Diese Patentanmeldung beansprucht den Vorteil von a) der US-Patentanmeldung
Nr. 10/460,769, eingereicht am 12. Juni 2003 mit dem Titel Antimikrobielle Salzlösungen
für Nahrungsmittelsicherheitsanwendungen und b) vorläufige US-Patentanmeldung
Nr. 60/636,337, eingereicht am 15. Dezember 2004 mit dem Titel Antimikrobielles
Salz und Lösungen und c) vorläufige US-Patentanmeldung Nr. 60/637,674,
eingereicht am 16. Dezember 2004 mit dem Titel Antimikrobielles Salz und Lösungen.
Jede dieser Patentanmeldungen wird hiermit vollinhaltlich in den Gegenstand der
vorliegenden Patentanmeldung mit einbezogen.
Allgemeiner Stand der Technik
Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf salzhaltige Formulierungen,
die eine antimikrobielle Aktivität aufweisen, und daraus hergestellte antimikrobielle
Lösungen. Aspekte der Erfindung sind von besonderem Nutzen in Verbindung mit
der Wasserenthärtung und anderen Anwendungen, bei denen Ionen in einer Lösung
entfernt oder ausgetauscht werden sollen.
So genanntes „hartes" Wasser enthält einen Überschuss
an Mineralsalzen, z.B. Calcium- und Magnesiumsalzen. Eine Vielzahl verschiedener
Techniken ist zum Entfernen oder Austauschen von Ionen dieser Mineralsalze angewendet
worden, um das Wasser zu „enthärten". Diese Techniken umfassen Destillation,
Zugabe von Wasser enthärtenden Verbindungen zum Wasser, Membranfiltrierung
und Ionenaustausch, z.B. Kationenaustausch. Eine auf Ionenaustausch basierende Wasserenthärtung
wird bei einer Vielzahl industrieller Anwendungen eingesetzt und ist besonders verbreitet
unter Wasserenthärtungssystemen im kleinen Maßstab, die zur Behandlung
von Wasser, das in Einzelheime kommt, eingesetzt werden. Der Ionenaustausch wird
auch eingesetzt, um Ionen aus Wasser und anderen Lösungen bei anderen Anwendungen
zu entfernen.
Im Allgemeinen lassen nach dem Austausch arbeitende Wasserbehandlungssysteme
Wasser durch ein Ionenaustauschmedium strömen, das die Ionen im Wasser gegen
Substitut-Ionen austauscht, z.B. durch den Austausch von Mineralkationen gegen Kationen
von Natrium oder Kalium. Dem Fachmann ist eine breit gefächerte Vielfalt solcher
Medien bekannt, einschließlich Harzen, die stark oder schwach saure oder stark
oder schwach basische Harze sein können, und mikroporöse Mineralien wie
Zeolithe. So schlägt zum Beispiel die US-Patenanmeldungsveröffentlichung
Nr. 2002/0072545 (veröffentlicht am 13. Juni 2002, und hiermit vollinhaltlich
in den Gegenstand der vorliegenden Patentanmeldung mit einbezogen) ein synthetisches
Ionenaustauschharz vor, das ein Styrol-Divinylbenzol-Copolymer oder ein Acryl-Divinylbenzol-Copolymer
umfassen kann. Von Zeit zu Zeit muss ein solches Ionenaustauschmedium regeneriert
werden, indem die durch Behandlung harten Wassers im Medium kumulierten Kationen
gegen bevorzugte Kationen ausgetauscht werden. Dies wird gewöhnlich durch eine
Zufuhr von Sole zum Ionenaustauschharz während eines typischerweise 30 Minuten
dauernden Regenerationszyklus vollzogen. Nach Durchströmen des Ionenaustauschmediums
wird die Sole in der Regel in die Umwelt abgeleitet.
Bakterien können auf der Oberfläche des Ionenaustauschmediums
zum Anhaften gekommen sein und sich vermehren. Im Laufe der Zeit können die
Bakterien einen Biofilm auf dem Medium bilden, der den Wirkungsgrad des Mediums
herabsetzt. Unter bestimmten Umständen kann das Ionenaustauschmedium eine Bakterienpopulation
aufweisen, die höher ist als der Bakteriengehalt des Wassers, das in das Ionenaustauschharz
eintritt. Einige opportunistische und Krankheiten verursachende Bakterien, bei denen
ein Gedeihen auf Ionenaustauschmedien festgestellt worden ist, können für
ältere Menschen und für Menschen mit geschwächtem Immunsystem eine
Gesundheitsgefährdung darstellen, wenn sie in einer signifikant ausreichenden
Konzentration vorhanden sind. Als Folge hiervon haben einige europäische Länder
Wasserenthärter ohne einen Mechanismus zur Desinfektion des Wassers, das vom
Wasserenthärtungssystem austritt, verboten.
Ein Reduzieren der bakteriellen Kontaminierung von Ionenaustauschmedien
durch eine Zufuhr antimikrobakterieller Mittel zum Harz führt eine Reihe von
Schwierigkeiten mit sich. Calciumhypochlorit ist kostengünstig und wird allgemein
als hochwirksames antimikrobakterielles Mittel von Nutzen bei einer Vielzahl von
Anwendungen betrachtet. Leider ist aber Calciumhypochlorit dafür bekannt, dass
es die Nutzungsdauer vieler gewöhnlicher Ionenaustauschharze verringert, und
die Hersteller solcher Harze warnen vor deren Verwendung. Eine Vielfalt von anderen
üblichen antimikrobakteriellen Mitteln ist wegen Gesundheitsbelangen und/oder
sensorischer Verschlechterung, z.B. nachteilige Auswirkung auf Geschmack oder Geruch
des behandelten Wassers, schlecht geeignet für Anwendungen, bei denen sie eingenommen
werden, wie bei der Enthärtung von Trinkwasser. Ein entsprechendes Spülen
des Harzes vor der Wiederverwendung kann diese Auswirkungen mildern, aber die Verbraucher
können sich weiterhin weigern, Ansätze anzunehmen, bei denen Chemikalien
eingesetzt werden, die sie für unerwünscht halten. Noch andere bekannte
antimikrobakterielle Mittel sind aus Kostengründen unvertretbar
oder stellen bei der Abfallentsorgung eine Umweltherausforderung dar.
Kurze Beschreibung der Zeichnung
1 ist eine schematische Übersicht eines Wasserenthärtungssystems
gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.
Genaue BeschreibungA. Übersicht
Salz ist in Wasserenthärtungssystemen zur Regenerierung von Ionenaustauschmedien
verwendet worden. Säuren und Netzmittel sind als antibakterielle Mittel bei
anderen Anwendungen verwendet worden. Nun ist jedoch festgestellt worden, dass anorganische
Salze synergistisch mit Säuren- und Netzmittelbestandteilen wirken, um eine
signifikante und unerwartete Erhöhung ihrer antibakteriellen Wirkung bereitzustellen.
