TECHNISCHES GEBIET
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Nähmaschine, in der eine
Mehrzahl von Betriebsvorgängen der Reihe nach ausgeführt werden.
EINSCHLÄGIGER STAND DER TECHNIK
Eine Einfassmaschine ist eine Nähmaschine, die aufeinander folgend
(oder sequentiell) eine Mehrzahl von Betriebsvorgängen während einer Nähoperation
ausführt. In der Einfassmaschine wird eine Nähoperation nach mehreren
vorausgehenden Betriebsvorgängen gestartet, beispielsweise Einsetzen eines
Hauptnähguts mithilfe von linken und rechten großen Pressern, Einstellen
eines Einfassflecks mithilfe einer Einfassvorrichtung, Zurückfalten des Hauptnähguts
mithilfe einer Faltplatte, Halten eines Klappennähguts mithilfe linker und
rechter Klappenpresser und Pressen des Hauptnähguts mithilfe einer Abnäherstreckvorrichtung.
In solchen Nähmaschinen wird ein Betriebspedal, welches als Betriebsmittel
dient, das in eine Mehrzahl von Stufen umgeschaltet werden kann, benutzt und jeder
der Betriebsvorgänge wird in der Reihenfolge von Stufen des Betriebspedals
ausgeführt.
Wenn eine Mehrzahl von Betriebsvorgängen ausgeführt wird,
kann die Reihenfolge der Ausführung für einige der Betriebsvorgänge
nicht geändert werden. Doch besteht auch ein Bedarf zum Auswählen der
Reihenfolge in Übereinstimmung mit Nähoperationstypen, die ausgeführt
werden sollen, oder in Abhängigkeit von einer Forderung zur Verbesserung einer
Arbeitsfähigkeit eines Benutzers. Deshalb wird in einer herkömmlichen
Einfassmaschine eine Mehrzahl von Musterdaten vorbereitet und gespeichert, wobei
jede der Musterdaten bestimmt, welcher Betriebsvorgang für jeder der Stufen
des Pedals ausgeführt werden soll, und es wird ein beliebiges Muster daraus
ausgewählt und somit benutzt (siehe zum Beispiel Japanisches Patent Nr. 2679076).
Obwohl es jedoch zahllose Kombinationsmuster für die Stufen des
Pedals und die auszuführenden Betriebsvorgänge gibt, muss der Benutzer
ein Muster aus den Mustern auswählen, das vorher als notwendig erachtet wurde.
Somit war es schwierig verschiedenen Anforderungen zu genügen, die einzeln
konkret sind. Eine große Anzahl von Musterarten kann vorbereitet werden, um
mehr Anforderungen zu genügen. Jedoch ist der Benutzer in diesem Falle dazu
angehalten, ein exaktes Muster aus der großen Anzahl von Mustern herauszufinden.
Deshalb besteht ein Nachteil darin, dass eine Auswählarbeitet beschwerlich
wird.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine willkürliche
Einstellung der Reihenfolge verschiedener Betriebsvorgänge zu ermöglichen,
die für eine Nähoperation erforderlich sind.
Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung weist eine Nähmaschine
(10) eine Mehrzahl von Betätigungsvorrichtungen auf, welche verschiedene
Betriebsvorgänge ausführen, die für einen Nähbetriebsvorgang
erforderlich sind, wobei die verschiedenen Betriebsvorgänge in eine Mehrzahl
von Schritten unterteilt sind und jeder der Schritte der Reihe nach ausgeführt
wird.
Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass die Nähmaschine (10)
umfasst:
Betriebsmittel (92) zum sequentiellen Erzeugen jedes Befehlsignals, das
einen Befehl gibt zur Ausführung der jeweiligen Schritte als Antwort auf einen
Eingabebetriebsvorgang;
Einstellmittel (91) zum Zuordnen der verschiedenen Betriebsvorgänge
zu jeden der Schritte; und
Betriebssteuermittel (60) zum Steuern eines Betriebsvorganges jeder der
Betätigungsvorrichtungen derart, dass die Mehrzahl der Schritten, denen jeder
verschiedenen Betriebsvorgänge zugeordnet ist, der Reihe nach ausgeführt
wird in Übereinstimmung mit dem Befehlssignal, das von den Betriebsmitteln
(92) sequentiell erzeugt.
Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung umfasst die Nähmaschine
(10) weiterhin:
Ausführungsreihenfolgespeichermittel (63) zum Speichern einer Ausführungsreihenfolgeinformation
(63a), in welcher die verschiedenen Betriebsvorgänge in der Reihenfolge
ihrer Ausführungspriorität gruppiert sind; und
Anzeigemittel (91) zum sequentiellen Anzeigen einer Gruppe, die zugeordnet
werden kann, wenn die Einstellmittel (91) die verschiedenen Betriebsvorgänge
jedem der Schritte zuordnen, wobei die Anzeigemittel (91) sequentiell die
Gruppe auf der Basis der Ausführungsreihenfolgeinformation (63) anzeigen.
Obwohl die Ausführungsprioritätsreihenfolge für jede
der Gruppen, die durch "Gruppierung in Prioritätsreihenfolge" gebildet sind,
bestimmt ist, impliziert dies nicht, dass die Betriebsvorgänge, die zu zwei
verschiedenen Gruppen mit benachbarter Ausführungsreihenfolge gehören,
davor bewahrt sind, derselben Stufen zugeordnet zu werden.
Mit anderen Worten: in der Ausführungsreihenfolgeinformation
ist eine Gruppe mit einer hohen Priorität so definiert, dass sie nicht nach
einer Gruppe mit einer niedrigen Priorität ausgeführt werden darf. Jedoch
beschränkt die Ausführungsreihenfolgeinformation die Gruppe mit der hohen
Priorität nicht darauf, im gleichen Schritt ausgeführt
zu werden, wie eine benachbarte Gruppe mit der niedrigeren Priorität.
Gemäß einem dritten Aspekt der Erfindung schließt die
Ausführungsreihenfolgeinformation (63a) eine duplizierte Registrierrichtigkeitsinformation
ein, in welcher eingestellt ist, ob eine Zuordnung zu demselben Schritt gültig
oder ungültig ist, mit Bezug auf Betriebsvorgänge die in zwei verschiedene
Gruppen mit benachbarter Ausführungsreihenfolge gruppiert sind, und
die Einstellmittel (91) hindern die Betriebsvorgänge, die in den zwei
verschiedenen Gruppen gruppiert sind, daran, demselben Schritt zugeordnet zu werden,
wenn die Zuordnung in der duplizierten Registrierrichtigkeitsinformation als ungültig
eingestellt ist.
Gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung werden die verschiedenen
Betriebsvorgänge durch die Einstellmittel für jeden der der Reihe nach
auszuführenden Schritte beliebig zugeordnet. Wenn der Eingabevorgang an den
Betriebsmitteln nach einer Nähoperation ausgeführt wird, werden die Betriebsvorgänge,
die zu den jeweiligen Schritten gehören, der Reihe nach ausgeführt in
Abhängigkeit von dem Befehlssignal.
Somit ist es möglich, die Betriebsvorgänge beliebig den
jeweiligen Schritten zu zuordnen, die der Reihe nach ausgeführt werden. Deshalb
kann die Reihenfolge verschiedener Betriebsvorgänge, die für die Nähoperation
erforderlich sind, beliebig eingestellt werden in Übereinstimmung mit Typen
von Nähoperationen, die ausgeführt werden sollen, und in Abhängigkeit
von einer Forderung nach einer Verbesserung in einer Arbeitsfähigkeit eines
Benutzers. Da es weiterhin unnötig ist, eine richtige Kombination aus einer
großen Anzahl von Kombination auszuwählen, wird das Einstellen der Reihenfolge
der verschiedenen Betriebsvorgänge leicht und glatt.
Gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung wird in der Einstellarbeit
der Betriebsvorgang oder werden die Betriebsvorgänge, die zu einer Gruppe gehören,
die basierend auf der Ausführungsreihenfolgeinformation zugeordnet werden kann,
von den Anzeigemitteln dargestellt. Deshalb ist es möglich, die richtige Reihenfolge
der verschiedenen Betriebsvorgänge, die den Schritten zugeordnet werden sollen,
auszuführen.
Außerdem ist es unnötig zu entscheiden, ob die Einstellarbeit
richtig ausgeführt wird oder nicht, so dass die Einstellarbeit leicht und schnell
wird.
Im Hinblick darauf, wie jeder der Betriebsvorgänge in jeder der
Gruppen mit der Ausführungsprioritätsreihenfolge klassifiziert wird, ist
es erwünscht, in Erwägung zu ziehen, dass die Prioritätsreihenfolge
nicht in Störung tritt mit der richtigen Nähoperation, und dass die Prioritätsreihenfolge
keinen Bruch und keine Beschädigung an den Betätigungsvorrichtungen für
die verschiedenen Betriebsvorgänge verursacht.
