In dieser Anmeldung wird der Nutzen der vorläufigen US-Anmeldungen
Nr. 60/105,539, eingereicht am 24. Oktober 1998, und 60/157,082 und 60/157,399,
eingereicht am 1. Oktober 1999, der PCT-Anmeldungen [PCT/US99/2437] PCT/US99/24937
und PCT/US99/24938, beide eingereicht am 22. Oktober 1999, und der US-Patentanmeldung
Nr. (noch zuzuweisen), eingereicht am 25. August 2000, beansprucht.
TECHNISCHES GEBIET
Die vorliegende Erfindung betrifft Produkte und Verfahren zum Waschen
von empfindlichen oder ausschließlich chemisch zu reinigenden Kleidungsstücken
in einer Waschmaschine.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Das möglicherweise am häufigsten eingesetzte wässrige
Wäschewaschverfahren ist jenes, das eine Verbraucherin oder ein Verbraucher
durchführt, wenn sie oder er ein Kleidungsstück in eine wässrige
Wäschewaschmittellösung in einer herkömmlichen Haushaltswaschmaschine
eintaucht. Solch ein Verfahren hat sich bereits seit langem als außerordentlich
leistungsfähig sowohl zur Fleckenentfernung als auch für eine Gesamtreinigung
von Kleidungsstücken erwiesen und kann ohne Verwendung von gefährlichen
oder giftigen Chemikalien durchgeführt werden. Darüber hinaus ist die
Anwendung eines wässrigen Wäschewaschverfahrens in einer herkömmlichen
Waschmaschine erheblich bequemer und kostengünstiger als nahezu jede andere
Wäschewaschmethode.
Ungeachtet dessen können solche Verfahren zu unannehmbaren Ergebnissen
führen, wenn sie bei einem breiten Spektrum von empfindlichen oder ausschließlich
chemisch zu reinigenden Kleidungsstücken, wie solchen aus Wolle, angewandt
werden. Wolle besteht aus Fasern, die durch eine Reihe von „Schuppen" ineinander
greifen können. Im Allgemeinen können sich diese ineinander greifenden
Schuppen nicht aneinander vorbeischieben, weshalb Wolle ein verhältnismäßig
starkes Textil ist. Wenn Wolle jedoch nass wird oder befeuchtet wird, nähern
sich die Fasern einander an, und das wollene Kleidungsstück schrumpft. Dieses
Schrumpfen kann nicht rückgängig gemacht werden, da sich diese „Schuppen"
nur in einer bevorzugten Richtung aneinander vorbeischieben können. Es kann
keine ausreichende Kraft ausgeübt werden, um sie in die der bevorzugten Richtung
entgegengesetzte Richtung zu bewegen, um das Schrumpfen rückgängig zu
machen. Daher hat bei der Entnahme des wollenen Kleidungsstücks aus dem wässrigen
Wäschewaschverfahren eine Schrumpfung stattgefunden, und das Kleidungsstück
ist unwiderbringlich beschädigt. In ähnlicher Weise wird Rayon, wenn es
sich mit Wasser vollgesogen hat, äußerst empfindlich, und wahrscheinlich
wird das Kleidungsstück durch die anschließende Bewegung und den Abrieb,
denen es in einem typischen wässrigen Wäschewaschverfahren ausgesetzt
ist, nicht nur schwer beschädigt, sondern auch äußerst zerknittert.
In ähnlicher Weise werden empfindliche Stoffe wie Seide nicht nur stark zerknittert,
sondern es kann auch das durch sie vermittelte, erwünschte weiche Gefühl
verloren gehen.
Kleidungsstücke wie solche aus Seide sind außerdem nicht
nur gegenüber der mechanischen Bewegung in einer herkömmlichen Waschmaschine
empfindlich, sondern auch besonders empfindlich gegenüber den typischen Wäschewaschmitteln,
da solche Waschmittel Bestandteile enthalten können, die für solche empfindlichen
Stoffe zu aggressiv sind. Daher ist es wünschenswert, ein wässriges, zur
Anwendung in einer herkömmlichen Waschmaschine angepasstes Wäschewaschverfahren
bereitzustellen, das für Kleidungsstücke aus Stoffen wie Wolle, Leder,
Wildleder, Rayon, Seide, Acrylen, Triacetaten, feinen Baumwollen und Mischungen
dieser vorstehend erwähnten Materialien nicht schädlich ist.
Daher besteht eine Notwendigkeit für ein Verfahren zum Waschen
von empfindlichen oder ausschließlich chemisch zu reinigenden Kleidungsstücken
in einer Waschmaschine ohne die oben beschriebenen schädlichen Folgen. Außerdem
besteht eine Notwendigkeit für eine bequeme, kostengünstige und wirksame
Methode, um empfindliche und ausschließlich chemisch zu reinigende Kleidungsstücke
zu Hause zu reinigen.
STAND DER TECHNIK
Kleidungsstückbehälter zur Verwendung in Wäschewaschverfahren
sind in DE.OLS A 25 47 588, WO 97/07278, WO 97/27354, DE
199 39 006, US 5,746,514 und
AT 190887 offenbart.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Durch die vorliegende Erfindung wird die lange bestehende Notwendigkeit
für ein kostengünstiges und bequemes Verfahren zum Reinigen von ausschließlich
chemisch zu reinigenden und anderen empfindlichen Kleidungsstücken in einem
wässrigen Wäschewaschverfahren, wie einer herkömmlichen Haushaltswaschmaschine,
gelöst. Es wurden Verfahren (oder Systeme) und Ausrüstungen zur Durchführung
dieser Verfahren gefunden, durch die empfindliche und ausschließlich chemisch
zu reinigende Kleidungsstücke in einem wässrigen Wäschewaschverfahren
ohne Beschädigung der Kleidungsstücke gereinigt und aufgefrischt werden
können.
Der Kleidungsstückbehälter nach Anspruch 1 ist dazu bestimmt,
empfindliche oder ausschließlich chemisch zu reinigende Kleidungsstücke
aufzunehmen und davor zu schützen, dem Bewegungsvorgang einer Waschmaschine
ausgesetzt zu sein. In einer nichteinschränkenden Ausführungsform ist
der grundlegende Teil des elastischen Wickelbehälters eine elastische rechteckige
Bahn, die aus einem offenen Gewebematerial, wie einem Polyethylen-, Polypropylen-,
Polyester- oder Nylonmaterial, von denen jedes mit einer Acrylbeschichtung überzogen
ist, konstruiert ist. Der Kleidungsstückbehälter wirkt einer Schrumpfung
der darin enthaltenen Kleidungsstücke entgegen, so dass die Kleidungsstücke
über fünf Waschzyklen hinweg ein Schrumpfverhältnis (Abmessungsänderung
in %) von weniger als oder gleich etwa 15 % (z. B. zwischen etwa 0 % und etwa 15
%) aufweisen. Der Kleidungsstückbehälter besitzt eine benässende
Wirkung auf die darin enthaltenen Kleidungsstücke von etwa 90 % bis etwa 100
%, vorzugsweise mindestens etwa 95 % und am meisten bevorzugt 100 %.
In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst der elastische Wickelbehälter
zusätzlich einen ersten und einen zweiten Umschlag, die entlang dem rechten
Rand der Bahn bzw. entlang dem linken Rand der Bahn angebracht sind. Die Umschläge
können einander überlappen, um während der Verwendung für eine
erhöhte Zurückhaltung von Kleidungsstücken zu sorgen. Der elastische
Wickelbehälter ist mit Verschlussvorrichtungen, wie einem oder mehreren Bändern,
ausgestattet. Wenn Bänder bereitgestellt werden, ist jedes Band mit einem Paar
Verschlüsse ausgestattet. Wenn der Wickel entsprechend der Gebrauchsanweisung
zusammengefaltet wird, können das Band oder die Bänder um den Wickel herum
zusammengezogen werden und ein oder mehrere Verschlüsse in Eingriff gebracht
werden, um das Band oder die Bänder in ihrer Position zu halten, so dass der
Beutel gesichert ist und sich unter normalen Bewegungsbedingungen nicht öffnet.
Andere bevorzugte elastische Wickelbehälter sind mit einem spitz zulaufenden
Oberteil ausgestattet, an dem mindestens eines der zuvor beschriebenen Bänder
befestigt ist, um die Zurückhaltung des Kleidungsstücks weiter zu unterstützen.
In einer Version dieser Ausführungsformen befinden sich wahlweise mindestens
zwei und vorzugsweise vier Schnappverschlüsse nahe dem Rand einer der Seiten
oder eines der Enden der Bahn. Mit diesen Schnappverschlüssen kann der elastische
Wickelbehälter an einem anderen identischen elastischen Wickelbehälter
befestigt werden, um das Fassungsvermögen des elastischen Wickelbehälters
zu erhöhen oder um zu ermöglichen, dass größere Kleidungsstücke
darin platziert werden können.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 ist eine Seitenansicht, die den elastischen Wickelbehälter
122 veranschaulicht.
1A ist eine Seitenansicht, die den elastischen Wickelbehälter
122 veranschaulicht und zwei daran angebrachte Umschläge zeigt, wobei
ein erster Umschlag 111 ausgefaltet ist und ein zweiter Umschlag
112 über die Bahn gefaltet ist.
