Hintergrund der Erfindung
Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Kraftstoffpumpe, die
ein Gehäuse und ein im Wesentlichen scheibenförmiges Flügelrad, das
innerhalb des Gehäuses drehbar ist, enthält.
Beschreibung des Standes der Technik
Kraftstoffpumpen, die als Einrichtungen zum Zuführen von Kraftstoff
innerhalb eines Kraftstofftanks zu einem Verbrennungsmotor (z.B. dem Motor eines
Kraftfahrzeugs) dienen, sind im Stand der Technik bekannt. Diese Art von Kraftstoffpumpen
verwendet gewöhnlicher Weise einen Motorbereich und einen Pumpenbereich. Der
Pumpenbereich enthält ein Gehäuse und ein im Wesentlichen scheibenförmiges
Flügelrad, das so untergebracht ist, dass es sich innerhalb des Gehäuses
drehen kann. Eine erste Gruppe von Ausnehmungen ist in einer Ringform in der Fläche
der Einlassseite des Flügelrads geformt. Die erste Gruppe von Ausnehmungen
ist konzentrisch zu dem Flügelrad entlang eines äußeren Umfangsbereichs
dieses Flügelrads geformt. Eine zweite Gruppe von Ausnehmungen ist in der Fläche
der Abgabeseite des Flügelrads in einer Position entsprechend der ersten Gruppe
von Ausnehmungen, die auf der Einlassseite gebildet ist, geformt. Die erste Gruppe
von Ausnehmungen auf der Fläche der Einlassseite des Flügelrads steht
mit der zweiten Gruppe von Ausnehmungen, die auf der Fläche der Abgabeseite
davon gebildet ist, in Verbindung.
Ein erster Kanal ist in einer inneren Fläche des Gehäuses
gebildet, die auf die Fläche der Einlassseite des Flügelrads gerichtet
ist. Der erste Kanal ist in einem Gebiet geformt, das auf das Gebiet des Flügelrads
gerichtet ist, in dem die erste Gruppe von Ausnehmungen gebildet ist. Ein zweiter
Kanal ist in einer inneren Fläche des Gehäuses geformt, der auf die Fläche
der Abgabeseite des Flügelrads gerichtet ist. Der zweite Kanal ist in einem
Gebiet geformt, das auf das Gebiet des Flügelrads gerichtet ist, in dem die
zweite Gruppe von Ausnehmungen gebildet ist. Die Kanäle erstrecken sich jeweils
entlang der Rotationsrichtung des Flügelrads von oberen Strömungsenden
zu unteren Strömungsenden. Das obere Strömungsende des ersten Kanals auf
der Einlassseite steht mit dem Kraftstofftank über ein Einlassloch in Verbindung.
Das untere Strömungsende des zweiten Kanals auf der Abgabeseite steht mit dem
Motorbereich über ein Abgabeloch in Verbindung.
Bei dieser Kraftstoffpumpe wird Kraftstoff in das Gehäuse durch
das Einlassloch gesaugt, wenn sich das Flügelrad dreht. Der Kraftstoff, der
angesaugt worden ist, wird entlang der Gruppe von Ausnehmungen des Flügelrads
und der Kanäle geführt. Die Rotation des Flügelrads übt eine
Zentrifugalkraft auf den Kraftstoff aus, der in das Gehäuse gesaugt worden
ist. Die Zentrifugalkraft des Flügelrads erhöht den Druck des Kraftstoffs,
der in das Gehäuse gesaugt worden ist, während dieser Kraftstoff stromabwärts
entlang der Kanäle strömt. Der Kraftstoff, der das untere Strömungsende
des zweiten Kanals erreicht hat, wird zur Umgebung des Gehäuses von dem Abgabeloch
ausgegeben.
Bei dieser Art von Kraftstoffpumpe wird der Kraftstoff, der in das
Gehäuse gesaugt worden ist, heftig durch die Ausnehmungen in Bewegung versetzt
und folglich nimmt die Geschwindigkeit des Kraftstoffs abrupt zu, während sein
Druck abrupt fällt. Dampf bildet sich innerhalb des Kraftstoffs, wenn der Druck
des Kraftstoffs fällt. Insbesondere wenn die Lufttemperatur zunimmt, nimmt
der Sättigungsdampfdruck zu und folglich kann sich Dampf unmittelbar bilden.
Das Ausbilden einer großen Menge von Dampf innerhalb des Kraftstoffs kann eine
Dampfblasensperre hervorrufen. Die Leistung der Kraftstoffpumpe wird dadurch verringert.
Eine Kraftstoffpumpe, die effektiv eine Dampfblasensperre verhindern kann, wurde
vorgeschlagen, um mit diesem Problem umzugehen (beispielsweise offengelegte japanische
Patentveröffentlichungen Nr. 60-113088 und Nr. 60-219495).
Diese bekannte Kraftstoffpumpe enthält ein erstes Flügelrad
und ein Dampf trennendes Flügelrad, das einen engen Durchmesser hat und das
auf der oberen Strömungsseite bezüglich des ersten Flügelrads angebracht
ist. Die zwei Flügelräder sind koaxial. Jede plötzliche Änderung
im Druck des Kraftstoffs wird verringert, indem der Kraftstoff durch das Dampf trennende
Flügelrad eingesaugt wird. Das Ausbilden von Dampf wird damit vermindert. Ferner
bewirkt die Zentrifugalkraft, die durch die Rotation des Dampf trennenden Flügelrads
erzeugt wird, dass der Kraftstoff in Richtung auf das äußere Umfangsgebiet
davon strömt, während der Dampf, der sich gebildet hat, als der Kraftstoff
eingesaugt wurde, sich in einem inneren Umfangsgebiet davon sammelt. Der Kraftstoff
und der Dampf werden somit getrennt. Der getrennte Dampf wird in Richtung auf eine
Dampfstrahldüse transportiert, die in einem Gebiet weiter innen liegend von
einem Kraftstoffabgabedurchlass in der radialen Richtung geformt ist. Eine Dampfblasensperre
kann verhindert werden, indem der Dampf von dem Kraftstoff auf diese Weise entfernt
wird.