Gemäß dem dritten Aspekt der Erfindung schließt die
Ausführungsreihenfolgeinformation die duplizierte Registrierrichtigkeitsinformation
ein, in welcher eingestellt ist, ob eine Zuordnung zu demselben Schritt gültig
oder ungültig ist mit Bezug auf Betriebsvorgänge, die in den beiden verschiedenen
Gruppen mit benachbarter Ausführungsreihenfolge gruppiert sind. Daher ist es
möglich, eine Einstellung durchzuführen, welche die Ausführung im
gleichen Schritt mit Bezug auf die Betriebsvorgänge vermeidet, die zu den benachbarten
Gruppen mit kontinuierlicher Reihenfolge gehören. Somit kann die Reihenfolge
der verschiedenen Betriebsvorgänge, die den Schritten zugeordnet werden sollen,
geeigneter gemacht werden.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 ist ein Blockdiagramm mit der Darstellung eines schematischen
Aufbaus einer Einfassmaschine gemäß einem Ausführungsbeispiel der
Erfindung.
2 ist eine konzeptionelle Ansicht mit der Darstellung
der Inhalte von Funktionsklassifizierungsdaten.
3 ist eine konzeptionelle Ansicht mit der Darstellung
eines Beispiels von Pedalfunktionseinstelldaten.
4 ist ein Flussdiagramm mit der Darstellung eines Funktionseinstellprozesses
basierend auf einem Funktionseinstellprogramm.
5 ist eine Ansicht, die ein Anzeigebeispiel eines normalen
Schirms an Anzeigeeingabemitteln zeigt.
6 ist eine Ansicht, die ein Anzeigebeispiel eines Einstellschirms
an den Anzeigeeingabemitteln zeigt.
7 bis 21 sind Ansichten,
die ein Anzeigebeispiel eines Übergangs eines Funktionseinstellschirms zeigen,
wenn der Einstellinhalt der Pedalfunktionseinstelldaten, wie sie in 3
dargestellt sind, basierend auf dem Funktionseinstellprozess eingegeben werden.
22 ist eine konzeptionelle Ansicht mit der Darstellung
eines anderen Beispiels der Pedalfunktionseinstelldaten.
23 ist eine konzeptionelle Ansicht mit der Darstellung
eines anderen Beispiels der Pedalfunktionseinstelldaten.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
(Aufbau der Einfassmaschine)
Eine Einfassmaschine 10 gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung wird unten mit Bezug auf 1 bis
23 beschrieben. 1 ist
ein Blockdiagramm mit der Darstellung eines schematischen Aufbaus der Einfassmaschine
10.
Die Einfassmaschine 10 ist betreibbar, um einen Einfassfleck
auf einem Hauptnähgut zu platzieren und darauf zwei parallele Nähte auszubilden.
Die Einfassmaschine 10 ist auch betriebsfähig, um einen geradlinigen
Einschnitt zwischen den Nähten auszubilden und V-förmige Einschnitte an
jeweiligen Enden des geradlinigen Einschnitts herzustellen. Daneben wird auch ein
Klappennähgut damit zusammen auf eine der Nähte aufgenäht. Am Hauptnähgut
wird zuvor ein Abnäher ausgebildet, und der Abnäher wird gestreckt, um
zu verhindern, dass ein hoch gehobener Teil durch den Abnäher während
einer Nähoperation erzeugt wird.
Die Einfassmaschine 10 schließt ein: einen (nicht dargestellten)
Tisch, auf dem ein Nähgut, beispielsweise ein Hauptnähgut platziert wird,
einen großen Presservorschubmechanismus 12, der als Zuführmittel
zum Pressen des auf dem Tisch platzierten Hauptnähgutes dient, und zwar mithilfe
eines Paares großer Presser und zum Zuführen des Hauptnähguts in
einer vorbestimmten Nähgutvorschubrichtung, einen Einfassmechanismus
20, der betriebsfähig ist, um eine Einfassvorrichtung in Kontakt mit
einem Einfassfleck zu bringen, der auf das Hauptnähgut aufgenäht werden
soll, und um jeweilige Seitenteile des Einfassflecks im kontaktierten Zustand zurück
zu falten, einen Nadelvertikalbewegungsmechanismus 24, der betriebsfähig
ist, um zwei Nadeln mithilfe eines Nähmaschinenmotors 26 mit Bezug
auf das Hauptnähgut, das von dem großen Presservorschubmechanismus
12 in Nähgutvorschubrichtung vorgeschoben wird, vertikal zu bewegen,
wodurch eine Naht gebildet wird, einen Messermechanismus 30, der betriebsfähig
ist, um ein Messer an einer in Nähgutvorschubrichtung gelegenen Ablaufseite
der Nadel vertikal zu bewegen, um einen geradlinigen Einschnitt am Hauptnähgut
auszubilden, einen (nicht dargestellten) Schiffchenmechanismus, der betriebsfähig
ist, um einen Faden von der Nadel einzufangen und damit einen Spulenfaden zu verwickeln,
ein (nicht dargestelltes) Nähmaschinengestellt, das am Tisch vorgesehen ist
und dazu dient den Nadelvertikalbewegungsmechanismus 24 und den Messermechanismus
30 aufzunehmen und zu halten, einen Eckmessermechanismus 34, der
betriebsfähig ist, um V-förmige Einschnitte an Positionen an den jeweiligen
Enden des geradlinigen Einschnitts auszubilden, einen Klappenhaltemechanismus
40, der betriebsfähig ist, um ein Klappennähgut zu halten, das
an einer Oberseite des großen Pressers platziert ist, eine Vakuumvorrichtung
50, die das auf dem Tisch platzierte Hauptnähgut auf eine Oberseite
des Tisches ansaugt, eine Abnäherstreckvorrichtung 54, die ein Nähgutende
hält, wenn ein Abnäher des Hauptnähguts, an welchem der Abnäher
ausgebildet ist, gestreckt wird, um zu verhindern, dass ein hoch gehobener Teil
durch den Abnehmer hervorgerufen wird, Betriebssteuermittel 60 zum Steuern
der Vorrichtungen und der Mechanismen zum Ausführen der verschiedenen Vorgänge,
Anzeige- oder Darstelleingabemittel (91) zur Anzeige oder Darstellung verschiedener
Einstellungen mit Bezug auf eine Nähoperation und einen augenblicklichen Zustand
der Nähmaschine, und zur Auswahl eines Schirms und Eingabe eines Befehls und
eines numerischen Wertes, um die verschiedenen Einstellvorgänge auszuführen,
und ein Betriebspedal 92, von dem aus eine manuelle Eingabe ausgeführt
wird, um verschiedene Betriebsvorgänge mit Bezug auf den Nähvorgang für
jeden Schritt zu schalten.
Die Einfassmaschine 10 unterteilt verschiedene Betriebsvorgänge,
die für die Nähoperation, welche ihrerseits durch eine Mehrzahl von Arbeits-
oder Betätigungsvorrichtungen zur Durchführung verschiedener Betriebsvorgänge
ausgeführt werden sollen, in eine Mehrzahl von Schritten, beispielsweise eine
Zuführung des Hauptnähguts durch den großen Pressermechanismus
12, eine Ausbildung einer Naht durch eine Vertikalbewegung der beiden Nadeln,
welche mithilfe des Nähmaschinenmotors 26 angetrieben werden sollen,
und eine Ausbildung eines geradlinigen Einschnitts mithilfe des Messermechanismus
30 und eine Ausbildung von V-förmigen Einschnitten an den jeweiligen
Enden des geradlinigen Einschnitts mithilfe des Eckmessermechanismus 34,
und zwar durch eine Manipulation des Betätigungspedals 92, und die
Einfassmaschine 10 führt die jeweiligen Schritte der Reihe nach aus.
Alle Arbeits- oder Betätigungsvorrichtungen, welche Antriebswellen
für verschiedene Betriebsvorgänge sein sollen, die ihrerseits ausgeführt
werden sollen durch: den großen Presservorschubmechanismus 12, den
Einfassmechanismus 20, den Nadelvertikalbewegungsmechanismus
24, den Messermechanismus 30, Klappenhaltemechanismus
40, die Vakuumvorrichtung 50 und die Abnehmerstreckvorrichtung
54, werden von Betriebssteuermitteln 60 über eine Schnittfläche
und eine Antriebsschaltung (die nicht dargestellt sind) gesteuert.
(Verschiedene Arbeits- oder Betätigungsvorrichtungen)
Der große Pressermechanismus 12 schließt ein Paar
von linken und rechten großen Pressern ein, die vertikal beweglich gehalten
sind, um das auf den Tisch gelegte Hauptnähgut zu pressen, und jeder der großen
Presser wird einzeln durch einen rechten Auf-Ab-Zylinder 16 und einen linken
Auf-Ab-Zylinder 18 betätigt, welches Luftzylinder sind. Die Betätigungen
der Zylinder 16 und 18 werden mithilfe eines (nicht dargestellten)
elektromagnetischen Ventils geschaltet, das durch die Betriebssteuermittel
60 gesteuert wird.
