Technischer Bereich der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft den Bereich der Lautsprecher und
insbesondere eine tragbare Kommunikationsvorrichtung, die zwei flache Plattenlautsprecher
kombiniert mit einer Kommunikationseinheit nutzt, wobei zumindest eine Kommunikationseinheit
eine Antenne ist.
Beschreibung des Standes der Technik
Es gibt einen Trend innerhalb des Bereichs der tragbaren Kommunikationsvorrichtungen,
diese Vorrichtungen so klein wie möglich auszuführen. Um dies zu erreichen,
gibt es beständige Anstrengungen seitens der Hersteller solcher Vorrichtungen,
den Raum so effizient wie möglich auszunutzen. Die Entwicklung der Elektronik
hat es möglich gemacht, die Komponenten der Endgeräte zur miniaturisieren,
wobei die Endgeräte gleichzeitig in der Lage sind, erweiterte Funktionen und
Dienste anzubieten. Die Entwicklung neuer Übertragungsschemen, die so genannte
dritte Generation von Mobilsystemen, die vor der Tür steht, und die vierte
Generation, die 10 Jahre später erwartet wird, bietet auch die Möglichkeit,
erweiterte Daten zu den drahtlosen Kommunikationsendgeräten zu übertragen,
so wie etwa Echtzeitvideo.
Um von den Möglichkeiten des Übertragungssystems zu profitieren,
wird die zukünftige Generation von Telefonen eine große Anzeige haben,
um Multimediausgaben und -eingaben zu ermöglichen, und die Bildqualität
wird von großer Wichtigkeit sein. Dennoch muss das Tastenfeld oder die Tastatur
groß genug sein, um Leuten das Drücken einer Taste zeitgerecht zu ermöglichen.
Mit der Entwicklung der Kommunikationssysteme und den Möglichkeiten der Multimediafunktionen
steigen auch die die Anforderungen an die Tonqualität aus den Endgeräten.
Bei der nächsten Generation der Endgeräte, die WCDMA Techniken verwenden,
wird es möglich sein, ein breiteres Audiofrequenzband zu nutzen. Der Lautsprecher
des Endgeräts kann auch als Klingel anstatt eines herkömmlichen Summers,
für Einfachton- oder Mehrtonklingelsignale und als ein in die Rückseite
des Telefons montierter Freisprech-Lautsprecher verwendet werden. Normalerweise
werden diese Funktionen durch einen in die Rückseite des Telefons montierten
zweiten Lautsprecher erfüllt, aber es gibt kombinierte Lautsprecher für
zwei oder alle drei dieser Funktionen.
Bei einem herkömmlichen Kommunikationsendgerät nach dem
Stand der Technik ist ein Audioendausgabe auf der Frontseite des Endgeräts
oberhalb der Anzeige mit dem Lautsprecher unmittelbar hinter der Ausgabe montiert.
Das bedeutet, dass auch wenn die kleinsten heutzutage verfügbaren Lautsprecher
mit einen Durchmesser von ungefähr 13 mm verwendet werden, das Endgerät
ungefähr um dieses länger in seiner Längsausdehnung wäre, als
es der Fall wäre, wenn nur der Anzeige und/oder die Tastatur die Länge
des Endgeräts bestimmen würden. Die Antenne des Endgeräts wird allgemein
an dem oberen Abschnitt der Rückseite des Endgeräts angeordnet, wobei
die untere Rückseite von einer Batterie eingenommen wird. Das Anordnen des
Lautsprechers hinter der Anzeige würde deshalb die Dicke des Endgeräts
vergrößern, da dieses mit der Antenne um den entsprechenden Platz konkurrieren
würde.
Wie oben erwähnt, weist beinahe jedes Telefon heutzutage die
Lautsprecherposition in den oberen Teilen der Vorderseite des Endgeräts über
der Anzeige und der Tastatur auf. Dies bedeutet, dass die Höhe des Lautsprechers,
der Anzeige und der Tastatur die Länge des Telefons bestimmen. Da die Leistungsfähigkeit
des Lautsprechers stark von den Abmessungen abhängt, führt die Reduzierung
der Lautsprechergröße zu einer weniger guten Akustik. Auch besteht ein
allgemeiner Wunsch, größere Anzeigen in den Kommunikationsendgeräten
zu haben, nicht einfach nur breitere, sondern auch längere, und mit dem allgemeinen
Aufbau der Tastatur, den die Leute gewöhnt sind, kann die Höhe des Endgeräts
grundsätzlich nicht mehr als heutzutage reduziert werden, ohne dass sich daraus
Nachteile für die Anzeige oder die Tastatur ergeben.
