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Dokumentenidentifikation DE102007030076A1 15.11.2007
Titel Verfahren zum Trocknen von Druckfarbe auf einem Bedruckstoff
Anmelder Heidelberger Druckmaschinen AG, 69115 Heidelberg, DE
Erfinder Schlörholz, Matthias, Dr., 69124 Heidelberg, DE;
Keil, Dietmar, 06766 Wolfen, DE;
Pitz, Heiner, Dr., 69198 Schriesheim, DE
DE-Anmeldedatum 29.06.2007
DE-Aktenzeichen 102007030076
Offenlegungstag 15.11.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.11.2007
IPC-Hauptklasse B41F 23/04(2006.01)A, F, I, 20070807, B, H, DE
IPC-Nebenklasse C09B 5/62(2006.01)A, L, I, 20070807, B, H, DE   C09B 63/00(2006.01)A, L, I, 20070807, B, H, DE   C09D 11/02(2006.01)A, L, I, 20070807, B, H, DE   C09D 5/32(2006.01)A, L, I, 20070807, B, H, DE  
Zusammenfassung Ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Trocknen bzw. Härten von Druckfarbe oder Lack auf einem Bedruckstoff, z.B. einem Papierbogen, wobei der Bedruckstoff mit Infrarotstrahlung, insbesondere NIR-Strahlung, bestrahlt wird und ein Infrarotabsorber zur Absorption der Infrarotstrahlung zum Einsatz kommt, zeichnet sich dadurch aus, dass als Infrarotabsorber ein Hexarylen zum Einsatz kommt. Das Hexarylen kann der Druckfarbe bereits vor dem Verdrucken als Additiv zugegeben werden. Die Bestrahlung kann mittels eines Lasers, insbesondere eines NIR-Lasers, erfolgen.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Trocknen von Druckfarbe auf einem Bedruckstoff mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1.

Es ist aus dem Stand der Technik bereits bekannt, Druckfarben auf Bedruckstoffen zu trocknen, z.B. durch den Einsatz von Infrarotstrahlung. Hierzu wird zunächst die Druckfarbe auf den Bedruckstoff aufgebracht bzw. verdruckt. Dieses Verdrucken der Druckfarbe kann in einer Druckmaschine erfolgen. Anschließend wird der Bedruckstoff mit Infrarotstrahlung, insbesondere NIR-Strahlung bestrahlt und die Druckfarbe trocknet und/oder härtet aus. Es ist weiterhin bekannt, die Druckfarben mit Additiven zu versehen, welche als Absorber für die Trocknungsstrahlung dienen.

Die DE 103 16 472 A1 offenbart z.B. ein Verfahren zum Trocknen einer Druckfarbe auf einem Bedruckstoff, wobei ein Behandlungsmittel, welches eine Beschleunigung der Trocknung der Druckfarbe bewirkt, als Beschichtung oder als Grundierung aufgebracht und der Bedruckstoff bzw. die Druckfarbe durch Einwirkung von Strahlung getrocknet wird. Das Behandlungsmittel kann einen Infrarotabsorber umfassen, dessen Absorptionswellenlänge im Wesentlichen resonant zur Wellenlänge zur Strahlung ist. Das Dokument verweist in Absatz [0020] – ohne im Folgenden näher darauf einzugehen – hinsichtlich beispielhafter Absorber auf eine Dissertation zum Thema „Monomere und polymere Rylenfarbstoffe als funktionelle Materialien".

