HINTERGRUND DER ERFINDUNG
1. Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft ein optisches Leitungsverzweigungssystem
(Crossconnect-System), das für optische Wellenlängenmultiplex-Kommunikationsnetze
verwendet wird. Dieser Anmeldung liegt die japanische Patentanmeldung Nr. Hei 8-351
247, veröffentlicht als JP 10 243 424,
zu Grunde.
2. Beschreibung des Standes der Technik
In einem Wellenlängenmultiplex-Übertragungssystem werden
mehrere optische Träger mit verschiedenen Wellenlängen jeweils unter Verwendung
von verschiedenen Signalen moduliert, und diese mehreren modulierten optischen Träger
(z. B. mehrere Lichtsignale) werden multiplexiert, um durch eine Lichtleitfaser
übertragen zu werden. Deshalb ist an einem Verbindungspunkt, mit dem mehrere
Lichtleitfasern verbunden sind, ein optisches Leitungsverzweigungssystem (oder System),
das willkürlich mehrere Wellenlängenmultiplex-Lichtsignale in jeder Lichtleitfaser
unabhängig von der Wellenlänge jedes Signals austauschen kann, erforderlich.
18 zeigt ein Beispiel für die Konfiguration des
herkömmlichen optischen Leitungsverzweigungssystems bei Anwendung der Wellenlängenmultiplex-Techniken.
Hier sind vier Paare Eingangs-/Ausgangs-Lichtleitfasern vorgesehen, wobei in jedem
davon vier Lichtsignale (&lgr;1 bis &lgr;4) wellenlängenmultiplexiert
sind.
In 18 bezeichnen die Bezugzeichen
11 bis 14 Eingangslichtleitfasern, die Bezugszeichen
21 bis 24 bezeichnen 1 × 4-Wellenlängendemultiplexer,
das Bezugszeichen 30 bezeichnet eine optische 16 × 16-Schalteinrichtung,
die Bezugszeichen 711 bis 744 bezeichnen Wellenlängenumsetzer,
die Bezugszeichen 81 bis 84 bezeichnen 4 × 1-Wellenlängenmultiplexer
und die Bezugszeichen 91 bis 94 bezeichnen Ausgangslichtleitfasern.
Die durch Eingangslichtleitfasern 11 bis 14 geleiteten
Wellenlängenmultiplex-Lichtstrahlenbündel werden jeweils mittels der Wellenlängendemultiplexer
21 bis 24 entsprechend der Wellenlängen, die in jedem Wellenlängenmultiplex-Lichtstrahlenbündel
enthalten sind, demultiplexiert. Die 16 durch die vier Wellenlängendemultiplexer
demultiplexierten Lichtsignale werden über die optische Schalteinrichtung
30 in einen von 16 Wellenlängenumsetzern 711 bis
744 eingegeben. Hier werden die in die Wellenlängenumsetzer
711 bis 714 eingebrachten Lichtsignale jeweils in Lichtsignale
mit vorgegebenen Wellenlängen &lgr;1 bis &lgr;4 umgesetzt
und dann durch den Wellenlängenmultiplexer 81 multiplexiert, um in
die Ausgangslichtleitfaser 91 ausgegeben zu werden. In den anderen Wellenlängenumsetzern
und Wellenlängenmultiplexern werden gleichartige Operationen ausgeführt.
Auf diese Weise ist es möglich, Lichtsignale (jeder Wellenlänge), die
durch mehrere Eingangslichtleitfasern übertragen werden, ungehindert zu mehreren
Ausgangslichtleitfasern zu leiten, und zwar unabhängig von der ursprünglichen
Wellenlänge jedes Eingangssignals.
Wenn jedoch bei der in 18 gezeigten Anordnung
die Anzahl der Eingangs-/Ausgangs-Lichtleitfaserpaare und die Anzahl der verschiedenen
Wellenlängen groß ist, bereitet der Aufbau der optischen Schalteinrichtung
30 Probleme. Insbesondere ist es schwierig, verteilte optische Schalter
zu schaffen, um beispielsweise jedes Mal, wenn eine Anforderung kommt, mit der Vermehrung
der Paare aus Eingangs- und Ausgangsfaser umzugehen.
Ein Leitungsverzweigungssystem, in dem die obigen Probleme gelöst
sind, ist in der japanischen Patentanmeldung mit der Erstveröffentlichung unter
Hei 3-219 793 ("Wavelength division optical exchange") offenbart. Es folgt eine
kurze Erläuterung dieses herkömmlichen optischen Leitungsverzweigungssystems.
Das Funktionsprinzip des optischen Vermittlungs- bzw. Schaltteils ist, dass durch
m (wobei m eine ganze Zahl größer oder gleich 2 ist) Eingangslichtleitfasern
übertragene Wellenlängenmultiplex-Lichtstrahlenbündel nicht demultiplexiert
werden, sondern direkt in mehrere optische m × 1-Schalter verteilt werden und
jeder optische Schalter eines der Wellenlängenmultiplex-Lichtstrahlenbündel
auswählt und ferner mittels einer durchstimmbaren Wellenlängenauswahleinrichtung
ein Lichtsignal (aus den Multiplex-Lichtsignalen) ausgewählt wird.
19 zeigt ein Beispiel für die Konfiguration des
herkömmlichen optischen Leitungsverzweigungssystems unter Verwendung einer
solchen Lichtsignalauswahleinrichtung. Hier sind vier Paare Eingangs-/Ausgangs-Lichtleitfasern
vorgesehen, wobei in jeder Lichtleitfaser vier Lichtsignale (&lgr;1
bis &lgr;4) wellenlängenmultiplexiert sind.
In 19 bezeichnen die Bezugszeichen
11 bis 14 Eingangslichtleitfasern, die Bezugszeichen
31 bis 34 bezeichnen optische 1 × 16-Teiler, die Bezugszeichen
511 bis 544 bezeichnen optische 4 × 1-Schalter, die Bezugszeichen
611 bis 644 bezeichnen durchstimmbare Wellenlängenauswahleinrichtungen,
die Bezugszeichen 711 bis 744 bezeichnen Wellenlängenumsetzer,
die Bezugszeichen 81 bis 84 bezeichnen Wellenlängenmultiplexer
und die Bezugszeichen 91 bis 94 bezeichnen Ausgangslichtleitfasern.
Jedes durch die Eingangslichtleitfasern 11 bis
14 übertragene Wellenlängenmultiplex-Lichtstrahlenbündel
wird durch jeden optischen Teiler 31 bis 34 in 16 Teile geteilt,
wobei der Wellenlängenmultiplexzustand erhalten bleibt, und die Teilstrahlen
werden in 16 optische Schalter 511 bis 544 eingebracht. Beispielsweise
wird eine der (16) Ausgaben von jedem der optischen Teiler 31 bis
34 in den optische Schalter 511 eingebracht.
In jedem der optischen 4 × 1-Schalter 511 bis
544 wird ein von den optischen Teilern ausgegebenes Strahlenbündel
ausgewählt, und dann wird in jeder der durchstimmbaren Wellenlängenauswahleinrichtungen
611 bis 644 ein gewünschtes Lichtsignal aus vier Lichtsignalen
ausgewählt, die in den ausgewählten Ausgang wellenlängenmultiplexiert
werden. Die mittels der optischen Schalter 511 bis 514 und der
durchstimmbaren Wellenlängenauswahleinrichtungen 611 bis
614 ausgewählten Lichtsignale werden jeweils in entsprechende Wellenlängenumsetzer
711 bis 714 eingebracht, in denen jedes Lichtsignal in ein Lichtsignal
mit einer vorgegebenen der Wellenlängen &lgr;1 bis &lgr;4
umgesetzt wird. Die (vier) umgesetzten Signale werden im Wellenlängenmultiplexer
81 multiplexiert, und das Multiplex-Lichtstrahlenbündel wird in die
Ausgangslichtleitfaser 91 ausgegeben. In den anderen Wellenlängenumsetzern
und Wellenlängenmultiplexern werden gleichartige Operationen ausgeführt.
Auf diese Weise können Lichtsignale mit jeder (vorgegebenen) Wellenlänge,
die durch mehrere Eingangslichtleitfasern übertragen werden, ungehindert zu
mehreren Ausgangslichtleitfasern gelenkt werden, und zwar unabhängig von den
ursprünglichen Wellenlängen der Signale.
In dem herkömmlichen Leitungsverzweigungssystem, das in
19 gezeigt ist, erfüllen optische Teiler
31 bis 34, optische Schalter 511 bis 544 und
durchstimmbare Wellenlängenauswahleinrichtungen 611 bis
644 Funktionen der Wellenlängendemultiplexer 21 bis
24 und des optischen Schalters 30 in 18.
Der Aufbau der optischen 4 × 1-Schalter 511 bis 544 ist einfacher
als jener des optischen 16 × 16-Schalters 30. Außerdem können
die optischen Schalter (511 bis 544) und die durchstimmbaren Wellenlängenauswahleinrichtungen
(611 bis 644) um einen Satz für jedes Paar aus Eingangs-
und Ausgangslichtleitfaser erweitert werden. Das heißt, die optischen Schalter
können, je nach Bedarf, Schritt für Schritt vermehrt werden.
Ein Übersprechen bezüglich der optischen 4 × 1-Schalter
und durchstimmbaren Wellenlängenauswahleinrichtungen, aus denen das in
19 gezeigte optische Leitungsverzweigungssystem gebildet
ist, oder passende Treiberschaltungen für optische Schalter sind jedoch in
der Offenlegungsschrift nicht untersucht worden.
Die optischen 4 × 1-Schalter 511 bis 544 in
19 können, wie in 20
gezeigt, so aufgebaut sein, dass drei optische 2 × 1-Schaltelemente
151 bis 153 in zweistufiger Baumform zusammengeschaltet sind.
