Technisches Gebiet
Die Erfindung betrifft eine Öldichtung von ölgeschmiertem
Lager eines Kühlventilators, die einen Ölaustritt verhindern kann.
Stand der Technik
1 zeigt einen herkömmlichen Kühlventilator,
wobei der Rahmen 10 eine Basisplatte 11 aufweist, auf der eine
Achsbüchse 111 vorgesehen ist, die ein Lager 12 aufnimmt.
Um die Achsbüchse 111 sind Wicklungen 13 angeordnet. Das
Schaufelrad 14 umfaßt eine Vielzahl von Schaufeln 141, einen
Magnet 142 für die Wicklungen 13 und eine Radachse
143. Die Radachse 143 geht durch das Lager 12 hindurch
und wird durch einen Sperring 15 und einen Öldichtring 16
in der Achsbüchse 111 befestigt.
Wenn die Radachse 143 gedreht wird, fließt das Schmieröl
aus dem Lager 12, wodurch die Radachse 143 geschmiert wird. Da
nur ein Öldichtring 16 vorgesehen ist, kann das Schmieröl wegen
der Zentrifugalkraft durch den Spalt zwischen der Achsbüchse 111 und
der Radachse 143 von der Öffnung der Achsbüchse 111
austreten. Wenn das Schmieröl leer ist, kann die Radachse 143 durch
die Reibung beschädigt werden und ein Geräusch erzeugen.
Aus diesem Grund hat der Erfinder in Anbetracht der Nachteile herkömmlicher
Lösungen, basierend auf langjähriger Erfahrung in diesem Bereich, nach
langem Studium, zahlreichen Versuchen und unentwegten Verbesserungen die vorliegende
Erfindung entwickelt.
Aufgabe der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Öldichtung von
ölgeschmiertem Lager eines Kühlventilators zu schaffen, die einen Ölaustritt
verhindern kann.
Diese Aufgabe wird durch die erfindungsgemäße Öldichtung
von ölgeschmiertem Lager eines Kühlventilators gelöst, bestehend
aus einer Basisplatte, die eine Achsbüchse aufweist, die ein erstes Ende und
ein zweites Ende besitzt, wobei im zweiten Ende eine Ölsammelausnehmung vorgesehen
ist; einem Schaufelrad, das an der Innenseite eine Radachse und einen Kragen aufweist,
wobei der Kragen die Radachse umgibt und in das erste Ende geschoben wird; und einem
Lager, umfassend einen durchgehenden Hohlraum für die Radachse, der an den
beiden Enden jeweils eine Fase besitzt, wobei an der Innenseite des Hohlraumes mindestens
eine zweite Ölsammelausnehmung vorgesehen ist; und eine bogenförmige Fase,
die sich am dem Kragen zugewandten Ende des Lagers befindet. Dadurch wird ein geschlossener
Weg für das Schmieröl gebildet, so dass das Schmieröl nicht austreten
kann.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1 eine Schnittdarstellung der herkömmlichen Lösung,
2 eine Explosionsdarstellung der Erfindung,
3 eine Schnittdarstellung der Erfindung,
4 eine weitere Schnittdarstellung der Erfindung,
4A eine vergrößerte Darstellung der Fase
des Hohlraumes des Lagers,
4B eine vergrößerte Darstellung der Fase am anderen Ende
des Hohlraumes des Lagers,
5 eine Darstellung der zweiten Ölsammelausnehmung,
6 eine Darstellung eine weitere Ausführungsform
der zweiten Ölsammelausnehmung.
Wege zur Ausführung der Erfindung
Wie aus den 2, 3,
4, 4A, 4B,
5 und 6 ersichtlich ist,
besteht die Erfindung aus einer Basisplatte 21, einem Schaufelrad
22 und einem Lager 23. Die Basisplatte 21 kann an einem
Rahmen oder einem Kühlkörper angebracht werden und weist eine Achsbüchse
211 auf, in der das Lager 23 aufgenommen ist. Das Schaufelrad
22 weist eine Radachse 221 auf, die durch das Lager
23 hindurchgeht, wodurch das Schaufelrad 22 drehbar an der Basisplatte
21 befestigt ist.