Auch gibt es einen Trend im Bereich der tragbaren Kommunikationsendgeräte
und insbesondere im Bereich der Mobiltelefone, die Antenne in das Telefon selbst
einzubauen, um die Größe des Telefons zu reduzieren.
In der US 2002/0137478, erteilt der NEC Viewtechnology, wird ein Aufbau
Vorgeschlagen, bei dem der Lautsprecher und auch das Mikrophon auf die Rückseite
des Endgeräts verlegt werden. Die Veröffentlichung bezieht sich hauptsächlich
auf so genannte Klappaufbauten (Muschelschalendesign), aber ist genauso anwendbar
für Standard-Stabaufbau-Endgeräte. Der Lautsprecher und das Mikrophon
sind Vorrichtungen, die identisch zu flachen Paneltyp-Lautsprechern sind. Wenn das
Endgerät für eine Sprachverbindung benutzt wird, wird einer der flachen
Panellautsprecher als Mikrophon verwendet. Bei einem ersten Ausführungsbeispiel
ist das Telefon ein Klappaufbautelefon, bei dem beide Lautsprecher an der Rückseite
der zwei durch ein Scharnier verbundenen Abschnitte vorgesehen sind, abgewand zu
der Anzeige des Telefons. Beim zweiten Ausführungsbeispiel ist ein Standard-Stabtypendgerät
dargestellt, bei dem beide Lautsprecher an derselben Seite des Endgeräts und
auf der Seite vorgesehen sind, auf der die Anzeige vorgesehen ist, und bei dem die
Anzeige und die Tastatur zwischen den zwei flachen Paneellautsprechern vorgesehen
sind. Diese Vorrichtungen bewirkt eine gewisse Größenreduzierung wegen
der doppelten Verwendung des Mikrophons als Antenne, aber da das Mikrophon klein
ist, kann eine gute Stereoleistung kaum erreicht werden. Der tatsächlich eingesparte
Platz ist deswegen auch begrenzt.
Die US 2003/068056 beschreibt ein Mobiltelefon mit einem Anzeigefenster,das
als Lautsprecher zusammen mit Tonübertragern wirkt, die auch als Lautsprecher
funktionieren, wobei der Anzeigefenster-Lautsprecher ein flacher Paneellautsprecher
sein kann. Die Anzeige wird mit 1 KHz und mehr betrieben, während die Übertrager
den unteren Frequenzbereich verwenden.
WO 03/003505 beschreibt ein Mobiltelefon mit einem flachen Paneellautsprecher
kombiniert mit einer Antenne oder in der Hülle des Telefons vorgesehen. WO
02/50944 beschreibt auch das Kombinieren eines Lautsprechers mit einer Antenne in
einem Kommunikationsendgerät.
Es besteht daher ein Bedürfnis eine Zwei-Lautsprecherlösung
für eine tragbare Kommunikationsvorrichtung vorzusehen, wobei die Größe
der Vorrichtung noch weiter verringert werden kann, während gleichzeitig ein
guter Stereoton ermöglicht wird.
Zusammenfassung der Erfindung
Die vorliegende Erfindung ist auf die Lösung des Problems gerichtet,
eine tragbare Kommunikationsvorrichtung vorzusehen, wobei der verfügbare Raum
im Inneren der Vorrichtung auf effizientere Weise genutzt wird, während gleichzeitig
eine Stereotonwiedergabe ermöglicht wird.
Es ist daher ein Gegenstand der vorliegenden Erfindung, eine tragbare
Kommunikationsvorrichtung vorzusehen, bei der der verfügbare Raum im Inneren
auf effizientere Weise genutzt wird, während zugleich eine Stereotonwiedergabe
ermöglicht wird.
Entsprechend einem ersten Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung
wird diese Aufgabe durch eine tragbare Kommunikationsvorrichtung mit zumindest einer
ersten Kommunikationseinheit in Form eines ersten Antennenelements, das an einer
ersten flachen Platte vorgesehen ist, wobei die flache Platte dazu eingerichtet
ist, als ein tonerzeugender Lautsprecher zu wirken, und zumindest einer zweiten
Kommunikationseinheit in Form einer an oder in einer zweiten flachen Platte vorgesehenen
Anzeige, wobei die zweite flache Platte auch dazu eingerichtet ist, als ein Lautsprecher
zu wirken, wobei eine Tonöffnung nahe dem ersten Antennenelement vorgesehen
ist und die Kommunikationseinheiten sowie die entsprechenden flachen Platten an
voneinander abgewandten Seiten der tragbaren Kommunikationsvorrichtung vorgesehen
sind, gelöst.