Kurze Zusammenfassung der Erfindung
Bei dieser bekannten Kraftstoffpumpe kann durch das Vorsehen dieses
Flügelrads mit engem Durchmesser zum Trennen des Dampfes jede abrupte Änderung
im Druck des Kraftstoffs in einem bestimmten Ausmaß im Vergleich
zu dem Fall, in dem der Kraftstoff direkt in ein Flügelrad mit weitem Durchmesser
angesaugt wird, verringert werden. Da jedoch die Druckänderung des Kraftstoffs
nicht ausreichend verringert wird, kann eine große Menge Dampf ausgebildet
werden. In diesem Fall ist es schwierig, den Dampf und den Kraftstoff vollständig
zu trennen, und folglich bleibt Dampf innerhalb des Kraftstoffs. Der Dampf, der
innerhalb des Kraftstoffs bleibt, kann in eine nachfolgende Stufe des Flügelrads
strömen und eine Dampfblasensperre bewirken. Die Pumpeneffizienz ist somit
verringert.
Entsprechend ist es eine Aufgabe der vorliegenden Lehren, eine Kraftstoffpumpe
vorzusehen, die eine Dampfblasensperre verhindern kann, indem das Ausbilden von
Dampf innerhalb des Kraftstoffs verringert wird.
Bei einem Aspekt der vorliegenden Lehren kann eine Kraftstoffpumpe
ein Gehäuse und ein im Wesentlichen scheibenförmiges Flügelrad enthalten,
das sich innerhalb des Gehäuses dreht. Eine erste Gruppe von Ausnehmungen und
eine zweite Gruppe von Ausnehmungen sind in einem konzentrischen Muster in einer
Fläche der Einlassseite des Flügelrads gebildet, und die zweite Gruppe
von Ausnehmungen befindet sich außerhalb der ersten Gruppe von Ausnehmungen
in einer radialen Richtung. Eine dritte Gruppe von Ausnehmungen ist in einer Fläche
der Abgabeseite des Flügelrads geformt, und die dritte Gruppe von Ausnehmungen
steht mit der zweiten Gruppe von Ausnehmungen in Verbindung. Ein erster Kanal, ein
zweiter Kanal und ein Verbindungskanal sind in einer inneren Fläche des Gehäuses
gebildet, die auf die Fläche der Einlassseite des Flügelrads gerichtet
ist, wobei sich der erste Kanal kontinuierlich in der Rotationsrichtung des Flügelrads
von einem oberen Strömungsende zu einem unteren Strömungsende in einem
Gebiet, das auf die erste Gruppe von Ausnehmungen gerichtet ist, erstreckt, wobei
sich der zweite Kanal kontinuierlich in der Richtung der Rotation des Flügelrads
von einem oberen Strömungsende zu einem unteren Strömungsende in einem
Gebiet, das auf die zweite Gruppe von Ausnehmungen gerichtet ist, erstreckt, und
der Verbindungskanal mit dem unteren Strömungsende des ersten Kanals und mit
dem oberen Strömungsende des zweiten Kanals eine Verbindung herstellt. Ein
dritter Kanal ist in einer inneren Fläche des Gehäuses auf die Fläche
der Abgabeseite des Flügelrads gerichtet geformt, wobei sich dieser dritte
Kanal kontinuierlich in der Rotationsrichtung des Flügelrads von einem oberen
Strömungsende zu einem unteren Strömungsende in einem Gebiet, das auf
die dritte Gruppe von Ausnehmungen gerichtet ist, erstreckt.
Bei dieser Kraftstoffpumpe wird, wenn sich das Flügelrad dreht,
Kraftstoff zuerst in das obere Strömungsende des ersten Kanals, der auf der
Einlassseite des Flügelrads gebildet ist, gesaugt. Aufgrund der Rotation des
Flügelrads nimmt der Druck des Kraftstoffs, der in das obere Strömungsende
des ersten Kanals eingesaugt worden ist, zu, wenn der Kraftstoff von dem oberen
Strömungsende zu dem unteren Strömungsende des ersten Kanals strömt.
Der Kraftstoff, dessen Druck erhöht worden ist, während er in dem ersten
Kanal ist, wird an das obere Strömungsende des zweiten Kanals über den
Verbindungskanal zugeführt. Der Druck des Kraftstoffs, der an das obere Strömungsende
des zweiten Kanals zugeführt worden ist, nimmt zu, wenn der Kraftstoff von
dem oberen Strömungsende zu dem unteren Strömungsende des zweiten Kanals
strömt. Gleichzeitig wird der Kraftstoff, der zu dem oberen Strömungsende
des zweiten Kanals zugeführt worden ist, auch an den dritten Kanal geführt,
der auf der Abgabeseite des Flügelrads geformt ist. Der Druck des Kraftstoffs,
der an das obere Strömungsende des dritten Kanals zugeführt worden ist,
nimmt zu, wenn der Kraftstoff von dem oberen Strömungsende zu dem unteren Strömungsende
des dritten Kanals strömt. Der Kraftstoff, dessen Druck erhöht worden
ist, wird zur Umgebung des Gehäuses von dem unteren Strömungsende des
dritten Kanals abgegeben.
Bei dieser Kraftstoffpumpe wird der in das Gehäuse gesaugte Kraftstoff
zunächst nur durch den ersten Kanal und die erste Gruppe von Ausnehmungen,
die auf der Einlassseite des Flügelrads geformt sind, unter Druck gesetzt.
Es ist folglich möglich zu verhindern, dass der Kraftstoff abrupt in das Gehäuse
gesaugt wird. Ferner wird der Kraftstoff, der in den ersten Kanal gesaugt worden
ist, nur durch die erste Gruppe von Ausnehmungen in Bewegung versetzt. Als Folge
wird der Kraftstoff nur in einem kleinen Ausmaß in Bewegung gesetzt. Es ist
folglich möglich, jede abrupte Änderung im Druck des in das Gehäuse
gesaugten Kraftstoffs zu verringern. Das Ausbilden von Dampf in dem Kraftstoff kann
folglich effektiv reduziert werden. Die Menge von Dampf, die in dem Kraftstoff in
dem zweiten und dritten Kanal enthalten ist, ist somit verringert, und die Pumpeneffizienz
kann somit verbessert werden.
