Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Steuerung für
eine Fluidpumpe (eine Ölpumpe oder eine Wasserpumpe) eines Motors.
Im Allgemeinen werden eine Schmiervorrichtung und eine Kühlvorrichtung
mit einem Motor geliefert. Die Schmiervorrichtung ist eine Vorrichtung zum Verringern
des Reibungswiderstandes unter Verwendung von Öl für jeden Abschnitt des
Motors. Die Schmiervorrichtung verwendet eine Ölpumpe, die mit einer Kurbelwelle
des Motors gekoppelt ist, um Öl einem Schmierdurchgang zuzuführen. Die
Kühlvorrichtung ist eine Vorrichtung zum Halten der Temperatur, bei der der
Motor mit Stabilität weiterhin rotieren kann. Die Kühlvorrichtung führt
Kühlwasser einem Durchgang zu, der in einem Zylinderblock und einem Zylinderkopf
des Motors angeordnet ist, um zu verhindern, dass sich der Motor überhitzt.
Die Kühlvorrichtung verwendet eine Wasserpumpe, die mit der Kurbelwelle des
Motors gekoppelt ist, um das Kühlwasser zu zirkulieren. Diese Vorrichtungen
sind zum Halten des Motors im normalen Betriebszustand erforderlich. Diese Vorrichtungen
haben einen Effekt der Verbesserung des Motorwirkungsgrades, d. h. des Kraftstoffwirkungsgrades.
Es besteht ein Problem bei einem Verfahren zum Antreiben solcher Fluidpumpen
(Ölpumpe und Wasserpumpe) in der Schmiervorrichtung und der Kühlvorrichtung.
Da diese Pumpen mit der Kurbelwelle des Motors verbunden sind, wird eine Antriebskraft
gemäß der Motorrotation zu diesen Pumpen geliefert. Die Rotationsgeschwindigkeit
jeder Pumpe wird entsprechend der Motordrehzahl bestimmt. Die Abgabe- bzw. Auslasskapazität
der Pumpe nimmt zu, wenn die Drehzahl des Motors zunimmt. Wenn die Motordrehzahl
niedrig ist, ist die Auslasskapazität der Pumpe klein. Eine solche kleine Auslasskapazität
kann den Kraftstoffwirkungsgrad verringern, insbesondere in dem Motor mit einem
variablen Ventilantriebsmechanismus und/oder einem Mechanismus mit variablem Kompressionsverhältnis,
da das Reaktionsvermögen dieser Mechanismen sich verschlechtern kann, wenn
die Motordrehzahl niedrig ist. Wenn die Pumpe so konfiguriert ist, dass sie eine
ausreichende Pumpenausgabe erzeugt, wenn die Motordrehzahl niedrig ist, ist die
Arbeit durch die Pumpe unter der Bedingung, unter der die Motordrehzahl hoch ist
und die Motorlast niedrig ist, übermäßig. Eine solche redundante
Arbeit durch die Pumpe verringert den gesamten Motorwirkungsgrad.
Wie in 11 gezeigt, ist es bevorzugt,
dass ideale Öldruckcharakteristiken einer Ölpumpe (durch durchgezogene
Linien gezeigt) einen ausreichenden hohen Öldruck erzeugen, um eine Anforderung
eines hydraulischen Systems zu erfüllen, wenn die Motordrehzahl niedrig ist,
und einen ausreichenden niedrigen Öldruck zu erzeugen, der für die Bedingung
geeignet ist, unter der die Motordrehzahl hoch ist und die Motorlast niedrig ist,
im Vergleich zu den Charakteristiken einer herkömmlichen Pumpe (durch gestrichelte
Linie gezeigt). Folglich besteht ein Bedarf für eine Fluidpumpe, die in der
Lage ist, eine gewünschte Ausgabe unabhängig von der Motordrehzahl zu
erzeugen.
Als eine der Lösungen zum Erfüllen eines solchen Bedarfs
gibt es eine elektrisch angetriebene Pumpe. Die elektrisch angetriebene Pumpe kann
die Rotation der Pumpe unabhängig von der Motorrotation steuern, da sie die
Antriebskraft eines Motors zum Rotieren der Pumpe verwendet. Es gibt zwei Arten
der elektrisch angetriebenen Pumpe. Eine ist ein Bürstenmotor und die andere
ist ein bürstenloser Motor.
Obwohl die elektrisch angetriebene Pumpe eine Durchflussrate der Pumpe
unabhängig von der Motordrehzahl steuern kann, bestehen einige Probleme. Wenn
ein Bürstenmotor verwendet wird, ist seine Zuverlässigkeit gering, da
er für Alterung und einen Ausfall auf Grund von Verschleiß der Bürste
anfällig ist. Wenn eine bürstenlose Pumpe verwendet wird, ist eine PDU
(Leistungsverteilungseinheit) zum Steuern des Magnetfeldes durch Drei-Phasen-Leitungen
erforderlich, was das Gewicht des Pumpensystems erhöht und daher den Kraftstoffwirkungsgrad
verringert.
Folglich besteht ein Bedarf an einer Pumpe, die ideale Öldruckcharakteristiken,
wie in 11 gezeigt (im Fall einer Ölpumpe), und
andere ideale Charakteristiken hinsichtlich der Rotationsgeschwindigkeit und der
Wassertemperatur (im Fall einer Wasserpumpe) erfüllt, während eine hohe
Zuverlässigkeit und ein hoher Kraftstoffwirkungsgrad implementiert werden.
Andererseits ist eine Gleitbetriebsartsteuerung auf dem Gebiet der
Motorsteuerung bekannt. Die Gleitbetriebsartsteuerung ist in der Lage, die Charakteristiken
einzustellen, denen eine gesteuerte Variable folgt, die auf einen gewünschten
Wert konvergiert (siehe japanische ungeprüfte Patentanmeldung Veröffentlichung
Nr. 2003-155938). Die Gleitbetriebsartsteuerung kann redundante Arbeit verringern
und den Kraftstoffwirkungsgrad verbessern.
Ferner ist eine Steuerung unter Verwendung eines Delta-Sigma-Modulationsalgorithmus
(&Dgr;-&Sgr;-Modulationsalgorithmus) bekannt. Ein solcher Delta-Sigma-Modulationsalgorithmus
kann eine sehr genaue Steuerung ungeachtet von Schwankungen in den Betriebseigenschaften
eines gesteuerten Objekts implementieren, solange das gesteuerte Objekt eine Fähigkeit
zum Erzeugen einer geeigneten Ausgabe in Reaktion auf eine Ein/Aus-Steuereingabe
hat (siehe japanische Patentanmeldung Veröffentlichung Nr. 2003-195908).
DE 1653599, EP
0492141 und DE 3622335 offenbaren
alle eine Antriebseinheit für eine Hilfseinheit, wobei der Antriebsmotor und
die Hilfseinheit über einen Planetengetriebe-Mechanismus gekoppelt sind.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Gemäß der vorliegenden Erfindung werden ein Fluidpumpensystem
mit variabler Kapazität gemäß Anspruch 1 und ein Verfahren zum Steuern
einer Rotationsgeschwindigkeit eines Fluidpumpensystems gemäß Anspruch
13 geschaffen. Gemäß Anspruch 1 umfasst die Fluidpumpe einen Planetengetriebe-Mechanismus
mit einem ersten Zahnrad, einem zweiten Zahnrad und einem dritten Zahnrad. Das zweite
Zahnrad ist mit einer Kurbelwelle des Motors verbunden und überträgt eine
Rotationskraft der Kurbelwelle. Das dritte Zahnrad ist mit der Fluidpumpe verbunden.