Ein zweiter Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist auf eine
tragbare Kommunikationsvorrichtung gerichtet, die die Merkmale des ersten Gesichtspunkts
umfasst, und lediglich ein Gehäuse aufeist.
Ein dritter Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist auf eine
tragbare Kommunikationsvorrichtung gerichtet, die die Merkmale des ersten Gesichtspunkts
umfasst, wobei jede Platte einen Erreger so angeordnet hat, dass dieser Vibrationen
auf die jeweilige Platte überträgt.
Ein vierter Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist auf eine
tragbare Kommunikationsvorrichtung gerichtet, die die Merkmale des ersten Gesichtspunkts
umfasst, wobei jede Platte aus Isoliermaterial besteht.
Ein fünfter Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist auf
eine tragbare Kommunikationsvorrichtung gerichtet, die die Merkmale des vierten
Gesichtspunkts umfasst, wobei zumindest eine Platte aus Kunststoffmaterial hergestellt
ist
Ein sechster Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist auf eine
tragbare Kommunikationsvorrichtung gerichtet, die die Merkmale des vierten Gesichtspunkts
umfasst, wobei zumindest eine Platte aus Keramikmaterial hergestellt ist.
Die Erfindung hat die folgenden Vorteile. Sie ermöglicht es,
einen guten Stereoton vorzusehen, während gleichzeitig eine effiziente Nutzung
des Platzes in der Vorrichtung ermöglicht wird.
Es sollte betont werden, dass der Ausdruck „umfasst", wenn
er in dieser Beschreibung verwendet wird, dazu verwendet wird, das Vorhandensein
der angegebenen Merkmale, Größen, Schritte oder Komponenten zu beschreiben,
jedoch nicht, um das Vorhandensein oder Hinzufügen von einem oder mehreren
anderen Merkmalen, Größen, Schritte oder Komponenten oder Gruppen von
diesen auszuschließen.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Die vorliegende Erfindung wird nun mit Bezug auf die beigefügten
Zeichnungen detaillierter beschrieben, bei denen:
1 schematisch eine Frontseitenansicht eines erfindungsgemäßen
Stabtyp-Telefons,
2 schematisch eine Rückseitenansicht des Telefons
der 1 unterhalb der Abdeckung des Telefons,
3 eine Seitenansicht des Inneren des Telefons in
1 und 2 und
4 eine Vorderansicht der Vorderseite des Telefons unter
der Abdeckung des Telefons zeigt.
Detaillierte Beschreibung der Ausführungsbeispiele
Eine tragbare erfindungsgemäße Kommunikationsvorrichtung
wird nun mit Bezug auf ein Mobiltelefon beschrieben, das eine bevorzugte Variante
der Erfindung ist. Das Telefon ist weiterhin bevorzugt ein so genanntes Stabtyp-Telefon,
d.h. ein Telefon mit lediglich einem Gehäuse oder einem Gehäuse, das alle
Komponenten des Telefons enthält. Die tragbare Kommunikationsvorrichtung kann
von einem anderen Typ einer solchen Vorrichtung sein, wie ein drahtloses Telefon,
ein Kommunikationsmodul, ein PDA oder irgendein anderer Typ von tragbarer Kommunikationsvorrichtung
mit Radiowellen. Es wird sehr wahrscheinlich eine Anzahl von verschiedenen tragbaren
Kommunikationsvorrichtungen in der Zukunft geben, wenn die die dritte Generation
von Mobilsystemen aufgebaut ist, die eine gute Breitbandleistungsfähigkeit
erfordert.
1 zeigt schematisch eine Frontansicht eines erfindungsgemäßen
Telefons. Das Telefon 10 umfasst eine Vorderseitenabdeckung 12
an der ein Anzeige 18, eine Tastatur 14 und ein Mikrophon
16 vorgesehen sind. Das Telefon umfasst auch eine Antenne und einen vorderen
Lautsprecher (nicht dargestellt). Diese Details werden später in dieser Beschreibung
genauer beschrieben. Die Tastatur 14 ist eingerichtet, um einem Benutzer
des Telefons die Eingabe von Informationen wie Telefonnummern oder verschiedene
unterschiedlichen Funktionen zu ermöglichen. Die Anzeige 18 ist eingerichtet,
um verschiedene Arten von Informationen dem Benutzer des Telefons darzustellen und
das Mikrophon 16 ist dazu eingerichtet, den Ton aufzunehmen, z.B. wenn
ein Benutzer des Telefons sich in einer Telefonunterhaltung befindet. Die Antenne
ist hier eine erste Kommunikationseinheit und die Anzeige ist eine zweite Kommunikationseinheit.