Genauer ausgedrückt, haben einleitende Versuche eine unerwartete, synergistische
Wirkung zwischen einem Natriumchlorid und einem Säure/SLS (Natriumlaurylsulfat)
enthaltenden antimikrobiellen Zusatzstoff aufgedeckt. Versuche wurden wiederholt,
um festzustellen, ob diese Wirkung signifikant war. Es wurden auch Lösungen
zubereitet, die eine identische Konzentration von Säure und SLS aber kein Natriumchlorid
enthielten. Ergebnisse von diesen Versuchen, die mit mehrfacher Wiederholung durchgeführt
worden sind, zeigen, dass Salzformulierungen, die SLS und entweder Zitronensäure
oder Apfelsäure umfassen, nach 30 Minuten viel weniger lebende Mikroorganismen
erbrachten als entweder pures NaCl oder salzfreie Zusammensetzungen von gleichen
Mengen an SLS und Zitronen- oder Apfelsäure. Weitere Versuche deuten darauf
hin, dass die Kombination von mindestens ausgewählten anorganischen Salzen
mit Netzmitteln im Vergleich zu entweder nur Salz oder Netzmittel allein auch überraschende
Steigerungen der Abtötungsmengen von Bakterien mit sich führen kann.
Aspekte der Erfindung, die hierin beschrieben sind, stellen verschiedenartige
antimikrobielle Zusatzstoffe für eine Solelösung, salzhaltige Formulierungen
und Lösungen und Wasserenthärtungssysteme bereit. Eine Ausführungsform
der Erfindung stellt eine Mischung von einem Salz, wie Natriumchlorid, und einer
Säure und einem Netzmittel, wie Natriumlaurylsulfat bereit. Geeignete Säuren
umfassen Zitronen-, Apfel-, Essig-, Propion-, Milch-, Benzoe-, Ascorbin-, Isoascorbin-,
Sorbin-, Phosphor-, Salz-, Apfel-, Wein-, Adipin-, Bernstein-, Glutar-, Salicyl-
und Schwefelsäure ebenso wie Natriumbisulfat. Das Salz kann ausgewählt
werden aus anorganischen Salzen, umfassend die Chlorid-, Sulfat-, Nitrat-, Phosphat-,
Carbonat- und Hydroxidsalze von Natrium, Kalium, Magnesium, Calcium, Eisen und Ammonium.
Geeignete Netzmittel umfassen Natriumlaurylsulfat, lineare Alkylbenzolsulfonate,
Alkoholsulfate, &agr;-Olefinsulfonate, Alkoholethoxylate, Nonylphenylethoxylate,
Alkylpolyglucoside, Fettsäurealkanamide, Fettsäureaminoxide, Natriumdioctylsulfosuccinat,
Dodecylbenzolsulfonsäure und deren Salze, das Natriumsalz von sulfonierter
Oleinsäure, Natriumdodecylbenzolsulfonat und Dodecyldiphenyloxiddisulfonsäure
und deren Salze.
Wie hierin verwendet, bezeichnet eine „lebensmittelechte" Substanz,
z.B. „lebensmittelechtes" Netzmittel, eine Substanz, die ungefährlich
für den menschlichen Verbrauch in der Menge ist, die anzunehmenderweise in
Wasser (zum Beispiel) vorkommt, das in Übereinstimmung mit Ausführungsformen
der Erfindung behandelt worden ist. Obwohl eine „lebensmittelechte" Substanz
von der US Food and Drug Administration als „generally recognized as safe"
(im Allgemeinen als sicher betrachtet) (GRAS) klassifiziert sein kann, sind viele
lebensmittelechte Substanzen nicht GRAS-konform, und deren Anwendung in einigen
Anwendungen mit Bezug zu Nahrungsmitteln kann in einigen Ländern weiterer behördlicher
Genehmigung bedürfen.
B. Wasserenthärtungssysteme
In 1 ist ein Wasserenthärtungssystem
entsprechend einer Ausführungsform der Erfindung schematisch dargestellt. Das
Wasserenthärtungssystem 10 weist im Allgemeinen einen Ionenaustauschtank
20, einen Behälter 30 für Regenerierungslösung
und einen Behälter 40 für ein antimikrobielles Mittel auf. Ein
Regler 50 kann operativ einem oder mehreren Ventilen 52 (in
1 mit 52a, 52b und 52cbezeichnet)
zugeschaltet sein, um den Betrieb des Wasserenthärtungssystems 10
zu steuern und regeln.
Der Ionenaustauschtank 20 umfasst ein Ionenaustauschmedium
22 auf, durch das Wasser zur Behandlung strömt. Jedes dem Fachmann
bekannte geeignete Ionenaustauschmedium, einschließlich Ionenaustauschharzen
und geeigneten mineralbasierten Medien, wie Zeolithen, kann verwendet werden. Bei
normalem Betriebsablauf wird das zugeführte Wasser, z.B. Wasser
von einem öffentlichen Wasserleitungsnetz, vom Ventil 52b in den Ionenaustauschtank
20 geleitet. Behandeltes oder „enthärtetes" Wasser, das den
Ionenaustauschtank 20 verlässt, kann durch das Ventil 52a
geleitet werden, um enthärtetes Wasser zur Verwendung, z.B. als Trinkwasser
oder für Haushaltzwecke, bereitzustellen.
Von Zeit zu Zeit kann es notwendig sein, das Ionenaustauschmedium
22 zu regenerieren, indem angesammelte Ionen, die aus dem zugeführten
Wasser entfernt worden sind, gegen Ersatzionen, wie Natrium- oder Kaliumionen, ausgetauscht
werden. Der Regler 50 kann so programmiert sein, dass er einen Regenerierzyklus
in festen Zeitabständen oder nach jeder anderen geeigneten Vorgabe einleitet;
im Handel ist eine Vielfalt von programmierbaren Reglern 50 für den
Einsatz in Wasserenthärtungssystemen 10 erhältlich. Zu Beginn
eines Regenerierzyklus kann das Ventil 52b auf Wasserzufuhr in eine Bypassleitung
54 für Zuleitung zum ersten Ventil 52a umgestellt werden.
Während des Regenerierungszyklus kann das Ventil 52a dieses Bypasswasser
in die Leitung leiten, die konventionell für die Ausgabe von enthärtetem
Wasser benutzt wird. In dieser Konfiguration kann das zweite Ventil 52b
auch die Flüssigkeit vom Regenerierungslösungsbehälter
30 in den Ionenaustauschtank 20 leiten. (Jedes der Ventile
52 kann aus einem Einzelventil oder einer Ventilgruppe bestehen.) Die durch
den Ionenaustauschtank 20 strömende Lösung kann danach vom ersten
Ventil 52 in den Abfluss, z.B. zur Entsorgung in die Umgebung, abgezweigt
werden.
Der Regenerierungslösungsbehälter 30 kann eine
fertige Zufuhr einer Regenerierungslösung 34 umfassen, die eine aufgelöste
Fraktion einer salzbasierten Formulierung entsprechend anderen Ausführungsformen
der Erfindung oder ein konventionelles Wasserenthärtungssalz umfassen kann.
Die Salzformulierung kann in Form von Pellets 32 oder einer anderen Teilchenform,
wie von einer großen, dicken Schicht abgebrochene Stücke, bereitgestellt
werden. Die Lösung 34 macht gewöhnlich 10 Gewichtsprozent des
Salzes aus.
Das Wasserenthärtungssystem 10 gemäß
1 umfasst auch einen Behälter 40 für
ein antibakterielles Mittel, der eine antimikrobielle Lösung 44 enthält.