2 ist eine Seitenansicht, die einen vergrößerten
elastischen Wickelbehälter 125 veranschaulicht. In dieser Ausführungsform
können die beiden Wickel über ein Verbindungsmittel 107, das
angrenzend an den unteren Rand der Bahn 101 jedes elastischen Wickelbehälters
122 angeordnet ist, aneinander befestigt werden, um einen vergrößerten
elastischen Wickelbehälter 125 zu bilden.
3 ist ein Ausschnitt, der eine Tasche 110
veranschaulicht, die an der Bahn des elastischen Wickelbehälters angebracht
ist und einen Aufbewahrungsbereich für die zusätzlichen Bänder und
Befestigungsvorrichtungen darstellt, wenn zwei elastische Wickelbehälter aneinander
befestigt sind, um einen vergrößerten elastischen Wickelbehälter
wie in 2 zu bilden.
3A ist eine Schnittseitenansicht der Tasche
110, welche die Aufbewahrung der Bänder und Befestigungsvorrichtungen
in den angebrachten Taschen veranschaulicht, wenn zwei elastische Wickelbehälter
aneinander befestigt sind, um einen vergrößerten elastischen Wickelbehälter
wie in 2 zu bilden.
4 ist eine vergrößerte Schnittansicht, die
ein Profil der Materialschichten in einer bevorzugten Ausführungsform des elastischen
Wickelbehälters 122 zeigt.
5 ist eine Perspektive des Wäschevorbehandlungsapplikators
310, der in der vorliegenden Erfindung zur Vorbehandlung von Flecken unter
Verwendung von manuellem Druck verwendet wird.
6 ist eine Perspektive des Wäschevorbehandlungsapplikators
310, während er auf einem menschlichen Finger positioniert ist.
7 ist eine Perspektive des elastischen Wickelbehälters
122 in Rollenform.
8 ist eine Draufsicht auf einen bevorzugten elastischen
Wickelbehälter, der erfindungsgemäß hergestellt wurde, worin ein
erster und ein zweiter Umschlag, die sich überlappen, in einer offenen Position
dargestellt sind.
9 ist eine Draufsicht auf den elastischen Wickelbehälter
aus 8, worin der erste und der zweite Umschlag über
den rechten und den linken Rand der Bahn des elastischen Wickelbehälters gefaltet
wurden.
10 ist eine Draufsicht auf den elastischen Wickelbehälter
aus 8, worin der erste Umschlag über den linken
Rand der Bahn gefaltet wurde, um das Platzieren eines zweiten Kleidungsstücks
im elastischen Wickelbehälter zu veranschaulichen.
11 ist eine Draufsicht auf einen weiteren erfindungsgemäß
hergestellten elastischen Wickelbehälter, worin ein spitz zulaufendes Oberteil
vorhanden ist.
12 ist eine perspektivische Ansicht des elastischen
Wickelbehälters aus 11, worin der elastische Wickelbehälter
in Rollenform dargestellt ist.
13 ist eine Seitenansicht noch eines weiteren erfindungsgemäß
hergestellten elastischen Wickelbehälters, worin eine Umrandung entlang dem
Rand des elastischen Wickelbehälters vorhanden ist.
14 ist eine Draufsicht auf den elastischen Wickelbehälter
aus 13.
15 ist eine Seitenansicht des elastischen Wickelbehälters
aus 13, worin der elastische Wickelbehälter in
Rollenform dargestellt ist.
16 ist eine perspektivische Ansicht eines Wickels ähnlich
desjenigen, der in 11 gezeigt ist, wobei die Umschläge
umgefaltet sind.
17 ist eine perspektivische Ansicht des in
16 gezeigten Wickels, der einmal gefaltet wurde.
18 ist eine perspektivische Ansicht des in
16 gezeigten Wickels, der zweimal gefaltet wurde.
19 ist eine perspektivische Ansicht des Wickels ähnlich
desjenigen, der in 16 gezeigt ist, wobei das Band um
den gefalteten Wickel herum befestigt ist.
20 ist eine perspektivische Ansicht, die das Innere
des Bottichs einer Waschmaschine mit einem Netz darin zeigt, um den gefalteten elastischen
Wickelbehälter in seiner Position zu halten.
27 ist eine schematische Ansicht, welche die Kleidungsstück-Bezugsstellen
für eine Hose für das Prüfverfahren hinsichtlich der Schrumpfung
eines gesamten Kleidungsstücks zeigt.
28 ist eine schematische Ansicht, welche die Kleidungsstück-Bezugsstellen
für Blusen, Hemden und Pullover zeigt.
29 ist eine schematische Ansicht, welche die Kleidungsstück-Bezugsstellen
für Kleider und Röcke zeigt.
30 ist eine Draufsicht auf ein Beispiel für ein
Gewebestoffmuster.
31 ist eine vergrößerte Draufsicht auf ein
Garn, wie es in einem Strickstoffmuster aussehen würde.
32 ist eine Draufsicht auf die Mustermarkierschablone
für das Prüfverfahren hinsichtlich der Schrumpfung von Stoffmustern.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
Nun werden die vorliegenden bevorzugten Ausführungsformen der
Erfindung ausführlich betrachtet, wobei nichteinschränkende Beispiele
dafür in den beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht werden.
Die vorliegende Erfindung betrifft Artikel, durch die empfindliche
und ausschließlich chemisch zu reinigende Kleidungsstücke in einem wässrigen
Wäschewaschverfahren gereinigt und aufgefrischt werden können, ohne das
Kleidungsstück zu beschädigen.
Der Artikel ist ein Kleidungsstückbehälter, der vorzugsweise
in Form eines elastischen, durchlässigen Wickels vorliegt. Wenn ein Kleidungsstück
in diesem Behälter befestigt wird, wird das Kleidungsstück gegen die Kraft
und Beanspruchung, die durch die Waschmaschine hervorgerufen werden, abgepuffert
und gepolstert. Der Kleidungsstückbehälter unterstützt auch die Steuerung
der Schrumpfung des Kleidungsstücks. Definitionen, die für die vorliegende
Beschreibung gelten, lauten wie nachfolgend aufgeführt.
Definitionen
Mit „wässrige Zusammensetzungen" sind hierin Zusammensetzungen
gemeint, die einen größeren Anteil an Wasser umfassen.
Mit „Lösung" ist hierin eine flüssige Mischung von
Bestandteilen gemeint. Wie hierin verwendet, bedeutet oder impliziert „Lösung"
nicht, dass nur eine einzige flüssige oder feste Phase vorhanden ist. Ebenso
wenig soll damit ein homogenes System aus Lösungsmittel/gelöstem Stoff
beschrieben werden.
Mit „wirksame Menge" ist hierin jede Menge gemeint, die in
der Lage ist, die Fleckenentfernung aus einem begrenzten Bereich eines Kleidungsstücks
messbar zu verbessern. Im Allgemeinen kann diese Menge recht weit variieren.
Mit „Reinigung" ist hierin das Entfernen von Schmutz und Flecken
aus Stoffen gemeint. Mit „Kontakt mit Fleckenbereichen" ist hinsichtlich
der Waschvorbehandlungsapplikatoren ein durch den Applikatorabschnitt der Vorrichtung
herbeigeführter Kontakt mit der einen Seite des Fleckenbereichs gemeint. Mit
„Kontakt mit den Fleckenbereichen" ist hinsichtlich des absorbierenden Fleckenaufnahmekissens
gemeint, dass die Seite des Fleckenbereichs des Stoffs, die dem Wäschevorbehandlungsapplikator
gegenüberliegt, direkt das Aufnahmekissen berührt und sich in engem Austausch
damit befindet. Dicke Kleidungsstücke erfordern möglicherweise ein modifiziertes
Verfahren (z. B. wird der Flecken von derselben Seite entfernt, die der Vorbehandlungsapplikator
berührt.
Alle Prozentsätze, Verhältnisse und Anteile hierin sind
auf Gewichtsbasis zu verstehen, sofern nichts anderes angegeben ist.
Die Bestandteile der Verfahren oder Systeme dieser Erfindung und Ausrüstungen
zur Durchführung dieser Verfahren und deren Anwendungsmethode werden nachfolgend
ausführlicher beschrieben.
DER ELASTISCHE WICKELBEHÄLTER
Es ist seit langem bekannt, dass die Wirkungsweise des Rührwerks
in einem Kleidungswaschgerätempfindliche Stoffe einem Abrieb und einer Belastung
aussetzt, die ausreichen, um starke Schäden hervorrufen zu können. Infolgedessen
wurden Beutel entwickelt, die in einer Waschmaschine verwendet werden können,
um diese Kleidungsstücke vor Abrieb und Belastung zu schützen. Nichtsdestotrotz
haben diese sich aus verschiedenen Gründen als unzureichend erwiesen. Erstens
sind sie im Allgemeinen zu klein, als dass sie mehr als ein oder zwei kleine Kleidungsstücke
aufnehmen könnten, und selbst dann werden die Kleidungsstücke möglicherweise
zusammengeknüllt und Knitterung und Formverlust erhöht. Zweitens verfügen
viele dieser Beutel nicht über ein zuverlässiges Verschlussmittel, so
dass sich der Beutel während des Waschvorgangs häufig öffnet, wodurch
die Kleidungsstücke nicht mehr den Schutz erhalten, den sie durch den Beutel
bekommen sollen, und Abrieb und Verschleiß der Kleidungsstücke wahrscheinlich
erhöht werden. Drittens sind diese Beutel oft so konstruiert, dass sie eine
äußere Hülle aus einem gitterähnlichen Geflecht aufweisen, die
Kontakt zwischen der Waschflotte und dem Kleidungsstück ermöglicht, um
Reinigungsvorteile zu liefern, jedoch kann dieses gitterähnliche Muster auch
einen identischen Gitterabdruck auf den innen enthaltenen Kleidungsstücken
hinterlassen. Ein solches Muster ist möglicherweise schwierig auszubügeln.
