Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung
zum Messen des Verbrauchs von Schussfaden, der vermittels eines Schussfadenzuführers
in Textilmaschinen eingeführt wird, insbesondere bei elektronischen Rundstrickmaschinen.
Wie Fachleuten gut bekannt ist, wird bei Webevorgängen im Allgemeinen
der Schussfaden typischerweise durch Schussfadenzuführer in die Textilmaschine
eingespeist, wobei es sich um Vorrichtungen handelt, die mit einer festen Trommel
und einem Arm versehen sind, der in einer angelrollenähnlichen Art rotiert
und auf die Trommel mehrere Fadenwicklungen wickelt, die eine Schussfadenreserve
darstellen; die Wicklungen wickeln sich bei jedem Einfügen von Schussfaden
kontrolliert von der Trommel ab, wenn sie von der Textilmaschine, dem Webstuhl oder
der Strickmaschine oder Ähnlichem angefordert werden.
Gemäß der Standardkonfiguration von Webanlagen wird der
Schussfadenzuführer zwischen der Schussfadenspule und der Textilmaschine eingefügt
und ist mit einem Ausgangsfadenführungsring versehen, dem ein entsprechender
Ausgangssensor zugeordnet ist; der Sensor vermag ein gepulstes Signal zu liefern,
typischerweise in Form von elektrischer Spannung, wann immer der abgewickelte Schussfaden
bezüglich des Fadenführungsrings eine volle Umdrehung durchführt,
was dem Abwickeln einer Reservewicklung von der Trommel des Schussfadenzuführers
entspricht. Das gepulste Signal wird üblicherweise verwendet, um die Rotationsgeschwindigkeit
des angelrollenähnlichen Arms zu steuern, der die Schussfadenreserve wiederherstellt,
wenn die Fadenwicklungen sich von der Trommel des Zuführers abwickeln.
Vorzugsweise wird das Signal durch einen piezo-elektrischen Sensor
erzeugt, der funktional mit einem Verstärkungs- und Spitzenerfassungs-Schaltung
verbunden ist, die geeignet ist, den schnellen Durchgang des Schussfadens zu erfassen
und einen funktionalen Logikblock zu aktivieren, der durch Bearbeiten des Signals,
zusammen mit von entsprechenden Sensoren ankommenden anderen, zum Bestimmen der
Rotation des angelrollenähnlichen Arms eine Versorgungsspannung für den
Motor des Arms liefert, die den Motor und den Arm mit einer Geschwindigkeit anzutreiben
vermag, die geeignet ist, die Schussfadenreserve korrekt wiederherzustellen. Ein
System zum Steuern der Rotationsgeschwindigkeit des angelrollenähnlichen Arms
mit einem piezo-elektrischen Ausgangssensor wie beschrieben ist im europäischen
Patent EP 04 011 699 auf den Namen desselben
Antragstellers beschrieben. Obwohl das Verwenden eines derartigen piezo-elektrischen
Sensors in verschiedener Hinsicht und hauptsächlich für konstruktive Einfachheit
vorteilhaft ist, ist das Verwenden von Ausgangssensoren einer anderen Art, und insbesondere
von z. B. im europäischen Patent EP 0 327 973
beschriebenen Photozellensensoren, welche die gleiche Funktion von Fadendurchgangssensoren
zu erfüllen vermögen, ebenfalls bekannt und weit verbreitet. Demgemäß
wird im Fortgang der vorliegenden Beschreibung der Ausdruck „Ausgangssensor"
verwendet, um gleichermaßen jegliche Art von für den beschriebenen Zweck
geeigneten Sensor zu bezeichnen.
Bei Textilmaschinen im Allgemeinen ist es manchmal notwendig, auch
die Schussfadenmenge mit angemessener Präzision zu messen, die bei jeder Einführung
abgewickelt wird. Insbesondere ist es bei elektronischen Rundstrickmaschinen notwendig,
die abgewickelte Schussfadenmenge, ausgedrückt in Zentimetern, jeder der sogenannten
Einspeisungen (englisch: drops) zu messen, die das Gestrick bilden. Diese Messung
ist tatsächlich unverzichtbar, um einige Fehler bei den gestrickten Gegenständen
zu eliminieren und insbesondere um so genannte „Streifen" (englisch: streaks)
in Gestrick des fertiggestellten Gegenstands zu eliminieren, ein Fehler, der auftritt,
wenn mehr Faden als erwartet selbst bei einer einzelnen Einspeisung verwendet wird.
