| Dokumentenidentifikation |
EP1840319 15.11.2007 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0001840319 |
| Titel |
Wickelvorrichtung eines Rollos |
| Anmelder |
Lin, Henry, Taipei, TW |
| Erfinder |
Lin, Henry, Nankang Disctrict Taipei, TW |
| Vertreter |
derzeit kein Vertreter bestellt |
| Vertragsstaaten |
AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LI, LT, LU, LV, MC, MT, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR |
| Sprache des Dokument |
DE |
| EP-Anmeldetag |
27.03.2007 |
| EP-Aktenzeichen |
071050280 |
| EP-Offenlegungsdatum |
03.10.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
15.11.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
E06B 9/262(2006.01)A, F, I, 20070904, B, H, EP
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| IPC additional class |
E06B 9/62 (2006.01) A, L, N, 20070904, B, H, EP
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung richtet sich auf eine Wickelvorrichtung,
die in einer Nut einer Kopfschiene eines Rollos anbringbar ist, wobei das Rollo
eine untere Versteifungsleiste und eine Bahn aus Faltenwurfmaterial oder Lamellen
aufweist, die zwischen der Kopfschiene und der Versteifungsleiste befestigt ist.
Die Erfindung betrifft Rollos und richtet sich auf eine
Wickelvorrichtung eines Rollos (z.B. einen Aufrollvorhang oder eine Jalousie), die
in jeder einer Vielzahl von Positionen relativ zu einer Oberseite eines Fensterrahmens
lösbar arretierbar ist.
Üblicherweise ist ein Rollo (z.B. ein Aufrollvorhang
oder eine Jalousie) zum Heben oder Senken durch Ziehen einer Zugschnur, die mit
einer Wickelvorrichtung verbunden ist, ausgelegt. Hierbei ist es möglich, dass
sich ein Kind die freiliegende Schnur um den Hals wickelt, was gefährlich ist
oder gar den Tod bewirken kann. Daher sind derartige Rollos nicht sicher.
Ein herkömmlicher Aufrollvorhang mit einer verborgenen
Zugschnur ist in Fig. 1 dargestellt und umfasst eine Kopfschiene 1, die an einer
Oberseite eines Fensterrahmens befestigt wird, zwei mit Abstand zueinander gegenüberliegende
Federn 2 in der Kopfschiene 1, eine untere Versteifungsleiste 3, eine Vielzahl von
Falten 4, die zwischen der Führungsschiene 1 und der Versteifungsleiste 3 miteinander
verbunden sind, wobei jede Falte 4 zwei Öffnungen in der Nähe seiner beiden
Seiten aufweist, zwei Seiten schienen 5 und 6 mit U-Profil, die an beiden Seiten
des Fensterrahmens befestigt sind, wobei die Seitenschienen 5 und 6 angepasst sind,
um es beiden Enden der Falten 4 zu ermöglichen, darin in Längsrichtung
zu gleiten, und zwei Schnüre 7 und 8, wobei von der Schnur 7 ein Ende durch
die linken Öffnungen geführt ist, um mit einer Feder 2 verbunden zu sein
und das andere Ende an der linken Seitenschiene 5 befestigt ist, und von der Schnur
8 ein Ende durch die rechten Öffnungen geführt ist, um mit der anderen
Feder 2 verbunden zu sein, und das andere Ende an der rechten Seitenschiene 6 befestigt
ist.
Jedoch leidet das bisherige Design unter zahlreichen Nachteilen.
Zum Beispiel neigen die Federn 2 dazu, ihre Elastizität nach einer bestimmten
Zeit des Senk- und Hebebetriebs der Falten 4 zu verlieren. Dies wiederum kann die
Positionierungsfähigkeit der Falten 4 durch Betätigen der Schnüre
7 und 8 beeinträchtigen. Ferner befinden sich keine Führungselemente für
die Schüre 7 und 8 in der Kopfschiene 1 und der Versteifungsleiste 3. Dies
kann die Reibung beim Ziehen der Schnüre 7 und 8 während des Betätigens
erhöhen. Schlimmer noch, die Schnüre 7 und 8 können nach einer bestimmten
Zeit des Senk- und Hebebetriebes reißen. Darüber hinaus ist die Versteifungsleiste
3 relativ dünn, was zu einer schlechten Manövrierbarkeit des Rollos führt.