Die antimikrobielle Lösung 44 kann Wasser umfassen, in dem ein Teil
der Pellets 42 oder ein Block einer wasserlöslichen antimikrobiellen
Formulierung in Übereinstimmung mit ausgewählten Ausführungsformen
gelöst ist. Eine Menge der antimikrobiellen Lösung 44 kann während
der Regenerierung an den Ionenaustauschtank 20 ausgegeben werden. In der
schematischen Darstellung gemäß 1 würde
der Regler 50 das Ventil 52c für eine Ausgabe von antimikrobieller
Lösung 44 an den Regenerierungslösungsbehälter
30 öffnen. Diese antimikrobielle Lösung 44 kann sich
mit der Regenerierungslösung 34 für Ausgabe an den Ionenaustauschtank
20 vermischen. Alternativ kann die antimikrobielle Lösung
44 am Regenerierungslösungsbehälter 30 vorbei geleitet
werden, z.B. indem sie dem zweiten Regelventil 52b zugeleitet wird. Alternativ
können die Regenerierungslösung 34 und die antimikrobielle Lösung
44 sequentiell anstatt zusammen an den Ionenaustauschtank 20 ausgegeben
werden und diesen durchströmen. Zum Beispiel kann die antimikrobielle Lösung
44 an den Tank 20 geliefert werden, und dieser folgt dann unmittelbar
oder zu einem späteren Zeitpunkt die Regenerierungslösung 34.
Nachdem die Regenerierungslösung 34 und/oder antimikrobielle
Lösung 44 durch das Ionenaustauschmedium 22 geströmt
ist, können die Ventile 52a–c in ihre erste Konfiguration zurück
gestellt werden, und der Betrieb kann zum Normalablauf zurückkehren, d.h. mit
zugeführtem Wasser, das durch den Ionenaustauschtank 20 strömt,
der enthärtetes Wasser zur Verwendung ausgibt.
C. Antimikrobielle Formulierungen und Lösungen
Wesentliche Konzentrationen von Salz machen antimikrobielle Salzformulierungen
und -lösungen in Ausführungsformen der Erfindung vorzüglich geeignet
für eine Vielfalt von Anwendungen, umfassend die Anwendung in regenerierenden
Ionenaustauschmedien, wie solche, die in Wasserenthärtungssystemen eingesetzt
werden. Zum einfacheren Verständnis nimmt die folgende Diskussion Bezug auf
das in 1 dargestellte Wasserenthärtungssystem
10. Antimikrobielle Formulierungen und Lösungen in Übereinstimmung
mit Aspekten der Erfindung können im Wasserenthärtungssystem
10 angewendet werden, eignen sich aber auch vorzüglich für eine
Anwendung in konventionellen Wasserenthärtungssystemen und in anderen auf einer
Ionenaustauschbehandlung basierten Systemen. Ferner sind sie, obwohl die folgende
Diskussion auf die Anwendung antimikrobieller Salzformulierungen und -lösungen
für eine solche Regenerierung konzentriert ist, auch nützlich für
andere Zwecke, wie in der Behandlung gekühlter Sole bei Fleisch- und anderen
lebensmittelechten Anwendungen.
Eine anwendbare Formulierung enthält etwa 25–25.000 ppm
Netzmittel, etwa 0,1–25 Gewichtsprozent (Gew.-%) Säure und etwa 72,5–99,9
Gew.-% Salz. Diese Formulierung kann in Wasser im Regenerierungslösungsbehälter
30 gelöst werden, um eine Regenerierungslösung zu bilden, deren
Konzentration im Bereich von etwa 1 Gew.-% Gesamtfeststoffgehalt
(d.h. etwa 1 Gew.-% der salzhaltigen Formulierung) bis zum Sättigungspunkt
beträgt. Die in Ionenaustauschmedien verwendeten Solelösungen weisen gewöhnlich
eine Salzkonzentration von etwa 10 Gew.-% auf; bei Regenerierungslösungen mit
etwa 8–11 Gew.-% einer antimikrobiellen Salzformulierung gemäß
der Erfindung ist eine einwandfreie Funktion für den gleichen Zweck zu erwarten.
Geeignete Netzmittel umfassen Natriumlaurylsulfat (SLS), lineare Alkylbenzolsulfonate,
Alkoholsulfate, &agr;-Olefinsulfonate, Alkoholethoxylate, Nonylphenylethoxylate,
Alkylpolyglucoside, Fettsäurealkanamide, Fettsäureaminoxide, Natriumdioctylsulfosuccinat,
Dodecylbenzolsulfonsäure und deren Salze. Das Natriumsalz von sulfonierter
Oleinsäure, Natriumdodecylbenzolsulfonat und Dodecyldiphenyloxiddisulfonsäure
und deren Salze können ebenfalls als Netzmittel verwendet werden. In einer
Ausführungsform ist das Netzmittel löslich in einer konzentrierten wässrigen
Salzlösung, z.B. einer wässrigen Lösung enthaltend 10 Gew.-% oder
mehr des in der Formulierung verwendeten Salzes. Salzbasierte Formulierungen in
Übereinstimmung mit Aspekten der Erfindung können etwa 50–25.000
ppm von mindestens einem, möglicherweise zwei oder mehr dieser Netzmittel enthalten.
SLS in einer Menge von etwa 100–1000 ppm, z.B. etwa 100–500 ppm, wird
als besonders geeignet für die Regenerierung von Ionenaustauschmedien betrachtet.
Antimikrobielle Salzformulierungen in Aspekten der Erfindung umfassen
auch etwa 0,3–25 Gew.-% von mindestens einer Säure ausgewählt aus
der Gruppe bestehend aus Zitronen-, Apfel-, Essig-, Propion-, Milch-, Benzoe-, Ascorbin-,
Isoascorbin-, Sorbin-, Phosphor-, Salz-, Salpeter-, Apfel-, Wein-, Adipin-, Bernstein-,
Glutar-, Salicyl- und Schwefelsäure ebenso wie Natriumbisulfat. Von diesen
werden Zitronen- und Apfelsäure allgemein bevorzugt, mit einem Gehalt von etwa
0,4–6 Gew.-%, z.B. etwa 0,5–2 Gew.-%, die eine einwandfreie Funktion
bei einer Vielfalt von Anwendungen erwarten lassen.
Die Restmenge, z.B. etwa 75–99,7 Gew.-%, der antimikrobiellen
Salzformulierungen kann mindestens ein anorganisches Salz ausgewählt aus der
Gruppe bestehend aus Natrium-, Kalium-, Magnesium-, Calcium-, Eisen- und Ammoniumsalzen
von Chlorid, Sulfat, Nitrat, Phosphat, Carbonat und Hydroxid umfassen. Salze einwertiger
Kationen können mehr erwünscht sein als mehrwertige Kationensalze, wobei
Calcium- und Kaliumsalze, z.B.
NaCl und KCl, im Allgemeinen bevorzugt werden. Für Anwendungen
mit einem Anionenaustausch sind Salze einwertiger Anionen, z.B. ein Chlorid- oder
Nitratsalz, erwünscht.
In einigen Ausführungsformen kann jedoch die Restmenge der antimikrobiellen
Salzformulierung mindestens einen anderen Bestandteil als das Salz umfassen. So
kann die Formulierung zum Beispiel einen Duftstoff zur Verbesserung des Geruchs
der Regenerierungslösung 34 im Regenerierungslösungsbehälter
30 umfassen.