Es kann bevorzugt sein, dass ein Ausweichkanal in einer inneren Fläche
des Gehäuses gebildet ist, die auf die Fläche der Abgabeseite des Flügelrads
gerichtet ist, wobei ein erstes Ende des Ausweichkanals auf das untere Strömungsende
des ersten Kanals gerichtet ist, ein zweites Ende des Ausweichkanals mit dem oberen
Strömungsende des dritten Kanals verbunden ist und der Ausweichkanal sich auf
eine Weise erstreckt, die dem Verbindungskanal entspricht.
Bei dieser Kraftstoffpumpe werden die Kraft, die durch den Kraftstoff,
der entlang des Verbindungskanals strömt, erzeugt wird, und die Kraft, die
durch den Kraftstoff erzeugt wird, der in den Ausweichkanal von
dem oberen Strömungsende des dritten Kanals geführt wird, auf das Flügelrad
ausgeübt. Ein Gleichgewicht zwischen den Kräften, die auf das Flügelrad
ausgeübt werden, wird somit erzielt. Eine Berührung zwischen dem Flügelrad
und dem Gehäuse wird dadurch verhindert.
Es kann bevorzugt sein, dass sich die Querschnittsfläche des
Ausweichkanals nach und nach aufweitet, wenn er vom ersten zum zweiten Ende läuft.
Bei dieser Kraftstoffpumpe kann der Kraftstoff, der von dem zweiten
Kanal in den dritten Kanal geführt ist, einfach in den Ausweichkanal geführt
werden.
Es kann bevorzugt werden, dass sich die Querschnittsfläche des
Verbindungskanals nach und nach verengt, sowie er von dem unteren Strömungsende
des ersten Kanals zum oberen Strömungsende des zweiten Kanals läuft.
Bei dieser Kraftstoffpumpe wird der Kraftstoff, dessen Druck in dem
ersten Kanal erhöht worden ist, gleichmäßig in den zweiten Kanal
geführt. Eine Pulsation des Kraftstoffs aufgrund einer abrupten Änderung
im Druck wird somit kontrolliert und Geräusche können folglich verhindert
werden.
Es kann bevorzugt sein, dass eine Dampfstrahldüse in dem Gehäuse
gebildet ist, wobei sich die Dampfstrahldüse von dem ersten Kanal und/oder
dem Verbindungskanal zur Umgebung des Gehäuses erstreckt.
Bei dieser Kraftstoffpumpe wird Dampf von dem Kraftstoff, dessen Druck
in dem ersten Kanal erhöht worden ist, durch die Dampfstrahldüse abgegeben.
Der Dampf wird somit daran gehindert, in den zweiten Kanal zu strömen.
Bei einem anderen Aspekt der vorliegenden Lehren kann eine Kraftstoffpumpe
ein Gehäuse, ein erstes Flügelrad, das drehbar innerhalb des Gehäuses
angebracht ist, und ein zweites Flügelrad, das drehbar innerhalb des Gehäuses
angebracht ist, enthalten. Eine erste Gruppe von Ausnehmungen ist in nur der Fläche
der Einlassseite des ersten Flügelrads geformt, und die erste Gruppe von Ausnehmungen
ist in einem Gebiet gebildet, das sich einen ersten Abstand weg von einer Rotationsachse
des ersten Flügelrads in der radialen Richtung befindet. Eine zweite Gruppe
von Ausnehmungen ist in der Fläche der Einlassseite des zweiten Flügelrads
geformt, eine dritte Gruppe von Ausnehmungen ist in der Fläche der Abgabeseite
des zweiten Flügelrads geformt, wobei die zweite Gruppe von Ausnehmungen mit
der dritten Gruppe von Ausnehmungen in Verbindung steht, und die zweite und die
dritte Gruppe von Ausnehmungen sind in einem Gebiet gebildet, das einen zweiten
Abstand von einer Rotationsachse des zweiten Flügelrads in einer radialen Richtung
entfernt ist, wobei der zweite Abstand größer als der erste Abstand ist.
Ein erster Kanal ist in einer inneren Fläche des Gehäuses gebildet, das
auf die Fläche der Einlassseite des Flügelrads gerichtet ist, und erstreckt
sich kontinuierlich von einem oberen Strömungsende zu einem unteren Strömungsende
in dem Gebiet, das auf die erste Gruppe von Ausnehmungen gerichtet ist. Ein zweiter
Kanal ist in einer inneren Fläche des Gehäuses geformt, der auf die Fläche
der Einlassseite des Flügelrads gerichtet ist, und erstreckt sich kontinuierlich
von einem oberen Strömungsende zu einem unteren Strömungsende in dem Gebiet,
das auf die zweite Gruppe von Ausnehmungen gerichtet ist. Ein dritter Kanal ist
in einer inneren Fläche des Gehäuses geformt, das auf die Fläche
der Abgabeseite des Flügelrads gerichtet ist, und erstreckt sich kontinuierlich
von einem oberen Strömungsende zu einem unteren Strömungsende in einem
Gebiet, das auf die dritte Gruppe von Ausnehmungen gerichtet ist. Ein Verbindungsdurchlass
ist in dem Gehäuse geformt und steht mit dem unteren Strömungsende des
ersten Kanals und mit dem oberen Strömungsende des zweiten Kanals in Verbindung.
In dieser Kraftstoffpumpe kann auch die abrupte Änderung im Druck
des Kraftstoffs, der in das Gehäuse gesaugt wird, verringert werden und das
Ausbilden von Dampf in dem Kraftstoff kann verringert werden.