Zu diesem Zweck weisen derzeitige Webanlagen, die beispielsweise Rundstrickmaschinen
umfassen, zugehörige, als TLT (Schussfadenlängetester) bekannte Messinstrumente
auf, die zwischen den Schussfadenzuführern und den Maschinen eingefügt
sind – wie etwa typischerweise das durch die Abkürzung YLT (Yarn Length
Tester, deutsch: Garnlängentester) bezeichnete Instrument, das von der deutschen
Firma Barth Tex hergestellt wird – zu denen die Textilmaschine ein Synchronisationssignal
schickt, das einen Messungs-Zurückstellungs-Bezugspunkt (englisch: measurement
reset reference) darstellt. In der Praxis gibt bei jedem Synchronisationssignal
das Instrument die Menge (in Zentimetern) des in der Zeitperiode zwischen dem Signal
und dem zuvor empfangenen Signal verwendeten Schussfadens an. Üblicherweise
liefert die Rundtextilmaschine den Synchronisationspuls bei jeder Drehung der Hauptwelle
der Maschine oder, nach Wahl des Benutzers, jede „n" volle Umdrehungen der
Welle, zum Beispiel alle zehn Umdrehungen.
Obwohl es hinreichend verlässlich ist, vergrößert dieses
bekannte System zum Messen der bei jeder Einführung verwendeten Schussfadenlänge
die Komplexität des Aufbaus von Webanlagen beträchtlich, indem zusätzlich
zu dem Schussfadenzuführer das Messinstrument darin eingefügt wird, was
einerseits eine beträchtliche Vergrößerung der Kosten der Anlage
mit sich bringt und andererseits ein zusätzliches Hindernis für das freie
Gleiten des Schussfadens darstellt, mit daraus folgender Erhöhung
der Wahrscheinlichkeit des Verklemmens (z.B. aufgrund von Verheddern) und des Reißens
des Fadens.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht im Wesentlichen darin,
die Nachteile der bekannten Messsysteme zu eliminieren, und innerhalb des Rahmens
dieses allgemeinen Ziels hat die Erfindung die wichtige Aufgabe, ein Verfahren und
eine Vorrichtung zum Messen des in Textilmaschinen, insbesondere in Rundstrickmaschinen,
eingeführten Schussfadens bereitzustellen, die extrem vereinfacht und wirtschaftlich
sind und keine strukturelle Veränderung der Webanlagen erfordern, wobei insbesondere
das Verwenden zusätzlicher Messinstrumente der beschriebenen Art oder Ähnlichem
ausgeschlossen ist.
Eine weitere wichtige Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin,
ein Messverfahren und eine Vorrichtung bereitzustellen, die extrem verlässlich,
hochgenau und im Wesentlichen frei von durch irgendeine Fehlfunktion von in der
Webanlage vorhandenen zusätzlichen Messelementen verursachtem Verklemmen und
Anhalten des Webprozesses sind.
Dies wird gemäß der vorliegenden Erfindung mit einem Verfahren
und einer Vorrichtung mit den in den folgenden Ansprüchen angeführten
Merkmalen erreicht.
Im Wesentlichen basiert das Messverfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung auf dem Konzept, den dem Schussfadenzuführer zugeordneten Ausgangssensor
zu verwenden, indem seine Pulse an einen zweiten funktionalen Logikblock geschickt
werden, der außerdem die Synchronisationssignale der Textilmaschine empfängt.
Der zweite Logikblock ist dazu programmiert, die zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Synchronisationssignalen verwendete Schussfadenmenge zu berechnen, indem der Umfang
der festen Trommel des Zuführers, die Anzahl der durch den Ausgangssensor ausgesendeten
Pulse zwischen einem Synchronisationssignal und dem nächsten und ein Zeitkorrekturfaktor
berücksichtigt werden, der es erlaubt, bei der Messung des Schussfadenverbrauchs
außerdem die jeweils teilweise von der Trommel des Zuführers abgewickelten
Wicklungen nach dem ersten Synchronisationssignal und vor dem zweiten und nachfolgenden
Signal auszuwerten.
Gemäß der Erfindung und wie aus der folgenden Beschreibung
deutlich werden wird umfasst der Zeitkorrekturfaktur die Summe der Zeitintervalle
zwischen dem ersten Synchronisationssignal und dem ihm unmittelbar vorausgehenden
Ausgangspuls im Verhältnis zu den Zeiten, die jeweils die Paare von Ausgangspulsen
trennen, welche die entsprechenden Synchronisationssignale einschließen.