Die Fluidpumpe umfasst ferner ein Bremsmittel, das mit dem ersten Zahnrad verbunden
ist. Das Bremsmittel erzeugt eine Bremskraft am ersten Zahnrad. Die Fluidpumpe umfasst
ferner eine Einweg-Kupplung, die zwischen dem zweiten Zahnrad und dem dritten Zahnrad
vorgesehen ist. Das Bremsmittel steuert eine Rotationsgeschwindigkeit des ersten
Zahnrades, so dass eine Rotationsgeschwindigkeit der Fluidpumpe unabhängig
von einer Rotationsgeschwindigkeit der Kurbelwelle des Motors gesteuert werden kann.
Die Einweg-Kupplung wirkt, um eine relative Rotation des dritten Zahnrades in Bezug
auf das zweite Zahnrad zu ermöglichen, um in einer Richtung zu rotieren, in
der die Kurbelwelle rotiert, und wirkt zum Verhindern der relativen Rotation von
einer Rotation in einer Richtung, die zu der Richtung entgegengesetzt ist, in der
die Kurbelwelle rotiert.
Die Arbeit der Fluidpumpe verändert sich häufig eher in
Abhängigkeit von der Motorlast als in Abhängigkeit von der Motordrehzahl.
Gemäß der vorliegenden Erfindung kann die Arbeit der Fluidpumpe unabhängig
von der Motordrehzahl gesteuert werden. Wenn sich der Motor in einem Zustand befindet,
in dem die angeforderte Arbeit der Fluidpumpe klein ist, kann die Arbeit der Pumpe
tatsächlich ungeachtet der Motordrehzahl verringert werden, um den Kraftstoffwirkungsgrad
zu verbessern. Da die Pumpe nicht elektrisch angetrieben wird, ist der Wirkungsgrad
der Umsetzung der Motorarbeit in die Pumpenarbeit hoch, wodurch der Kraftstoffwirkungsgrad
verbessert wird.
Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
umfasst das erste Zahnrad ein Hohlrad, das zweite Zahnrad umfasst mehrere Planetenräder
und das dritte Zahnrad umfasst ein Sonnenrad. Gemäß dieser Struktur kann,
wenn die angeforderte Arbeit der Pumpe zunimmt, die Rotationsgeschwindigkeit der
Pumpe durch Aufbringen der Bremskraft auf das Hohlrad erhöht werden, was die
Größe der Pumpe und die Reibung der Pumpe verringert. Da das Gewicht der
Pumpe verringert werden kann und der Antriebswirkungsgrad verbessert wird, wird
der Kraftstoffwirkungsgrad weiter verbessert.
Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
umfasst das Bremsmittel einen Hysterese-Materialabschnitt, der vorgesehen ist, um
gemäß dem ersten Zahnrad zu rotieren, und einen Elektromagneten zum Erzeugen
eines Magnetfeldes durch den Hysterese-Materialabschnitt. Die Bremskraft wird durch
Einstellen des Magnetfeldes erhöht oder verringert. Da das Bremsmittel in einer
kontaktlosen Weise konfiguriert ist, kann folglich verhindert werden, dass sich
die Leistung der Bremse auf Grund eines Verschleißes der Pumpe verschlechtert.
Da der Wirkungsgrad der Erzeugung der Bremskraft hoch ist, sind Verluste der elektrischen
Leistung niedrig, wodurch der Kraftstoffwirkungsgrad verbessert wird.
Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
wird die Bremskraft so bestimmt, dass ein Sensorausgangssignal, das von einem Sensor
erfasst wird, der in der Fluidpumpe vorgesehen ist, auf einen gewünschten Wert
konvergiert. Der gewünschte Wert wird gemäß einer Betriebsbedingung
des Motors festgelegt. Selbst wenn die Charakteristiken der in Reaktion auf die
Steuereingabe erzeugten Bremskraft auf Grund von Schwankungen, Alterung und Wärmeerzeugung
des Bremsmittels variieren, kann folglich die erforderliche Pumpenarbeit erreicht
werden.
Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
wird die Bremskraft durch eine Reaktionszuordnungssteuerung mit 2 Freiheitsgraden
bestimmt. Da die Reaktionszuordnungssteuerung mit 2 Freiheitsgraden
verhindern kann, dass die Arbeit (die Rotationsgeschwindigkeit) der Pumpe den gewünschten
Wert überschreitet, kann eine redundante Arbeit, die durch eine solche Überschreitung
verursacht wird, verringert werden, wodurch der Kraftstoffwirkungsgrad verbessert
wird.
Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
wird die Bremskraft durch eine gesteuerte Variable gesteuert, die durch einen eines
Delta-Sigma-Modulationsalgorithmus (&Dgr;-&Sgr;-Modulationsalgorithmus), eines
Sigma-Delta-Modulationsalgorithmus (&Sgr;-&Dgr;-Modulationsalgorithmus) und
eines Delta-Modulationsalgorithmus (&Dgr;-Modulationsalgorithmus) moduliert wird.
Selbst wenn das Bremsmittel Hysterese-Charakteristiken aufweist oder eine Schwierigkeit
beim Erzeugen einer kleinen Menge der Bremskraft aufweist, kann die erforderliche
Pumpenarbeit genau erreicht werden. Die Verringerung des Kraftstoffwirkungsgrades
und die Variation der Pumpenarbeit, die auf Grund der redundanten Arbeit der Pumpe
verursacht werden können, können verhindert werden.
Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
ist die Fluidpumpe eine Ölpumpe. Der Sensor ist ein Öldrucksensor zum
Erfassen eines Öldrucks der Ölpumpe. Alternativ ist der Sensor ein Rotationsgeschwindigkeitssensor
zum Erfassen einer Rotationsgeschwindigkeit der Ölpumpe. Da ein ausreichender
Öldruck durch Erhöhen der Rotationsgeschwindigkeit der Ölpumpe erzeugt
werden kann, selbst wenn die Motordrehzahl niedrig ist, kann das Reaktionsvermögen
der Ölhydraulikvorrichtungen aufrechterhalten werden. Der Betriebszustand des
Motors kann optimiert werden, um den Kraftstoffwirkungsgrad zu verbessern.
Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
ist die Fluidpumpe eine Wasserpumpe. Der Sensor ist ein Wassertemperatursensor zum
Erfassen einer Wassertemperatur der Wasserpumpe. Alternativ ist der Sensor ein Rotationsgeschwindigkeitssensor
zum Erfassen der Rotationsgeschwindigkeit der Wasserpumpe. Da die Arbeit der Pumpe
durch Verlangsamen der Wasserpumpe, wenn sich der Motor in einem Zustand mit niedriger
Last befindet, wo die Notwendigkeit für die Kühlung des Motors gering
ist, verringert werden kann, wird der Kraftstoffwirkungsgrad verbessert.
