HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gebläse mit wenigstens
einem Axialgebläserad. Beispielsweise lässt sich die vorliegende Erfindung
in geeigneter Weise auf ein gegenläufig rotierendes Gebläse mit zwei Axialgebläserädern
(two axial fans rotating reversely), die entgegengesetzt zueinander rotieren, anwenden.
Beschreibung der anderen Bauform
Die JP-A-2002-310097 beschreibt ein Gebläse mit einem Axialgebläserad,
das Kühlluft auf einen Wärmeaustauscher, beispielsweise einen auf einem
Fahrzeug montierten Radiator, gibt. Beim Gebläse mit dem Axialgebläserad
jedoch wird der dynamische Druck eines rotierenden Komponententeils während
der Drehung des Axialgebläserades geringer, ein Axialkomponententeil unter
der Drehung des Axialgebläses wird reduziert, wodurch der Gebläsewirkungsgrad
verringert wird.
Um den Gebläsewirkungsgrad zu erhöhen, kann ein gegenläufiges
Gebläse mit einer Vielzahl von Axialgebläserädern (beispielsweise
zwei gegenläufig rotierende Axialgebläseräder) verwendet werden,
und eine Vielzahl Gebläseradmotoren sind mit den Drehwellen der Vielzahl von
Axialgebläsen jeweils verbunden. In diesem Fall jedoch wird die Anzahl der
Komponenten des Gebläses erhöht, Größe und Gewicht des gesamten
Gebläses nehmen zu.
Im Hinblick auf dieses Problem beschreibt die JP-U-62-112470 ein Gebläse
für ein Fahrzeug mit einem einzigen Gebläseradmotor, der eine Vielzahl
von Axialgebläserädern in Drehung versetzt. Bei diesem Gebläse ist
die Drehung der Antriebswelle des einzigen Gebläseradmotors verbunden mit Rotationswellen
der Axialgebläseräder, und zwar über Teile von Getrieben. Wenn jedoch
das Gebläse auf einem Fahrzeug montiert ist, können Fremdmaterialien wie
Wasser, verstreute Steine und Staub leicht in die Getriebeteile eindringen, wodurch
die Drehfunktion der Getriebeaggregate beeinflusst wird.
ZUSAMMENFASSENDE DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
Im Hinblick auf die vorstehenden Probleme ist es ein Ziel der vorliegenden
Erfindung, ein Gebläse mit wenigstens einem Axialgebläserad vorzuschlagen,
das über einen Getriebeteil von einem Motor in Drehung versetzt wird und bei
dem das Eindringen von Fremdmaterialien in den Getriebeteil beschränkt werden
kann.
Es ist ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Gebläse
mit zwei gegenläufig rotierenden Axialgebläserädern zu schaffen,
die durch einen Motor über ein Getriebeteil in Drehung versetzt werden, wodurch
es in effektiver Weise vermindert wird, dass Fremdmaterialien in den Getriebeteil
eindringen.
Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst ein
Gebläse (blower): zwei gegenläufig rotierende Axialgebläseräder
(axial fans), die so positioniert sind, dass sie entgegengesetzt einander gemäß
den Drehungen ihrer auf einer Axiallinie angeordneten Rotationswellen drehen; weiterhin
einen Motor, der die Axialgebläseräder in Drehung versetzt; einen Getriebeteil,
durch welchen eine Rotationsantriebswelle des Motors mit den Drehwellen der Axialgebläseräder
gekuppelt wird, und ein Getriebegehäuse, in dem der Getriebeteil untergebracht
ist. Im Gebläse umfasst jedes der Axialgebläseräder einen Nabenteil
mit der Gestalt einer Vertiefung, die in einer Axialrichtung des Axialgebläserades
offen ist, und eine Vielzahl von Schaufeln, die radial außerhalb des Nabenteils
angeordnet sind. Weiterhin sind die Axialgebläseräder so angeordnet, dass
die Vertiefungsformen der Nabenteile einander gegenüberstehen und das Getriebegehäuse
zwischen den Nabenteilen der Axialgebläseräder angeordnet und durch die
Nabenteile von zwei Seiten in einer Luftströmungsrichtung der Axialgebläse
abgedeckt ist.
Da der Getriebeteil im Getriebegehäuse untergebracht ist und
das Getriebegehäuse durch die Nabenteile von zwei Seiten abgedeckt ist, ist
es möglich, dass wirksam Fremdmaterialien daran gehindert werden, in den Getriebeteil
innerhalb des Getriebegehäuses einzudringen.
Die Drehantriebswelle des Motors kann zwischen den Axialgebläserädern
positioniert sein und kann sich senkrecht zur Axiallinie der Rotationswellen der
Axialgebläseräder erstrecken. Beispielsweise umfasst der Getriebeteil
ein Hauptgetriebe, das mit der Rotationsantriebswelle des Motors verbunden ist,
und zwei angetriebene Getrieberäder, die mit dem Hauptgetriebe kämmen
und mit den Rotationswellen der Axialgebläseräder verbunden sind. In diesem
Fall können die angetriebenen Räder mit dem Hauptgetriebe kämmen,
so dass die Axialgebläseräder entgegengesetzt zueinander drehen.
Jeder der Nabenteile (boss portions) kann unter Abstand von der Rotationsantriebswelle
angeordnet sein, so dass sich ein erster Spalt oder Freiraum zwischen einem Endteil
des Nabenteils und der Drehantriebswelle einstellt. In diesem Fall kann der erste
Spalt größer als 0 und gleich oder kleiner als 10 mm sein. Weiterhin kann
der erste Spalt oder Freiraum etwa in einem Bereich zwischen 3 mm und 6 mm liegen.
Alternativ kann jeder der Getriebeteile unter Abstand zum Getriebegehäuse
vorgesehen sein, so dass es einen zweiten Freiraum oder Abstand zwischen dem Nabenteil
und dem Getriebegehäuse gibt. In diesem Fall kann der zweite Abstand oder der
zweite Freiraum größer als 0 oder gleich oder kleiner als 10 mm sein.
Weiterhin kann der zweite Abstand oder Freiraum in etwa im Bereich zwischen 3 mm
und 6 mm liegen.
