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Dokumentenidentifikation DE60126774T2 15.11.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001301247
Titel ANTRIEBSGERÄT FÜR INLINE-RACING-SKATES
Anmelder Verducci USA LLC, Westminster, Calif., US
Erfinder GLASS, Douglas, Westminster, PA 92083, US;
DAUGHTRIDGE, Ty Bennett, Vinton, VA 24179, US;
KAISER, Albert Merrell, Salem, VA 24153, US
Vertreter Murgitroyd & Company, 48149 Münster
DE-Aktenzeichen 60126774
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 19.06.2001
EP-Aktenzeichen 019484955
WO-Anmeldetag 19.06.2001
PCT-Aktenzeichen PCT/US01/19640
WO-Veröffentlichungsnummer 2002005908
WO-Veröffentlichungsdatum 24.01.2002
EP-Offenlegungsdatum 16.04.2003
EP date of grant 21.02.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.11.2007
IPC-Hauptklasse A63C 1/28(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse A63C 17/06(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Diese Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Inline-Skates.

Inline-Skating ist für die allgemeine Bevölkerung eine gängige und sehr beliebte Freizeitgestaltung. Zusätzlich zu Freizeit-Skating ist in den letzten paar Jahren eine andere Art von Inline-Skating, die als „Speed-Skating" bezeichnet wir, immer beliebter geworden. Innerhalb des allgemeinen Bereichs von „Speed-Skating" gibt es unterschiedliche Grade, bei denen sich eine Person beteiligen und an einem Wettbewerb teilnehmen kann.

Diese variierenden Stile und Wettbewerbsgrade beim Inline-Skating haben einen Bedarf an unterschiedlichen Klassen von Inline-Skates geschaffen. Eine Klasse der Inline-Skates wird für das Freizeit-Skating verwendet, eine andere Klasse wird für auf weniger Wettbewerb beruhenden Wettbewerben des Speed-Skatings verwendet und noch eine andere Klasse wird für olympiamäßige Wettbewerbe des Speed-Skatings verwendet. Diese unterschiedlichen Klassen der Inline-Skates werden entworfen, um die unterschiedlichen Skating-Bedürfnisse der einzelnen Anwender anzugehen.

Die Klasse der Inline-Skates, die für olympiamäßige Wettbewerbe verwendet werden, werden als Inline-Renn-Skates bezeichnet. Aufgrund der extrem auf Wettbewerb beruhenden Natur des olympiamäßigen Speed-Skatings wird ein Inline-Renn-Skate gewünscht, der die Geschwindigkeit eines Skaters maximiert.

Bis heute war niemand in der Lage, erfolgreich einen Inline-Renn-Skate mit einer antreibenden Wirkung vorzuführen, der in olympiamäßigen Rennwettbewerben erfolgreich verwendet werden kann. Bekannter Stand der Technik in dem Bereich der Inline-Skates, die entweder absichtlich oder von Natur aus ein antreibendes Bestandteil enthalten, sind U.S. Pat. Nr. 5,503,413; U.S. Pat. Nr. 5,586,774; U.S. Pat. Nr. 5,704,621 und U.S. Pat. Nr. 5,823,543. Während diese Vorrichtungen des Stands der Technik eine antreibendes Bestandteil enthalten, enthalten sie zudem ein stoßdämpfendes Bestandteil. In der Tat ist es dieses stoßdämpfende Merkmal, das das Hauptmerkmal vieler Vorrichtungen des Stands der Technik ist.

Trotz der Tatsache, dass die Vorrichtungen des Stands der Technik ein antreibendes Bestandteil enthalten, ist keine dieser Vorrichtungen für olympiamäßige Rennen des Speed-Skatings geeignet. Um Stöße erfolgreich zu dämpfen, sind die federnden Mittel der Vorrichtungen des Stands der Technik, seien es Federn oder andere, fähig, sowohl Kompressions- als auch Spannungskräfte wahrzunehmen. Wenn den federnden Mitteln der Vorrichtungen des Stands der Technik ermöglicht wird, komprimiert zu werden, dämpfen sie Energie des Skaters und haben sowohl einen wirkungslosen „Abstoß" als auch einen wirkungslosen antreibenden Effekt zur Folge. Die vorliegende Erfindung beseitigt diese Mängel.

