Hintergrund der Erfindung
1. Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Bearbeitungswerkzeug,
das lösbar an der Hauptspindel einer Werkzeugmaschine angebracht wird, wie
zum Beispiel an einem Bearbeitungszentrum, so dass durch die Hauptspindel eine Bearbeitung
ausgeführt wird, wie zum Beispiel ein Abfasen, Entgraten oder Läppen eines
Werkstücks durch Drehen eines Schneiders (einschließlich eines Entgratungswerkzeugs,
eines Läppwerkzeugs usw.).
2. Beschreibung des Stands der Technik
Herkömmlicherweise war als ein Bearbeitungswerkzeug, das lösbar
an der Hauptspindel einer Werkzeugmaschine, wie zum Beispiel einem Bearbeitungszentrum,
angebracht ist, so dass eine Bearbeitung, wie zum Beispiel ein Entgraten, durchgeführt
wird, eine Entgratungseinheit bekannt, wie sie in der japanischen Patentanmeldung,
die offengelegt ist, Nr. 8-57758 offenbart ist. Bei dieser Entgratungseinheit kann
ihre Hauptkörpereinheit an der Hauptspindel einer Werkzeugmaschine montiert
werden, ein Luftmotor ist am Boden der Hauptkörpereinheit in einem solchen
Zustand angebracht, dass er schräg nach unten geneigt ist, wobei ein Entgratungswerkzeug
an dem vorderen Ende von seiner Antriebswelle angebracht ist, und dann wird das
durch den Luftmotor gedrehte Entgratungswerkzeug gegen die Bearbeitungsfläche
eines Werkzeugstücks gedrückt, so dass das Werkstück entgratet wird.
Da jedoch die oben beschriebene Entgratungseinheit das Entgratungswerkzeug
durch einen Luftmotor antreibt, besteht ein Problem dahingehend, dass eine Zufuhrquelle
zum Zuführen von Druckluft an den Motor benötigt wird. Ferner ist der
Luftmotor auf der Hauptkörpereinheit so angebracht, dass er vertikal schräg
gestellt ist, und die Neigungsrichtung des an der Drehwelle montierten Entgratungswerkzeugs
wird daher in Abhängigkeit vom Neigungswinkel des Luftmotors bestimmt. Somit
muss der Winkel (Richtung) der Hauptkörpereinheit so gesteuert werden, dass
die Richtung der Schnittkante des Entgratungswerkzeugs stets die geeignete ist,
wodurch eine Verkomplizierung des erforderlichen Steuermechanismus und Steuerprogramms
resultiert.
Da der Luftmotor und das Entgratungswerkzeug, das am vorderen Ende
der Drehwelle angebracht ist, im voraus schräg montiert werden, kann ferner
manchmal das Werkzeug nicht gleichmäßig dadurch gesteuert werden, dass
das Werkzeug relativ zur Bearbeitungsoberfläche eines Werkstücks geneigt
wird, das verschiedene Winkel aufweist. Folglich besteht ein Problem, dass ein Vorgang,
wie zum Beispiel das Entgraten des Randbereichs eines Werkstücks, nicht günstig
und gleichmäßig in Abhängigkeit vom Winkel der Bearbeitungsfläche
ausgeführt werden kann.
Somit schlug in der japanischen Patentanmeldung, die offengelegt ist,
mit der Nr. 2005-349549 der vorliegende Anmelder ein Bearbeitungswerkzeug vor, bei
dem der Halter eines Schneiders schräg stellbar in einem unteren Teil eines
Schafts durch eine Aufnahmestange und eine Gelenkkupplung angebracht ist, wobei
der Schaft an der Hauptspindel der Werkzeugmaschine angebracht ist, ein Schneider,
wie zum Beispiel ein Entgratungswerkzeug, das an dem Halter angebracht ist, mit
hoher Geschwindigkeit über die Aufnahmestange und die Gelenkkupplung durch
Drehen der Hauptspindel gedreht wird, und das Bearbeitungswerkzeug einen Entgratungsvorgang
usw. durch Schrägstellen des Halters und des Schneiders in Bezug auf den Schaft
ausführt.
Wenn die Seitenfläche am vorderen Ende des Schneiders, der sich
bei hoher Geschwindigkeit dreht, in Berührung mit dem Randbereich des Werkstücks
gelangt und der Schneider eine Last von der Seite her aufnimmt, wird bei dem Bearbeitungswerkzeug
das schwenkbare Gehäuse aus der axialen Linie relativ zum äußeren
Gehäuse geneigt. Dabei nimmt der durch diese Bewegung ebenfalls geneigte Halter
in diesem schwenkbaren Gehäuse die Rotationskraft der Hauptspindel auf, die
durch den Schaft, die Aufnahmestange und die Gelenkkupplung übertragen wird,
und die Gelenkkupplung wird zur Drehung angetrieben, wobei der Halter relativ zur
Aufnahmestange schräg gestellt ist, und dann wird der Schneider, der an dem
vorderen Ende des verschiebbaren Halters angebracht ist, der sich innerhalb des
Halters befindet, bei hoher Geschwindigkeit gedreht, so dass Grate entfernt werden,
die an dem Randbereich eines Werkstücks erzeugt sind. Die Kraft, mit der der
Schneider gegen die Bearbeitungsfläche des Werkstücks drückt, wird
durch die Kraft der Mehrzahl von die Schrägstellung unterstützenden Stiften
innerhalb der die Schrägstellung unterstützenden Stifteinheit erzeugt,
die gegen die den Druck aufnehmenden Platte über dem schwenkbaren Gehäuse
drücken, so dass das Drücken des Schneiders, der sich bei hoher Geschwindigkeit
dreht, gegen die Bearbeitungsfläche des Werkstücks stabil durchgeführt
werden kann, so dass eine Bearbeitung, wie zum Beispiel das Engtraten, günstig
durchgeführt wird.
Einerseits ist es bei dieser Art von Bearbeitungswerkzeug wahrscheinlich,
wenn der Schneider das Werkstück verlässt, so dass eine Rotationslast
auf den Schneider rasch abfällt und die Gelenkkupplungsstange und der Halter
aus einem schräggestellten Zustand in einen linearen Zustand zurückkehren, dass
ein Phänomen auftritt, bei dem der Halter und der Schneider vibrieren (zufallsbedingt
schwingen) aufgrund der Vibration der Gelenkkupplung oder der Reaktion des schwenkbaren
Gehäuses.
Da jedoch in diesem Bearbeitungswerkzeug die Mehrzahl von die Schrägstellung
unterstützenden Stiften der die Schrägstellung unterstützenden Stifteinheit
arbeiten, dass sie gegen die den Druck aufnehmende Platte über dem schwenkbaren
Gehäuse durch eine Feder drücken, und da diese die Schrägstellung
unterstützende Stifteinheit sich in einem freien Zustand drehbar im äußeren
Gehäuse befindet, während ein Kugellager ebenfalls in einem freien Zustand
drehbar im oberen Bereich der die Schrägstellung unterstützenden Stifteinheit
sich befindet, kann die Bewegung der die Schrägstellung unterstützenden
Stifteinheit in der Umfangsrichtung geglättet werden, wenn die Rotationslast
auf den Schneider sich ändert und der Halter in den linearen Zustand zurückkehrt.
Somit wurde in letzter Zeit sogar im Gebiet der Metallbearbeitung,
wie zum Beispiel bei einem Entgratungsvorgang, eine Beschleunigung der Bearbeitung
vorangetrieben und entsprechend wurde eine rasche und gleichmäßige Zurückstellung
der Gelenkkupplung und des Halters erzielt, wenn sie in den linearen Zustand aus
dem schräggestellten Zustand zurückkehren.
Darstellung der Erfindung
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Bearbeitungswerkzeug
vorzusehen, das nicht nur das Schrägstellen des sich drehenden Schneiders gleichmäßig
ausführen kann, sondern auch die Rückstellung aus einem schräggestellten
Zustand in einen linearen Zustand verbessern kann, und dadurch eine Vielzahl von
Bearbeitungsflächen eines Werkstücks konsistent und günstig bearbeiten
kann. Die Aufgabe dieser Erfindung kann mit einem Bearbeitungswerkzeug erzielt werden,
das die folgende Struktur hat.