Demgemäß umfasst die Messvorrichtung gemäß der
vorliegenden Erfindung mindestens einen zweiten Logikblock, der dem Schussfadenzuführer
zugeordnet ist und funktional mit dem Ausgangssensor des Schussfadenzuführers
verbunden ist, von dem er die durch den Durchgang des Schussfadens in dem End-Fadenführungsring
des Zuführers erzeugten Ausgangssignale empfängt, und der ebenfalls funktional
mit der Textilmaschine verbunden ist, von der er periodische Synchronisationssignale
empfängt, die die Bezugspunkte zum Zurücksetzen der durchführten
Messung darstellen.
Die Eigenschaften, Ziele und Vorteile des Verfahrens und der Vorrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden genauen Beschreibung
und mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen deutlich werden, die als nicht einschränkendes
Beispiel angeführt sind, in denen:
1 ein schematisches Funktions- und Schaltungsdiagramm
einer Webanlage mit einem bekannten Typ eines Systems zum Zuführen und Messen
des Verbrauchs von Schussfaden ist;
2 ein dem Diagramm der 1
ähnliches Schaltungsdiagramm ist, das jedoch das verbesserte System zum Zuführen
und Messen des Verbrauchs von Schussfaden gemäß der vorliegenden Erfindung
darstellt;
3 eine Übersicht der Zeitabfolge der bei dem Messverfahren
gemäß der vorliegenden Erfindung verwendeten Signale ist.
Anfänglich mit Bezug auf 1 bezeichnet
das Bezugszeichen MC allgemein eine elektronische Rundstrickmaschine und das Bezugzeichen
SI bezeichnet ein bekanntes System zum Zuführen des Schussfadens F zu der Maschine
MC und zum Messen der abgewickelten Schussfadenmenge (ausgedrückt in cm) bei
den verschiedenen Einspeisungen, die den gestrickten Stoff zusammensetzen, der gebildet
wird.
Das System SI umfasst im Wesentlichen einen Schussfadenzuführer
P mit einer feststehenden Trommel TA, auf die ein angelrollenähnlicher Arm,
der durch einen Motor MO angetrieben wird, der einer an der Basis der Trommel angeordneten
rotierenden Scheibe VO zugeordnet ist, mehrere Wicklungen des Fadens F aufwickelt,
die sich von einer Spule RO abwickeln und eine Fadenreserve RT darstellen.
Am Endabschnitt der Trommel TA umfasst der Zuführer P einen End-Fadenführungsring
GA, dem ein Ausgangssensor SU zugeordnet ist, wobei der Sensor ein gepulstes Signal
SUP zu liefern vermag, typischerweise in Gestalt elektrischer Spannung, wann immer
der Schussfaden F, der abgewickelt wird, bezüglich des Fadenführungsringes
GA eine komplette Umdrehung durchführt, die dem Abwickeln einer Wicklung der
Reserve von der Trommel TA des Schussfadenzuführers P entspricht. Das gepulste
Signal SUP wird dazu verwendet, die Rotationsgeschwindigkeit des angelrollenähnlichen
Arms zu steuern, der die Schussfadenreserve erneuert, wenn die Fadenwicklungen von
der Trommel TA des Zuführers abgewickelt werden.
Vorzugsweise wird das Signal SUP durch einen piezo-elekrischen Sensor
SU erzeugt, der unter Zwischenschaltung einer Spitzenerfassungs- und Verstärkungsschaltung
(nicht gezeigt) mit einem funktionalen Logikblock CVP funktional verbunden ist,
welcher durch Bearbeiten des Signals, zusammen mit von entsprechenden Sensoren (nicht
gezeigt) zum Erfassen der Rotation des angelrollenähnlichen Arms ankommenden
anderen, eine Spannung Va bereitstellt, um den Motor MO des Arms zu versorgen, die
geeignet ist, den Motor und den Arm mit einer Rate zu betätigen, die die Schussfadenreserve
korrekt wiederherzustellen vermag. Um die bei den verschiedenen, das gebildete Gestrick
zusammensetzenden Einspeisungen abgewickelte Schussfadenmenge zu messen, verwendet
das oben beschriebene bekannte System SI ein Messinstrument, das ebenfalls bekannt
ist und durch das Bezugszeichen TLT in 1 bezeichnet
ist. Dieses ist geeignet, die Messung (in cm) des in der Zeitspanne zwischen zwei
durch die Rundmaschine MC zu dem Instrument gesandter Synchronisationssignale SYNC
abgegebenen Fadens bereitzustellen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung und um das ausdrücklich
erwähnte Ziel und die Aufgaben zu erfüllen, wird das Zuführ- und
Meßsystem SI' wie in 2 gezeigt verbessert, in
der die ähnlichen oder entsprechende Teile durch die gleichen Bezugszeichen
bezeichnet sind. Die Figur zeigt, dass die Webanlage nicht das Messinstrument TLT
aufweist und anstelle dessen einen zweiten Logikfunktionalblock CQT umfasst, der
vorzugsweise in den Zuführer P integriert ist, und der sowohl die durch den
Ausgangssensor SU erzeugten Pulse SUP als auch die durch die Maschine MC erzeugten
Synchronisationssignale SYNC empfängt. Eine bidirektionale serielle Kommunikationsleitung
LS verteilt die Ausgabe des Blocks CQT gleichermaßen zu einem Terminal T (zum
Beispiel einer visuellen Anzeige) und zu einer Benutzerschnittstelle der Maschine
MC.