Wie nachstehend im Zusammenhang mit den Werten in den Tabellen 1 bis
11 erläutert, deuten die Versuche darauf hin, dass mindestens bestimmte Netzmittel-Salz-Kombinationen
als ein wesentlich effizienteres antimikrobielles Mittel funktionieren können
als entweder das Salz oder das Netzmittel allein.
Formulierungen gemäß der Erfindung können in einer
Vielfalt von Formen bereitgestellt werden. In einer Ausführungsform sind die
Formulierungen gemischt, um eine relativ homogene Mischung zu ergeben, und diese
Mischung wird zu Pellets von einer geeigneten Größe verpresst. Vorgänge
und Geräte zur Pelletierung von Wasserenthärtungssalz sind dem Fachmann
bekannt und bedürfen hier keiner weiteren Erläuterung. Die Formulierungen
können stattdessen zwecks einfacherer Lagerung und Handhabung zu größeren
Blöcken verpresst werden. Wie dem Fachmann ebenfalls bekannt, kann die Formulierung
als große, dicke Schicht geformt und in Stücke von geeigneter Größe
gebrochen werden. Falls erwünscht, können die Bestandteile der Formulierung
trocken vermischt und zu einer Schicht gepresst werden, oder die Schicht kann durch
Vermischen der Bestandteile mit einem Lösungsmittel und Trocknen geformt werden.
Wie vorstehend angegeben, stellt eine Ausführungsform der Erfindung
ein Wasserenthärtungssystem 10 bereit, das einen Regenerierungslösungsbehälter
30 und einen Behälter für das antimikrobielle Mittel
40 umfasst. In einer Ausführungsform können die Pellets
32 im Regenerierungslösungsbehälter 30 eine Formulierung
entsprechend Ausführungsformen der Erfindung aufweisen, und die antimikrobielle
Lösung 44 kann im entweder nur intermittierend oder nach Bedarf arbeitenden
Regenerierungszyklus verwendet werden. In einer anderen Ausführungsform können
die Pellets 32 ein konventionelles Wasserenthärtungssalz umfassen.
In beiden dieser Ausführungsformen können die Pellets 42 des
antimikrobiellen Mittels mindestens eine der Säuren und/oder mindestens eines
der Netzmittel aus obigen Aufzählungen umfassen, allerdings in höherer
Konzentration als bei den vorher genannten Ausführungsformen.
Die Konzentration von Säure und Netzmittel in den Pellets 42 kann
so gewählt werden, dass die Kombination von Regenerierungslösung
34 und antimikrobieller Lösung 44 in gewünschten Proportionen
eine Konzentration von Salz, Säure und Netzmittel ergibt, die analog zu den
Lösungen, die mit den vorstehend umrissenen Formulierungen hergestellt werden.
In einer besonderen Ausführungsform umfasst die antimikrobielle
Formulierung 42 im Behälter 40 für antimikrobielle Lösung
etwa 20–35 Gew.-% Säure in Lebensmittelqualität, z.B. Zitronen-
oder Apfelsäure, und etwa 0,1–1 Gew.-% eines Netzmittels in Lebensmittelqualität;
eine beispielhafte Formulierung umfasst etwa 25–30 Gew.-%, z.B. etwa 28 Gew.-%,
Zitronensäure und etwa 0,4 Gew.-% SLS. Die Restmenge der antimikrobiellen Formulierung
42 kann ein anorganisches Salz umfassen. Falls für notwendig gehalten,
kann die antimikrobielle Formulierung 42 auch ein Verkapselungsmittel oder
einen anderen Zusatzstoff enthalten, der das Lösen der Formulierung auf eine
gewünschte Geschwindigkeit verlangsamen kann. Bei einer alternativen Herangehensweise,
die von Vorteil für konventionelle Wasserenthärtungssysteme ist, die keinen
separaten Behälter 40 für das antimikrobielle Mittel umfassen,
können ein Block oder Pellets 42 einer solchen stärker konzentrierten
antimikrobiellen Formulierung 42 direkt in den Regenerierungslösungsbehälter
30 mit konventionellen Salzpellets, z.B. handelsüblichem Wasserenthärtungssalz,
gegeben werden. In einer veranschaulichenden Ausführungsform kann ein 1-Ib-Block
der antimikrobiellen Formulierung dem Regenerierungslösungsbehälter
30 bei jedem Auffüllen von Salzpellets 32 zugefügt werden.
In einer anderen Ausführungsform kann die antimikrobielle Lösung
44 eine Säure und ein Netzmittel umfassen, jedoch nur wenig oder kein
zugefügtes Salz. Eine Säure-Netzmittel-Formulierung in dieser Ausführungsform
kann zu Pellets 42 oder einem Block geformt werden und im Behälter
für antimikrobielles Mittel gehalten werden, um mit zugefügtem Wasser
eine wässrige Lösung zu bilden. Alternativ kann die Formulierung flüssige
Form anstelle von Feststoff-Pellets 42 oder dergleichen haben. Diese Flüssigkeit
kann ein Konzentrat enthalten, das mit zugefügtem Wasser im Behälter
40 vermischt wird, oder sie kann in gewünschter Konzentration für
Zugabe im Regenerierungslösungsbehälter 30 bereitgestellt werden,
oder sie kann, wie vorstehend beschrieben, direkt in den Ionenaustauschtank
20 gegeben werden. Eine beispielhafte Zusammensetzung enthält etwa
5 Gew.-% einer Säure, z.B. Zitronen- oder Apfelsäure, und etwa 700 ppm
eines Netzmittels, z.B. SLS, und etwa eine Achtel Gallone kann dem Ionenaustauschmedium
22 (entweder direkt oder mit der Regenerierungslösung 34) in einen
Regenerierungszyklus für das Medium 22 zugefügt werden.
Frühe Durchmusterungsversuche haben angedeutet, dass eine unerwartete
synergistische Wirkung zwischen Natriumchlorid und einem antibakteriellen Säure/SLS
enthaltenden Zusatzstoff besteht. Versuche wurden wiederholt, um festzustellen,
ob diese Wirkung statistisch signifikant ist. Zehn Gewichtsprozent Lösungen
wurden aus einer Formulierung von 0,6 Gew.-% Zitronen- oder Apfelsäure, 100
ppm SLS und 99,4 Gew.-% Natriumchlorid zubereitet. Es wurden auch Lösungen
zubereitet, die eine identische Konzentration von Säure und SLS aufwiesen,
aber kein Natriumchlorid enthielten. Eine Bakterienkultursuspension (Escherichia
coli ATCC 11229), die während 24 hin Herz-Hirn-Bouillon (BHI) inkubiert worden
war und eine Inoculum-Eingangszahl von etwa 109 CFU/ml aufwies, wurde
seriell in kaltem phosphatgepufferten Wasser nach Butterfield (BPBW) auf 105
CFU/ml verdünnt. Ein 1,0-ml-Aliquot dieser Suspension wurde zu 100 ml Prüflösung
bei Raumtemperatur gegeben und gut durchgemischt, was ein Eingangsinoculum von 103
CFU/ml ergab. Nach 30 Minuten wurden die E. coli-Populationen durch Ausplattieren
auf Trypton-Soja-Agar (TSA) ausgezählt, wobei serielle Verdünnungen nach
Bedarf in BPBW vorgenommen wurden. Die Platten wurden während 24 h bei 35 ±
0,2°C inkubiert. Danach wurden die Kolonien gezählt und mit den Inoculum-Eingangszahlen
verglichen. Die Ergebnisse dieser Versuche, die mit 16 Wiederholungen jeder Versuchslösung
durchgeführt wurden, gehen aus Tabelle 1 hervor.