Weiterhin schließt der große Pressermechanismus
12 einen Pressermotor 14 ein, der in der vorbestimmten Nähgutvorschubrichtung
mithilfe eines Führungsmechanismus zum Halten jedes der großen Pressers
bewegt wird. Infolgedessen werden das Hauptnähgut und andere Nähgüter
in der Nähgutvorschubrichtung zugeführt.
Die Vakuumvorrichtung 50 schließt zahllose Saugöffnungen,
die an einer Nähgutauflagestelle des Tisches vorgesehen sind, und eine damit
verbundene Saugpumpe 52 ein, und dient dazu, das Nähgut durch den
Betriebsvorgang der Saugpumpe 52 auf der Oberseite des Tisches zu absorbieren
und zu halten.
Die Abnäherstreckvorrichtung 54 schließt einen
Presszylinder 56 ein, der ein Luftzylinder ist, um ein Ende des Nähguts
mit dem daran ausgebildeten Abnäher von oben her zu pressen, und der Betrieb
des Presszylinders 56 wird mithilfe eines (nicht dargestellten) elektromagnetischen
Ventils geschaltet, das durch die Betriebssteuermittel 60 gesteuert wird.
Die Abnäherstreckvorrichtung 54 dient als Mittel zum Pressen und Halten
eines der Enden des Nähguts, um den Abnäher zu dehnen, und der Streckvorgang
wird dadurch ausgeführt, dass eine Bedienungsperson veranlasst wird, das andere
Ende des Nähguts, das gehalten ist, zu ziehen.
Der Einfassmechanismus 20 schließt ein: eine Einfassvorrichtung
mit dem Querschnitt eines umgekehrten T, die dazu dient, den Einfassfleck so auszurichten,
dass er eine Bodenplatte umhüllt und den Einfassfleck in diesem Zustand in
Nähgutvorschubrichtung zuführt, und einen Einfassvorrichtungs-Auf-Ab-Zylinder
22, der ein Luftzylinder ist, um die Einfassvorrichtung aufwärts und
abwärts zu bewegen.
Die Einfassvorrichtung wird oberhalb der Einsetzposition des Hauptnähguts
so gehalten, dass sie nach aufwärts und abwärts beweglich ist. Wenn der
Einfassfleck auf die Oberseite des Hauptnähguts aufgesetzt ist, wird die Einfassvorrichtung
mithilfe des Einfassvorrichtungs-Auf-Ab-Zylinders 22 nach unten bewegt,
wodurch die jeweiligen Enden des Einfassflecks zu einer Oberseite der Einfassvorrichtung
hin zurückgefaltet werden. Weiterhin ist jeder der großen Presser des
großen Presservorschubmechanismus 12 mit einer Faltplatte versehen,
die nach vorne und hinten beweglich ist, um die beiden Enden des Einfassflecks zu
der (nicht dargestellten) oberen Seite der Einfassvorrichtung hin zurück zu
falten. Wenn die Einfassvorrichtung nach unten bewegt wird, wird die Faltplatte,
die mit der Einfassvorrichtung verkuppelt ist, betätigt.
Der Betrieb des Einfassvorrichtungs-Auf-Ab-Zylinders 22 wird
durch ein (nicht dargestelltes) elektromagnetisches Ventil geschaltet, welches durch
die Betriebssteuermittel 60 gesteuert wird.
Der Klappenhaltemechanismus schließt einen rechten Klappenzylinder
42 und einen linken Klappenzylinder 44 ein, die ein Klappennähgut
an jeder Oberseite der linken und rechten großen Presser platzieren, nachdem
der Einfassfleck an der Einfassvorrichtung gehalten ist. Das Klappennähgut
wird gewöhnlich wahlweise auf die Oberseite eines der linken und rechten großen
Presser aufgesetzt. In der Einfassmaschine werden jedoch beide Zylinder
42 und 44 für die Klappen so gesteuert, dass sie betätigt
werden.
Die Betriebsvorgänge der Zylinder 42 und 44
für die Klappen werden durch ein (nicht dargestelltes) elektromagnetisches
Ventil geschaltet, dass durch die Betriebssteuermittels 60 zu steuern ist.
Der Nadelvertikalbewegungsmechanismus 12 schließt ein:
zwei Nadelstangen, welche die Nadeln jeweils an unteren Enden halten, eine in Umlauf
zu setzende Oberwelle, die vom Nähmaschinenmotor 26 angetrieben wird,
und einen Kurbelmechanismus, der so betriebsfähig ist, dass er eine Rotation
der Oberwelle in eine Vertikalbewegung umwandelt und die Vertikalbewegung auf jede
der Nadelstangen überträgt.
Der Messermechanismus schließt ein: ein bewegliches Messer, das
einen geradlinigen Einschnitt ausbildet, eine Messerstange mit dem beweglichen Messer
an ihrem unteren Ende, einen Messermotor 32, der eine Antriebsquelle für
eine Vertikalbewegung der Messerstange ist, und einen Kurbelmechanismus, der betriebsfähig
ist, um eine Drehantriebskraft, die vom Messermotor 32 her angelegt wird,
in eine hin- und hergehende Antriebskraft in einer Vertikalrichtung umzuwandeln,
und die hin- und hergehende Antriebskraft auf die Messerstange zu übertragen.
Mehr im Einzelnen: der Messermotor 32 führt einen
Betriebsvorgang aus, um das Hauptnähgut zusammen mit dem Drehantriebsvorgang
vorzuschieben, und bewegt das bewegliche Messer mithilfe eines Übertragungsmechanismus
vertikal, wodurch wiederholt ein Einschnitt gebildet wird, der einer Messerbreite
entspricht, um auf diese Weise den geradlinigen Einschnitt auszubilden.
Der Schiffchenmechanismus weist zwei horizontale Schiffchen auf, die
einzeln den beiden Nadeln entsprechen, und eine Unterwelle zum Anlegen einer Drehantriebskraft
an jedes der horizontalen Schiffchen, und die Unterwelle wird vom Nähmaschinenmotor
26 in Drehung gesetzt und angetrieben, und der einzelne Schiffchenmechanismus
schließt keine Antriebsquelle ein, die eine Betriebsvorrichtung sein soll.
Der Eckmessermechanismus 34 schließt ein: ein Eckmesser,
dass von einem Paar von Messern gebildet wird, die so gehalten sind, dass sie frei
unter einem Tisch 11 erscheinen, und einen Messer-Auf-Ab-Zylinder
36, der ein Luftzylinder ist, um das Eckmesser aufwärts und abwärts
zu bewegen, und das Hauptnähgut, das einer Position zugeführt wird, an
welcher das Eckmesser angeordnet ist, wird von unten her von dem Eckmesser durchdrungen,
das von den Messer-Auf-Ab-Zylinder 36 aufwärts bewegt wird, so dass
die V-förmigen Einschnitte an Positionen an den jeweiligen Enden des geradlinigen
Einschnittes ausgebildet werden.
Der Betrieb des Messer-Auf-Ab-Zylinders 36 wird mithilfe
eines (nicht dargestellten) elektromagnetischen Ventils geschaltet, das von den
Betriebssteuermitteln 60 gesteuert wird.
(Darstellungs- oder Anzeigeeingabemittel)
Die Darstellungs- oder Anzeigeeingabemittel 91 schließen
eine Darstelltafel und einen folienähnlichen Berührungssensor ein, der
an der Oberfläche eines Darstellschirms der Darstelltafel angeheftet ist, und
dienen dazu, eine Position zu erkennen, an welcher von einer Außenseite her
über eine Fläche einer Folie eine Berührung ausgeführt ist.
Eine Darstellinformation und ein Schaltschirm zum Ausführen verschiedener Eingaben
werden auf der Darstelltafel dargestellt, und eine Bedienungsperson veranlasst eine
Fingerspitze, jeden Schaltschirm zu berühren, so dass die Eingabe eines Schalters
festgestellt werden kann. Mit anderen Worten: die Darstellungseingabemittel
91 funktionieren als Eingabeeingebemittel zum Auswählen eines Schirms
zur Ausführung verschiedener Einstellvorgänge und zum Eingeben eines Befehles
und numerischen Wertes durch ein Zusammenwirken der Darstelltafel und des Berührungssensors.