Der Logikblock CQT ist dazu programmiert, die zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Synchronisationssignalen SYNC verbrauchte Schussfadenmenge zu berechnen, wobei die
Anzahl der durch den Ausgangssensor zwischen einem Synchronisationssignal und dem
nächsten ausgesandten Pulse SUP und ein Zeitkorrekturtaktor berücksichtigt
werden, der es bei der Messung des Schussfadenverbrauchs außerdem erlaubt,
die jeweils nach dem ersten Synchronisationssignal und vor dem zweiten und nachfolgenden
Signal teilweise von der Trommel des Zuführers abgewickelten Wicklungen auszuwerten.
Genauer gesagt und mit Bezug auf 3 berechnet
der Logikblock CQT die Menge Qt (in cm) des zwischen den zwei Synchronisationssignalen
verbrauchten Schussfadens unter Verwendung von SYNC0 und SYNC1 zum Bezeichnen zweier
separater und aufeinanderfolgender Synchronisationssignale, SUP0 und SUP1 zum Bezeichnen
des Pulses, der dem ersten Synchronisationssignal SYNC0 vorausgeht beziehungsweise
des Pulses, der dem ersten Signal unmittelbar folgt, SUPN zum Bezeichnen des Pulses,
der dem zweiten Synchronisationssignal SYNC1 unmittelbar vorausgeht, und SUPN+1
zum Bezeichnen des Pulses, der unmittelbar dem zweiten Signal folgt, wobei:
wobei N, der Anzahl der Pulse innerhalb des durch die zwei Synchronisationssignale
abgegrenzten Zeitintervalls, eine ganze Zahl größer oder gleich 1 ist,
C der Umfang der festen Trommel TA des Schusszuführers P ist, t0 die Zeit ist,
die zwischen dem ersten Synchronisationssignal SYNC0 und dem ihm unmittelbar folgenden
Puls SUP1 vergeht, T0 die Zeit ist, die zwischen dem Pulspaar SUP0-SUP1 vergeht,
welches das erste Synchronisationssignal einschließt, t1 die Zeit ist, die
zwischen dem zweiten Synchronisationssignal SYNC1 und dem unmittelbar vorausgehenden
Puls SUPN vergeht, und T1 die Zeit ist, die zwischen dem Pulspaar SUPN-SUPN+1 vergeht,
welches das zweite Synchronisationssignal SYNC1 einschließt.
Der in der obenstehenden Beziehung a) in Klammern stehende algebraische
Ausdruck stellt einen Zeitkorrekturfaktor dar, der es außerdem erlaubt, beim
Messen von Schussfadenverbrauch die jeweils nach dem ersten Synchronisationssignal
SYNC0 und vor dem zweiten und nachfolgenden Signal SYNC1 teilweise von der Trommel
des Zuführers abgewickelten Wicklungen auszuwerten. Der Korrekturfaktor ist
für das korrekte Auswerten der eingeführten Schussfadenmenge fundamental,
da das Berechnen der Menge Qt eingeführten Schussfadens als C*N einen Fehler
mit sich bringt, dessen Maximalwert +/- C beträgt; ein Fehler der absolut unakzeptabel
sein kann. Unter Praxisbedingungen würde, wenn man berücksichtigt, dass
der typische Durchmesser der Trommel TA eines Zuführers P gleich 110 mm ist,
der Fehler, der sich auf die Messung Qt der eingefügten Schussfadenmenge auswirken
könnte, bei Abwesenheit des durch das erfindungsgemäße Messverfahren
eingeführten Korrekturfaktors tatsächlich zwischen +/- 34,5 cm betragen.
Ohne das Prinzip der Erfindung zu ändern, können selbstverständlich
die Details der Ausführung des Messverfahrens und der Ausführungsformen
der Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens gegenüber dem Beschriebenen
und als nicht beschränkendes Beispiel Dargestellten beträchtlich verändert
werden, ohne dadurch den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
Dort, wo in einem Anspruch erwähnten technischen Merkmalen Bezugszeichen
nachfolgen, wurden diese Bezugszeichen aus dem einzigen Grund eingefügt, die
Lesbarkeit der Ansprüche zu erhöhen, und demgemäß haben derartige
Bezugszeichen keine beschränkende Wirkung auf den Rahmen jedes durch derartige
Bezugszeichen als Beispiel identifizierten Elements.
