Für die Anmeldung wird die Priorität der am 11. Dezember
2006 eingereichten taiwanischen Patentanmeldung Nr. 095221793 beansprucht, deren
gesamter Inhalt durch Bezugnahme hierin einbezogen ist.
Die Erfindung betrifft eine Rahmenstruktur eines Lüfters, einen
Lüfter und ein wärmeerzeugendes Gerät mit dem Lüfter, und insbesondere
eine Rahmenstruktur zur Verwendung bei einem Lüfter, bei der das Eindringen
von äußeren Fremdkörpern verhindert wird.
1 zeigt schematisch ein Kühlsystem, das häufig
in elektrischen und mechanischen Geräten verwendet wird. Das Kühlsystem
benutzt vor allem Lüfteranordnungen, die unabhängig in dem Windkanal innerhalb
des elektrischen und mechanischen Gerätes zur. Wärmeableitung konfiguriert
sind. Darüber hinaus ist ein Auslass mit wabenförmigen Leitblechen in
dem Gehäuse des elektrischen und mechanischen Gerätes gegenüber der
Lüfteranordnung angeordnet. Die von dem elektrischen und mechanischen Gerät
erzeugte Wärme kann mittels der Lüfteranordnung über den Auslass
ausgelassen werden, wie durch den Pfeil in 1 gezeigt
ist. Das wabenförmige Leitblech des Auslasses schafft nicht nur eine Fluidverbindung
des elektrischen und mechanischen Gerätes mit der Außenseite, sondern
verhindert auch das Eindringen von äußeren Fremdkörpern in das Gerät
und die Beschädigung der Lüfteranordnung und der Bauteile innerhalb des
Gerätes.
Jedoch können nach dem Ausschalten der Lüfteranordnung noch
kleine äußere Fremdkörper, wie Staub, Papierstücke und Laub,
über die Spalte zwischen den Schlitzen der wabenförmigen Leitbleche und
den Flügeln der Lüfteranordnung in das elektrische und mechanische Gerät
gelangen und Schäden verursachen. Wenn die äußeren Fremdkörper
größer sind und nicht in das Gerät hinein gelangen können, können
sie sich noch leicht an den wabenförmigen Leitblechen festsetzen und die Kühleffizienz
vermindern. Ferner sind bei elektrischen und mechanischen Geräten mit einer
Mehrzahl von Lüfteranordnungen die Lüfteranordnungen miteinander fluidverbunden.
Wenn eine der Lüfteranordnungen versagt und den Betrieb beendet, kann die ausgelassene
Wärme über die Lüfteranordnung in das Gerät zurückgesaugt
werden, da die anderen Lüfteranordnungen noch in Betrieb sind. Diese Erscheinung
ist auch als „Wärmeumkehreffekt" bekannt. Infolge dieses Effektes verringert
sich die gesamte Kühleffizienz des Gerätes.
Um das oben genannte Problem zu lösen, ist nach einem üblichen
Verfahren ein Gazenetz als Filter vor jedem Auslass in dem elektrischen und mechanischen
Gerät konfiguriert, um die Abdichtung des Auslasses zu erhöhen und das
Eindringen von kleineren äußeren Fremdkörpern zu verhindern. Jedoch
erhöht die Gazefilterung nicht den Widerstand gegen erhitzte Gasströmung
und verringert die gesamte Kühleffizienz dementsprechend. Darüber hinaus
ist die Gazefilterung bei hohen Temperaturen nicht so effizient. Daher besteht ein
Bedarf zur Neugestaltung einer Lüfteranordnung, die für elektrische und
mechanische Geräte mit hohen Betriebstemperaturen geeignet ist, so dass das
Eindringen von äußeren Fremdkörpern in das Gerät verhindert
wird.
Ein Ziel der Erfindung ist es, eine Rahmenstruktur für die Verwendung
bei einem Lüfter zu schaffen, die nicht nur das Eindringen von Staub verhindert,
sondern auch keinen großen Widerstand gegen erhitzte Gasströmung erzeugt.
Um dieses Ziel zu erreichen, ist gemäß der Erfindung eine
Rahmenstruktur für die Verwendung bei einem Lüfter vorgesehen. Die Rahmenstruktur
weist einen Körper auf; welcher einen Lufteinlass und einen Luftauslass aufweist,
wobei die Rahmenstruktur ferner wenigstens ein aktives Staubschutzleitblech aufweist,
das in der Lage ist, sich in eine Schließposition zu drehen, um den Luftauslass
wenigstens teilweise abzudecken, wenn der Lüfter abgeschaltet ist.
Ein anderes Ziel der Erfindung ist es, einen Lüfter für
die Verwendung in einem wärmeerzeugenden Gerät zu schaffen, wobei der
Lüfter die zuvor genannte Rahmenstruktur aufweist.