Mehr im Einzelnen: durch die Darstellungseingabemittel 91
stellt die Bedienungsperson verschiedene Parameter zum Ausführen eines Einfassvorganges
ein und gibt sie ein, beispielsweise einen Nähstichabstand, eine Drehgeschwindigkeit
des Nähmaschinenmotors 26, eine Einfasslänge (ein Zuführausmaß
durch den großen Presservorschubmechanismus 12 bei der Ausbildung
einer Naht), und eine Einstellung des Hauptnähguts in einer vorderen Referenzposition
oder einer hinteren Referenzposition, und gibt eine Zuordnung eines Betriebsvorganges
zu jedem der Schritte ein, denen eine Instruktion für eine Ausführung
durch das Betriebspedal 92 gegeben wird, das unten beschrieben werden wird.
(Betriebspedal)
Das Betriebspedal 92 schließt ein: ein Pedalglied, das
befähigt ist, eine Instruktion für ein Ausführen von bis zu sieben
Schritten in Abhängigkeit von einer Betriebsposition basierend auf einer stufenweisen
Betätigung abzugeben, und das durch die stufenweise Betätigung durch einen
Fuß der Bedienungsperson verdreht wird, und ein Volumen ("volume") zur aufeinander
erfolgenden Erzeugung eines Befehlssignals entsprechend einem Drehwinkelausmaß
durch einen Verdrehungsvorgang des Pedalgliedes und zur Ausgabe der Befehlssignals
an die Betriebssteuermittel 60.
Das Volumen wird in einer solchen Weise gebildet, dass ein Widerstandswert
entsprechend dem Ausmaß der stufenweisen Betätigung des Pedalgliedes geändert
wird, und die Betriebssteuermittel 60 können schrittweise eine Änderung
in einer Betriebsposition erkennen, die einer Änderung in einer Spannung einer
Signaleingabe aus dem Volumen entspricht.
Das Pedalglied kann einen nach vorwärts gerichteten Tretvorgang
und einen nach rückwärts gerichteten Tretvorgang ausführen. In jedem
Falle wird das Schalten jedes Schritts Stufe um Stufe ausgeführt, und die Zahl
der Stufen wird nicht mit einem Sprung geschaltet.
Die Betriebssteuermittel 60 führen eine Steuerung für
die Nähmaschine 10 aus, um einen Schritt in einer Nähoperation
bei jedem Befehlssignal auszuführen, das aufeinander folgend (oder "sequentiell")
entsprechend der Betriebsposition durch das Betriebspedal 92 erzeugt wird.
In den Betriebssteuermitteln 60 ist eine Mehrzahl von Funktionen, die für
eine Nähoperation erforderlich sind, was unten beschrieben werden wird, jedem
Schritt zugeordnet. Mit anderen Worten: jedes Mal, wenn das Betriebspedal
92 um eine Stufe durchgetreten wird, wird ein Befehlssignal entsprechend
jeder Stufe erzeugt, und die Funktion eines Schrittes entsprechend jeder Eingabestufe
wird ausgeführt. Mit anderen Warten: das Betriebspedal 92 funktioniert
als Betriebsmittel zum Erzeugen eines Befehlssignals zum Ausgeben
eines Befehls zur Ausführung jedes Schrittes durch einen Eingabevorgang.
(Betriebssteuermittel)
Die Betriebssteuermittel 60 schließen ein: eine CPU
61 zum Ausführen verschiedener Steuervorgänge, einen Programmspeicher
62, in dem ein Funktionseinstellprogramm 62a und ein Nähprogramm
62b gespeichert sind, und einen Datenspeicher 63, dem Funktionsklassifizierungsdaten
63a, Pedalfunktionseinstelldaten 63b und Nähdaten
63c eingeschrieben sind.
Die Nähdaten 63c schließen verschiedene Parameter
ein (einen Stichabstand, eine Drehgeschwindigkeit des Nähmaschinenmotors
26, eine Einfasslänge, und Anordnungen und Betriebsausmaße einer
Nadel, eines beweglichen Messers und eines Eckmessers), um einen Einfassvorgang
auszuführen, wobei die verschiedenen Parameter von den Darstellungseingabemitteln
65 her eingegeben werden.
In den Funktionsklassifizierungsdaten 63a werden die verschiedenen
Betriebsvorgänge (Funktionen), die von den oben beschriebenen verschiedenen
Betätigungsvorrichtungen ausgeführt werden sollen, in Gruppen von Funktionsgruppen
in einer Prioritätsreihenfolge einer Ausübung jedes der Betriebsvorgänge
gespeichert. Die Betriebsvorgänge schließen ein: Bewegen der Abnäherstreckvorrichtung
nach unten (A), Ansaugen mit der Vakuumvorrichtung (B), Bewegen der großen
Presservorrichtung nach vorne (Bewegungsvorgang des Hauptnähguts zu einer Einstellposition)
(C), Bewegen der rechten großen Presservorrichtung nach unten (D), Bewegen
der linken großen Presservorrichtung nach unten (E), Bewegen der Einfassvorrichtung
nach unten (und Betätigung der Faltplatte) (F), Bewegen des rechten Klappenpressers
nach unten (G), Bewegen des linken Klappenpressers nach unten (H) und Starten der
Nähoperation (Betriebsvorgänge des Nähmaschinenmotors und des Messermotors)
(I).
Die Funktionsklassifikationsdaten 63a sind nämlich eine
Ausführungsreihenfolgeinformation, auf die Bezug genommen wird, wenn jede Funktion
einem jeden der Schritten zugeordnet werden soll, denen ein Befehl für eine
Ausführung in Abhängigkeit von einer Betriebsposition des Betriebspedals
92 gegeben wird.
2 ist eine konzeptuelle Ansicht mit der Darstellung
des Inhalts der Funktionsklassifizierungsdaten 63a. Wie in 2
gezeigt, gehören die Funktionsklassifizierungsdaten 63a zu irgendeiner
von ersten bis fünften Funktionsgruppen, welche die jeweiligen Gruppen sein
sollen, die in der Weise definiert sind, dass die Funktionen A bis I in der Reihenfolge
von erstens bis fünftens ausgeführt werden.
Die Funktionsklassifizierungsdaten 63a zeigen an, dass eine
Mehrzahl von Funktionen, die zu derselben Funktionsgruppe gehören, in irgendeiner
Ausführungsreihenfolge oder zur selben Zeit ausgeführt werden können,
und weiterhin wird die Funktion, die zur letzteren Funktionsgruppe gehört,
daran gehindert, früher ausgeführt zu werden, als die Funktion, die zur
ersteren Funktionsgruppe gehört.
Weiterhin schließen die Funktionsklassifizierungsdaten
63a eine duplizierte Registrierrichtigkeitsinformation ein zum Einstellen
einer Gültigkeit oder einer Ungültigkeit für eine Zuordnung von Betriebsvorgängen
in demselben Schritt in zwei vorderen und hinteren Funktionsgruppen mit benachbarter
Ausführungsreihenfolge, und eine duplizierte Registrierungültigkeit wird
auf eine vorbestimmte Funktionsgruppe (zwischen dritten und vierten Funktionsgruppen
in 2) eingestellt. Wie oben beschrieben, wird gewöhnlich
die Funktion, die zur letzteren Funktionsgruppe gehört, daran gehindert, früher
ausgeführt zu werden, als die Funktionsgruppe, die zur ersteren Funktionsgruppe
gehört. In manchen Fällen, in denen die beiden Funktionsgruppen einander
benachbart sind, können die Funktion, die zur ersteren Funktionsgruppe gehört,
und die Funktion, die zur letzteren Funktionsgruppe gehört, gleichzeitig ausgeführt
werden. In diesen Fällen wird eine duplizierte Registriergültigkeit zwischen
den vorderen und hinteren Funktionsgruppen eingestellt, (die in 2
nicht dargestellt ist).
In dem Falle, in welchem die beiden Funktionsgruppen einander benachbart
sind, wird weiterhin die duplizierte Registrierungültigkeit zwischen den vorderen
und hinteren Funktionsgruppen eingestellt, wenn die Funktion, die zur ersteren Funktionsgruppe
gehört, und die Funktion, welche zur letzteren Funktionsgruppe gehört,
getrennt ausgeführt werden sollen. Infolgedessen wird ein Funktionseinstellvorgang
basierend auf dem Funktionseinstellprogramm 62a, das unten beschrieben
werden wird, derart ausgeführt, dass irgendeine der Funktionen, die zu den
vorderen und hinteren Funktionsgruppen gehört, nicht den Schritten zugeordnet
wird, die in der gleichen Eingangsstufe des Betriebspedals 92 ausgeführt
werden sollen.
Somit entsprechen die Funktionsklassifizierungsdaten 63a
der Ausführungsreihenfolgeinformation einschließlich Inhalten, die für
eine Ausführungspriorität für verschiedene Betriebsvorgänge
indikativ sind, um die Zuordnung und die duplizierte Registrierrichtigkeitsinformation
auszuführen, und der Datenspeicher 63, der die Funktionsklassifizierungsdaten
63a speichert, funktioniert als Ausführungsreihenfolgespeichermittel
zum Speichern der Ausführungsreihenfolgeinformation.