Wenigstens ein vorstehender Wandteil kann um die Rotationswelle des
Axialgebläserades positioniert sein und in etwa in kreisförmiger Gestalt
von wenigstens einem (aus der Gruppe) Nabenteil und Getriebegehäuse gegen das
andere Nabenteil und Getriebegehäuse vorstehen. In diesem Fall wird eine labyrinthartige
Konstruktion, in der ein Durchlass so gebogen ist, dass er wenigstens über
einen gebogenen Teil verfügt, mit dem vorstehenden Wandteil konstruiert sein,
wodurch effektiv das Ausmaß, in dem Fremdmaterialien in den Getriebeteil eindringen,
verhindert wird.
Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst
ein Gebläse wenigstens ein Axialgebläserad, einen Motor zum Antrieb und
In-Drehung-Versetzen des Axialgebläserades (axial fan), einen Getriebeteil,
durch welchen eine Drehantriebswelle des Motors mit einer Rotationswelle des Axialgebläserades
gekuppelt wird, ein Getriebegehäuse zur Unterbringung des Getriebeteils und
mit einer durchgehenden Bohrung zum Eindringen durch die Drehantriebswelle und eine
Abdeckplatte, die an der Drehantriebswelle positioniert ist, um das Durchgangsloch
abzudecken, während die Trennung vom Durchgangsloch des Getriebegehäuses
in eine Axialrichtung der Drehantriebswelle stattfindet. Da die Abdeckplatte so
angeordnet ist, dass sie das Durchgangsloch des Getriebegehäuses abdeckt, reduziert
die Abdeckplatte in wirksamer Weise das Eindringen von Fremdmaterial in das Getriebegehäuse
durch das Durchgangsloch bzw. die Durchgangsbohrung.
Eine vorstehende Wand kann auf dem Getriebegehäuse vorgesehen
sein und steht in etwa kreisförmig um das Durchgangsloch von dem Getriebegehäuse
gegen die Deckplatte vor. Die Abdeckplatte kann eine durchgehende Bohrung oder ein
Durchgangsloch haben, um die Drehantriebswelle zu durchdringen. In diesem Fall kann
die Drehantriebswelle einen Nutenteil an einem Ort entsprechend dem Durchgangsloch
der Abdeckplatte haben, und der Nutenteil der Drehantriebswelle kann in Eingriff
mit dem Durchgangsloch der Abdeckplatte stehen, um so die Abdeckplatte gegen die
Drehantriebswelle zu fixieren. Alternativ kann die Drehantriebswelle einen ersten
Nutenteil an einem Ort entsprechend dem Durchgangsloch der Abdeckplatte und wenigstens
einen zweiten Nutenteil an einem zum ersten Nutenteil unterschiedlichen axialen
Ort haben. In diesem Fall hat der zweite Nutenteil die gleiche Gestalt wie der erste
Nutenteil, und der erste Nutenteil der Drehantriebswelle kommt in Eingriff mit dem
Durchgangsloch der Abdeckplatte, so dass die Abdeckplatte an der Drehantriebswelle
fixiert wird.
Weiterhin kann das wenigstens eine Axialgebläserad mit zwei in
Gegenrichtung rotierenden Axialgebläserädern (contrarotating axial fans)
aufgebaut sein, deren Drehantriebswellen auf der gleichen Axiallinie angeordnet
sind.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Zusätzliche Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden
schneller sichtbar aus der folgenden detaillierten Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen,
in der auf die beiliegenden Zeichnungen Bezug genommen wird. In diesen ist:
1 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung
von gegenläufig rotierenden Gebläsen und einer Ventilatorverkleidung gemäß
einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
2 ist ein schematischer Schnitt durch das gegenläufig
drehende Gebläse der ersten Ausführungsform;
3 ist eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung
und zeigt gegenläufig drehende Gebläse und eine Ventilatorverkleidung
gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
4 ist eine schematische Schnittdarstellung und zeigt
das gegenläufig rotierende Gebläse gemäß der zweiten Ausführungsform;
5 ist eine vergrößerte Darstellung und zeigt
einen Teil des Gebläses, der durch V in 3 angedeutet
ist;
6 ist ein Teilschnitt von oben und zeigt Getriebegehäuse
und eine Drehantriebswelle gemäß einer zweiten Ausführungsform;
7 ist eine perspektivische Darstellung und zeigt eine
Abdeckplatte, die verhindert, dass Fremdmaterial gemäß der zweien Ausführungsform
eindringt;
8 ist eine perspektivische Darstellung, die eine Drehantriebswelle
des Gebläses gemäß der zweiten Ausführungsform zeigt;
9 ist ein Teilschnitt und zeigt ein Getriebegehäuse
und eine Drehantriebswelle gemäß einer dritten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung;
10 ist ein Teilschnitt und zeigt ein Getriebegehäuse
und eine Drehantriebswelle gemäß einer dritten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung; und
11 ist eine teilgeschnittene Darstellung von oben,
die ein Getriebegehäuse und eine Drehantriebswelle gemäß einer vierten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.
DETAILBESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
(Erste Ausführungsform)
Eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung soll nun
mit Bezug auf die 1 und 2
beschrieben werden. Bei der ersten Ausführungsform wird eine Gebläseeinheit
der vorliegenden Erfindung typischerweise dazu benutzt, Luft auf einen Wärmeaustauscher,
beispielsweise einen Radiator und einen Kondensator (Kühlradiator), die auf
einem Fahrzeug montiert sind, zu blasen. Hier ist der Radiator ein Wärmeaustauscher,
bei dem Motorkühlwasser (Warmwasser) aus einem Motor in Wärmeaustausch
mit Luft tritt, der Kondensator ist ein Wärmeaustauscher, in dem in einem Kühlkreislauf
zirkulierendes Kühlmittel in Wärmeaustausch mit Luft tritt. Bei der ersten
Ausführungsform ist der Radiator im Fahrzeug an einer Fahrzeugrückseite
von dem Kondensator positioniert, und die Gebläseeinheit ist so angeordnet,
dass sie Luft auf den Radiator und den Kondensator bläst.