Eine erfindungsgemäß hergestellte Ausführungsform eines
elastischen Wickelbehälters („Wickel"), die viele dieser Probleme behebt,
ist in 1, 1A und
2 dargestellt. Der Wickel 122 kann eine beliebige
geeignete Größe und Form aufweisen. In der in 1,
1A und 2 gezeigten Ausführungsform
umfasst der Wickel 122 eine einzige, vorzugsweise rechteckige Bahn
100. Die Abmessungen der Bahn 100 sind derartig, dass die Breite
etwa 30,5 cm bis etwa 91,4 cm beträgt und die Länge etwa 55 cm bis etwa
117 cm beträgt; mehr bevorzugt ist eine Breite von etwa 40,6 cm bis etwa 81
cm und eine Länge von etwa 66 cm bis etwa 107 cm, und am meisten bevorzugt
ist eine Breite von etwa 51 cm bis etwa 71 cm und eine Länge von etwa 76 cm
bis etwa 97 cm. In einer rechteckigen Ausführungsform, wie in 1
dargestellt, ist der Abstand vom oberen Rand der Bahn 102 zum unteren Rand
der Bahn 101 vorzugsweise größer als der Abstand vom rechten
Rand der Bahn 103 zum linken Rand der Bahn 104.
Der Wickel 122 umfasst vorzugsweise ferner ein oder mehrere
Bänder 108, die angrenzend an den oberen Rand der Bahn 102
befestigt sind. An einem Ende jedes Bands befindet sich eine erste Befestigungsvorrichtung
109, die fixierbar und dauerhaft an jedem Band 108 befestigt ist,
so dass sich ihre Position an dem Band nicht ändert. Eine zweite Befestigungsvorrichtung
106 wird vorzugsweise an jedem Band befestigt, indem das Band solchermaßen
durch die Befestigungsvorrichtung gezogen wird, dass durch Ändern ihrer Position
auf dem Band die Länge des Bands 105 erhöht oder verringert werden
kann. Die erste und die zweite Befestigungsvorrichtung wirken zusammen, um den elastischen
Wickelbehälter während des Gebrauchs in einer Rollenform (siehe z. B.
7) oder in einer gefalteten Form (siehe z. B.
16-19) zu befestigen.
Zusätzlich werden vorzugsweise zwei Taschen 110 angrenzend an den
oberen Rand der Bahn in der in 1, 1A,
2 und 3 gezeigten Weise
befestigt. Wie nachfolgend ausführlicher besprochen, können die Taschen
110 zum Aufbewahren der Bänder und Befestigungsvorrichtungen verwendet
werden, wenn diese nicht benötigt werden.
Die hierin verwendeten Befestigungsvorrichtungen sind vorzugsweise
wiederverwendbare mechanische Verschlüsse. Jeder wiederverwendbare mechanische
Verschluss oder jedes wiederverwendbare mechanische Befestigungsmittel kann verwendet
werden. Nichteinschränkende Beispiele umfassen: Verschlüsse, wobei die
erste und die zweite Befestigungsvorrichtung zusammen einen Klettverschluss
(VELCRO®-Typ) umfassen; Hakenverschlüsse, wie in US-Patent
Nr. 5,058,247 an Thomas & Blaney, erteilt am 22. Oktober 1991, beschrieben; Verschlüsse,
wobei die erste und die zweite Befestigungsvorrichtung zusammen einen Haken- und
Schnurverschluss umfassen; Verschlüsse, wobei die erste und die zweite Befestigungsvorrichtung
zusammen einen Spannverschluss umfassen; Verschlüsse, wobei die erste und die
zweite Befestigungsvorrichtung zusammen einen Schnappverschluss bilden; sowie Haken-und-Ösen-Verschlüsse,
Reißverschlüsse, lösbare Schnallenverschlüsse, wie in US-Patent
Nr. 5,330,141 an Kim, erteilt am 19. Juli 1994, verwendet, und dergleichen, solange
die Verschlüsse nicht dazu führen, dass die in dem Beutel enthaltenen
Kleidungsstücke zerrissen oder abgerieben werden. Wie offensichtlich sein wird,
kann eine einzelne Befestigungsvorrichtung ebenfalls mit einem oder mehreren Bändern
verwendet werden, um den Wickelbehälter in seiner gerollten oder gefalteten
Konfiguration zu befestigen.
Der elastische Wickelbehälter kann aus einem beliebigen geeigneten
Material konstruiert werden, einschließlich, jedoch nicht beschränkt auf:
Gewebematerialien, Netze, Scrims und Vliesmaterialien. Die konstruktiven Elemente
oder Teile (z. B. die Stränge, Fasern, Fäden, Garne usw.) des Wickels
können ebenfalls ein beliebiges geeignetes Material oder beliebige geeignete
Materialien umfassen. Geeignete Materialien für diese konstruktiven Bestandteile
des Wickels sind ausgewählt aus Nylon, Polyethylen, Polypropylen, Polyester
und Kombinationen davon. Die konstruktiven Bestandteile des Wickels 122
sind mit einem Acrylmaterial beschichtet. Das Material bzw. die Materialien, aus
denen der Wickel besteht, können in einer oder in mehreren Schichten vorliegen.
Wenn mehrere Materialschichten verwendet werden, können die (konstruktiven
Bestandteile der) Schichten aus demselben Material oder aus einem unterschiedlichen
Material bestehen. Die Schichten können dieselbe Art von Struktur oder eine
unterschiedliche Art von Struktur umfassen. Wenn mehrere Materialschichten verwendet
werden, können die Schichten direkt oder indirekt durch ein beliebiges bekanntes
Verbindungsverfahren miteinander verbunden werden. Der elastische Wickel wird vorzugsweise
so konstruiert, dass er über eine Dichte verfügt, die bei Standardtemperatur
und -druck größer als die Dichte von Wasser ist, so dass der elastische
Wickelbehälter mit höherer Wahrscheinlichkeit in der Waschflotte versinkt
und somit für eine bessere Benetzung und Spülung eines darin enthaltenen
Kleidungsstücks sorgt. Das Material sollte elastisch, jedoch ausreichend strapazierfähig
sein, um mehrfach verwendet werden zu können. Um sicherzustellen, dass Wasser
leicht durch das Wickelmaterial hindurchdringen kann, um die darin enthaltenen Kleidungsartikel
zu kontaktieren, ist der Wickel 122 vorzugsweise mit einer Reihe oder einer
Vielzahl von Löchern oder anderen Öffnungen versehen, oder das Wickelmaterial
sollte wasserdurchlässig sein.
Der Wickel 122 ist mit Löchern oder Öffnungen versehen,
die Größe und die Anzahl der Öffnungen sind groß genug, um zu
ermöglichen, dass Wasser und eine beliebige Reinigungslösung, die sich
außerhalb des Wickels 122 befinden, die zu reinigenden Kleidungsstücke
benetzen, sowie um zu ermöglichen, dass Schmutzpartikel von den Kleidungsstücken
wegtransportiert werden. Die Löcher oder Öffnungen sind vorzugsweise nicht
so groß, dass Teile der zu reinigenden Kleidungsstücke übermäßig
Beschädigungen in der Waschmaschine ausgesetzt sind oder mit dem Muster des
Wickels geprägt werden.
Der Wickel 122 ist elastisch genug, damit die darin enthaltenen
Kleidungsstücke einem gewissen Maß an mechanischer Bewegung ausgesetzt
sind, um die Reinigung der Kleidungsstücke zu unterstützen, jedoch steif
genug, damit der Wickel das Kleidungsstück umfasst und die Kleidungsstücke
nicht übermäßiger Knitterung, übermäßigem Abrieb und
übermäßiger Schrumpfung ausgesetzt sind.