Wenn bei diesem Aufbau einer der vier Eingänge (1 bis 4) ausgewählt ist,
sind Schaltoperationen bezüglich der zwei optischen 2 × 1-Schaltelemente
erforderlich. Das heißt, dass für jede Stufe wenigstens eine Treiberschaltung
für optische Schalter erforderlich ist (siehe Schaltungen 311 und
312 in 20). Im Allgemeinen ist ein optischer
2P × 1-Schalter so aufgebaut, dass (insgesamt) 2P –
1 optische 2 × 1-Schaltelemente in einer p-stufigen Baumform zusammengeschaltet
sind, und folglich sind mindestens p Treiberschaltungen für optische Schalter
notwendig. Also sind die Abmessungen und die Leistungsaufnahme, die Treiberschaltungen
für optische Schalter betreffend, größer.
Außerdem wählen die optischen Schalter 511 bis
544 ein Wellenlängenmultiplex-Lichtstrahlenbündel selbst aus;
folglich schließt hervorgerufenes Übersprechen einen Anteil ein, dessen
Wellenlänge mit jener des (später) ausgewählten Lichtsignals übereinstimmt.
Ein solcher Zustand ist in 21 gezeigt. In der Figur
zeigt der fett gedruckte Pfeil den Durchgang des ausgewählten Wellenlängenmultiplex-Lichtstrahlenbündels.
Wenn es Übersprechanteile gibt, die von dem ausgewählten Multiplex-Lichtstrahlenbündel
verschieden sind und die Wellenlängen aufweisen, die mit jener des ausgewählten
Lichtsignals übereinstimmen (siehe gepunktete Pfeile), wird ein so genanntes
Beat-Rauschen (Beat-Noise) erzeugt, und der Signal-Rausch-Abstand (SRA) verringert
sich merklich. Folglich sind für optische Schalter 511 bis
544 hohe Extinktionsverhältnisse erforderlich.
Gemäß der Literaturangabe 1, Goldstein u. a.: Scaling limitations
in transparent optical network due to low-level crosstalk, IEEE Photonics Technology
Letters; Bd. 7, S. 93–94, 1995, ist, wenn ein Beat-Rauschen hervorgerufen
wird, das Übersprechen &egr;b [dB], das eine "Leistungseinbuße"
(Power Penalty (engl.)) pp [dB] (an Empfindlichkeit) bei einer bestimmten Bitfehlerrate
(BER) verursacht, gegeben durch:
&egr;b[dB] = 10 Log{(1 – 10·pp/5)(4Q2)}(1)
wobei Q ein Koeffizient ist, der entsprechend der BER eindeutig definiert ist, beispielsweise
ist bei BER 10–12 Q = 7. Um beispielsweise die Leistungseinbuße
bei BER 10–12 unter 0,5 dB zu drücken, ist es folglich erforderlich,
das Übersprechen bis auf –30 dB oder weniger zu unterdrücken. Wird
die Funktion eines optischen 4 × 1-Schalters unter Verwendung von optischen
2 × 1-Schaltelementen, die als eine zweistufige Form zusammengeschaltet sind,
erfüllt, wird in jeder Stufe eine Übersprechkomponente hinzugefügt; deshalb
ist es erforderlich, das Übersprechen eines optischen Schalters unter –33
dB zu halten.
Andererseits kann es bei einigen Arten von optischen Schaltern schwierig
sein, das oben erläuterte Extinktionsverhältnis zu verwirklichen. Beispielsweise
wird bei einem optischen 2 × 1-Schaltelement in Form eines Quarz-Wellenleiter-Mach-Zehnder-Interferometers,
das einen thermooptischen Effekt ausnutzt, an einem der zwei Eingangsanschlüsse
auf Grund von Herstellungsfehlern in Bezug auf den Richtungskoppler starkes Übersprechen
erzeugt. Dieses Problem ist in der Literaturangabe 2, T. Kominato u. a.: Guided-Wave
Optical WDM Circuits with Mach-Zehnder Interferometer Configuration, Technical Report
of the IEICE, C-I, Bd. J 73-C-I, Nr. 5, S. 354–359, 1990, kurz erläutert.
22 zeigt eine Grundkonfiguration des optischen 2 ×
1-Schaltelements in Form eines Quarz-Wellenleiter-Mach-Zehnder-Interferometers.
Dieses optische Schaltelement umfasst zwei Richtungskoppler 161 und
162 und zwei Monomode-Wellenleiter 163 und 164, deren
Längen L bzw. L + &Dgr;L sind. An einem der Wellenleiter ist eine Dünnschicht-Heizeinrichtung
165 angebracht, durch welche die Temperatur eines benachbarten Bereichs
eines Wellenleiters so verändert wird, dass sich über den thermooptischen
Effekt der effektive Brechungsindex ändert und das Schalten durchgeführt
wird.
Bei dem obigen optischen Schaltelement sind der Übertragungswirkungsgrad
T1vom Anschluss 1 zum Anschluss 3 bzw. der Übertragungswirkungsgrad
T2 vom Anschluss 2 zum Anschluss 3 gegeben durch:
T1 = [{(1 – k1)(1 – k2)}1/2
– (k1k2)1/2]2+ 4{k1k2(1
– k1)(1 – k2)}1/2sin2(&pgr;n&Dgr;L/&lgr;s)(2)
T2 = [{k2(1 – k1)}1/2 –
{k1(1 – k2)}1/2]2+ 4{k1k2(1
– k1)(1 – k2)}1/2cos2(&pgr;n&Dgr;L/&lgr;s)(3)
wobei k1 und k2 Kopplungseffizienzen von Lichtintensitäten
in Bezug auf die Richtungskoppler 161 und 162 sind, "n&Dgr;L"
eine effektive Lichtwegdifferenz angibt und &lgr;s die Bedeutung der
Wellenlänge des optischen Trägers hat. Hierbei wird vorausgesetzt, dass
die Ausbreitungsverluste der Wellenleiter klein genug sind, um unberücksichtigt
zu bleiben.
Die Kopplungseffizienzen k1 und k2 der Richtungskoppler
161 und 162 sind von der relativen Brechzahldifferenz und der
Entfernung der zwei Wellenleiter abhängig, und folglich können infolge
von Herstellungsfehlern dieser die Effizienzen k1 und k2 von
ihrem theoretischen Wert 0,5 abweichen. Diese Herstellungsfehler wirken sich jedoch
meist in gleicher Weise auf die zwei Richtungskoppler aus; folglich ist es leicht,
die Bedingung "k1 = k2 = k" zu erfüllen. In diesem Fall
vereinfachen sich die obigen Formeln (2) und (3) zu:
T2 = (1 – 2k)2 + 4k(1 – k)sin2(n&Dgr;L/&lgr;s)(4)
T2 = 4k(1 – k)cos2(&pgr;n&Dgr;L/&lgr;s)(5)
Hierbei ist die effektive Lichtwegdifferenz n&Dgr;L des Wellenleiters
so konzipiert, dass beispielsweise die Formel (6) in einem Zustand erfüllt
ist, in dem die Dünnschicht-Heizeinrichtung nicht aktiviert ist.
n&Dgr;L = &lgr;s/2(6)
In diesem Fall sind der Übertragungswirkungsgrad T1
vom Anschluss 1 zum Anschluss 3 und der Übertragungswirkungsgrad T2
vom Anschluss 2 zum Anschluss 3 von der Kopplungseffizienz k unabhängig und
sind definiert als:
T1 = 1(7)
T2 = 0(8)
Das heißt, wenn die Dünnschicht-Heizeinrichtung nicht aktiviert
ist, gibt dieses optische Schaltelement Licht aus, das in den Anschluss 1 eingegeben
wird und eine Wellenlänge nahe &lgr;s aufweist. Bei dieser Operation
gibt es im Grunde kein Übersprechen vom Anschluss 2.
Außerdem ändert sich, wenn die Dünnschicht-Heizeinrichtung
aktiviert ist, damit die Temperatur in der Nachbarschaft eines Wellenleiters (164)
steigt, der effektive Brechungsindex des Wellenleiters, sodass sich die effektive
Lichtwegdifferenz n&Dgr;L wie folgt ändert:
n&Dgr;L = &lgr;s(9)
Der Übertragungswirkungsgrad T1 vom Anschluss 1 zum
Anschluss 3 bzw. der Übertragungswirkungsgrad T2 vom Anschluss 2
zum Anschluss 3 sind definiert als:
T1 = (1 – 2k)2(10)
T2 = 4k(1 – k)(11)
Folglich wählt dieses optische Schaltelement durch Aktivieren
der Dünnschicht-Heizeinrichtung ein optisches Signal und gibt es so aus, dass
es als Eingabe in den Anschluss 2 dient. Wenn jedoch in dieser Situation die Kopplungseffizienz
k nicht genau mit 0,5 übereinstimmt, wird vom Anschluss 1 ein Übersprechen
(1 – 2k)2 erzeugt. Die oben angegebene Literaturangabe 2 berichtet,
dass dann, wenn der Abstand zwischen den zwei Wellenleitern auf Grund von Herstellungsfehlern
beispielsweise einen Fehler von 20% (bezogen auf einen theoretischen
Wert) aufweist, ein solches Übersprechen sich auf ungefähr –16
dB verschlechtert.
Hingegen zeigt 23 eine Bauweise einer
durchstimmbaren Wellenlängenauswahleinrichtung, die mitunter in einem herkömmlichen
optischen Leitungsverzweigungssystem verwendet wird, wobei ein Wellenlängenmultiplex-Lichtstrahlenbündel
durch einen Wellenlängendemultiplexer 601 demultiplexiert wird und
eines der demultiplexierten Lichtsignale mittels eines optischen 4 × 1-Schalters
602 ausgewählt und ausgegeben wird. In 2–3
gibt der fett gedruckte Pfeil den Durchgang des ausgewählten Lichtsignals an.