Daher ist es wünschenswert, eine verbesserte Wickelvorrichtung
bereit zu stellen, um die vorstehenden Nachteile des Standes der Technik zu überwinden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Lösung
zu schaffen, die eine verbesserte Wickelvorrichtung bereitstellt, die die Nachteile
des Standes der Technik nicht mehr aufweist.
Die Aufgabe wird gelöst durch eine Wickelvorrichtung
mit den Merkmalen des Anspruches 1. Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus
den Unteransprüchen.
Es ist daher ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine
Wickelvorrichtung bereit zu stellen, die in einer Nut einer Kopfschiene eines Rollos
anbringbar ist, wobei das Rollo eine untere Versteifungsleiste und eine Bahn aus
Faltenwurfmaterial oder Lamellen aufweist, die zwischen der Kopfschiene und der
Versteifungsleiste befestigt ist, und die umfasst: eine Schnurspule, die auf der
Kopfschiene bereitgestellt ist; eine mit einem Ende an einer ersten Position der
Versteifungsleiste festgemachte Schnur oder Schnüre, die durch eine Seite der
Bahn aus Faltenwurfmaterial oder Lamellen, die Kopfschiene und die andere Seite
der Bahn aus Faltenwurfmaterial oder Lamellen geführt ist/sind und mit dem
zweiten Ende der Schnur an einer zweiten Position der Versteifungsleiste festgemacht
ist/sind, wobei ein weiteres Ende der Schnur als ein Schlaufenabschnitt nahe der
Schnurspule ausgebildet ist; eine Schnur, die um die Schnurspule gewickelt ist und
die insbesondere wenigstens eine Schlaufe aufweist, die an den Schlaufenabschnitt
angekoppelt ist; eine erste Trommel, die mit der Schnurspule gedreht wird; eine
zweite Trommel und eine Bandfeder, die die erste Trommel und die zweite Trommel
miteinander verbindet, wobei die Feder zwei Wicklungsabschnitte aufweist, die gemeinsam
ein S ausbilden, wobei die Feder angepasst und geeignet ist, eine Kraft auszuüben,
um das Gewicht der Bahn aus Faltenwurfmaterial oder Lamellen abzufangen; wobei in
einer Abwärtszugbewegung der Versteifungsleiste sich die Schnurspule dreht,
um die Schnur oder die Schnüre und die Schnur zur Absenkung der Bahn aus Faltenwurfmaterial
oder Lamellen unter weiterer Wicklung eines Wicklungsabschnittes und Abwicklung
des anderen Wicklungsabschnittes im Gewichtsausgleich zu der Bahn aus Faltenwurfmaterial
oder Lamellen abzulassen und so ein Gleichgewicht zu erreichen und dadurch die Bahn
aus Faltenwurfmaterial oder Lamellen in jeder von einer Vielzahl von Positionen
zwischen einer vollständig angehobenen Position und einer vollständig
abgesenkten Position in Reaktion auf das Stoppen der Schnurspule zu halten; und
in einer Aufwärtszugbewegung der Versteifungsleiste sich die Schnurspule in
eine entgegengesetzte Richtung dreht, um die Schnur oder die Schnüre und die
Schnur zur Anhebung der Bahn aus Faltenwurfmaterial oder Lamellen unter Abwicklung
eines Wicklungsabschnittes und weiterer Wicklung des anderen Wicklungsabschnittes
im Gewichtsausgleich zu der Bahn aus Faltenwurfmaterial oder Lamellen aufzuwickeln
und so ein Gleichgewicht zu erreichen und dadurch die Bahn aus Faltenwurfmaterial
oder Lamellen in jeder von einer Vielzahl von Positionen zwischen der vollständig
angehobenen Position und der vollständig abgesenkten Position in Reaktion auf
das Stoppen der Schnurspule zu halten.