Bevorzugte Ausführungsformen werden nun lediglich beispielhaft
mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 zeigt ein Blockdiagramm eines Getriebemechanismus
für eine Ölpumpe mit variabler Kapazität gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
2 zeigt schematisch eine beispielhafte Struktur einer
Einweg-Kupplung.
3 zeigt das Übertragungsverhalten eines Getriebemechanismus
gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
4 zeigt schematisch Betriebscharakteristiken einer
Ölpumpe mit variabler Kapazität.
5 ist ein Blockdiagramm, das einen Öldruckrückkopplungstyp
eines Ölpumpensystems gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt.
6 ist ein Blockdiagramm, das einen Pumpenrotationsgeschwindigkeits-Rückkopplungstyp
eines Ölpumpensystems gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt.
7 zeigt einen Steuerablauf eines Ölpumpensystems
mit variabler Kapazität gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung.
8 ist ein Blockdiagramm, das einen Wassertemperatur-Rückkopplungstyp
eines Wasserpumpensystems gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt.
9 ist ein Blockdiagramm, das einen Pumpenrotationsgeschwindigkeits-Rückkopplungstyp
eines Wasserpumpensystems gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt.
10 zeigt einen Steuerablauf eines Wasserpumpensystems
mit variabler Kapazität gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung.
11 zeigt schematisch ideale Charakteristiken des Öldrucks
einer Ölpumpe.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN1. Ölpumpe mit variabler Kapazität
Mit Bezug auf die Zeichnungen werden spezielle Ausführungsformen
der Erfindung beschrieben. Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung
wird eine Ölpumpe mit variabler Kapazität, die in der Lage ist, die Rotationsgeschwindigkeit
der Ölpumpe in Bezug auf die Drehzahl des Motors durch Anordnen eines Getriebemechanismus
10 zwischen einer Kurbelwelle des Motors und der Ölpumpe variabel
zu steuern, geschaffen. Wie in 1 gezeigt, umfasst der
Getriebemechanismus einen Planetengetriebe-Mechanismus 12, eine Hysterese-Bremse
14 und eine Einweg-Kupplung 16.
Der Planetengetriebe-Mechanismus 12 umfasst ein Sonnenrad
18, ein Hohlrad 20 und mehrere Planetenräder 22.
Das Sonnenrad 18 ist mit der Ölpumpe verbunden. Die Planetenräder
sind mit der Kurbelwelle über einen Träger 24 verbunden. Die
Einweg-Kupplung 16 ist zwischen dem Sonnenrad 18 und dem Träger
24 vorgesehen. Die Einweg-Kupplung 16 wirkt so, dass die Richtung
einer relativen Rotation des Sonnenrades 18 in Bezug auf den Träger
24 auf die Richtung begrenzt wird, in der der Träger 24rotiert,
d. h. die Richtung, in der die Kurbelwelle rotiert.
Die Hysterese-Bremse 14 ist mit der äußeren Seite
des Hohlrades 20 verbunden. Die Hysterese-Bremse 14 besitzt einen
Hysterese-Materialabschnitt 28 am Rahmen des Hohlrades, so dass die Bremse
14 gemäß der Rotation des Hohlrades 20 rotiert. Die
Hysterese-Bremse 14 besitzt ferner einen Elektromagneten 30, der
den Hysterese-Materialabschnitt 28 umgibt. Eine Bremskraft wird durch ein
Magnetfeld vom Elektromagneten 30 erzeugt. Die Rotationsgeschwindigkeit
des Hohlrades 20 kann durch die Bremse 14 innerhalb eines Bereichs
vom Stoppen bis zu einer Rotationsgeschwindigkeit gleich der Rotationsgeschwindigkeit
des Trägers 24 (d. h. der Rotationsgeschwindigkeit der Kurbelwelle)
eingestellt werden.
2 zeigt eine beispielhafte Struktur der Einweg-Kupplung
16. Wie in 2(a) gezeigt, werden, wenn ein äußerer
Ring 34 (der mit dem Träger 24 verbunden ist) versucht, in
der Richtung gegen den Uhrzeigersinn zu rotieren, Rollen 32 in Eingriffsabschnitten,
die auf der Nockenoberfläche des äußeren Rings vorgesehen sind, durch
die Wirkung einer Feder aufgenommen. Folglich wird eine Welle 36 (die mit
dem Sonnenrad 18 verbunden ist) durch die Keilwirkung zwischen der Nockenoberfläche
des äußeren Rings und der Welle 36 angetrieben.
Wie in 2(b) gezeigt, rotiert andererseits, wenn die
Welle 36 (das Sonnenrad 18) schneller rotiert als der äußere
Ring 34 (der Träger 24), der äußere Ring
34 (der Träger 24) relativ in der Richtung gegen den Uhrzeigersinn
in Bezug auf die Welle 36 (das Sonnenrad 18). Die Rollen
32 lösen sich von der Nockenoberfläche des äußeren
Rings. Folglich rotiert die Welle 36 (das Sonnenrad 18) frei in
Bezug auf den äußeren Ring 34 (den Träger 24).
Die Rotationsgeschwindigkeit der Ölpumpe wird durch Kombinieren
der Operationen der Einweg-Kupplung 16 und der Hysterese-Bremse
14 gesteuert. 3 zeigt eine Beziehung unter
der Rotationsgeschwindigkeit NR des Hohlrades, die durch die Hysterese-Bremse
14 gesteuert wird, der Rotationsgeschwindigkeit NC des Trägers, der
mit der Kurbelwelle verbunden ist, und der Rotationsgeschwindigkeit NS des Sonnenrades,
das mit der Ölpumpe verbunden ist.
Wie in 3(a) gezeigt, rotieren, wenn die Hysterese-Bremse
14 nicht betätigt wird, der Träger 24, das Hohlrad
22 und das Sonnenrad 18 als ein Stück gemäß der
Rotation der Kurbelwelle des Motors. In diesem Fall versucht NS auf Grund der Antriebsreibung
der Ölpumpe, niedriger zu sein als NC. Da jedoch die Einweg-Kupplung
16 die relative Rotation des Sonnenrades begrenzt, wie vorstehend beschrieben,
kann NS nicht niedriger sein als NC. Daher wird die Rotationsgeschwindigkeit NS
gleich NC. Folglich rotiert der Planetengetriebe-Mechanismus 12 als ein
Stück gemäß der Kurbelwelle. Die Rotationsgeschwindigkeit NOP der
Ölpumpe ist gleich der Motordrehzahl NE.
Wenn die Hysterese-Bremse 14 betätigt wird, wird die
Rotation des Hohlrades 20 durch die Hysterese-Bremse 14 eingeschränkt.
Der Träger 24 rotiert gemäß der Kurbelwelle des Motors.