In der DE 10 2005 032 583 A1 wird in Absatz [0002] die Verwendung von Rylenderivaten zur Einfärbung von hochmolekularen organischen und anorganischen Materialien (vgl. hierzu Absatz [0120]: Einfärbung von Lacken und Druckfarben) und – ohne im Folgenden näher darauf einzugehen – als Infrarotabsorber für das Wärmemanagement beschrieben (vgl. hierzu Absatz [0124]: Verweis auf die Dokumente WO-A-02/77081 und 04/05427, die sich mit dem Wärmemanagement im Bereich „Wärmeisolationsbeschichtung" beschäftigen]). In Absatz [0054] werden beispielhaft Pentarylen- und Hexarylenderivate genannt und in Absatz [0122] wird darauf hingewiesen, dass gewisse Rylenderivate aufgrund ihres Absorptionsvermögens im nahinfraroten Bereich von Interesse sind. Ein Zusammenhang zwischen den Rylenen und dem Trocknen von Druckfarben ist jedoch nicht offenbart.

Aus der DE 10 2005 018 241 A1 sind ebenfalls Hexarylene bekannt. In Absatz [0237] ist beschrieben, dass sie sich zum Einfärben von hochmolekularen organischen und anorganischen Materialien, z.B. von Lacken und Druckfarben eignen. Die DE 10 2004 057 585 A1 nennt Rylene bis zu den Quaterrylenen, welche im Nahinfrarot stark absorbieren (vgl. hierzu Absatz [0003]) und ebenfalls zum Einfärben und für das Wärmemanagement verwendet werden können (vgl. hierzu Absatz [0046]). Ein Zusammenhang zwischen den offenbarten Rylenen und dem Trocknen von Druckfarben ist jedoch nicht offenbart

Behandlungsmittel, wie z.B. die in der DE 103 16 472 A1 beschriebenen, welche als Infrarotabsorber Druckfarben beigegeben werden, sollen den mit dem Auge wahrnehmbaren Farbeindruck der Druckfarbe jedoch wenig oder nicht beeinflussen bzw. verändern, d.h. wenig oder keine Absorption im sichtbaren Spektralbereich aufweisen. Ein „Einfärben", wie in den Dokumenten DE 10 2005 032 583 A1, DE 10 2005 018 241 A1 und DE 10 2004 057 585 A1 beschrieben, ist also gerade nicht erwünscht. Auch die bereits als Additive für Druckfarben bekannten und entsprechend eingesetzten Cyaninabsorber weisen ein unvorteilhaft breites Absorptionsspektrum im sichtbaren Bereich auf. Es besteht folglich ein Interesse an verbesserten Infrarotabsorbern für den Einsatz beim Trocknen von Druckfarben. Da Rylene einen sehr hohen Extinktionskoeffizienten bezüglich der zur Trocknung eingestrahlten Infrarotstrahlung aufweisen können und verglichen mit den Cyaninen in der Regel eine schmale Absorptionsbande aufweisen, bieten die Rylene eine untersuchenswerte Alternative zu den Cyaninen.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein gegenüber dem Stand der Technik verbessertes Verfahren zu schaffen, welches die Trocknung von Druckfarben und Lacken unter Einsatz von Infrarotabsorbern ermöglicht.

Es ist eine weitere oder alternative Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein gegenüber dem Stand der Technik verbessertes Verfahren zu schaffen, welches die Trocknung von Druckfarben und Lacken unter Einsatz von Infrarotabsorbern ermöglicht, ohne dass durch den Einsatz des Infrarotabsorbers der wahrnehmbare Farbeindruck der Druckfarbe oder des Lacks beeinflusst bzw. verändert wird.

Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß durch ein Verfahren mit den Merkmalen von Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie aus der folgenden Beschreibung.

Ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Trocknen von Druckfarbe auf einem Bedruckstoff, wobei der Bedruckstoff mit Infrarotstrahlung bestrahlt wird und ein Infrarotabsorber zur Absorption der Infrarotstrahlung zum Einsatz kommt, zeichnet sich dadurch aus, dass als Infrarotabsorber ein Hexarylen zum Einsatz kommt.