Die Wickelvorrichtung kann weiterhin ein Halteelement aufweisen,
das eine gestreckte Pass- oder Sitzfläche aufweist, die mit einer unteren Oberfläche
der Verteilungsleiste in Eingriff steht und zwei aufwärtsgebogene Einschnappkanten
entlang rückwärtiger und vorderer Kanten der Sitzfläche zum Festklemmen
der Versteifungsleiste aufweist.
Die vorstehenden und andere Ziele, Merkmale und Vorteile
der Erfindung werden durch die folgende detaillierte Beschreibung in Verbindung
mit den beigefügten Zeichnungen ersichtlich.
- Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht eines herkömmlichen Aufrollvorhangs;
- Fig. 2 zeigt eine Explosionsdarstellung einer ersten bevorzugten Ausführungsform
der Wickelvorrichtung, die an einem Aufrollvorhang gemäß der Erfindung
befestigbar ist;
- Fig. 3 zeigt eine Perspektivansicht der zusammengebauten Wickelvorrichtung und
des Aufrollvorhangs nach Fig. 2;
- Fig. 4 zeigt eine Draufsicht eines Teilabschnittes der Wickelvorrichtung;
- Fig. 5 zeigt eine stark vergrößerte Explosionsdarstellung der Wickelvorrichtung;
- Fig. 6 und 7 zeigen jeweils Quer- und Längsschnittansichten der Wickelvorrichtung;
- Fig. 8 zeigt eine Perspektivansicht einer zweiten bevorzugten Ausführungsform
der Wickelvorrichtung gemäß der Erfindung für einen Aufrollvorhang;
- Fig. 9 zeigt eine schematische Aufsicht auf die Rollenanordnung der in Fig.
8 gezeigten Wickelvorrichtung;
- Fig. 10 zeigt eine Längsschnittansicht der in Fig. 8 gezeigten Wickelvorrichtung,
wobei die Wickelvorrichtung zur Anhebung des Rollos aktiviert ist und eine einzelne
Schlaufe den Verbindungspunkt der Schnur und die Schnurspule verbindet;
- Fig. 11 zeigt eine zur Figur 10 ähnliche Darstellung, die eine andere Gestaltung
zeigt, wobei Schlaufen den Verbindungspunkt der Schnur und der Schnurspule verbinden;
- Fig. 12 zeigt eine perspektivische Darstellung des vollständig angehobenen
Rollos gemäß der Erfindung;
- Fig. 13 zeigt eine Längsschnittsansicht einer dritten bevorzugten Ausführungsform
der Wickelvorrichtung gemäß der Erfindung für einen Aufrollvorhang;
- Fig. 14 zeigt eine Querschnittsansicht auf die Rollen der in Fig. 13 dargestellten
Wickelvorrichtung;
- Fig. 15 zeigt eine Längsschnittsansicht einer vierten bevorzugten Ausführungsform
einer Wickelvorrichtung gemäß der Erfindung für einen Aufrollvorhang
und
- Fig. 16 zeigt eine Querschnittsansicht auf die Rollen der in Fig. 15 gezeigten
Wickelvorrichtung.
Bezug nehmend auf die Fig. 2, 3 und 4 ist dort eine Wickelvorrichtung
40 gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung gezeigt. Die
Wickelvorrichtung 40 ist zur Befestigung an einem Rollo vorgesehen, das eine Kopfschiene
10 mit U-Profil, eine untere Versteifungsleiste 20 und eine Bahn aus Faltenwurfmaterial
30 aufweist, die an der Kopfschiene 10 und der Versteifungsleiste 20 befestigt ist
und eine Vielzahl von Falten 31 umfasst, die jeweils zwei Öffnungen 32 benachbart
beider Seiten aufweisen. Eine Vielzahl von beabstandeten Führungsrollen 11,
12, 14 und 15 und die Wickelvorrichtung 40 sind in einer Nut der Kopfschiene 10
angeordnet. Die Führungsrollen 11, 12, 14 und 15 sind durch eine durchgehende
Leine oder Schnur 49 miteinander verbunden, die um sie herum gewickelt ist. Die
zwei Enden der Schnur 49 führen durch zwei Bodenöffnungen (nicht dargestellt)
und die Öffnungen 32, um in der Versteifungsleiste 20 anzuknüpfen bzw.
dort befestigt zu sein. Die Führungsrollen 11, 12, 14 und 15 sind geeignet,
die Schnur 49 während ihrer Ziehbetätigung zu führen, d.h. recht
glatt. Die Bahn aus Faltenwurfmaterial 30 und ihre Falten 31 des Rollos dieser Ausführungsform
können durch Lamellen einer Jalousie in einer anderen Ausführungsform
ersetzt werden.