Die Planetenräder 22 rotieren gemäß einer Differenz zwischen
der Rotationsgeschwindigkeit des Hohlrades 20 und der Rotationsgeschwindigkeit
des Trägers 24. Das Sonnenrad 18 überträgt eine
Summe der Rotationsgeschwindigkeit der Planetenräder 22 und der Rotationsgeschwindigkeit
des Trägers 24 auf die Ölpumpe. Dieser Fall ist in 2(b)
gezeigt. NR befindet sich in einem verringerten Zustand in Bezug auf NC auf Grund
der Bremskraft. NS rotiert relativ in der Richtung im Uhrzeigersinn in Bezug auf
NC. Die Einweg-Kupplung 16 geht in einen Freilaufzustand und NS ist schneller
als NC. Folglich nimmt die Rotationsgeschwindigkeit NOP der Ölpumpe in Bezug
auf die Motordrehzahl NE zu.
Wenn eine Reibungskupplung verwendet wird, treten gewöhnlich
Alterung und Ausfall auf. Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung
können, da die Bremskraft durch die Hysterese-Bremse 14 erzeugt wird,
eine solche Alterung und ein solcher Ausfall verhindert werden. Da die für
die Bremsenergie (Arbeit) erforderliche elektrische Leistung auf etwa 1/100 verringert
werden kann, kann ferner das Getriebe gemäß der Erfindung eine Verringerung
des Kraftstoffwirkungsgrades unterdrücken. Folglich kann die Pumpe mit variabler
Kapazität den Kraftstoffwirkungsgrad verbessern.
Die Bremskraft kann durch einen Motor erzeugt werden. Die elektrische
Leistung, die für eine Bremse erforderlich ist, die durch den Motor angetrieben
wird, ist jedoch größer als für die obige Hysterese-Bremse erforderlich.
Daher kann die Erzeugung der Bremskraft durch einen Motor den vorstehend beschriebenen
Effekt hinsichtlich des Kraftstoffwirkungsgrades, der durch die Ölpumpe mit
variabler Kapazität erreicht wird, aufheben. Wenn ein Bürstenmotor verwendet
wird, kann ferner ein Ausfall auf Grund von Verschleiß der Bürste auftreten.
Wenn ein bürstenloser Motor verwendet wird, ist eine PDU (Leistungsverteilungseinheit)
erforderlich, die das Gewicht des Pumpensystems erhöhen und den Kraftstoffwirkungsgrad
verringern kann.
4 zeigt Betriebscharakteristiken der Ölpumpe mit
variabler Kapazität. 4(a) zeigt Charakteristiken des Öldrucks
in Bezug auf die Motordrehzahl. 4(b) zeigt Charakteristiken der
Rotationsgeschwindigkeit der Ölpumpe in Bezug auf die Motordrehzahl.
4(c) zeigt die an die Hysterese-Bremse angelegte Spannung in Bezug
auf die Motordrehzahl. Mit Bezug auf eine gestrichelte Linie 31 von
4(a) sind die Charakteristiken des Öldrucks, wenn der Planetengetriebe-Mechanismus
12 als ein Stück gemäß der Kurbelwelle rotiert (mit anderen
Worten, wenn die Bremse 14 nicht betätigt wird), gezeigt. Die Charakteristiken
des Öldrucks, wie durch die Linie 31 gezeigt, werden so hergestellt,
dass der Öldruck, der erforderlich ist, wenn die Motorlast niedrig ist, erfüllt
wird. Wenn jedoch die Motordrehzahl niedrig ist und wenn die Motorlast hoch ist,
ist ein höherer Öldruck erforderlich. Daher wird der Öldruck durch
Erhöhen der Rotationsgeschwindigkeit der Pumpe durch die Steuerung durch die
Hysterese-Bremse 14 erhöht, wie durch Linien 32 und
33 gezeigt.
Mit Bezug auf die Charakteristiken der Pumpenrotationsgeschwindigkeit,
wird, wenn die Motordrehzahl niedrig ist, eine erforderliche Pumpenrotationsgeschwindigkeit
erzeugt. Wenn die Motorlast hoch ist, wird eine hohe Pumpenrotationsgeschwindigkeit
erzeugt. Die so erzeugte Pumpenrotationsgeschwindigkeit ist größer als
die Motordrehzahl.
Mit Bezug auf die Charakteristiken der an die Hysterese-Bremse angelegten
Spannung ist unter der Bedingung, unter der die Motordrehzahl niedrig ist, und der
Bedingung, unter der die Motorlast hoch ist (diese Bedingungen erfordern einen höheren
Öldruck), die an die Bremse 14 angelegte Spannung höher als erforderlich,
wenn die Motorlast niedrig ist.
Folglich kann eine Ölpumpe mit variabler Kapazität und mit
einem Getriebemechanismus gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung die idealen Charakteristiken des Öldrucks erreichen, wie in
11 gezeigt.
2. System für Ölpumpe mit variabler Kapazität
Ein Ölpumpensteuersystem unter Verwendung einer Ölpumpe
mit variabler Kapazität, wie vorstehend beschrieben, wird beschrieben. Eine
Rückkopplungssteuerung auf der Basis eines tatsächlichen Werts, der von
einem Sensor erfasst wird, der in der Ölpumpe vorgesehen ist, und eines gewünschten
Werts wird typischerweise durchgeführt. In dieser Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung wird eine Öldrucksteuerung oder eine Pumpenrotationsgeschwindigkeitssteuerung
implementiert.
2.1 Öldrucksteuerung
Ein gewünschter Wert für den Öldruck entsprechend der
Motordrehzahl kann mit Bezug auf die idealen Öldruckcharakteristiken, wie in
11 oder 4(a) gezeigt, bestimmt werden.
Unter Verwendung dieses gewünschten Werts kann eine Rückkopplungssteuerung
für die Ölpumpe durchgeführt werden.
Wenn eine herkömmliche PID-Steuereinheit als Rückkopplungssteuereinheit
verwendet wird, können Schwankungen des Fehlers zwischen dem
gewünschten Wert und dem tatsächlichen Wert für den Öldruck
groß sein, da die PID-Steuerung eine Tendenz hat, zu verursachen, dass der
gesteuerte Wert (der Öldruck) überschwingt. Andererseits ändern sich
Betriebscharakteristiken der Hysterese-Bremse gemäß der Temperatur. Wenn
die Hysterese-Bremse kontinuierlich verwendet wird, kann die Bremsfähigkeit
abnehmen und der tatsächliche Öldruck kann nicht genau dem gewünschten
Wert folgen. Daher besteht ein Bedarf für eine Steuereinheit, die schnell bewirkt,
dass der Fehler konvergiert, ohne zu verursachen, dass der tatsächliche Öldruck
den gewünschten Wert überschreitet.
Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
wird, um den Öldruck genauer zu steuern, um das Reaktionsvermögen der
Ölpumpe zu stabilisieren, ein Öldruckrückkopplungstyp eines Ölpumpensteuersystems,
wie in 5 gezeigt, konfiguriert. Der Öldruck Poil,
der von einem Öldrucksensor 50 erfasst wird, wird so gesteuert, dass
er auf einen gewünschten Öldruckwert Poil_cmd konvergiert.