Diese Aspekte und Merkmale können einzeln oder in Kombination
verwendet werden, um eine verbesserte Kraftstoffpumpe herzustellen. Zusätzlich
können andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Lehren unmittelbar
nach dem Lesen der folgenden detaillierten Beschreibung zusammen mit den beigefügten
Zeichnungen und Ansprüchen verstanden werden. Selbstverständlich können
die hier offenbarten zusätzlichen Merkmale und Aspekte auch einzeln oder in
Kombination mit dem oben beschriebenen Aspekt und den Merkmalen verwendet werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1 ist eine vertikale Querschnittsansicht einer Kraftstoffpumpe
der vorliegenden Ausführungsform.
2 ist eine Draufsicht auf ein Flügelrad der vorliegenden
Ausführungsform, gesehen von einer Einlassseite.
3 ist eine Draufsicht auf ein Flügelrad der vorliegenden
Ausführungsform, gesehen von einer Abgabeseite.
4 ist eine Draufsicht auf einen Pumpenkörper der
vorliegenden Ausführungsform, gesehen von der Abgabeseite.
5 ist eine Draufsicht auf eine Pumpenabdeckung der
vorliegenden Ausführungsform, gesehen von der Einlassseite.
6 ist eine Querschnittsansicht, die eine andere Konfiguration
eines Pumpenbereichs beschreibt.
7 ist eine Draufsicht auf einen Pumpenkörper des
in 6 gezeigten Pumpenbereichs, gesehen von der Abgabeseite.
8 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie VIII-VIII
aus 7.
Detaillierte Beschreibung der Erfindung
Zuerst werden wichtige Merkmale der Technik, die in der Ausführungsform
ausgeführt wird, unten gelistet.
(Merkmal 1) Eine Einlassöffnung und eine Abgabeöffnung sind
in einem Gehäuse geformt. Das Einlassloch ist mit einem oberen Strömungsende
eines ersten Kanals verbunden, und das Abgabeloch ist mit einem unteren Strömungsende
eines dritten Kanals verbunden. Ein Ansaugen des Kraftstoffs in das Gehäuse
wird durch eine erste Gruppe von Ausnehmungen ausgeführt.
(Merkmal 2) Der erste Kanal ist in der gleichen Ebene wie der zweite
Kanal und wie ein Verbindungskanal geformt. Die Kanäle sind somit in einer
Spiralform in einer inneren Fläche des Gehäuses gebildet, das auf eine
Einlassfläche des Flügelrads gerichtet ist.
(Ausführungsformen)
Eine Ausführungsform gemäß den vorliegenden Lehren
wird unten unter Bezugnahme auf die Figuren beschrieben. Zuerst wird die mechanische
Konfiguration einer Kraftstoffpumpe unter Bezugnahme auf 1
beschrieben.
Wie es in 1 gezeigt ist, enthält
die Kraftstoffpumpe 10 einen Motorbereich 70 und einen Pumpenbereich
12.
Der Motorbereich 70 enthält ein Gehäuse
72, eine Motorabdeckung 73, Magnete 74, 75 und
einen Rotor 76. Das Gehäuse 72 ist in einer im Wesentlichen
zylindrischen Form gebildet. Die Motorabdeckung 73 ist an dem Gehäuse
72 durch Verstemmen des oberen Endes 72a des Gehäuses
72 angebracht (anschließend wird die Richtung nach oben und unten
in 1 als die Hoch-Tief-Richtung der Kraftstoffpumpe
10 bezeichnet). Eine Abgabeöffnung 73a ist in der Motorabdeckung
73 geformt. Die Magnete 74, 75 sind an den inneren Wänden
des Gehäuses 72 befestigt. Der Rotor 76 hat einen Hauptkörper
77 und eine Welle 78, die sich vertikal durch den Hauptkörper
77 erstreckt. Ein oberes Ende 78a der Welle 78 ist drehbar
auf der Motorabdeckung 73 über ein Lager 81 montiert. Ein
unteres Ende 78b der Welle 78 ist drehbar auf einer Pumpenabdeckung
14 des Pumpenbereichs 12 über ein Lager 82 montiert.
Da der Motorbereich 70 der gleiche wie die Motorbereiche ist, die in den
japanischen offengelegten Patentveröffentlichungen Nr. 60-113088 und Nr. 219495
beschrieben sind, wird eine detailliertere Beschreibung davon weggelassen.
Der Pumpenbereich 12 enthält ein Gehäuse
18 und ein im Wesentlichen scheibenförmiges Flügelrad
20. 2 ist eine Draufsicht auf die Einlassseite
des Flügelrads 20. 3 ist eine Draufsicht
auf die Abgabeseite des Flügelrads 20.
Wie es in 2 dargestellt ist, ist eine
zweite Gruppe von Ausnehmungen 20b, die kontinuierlich in der Umfangsrichtung
gebildet ist, in einer Ringform entlang eines äußeren Umfangsbereichs
der Fläche der Einlassseite des Flügelrads 20 angebracht (nicht
alle Ausnehmungen der zweiten Gruppe wurden in 2 nummeriert).
Die zweite Gruppe von Ausnehmungen 20b ist von der äußeren Umfangsfläche
20e des Flügelrads 20 durch die äußere Umfangswand
20d des Flügelrads 20 getrennt. Eine erste Gruppe von Ausnehmungen
20a, die kontinuierlich in der Umfangsrichtung geformt ist, ist in einer
Ringform in der Radialrichtung innerhalb von der zweiten Gruppe von Ausnehmungen
20b angebracht (nicht alle Ausnehmungen der ersten Gruppe wurden in
2 nummeriert). Jede Ausnehmung der ersten Gruppe von
Ausnehmungen 20a ist durch einen vorgegebenen Abstand von der zweiten Gruppe
von Ausnehmungen 20b getrennt und ist unter einem konstanten Abstand von
einem Zentrum des Flügelrads 20 angebracht. Ein Eingriffsloch
20c, das im Wesentlichen D-förmig im Querschnitt über eine Ebene
senkrecht zu einer Rotationsachse des Flügelrads 20 ist, führt
durch einen zentralen Bereich des Flügelrads 20 in der Richtung von
dessen Dicke. Die Welle 78 ist in Eingriff mit dem Eingriffsloch
20c. Die Welle 78 dreht sich, wenn Strom einer Spule des Hauptkörpers
77 zugeführt wird, und das Flügelrad 20 wird dadurch
gedreht.