Bezug nehmend auf Fig. 5 bis 7 weist die Wickelvorrichtung
40 ein an seinem Boden offenes Gehäuse 41 auf, wobei das Gehäuse 41 einen
Innenraum 42 zur Anbringung einer Schnurspule 43, einer ersten Trommel 44 und einer
zweiten Trommel 45 aufweist. Die Wickelvorrichtung 40 weist ferner mindestens drei
Achsen 46 auf, die jeweils mit der Schnurspule 43, der ersten Trommel 44 oder der
zweiten Trommel 45 drehbar darauf angeordnet mit zwei Enden an zwei gegenüberliegenden
Wänden des Gehäuses 41 befestigt sind. Eine Bandfeder 47 verbindet die
erste Trommel 44 und die zweite Trommel 45. Die Bandfeder 47 weist zwei Wicklungsabschnitte
471 und 472 auf, die gemeinsam ein S ausbilden. Die Bandfeder 47 kann eine Kraft
ausüben, um das Gewicht der Bahn aus Faltenwurfmaterial 30 abzufangen. Ein
freies Ende 48 des Wicklungsabschnittes 472 ist auf der ersten Trommel 44 befestigt.
Eine lange Schnur 13A ist um die Schnurspule 43 gewickelt. Die Wicklungsrichtung
der Schnur 13A ist die gleiche wie die jeder der Wicklungsabschnitte 471 und 472.
Ein Ende der Schnur 13A führt durch einen von zwei Schlitzen 411 auf einer
Seitenfläche des Gehäuses 41, um an der Leine oder Schnur 49 an einem
Schlaufenabschnitt 491, der an dem Ende der Schnur 49 ausgebildet ist, anzukoppeln.
Somit können die Schnur 49 und die Schnur 13A als Ganzes betätigt werden.
Die Schnurspule 43 weist an einem Ende ein Zahnrad 412 auf, das derart in Eingriff
mit einem Zahnrad 413 der ersten Trommel 44 steht, dass die Schnurspule 43 und die
ersten Trommel 44 sich in entgegengesetzte Richtungen drehen können.
Die S-förmige Bandfeder 47 ist infolge der gleichen
Wicklungsrichtung der Wicklungsabschnitte 471 und 472 sowie des Gewichtes der Bahn
aus Faltenwurfmaterial 30 gespannt. Ein Abwärtsziehen der Versteifungsleiste
20 von Hand kann gemeinsam mit dem Gewicht der Bahn aus Faltenwurfmaterial 30 eine
aufwärtsziehende Kraft der Schnur 13A überwinden, die durch die Bandfeder
47 erzeugt wird. Die Schnurspule 43 als solche dreht sich, um die Schnur 13A und
damit die Schnur 49 freizugeben, um so die Bahn aus Faltenwurfmaterial 30 abzusenken.
Der Wicklungsabschnitt 472 wird weiter gewickelt, um Federenergie zu speichern,
während der Wicklungsabschnitt 471 gelöst wird, um das weitere Wickeln
des Wicklungsabschnittes 472 während der Freigabe auszugleichen. Dies dient
als Gewichtsausgleich zu der Bahn aus Faltenwurfmaterial 30, um so ein Gleichgewicht
zu erzielen. Im Ergebnis ist die Bahn aus Faltenwurfmaterial 30 damit ausgelegt,
um an jedweder einer Vielzahl von Positionen von der vollständig gehobenen
Position bis zu der vollständig abgesenkten Position durch Stoppen der Schnurspule
43 zu verbleiben.