Die Pedalfunktionseinstelldaten 63b zeigen die Zuordnung
der Funktionen A bis I, welche durch die verschiedenen Betätigungsvorrichtungen
ausgeführt werden sollen, zu jedem der Schritte an, welchen ein Befehl zur
Ausführung durch die Manipulation des Betriebspedals 92 gegeben wird,
und sie werden erzeugt, durch Zuordnung der jeweiligen Funktionen zu den Schritten,
denen der Befehl zur Ausübung durch die Manipulation des Betriebspedals
92 durch die Ausführung des Funktionseinstellprogramms 62a
gegeben wird.
Auf die Pedalfunktionseinstelldaten 63b wird Bezug genommen,
um jede der Funktionen auszuführen, jedes Mal wenn die Manipulationsposition
des Betriebspedals 92 bei der Ausführung des Nähprogramms
62b geändert wird.
3 ist eine konzeptionelle Ansicht mit der Darstellung
eines Beispiels der Pedalfunktionseinstelldaten 63b. In dem in
3 gezeigtem Beispiel sind die Bewegung der Abnäherstreckvorrichtung
nach unten (A) und das Ansaugen mit der Vakuumvorrichtung (B) dem Schritt zugeordnet,
dem der Befehl für die Ausführung in einer ersten Stufe des Pedals gegeben
wird, Bewegen der großen Presservorrichtung nach vorne (C) und Bewegen der
rechten großen Presservorrichtung nach unten (D) sind dem Schritt zugeordnet,
dem der Befehl für die Ausführung in einer zweiten Stufe des Pedals gegeben
wird, Bewegen der linken großen Presservorrichtung nach unten (E) ist dem Schritt
zugeordnet, dem der Befehl zur Ausführung in einer dritten Stufe des Pedals
gegeben wird, Bewegen der Einfassvorrichtung nach unten (F) ist dem Schritt zugeordnet,
dem der Befehl für die Ausführung in einer vierten Stufe des Pedals gegeben
wird, Bewegen des rechten Klappenpressers nach unten (G) ist dem Schritt zugeordnet,
dem der Befehl zur Ausführung in einer fünften Stufe des Pedals gegeben
wird, Bewegen des linken Klappenpressers nach unten (H) ist dem Schritt zugeordnet,
dem der Befehl zur Ausführung in einer sechsten Stufe des Pedals gegeben wird,
und der Nähstartvorgang (I) ist dem Schritt zugeordnet, dem der Befehl zur
Ausführung in einer siebten Stufe des Pedals gegeben wird.
Das Funktionseinstellprogramm 62a ordnet die Funktionen A
bis I in jeweiligen Schritten in Übereinstimmung mit dem Einstelleingabevorgang
aus den Darstellungseingabemitteln 91 zu, das ein Einstellmittel sein soll
zur Ausführung einer Zuordnung als einer der Schritte der Nähoperation
bei jedem Befehlssignal, das durch die Manipulation des Betriebspedals
92 erzeugt wird, und erzeugt weiterhin die Pedalfunktionseinstelldaten
63b in Übereinstimmung mit der Zuordnung.
Die Zuordnung wird in einer Stufe mit einer höheren Priorität
für die Ausführung ausgeführt und eine Liste der Funktionsgruppen
(Gruppen) für die Funktionen, die jeder der Stufen zugeordnet werden kann,
wird aufeinander folgend (sequentiell) durch die Darstellungseingabemittel
91 in der Reihenfolge der Funktionsgruppen dargestellt, und wird ausgeführt,
um hiervon eine Auswahl zu akzeptieren. In diesem Falle werden die Funktionsklassifizierungsdaten
in Bezug genommen, um zu entscheiden, ob die Funktion zugeordnet werden kann oder
nicht. Mehr im Einzelnen: die Darstellungseingabemittel 91 funktionieren
auch als Darstellmittel zur aufeinander folgenden Darstellung der Gruppe, die basierend
auf der Ausführungsreihenfolgeinformation in der Zuordnung zugeordnet werden
kann.
Beispielsweise in dem Fall, in welchem die Einstellung für einen
der Schritte ausgeführt wird, werden alle Funktionen für eine Funktionsgruppe
dargestellt. So lange wie ein Übergang auf die Einstellung eines nächsten
Schrittes nicht eingegeben wird, wird ein Vorgang der kontinuierlichen Darstellung
aller der Funktionen für eine Funktionsgruppe als ein Auswahlkandidat ausgeführt.
In dem Falle, in dem der Übergang zum Einstellen des nächsten
Schrittes nicht eingegeben ist, selbst wenn alle der Funktionen für eine Funktionsgruppe
ausgewählt sind, wird darüber hinaus entschieden, ob die duplizierte Registrierungsungültigkeit
für eine nächste Funktionsgruppe eingestellt ist oder nicht. In dem Fall,
in dem die Einstellung nicht ausgeführt wird, werden alle Funktionen für
eine nächste Funktionsgruppe als der Auswahlkandidat dargestellt.
Andererseits wird in dem Falle, in welchem die duplizierte Registrierungsungültigkeit
eingestellt ist, ein Vorgang zur automatischen Ausführung eines Übergangs
zum Einstellen eines nächsten Schrittes ausgeführt.
Das Nähprogramm 62b steuert einen Betriebsvorgang zur
Veranlassung der jeweiligen Schritte, in denen der Befehl zur Ausführung in
Abhängigkeit von einem Befehlssignal gegeben wird, das von dem Betriebspedal
eingegeben wird, um aufeinander folgend die Funktionen A bis I auszuführen,
während auf die Pedalfunktionseinstelldaten 63b Bezug genommen wird,
die von dem Funktionseinstellprogramm 62a erzeugt werden, weiterhin steuert
das Nähprogramm 62b die Antriebsvorgänge des Pressermotors, des
Nähmaschinenmotors, des Messermotors und des Messer-Auf-Ab-Zylinders, um die
Naht, einen geradlinigen Einschnitt und einen Eckeneinschnitt auszubilden, während
auf verschiedene Parameter zur Ausführung eines Einfassvorgangs Bezug genommen
wird, die in den Nähdaten 63c gespeichert sind.
(Funktionseinstellvorgang basierend auf einem Funktionseinstellprogramm)
4 ist ein Flussdiagramm mit der Darstellung des Funktionseinstellprozesses
basierend auf dem Funktionseinstellprogramm 62a, 5
ist eine Ansicht, die ein Darstellungsbeispiel eines normalen Schirms M1 zeigt,
von dem aus Nähdaten einer Nähmaschine eingegeben werden, und
6 ist ein Darstellbeispiel eines Einstellschirms M2,
von dem aus verschiedene Einstellvorgänge der Nähmaschine eingegeben werden.
Basierend auf dem Flussdiagramm von 4 erfolgt eine
Beschreibung des Funktionseinstellvorganges.
In der Einfassmaschine 10 wird der normale Schirm M1, der
in 5 gezeigt ist, auf den Darstellungseingabemitteln
91 in einem normalen Zustand dargestellt. Wenn ein Modusschaltknopf S1
im Schirm M1 gedrückt wird, wird der Einstellschirm M2, der in 6
gezeigt ist, dargestellt. Wenn ein 0Pedaleinstellknopf S2 des Einstellschirms M2
gedrückt wird, wird ein Funktionseinstellschirm M3 dargestellt, so dass der
Funktionseinstellvorgang gestartet wird.
Zuallererst führt im Funktionseinstellvorgang die CPU
61 eine Betriebssteuerung der Eingabezahl von Stufen D = 1 im Pedal aus,
und zwar zur Ausführung einer augenblicklichen Einstellung, einer Funktionsgruppenzahl
N = 1 und Nichtdarstellung aller verschiedenen Funktionen, die als eine Initialisierung
für die Darstellungseingabemittel 91 eingestellt werden sollen (Schritt
F1).
Die Eingabezahl von Stufen zeigt eine stufenweise Position des Betriebspedals
92 an, entsprechend jedem Schritt in dem Fall, in welchem das Betriebspedal
92 aufeinander folgend das Befehlssignal erzeugt, zum Geben des Befehls
für die Ausführung jedes Schrittes, und es kann von einer ersten Stufe
bis zu einer siebten Stufe im Ausführungsbeispiel eingestellt werden.
Nachfolgend liest die CPU 61 verschiedene Funktionen, die
bis zu einer N-ten eingestellt sind, aus den Klassifizierungsdaten 63a
aus und stellt sie weiterhin auf dem Funktionseinstellschirm in einem Zustand dar,
in welchem jedes der Funktionsikone nicht registriert wurde (Schritt F2: beispielsweise
Funktionsknöpfe A bis C am Funktionseinstellschirm M3 in 7).