Anspruch[de]
Verfahren zum Messen des Verbrauchs eines Schussfadens (F), der in Textilmaschinen
mit Hilfe von Schussfadenzuführern (P) eingeführt wird, insbesondere für
elektronische Rundstrickmaschinen (MC), dadurch gekennzeichnet, dass es im
Verwenden des dem Schussfadenzuführer (P) zugeordneten Ausgabesensors (SU)
besteht, indem er seine Impulse (SUP) an einen funktionalen Logikblock (CQT) sendet,
der auch von der Textilmaschine (MC) erzeugte Synchronisationssignale (SYNC) erhält,
wobei der Logikblock (CQT) dazu programmiert ist, die Schussfadenmenge (Qt) zu berechnen,
die zwischen zwei aufeinander folgendenden Synchronisationssignalen (SYNC0-SYNC1)
verbraucht wird, indem der Umfang (C) der Trommel (TA) des Zuführers (P), die
Anzahl (N) der Impulse (SUP), die von dem Ausgabesensor (SU) des Zuführers
(P) zwischen einem Synchronisationssignal und dem Nächsten ausgegeben werden,
und ein Zeitkorrekturfaktor berücksichtigt werden, der es auch ermöglicht,
dass bei der Messung des Schussfadenverbrauchs die von der Trommel des Zuführers
jeweils nach dem ersten Synchronisationssignal (SYNC0) und vor dem zweiten und nachfolgenden
Signal (SYNC1) teilweise abgewickelten Wicklungen ausgewertet werden.Messverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeitkorrekturfaktor
die Summe der Zeitintervalle (t0-t1), die zwischen dem ersten Synchronisationssignal
(SYNC0) und dem unmittelbar darauffolgenden Ausgabeimpuls (SUP1) bzw. zwischen dem
zweiten Synchronisationssignal (SYNC1) und dem unmittelbar vorhergehenden Ausgabeimpuls
(SUPN) liegen, im Verhältnis zu den die Ausgabeimpuls-Paare (SUP0-SUP1; SUPN-SUPN+1),
die beiderseits der entsprechenden Synchronisationssignale liegen, trennenden Zeiten
(T0-T1) umfasst.Messverfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die
Synchronisationssignale (SYNC-0,1) von der Textilmaschine (MC) bei jeder vollen
Umdrehung der Hauptwelle der Maschine erzeugt werden.Messverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Synchronisationssignale (SYNC-0,1) von der Textilmaschine (MC) periodisch
bei jeder ganzzahligen vollen Umdrehung der Hauptwelle der Maschine erzeugt werden.Vorrichtung zum Durchführen des Messverfahrens nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie zumindest einen Logikblock (CQT)
aufweist, der dazu programmiert ist, die Messung auszuführen, der dem Schussfadenzuführer
(P) zugeordnet ist und der mit dem Ausgabesensor (SU) des Zuführers (P) funktional
verbunden ist, von dem er die Ausgabeimpulse (SUP) erhält, die beim Passieren
des Schussfadens (F) erzeugt werden, wobei der Logikblock ferner mit der Textilmaschine
(MC) funktional verbunden ist, von der er periodische Synchronisationssignale (SYNC)
erhält, die Bezugsgrößen zum Zurückstellen der vorgenommenen
Messung darstellen.Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Logikblock
(CQT) in dem Schussfadenzuführer (P) integriert ist.Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der
Logikblock (CQT) eine bi-direktionale serielle Kommunikationsleitung (LS) aufweist,
die die Ausgabe des Blocks gleichermaßen an ein Terminal (T) (beispielsweise
eine Sichtanzeige) oder an eine Benutzerschnittstelle der Maschine (MC) leitet.Verfahren zum Messen des Verbrauchs eines Schussfadens (F), der durch
Schussfadenzuführer (P) in Textilmaschinen, insbesondere elektronische Rundstrickmaschinen
(MC), eingeführt wird, wie es im Wesentlichen beschrieben und dargestellt ist.Vorrichtung zum Messen des Verbrauchs eines Schussfadens (F), der durch
Schussfadenzuführer (P) in Textilmaschinen, insbesondere elektronische Rundstrickmaschinen
(MC), eingeführt wird, wie sie im Wesentlichen beschrieben und dargestellt
ist.