Tabelle 1: Wirksamkeit von Säure-SLS-Lösungen mit und ohne
Salz bei E. coli
VersuchslösungDurchschnittliche E. coli-Konz. (CFU/ml)Zitronensäure, SLS, mit Salz540Zitronensäure, SLS, ohne Salz1054Apfelsäure, SLS, mit Salz141Apfelsäure, SLS, ohne Salz2419
Bei sowohl Zitronensäure-SLS- als auch Apfelsäure-SLS-Zusatzstoffen
ist die Anzahl lebender Bakterien nach 30 Minuten erheblich geringer, wenn Salz
vorhanden ist, als wenn kein Salz vorhanden ist. Eine Analyse der Werte deutet auf
eine statistisch signifikante Zunahme der Abtötung bei der Anwesenheit von
Salz (p < 0,05) hin. Im Gegensatz ergibt eine 10-prozentige Lösung von reinem
Natriumchlorid keine signifikante Abtötung der Versuchsmikroorganismen.
Während der vorhergehende Versuch in entionisiertem Wasser durchgeführt
worden war, wurden die Versuche, auf die sich die Tabellen 2 und 3 beziehen, in
hartem Wasser durchgeführt, um die tatsächlichen Betriebsbedingungen einer
Wasserenthärtungsanwendung besser nachzuahmen. Im Allgemeinen ist die antibakterielle
Wirksamkeit der Formulierungen in hartem Wasser markant geringer, da höhere
Säure- und/oder Netzmittelgehalte zum Erreichen des gleichen Wirkungsgrades
erforderlich sind. Formulierungen, die Natriumlaurylsulfat und entweder Zitronen-
oder Apfelsäure enthalten, waren dennoch wirksam bei der Abtötung, sowohl
gramnegativer als auch grampositiver Bakterien.
Versuchswiederholungen wurden mit Formulierungen durchgeführt,
die Natriumlaurylsulfat und entweder Zitronen- oder Apfelsäure enthielten,
um den Gehalt an Säure und/oder Netzmittel herauszufinden, der zur gleich bleibenden
Bereitstellung einer Abtötungsrate von mindestens etwa 65 % und bevorzugt mindestens
etwa 90 % bei den stärker resistenten gramnegativen Bakterien, E. coli, erforderlich
ist. Salzformulierungen, die mindestens etwa 100 ppm SLS enthielten, wurden als
wirksamer betrachtet als Formulierungen mit niedrigeren SLS-Mengen. SLS verursacht
eine geringe Menge von Schaumbildung in gesättigter Sole. Andere handelsübliche
Netzmittel (wie Triton QS44, erhältlich bei The Dow Chemical Company of Midland,
Michigan, USA), können das Natriumlaurylsulfat substituieren, um eine Schaumbildung
zu vermeiden, aber viele dieser Netzmittel sind (im Unterschied zu SLS) möglicherweise
nicht lebensmittelecht und können Umweltsorgen hervorrufen. Eine Zusammenfassung
der Leistungen der Formulierungen, die 100 ppm Natriumlaurylsulfat und variierende
Mengen Zitronen- oder Apfelsäure enthalten, bietet Tabelle 2, wobei die Versuche
C1-C10 mit der jeweils angegebenen Zitronensäurenkonzentration und die Versuche
M1-M5 mit Apfelsäure anstelle von Zitronensäure durchgeführt wurden.
(Es sei betont: die SLS- und Säurenkonzentrationen beziehen sich auf die salzhaltige
Formulierung und nicht auf die aus der Formulierung resultierenden Lösung.)
Tabelle 2: Prozentuale Abtötung von E. coli nach 30 Minuten in
hartem Wasser*
* Die Anzahl der Wiederholungen bei einem vorgegebenen Versuch ist in Klammern
angegeben.
S. aureus wurde auf eine Weise gezüchtet, die direkt analog zur
vorstehend beschriebenen Züchtung von E. coli ist, mit der Ausnahme, dass die
Platten mit S. aureus für etwa 48 h anstelle von 24 h inkubiert wurden. Die
Ergebnisse der Versuche mit S. aureus sind in Tabelle 3 dargestellt, in welcher
die Versuchsreihen C1-C3 den angegebenen Zitronensäuregehalt in der salzbasierten
Formulierung wiedergeben und die Versuchsreihen M1 und M2 Apfelsäure anstelle
von Zitronensäure verwenden. (Die getesteten Formulierungen waren im Allgemeinen
gegenüber S. aureus effizienter als gegenüber E. coli, weshalb mit S.
aureus weniger Versuchswiederholungen durchgeführt wurden.) Tabelle 3: Prozentuale Abtötung von S. aureus nach 30 Minuten
in hartem Wasser*
*Die Anzahl der Wiederholungen bei einem vorgegebenen Versuch ist in Klammern
angegeben.
Gestützt auf die Ergebnisse gemäß den Tabellen 2 und
3 ergibt eine Salzformulierung, enthaltend etwa 100 ppm Natriumlaurylsulfat, etwa
0,6 Gew.-% Zitronensäure oder Apfelsäure und etwa 99,4 Gew.-% Salz, eine
signifikante Herabsetzung (z.B. eine mindestens 65 %ige Reduzierung) sowohl der
gramnegativen als auch der grampositiven Bakterienpopulationen. Eine geringfügige
Erhöhung des Säuregehalts auf etwa 0,7 Gew.-% bewirkte eine gleichbleibende
Abtötung von mindestens etwa 90 % sowohl der gramnegativen als auch der grampositiven
Bakterien. In der Tat bewirkten die 0,7-Gew.-%-Säure-Formulierungen eine gleichbleibende
Abtötung von etwa 95 % oder mehr der getesteten gramnegativen Bakterien und
regelmäßig eine Abtötung von mindestens etwa 99 % dieser Bakterien.
Die nachstehenden Beispiele veranschaulichen zusätzlich die synergistischen
und unerwarteten Ergebnisse, die mit einer Kombination von Säure/Netzmittel
und Salz erzielt wurden. Es wurde ein Versuch durchgeführt, um zu bestimmen,
ob Natriumchlorid, Natriumlaurylsulfat und verschiedene andere Säuren enthaltende
Lösungen eine Abtötung von L. monocytogenes bei niedrigen Temperaturen
bewirken würden. Es wurde das nachfolgende Testverfahren verwendet: Eine Bakterienkultursuspension
(L. monocytogenes H2446 [CDC Global Standard]; Scott A-Serotyp 4b; 12243-Serotyp
1/2a; und ein frisch zubereitetes Isolat aus einer Fleisch- und Hühnerverarbeitung,
WP4), die mindestens 5 Tage lang in BHI-Bouillon inkubiert worden war und eine Inoculum-Eingangszahl
von etwa 109 CFU/ml aufwies, wurde seriell in kaltem BPBW auf 105
CFU/ml verdünnt. Ein 1,0 ml-Aliquot dieser Suspension wurde zu 100 ml kalter
(–7°C + 2°C) Versuchslösung gegeben und gut durchgemischt,
so dass ein Eingangsinoculum von 103 CFU/ml bereitgestellt wurde. Die
Testlösungen wurden bei –7°C + 2°C während der Dauer
des Experiments inkubiert. In Intervallen von 0, 4 und 24 h wurden die L. monocytogenes-Populationen
in den Testlösungen auf Modifiziertem Oxford-Agar (MOX) bestimmt. Die MOX-Platten
wurden bei 35°C +/– 2°C während etwa 48 Stunden inkubiert.