Wenn der optische 4 × 1-Schalter 602 unter Verwendung von optischen
2 × 1-Schaltelementen in mehrstufiger Baumform aufgebaut ist, sind die Abmessungen
und die Leistungsaufnahme, die Treiberschaltungen für optische Schalter betreffend,
ebenfalls groß.
Jedoch wählt der optische Schalter 602 einen der demultiplexierten
Anteile aus; folglich enthält das Übersprechen keinen Anteil mit einer
Wellenlänge, die mit jener des ausgewählten Lichtsignals übereinstimmt.
In diesem Fall wird kein Beat-Rauschen erzeugt. Folglich sollte, was die Leistungseinbuße
infolge des Übersprechens anbelangt, nur ein Einfluss als Intensitätsrauschen
in Betracht kommen. In diesem Fall ist das Übersprechen &egr;i
[dB], das die Leistungseinbuße pp [dB] (an Empfindlichkeit) bei einer bestimmten
Bitfehlerrate (BER) verursacht, gegeben durch:
&egr;i[dB] = 5 Log{1 – 10·pp/5)/Q2}(12)
Um beispielsweise die Leistungseinbuße bei BER 10–12
unter 0,5 dB zu drücken, ist es folglich erforderlich, das Übersprechen
bis auf –12 dB oder weniger zu unterdrücken. Wenn die Funktion des optischen
4 × 1-Schalters unter Verwendung von optischen 2 × 1-Schaltelementen,
die in einer zweistufigen Form zusammengeschaltet sind, verwirklicht wird, ist es
erforderlich, das Übersprechen jedes optischen Schaltelements auf –15
dB oder niedriger zu halten.
Wie oben erläutert wurde, müssen in dem herkömmlichen
optischen Leitungsverzweigungssystem optische Schalter mit einem hohen Extinktionsverhältnis
wahlweise für die Schalter 511 bis 544 verwendet werden,
wodurch die Kosten hoch werden. Wenn die durchstimmbare Wellenlängenauswahleinrichtung
ebenfalls unter Verwendung eines optischen Schalters aufgebaut ist, wie mit Bezug
auf 23 erläutert wurde, enthält das System
außerdem zwei verschiedene Arten von optischen Schaltern, um die Anforderungen
nach unterschiedlichen Extinktionsverhältnissen zu erfüllen. Folglich
ist eine Integration der optischen Schalter schwierig, und somit sind auch Verringerungen
der Abmessungen und der Kosten schwierig. Außerdem ist die Anzahl der erforderlichen
Treiberschaltungen für optische Schalter groß. Deshalb werden die Abmessungen
und die Verlustleistung groß, sodass eine Miniaturisierung des Systems unmöglich
sein kann.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein wirtschaftliches optisches
Leitungsverzweigungssystem zu schaffen, in dem komplizierte optische m × 1-Schalter
unnötig sind; stattdessen werden einfache Gatter darstellende optische Schalter
verwendet, wobei das Extinktionsverhältnis jedes optischen Schalters niedrig
sein kann und das System mit einer kleineren Anzahl von Treiberschaltungen für
optische Schalter betrieben werden kann.
Folglich schafft die vorliegende Erfindung ein optisches Leitungsverzweigungssystem
zum Remultiplexen von Lichtsignalen in einem Wellenlängenmultiplex-Lichtstrahlenbündel,
das durch jede von m Eingangslichtleitfasern übertragen wird, und zum Ausgeben
der remultiplexierten Lichtstrahlenbündel in m Ausgangslichtleitfasern, wobei
m eine ganze Zahl größer oder gleich 2 ist, wobei das System umfasst:
- (1) optische Teiler, wobei jeder Teiler das Wellenlängenmultiplex-Lichtstrahlenbündel,
das von jeder Eingangsfaser eingegeben wurde, in mehrere Wellenlängenmultiplex-Lichtfaserbündel
teilt;
- (2) Lichtsignalauswahleinrichtungen, in die die mehreren Wellenlängenmultiplex-Lichtstrahlenbündel,
die durch die optischen Teiler geteilt wurden, eingegeben werden, wobei das Wellenlängenmultiplex-Lichtstrahlenbündel
von jeder der m Eingangslichtleitfasern in jede Lichtsignalauswahleinrichtung eingegeben
wird, wobei die Auswahleinrichtung dazu dient, eines von m Eingangs-Wellenlängenmultiplex-Lichtstrahlenbündeln
auszuwählen und ferner ein Lichtsignal, das eine Wellenlänge des ausgewählten
Wellenlängenmultiplex-Lichtstrahlenbündels besitzt, auszuwählen und
auszugeben;
- (3) Wellenlängenumsetzer, wobei jeder Umsetzer dazu dient, das Lichtsignal,
das von jeder Lichtsignalauswahleinrichtung ausgegeben wurde, in ein Lichtsignal
mit einer vorgegebenen Wellenlänge umzusetzen; und
- (4) Wellenlängenmultiplexer, die jeweils mit den m Ausgangslichtleitfasern
verbunden sind, um von den Wellenlängenumsetzern ausgegebene Lichtsignale einem
Wellenlängenmultiplexen zu unterwerfen und um jeweilige multiplexierte Lichtstrahlenbündel
zu den Ausgangslichtleitfasern auszugeben.
Jede Lichtsignalauswahleinrichtung umfasst:
- (2-1) eine erste optische Schalteinrichtung mit m optischen
Wegen, die den m Wellenlängenmultiplex-Lichtstrahlenbündeln entsprechen,
um nur dem Wellenlängenmultiplex-Lichtstrahlenbündel, das sich durch einen
der optischen Wege bewegt, den Durchgang zu erlauben, und um die übrigen Wege
zu schließen;
- (2-2) einen Wellenlängen-Router mit m Eingangsanschlüssen, die mit
den entsprechenden m optischen Wegen verbunden sind, und p Ausgangsanschlüssen,
wobei p eine ganze Zahl gleich oder größer der Anzahl von Wellenlängen
ist, die in dem Wellenlängenmultiplex-Lichtstrahlenbündel multiplexiert
sind, wobei der Router dazu dient, das Wellenlängenmultiplex-Lichtstrahlenbündel,
das sich durch die erste optische Schalteinrichtung bewegt hat, in Lichtsignale
mit unterschiedlichen Wellenlängen zu demultiplexen und diese demultiplexierten
Lichtsignale in entsprechende verschiedene Ausgangsanschlüsse auszugeben, wobei
der Router eine Lenkungscharakteristik hat, derart, dass der Ausgangsanschluss,
an den jedes demultiplexierte Signal ausgegeben wird, für jeden Eingangsanschluss
unterschiedlich ist;
- (2-3) eine zweite optische Schalteinrichtung mit p optischen Wegen, die mit
den p Ausgangsanschlüssen des Wellenlängen-Routers verbunden sind, um
nur dem Lichtsignal, das sich durch einen der optischen Wege bewegt, den Durchgang
zu erlauben und um die übrigen Wege zu schließen; und
- (2-4) einen optischen Kombinierer zum Kombinieren der p optischen Wege der zweiten
optischen Schalteinrichtung zu einem optischen Weg.
Gemäß dem obigen Aufbau wird in jeder Lichtsignalauswahleinrichtung
nur ein Wellenlängenmultiplex-Lichtstrahlenbündel mittels der ersten optischen
Schalteinrichtung ausgewählt, und aus dem erwähnten Wellenlängenmultiplex-Lichtstrahlenbündel
wird mittels der zweiten optischen Schalteinrichtung nur ein Lichtsignal ausgewählt.
Folglich ist es möglich, die Anzahl der Treiberschaltungen im Zusammenhang
mit der Schaltoperation (auf "2") zu verringern, wodurch die Abmessungen und die
Leistungsaufnahme bei den Treiberschaltungen verringert werden können.
Außerdem werden neben Übersprechkomponenten auf Grund der
m Lichtwege (oder Lichtwellenleiter) in der ersten optischen Schalteinrichtung Komponenten
mit der Wellenlänge des Lichtsignals, das durch die zweite optische Schalteinrichtung
ausgewählt wird, durch den Wellenlängen-Router in verschiedene Lichtwege
(oder Lichtwellenweiter vom Lichtweg für das ausgewählte Signal) der zweiten
optischen Schalteinrichtung eingebracht; folglich wird kein Beat-Rauschen erzeugt.
Somit kann sowohl die erste als auch die zweite optische Schalteinrichtung unter
Verwendung von optischen Schaltern mit einem niedrigen Extinktionsverhältnis
aufgebaut sein. Außerdem weisen die beiden optischen Schalteinrichtungen mehrere
Lichtwege auf und haben eine gemeinsame Funktion zum Freigeben nur eines der Wege,
um einem Lichtstrahlenbündel den Durchgang zu erlauben; folglich können
diese Einrichtungen unter Verwendung der gleichen Art der optischen Schalter aufgebaut
sein. Demzufolge ist es leicht, eine Integration durchzuführen, und außerdem
kann die Verringerung der Abmessungen und der Leistungsaufnahme verwirklicht werden.
Ein Verfahren zum Unterdrücken des Beat-Rauschens unter Verwendung
einer Kombination aus der ersten Schalteinrichtung und dem Wellenlängen-Router
ist in der Literaturangabe 3, O. Ishida u. a.: Parallel- Optical-Interconnecting
Multiwavelength Star Network (POIMS Net) for High-Capacity Switching, Proceedings
of the IEEE Communication Society Meeting, B-1072, S. 557, 1996, offenbart.