Wie es in 3 dargestellt ist, ist eine
dritte Gruppe von Ausnehmungen 20f die kontinuierlich in der Umfangsrichtung
gebildet ist, in einer Ringform entlang eines äußeren Umfangsbereichs
der Abgabeseitenfläche des Flügelrads 20 in einer Position entsprechend
der zweiten Gruppe von Ausnehmungen 20b, die in der Fläche der Einlassseite
des Flügelrads 20 geformt sind, angebracht (nicht
alle Ausnehmungen der dritten Gruppe wurden in 3 nummeriert).
Basisbereiche von jeder Ausnehmung der zweiten Gruppe von Ausnehmungen
20b und der dritten Gruppe von Ausnehmungen 20f stehen über
ein Verbindungsloch (nicht dargestellt) in Verbindung.
Das Gehäuse 18 enthält die Pumpenabdeckung
14 und einen Pumpenkörper 16. Wie es in 1
gezeigt ist, ist eine Ausnehmung 14a in der Oberfläche der Flügelradseite
der Pumpenabdeckung 14 geformt (d.h. der unteren Oberfläche). Der
Durchmesser der Ausnehmung 14a ist ungefähr der gleiche wie der Durchmesser
des Flügelrads 20. Die Ausnehmung 14a hat ungefähr die
gleiche Tiefe wie die Dicke des Flügelrads 20. Das Flügelrad
20 ist drehbar in die Ausnehmung 14a eingesetzt.
Ein extrem kleiner Zwischenraum ist zwischen der äußeren
Umfangsfläche 20e des Flügelrads 20 und einer Seitenfläche
14b der Ausnehmung 14a der Pumpenabdeckung 14 gebildet.
Dieser Zwischenraum ist vorgesehen, damit sich das Flügelrad 20 gleichmäßig
drehen kann.
Das Gehäuse 18 mit dem Flügelrad 20, das
in der Ausnehmung 14a der Pumpenabdeckung 14 eingebaut ist, wird
an dem Gehäuse 72 durch Verstemmen des unteren Endes 72b
des Gehäuses 72 befestigt. Das untere Ende 78b der Welle
78 ist durch Presspassung in das Einsatzloch 20c des Flügelrads
20 eingesetzt mit dem Bereich davon, der weiter unten als der durch das
Lager 82 gelagerte Bereich ist. Ein Schublager 33, das die Schublast
des Rotors 76 aufnimmt, ist zwischen das untere Ende der Welle
78 und den Pumpenkörper 16 eingebracht.
4 ist eine Draufsicht auf den Pumpenkörper
16, betrachtet von der Seite des Flügelrads 20 (d.h. betrachtet
von der oberen Seite aus 1). Ein erster Kanal
30 ist in einer oberen Fläche 16a des Pumpenkörpers
16 auf der Seite des Flügelrads 20 geformt (d.h. einer oberen
Fläche in 1). Der erste Kanal 30 erstreckt
sich in einer Umfangsrichtung in einem Gebiet, das auf die erste Gruppe von Ausnehmungen
20a des Flügelrads 20 gerichtet ist. Ein Einlassloch
40 ist an einem oberen Strömungsende 30a des ersten Kanals
30 geformt. Ein zweiter Kanal 31 ist in der oberen Fläche
16a des Pumpenkörpers 16 geformt. Der zweite Kanal
31 erstreckt sich in einer Umfangsrichtung in einem Gebiet, das auf die
zweite Gruppe von Ausnehmungen 20b gerichtet ist. Ein unteres Strömungsende
30b des ersten Kanals 30 und ein oberes Strömungsende
31a des zweiten Kanals 31 stehen über einen Verbindungskanal
32 in Verbindung. Die Querschnittsfläche des Verbindungskanals
32 verengt sich nach und nach, sowie er vom unteren Strömungsende
30b des ersten Kanals 30 zum oberen Strömungsende
31a des zweiten Kanals 31 läuft. Ferner ist eine Dampfstrahldüse
32a, die durch den Pumpenkörper 16 in der Hoch-Tief-Richtung
(d.h. der Hoch-Tief-Richtung aus 1) führt, mit
dem Verbindungskanal 32 geformt. Die Funktion der Dampfstrahldüse
32a ist es, Dampf aus dem Kraftstoff zu entfernen.
5 ist eine Draufsicht auf die Pumpenabdeckung
14 betrachtet von der Seite des Flügelrads 20 (d.h. betrachtet
von der unteren Seite aus 1). Ein dritter Kanal
33 ist in einer Bodenfläche der Ausnehmung 14a der Pumpenabdeckung
14 geformt (kann als eine untere Fläche der Pumpenabdeckung nachfolgend
bezeichnet werden). Der dritte Kanal 33 erstreckt sich in einer Umfangsrichtung
in einem Gebiet, das auf die dritte Gruppe von Ausnehmungen 20f des Flügelrads
20 gerichtet ist. Ein Ausweichkanal 33d ist in der Bodenfläche
der Ausnehmung 14a der Pumpenabdeckung gebildet. Der Ausweichkanal
33d erstreckt sich von einer Position 33c (die anschließend
als das untere Strömungsende 33c bezeichnet wird), die dem oberen
Strömungsende 31a des zweiten Kanals 31 entspricht, zu einer
Position 33a (anschließend bezeichnet als das Anfangsende
33a), die dem unteren Strömungsende 30b des ersten Kanals
30 entspricht. Die Querschnittsfläche des Ausweichkanals
33d weitet sich nach und nach auf, sowie er von dem Anfangsende
33a zu dem unteren Strömungsende 33c läuft. Ein Abgabeloch
41 ist an dem unteren Strömungsende 33b des dritten Kanals
33 gebildet. Das Abgabeloch 41 erstreckt sich von dem dritten
Kanal 33 zu einer oberen Fläche der Pumpenabdeckung 14 (d.h.
der oberen Fläche in 1), und verbindet den dritten
Kanal 33 mit der Umgebung des Gehäuses 18.