1 ist eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung
und zeigt gegenläufig rotierende Gebläse 1 und eine Gebläse-
bzw. Ventilatorverkleidung 3 der Gebläseeinheit. Bei dieser Ausführungsform
sind zwei gegenläufig rotierende Gebläse 1 auf einer Fahrzeugrückseite
des (nicht gezeigten) Wärmeaustauschers angeordnet. Die beiden gegenläufig
rotierenden Gebläse 1 sind angetrieben und in Drehung versetzt durch
einen einzigen Motor 2.
Die Ventilator- oder Gebläseverkleidung 3 umfasst zwei
Verkleidungs- bzw. Ventilatorringteile 31, von denen jeder über zylindrische
Gestalt (Ringgestalt) verfügt und einen Verkleidungsplattenteil 32,
der mit den rückwärtigen Seitenteilen der Verkleidungsringteile
31 verbunden ist, so dass ein glatter Luftdurchgang von einer Rückseite
des (nicht gezeigten) Radiators zu den Verkleidungsringteilen 31 erfolgen
kann. Weiterhin sind bei dieser Ausführungsform die Verkleidungsringteile
31 und der Verkleidungsplattenteil 32 einteilig ausgebildet.
Der Verkleidungsringteil 31 ist so ausgebildet, dass er einen
Durchgang vom Venturityp bildet, in welchem das gegenläufig rotierende Gebläse
1 frei drehen kann, während ein notwendiger Raum zwischen den Spitzenden
der Schaufeln 11c, 12c des Gebläses 1 und einer
Innenumfangsfläche des Verkleidungsringteils 31 aufrecht erhalten
werden kann. Die Gebläse 1 sind durch Rotationswellen 11a,
12a der Getriebegehäuse 5 gelagert. Bei dieser Ausführungsform
sind die beiden Gebläse 1 auf einer Oberfläche in einer Linie
derart angeordnet, dass die Rotationswellen 11a, 12a der beiden
Gebläse 1 parallel zueinander, wie in 1
gezeigt, angeordnet sind. Daher sind die Verkleidungsringteile 31 so angeordnet,
dass sie den beiden Gebläsen 1 entsprechen. Weiterhin ist ein Motor
2 zum Antrieb und zur Rotation der Gebläse 1 an einer Fahrzeugrückseite
des Verkleidungsplattenteils 32 durch eine Konsole 4 fixiert.
Als Nächstes soll der Aufbau des gegenläufig rotierenden
Gebläses 1 beschrieben werden. Da der konstruktive Aufbau der beiden
gegenläufig rotierenden Gebläse 1 in etwa ähnlich einander
ist, soll nur ein gegenläufiges Gebläse 1 auf der Seite des Motors
2, gezeigt in 2, jetzt beschrieben werden.
Wie in 2 dargestellt, umfasst das gegenläufig
rotierende Gebläse 1 ein erstes Axialgebläserad 11,
das auf einer Fahrzeugfrontseite bezogen auf die Drehantriebswelle 21,
die vom Motor 2 abgeht, angeordnet ist, und ein zweites Axialgebläserad
12, das auf einer Fahrzeugrückseite bezogen auf die Drehantriebswelle
21 positioniert ist. Das erste Axialgebläserad (axial fan)
11 und das zweite Axialgebläserad (axial fan) 12 sind in
Reihe angeordnet, derart, dass die Rotationswellen 11a, 12a der
Axialgebläseräder 11, 12 auf ein und der gleichen Axiallinie
sich befinden. Das erste Axialgebläserad 11 ist auf einer Fahrzeugfrontseite
(Luftanströmseite) des zweiten Axialgebläserads 12 beispielsweise
angeordnet.
Das erste Axialgebläserad 11 und das zweite Axialgebläserad
12 sind so angeordnet, dass sie entgegengesetzt zueinander drehen. Jedoch
sind beide, das erste Axialgebläserad 11 und das zweite Axialgebläserad
12, so eingestellt, dass sie den gleichen Luftstrom induzieren. Somit wird
der Rotationsströmungs-Komponententeil in einer Umfangsrichtung, erzeugt an
einem Auslass des ersten Axialgebläserads 11, umgekehrt dadurch, dass
das zweite Axialgebläserad 12 in entgegengesetzter Richtung dreht.
Daher kann der dynamische Druckteil der Rotationsströmung, erzeugt am Auslass
des ersten Axialgebläserads 11, als statischer Druck rückgewonnen
werden. Im Ergebnis kann ein hoher statischer Druck, verglichen mit einem allgemeinen
Axialgebläserad, erzeugt werden, wodurch eine Luftmenge, die vom Gebläse
1 auf den Wärmeaustauscher geschickt wird, erhöht wird.
Das erste Axialgebläserad 11 umfasst einen Nabenteil
11b und eine Vielzahl von Schaufeln 11c, die radial außerhalb
des Nabenteils 11b angeordnet sind. In ähnlicher
Weise umfasst das zweite Axialgebläserad 12 einen Nabenteil
12b und eine Vielzahl von Schaufeln 12c, die radial außen
vom Nabenteil 12 aus gesehen, angeordnet sind. Jeder der Nabenteile (boss
portions) 11b, 12b wird in eine einseitig offene Kastengestalt
(beispielsweise Gestalt einer Vertiefung von in etwa U-förmigem Querschnitt)
gebracht. Der Nabenteil 11b umfasst einen kreisförmigen Bodenteil
11d und einen Seitenwandteil 11e, der in etwa senkrecht vom Randteil
des Bodenteils 11d vorsteht. In ähnlicher Weise umfasst der Nabenteil
12b einen kreisförmigen Bodenteil 12d und einen Seitenwandteil
12e, der in etwa senkrecht vom Randteil des Bodenteils 12d vorsteht.