Noch ein anderes Ziel der Erfindung ist es, ein wärmeerzeugendes
Gerät zu schaffen, das einen Lüfter aufweist, wobei der Lüfter die
zuvor genannte Rahmenstruktur aufweist.
Die Staubschutzleitbleche der Rahmenstruktur gemäß der Erfindung
können entweder durch ihr Gewicht oder durch äußere Kräfte,
wie elektrische Kräfte und manuelle Kräfte, den Luftauslass automatisch
schließen, um zu verhindern, dass Staub oder andere Fremdkörper in das
Gerät gelangen, wenn der Lüfter abgeschaltet ist. Wenn mehrere Lüfter
zusammen montiert sind und einer von ihnen fällt aus, dreht sich automatisch
das Staubschutzleitblech des nicht betriebenen Lüfters in eine Schließposition,
um den Luftauslass teilweise abzudecken. Selbst wenn die Lüfter noch normal
arbeiten, kann die von dem Gerät erzeugte und ausgelassene erhitzte Gasströmung
nicht über den nicht betriebenen Lüfter zurückströmen.
Die Erfindung wird mit Bezug auf die Zeichnung näher erläutert.
In der Zeichnung zeigen:
1 eine schematische Ansicht eines herkömmlichen
elektrischen und mechanischen Gerätes mit einem Lüfter;
2A eine schematische Ansicht einer Rahmenstruktur eines
Lüfters gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung;
2B eine schematische Seitenansicht der Rahmenstruktur
aus 2A;
3 eine schematische Ansicht von aktiven Staubschutzleitblechen
mit unterschiedlichen Konturen gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung;
4A eine schematische Ansicht eines Lüfters mit
der Rahmenstruktur gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
beim Betrieb;
4B eine umgekehrte Ansicht des Lüfters mit der
Rahmenstruktur aus 4A beim Betrieb; und
5 eine schematische Ansicht eines wärmeerzeugenden
Gerätes mit einer Mehrzahl von Lüftern gemäß einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung.
Die 2A und 2B
zeigen schematisch eine Rahmenstruktur 20 für die Verwendung bei einem
Lüfter 10 gemäß der Erfindung. Die Rahmenstruktur
20 weist einen Körper 22 und einen Aufnahmeraum innerhalb
des Körpers 22 zur Aufnahme des Lüfters 10 auf. Der
Körper 22 weist einen Lufteinlass 24 und einen Luftauslass
26 auf, die an beiden Seiten des Lüfters 10 konfiguriert
sind, um einen Pfad zum Auslassen von erhitzter Gasströmung zu schaffen.
Wie in 3 gezeigt, weist die Rahmenstruktur
220 ferner wenigstens ein aktives Staubschutzleitblech 28 auf,
das benachbart zu dem Luftauslass 26 konfiguriert ist. Nach der bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung weist der Körper 22 wenigstens
einen Satz Montagelöcher 30 auf, die entlang des Innen- oder Außenumfangs
des Luftauslasses 26 angeordnet sind. Wenn die Montagelöcher
30 entlang des Innenumfangs benachbart zu dem Luftauslass 26 angeordnet
sind, hat der Körper 22 der Rahmenstruktur 20 eine breitere
Umfangsstruktur benachbart zu dem Luftauslass 26 (Abmessung B in den
2A und 2B) als die Umfangsstruktur
benachbart zu dem Lufteinlass 24 (Abmessung A in den 2A
und 2B). Die Umfangsposition erleichtert die Installation
der Montagelöcher 30 und die Anordnung des aktiven Staubschutzleitbleches
28 vor dem Luftauslass 26.
Die Rahmenstruktur 20 weist wenigstens ein aktives Staubschutzleitblech
auf, das mit der Kontur des Luftauslasses 26 übereinstimmt. Wie in
3 gezeigt, weist die Rahmenstruktur 20 drei
Leitbleche 28 auf. Jedes Leitblech 28 weist zwei Stiftachsen
32 auf, die an dem oberen Ende seiner beiden Seiten angeordnet sind. Die
Länge der Stiftachsen 32 kann angepasst werden, damit sie in die Montagelöcher
30 passen, so dass die Leitbleche 28 individuell in dem Satz Montagelöcher
30 zur Drehung der Leitbleche um die Stiftachsen 32 vor dem Luftauslass
26 befestigt werden können.
Es wird angemerkt, dass das aktive Staubschutzleitblech
28 aus irgendeinem geeigneten Material hergestellt werden kann. Vorzugsweise
wäre ein aktives Staubschutzleitblech ideal, das aus leichten und festen Materialien
mit geringen Reibungskoeffizienten hergestellt ist. Die tatsächlich Form des
aktiven Staubschutzleitbleches 28 kann angepasst werden, so dass die Ränder
seiner gegenüberliegenden Enden derart konfiguriert sind, dass sie im Wesentlichen
mit der Kontur des Luftauslasses 26 der Rahmenstruktur übereinstimmen.