Danach wurden die Kolonien gezählt und mit den Inoculum-Eingangszahlen verglichen.
Die Ergebnisse sind in Tabelle 4 aufgeführt. Bei jeder Testlösung
handelte es sich um eine 17 Gew.-%-Lösung der aufgelisteten Formulierung, welche
in enthärtetem Wasser zubereitet wurde.
Tabelle 4: Wirkung der Lösungen von NaCl, SLS und verschiedener
Säuren auf L. Monocytogenes
Bei einem anderen Versuch wurden zwei Gruppen von Lösungen getestet.
Die erste Gruppe (Proben 1–12 in nachstehender Tabelle 5) wurde aus hartem
Leitungswasser zubereitet und enthielt etwa 17,0 Massenprozent der identifizierten
Formulierung. Diese Proben wurden mit 103 CFU/ml L. monocytogenes nach der gleichen
Methode wie vorstehend beschrieben beimpft. Eine zweite Gruppe von Proben wurde
aus Sole zubereitet, die einem Verarbeitungsvorgang für essfertiges Fleisch
entnommen wurde. Die wieder in Umlauf gebrachte Sole war für eine Woche zur
Kühlung von verpacktem Fleisch verwendet worden. Nach einwöchiger Anwendung
enthält die Sole gewöhnlich verschiedene Arten von aeroben psychrotrophen
und mesophilen Bakterien. Dieser Versuch diente der Feststellung, ob die Zusatzstoffe
die Mikroorganismen abtöten, welche natürlich in der tatsächlichen
Prozesssole einer Anlage vorkommen. Da die verbrauchten Kühlsoleproben bereits
NaCl enthielten, wurde Zitronensäure und/oder SLS zugefügt, um eine wirksame
Konzentration an Zusatzstoffen bereitzustellen. Eine Gruppe dieser Proben (Proben
13–17) wurde mit 103 L. monocytogenes beimpft und die andere Gruppe (Proben
18–22) enthielt nur die in der verbrauchten Kühlsole natürlich
vorkommenden Organismen. Die Ergebnisse sind in nachstehender Tabelle 5 dargestellt.
Die Daten deuten darauf hin, dass bei niedrigeren Säuremengen das SLS die Wirksamkeit
der Mischung erhöht, während bei höheren Säuremengen SLS nicht
erforderlich ist. Die Ergebnisse zeigen, dass die Formulierungen in hartem Wasser
wirksam sind. Die Ergebnisse zeigen auch, dass die Formulierungen L. monocytogenes
ebenso wie die natürlich vorkommenden Mikroorganismen in verbrauchter Kühlsole
einer tatsächlichen Fleischverarbeitungsanlage wirksam abtöten.
Tabelle 5: Wirkungen antimikrobieller Salzformulierungen in hartem
Wasser und verbrauchter Kühlsole
Es wurde ein Versuch durchgeführt, um zu bestimmen, ob andere
Salze außer Natriumchlorid eine synergistische antimikrobielle Wirkung mit
einer Säure und Natriumlaurylsulfat zeigen. Lösungen, enthaltend 0,6409
g Apfelsäure und 0,0107 g Natriumlaurylsulfat pro Liter, wurden mit und ohne
107,0 g verschiedener Salze (Zugabe auf wasserfreier Basis) zubereitet.
Die Lösungen wurden mit oben beschriebenem E. coli beimpft, und
es wurde die Menge der abgetöteten Bakterien gemessen, um zu bestimmen, ob
das zugegebene Salz eine Erhöhung der Wirksamkeit der aktiven Säure-/Netzmittelbestandteile
verursachte. Die Ergebnisse sind in Tabelle 6 dargestellt,.
Tabelle 6 Wirkung verschiedener Salze auf die antimikrobielle Aktivität
von Apfelsäure/SLS
Lösung (zugegebenes Salz)Abtötung von E. Coli in %Keine Salzzugabe4,4 %Natriumsulfat87 %Magnesiumchlorid56 %Kaliumchlorid18 %Natriumchlorid78 %Kaliumsulfat34 %Calciumchlorid55 %Magnesiumsulfat93 %
Durchgeführte Versuche mit Lösungen, die nur das Salz und
keine anderen Bestandteile enthielten, lassen darauf schließen, dass Natriumsulfat,
Kaliumchlorid und Kaliumsulfat allein keine Bakterienabtötung bewirken. Magnesiumchlorid
bewirkte nur eine 61 %ige Abtötung, Calciumchlorid bewirkte eine 26 %ige Abtötung,
und Magnesiumsulfat bewirkte eine 10 %ige Abtötung. Demzufolge und gestützt
auf die bisher vorliegenden Werte scheinen Natriumsulfat, Natriumchlorid und Magnesiumsulfat
die Wirksamkeit des antimikrobiellen Mittels Säure/Netzmittels signifikant
zu steigern, obwohl die Salze selbst ein geringe Abtötung bewirkten.
Die Wirksamkeit antimikrobieller Salzformulierungen wurde gegenüber
L. monocytogenes in einem Biofilm untersucht. Abschnitte aus rostfreiem
Stahl (2 × 5 cm, rostfreier Stahl des Typs 302, 2B-Finish) wurden in Aceton
und anschließend in einem alkalischen Reinigungsmittel und destilliertem Wasser
gereinigt und dann in einem Autoklaven bei 121°C für 15 Minuten getrocknet.
Eine L. monocytogenes-Kultur (Scott A-Serotyp 4b) wurde durch Beimpfung von 10 ml
TSA und Inkubation über Nacht bei 35°C zubereitet. 50 ml steriles TSA
+ 0,6 % Hefeextrakt (YE) wurden aseptisch in sterile, konisch geformte Einwegrohre
aus Kunststoff verteilt, und in jedes Rohr wurde ein Tropfen einer über Nacht
angezüchteten L. mono-Kultur gegeben. Die beimpften Rohre wurden etwa 48 h
lang bei 25°C inkubiert. Nachdem sich der Biofilm auf den Abschnitten gebildet
hatte, wurde ein Abschnitt aseptisch aus dem Rohr entfernt und schonend mit destilliertem
Wasser abgespült, um nicht-anhaftende Zellen zu entfernen. Die Abschnitte wurden
danach in kalte antimikrobielle Testlösung (–6,7°C) eingetaucht
und für unterschiedliche Zeitabstände (1 h, 24 h und 5 Tage) inkubiert.