Das Funktionsicon hat eine Funktion eines Funktionsknopfes zum Ausführen
einer Auswahl und Eingabe und wird in einer hellen Farbe mit einem Rand in einem
Nichtregistrierungszustand dargestellt, es wird dargestellt in einer dunklen Farbe
(Schattierung) mit dem Rand in einem Registrierungszustand und es wird ohne den
Rand in einem Registrierungsbestimmungszustand auf dem Funktionseinstellschirm dargestellt
(siehe die Funktionsknöpfe A bis I in 7 bis
21).
Am Funktionseinstellschirm wird ein nächster Pedalstufenzahleinstellknopf
(beispielsweise die Bezugsnummer S3 am Funktionseinstellschirm M3 in 7)
zum Ausführen eines Überganges der Stufeneingabenummer des Betätigungspedals
92 zu einer nächsten Stufennummer zusammen mit dem Funktionsknopf
dargestellt. Am Funktionseinstellschirm wird weiterhin ein Darstellbereich des Funktionsknopfes
für jede Eingabestufennummer des Pedals bestimmt und Funktionsknöpfe,
die Kandidaten sein sollen, werden auf dem Darstellbereich der Eingabestufenzahl,
die eingestellt ist, dargestellt.
Wenn der Funktionseinstellschirm dargestellt ist, wird entschieden,
ob eine augenblickliche Funktionsgruppenzahl N gleich oder größer als
fünf ist. Dies ist ein Vorgang zum Entscheiden, ob ein Eingabeknopf (siehe
einen Eingabeknopf S4 in 19) zum Abschließen der
Funktionseinstellung dargestellt ist oder nicht, und zwar in einer Stufe, in welcher
eine augenblickliche Funktionsgruppennummer fünf in der Weise erreicht, dass
die Funktion des Nähstarts I, die zur letzten fünften Funktionsgruppe
gehört, wahlweise von einem Betätigungsobjekt des Betriebspedals
92 ausgelassen werden kann.
Wenn die augenblickliche Funktionsgruppennummer N nicht gleich oder
größer als fünf ist (Schritt F3: NEIN), läuft der Prozess weiter
zu Schritt F6. Wenn die augenblickliche Funktionsgruppennummer N gleich oder größer
als fünf ist (Schritt F3: JA), wird der Eingabeknopf auf dem Funktionseinstellschirm
dargestellt (Schritt F4). Weiterhin wird entschieden, ob der Eingabeknopf gedrückt
ist oder nicht. Wenn der Eingabeknopf gedrückt ist (Schritt F5: JA), endet
der Funktionseinstellprozess. Wenn der Eingabeknopf nicht gedrückt ist (Schritt
F5: NEIN), geht der Prozess weiter zum Schritt F6.
Im Schritt F6 entscheidet die CPU 61, ob der nächste
Pedalstufenzahleinstellknopf gedrückt ist oder nicht.
Durch die Entscheidung geht der Prozess weiter zum Schritt F7, wenn
der nächste Pedalstufenzahleinstellknopf nicht gedrückt ist (Schritt F6:
NEIN), und der Prozess geht zum Schritt F13 weiter, wenn der nächste Pedalstufenzahleinstellknopf
gedrückt ist (Schritt F6: JA).
Im Schritt F7 entscheidet die CPU 61, ob einer der Funktionsknöpfe,
die im Nichtregistrierungszustand dargestellt sind, gedrückt ist oder nicht.
Wenn einer der Funktionseinknöpfe nicht gedrückt ist (Schritt F7: NEIN),
läuft der Vorgang weiter zum Schritt F9. Wenn einer der Funktionsknöpfe
gedrückt ist (Schritt F7: JA), wird die Darstellung des Knopfes
in den Registrierungszustand geschaltet (Schritt F8) und der Prozess läuft
zum Schritt F9 weiter.
Im Schritt F9 entscheidet die CPU 61, ob alle Funktionen,
die auf die augenblickliche N-te Funktionsgruppe eingestellt sind, registriert sind
oder nicht. Wenn einer der Funktionen nicht registriert wurde (Schritt F9: NEIN)
kehrt der Vorgang zum Schritt F3 zurück.
Wenn alle Funktionen die auf die N-te Funktionsgruppe eingestellt
sind, registriert sind (Schritt F9: JA), werden die Funktionsknöpfe für
alle die Funktionen, die auf die N-te Funktionsgruppe eingestellt sind, von der
Darstellung des Registrierungszustandes zu einem bestimmten Zustand umgeschaltet
(Schritt F10), und eine Einstellung bewegt sich weiter zu einer nächsten Funktionsgruppe
(N = N + 1), und jede der Funktionen, die eingestellt sind, wird gelesen (Schritt
F11).
Zu diesem Zeitpunkt wird in den Funktionsklassifizierungsdaten
63a entschieden, ob eine Duplikatregistrierungsungültigkeit für
eine nächste Funktionsgruppe eingestellt ist oder nicht. Wenn die duplizierte
Registrierungsungültigkeit nicht eingestellt ist (Schritt F12: NEIN), kehrt
der Vorgang zum Schritt S2 zurück. Wenn die duplizierte Registrierungsungültigkeit
eingestellt ist (Schritt F12: JA), geht der Vorgang zum Schritt F14 weiter. Durch
den Weitergang zum Schritt F14 wird die Stufeneingabezahl des Betätigungspedals
92 automatisch um eins erhöht, ohne den nächsten Pedalstufenzahleinstellknopf
nieder zu drücken.
Wenn andererseits entschieden ist, dass der nächste Pedalstufenzahleinstellknopf
im Schritt F6 gedrückt ist, wird ein Umschalten in die Darstellung des bestimmten
Zustandes für die registrierte Funktion ausgeführt, wenn irgendeine der
Funktionen, die zu der N-ten Funktionsgruppe gehört, registriert ist (Schritt
F13). Dann geht der Vorgang weiter zum Schritt F14. Dementsprechend ist es möglich,
eine Mehrzahl von Funktionen, die zu derselben Funktionsgruppe gehören, verschiedenen
Eingabestufen des Betriebspedals 92 zu zuordnen.
Im Schritt F14 wird der Eingabestufenzahl D des Pedals, welches eingestellt
werden soll, Eins zugefügt. Auf dem Funktionseinstellschirm wird dann ein unregistrierter
Funktionsknopf in einem Darstellungsbereich in einer nächsten Stufenzahleingabe
dargestellt. Hierauf kehrt der Prozess zum Schritt F2 zurück.
Anschließend steuern die Betriebssteuermittel 60 die
Betätigungen der jeweiligen Betätigungsvorrichtungen, die Antriebsquellen
sein sollen für den großen Presservorschubmechanismus 12, den
Einfassmechanismus 20, den Nadelvertikalbewegungsmechanismus
24, den Messermechanismus 30, den Klappenhaltemechanismus
40, die Vakuumvorrichtung 50 und die Abnähersteckvorrichtung
44, in der Weise, dass die Schritte, denen die jeweiligen Betätigungen
durch das Bearbeiten des Flussdiagramms, das von der CPU 61 ausgeführt
werden soll, zugeordnet sind, der Reihe nach ausgeführt werden, und zwar in
Übereinstimmung mit dem Befehlssignals, das von dem Betriebspedal
92 erzeugt wird, und führen somit eine Einfassoperation aus.
Als nächstes zeigen die 7 bis
21 einen Übergang des Funktionseinstellschirmes
in dem Fall, in dem die Einstellinhalte der Pedalfunktionseinstelldaten
63b, wie sie in 3 dargestellt sind, eingegeben
werden, basierend auf dem Funktionseinstellprozess, der in 4
dargestellt ist. Ein in 7 bis 21
dargestellter Pfeil P bezeichnet einen Knopf, der in einem Übergang zu einem
nächsten Schirm zur Erläuterung gedrückt werden soll, und wird in
den Darstellungseingabemittel 91 nicht wirklich dargestellt.
Zuallererst werden verschiedene Funktionen, die auf die erste Funktionsgruppe
eingestellt sind, von den Funktionsklassifizierungsdaten 63a durch die
CPU 61 abgelesen, und die Funktionsknöpfe A, B und C werden im Nichtregistrierungszustand
auf einem Darstellbereich einer ersten Stufe des Pedals auf dem Funktionseinstellschirm
M3 dargestellt (7: Schritt F2 im Funktionseinstellprozess).
Da ein Bewegen der Abnäherstreckvorrichtung nach unten (A) und
ein Saugen mit der Vakuumvorrichtung (B) der ersten Stufe des Pedals zu zuordnen
sind, wird der Funktionsknopf A zuerst gedrückt, um die Darstellung in den
Registrierungszustand umzuschalten (ein Funktionseinstellschirm M4 in
8: der Schritt F8 im Funktionseinstellvorgang), und
der Funktionsknopf B wird dann gedrückt, um die Darstellung in den Registrierungszustand
umzuschalten (ein Funktionseinstellschirm M5 in 9:
der Schritt F8 in dem Funktionseinstellvorgang).