In der Kraftstoffpumpe 10 wird, wenn ein Strom an den Rotor
76 fließt und sich das Flügelrad 20 dreht, Kraftstoff
innerhalb des Kraftstofftanks (nicht dargestellt) durch das Einlassloch
40 in das Gehäuse 18 angesaugt. Der Kraftstoff, der in das
Gehäuse 18 angesaugt worden ist, strömt anfänglich in das
obere Strömungsende 30a des ersten Kanals 30. Die erste Gruppe
von Ausnehmungen 20a ist nur in der Einlassseite des Flügelrads
20 geformt (an der unteren Fläche in 1).
Als Folge wird Kraftstoff nicht abrupt in das Gehäuse 18 angesaugt,
und es ist möglich, den Kraftstoff in das Gehäuse 18 zu saugen,
ohne dass eine abrupte Druckänderung des Kraftstoffs hervorgerufen wird. Das
Ausbilden von Dampf in dem Kraftstoff kann somit verringert werden.
Der Druck des Kraftstoffs, der in das obere Strömungsende
30a des ersten Kanals 30 geströmt ist, nimmt in Verbindung
mit der Rotation des Flügelrads 20 zu, während dieser Kraftstoff
von dem oberen Strömungsende 30a zu dem unteren Strömungsende
30b des ersten Kanals 30 fließt. Der Kraftstoff, der in das
untere Strömungsende 30b des ersten Kanals 30 geströmt
ist, fließt durch den Verbindungskanal 32 in das
obere Strömungsende 31a des zweiten Kanals 31. Die Querschnittsfläche
des Verbindungskanals 32 verjüngt sich nach und nach, sowie er von
dem unteren Strömungsende 30b des ersten Kanals 30 zum oberen
Strömungsende 31a des zweiten Kanals 31 läuft. Als eine
Folge wird verhindert, dass der Kraftstoff, dessen Druck in dem ersten Kanal
30 zugenommen hat, abrupt in den zweiten Kanal 31 strömt.
Eine Pulsation des Kraftstoffs aufgrund einer abrupten Druckänderung kann folglich
verringert werden und Geräusche können konsequenterweise verringert werden.
Ferner wird der Dampf, der sich in dem Kraftstoff bildet, wenn der Druck in dem
ersten Kanal 30 erhöht wird, an die Umgebung der Kraftstoffpumpe
10 über die Dampfstrahldüse 32a abgeführt, während
der Kraftstoff durch den Verbindungskanal 32 fließt. Kraftstoff, von
dem der Dampf entfernt worden ist, strömt folglich in den zweiten Kanal
31, und eine Dampfblasensperre wird somit verhindert.
Der Kraftstoff, der in den zweiten Kanal 31 geströmt
ist, hat einen zunehmenden Druck, wenn sich das Flügelrad 20 dreht
und wenn der Kraftstoff von dem oberen Strömungsende 31a zu dem unteren
Strömungsende 31b des zweiten Kanals 31 strömt. Gleichzeitig
strömt der Kraftstoff, der in den zweiten Kanal 31 geströmt ist,
auch aus der zweiten Gruppe von Ausnehmungen 20b zu der dritten Gruppe
von Ausnehmungen 20f und dem dritten Kanal 33. Der Kraftstoff,
der in den dritten Kanal 33 geströmt ist, hat einen zunehmenden Druck,
wenn sich das Flügelrad 20 dreht und wenn der Kraftstoff in Richtung
auf das untere Strömungsende 33b des dritten Kanals 33 strömt.
Der Kraftstoff, dessen Druck in dem dritten Kanal 33 zugenommen hat, wird
in das Innere des Motorbereichs 70 aus dem Abgabeloch 41 abgegeben.
Der Kraftstoff, der in den Motorbereich 70 abgegeben ist, strömt durch
den Motorbereich 70 und wird an die Umgebung der Kraftstoffpumpe
10 von der Abgabeöffnung 73a abgegeben, die in der Motorabdeckung
73 geformt ist.
Bei der Kraftstoffpumpe 10 hat der Kraftstoff innerhalb des
Pumpenbereichs 12 einen zunehmenden Druck aufgrund der Rotation des Flügelrads
20. Als Folge wird das Flügelrad 20 nach oben in Richtung
auf die Abgabeseite (d.h. die obere Seite in 1) durch
den Kraftstoff in dem ersten Kanal 30, dem Verbindungskanal 32
und dem zweiten Kanal 31 des Pumpenkörpers 16 gedrückt.
Ferner wird das Flügelrad 20 nach unten in Richtung auf die Einlassseite
(d.h. die untere Seite in 1) durch den Kraftstoff innerhalb
des dritten Kanals und des Ausweichkanals 33d der Pumpenabdeckung
14 gedrückt. Der Kraftstoff innerhalb des Pumpenbereichs
12 hat einen zunehmenden Druck, sowie er entlang des ersten Kanals
30, des Verbindungskanals 32, des zweiten Kanals 31 und
des dritten Kanals 33 strömt. Als eine Folge hat der Kraftstoff, der
entlang des dritten Kanals 33 strömt, den höchsten Druck. Bei
einer herkömmlichen Kraftstoffpumpe, d.h. bei einer Kraftstoffpumpe, die nur
einen Kanal in sowohl der Pumpenabdeckung 14 als auch dem Pumpenkörper
16 hat, gab es eine Zunahme im Druck, die das Flügelrad nach unten
in Richtung auf die Einlassseite drückt. Es gab somit eine Zunahme im Gleitwiderstand
zwischen dem Flügelrad und dem Pumpenkörper, und es gab eine Abnahme in
der Pumpeneffizienz. Bei der Kraftstoffpumpe 10 der vorliegenden Ausführungsform
wird das Flügelrad 20 nach oben in Richtung auf die Abgabeseite durch
den Kraftstoff in dem ersten Kanal 30, dem Verbindungskanal 32
und dem zweiten Kanal 31 gedrückt und folglich wird das Gleichgewicht
zwischen den Drücken, die auf das Flügelrad 20 in der Hoch-Tief-Richtung
ausgeübt werden, korrigiert. Ein Gleitwiderstand zwischen dem Flügelrad
20 und dem Pumpenkörper 16 kann folglich im Vergleich zum
herkömmlichen Beispiel verringert werden.