Die Achsbüchse 211 weist ein erstes Ende 2111
und ein zweites Ende 2112 auf. Das erste Ende 2111 ist offen.
Im zweiten Ende 2112 ist eine Ölsammelausnehmung 2113 vorgesehen,
in der eine Reibscheibe 2114 und ein Sperring 2115 eingebracht
werden. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das zweite Ende 2112
geschlossen. Darauf ist die Erfindung jedoch nicht beschränkt. Das zweite Ende
2112 kann auch offen ausgebildet und mit einem Deckel versehen sein (nicht
dargestellt).
Das Schaufelrad 22 weist an der Innenseite eine Radachse
221 und einen Kragen 223. Der Kragen 223 umgibt die Radachse
221 und wird in das erste Ende 2111 geschoben. Im vorliegenden
Ausführungsbeispiel weist der Kragen 223 mindestens eine erste Ringnut
2231 und einen zweiten Ringwulst 2232. Die erste Ringnut
2231 befindet sich im Boden des Kragens 223 und
der zweite Ringwulst 2232 befindet sich an der Außenseite des Kragens
223.
Das Lager 23 ist in der Achsbüchse 211 aufgenommen
und weist einen durchgehenden Hohlraum 231 und eine bogenförmige Fase
232 auf. Der Hohlraum 231 besitzt an den beiden Enden jeweils
eine Fase 233. An der Innenseite des Hohlraumes 231 ist mindestens
eine zweite Ölsammelausnehmung 234 vorgesehen. Die bogenförmige
Fase 232 befindet sich am dem Kragen 223 zugewandten Ende des
Lagers 23. Das Lager 23 weist weiterhin an der Außenseite
mindestens eine Nut 235 auf, die sich von einem Ende bis zum anderen Ende
des Lagers 23 erstreckt. Die zweite Ölsammelausnehmung 234
erstreckt sich von der Mitte der Innenseite bis zu dem der bogenförmigen Fase
232 gegenüberliegenden Ende des Hohlraumes 231. Im vorliegenden
Ausführungsbeispiel verläuft die zweite Ölsammelausnehmung
234 in der Axialrichtung (5). Darauf ist die
Erfindung jedoch nicht beschränkt. Sie kann auch spiralförmig sein, wie
es in 6 dargestellt ist.
Die Radachse 221 wird durch den Hohlraum 231 des
Lagers 23 geführt und durch den Sperring 2114 in der Ölsammelausnehmung
2113 befestigt, wobei das Ende der Radachse 221 die Reibscheibe
2114 kontaktiert. Die zweite Ölsammelausnehmung 234 an der
Innenseite des Lagers 23 steht der Radachse 221 gegenüber.
Wenn die Radachse gegenüber dem Lager 23 gedreht wird,
steigt das Schmielöl in der ersten Ölsammelausnehmung 2113 und
gelangt in die zweite Ölsammelausnehmung 234. Ein kleiner Teil des
Schmieröls, der entlang der Radachse 221 zu der ersten Ringnut
2231 und dem zweiten Ringwulst 2232 fließt, fällt auf
die Fase 233 und die bogenförmige Fase 232 und fließt
entlang die Nut 235 an der Außenseite des Lagers 23 in die
erste Ölsammelausnehmung 2112 zurück. Daher wird ein Ölaustritt
verhindert.
Da das Schmieräöl auf die Fase 233 fällt,
ist zwischen der Fase 233 und der Radachse 221 ein Schmierölfilm
gebildet. Dadurch kann eine Neigung der Radachse 221 vermieden werden,
was zu einer Beschädigung des Lagers 23 führen kann.
Aufgrund der obengenannten Tatsachen entspricht die Erfindung in ihrer
Verfügbarkeit, Fortschrittlichkeit und Neuheit vollauf den Anforderungen für
ein Gebrauchsmuster.
Die vorstehende Beschreibung stellt nur ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der Erfindung dar und soll nicht als Definition der Grenzen und des Bereiches der
Erfindung dienen. Alle gleichwertige Änderungen und Modifikationen gehören
zum Schutzbereich dieser Erfindung.