4A und 4B zeigen schematisch
die aktiven Staubschutzleitbleche 28 nach der Anbringung an die Rahmenstruktur
20. Wenn der Lüfter 10 in Betrieb ist, drückt die darin
erzeugte Gasströmung (durch den Pfeil in 4A und
4B gezeigt) die aktiven Staubschutzleitbleche
28 zur Drehung nach außen und nach oben. Der Luftauslass
26 wird dann geöffnet, so dass die erhitzte Gasströmung über
den Luftauslass 26 ausgelassen werden kann. Die Temperatur in dem elektrischen
und mechanischen Gerät kann innerhalb eines angemessenen Bereichs für
seinen normalen Betrieb gehalten werden. Anderenfalls, wenn der Lüfter
10 den Betrieb beendet, sind die aktiven Staubschutzleitbleche
28 in der Lage, sich in eine Schließposition zu drehen, um wenigstens
teilweise oder im Wesentlichen vollständig den Luftauslass 26 abzudecken.
Diese Abdeckung verhindert, dass Fremdkörper in das Gerät gelangen.
Nach der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das aktive
Staubschutzleitblech 28 in der Lage, durch sein Gewicht betrieben zu werden.
Das heißt, wenn die ausgelassene Gasströmung des Lüfters
10 nicht mehr vorhanden ist, zieht die Schwerkraft das aktive Staubschutzleitblech
28 nach unten und schließt dieses, so dass das Leitblech
28 in der Lage ist, sich automatisch in die gewünschte Schließposition
zu bewegen.
5 zeigt schematisch eine Lüfteranordnung mit einer
Mehrzahl von Rahmenstrukturen nach einer tatsächlichen Ausführungsform
der Erfindung. Die Lüfteranordnung kann in Projektoren, Datenspeichermedien,
Personalcomputern, Servern oder dergleichen eingerichtet sein. Wenn ein oder mehrere
Lüfter abnormal arbeiten, schließen die aktiven Staubschutzleitbleche
28 der Rahmenstruktur in dem nicht betriebenen Lüfter automatisch
deren Auslass, während die anderen Lüfter den normalen
Betrieb beibehalten, um die Wärme aus dem Gerät auszulassen (wie durch
den Pfeil in 5 gezeigt ist). Da die Leitbleche
28 den nicht betriebenen Lüfter schließen, kann das im Stand
der Technik auftretende Problem, dass die ausgelassene Wärme in das Gerät
zurückströmt, gelöst werden.
Es wird angemerkt, dass es noch andere Wege gibt, die aktiven Staubschutzleitbleche
zu schließen. Zum Beispiel kann, da die aktiven Staubschutzleitbleche mit dem
Lüfter elektrisch verbunden sind, eine elektrische Steuereinrichtung (nicht
gezeigt) die aktiven Staubschutzleitbleche antreiben, damit sich diese automatisch
in die Schließposition drehen, wenn der Lüfter abschaltet. Ferner können
nach einer anderen Ausführungsform die aktiven Staubschutzleitbleche manuell
geschlossen werden, wenn der Lüfter abschaltet.
Außerdem kann die Rahmenstruktur gemäß der Erfindung
bei irgendeinem Gerät angewendet werden, welches Wärme abführen muss.
Die Rahmenstruktur kann direkt in den Lüfter montiert werden, welcher dann
in das Gerät integriert ist.
Infolgedessen kann das Gerät innerhalb eines angemessenen Betriebstemperaturbereichs
gesteuert werden und das Eindringen von Fremdkörpern in das Gerät verhindern.
Demzufolge kann die Lebensdauer des Gerätes verlängert werden.
Die Rahmenstruktur kann auch direkt in das wärmeerzeugende Gerät
mit einer inneren Wärmequelle, wie Lampen, Festplatten mit hoher Drehzahl,
oder einer CPU) integriert werden. Das heißt, die Rahmenstruktur muss nicht
in den Lüfter zur Integration in das wärmeerzeugende Gerät eingebaut
werden. Spezieller kann die Rahmenstruktur in dem wärmeerzeugenden Gerät
benachbart zu einem ursprünglich darin installierten Lüfter konfiguriert
sein. Das aktive Staubschutzleitblech der Rahmenstruktur kann durch die Windkraft,
die von dem Lüfter in dem wärmeerzeugenden Gerät erzeugt wird, geöffnet
und nach dem Abschalten des Lüfters geschlossen werden. Zum Beispiel weist,
wie in 5 gezeigt, das wärmeerzeugende Gerät
ein Gehäuse 40 mit einer Seitenwand 41 auf. Die Lüfter
sind in dem Gehäuse 40 und benachbart zu der Seitenwand
41 angeordnet. Die aktiven Staubschutzleitbleche 28 können
an dem Gehäuse 40 angeordnet sein, um zu kühlen und Fremdkörper
zu blockieren.