Das bedeutet, dass bei dem Bearbeitungswerkzeug der vorliegenden Erfindung
ein Schaft lösbar an der Hauptspindel einer Werkzeugmaschine angebracht ist,
und der Schaft und ein Schneider, die an dem Halter montiert sind, dann durch Drehung
der Hauptspindel angetrieben werden, wobei das Bearbeitungswerkzeug eine Bearbeitung
durch Schrägstellung des Halters und Schneiders in Bezug auf den Schaft ausführt.
Ein Gehäuse ist am außenseitigen Bodenendbereich des Schafts über
ein Lager montiert, und eine Aufnahmestange befindet sich in einem axialen Loch,
das im bodenendseitigen Zentrumsbereich des Schafts vorgesehen ist, so dass sie
in der axialen Richtung verschiebbar ist. Eine Absorptionsfeder zum Drücken
der Aufnahmestange in der axialen Richtung befindet sich zwischen der Aufnahmestange
und dem Schaft, und ein schräg stellbares Gehäuse befindet sich im unteren
Bereich des Gehäuses, so dass es sich in Bezug auf die axiale Linie schrägstellen
kann. Der Halter befindet sich drehbar über ein Lager innerhalb des schräg
stellbaren Gehäuses. In dem Halter ist ein verschiebbarer Halter, der mit einem
Futterbereich für ein Werkzeug an seinem vorderen Ende versehen ist, verschiebbar
in der Axialrichtung angebracht, und eine Feder zum Drücken des verschiebbaren
Halters in der Axialrichtung ist zwischen dem (Haupt-) Halter und dem verschiebbaren
Halter eingebracht. Der Bodenendbereich der Aufnahmestange und der obere Endbereich
des Halters werden dann wechselseitig durch eine Gelenkkupplungsstange verbunden.
Eine die Schrägstellung unterstützende Stifteinheit, bei der eine Mehrzahl
von die Schrägstellung unterstützenden Stiften nach unten gerichtet sind
und vorspringen, indem sie durch eine Feder belastet sind, befindet sich innerhalb
des Gehäuses, das im äußeren Umfangsbereich, der die Gelenkkupplungsstange
umgibt, angeordnet ist, und die Spitzen der die Schrägstellung unterstützenden
Stifte der die Schrägstellung unterstützenden Stifteinheit stoßen
gegen eine den Druck aufnehmende Platte, die sich über dem schwenkbaren Gehäuse
befindet. Die Gelenkkupplungsstange enthält einen ersten Gelenkkupplungsbereich,
der mit dem Boden der Aufnahmestange verbunden ist, und einen zweiten Gelenkkupplungsbereich,
der mit dem oberen Bereich des Halters verbunden ist. Diese Gelenkkupplungsbereiche
sind an der Oberseite und dem Boden einer Zwischenwelle vorgesehen, und der erste
Gelenkkupplungsbereich ist mit der Aufnahmestange so verbunden, dass er in jede
Richtung des Umfangs schwenkbar ist und in der axialen Richtung verschiebbar ist,
während der zweite Gelenkkupplungsbereich mit dem Halter so verbunden ist,
dass er ebenfalls in jede Richtung des Umfangs schwenkbar ist und in der axialen
Richtung verschiebbar ist. Eine Metallkugel ist rollfähig in ein Einsatzloch
eingesetzt, das im Zentrum des oberen Endes des ersten Gelenkkupplungsbereichs geformt
ist, während eine Metallkugel auch rollfähig in den vertieften Aufnahmebereich
eingesetzt ist, der im Zentrum des Bodenendbereichs der Seite der Aufnahmestange
geformt ist; in entsprechender Weise ist eine Metallkugel rollfähig in das
Einsatzloch eingesetzt, das im Zentrum des oberen Endes des zweiten Gelenkkupplungsbereichs
geformt ist, während eine Metallkugel auch in den vertieften Aufnahmebereich
eingesetzt ist, der im Zentrum des oberen Endes der Seite des Halters geformt ist;
wenn die Gelenkkupplungsstange in einem linearen Zustand relativ zu der Aufnahmestange
und dem Halter ist, ist der Eingriff der Metallkugeln auf beiden Seiten in dem vertieften
Aufnahmebereichen erhalten; und wenn die Gelenkkupplungsstange sich relativ zur
Aufnahmestange und dem Halter schräg stellt, bewegt sich die Metallkugel auf
zumindest einer Seite nach außen aus dem vertieften Aufnahmebereich,
und wenn der Halter in einem linearen Zustand zurückkehrt, wobei die Last der
Schrägstellung gelöst ist, ist er konstruiert, dass er die Metallkugel
im Wesentlichen in das Zentrum des vertieften Aufnahmebereichs zurückbringt.
Vorzugsweise ist die die Schrägstellung unterstützende Stifteinheit
konstruiert in einer Weise, dass eine Vielzahl von die Schrägstellung unterstützende
Stiften sich in einem kreisförmig ausgebildeten Stiftgehäuse befinden,
bei dem ihre Spitzen nach unten vorspringen; eine Feder ist an jedem die Schrägstellung
unterstützenden Stift so montiert, dass der die Schrägstellung unterstützende
Stift nach unten gedrückt wird, und die die Schrägstellung unterstützende
Stifteinheit ist drehbar in einem freien Zustand innerhalb des Gehäuses angeordnet.
Vorzugsweise befindet sich ein Kugellager in einem freien Zustand
drehbar auf der oberen Seite der die Schrägstellung unterstützenden Stifteinheit.
Eine Justiermutter zur Höhenjustierung kann über das Kugellager
in das Gehäuse geschraubt sein, und die Breite des Spalts über dem Kugellager
kann durch Schrauben der Justiermutter einstellbar sein.
Vorzugsweise ist ein Scheibenbereich auf einer Zwischenwelle der Gelenkkupplungsstange
geformt; halbkugelförmige Vorsprünge sind in der Nähe der unteren
Seite des vorderen Endbereichs des ersten Gelenkkupplungsbereichs und der oberen
Seite des Bodenendbereichs des zweiten Gelenkkupplungsbereichs geformt; und Nuten,
in denen die halbkugelförmigen Vorsprünge eingesetzt sind, können
so konstruiert sein, dass sie in einer axialen Richtung in den vertieften Fügebereichen
der Aufnahmestange und des Halters geformt sind.
Das sich schrägstellende Gehäuse kann so angeordnet sein,
dass es sich durch ein kugelförmiges Gleitlager innerhalb des Gehäuses
in einem vorbestimmten Winkelbereich schräg stellen kann.
Vorzugsweise ist der Halter drehbar über eine Mehrzahl von Lagern
in dem schwenkbaren Gehäuse angebracht, einschließlich von zumindest zwei
Nadellagern.
Vorzugsweise enthält das Bearbeitungswerkzeug weiter einen Positionseingriffsbereich,
der auf der äußeren Seite des Gehäuses montiert ist, der, wenn der
Schaft an der Hauptspindel einer Werkzeugmaschine montiert wird, mit einem feststehenden
Bereich der Werkzeugmaschine in Eingriff gelangt, zum Positionieren des Gehäuses
in einem statischen Zustand, wobei der Positionseingriffsbereich an seinem Platz
durch einen Haltebereich gehalten wird, dessen Positionierstift seitlich von dem
Gehäuse vorsteht, so dass er in der vertikalen Richtung verschiebbar ist, und
durch eine Feder nach oben gedrückt wird; ein Außengewindebereich ist
auf dem äußeren Umfang des Positionierstifts geformt; eine Justiermutter
ist auf dem Außengewindebereich durch Eingriff mit dem Gewinde montiert; ein
Rotationsanschlagkeil ist auf einem äußeren Umfang der Justiermutter so
montiert, dass sein vorspringendes Ende mit einem Eingriffsbereich in einem Ausrichtungsring
in Eingriff gelangen kann, der am Boden des Schafts angebracht ist, wobei der Justiermutter
die Drehung erlaubt wird; und der Positionierstift und der Rotationsanschlagkeil
sind nach oben und unten durch Drehen der Justiermutter bewegbar.
Mit einem Bearbeitungswerkzeug, das die oben beschriebene Struktur
hat, werden der Schaft und die Aufnahmestange durch Drehen der Hauptspindel der
Werkzeugmaschine gedreht, die Rotation der Aufnahmestange wird dann an den Halter
durch die Gelenkkupplung übertragen, so dass der an dem vorderen Ende des Halters
angebrachte Schneider bei einer hohen Geschwindigkeit gedreht wird, und der Schneider
in Berührung mit dem Werkstück gelangt, so dass eine Bearbeitung, wie
zum Beispiel ein Entgraten, ausgeführt wird.