Ein Ende der Rotationswelle 11a ist mit einem Mittelteil
des Bodenteils 11d und ein Ende der Rotationswelle 12a ist mit
einem Mittelteil des Bodenteils 12d verbunden. Die Schaufeln
11c sind mit der Außenfläche des Seitenwandteils 11e
des Nabenteils 11b verbunden und die Schaufeln 12c mit der Außenfläche
des Seitenwandteils 12e des Nabenteils 12b. Bei der ersten Ausführungsform
sind die ersten und zweiten Axialgebläseräder 11, 12
so positioniert, dass die Ausnehmungsteile der Nabenteile 11b,
12b einander gegenüberstehen und die Endteile der Seitenwandteile
11e, 12e einander gegenüberstehen, und zwar in einer Axialrichtung
der Drehwellen 11a, 12a.
Zwei Hauptgetriebe(räder) 22 sind an der Drehantriebswelle
21 des Motors 2 an Stellen fest, die den beiden gegenläufig
rotierenden Gebläsen 1 jeweils entsprechen. Als Hauptgetriebe(rad)
22 kann ein Schraubenrad oder ein Kegelrad Verwendung finden.
Die Rotationswellen 11a, 12a der ersten und zweiten
Axialgebläseräder 11, 12 sind senkrecht zur Drehantriebswelle
21 des Motors 2 angeordnet. Ein Ende der Rotationswelle
11a ist mit dem Nabenteil 11b und das andere Ende der Rotationswelle
11a mit dem angetriebenen Zahnrad 11f verbunden. In ähnlicher
Weise ist ein Ende der Rotationswelle 12a mit dem Nabenteil 12b
und das andere Ende der Rotationswelle 12a mit einem angetriebenen Zahnrad
12f verbunden. Die angetriebenen Zahnräder 11f,
12f kommen in Eingriff mit dem Hauptgetriebe(rad) 22, derart,
dass die Rotationsantriebskraft des Motors 2 auf die Rotationswellen
11a, 12a der ersten und zweiten Axialgebläseräder
11, 12 übertragen wird, und beide, die ersten und zweiten
Axialgebläseräder 11, 12 entgegengesetzt angetrieben
werden. Als die angetriebenen Zahnräder 11f, 12f werden Schneckenräder
oder Kegelräder in geeigneter Weise verwendet.
Die Rotations- bzw. Drehwellen 11a, 12a der ersten
und zweiten Axialgebläseräder 11, 12 sind drehbar im
Getriebegehäuse 5 über Lager 11g, 12g gelagert.
Das Getriebegehäuse 5 ist so ausgebildet, dass es die Antriebsräder
11f, 12f und das Hauptgetriebe 22 unterbringt. Die Antriebsräder
11f, 12f und das Hauptgetriebe 22 sind im Getriebegehäuse
5 untergebracht, und die Drehantriebswelle 21 ist drehbar im Getriebegehäuse
über ein Lager 23 gelagert.
Wie in 1 gezeigt, ist das Getriebegehäuse
5 an Streben 33 befestigt, die sich in etwa horizontal von einem
Ende zum anderen Ende des Ventilatorgebläses 3 erstrecken. Bei dieser
Ausführungsform beispielsweise sind zwei Parallelstreben 33 so angeordnet,
dass sie sich parallel erstrecken, so dass sie die oberen und unteren Enden jedes
Getriebegehäuses 5 stützen.
Als Nächstes soll das Gebläse 1 mit den Konstruktionen
des Getriebegehäuses 5 sowie die ersten und zweiten Axialgebläseräder
11, 12 beschrieben werden.
Wie in den 1 und 2
gezeigt, ist das Getriebegehäuse 5 etwa in eine zylindrische Gestalt
geformt. Das Getriebegehäuse 5 ist zwischen den Nabenteilen bzw. erhabenen
Teilen 11b, 12b der ersten und zweiten Axialgebläseräder
11, 12 positioniert und ist abgedeckt durch die Nabenteile
11b, 12b von beiden Seiten in Strömungsrichtung der Gebläse
11, 12. Das Getriebegehäuse 5 umfasst eine erste
Wandfläche 51, die in zylindrischer Gestalt geformt ist, um den Bodenteilen
11d, 12d der Nabenteile 11b, 12b gegenüberzustehen,
und eine zweite Wandfläche 52, die so geformt ist, dass sie den Seitenwandteilen
11e, 12e der Nabenteile 11b, 12b gegenübersteht.
Wie in 2 gezeigt, sind die kreisförmigen
vorstehenden ersten Wandungen 110, 120 auf Innenflächen der
Bodenteile 11d, 12d der Nabenteile 11b, 12b
ausgeformt und stehen von den Bodenteilen 11d, 12d gegen die erste
Wandfläche 51 des Getriebegehäuses 5 vor. Jedes der
vorstehenden Wandteile 110, 120 ist in kreisförmiger Gestalt
um die Drehwelle 11a, 12a geformt, um in etwa konzentrisch zum
kreisförmgen Bodenteil 11d, 12d zu sein. Die ersten vorstehenden
Wandungen 110, 120 sind so vorgesehen, dass sie eine Labyrinthstruktur
mit einem Durchgang mit wenigstens einem Bettteil (bet portion) bilden.
Andererseits sind kreisförmige zweite vorstehende Wandungen
510 auf einer Außenfläche der ersten Wandfläche
51 des Getriebegehäuses 5 ausgebildet und stehen radial nach
außen gegen die Bodenteile 11d, 12d der Nabenteile
11b, 12b vor. Jede der zweiten vorstehenden Wandungen
510 ist von kreisförmiger Gestalt um die Drehantriebswellen
11a, 12a. Weiterhin hat die Kreisgestalt der zweiten vorstehenden
Wandung 510 einen Durchmesser, der kleiner als der der ersten vorstehenden
Wandung 110, 120 ist. Bei dieser Ausführungsform
sind daher die ersten vorstehenden Wandungen 110, 120 und die
zweiten vorstehenden Wandungen 510 in etwa konzentrisch positioniert, so
dass eine Labyrinthstruktur gebildet wird. Diese Labyrinthstruktur verhindert, dass
Fremdmaterialien aus dem Raum A sich gegen die Drehwellen 11a,
12a bewegen und verhindern dadurch, dass die Fremdmaterialien in das Getriebegehäuse
5 durch Spalte zwischen dem Getriebegehäuse 5 und den Drehantriebswellen
11a, 12a eingeführt werden.
