standhalten. Hierdurch wird für eine
ausreichende Reserve bei einem Kurzschluss im nachgeschalteten Verbraucher gesorgt,
so dass die Feldeffekttransistoren die volle Netzwechselspannung von 230 V wenigstens
100 &mgr;sec überstehen. In dieser Zeitspanne ist es der mit der erfindungsgemäßen
Kurzschlussschutzschaltung versehenen Steuerung dann ohne Weiteres möglich,
den Sprung im Spannungsabfall bei Auftreten eines Kurzschlusses zu erfassen und
die Feldeffekttransistoren abzuschalten.
Durch den Einsatz eines strombegrenzenden Halbleiterschalters in einer
Leistungsschaltung wird auf einfache Weise ein Kurzschlussschutz ohne Leistungsverbrauch
ausschließlich durch Erfassen eines erhöhten Spannungsabfalls im Kurzschlussfall
über den strombegrenzenden Halbleiterschalter ermöglicht.