Ferner ist der Ausweichkanal 33d so geformt, dass er dem
Verbindungskanal 32 des Pumpenkörpers 16 entspricht. Kraftstoff
wird auch in den Ausweichkanal 33d geführt. Als Folge gibt es ein
Gleichgewicht zwischen dem Druck des Kraftstoffs in dem Verbindungskanal
32 und dem Druck des Kraftstoffs in dem Ausweichkanal 33d, und
folglich ist es möglich, korrekt über eine ebene Fläche die Drücke
auszubalancieren, die auf das Flügelrad 20 ausgeübt werden. Eine
Neigung des Flügelrads 20 wird somit vermindert und der Gleitwiderstand
zwischen dem Flügelrad 20 und dem Pumpenkörper 16 kann
folglich verringert werden.
Bei der oben beschriebenen Kraftstoffpumpe sind zwei Gruppen von Ausnehmungen
in der Fläche der Einlassseite des Flügelrads geformt, die eine Pumpe
der oberen Strömungsseite, die den Kraftstoff ansaugt, und eine Pumpe der unteren
Strömungsseite bilden, die den Kraftstoff, der durch die Pumpe der oberen Strömungsseite
angesaugt worden ist, unter Druck setzt. Bei den vorliegenden Lehren können
das Flügelrad, das die Pumpe der oberen Strömungsseite bildet, und das
Flügelrad, das die Pumpe der unteren Strömungsseite bildet, getrennt ausgebildet
werden. Diese Art von Kraftstoffpumpe 140 wird unter Bezugnahme auf
6 bis 8 beschrieben.
Die Kraftstoffpumpe 140 enthält auch einen Motorbereich
170 und einen Pumpenbereich 100. Der Motorbereich 170
der Kraftstoffpumpe 140 kann identisch zum Motorbereich 70 der
Kraftstoffpumpe 10 der ersten Ausführungsform konfiguriert sein. Als
Folge wird die Beschreibung des Motorbereichs 170 der Kraftstoffpumpe
140 weggelassen.
Ein Pumpenbereich 100 enthält ein Gehäuse
110, Flügelräder 120 und 140. Die Flügelräder
120 und 130 sind im Wesentlichen scheibenförmig. Das Flügelrad
120 ist kleiner als das Flügelrad 130 und ist auf
der oberen Strömungsseite (einer unteren Seite in 6)
des Flügelrads 130 angebracht. Ferner sind das Flügelrad
120 und das Flügelrad 130 koaxial angebracht.
Eine Gruppe von Ausnehmungen 120a, die kontinuierlich in
der Umfangsrichtung gebildet ist, ist in einer Ringform entlang eines äußeren
Umfangsbereichs einer Fläche der Einlassseite (d.h. einer unteren Fläche
in 6) des Flügelrads 120 angebracht.
Es ist keine Gruppe von Ausnehmungen auf einer Fläche der Abgabeseite (d.h.
einer oberen Fläche in 6) des Flügelrads
120 geformt. Ein Eingriffsloch 120b, das im Wesentlichen D-förmig
im Querschnitt über eine Ebene senkrecht zur Rotationsachse ist, führt
durch einen zentralen Bereich des Flügelrads 120 in dessen Dickenrichtung.
Die Welle 78 ist in Eingriff mit dem Eingriffsloch 120b.
Eine Gruppe von Ausnehmungen 130a, die kontinuierlich in
der Umfangsrichtung geformt sind, ist in einer Ringform entlang eines äußeren
Umfangsbereichs der Fläche der Einlassseite (d.h. einer unteren Fläche
in 6) des Flügelrads 130 angebracht.
Eine Gruppe von Ausnehmungen 130b, die kontinuierlich in der Umfangsrichtung
geformt ist, ist in einer Ringform entlang eines äußeren Umfangsbereichs
der Fläche der Abgabeseite (d.h. einer oberen Fläche in 6)
des Flügelrads 130 in einer Position entsprechend der Gruppe von Ausnehmungen
130a angebracht. Jede Ausnehmung der Gruppe von Ausnehmungen
130a und jede Ausnehmung der Gruppe von Ausnehmungen 130b steht
über ein (nicht dargestelltes) Verbindungsloch in Verbindung. Ein Eingriffsloch
130c, das im Wesentlichen D-förmig im Querschnitt über eine Ebene
senkrecht zur Rotationsachse ist, läuft durch einen zentralen Bereich des Flügelrads
130 in dessen Dickenrichtung. Die Welle 78 ist in Eingriff mit
dem Eingriffsloch 130c.
Das Gehäuse 110 enthält eine Pumpenabdeckung
111 und einen Pumpenkörper 112. Eine Ausnehmung
111a ist in der Pumpenabdeckung 111 geformt. Die Ausnehmung
111a hat näherungsweise den gleichen Durchmesser und ungefähr
die gleiche Tiefe wie die Dicke des Flügelrads 130. Das Flügelrad
130 ist zur Drehung in die Ausnehmung 111a eingesetzt. Ein extrem
kleiner Zwischenraum ist zwischen der äußeren Umfangsfläche
130d des Flügelrads 130 und der Seitenfläche
111b der Ausnehmung 111a geformt. Dieser Zwischenraum wird vorgesehen,
damit sich das Flügelrad 130 gleichmäßig drehen kann.