Diese Literaturangabe 3 offenbart mehrere optische Teiler, eine erste
optische Schalteinrichtung mit Lichtwegen, die mit jedem Ausgang der optischen Teiler
verbunden sind, einen Wellenlängen-Router mit Eingangsanschlüssen, die
jeweils mit den oben genannten Lichtwegen verbunden sind, und mehrere Lichtempfänger,
die entsprechend mit mehreren Ausgangsanschlüssen des Wellenlängen-Routers
verbunden sind. Ein ähnlicher Aufbau ist auch in der japanischen Patentanmeldung
mit der Erstveröffentlichung unter Hei 9-247 179 ("Optical receiver and optical
network using the receiver") in allen Einzelheiten offenbart.
Folglich wird bei der vorliegenden Erfindung eine neuartige Lichtsignalauswahleinrichtung,
die von der herkömmlichen (Kombination, gebildet aus der) optischen m ×
1-Schalteinrichtung und durchstimmbaren Wellenlängenauswahleinrichtung verschieden
ist (m = 4 bei der Konfiguration von 19) geschaffen,
indem die zweite optische Schalteinrichtung und der optische Kombinierer zu der
ersten optischen Schalteinrichtung und dem Wellenlängen-Router hinzugefügt
werden. Das heißt, die Kombination aus der ersten Schalteinrichtung und dem
Wellenlängen-Router arbeitet nicht wie ursprünglich als optischer m ×
1-Schalter; dennoch kann durch geschicktes Ausnutzen einer Lenkungscharakteristik
des Wellenlängen-Routers und Hinzufügen der Funktion der durchstimmbaren
Wellenlängenauswahleinrichtung ein solcher Aufbau als Lichtsignalauswahleinrichtung
fungieren.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
1 zeigt eine Grundkonfiguration eines optischen Leitungsverzweigungssystems
gemäß der vorliegenden Erfindung.
2 zeigt die erste Ausführungsform der Konfiguration
der Lichtsignalauswahleinrichtung.
3 zeigt eine Konfiguration eines matrixartig angeordneten
Wellenleitergitter-Wellenlängen-Routers 200.
4 zeigt die Wellenlängen-Lenkungscharakteristik
des matrixartig angeordneten Wellenleitergitter-Wellenlängen-Routers
200.
5 ist eine schematische Darstellung zur Erläuterung
des Prinzips der Unterdrückung (der Erzeugung) von Beat-Rauschen durch den
matrixartig angeordneten Wellenleitergitter-Wellenlängenrouter 200.
6 zeigt Beispiele für erforderliche Extinktionsverhältnisse,
berechnet für jedes optische Schaltelement.
7 zeigt Beispiele für erforderliche Anzahlen von
Treiberschaltungen für optische Schalter.
8 zeigt eine Konfiguration, bei der die optischen 1
× 16-Teiler 31 bis 34 von 1
untergliedert sind.
9 zeigt ein Beispiel für den Wellenlängenumsetzer.
10 zeigt die zweite Ausführungsform der Konfiguration
der Lichtsignalauswahleinrichtung.
11 zeigt eine Wellenlängen-Lenkungscharakteristik
eines matrixartig angeordneten Wellenleitergitter-Wellenlängen-Routers mit
Periodizität.
12 zeigt die Konfiguration eines weiteren Wellenlängen-Routers,
der die in 11 gezeigte Wellenlängen-Lenkungscharakteristik
aufweist.
13 zeigt ein Beispiel für weitere Wellenlängen-Lenkungscharakteristiken.
14 zeigt die dritte Ausführungsform der Konfiguration
der Lichtsignalauswahleinrichtung.
15 zeigt die vierte Ausführungsform der Konfiguration
der Lichtsignalauswahleinrichtung.
16A, 16B sind schematische
Darstellungen zur Erläuterung der Beziehung zwischen einem matrixartig angeordneten
11 × 11-Wellenleitergitter-Wellenlängen-Router und einem Router vom reflektierenden
Typ.
17 zeigt die Wellenlängen-Lenkungscharakteristik
des 11 × 11-Wellenleitergitter-Wellenlängen-Routers.
18 zeigt ein Beispiel für die Konfiguration des
herkömmlichen optischen Leitungsverzweigungssystems bei Anwendung der Wellenlängenmultiplex-Techniken.
19 zeigt ein Beispiel für die Konfiguration des
herkömmlichen optischen Leitungsverzweigungssystems unter Verwendung einer
Lichtsignalauswahleinrichtung.
20 zeigt ein Beispiel für die Konfiguration von
optischen 4 × 1-Schaltern 511 bis 544.
21 ist eine schematische Darstellung zur Erläuterung
des Übersprechens, das an den optischen 4 × 1-Schaltern 511 bis
544 erzeugt wird.
22 zeigt eine Grundkonfiguration des optischen 2 ×
1-Schaltelements in Form eines Quarz-Wellenleiter-Mach-Zehnder-Interferometers.
23 zeigt ein Beispiel für die Konfiguration der
durchstimmbaren Wellenlängenauswahleinrichtungen 611 bis
644 und ihr Übersprechen.
24 ist eine Ausführungsform der optischen Verbindung
unter Verwendung einer zweidimensionalen Faseranordnung, die Bandtyp-4-Kern-Lichtleitfasern
umfasst.
25 ist eine Ausführungsform der optischen Verbindung
unter Verwendung der zweidimensionalen Faseranordnungen, die Bandtyp-4-Kern-Lichtleitfasern
umfassen, zwischen den optischen Teilern und den Lichtsignalauswahleinrichtungen
von 1.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
Grundkonfiguration des optischen Leitungsverzweigungssystems
1 zeigt eine Grundkonfiguration eines optischen Leitungsverzweigungssystems
gemäß der vorliegenden Erfindung.
In dem optischen Leitungsverzweigungssystem sind vier Paare Eingangs-/Ausgangs-Lichtleitfasern
zusammengeschaltet, wobei in jeder Lichtleitfaser vier Lichtsignale mit unterschiedlichen
Wellenlängen wellenlängenmultiplexiert sind.
In 1 bezeichnen die Bezugszeichen
11 bis 14 Eingangslichtleitfasern, die Bezugszeichen
31 bis 34 bezeichnen optische 1 × 16-Teiler, die Bezugszeichen
411 bis 444 bezeichnen Lichtsignalauswahleinrichtungen, die Bezugszeichen
711 bis 744 bezeichnen Wellenlängenumsetzer, die Bezugszeichen
81 bis 84 bezeichnen 4 × 1-Wellenlängenmultiplexer und
die Bezugszeichen 91 bis 94 bezeichnen Ausgangslichtleitfasern.
Die durch die Eingangslichtleitfasern 11 bis 14
übertragenen Wellenlängenmultiplex-Lichtstrahlenbündel werden jeweils
durch jeden optischen Teiler 31 bis 34 in 16 Teile geteilt, wobei
der Wellenlängenmultiplexzustand beibehalten wird, und die Teilstrahlen werden
in Lichtsignalauswahleinrichtungen 411 bis 444 eingebracht.
Beispielsweise wird eine der (16) Ausgaben von jedem der optischen
Teiler 31 bis 34 in die Lichtsignalauswahleinrichtung
411 eingebracht.
Die durch die Lichtsignalauswahleinrichtungen 411 bis
414 ausgewählten Lichtsignale werden in Wellenlängenumsetzer
711 bis 714 eingebracht, in denen die Lichtsignale in Lichtsignale
mit vorgegebenen Wellenlängen &lgr;1 bis &lgr;4 umgesetzt
werden, und die umgesetzten Signale werden im Wellenlängenmultiplexer
81 multiplexiert, um in die Ausgangslichtleitfaser 91 ausgegeben
zu werden. In den anderen Wellenlängenumsetzern und Wellenlängenmultiplexern
des Systems werden gleichartige Operationen ausgeführt.
Ausführungsform 1 der Konfiguration der Lichtsignalauswahleinrichtung
2 zeigt die erste Ausführungsform der Lichtsignalauswahleinrichtung
als ein unterscheidendes Merkmal der vorliegenden Erfindung.
In 2 umfasst die Lichtsignalauswahleinrichtung
die Anordnung optischer Schaltelemente, 100, den matrixartig angeordneten
Wellenleitergitter-Wellenlängen-Router 200, die Anordnung optischer
Schaltelemente, 110, den 7 × 1-Lichtmoden-Kombinierer 301,
Schaltertreiberschaltungen 311 und 312 und Auswahleinrichtungen
321 und 322. Andererseits sind die Anordnungen optischer Schaltelemente,
100 und 110, aus vier optischen Schaltelementen 101 bis
104 bzw. sieben optischen Schaltelementen 111 bis 117
gebildet. Jedes optische Schaltelement hat einen Aufbau wie in 22
gezeigt, bei dem eine Dünnschicht-Heizeinrichtung an einem der zwei Wellenleiter
des Mach-Zehnder-Interferometers angebracht ist, und diese optischen Schaltelemente
werden durch Schaltertreiberschaltungen 311 und 312 über
Auswahleinrichtungen 321 und 322 aktiviert (oder getrieben).
3 zeigt eine Konfiguration eines matrixartig angeordneten
Wellenleitergitter-Wellenlängen-Routers 200. Dieser Wellenlängen-Router
umfasst wenigstens vier Eingangswellenleiter (11 bis 14)
201, einen ersten Plattenwellenleiter 202, eine Anordnung
203 von Wellenleitern, deren Längen sich jeweils um genau festgelegte
Werte unterscheiden, einen zweiten Plattenwellenleiter 204 und sieben Ausgangswellenleiter
(O–3 bis O3) 205.