Da der Spalt A zwischen der Drehantriebswelle 21 und den
Enden der Seitenwandteile 11e, 12e der Nabenteile 11b,
12b kleiner gemacht ist, kann eine Einführung von Fremdmaterialien
wie Wasser, fliegenden Steinen und Staub in das Getriebegehäuse 5
durch den Spalt A vermindert werden. Wenn jedoch der Spalt A kleiner wird, können
die Nabenteile 11b, 12b die Drehantriebswelle 21 wegen
Falschausrichtung aufgrund Montage- und Dimensionsgenauigkeit kontaktieren, beispielsweise
so, dass die Drehfunktion des Gebläses 1 verschlechtert wird. Somit
wird bei dieser Ausführungsform der Spalt A größer als 0 und nicht
größer als 10 mm eingestellt. Wenn der Spalt A in etwa in einem Bereich
zwischen 3 mm und 6 mm eingestellt wird, lässt sich die Drehfunktion des Gebläses
1 verbessern, während die in das Getriebegehäuse durch den Spalt
A eindringenden Fremdmaterialien in ihrer Menge effektiv reduziert werden können.
Da zusätzlich ein Spalt B zwischen den Nabenteilen
11b, 12b und dem Getriebegehäuse 5 kleiner wird,
wird auch eine Einführung (Eindringen) von Fremdmaterialien wie Wasser, fliegenden
Steinen und Staub in das Getriebegehäuse geringer. Wenn jedoch der Spalt B
zu klein gemacht wird, können die Nabenteile 11b, 12b das
Getriebegehäuse 5 aufgrund von Falschausrichtung beim Zusammenbau
und aufgrund von Dimensionsgenauigkeit beispielsweise kontaktieren, so dass die
Drehfunktion des Gebläses 5 beeinträchtigt werden kann. Bei dieser
Ausführungsform somit wird der Spalt B so eingestellt, dass er größer
als 0 und nicht größer als 10 mm ist. Wenn der Spalt B etwa in dem Bereich
zwischen 3 mm und 6 mm eingestellt wird, lässt sich die Drehfunktion des Gebläses
1 verbessern, während das Eindringen von Fremdmaterialien effektiv
reduziert werden kann.
Wie oben beschrieben, sind gemäß der ersten Ausführungsform
das Hauptgetriebe 22 und die Abtriebsräder 11f,
12f im Getriebegehäuse 5 untergebracht, und das Getriebegehäuse
5 ist durch die Nabenteile 11b, 12b von beiden Seiten
in Luftströmungsrichtung abgedeckt. Somit kann das Einführen von Fremdmaterialien
in das Hauptgetriebe 22 und die Abtriebsräder 11f,
12f geringer werden.
Da weiterhin die Labyrinthstruktur zwischen den Nabenteilen
11b, 12b und dem Getriebegehäuse 5 ausgebildet ist,
können Fremdmaterialien daran gehindert werden in das Getriebegehäuse
5 durch die Spalte zwischen den Rotationswellen 11a,
12a und dem Getriebegehäuse 5 einzudringen. Im Ergebnis kann
effektiv das Eindringen von Fremdmaterialien in das Hauptgetriebe 22 und
die Abtriebsräder 11f, 12f reduziert werden.
(Zweite Ausführungsform)
Eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung soll nun
mit Bezug auf die 3 bis 8
beschrieben werden. Bei der zweiten Ausführungsform haben die Teile, die die
gleiche Funktion wie die bei der ersten Ausführungsform haben, die gleichen
Bezugszahlen, deswegen wird deren Erläuterung fortgelassen. 3
ist eine perspektivische Darstellung und zeigt zwei gegenläufig rotierende
Gebläse 1 der zweiten Ausführungsform und des Ventilatorgehäuses
3. Bei der zweiten Ausführungsform ist eine Abdeckplatte
6 (Fremdmaterial verhinderndes Element) im Gebläse 1 vorgesehen,
so dass Fremdmaterialien daran gehindert werden, von dem Spalt zwischen den Nabenteilen
11b, 12b und der Drehantriebswelle 21 einzudringen. Bei
dieser Ausführungsform ist die Abdeckplatte 6, die verhindert, dass
Fremdmaterial eindringt, in etwa von kreisförmiger Gestalt. In den
3 und 5 jedoch ist eine
Schnittfigur der Abdeckplatte 6, die in Fahrzeugabwärts-/-aufwärtsrichtung
hälftig geschnitten ist, angegeben.
5 ist eine vergrößerte Darstellung und zeigt
den Teil V in 3, und 6
ist ein Teilschnitt von oben und zeigt die Getriebegehäuse 5 und die
Drehantriebswelle 21, ohne dass die Innenkonstruktionen der Getriebegehäuse
5 gezeigt wären.
Wie in den 5 und 6
dargestellt, ist ein Durchgangsloch 52a in der zweiten Wandfläche
52 des Getriebegehäuses 5 vorgesehen, um die Drehantriebswelle
21 zu durchdringen. Weiterhin ist die Abdeckplatte 6 (das Fremdmaterial
verhinderndes Element) an der Drehantriebswelle 21 befestigt, während
ein Abstand zur zweiten Wandfläche 52 (Durchgangsloch 52a)
des Getriebegehäuses 5 vorgesehen ist. Bei der zweiten Ausführungsform
ist die Abdeckplatte 6 aus elastischem Material (beispielsweise Gummi),
um elastisch verformbar zu sein, ausgebildet und ist getrennt von der Drehantriebswelle
21 geformt.
7 ist eine perspektivische Darstellung, die die Abdeckplatte
6 gemäß der zweiten Ausführungsform zeigt. Wie in
7 gezeigt, ist die Abdeckplatte 6 in Pfannkuchengestalt
mit einem Durchgangsloch 6a im Mittelteil geformt. Die Drehantriebswelle
21 wird eingeführt in das Durchgangsloch 6a
der Abdeckplatte 6. Ein Schnittteil 6b mit einer
Schnittlinie, die vom Außenumfangsendteil der Deckplatte 6 zum Durchgangsloch
6a sich erstreckt, ist in der Abdeckplatte 6 ausgebildet, so dass
die Drehantriebswelle 21 in Presssitz in das Durchgangsloch 6a
durch den geschnittenen Teil 6b gebracht ist.