Wenn die Seitenfläche am vorderen Ende des Schneiders, der sich
bei einer hohen Geschwindigkeit dreht, in Berührung mit dem Randbereich des
Werkstücks gelangt und der Schneider eine Last von der Seite her aufnimmt,
stellt sich das schräg stellbare Gehäuse aus der axialen Linie relativ
zum äußeren Gehäuse schräg. Dabei nimmt der in dem schräg
stellbaren Gehäuse ebenfalls durch diese Bewegung schräg gestellte Halter
die Rotationskraft der Hauptspindel auf, die durch den Schaft, die Aufnahmestange
und die Gelenkkupplung übertragen wird, und die Gelenkkupplungsstange wird
zur Drehung angetrieben mit dem Halter, der relativ zu der Aufnahmestange schräg
gestellt ist, und dann wird der Schneider, der an dem vorderen Ende des verschiebbaren
Halters angebracht ist, der sich innerhalb des Halters befindet, zur Drehung bei
einer hohen Geschwindigkeit angetrieben, so dass Grate entfernt werden, die am Randbereich
eines Werkstücks erzeugt sind. Die Kraft, mit der der Schneider gegen die Bearbeitungsfläche
des Werkstücks drückt, wird durch die Mehrzahl von die Schrägstellung
unterstützenden Stiften innerhalb der die Schrägstellung unterstützenden
Stifteinheit erzeugt, die gegen die den Druck aufnehmende Platte über dem schräg
stellbaren Gehäuse drücken, so dass der Druck des Schneiders, der sich
bei einer hohen Geschwindigkeit dreht, gegen die Werkstückbearbeitungsfläche
stabil ausgeführt werden kann, so dass eine Bearbeitung, wie zum Beispiel einen
Entgraten, günstig durchgeführt wird.
Während der Halter schräg gestellt ist, kann ein
Stoß in der axialen Richtung aufgrund einer geringfügigen Änderung
in der Verbindungslänge zwischen der Aufnahmestange und dem Halter und Vibration
der Gelenkkupplungsstange auftreten. Der Stoß wird jedoch günstig durch
die Absorptionsfeder, die in der Aufnahmestange vorgesehen ist, und die Feder für
den verschiebbaren Halter, die innerhalb des schwenkbaren Halters vorgesehen ist,
absorbiert. Wenn der Schneider eine Druckkraft von dem Werkstück aufnimmt,
wird ferner eine solche Druckkraft gegen den Schneider durch die Feder in dem verschiebbaren
Halter absorbiert, so dass der Schneider, der sich bei einer hohen Geschwindigkeit
dreht, in einem sehr stabilen Zustand betrieben wird.
Wenn der Schneider, der durch den Halter zurückgehalten wird,
der sich bei einer hohen Geschwindigkeit dreht, das Werkstück verlässt,
so dass eine Rotationslast auf den Schneider rasch abfällt und die Gelenkkupplungsstange
und der Halter aus einem schräg gestellten Zustand in einen linearen Zustand
zurückkehren, ist es wahrscheinlich, dass ein Phänomen auftritt, bei dem
der Halter und der Schneider vibrieren (zufällig schwingen) aufgrund der Vibration
der Gelenkkupplung oder der Reaktion des schwenkbaren Gehäuses. Da bei diesem
Bearbeitungswerkzeug jedoch die Mehrzahl der die Schrägstellung unterstützenden
Stifte der die Schrägstellung unterstützenden Stifteinheit arbeiten, dass
sie gegen die den Druck aufnehmende Platte über dem schwenkbaren Gehäuse
durch die Federn drücken, und da diese die Schrägstellung unterstützende
Stifteinheit sich in einem freien Zustand drehbar in dem äußeren Gehäuse
befindet, während das Kugellager sich ebenfalls in einem freien Zustand drehbar
in dem oberen Bereich der die Schrägstellung unterstützenden Stifteinheit
befindet, kann die Bewegung der die Schrägstellung unterstützenden Stifteinheit
in der Umfangsrichtung geglättet werden, wenn sich die Rotationslast auf den
Schneider ändert und der Halter in den linearen Zustand zurückkehrt.
Zusätzlich ist eine Metallkugel rollfähig in ein Einsatzloch
eingesetzt, dass im Zentrum des oberen Endes des ersten Gelenkkupplungsbereichs
geformt ist, während eine Metallkugel auch in den vertieften Aufnahmebereich
eingesetzt ist, der im Zentrum des Bodenendbereichs der Seite der Aufnahmestange
vorgesehen ist; in ähnlicher Weise ist eine Metallkugel rollfähig in ein
Loch eingesetzt, das im Zentrum des oberen Endes des zweiten Gelenkkupplungsbereichs
geformt ist, während eine Metallkugel auch in den vertieften Aufnahmebereich
eingesetzt ist, der im Zentrum des oberen Endes der Seite des Halters vorgesehen
ist; wenn die Gelenkkupplungsstange in einem linearen Zustand relativ zu der Aufnahmestange
und dem Halter ist, wird der Eingriff der Metallkugeln auf beiden Seiten in den
vertieften Aufnahmebereichen auf beiden Seiten aufrecht erhalten; und wenn die Gelenkkupplungsstange
sich schräg stellt relativ zu der Aufnahmestange und dem Halter, bewegt sich
die Metallkugel auf zumindest einer Seite nach außen aus dem vertieften Aufnahmebereich,
und wenn der Halter in einen linearen Zustand zurückkehrt, wobei die Schrägstellungslast
gelöst ist, kehrt die Metallkugel im Wesentlichen in das Zentrum des vertieften
Aufnahmebereichs zurück. Somit kann die Bewegung der die Schrägstellung
unterstützenden Stifteinheit in der Umfangsrichtung mehr geglättet werden,
wenn der Halter in den linearen Zustand zurückkehrt, wodurch die Vibration
des Halters oder des Schneiders verhindert wird.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1 ist eine Vorderansicht des Bearbeitungswerkzeugs
gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
2 ist eine Längsquerschnittsansicht des gleichen
Bearbeitungswerkzeugs;
3 ist eine Querschnittsansicht, die entlang den Linien
III-III aus 2 genommen ist;
4 ist eine Querschnittsansicht, die entlang den Linien
IV-IV aus 2 genommen ist;
5(a) ist eine vergrößerte Ansicht der Umgebung der Gelenkkupplungsstange
in einem linearen Zustand und
5(b) ist eine vergrößerte Ansicht der Umgebung der Gelenkkupplungsstange
in einem schrägstellten Zustand;
6 ist eine Längsquerschnittsansicht eines Zustands,
in dem der schräg stellbare Halter schräg gestellt ist;
7 ist eine Vorderansicht, die einen Verwendungszustand
des Bearbeitungswerkzeugs zeigt;
8 ist eine vergrößerte Teilquerschnittsansicht,
die die Umgebung des Positionseingriffsbereichs zeigt;
9 ist eine Teilvorderansicht des Positionseingriffsbereichs;
10(a) ist eine Teilvorderansicht, wenn der Rotationsanschlagkeil
des Positionseingriffsbereichs in Eingriff ist; und
10(b) ist eine Teilvorderansicht, wenn der Eingriff des Rotationsanschlagskeils
gelöst ist; und
11 ist eine vergrößerte Teilquerschnittsansicht
eines Zustands, in dem der Halter schräg gestellt ist.
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
Anschließend werden die bevorzugten Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
Dabei ist die vorliegende Erfindung nicht auf diese Ausführungsformen beschränkt.
Jede Modifikation innerhalb des Rahmens der Ansprüche und Äquivalente,
die die Ansprüche betreffen, sind in dem Rahmen der Ansprüche der vorliegenden
Erfindung eingeschlossen.
1 ist eine Vorderansicht des Bearbeitungswerkzeugs
und 2 ist eine Längsquerschnittsansicht davon.
Im Allgemeinen ist dieses Bearbeitungswerkzeug 1 durch Einsetzen eines
Schafts 2 an der Hauptspindel einer Werkzeugmaschine, wie zum Beispiel
einem Bearbeitungszentrum, montiert, und eine Gelenkkupplungsstange 5 und
ein schwenkbares Gehäuse 4 befinden sich innerhalb eines zylindrischen
Gehäuses 3, das am Bodenbereich des Schafts 2 montiert ist.