Beispielsweise wird bei der Lichtsignalauswahleinrichtung
411 von 1 eine der mehreren Ausgaben jedes
optischen Teilers 31 bis 34 in den Anschluss 2 (siehe
22) des entsprechenden optischen Schaltelements (d.
h. eines der Schaltelemente 101 bis 104) in 2
eingegeben (die folgende Erläuterung basiert auf dem optischen 2 × 1-Schaltelement
vom Mach-Zehnder-Interferometertyp). Der Anschluss 3 jedes optischen Schaltelements
101 bis 104 ist mit einem der Eingangswellenleiter 201
des matrixartig angeordneten Wellenleitergitter-Wellenlängen-Routers
200 verbunden. Gleichzeitig sind die sieben Ausgangswellenleiter (O–3
bis O3) 205 des matrixartig angeordneten Wellenleitergitter-Wellenlängen-Routers
200 jeweils mit den Anschlüssen 2 der optischen Schaltelemente
111 bis 117 verbunden. Die Anschlüsse 3 dieser Elemente
111 bis 117 sind jeweils an sieben Eingänge des Lichtmoden-Kombinierers
301 herangeführt, dessen Ausgang folglich der Ausgang der Lichtsignalauswahleinrichtung
411 ist.
Nachstehend wird die Funktionsweise jedes Teils der in 2
gezeigten Lichtsignalauswahleinrichtung erläutert.
Die Schaltertreiberschaltung 311 aktiviert die Dünnschicht-Heizeinrichtung
eines der vier optischen Schaltelemente 101 bis 104, das durch
die Auswahleinrichtung 321 ausgewählt worden ist, und führt das
Wellenlängenmultiplex-Lichtstrahlenbündel, das in den Anschluss 2 des
ausgewählten optischen Schaltelements eingegeben wurde, in den Anschluss 3
hinein. Dabei sind die Dünnschicht-Heizeinrichtungen der übrigen drei
optischen Schaltelemente nicht aktiviert, sodass kein Wellenlängenmultiplex-Lichtstrahlenbündel
in Anschlüsse 3 dieser optischen Schaltelemente ausgegeben wird. Auf diese
Weise wird das Wellenlängenmultiplex-Lichtstrahlenbündel in nur einen
der Eingangswellenleiter 201 des matrixartig angeordneten Wellenleitergitter-Wellenlängen-Routers
200 eingegeben.
Hier ist der matrixartig angeordnete Wellenleitergitter-Wellenlängen-Router
200 derart ausgebildet, dass dann, wenn ein Lichtsignal mit der Wellenlänge
&lgr;k (k = 1 bis 4) in den Eingangswellenleiter Ii (i =
1 bis 4) eingegeben wird, das Lichtsignal zum Ausgangswellenleiter Ok-i
gelenkt wird (siehe Literaturangabe 4, H. Takahashi, u. a.: Transmission Characteristics
of Arrayed Waveguide N × N Wavelength Multiplexer, Journal of Lightwave Technology,
IEEE, Bd. 13, Nr. 3, S. 447 bis 455, 1995). Das heißt, der matrixartig angeordnete
Wellenleitergitter-Wellenlängen-Router 200 hat eine Lenkungscharakteristik
wie in 4 gezeigt. Wenn beispielsweise ein Wellenlängenmultiplex-Lichtstrahlenbündel
in den Eingangswellenleiter I2 eingegeben wird, dann
wird das Multiplex-Lichtstrahlenbündel in mehrere Lichtsignale demultiplexiert,
und ein Lichtsignal mit der Wellenlänge &lgr;1 wird in den Ausgangswellenleiter
O–1 ausgegeben, ein Lichtsignal mit der Wellenlänge &lgr;2
wird in den Ausgangswellenleiter O0 ausgegeben, ein Lichtsignal mit der
Wellenlänge &lgr;3 wird in den Ausgangswellenleiter O1
ausgegeben und ein Lichtsignal mit der Wellenlänge &lgr;4 wird
in den Ausgangswellenleiter O2 ausgegeben. Folglich wird ein Wellenlängenmultiplex-Lichtstrahlenbündel
(mit Wellenlängen &lgr;1 bis &lgr;4), das in einen
von vier Eingangswellenleitern eingegeben wurde, in Lichtsignale demultiplexiert,
die entsprechend dem relevanten Eingangswellenleiter und den Wellenlängen jeweils
in vier von sieben Ausgangswellenleiter ausgegeben werden (siehe schattierte Teile
in 4).
Die Schaltertreiberschaltung 312 aktiviert die Dünnschicht-Heizeinrichtung
eines der sieben optischen Schaltelemente 111 bis 117, das durch
die Auswahleinrichtung 322 ausgewählt worden ist, und bringt das Lichtsignal,
das in den Anschluss 2 des ausgewählten optischen Schaltelements eingegeben
wurde, in den Anschluss 3 des Elements ein. Dabei sind die Dünnschicht-Heizeinrichtungen
der übrigen sechs optischen Schaltelemente nicht aktiviert, sodass von diesen
optischen Schaltelementen kein Lichtsignal ausgegeben wird. Auf diese Weise wird
das (ausgewählte) Lichtsignal nur in einen der sieben Eingangswellenleiter
des Lichtmoden-Kombinierers 301 eingegeben.
Der Lichtmoden-Kombinierer 301 ist eine optische Vorrichtung
zum Kombinieren von Lichtsignalen, die durch sieben Monomode-Lichtleitfasern übertragen
wurden, in eine Multimode-Lichtleitfaser. Sein Aufbau ist beispielsweise in der
Literaturangabe 5, T. Hanada u. a.: 8 × 1 Single-Mode to Multi-Mode Combiner,
Proceedings of the IEEE Electronics Society Meeting, C-160, S. 160, 1996, offenbart.
Der Koppelverlust zwischen jeder Monomode-Lichtleitfaser und der Multimode-Lichtleitfaser
kann 2 dB oder niedriger sein.
Wie weiter oben erläutert worden ist, wählt die Lichtsignalauswahleinrichtung
eines von insgesamt sechzehn Lichtsignalen, die durch vier Eingangslichtleitfasern
übertragen werden, aus und gibt es aus, indem sie (i) eine von vier Eingangslichtleitfasern
unter Verwendung der Anordnung optischer Schaltelemente, 100, auswählt, (ii)
ein Wellenlängenmultiplex-Lichtstrahlenbündel, das durch die ausgewählte
Eingangslichtleitfaser übertragen wird, unter Verwendung des matrixartig angeordneten
Wellenleitergitter-Wellenlängen-Routers 200 entsprechend dem relevanten
Eingangsanschluss und den Wellenlängen demultiplexiert und (ii) eines der (durch
das Demultiplexen erhaltenen) Lichtsignale unter Verwendung der Anordnung optischer
Schaltelemente, 110, auswählt und das ausgewählte Signal in die
Multimode-Lichtleitfaser 1000 eingibt, die der Ausgang des Lichtmoden-Kombinierers
301 ist.
Die oben erläuterte Ausführungsform bezieht sich auf ein
optisches Leitungsverzweigungssystem, in dem höchstens vier Lichtsignale in
jedem von vier Paaren Eingangs-/Ausgangs-Lichtleitfasern multiplexiert sind. Genauso
ist es möglich, ein optisches Leitungsverzweigungssystem zu verwirklichen,
in dem höchstens n Lichtsignale in jedem von m Paaren Eingangs-/Ausgangs-Lichtleitfasern
multiplexiert sind.
Dieses (allgemeine) optische Leitungsverzweigungssystem umfasst m
optische 1 × (m·n)-Teiler, die m Eingangslichtleitfasern entsprechen,
m·n Lichtsignalauswahleinrichtungen, m·n Wellenlängenumsetzer und
m n × 1-Wellenlängenmultiplexer, die m Ausgangslichtleitfasern entsprechen.
In diesem Fall umfasst jede Lichtsignalauswahleinrichtung eine erste
Anordnung optischer Schaltelemente, die aus m optischen Schaltelementen gebildet
ist, einen matrixartig angeordneten Wellenleitergitter-Wellenlängen-Router,
eine zweite Anordnung optischer Schaltelemente, die aus m + n – 1 optischen
Schaltelementen gebildet ist, und einen (m + n – 1) × 1-Lichtmoden-Kombinierer.
Außerdem umfasst in diesem Fall der matrixartig angeordnete Wellenleitergitter-Wellenlängen-Router
m Eingangswellenleiter I1 bis Im, m + n – 1 Ausgangswellenleiter
O1-m bis On-1 und ist so konzipiert, dass dann, wenn ein Lichtsignal
mit &lgr;k (k = 1 bis n) in den Eingangswellenleiter Ii
(i = 1 bis m) eingegeben wird, das eingegebene Signal zum Ausgangswellenleiter Ok-i
gelenkt wird. Dabei wird ein in einen der m Eingangswellenleiter eingegebenes Wellenlängenmultiplex-Lichtstrahlenbündel
(aus n Lichtsignalen) demultiplexiert und entsprechend dem relevanten Eingangswellenleiter
und jeder Wellenlänge in n der m + n – 1 Ausgangswellenleiter ausgegeben.
Nachstehend werden Vorteile der Lichtsignalauswahleinrichtung, die
in 2 gezeigt ist, erläutert.
Erstens werden nur ein Eingangsanschluss und ein Ausgangsanschluss
bei jedem optischen Schaltelement verwendet. Folglich ist es bei dem herkömmlichen
optischen 2 × 1-Schaltelement vom Mach-Zehnder-Interferometertyp, das mit Bezug
auf 22 erläutert wurde, möglich, nur den
Anschluss 2 zu verwenden, bei dem im Grunde kein Übersprechen auftritt, ohne
den Anschluss 1 zu verwenden, bei dem leicht infolge eines Herstellungsfehler Übersprechen
auftritt. Dementsprechend ist es nicht erforderlich, wahlweise ein optisches Schaltelement
zu verwenden, dessen Extinktionsverhältnis wegen eines Herstellungsfehlers
nicht herabgesetzt ist; folglich ist die Ausbeute wesentlich verbessert,
und die Herstellungskosten können gesenkt werden.