Wenn der nächste Pedalstufenzahleinstellknopf S3 am Funktionseinstellschirm
M5 gedrückt wird (der Schritt F6 im Funktionseinstellvorgang: JA), wird hierauf
die Darstellung der Funktionsknöpfe A und B in den bestimmten Zustand geschaltet
(der Schritt F13 im Funktionseinstellprozess) und die Darstellposition des unregistrierten
Funktionsknopfes C zu einem Darstellbereich einer zweiten Stufe des Pedals verschoben
(ein Funktionseinstellschirm M6 in 10: die Schritte
F14 und F2 im Funktionseinstellvorgang).
Wenn der Funktionsknopf C im Funktionseinstellschirm M6 gedrückt
ist, werden anschließend alle Funktionen der ersten Funktionsgruppe registriert
(der Schritt F9 im Funktionseinstellvorgang: JA). Deshalb wird die Darstellung des
Funktionsknopfes C in den bestimmten Zustand umgeschaltet (der Schritt F10 im Funktionseinstellprozess).
Weiterhin werden verschiedene Funktionen, die auf die zweite Funktionsgruppe eingestellt
sind, aus den Funktionsklassifizierungsdaten 63a abgelesen, und Funktionsknöpfe
D und E der zweiten Funktionsgruppe werden in einem Darstellbereich einer zweiten
Stufe des Pedals dargestellt, welche die gleiche ist, wie der Funktionsknopf C für
die Bestimmungsdarstellung (ein Funktionseinstellschirm M7 in 11:
der Schritt F2 im Funktionseinstellvorgang).
Da ein Bewegen der großen Presservorrichtung nach vorne (C) und
ein Bewegen der rechten großen Presservorrichtung nach unten (D) der zweiten
Stufe des Pedals zu zuordnen sind, wird der Funktionsknopf D gedrückt, um die
Darstellung in den Registrierungszustand umzuschalten (ein Funktionseinstellschirm
M8 in 12: der Schritt F8 in dem Funktionseinstellvorgang),
und weiterhin wird der nächste Pedalstufenzahleinstellknopf S3 am Funktionseinstellschirm
M8 gedrückt (der Schritt F6 im Funktionseinstellvorgang: JA). Im Ergebnis wird
die Darstellung des Funktionsknopfes D in den bestimmten Zustand umgeschaltet (der
Schritt F13 im Funktionseinstellprozess), und die Darstellposition des unregistrierten
Funktionsknopfes E wird in einen Darstellungsbereich einer dritten Stufe des Pedals
verschoben (ein Funktionseinstellschirm M9 in 13: der
Schritt F2 im Funktionseinstellprozess).
Wenn der Funktionsknopf E im Funktionseinstellschirm M9 gedrückt
ist, werden als nächstes alle Funktionen der zweiten Funktionsgruppe registriert
(der Schritt F9 im Funktionseinstellvorgang: JA). Deshalb wird die Darstellung des
Funktionsknopfes E in den bestimmten Zustand umgeschaltet (der Schritt F10 im Funktionseinstellvorgang).
Weiterhin werden verschiedene Funktionen, die auf die dritte Funktionsgruppe eingestellt
sind, aus den Funktionsklassifizierungsdaten 63a ausgelesen und ein Funktionsknopf
F der dritten Funktionsgruppe wird auf einem Darstellungsbereich in einer dritten
Stufe des Pedals dargestellt, die die gleiche ist wie der Funktionsknopf E für
die Bestimmungsdarstellung (ein Funktionseinstellschirm M10 in 14:
der Schritt F2 im Funktionseinstellvorgang).
Da lediglich das Bewegen der linken großen Presservorrichtung
nach unten (E) der dritten Stufe des Pedals zuzuordnen ist, wird der nächste
Pedalstufenzahleinstellknopf S3 am Funktionseinstellschirm M10 gedrückt (der
Schritt F6 im Funktionseinstellvorgang: JA). Im Ergebnis wird die Darstellposition
des unregistrierten Funktionsknopfes F in einen Darstellungsbereich einer vierten
Stufe des Pedals verschoben (ein Funktionseinstellschirm M11 in 15:
der Schritt F2 im Funktionseinstellvorgang).
Wenn der Funktionsknopf F im Funktionseinstellschirm M11 gedrückt
ist, werden anschließend alle Funktionen der dritten Funktionsgruppe registriert
(der Schritt F9 im Funktionseinstellvorgang: JA). Deshalb wird die Darstellung des
Funktionsknopfes F in den bestimmten Zustand umgeschaltet (der Schritt F10 im Funktionseinstellvorgang).
Weiterhin werden verschiedene Funktionen, die auf die vierte Funktionsgruppe eingestellt
sind, aus dem Funktionsklassifizierungsdaten 63a ausgelesen, und weiterhin
wird eine Information mit duplizierter Registrierungsverhinderungsgrenzeinstellung
wird abgelesen (der Schritt F12 im Funktionseinstellvorgang: JA), und Funktionsknöpfe
G und H der vierten Funktionsgruppe werden in einem Darstellungsbereich einer fünften
Stufe des Pedals dargestellt, die dem Funktionsknopf F für die Bestimmungsdarstellung
am nächsten ist (ein Funktionseinstellschirm M12 in 16:
der Schritt F2 über den Schritt F14 im Funktionseinstellvorgang).
Da lediglich ein Bewegen des rechten Klappenpressers nach unten (G)
der fünften Stufe des Pedals zugeordnet ist, wird der Funktionsknopf G in einem
Funktionseinstellschirm M3 gedrückt, um die Darstellung in den Registrierungszustand
umzuschalten (der Funktionseinstellschirm M13 in 17:
der Schritt F8 im Funktionseinstellvorgang).
Wenn der nächste Pedalstufenzahleinstellknopf S3 im Funktionseinstellschirm
M13 gedrückt wird (der Schritt F6 im Funktionseinstellvorgang: JA), wird die
Darstellung des Funktionsknopfes G in den bestimmten Zustand umgeschaltet (der Schritt
F13 im Funktionseinstellvorgang), und die Darstellposition des unregistrierten Funktionsknopfes
H wird in einen Darstellbereich einer sechsten Stufe des Pedals verschoben (ein
Funktionseinstellschirm M14 in 18: der Schritt F2 über
den Schritt F14 im Funktionseinstellvorgang).
Wenn der Funktionsknopf H im Funktionseinstellschirm M14 gedrückt
wird, werden hierauf alle Funktionen der vierten Funktionsgruppe registriert (der
Schritt F9 im Funktionseinstellvorgang: JA). Deshalb wird die Darstellung des Funktionsknopfes
H in den bestimmten Zustand umgeschaltet (der Schritt F10 im Funktionseinstellvorgang).
Weiterhin werden die verschiedenen Funktionen, die auf die fünfte Funktionsgruppe
eingestellt sind, aus den Funktionsklassifizierungsdaten 63a gelesen, und
ein Funktionsknopf I der fünften Funktionsgruppe wird auf einem Darstellbereich
in einer sechsten Stufe des Pedals dargestellt, welche die gleiche ist wie der Funktionsknopf
H für die Bestimmungsdarstellung (ein Funktionseinstellschirm M15 in
19: der Schritt F2 im Funktionseinstellvorgang).
Da lediglich ein Bewegen des linken Klappenpressers nach unten (H)
der sechsten Stufe des Pedals zugeordnet ist, wird der nächste
Pedalstufenzahleinstellknopf S3 am Funktionseinstellschirm M gedrückt (der
Schritt F6 im Funktionseinstellvorgang).
Andererseits wird bestimmt, ob die augenblickliche Funktionsgruppennummer
fünf erreicht oder nicht. Da die augenblickliche Funktionsgruppennummer fünf
erreicht, wird der Eingebeknopf S4 am Funktionseinstellschirm M15 dargestellt (der
Schritt F4 im Funktionseinstellvorgang).
Weiterhin wird die Darstellposition des unregistrierten Funktionsknopfes
I in einen Darstellbereich einer siebten Stufe des Pedals verschoben (ein Funktionseinstellschirm
F16 in 20).
Da lediglich der Start des Nähvorgangs (I) der siebten Stufe
des Pedals zugeordnet ist, wird der Funktionsknopf I im Funktionseinstellschirm
M16 gedrückt, um die Darstellung in den Registrierungszustand umzuschalten
(ein Funktionseinstellschirm M17 in 21: der Schritt
F8 im Funktionseinstellvorgang: JA).
Wenn der Funktionsknopf I im Funktionseinstellschirm M17 gedrückt
ist, werden hierauf alle Funktionen der fünften Funktionsgruppe registriert
(der Schritt F9 im Funktionseinstellvorgang: JA). Deshalb wird die Darstellung des
Funktionsknopfes I in den bestimmten Zustand umgeschaltet (der Schritt F10 im Funktionseinstellvorgang).