Des Weiteren haben auf dem Gebiet des Rennens auf Eis-Skates Klapp-Skates in den vergangenen Jahren an Beliebtheit gewonnen. Aufgrund der Unterschiede bei der Physik des Eislaufens und des Inline-Skatings ist jedoch die Technologie von Eis-Klapp-Skates auf dem Gebiet der Inline-Skates nicht erfolgreich angewendet worden.

Raps, eine Firma aus den Niederlanden, hat ein Gestell für Inline-Klapp-Skates vorgeschlagen, allerdings weist das Gestell eine Anzahl an Mängel auf. Aufgrund dieser Mängel ist das Skate-Gestell von Raps für die olympiamäßigen Rennwettbewerbe nicht sehr effektiv. Als Folge dieser Mängel ist der Skate von Raps auf dem Markt wirtschaftlich gesehen nicht sehr erfolgreich. NL-C-1012195 offenbart ein Beispiel eines Inline-Skates mit einem federnden Element.

Folglich ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein neues Inline-Renn-Skate-Gestell bereitzustellen, das bei geringerer Anstrengung seitens des Skaters höhere Geschwindigkeiten ermöglicht.

Ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein neues Gestell für Inline-Renn-Skates bereitzustellen, das die Abstoßenergie, die von einem Skater ausgeübt wird, besser erfasst und diese Energie richtig umsetzt, um die Geschwindigkeit des Skaters zu maximieren.

Ein noch weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein neues Gestell für Inline-Renn-Skates bereitzustellen, das die Vorteile, die derzeit durch Eis-Klapp-Skates wahrgenommen werden, erfolgreich erfassen und anwenden kann.

Ein noch weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein neues Gestell für Inline-Renn-Skates bereitzustellen, das leicht und effizient gefertigt werden kann.

Ein noch weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein neues Gestell für Inline-Renn-Skates bereitzustellen, das von großer Lebensdauer und zuverlässiger Konstruktion ist.

Ein noch weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein neues Gestell für Inline-Renn-Skates bereitzustellen, das sowohl wirtschaftlich als auch in olympiamäßigen Inline-Rennwettbewerben erfolgreich sein wird.

Ein noch weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein neues Gestell für Inline-Renn-Skates bereitzustellen, das ein federndes Mittel umfasst, das als ein wirksames Antriebsbestandteil wirkt, ohne unnötigerweise irgendeinen Energieaufwand des Skaters zu dämpfen.

Diese Ziele und andere, die aus der folgenden detaillierten Beschreibung offensichtlich werden, werden durch die vorliegende Erfindung, wie in den Patentansprüchen definiert, erzielt.

Das Radgestell kann ein einteiliges oder zweiteiliges Gestell sein. Wenn das Gestell zweiteilig ist, weist es eine linke Seitenplatte und eine rechte Seitenplatte auf; wobei jede der linken und der rechten Seitenplatte ein Oberteil, ein Unterteil, eine Vielzahl von Radachslöchern nahe dem Unterteil und ein Schwenkmittel nahe dem Oberteil zum schwenkbaren Verbinden eines Hebels mit dem Radgestell aufweist; wobei das Radgestell auch ein Mittel zum Verbinden eines federnden Elements aufweist.

Der Hebel weist ein Schwenkmittel, das zum schwenkbaren Verbinden des Hebels mit dem Radgestell vor der Mitte des Hebels lokalisiert ist, ein Mittel zum Verbinden eines federnden Elements mit dem Hebel und ein Mittel zum Verbinden eines Stiefels mit dem Hebel auf. Vorzugsweise ist der Schwenkungspunkt an einem Punkt lokalisiert, unter den eher die Sohle des Stiefels als die Kappe des Stiefels passen würde, wie es bei Vorrichtungen des Stands der Technik der Fall ist. Der Hebel weist in Bezug auf das Gestell eine Nullstellung auf, die die Stellung ist, wo sich das Gewicht des Skaters zu dem Schwenkpunkt nicht nach vorne befindet, d. h. die Stellung, wo das federnde Element tendenziell den Hebel hält. Der Hebel ist vorzugsweise konstruiert, um einen hinteren Teilabschnitt aufzuweisen, der nach unten abgewinkelt ist, der auch als ein gegenläufig gedrehter Hebel bekannt ist.