2 erläutert schematisch die Rückseite einer
Schaltungsplatine 20 des Telefons in 1 mit
den aufgesetzten Komponenten. 3 erläutert eine
Querschnittsseitenansicht des Telefons, die die Schaltungsplatine 20, eine
Batterie 32, die Anzeige 18, die Tastatur 14 und eine
Endgeräteabdeckung, angedeutet durch die gestrichelte Linien, zeigt. Die Abdeckung
hat eine Vorder- 12 und Rückseite 23. An einem oberen Ende
der Schaltungsplatine 20 ist ein Antennenelement 22 angeordnet.
Das Antennenelement 22 wird durch eine erstes flache Platte oder einen
Film 26 vorgesehen, die eine Metallspur 22 tragen, wobei die Metallspur
ein Antennenmuster 22 bildet. Das Antennenelement 22 ist parallel
und in einem vorgewählten Abstand zu einer Grundfläche 34 angeordnet,
die als eine Schicht auf oder im Inneren der Leiterplatine 22 angeordnet
ist. Die Grundfläche erstreckt sich bevorzugt über die gesamte Länge
der Schaltungsplatine 20, kann jedoch optional lediglich einen Abschnitt
der Schaltungsplatine 20 abdeckten. Der Abstand zwischen dem Antennenelement
22 und der Grundfläche 34 dient als elektromagnetischer Raum.
Abhängig von der besonderen Ausführungsform des Antennenmusters, kann
der Abstand zwischen dem Antennenelement 22 und der Grundfläche
34 kritisch für ein gutes spannungsabhängiges Stehwellenverhältnis
VSWR und den Antennengewinn sein und normale Abstände zwischen diesen beiden
Flächen betragen 5–10 mm. Die Antenne benötigt sowohl eine Versorgung
wie auch eine Masse. 2 ist lediglich ein Beispiel und
in diesem Ausführungsbeispiel ist die Versorgung der Antenne bei
28 vorgesehen, wobei mit 33 die Masse verbunden ist.
Die erste Platte 26 für das Antennenelement ist aus
einem Isoliermaterial hergestellt, das einen geringen Mikrowellenverlust hat, wie
etwa Kunststoffe. Das Material besteht bevorzugt aus einer Form eines Polymeers,
z.B. einem Polymid wie etwa Kapton®. Bei einem alternativen Ausführungsbeispiel
ist die Platte des Antennenelements aus einer Keramik hergestellt.
Der letztendlich Aufbau der Antennenspur ist nicht kritisch für
die Erfindung und die Spur kann eines oder mehrere störende Elemente abweichend
von dem Antennenmuster 22 umfassen. Die Antenne kann eingestellt sein,
um den Empfang und bevorzugt die Übertragung von 800 MHz bis zu 6.000 MHz zu
handhaben. Antennenmuster mit mehrfachen Armen, wie das beschriebene, dargestellte,
können für eine Mehrbandleistungsfähigkeit ausgewählt werden.
Die Antennenspur ist leitend, bevorzugt metallisch, z.B. aus Kupfer hergestellt.
Die Antennenspur ist bei einem Ausführungsbeispiel auf die Antennenelementplatte
26 gedruckt und bei einem alternativen Ausführungsbeispiel aus einer
leitenden Schicht auf dem Antennenplattelement 26 herausgeätzt. Die
Antennenspur 22 kann auf der Seite der Platte 26, die der Grundflächenplatte
34 gegenübersteht, oder auf einer Zwischenschicht, angeordnet sein.
Ein Erreger oder Aktuator 24 ist im direkten mechanischen
Kontakt mit der Platte 26 angeordnet. Bevorzugt ist der Erreger
24 an einer Seitenkante des Antennenelements 22 anliegend angeordnet,
die der Grundfläche 34 gegenübersteht. Der Erreger
24 hat erste und zweite Verbindungsanschlüsse 32 und
34 zur Verbindung mit elektrischen Leitungen 28, wobei die Leitungen
28 elektrische Tonsignale mit dem Erreger 24
verbinden. Der Erreger 24 ist ausgebildet, um als Vibrator zu wirken, wobei
er Vibrationen in der Platte 26, die die Antennenspur 22 trägt,
so erzeugt, dass durch das Vibrieren der Platte 26 Tonwellen erzeugt werden.
