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Dokumentenidentifikation DE202007009898U1 15.11.2007
Titel Öldichtung von ölgeschmiertem Lager eines Kühlventilators
Anmelder Asia Vital Components Co., Ltd., Hsin Chuan City, Taipei, TW
Vertreter Patentanwälte HANSMANN-KLICKOW-HANSMANN, 22767 Hamburg
DE-Aktenzeichen 202007009898
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 15.11.2007
Registration date 11.10.2007
Application date from patent application 12.07.2007
IPC-Hauptklasse F04D 29/063(2006.01)A, F, I, 20070712, B, H, DE

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft eine Öldichtung von ölgeschmiertem Lager eines Kühlventilators, die einen Ölaustritt verhindern kann.

Stand der Technik

1 zeigt einen herkömmlichen Kühlventilator, wobei der Rahmen 10 eine Basisplatte 11 aufweist, auf der eine Achsbüchse 111 vorgesehen ist, die ein Lager 12 aufnimmt. Um die Achsbüchse 111 sind Wicklungen 13 angeordnet. Das Schaufelrad 14 umfaßt eine Vielzahl von Schaufeln 141, einen Magnet 142 für die Wicklungen 13 und eine Radachse 143. Die Radachse 143 geht durch das Lager 12 hindurch und wird durch einen Sperring 15 und einen Öldichtring 16 in der Achsbüchse 111 befestigt.

Wenn die Radachse 143 gedreht wird, fließt das Schmieröl aus dem Lager 12, wodurch die Radachse 143 geschmiert wird. Da nur ein Öldichtring 16 vorgesehen ist, kann das Schmieröl wegen der Zentrifugalkraft durch den Spalt zwischen der Achsbüchse 111 und der Radachse 143 von der Öffnung der Achsbüchse 111 austreten. Wenn das Schmieröl leer ist, kann die Radachse 143 durch die Reibung beschädigt werden und ein Geräusch erzeugen.

Aus diesem Grund hat der Erfinder in Anbetracht der Nachteile herkömmlicher Lösungen, basierend auf langjähriger Erfahrung in diesem Bereich, nach langem Studium, zahlreichen Versuchen und unentwegten Verbesserungen die vorliegende Erfindung entwickelt.

Aufgabe der Erfindung

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Öldichtung von ölgeschmiertem Lager eines Kühlventilators zu schaffen, die einen Ölaustritt verhindern kann.

Diese Aufgabe wird durch die erfindungsgemäße Öldichtung von ölgeschmiertem Lager eines Kühlventilators gelöst, bestehend aus einer Basisplatte, die eine Achsbüchse aufweist, die ein erstes Ende und ein zweites Ende besitzt, wobei im zweiten Ende eine Ölsammelausnehmung vorgesehen ist; einem Schaufelrad, das an der Innenseite eine Radachse und einen Kragen aufweist, wobei der Kragen die Radachse umgibt und in das erste Ende geschoben wird; und einem Lager, umfassend einen durchgehenden Hohlraum für die Radachse, der an den beiden Enden jeweils eine Fase besitzt, wobei an der Innenseite des Hohlraumes mindestens eine zweite Ölsammelausnehmung vorgesehen ist; und eine bogenförmige Fase, die sich am dem Kragen zugewandten Ende des Lagers befindet. Dadurch wird ein geschlossener Weg für das Schmieröl gebildet, so dass das Schmieröl nicht austreten kann.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 eine Schnittdarstellung der herkömmlichen Lösung,

2 eine Explosionsdarstellung der Erfindung,

3 eine Schnittdarstellung der Erfindung,

4 eine weitere Schnittdarstellung der Erfindung,

4A eine vergrößerte Darstellung der Fase des Hohlraumes des Lagers,

4B eine vergrößerte Darstellung der Fase am anderen Ende des Hohlraumes des Lagers,

5 eine Darstellung der zweiten Ölsammelausnehmung,

6 eine Darstellung eine weitere Ausführungsform der zweiten Ölsammelausnehmung.

Wege zur Ausführung der Erfindung

Wie aus den 2, 3, 4, 4A, 4B, 5 und 6 ersichtlich ist, besteht die Erfindung aus einer Basisplatte 21, einem Schaufelrad 22 und einem Lager 23. Die Basisplatte 21 kann an einem Rahmen oder einem Kühlkörper angebracht werden und weist eine Achsbüchse 211 auf, in der das Lager 23 aufgenommen ist. Das Schaufelrad 22 weist eine Radachse 221 auf, die durch das Lager 23 hindurchgeht, wodurch das Schaufelrad 22 drehbar an der Basisplatte 21 befestigt ist.

Die Achsbüchse 211 weist ein erstes Ende 2111 und ein zweites Ende 2112 auf. Das erste Ende 2111 ist offen. Im zweiten Ende 2112 ist eine Ölsammelausnehmung 2113 vorgesehen, in der eine Reibscheibe 2114 und ein Sperring 2115 eingebracht werden. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das zweite Ende 2112 geschlossen. Darauf ist die Erfindung jedoch nicht beschränkt. Das zweite Ende 2112 kann auch offen ausgebildet und mit einem Deckel versehen sein (nicht dargestellt).