Eine Steuereinheit 46 umfasst eine Gleitbetriebsart-Steuereinheit
mit 2 Freiheitsgraden (nachstehend als "SMC mit 2 Freiheitsgraden" bezeichnet)
42 und einen Delta-Sigma-Modulator (&Dgr;-&Sgr;-Modulator)
44. Gemäß der SMC mit 2 Freiheitsgraden können die Charakteristiken,
dass der Fehler konvergiert, und die Charakteristiken, dass der Fehler einem gewünschten
Wert folgt, separat gesteuert werden. Da die SMC mit 2 Freiheitsgraden das Verhalten
des Fehlers so spezifizieren kann, dass der Fehler sich allmählich dem gewünschten
Wert nähert, kann das Überschwingen des Fehlers verhindert werden. Die
Gleitbetriebsartsteuerung ist eine Art der Reaktionszuordnungssteuerung.
Die Delta-Sigma-Modulation kann die Ausgabe des gesteuerten Objekts
ungeachtet der Reaktionscharakteristiken des gesteuerten Objekts genau steuern,
solange das gesteuerte Objekt eine Fähigkeit zum Rekonstruieren von Ein/Aus-Eingaben
hat. Die Delta-Sigma-Modulation kann eine genaue Bremssteuerung ungeachtet von Schwankungen
in der Reaktion der Bremse implementieren.
Ein Steuerverfahren gemäß dieser Ausführungsform wird
nun beschrieben. Zuerst werden ein Lastparameter auf der Basis einer Einlassluftmenge
Gcyl des Motors, der typischerweise von einem Luftdurchflussmesser des Motors erfasst
wird, und die Motordrehzahl Ne, die typischerweise von einem Sensor erfasst wird,
der im Motor vorgesehen ist, in eine Einheit 40 zum Berechnen des gewünschten
Werts eingegeben. Der gewünschte Öldruckwert Poil_cmd wird auf der Basis
dieser eingegebenen Werte bestimmt. Dieser gewünschte Öldruckwert Poil_cmd
und der Öldruck Poil, der vom Öldrucksensor 50 erfasst wird,
der in der Ölpumpe 48 vorgesehen ist, werden in die SMC
42 mit 2 Freiheitsgraden eingegeben.
Die SMC 42 mit 2 Freiheitsgraden berechnet einen Referenzeingang
Rop, so dass der Öldrucksensorausgang Poil auf den gewünschten Öldruckwert
Poil_cmd konvergiert. Die Details der Berechnung werden beschrieben.
Die SMC 42 mit 2 Freiheitsgraden führt eine Tiefpassfilterung
am gewünschten Öldruckwert Poil_cmd unter Verwendung eines gewünschten
Werts gemäß dem Reaktionszuordnungsparameter pole_f_op durch, wie in Gleichung
(1) gezeigt. Durch diesen Prozess wird die Wellenform des gewünschten Werts,
die typischerweise eine Stufe aufweist, geglättet. Folglich wird die Wellenform
des gewünschten Werts in eine Kurve umgesetzt, die sich allmählich dem
gewünschten Wert nähert.
Poil_cmd_f(m) = –pole_f_op·Poil_cmd_f(m – 1) + (1 + pole_f_op)Poil_cmd(m)(1)
Poil_cmd_f stellt einen gewünschten Wert nach dem Filterprozess
dar und "m" stellt eine Steuerzeit dar. In dieser Ausführungsform ist ein Steuerzyklus
der SMC mit 2 Freiheitsgraden 50 Millisekunden. Der Reaktionszuordnungsparameter
wird so gesetzt, dass -1 < pole_f_op < 0 erfüllt ist.
Wie in Gleichung (1) zu sehen ist, ist die Bahn des gewünschten
Werts Poil_cmd_f nach dem Filterprozess durch den Reaktionszuordnungsparameter pole_f_op
definiert. Die Geschwindigkeit, mit der der Steuerausgang Poil dem gewünschten
Wert Poil_cmd folgt, kann in Abhängigkeit davon festgelegt werden, welche Form
die Bahn für den gewünschten Wert annimmt. Die SMC 42 mit 2 Freiheitsgraden
berechnet den Referenzeingang Rop so, dass der Öldrucksensorausgang Poil auf
den so festgelegten gewünschten Öldruckwert Poil_cmd_f konvergiert.
Ein Fehler E_op zwischen dem Öldrucksensorausgang Poil und dem
gewünschten Wert Poil_cmd_f wird bestimmt, wie in der Gleichung (2) gezeigt.
E_op(m) = Poil(m) – Poil_cmd_f(m)(2)
Eine Schaltfunktion &sgr; ist definiert, wie in der Gleichung (3)
gezeigt. Die Schaltfunktion &sgr; definiert ein Konvergenzverhalten des Fehlers.
Pole_op ist ein eine Störung unterdrückender Reaktionszuordnungsparameter.
Der Reaktionszuordnungsparameter Pole_op legt die Konvergenzgeschwindigkeit des
Fehlers E_op fest, wenn eine Störung aufgebracht wird. Der Reaktionszuordnungsparameter
pole_op wird so festgelegt, dass 1 < pole_op < 0 erfüllt ist.
&sgr;_op(m) = E_op(m) + pole_f·E_op(m – 1)(3)
Der Referenzeingang Rop wird berechnet, wie in der Gleichung (4) gezeigt.
Krch_op und Kadp_op sind Rückkopplungsverstärkungen. Der erste Term auf
der rechten Seite der Gleichung (4) gibt einen Proportionalterm an und der zweite
Term gibt einen Integralterm an. Folglich zeigt die Gleichung (4) die Berechnung
der Rückkopplungsmenge gemäß der PI-Steuerung, wobei die Schaltfunktion
&sgr; als ihr Eingang verwendet wird.
Der Referenzeingang Rop wird in den Delta-Sigma-Modulator
44 eingegeben. Der Delta-Sigma-Modulator 44 empfängt den
Referenzeingang Rop von der SMC mit 2 Freiheitsgraden als Eingang und wendet einen
Delta-Sigma-Modulationsalgorithmus auf den Referenzeingang Rop an, um einen Steuereingang
Uop zu berechnen. Details der Berechnung werden beschrieben.
Wie in der Gleichung (5) gezeigt, wird der Referenzeingang Rop durch
eine Begrenzungsfunktion lim_op innerhalb eines Bereichs von einem unteren Grenzwert
Rop_min bis zu einem oberen Grenzwert Rop_max begrenzt. In einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird der untere Grenzwert Rop_min auf 2[v] gesetzt und
der obere Grenzwert Rop_max wird auf 8[v] gesetzt. Nach dem Begrenzungsprozess wird
ein Versatzwert rop_oft, der zum Berechnen des Steuereingangs Uop verwendet werden
soll, subtrahiert, wie in der Gleichung (6) gezeigt. In einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird der Versatzwert rop_oft auf 5[v] gesetzt. "n" stellt
eine Steuerzeit dar. In dieser Ausführungsform ist ein Steuerzyklus der Steuerung
durch den Delta-Sigma-Modulator 5 Millisekunden.
r1_op(n) = lim_op(Rop(m))(5)
r2_op(n) = r1_op(n) – rop_oft(6)
Wie in der Gleichung (7) gezeigt, wird dann ein Fehler &dgr;_op(n)
zwischen dem Signal r2_op(n), das durch den obigen Versatzprozess erhalten wird,
und dem vorherigen Wert Uop'(n – 1) für das Modulationssignal berechnet.