Ein Halter 6 für einen Schneider, der drehbar innerhalb des schwenkbaren
Gehäuses 4 angebracht ist, ist mit dem Schaft 2 durch die
Gelenkkupplungsstange 5 verbunden. Das Gehäuse 3 ist in Eingriff
mit einem Positionierblock 11, der ein Teil der Werkzeugmaschine ist, durch
einen Positionseingriffsbereich 7, der statisch bleibt, und der Halter
6, der drehbar innerhalb des schräg stellbaren Gehäuses
4 gehalten wird, wird durch die Hauptspindel angetrieben, so dass der Schneider
9, der an dem vorderen Ende des Halters 6 angebracht ist, gedreht
wird, dass er einen Entgratungsvorgang ausführt.
Das Gehäuse 3 ist in eine im Wesentlichen zylindrische
Form gestaltet, deren Boden gequetscht ist, und der obere Bereich des Gehäuses
3 ist auf dem Bodenbereich des Schafts 2 durch erste Lager
25 von außen her aufgesetzt, so dass der Schaft 2 an dem
statischen Gehäuse 3 drehbar montiert ist. Ein Winkellager, das eine
lasttragende Eigenschaft hat, zum Aufnehmen einer Last wird als das erste Lager
25 verwendet, und wenn das erste Lager 25 installiert wird, wird
es durch Aufbringen einer Vorbelastung unter Verwendung einer Kappenschraube installiert.
Ein axiales Loch 21 ist in dem Bodenbereich in der Axialrichtung des Schafts
2 von unten gebohrt und eine Aufnahmestange 22 ist in das axiale
Loch 21 von unten so eingesetzt, dass sie innerhalb eines vorbestimmten
Bereichs bewegbar ist.
Ein konkaver Fügebereich 24 ist in dem Bodenbereich
der Aufnahmestange 22 so geformt, dass er nach unten geöffnet ist.
Im Wesentlichen halbkreisförmige Nuten, die eine vorbestimmte Breite haben,
sind in der axialen Richtung in einem vorbestimmten Intervall in der inneren Umfangsfläche
des vertieften Fügebereichs 24 geformt, und mit einem ersten Gelenkkupplungsbereich
51 der Gelenkkupplungsstange 5, der später beschrieben wird,
der in Eingriff mit dem vertieften Fügebereich 24 ist, so dass eine
Rotation übertragen wird, wobei der erste Gelenkkupplungsbereich
51 in einer solchen Weise eingesetzt ist, dass er sich in jeder Richtung
schräg stellen kann. Der erste Gelenkkupplungsbereich 51 hat vier
halbkugelförmige Vorsprünge 53, die vorspringend unter einem
Intervall von 90 Grad in der radialen Richtung vorgesehen sind.
Zum Verbinden der Aufnahmestange 22 mit dem Schaft
2 auf eine solche Weise, dass sie vertikal bewegbar und fähig zum
Übertragen einer Rotation ist, ist ein axiales Loch 21 in der Axialrichtung
in dem oberen Bereich der Aufnahmestange 22 gebohrt, und eine Absorptionsfeder
(Schraubenfeder) 23 ist in das axiale Loch 21 eingeführt.
Wenn die Verbindungslänge der Gelenkkupplungsstange 5 sich ändert,
arbeitet die Absorptionsfeder 23, so dass die Änderung in der Verbindungslänge
absorbiert wird, und wenn sie ein Kraftniveau aufnimmt, mit dem die Aufnahmestange
22 nach oben gedrückt wird, wird die Absorptionsfeder 23
komprimiert und deformiert, so dass diese Kraft absorbiert wird, so dass sie die
Aufnahmestange 22 nach unten drückt.
Wenn die Gelenkkupplungsstange 5 und der Halter
6, der unter der Aufnahmestange 22 angeschlossen ist, sich relativ
zu der axialen Linie schräg stellen, ändert sich ferner die Länge
in der axialen Richtung von ihnen in Abhängigkeit von dem Grad der Schrägstellung.
Zum Absorbieren einer Längenänderung in der axialen Richtung, die durch
die Schrägstellung der Gelenkkupplungsstange 5 und des Halters
6 hervorgerufen wird, ist eine Aufnahmestange 22 in den Schaft
2 so eingesetzt, dass sie darin verschiebbar ist, und die Absorptionsfeder
23 wird aktiviert. Ein halbkugelförmiger vertiefter Bereich ist in
dem äußeren Umfangsbereich der Aufnahmestange 22 geformt und
eine Metallkugel 59 ist lose in diesen halbkugelförmigen vertieften
Bereich eingesetzt. Der außenseitige Bereich der Metallkugel 59 ist
in eine Eingriffsnut 28 eingesetzt, die in der Seitenwand innerhalb des
axialen Lochs 21 geformt ist, das in der axialen Richtung des Schafts
2 gebohrt ist, und die Aufnahmestange 22 ist verschiebbar in der
axialen Richtung relativ zu dem Schaft 2 durch den Eingriff dieser Metallkugel
59 montiert.
Ein Scheibenbereich 5a ist auf einem dazwischen liegendem
Bereich der Gelenkkupplungsstange 5 zur Stabilisierung während des
Drehens vorgesehen. Die Gelenkkupplungsstange 5 kann dann unter einer hohen
Geschwindigkeit durch Einschließen dieses Scheibenbereichs 5a gedreht
werden. Ferner befindet sich eine die Schrägstellung unterstützende Stifteinheit
30 um die Gelenkkupplungsstange 5. Diese die
Schrägstellung unterstützende Stifteinheit 30 ist so konstruiert,
dass eine Mehrzahl von die Schrägstellung unterstützenden Stiften
32 nach unten von dem Stiftgehäuse 31 vorstehen und durch
eine Feder 33 gedrückt werden. Das Stiftgehäuse 31 dieser
die Schrägstellung unterstützenden Stifteinheit 30 befindet sich
unter einem zweiten Satz von Lagern 26, die innerhalb des Gehäuses
3 in einem freien Zustand vorgesehen sind. Das bedeutet, dass die die Schrägstellung
unterstützende Stifteinheit 30 im Inneren des Gehäuses
3 über einen zweiten Satz von Lagern 26 in einem freien Zustand
montiert ist, so dass sie frei drehbar ist, wenngleich keine Rotationsantriebskraft
auf das Stiftgehäuse 31 der die Schrägstellung unterstützenden
Stifteinheit 30 aufgebracht wird.
Die zweiten Lager 26 sind in dem oberen Bereich des Stiftgehäuses
31 innerhalb des Gehäuses 3 in einem freien Zustand und zum
Justieren der Höhenposition der zweiten Lager 26 untergebracht, eine
ringartige Justiermutter 27 ist in das Innere des Gehäuses
3 so geschraubt, dass die Schraubweite justiert werden kann, so dass die
Höhe, in der das zweite Lager 26 aufgenommen ist, eingestellt werden
kann.
Wenn eine Rotationskraft auf die die Schrägstellung unterstützende
Stifteinheit 30 aufgebracht wird, wenn das schräg stellbare Gehäuse
4 und der Halter 6 sich innerhalb des Gehäuses
3 schräg stellen, oder eine Rotationslast auf den Schneider
9 rasch abnimmt, so dass der Schrägstellungszustand sich in einen
linearen Zustand ändert, dreht sich das Stiftgehäuse 31 in einer
beliebigen Richtung über die zweiten Lager 26, und folglich wird der
Vorgang, dass sich das schräg stellbare Gehäuse 4 und der Halter
6 in den linearen Zustand zurückstellen, gleichmäßig ausgeführt.
Im Hinblick auf den zweiten Satz von Lagern 26 sind zwei ringförmige
und blattartige Kugellaufringe vertikal gestapelt, so dass eine Mehrzahl von Metallkugeln
in einer ringförmigen Nut untergebracht ist, die im Inneren der Kugellaufringe
geformt ist.
Das Stiftgehäuse 31 der die Schrägstellung unterstützenden
Stifteinheit 30, die im Inneren des Gehäuses 3 über
die zweiten Lager 26 montiert ist, ist in einer im Wesentlichen kreisförmigen
Form, wie es in 3 gezeigt ist, ausgebildet, und beispielsweise
sind zwölf die Schrägstellung unterstützende Stifte 32 um
einen Umfang in einem Intervall von 30 Grad innerhalb des Stiftgehäuses
31 angeordnet, so dass die Spitzen der Stifte 32 nach unten vorspringen.