Unter dem Begriff „Trocknen" soll in dieser Anmeldung sowohl das Trocknen als auch das Härten verstanden werden. Unter dem Begriff „Druckfarbe" soll in dieser Anmeldung sowohl Druckfarbe als auch Lack verstanden werden. Der Begriff „Bedruckstoff" soll in dieser Anmeldung sowohl bogenförmigen als auch bahnförmigen Bedruckstoff umfassen, z.B. Papierbogen, Kartonbogen, Folienbogen, Papierbahnen oder Folienbahnen.

Die Bestrahlung des Bedruckstoffs, bevorzugt mit NIR-Strahlung, kann in vorteilhafter Weise in einer Druckmaschine, z.B. einer lithografischen Rotations-Offset-Druckmaschiene, erfolgen. Die Strahlung kann bevorzugt von einem Laser oder einer Laserdiodenzeile erzeugt werden.

Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Hexarylen i) der Druckfarbe zugegeben, ii) auf die Druckfarbe als Beschichtung oder iii) auf den Bedruckstoff als Grundierung aufgetragen ist.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Hexarylen der Druckfarbe bereits vor dem Verdrucken als Additiv zugegeben wird und dass der Bedruckstoff mit der verdruckten Druckfarbe in einer Druckmaschine mit NIR-Laserstrahlung behandelt wird.

Durch den Einbau bevorzugt organischer Substituenten lässt sich die Absorptionseigenschaft des Hexarylens derart optimieren, dass eine sichtbare Veränderung des Farbeindrucks der zu behandelnden Druckfarbe vermieden werden kann. Ferner können auf diesem Wege auch größere Extinktionskoeffizienten erreicht werden.

Im Rahmen der Erfindung werden folgende Hexarylene als Ausführungsbeispiele A) bis E) genannt:

wobei n = 1 bis 6 (oder in polymerer Verteilung: bis mittleres n ≈ 50).

Für die oben genannten Ausführungsbeispiele A) bis E) gilt hinsichtlich der Substituenten R1, R2 und R4 Folgendes:

Die Substituenten R1, R2 können sein (unabhängig voneinander):