Schließlich wird der Eingebeknopf S4 gedrückt, so dass die
Funktionseinstellung abgeschlossen ist.
(Vorteil des Ausführungsbeispiels)
Wie oben beschrieben, werden in der Einfassmaschine 10 verschiedene
Vorgänge willkürlich durch den Funktionseinstellschirm der Darstellungseingabemittel
91 bei jeder eingegebenen Stufenzahl des Betriebspedals 92 in
Übereinstimmung mit dem Funktionseinstellprogramm 62a zugeordnet.
Im Nähungsvorgang wird die Eingabestufe nach Erhalt einer manuellen Eingabe
durch das Betriebspedal 92 geschaltet, so das verschiedene Operationen,
die den jeweiligen Eingabestufen zugeordnet sind, aufeinander folgend (sequentiell)
ausgeführt werden.
Somit werden die jeweiligen Schritte, die einen Übergang in Reihenfolge
ausmachen, durch Schalten der Eingabestufenzahl des Betriebspedals umgeschaltet,
und die Betriebsvorgänge können für jeden der Schritte wahlweise
zugeordnet werden. Deshalb kann die Reihenfolge der verschiedenen Vorgänge,
die für die Nähoperation erforderlich sind, beliebig eingestellt werden,
und zwar in Übereinstimmung mit Typen einer auszuführenden Nähoperation
und in Abhängigkeit eines Bedarfs zur Verbesserung einer Arbeitsfähigkeit
eines Nähmaschinenbenutzers. Weiterhin ist es unnötig, eine passende Kombination
aus vielen Kombinationen auszuwählen. Daher wird das Einstellen der Reihenfolge
der verschiedenen Vorgänge leicht und glatt.
Wenn die verschiedenen Funktionen auf die jeweiligen Eingabestufen
des Betriebspedals 92 eingestellt werden, wird ein auswählbarer Vorgang
dargestellt, basierend auf den Funktionsklassifizierungsdaten 63a, um die
Ausführungsreihenfolgeinformation durch die Darstelleingabemittel
91 zu sein. Infolgedessen ist es möglich zu veranlassen, dass die
Reihenfolge der verschiedenen Vorgänge, die den jeweiligen Eingabestufen zuzuordnen
sind, passend sind.
In der Einstellarbeit ist eine Entscheidung, ob die Arbeit ordnungsgemäß
ausgeführt wird oder nicht, nicht erforderlich. Somit kann die Einstellarbeit
leicht und rasch ausgeführt werden.
Zusätzlich ist für die Funktionsklassifizierungsdaten
63a die Reihenfolge der Betriebsvorgänge, die gleichzeitig ausgeführt
werden können, auf eine Einheit jeder Funktionsgruppe beschränkt. Deshalb
ist es möglich, die Reihenfolge der Ausführung des Vorganges zu veranlassen
geeignet zu sein, während eine beliebige Bestimmung der Reihenfolge in der
Funktionsgruppe aufrechterhalten bleibt.
Weiterhin schließen die Funktionsklassifizierungsdaten
63a die duplizierte Registrierungsrichtigkeitsinformation ein betreffend
die Grenze zwischen den Funktionsgruppen, die Gruppen sein sollen. Wenn daher einige
Funktionen, die zu den Funktionsgruppen mit der kontinuierlichen Reihenfolge gehören,
daran gehindert werden sollen, derselben Eingangsstufe (Schritt) zugeordnet zu werden,
können sie in einem Einstellzustand der Zuordnung daran gehindert werden, und
die Reihenfolge der verschiedenen Betriebsvorgänge, die den jeweiligen Eingabestufen
zugeordnet ist, kann passender gemacht werden.
(Weiteres)
22 und 23 sind konzeptionelle
Ansichten mit der Darstellung eines weiteren Beispiels der Pedalfunktionseinstelldaten
63b.
Wie in 22 gezeigt, ist es in dem Funktionseinstellvorgang
basierend auf dem Funktionseinstellprogramm 62a möglich, die Reihenfolge
verschiedener Funktionen in einem solchen Bereich umzuschalten, dass die Reihenfolge
der jeweiligen Funktionsgruppen nicht geändert wird.
Wie im Ausführungsbeispiel ist es für die Funktion,
die zur letzten Funktionsgruppe (im Ausführungsbeispiel die "Startvernähung
(I)") auch möglich, die Zuordnung zur Stufe des Betriebspedals 92
zu vermeiden.
Mehr im Einzelnen ist der Grund wie folgt: wenn ein Einstellobjekt
die letzte Funktionsgruppe (die fünfte Funktionsgruppe) in den Schritten F3
und F5 für den Funktionseinstellprozess basierend auf dem Funktionseinstellprogramm
62a erreicht, kann der Eingabeknopf S4 dargestellt werden, um die Einstellarbeit
abzuschließen.
Wie für die Funktion, die mithilfe des anderen Nähstartschalters
ohne die Eingabe durch das Betriebspedal 92 ausgeführt werden kann,
beispielsweise die Funktion des Nähstarts (I), ist es somit möglich, beliebig
auszuwählen, ob die Zuordnung zur Eingabestufe des Betriebspedals
92 ausgeführt ist oder nicht, und zwar durch Akzeptieren der Einstelleingabe
nach der Darstellung des Eingabeknopfes S4.
Wie in 23 dargestellt, ist es möglich,
eine Zuordnung für einige der Funktionen auszuführen (Bewegen der Abnäherstreckvorrichtung
nach unten (A) und Ansaugen mit der Vakuumvorrichtung (B)). Beispielsweise sind
die Abnäherstreckvorrichtung 54 und die Vakuumvorrichtung
50 wahlweise Vorrichtungen, die später befestigt werden können
und auch entfernt werden können, und es besteht ein Bedarf dafür, deren
Funktionen nicht in die Zuordnung des Betriebspedals aufzunehmen. In einem solchen
Fall werden die Funktionsklassifizierungsdaten 63a, die keine Information
betreffend die wahlweise Vorrichtung einschließen, im Voraus vorbereitet und
in den Datenspeicher eingegeben, so dass die Anforderung realisiert werden kann.
Dementsprechend kann der Datenspeicher 63 ein Datenaufzeichnungsmedium
sein, das ausgetauscht werden kann, oder es kann eine Lesevorrichtung eines austauschbaren
Datenaufzeichnungsmediums am Datenspeicher vorgesehen werden.
Während die Einfassmaschine im Ausführungsbeispiel gemäß
der Erfindung beispielhaft angenommen wurde, ist das Einstellen der Zuordnung verschiedener
Funktionen auf die jeweiligen Schritte, die durch das Betriebspedal als Betätigungsmittel
geschaltet werden, nicht auf die Einfassmaschine beschränkt, sondern kann auf
alle Nähmaschinen Anwendung finden, die verschiedene Betriebsvorrichtungen
umfassen (einen Betätiger, einen Motor, einen Elektromagneten und einen Luftzylinder),
welche aufeinander folgend (sequentiell) betätigt werden sollen.
Obwohl das Betriebspedal 92, welches das Betätigungsmittel
sein soll, das Befehlssignal zum Geben des Befehls zur Ausübung jedes der Schritte
in Abhängigkeit von der Betriebsposition durch den Niedertretvorgang im Ausführungsbeispiel
sequentiell ausgibt, kann es darüber hinaus das Befehlssignal ausgeben, um
den Befehl zu geben zum Ausführen jedes der Schritte in Abhängigkeit von
der Zahl der Betriebsvorgänge der Betätigungsmittel. Wenn in diesem Falle,
ein Betätigungsschalter als Betätigungsmittel vorgesehen ist, wird ein
Befehlssignal zur Ausführung eines ersten Schrittes in einem ersten Vorgang
des Betriebsschalters ausgegeben, und ein Befehlssignal zum Ausführen des N-te
Schrittes wird in einem N-ten Vorgang des Betätigungsmittels ausgegeben, beispielsweise
ist es möglich sequentiell ein Befehlssignal zu erzeugen um einen Befehl zum
Ausführen jedes der Schritte zu geben, und zwar durch einfaches Vorsehen eines
Betriebsschalters mit einem einfachen Aufbau.
Während lediglich die Funktionsgruppen, die zugeordnet werden
können basierend auf der Ausführungsreihenfolgeinformation in der Zuordnung
der jeweiligen Vorgänge, bei jeder Priorität der Funktionsgruppen im Ausführungsbeispiel
aufeinander folgend dargestellt werden, können sowohl die Funktionsgruppen,
die zugeordnet werden können, und die weiteren Funktionsgruppen, in der Weise
dargestellt werden, dass die Funktionsgruppen, die zugeordnet werden können,
von den anderen Funktionsgruppen unterschieden werden können.