Diese die Schrägstellung unterstützenden Stifte 32 sind angeordnet,
dass sie in gleichmäßiger Weise auf den Umfang einer einen Druck aufnehmenden
Platte 41 des schräg stellbaren Gehäuses 4 drücken,
das sich darunter befindet, und sie stützen. Federn (Schraubenfedern)
33 sind an jedem die Schrägstellung unterstützenden Stift
32 montiert zum Drücken der die Schrägstellung unterstützenden
Stifte 32 nach unten, und jeder der die Schrägstellung unterstützenden
Stifte 32 wird durch jeweils eine Feder 33 nach unten gedrückt,
die sich innerhalb des Stiftgehäuses 31 befindet, so dass deren Spitze
nach unten vorsteht.
Die den Druck aufnehmende Platte 41 des schräg stellbaren
Gehäuses 4 befindet sich unter dem Stiftgehäuse 31,
und das schräg stellbare Gehäuse 4 und die den Druck aufnehmende
Platte 41 sind angeordnet, dass sie sich in jede Richtung innerhalb des
äußeren Gehäuses 3 aus einem vertikalen Zustand entlang
der Achse schräg stellen können. Wenn das schräg stellbare Gehäuse
4 und die den Druck aufnehmende Platte 41 sich in jede Richtung
schräg stellen, wirken die zwölf die Schrägstellung unterstützende
Stifte 32 und Federn 33, dass sie das schräg stellbare Gehäuse
4 und die den Druck aufnehmende Platte 41 gleichmäßig
in der Richtung des Zurückstellens von ihnen in einen vertikalen Zustand drücken.
Wenn der Schneider (Werkzeugspitze) 9 am vorderen Ende des Halters
6 in Berührung mit der Bearbeitungsoberfläche eines Werkstücks
gelangt, wird der Schneider 9 in einer schräg gestellten Richtung
gedrückt, so dass das schräg stellbare Gehäuse 4, der Halter
6 und der Schneider 9 sich schräg stellen. Dabei wird die
Druckkraft, die der Schneider 9 auf die Bearbeitungsoberfläche aufbringt,
gleichmäßig entlang des gesamten Umfangs durch die Federn 33
der die Schrägstellung unterstützenden Stifte 32 erzeugt, und
wenn die Druckkraft Null wird, wird der Schrägstellungszustand gleichmäßig
in einen linearen Zustand überführt. Da die Kraft der Feder
33 des die Schrägstellung unterstützenden Stifts 32
auf die Bearbeitungsoberfläche des Schneiders 9 als eine Druckkraft
aufgebracht wird, ist die Kraft der Feder 33 hoch festgelegt, wenn das
Werkstück W hart wie Stahl ist, und ist niedrig, wenn es weich wie Aluminium
ist.
Das schräg stellbare Gehäuse 4 ist in eine im Wesentlichen
zylindrische Form gestaltet, wobei es einen Flansch auf seinem oberen Bereich hat,
und ist in einer axialen Richtung innerhalb des Bodenbereichs des Gehäuses
3 platziert, so dass es sich unter einem vorbestimmten Winkel über
kugelförmige Gleitlager 34, 43 schräg stellen kann.
Das kugelförmige Gleitlager 34 ist kreisförmig im Inneren des
Gehäuses 103 vorgesehen, und das kugelförmige Gleitlager
43, das auf dem äußeren Umfangsbereich des schwenkbaren Gehäuses
4 vorgesehen ist, ist in das kugelförmige Gleitlager 14 eingebettet.
Als Folge kann das schwenkbare Gehäuse 4 nur innerhalb eines vorbestimmten
Winkelbereichs (beispielsweise etwa 5 Grad) um die zentrale Achse (die sich auf
der Achse befindet) der kugelförmigen Gleitlager 34, 43 schräg
gestellt werden.
Ein Flansch ist auf der Oberseite des schwenkbaren
Gehäuses 4 vorgesehen, und, wie es in 4,
11 gezeigt ist, sind sechs Nuten 47 unter
einem Intervall von 60 Grad um den Umfang geformt. Wie es in 4,
11 gezeigt ist, erheben sich sechs Führungsstifte
35 in Umfangspositionen, die denen der Nuten 47 entsprechen, im
Inneren des äußeren Gehäuses 3, und diese Führungsstifte
35 sind in Eingriff mit den Nuten 47, so dass sie die Schrägstellung
des schräg stellbaren Gehäuses 4 führen.
Wenngleich die Schrägstellung des schräg stellbaren Gehäuses
4 durch den Eingriff zwischen den Führungsstiften 35 und
den Nuten 47 geführt wird, nimmt, wenn der Verbindungswinkel der Gelenkkupplungsstange
5 sich ändert oder ihre Rotationslast sich ändert, das schwenkbare
Gehäuse 4 eine Reaktionskraft oder Vibration auf, so dass es manchmal
leicht in der Umfangsrichtung lose sein kann, da es einen Spalt in diesem Eingriff
gibt, wenngleich er gering ist. Obwohl die Bewegung des schräg stellbaren Gehäuses
4 an die die Schrägstellung unterstützende Stifteinheit
30 übertragen wird, wird jedoch eine Vibration für eine Bewegung
des Halters 6 zum Zeitpunkt der Schrägstellung oder der Wiederherstellung,
die von einer solchen Losheit des schräg stellbaren Gehäuses
4 in der Umfangsrichtung ausgeht, effektiv durch die Arbeitsweise der zweiten
Lager 26 und ähnlichem verhindert, da die die Schrägstellung
unterstützende Stifteinheit 30 und die zweiten Lager 26 sich
in einem freien Zustand wie oben beschrieben befinden.
Die den Druck aufnehmende Platte 41 ist auf dem Flansch auf
der Oberseite des schräg stellbaren Gehäuses 4 montiert, und
alle zwölf die Schrägstellung unterstützenden Stifte 32
in dem Stiftgehäuse 32 halten stets Kontakt mit der den Druck aufnehmenden
Platte 41 unabhängig von einer Schrägstellung des schräg
stellbaren Gehäuses 4, wie es in 11 gezeigt
ist. Ferner ist eine Staubabdeckung 44 am Bodenbereich des schräg
stellbaren Gehäuses 4 angebracht, so dass ein Spalt zwischen dem schräg
stellbaren Gehäuse 4 und dem Halter 106, der in das schräg
stellbare Gehäuse eingeführt ist, bedeckt wird.
Der Halter 6 ist drehbar in einer axialen Richtung durch
ein drittes Lager 42 und ein viertes Lager 45 innerhalb des zylindrischen
schräg stellbaren Gehäuses 4 angebracht. Ein äußerer
Laufring des dritten Lagers 42 ist an dem oberen Bereich des schräg
stellbaren Gehäuses 4 befestigt, und ein innerer Laufring des dritten
Lagers 42 ist an dem Bereich großen Durchmessers des oberen Bereichs
des Halters 6 befestigt. Das vierte Lager 45 ist aus zwei Nadellagern
gebildet, und ein Kragen 46 liegt zwischen den zwei Nadellagern. Als das
vierte Lager kann ein Gleitlager an Stelle des Nadellagers verwendet werden.
In dem Halter 6 ist ein verschiebbarer Halter 62
in einem vorbestimmten Bereich in der axialen Richtung im Inneren des zylindrischen
Halterhauptkörpers 61 montiert. Ein konkaver Fügebereich
63 ist gebildet, dass er nach oben in den Bereich großen Durchmessers
des oberen Bereichs des Halterhauptkörpers 61 offen ist, und im Wesentlichen
halbkreisförmige Nuten sind in einer vorbestimmten Breite unter einem vorbestimmten
Intervall in der inneren Umfangsfläche des konkaven Fügebereichs
63 geformt. Ein zweiter Gelenkkupplungsbereich 152 auf dem unteren
Bereich der Gelenkkupplungsstange 5 ist in diesen konkaven Fügebereich
163 eingesetzt, so dass die zweite Gelenkkupplung 52 mit dem konkaven
Fügebereich 63 in Eingriff ist zum Übertragen einer Rotation
von dem zweiten Gelenkkupplungsbereich 52 an den Halterhauptkörper
61. Der Verbindungszustand des zweiten Gelenkkupplungsbereich
52 und des Halterhauptkörpers 61 kann in jeder Richtung in
einem vorbestimmten Winkelbereich schräg gestellt sein.