Wie in der Gleichung (8) gezeigt, wird das Fehlersignal &dgr;_op(n) zum vorherigen
Wert &lgr;_op(n – 1) für das Integral des Fehlers addiert, um den
aktuellen Wert &lgr;_op(n) für das Integral des Fehlers zu bestimmen.
&dgr;_op(n) = r2_op(n) – Uop'(n – 1)(7)
&lgr;_op(n) = &lgr;_op(n – 1) + &dgr;_op(n)(8)
Wie in der Gleichung (9) gezeigt, wird eine binäre nichtlineare
Funktion Fnl_op auf das Integral des Fehlers &lgr;_op(n) angewendet, so dass das
Integral des Fehlers in einen binären Wert umgesetzt wird. Insbesondere wenn
das Integral des Fehlers &lgr;_op(n) gleich oder größer als Null ist,
gibt die binäre nichtlineare Funktion Fnl_op das Modulationssignal Uop'(n)
mit einem Wert von +R aus. Wenn das Integral &lgr;_op(n) geringer ist als Null,
gibt die binäre nicht-lineare Funktion Fnl_op das Modulationssignal mit einem
Wert von –R aus. Hier ist R ein vorbestimmter Wert, der größer
ist als der maximale Absolutwert von r2_op. Wenn das Integral &lgr;_op(n) Null
ist, kann alternativ ein Wert von Null als Modulationssignal ausgegeben werden.
Wie in der Gleichung (10) gezeigt, wird der Versatzprozess auf das Modulationssignal
Uop'(n) angewendet, um den Steuereingang Uop(n) zu bestimmen. Gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung besitzt der so durch die Delta-Sigma-Modulation
erzeugte Steuereingang einen Wert von entweder 5 + R[v] oder 5 – R[v].
Uop'(n) = Fnl_op(&lgr;_op(n))(9)
Uop(n) = Uop'(n) + rop_oft(10)
Die vorstehend beschriebene Steuereinheit umfasst einen Modulator,
der den Delta-Sigma-Modulationsalgorithmus verwendet. Alternativ kann der Modulator
so konfiguriert sein, dass er einen Sigma-Delta-Modulationsalgorithmus (&Sgr;-&Dgr;-Modulationsalgorithmus)
oder einen Delta-Modulationsalgorithmus (&Dgr;-Modulationsalgorithmus) verwendet.
Die in solchen Algorithmen verwendeten folgenden Gleichungen sind zu den Gleichungen
(5) bis (10), die in der obigen Delta-Sigma-Modulation verwendet werden, ähnlich.
Im Folgenden stellt &lgr; das Integral dar und &dgr; stellt die Subtraktion
dar.
Gleichungen, die im Sigma-Delta-Modulator durchgeführt werden,
sind in den Gleichungen (11) bis (17) gezeigt.
r1_op(n) = lim_op(Rop(m))(11)
r2_op(n) = r1_op(n) – rop_oft(12)
&lgr;r_op(n) = &lgr;r_op(n – 1) + r2_op(n)(13)
&lgr;u_op(n) = &lgr;u_op(n – 1) + Uop'(n – 1)(14)
&dgr;ru_op(n) = &lgr;r_op(n) – &lgr;u_op(n)(15)
Uop'(n) = Fnl_op(&dgr;ru_op(n))(16)
Uop(n) = Uop'(n) + rop_oft(17)
Gleichungen, die im Delta-Modulator durchgeführt werden, sind
in den Gleichungen (18) bis (23) gezeigt.
r1_op(n) = lim_op(Rop(m))(18)
r2_op(n) = r1_op(n) – rop_oft(19)
&lgr;u_op(n) = &lgr;u_op(n – 1) + Uop'(n – 1)(20)
&dgr;ru_op(n) = r2_op(n) – &lgr;u_op(n)(21)
Uop'(n) = Fnl_op(&dgr;ru_op(n))(22)
Uop(n) = Uop'(n) + rop_oft(23)
2.2 Pumpenrotationsgeschwindigkeitssteuerung
In einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
wird eine Rückkopplungssteuerung der Ölpumpe mit variabler Kapazität
unter Verwendung eines Pumpenrotationsgeschwindigkeitssensors implementiert. Eine
gewünschte Pumpenrotationsgeschwindigkeit entsprechend der Motordrehzahl kann
aus den Pumpenrotationsgeschwindigkeits-Charakteristiken, wie in 4(b)
gezeigt, hergestellt werden.
6 zeigt eine Struktur eines Pumpenrotationsgeschwindigkeits-Rückkopplungstyps
eines Ölpumpensteuersystems. Eine Pumpenrotationsgeschwindigkeit Nop, die von
einem Pumpenrotationsgeschwindigkeitssensor 52 erfasst wird, wird so gesteuert,
dass sie auf eine gewünschte Rotationsgeschwindigkeit Nop_cmd entsprechend
der Motordrehzahl und der Lastbedingung des Motors konvergiert. Die Steuereinheit
umfasst eine SMC mit 2 Freiheitsgraden und einen Delta-Sigma-Modulator (&Dgr;-&Sgr;-Modulator)
in ähnlicher Weise zu jenen des Öldruckrückkopplungstyps des Ölpumpensteuersystems,
wie vorstehend beschrieben.
Ein Steuerverfahren dieser Ausführungsform wird beschrieben.
Da das Steuerverfahren zum Steuerverfahren im vorstehend beschriebenen Öldruckrückkopplungstyp
des Ölpumpensystems ähnlich ist, werden nur Unterschiede beschrieben.
Die Einheit 40 zum Berechnen des gewünschten Werts bestimmt
einen gewünschten Pumpenrotationsgeschwindigkeitswert Nop_cmd
auf der Basis des Motorlastparameters (typischerweise Einlassluftmenge Gcyl) und
der Motordrehzahl. Der gewünschte Rotationsgeschwindigkeitswert Nop cmd und
die Pumpenrotationsgeschwindigkeit Nop, die vom Pumpenrotationsgeschwindigkeitssensor
52 erfasst wird, der in der Ölpumpe 48 vorgesehen ist, werden
in die SMC 42 mit 2 Freiheitsgraden eingegeben.
Die SMC 42 mit 2 Freiheitsgraden berechnet einen Referenzeingang
Rop, der verwendet werden soll, um zu bewirken, dass der Pumpenrotationsgeschwindigkeits-Sensorausgang
Nop auf den gewünschten Pumpenrotationsgeschwindigkeitswert Nop_cmd konvergiert.
Gleichungen, die in der Berechnung durchgeführt werden, werden gezeigt. Da
die Berechnung zu den Gleichungen (1) bis (4) ähnlich ist, werden Details hinsichtlich
der Berechnung nicht beschrieben. Variablen und Funktionen, die in den Gleichungen
verwendet werden, sind zu den in den Gleichungen (1) bis (4) verwendeten ähnlich.
Hinsichtlich derselben Variablen und Funktionen wie jenen in den Gleichungen (1)
bis (4) wird ein Anführungszeichen (1) hinzugefügt.
Nop_cmd_f(m) = –pole'_f_op·Nop_cmd_f(m – 1) + (I + pole'_f_op)Nop_cmd(m)(24)
E'_op(m) = Nop(m) – Nop_cmd_f(m)(25)
&sgr;'_op(m) = E'_op(m) + pole'_f·E'_op(m – 1)(26)
Folglich wird der Referenzeingang Rop' in den Delta-Sigma-Modulator
44 eingegeben.