Nach der Inkubationsperiode wurde der Abschnitt in einem Rohr, das 40 ml steriles
PBW und 10 sterile Glaskügelchen (4 mm) enthielt, 2 Minuten lang geschüttelt,
um die am Biofilm des Abschnitts anhaftenden Zellen zu entfernen. Die Zellen wurden
in PBW auf TSA + 0,6 % YE unter Verwendung entsprechender Verdünnungen ausplattiert
und während 48 h bei 35°C inkubiert.
Die Ergebnisse mit Dreifachproben von antimikrobiellen Testlösungen
sind in nachstehender Tabelle 7 angegeben. Jede Lösung enthielt 17 Gew.-% einer
Formulierung mit den Anteilen Zitronensäure und SLS gemäß der Auflistung
in Tabelle 7, wobei der Rest der Formulierung in jedem Fall NaCl war. Die Daten
deuten darauf hin, dass antimikrobielle Salzlösungen nicht nur in der Lösung
suspendierte Bakterien abtöten, sondern auch wirksam für die Abtötung
von Bakterien in einem Biofilm sind.
Tabelle 7: Log-Konzentration von L. mono in antimikrobiellen Salzlösungen
Eine weitere Reihe von Versuchen wurde durchgeführt, um die Wirksamkeit
verschiedener Säuren und verschiedener Arten von Netzmitteln in den antimikrobiellen
Salzformulierungen festzustellen. Bei einem Versuch wurden Testlösungen, welche
17 Gew.-% an Formulierungen enthielten, die unterschiedliche Mengen an Natriumchlorid,
100 ppm Natriumlaurylsulfat und unterschiedliche Mengen an verschiedenen Säuren
enthielten, auf ihre Wirksamkeit zur Abtötung von L. monocytogenes bei niedrigen
Temperaturen getestet. Es wurde das gleiche Testverfahren wie vorstehend beschrieben
verwendet; Testlösungen wurden auf MOX TAL (Modifiziertes Oxford-Medium mit
einer dünnen Agar-Schicht) mit TSA ausplattiert. Die Ergebnisse sind in Tabelle
8 dargestellt.
Tabelle 8: Wirkung verschiedener Säuren auf die antimikrobielle
Wirkung von NaCl/Säure/SLS
Bei einem anderen Versuch wurden Testlösungen, welche 17 Gew.-%
an Formulierungen enthielt, die 99,7 % Natriumchlorid, 0,3 % Zitronensäure
und 500 ppm von verschiedenen Arten von Netzmitteln enthielten, auf ihre Wirksamkeit
zur Abtötung von L. monocytogenes bei niedrigen Temperaturen getestet. Es wurde
das gleiche Testverfahren wie vorstehend beschrieben angewendet; Testlösungen
wurden auf MOX TAL (Modifiziertes Oxford-Medium mit einer dünnen Agar-Schicht)
mit TSA ausplattiert. Die Ergebnisse sind in Tabelle 9 dargestellt.
Tabelle 9: Wirkung verschiedener Säuren auf die antimikrobielle
Wirkung von NaCl/getestetem Netzmittel
Die Daten deuten darauf hin, dass Lösungen von Salz, Säure
und Netzmittel eine effiziente Abtötung von Bakterien auch bei Temperaturen
unter dem Gefrierpunkt von Wasser bereitstellen. Salze wie Natriumsulfat, Natriumchlorid
und Magnesiumsulfat wirken synergistisch mit der Säure und dem Netzmittel,
um die antimikrobielle Wirksamkeit zu verstärken. Die Formulierungen
haben sich als wirksam bei der Abtötung pathogener Bakterien wie L. monocytogenes
erwiesen. Es wurde auch gezeigt, dass die Formulierungen sowohl bei frisch zubereiteten
Solen als auch bei verbrauchter Prozesskühlsole aus einer Anlage zur Herstellung
von essfertigem Fleisch wirksam sind. Die Mengen an Säure und Netzmittel können,
um an bestimmte Anwendungen angepasst zu werden, variiert werden; eine Reduzierung
der Konzentration der Säure kann kompensiert werden, indem die Konzentration
des Netzmittels erhöht wird, und umgekehrt. Zusätzlich zum wirksamen Abtöten
von Bakterien, die in Lösungen suspendiert sind, sind die Formulierungen nachweislich
auch wirksam bei der Abtötung von Bakterien in einem Biofilm.
Es wurden weitere Versuche durchgeführt, um die antimikrobielle
Wirksamkeit einer Salzformulierung zu bestimmen, welche ein Netzmittel, jedoch keine
zugesetzte Säure enthält. Die Wirkung einer wässrigen Lösung,
umfassend etwa 20 Gew.-% an verschiedenen Salz- und Salz/Netzmittel-Formulierungen,
auf L. monocytogenes wurde auf direkt analoge Art und Weise untersucht, wie sie
im Zusammenhang mit den Daten in Tabelle 4 dargelegt ist. In Tabelle 10 sind die
Zusammensetzungen und die L. monocytogenes-Population (angegeben als Log der Konzentration
der Bakterien) angegeben, die nach 4-stündiger Inkubation gefunden wurden.
[Hinweis: Die Zusammensetzungen in den nachstehenden Tabellen 10 und 11 geben die
Konzentration in Lösung, nicht im Salzkonzentrat an. Da die Lösungen 20
Gew.-% der Salzformulierung darstellen, würde die Konzentration von Netzmittel
in der Salzformulierung etwa das Fünffache der in Lösung festgestellten
Konzentration darstellen.]
Tabelle 10: Wirkung der Lösungen von NaCl und SLS auf L. Monocytogenes
*Der Wert 3,90 stellt einen Mittelwert aus zwei Versuchen dar, die Werte von
3,84 bzw. 3,95 ergeben hatten.
**Der Wert 0,85 stellt einen Mittelwert aus zwei Versuchen dar, die Werte von
0,70 bzw. 1,00 ergeben hatten.
Weitere Versuche wurden mit einer Auswahl verschiedener Netzmittel
durchgeführt und zeigten, dass eine Vielzahl verschiedener Arten von Netzmitteln
in Kombination mit Natriumchlorid eine starke synergistische Wirkung zeigte.
Tabelle 11: Wirkung der Lösungen von NaCl und verschiedenen Netzmitteln
auf L. Monocytogenes
Somit können Formulierungen in anderen Ausführungsformen
der Erfindung ein anorganisches Salz und mindestens etwa 200 ppm eines Netzmittels,
z B. etwa 250–5000 ppm, z.B. 500–1500 ppm des Netzmittels, umfassen.
Solche Formulierungen werden als besonders vorteilhaft in lebensmittelechten Anwendungen
betrachtet.
Die vorstehende Beschreibung beschreibt die vorliegende Erfindung
in Bezug auf bestimmte bevorzugte Ausführungsformen, und viele Einzelheiten
sind zum Zweck der Erläuterung angegeben. Der Fachmann versteht jedoch, dass
die Erfindung für zusätzliche Ausführungsformen geeignet ist, und
dass einige der vorstehend genannten Details erheblich verändert werden können,
ohne von den grundsätzlichen Prinzipien der Erfindung abzuweichen.