Bezug nehmend auf die Fig. 8, 9 und 10 ist dort eine Wickelvorrichtung
40 gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung gezeigt. Die
Wickelvorrichtung 40 der zweiten bevorzugten Ausführungsform ist identisch
zu der ersten Ausführungsform der Erfindung mit gewissen Ausnahmen. Die Schnur
13A ist durch eine Schlaufe 13B ersetzt, deren eines Ende mit der Schnurspule 43
verbunden ist und deren anderes Ende um einen Schlaufenabschnitt 491 der Schnur
49 gewickelt ist. Bezug nehmend auf Fig. 11 ist eine weitere Gestaltung der zweiten
Ausführungsform dieser Erfindung dargestellt. Bei dieser Gestaltung ist die
Schnur 13A durch Schlaufen 13C ersetzt, deren eines Ende jeweils mit der Schnurspule
43 verbunden ist und deren anderes Ende um einen Schlaufenabschnitt 491 der Schnur
49 gewickelt ist.
Ein Aufwärtsziehen der Versteifungsleiste 20 mit der
Hand (Fig. 12 in Verbindung mit Fig. 2), kann gemeinsam mit der Kompressionskraft
der Feder 47 das Gewicht der Bahn aus Faltenwurfmaterial 30 überwinden. Zum
Erreichen eines Gleichgewichtes fängt der mit der ersten Trommel 44 gekoppelte
Wicklungsabschnitt 472 an, sich abzuwickeln und der mit der zweiten Trommel 45 gekoppelte
Wicklungsabschnitt 471 fängt an, sich aufzuwickeln. Eine auf die Schnurspule
43 durch die Feder 47 ausgeübte Kraft wird dadurch ausgeglichen. Ebenfalls
bewirkt eine Drehung der ersten Trommel 44, dass sich die Schnurspule 43 gleichermaßen
zum Aufwickeln der Schnur 49 dreht. Gleichfalls ist es der Bahn aus Faltenwurfmaterial
30 möglich, an jeder einer Vielzahl von Positionen zwischen der vollständig
angehobenen Position und der vollständig angesenkten Position durch Stoppen
der Schnurspule 43 zu verbleiben.
Nochmals Bezug nehmend auf die Figuren 2 und 3, umfasst
die Wickelvorrichtung 40 außerdem ein Halteelement 50, das eine gestreckte
Sitzfläche 51 einschließt, die mit einer unteren Oberfläche der Versteifungsleiste
20 in Eingriff steht und zwei aufwärts und/oder auswärts gebogene Einschnappkanten
52 entlang rückwärtiger und vorderer Kanten oder entlang der beiden Seitenränder
der Sitzfläche 51 zum Festklemmen der Versteifungsleiste 20 umfasst. Die Bereitstellung
des Halteelements 50 bezweckt eine Erleichterung des Aufwärtsschiebens und
Abwärtsziehens der Versteifungsleiste 20 mit der Hand.
Bezug nehmend auf Fig. 13 und 14 ist eine dritte bevorzugte
Ausführungsform einer Wickelvorrichtung 60 eines Rollos gemäß der
Erfindung dargestellt. Die Wickelvorrichtung 60 der dritten Ausführungsform
ist identisch zu der ersten Ausführungsform der Erfindung mit gewissen Ausnahmen.
Die Wickelvorrichtung 60 umfasst ein an seinem Boden offenes Gehäuse 61, wobei
das Gehäuse 61 einen Innenraum 62 zur Anbringung der ersten Trommel 63 und
der zweiten Trommel 64 aufweist. Die Wickelvorrichtung 60 umfasst weiterhin zwei
Achsen 65, die jeweils mit der ersten Trommel 63 und der zweiten Trommel 64 drehbar
darauf angeordnet mit zwei Enden an zwei gegenüber liegenden Wänden des
Gehäuses 61 befestigt sind. Eine S-förmige Bandfeder 66 verbindet die
erste Trommel 63 und die zweite Trommel 64 miteinander. Ein freies Ende des Wicklungsabschnittes
der Bandfeder 66 ist auf der ersten Trommel 63 befestigt. Eine Schnurspule 67 ist
koaxial auf einer Seite der ersten Trommel 63 ausgebildet. Eine lange Schnur 68A
ist um die Schnurspule 67 gewickelt. Ein Ende der Schnur 68A führt zur Verbindung
mit einer Schnur 70 durch einen Schlitz auf einer Seitenfläche des Gehäuses
61. Dadurch können die Schnur 68A und die Schnur 70 als Ganzes betätigt
werden.