Der Delta-Sigma-Modulator 44 empfängt den Referenzeingang
Rop' von der SMC mit 2 Freiheitsgraden als Eingang, um einen Steuereingang Uop durch
Anwenden des Delta-Sigma-Modulationsalgorithmus auf den Referenzeingang zu berechnen.
Da die Berechnung zum Bestimmen des Referenzeingangs zu den Gleichungen (5) bis
(10) ähnlich ist, werden Details hinsichtlich der Berechnung nicht beschrieben.
Das System gemäß dieser Ausführungsform umfasst einen
Modulator, der den Delta-Sigma-Modulationsalgorithmus verwendet. Alternativ kann
der Modulator so konfiguriert sein, dass er den Sigma-Delta-Modulationsalgorithmus
(&Sgr;-&Dgr;-Modulationsalgorithmus), wie in Gleichung (11) bis (17) gezeigt,
oder den Delta-Modulationsalgorithmus (&Dgr;-Modulationsalgorithmus), wie in den
Gleichungen (18) bis (23) gezeigt, verwendet.
2.3 Steuerablauf bzw. -fluss
7 zeigt einen Steuerablauf für das vorstehend
beschriebene Ölpumpensteuersystem. Der Steuerablauf besitzt zwei Operationsstufen.
In Schritt S100 wird der gewünschte Öldruckwert oder der gewünschte
Pumpenrotationsgeschwindigkeitswert auf der Basis der Motordrehzahl und des Lastparameters
bestimmt. In Schritt S102 wird die Berechnung der Gleitbetriebsartsteuerung mit
2 Freiheitsgraden durchgeführt, um den Referenzeingang zu berechnen. Die Berechnung
ist in den Gleichungen (1) bis (4) oder in den Gleichungen (24) bis (27) gezeigt.
Die Operation von Schritt S100 und Schritt S102 in einer Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung wird alle 50 Millisekunden ausgeführt. Als nächstes
wird auf der Basis des berechneten Referenzeingangs der Delta-Sigma-Modulationsalgorithmus
in Schritt S104 durchgeführt, um den Steuereingang zu berechnen. Die Operation
von Schritt S104 wird alle 5 Millisekunden ausgeführt.
3. System für Wasserpumpe mit variabler Kapazität
Der Getriebemechanismus 10 für die Ölpumpe mit
variabler Kapazität, wie in 1 gezeigt, kann zum
Implementieren einer Wasserpumpe 56 mit variabler Kapazität verwendet
werden, indem die mit dem Sonnenrad 18 verbundene Ölpumpe gegen die
Wasserpumpe ausgetauscht wird. Ein Steuersystem für die Wasserpumpe ist ähnlich
zum Steuersystem für die Ölpupe. In einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung wird eine Wassertemperatursteuerung oder eine Pumpenrotationsgeschwindigkeitssteuerung
implementiert.
8 zeigt einen Wassertemperatur-Rückkopplungstyp
eines Wasserpumpensteuersystems. Eine Steuereinheit 46 umfasst eine Gleitbetriebsart-Steuereinheit
42 mit 2 Freiheitsgraden und einen Delta-Sigma-Modulator (&Dgr;-&Sgr;-Modulator)
44 in einer ähnlichen Weise zum Ölpumpensystem, wie vorstehend
beschrieben. Ein Wassertemperatursensor 54 ist in der Wasserpumpe vorgesehen.
Eine Kühlwassertemperatur Tw, die ein Ausgang des Sensors 54 ist,
und ein gewünschter Wassertemperaturwert Tw_cmd, der durch die Einheit
40 zum Berechnen des gewünschten Werts bestimmt wird, werden in die
Steuereinheit 46 eingegeben. Details der Gleichungen,
die von der Gleitbetriebsart-Steuereinheit mit 2 Freiheitsgraden zum Berechnen des
Referenzeingangs Rwp durchgeführt werden, werden ausgelassen, da sie in ähnlicher
Weise zu den Gleichungen (1) bis (4) dargestellt sind, außer dass die in den
Gleichungen verwendeten Symbole anders sind. Ebenso werden die Details der vom Delta-Sigma-Modulator
zum Berechnen des Steuereingangs Uwp aus dem Referenzeingang Rwp durchgeführten
Gleichungen ausgelassen, da sie zu den Gleichungen (5) bis (10) ähnlich sind.
9 zeigt einen Pumpenrotationsgeschwindigkeits-Rückkopplungstyp
eines Wasserpumpensteuersystems. Ein Pumpenrotationssensor 52 ist in der
Wasserpumpe vorgesehen. Eine Wasserpumpen-Rotationsgeschwindigkeit Nwp, die ein
Ausgang des Sensors 52 ist, und ein gewünschter Rotationsgeschwindigkeitswert
Nwp_cmd, der durch die Einheit 40 zum Berechnen des gewünschten Werts
bestimmt wird, werden in die Steuereinheit 46 eingegeben. Die Berechnung
durch die Steuereinheit wird in einer ähnlichen Weise zum Wassertemperatur-Rückkopplungstyp
des Wasserpumpensteuersystems durchgeführt.
10 ist ein Steuerablauf für das vorstehend beschriebene
Wasserpumpensteuersystem. Der Steuerablauf besitzt zwei Operationsstufen. In Schritt
S200 wird der gewünschte Wassertemperaturwert oder der gewünschte Pumpenrotationsgeschwindigkeitswert
auf der Basis der Motordrehzahl und des Lastparameters bestimmt. In Schritt S202
wird die Berechnung der Gleitbetriebsartsteuerung mit 2 Freiheitsgraden durchgeführt,
um den Referenzeingang zu berechnen. Die Berechnung wird durchgeführt, wie
in den Gleichungen (1) bis (4) oder in den Gleichungen (24) bis (27) gezeigt. Die
Operation von Schritt S200 und Schritt S202 wird in einer Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung alle 50 Millisekunden ausgeführt. Als nächstes
wird auf der Basis des berechneten Referenzeingangs der Delta-Sigma-Modulationsalgorithmus
in Schritt S204 durchgeführt, um den Steuereingang zu berechnen. Die Operation
von Schritt S204 wird alle 5 Millisekunden ausgeführt.
Obwohl die vorliegende Erfindung mit Bezug auf spezielle Ausführungsformen
beschrieben wurde, ist die Erfindung nicht auf diese speziellen Ausführungsformen
begrenzt.