Die Gelenkkupplungsstange 5 ist so konstruiert, dass der
erste Gelenkkupplungsbereich 51 an dem oberen Bereich einer Zwischenwelle
geformt ist, während der zweite Gelenkkupplungsbereich 52 am Boden
der Zwischenwelle vorgesehen ist und durch einen zentralen Raum in dem Stiftgehäuse
31 durchdringt. Der erste Gelenkkupplungsbereich 51 an der Oberseite
ist an dem konkaven Fügebereich 24 in der Aufnahmestange
22 angebracht, und der zweite Gelenkkupplungsbereich 52 am Boden
ist in den konkaven Fügebereich 63 am oberen Bereich des Halterhauptkörpers
61 eingebracht.
Der erste Gelenkkupplungsbereich 51 ist durch Einsatzstifte,
die jeweils eine kugelförmige Spitze haben, unter einem Intervall von 90 Grad
zum äußeren Umfang des halbkugelförmigen Bereichs am oberen Ende
der Gelenkkupplungsstange 5 gebildet, so dass die kugelförmigen Spitzen
vorstehen, und der zweite Gelenkkupplungsbereich 52 ist auch durch Einsatzstifte
geformt, die jeweils eine kugelförmige Spitze haben, unter einem Intervall
von 90 Grad zum äußeren Umfang des halbkugelförmigen Bereichs am
Bodenende der Gelenkkupplungsstange 5, so dass die kugelförmigen vorderen
Enden vorstehen. Folglich stehen vier halbkugelförmige konvexe Bereiche
53 in der radialen Richtung von dem ersten Gelenkkupplungsbereich
51 und vier halbkugelförmige konvexe Bereiche 54 in der radialen
Richtung von dem zweiten Gelenkkupplungsbereich 52 vor. Die vier halbkugelförmigen
konvexen Bereich 53 und die vier halbkugelförmigen konvexen Bereiche
54 sind mit ihren Winkeln in der radialen Richtung um 45 Grad versetzt
angeordnet, so dass die Gelenkkupplungsstange 5 gleichmäßiger
schräg gestellt werden kann.
Der Halter 62 ist verschiebbar innerhalb des Haltehauptkörpers
61 des Halters 6 angebracht, und eine schraubenartige Stützstange
64 ist angeordnet, dass sie durch die axiale Position läuft, um den
Verschiebebereich festzulegen, und eine Feder (Schraubenfeder) 67 ist um
den äußeren Umfangsbereich der stützenden Stange 64 eingesetzt,
so dass der verschiebbare Halter 62 nach unten gedrückt wird. Diese
Feder 67 absorbiert die durch das Verschieben des verschiebbaren Halters
62 nach oben erzeugte Kraft, wenn der Schneider 9 einen Stoß
von dem Werkstück aufnimmt, so dass dieser Stoß absorbiert wird.
Wie es in 11 dargestellt ist, ist eine
Eingriffsnut 65 in der axialen Richtung in dem äußeren Umfangsbereich
des verschiebbaren Halters 62 geformt, und eine Eingriffsstahlkugel
66 ist in Eingriff mit dieser Eingriffsnut 65. Die Eingriffsstahlkugel
66 ist in Eingriff mit einem Eingriffsloch auf der Seite des Halterhauptkörpers
61, so dass der Halterhauptkörper 61 und der verschiebbare
Halter 62 zusammen gedreht werden können, wobei ermöglicht wird,
dass der verschiebbare Halter 62 in der axialen Richtung gleitet. Ein Futter
69, an dem Schneider 9, beispielsweise ein Entgratungsschleifer,
anzubringen ist, ist an dem vorderen Ende des verschiebbaren Halters 62
montiert.
Andererseits, wie es in 8 gezeigt ist,
ist ein Positionseingriffsbereich 7 auf dem oberen Bereich des äußeren
Gehäuses 3 vorgesehen, um das äußere Gehäuse
3 des Bearbeitungswerkzeugs in Bezug auf die Werkzeugmaschine zu positionieren.
Der Positionseingriffsbereich 7 hat einen Haltebereich 70, der
seitlich von dem äußeren Gehäuse 3 vorsteht, und ein Positionierstift
71 ist in ein Loch eingeführt, das in Längsrichtung in dem Haltebereich
70 so geformt ist, so dass er vertikal bewegbar ist. Eine becherartige
Abdeckung 75 ist am Boden des Lochs in dem Haltebereich 70 eingesetzt,
und eine Feder (Schraubenfeder) 74 ist in dem Loch in dem oberen Bereich
der Abdeckung 75 untergebracht, und dann wird der Positionierstift
71 nach oben gedrückt und durch diese Feder 74 gehalten.
Ein Außengewindebereich ist durch Gewinde auf dem äußeren
Umfang des Positionierstifts 71 geformt, und eine justierende Mutter
73 ist auf dem Außengewindebereich durch Eingriff mit den jeweiligen
Gewinden montiert. Eine Nut 71a ist in dem Bodenbereich des Positionierstifts
71 geformt, und das vordere Ende einer arretierenden Schraube, die von
der Umgebung des Haltebereichs 70 eingeführt ist, ist in diese Nut
71a eingesetzt, so dass eine Verschiebebewegung davon in einer vertikalen
Richtung ermöglicht wird, während der Positionierstift 71 in
der Rotation blockiert wird. Wenngleich der Fuß des Rotationsanschlagkeils
72 am äußeren Umfangsbereich der Justiermutter 73 aufgesetzt
ist und daran angebracht ist, kann sich die Justiermutter unabhängig von dem
Rotationsanschlagskeil 72 drehen. Der Positionierstift 71 kann
vertikal durch Drehen der Justiermutter 73 bewegt werden. Ein Satz von
Eingriffslöchern ist in dem äußeren Umfangsbereich der Justiermutter
73 gebildet, und die Justiermutter 73 kann unter Verwendung eines
speziellen Schlüssels gedreht werden, wobei der Vorsprung des speziellen Schlüssels
in dieses Eingriffsloch eingesetzt ist.
Eine Arretierschraube 77 ist in den Fuß des Rotationsanschlagkeils
72 geschraubt, so dass der Rotationsanschlagskeil 72 an der Justiermutter
73 mit der Arretierschraube 77 befestigt werden kann. Ferner wird
der vorspringende Endbereich des Rotationsanschlagkeils 72 durch eine Führungswelle
76 geführt, die sich von dem Haltebereich 70 erhebt, so dass
er in Richtung auf einen Orientierungsring 2c über dem äußeren
Gehäuse 3 gerichtet ist, und folglich kann er sich vertikal zusammen
mit der Justiermutter 73 und dem Positionierstift 71 bewegen.
Ein vorspringendes Ende des Rotationsanschlagkeils 72 hat
die Funktion, dass es den Orientierungsring 2c oder eine Winkelposition
des Ringbereichs 2a des Schafts 2 mit dem Positionierstift
71 in Übereinstimmung bringt durch in Eingriff Nehmen des vorspringenden
Endes davon mit einem ausgeschnittenen Bereich (Eingriffsbereich) in dem Orientierungsring
2c, der am Boden des Schafts 2 angebracht ist.
Andererseits, wie es in 8 gezeigt ist,
hat die Hauptspindel 10 der Werkzeugmaschine einen Keil 12, der
vorspringend vorgesehen ist. Wenn der Schaft 2 des Bearbeitungswerkzeugs
1 an der Hauptspindel 10 montiert wird, indem er in ein Loch in
dem Bodenbereich der Hauptspindel 10 eingeführt wird, wird ein Antriebskeil
12 in eine Keilnut 2b eingesetzt, die in einem Ringbereich
2a des Schafts 2 vorgesehen ist, so dass das Bearbeitungswerkzeug
1 an der Hauptspindel 10 montiert wird. Dabei wird der Positionierstift
71 zum Bestimmen der Position des Gehäuses 3 des Bearbeitungswerkzeugs
1 an einem konkaven Bereich in einem Positionierblock 111 auf
der festen Seite des Bearbeitungswerkzeugs angebracht und positioniert. Das Winkelverhältnis
zwischen der Keilnut 2b und dem Positionierblock 11 kann in Abhängigkeit
von der Werkzeugmaschine variieren.