  • – H, Methyl, di-Heptylmethyl, Ethyl, Propyl, iso-Propyl, Butyl, iso-Butyl, tert.-Butyl, (1,1,3,3-Tetramethyl)Butyl, (tert.-Butyl)methyl, Pentyl, iso-Pentyl, 2-Metyhlpentyl, 1-Etyhlenpentyl, Cyclopentyl, Hexyl, Cyclohexyl, Octyl, Cyclooctyl, Nonyl, iso-Nonyl, Decyl, Undecyl, Undecenyl, Dodecyl, Tetradecyl, iso-Pentadecyl, Hexadecyl, Octadecyl,
  • – Carboxy, Carboxymethyl, 2-Carboxyethyl, 3-Carboxypropyl, 4-Carboxybutyl, 5-Carboxypentyl, 6-Carboxyhexyl, 7-Carboxyheptyl, 8-Carboxyoctyl, 10-Carboxydecyl, 11-Carboxyundecyl, 12-Carboxydodecyl, 14-Carboxytetradecyl, 16-Carboxyhexadecyl, 18-Carboxyoctadecyl,
  • – Sulfo, Sulfomethyl, 2-Sulfoethyl, 3-Sulfopropyl, 4-Sulfobutyl, 5-Sulfopentyl, 6-Sulfohexyl, 7-Sulfoheptyl, 8-Sulfooctyl, 10-Sulfodecyl, 11-Sulfoundecyl, 12-Sulfododecyl, 14-Sulfotetradecyl, 16-Sulfohexadecyl, 18-Sulfooctadecyl,
  • – Sulfooxy, Sulfooxymethyl, 2-Sulfooxyethyl, 3-Sulfooxypropyl, 4-Sulfooxybutyl, 5-Sulfooxypentyl, 6-Sulfooxyhexyl, 7-Sulfooxyheptyl, 8-Sulfooxyoctyl, 10-Sulfooxydecyl, 11-Sulfooxyundecyl, 12-Sulfooxydodecyl, 14-Sulfooxytetradecyl, 16-Sulfooxyhexadecyl, 18-Sulfooxyoctadecyl,
  • – Methylcarboxy, Methylcarboxymethyl, 2-(Methylcarboxy)ethyl, 3-(Methylcarboxy)propyl, 4-(Methylcarboxy)butyl, 5-(Methylcarboxy)pentyl, 6-(Methylcarboxy)hexyl, 7-(Methylcarboxy)heptyl, 8-(Methylcarboxy)octyl, 9-(Methylcarboxy)nonyl, 10-(Methylcarboxy)decyl, 11-(Methylcarboxy)undecyl, 12-(Methylcarboxy)dodecyl, 14-(Methylcarboxy)tetradecyl, 16-(Methylcarboxy)hexadecyl, 18-(Methylcarboxy)octadecyl,
  • – Ethylcarboxy, Ethylcarboxymethyl, 2-(Ethylcarboxy)ethyl, 3-(Ethylcarboxy)propyl, 4-(Ethylcarboxy)butyl, 5-(Ethylcarboxy)pentyl, 6-(Ethylcarboxy)hexyl, 7-(Ethylcarboxy)heptyl, 8-(Ethylcarboxy)octyl, 10-(Ethylcarboxy)decyl, 11-(Ethylcarboxy)undecyl, 12-(Ethylcarboxy)dodecyl, 14-(Ethylcarboxy)tetradecyl, 16-(Ethylcarboxy)hexadecyl, 18-(Ethylcarboxy)octadecyl,
  • – Propylcarboxy, Propylcarboxymethyl, 2-(Propylcarboxy)ethyl, 3-(Propylcarboxy)propyl, 4-(Propylcarboxy)butyl, 5-(Propylcarboxy)pentyl, 6-(Propylcarboxy)hexyl, 7-(Propylcarboxy)heptyl, 8-(Propylcarboxy)octyl, 10-(Propylcarboxy)decyl, 11-(Propylcarboxy)undecyl, 12-(Propylcarboxy)dodecyl, 14-(Propylcarboxy)tetradecyl, 16-(Propylcarboxy)hexadecyl, 18-(Propylcarboxy)octadecyl,
  • – Butylcarboxy, Butylcarboxymethyl, 2-(Butylcarboxy)ethyl, 3-(Butylcarboxy)propyl, 4-(Butylcarboxy)butyl, 5-(Butylcarboxy)pentyl, 6-(Butylcarboxy)hexyl, 7-(Butylcarboxy)heptyl, 8-(Butylcarboxy)octyl, 10-(Butylcarboxy)decyl, 11-(Butylcarboxy)undecyl, 12-(Butylcarboxy)dodecyl, 14-(Butylcarboxy)tetradecyl, 16-(Butylcarboxy)hexadecyl, 18-(Butylcarboxy)octadecyl,
  • – Iso-Butylcarboxy, iso-Butylcarboxymethyl, 2-(iso-Butylcarboxy)ethyl, 3-(iso-Butylcarboxy)propyl, 4-(iso-Butylcarboxy)butyl, 5-(iso-Butylcarboxy)pentyl, 6-(iso-Butylcarboxy)hexyl, 7-(iso-Butylcarboxy)heptyl, 8-(iso-Butylcarboxy)octyl, 10-(iso-Butylcarboxy)decyl, 11-(iso-Butylcarboxy)undecyl, 12-(iso-Butylcarboxy)dodecyl, 14-(iso-Butylcarboxy)tetradecyl, 16-(iso-Butylcarboxy)hexadecyl, 18-(iso-Butylcarboxy)octadecyl,
  • – Tert.-Butylcarboxy, tert.-Butylcarboxymethyl, 2-(tert.-Butylcarboxy)ethyl, 3-(tert.-Butylcarboxy)propyl, 4-(tert.-Butylcarboxy)butyl, 5-(tert.-Butylcarboxy)pentyl, 6-(tert.-Butylcarboxy)hexyl, 7-(tert.-Butylcarboxy)heptyl, 8-(tert.-Butylcarboxy)octyl, 10-(tert.-Butylcarboxy)decyl, 11-(tert.-Butylcarboxy)undecyl, 12-(tert.-Butylcarboxy)dodecyl, 14-(tert.-Butylcarboxy)tetradecyl, 16-(tert.-Butylcarboxy)hexadecyl, 18-(tert.-Butylcarboxy)octadecyl,