Außerdem werden aus den Übersprechkomponenten, die in der
Anordnung optischer Schaltelemente, 100, erzeugt werden, Komponenten, welche
die gleiche Wellenlänge wie das durch die Anordnung optischer Schaltelemente,
110, ausgewählte Lichtsignal haben, mittels des matrixartig angeordneten
Wellenleitergitter-Wellenlängen-Routers 200 demultiplexiert; folglich
tritt kein Beat-Rauschen auf. Ein solcher Zustand ist in 5
schematisch dargestellt. Hier sind die optischen Schaltelemente 102 und
113 aktiviert, und es wird ein durch die Eingangslichtleitfaser
12 übertragenes Lichtsignal mit der Wellenlänge &lgr;1
ausgewählt.
In diesem Fall stellen Komponenten, die durch optische Schaltelemente,
die nicht aktiviert wurden, übertragen werden, Übersprechen dar. Das heißt,
in der Anordnung optischer Schaltelemente, 100, werden von den optischen
Schaltelementen 101, 103 und 104 Übersprechkomponenten
in die Eingangswellenleiter I1, I3 und I4 des matrixartig
angeordneten Wellenleitergitter-Wellenlängen-Routers 200 eingebracht.
Komponenten mit der Wellenlänge &lgr;1 unter diesen Übersprechkomponenten
werden von den Ausgangswellenleitern O0, O–2 und O–3
des matrixartig angeordneten Wellenleitergitter-Wellenlängen-Routers
200 zu den optischen Schaltelementen 114, 112 und
111 gelenkt und werden niemals zu dem aktivierten optischen Schaltelement
113 gelenkt. Wie oben erläutert wurde, überlagern Übersprechkomponenten
mit der gleichen Wellenlänge wie das ausgewählte Lichtsignal einander
nicht; folglich tritt kein Beat-Rauschen auf. Mithin unterscheidet sich die vorliegende
Ausführungsform von dem herkömmlichen Beispiel, das mit Bezug auf
21 erläutert wurde, und die Anordnung optischer
Schaltelemente, 100, erfordert kein hohes Extinktionsverhältnis.
Was die Übersprechkomponente e1 für jedes optische
Schaltelement, das in der Anordnung optischer Schaltelemente, 100, enthalten
ist, und die Übersprechkomponente e2 für jedes optische Schaltelement,
das in der Anordnung optischer Schaltelemente, 110, enthalten ist, anbelangt,
so lässt sich in 5 Übersprechen, das die
gleiche Wellenlänge wie das ausgewählte Lichtsignal hat, als "(m –
1)·e1·e2" (m gibt die Anzahl der Paare Eingangs-/Ausgangs-Lichtleitfasern
an) darstellen. Um dieses im Fall von "m = 4" auf –30 dB oder niedriger zu
halten, sollte die Bedingung "e1 = e2 < –18 dB"
erfüllt sein.
Übersprechen in Bezug auf verschiedene Wellenlängen lässt
sich darstellen als:
(m – 1)·e1 + (n – 1)·e2 + (m –
1)·(n – 1)·e1·e2
wobei n die Anzahl der Wellenlängen angibt. Um dieses im Fall von "n = 4" auf
–12 dB oder niedriger zu halten, sollte die Bedingung "e1 = e2
< –20 dB" erfüllt sein. Folglich kann bei Anwendung der Bedingung
"e1 = e2 < –20 dB" auf die in 5
gezeigte Konfiguration die Leistungseinbuße bei BER 10–12
unter ungefähr 0,5 dB gehalten werden.
Außerdem ist bei den erforderlichen Operationen der Lichtsignalauswahleinrichtung,
die in 2 gezeigt ist, in jeder der Anordnungen optischer
Schaltelemente, 100 und 110, eines der optischen Schaltelemente
aktiviert, um in einem "Ein"-Zustand zu sein. Daher sind nur zwei Schaltertreiberschaltungen
erforderlich, und folglich können die Größe und die Leistungsaufnahme
gering sein.
Bei verschiedenen Werten für m und n, die Lichtsignalauswahleinrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung betreffend, wurden (i) das Extinktionsverhältnis,
das für ein optisches Schaltelement erforderlich ist, und (ii) die Anzahl der
erforderlichen Schaltertreiberschaltungen berechnet. Die erzielten Ergebnisse sind
in 6 bzw. 7 gezeigt. Zum Vergleich wurden auch das
Extinktionsverhältnis und die Anzahl der optischen Schaltertreiberschaltungen,
die für ein herkömmliches optisches Leitungsverzweigungssystem wie in
19 gezeigt, das unter Verwendung von optischen 2 ×
1-Schaltelementen ausgebildet ist, erforderlich sind, berechnet und dargestellt.
In diesen Figuren gibt n die Anzahl der Wellenlängen in Bezug auf jede Lichtleitfaser
an. Wie in 6 gezeigt ist, verringert sich das erforderliche
Extinktionsverhältnis für ein optisches Schaltelement um ungefähr
10 dB. Außerdem ist, wie in 7 gezeigt ist, die
Anzahl der erforderlichen Treiberschaltungen für optische Schalter ungeachtet
der Anzahl m der Paare Eingangs-/Ausgangs-Lichtleitfasern und der Anzahl n der Wellenlängen
zwei. Folglich können die Größe und die Leistungsaufnahme gering
sein.
Weitere Ausführungsformen der Konfiguration des optischen
Teilers
8 zeigt eine Konfiguration, bei der die optischen 1
× 16-Teiler 31 bis 34 (von 1)
untergliedert sind. In dieser Konfiguration ist jeder der optischen 1 × 16-Teiler
31 bis 34 durch fünf optische 1 × 4-Teiler ersetzt (siehe
Bezugszeichen 351 bis 355, 361 bis 365,
371 bis 375, 381 bis 385). Im Allgemeinen kann
ein optischer 1 × (m·n)-Teiler (genauer: seine Funktion) unter Verwendung
eines optischen 1 × m-Teilers und von m optischen 1 × n-Teilern verwirklicht
werden. In diesem Fall wird die optische Verbindung zwischen den Eingangslichtleitfasern
und jeder Lichtsignalauswahleinrichtung einfacher. In diesem Fall kann ein zusätzlicher
Vorteil erzielt werden, wobei für jedes Paar Eingangs-/Ausgangs-Lichtleitfasern
erforderliche optische Teiler und die entsprechende optische Verbindung geschaffen
sein können.
Des Weiteren zeigt 24 eine Ausführungsform
der optischen Verbindung bezüglich jeder der in 8
durch gestrichelte Linien umgebenen Rechteckflächen. Vier Bandtyp-4-Kern-Lichtleitfasern
(Nr. 1 bis Nr. 4) sind so geschichtet, dass sie eine zweidimensionale Faseranordnung
bilden, und durch Verbinden zweier Sätze zweidimensionaler Faseranordnungen
(Nr. 1 bis Nr. 4 und Nr. 1' bis Nr. 4') in der Weise, dass die Bandrichtungen der
zwei Sätze unter einem Winkel von 90 Grad zueinander sind, kann die oben erwähnte
erforderliche Verbindung leicht verwirklicht werden.
Im Allgemeinen kann eine gewünschte optische Verbindung leicht
erzielt werden, wenn eine (erste) zweidimensionale Faseranordnung, die durch Schichten
von m Bandtyp-n-Kern-Lichtleitfasern gebildet ist, auf der Eingangsseite und eine
(zweite) zweidimensionale Faseranordnung, die durch Schichten von n Bandtyp-m-Kern-Lichtleitfasern
gebildet ist, auf der Ausgangsseite in der Weise verbunden werden, dass die Bandrichtungen
(d. h. Schichtrichtungen) der zwei Anordnungen 90 Grad bilden, d. h. sich in einer
im Wesentlichen orthogonalen Beziehung kreuzen.
Statt eine große Anzahl optischer 1 × 4-Teiler (wie in
8 gezeigt) für die optischen 1 × 16-Teiler
31 bis 34 von 1 zu verwenden, kann
eine andere Verbindungsanordnung verwendet werden, die in 25
gezeigt ist, bei der die optischen 1 × 16-Teiler 31 bis
34 und die zweidimensionalen Faseranordnungen 801 bis
804 (mit dem oben erläuterten Aufbau) vorgesehen sind. Hierbei sind
die Ausgänge jedes der optischen 1 × 16-Teiler 31 bis
34 mit vier Bandtyp-4-Kern-Lichtleitfasern gebildet, und durch Verwirklichen
einer optischen Verbindung wie in 25 gezeigt wird eine
Bandtyp-4-Kern-Lichtleitfaser mit jeder der Lichtsignalauswahleinrichtungen
411 bis 444 verbunden. Das heißt, durch Verwenden der zweidimensionalen
Faseranordnungen 801 bis 804 kann eine einfachere optische Verbindung
für eine einfache (Neu-)Installation verwirklicht werden, ohne einen optischen
1 × 16-Teiler in viele optische 1 × 4-Teiler zu untergliedern und ohne
eine übermäßige Zunahme des Verlusts im Zusammenhang mit der Erhöhung
der Anzahl der Teilungen der optischen Teiler zu bewirken.