Das Schaufelrad 22 weist an der Innenseite eine Radachse 221 und einen Kragen 223. Der Kragen 223 umgibt die Radachse 221 und wird in das erste Ende 2111 geschoben. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist der Kragen 223 mindestens eine erste Ringnut 2231 und einen zweiten Ringwulst 2232. Die erste Ringnut 2231 befindet sich im Boden des Kragens 223 und der zweite Ringwulst 2232 befindet sich an der Außenseite des Kragens 223.

Das Lager 23 ist in der Achsbüchse 211 aufgenommen und weist einen durchgehenden Hohlraum 231 und eine bogenförmige Fase 232 auf. Der Hohlraum 231 besitzt an den beiden Enden jeweils eine Fase 233. An der Innenseite des Hohlraumes 231 ist mindestens eine zweite Ölsammelausnehmung 234 vorgesehen. Die bogenförmige Fase 232 befindet sich am dem Kragen 223 zugewandten Ende des Lagers 23. Das Lager 23 weist weiterhin an der Außenseite mindestens eine Nut 235 auf, die sich von einem Ende bis zum anderen Ende des Lagers 23 erstreckt. Die zweite Ölsammelausnehmung 234 erstreckt sich von der Mitte der Innenseite bis zu dem der bogenförmigen Fase 232 gegenüberliegenden Ende des Hohlraumes 231. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel verläuft die zweite Ölsammelausnehmung 234 in der Axialrichtung (5). Darauf ist die Erfindung jedoch nicht beschränkt. Sie kann auch spiralförmig sein, wie es in 6 dargestellt ist.

Die Radachse 221 wird durch den Hohlraum 231 des Lagers 23 geführt und durch den Sperring 2114 in der Ölsammelausnehmung 2113 befestigt, wobei das Ende der Radachse 221 die Reibscheibe 2114 kontaktiert. Die zweite Ölsammelausnehmung 234 an der Innenseite des Lagers 23 steht der Radachse 221 gegenüber.

Wenn die Radachse gegenüber dem Lager 23 gedreht wird, steigt das Schmielöl in der ersten Ölsammelausnehmung 2113 und gelangt in die zweite Ölsammelausnehmung 234. Ein kleiner Teil des Schmieröls, der entlang der Radachse 221 zu der ersten Ringnut 2231 und dem zweiten Ringwulst 2232 fließt, fällt auf die Fase 233 und die bogenförmige Fase 232 und fließt entlang die Nut 235 an der Außenseite des Lagers 23 in die erste Ölsammelausnehmung 2112 zurück. Daher wird ein Ölaustritt verhindert.

Da das Schmieräöl auf die Fase 233 fällt, ist zwischen der Fase 233 und der Radachse 221 ein Schmierölfilm gebildet. Dadurch kann eine Neigung der Radachse 221 vermieden werden, was zu einer Beschädigung des Lagers 23 führen kann.

Aufgrund der obengenannten Tatsachen entspricht die Erfindung in ihrer Verfügbarkeit, Fortschrittlichkeit und Neuheit vollauf den Anforderungen für ein Gebrauchsmuster.

Die vorstehende Beschreibung stellt nur ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung dar und soll nicht als Definition der Grenzen und des Bereiches der Erfindung dienen. Alle gleichwertige Änderungen und Modifikationen gehören zum Schutzbereich dieser Erfindung.


Anspruch[de]
Öldichtung von ölgeschmiertem Lager eines Kühlventilators, bestehend aus

einer Basisplatte (21), die eine Achsbüchse (211) aufweist, die ein erstes Ende (2111) und ein zweites Ende (2112) besitzt, wobei im zweiten Ende (2112) eine Ölsammelausnehmung (2113) vorgesehen ist,

einem Schaufelrad (22), das an der Innenseite eine Radachse (221) und einen Kragen (223) aufweist, wobei der Kragen (223) die Radachse (221) umgibt und in das erste Ende (2111) geschoben wird, und

einem Lager (23), umfassend

einen durchgehenden Hohlraum (231) für die Radachse (221), der an den beiden Enden jeweils eine Fase (233) besitzt, wobei an der Innenseite des Hohlraumes (231) mindestens eine zweite Ölsammelausnehmung (234) vorgesehen ist, und

eine bogenförmige Fase (232), die sich am dem Kragen (223) zugewandten Ende des Lagers (23) befindet.
Öldichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Außenseite des Lagers (23) mindestens eine Nut (235) vorgesehen ist, die sich von einem Ende bis zum anderen Ende des Lagers (23) erstreckt. Öldichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (223) mindestens eine erste Ringnut (2231) und einen zweiten Ringwulst (2232) aufweist, wobei sich die erste Ringnut (2231) im Boden des Kragens (223) und der zweite Ringwulst (2232) an der Außenseite des Kragens (223) befindet. Öldichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die zweite Ölsammelausnehmung (234) von der Mitte der Innenseite bis zu einem Ende des Hohlraumes (233) erstreckt. Öldichtung nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Ölsammelausnehmung (234) in der Axialrichtung verläuft. Öldichtung nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Ölsammelausnehmung (234) spiralförmig ist.






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