Das federnde Element steht immer unter Spannung, um die Vorrichtung in der Nullstellung zu halten oder die Vorrichtung aus einer gedrehten Stellung in die Nullstellung zurückzuführen. Das bevorzugte federnde Element ist eine Schraubenfeder aus Metall, kann jedoch auch ein Gummielement sein.

Vorzugsweise befindet sich das Mittel des Radgestells zum Verbinden des federnden Elements an der Vorrichtung weiter hinten als das Mittel des Hebels zum Verbinden des federnden Elements, wenn sich die Vorrichtung in der Nullstellung befindet; wobei sich das Mittel des Hebels zum Verbinden des federnden Elements nahe der Mitte des Hebels befindet. Die Richtung des federnden Elements in einem nach oben gerichteten Winkel zu der Vorderseite der Vorrichtung hin, an dem Oberteil mit dem Hebel verbunden, verleiht eine bessere Leistung gegenüber Federkonfigurationen des Stands der Technik, die entweder vertikal oder in einem nach unten gerichteten Winkel zu der Vorderseite hin verliefen.

Vorzugsweise weist der Hebel ein linkes und ein rechtes Mittel zum Verbinden eines federnden Elements auf. Bei den Ausführungsformen mit zweiteiligem Gestell kann jeweils die linke und die rechte Seitenplatte des Radgestells ein Mittel zum Verbinden eines federnden Elements aufweisen oder es kann ein einziges mittiges Mittel zum Verbinden des federnden Elements vorhanden sein.

Vorzugsweise beinhaltet das federnde Element ein linkes und ein rechtes federndes Seitenelement, zum Beispiel eine linke und eine rechte Schraubenfeder.

Das Mittel der linken und der rechten Seite des Hebels zum Verbinden eines federnden Elements kann eine einzelne Welle sein, die fähig ist, daran befestigte Schraubenfedern aufzuweisen. Das Mittel der linken und der rechten Seitenplatte zum Verbinden des federnden Elements können Löcher sein, durch die sich eine Welle, die fähig ist, daran befestigte Schraubenfedern aufzuweisen, erstreckt.

Die Schwenkmittel der linken und der rechten Seitenplatte zum schwenkbaren Verbinden mit dem Hebel können Zapfenlöcher sein. Die Schwenkmittel des Hebels zum schwenkbaren Verbinden mit dem Radgestell sind ebenfalls Zapfenlöcher, die nach den Zapfenlöchern des Radgestells ausgerichtet sind, wobei sich eine Welle durch diese erstreckt.

Die Vorrichtung weist einen Stiefel mit einem Fußrücken, einer Ferse und einem Ballen auf, der durch Eingriffslöcher mit dem Hebel verbunden ist. Vorzugsweise weist die Vorrichtung fünf Räder auf, kann jedoch so wenig wie drei und so viel wie sieben aufweisen. Die Räder sind durch Radachsen, die sich durch die Radachslöcher des Gestells erstrecken, an dem Radgestell montiert. In der Nullstellung kontaktiert der Hebel vorzugsweise eine sich nach oben erstreckende Oberfläche des Radgestells oder ein Stoppmittel, das an dem Gestell befestigt ist.

1 ist eine Seitenrissansicht der Erfindung, wobei eine Antriebsvorrichtung für Inline-Renn-Skates und ein Stiefel und Räder in gestrichelten Linien gezeigt sind.

2 ist eine Seitenrissansicht der Antriebsvorrichtung für Inline-Renn-Skates in der Nullstellung.

3 ist eine Seitenrissansicht der Antriebsvorrichtung für Inline-Renn-Skates in einer gedrehten Stellung.

4 ist eine auseinander gezogene Ansicht des Radgestells der Antriebsvorrichtung für Inline-Renn-Skates, wobei seine Gestelllagerbestandteile und die hinteren Schwenkwellenbestandteile gezeigt sind.

5 ist eine auseinander gezogene Ansicht des Radgestells der Antriebsvorrichtung für Inline-Renn-Skates, wobei seine Radverbindungsbestandteile gezeigt sind.

6 ist eine auseinander gezogene Ansicht des Radgestells und des Hebels der Antriebsvorrichtung für Inline-Renn-Skates, wobei seine schwenkbaren Verbindungsbestandteile gezeigt sind.