In der Konsequenz wirkt die Platte 26 sowohl als ein Antennenträger
als auch als ein Lautsprecher. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist
der Erreger 24 einen piezoelektrischen Kristall auf, der sich abhängig
von den elektrischen Signalen ausdehnt und zusammen zieht, um die Vibrationen zu
erzeugen. Eine Treiberschaltung (nicht dargestellt) für den Erreger
24 ist bevorzugt auf der Schaltungsplatine 20 aufgebracht, die
mit den Leitungen 28 verbunden ist. Diese Art von kombinierter Antenne
und Lautsprecher ist detaillierter in der EP 030
13 926.5 beschrieben. Es sollte auch bemerkt werden, dass eine Tonöffnung
benachbart zu der Antenne 22 so vorgesehen werden kann, das ein Ton bedingt
durch den durch die erste Platte und die Grundfläche definierten Raum verstärkt
werden kann.
Ebenso ist der Anzeige 18 an einer ähnlichen zweiten
Platte vorgesehen, die auch auf dieselbe Weise wie die erste Platte variiert werden
kann, und daher ist auch ein Aktuator 36 an der zweiten Platte der Anzeige
18 angeordnet und mit Leitungen 40 zu einer ähnlichen Treiberschaltung
(nicht dargestellt) verbunden, um elektrische Tonsignale zu empfangen.
4 zeigt eine Vorderansicht der unterschiedlichen Elemente
im Inneren des Gehäuses auf der Vorderseite des Telefons. Der Aktuator
36 ist hier auf einer Platte 46 aus demselben oben erwähnten
Material vorgesehen, wobei die Platte auch die Anzeige 18 umfasst. Der
Aktuator ist hier gerade unterhalb des Anzeigefensters oder der Öffnung der
Vorderabdeckung vorgesehen, an der die Anzeige 18 vorgesehen ist, was aus
einem Vergleich der 1 und 4
deutlich wird. Der Aktuator 36 umfasst auf dieselbe Weise wie der zuvor
beschriebenen Aktuator 24 erste und zweite Verbindungsanschlüsse
42 und 44 zur Verbindung mit den zuvor beschriebenen Leitungen.
Unterhalb des Aktuators 26 sind die Tasten der Tastatur 14 angeordnet.
Der Aktuator treibt folglich die Platte der Anzeige auf dieselbe Weise an, wie die
Platte der Antenne.
Mit dieser Anordnung sind eine Anzahl von Vorteilen verbunden. Da
die zwei Lautsprecher auf voneinander abgewandten Seiten des Telefons vorgesehen
sind, können Sie eine gute Stereoqualität gewährleisten, wenn beispielsweise
Musik gespielt werden soll. Wenn das Telefon für eine Telefonunterhaltung genutzt
werden soll, wird die Verbindung des Lautsprechers unterbrochen, der mit der Antenne
kombiniert ist, und lediglich der vordere Lautsprecher, die mit dem Anzeige kombiniert
ist, wird benutzt. Wenn ein Telefonanruf durch Benutzung eines Klingelsignals gemeldet
werden soll, können einer oder beide Lautsprecher benutzt werden und bevorzugt
lediglich der hintere Lautsprecher, der mit der Antenne kombiniert ist. Wenn eine
Freisprechunterhaltung gewünscht wird, können auch beide Lautsprecher
benutzt werden. Durch diese Kombination kann ein Stereolautsprechersystem erreicht
werden, ohne zusätzlichen Platz zu nutzen, da die Lautsprecher mit anderen
Funktionseinheiten des Telefons kombiniert sind, was bedeutet, dass eine Größenreduzierung
erreicht werden kann, oder dass eine größere Anzeige vorgesehen werden
kann. Wenn man eine große Anzeige hat, wird auch ein großer Lautsprecher
erreicht, so dass der Stereoton weiter verstärkt wird. Auf diese Weise wird
der Innenraum des Telefons auf effizientere Art und Weise genutzt.
Es gibt eine Anzahl von Variationen, die bei der vorliegenden Erfindung
durchgeführt werden können, abgesehen von den bereits erwähnten.
Andere Arten von Telefonen können benutzt werden, wie beispielsweise ein Klapptyptelefon.
Die in der ersten Platte benutzten Antennen müssen weiterhin keine Mehrbandantennen
sein oder können eine andere Art von Mehrbandantennen als die dargestellte
sein. Daher wird die Erfindung lediglich durch die nachfolgenden Ansprüche
beschränkt.