Somit wird der Orientierungsring 2c drehbar an dem Bodenbereich
des Ringbereichs 2a des Schafts 2 angebracht und ein Schraubenloch
ist in dem Orientierungsring 2c gebohrt, und dann wird die Arretierschraube
2e dort hinein geschraubt, so dass der Orientierungsring 2c relativ
zu dem Schaft 2 festgelegt wird. Wie es vorher gezeigt ist, ist ein ausgeschnittener
Bereich 2d (Eingriffsbereich) in einem Teil des Orientierungsrings
2c geformt, und das vorspringende Ende des Rotationsanschlagkeils
72 kann dort angebracht werden.
Bei dem Bearbeitungswerkzeug 1, das die oben beschriebene
Konfiguration hat, wird der Schneider (Werkzeugspitze) 9, beispielsweise
ein entgratender Schleifstein, an dem Futterbereich 69 am vorderen Ende
des Halters 6 angebracht, und, wie es in 7
gezeigt ist, wird der Schaft 2 an der Hauptspindel 10 der Werkzeugmaschine,
wie zum Beispiel einem Bearbeitungszentrum, angebracht. Dann wird das Bearbeitungswerkzeug
1 in einem vorbestimmten Winkel positioniert, indem der Positionierblock
11 auf der Seite der Werkzeugmaschinenspindel mit dem Positionseingriffsbereich
7 in Einklang gebracht wird und wird sicher auf die folgende Weise montiert.
Das bedeutet, dass das Bearbeitungswerkzeug 1 in einem Zustand,
wie er in 9 gezeigt ist, festgelegt ist, und in diesem
Zustand wird die arretierende Schraube 77 gelockert, so dass die Justiermutter
73 in einen drehbaren Zustand gebracht wird, und dann wird die Justiermutter
73 nach links unter Verwendung eines speziellen Schlüssels gedreht,
um den Positionierstift 71 bis zu seiner unteren Grenze abzusenken. Dann
kann sich der Orientierungsring 2c drehen, indem die Arretierschraube
2e des Orientierungsrings 2c gelockert wird.
Als nächstes, während das Bearbeitungswerkzeug
1 in diesem Zustand ist, wird der Schaft 2 in einen ausgenommenen
Bereich in der Hauptspindel 10 der Werkzeugmaschine eingesetzt, und mit
dem Positionierstift 71 des Positionseingriffsbereichs 7, der
in Einklang mit dem ausgenommenen Bereich in der Bodenfläche des Positionierblocks
11 auf der Seite der Werkzeugmaschinenspindel gebracht ist, wird die manuelle
Werkzeuganbringeinheit der Werkzeugmaschine betätigt, so dass der Schaft
2 and der Hauptspindel 10 befestigt wird. Wie es in
10b gezeigt ist, ist der Schaft 2 mit der
Hauptspindel 10 der Werkzeugmaschine verbunden, so dass der Positionierstift
71 an dem ausgenommenen Bereich in der Bodenfläche des Positionierblocks
11 auf der Seite der Werkzeugmaschinenspindel eingesetzt ist.
Als nächstes wird die Justiermutter 73 des Positionseingriffsbereichs
7 nach rechts unter Verwendung eines speziellen Schlüssels gedreht
zum Absenken der Justiermutter 73 und des Rotationsanschlagkeils
72 im Bezug auf den statischen Positionierstift 71, so dass, wie
es in 10b gezeigt ist, das vorspringende Ende des Rotationsanschlagkeils
72 sich von dem ausgeschnittenen Bereich 2d in dem Orientierungsring
2c zurückzieht, so dass ein vorbestimmter Spalt zwischen dem vorspringenden
Ende des Rotationsanschlagkeils 72 und dem Orientierungsring
2c erlaubt wird.
In diesem Zustand wird das Einstellen des Bearbeitungswerkzeugs
1 an der Werkzeugmaschine abgeschlossen. Der Orientierungsring
2c wird an dem Schaft 2 durch Anziehen der Arretierschraube
2e des Orientierungsrings 2c befestigt, und der Rotationsanschlagkeil
wird an der Justiermutter 73 durch Anziehen der Arretierschrauben
77 befestigt. Dabei wird überprüft, ob das vorspringende Ende
des Rotationskeils 72 gerade unter dem ausgeschnittenen Bereich
2d in dem Orientierungsring 2c ausgerichtet ist. Diese Verifikation
kann durch Entfernen des Schafts 2 von der Hauptspindel 10 durch
Betätigen der manuellen Werkzeuginstallationseinheit der Werkzeugmaschine zum
Ausführen ihres Werkzeugentfernungsvorgangs durchgeführt werden, während
bestätigt wird, dass der Positionierstift 71 durch die Druckkraft
der Feder 74 zusammen mit der Justiermutter 73 und dem Rotationsanschlagkeil
72 angehoben wird, so dass das vordere Ende des Rotationsanschlagkeils
72 in Eingriff mit dem ausgeschnittenen Bereich 2d in dem Orientierungsring
2c ist.
Auf diese Weise kann der Positionseingriffsbereich 7 des
Bearbeitungswerkzeugs 1 einfach mit einem einfachen Vorgang justiert werden,
indem die Justiermutter 73 gedreht wird, wie oben beschrieben, in Beziehung
zu einer Vielzahl von Werkzeugmaschinen, deren Winkelpositionen der Hauptspindel
und des Positionierblocks unterschiedlich sind.
Als nächstes wird die Arbeitsweise des Bearbeitungswerkzeugs
1 beschrieben. Wenn die Hauptspindel 10 der Werkzeugmaschine gedreht
wird, wird der Schaft 2 auch gedreht und dann werden die Aufnahmestange
22, die Gelenkkupplungsstange 5 und der Halter 6 durch
die Rotation des Schafts 2 gedreht. Das Gehäuse 3 und das
schräg stellbare Gehäuse 4, das sich auf der Außenseite
befindet, behalten einen statischen Zustand durch Eingriff zwischen dem Positionseingriffsbereich
7 und dem Werkzeugmaschinenbefestigungsbereich 11 bei. Während
das äußere Gehäuse 3 und das schräg stellbare Gehäuse
4 in dem statischen Zustand gehalten werden, werden der Halter
106 und der Schneider 9, der durch ihn ergriffen ist, bei einer
sehr hohen Geschwindigkeit von beispielsweise 10.000 U/min angetrieben.
Ein Werkstück W, das ein zu entgratendes Objekt ist, ist an dem
bewegbaren Tisch der Werkzeugmaschine befestigt, wie es in 7
gezeigt ist, und die Werkzeugmaschine senkt die Hauptspindel 10 bis in
eine vorbestimmte Position und bewegt den bewegbaren Tisch T auf seinen Steuerkoordinaten
in Abhängigkeit von einem vorbestimmten Programm, wobei der Schneider
9 in Berührung mit einem Randbereich des Werkstücks W gehalten
wird. Folglich wird, wenn die Kontaktposition des Schneiders 9 entlang
des Randbereichs des Werkstücks W bewegt wird, ein Grat auf dem Randbereich
des Werkstücks W durch den Schneider 9 abgeschliffen, der sich bei
hoher Geschwindigkeit dreht, so dass das Entfernen des Grats durchgeführt wird.
Wenn die Seitenfläche des vorderen Endes des Schneiders
9, der sich rasch dreht, in Berührung mit dem Randbereich des Werkstücks
W gelangt, und der Schneider 9 eine Last von einer seitlichen Richtung
aufnimmt, stellt sich das schräg stellbare Gehäuse 4 aus der
Achse der Hauptspindel unter einen Winkel, der der Last entspricht, schräg,
beispielsweise in einem Winkelbereich von etwa 5 Grad maximalen Schwenkwinkels bezüglich
des außenseitig angeordneten Gehäuses 3. Zu diesem Zeitpunkt
dreht sich das schräg stellbare Gehäuse 4 um einen zentralen
Punkt der kugelförmigen Fläche von jedem der kugelförmigen Gleitlager
43, 34 in Bezug auf das Gehäuse 3. Der Halter
6 innerhalb des schräg stellbaren Gehäuses 4, der durch
diese Rotation schräg gestellt ist, nimmt eine Rotationskraft der Hauptspindel
durch den Schaft 2 auf, durch die Aufnahmestange 22 und die Gelenkkupplungsstange
5, und wird gedreht. Wenn der Halter 6 zusammen mit dem schräg
stellbaren Gehäuse 4 schräg gestellt ist, wie es in
6, 11 gezeigt ist, wird
der Halter 6 um einen zentralen Punkt von jedem der kugelförmigen
Gleitlager 34, 43auf einer unteren Seite relativ zu dem Verbindungsbereich
der Gelenkkupplungsstange 5 am oberen Ende davon schräg gestellt,
und die Gelenkkupplungsstange 5 stellt sich um die Umgebung ihres mittleren
Punkts schräg.