7 ist eine Hinteransicht der Antriebsvorrichtung für Inline-Renn-Skates.

Die Figuren beschreiben lediglich zu Darstellungszwecken eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Ein Fachmann wird aus der folgenden Erörterung leicht erkennen, dass alternative Ausführungsformen der Strukturen und Verfahren, die hierin dargestellt sind, eingesetzt werden können, ohne von den Prinzipien der hierein beschriebenen Erfindung abzuweichen.

1 stellt einen Inline-Renn-Skate 1 dar, der ein Radgestell 2 umfasst, an dem zum Drehen in einer gemeinsamen Ebene eine Vielzahl von Rädern 3 montiert sind. Der Skate 1 umfasst auch einen Hebel 4 und einen Stiefel 5, wobei der Stiefel 5 an dem Hebel 4 befestigt ist. Der Skate 1 umfasst ferner ein federndes Element 35, das in der dargestellten Ausführungsform zwei Schraubenfedern 35 (7) sind, und das mit dem Hebel 4 und mit dem Radgestell 2 verbunden ist.

Unter Bezugnahme auf 2 ist die Vorrichtung 38 in der Nullstellung dargestellt. Die Federn 35 sind von hinten nach vorne in einem nach oben gerichteten Winkel ausgerichtet. In 3 befindet sich die Vorrichtung 38 in einer gedrehten Stellung, wobei die Federn unter einer erhöhten Spannung stehen, die von dem nach vorne gerichteten Gewicht des Skaters auf den Stiefel verursacht wird. Die Schraubenfedern 35 stehen immer unter Spannung, um die Vorrichtung 38 in der Nullstellung zu halten oder sie aus einer gedrehten Stellung in die Nullstellung zurückzuführen.

Nun, unter Bezugnahme auf 4 weist das Radgestell 2 eine linke Seitenplatte 7 und eine rechte Seitenplatte 8 auf, die symmetrisch und parallel zueinander sind, wobei jede Platte 7, 8 ein vorderes Zapfenloch 9, ein hinteres Zapfenloch 10, zwei Gestellstützlöcher 11, eine Vielzahl von Radachslöchern 12 und eine sich nach oben erstreckende Kontaktoberfläche 13 aufweist. Jede Platte 7, 8 weist auch zwei sich nach innen erstreckende Rohre 18 des Gestelllagers, ein sich nach innen erstreckendes vorderes Schwenkrohr 19 und ein sich nach innen erstreckendes hinteres Schwenkrohr 20 auf.

Beim Zusammenbauen des Radgestells 2 werden die linke 7 und die rechte 8 Seitenplatte ausgerichtet, so dass die sich nach oben erstreckende Kontaktoberfläche 13, die Rohre 18-20 und die Löcher 9-12 jeder Platte 7, 8 nach dem entsprechenden Rohr 18-20, dem Loch 9-12 oder der Kontaktoberfläche 13 auf der gegenüberliegenden Platte 7, 8 ausgerichtet sind. Die linke 7 und die rechte 8 Platte werden dann aneinandergefügt, bis die Rohre 18-20 und die Kontaktoberfläche 13 jeder Platte 7, 8 mit dem entsprechenden Rohr 18-20 oder der Kontaktoberfläche 13 der gegenüberliegenden Platte 7, 8 (6) in Kontakt stehen. Eine Welle 31 des Gestelllagers erstreckt sich dann durch jedes der Löcher 11 des Gestelllagers und die Rohre 18 des Gestelllagers der linken 7 und der rechten 8 Platte, bis sie in etwa den Ebenen, die durch die linke 7 und die rechet 8 Seitenplatte gebildet werden, egalisiert ist. Dies behält die linke 7 und die rechte 8 Seitenplatte zusammen und hilft, dem Radgestell 2 Stabilität bereitzustellen.

Nun, unter Bezugnahme auf 5 wird die Vielzahl von Rädern 3 durch das folgende Verfahren jeweils an dem Radgestell 2 montiert. Das Bohrloch 16 von jedem Rad 3 wird nach seinem entsprechenden Radachsloch 12 auf der linken 7 und der rechten 8 Seitenplatte ausgerichtet. Ein Achsgewindeeinsatz 14 erstreckt sich durch diese. Ein Achsbolzen 15 erstreckt sich dann durch das Radachsloch 12 der linken Seitenplatte 7 und wird gewindet mit einem entsprechenden Achsgewindeeinsatz 14 in Eingriff gebracht. Dies sichert jedes Rad 3an seiner korrekten Verwendungsstelle auf dem Radgestell 2 (1).