  • – Aminomethyl, 2-Aminoethyl, 3-Aminopropyl, 4-Aminobutyl, 5-Aminopentyl, 6-Aminohexyl, 7-Aminoheptyl, 8-Aminooctyl, 10-Aminodecyl, 11-Aminoundecyl, 12-Aminododecyl, 14-Aminotetradecyl, 16-Aminohexadecyl, 18-Aminooctadecyl,
  • – Thiomethyl, 2-Thioethyl, 3-Thiopropyl, 4-Thiobutyl, 5-Thiopentyl, 6-Thiohexyl, 7-Thioheptyl, 8-Thiooctyl, 10-Thiodecyl, 11-Thioundecyl, 12-Thiododecyl, 14-Thiotetradecyl, 16-Thiohexadecyl, 18-Thiooctadecyl,
  • – Hydroxymethyl, 2-Hydroxyethyl, 3-Hydroxypropyl, 4-Hydroxybutyl, 5-Hydroxypentyl, 6-Hydroxyhexyl, 7-Hydroxyheptyl, 8-Hydroxyoctyl, 10-Hydroxydecyl, 11-Hydroxyundecyl, 12-Hydroxydodecyl, 14-Hydroxytetradecyl, 16-Hydroxyhexadecyl, 18-Hydroxyoctadecyl,
  • – Fluormethyl, 2-Fluorethyl, 3-Fluorpropyl, 4-Fluorbutyl, 5-Fluorpentyl, 6-Fluorhexyl, 7-Fluorheptyl, 8-Fluoroctyl, 10-Fluordecyl, 11-Fluorundecyl, 12-Fluordodecyl, 14-Fluortetradecyl, 16-Fluorhexadecyl, 18-Fluoroctadecyl,
  • – Brommethyl, 2-Bromethyl, 3-Brompropyl, 4-Brombutyl, 5-Brompentyl, 6-Bromhexyl, 7-Bromheptyl, 8-Bromoctyl, 10-Bromdecyl, 11-Bromundecyl, 12-Bromdodecyl, 14-Bromtetradecyl, 16-Bromhexadecyl, 18-Bromoctadecyl,
  • – Chlormethyl, 2-Chlorethyl, 3-Chlorpropyl, 4-Chlorbutyl, 5-Chlorpentyl, 6-Chlorhexyl, 7-Chlorheptyl, 8-Chloroctyl, 10-Chlordecyl, 11-Chlorundecyl, 12-Chlordodecyl, 14-Chlortetradecyl, 16-Chlorhexadecyl, 18-Chloroctadecyl,
  • – Iodmethyl, 2-Iodethyl, 3-Iodpropyl, 4-Iodbutyl, 5-Iodpentyl, 6-Iodhexyl, 7-Iodheptyl, 8-Iodoctyl, 10-Ioddecyl, 11-Iodundecyl, 12-Ioddodecyl, 14-Iodtetradecyl, 16-Iodhexadecyl, 18-Iodoctadecyl,
  • – Cyanomethyl, 2-Cyanoethyl, 3-Cyanopropyl, 4-Cyanobutyl, 5-Cyanopentyl, 6-Cyanohexyl, 7-Cyanoheptyl, 8-Cyanooctyl, 10-Cyanodecyl, 11-Cyanoundecyl, 12-Cyanododecyl, 14-Cyanotetradecyl, 16-Cyanohexadecyl, 18-Cyanooctadecyl,
  • – Methoxymethyl, 2-(Methoxy)ethyl, 3-(Methoxy)propyl, 4-(Methoxy)butyl, 5-(Methoxy)pentyl, 6-(Methoxy)hexyl, 7-(Methoxy)heptyl, 8-(Methoxy)octyl, 10-(Methoxy)decyl, 11-(Methoxy)undecyl, 12-(Methoxy)dodecyl, 14-(Methoxy)tetradecyl, 16-(Methoxy)hexadecyl, 18-(Methoxy)octadecyl,
  • – Ethoxymethyl, 2-(Ethoxy)ethyl, 3-(Ethoxy)propyl, 4-(Ethoxy)butyl, 5-(Ethoxy)pentyl, 6-(Ethoxy)hexyl, 7-(Ethoxy)heptyl, 8-(Ethoxy)octyl, 10-(Ethoxy)decyl, 11-(Ethoxy)undecyl, 12-(Ethoxy)dodecyl, 14-(Ethoxy)tetradecyl, 16-(Ethoxy)hexadecyl, 18-(Ethoxy)octadecyl,
  • – Propoxymethyl, 2-(Propoxy)ethyl, 3-(Propoxy)propyl, 4-(Propoxy)butyl, 5-(Propoxy)pentyl, 6-(Propoxy)hexyl, 7-(Propoxy)heptyl, 8-(Propoxy)octyl, 10-(Propoxy)decyl, 11-(Propoxy)undecyl, 12-(Propoxy)dodecyl, 14-(Propoxy)tetradecyl, 16-(Propoxy)hexadecyl, (Propoxy)octadecyl,
  • – iso-Propoxymethyl, 2-(iso-Propoxy)ethyl, 3-(iso-Propoxy)propyl, 4-(iso-Propoxy)butyl, 5-(iso-Propoxy)pentyl, 6-(iso-Propoxy)hexyl, 7-(iso-Propoxy)heptyl, 8-(iso-Propoxy)octyl, 10-(iso-Propoxy)decyl, 11-(iso-Propoxy)undecyl, 12-(iso-Propoxy)dodecyl, 14-(iso-Propoxy)tetradecyl, 16-(iso-Propoxy)hexadecyl, 18-(iso-Propoxy)octadecyl,
  • – Butoxy, Butoxymethyl, 2-(Butoxy)ethyl, 3-(Butoxy)propyl, 4-(Butoxy)(Butoxy), 5-(Butoxy)pentyl, 6-(Butoxy)hexyl, 7-(Butoxy)heptyl, 8-(Butoxy)octyl, 10-(Butoxy)decyl, 11-(Butoxy)undecyl, 12-(Butoxy)dodecyl, 14-(Butoxy)tetradecyl, 16-(Butoxy)hexadecyl, 18-(Butoxy)octadecyl,
  • – Iso-Butoxymethyl, 2-(iso-Butoxy)ethyl, 3-(iso-Butoxy)propyl, 4-(iso-Butoxy)butyl, 5-(iso-Butoxy)pentyl, 6-(iso-Butoxy)hexyl, 7-(iso-Butoxy)heptyl, 8-(iso-Butoxy)octyl, 10-(iso-Butoxy)decyl, 11-(iso-Butoxy)undecyl, 12-(iso-Butoxy)dodecyl, 14-(iso-Butoxy)tetradecyl, 16-(iso-Butoxy)hexadecyl, 18-(iso-Butoxy)octadecyl,
  • – Cyclopentyl, Cyclopentylmethyl, 2-Cyclopentylethyl, 3-Cyclopentylpropyl, Cyclohexyl, Cyclohexylmethyl, 2-Cyclohexylethyl, 3-Cyclohexylpropyl.