Wie in 4 gezeigt, wird bei der zweiten
Ausführungsform der Durchmesser der Abdeckplatte 6 größer
als eine Entfernung C zwischen den Enden der Seitenwandteile 11e,
12e der Nabenteile 11b, 12b eingestellt. Weiterhin ist
jede der Abdeckplatten 6 zwischen der zweiten Wandfläche
52 des Getriebegehäuses 5 und dem Seitenwandteil
11e, 12e des Nabenteils 11b, 12b in Axialrichtung
der Drehantriebswelle 21 positioniert.
8 ist eine perspektivische Darstellung, die die Drehantriebswelle
21 gemäß der zweiten Ausführungsform erkennen lässt.
Wie in 8 gezeigt, ist ein Nutenteil 21a in
der Drehantriebswelle 21 an einem Ort entsprechend dem Durchgangsloch
6a der Abdeckplatte 6 ausgebildet. Daher wird der Nutenteil
21a für eine Positionsbestimmung der Abdeckplatte 6 verwendet,
wenn die Abdeckplatte 6 an der Drehantriebswelle 21 montiert ist
und wird auch verwendet, um eine Bewegung der Abdeckplatte 6 in einer Axialrichtung
der Drehantriebswelle 21 zu verhindern. Bei dieser Ausführungsform
wird der Nutenteil 21a der Drehantriebswelle 21 von dem Schnittteil
6b in das Durchgangsloch 6a der Abdeckplatte 6 gepresst
und kommt in Eingriff mit dem Durchgangsloch 6a der Abdeckplatte
6. Hiermit wird die Abdeckplatte 6 an der Drehantriebswelle
21 montiert, um an der Drehantriebswelle 21 so befestigt zu sein.
Wie die 4 und 6
erkennen lassen, ist eine kreisförmige vorstehende Platte 53 so ausgebildet,
dass sie gegen die Abdeckplatte 6 an einer radialen Außenseite des
Durchgangslochs 52a vorsteht, das in der zweiten Wandfläche
52 des Getriebegehäuses 5 gebildet ist, so dass eine labyrinthische
Struktur sich ergibt. Beispielsweise hat die vorstehende Platte 53 kreisförmige
Gestalt, in etwa konzentrisch um eine axiale Mitte der Drehantriebswelle
21. Bei dieser Ausführungsform hat die Kreisgestalt der vorstehenden
Platte 53 einen Durchmesser, der größer als der Durchmesser des
Durchgangslochs 52a der zweiten Wandfläche 52 ist und ist
beispielsweise kleiner als der Durchmesser der Abdeckplatte 6. Weiterhin
hat die vorstehende Platte 53 ein vorstehendes Ende unter Abstand von der
Abdeckplatte 6, so dass ein Spalt hierzwischen gebildet wird.
Da die Abdeckplatte 6 so positioniert ist, dass sie das Durchgangsloch
52a des Getriebegehäuses 5 abdeckt und dabei Abstand zur
zweiten Wandfläche 52 mit dem Durchgangsloch 52a in der Axialrichtung
der Welle 21 hat, beschränkt die Abdeckplatte 6 das Eindringen
von Fremdmaterialien in das Getriebegehäuse 5 durch das Durchgangsloch
52a. Da weiterhin die Abdeckplatte 6 an der Welle 21
befestigt ist, kann sie Flüssigkeit, die an der Welle 21 haftet daran
hindern bzw. beschränken, dass sie sich in das Getriebegehäuse
5 längs der Drehantriebswelle 21 bewegt. Hierdurch kann verhindert
werden, dass Fremdmaterial in das Hauptgetriebe 22 und die Abtriebsräder
11f, 12f eingeführt werden.
Nach der zweiten Ausführungsform sind die vorstehenden Platten
53 zum Bilden der labyrinthartigen Struktur so ausgebildet, dass sie in
der Axialrichtung der Drehantriebswelle 21 von einer Außenfläche
des Getriebegehäuses 5 in die Abdeckplatte 6 an einer Außenseite
des Durchgangslochs 52a vorstehen. Jede der Abdeckplatten 53 ist
an der Außenseite des Durchgangslochs 52a ausgebildet und steht von
der zweiten Wandfläche 52 des Getriebegehäuses 5 gegen
die Abdeckplatte 6 in Axialrichtung der Drehantriebswelle 21 vor,
so dass hierzwischen die labyrinthartige Struktur gebildet wird. Die labyrinthartige
Struktur hindert Fremdmaterialien am Eintritt in das Getriebegehäuse
5, wodurch auch verhindert wird, dass Fremdmaterialien zum Hauptgetriebe
22 und den Abtriebsrädern 11f, 12f gelangen.
Bei der zweiten Ausführungsform ist der Nutenteil 21a
in der Welle 21 vorgesehen, die Abdeckplatte 6 aus elastischem
Material wie Gummi ist mit dem Schnittteil 6b versehen. Durch Pressen des
Nutenteils 21a der Drehantriebswelle 21 vom Schneidteil
6b in das Durchgangsloch 6a der Abdeckplatte 6 lässt
sich die Abdeckplatte 6 leicht an der Drehantriebswelle 21 befestigen.
Somit kann die Montageleistung des Gebläses 1 verbessert werden, während
das Eindringen von Fremdmaterial in das Hauptgetriebe 22 und die Abtriebsräder
11f, 12f effektiv reduziert werden kann.
In der zweiten Ausführungsform können die anderen Teile
ähnlich denen der oben beschriebenen ersten Ausführungsform sein.
(Dritte Ausführungsform)
Eine dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung soll nun
mit Bezug auf 9 beschrieben werden. Bei der dritten
Ausführungsform werden Teile, die unterschiedlich zu den ersten oder zweiten
oben beschriebenen Ausführungsformen sind, hauptsächlich beschrieben.