Zusammenfassung
Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren
zur Regenerierung eines Ionenaustauschmediums, aufweisend eine Bakterienpopulation;
umfassend Lösen einer Salzformulierung in Wasser zur Erzeugung einer Sole und
Leiten der Sole durch das Ionenaustauschmedium während eines Regenerierungszyklus,
wobei die Salzformulierung eine lebensmittelechte Säure, mindestens 100 ppm
eines lebensmittelechten Netzmittels und mindestens 90 Gew.-% eines anorganischen,
wasserlöslichen Salzes von Natrium, Kalium oder Natrium und Kalium umfasst,
und wobei die Säure und das Netzmittel in der Sole in einer Menge vorhanden
sind, die wirksam für ein Abtöten von mindestens etwa 65 % von gramnegativen
Bakterien in der Bakterienpopulation als Resultat des Regenerierungszyklus ist.
Anspruch[de]
Antimikrobielle Wasserenthärtungszusammensetzung für Anwendung
bei der Regenerierung eines Ionenaustauschmediums, umfassend:
etwa 100–25.000 ppm von mindestens einem Netzmittel ausgewählt aus der
Gruppe bestehend aus Natriumlaurylsulfat, linearen Alkylbenzolsulfonaten, Alkoholsulfaten,
&agr;-Olefinsulfonaten, Alkoholethoxylaten, Nonylphenylethoxylaten, Alkylpolyglucosiden,
Fettsäurealkanamiden, Fettsäureaminoxiden, Natriumdioctylsulfosuccinat,
Dodecylbenzolsulfonsäure und deren Salze; dem Natriumsalz von sulfonierter
Oleinsäure, Natriumdodecylbenzolsulfonat, Dodecyldiphenyloxiddisulfonsäure
und deren Salze;
etwa 0,3–25 Gewichtsprozent (Gew.-%) von mindestens einer Säure ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus Zitronen-, Apfel-, Essig-, Propion-, Milch-, Benzoe-,
Ascorbin-, Isoascorbin-, Sorbin-, Phosphor-, Salz-, Salpeter-, Apfel-, Wein-, Adipin-,
Bernstein-, Glutar-, Salicyl- und Schwefelsäure ebenso wie Natriumbisulfat;
und
etwa 75–99,7 Gew.-% von mindestens einem anorganischen Salz ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus Natrium-, Kalium-, Magnesium-, Calcium-, Eisen- und
Ammoniumsalzen von Chlorid, Sulfat, Nitrat, Phosphat, Carbonat und Hydroxid.Zusammensetzung nach Anspruch 1, wobei die Säure mindestens 1 Gew.-%
Phosphorsäure und mindestens 0,3 Gew.-% einer Säure ausgewählt aus
der Gruppe bestehend aus Zitronensäure und Apfelsäure umfasst.Zusammensetzung nach Anspruch 1, wobei das Netzmittel mindestens etwa
100 ppm Natriumlaurylsulfat umfasst.Zusammensetzung nach Anspruch 1, außerdem umfassend eine lebensmittelechte
Duftstoffverbindung.Antimikrobielle Wasserenthärtungszusammensetzung für Anwendung
bei der Regenerierung eines Ionenaustauschmediums, umfassend:
etwa 0,3–6 Gew.-% Zitronensäure, Apfelsäure oder eine Kombination
von Zitronensäure und Apfelsäure;
etwa 100–500 ppm Natriumlaurylsulfat; und
etwa 94–99,7 Gew.-% Natriumchlorid, Kaliumchlorid oder eine Kombination von
Natriumchlorid und Kaliumchlorid.Antimikrobielle Wasserenthärtungszusammensetzung nach Anspruch
5, wobei das Salz Salzpellets umfasst.Verfahren zur Regenerierung eines Ionenaustauschmediums, aufweisend
eine Bakterienpopulation; umfassend Lösen einer Salzformulierung
in Wasser zur Erzeugung einer Sole und Leiten der Sole durch das Ionenaustauschmedium
während eines Regenerierungszyklus, wobei die Salzformulierung eine lebensmittelechte
Säure, mindestens etwa 100 ppm eines lebensmittelechten Netzmittels und mindestens
etwa 90 Gew.-% eines anorganischen, wasserlöslichen Salzes von Natrium, Kalium
oder Natrium und Kalium umfasst, und wobei die Säure und das Netzmittel in
der Sole in einer Menge vorhanden sind, die wirksam für ein Abtöten von
mindestens etwa 65 % von gramnegativen Bakterien in der Bakterienpopulation als
Resultat des Regenerierungszyklus ist.Verfahren nach Anspruch 7, wobei die Säure und das Netzmittel in
der Sole in einer Menge vorhanden sind, die wirksam für ein Abtöten von
mindestens etwa 80 % von gramnegativen Bakterien in der Bakterienpopulation als
Resultat des Regenerierungszyklus ist.Verfahren nach Anspruch 7, wobei die Säure und das Netzmittel in
der Sole in einer Menge vorhanden sind, die wirksam für ein Abtöten von
mindestens etwa 90 % von gramnegativen Bakterien in der Bakterienpopulation als
Resultat des Regenerierungszyklus ist.Verfahren nach Anspruch 7, wobei die Säure und das Netzmittel in
der Sole in einer Menge vorhanden sind, die wirksam für ein Abtöten von
mindestens etwa 70 % von grampositiven Bakterien in der Bakterienpopulation als
Resultat des Regenerierungszyklus ist.Verfahren nach Anspruch 7, wobei die Säure und das Netzmittel in
der Sole in einer Menge vorhanden sind, die wirksam für ein Abtöten von
mindestens etwa 80 % von gramnegativen Bakterien und mindestens 80 % von grampositiven
Bakterien in der Bakterienpopulation als Resultat des Regenerierungszyklus ist.Verfahren nach Anspruch 7, wobei die Säure Zitronensäure,
Apfelsäure oder eine Kombination von Zitronensäure und Apfelsäure
umfasst.Verfahren nach Anspruch 7, wobei die Salzformulierung etwa 0,6–6
Gew.-% der Säure umfasst.Verfahren nach Anspruch 7, wobei die Salzformulierung etwa 0,6–6
Gew.-% der Säure und die Säure Zitronensäure, Apfelsäure oder
Zitronensäure und Apfelsäure umfasst.Verfahren nach Anspruch 7, wobei das Netzmittel Natriumlaurylsulfat
umfasst.Verfahren nach Anspruch 7, wobei die Salzformulierung einen Duftstoff
in ausreichender Menge umfasst, um der Sole einen auffälligen Duft zu verleihen.Wasserenthärtungssystem, umfassend:
einen Ionenaustauschtank;
einen Regenerierungslösungsbehälter, umfassend Regenerierungslösung;
und*
einen Behälter für antimikrobielles Mittel, umfassend eine antimikrobielle
Lösung;
einen Regler;
wobei der Regler programmiert sein kann, um einen Regenerierungszyklus auf solche
Weise zu starten, dass die Regenerierungslösung und die antimikrobielle Lösung
an den Ionenaustauschtank ausgegeben werden.System nach Anspruch 17, wobei die Regenerierungslösung und die
antimikrobielle Lösung vor der Ausgabe an den Ionenaustauschtank miteinander
vermischt werden.System nach Anspruch 17, wobei die Regenerierungslösung und die
antimikrobielle Lösung nacheinander an den Ionenaustauschtank ausgegeben werden.