Anspruch[de]
Fluidpumpensystem variabler Kapazität bzw. Förderleistung
für einen Antrieb bzw. Motor mit:
einem Planetengetriebe-Mechanismus (12) mit einem ersten Zahnrad bzw. Zahnradmechanismus
(20), einem zweiten Zahnrad bzw. Zahnradmechanismus (22) und einem
dritten Zahnrad bzw. Zahnradmechanismus (18), wobei der zweite Zahnradmechanismus
(22) mit einer Kurbelwelle des Motors verbunden ist, um eine Rotationskraft
der Kurbelwelle zu übertragen, wobei der dritte Zahnradmechanismus (18)
mit einer Fluidpumpe verbunden ist;
Bremsmitteln (14), die mit dem ersten Zahnradmechanismus (20)
verbunden sind, wobei die Bremsmittel eine Bremskraft auf den ersten Zahnradmechanismus
erzeugen; und
wobei die Bremsmittel eine Rotationsgeschwindigkeit des ersten Zahnradmechanismus
durch die Bremskraft steuern, so dass eine Rotationsgeschwindigkeit der Fluidpumpe
unabhängig von einer Rotationsgeschwindigkeit der Kurbelwelle gesteuert werden
kann;
wobei das System dadurch gekennzeichnet ist, dass es ferner eine Einweg-Kupplung
bzw. ein freilaufendes Rad (16), die bzw. das zwischen dem zweiten Zahnradmechanismus
und dem dritten Zahnradmechanismus vorgesehen ist, aufweist, und dadurch gekennzeichnet,
dass
die Einweg-Kupplung (16) wirkt, um eine Relativrotation des dritten Zahnradmechanismus
bezüglich des zweiten Zahnradmechanismus zu ermöglichen, um in eine Richtung
zu rotieren, in die die Kurbelwelle rotiert, und die Relativrotation am Rotieren
in eine Richtung entgegengesetzt zu der Richtung, in die die Kurbelwelle rotiert,
zu hindern.Fluidpumpensystem variabler Förderleistung gemäß Anspruch
1, bei dem der erste Zahnradmechanismus ein Hohlrad bzw. Tellerrad (20),
der zweite Zahnradmechanismus eine Anzahl von Planetenrädern (22)
und der dritte Zahnradmechanismus ein Sonnenrad (18) umfasst.Fluidpumpensystem variabler Förderleistung gemäß Anspruch
1 oder 2, bei dem die Bremsmittel (14) einen Hysteresematerial-Abschnitt,
der vorgesehen ist, um in Übereinstimmung mit dem ersten Zahnradmechanismus
zu rotieren, und einen Elektromagneten zum Erzeugen eines Magnetfelds durch den
Hysteresematerial-Abschnitt aufweisen, wobei die Bremskraft durch Einstellen des
Magnetfelds erhöht oder vermindert wird.Fluidpumpensystem variabler Förderleistung gemäß Anspruch
1, 2 oder 3, bei dem die Bremskraft bestimmt ist bzw. wird, so dass eine Ausgabe
eines Sensors, der in der Fluidpumpe vorgesehen ist, zu einem erwünschten
Wert konvergiert, wobei der erwünschte Wert in Übereinstimmung mit einem
Betriebszustand des Motors eingestellt ist.Fluidpumpensystem variabler Förderleistung gemäß einem
der vorstehenden Ansprüche, bei dem die Bremskraft durch eine Reaktionszuordnungssteuerung
mit zwei Freiheitsgraden bestimmt wird bzw. ist.Fluidpumpensystem variabler Förderleistung gemäß einem
der Ansprüche 1 bis 4, bei dem die Bremskraft durch eine kontrollierte Variable
gesteuert wird, die durch einen Delta-Sigma-Modulationsalgorithmus, einen Sigma-Delta-Modulationsalgorithmus
oder einen Delta-Modulationsalgorithmus moduliert ist bzw. wird.Fluidpumpensystem variabler Förderleistung gemäß einem
der vorstehenden Ansprüche, bei dem die Fluidpumpe als Ölpumpe ausgestaltet
ist.Fluidpumpensystem variabler Förderleistung gemäß auf
Anspruch 4 rückbezogenem Anspruch 7, bei dem der Sensor als Öldrucksensor
zum Erkennen eines Öldrucks der Ölpumpe ausgestaltet ist.Fluidpumpensystem variabler Förderleistung gemäß auf
Anspruch 4 rückbezogenem Anspruch 7, bei dem der Sensor als Rotationsgeschwindigkeitssensor
zum Erkennen einer Rotationsgeschwindigkeit der Ölpumpe ausgestaltet ist.Fluidpumpensystem variabler Förderleistung gemäß einem
der Ansprüche 1 bis 6, bei dem die Fluidpumpe als Wasserpumpe ausgebildet ist.Fluidpumpensystem variabler Förderleistung gemäß auf
Anspruch 4 rückbezogenem Anspruch 10, bei dem der Sensor als Wassertemperatursensor
zum Erkennen einer Wassertemperatur der Wasserpumpe ausgebildet ist.Fluidpumpensystem variabler Förderleistung gemäß auf
Anspruch 4 rückbezogenem Anspruch 10, bei dem der Sensor als Rotationsgeschwindigkeitssensor
(52) zum Erkennen einer Rotationsgeschwindigkeit der Wasserpumpe ausgebildet
ist.Verfahren zum Steuern einer Rotationsgeschwindigkeit eines Fluidpumpensystems
für einen Motor gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, wobei
das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:
Anlegen einer Bremskraft an das erste Zahnrad bzw. den ersten Zahnradmechanismus
(20) durch die Bremsmittel;
Steuern der Bremskraft, um eine Rotationsgeschwindigkeit des ersten Zahnradmechanismus
zu steuern;
Steuern einer Rotationsgeschwindigkeit der Fluidpumpe unabhängig von einer
Rotationsgeschwindigkeit der Kurbelwelle durch die Steuerung der Rotationsgeschwindigkeit
des ersten Zahnradmechanismus;
Ermöglichen einer Relativrotation des dritten Zahnradmechanismus bezüglich
des zweiten Zahnradmechanismus, um in eine Richtung zu rotieren, in die die Kurbelwelle
rotiert; wobei das Verfahren gekennzeichnet ist durch den Schritt:
Hindern der Relativrotation am Rotieren in eine Richtung entgegengesetzt zu der
Richtung, in die die Kurbelwelle rotiert.Verfahren gemäß Anspruch 13, bei dem die Bremsmittel (14)
einen Hysteresematerial-Abschnitt, der vorgesehen ist, um in Übereinstimmung
mit dem ersten Zahnradmechanismus zu rotieren, und einen Elektromagneten zum Erzeugen
eines Magnetfelds durch den Hysteresematerial-Abschnitt aufweisen, wobei das Verfahren
ferner den Schritt des Einstellens des Magnetfelds, um die Bremskraft zu erhöhen
oder zu vermindern, umfasst.Verfahren gemäß Anspruch 13, ferner mit dem Schritt:
Bestimmen der Bremskraft, so dass eine Ausgabe eines Sensors, der in der Fluidpumpe
vorgesehen ist, zu einem erwünschten Wert konvergiert, wobei der erwünschte
Wert in Übereinstimmung mit einem Betriebszustand des Motors eingestellt ist
bzw. wird.Verfahren gemäß Anspruch 13, ferner mit dem Schritt:
Durchführen einer Reaktionszuordnungssteuerung mit zwei Freiheitsgraden, um
die Bremskraft zu bestimmen.Verfahren gemäß Anspruch 13, ferner mit dem Schritt: Modulieren der Bremskraft, die angelegt werden soll, durch einen
Delta-Sigma-Modulationsalgorithmus, einen Sigma-Delta-Modulationsalgorithmus oder
einen Delta-Modulationsalgorithmus.