Bei der dritten Ausführungsform wird der in der zweiten Ausführungsform
beschriebene Nutenteil 21a als erster Nutenteil 21a verwendet,
und eine Vielzahl von zweiten Nutenteilen 21b (beispielsweise zwei Nutenteile
bei dieser Ausführungsform) sind in der Drehantriebswelle 21 an Stellen
nahe dem ersten Nutenteil 21a ausgebildet. Bei dieser Ausführungsform
sind der erste Nutenteil 21a und der zweite Nutenteil 21b unter
gleichem Abstand angeordnet und haben in etwa die gleiche Gestalt.
Die Gebläsedurchmesser der Axialgebläseräder
11, 12 oder die Abmessung zwischen zwei Getriebegehäusen
5 können unterschiedlich abhängig von der Art der Fahrzeuge oder
dergleichen sein. Wenn somit ein einziger Nutenteil (erster Nutenteil
21a) geformt ist, kann notwendigerweise der einzige Nutenteil an anderen
Stellen entsprechend anderen Fahrzeugtypen vorgesehen sein. Im Hinblick hierauf
kann bei der dritten Ausführungsform, da die zweiten Nutenteile 21b
in der Drehantriebswelle 21 zusätzlich zum ersten Nutenteil
21a vorgesehen sind, die Drehantriebswelle 21 gemeinsam für
unterschiedliche Bauarten von Fahrzeugen eingesetzt werden, wodurch die Produktivität
des Gebläses 1 verbessert wird.
Bei der dritten Ausführungsform sind die Vielzahl von zweiten
Nutenteilen 21b, die nicht direkt zum Fixieren des zweiten Abdeckelements
6 verwendet werden, in der Rotationsantriebswelle 21 vorgesehen.
Selbst wenn Flüssigkeit an der Drehantriebswelle 21 haftet, wird es
schwierig, dass die Flüssigkeit sich in das Getriebegehäuse
5 beweg, und zwar aufgrund der Vielzahl von Nutenteilen 21b, wodurch
die Flüssigkeit daran gehindert wird, in das Getriebegehäuse
5 einzudringen. Im Ergebnis kann weiter das Einführen von Fremdmaterial
in das Getriebegehäuse 5 herabgesetzt werden.
In der dritten Ausführungsform können die anderen Teile
ähnlich denen der oben beschriebenen zweiten Ausführungsform sein.
(Vierte Ausführungsform)
Eine vierte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung soll nun
mit Bezug auf 10 beschrieben werden. Bei der vierten
Ausführungsform sind unterschiedliche Teile, die sich von denen der vierten
Ausführungsform unterscheiden, hauptsächlich zu beschreiben. Bei der vierten
Ausführungsform wird die Gestalt der Abdeckplatte 6, verglichen mit
der der oben beschriebenen zweiten und dritten Ausführungsform, verändert.
Bei der vierten Ausführungsform ist die Abdeckplatte 6 mit einer vorstehenden
Wandung 6a, die vom Getriebegehäuse 5 absteht, in
10 gezeigt, versehen. Beispielsweise steht die vorstehende
Wandung 6a von einer flachen Fläche der Abdeckplatte 6 in
etwa senkrecht zur flachen Fläche der Abdeckplatte 6 vor.
Bei dieser Ausführungsform ist der vorstehende Wandteil
6a einteilig mit der Abdeckplatte 6 an einem Ort außerhalb
der vorstehenden Wandung 53 ausgebildet, so dass sich ein Spalt zwischen
dem vorstehenden Wandteil 6a und der vorstehenden Wand 53 bildet.
Ein vorstehender Spitzendteil des vorstehenden Wandteils 6a und ein vorstehender
Spitzendteil der vorstehenden Wand 53 überlappen sich in einer Richtung
senkrecht zur Axialrichtung der Drehantriebswelle 21, während ein
Spalt zwischen der vorstehenden Wand 53 und dem vorstehenden Wandteil
6a der Abdeckplatte 6 gebildet wird. Damit wird eine Labyrinthstruktur
durch den vorstehenden Wandteil 6a der Abdeckplatte 6 und der
vorstehenden Wand 53 gebildet, wodurch effektiv das Eindringen von Fremdmaterialien
in das Hauptgetriebe 22 und die Abtriebsräder 11f,
12f reduziert wird.
Bei der vierten Ausführungsform sind die anderen Teile ähnlich
denen der oben beschriebenen zweiten oder dritten Ausführungsform.
(Fünfte Ausführungsform)
Eine fünfte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung soll
nun mit Bezug auf die 11 beschrieben werden. In der
fünften Ausführungsform sind Teile, die unterschiedlich zu denen der vierten
Ausführungsform sind, zu beschreiben. Bei der fünften Ausführungsform
wird die vorstehende in der vierten Ausführungsform beschriebene Wand
53 als erste vorstehende Wand 53 beschrieben, und eine zweite
vorstehende Wand 54 ist radial außerhalb der vorstehenden Wand
6a der Abdeckplatte 6 vorgesehen.
9 ist ein Teilschnitt von oben und zeigt das Getriebegehäuse
5 und die Drehantriebswelle 21, während der Innenaufbau des
Getriebegehäuses 5 fortgelassen ist.
Wie in 9 dargestellt, ist der vorstehende
Wandteil 6a der Abdeckplatte 6 radial außerhalb der ersten
vorstehenden Wand 53 angeordnet, und die zweite vorstehende Wand
54 ist auf der zweiten Wandfläche 52 des Getriebes
5 radial außerhalb des vorstehenden Wandteils 6a der Abdeckplatte
6 vorgesehen. Die zweite vorstehende Wand 54 ist in etwa von kreisförmiger
Gestalt um die axiale Mittellinie der Drehantriebswelle 21 und steht von
der zweiten Wandfläche 52 des Getriebes 5 gegen die Abdeckplatte
6 vor. Beispielsweise sind die erste vorstehende Wand 53 und die
zweite vorstehende Wand 54 konzentrisch zueinander angeordnet.