Ausführungsformen der Konfiguration des Wellenlängenumsetzers
Um ein Eingangslichtsignal mit irgendeiner Wellenlänge in ein
Lichtsignal mit einer vorgegebenen Wellenlänge umzusetzen, ist ein Betrieb
von Wellenlängenumsetzern 711 bis 744 erforderlich. Als Wellenlängenumsetzer
kann beispielsweise (i) ein optischer Regenerationsverstärker, bei dem ein
optischer Sender unter Verwendung eines elektrischen Signals, das in einem optischen
Empfänger diskriminiert und regeneriert wurde, getrieben wird, oder (ii) ein
rein optischer Zwischenverstärker unter Verwendung von Halbleitern (Halbleiterelementen)
verwendet werden. Falls eine gemeinsame Lichtquelle zum Erzeugen mehrerer optischer
Träger mit unterschiedlichen Wellenlängen und zum Verteilen dieser Ausgaben
an jeden Wellenlängenumsetzer vorgesehen ist, kann der Wellenlängenumsetzer
unter Verwendung eines Lichtempfängers und eines Lichtmodulators zum Modulieren
der verteilten optischen Träger aufgebaut sein. Ein Beispiel für diese
Konfiguration ist in 9 gezeigt.
In 9 umfasst die gemeinsame Lichtquelle
7000 eine Halbleiterlaseranordnung 701 und optische 1 × 4-Teiler
702 bis 705. Jeder der Wellenlängenumsetzer 711
bis 714 (bis zu "744", jedoch in der Figur nicht gezeigt) ist
aus einem Lichtempfänger 706 und einem Lichtmodulator 707
gebildet. In diesem Fall können für den Lichtmodulator ungeachtet der
Wellenlänge gleiche optische Teile verwendet werden, und jeder Wellenlängenumsetzer
kann unter Vrwendung von gemeinsamen Optikteilen (oder -komponenten) aufgebaut sein.
Wenn bei der Anordnung von 1 jede der Lichtsignalauswahleinrichtungen
411 bis 444 und der entsprechende Wellenlängenumsetzer (einer
von 711 bis 744) in derselben Ummantelung enthalten sind, bestehen
folglich alle 16 Ummantelungen aus den gleichen Optikkomponenten oder -teilen. Folglich
kann bei einer Neuinstallation oder einer Störungsbehebung jede Ummantelung
(durch eine neue Ummantelung) ersetzt werden.
Ausführungsform einer weiteren Konfiguration des Wellenlängenmultiplexers
Um vier Lichtsignale mit unterschiedlichen Wellenlängen in eine
Lichtleitfaser zu multiplexen, ist ein Betrieb von Wellenlängenmultiplexern
81 bis 84 erforderlich. Ein solcher Wellenlängenmultiplexer
kann unter Verwendung von kleinen und preiswerten Lichtkopplern ohne Wellenlängenabhängigkeit
aufgebaut sein. In diesem Fall unterliegt der Multiplexer einem Koppelverlust von
"10 Log n" (wobei n die Anzahl der Wellenlängen ist). Außerdem können
in diesem Fall, wenn der Wellenlängenumsetzer irgendwie beschädigt ist
und die Wellenlänge des von dem Umsetzer ausgegebenen Lichtsignals verändert
ist, andere Multiplex-Lichtsignale durch unerwünschte Effekte beeinflusst werden.
Weitere Konfigurations- und Steuerungsbeispiele für das optische Schaltelement
Der Fall, in dem als jedes optische Schaltelement ein Mach-Zehnder-Interferometer-Typ
verwendet wird, wurde mit Bezug auf 2 erläutert;
jedoch kann jeder optische Schalter verwendet werden, der den Zustand eines Wellenlängenmultiplex-Lichtstrahlenbündels
auf "ein" oder "aus" festsetzen kann und der ein gewünschtes
Extinktionsverhältnis wie in 6 gezeigt aufweist.
Beispielsweise kann ein selbsthaltender Monomode-Lichtleitfaser-Schalter verwendet
werden, bei dem eine ultraleichte Magnetschichtröhre an einer Lichtleitfaser
angebracht ist, und diese Einheit wird mittels der elektromagnetischen Kraft so
gesteuert bzw. getrieben, dass sie eine Anschlussunterbrechung von Licht leistet.
Ausführliche Erläuterungen eines solchen optischen Schalters sind in der
Literaturangabe 6, S. Nagaoka: Compact and High-Performance Latching Type Single-Mode
Fiber Switches, Technical Report of IEICE, OQE93-119, OCS93-55, S. 67–72,
1993, offenbart. Es ist auch möglich, einen Y-förmigen optischen Schalter,
der den thermooptischen Effekt nutzt, oder eine andere Konfiguration unter Verwendung
eines halbleiter-optischen Verstärkers als ein optisches Gatter zu verwenden.
In 2 werden die Anordnungen optischer
Schaltelemente, 100 und 110, jeweils durch Schaltertreiberschaltungen
311 bzw. 312 und Auswahleinrichtungen 321 bzw.
322 getrieben; jedoch können für jedes optische Schaltelement
Schaltertreiberschaltungen vorgesehen sein, ohne Auswahleinrichtungen zu verwenden.
In diesem Fall nimmt die Anzahl der Schaltertreiberschaltungen zu, jedoch kann eine
Feineinstellung in Bezug auf den "Aus"-Zustand vorgenommen werden. Folglich kann
das Extinktionsverhältnis verbessert werden. Hierbei wird nur ein optisches
Schaltelement in einen "Ein"-Zustand versetzt, folglich kann in diesem Fall die
Leistungsaufnahme ebenfalls gering sein.
Beispiel für eine weitere Konfiguration des optischen Kombinierers
In 2 wird der Lichtmoden-Kombinierer
301 als optischer Kombinierer verwendet, der Lichtsignale, die durch mehrere
Monomode-Lichtleitfaser übertragen wurden, in eine Multimode-Lichtleitfaser
kombiniert. Die Lichtsignale können jedoch auch unter Verwendung eines einfachen
Lichtkopplers in eine Monomode-Lichtleitfaser kombiniert werden. In diesem Fall
wird im Grunde ein Kombinationsverlust von "10 Log(n + m – 1) hervorgerufen.
Zweite Ausführungsform der Konfiguration der Lichtsignalauswahleinrichtung
Wenn ein periodischer Wellenlängen-Router als der in
2 gezeigte matrixartig angeordnete Wellenleitergitter-Wellenlängen-Router
200 verwendet wird, kann die Anzahl der optischen Schaltelemente, die in
der Anordnung optischer Schaltelemente, 110, enthalten ist, verringert
werden. Hier hat der periodische Wellenlängen-Router n Paare Eingangs-/Ausgangs-Anschlüsse,
entsprechend der Anzahl n der Wellenlängen, und die Wellenlängen-Lenkungscharakteristik
zwischen den Eingangs- und Ausgangsanschlüssen hat eine Periodizität (oder
eine "Lateinische Matrix"-Charakteristik). Es folgen Erläuterungen mit Bezug
auf 10 und 11.
10 zeigt die zweite Ausführungsform der Konfiguration
der Lichtsignalauswahleinrichtung unter Verwendung des obigen periodischen Wellenlängen-Routers.
Unterschiede zu der ersten Ausführungsform, die in
2 gezeigt ist, bestehen darin, dass der matrixartig
angeordnete Wellenleitergitter-Wellenlängen-Router 210 vier Ausgangswellenleiter
O0 bis O3 hat und die Anordnung optischer Schaltelemente,
110, aus vier optischen Schaltelementen 114 bis 117 gebildet
ist und der 4 × 1-Lichtmoden-Kombinierer 302 als optischer Kombinierer
vorgesehen ist.
Der matrixartig angeordnete Wellenleitergitter-Wellenlängen-Router
210 ist derart konzipiert, dass dann, wenn ein Lichtsignal &lgr;k
(k = 1 bis 4) in den Eingangswellenleiter Ii (i = 1 bis m) eingegeben
wird, das eingegebene Signal zum Ausgangswellenleiter O(k-i)mod4 gelenkt
wird. Hierbei bezeichnet "x mod y" den "Rest, der beim Dividieren von x durch y
erhalten wird". Das heißt, der matrixartig angeordnete Wellenleitergitter-Wellenlängen-Router
210 hat eine Wellenlängen-Lenkungscharakteristik wie in
11 gezeigt. Wenn beispielsweise ein Wellenlängenmultiplex-Lichtstrahlenbündel
mit &lgr;1 bis &lgr;4 in einen Eingangswellenleiter
12 eingebracht wird, dann wird ein Lichtsignal mit der Wellenlänge
&lgr;1 in den Ausgangswellenleiter O3 ausgegeben, ein Lichtsignal
mit der Wellenlänge &lgr;2 wird in den Ausgangswellenleiter O0
ausgegeben, ein Lichtsignal mit der Wellenlänge &lgr;3 wird in
den Ausgangswellenleiter O1 ausgegeben und ein Lichtsignal mit der Wellenlänge
&lgr;4 wird in den Ausgangswellenleiter O2 ausgegeben. Folglich
werden vier Lichtsignale, die in dem Wellenlängenmultiplex-Lichtstrahlenbündel
enthalten sind, das in einen von vier Eingangswellenleitern eingegeben wurde, demultiplexiert
und entsprechend, je nach relevantem Eingangswellenleiter und Wellenlängen,
in vier Ausgangswellenleiter ausgegeben. Auf Einzelheiten eingehende Ausdrücke
und ein Design-Verfahren bezüglich des periodischen Wellenlängen-Routers
sind in der oben genannten Literaturangabe 4 offenbart.