Eine Ausnehmung 112a ist in dem Pumpenkörper
112 geformt. Die Ausnehmung 112a hat ungefähr den gleichen
Durchmesser und ungefähr die gleiche Tiefe wie die Dicke des Flügelrads
120. Das Flügelrad 120 ist zur Drehung in die Ausnehmung
112a eingesetzt. Eine Ausnehmung 112d, die einen kleineren Durchmesser
als die Ausnehmung 112a hat, ist in dem zentralen Bereich der Ausnehmung
112a geformt. Ein Schublager 133, das die Schublast der Welle
78 aufnimmt, ist in einer unteren Fläche der Ausnehmung
112d angebracht. Ein extrem kleiner Zwischenraum ist auch zwischen der
äußeren Umfangsfläche 120d des Flügelrads
120 und der Seitenfläche 112b der Ausnehmung 112a
geformt. Dieser Zwischenraum ist vorgesehen, damit sich das Flügelrad
120 gleichmäßig drehen kann.
Das Gehäuse 110 (d.h. die Pumpenabdeckung
111 und der Pumpenkörper 112) mit dem in der Ausnehmung
111a der Pumpenabdeckung 111 installierten Flügelrad
130 und dem in der Ausnehmung 112a des Pumpenkörpers
112 installierten Flügelrad 120 ist an einem Gehäuse
160 befestigt.
7 ist eine Draufsicht betracht von der Abgabeseite
des Pumpenkörpers 112, betrachtet von der Seite des Flügelrads
120 (d.h. von der oberen Seite in 7), und
8 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie VIII-VIII
aus 7. Ein Kanal 115, der sich in eine Umfangsrichtung
erstreckt, ist in der Bodenfläche der Ausnehmung 112a des Pumpenkörpers
112 in einem Gebiet, das auf die Gruppe von Ausnehmungen 120a
gerichtet ist, geformt. Eine Dampfstrahldüse 115c, die durch den Pumpenkörper
112 in der Hoch-Tief-Richtung läuft, ist innerhalb des Kanals
115 gebildet. Die Funktion der Dampfstrahldüse 115c ist es,
Dampf zu entfernen. Ein Kanal 116 ist in der Fläche 112c
des Pumpenkörpers 112 geformt, die auf das Flügelrad
120 gerichtet ist. Der Kanal 116 erstreckt sich in einer Umfangsrichtung
in einem Gebiet, das auf die Gruppe von Ausnehmungen 130a gerichtet ist.
Ein Einlassloch 150 ist an einem oberen Strömungsende 115a
des Kanals 115 geformt. Ein unteres Strömungsende 115b des
Kanals 115 und ein oberes Strömungsende 116a des Kanals
116 stehen über einen Verbindungsdurchlass 117, der in dem
Pumpenkörper 112 geformt ist, in Verbindung.
Ein Kanal 118 ist in einer Bodenfläche der Ausnehmung
111a der Pumpenabdeckung 111 geformt. Der Kanal 118 erstreckt
sich in einer Umfangsrichtung in einem Gebiet, das auf die Gruppe von Ausnehmungen
130b gerichtet ist. Ein oberes Strömungsende des Kanals
118 befindet sich in einer Position, die dem oberen Strömungsende
116a des Kanals 116 entspricht. Ein Abgabeloch 151 ist
mit einem unteren Strömungsende des Kanals 118 verbunden. Das Abgabeloch
151 verbindet den Kanal 118 mit der Umgebung des Gehäuses
110 (d.h. dem Inneren des Motorbereichs).
Bei der Kraftstoffpumpe 140 drehen sich die Flügelräder
120 und 130, wenn die Welle 178 des Motorbereichs
170 angetrieben wird, was bewirkt, dass sie sich dreht. Wenn sich das Flügelrad
120
dreht, wird Kraftstoff innerhalb des Kraftstofftanks (nicht dargestellt)
durch das Einlassloch 150 in das obere Strömungsende 115
des Kanals 115 angesaugt. Der Kraftstoff, der in den Kanal 115
angesaugt worden ist, strömt von dem oberen Strömungsende 115a
in Richtung auf das untere Strömungsende 115b des Kanals
115. Der Kraftstoff, dessen Druck in dem Kanal 115 zugenommen
hat, strömt durch den Verbindungsdurchlass 117 in das obere Strömungsende
116a des Kanals 116. Der Kraftstoff, der in das obere Strömungsende
116a des Kanals 116 geströmt ist, wird an die Gruppe von
Ausnehmungen 130a und 130b des Flügelrads 130 und
an den Kanal 118 geführt. Der Kraftstoff, der an die Gruppe von Ausnehmungen
130a und 130b des Flügelrads 130 und in den Kanal
116 und 118 geführt worden ist, hat einen zunehmenden Druck
in Verbindung mit der Rotation des Flügelrads 130 und wird an den
Motorbereich von dem Abgabeloch 151 abgegeben.
Bei der Kraftstoffpumpe 50 ist ebenfalls das Flügelrad
120 der oberen Strömungsseite auf der Einlassseite enger im Durchmesser
als das Flügelrad 130 der unteren Strömungsseite. Ferner hat
das Flügelrad 120 nur eine Gruppe von Ausnehmungen 120a,
die in dessen Fläche der Einlassseite geformt sind. Als Folge wird ein Fall,
in dem eine große Menge von Kraftstoff abrupt in das Gehäuse
110 gesaugt wird, verhindert, und eine abrupte Änderung des Drucks
des Kraftstoffs wird verhindert. Das Ausbilden von Dampf innerhalb des Kraftstoffs
kann folglich verringert werden.
Wenngleich die bevorzugten repräsentativen Ausführungsformen
im Einzelnen beschrieben worden sind, sind schließlich die vorliegenden Ausführungsformen
nur veranschaulichend und nicht einschränkend. Es ist zu verstehen, dass verschiedene
Änderungen und Modifikationen vorgenommen werden können, ohne vom Rahmen
der beigefügten Ansprüche abzuweichen. Zusätzlich können die
zusätzlichen Merkmale und Aspekte, die hier offenbart werden, auch einzeln
oder in Kombination mit dem oben stehenden Aspekt und den Merkmalen verwendet werden.