Somit treten, wenn die Gelenkkupplungsstange 5 und der Halter
6 schräg gestellt sind, Vibrationen in der axialen Richtung und Ähnliches
aufgrund einer geringfügigen Änderung in der Verbindungslänge zwischen
der Aufnahmestange 22 und der Gelenkkupplungsstange 5 und der
Verbindungslänge zwischen der Gelenkkupplungsstange 5 und dem Halter
6 auf. Eine Vibration in der axialen Richtung und ein Stoß auf die
Aufnahmestange 22 und die Gelenkkupplungsstange 5 werden jedoch
günstiger Weise durch die Absorptionsfeder 23 in der Aufnahmestange
22 absorbiert. Da die Vibration in der axialen Richtung der Aufnahmestange
22 und der Gelenkkupplungsstange 5, wenn der Halter
6 schräg gestellt ist, durch die Absorptionsfeder 22 absorbiert
wird, kann, wenn der Halter 6 schräg gestellt ist, wobei der Schneider
9 in Berührung mit dem Werkstück W gehalten ist, der Halter
6 gleichmäßig schräg gestellt werden, während eine
rasche Rotation des Schneiders 9 stabil aufrecht erhalten wird.
Wenn das vordere Ende des Schneiders 9, das sich bei einer
hohen Geschwindigkeit dreht, in Berührung mit dem Randbereich des Werkstücks
W gelangt, wird eine Druckkraft in der axialen Richtung, die durch den Schneider
9 von dem Werkstück aufgenommen wird, durch die Feder 67
des verschiebbaren Halters 62 absorbiert, so dass die Bearbeitung stabilisiert
wird. Wie es in 6 gezeigt ist, stellt sich der Schneider
9 zusammen mit dem Halter 6 schräg, so dass ein Grat entfernt
wird, während die vordere Endseite des Schneiders 9 eine geeignete
Kontaktlast auf einen Bereich mit Grat auf dem Werkstück W aufbringt. Eine
Drucklast, wenn das vordere Ende des Schneiders 9 das Werkstück W
drückt, wird auf die den Druck aufnehmende Platte 41 am oberen Ende
des Halters 6 aufgebracht, wobei die Drucklast durch eine Mehrzahl von
die Schrägstellung unterstützenden Stiften 32 aufgebracht wird,
die jeweils eine Feder 33 innerhalb der die Schrägstellung unterstützenden
Stifteinheit 30 haben. Aufgrund der Tatsache, dass die die Schrägstellung
unterstützenden Stifte 32 in mehrfacher Anzahl um den Umfang angebracht
sind, können sie die gleiche Last in einem stabilen Zustand ausbringen, selbst
wenn der Schneider 9 und der Halter 6 in einer beliebigen Richtung
schräg gestellt sind, so dass das Entgraten des Werkstücks W günstig
durchgeführt wird.
Auf diese Weise wirkt die Kraft der Feder 33 des die Schrägstellung
unterstützenden Stifts 32 als eine Drucklast auf den Schneider
9 gegen das Werkstück W. Die Kraft, die die Drucklast auf das Werkstück
W aufbringt, ist durch die Mehrzahl von Federn 33 gegeben, die sich um
den Umfang befinden, anders als die Absorptionsfeder 23 und die Feder
67, die zum Absorbieren der Kraft in der axialen Richtung des Halters
6 und der Gelenkkupplungsstange 5 sind, so dass der Schneider
9 eine Kraft erzeugen kann, die gegen das Werkstück W stabil drückt.
Wenn der Schneider 9 das Werkstück W verlässt,
kann ferner der Schrägstellungszustand des Schneiders 9 und des Halters
6 in einen linearen Zustand zurück überführt werden. Insbesondere,
wenn der Halter 6 in den linearen Zustand zurückkehrt, wobei seine
Rotationslast rasch abgefallen ist und seine Schrägstellungslast gelöst
ist, tritt ein Zustand, in dem die Rückstellbewegung des sich rasch drehenden
Halters instabil wird, so dass der Halter 6 zufällig vibriert oder
schwingt und nicht in den linearen Zustand zurückkehren kann, mit Wahrscheinlichkeit
auf.
Da jedoch in diesem Bearbeitungswerkzeug, wie oben beschrieben, die
Kraft, durch die der Halter 6 aus dem Schrägstellungszustand in den
linearen Zustand zurückgestellt wird, durch die Feder 33 und die Absorptionsfeder
23 in der unabhängigen die Schrägstellung unterstützenden
Stifteinheit 30 absorbiert wird, können der Halter 6 und
der Schneider 9 in einen linearen Zustand äußerst gleichmäßig
ohne jede Vibration zurückgestellt werden, wenn der Schneider 9 das
Werkstück W verlässt. Da die die Schrägstellung unterstützende
Stifteinheit 30 sich in einem freien Zustand befindet und dann durch das
zweite Lager 26 in einem freien Zustand montiert ist, bewegt sich ferner
die die Schrägstellung unterstützende Stifteinheit 30 gleichmäßig
in der Umfangsrichtung, wenn der Halter schräg gestellt ist, so dass die Reaktion
des schräg stellbaren Gehäuses 4 absorbiert wird, wodurch es
ermöglicht wird, den Halter 6 und den Schneider 9 gleichmäßig
in einen linearen Zustand zurückzustellen.
Wie es in 5 dargestellt ist, ist eine
Metallkugel 59 drehbar in ein Einsatzloch 51a eingesetzt, das
im Zentrum des oberen Endes des ersten Gelenkkupplungsbereichs 51 geformt
ist, und die Metallkugel 59 ist auch beweglich in einen vertieften Aufnahmebereich
57a eingesetzt, der in einer Stützplatte 57 im Zentrum des
Bodenendbereichs der Aufnahmestange 22 vorgesehen ist. In ähnlicher
Weise ist eine Metallkugel 60 in ein Einsatzloch 52a eingesetzt,
das im Zentrum des Bodenendes des zweiten Gelenkkupplungsbereichs 52 geformt
ist, und weiter ist die Metallkugel 60 auch beweglich in einen vertieften
Aufnahmebereich 58a eingesetzt, der in einer Stützplatte 58 im Zentrum
des oberen Endbereichs des Halters 6 vorgesehen ist.
Wenngleich die Metallkugel 59, 60 sich im Wesentlichen
im Zentrum der vertieften Aufnahmebereiche 57a, 58a auf beiden
Seiten der Gelenkkupplungsstange 5 befinden, wenn die Gelenkkupplungsstange
5 im linearen Zustand zur Aufnahmestange 22 und dem Halter
6 ist, bewegen sich somit, wenn die Gelenkkupplungsstange 5 relativ
zu der Aufnahmestange 22 und dem Halter 6 schräg gestellt
wird, die Metallkugeln 59, 60 rückstellbar nach außen
im Wesentlichen vom Zentrum der vertieften Aufnahmebereiche 57a,
58a, wie es in 5b gezeigt ist. Wenn der Halter
6 in einen linearen Zustand zurückgebracht wird, wird die Bewegung
der die Schrägstellung unterstützenden Stifteinheit 30 in der
Umfangsrichtung geglättet, so dass eine Vibration des Halters 6 und
des Schneiders 9 verhindert wird.
Da die zweiten Lager 46, die sich gerade über dem die
Schrägstellung unterstützenden Stift 30 befinden, in einem freien
Zustand angebracht sind, wobei ihre Höhe justiert ist, erlauben, wenn das Stiftgehäuse
31 eine Kraft in der Umfangsrichtung aufgrund des Einflusses der Gelenkkupplungsstange
5, die sich unter einer hohen Geschwindigkeit dreht, aufnimmt, die zweiten
Lager 26 in einem freien Zustand eine freie Rotation des Stiftgehäuses
31, so dass, wenn der Schneider 9 das Werkstück W verlässt,
der Halter 6 und der Schneider 9 gleichmäßig von einem
schräg gestellten Zustand in einen linearen Zustand zurückgebracht werden
können.