Die Elastizität (oder Steifigkeit) der hier beschriebenen Wickelmaterialien
wird mittels der Taber-Steifigkeitsmessung (ASTM D5342) gemessen. Die Steifigkeit
des Wickelmaterials kann in einer Richtung relativ zum Gewebe oder zur Maschenware
des Wickelmaterials gemessen werden, oder sie kann in zwei Richtungen gemessen werden
(wie im Falle eines Quadratgewebes in einer ersten Richtung parallel zu den Wickelgarnen
oder, und in einer zweiten Richtung in rechtem Winkel dazu (z. B. parallel zu den
Einschussfäden). Wenn die Steifigkeit des Wickelmaterials in zwei Richtungen
gemessen wird, kann die in zwei Richtungen gemessene Taber-Steifigkeit gemittelt
werden. Das Wickelmaterial weist vorzugsweise eine Steifigkeit in einer Richtung
sowie eine durchschnittliche Steifigkeit in zwei Richtungen zwischen etwa 3 und
etwa 90 Taber-Steifigkeitseinheiten, mehr bevorzugt zwischen etwa 10 und etwa 50
Taber-Steifigkeitseinheiten auf. Das untere Ende des oben genannten Bereichs kann
auch größer sein als 3 Taber-Steifigkeitseinheiten. Beispielsweise kann
das untere Ende eine beliebige Zahl innerhalb des Bereichs sein (z. B. 4, 5, 6,
... usw.,15, 20, 25, 30, 35, 40, 45, 50, 55, 60, 65, 70 oder 75), obwohl die Zahl
hierin nicht genau angegeben ist.
Ein nichteinschränkendes Beispiel für geeignete Materialien
für den Wickel ist ein Maschengewebe-Material aus gewebtem, acrylbeschichtetem
Polyester (ACP).
Das gewebte, acrylbeschichtete Polyestermaterial (ACP) ist bevorzugt,
da es etwas steifer ist als das DNB-Material, und ohne an eine bestimmte Theorie
gebunden zu sein wird infolgedessen angenommen, dass es besser in der Lage ist,
die Kleidungsstücke zu umfassen und in dem Zustand/der Position, in dem bzw.
in der sie ursprünglich in dem Wickel platziert werden, unter Spannung zu halten
und die Bewegung von Kleidungsstücken innerhalb des Wickels während des
Waschprozesses zu verringern und gleichzeitig zu ermöglichen, dass Wasser und
Reinigungslösung leicht durch seine poröse Struktur hindurch eintreten
können. Dies hat zu Verbesserungen bei der Verringerung von Knitterung, Abrieb
und Schrumpfung der Kleidungsstücke nach dem Waschen geführt. Das gewebte,
acrylbeschichtete Polyestermaterial weist die gewünschte Steifigkeit in einer
Struktur auf, die eine sehr geringe Dicke oder Dreidimensionalität aufweist.
Dies steht im Gegensatz zu dem Doppelnadelbalken-Material, das aus drei verschiedenen
Fadenarten besteht, um ihm das Erscheinungsbild von drei Schichten zu verleihen,
wobei jede „Schicht" sehr elastisch ist, jedoch bei Kombination zu einer
relativ dicken dreidimensionalen Struktur eine Steifigkeit aufweist, die größer
ist als eine der „Schichten" allein. Das gewebte, acrylbeschichtete Polyestermaterial
ist ein einschichtiges Material mit einer einzigen Fadenart und kann somit als ein
zweidimensionales Material angesehen werden.
Die Steifigkeit von Materialien, die in dem Wickel verwendet werden,
kann durch Methoden variiert werden, die dem Fachmann auf dem Gebiet der Herstellung
solcher Materialien bekannt sind. Beispielsweise sorgt das Hinzufügen der Acrylbeschichtung
für zusätzliche Steifigkeit. Darüber hinaus können modifizierte
Web-/Strickmuster und/oder die Art von Garn oder Faden, die zum Weben oder Stricken
eines Stoffs verwendet wird, die Steifigkeit des Wickels erhöhen oder verringern.
Bevorzugte gewebte, acrylbeschichtete Polyestermaterialien sind die
Materialnummern 961376 und 961377, erhältlich von Milliken & Company, Spartanburg,
SC. Die Fäden dieser Materialien besitzen vorzugsweise einen Durchmesser zwischen
etwa 0,1 mm und etwa 0,3 mm, und mehr bevorzugt weisen sie einen ovalen Querschnitt
mit einem kleineren Durchmesser von etwa 0,14 mm und einem größeren Durchmesser
von etwa 0,23 mm auf. Eines dieser Materialien (961377) besitzt quadratisch geformte
Öffnungen in dem Gewebe, die ungefähr 1 mm × 1 mm groß sind.
Die gesamte offene Fläche dieses Materials beträgt ungefähr 0,6 mm2/mm2
(offene Fläche in mm2 pro Quadratmillimeter Material). Dieses Material
ist in eine Richtung dehnbar, jedoch nicht in eine Richtung in einem rechten Winkel
dazu. Das andere Material (961376) besitzt rechteckige Öffnungen, die ungefähr
1,5 mm × 2 mm groß sind. Dieses Material ist ungefähr 0,5 mm dick.
Die gesamte offene Fläche dieses Materials beträgt ungefähr 0,7 mm2/mm2.
Der Wickel kann wahlweise aus Materialien bestehen, die jegliches
Potenzial zur Absorption von flüchtigen Farbstoffen durch den Wickel aus den
darin gewaschen Kleidungsstücken verringern. Der Wickel kann beispielsweise
ein Schmutzabweisungspolymer oder ein anderes Material mit dieser Eigenschaft aufweisen,
das in einer beliebigen geeigneten Weise darin eingeschlossen oder darauf aufgetragen
ist. Zum Beispiel kann ein Schmutzabweisungspolymer des hier beschriebenen Typs
auf die konstruktiven Elemente, aus denen der Wickel besteht (z. B. die Garne),
aufgetragen werden. In einem anderen nichteinschränkenden Beispiel kann ein
Schmutzabweisungspolymer in das Material, aus dem die konstruktiven Elemente des
Wickels bestehen, vor oder während der Bildung dieser konstruktiven Elemente
eingeschlossen werden. In noch einem anderen Beispiel kann ein Schmutzabweisungspolymer
in eine beliebige Beschichtung eingeschlossen werden, die auf die konstruktiven
Elemente des Wickels aufgetragen wird (z. B. können die Schmutzabweisungselemente
in die Acrylbeschichtung eingeschlossen werden). Das Versehen des Wickels mit solchen
Materialien verringert das Potenzial zur Absorption von flüchtigen Farbstoffen
und zur Farbänderung durch den Wickel und unterstützt den Benutzer des
Wickels dabei sicherzustellen, dass durch den Wickel keine Farbstoffe aus den gewaschenen
Kleidungsstücken entfernt werden oder dass solche Farbstoffe nicht auf andere
Kleidungsstücke übertragen werden.
Die Methode, mit der der Wickel in der vorliegenden Erfindung verwendet
wird, ist einfach. Ein Kleidungsstück 120 wird unter Ausübung
angemessener Sorgfalt auf den Bahnenabschnitt des Wickels 100 gelegt, so
dass sich kein Teil eines Kleidungsstücks außerhalb der Abmessungen der
Bahn befindet. Nachdem das Kleidungsstück auf die Bahn gelegt wurde, kann der
Wickel anschließend in einer Ausführungsform zusammengerollt werden, beginnend
am unteren Rand der Bahn 101, so wie ein Schlafsack nach Gebrauch zu Lagerungszwecken
zusammengerollt wird. Der Wickel sollte nicht so eng zusammengerollt werden, dass
das Kleidungsstück darin möglicherweise übermäßiger Knitterung
ausgesetzt ist. Nach Beendigung des Zusammenrollens sollte sich der Wickel
122 in der Spiralform befinden, wie in 7 dargestellt.
Wie in 7 zu sehen, wurde die Länge jedes Bands
so eingestellt, dass die Bänder beim Ineinandergreifen der ersten und der zweiten
Befestigungsvorrichtung den zusammengerollten Wickel fest sichern.
Als Alternative kann der Wickel gefaltet anstatt zusammengerollt werden.
In 16 bis 19 ist eine
nichteinschränkende Ausführungsform eines gefalteten Wickels gezeigt,
wobei der Wickel zweimal gefaltet ist, um eine vierschichtige Struktur zu bilden.
Der Wickel kann in einer beliebigen anderen geeigneten Weise gefaltet werden. Beispielsweise
kann der Wickel in Hälften gefaltet werden, oder der Wickel
kann zu einer Struktur aus drei oder mehr Schichten gefaltet werden. Falten des
Wickels anstatt Zusammenrollen kann bei einigen Waschmaschinen (besonders bei japanischen
Waschmaschinen) tendenziell das Knittern der Kleidungsstücke nach dem Waschen
verringern.
Angrenzend an den unteren Rand der Bahn befinden sich mindestens zwei,
vorzugsweise mindestens vier Verbindungsmittel 107, die in einer bevorzugten
Ausführungsform Druckknöpfe sind. Die Wickel sind so konstruiert, dass
ein vergrößerter Wickel 125 durch Aneinanderfügen von zwei
Wickeln mittels der Verbindungsmittel 107, die sich angrenzend an den unteren
Rand einer jeden Bahn befinden, konstruiert werden kann. Diese Konstruktion ist
in 2 zu sehen. Wenn die Wickel so verbunden sind, überlappt
die Bahn eines Wickels teilweise die Bahn des anderen Wickels, wie in
2 zu sehen ist. Ein vergrößerter Wickel
125 kann größere Kleidungsstücke (wie ein Kleid
121) aufnehmen als ein einzelner Wickel 122.