Die Substituenten R1 und R2 können ferner durch folgende Strukturen gegeben sein (unabhängig voneinander):

wobei die Substituenten R3 sein können (unabhängig voneinander):
  • – H, Chlor, Brom, Fluor, Iod, Cyano, Amino, Thio,
  • – Methyl, Ethyl, Propyl, iso-Propyl, Butyl, iso-Butyl, tert.-Butyl,
  • – Carboxy, Carboxymethyl, 2-Carboxyethyl, 3-Carboxypropyl, Methylcarboxy, Methylcarboxymethyl, 2-(Methylcarboxy)ethyl, 3-(Methylcarboxy)propyl, Ethylcarboxy, Ethylcarboxymethyl, 2-(Ethylcarboxy)ethyl, 3-(Ethylcarboxy)propyl, Propylcarboxy, Propylcarboxymethyl, 2-(Propylcarboxy)ethyl, 3-(Propylcarboxy)propyl, Butylcarboxy, Butylcarboxymethyl, 2-(Butylcarboxy)ethyl, 3-(Butylcarboxy)propyl, Iso-Butylcarboxy, iso-Butylcarboxymethyl, 2-(iso-Butylcarboxy)ethyl, 3-(iso-Butylcarboxy)propyl, tert.-Butylcarboxy, tert.-Butylcarboxymethyl, 2-(tert.-Butylcarboxy)ethyl, 3-(tert.-Butylcarboxy)propyl.