In Fig. 15 und 16 ist eine vierte Ausführungsform
der Wickelvorrichtung 60 eines Rollos gemäß der Erfindung dargestellt.
Die Wickelvorrichtung 60 der vierten Ausführungsform ist identisch zu der dritten
Ausführungsform der Erfindung mit gewissen Ausnahmen. Die Wickelvorrichtung
60 umfasst ein an seinem Boden offenes Gehäuses 61, das einen Innenraum 62
zur Anbringung der ersten Trommel 63 und der zweiten Trommel 64 aufweist. Die Wickelvorrichtung
60 umfasst weiterhin zwei Achsen 65, die jeweils mit der ersten Trommel 63 und der
zweiten Trommel 64 drehbar darauf angeordnet mit zwei Enden an zwei gegenüber
liegenden Wänden des Gehäuses 61 befestigt sind. Eine S-förmige Bandfeder
66 verbindet die erste Trommel 63 und die zweite Trommel 64 miteinander. Ein freies
Ende des Wicklungsabschnittes der Bandfeder 66 ist auf der ersten Trommel 63 befestigt.
Eine Schnurspule 67 ist koaxial auf einer Seite der ersten Trommel 63 ausgebildet.
Eine lange Schnur 68A ist um die Schnurspule 67 gewickelt. Ein als Schlaufe 68B
ausgebildetes Ende der Schnur 68A ist zur Umwicklung eines Schlaufenabschnittes
71 der Schnur 70 durch einen Schlitz auf einer Seitenfläche des Gehäuses
61 geführt. Dadurch können die Schlaufe 68B und die Schnur 70 als Ganzes
betätigt werden.
In der Praxis kann jede der Federn 47 und 66 ein oder mehrere
Schnurspulen 43 und 67 steuern, um unterschiedlichen Größen des Rollos
entgegenzukommen. Kurz gesagt, die Erfindung ist im Betrieb sicher und problemlos.
Obwohl die hierin offenbarte Erfindung mittels spezieller
Ausführungsformen beschrieben wurde, kann ein Fachmann Modifikationen und Variationen
davon erstellen, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen, die in den Ansprüchen
dargelegt ist.
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| Anspruch[de] |
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Wickelvorrichtung (40,50), die in einer Nut einer Kopfschiene (10) eines
Rollos anbringbar ist, wobei das Rollo eine untere Versteifungsleiste (20) und eine
Bahn aus Faltenwurfmaterial (30) oder Lamellen aufweist, die zwischen der Kopfschiene
(10) und der Versteifungsleiste (20) befestigt ist, und die umfasst:
eine Schnurspule (43,67), die auf der Kopfschiene (10) angeordnet bereitgestellt
ist;
eine mit einem Ende an einer ersten Position der Versteifungsleiste
(20) festgemachte Schnur (49,70), die durch eine Seite der Bahn aus Faltenwurfmaterial
(30) oder Lamellen, die Kopfschiene (10) und die andere Seite der Bahn aus Faltenwurfmaterial
(30) geführt ist und mit dem zweiten Ende an einer zweiten Position der Versteifungsleiste
(10) festgemacht ist, wobei ein weiteres Ende der Schnur (49,70) als ein Schlaufenabschnitt
(491,71) nahe der Schnurspule (43,67) ausgebildet ist;
eine Schnur (13A,68A), die um die Schnurspule (43,67) gewickelt ist
und die wenigstens eine Schlaufe (13B,13C,68B) aufweist, die um den Schlaufenabschnitt
(491,71) gewickelt ist;
eine erste Trommel (44,63), die mit der Schnurspule (43,67) gedreht
wird;
eine zweite Trommel (45,64) und
eine Bandfeder (47,66), die die erste Trommel (44,63) und die zweite
Trommel (45,64) miteinander verbindet, wobei die Feder (47,66) zwei Wicklungsabschnitte
(471,472) aufweist, die gemeinsam ein S ausbilden, wobei die Feder (47,66) angepasst
und geeignet ist, eine Kraft auszuüben, um das Gewicht der Bahn aus Faltenwurfmaterial