Wenn zwei Wickel mittels der Verbindungsmittel 107, die sich
angrenzend an den unteren Rand einer jeden Bahn befinden, miteinander verbunden
sind wie in der in 2 dargestellten alternativen Ausführungsform,
ist ein zusätzlicher Satz von Bändern 108 und von ersten und
zweiten Befestigungsvorrichtungen 106, 109 vorhanden. Die Bänder
und die Befestigungsvorrichtungen werden dann zur Aufbewahrung in die am nächsten
angebrachte Tasche 110 gelegt.
In einer bevorzugten Ausführungsform besteht der Wickel ferner
aus zwei Umschlägen 111, 112. Die Umschläge sind entlang
dem rechten Rand der Bahn 103 und entlang dem linken Rand der Bahn
104 an der Bahn angebracht. Jeder Umschlag weist eine Oberfläche auf,
die etwa S- bis 1-mal so groß ist wie die Oberfläche der Bahn, an
der er angebracht ist. Wenn also die Umschläge nach innen gefaltet und auf
die Bahnfläche gelegt werden, decken sie die Bahn vollständig ab, wodurch
im Wesentlichen eine zweite Bahnschicht zum Wickel hinzugefügt wird. In der
in 1, 1A und
2 gezeigten Ausführungsform weist jeder Umschlag
eine passende sinusförmige Gestaltung auf. Die passende sinusförmige Form
trägt zur Gesamtintegrität des zusammengerollten Wickels bei, indem die
zwei Umschläge 111, 112 fester aneinander anliegen, als wenn
die Umschläge eine herkömmliche rechteckige Form besitzen würden,
und es wird angenommen, dass dadurch die Stauchung des Wickels und die Knitterung
der darin enthaltenen Kleidungsstücke verringert wird. 1A
zeigt diese beiden Umschläge: ein ausgefalteter 111 und ein über
die Bahn gefalteter 112. Die Umschläge 111, 112
und die Bahn 100 sind außerdem mit Halterungsvorrichtungen
114 ausgestattet, die sich angrenzend an den oberen Rand der Bahn
102 befinden. Wenn sie aneinander befestigt sind, sichern diese Halterungsvorrichtungen
die Umschläge an der Bahn 100.
In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der Wickel
aus vier verschiedenen Schichten konstruiert, wie in 4
gezeigt. Diese vier Schichten verleihen den empfindlichen Kleidungsstücken,
die darin platziert werden können, ein beträchtliches Maß an Polsterung.
Die Bahn 100 ist ein Schichtmaterial, das ein Kernmaterial 131
zwischen einem ersten Schichtmaterial 130 und einem zweiten Schichtmaterial
132 umfasst, wobei das Kernmaterial Polyester ist, das erste Schichtmaterial
und das zweite Schichtmaterial Nylon sind und der erste Umschlag und der zweite
Umschlag jeweils aus Polyester konstruiert sind. Wahlweise sind das zweite Schichtmaterial
aus Nylon und das Polyestermaterial, das die Umschläge bildet, derartig gewebt,
dass sie zahlreiche kleine Löcher oder Poren aufweisen, durch die Wasser entweder
in das Innere des zusammengerollten Wickels eintreten oder daraus austreten kann,
während das zweite Schichtmaterial nicht über solche Löcher verfügt,
jedoch wasserdurchlässig ist.
Wenn der bevorzugte elastische Wickelbehälter verwendet wird,
kann er zwei Kleidungsstücke aufnehmen: eines, das direkt auf die Bahn gelegt
wird, und ein anderes, das auf die Umschläge gelegt wird, nachdem sie über
das Kleidungsstück auf der Bahn gefaltet wurden.
Unter Bezugnahme auf 8 und
9 wird ein anderer erfindungsgemäß hergestellter,
bevorzugter elastischer Wickelbehälter veranschaulicht. Der elastische Wickelbehälter
134 umfasst die elastische Bahn 100 und einen ersten Umschlag
111 und einen zweiten Umschlag 112. Der erste und der zweite Umschlag
111 und 112 weisen jeweils vorzugsweise eine Breite auf, die etwa
der Breite der elastischen Bahn 100 entspricht. Mehr bevorzugt besitzen
der erste und der zweite Umschlag 111 und 112 eine Breite zwischen
etwa 40 cm und etwa 70 cm bei einer elastischen Bahn 100 mit einer Breite
zwischen etwa 45 cm und etwa 72 cm. Mit anderen Worten erstreckt sich der erste
Umschlag 111 vorzugsweise angrenzend an den rechten Rand der Bahn
100, wenn der erste Umschlag 111 über den linken Rand der
Bahn 100 gefaltet wird, und der zweite Umschlag 112 überlappt
vorzugsweise den ersten Umschlag 111, wenn er über den rechten Rand
der Bahn 100 gefaltet wird, und erstreckt sich angrenzend an den linken
Rand der Bahn 100. Die elastische Bahn 100 und der erste und der
zweite Umschlag 111 und 112 können als separate Strukturen
bereitgestellt und an der elastischen Bahn 100 befestigt werden, oder die
elastische Bahn 100 und die Umschläge 111 und 112
können aus einem einheitlichen Material gebildet werden. Obwohl
die distalen oder nicht befestigten Ränder 136 der Umschläge
111 und 112 als gerade dargestellt werden, können andere
Randkonfigurationen, wie die vorstehend beschriebene Sinusform, bereitgestellt werden.
Ferner kann eine beliebige Anzahl von Halterungsvorrichtungen 114 (z. B.
Schnappverschlüsse, Klettverschlüsse, magnetische Verschlüsse usw.)
entlang einem oder mehreren der distalen Ränder 136 der Umschläge
111 und 112 bereitgestellt werden, um die Umschläge aneinander
und/oder an der elastischen Bahn 100 zu befestigen.
Weiterhin mit Bezug auf 8 und
9 liefern die überlappenden Umschläge
111 und 112 mehrere Vorteile. Zum Beispiel werden die distalen
Ränder 136 der überlappenden Umschläge 111 und
112 durch die erhöhte Breite der Umschläge 111 und
112 zum rechten und linken Rand der Bahn 100 hin und von dem Kontakt
mit dem Kleidungsstück 120 weg verschoben. Dadurch kann die Wahrscheinlichkeit
verringert werden, dass Nähte der distalen Ränder 136 während
des Gebrauchs des elastischen Wickelbehälters 134 einen Eindruck auf
dem Kleidungsstück 120 hinterlassen. Die überlappenden Umschläge
111 und 112 stellen eine zusätzliche Schutzschicht für
das Kleidungsstück 120 dar und können das Risiko, dass Teile
des Kleidungsstücks 120 aus dem elastischen Wickelbehälter
134 „entkommen", verringern. Außerdem sorgen die überlappenden
Umschläge 111 und 112 für einen elastischen Wickelbehälter,
der mehrere Kleidungsstücke aufnehmen kann. Beispielsweise werden die Umschläge
111 und 112 ausgebreitet, um die elastische Bahn 100
freizugeben, wie in 8 gezeigt. Das Kleidungsstück
120 wird über die elastische Bahn 100 gelegt, und einer der
Umschläge 111 oder 112 wird über das Kleidungsstück
120 gefaltet, wie in 10 gezeigt (wobei Umschlag
111 als über das Kleidungsstück gefaltet dargestellt ist). Das
Kleidungsstück 138 wird dann über den gefalteten Umschlag (z.
B. Umschlag 111) gelegt, und der verbleibende Umschlag (z. B. Umschlag
112) wird über das Kleidungsstück 138 gefaltet und mit
Hilfe der Halterungsvorrichtungen 114, falls vorhanden, gesichert. Anschließend
wird der elastische Wickelbehälter 134 zusammengerollt und mit Hilfe
der ersten und zweiten Befestigungsvorrichtungen 106 und 109 gesichert.
Obwohl die Breite der überlappenden Umschläge
111 und 112 hierin so besprochen wird, dass sie sich vorzugsweise
so erstreckt, dass sie an den rechten und den linken Rand der Bahn 100
angrenzt, beträgt die Breite der überlappenden Umschläge
111 und 112 vorzugsweise zwischen etwa der halben und der vollen
Breite der Bahn 100. Als Alternative, obwohl weniger bevorzugt, kann ein
einzelner Umschlag mit einer Breite, die etwa gleich der Breite der Bahn
100 ist, anstelle der zwei überlappenden Umschläge
111 und 112 bereitgestellt werden. Eine solche Ausführungsform
würde vorzugsweise Halterungsvorrichtungen 114 einschließen,
um den einzelnen Umschlag an der elastischen Bahn zu befestigen.
Noch ein anderer bevorzugter elastischer Wickelbehälter ist in
11 dargestellt. Der elastische Wickelbehälter
140 umfasst eine elastische Bahn 100, die einen Hauptteil
142 mit einem rechten Rand, einem linken Rand und einem unteren Rand aufweist.