Im Allgemeinen kann mit einem periodischen Wellenlängen-Router
ein optisches Leitungsverzweigungssystem, in dem höchstens n Lichtsignale in
höchstens n Paaren Eingangs-/Ausgangs-Lichtleitfasern multiplexiert sind, wie
das in 1 gezeigte System aufgebaut sein. Dieser Aufbau
umfasst einen optischen 1 × n2-Teiler, entsprechend jeder der n
Eingangslichtleitfasern, n2 Lichtsignalauswahleinrichtungen, n2
Wellenlängenumsetzer und einen n × 1-Wellenlängenmultiplexer, entsprechend
jeder der n Ausgangslichtleitfasern. Jede Lichtsignalauswahleinrichtung umfasst
eine erste Anordnung optischer Schaltelemente, die aus n optischen
Schaltelementen gebildet ist, einen periodischen Wellenlängen-Router und eine
zweite Anordnung optischer Schaltelemente, die aus n optischen Schaltelementen gebildet
ist, und einen n × 1-Lichtmoden-Kombinierer. Dieser periodische Wellenlängen-Router
weist n Eingangsanschlüsse I1 bis I0 und n Ausgangsanschlüsse
O0 bis On-1 auf und ist so beschaffen, dass er eine solche
Funktion aufweist, dass dann, wenn ein Lichtsignal mit der Wellenlänge &lgr;k
(k = 1 bis n) in den Eingangsanschluss Ii eingebracht wird, das Signal
zum Ausgangsanschluss O(k-i)modn gelenkt wird. Folglich werden n (Multiplex-)Lichtsignale,
die in einen von n Ein gangsanschlüssen eingegeben wurden, entsprechend, je
nach relevantem Eingangsanschluss und Wellenlängen, an n Ausgangsanschlüsse
ausgegeben.
Wie oben erläutert wurde, hat die zweite Ausführungsform
unter Verwendung des periodischen Wellenlängen-Routers neben den Wirkungen,
die bei der ersten Ausführungsform der Konfiguration der Lichtsignalauswahleinrichtung
erläutert wurden, die Wirkung, dass die Anzahl der optischen Schaltelemente
verringert werden kann.
Außerdem verwendet die zweite Ausführungsform einen matrixartig
angeordneten Wellenleitergitter-Wellenlängen-Router 210 mit einer
Wellenlängen-Lenkungscharakteristik wie in 11
gezeigt. Jedoch können ähnliche Funktionen unter Verwendung einer Kombination
aus mehreren Wellenlängendemultiplexern 221 bis 224 und mehreren
Wellenlängenmultiplexern 225 bis 228 wie in 12
gezeigt verwirklicht werden. Die optische Verbindung zwischen den Demultiplexern
221 bis 224 und den Multiplexern 225 bis 228
entspricht der in 11 gezeigten Wellenlängen-Lenkungscharakteristik.
Das heißt, vier Ausgänge des Demultiplexers 221 sind periodisch
mit den Multiplexern 225 bis 228 verbunden; d. h. vom ersten Eingangsanschluss
des Multiplexers 225 zum vierten Eingangsanschluss des Multiplexers
228. Hierbei können, falls der Einfluss des Intensitätsverlusts
unbeachtet gelassen werden kann, die Wellenlängendemultiplexer durch optische
Teiler ersetzt werden oder die Wellenlängenmultiplexer durch optische Kombinierer
ersetzt werden.
Außerdem ist die Lenkungscharakteristik des Wellenlängen-Routers
nicht auf die in 11 gezeigten Charakteristiken beschränkt,
sondern es können unter Verwendung einer anderen Charakteristik, wie etwa jener,
die in 13 gezeigt ist, gleichartige Lichtsignalauswahleinrichtungen
aufgebaut werden. Hier wird eine Matrix, in welcher die Symbole in derselben Zeile
oder in derselben Spalte (&lgr;1 bis &lgr;4 in
11 oder 13) alle verschieden
sind, als "Lateinische Matrix" bezeichnet. Es gibt viele weitere bekannte Typen
der Lateinischen Matrix (siehe Literaturangabe 7, R. A. Barry u. a.: Latin Routers,
Design and Implementation, Journal of Lightwave Technology, IEEE, Bd. 11, Nr. 5/6,
S. 891–899, 1993), und es kann ein beliebiger Typ verwendet werden.
Dritte Ausführungsform der Konfiguration der Lichtsignalauswahleinrichtung
14 zeigt die dritte Ausführungsform der Konfiguration
der Lichtsignalauswahleinrichtung als ein unterscheidendes Merkmal der vorliegenden
Erfindung.
Unterschiede zu der ersten Ausführungsform, die in
2 gezeigt ist, bestehen darin, dass die Freigaberichtungen
der Eingangswellenleiter und der Ausgangswellenleiter des matrixartig angeordneten
Wellenleitergitter-Wellenlängen-Routers 200 in der gleichen Richtung
ausgebildet sind und dass ein einziges optisches Schaltelement 120, das
aus 11 optischen Schaltelementen gebildet ist, anstelle der Anordnungen optischer
Schaltelemente, 100 und 110, als erste und zweite optische Schalteinrichtung
verwendet wird.
In dieser Ausführungsform ist, neben den oben erwähnten
Effekten, nur eine Anordnung optischer Schaltelemente erforderlich, und folglich
kann die Anzahl der erforderlichen Optikteile (oder -komponenten) verringert werden.
Außerdem ist eine einzige Fläche erforderlich, um die Anordnung mit dem
matrixartig angeordneten Wellenleitergitter-Wellenlängen-Router 200
zu verbinden; folglich verringert sich die Anzahl der erforderlichen Montageprozesse.
Außerdem kann gemäß der vorliegenden Erfindung die
Lichtsignalauswahleinrichtung unter Verwendung nur einer Art von optischem Schaltelement
mit einem niedrigen Extinktionsverhältnis verwirklicht werden. Folglich ist
es möglich, optische Schaltelemente zu integrieren, und somit können die
Größe und die Kosten reduziert werden. In der vorliegenden Ausführungsform
kann auch ein periodischer Wellenlängen-Router verwendet werden, der jenem
der zweiten Ausführungsform ähnlich ist.
Bei der Lichtsignalauswahleinrichtung, die in 14
gezeigt ist, können die Anordnung optischer Schaltelemente, 120, (mit
strichpunktierten Linien umrandet), der matrixartig angeordnete Wellenleitergitter-Wellenlängen-Router
200 und der 7 × 1-Lichtmoden-Kombinierer 301 alle unter Verwendung
von optischen Schaltungen aus Quarz-Wellenleitern hergestellt werden. Das heißt,
diese Einheiten können auf einem einzigen Siliciumdioxid-Substrat integriert
werden. In diesem Fall kann die Anzahl der erforderlichen Optikteile und der Montageprozesse
weiter verringert werden, und folglich kann eine weitere Reduzierung in Bezug auf
die Größe und die Kosten erwartet werden.
Vierte Ausführungsform der Konfiguration der Lichtsignalauswahleinrichtung
15 zeigt die vierte Ausführungsform der Konfiguration
der Lichtsignalauswahleinrichtung als ein unterscheidendes Merkmal der vorliegenden
Erfindung.
Ein Unterschied zwischen der vierten Ausführungsform und der
dritten Ausführungsform, in 14 gezeigt, ist, dass
anstelle des matrixartig angeordneten Wellenleitergitter-Wellenlängen-Routers
200 ein reflektierender matrixartig angeordneter Wellenleitergitter-Wellenlängen-Router
220 verwendet wird. Dadurch kann zusätzlich zu den oben erwähnten
Effekten eine weitere Verringerung der Größe erwartet werden.
Hierbei nutzt der reflektierende matrixartig angeordnete Wellenleitergitter-Wellenlängen-Router
220 eine Symmetrieeigenschaft des matrixartig angeordneten Wellenleitergitter-Wellenlängen-Routers
(der anhand 3 erläutert wurde), und der Router
wird unter Verwendung nur eines Plattenwellenleiters verwirklicht, indem auf halber
Strecke der Wellenleiteranordnung eine stark reflektierende Schicht 206
hinzugefügt wird. Im Folgenden wird das Prinzip dieses reflektierenden matrixartig
angeordneten Wellenleitergitter-Wellenlängen-Routers 220 mit Bezug
auf 16A, 16B und
17 erläutert. Ausführliche Erläuterungen
sind beispielsweise in der Literaturangabe 8, Y. Inoue u. a.: Optical splitter/router
based on silica-based planar lightwave circuits, Technical Report of IEICE, OPE96-2,
S. 7–12, 1996, offenbart.
16A zeigt ein Beispiel für den 11 × 11-Wellenleitergitter-Wellenlängen-Router.
In dieser Konfiguration sind 11 Eingangswellenleiter I1 bis I11
und 11 Ausgangswellenleiter O1 bis O11 vorgesehen, und dieser
Router ist so konzipiert, dass dann, wenn ein Lichtsignal mit der Wellenlänge
&lgr;k in den Eingangswellenleiter I (i = 1 bis 11) eingegeben wird,
das Signal zum Ausgangswellenleiter Ik-i+8 gelenkt wird. Das heißt,
dieser Wellenlängen-Router hat eine Wellenlängen-Lenkungscharakteristik
wie in 17 gezeigt. Hier wird ein Wellenlängenmultiplex-Lichtstrahlenbündel
(vier Lichtsignale &lgr;1 bis &lgr;4 enthaltend), das
in einen der Eingangswellenleiter I1 bis I4 eingegeben wurde,
demultiplexiert und entsprechend, je nach relevantem Eingangswellenleiter und Wellenlängen,
in O5 bis O11 unter allen Ausgangswellenleitern ausgegeben.
Hierbei hat der matrixartig angeordnete Wellenleitergitter-Wellenlängen-Router
wie in 16A gezeigt einen symmetrischen Aufbau in Bezug
auf die Mittellinie, die durch die abwechselnd lang und kurz gestrichelte Linie
angegeben ist. Folglich können durch Hinzufügen einer stark reflektierenden
Schicht 206 in der Mitte der Wellenleiteranordnung 203 und Zusammenklappen
der Wellenleiteranordnung die Eingangswellenleiter I1 bis I4
und die Ausgangswellenleiter O5 bis O11 in der gleichen Richtung
angeordnet werden, wie in 16B gezeigt ist. Auf diese
Weise kann ein Wellenlängen-Router, der eine gewünschte Wellenlängen-Lenkungscharakteristik
hat, bei halber Größe hergestellt werden.