(30) oder Lamellen abzufangen,
wobei in einer Abwärtszugbewegung der Versteifungsleiste (20) sich
die Schnurspule (43,67) dreht, um die Schnur (49,70) und die Schnur (13A,68A) zur
Absenkung der Bahn aus Faltenwurfmaterial (30) oder Lamellen unter weiterer Wicklung
eines Wicklungsabschnittes (472) und Abwicklung des anderen Wicklungsabschnittes
(471) im Gewichtsausgleich zu der Bahn aus Faltenwurfmaterial (30) oder Lamellen
abzulassen und so ein Gleichgewicht zu erreichen und dadurch die Bahn aus Faltenwurfmaterial
(30) oder Lamellen in jeder von einer Vielzahl von Positionen zwischen einer vollständig
angehobenen Position und einer vollständig abgesenkten Position in Reaktion
auf das Stoppen der Schnurspule (43,67) zu halten,
und in einer Aufwärtszugbewegung der Versteifungsleiste (20) sich
die Schnurspule (43,67) in eine entgegengesetzte Richtung dreht, um die Schnur (49,70)
und die Schnur (13A,68A) zur Anhebung der Bahn aus Faltenwurfmaterial (30) oder
Lamellen unter Abwicklung eines Wicklungsabschnittes (472) und weiterer Wicklung
des anderen Wicklungsabschnittes (471) im Gewichtsausgleich zu der Bahn aus Faltenwurfmaterial
(30) oder Lamellen aufzuwickeln und so ein Gleichgewicht zu erreichen und dadurch
die Bahn aus Faltenwurfmaterial (30) oder Lamellen in jeder von einer Vielzahl von
Positionen zwischen der vollständig angehobenen Position und der vollständig
abgesenkten Position in Reaktion auf das Stoppen der Schnurspule (43,67) zu halten.
Wickelvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Haltelement
(50), das eine gestreckte Sitzfläche (51), die mit einer unteren Oberfläche
der Versteifungsleiste (20) in Eingriff steht, und zwei aufwärtsgebogene Einschnappkanten
(52) entlang vorderer und rückwärtiger Kanten der Sitzfläche (51)
zum Festklemmen der Versteifungsleiste (20) aufweist.
Wickelvorrichtung nach Ansoruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch
ein die erste Trommel (44) und die Schnurspule (43) miteinander verbindendes Getriebe.
Wickelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, dass die Schnurspule (43) ein erstes Zahnrad (412) aufweist
und die erste Trommel (44) ein zweites Zahnrad (413) aufweist, das mit dem ersten
Zahnrad (412) derart ineinander greift, dass die Schnurspule (43) und die erste
Trommel (44) sich in entgegengesetzte Richtungen drehen.
Wickelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Feder (47,66) zur Steuerung der Schnurspule
(43,67) vorgesehen ist.
Wickelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch eine Vielzahl von beabstandeten Führungsrollen
(11,12,14,15), die in der Nut angeordnet sind, und durch Öffnungen,
die im Boden der Nut ausgebildet sind, wobei die Führungsrollen (11,12,14,15)
durch Aufwickeln der Schnur (49,70) um sie herum miteinander verbunden sind
und zwei Enden der Schnur (49,70) die Öffnungen passieren.
Wickelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass jede Schnur (13A,68A) in eine Richtung aufgewickelt
ist, die gleich zu der von jedem der Wicklungsabschnitte (471,472) ist.
Wickelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch ein Gehäuse (41,61) zur Aufnahme der Schnurspule
(43,67), der ersten Trommel (44, 63) und der zweiten Trommel (45,64).
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