Die elastische Bahn 100 weist außerdem ein spitz zulaufendes Oberteil
144 auf, das am Hauptteil 142 befestigt ist. Das Oberteil
144 besitzt eine Spitze 146, die etwa am Mittelpunkt des Hauptteils
142 angeordnet ist. Die Länge des spitz zulaufenden Oberteils
144 beträgt vorzugsweise mindestens etwa die Hälfte der Länge
des Hauptteils 142. Mehr bevorzugt beträgt die Länge des Oberteils
144 zwischen etwa 40 cm und etwa 50 cm bei einem Hauptteil mit einer Länge
zwischen etwa 75 cm und etwa 80 cm. Ein einzelnes Band 108 ist angrenzend
an die Spitze 146 des Oberteils 144 befestigt. An einem Ende des
Bands befindet sich eine erste Befestigungsvorrichtung 109, die fixierbar
und dauerhaft an dem Band 108 befestigt ist, so dass sich ihre Position
an dem Band nicht ändert. Eine zweite Befestigungsvorrichtung 106
ist an dem Band befestigt, wie vorstehend besprochen.
Das nach innen gerichtete, spitz zulaufende Oberteil 144
und/oder die Bereitstellung eines einzelnen Bands 106 angrenzend an dessen
Spitze 146 können mehrere überraschende Vorteile während
des Gebrauchs des elastischen Wickelbehälters 140 bieten. Wenn das
spitz zulaufende Oberteil 144 während des Gebrauchs über den
Hauptteil 142 gerollt ist, wie in 12 gezeigt,
verleiht es dem zusammengerollten elastischen Wickelbehälter 140 eine
zusätzliche Struktur durch spiralförmige Schichten 144, die den
Hauptteil 142 umgeben, wenn dieser zusammengerollt ist. Diese zusätzliche
Struktur unterstützt die Beibehaltung der Rollenform des elastischen Wickelbehälters
140, so dass Kleidungsstücke, die im Wickel aufbewahrt werden, weniger
abschließende Anordnungsarbeit erfordern, da der elastische Wickelbehälter
140 weniger dazu neigt, sich durch die Waschmaschinenbewegung zu verdrehen
oder abzurollen. Der elastische Wickelbehälter 140 mit seinem zentral
angeordneten Band 108 in Verbindung mit dem spitz zulaufenden Oberteil
144 wirkt außerdem besser der Bildung von Lücken zwischen Schichten
des zusammengerollten Wickelbehälters entgegen, durch die Teile eines Kleidungsstücks
120, wie Ärmel oder ein Kragen, während der Waschmaschinenbewegung
herausgezogen werden können. Obwohl das hierin veranschaulichte spitz zulaufende
Oberteil 140 oder 144 bevorzugt wird, können auch andere
Oberteile gemäß der vorliegenden Erfindung bereitgestellt werden. Zum
Beispiel kann das Oberteil 144 zum rechten und/oder linken Rand des Hauptteils
142 versetzt sein oder mit einer größeren Spitze
oder einer geringeren Verjüngung versehen werden.
Unter Bezugnahme auf 13, 14
und 15 wird noch ein weiterer bevorzugter elastischer
Wickelbehälter veranschaulicht, der gemäß einem Gesichtspunkt der
vorliegenden Erfindung hergestellt ist. Der elastische Wickelbehälter
148 weist eine elastische Bahn 100 mit einem rechten Rand, einem
linken Rand und einem unteren Rand auf. Angrenzend an den rechten und den linken
Rand der Bahn 100 befindet sich jeweils eine Umrandung 150. Die
Umrandungen 150 können anstelle der vorstehend beschriebenen Umschläge
zum Zurückhalten eines Kleidungsstücks innerhalb eines elastischen Wickelbehälters
bereitgestellt werden. Die Umrandungen 150 können aus einer Vielzahl
von Schlaufen 152 gebildet werden, deren Enden 154 und
156 an der elastischen Bahn 100 befestigt sind. Die Schlaufen
152 können aus Polyesterfasern oder aus einem ähnlichen Material
gebildet werden und durch Nähen, Heißschweißen, Heißklebstoff,
Kaltklebstoff, Ultraschallschweißen usw. an der elastischen Bahn
100 befestigt werden. Die Schlaufen 152 sind vorzugsweise in einer
ersten Reihe 158 angeordnet, wobei die Schlaufen 152 der ersten
Reihe Ende an Ende angeordnet sind, und in einer zweiten Reihe 160, wobei
die Enden der Schlaufen ebenfalls im Wesentlichen Ende an Ende angeordnet sind.
Vorzugsweise beginnt die erste Schlaufe 162 der zweiten Reihe
160 etwa am Mittelpunkt der ersten Schlaufe 164 der ersten Reihe
158, wie in 13 gezeigt, und das entgegengesetzte
Ende der ersten Schlaufe 162 der zweiten Reihe 160 endet etwa
am Mittelpunkt der zweiten Schlaufe 170 der ersten Reihe 158,
obgleich der Anfangspunkt der zweiten Reihe variieren kann. Die Schlaufen liegen
vorzugsweise im Wesentlichen flach, wenn der elastische Wickelbehälter auseinandergerollt
ist, und sind elastisch genug, um von der elastischen Bahn 100 abzustehen,
so dass Schlaufen aus den ersten und zweiten Reihen 158 und 160
sich überlappen, um die offene Umrandung 150 zu bilden, die Öffnungen
172 aufweist, wie am besten in 14 zu sehen
ist, durch die Waschflotte hindurchfließen kann, die jedoch klein genug sind,
damit das Kleidungsstück während der Verwendung nicht aus dem elastischen
Wickelbehälter 148 austreten kann. Die Fasern, welche die Schlaufen
bilden, weisen vorzugsweise eine Stärke zwischen etwa 0,25 mm und etwa 3,175
mm auf, und die Öffnungen 172 weisen eine offene Fläche zwischen
etwa 1,5 cm2 und etwa 4,8 cm2 auf.
Obwohl die ersten und zweiten Reihen 158 und 160
hierin als unterschiedliche Reihen beschrieben werden, wird verständlich sein,
dass eine einzelne Reihe anstelle von zwei Reihen bereitgestellt werden kann oder
dass mehr als zwei Reihen verwendet werden können. Ferner wird erkennbar sein,
dass die Stärke und der Abstand der Schlaufen geändert werden können,
um unterschiedliche Grade an Elastizität in der Längsrichtung und an Zurückhaltung
des Kleidungsstücks in der Querrichtung zu erzielen. Ferner kann die Länge
der Umrandungen 150 in Längsrichtung variieren, obgleich bevorzugt
wird, dass sich die Länge von angrenzend an den oberen Rand der Bahn
100 bis angrenzend an den unteren Rand der Bahn 100 erstreckt.
Der zusammengerollte oder gefaltete Wickel kann in einer beliebigen
geeigneten Weise in die Waschmaschine gelegt werden. In der Regel wird der Wickel
in eine US-Maschine gelegt, indem er leicht gebogen wird, um ihn um das Rührwerk
herum einzulegen, bevor die Maschine eingeschaltet wird. Der Wickel kann ohne ein
spezielles Mittel, um ihn in seiner Position zu halten, in die Waschmaschine gelegt
werden. Als Alternative kann eine geeignete Haltevorrichtung verwendet werden, um
den Wickel im Bottich der Waschmaschine in einer bestimmten Position zu halten.
In einer Ausführungsform, wie in 20
gezeigt, kann zum Beispiel beim Legen des Wickels in den Bottich 220 der
Waschmaschine 222 eine Haltevorrichtung, wie ein Netz 224, über
den Wickel gelegt werden, um den Wickel untergetaucht zu halten und zu verhindern,
dass der Wickel während des Waschprozesses schwimmt. Dadurch wird sichergestellt,
dass die im Wickel enthaltenen Kleidungsstücke angemessen benetzt und vollständiger
gereinigt werden. Dies ist eine besonders nützliche Variation im Falle der
milden Waschbedingungen und der kurzen Waschzeiten in Waschmaschinen, die in Japan
verwendet werden, wobei das Wasser hauptsächlich horizontal durch eine Scheibe
am Boden des Waschbottichs zirkuliert wird. Diese Maschinen unterscheiden sich von
US-Maschinen, bei denen sich das Wasser in einer vertikalen, kreisförmigen
Bewegung bewegt, welche den Wickel tendenziell nach unten zum Boden des Waschbottichs
hin zieht.
Im Falle der in 20 gezeigten Ausführungsform
wird ein Netz 224 verwendet, das sich über das Innere des Bottichs
der Waschmaschine erstreckt und über dem Wickel angeordnet ist. Das Netz kann
dehnbar oder nicht dehnbar sein. Das Netz kann eine beliebige geeignete Größe
aufweisen. Beispielsweise kann das Netz in ungedehntem Zustand eine diagonale Abmessung
zwischen 20 und 40 cm aufweisen. Das Netz kann eine beliebige geeignete Form besitzen,
einschließlich, jedoch nicht beschränkt auf: quadratisch, rechteckig,
dreieckig und kreisförmig. Das Netz kann aus einem beliebigen geeigneten Material
hergestellt sein. Das Netz sollte durchlässig sein, so dass es den Wasserfluss
in der Waschmaschine nicht beeinträchtigt. In einer Ausführungsform ist
das Netz ein dehnbares, elastisches Material, das eine quadratische Konfiguration
aufweist und in ungedehntem Zustand 22 cm × 22 cm groß
ist. Dieses Netz weist sechzehn quadratisch geformte Öffnungen auf, die jeweils
ungefähr 5 cm × 5 cm groß sind.