6 zeigt den Hebel 4 und wie er schwenkbar mit dem Radgestell 2 verbunden ist. Der Hebel 4 weist eine Fußplatte 22, vertikale Führungsplatten 23 und vertikale Seitenplatten 39 auf. Bei der dargestellten bevorzugten Ausführungsform weist der Hebel einen hinteren, gegenläufig gedrehten Teilabschnitt 45 auf, der angepasst ist, um zu der Ferse des Stiefels 5 zu passen, so dass die Ferse niedriger ist und der Stiefel hinten leicht gewinkelt ist. Jede vertikale Seitenplatte 39 weist ein Zapfenloch 24 und ein Federwellenloch 26 auf, das nach dem entsprechenden Loch 24, 26 der gegenüberliegenden vertikalen Seitenplatte 39 ausgerichtet ist. Die Fußplatte 22 weist drei Befestigungsschlitze 25 zum Verbinden eines Stiefels 5 und zwei Federverbindungszwischenräume 27 auf, die aus ihrer Oberfläche herausgeschnitten sind.

Bei dem schwenkbaren Verbinden des Hebels 4 mit dem Radgestell 2 werden zwei Unterlegscheiben 40 mit einem erweiterten Rohr 41 und einem Unterlegscheibenloch 42 verwendet. Das erweiterte Rohr 41 jeder Unterlegscheibe 41 wird in das entsprechende Zapfenloch 24 des Hebels 4 gepasst, so dass das Zapfenloch 24 auf dem erweiterten Rohr 41 der Unterlegscheibe 40 aufliegt. Die Unterlegscheibenlöcher 42 werden dann nach den vorderen Zapfenlöchern 9 der linken 7 und der rechten 8 Seitenplatte des Radgestells 2 ausgerichtet und eine vordere Schwenkwelle 28 mit Rillen 29 erstreckt sich durch diese. Die vordere Schwenkwelle 28 erstreckt sich durch diese, bis sich beide ihrer Rillen 29 über das erweiterte Rohr 41 der entsprechenden Unterlegscheibe 40 erstrecken. Ein U-förmiger Arretierstift 43 wird dann an der vorderen Schwenkwelle 28 in jeder ihrer Rillen 29 gesichert. Dies behält die vordere Schwenkwelle 28 an ihrer korrekten Verwendungsstelle, während die schwenkbare Verbindung stabilisiert wird.

Darüber hinaus erstreckt sich eine Federwelle 30 durch die Federwellenlöcher 26 der vertikalen Seitenplatten 39 des Hebels 4, bis die Federwelle 30 so gestellt ist, dass sich ihre Rillen 32 direkt unter einem entsprechenden Federverbindungszwischenraum 27 der Fußplatte 22 befinden. In ähnlicher Weise erstreckt sich eine hintere Schwenkwelle 33 durch die Verbindungslöcher 10 des federnden Mittels und durch die sich nach innen erstreckenden Verbindungsrohre 20 des federnden Mittels der linken 7 und der rechten 8 Seitenplatte (4). Die hintere Schwenkwelle 33 ist so gestellt, dass ihre Rillen 34 aus den Ebenen, die durch die linke 7 und die rechte 8 Seitenplatte gebildet werden, herausragen (7).

Nun, unter Bezugnahme auf 7 ist das federnde Element 35 der Vorrichtung 38 zwei Schraubenfedern 35 auf der Außenseite des Gestells 7, 8. Es wurde festgestellt, dass es von Vorteil ist, wenn die federnden Elemente eher auf der Außenseite des Gestells als auf der Innenseite sind, wie es in Vorrichtungen des Stands der Technik verwendet wird. Die federnden Elemente können eher Gummibänder oder hydraulische Dämpfer als Federn aus Metall sein, wie sie in 7 dargestellt sind. Ein Ende jeder Schraubenfeder 35 ist mit dem gerillten Teilabschnitt 34 der hinteren Schwenkwelle 33 verbunden, während das andere Ende an dem entsprechenden gerillten Teilabschnitt 32 der Federwelle 30 des Hebels 4 befestigt ist. Das Gestell kann eher einteilig, gespritzt oder maschinell bearbeitet sein als das zweiteilige Gestell, das in 7 als die Elemente 7 und 8 dargestellt ist.