Die Substituenten R2 können sein (unabhängig voneinaner):

  • – Cyano, Chlor, Iod, Brom, Fluor.

Die Substituenten R4 können sein (unabhängig voneinander):

  • – H, Methyl, Ethyl, Propy, iso-Propyl, Butyl, tert.-Butyl, iso-Butyl, Hydroxy.


Anspruch[de]
Verfahren zum Trocknen von Druckfarbe auf einem Bedruckstoff, wobei

– der Bedruckstoff mit Infrarotstrahlung bestrahlt wird und

– ein Infrarotabsorber zur Absorption der Infrarotstrahlung zum Einsatz kommt,

dadurch gekennzeichnet,

dass als Infrarotabsorber ein Hexarylen zum Einsatz kommt.
Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass NIR-Strahlung eingesetzt wird. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass Laserstrahlung eingesetzt wird. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Hexarylen i) der Druckfarbe zugegeben, ii) auf die Druckfarbe als Beschichtung oder iii) auf den Bedruckstoff als Grundierung aufgetragen ist. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Hexarylen der Druckfarbe bereits vor dem Verdrucken als Additiv zugegeben wird und dass der Bedruckstoff mit der verdruckten Druckfarbe in einer Druckmaschine mit NIR-Laserstrahlung behandelt wird. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,

dadurch gekennzeichnet,

dass ein Hexarylen folgender allgemeiner Formel zum Einsatz kommt:
wobei n = 1 bis 6 oder – in polymerer Verteilung – bis mittleres n ≈ 50, und R1 und R2 organische oder anorganische Substituenten.
Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,

dadurch gekennzeichnet,

dass ein Hexarylen folgender allgemeiner Formel zum Einsatz kommt:
wobei n = 1 bis 6 oder – in polymerer Verteilung – bis mittleres n ≈ 50, und R1 organische oder anorganische Substituenten.
Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,

dadurch gekennzeichnet,

dass ein Hexarylen folgender allgemeiner Formel zum Einsatz kommt:
wobei n = 1 bis 6 oder – in polymerer Verteilung – bis mittleres n ≈ 50, und R1 und R4 organische oder anorganische Substituenten.
Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,

dadurch gekennzeichnet,

dass ein Hexarylen folgender allgemeiner Formel zum Einsatz kommt:
wobei n = 1 bis 6 oder – in polymerer Verteilung – bis mittleres n ≈ 50, und R1 organische oder anorganische Substituenten.
Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,

dadurch gekennzeichnet,

dass ein Hexarylen folgender allgemeiner Formel zum Einsatz kommt:
wobei n = 1 bis 6 oder – in polymerer Verteilung – bis mittleres n ≈ 50, und R1 organische oder anorganische Substituenten.






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