Die Erfindung betrifft eine Leuchte, insbesondere eine kippsichere
Leuchte, die stets im Gleichgewicht gehalten werden kann.
Eine herkömmliche Lampenvorrichtung in Klemmbauart umfasst eine
Klemmeinrichtung; ein auf- und abbaubares Batteriefach, das an der Klemmeinrichtung
angebracht ist und einen mit einer Öffnung versehenen Behälter zur Aufnahme
eines Batteriesatzes, wobei ein Behälterdeckel lösbar an der Öffnung
des Behälters angebracht ist; einen Lampenschirm, der am Behälter angeordnet
ist und an dem ein Schalter vorgesehen ist; und einen Satz von Leuchtelementen,
die im Inneren des Lampenschirms eingebaut und über eine Leitung mit dem Schalter
verbunden ist, und wobei sich der Batteriesatz im Inneren des Batteriefaches befindet.
Die oben erwähnte Lampenvorrichtung erfordert eine Klemmeinrichtung,
um sie an einem Stützgegenstand anzuklemmen. Ohne den Stützgegenstand
ist ein stabiles Aufrichten der Lampenvorrichtung nicht möglich. Dies ist daher
als nicht optimal anzusehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Leuchte zu schaffen,
die ein kippsicheres Aufstellen auf jeder Oberfläche ohne einen Stützgegenstand
gewährleistet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine
kippsichere Leuchte, der die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale aufweist. Weitere
vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Gemäß der Erfindung wird eine kippsichere Leuchte geschaffen,
die aufweist:
eine Beleuchtungsvorrichtung; und
einen Leuchtensockel, die eine die Beleuchtungsvorrichtung mit elektrischer Energie/Strom
versorgende Beleuchtungsschaltung, eine Ausgleichsgrundfläche und ein zwischen
der Ausgleichsgrundfläche und dem Schwerpunkt befindliches Gegengewicht aufweist,
wobei ein kippsicheres Aufstellen der Leuchte sowohl durch das Gewicht des Gegengewichts
als auch durch eine gleichmäßige Kraftverteilung der Ausgleichsgrundfläche
zustande kommt.
Im Folgenden werden die Erfindung und deren Ausgestaltungen im Zusammenhang
mit den Figuren näher erläutert. Es zeigen:
1 eine Gesamtansicht eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
einer erfindungsgemäßen kippsicheren Leuchte;
2 eine Explosionsdarstellung des bevorzugten Ausführungsbeispiels
einer erfindungsgemäßen kippsicheren Leuchte; und
3 eine Gesamtansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels
einer erfindungsgemäßen kippsicheren Leuchte.
In 1 und 2
ist ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen kippsicheren
Leuchte dargestellt. Die erfindungsgemäße kippsichere Leuchte weist eine
Beleuchtungsvorrichtung 1 und einen Leuchtensockel 2 auf. Der
Leuchtensockel 2 umfasst eine die Beleuchtungsvorrichtung 1 mit
elektrischer Energie versorgende Beleuchtungsschaltung 20, eine Ausgleichsgrundfläche
24 und ein zwischen der Ausgleichsgrundfläche 24 und dem
Schwerpunkt befindliches Gegengewicht 26 auf, wobei ein kippsicheres Aufstellen
der Leuchte auf jede Oberfläche sowohl durch das Gewicht des Gegengewichts
26 als auch durch eine gleichmäßige Kraftverteilung der Ausgleichsgrundfläche
24 zustande kommt.
In diesem Ausführungsbeispiel erhält die Beleuchtungsschaltung
20 die elektrische Energie einer Batterie 21, die nach dem Verstellen
über innere Leitung an die Beleuchtungsvorrichtung 1 weitergeleitet
wird. Die Beleuchtungsschaltung 20, die Batterie 21 und das Gegengewicht
26 befinden sich alle im Inneren des Leuchtensockels 2 [siehe
2]. Wie in 1 und
2 gezeigt, ist der Boden der Ausgleichsgrundfläche
24 ebenflächig ausgebildet, während der den Boden umschließende
Umfang im Wesentlichen ballig ausgebildet ist. Durch diese Maßnahme wird ein
kippsicheres Aufstellen der Leuchte auf jede Oberfläche durch den im Wesentlichen
ballig ausgebildeten Umfang der Ausgleichsgrundfläche 24 und das Gegengewicht
26 erzielt, wenn die Leuchte umgekippt wird. Kommt der Boden der ebenflächigen
Ausgleichsgrundfläche 24 mit der Oberfläche in Berührung,
auf der sich die Leuchte befindet, kann die Leuchte durch die am Boden der Ausgleichsgrundfläche
24 befindliche, ebenflächige Struktur leicht in Gleichgewicht gehalten
werden.
In 3 ist ein zweites Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen kippsicheren Leuchte dargestellt. Der Unterschied
zwischen dem ersten und dem zweiten Ausführungsbeispiel besteht darin, dass
die Ausgleichsgrundfläche 24 vollständig als Gewölbe ausgebildet
ist. Durch die im Wesentlichen ballig ausgebildete Ausgleichsgrundfläche
24 und das Gegengewicht 26 ergibt sich ein kippsicheres Aufstellen
der Leuchte auf jede Oberfläche. So kann die Leuchte stetig wie ein Stehaufmännchen
in Gleichgewicht gehalten werden.
Hierzu ist darauf hinzuweisen, dass eine Verbindungsstütze
22 zwischen der Beleuchtungsvorrichtung 1 und dem Leuchtensockel
2 vorgesehen ist. Es ist denkbar, dass die Beleuchtungsvorrichtung
1 ohne die Verbindungsstütze 22 unmittelbar mit dem Leuchtensockel
2 verbunden ist. Hierdurch ergibt sich die Einsparung von Herstellungskosten.
Daher kommt ein kippsicheres Aufstellen der Leuchte auf jede Oberfläche
sowohl durch das Gewicht des Gegengewichts 26 als auch durch eine gleichmäßige
Kraftverteilung der Ausgleichsgrundfläche 24 zustande. Damit wird
vermieden, dass die herkömmliche Leuchte einen entsprechenden Stützgegenstand
erfordert.
Obwohl die Erfindung in Bezug auf obige Beispiele beschrieben wurde,
welche derzeit als praktikabelste und bevorzugte Ausführungsformen betrachtet
werden, versteht es sich, dass die Erfindung nicht auf die offenbarten Ausführungsbeispiele
beschränkt ist. Im Gegenteil sollen verschiedene Modifikationen und ähnliche
Anordnungen abgedeckt werden, die sich im Umfang der beigefügten Ansprüche
befinden, welche mit der breitesten Interpretation übereinstimmen, um alle
derartigen Modifikationen und ähnliche Anordnung zu umfassen.
Kippsichere Leuchte, aufweisend: eine Beleuchtungsvorrichtung (1);
und einen Leuchtensockel (2), die eine die Beleuchtungsvorrichtung (1)
mit elektrischer Energie versorgende Beleuchtungsschaltung (20), eine Ausgleichsgrundfläche
(24) und ein zwischen der Ausgleichsgrundfläche (24) und
dem Schwerpunkt befindliches Gegengewicht (26) aufweist, wobei ein kippsicheres
Aufstellen der Leuchte sowohl durch das Gewicht des Gegengewichts (26)
als auch durch eine gleichmäßige Kraftverteilung der Ausgleichsgrundfläche
(24) zustande kommt.