Unter Bezugnahme auf 3 kann der Hebel 4 gegen die Kraft der Schraubenfedern 35 um die vordere Schwenkwelle 28 gedreht werden, was verursacht, dass die Schraubenfedern 35 mehr geneigt sind und unter erhöhter Spannung stehen. Die Spannung der Schraubenfedern 35 führt den Hebel 4 tendenziell in eine Ebene des Kontakts 37 mit einem Stoppstück 44 (2), das an den sich nach oben erstreckenden Kontaktoberflächen 13 der linken 7 und der rechten 8 Seitenplatte des Radgestells 2 (6) befestigt ist, zurück. Wenn sich der Hebel 4 in dieser Kontaktstellung befindet, gilt, dass sich die Vorrichtung 38 in der Nullstellung (4) befindet. Sogar in der Nullstellung stehen die Schraubenfedern 35 unter Spannung und weisen immer noch eine Neigung auf.

Die vorangehende Erörterung offenbart und beschreibt lediglich beispielhafte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung. Wie von dem Fachmann erkannt werden wird, kann die Erfindung in anderen spezifischen Formen ausgeführt sein, ohne von dem Sinn oder den essentiellen Charakteristiken davon abzuweichen. Demgemäß soll die Offenbarung der vorliegenden Erfindung den Bereich der Erfindung, der in den folgenden Patentansprüchen dargelegt ist, veranschaulichen, jedoch nicht beschränken.


Anspruch[de]
Eine Antriebsvorrichtung für Inline-Skates, die Folgendes beinhaltet:

ein federndes Element (35);

ein Radgestell (2) mit einer linken Seitenplatte (7) und einer rechten Seitenplatte (8); wobei jede der linken und der rechten Platte ein Oberteil, ein Unterteil, eine Vielzahl von Radachslöchern (12) nahe dem Unterteil und ein Schwenkmittel (9) nahe dem Oberteil zum schwenkbaren Verbinden eines Hebels (4) mit dem Radgestell aufweist; wobei das Radgestell auch ein Mittel (33, 34) zum Verbinden des federnden Elements aufweist;

einen Hebel (4) mit einem Schwenkmittel (28), das zum schwenkbaren Verbinden des Hebels mit dem Radgestell vor der Mitte des Hebels lokalisiert ist, ein Mittel (30) zum Verbinden des federnden Elements mit dem Hebel und ein Mittel zum Verbinden eines Stiefels mit dem Hebel;

wobei das Schwenkmittel der linken und der rechten Seite den Hebel mit Bezug auf das Radgestell in einer festen Translationsstellung schwenkbar mit dem Radgestell verbindet;

wobei die Vorrichtung eine Nullstellung aufweist, das federnde Element immer unter Spannung steht, um die Vorrichtung in der Nullstellung zu halten oder die Vorrichtung aus einer gedrehten Stellung in die Nullstellung zurückzuführen;

dadurch gekennzeichnet, dass

sich das Mittel (33, 34) des Radgestells zum Verbinden des federnden Elements an der Vorrichtung weiter hinten befindet als das Mittel (30) des Hebels zum Verbinden des federnden Elements, wenn sich die Vorrichtung in der Nullstellung befindet.
Antriebsvorrichtung für Inline-Skates gemäß Anspruch 1, wobei sich das Mittel (30) des Hebels zum Verbinden des federnden Elements nahe der Mitte des Hebels befindet. Antriebsvorrichtung für Inline-Skates gemäß Anspruch 1, die ferner Folgendes beinhaltet:

zwei federnde Elemente (35), die direkt mit dem Mittel des Hebels zum Verbinden der zwei federnden Elemente verbunden sind.
Antriebsvorrichtung für Inline-Skates gemäß Anspruch 3, wobei das oder jedes federnde Element (35) Schraubenfedern, Bandfedern oder Gummibänder sind. Antriebsvorrichtung für Inline-Skates gemäß Anspruch 1, wobei die Nullstellung durch das Kontaktieren des Hebels (4) oder eines Fortsatzes davon mit sich nach oben erstreckenden Oberflächen der linken (7) und der rechten Seitenplatte (8) des Radgestells oder eines Stoppmittels, das an den sich nach oben erstreckenden Oberflächen der linken und der rechten Seitenplatte des Radgestells befestigt ist, bestimmt wird. Antriebsvorrichtung für Inline-Skates gemäß Anspruch 1, wobei das Mittel (30) des Hebels zum Verbinden eines federnden Elements eine Welle ist. Antriebsvorrichtung für Inline-Skates gemäß Anspruch 1, wobei das Mittel (33, 34) des Radgestells zum Verbinden eines federnden Elements Löcher beinhaltet, durch die sich eine Welle erstreckt. Antriebsvorrichtung für Inline-Skates gemäß Anspruch 1, wobei die Schwenkmittel (9) der linken (7) und der rechten (8) Seitenplatte zum schwenkbaren Verbinden mit dem Hebel (4) Zapfenlöcher sind; wobei die Schwenkmittel des Hebels zum schwenkbaren Verbinden mit dem Radgestell Löcher sind, die in etwa mit den Zapfenlöchern der linken und der rechten Seitenplatte, durch die sich eine Welle erstreckt, zusammenpassen. Antriebsvorrichtung für Inline-Skates gemäß Anspruch 1, wobei ein Stiefel (5), der eine Ferse, einen Fußrücken und einen Ballen aufweist, an dem Hebel (4) gesichert ist, wobei der Hebel eine Vorderseite, eine Mitte und eine Hinterseite aufweist; wobei das Stiefelverbindungsmittel des Hebels ein Balleneingriffsloch (25) nahe der Vorderseite und zwei Ferseneingriffslöcher (25) nahe der Hinterseite aufweist. Antriebsvorrichtung für Inline-Skates gemäß Anspruch 1, wobei eine Vielzahl von Rädern (3) durch Radachsen, die sich durch die Vielzahl von Radachslöchern erstrecken, montiert ist. Antriebsvorrichtung für Inline-Skates gemäß Anspruch 10, wobei die Anzahl an Rädern, die an der Vorrichtung montiert sind, und die Anzahl an Radachslöchern fünf beträgt. Antriebsvorrichtung für Inline-Skates gemäß Anspruch 1, wobei ein Stiefel (5) durch ein Balleneingriffsloch (25) und zwei Ferseneingriffslöcher (25) an dem Hebel (4) befestigt ist; wobei fünf Räder (3) durch Radachsen, die sich durch die Radachslöcher erstrecken, an der Vorrichtung montiert sind; wobei die Schwenkmittel (28) des Hebels zum Verbinden mit dem Radgestell Löcher sind, die mit den Zapfenlöchern (9) der linken (7) und der rechten (8) Seitenplatte zusammenpassen, wobei der Hebel und das Radgestell schwenkbar mittels einer Welle, die sich durch die Löcher des Hebels und die Zapfenlöcher der linken und der rechten Seitenplatte erstreckt, verbunden sind; wobei das federnde Element (35) eine linke und eine rechte Schraubenfeder beinhaltet, wobei das Mittel (30) des Hebels zum Verbinden der federnden Elemente eine Welle ist, die nahe der Mitte des Hebels lokalisiert ist; und wobei das Mittel (33, 34) der rechten und der linken Seitenplatte zum Verbinden der federnden Elemente Zapfenlöcher sind, durch die sich eine Welle erstreckt. Vorrichtung gemäß Anspruch 12, wobei der Hebel (4) gegenläufig gedreht wird, um einen hinteren Teilabschnitt aufzuweisen, der nach unten abgewinkelt ist, wobei der hintere Teilabschnitt angepasst ist, um die Ferse des Stiefels (5) aufzunehmen. Vorrichtung gemäß Anspruch 13, wobei der Zapfen (28) so lokalisiert ist, dass sich, wenn der Hebel mit einem Stiefel in Eingriff steht, das Schwenkmittel unter der Sohle des Stiefels (5) befindet. Vorrichtung gemäß Anspruch 14, wobei das Gestell (2) einteilig ist und gespritzt oder maschinell bearbeitet ist.






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