Das Netz kann in einer beliebigen geeigneten Weise in seiner Position
gehalten werden. In der in 20 gezeigten Ausführungsform
wird das Netz durch vier Metallhaken, die in die Löcher in der Innenseite des
Bottichs der Waschmaschine greifen, in seiner Position gehalten. Das Netz ist nicht
darauf beschränkt, durch vier Haken gehalten zu werden. Eine beliebige geeignete
Anzahl von Haken (einschließlich zwischen 3 und 10 Haken) ist möglich.
Die Haken können aus Kunststoff oder aus einem beliebigen anderen geeigneten
Material hergestellt sein. In anderen Ausführungsformen kann das Netz durch
andere Arten von Vorrichtungen als Metallhaken in seiner Position gehalten werden.
Einige nichteinschränkende Beispiele für geeignete Vorrichtungen zum Halten
des Netzes in seiner Position umfassen: Saugnäpfe, Magneten und Hafter.
In anderen Ausführungsformen kann die Haltevorrichtung eine andere
geeignete Vorrichtung als ein Netz umfassen. Eine beliebige Vorrichtung, die den
Wickel in der Waschmaschine in seiner Position hält, ist geeignet. Beispielsweise
könnte der Wickel mit Bändern in den Bottich eingehakt werden. Als Alternative
könnte der Wickel beschwert werden, um ihn untergetaucht zu halten. In anderen
Ausführungsformen kann der Wickel mit Magneten, die an der Innenseite des Waschbottichs
befestigt werden können, ausgestattet sein, um ihn in seiner Position zu halten.
Dies sind nur einige Beispiele für geeignete Haltevorrichtungen.
Der Kleidungsstückbehälter wirkt einer Schrumpfung der darin
enthaltenen Kleidungsstücke entgegen, so dass die Kleidungsstücke über
fünf Waschzyklen hinweg ein Schrumpfverhältnis (Abmessungsänderung
in %) von weniger als oder gleich etwa 15 % (z. B. zwischen etwa 0 % und etwa 15
%) aufweisen. Das Schrumpfverhältnis (Abmessungsänderung in %) wird nach
dem Prüfverfahren hinsichtlich der Schrumpfung eines gesamten Kleidungsstücks
gemessen, das nachfolgend im Abschnitt über die Prüfverfahren beschrieben
ist.
Der Kleidungsstückbehälter weist vorzugsweise eine Benetzungswirkung
auf die darin enthaltenen Kleidungsstücke zwischen etwa 90 % und etwa 100 %,
mehr bevorzugt mindestens etwa 95 % und am meisten bevorzugt 100 % auf. Die Benetzungswirkung
auf die Kleidungsstücke wird nach dem Benetzungsprüfverfahren gemessen,
das nachfolgend im Abschnitt über die Prüfverfahren beschrieben ist.
Der durch die vorliegende Erfindung offenbarte elastische Wickelbehälter
bietet beträchtliche Vorteile im Vergleich zu derzeit gebräuchlichen ähnlichen
Vorrichtungen. Insbesondere bietet er ein besseres Mittel zum eigenen Sichern und
Schließen, wodurch die Möglichkeit, dass Kleidungsstücke aus ihm
herausfallen und während des Waschens in einer Waschmaschine beschädigt
werden, eingeschränkt wird. Darüber hinaus isoliert und schützt der
elastische Wickelbehälter das Kleidungsstück oder die Kleidungsstücke,
das bzw. die darin enthalten sind, vor der Beanspruchung und dem Abrieb, die durch
das Rührwerk und andere Innenteile einer Waschmaschine verursacht werden können.
Der elastische Wickelbehälter bietet ferner eine Erweiterbarkeit und Vielseitigkeit,
die bei anderen derartigen Vorrichtungen nicht vorhanden sind: Der elastische Wickelbehälter
ist nicht nur größer als Konkurrenzvorrichtungen, sondern weist auch eine
Reihe von Befestigungsmitteln (z. B. Schnappverschlüsse) auf, wodurch zwei
identische elastische Wickelbehälter über Schnappverschlüsse aneinander
befestigt werden können, um einen zusätzlichen elastischen Wickelbehälter
bereitzustellen, der das Doppelte des ursprünglichen Fassungsvermögens
des elastischen Wickelbehälters aufweist. Dadurch werden die Vorteile der vorliegenden
Erfindung hinsichtlich der Beibehaltung der Abmessungen weiter verbessert.
PRÜFVERFAHREN
Benetzungsprüfverfahren
Standardwaschbedingungen:
- Waschmaschine (Sears Kenmore-Reihe 90)
- Mittlerer Wasserstand (64 Liter (17 Gallonen))
- Kalte Wassertemperatur (15,5 °C (60 °F)) für Waschen und Spülen
- Bewegungseinstellung Extra Delicate
- 6-minütiger „Ultra Clean"-Waschzyklus
- 1 Spülung ausgewählt
Verfahren:
Benetzungsexperiment
- 1. Einen Pullover aus 100 % Wolle in den Kleidungsstückwickel legen. Die
Ärmel entlang den Seiten des Pullovers gerade nach unten legen (nicht in der
Mitte überkreuzen, um zu vermeiden, dass die Vorderseite des Pullovers bedeckt
wird, wodurch deren Benetzung beeinträchtigt würde).
- 2. Den Kleidungsstückwickel in der gewohnten Weise aufrollen.
- 3. Unter Anwendung der Standardwaschbedingungen die Waschmaschine einschalten
und füllen lassen.
- 4. Nach dem Füllen mit Wasser und dem Beginn der Bewegung den Kleidungsstückwickel
mit dem Pullover darin auf die Oberfläche des Wassers in der Maschine legen
(nicht eintauchen). (Durch dieses Benetzungsexperiment soll die Benetzung eines
Kleidungsstücks insofern in einem erschwerten Zustand gemessen werden, als
eine Benetzung in der Regel leichter erreicht werden kann, wenn der Kleidungsstückwickel
in den Waschbottich gelegt wird, bevor der Waschbottich mit Wasser gefüllt
wird.)
- 5. Am Ende des Waschzyklus beginnt die Maschine mit dem Ablassen des Wassers.
- 6. Nachdem das Wasser aus der Maschine abgelassen wurde, die Maschine ausschalten,
bevor der Schleuderzyklus beginnt.
- 7. Den Kleidungsstückwickel auf einen flachen Tisch legen und entrollen
oder entfalten.
- 8. Unmittelbar mit der Messung und Protokollierung der trockenen Bereiche an
der Vorderseite des Pullovers und an beiden Seiten der Arme beginnen (trockene Bereiche
erscheinen wesentlich heller als die nassen Bereiche). Die trockenen Bereiche werden
durch möglichst genaues Messen der Abmessungen der trockenen Bereiche anhand
einer Skala (Lineal) und Berechnen der Fläche jedes trockenen Bereichs gemessen.
- 9. Um einen ungefähren Prozentsatz an trockenen Bereichen zu berechnen,
die Summe der trockenen Bereiche durch die gemessene Fläche von Vorderseite
und Armen dividieren. Die Benetzungswirkung wird bestimmt, indem der Prozentsatz
an trockenen Bereichen von 100 % subtrahiert wird.
Schrumpfungsprüfverfahren – gesamtes Kleidungsstück
Dieses Verfahren dient zur Vorbereitung und Bewertung von gesamten
Kleidungsstücken zur Messung der Stoffschrumpfung.
Definitionen:
Abmessungsänderung (Dimensional Change, DC) – Änderungen
der Stofflänge oder -breite. Ausgedrückt als Prozentsatz der anfänglichen
Abmessung des Stoffs.
Schrumpfung – eine Abmessungsänderung, die zu einer Abnahme
der Länge oder Breite der Stoffprobe führt.
Verfahren:
Vorbereitung des Kleidungsstücks:
- 1. Drei verschiedene Arten von Kleidungsstücken zur Bewertung bestimmen
und beschaffen. Empfohlene Faserarten umfassen: Rayons, Rayon-Acetate, Seiden und
Wollen. Sowohl gewebte als auch gestrickte Stoffe sowie eine Vielfalt an Kleidungsstück-Gestaltungsarten
(Kleider, Blusen, Hosen, Blazer, Röcke) einschließen.
- 2. Vier Kleidungsstücke jeder Probe sollten verwendet werden, um die Genauigkeit
der Mittelung zu erhöhen.
- 3. Jedes Kleidungsstück mindestens 4 Stunden lang in einem Raum mit kontrollierter
Umgebung (21 °C (70 °F), 65 % relative Feuchtigkeit) durch Aufhängen
auf einen Kleiderbügel konditionieren. Wenn ein Kleidungsstück gewöhnlich
nicht auf einen Kleiderbügel gehängt wird, das Kleidungsstück auf
ein Sieb eines Konditionierungsgestells legen.