Die kreisförmige Gestalt der zweiten vorstehenden Wandung
54 verfügt über einen Durchmesser, der größer als der
der ersten vorstehenden Wandung 53 ist, so dass ein Spalt oder Freiraum
zwischen der ersten vorstehenden Wandung 53 und der zweiten vorstehenden
Wandung 54 geschaffen wird. Der vorstehende Wandungsteil 6a der
Abdeckplatte 6 ist im Raum zwischen der ersten vorstehenden Wandung
53 und der zweiten vorstehenden Wandung 54 geschaffen, so dass
eine labyrinthartige Struktur durch die vorstehenden Wandungen 53,
54 und die Abdeckplatte 6 gebildet wird. Die ersten und zweiten
vorstehenden Wandungen 53, 54 und der vorstehende Wandungsteil
6a der Abdeckplatte 6 überlappen sich in radialer Richtung
der Welle 21, während Freiräume zwischen den ersten und zweiten
vorstehenden Wandungen 53, 54 und dem vorstehenden Wandungsteil
6a der Abdeckplatte 6 geschaffen werden. Daher bilden die ersten
und zweiten vorstehenden Wandungen 53, 54 und der vorstehende
Wandteil 6a der Abdeckplatte 6 die labyrinthartige Struktur nach
der fünften Ausführungsform. Daher können Fremdmaterialien daran
gehindert werden, in das Hauptgetriebe 22 und die Abtriebsräder
11f, 12f einzudringen.
Nach der fünften Ausführungsform können die anderen
Teile ähnlich denen der vorbeschriebenen zweiten Ausführungsform, dritten
Ausführungsform oder der vierten Ausführungsform sein.
(Andere Ausführungsformen)
Obwohl die vorliegende Erfindung voll in Bezug auf ihre bevorzugten
Ausführungsformen anhand der beiliegenden Zeichnungen beschrieben wurde, ist
darauf hinzuweisen, dass verschiedene Änderungen und Modifikationen den Fachleuten
klar werden.
Beispielsweise sind bei den oben beschriebenen Ausführungsformen
die beiden gegenläufig drehenden Gebläse 1 auf der gleichen Ebene,
anzutreiben durch den einzigen Motor 2 wie die Drehantriebswellen
11a, 12a der Gebläse 1, parallel zueinander angeordnet.
Jedoch kann ein einziges gegenläufiges Gebläse 1 verwendet werden,
oder auch eine Vielzahl von Gebläsen in einer Anzahl von mehr als zwei können
auf der gleichen Ebene derart angeordnet werden, dass die Drehantriebswellen
11a, 12a der Gebläse 1 parallel zueinander sind.
Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen werden die doppelt
gegenläufigen Gebläseräder für das Gebläse 1 verwendet.
Eine Reihe von Axialgebläserädern kann aber auch als Gebläse
1 eingesetzt werden.
Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen besteht die Abdeckplatte
6 (das das Fremdmaterial verhindernde Element) aus Gummi; es kann jedoch
auch aus einem anderen Material wie Harz oder Metall hergestellt sein. Ist die Abdeckplatte
6 aus Metall gemacht, so wird die Abdeckplatte 6 an der Antriebswelle
21 durch Presssitz montiert.
Bei der oben beschriebenen ersten Ausführungsform ist die labyrinthartige
Struktur zwischen dem Nabenteil 11b (12b) und dem Getriebegehäuse
5 mit sowohl ersten wie zweiten vorstehenden Wandungen 110 (120)
und 510 konstruiert. Die labyrinthartige Struktur zwischen dem Nabenteil
11b (12b) und dem Getriebegehäuse 5 kann jedoch
auch mit einer der ersten und zweiten vorstehenden Wandungen 110 (120)
und 510 oder mehr als zwei vorstehenden Wandungen aufgebaut sein.
Bei der oben beschriebenen ersten Ausführungsform ist darüber
hinaus der Durchmesser der Kreisgestalt der zweiten vorstehenden Wandung
510 kleiner als der Durchmesser der Kreisgestalt der ersten vorstehenden
Wandung 110, 120. Jedoch kann der Durchmesser der Kreisgestalt
der zweiten vorstehenden Wandung 510größer als der Durchmesser
der Kreisgestalt der ersten vorstehenden Wandung 110, 120 sein.
Weiterhin kann jede der ersten vorstehenden Wandung 110, 120 und
zweiten vorstehenden Wandung 510 in einer Gestalt außer der Kreisgestalt
geformt werden.
Bei der oben beschriebenen zweiten Ausführungsform ist der Durchmesser
der kreisförmigen Abdeckplatte 6 größer als die Entfernung
C zwischen den Enden der Seitenwandteile 11e, 12e des Nabenteils
11b, 12b. Jedoch kann der Durchmesser der kreisförmigen Abdeckplatte
6 gleich oder kleiner als der Abstand C zwischen den Enden der Seitenwandteile
11e, 12e sein.
Bei den oben beschriebenen zweiten bis fünften Ausführungsformen
ist die vorstehende Wandung 53 auf der zweiten Wandfläche
52 des Getriebes 5 angeordnet, um von der zweiten Wandfläche
52 gegen die Abdeckplatte 6 vorzustehen. Jedoch muss die vorstehende
Wandung 53 nicht vorgesehen sein. In ähnlicher Weise muss auch die
vorstehende Wandung 54 bei der fünften Ausführungsform nicht
vorgesehen sein.
Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen ist der Motor
2 an dem Ventilatorgehäuse 3 durch die Konsole
4 befestigt, und das Getriebe bzw. das Getriebegehäuse 5
ist am Ventilatorgehäuse 3 über die Verstrebung 33 befestigt.
Der Motor 2 kann aber auch direkt am Ventilatorgehäuse 3
ohne die Konsole fixiert werden, das Getriebe 5 kann direkt am Ventilatorgehäuse
3 ohne Verstrebungen 33 befestigt werden.
Bei der oben beschriebenen dritten Ausführungsform sind die beiden
zweiten Nutenteile 21b relativ zum einzigen ersten Nutenteil
21a vorgesehen. Jedoch kann der zweite Nutenteil 21b an einem
Ort oder drei oder mehr Orten vorgesehen werden.
Solche Änderungen und Modifikationen, dies muss verstanden werden,
liegen im Schutzumfang der vorliegenden Erfindung, wie er durch die beiliegenden
Ansprüche definiert ist.