- 4. Mit wischfestem Markierungsstift oder Nähgarn Paare von Bezugspunkten
auf dem Kleidungsstück unter Verwendung von 27
bis 29 als Anleitung für die Position von Bezugspunkten
anbringen. In 27 ist die Position von Bezugspunkten
für eine Hose dargestellt. In 28 ist die Position
von Bezugspunkten für Hemden, Blusen und Pullover dargestellt. In
29 ist die Position von Bezugspunkten für Kleider
und Röcke dargestellt. Die Bezugspunkte verlaufen im Allgemeinen von einem
Teil des Kleidungsstücks zu dem entsprechenden gegenüberliegenden Teil
des Kleidungsstücks (z. B. von der Unterseite des Hosenbeins zur Oberseite
des Hosenbeins). Die genaue Position jedes Bezugspunkts ist nicht wichtig, da die
Abmessungsänderung des Kleidungsstücks gemessen wird und nicht absolute
Abmessungen der verschiedenen Teile des Kleidungsstücks. In der Regel stellen
die gewählten Bezugspunkte eine ganze Zahl dar (z. B. Zoll oder Zentimeter)
anstatt einer Zahl und eines Bruchteils einer Zahl. Jeder Bezugspunkt muss jedoch
von allen Rändern oder Nähten aus mindestens 2,5 cm (ein Zoll) nach innen
liegen.
- 5. Wenn das Kleidungsstück bei dem Versuch, die Bezugspunkte anzubringen,
verrutscht oder verschoben wird, das Kleidungsstück flach auf ein Brett legen
und mit Nadeln oder Heftzwecken auf dem Brett befestigen, ohne den Stoff zu dehnen.
- 6. Den Abstand zwischen jedem Paar von Markierungen auf den nächsten Millimeter
oder das nächste Sechzehntel eines Zolls genau messen und protokollieren. Diese
Abstände auf einem Blatt Papier in einer Spalte mit der Bezeichnung „A"
protokollieren.
Wasch-/Trocknungsanweisungen:
- 1. Nicht mehr als zwei Kleidungsstückwickel unter Standardwaschbedingungen
in die oben angegebene Waschmaschine legen.
- 2. Die Wassertemperatur auf 16 °C (60 °F), die Bewegung auf Extra
Delicate (Kenmore-Serie 90) und die Zykluseinstellung auf „6 minute Ultra
Clean" einstellen.
- 3. Den Wasserstand auf 64 l (17 Gallonen) (Medium bei Kenmore-Serie 90) einstellen
und die Maschine starten. Eine einzige Spülung auswählen.
- 4. Produkt hinzugeben.
- 5. Sobald der letzte Schleudergang vollständig beendet
ist, Wickel aus der Maschine herausnehmen und auf eine flache Oberfläche legen.
- 6. Wickel entrollen, Kleidungsstücke herausnehmen und folgendermaßen
trocknen:
– bei Rayon- und Rayon/Acetat-Fasern: im Trockner bei geringer Wärme
5-10 Minuten lang trocknen und anschließend aufhängen, um die Trocknung
abzuschließen;
– bei Seidenfasern: im Trockner ohne Wärme (Knitterschutz) 10 Minuten
lang trocknen und anschließend aufhängen, um die Trocknung abzuschließen;
und
– bei Wollfasern: flach auslegen oder hängend trocknen.
Messungen und Bewertung:
- 1. Nach Abschluss der Schrumpfungsprüfung jedes Kleidungsstück mindestens
4 Stunden lang in einem Raum mit kontrollierter Umgebung (21 °C (70 °F),
65 % relative Feuchtigkeit) durch Aufhängen auf einen Kleiderbügel konditionieren.
Wenn ein Kleidungsstück gewöhnlich nicht auf einen Kleiderbügel gehängt
wird, das Kleidungsstück auf ein Sieb eines Konditionierungsgestells legen.
- 2. Nach der Konditionierung jedes Kleidungsstück ohne Zugspannung auf eine
flache, glatte, horizontale Oberfläche legen. Wenn das Kleidungsstück
stark faltig ist und nicht flach ausgelegt werden kann, das Kleidungsstück
auf einem Brett befestigen, ohne den Stoff zu dehnen.
- 3. Den Abstand zwischen jedem Markierungspaar messen – diese in einer
Spalte mit der Bezeichnung „B" protokollieren. Kleine Falten sollten mit
dem Lineal abgeflacht werden.
- 4. Die Abmessungsänderung für jede Position auf dem Kleidungsstück
berechnen:
% DC = 100 (B – A)/A
wobei DC = Abmessungsänderung
A = Durchschnittliche ursprüngliche Abmessung
B = Durchschnittliche Abmessung nach Nassreinigung
Sowohl die ursprüngliche Abmessung (A) als auch die endgültige Abmessung
(B) sind die Durchschnittswerte der Messungen an jeder Position, die an den drei
Prüfkleidungsstücken durchgeführt wurden.
- 5. Für jede Art von Stoff und Kleidungsstück die durchschnittliche
Abmessungsänderung für jede Position auf dem Kleidungsstück protokollieren.
Schrumpfungsprüfverfahren – Stoffmuster
Dieses Verfahren wird zur Herstellung und Bewertung von Mustern zum
Messen der Stoffschrumpfung angewendet.
Definitionen:
Abmessungsänderung (Dimensional Change, DC) – Änderungen
der Stofflänge oder -breite. Ausgedrückt als Prozentsatz der anfänglichen
Abmessung des Stoffs.
Schrumpfung – eine Abmessungsänderung, die zu einer Abnahme
der Länge oder Breite der Stoffprobe führt.
Verfahren:
Musterherstellung:
- 1. Stoffe oder Kleidungsstücke zur Bewertung bestimmen und beschaffen.
- 2. Drei Muster der Größe 35,6 cm × 35,6 cm (14 Zoll × 14
Zoll) oder größer von jeder Stoffart für jedes Prüfbein ausschneiden.
- 3. Muster mindestens 4 Stunden lang in einem Raum mit kontrollierter Umgebung
(21 °C (70 °F), 65 % relative Feuchtigkeit) durch Legen der Muster flach
auf ein Sieb oder eine Ablage eines Konditionierungsgestells konditionieren.
- 4. Die Längs- und die Breitenrichtung des Musters bestimmen. Für Gewebe
siehe 30. Bei Strickstoffen die Garne untersuchen und
anhand von 31 die Längsrichtung bestimmen. Wenn
die Längs- und die Breitenrichtung des Stoffs nicht bestimmt werden können,
nur die Bereichsschrumpfung messen.
- 5. Mit wischfester Tinte jedes Muster mit drei Markierungspaaren im Abstand
von 25,4 cm (10 Zoll) parallel zur Länge des Musters und drei Markierungspaaren
parallel zur Breite des Stoffs markieren. Die Markierungen sollten in einem Abstand
von nicht weniger als 5,1 cm (2 Zoll) vom Rand des Musters erfolgen. Markierungspaare
in derselben Richtung sollten ungefähr einen Abstand von 12,7 cm (5 Zoll) aufweisen.
Eine Mustermarkierschablone ist in 32 zu finden.
- 6. Für jedes Markierungspaar den Abstand messen – diese auf einem
Blatt Papier in einer Spalte mit der Bezeichnung „A" protokollieren.
Messungen und Bewertung:
- 1. Nach Durchführung der Schrumpfungsprüfung die Stoffe mindestens
4 Stunden lang in einem Raum mit kontrollierter Umgebung (21 °C (70 °F),
65 % relative Feuchtigkeit) durch Legen der Muster flach auf ein Sieb oder eine
Ablage eines Konditionierungsgestells konditionieren.
- 2. Nach der Konditionierung jedes Muster ohne Zugspannung auf eine flache, glatte,
horizontale Oberfläche legen.
- 3. Den Abstand zwischen jedem Markierungspaar messen – diese in einer
Spalte mit der Bezeichnung „B" protokollieren. Falten sollten mit dem Lineal
abgeflacht werden.
- 4. Für jede Stoffart die durchschnittliche Änderung der Längs-
und Breitenabmessung berechnen:
% DC = 100 (B – A)/A
wobei DC = Abmessungsänderung
A = Durchschnittliche ursprüngliche Abmessung
B = Durchschnittliche Abmessung nach Nassreinigung
Sowohl die ursprüngliche Abmessung (A) als auch die endgültige Abmessung
(B) sind die Durchschnittswerte der Messungen, die in jeder Richtung an allen drei
Prüfmustern durchgeführt wurden.
- 5. Die durchschnittliche Änderung der Flächenabmessung für jede
Stoffart nach der folgenden Gleichung berechnen:
% DCFläche – 100 (BLängeBBreite
– ALängeABreite)/ALängeABreite
wobei DCFläche = Durchschnittliche Änderung der Flächenabmessung
ALänge = Durchschnittliche ursprüngliche Längenabmessung
ABreite = Durchschnittliche ursprüngliche Breitenabmessung
BLänge = Durchschnittliche Längenabmessung nach Nassreinigung
BBreite = Durchschnittliche Breitenabmessung nach Nassreinigung
Taber-Steifigkeit
Die zur Messung der Steifigkeit angewendete Prüfung ist das Taber-Prüfgerät
(ASTM D5342). Die Materialproben werden in zwei Richtungen gemessen -parallel zu
den Wickelgarnen und senkrecht dazu (parallel zu den Einschussfäden). Die Taber-Steifigkeit
wird für jede gemessene Richtung an vier Materialproben gemessen.
Damit ist die Beschreibung der Prüfverfahren abgeschlossen.